Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Beck, Julius. Aus der Kinderstube. Ein Bilderbuch für brave Mädchen von Lothar Meggendorfer mit Versen Von Julius Beck. Esslingen, J. F. Schreiber o. J. (1887). Gr.-4° (30 x 19 cm.). Leporello, farbig illustr. Titel und 12 farblithogr. Tafeln mit jeweils zweizeiligen Versen auf Karton (Länge ausgeklappt ca 230 cm.). Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Katzenheim 43. Klotz 316/3. Krahé 15. Ries 711/31. Schmideler, Die Leporellos im Werk des Münchner Bilderbuchkünstlers Lothar Meggendorfer 6. Stuck-Villa II, 69. Nicht in Slg. Breitschwerdt. – Erste Ausgabe des sehr seltenen Leporellos. In einem Verlagsprospekt des Schreiber-Verlags von 1915/16 ist eine verkleinerte Neuauflage mit nur 10 Tafeln (″aufgestellt ca. 155 cm lang“) angezeigt. Es erschien auch eine französische und schwedische Ausgabe. – „Ob dieses Buch identisch mit dem Leporello ist, das in der Forschungsliteratur durch eine Skizze Meggendorfers, die ein Kind beim Betrachten eines Leporellos mit dieser Aufschrift zeigt, wiederholt zitiert wurde, konnte von mir nicht durch Autopsie nachgewiesen werden. Eine Abbildung dieser Skizze Meggendorfers ist abgedruckt in Krahé: Lothar Meggendorfers Spielwelt, S. 76 sowie in Bachmann: Raum – Zeit – Performanz, S. 129“ (Hans Ries). – „Ein besonderes Raumspiel bot auch die vorgeschlagene Rezeptionsweise des durch eine Skizze Meggendorfers in der Forschungsliteratur öfter diskutierten Leporello-Albums Aus der Kinderstube. Die Kinder sollten dabei wie bei einem Panorama in der Mitte Platz nehmen und das Leporello als Rundbild betrachten: Das Kind steht hier buchstäblich im Mittelpunkt. Von dor aus entfalten sich die Blickwinkel und Betrachtungsweisen von Aus der Kinderstube. Der Raum, der für Kinder bestimmt ist, soll folglich auch aus der Position des kindlichen Betrachters im Zentrum angeschaut werden“ (S. Schmideler). – In Krahé, Lothar Meggendorfers Spielwelt, S. 77 ist der Orig.-Entwurf zu einer Doppeltafel abgebildet mit dem Hinweis „Für Liebhaber des Lokalkolorits: Im Fensterausschnitt ist der Burgfried oberhalb des Marktes Neubeuren im Inntal zu sehen“ (H. Krahé). – Kanten und Ecken etwas berieben und bestoßen, die letzte Tafel im rechten Rand unauffällig restauriert, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Leporello, Mädchenbücher, Paper toys, Spielbilderbücher |
2.800,-- | ![]() |
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| Hannau, Hans W(alter). Florida. A photographic journey. New York, Hastings House (1948). Gr.-8° (23,5 x 18,5 cm.). 117 S. mit zahlr. Abbildungen in Heliogravure. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Erste Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung von H. W. Hannau „Dr. Frank und Inge Leitner herzlichst gewidmet Hans W. Hannau“. – Mit bemerkenswerten Aufnahmen des in Wien geborenen Fotografen H. W. Hannau (1904-2001). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Florida, Signierte Bücher, USA, Widmungsexemplar |
140,-- | ![]() |
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| (Dabiddo, Tamuson). Japanische Märchen. Heft Nr. 3: Der Kampf der Krabbe mit dem Affen. Deutsch von A(dolf) Groth. Tokio, T. Hasegawa (um 1890). Kl.-8° (15,5 x 10,5 cm.). [9] Bl. (inkl. Umschlag) mit teils ganzs. farbigen Holzschnitten von (Eitaku Kobayashi). Farbig illustr. Orig.-Boschur (als Blockbuch gebunden).
Bilderwelt 2912 und Hobrecker, Frankfurt 179 (beide Heft Nr. 3). Vgl. Bilderwelt 2909-2913 u. 2919 (franz. Ausgaben) und Hobrecker, Frankfurt 235 (engl. Ausgabe von Heft Nr. 10). – Erste deutsche Ausgabe. – Die japanischen Märchen-Reihe wurde von T. Hasegawa für den Export in Japan hergestellt wurden. Impressum in japanischen Schriftzeichen. Gedruckt auf Kreppapier (sogen. Hosho-Papier) und mit Faden als Blockbuch gebunden. – Die 20 Märchenhefte erschienen auch in englischer und französischer Fassung und waren auch zusammen in einer Kassette erhältlich. Die franz. Ausgaben haben auf der Weltausstellung in Paris 1900 eine Medaille errungen. Hobrecker, Frankfurt verzeichnet 7 Titel der Reihe (1886-1893). – Siehe auch Ann King Herring. Early Translations of Japanese Fairy-Tales and Children’s Literature. In: Phaedrus, edited by J. H. Fraser and R. Raecke-Hauswedell, New Jersey u. Pinneberg 1988, S. 108 ff. – Gutes Exemplar. Schlagwörter: Hasegawa, Japanische Kinderbücher, Märchen u. Sagen, Märchenbilderbücher |
140,-- | ![]() |
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| Kästner, Erich. Gesang zwischen den Stühlen. Stuttgart, Berlin, Deutsche Verlags-Anstalt (1932). Gr.-8° (21,5 x 19 cm.). 109 (3) S. mit Textvignetten von Erich Ohser. Orig.-Karton mit farbig illustr. Schutzumschlag von E. Ohser.
Hartry 198. W.-G.² 15. – Erste Ausgabe des letzten Gedichtband es vor 1933. – „Als die braunen Kolonnen an die Macht marschierten, schrieb Erich Kästner: „Ihr und die Dummheit zieht in Viererreihen im die Kasernen der Vergangenheit. Glaubt nicht, daß wir uns wundern, wenn ihr schreit. Denn was ihr denkt und tut, das ist zum Schreien. Als sie ihren mörderischen Kampfruf „Deutschland erwache“! brüllten und aus Restbeständen Rassentheorien mischten, welche die Auserwähltheit des deutschen Volkes beweisen sollte, prophezeite er: Wie ihr’s euch träumt, wird Deutschland nicht erwachen. Denn ihr seid dumm und seid nicht auserwählt. Die Zeit wird kommen, das man sich erzählt: Mit diesen Leuten war kein Staat zu machen“. Rudolf Arnheim in der Weltbühne: Kästner beweist, daß er unbefangen, rechtlich und lachlustig wie ein Kind ist. Das kommt den Kindern, und das kommt seinen Gedichten zugute. Wenn er seinen Gesang zwischen den Stühlen anstimmt, so liegt das nicht an seiner Ungeschicklichkeit im Sitzen sondern an der seltsamen Konstruktion der Stühle. Er sucht einen Sitz. Schiller meinte, der sentimentale Dichter suche die verlorene Natur. Aber die Zukunft liegt nicht im Garten Eden. Wer heute zwischen den Stühlen sitzt, der sucht etwas, was zwar nicht Natur ist, wohl aber mit ihr eine wichtige Eigenschaft gemein hat: Sinn“.“ (T. Hatry). – Rücken etwas gebräunt, Gelenke und Kanten etwas berieben, gutes Exemplar mit Besitzvermerk des dänischen Geschäftsmanns und Papierwarenhändler Erik Trier (1908-1982). Schlagwörter: Lyrik |
180,-- | ![]() |
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| Hesse, Hermann. Danksagung und moralisierende Betrachtung. Montagnola, Selbstverlag (1946). Kl-8° (14,5 x 8,5 cm.). 7, (1) S. Ohne Umschlag, geheftet.
Mileck III, 110. W.-G.² 280. – Erste Ausgabe. – Privatdruck auf Dünndruckpapier, als Manuskript gedruckt. – Mit maschinenschriflichem Gruss „Mein Gruss blieb einige Tage liegen, da die Drucksache noch nicht fertig war“ und monogrammiertem und datierten Portrait nach einer Fotografie „H. H. 1947“. – Privatdruck für Freunde, als Dank für die Glückwunschbriefe zur Verleihung des Goethepreises der Stadt Frankfurt. „… was ich in der ‚Danksagung‘ über Europa sagte, bedeutet mir sehr viel mehr… Das Europa, das ich meine, wird nicht ein ‚Erinnerungsschrein‘ sein, sondern eine Idee, ein Symbol, ein geistiges Kraftzentrum…“ (Aus einem Brief von H. Hesse an Thomas Mann vom 23. 10. 1946, abgedruckt in „Gesammelte Briefe“, Band III, S. 377 ff.). Schlagwörter: Privatdruck |
160,-- | ![]() |
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| Hesse, Hermann. Fragment aus der Jugendzeit. Geschrieben in Gaienhofen etwa 1907. Zürich, Neue Züricher Zeitung (1948). 4° (24,5 x 17,5 cm.). 8 S. Ohne Umschlag, geheftet.
W.-G.² 318. – Erste Ausgabe. – „Separatabdruck aus der Neuen Zürcher Zeitung’‚. – Mit eigenhändiger Widmung „mit Grüssen von Ihrem H Hesse“. – Die Erzählung wurde 1907 mit dem Titel „Heumond“ in „Diesseits“ veröffentlicht. – „Mit Proustschem Raffinement hat Hesse hier das Seelische in Arabesken der Landschaft und der Witterung aufgelöst.‘ Genau das habe ich hier so bewundert. Wahrlich beeindruckend“ (Heinrich Wiegand 1930 zu „Heumond“). Schlagwörter: Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
160,-- | ![]() |
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| Hesse, Hermann. Geheimnisse. (Separatdruck aus dem Märzheft 1947 der „Neuen Schweizer Rundschau“). Zürich, Neue Schweizer Rundschau (1947). 8°. 12 S. Ohne Umschlag geheftet.
Mileck III, 134. W.-G.² 302. – Erste Einzelausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung „Ostergruss von H Hesse“. – Hesse behandelt in dem kurzen Prosatext die Frage nach dem Sinn des Lebens. Schlagwörter: Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
160,-- | ![]() |
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| Hesse, Hermann. Zwischen Sommer und Herbst. (Ein Aufsatz aus dem Jahre 1929). Privatdruck Sommer 1944. Zürich, Gebr. Fretz 1944. Kl.-8° (18 x 11,5 cm.). 9 S., [1] Bl. Orig.-Broschur.
Mileck III, 94. W.-G.² 262. – „Da ich für so viele freundliche Briefe anders zu danken nich imstande bin, bitte ich diesen Privatdruck, einen Aufsatz aus dem Jahre 1919, als Gegengabe freundlich anzunehmen“. – Von H. Hesse signiert. – Der vorliegende Essay, das „Glasperlenspiel“ betreffend und geschrieben im August 1929, erschien zuerst im „Berliner Tageblatt“ Nr. 416 am 4. 9. 1930 (vgl. Mileck IV, 586. Der Aufsatz wurde 1977 in „Kleine Freuden“ wieder veröffentlicht. Schlagwörter: Privatdruck, Signierte Bücher |
160,-- | ![]() |
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| Bierbaum, Otto. Conditorei-Lexikon. alphabetisches Hand- und Nachschlagebuch über alle Erzeugnisse der Conditorei und verwandter Branchen für Conditoren, Fein- und Pastetenbäcker, Lebküchler und Hausfrauen. Straßburg i. E., Straßburger Druckerei und Verlags-Anstalt 1898. Gr.-8° (23 x 16,5 cm.). [2] Bl., XXIV, 896 S., [2] Bl. Farbig illustr. Orig.-Leinenband.
Weiss 386: „Einzige Ausgabe. Das umfassendste je geschriebene Speziallexikon für die gesamte Konditoreikunst. Enthält auch (S. 773 ff.) Rezepte des 16., 17. und 18. Jahrhunderts.“ – Stempel auf dem Titelblatt, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Bäckerei / Konditorei, Konditorei, Konfekt, Lexica |
220,-- | ![]() |
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| Wehinger, Anna (Maria). Dornbirner Kochbuch. 850 selbsterprobte Kochrezepte für gewöhnlichen und besseren Haushalt. Nebst zwei vierwöchentlichen Speisezetteln und einer Anleitung zur Erlernung der Kochkunst. 6., vermehrte und verbesserte Auflage. Dornbirn, Friedrich Rusch 1912. 8°. 334 S. Leinenband mit goldgepr. Rückentitel.
Weiss 4112. – Zuerst ca. 1893 erschienenes österreichisches Kochbuch. Die letzte Auflage (mit über 1000 Rezepten) erschien 1924, herausgegeben von Josef Wehinger. – A. M. Wehinger (1853-1922) leitete ab 1889 eine der ersten Koch- und Haushaltungsschulen im deutschsprachigen Raum. – Rücken fachgerecht erneuert, durchgehend, teils stärker braun- und fingerfleckig. Schlagwörter: Dornbirn, Kochbuch, Kochbücher, Vorarlberg |
50,-- | ![]() |
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| Wendt, Amadeus. Ueber die Hauptperioden der schoenen Kunst oder die Kunst im Laufe der Weltgeschichte. Leipzig, Johann Ambrosius Barth 1831. 8°. XVII, 377 S., [2] Bl. Leinenband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
ADB XLII, 747. Ziegenfuss II, 856. – Erste Ausgabe. – Amadeus Wendt (1783-1836) war Professor für Philosophie in Göttingen. „Seine vielen kritischen und auf Kunst sich beziehenden Abhandlungen, die in Litteratur- und musikalischen Zeitungen erschienen, gehen darauf aus, „die ästhetische Kritik auf philosophische Weise zu begründen oder Epoche machende Erscheinungen im Gebiete der Kunst — zu beleuchten“. Hierher gehören auch seine Schriften: „Rossini’s Leben und Treiben“ (Lpz. 1824); „Ueber die Hauptperioden der schönen Künste oder die Kunst im Laufe der Weltgeschichte dargestellt“ (Lpz. 1831). Verdient machte er sich als Herausgeber des „Leipziger Kunstblatts“ (1817 und 18), des „Taschenbuchs zum geselligen Vergnügen“ (1821—25), sowie des „Deutschen Musenalmanachs“, zuerst in Leipzig, sodann in Göttingen“ (Max Heinze in ADB). – Stempel auf dem Titelblatt, stellenweise etwas fleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Aesthetics, Ästhetik, Kunstgeschichte, Philosophie |
80,-- | ![]() |
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| Cals, Rose (en fait Jeanne Ramel-Cals). Rose. Roman. Paris, Arthème Fayard & Cie. 1918. 8°. 268 p., [1] f. Reliure en demi-cuir maroquin rouge rouille avec titre sur le dos estampé à l’or (couverture typographique reliée).
Exemplaire n° 9 sur 15, sur papier du Japon; Vingt-cinq exemplaires sur papier de Hollande numérotes de 16 à 40. – Première édition de cette publication très rare. – Jeanne Ramel-Cals (née Jeanne Gibert, 1883-1976) „Ses parents dirigent la tannerie familiale située sur la route de Graulhet. Sa mère est une femme d’esprit qui reçoit chez elle des personnalités telles que Jean Jaurès et correspond avec Maurice Maeterlinck. … Installée à Paris, Jeanne trouve rapidement sa voie dans l’écriture, elle devient journaliste et, sous le nom de Jeanne Ramel-Cals, tient des chroniques régulières dans divers journaux tels que Candide, Le Crapouillot, Le Matin, Le Petit Journal, Le Jour, Le Journal illustré ou La Revue de la femme, ainsi que dans la presse régionale comme Septimanie, Sud-Ouest ou La Dépêche du Midi. Parallèlement à sa carrière de journaliste, Jeanne publie des romans qui rencontrent rapidement le succès, notamment ses souvenirs d’enfance dans Vacances à Villefranche. … Le critique littéraire Paul Reboux disait d’elle : „Elle a surtout beaucoup regardé autour d’elle, d’un regard amusé, narquois et pénétrant. C’est ainsi qu’elle a pu observer les choses et les gens, fixer les traits qui lui semblaient cocasses, et nous donner les plus savoureux albums psychologiques dont on puisse se délecter“. André Billy écrit qu’il „l’aime mieux dans l’ironie et la satire. Son talent est assez inégal, elle compose mal et ne sait pas finir. Mais le petit air qu’elle nous joue, tout parsemé de fausses notes qu’il soit, est bien à elle. Elle en tire des effets drolatiques et piquants“. En 1936, lors de la sortie de Le jardin, Gus Bofa écrit que „Jean Ramel-Cals est une petite fille qui a grandi sans le faire exprès. Elle a conservé, tout frais, tous les souvenirs et les idées de son enfance“.“ (Wikipedia). – Le dos est légèrement usé par endroits, mais le livre est par ailleurs en très bon état. Schlagwörter: Edition de luxe, Erstlingswerk, Nummerierte Bücher, Première publication, Vorzugsausgaben |
200,-- | ![]() |
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| Macchiavelli, Niccolò. Das Buch vom Fürsten. Aus dem Italienischen übersetzt und mit einer Einleitung und Anmerkungen begleitet von A(ugust) W(ilhelm) Rehberg. 2. Auflage. Hannover, Hahnsche Buchhandlung 1824. 8°. 276 S. Etwas späterer Halbleinenband mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.
Bertelli/Innoconti, Bibliografia Machiavelliania 206, 31. – Zweite Ausgabe dieser Übersetzung, erschien zuerst 1810. – Mit einer „jedem Kapitel des Werkes angehängte(n) Erläuterung. Hier wie in der dem Ganzen vorausgeschickten Einleitung ist eine der frühesten objektiven Würdigungen des großen Florentiners unternommen, die aus ihrer Zeit heraus die Schrift und die Ratschläge ihres Verfassers erklährt“ (ADB XXVII, 576). – Zu A. W. Rehberg (1757-1836) vgl. Kosch, Biogr. Staatshandbuch II, 1020. – Zeitgenöss. Besitzvermerk, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Machiavelli, Niccolò |
140,-- | ![]() |
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| Hoffmann, Franz (Friedrich Alexander). Weihnachten. Eine Erzählung für meine jungen Freunde. 7. Auflage. Stuttgart, Schmidt & Spring (ca. 1888). Kl.-8° (14,5 x 10,5 cm.). 109 S. mit 4 Stahlstich-Tafeln und 3 teils weißgehöhten Orig.-Bleistift-Zeichnungen (Blattgr. 12 x 8,5 cm.) von (Carl Ferdinand Mayer). Illustr. Orig.-Pappband. (Franz Hoffmann’s Jugendbibliothek, Band 54).
Wegehaupt II, 1567. – Erschien zuerst 1855. – Mit den Orig.-Entwürfen für die zweite, dritte und vierte Tafel, jeweils in dreiteiliger Bildaufteilung. – Der Künstler, Grafiker und Verleger C. F. Mayer (auch Karl Mayer oder Meyer, 1798-1868), Schüler von Friedrich Fleischmann, gründete 1828 in Nürnberg ein „Atelier für Kupferstich und Druckerei“, übernahm später den Verlag der Frauenholzschen Kunsthandlung und gab mit seiner Carl Mayer’s Kunst-Anstalt eigene Bilderwerke heraus, die er dem Sortimentsbuchhandel direkt anbot. – Der Jugendschriftsteller Franz Hoffmann (1814-1882) „hat in vierzig Jahren etwa 250 größere und kleinere Erzählungen geschrieben, oft unter Zwang vertraglich festgesetzter Termine.“ (M. Dierks in LKJ II, 555 ff.). – Einband angestaubt, Rücken im unteren Drittel mit Fehlstelle, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Original-Vorlagen, Originalzeichnung, Weihnachten |
240,-- | ![]() |
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| Tilemann, Hero. Tagebuchblätter eines deutschen Arztes aus dem Burenkriege. München, Beck 1908. 8°. XII, 534 S. mit Frontispizportrait, 1 Tafel u. 1 gefalt. Karte. OLn. mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltitel.
Hero Tilemann (1873-1907) wurde durch seine medizinische und humanitäre Teilnahme am Burenkrieg (1899-1902) in Südafrika sowie seine posthum veröffentlichten Tagebücher bekannt. – „Obwohl Tilemann über seine Erlebnisse im Burenkrieg Tagebuchaufzeichnungen angefertigt hatte, die posthum 1908 veröffentlicht wurden, war bislang nur wenig über den ostfriesischen Arzt bekannt. Erst durch die Übernahme eines umfangreicheren Nachlasses in den Standort Aurich des Niedersächsischen Landesarchivs ist es möglich, mehr über Hero Tilemann zu erfahren. Auf Grundlage dieses Nachlasses widmet sich der Vortrag nicht nur den Beweggründen, die Tilemann veranlassten, als Ambulanzarzt nach Südafrika zu gehen, sondern auch seinen einzelnen Stationen während des Burenkrieges, der sich sehr rasch von einem konventionellen Stellungskrieg zu einem Guerillakrieg wandelte und bereits einen Vorgeschmack auf die katastrophalen Auswirkungen von „totalen“ Kriegen vermittelte. Ebenso wird Tilemanns Haltung zur Genfer Konvention untersucht. Während Tilemann selbst darauf achtete, die Artikel der Genfer Konvention im Burenkrieg vollständig zu erfüllen, verletzten die Briten in seinen Augen mehrmals die internationale Vereinbarung. So hat er nach der Rückkehr in die Heimat und bis kurz vor seinem Tod 1907 vergeblich Entschädigungsansprüche an die britische Regierung für die Verbrennung seiner Ambulanzwagen und die Plünderung der von Tilemann provisorisch errichteten Hospitäler gestellt“ (Niedersächsisches Landesarchiv). – N. a. V., gutes Exemplar. Schlagwörter: Afrika, Briefe, Medizin, Medizingeschichte, Südafrika, Tagebuch |
70,-- | ![]() |
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| Mann, Gunter u. Franz Dumont (Hrsg.). Gehirn – Nerven – Seele. Anatomie und Physiologie im Umfeld S(amuel) Th(omas) Soemmerrings. Stuttgart [u.a.], G. Fischer 1988. Gr.-8°. 473 S. mit zahlr. Abb. Orig.-Pappband. (Soemmerring-Forschungen, Band 3).
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Hirnforschung, Medizingeschichte, Neuroanatomy, Neurologie, Neurophysiology |
70,-- | ![]() |
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| Mann, Gunter u. Franz Dumont (Hrsg.). Samuel Thomas Soemmerring und die Gelehrten der Goethezeit. Beiträge eines Symposions in Mainz vom 19. – 21. Mai 1983. Soemmerring-Bibliographie. Bearbeitet von Gabriele Wenzel-Naß. Stuttgart, New York, Fischer 1985. Gr.-8°. 437 S. mit zahlr. Abb. Orig.-Pappband. (Soemmerring-Forschungen, Band 1).
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Biographie, Medizingeschichte, Wissenschaftler |
40,-- | ![]() |
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| Wagner, Rudolph. Samuel Thomas von Soemmerrings Leben und Verkehr mit seinen Zeitgenossen. Erste und zweite Abteilung. Nachdruck der Ausgabe Leipzig von 1844. Herausgegeben, eingeleitet und mit einem Personenregister versehen von Franz Dumont. Stuttgart, New York, Fischer 1986. Gr.-8°. Getrennte Zählung mit 1 Portrait. Orig.-Pappband. (Soemmerring-Forschungen, Band 2).
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Biographie, Faksimile, Medizingeschichte |
70,-- | ![]() |
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| Weber, Martin. Georg Christian Gottlieb Wedekind. 1761 – 1831. Werdegang und Schicksal eines Arztes im Zeitalter der Aufklärung und der Französischen Revolution. Mit einem Anhang: Wedekinds Diätetikvorlesung von 1789/90. Stuttgart [u.a.], Gustav Fischer 1988. 4°. 465 S. mit zahlr. Abb. Orig.-Pappband. (Soemmerring-Forschungen, Band 4).
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Biographie, Diätetik, Medizingeschichte |
40,-- | ![]() |
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| Wenzel, Mannfred (Hrsg.). Goethe und Soemmerring. Briefwechsel 1784 – 1828. Textkritische und kommentierte Ausgabe. Stuttgart [u.a.], Fischer 1988. Gr.-8°. 179 S. mit zahlr. Abb. Orig.-Pappband. (Soemmerring-Forschungen, Band 5).
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Biographie, Medizingeschichte |
20,-- | ![]() |
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| Darwin, Charles. Die Wirkung der Kreuz- und selbst-Befruchtung im Pflanzenreich. Aus dem Englischen übersetzt von J. Victor Carus. Autorisierte deutsche Ausgabe. Stuttgart, E. Schweizerbart 1877. 8°. VIII, 459, (1) S. Moderner Halblederband mit goldgepr. Rückentitel. (Gesammelte Werke, Band 10).
Erste deutsche Ausgabe. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Biologie, Botanik, Botany, Evolution, Evolutionstheorie, Selbstbefruchtung (Autogamie), Selektionstheorie |
70,-- | ![]() |
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| Mann, Gunter u. Franz Dumont (Hrsg.). Die Natur des Menschen. Probleme der physischen Anthropologie und Rassenkunde (1750 – 1850). Stuttgart [u.a.], Fischer 1990. Gr.-8°. 457 S. mit zahlr. Abb. Orig.-Pappband. (Soemmerring-Forschungen, Band 6).
Sehr gutes Exemplar Schlagwörter: Anthropologie, Blumenbach, Mensch, Anthropology, physical, Humanbiologie, Medizin, Philosophie, Race, Rassenkunde, Soziologie |
120,-- | ![]() |
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| Hesse, Hermann. An einen jungen Künstler. (Geschrieben im Januar 1949). Privatdruck. Montagnola, Selbstverlag 1949. 8°. 10, (1) S. Orig.-Broschur.
Mileck III, 161. W.-G.² 337. – Erste Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung „mit herzlichen Grüssen von Ihrem H. Hesse“. – „An Stelle von Briefen, zu welchen mir Zeit und Kräfte fehlen, soll dieser Privatdruck meine Freunde und Korrespondenten grüßen“. Schlagwörter: Privatdruck, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
280,-- | ![]() |
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| Hesse, Hermann. Gedenkblatt für Adele. 15. August 1875 – 24. September 1949. (Privatdruck). Privatdr. Montagnola, Selbstverlag (1949). 8°. 17, (1) S. Typographische Broschur.
Mileck III, 166. W.-G.² 342. – Erste Ausgabe; erschien zuerst in der „Neuen Schweizer Rundschau“ (Nr. 17 vom 30. September 1949). – Mit eigenhändiger Widmung auf beiliegender farbig illustrierter Postkarte „Herzlich Dankt u. grüsst H. H.″ – Der Widmungsempfänger ist der Schweizer Botschafter Franz Ghisler (1894-1965), der die Interessen seiner Landsleute in der Region Südbaden gegnüber den Besatzungstruppen vertrat. Für den Schriftsteller hatte Ghisler sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Hesses Schwester Adele und dessen Tochter Lene 1946 nach Montagnola ausreisen konnten. – Zehn Jahre hatten sich Hesse und seine – mit einem Pfarrer cler „Bekennenden Kirche“ verheiratete – zwei Jahre ältere Schwester Adele nicht gesehen. Im Juli 1946 gelang es Hesse endlich, eine Ausreisegenehmigung für sie zu erwirken. Drei Jahre später starb Adele“ (V. Michels, Hermann Hesse, 1987, S. 286). Schlagwörter: Privatdruck, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
180,-- | ![]() |
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| Hesse, Hermann. Späte Gedichte. St. Gallen, H. Tschudy & Co. (1946). 8°. [16] S. (inkl. Umschlag). Orig.-Broschur mit Fadenheftung.
Mileck III, 120. W.-G.² 292. – Erste Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung auf der zweiten Seite „Gruss und Dank von Ihrem H. Hesse“. – „Dieser Privatdruck enthält alle [10] seit dem Erscheinen der Gesamtausgabe bis zum Frühjahr 1946 entstandenen Gedichte.“ Titelblatt in Rot und Schwarz gedruckt. Schlagwörter: Privatdruck, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
240,-- | ![]() |
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| Hanotaux, Gabriel. Histoire du cardinal de Richelieu. Tome I. La jeunesse de Richelieu (1585-1614). La France en 1614. – Tome II, première partie. Le chemin dur pouvoir. Le premier ministère (1614-1617). Deuxième édition, revue et corrigée. 2 volumes. Paris, Firmin-Didot et Cie. 1896. 4° (25,5 x 17 cm.). [2] Bl., VIII, 554 S.; [2] Bl., 199 S., [1] Bl. mit 3 Portraits und 1 gefalt. Stadtplan. Schwarze Maroquin-Lederbände der Zeit mit goldgeprägten Rückentiteln, Kassettenvergoldung, goldgepr. Wappen-Supralibros, Steh- und Innenkantenvergoldung und Kopfgoldschnitt (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden).
Sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar aus der Bibliothek des letzten sächsischen Königs Friedrich August III. von Sachsen (1865-1932). – Teil 2 von Band II erschien 1899 und bis 1935 erschienen weitere 4 Bände. – Gelenke etwas berieben. Schlagwörter: Biographie, Biography, Einbände, Einbandkunst, France, Frankreich, Richelieu, Armand Jean du Plessis de, Sachsen |
320,-- | ![]() |
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| Kestner, Christian Wilhelm. Medicinisches Gelehrten-Lexicon. Nebst einer Vorrede von Gottlieb Stolle. (Reprografischer Nachdruck der Ausgabe Jena 1740). Hildesheim, Olms 1971. 8°. 940 S. Orig.-Leinenband.
Einband geringf. berieben, N. a. T., hinterer Deckel leicht fleckig, sonst sauberes Exemplar. Schlagwörter: Faksimile, Lexica, Lexika, Lexikon, Medicine, Medizin, Medizingeschichte |
35,-- | ![]() |
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| Monardes, Nicolás. La historia medicinal de las cosas que se traen de nuestras Indias Occidentales. (1565 – 1574). [Nachdruck der Ausgabe Sevilla 1580]. Madrid, Ministerio de Sanidad y Consumo 1989. 8°. 291 S. Orig,-Kunstlederband.
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Faksimile, Medizin, Medizingeschichte |
50,-- | ![]() |
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| Catleen, Ellen (d. i. E. Thorbecke). Peking Studies. (Sketches by F(riedrich) H. Schiff). Shanghai, Kelly & Walsh 1934. Folio (38 x 27 cm.). 87, (1) S. mit teils ganzs. Duotone-Abbildungen und teils farbigen Illustrationen. Illustr. Orig.-Leinenband mit Deckelbild und Deckeltitel auf rotem Seidenband.
Parr/Lundgren, The Chinese Photobook 60. – „Ellen Thorbecke (née Kolban, and also known as Ellen Catleen) was already established as a freelance journalist in Berlin before she moved to China in 1930 with her new husband, Willem Thorbecke, the Dutch ambassador to China. All four of the titles collected here feature a lively, whimsical collaboration between Ellen Thorbecke as photographer and Friedrich H. Schiff, an Austrian caricaturist who arrived in Shanghai about 1928. The weave of photography and illustration is played out in Schiff’s drawings, accompanying or often, in later titles, superimposed upon or continuing the line of Thorbecke’s photos. The handwritten titles, dramatic collaging, and highly graphic arrangement and use of photographs highlight the collaborative and inventive approach to the layout of each book. Each book also includes texts, both informative and fanciful; taken together, these titles offer unique insight into an expatriate’s perspective on life in China’s major cities during the 1930s. In Peking Studies, Thorbecke’s photographs and Schiff’s sketches combine to create a charming and memorable, albeit selective, visual record of interwar Beijing. The book is an account, totally imagined, of a tour-a tour de force, in fact-of the city by the stout Chinese Mr. Wu and the lanky European Mr. Pim, both inventions of the authors. Wu and Pim appear on the cover and throughout the book in drawings: Wu with a folding fan, Pim in a white suit and hat, with a camera. The book is a montage of photos, drawings, collages, text, labels, and black, white, and red colorings; the text includes a bit of social history as well. A fullpage colered map of Beijing (Peking) shows a yellowheaded Wu pointing out to a red-faced Pim some of the famous sights of the city“ (Martin Parr). – Deckel leicht angestaubt, sehr gutes sauberes Exemplar. – Illustrated original cloth binding with an illustration on the cover and the title on a red silk ribbon. – The cover is slightly dusty, but it is a very good, clean copy. Schlagwörter: China, Peking, Street photography |
700,-- | ![]() |
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| Sudhoff, Karl. Deutsche medizinische Inkunabeln. Bibliographisch-literarische Untersuchungen. (Nachdruck der Original-Ausgabe Leipzig, Barth 1908). Mansfield, Martino Fine Books (1999). 8°. XXIII, 278 S. mit 40 Abb. im Text. Orig.-Leinenband. (Studien zur Geschichte der Medizin herausgegeben von der Puschmann-Stiftung an der Universität Leipzig, Heft 2/3).
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Inkunabel, Inkunabeln, Medizin, Medizingeschichte |
40,-- | ![]() |
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| Zweig, Stefan. Marie Antoinette. Bildnis eines mittleren Charakters. Vom Verfasser neu bearbeitete vierte Auflage (51.-55. Tausend). Leipzig, Insel-Verlag (1932). 8°. 575, (1) S. mit 10 Tafeln. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückenschild und reicher Rückenvergoldung.
Sarkowski 1969. – Einband geringfügig angestaubt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Biographie |
20,-- | ![]() |
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| Slevogt, Max. Prinzregent Luitpold. Aquarelle aus Neuschwanstein. Berlin, Bruno Cassirer 1918. Folio (39 x 30 cm.). [2] Bl. und 11 farbige Reproduktionen unter Passepartouts. Orig.-Leinen-Flügelmappe mit goldgepr. Rückentitel und Deckelvignette.
Rümann, Slevogt 72. – Die Aquarelle, neben einigen Porträts meist duftige Landschaftsstudien, entstanden im Sommer 1909 als Max Slevogt beim Prinzregenten Luitpold auf Hohenschwangau zu Gast war. – „Die Blätter sind in zwangloser Folge geschaffen worden, wie sich Gelegenheit und Motiv darboten. In allen Arbeiten ist die Stimmung des Augenblicks und die Unmittelbarkeit der Natur. Dieses ließ es den Verlag wünschenswert erscheinen, die Blätter auch in sorgfältigen Nachbildungen dem Publikum vorzulegen. Die Wiedergabe rechtfertigt nicht nur der Kunstwert der Aquarelle, sondern auch der Umstand, daß sie besser als alles andere geeignet sind, die Erinnerung an die letzten Lebensjahre des gütingen Fürsten wach zu erhalten“ (Bruno Cassirer). – Die Mappe angestaubt und etwas fleckig, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Bavarica, Bayern |
140,-- | ![]() |
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| Fénelon, (François de Salignac de La Mothe). Oeuvres (complètes). Précedées d’une notice sur sa vie et sur ses écrits (par Fabre de Narbonne). 12 volumes. Paris, Dufour et Cie. 1826. 8° (22 x 14 cm.). Mit gestoch. Portrait in Band I. Orig.-Pappbände mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung.
Seltene Gesamtausgabe der Werke des bedeutenden französischen Theologen, Pädagogen und Staatsethikers F.-de Salignac de La Mothe-Fénelon (1651-1715), des Verfassers des Abenteuer-, Reise- und Bildungsromans „Les Aventures de Télémaque“ (Paris 1699). – „Dabei wollte François Fénelon das Werk gar nicht veröffentlichen. Das geschah 1699 gegen seinen Willen. Mit fatalen Folgen. Denn „Die Abenteuer des Telemach“ kritisierten indirekt den selbstherrlichen, verschwenderischen Regierungsstil Ludwigs XIV. Verbannt vom Hof in Versailles zog sich François Fénelon in seine nordfranzösische Diözese Cambrai zurück. Nach seinem Tod im Jahr 1715 fanden nicht nur die Aufklärer in seinen Schriften viele Ideen. Auch Positionen der Romantik hatte er mit seinem Stil der Empfindsamkeit vorweg genommen“ (C. Vormweg, WDR). – Einbände leicht berieben, stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben, Pädagogik, Philosophie, Theologie |
160,-- | ![]() |
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| Ebbinghaus, Hermann. Grundzüge der Psychologie. 3. Auflage bearbeitet (und) fortgeführt von Ernst Dürr. 2 Bände. Leipzig, Veit & Comp. 1911-1913. Gr.-8°. XX, 811 S.; XII, 821, (1) S. mit zahlr. Figuren im Text. Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückenschildern und dezenter Rückenvergoldung.
Rücken etwas berieben, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Psychologie |
70,-- | ![]() |
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| Schischkoff, Georgi (Hrsg.). Zeitschrift für philosphische Forschung. Unter Mitwirkung v. O. F. Bollnow, W. Hellpach, Ph. Lersch u.v.a. (Erster bis dritter Jahrgang). 3 Bände. Reutlingen, Gryphius-Verlag 1946-1948. Gr.-8°. 636 S., [2] Bl. mit 1 Portrait-Tafel; 656 S., [2] Bl.; 640 S., [2] Bl. Orig.-Halbleinenbände.
„Bei der Gründung der Zeitschrift ging es Georgi Schischkoff nicht nur um die Wiederaufnahme des philosophischen Diskurses im Nachkriegsdeutschland, sondern auch um eine moralisch-politische Erneuerung. So beginnt das erste Heft des Frühjahrs 1946 mit einem Beitrag des Herder- und Leibnizforschers Kurt Huber,[3] der der Widerstandsgruppe Weiße Rose angehörte und 1943 hingerichtet worden war. Zudem erschien aus Anlass des 300. Geburtstages von Leibniz aus Hubers Nachlass die Abhandlung Leibniz und wir. Schischkoffs Programm, „eine wirklich freie philosophische Diskussion“ in alle Richtungen zu ermöglichen, fühlt sich die Zeitschrift für philosophische Forschung bis heute verpflichtet“ (O. Höffe im Vorwort zum 50. Jahrgang 1996). – Stempel auf den Titelblättern, gutes Exemplar. Schlagwörter: Zeitschriften |
50,-- | ![]() |
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| Tucholsky, Kurt. Deutschland, Deutschland über alles. Ein Bilderbuch von Kurt Tucholsky und vielen Fotografen. Montiert von John Heartfield (d. i. Helmut Herzfeld). 1. – 20. Tausend. Berlin, Neuer Deutscher Verlag (1929). Gr.-8°. 231, (1) S., [2] Bl. mit ca. 180 Abbildungen. Gelber Orig.-Leinenband mit mont. Foto-Collage von J. Heartfield.
Auer 148. Holstein, Blickfang S. 147. Heidtmann 12782. Heiting/Jaeger I, 292 ff. Herzfelde II, 33. KNLL XVI, 807 f. Koetzle 195 f. The Open Book 76 f. Siepmann A 109. – Erste Ausgabe. – Die berühmte Gemeinschaftsarbeit von Tucholsky und Heartfield, „das gelungenste Beispiel gegenseitiger Ergänzung von Text und Photomontage“ (J. Holstein). – „Es kommt darauf an, die Fotografie – und nur diese – noch ganz anders zu verwenden: als Unterstreichung des Textes, als witzige Gegenüberstellung, als Ornament, als Bekräftigung – das Bild soll nicht mehr Selbstzweck sein“ (KNLL). – „Es war kein gewöhnliches Fotobuch, das im Sommer 1929, auf dem Höhepunkt der überhitzten Weimarer Gesellschaft, in hoher Auflage über die deutschen Ladentheken wanderte. Hier präsentiert sich kein Fotograf mit seinen wohl temperierten Lichtbildstudien, es wurde keine aufsehenerregende Ausstellung dokumentiert, Ästhetik und das seinerzeit modische ‚Neue Sehen‘ spielten keine Rolle. Der Untertitel war vielsagend „Ein Bilderbuch von Kurt Tucholsky und vielen Fotografen / Montiert von John Heartfield“ – es ging also um die Kompilation von Text und Abbildungen, ohne Rücksicht auf deren Urheber, zu einem ‚Bilderbuch‘. Die assoziative Verknüpfung zum Kinderbuchgenre schien durchaus erwünscht, so wie der Titel selbst zwischen märchenhaftem und ironischem Unterton changiert: ‚Deutschland, Deutschland über alles‘. … Und doch ist es alles andere als ein Schlaraffenland, das sich auf den 231 Textseiten mit ihren gut 180 Fotos, Fotomontagen, Bildausschnitten und Vignetten ausbreitet … Die ist nicht nur motivisch bemerkenswert – sie wurde bereits in ihrer Zeit hochgelobt und gilt heute als Heartfields berühmteste buchkünstlerische Arbeit. Vielmehr machte sie den Band in kürzester Zeit so berühmt wie berüchtigt, und beruht dabei auf einer auch buchbinderisch besonderen Leistung: Für die Ganzleinenausgabe wurden die einzelnen Elemente der Fotomontage separat gedruckt, ausgestanzt und auf den gelben geprägten Hintergrund appliziert; dies gilt auch für die 29 einzelnen Buchstaben des Titels (zwei sind Teil der Montage). Schwarz aufgedruckt wurde lediglich der Autorenname, die Titelangabe auf dem Buchrücken … und die besagte Sentenz auf der Umschlagrückseite, weshalb das gesamte Unterfangen einen erheblichen Aufwand bei der Herstellung mit sich gebracht haben dürfte und auch für die verzögerte Auslieferung verantwortlich sein könnte. Es handelt sich um eine in ihrer Differenzierung und Kleinteiligkeit seinerzeit singuläre Form der Einbandprägung, deren handwerkliche Ausführung heute im Detail nicht mehr nachvollzogen werden kann“ (P. Rössler in Heiting/Jaeger). – „John Heartfield ist ein Klassiker in dem Sinne, dass seine Arbeit Folgen hatte, schon immer allerdings mehr in den Künsten als in der Politik“ (H. Müller in Koetzle). – Einband minimal angestaubt und berieben, sehr gutes sauberes Exemplar des wichtigen Werks. Schlagwörter: Fotomontage, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Photomontage, Weimarer Republik |
600,-- | ![]() |
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| Singapur – Kostümfest der Voigtschen Liedertafel. „Herrn Gustav Sobbe in Anerkennung seiner Verdienste um das Fest an Bord des Schiffes „V. L.“ im Hafen von Singapore 4. März 1904. Die Voigtsche Liedertafel.“ Album mit 34 Orig.-Photographien (Silbergelatine-Abzüge). Singapur 1904. Quer-8°. [24] Karton-Bl. mit 34 mont. Orig.-Photographien (je ca. 15 x 11 cm.). Orig.-Lederband mit goldgepr. Deckeltitel.
Geschenkgabe für den Seemann Gustav Sobbe, wohl der Organisator eines Kostümfests an Bord eines mit den Initialen „V. L.“ benannten Schiffes, das im März 1904 im Hafen von Singapur lag. Die Besatzung veranstalte an Bord ein Kostümfest, zu dem auch Vertreter des Inselstaates eingeladen waren, die in ihren traditionellen Trachten vor asiatisch anmutenden Paravanen posieren. Daneben finden sich auch Gruppenaufnahmen der Besatzung (darunter Matrosen der „S. M. S. Olga“) sowie vermutlich von honorigen Handelsvertretern, die offenbar ebenfalls eingeladen waren. Wahrscheinlich hatte das Fest in Teilen auch den Charakter eines Varietéabends (ein Portraitierter trägt ein Schild um den Hals mit der Aufschrift „Bauchredner“, ein anderer mit Zylinder im Gestus eines Zauberers wird flankiert von zwei Statisten in skurrilen Krokodilskostümen). – Einband etwas berieben, die Fotos mit geringen Altersspuren. Schlagwörter: China, Kostüm, Kostümgeschichte, Original-Photographie, Singapore, Singapur |
240,-- | ![]() |
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| Vaerst, (Friedrich Christian) Eugen v. Gastrosophie oder die Lehre von den Freuden der Tafel. 2 Bände. Leipzig, Avenarius & Mendelsohn 1851. 8°. XIII S., [1] Bl., 301 S.; [4] Bl., 271 S. Moderne Halbleinenbände unter Verwendung des Orig.-Rückens mit Romantikervergoldung und Goldschnitt.
ADB XXXIX, 455 f. Slg. Borst 2453. Drexel 266. Georg 569. Goedeke XIII, 251, 73, 8. Schrämli 87. Weiss 3924. – Erste Ausgabe. – Der F. C. E. Freiherr v. Vaerst (1792-1855) „führte den Begriff „Gastrosophie“ in den deutschen Sprachschatz ein“ (Horn-Arndt). – „Das nach meiner Ansicht geistreichste Werk, das je über die Freuden der Tafel geschrieben worden ist. Daß sein wundervolles Werk über die Freuden der Tafel nicht den gleichen Erfolg hatte, wie Brillat’s ‚Physiologie‘ hängt ganz allein damit zusammen, daß die Deutschen eben damals noch wenig Verständnis für kulinarische Schöpfungen hatten, die nicht durch ihre enorme Quantität auffielen“ (H. Schraemli). – „Im Jahre 1840 übernahm V. die Leitung des Breslauer Theaters, von der er jedoch, durch Gesundheitsrücksichten genöthigt, schon 1847 zurücktrat. Er zog sich nach Herrendorf bei Soldin auf das Gut seines Bruders zurück, wo er, von schweren körperlichen Gebrechen heimgefucht, am 16. September 1855 starb. Aus dieser letzten unglücklichen Periode seines Lebens stammen noch zwei größere Publicationen, die, wie alles, was er geschrieben, den Stempel eines vornehmen, vielseitig gebildeten und viel erfahrenen Geistes tragen: 1. „Die Pyrenäen“ (2 Bände, Breslau 1847), eine durch umfängliche historische und politische Excurse erweiterte Schilderung seiner wiederholten Reisen nach Südfrankreich und den baskischen Provinzen; 2. „Gastrosophie oder die Lehre von den Freuden der Tafel“ (2 Bände, Leipzig 1851), eine Sammlung geistreicher, sehr interessante historische Notizen enthaltender Aufsätze über unsere Nahrungsmittel und Getränke“ (Max Hippe in ADB). – Papierbedingt etwas gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Gastrosophie |
140,-- | ![]() |
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| Kalender – (Köhler, Johann David, Hrsg.). Der durchlauchtigen Welt zum neunzehendenmahl neu vermehrter und verbesserter Geschichts-, Geschlechts- und Wappen-Calender. Auf das Jahr … 1741. Nürnberg, Christoph Weigel (1740). 8°. [9] Bl., 116 S., [2] Bl. mit Titel und Kalendarium in Schwarz und Rot, gestoch. Frontispiz, 1 Kupfertafel und 109 ganzs. Wappen-Kupfern. Moderner Kalbslederband mit goldgepr. Rückenschild, geprägter Deckel-Ornamentik und dekorativen farbig illustr. Vorsätzen.
Köhring S. 50. VD18 90286901. Vgl. Henning/Jochums 116 (Titel: „Der durchläuchtigsten Welt curiöser …. Wappenkalender“). – Der von Johann David Köhler herausgegebene Wappenkalender erschien 1723-1758 und wurde als „Handbuch der neuesten Genealogie und Heraldik“ von Johann Christoph Gatterer weitergeführt. – Frontispiz mit Randläsuren, stellenweise braun- und fingerfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Almanache, Taschenbücher, Kalender, Genealogie, Genealogy, Heraldic, Heraldik, Wappen |
240,-- | ![]() |
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| Clergue, Lucien (Georges). Toros Muertos. (Mit Texten von Jean Cocteau und Jean-Marie Magnan, übersetzt von Edwin Maria Landau). Stuttgart, E. Battenberg o. J. (1965). 4°. [26] Bl. mit 21 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Halbleinenband in illustr. Halbleinenschuber.
Heidtmann 19187. Parr/Badger I, 219. Vgl. Koetzle 92 (mit Abb.). – Erste deusche Ausgabe; die franz. Orig.-Ausgabe erschien im selben Jahr. – Mit 1 Orig.-Photographie (Silbergelatine, 21 x 18 cm.), verso mit Atelier-Stempel des Fotografen. Das Foto (Stierkopf) ist nicht im Buch abgedruckt. – „The book’s design, bold and cinematic, is also extremely effective in both heightening the drama and maintaining a dynamic flow to the action. By repeating a series of close-ups, and showing us very little of the stadium, the crowd, or other players in the drama, Clergue keeps our attention focused on the bull’s plight, imparting a strong psychological sense to the drama. He emphasizes how primitive and elemental the whole business is – it is entirely about death, nothing less than ritual sacrifice, and by concentrating on the abattoir elements, he does not let us forget that. We are made not only to feel a part of it, literally down there with the bull, but compelled to experience strong emathy with the creature“ (Parr/Badger). – „Clergue ist das Thema Tod von allen Seiten angegangen; jede neue Auseinandersetzung mit ihm hat seinen Blick geschärft und ihn befähigt, es in allen seinen Verwandlungen zu erkennen. Die Summe dieser Begegnungen ist auch die Summe seines Werkes. Denn wie wir sehen werden: Alles, was er darstellte, steht über dem gemeinsamen Nenner Tod“ (M. Gasser in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bull Fighting, Original-Photographie, Stierkampf |
350,-- | ![]() |
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| Clergue, Lucien (Georges). Toros Muertos. (Mit Texten von Jean Cocteau und Jean-Marie Magnan, übersetzt von Edwin Maria Landau). Stuttgart, E. Battenberg o. J. (1965). 4°. [26] Bl. mit 21 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückentitel in illustr. Halbleinenschuber.
Heidtmann 19187. Parr/Badger I, 219. Vgl. Koetzle 92 (mit Abb.). – Erste deusche Ausgabe; die franz. Orig.-Ausgabe erschien im selben Jahr. – Mit 1 Orig.-Photographie (Silbergelatine, 21 x 18 cm.), verso mit Atelier-Stempel des Fotografen. Das Foto (toter Stier) ist nicht im Buch abgedruckt. – „The book’s design, bold and cinematic, is also extremely effective in both heightening the drama and maintaining a dynamic flow to the action. By repeating a series of close-ups, and showing us very little of the stadium, the crowd, or other players in the drama, Clergue keeps our attention focused on the bull’s plight, imparting a strong psychological sense to the drama. He emphasizes how primitive and elemental the whole business is – it is entirely about death, nothing less than ritual sacrifice, and by concentrating on the abattoir elements, he does not let us forget that. We are made not only to feel a part of it, literally down there with the bull, but compelled to experience strong emathy with the creature“ (Parr/Badger). – „Clergue ist das Thema Tod von allen Seiten angegangen; jede neue Auseinandersetzung mit ihm hat seinen Blick geschärft und ihn befähigt, es in allen seinen Verwandlungen zu erkennen. Die Summe dieser Begegnungen ist auch die Summe seines Werkes. Denn wie wir sehen werden: Alles, was er darstellte, steht über dem gemeinsamen Nenner Tod“ (M. Gasser in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar der Luxusausgabe im Ledereinband. Schlagwörter: Bull Fighting, Original-Photographie, Stierkampf |
400,-- | ![]() |
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| Miniaturbuch – Wiener Kochbuch. Das kleinste Kochbuch der Welt. Enthält über 100 praktisch erprobte Recepte von Suppen, Fleisch- und Mehlspeisen, Fische, Gemüse, Saucen, Salate etc. etc. Wien, o. Dr. u. J. (um 1900). 2,3 x 2,1 cm. S. 3-134 (statt 136). Silbereinband mit Blumenschmuck im Jugendstildekor mit Schließe und Öse (für eine Halskette).
Weiss. Gastronomia 4184. – Sehr seltenes und dekoratives Miniatur-Kochbuch. – In der Tat „das kleinste Kochbuch der Welt“. – Das erste und das letzte Blatt fehlen, S. 133/134 etwas lädiert (war teils mit dem hinteren Deckel verklebt). Schlagwörter: Kochbücher, Miniaturbücher |
400,-- | ![]() |
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| (Cervantes Saavedra, Miguel de). Leben und Thaten des weisen Junkers Don Quixote von Mancha. (Übersetzt) von Feidr(ich Just(us) Bertuch. Erster (bis) sechster Theil. 6 Bände. Wien und Prag, Franz Haas 1798. 8°. Mit 6 gestoch. Frontispizen von Johann Caspar Weinrauch nach Daniel Nikolaus Chodowiecki und 6 gestoch. Titelbl. mit Vignetten. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und Rückenvergoldung.
Goedeke IV/1, 679, 12. Rümann 158. VD18 80304915. – Wiener Ausgabe mit neuen Kupferstichen des „österreichischen Chodowiecki“ Johann Caspar Weinrauch (1765-1836 oder 1846). – Die erste Ausgabe der Übertragung von Friedrich Justin Bertuch (1747-1822) erschien 1775 bis 1779 in Leipzig. – Einbände etwas berieben, vordere Gelenke von Band II und III unten mit Wurmspuren, stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Don Quichotte, Gesamtausgaben, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
380,-- | ![]() |
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| Anthus, Antonius (d. i. Gustav Blumroeder). Vorlesungen über Ess-Kunst. Leipzig, Otto Wigand 1838. 8°. VIII, 276 S. Moderner Halblederband mit goldgepr. Rückentitel (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden).
ADB II, 755. Georg 484. Weiss 146. – Sehr seltene erste Ausgabe. – „Das gescheiteste Buch, das über unser Thema geschrieben wurde“ (H. Schraemli). – „Die vorliegende erste Ausgabe war ein Mißerfolg, so dass die nicht abgesetzten Exemplare mit einem neuen Titelblatt 1852 als 2. Ausgabe erschienen“ (H.-U. Weiss). – Der Neurologe G. Blumroeder (1802-1853) war auch 1848 Abgeordneter im ersten deutschen Parlament. „Er gehörte hier der gemäßigten Linken (Fraction Westendhalle) an, folgte aber schließlich dem Rumpfparlament nach Stuttgart. Nachdem dasselbe mit Waffengewalt auseinander getrieben worden war, kehrte er nach Kirchenlamitz zurück, und wurde hier am 22. August 1849 auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Stadtgerichte Augsburg verhaftet und unter Bedeckung dorthin abgeliefert.“ (Stahl in ADB). – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Gastronomy, Gastrosophie |
240,-- | ![]() |
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| Lindau, Marianna Catharina. Die Steyermärkische Köchin, oder neues bürgerliches Kochbuch für alle Stände, von welcher Art noch keines im Druck erschienen ist. Es enthält eine gründliche Anweisung, wie man alle Arten Fleisch- und Fasten-Speisen auf eine schmackhafte Weise nach hiesiger und Oesterreichischer Art, ohne kostspielig zu Werke zu gehen, zubereiten kann; mit einem vollständigen Anhange, alle Arten Zuckerbackereyen, Eingesottenen, Sulzen, Säften, Gefrornen und verschiedenen Getränken zu verfertigen. Graz, Christian Friedrich Trötscher 1797. 8°. 343, (9) S. mit 1 Holzschnitt-Vignette am Anfang. Halbleinenband um 1900 mit goldgepr. Rückentitel.
VD18 11669950. Weiss 2322. – Erste Ausgabe; sehr selten. – Klassiker der österreichischen Küche in der Habsburgermonarchie und eines der besten Kochbücher des 18. Jahrhunderts in Österreich. – Auch mit zahlreichen Rezepten für regionale Süßspeisen, wie „Gogelhopfen“, Krumme Kipferl“, „Braune Krapfen“, „Wiener-Küchlein“ u.a. – Nur vereinzelt leicht fleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Austriaca, Kochbuch, Kochbücher, Österreich |
450,-- | ![]() |
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| Neues praktisches Badisches Kochbuch, oder vollständige bewährte Anleitung zur schmackhaftesten und wohlfeilen Zubereitung aller Suppen, Gemüse, Fleisch-, Fisch-, Mehl- und Eierspeisen, Backwerke, Pasteten, Gelées, Crêmes, Compots, warmer und kalter Getränke, des Eingemachten u.s.w. Ein nützliches und nothwendiges Handbuch für Haushaltungen und Köchinnen. 2., verbesserte und mit einem Speisezettel für’s ganze Jahr vermehrte Auflage. Karlsruhe, Creuzbauer und Nöldeke 1842. 8°. [2] Bl., 307 S. Moderner Pappband mit dekorativem Buntpapierbezug und goldgepr. Rückenschild.
Schraemli 236 (5. Aufl.). Weiss 2761. – Erschien zuerst 1840. – Seltene frühe Ausgabe des erfolgreichen Regional-Kochbuchs. – „Sachverständige Hausfrauen und Köchinnen werden sich leicht überzeugen, daß das vorliegende Kochbuch nich allein dem Bedürfniß einer guten bürgerlichen Küche, sondern auch den Anforderungen an die höhere Kochkunst entspricht, und daß die größtmöglichste Sparsamkeit bei Herstellung der Speisen berücksichtigt worden ist. Möge nun dieß Kochbuch auch in dieser neuen Auflage meinen Landsmänninnen und allen Freundinnen der Kochkunst als ein nützlicher und zuverlässiger Rathgeber willkommen sein. Baden-Baden, im April 1842. Die Verfasserin.“ (Vorwort). – „Baden-Baden ist angegeben als Wohnort der anonymen Verfasserin dieses speziell für Baden bestimmten Kochbuchs, das sich erwiesenermaßen auch bei Margareta Spörlin bediente. Ihre Identität ist ungeklärt“ (J. Hiller von Gaertringen zur Kochbuch-Ausstellung 2016 in der BLB, Karlsruhe). – Durchgehend braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Badenia, Kochbuch, Kochbücher |
160,-- | ![]() |
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| Sacher-Masoch, L(eopold) v. Die Liebe des Plato. Mit 5 Illustrationen von Franz von Bayros. Leipzig, Georg H. Wigand o. J. (1907). 8°. [1] Bl., 144 S. mit farbigem Frontispiz und 4 Tafeln. Dunkelblauer flexibler Lederband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, Rücken- und Deckelvergoldung und Kopfgoldschnitt.
Brettschneider 81 (irrig mit der Angabe Insel-Verlag, dieses Werk ist dort jedoch nie erschienen). Hayn/Gotendorf VII, 8. W.-G.² 109. – Erste Einzelausgabe; die Erzählung erschien zuerst in der Novellensammlung „Das Vermächniß Kains“ 1870. – Nr. 52 von 400 Exemplaren der Vorzugsausgabe. – „Sacher-Masoch unterlegt das Motiv mit seiner eigenen Typologie der Geschlechter, die auch der berühmten Erzählung Venus im Pelz zugrunde liegt: Die Frauen sind zu wahrer Liebe nicht fähig. In „Venus im Pelz“ ersetzt der Held deshalb Liebe durch Unterwerfung, in „Die Liebe des Plato“ entsagt der junge Graf Tarnow vollständig der Liebe der Frauen – und wird deshalb zum Gegenstand einer raffinierten Täuschung. Schließlich spielt er wider besseres Wissen sogar mit in diesem Spiel, da er seinen „Anatol“ nicht verlieren will“ (M. Gratzke zu einer Neuausgabe). – Das erste und letzte Blatt etwas gebräunt, schönes Exemplar. Schlagwörter: Erotica, Homosexualität, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Jugendstil, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
200,-- | ![]() |
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| Clergue, Lucien. Aphrodite. (Texte von Frederico Garcia Lorca). Stuttgart, Ernst Battenberg (1963). 4° (27 x 26,5 cm.). [22] Bl. mit 25 (10 doppelblattgr.) Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Halbleinenband mit illustr. Halbleinenschuber. (Panorama Forces Vives).
Heidtmann 11287. Koetzle 92. – Erste deutsche Ausgabe. – Hervorragende Aktaufnahmen, entstanden seit Mitte der 50er Jahre an den Stränden der Camargue. Der ersten Buchveröffentlichung „Corps mémorable“ Clergues (1957) folgten über 80 weitere. – Schönes Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude, Photography, Erotic |
140,-- | ![]() |
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| Mattingly, Harold and Edward Allen Sydenham (Editors). The Roman imperial coinage. Reprint. Volume I-V in 8 volumes. London, Spink & Son (1972). Gr.-8°. With numerous plates. Green cloth with gold-embossed titles on the spine.
I. Augustus to Vitellius. – II. Vespasian to Hadrian. – III. Antonius to Pius to Commodus. – IV, part I. Pertinax to Geta. – IV, part II. Macrinus and Diadumenian. – IV, part III. Gordian III to Uranius Antonius. – V, part I. Valeriani to Florian. – V, part II. Probus to Amadus. – All volumes well preserved. Schlagwörter: Antike, Numismatics, Numismatik, Römisches Reich |
500,-- | ![]() |
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| Freimaurerei – (S., Graf v.). Treue Bruderlehren (Umschlagtitel). Berlin, G. J. Decker 1780. 8°. 12 S., [1] Bl. mit Holzschnitt-Titelvignette. Typogr. Broschur.
Kloss, Bibliographie der Freimaurerei 1033. Wolfstieg 34739. Nicht bei Holzmann/Bohatta und kein Exemplar in einer öffentlichen Sammlung (lt. KVK). – „Selten. – An einen neu aufgenommenen Freund und Bekannten v. G. gehalten. Enthält Warnungen für einen angehenden Maurer.“ (A. Wolfstieg). – Sehr gut erhalten. Schlagwörter: Freimaurer, Freimaurerei, Masonica |
600,-- | ![]() |
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