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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Humboldt, Alexander v. Gesammelte Werke. Und: Bromme, Traugott (Hrsg.). Atlas zu Alex(ander) v. Humboldt’s Kosmos in zweiundvierzig Tafeln mit erläuterndem Texte. 12 in 6 Bänden und Atlas (zus. 7 Bände). Stuttgart, J. G. Cotta und Stuttgart, Krais und Hoffmann (1889) und (1851). Gr.-8° und Quer-4° (28,5 x 35 cm.). Mit 1 Portrait; [2] Bl., 136 S. und 39 handkolorierte Karten, 3 Tafeln in Lithographie und Stahlstich und 1 Holzschnitt im Text, sowie 1 lose beil. Farbtafel (Temperatur-Diagramm). Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung und Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Romantikervergoldung.
Slg. Borst 2163. Goedeke VI, 263, 29. Sabin 33726. Sparrow 106. – Erste vollständige Werkausgabe mit dem sep. erschienenen Atlas zum Kosmos von T. Bromme. – Enthält: Band 1-4: Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung. Band 5-8: Reise in die Aequinoktial-Gegenden des neuen Kontinents. In deutscher Bearbeitung von H. Hauff. Band 9-10: Aus A. von Humboldts Versuch über den politischen Zustand des Königreichs Neuspanien. Band 11: Ansichten der Natur mit wissenschaftlichen Erläuterungen. Band 12: Aus A. von Humboldts Versuch über den politischen Zustand der Insel Cuba. Ein Lebensabriss. – Letzter Versuch einer zusammenfassenden Darstellung des Wissens einer Epoche. „Nur Humboldt konnte es wagen, diese Gesamtschau zur Anschauung zu bringen“ (so sein Verleger Cotta). – „This, the greatest work of one of the greatest men of the nineteenth century, includes some articles on America“ (J. Sabin zum Kosmos). – Rücken der Gesamtausgabe etwas berieben, sehr gutes Exemplar aus der Bibliothek Breslauer Physikers Ernst Pringsheim (1859-1917) mit dessen Exlibris. – Der Atlas, ebenfalls sehr gut erhalten und dekorativ gebunden, stammt aus der Bibliothek des Schach-Großmeisters und Karl May-Verlegers Lothar Maximilian Schmid (1928 -2013) mit dessen Exlibris. Schlagwörter: Biologie, Botanik, Botany, Gesamtausgaben, Naturwissenschaften, Travel, Zoologie, Zoology |
1.600,-- | ![]() |
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| Proust, Marcel. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. (Deutsch von Eva Rechel-Mertens). 10 Bände. (Frankfurt am Main, Suhrkamp (1979). Kl.-8°. Marmorierte Orig.-Pappbände mit goldgepr. Rückenschildern.
Gutes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
35,-- | ![]() |
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| (Wieland, Christoph Martin). Agathon. (Motto) Quid Virtus et quid Sapientia possit. Erster bis vierter Theil. 4 Bände. Leipzig, Weidmanns Erben und Reich 1773 Kl.-8° (16,5 x 11 cm.). XVI, 358 S.; 316 S.; 304 S.; 286 S., [20] Bl. (Subskribenten-Verzeichnis) mit 1 gestoch. Titelvignetten von Christian Gottlieb Geyser und Jacob Wilhelm Mechau und 3 wdh. Titelvignetten in Holzschnitt. Halblederbände der Zeit mit jeweils 2 goldgepr. Rückenschildern und floraler Rückenvergoldung.
Slg. Borst 165 (Anm.). Deusch 28b, Goedeke IV/1, 552, 53. Günther/Zeilinger 574. Rümann 1248 (nennt nur die Vignette, die er irrtüml. Meil zuschreibt). VD18 1114467X. – Erste Ausgabe der umgearbeiteten Fassung der „Geschichte des Agathon“ (Frankfurt und Leipzig 1766-1767). – Die neue Ausgabe wurde inhaltlich um die „Geschichte der Danae“ und einen „Schluß des ganzen Werkes“ vermehrt. – „Wieland beseitigte ferner satirisch-polemische Stellen und Gegenwartsanspielungen, literarische Allusionen und Zitate, auch griff er unter dem Einfluss von F. Jacobi ändernd in den Dialog zwischen Hippias und Agathon ein. Neu hinzu kamen ferner der Vorbericht „Über das Historische im Agathon“ und die dazu gehörigen historischen Anmerkungen“ (Fritz Martini in Wieland Werke, München 1964, S. 891). – Im Subskribentenverzeichnis S. Gessner, „Doctor Göthe, in Frankfurt“, J. G. Herder, A. v. Kalb, „Madame Karschin, in Berlin“, „Professor Lichtenberg, in Göttingen“, F. Nicolai u. a. – Stellenweise etwas braunfleckig, schönes dekorativ gebundenes Exemplar. |
450,-- | ![]() |
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| (Wieland, Christoph Martin). Musarion, oder die Philosophie der Grazien. Ein Gedicht, in drey Büchern. Leipzig, M. G. Weidmanns Erben und Reich 1769. Kl.-8° (16 x 9,5 cm.). Titel, XX, 128 S. mit gestoch. Titelvignette und 6 gestoch. Vignetten von Johann Stock nach Adam Friedrich Oeser. Halbpergamentband um 1900 mit goldgepr. Rückenschild und dezenter Rückenvergoldung.
Deusch 13 a. Goedeke IV/1, 553, 55. Hayn-Gotendorf VIII, 413. Holzmann-Bohatta III, 5550. Rümann 1256. – Erste illustrierte und erweiterte Ausgabe, nun mit der aufschlussreichen Vorrede an „Herrn Creyßsteuereinnehmer Weisse in Leipzig“. – „Zweifellos ist es – auch innerhalb Wielands Werk – eines der anmutigsten und reizvollsten Beispiele für Rokokopoesie“ (KLL 6522). – Exlibris, sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher |
160,-- | ![]() |
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| Anthing, (Johann Friedrich v.). Collection de cent silhouettes des personnes illustres et celebres. (Faksimile-Druck der Ausgabe, Gotha 1791. Mit einer Skizze von Carl Schüddekopf). Weimar, Gesellschaft der Bibliophilen 1913. 8°. [5] Bl., 100 zweifarbige Slihouetten, XV, (1) S. Halbpergamentband mit goldgepr. Rückenschild.
Vgl. Sander 27. – In kleiner Auflage erschienen. – J. H. v. Anthing (1753-1805) „gab sein Theologiestudium in Jena auf, um von 1783 an als Silhouettenzeichner die europäischen Höfe zu bereisen. Der Weimarische Hof ehrte ihn durch Verleihung des Ratstitels. Am 7.9.1789 nahm er dort den Schattenriß Goethes ab. (Abbildungen bei E. Schulte-Strathaus, Die Bildnisse Goethes, 1910, Taf. 72.) Goethe schrieb darunter in A.s Stammbuch die Verse: „Es mag ganz artig sein, wenn Gleich’ und Gleiche/In Proserpinens Park spazierengehn,/Doch besser scheint es mir, im Schattenreiche/Herrn A.s sich hier oben wiedersehn“. In gleicher Weise silhouettierte A. viele Fürstlichkeiten und Hofleute, u. a. auch Karl August und Anna Amalia, besonders aber Angehörige des russischen Kaiserhauses sowie die Mitglieder der Petersburger Akademie. Zur Wahl und Krönung Leopolds II. reiste er 1790 nach Frankfurt und veröffentlichte eine Beschreibung der Feierlichkeiten. Seine Tätigkeit erstreckte sich auch auf die Anfertigung kunstgewerblicher Gegenstände. 1791 ließ er einen Band mit 100 durch Kupferstich vervielfältigten Silhouetten drucken; zu Unrecht wird ihm jedoch die gleichzeitige Einführung ganzfiguriger Silhouetten zugeschrieben“ (A. Elschenbroich in NDB I, 314). – Sehr schönes Exemplar. Schlagwörter: Faksimile, Schattenbilder, Scherenschnitte, Silhouetten |
70,-- | ![]() |
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| Wessing, Koen. Chili september 1973. Amsterdam, De Bezige Bij 1973. 4° (24,5 x 20 cm.). [48] p. with 24 Duotone plates, most of which are double-sheet size. Original cardboard cover.
Auer 562. Gierstberg/Suermondt 124 f. Heiting, Dutch photo publications 498. Parr/Badger I, 22. Vgl. Fernández, The Latin American Photobook 102 (Torres, Neruda: entierro y testamento. Las Palmas 1973). – „The book begins with a double-page spread of a pile of burning papers. On the top a face can be glimpsed President Salvador Allende of Chile, overthrown by military revolt. Allende had been democratically elected, but the United States, in one of the most disreputable episodes in its recent history, deemed his socialist government a Marxist threat to American interests in South America. The CIA actively worked to destabilize the country and supported the military junta of General Augusto Pinochet, who seized power in September 1973. The far-from-bloodless coup leaves today’s Chile still trying to come to terms with the damage done to its democratic institutions over three decades ago. The Dutch photographer Koen Wessing was on the streets of Santiago immediately after the coup happened. His gritty documentary pictures were quickly published in this no-frills, extremely elegant photobook by De Bezige Bij, publisher of so many of the best Dutch photographic books. There are not many images in the book, but each is carefully considered, modest and succinct, spread across a double page in graphic gravure. Despite the difficulties of taking photographs in such a tense and difficult situation, Wessing never forgets the value of composition and lighting control. The main thrust of the book is the coup’s immediate aftermath, the shock and grief of the people, the rounding up of Allende’s supporters (or suspected supporters) by the army, and their herding into the now notorious National Stadium in Santiago, where many would be tortured and killed. Wessing vividly captures one of these executions, in a two-page sequence that forms the book’s climax“ (Martin Parr). – The cover is slightly discolored, as usual, but it’s a very good copy. Schlagwörter: Chile, Politics and government, Politik, Santiago, South America, Street photography, Südamerika |
450,-- | ![]() |
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| Engelhard, (Magdalene) Philippine, geborene Gatterer. Gedichte. Zwote Sammlung. Göttingen, Johann Christian Dieterich 1782. Kl.-8° (14,5 x 9 cm.). [12] Bl., 294 S., [3] Bl. mit 4 Kupfertafeln von D(aniel) Chodowiecki und E(rnst Ludwig) Riepenhausen und 4 gefaltete Musik-Beilagen. Halblederband mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.
ADB VI, 136. Goedeke IV/1, 417, 36. VD18 8037123X. – Seltene erste Ausgabe der zweiten Gedicht-Sammlung mit einem umfangreichen Subskribenten-Verzeichnis (darunter auch Georg Christoph Lichtenberg). Die erste Sammlung erschien 1778. Enthält auch das 1779 entstandene Liebesgedicht „Mädgenklage“, in dem die Dichterin die ungleichen Lebens- und Entfaltungsmöglichkeiten von Männern und Frauen im 18. Jahrhundert pointiert kritisiert. (S. 157). – Philippine Engelhard (1756-1831) „veröffentlichte ab 1776 in den Vossischen und den Göttinger Musenalmanachen unter den Namen Rosalie, Juliane S. und Karoline eine Reihe von zart empfundenen, anmuthigen Liedern“ (ADB). – Später wurde Gottfried August Bürger ihr Mentor. – Die Illustrationen des Göttinger Zeichners und Kupferstechers E. L. Riepenhausen (1762-1840) gehören zu dessen frühesten Arbeiten. „Schon einem 1782 in Göttingen erschienenen Gedichtband waren als Illustrationen je zwei Kupferstiche des berühmten Chodowiecki und des jungen Riepenhausen beigelegt“ (Wikipedia). – „Die Zeitgenossen erkennen in Riepenhausen auch sehr bald einen durchaus brauchbaren Ersatzmann für den immer überlasteten Chodowiecki. […] Die Verleger bestellen bei ihm Buch-Illustrationen und vor allem Kalender-Kupfer“ (Otto Deneke, Ernst Riepenhausen, in Göttinger Künstler, Band 2, S. 68). – Einband teils stärker berieben, stellenweise braun- und fingerfleckig, noch gutes Exemplar mit den meist fehlenden Musikbeilagen. Schlagwörter: Aufklärung, Frauenemanzipation, Frauenliteratur, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Lyrik |
360,-- | ![]() |
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| Rabener, Gottlieb Wilhelm. Briefe, von ihm selbst gesammlet und nach seinem Tode, nebst einer Nachricht von seinem Leben und Schriften, herausgegeben von C(hristian) F(elix) Weiße. Leipzig, Dyck 1772. 8°. LXXXII, 304 S. Frontispiz (von Christian Gottlieb Geyser nach Jacob Wilhelm Mechau oder Adam Friedrich Oeser). Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung.
Goedeke IV1, 41, (5), 4. Rümann 882. VD18 90724232. – Erste Ausgabe. – Deckel etwas berieben, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Briefe |
120,-- | ![]() |
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| Pferschy, Othmar. Fotografla Türkiye. – La Turquie en image. – Turkey in Pictures. – Die Türkei im Bild. Ankara, Matbuat Umum Müdürlügü o. J. (1937). Quer-4° (25 x 34 cm.). [10] Bl. und 154 Duotone-Tafeln mit 5 Zwischentiteln. Hellroter Orig.-Leinenband mit Metallschrauben-Bindung, Schutzumschlag und Pappschuber.
Interessantes Propaganda-Album der „Neuen“ Republik Türkei. Mit viersprachigen Einleitungstexten in Türkisch, Französisch, Englisch und Deutsch. – Die Aufnahmen sind in fünf Abschnitte (A-F) gegliedert: A. Ankara (28 Fotos); B. Istanbul (23 Fotos); C. Städte und Landschaft (23 Fotos); D. Archäologie und Kunst (22 Fotos); E. Wirtschaft und Aufbau (44 Fotos) und F. Kultur und Mensch (14 Fotos). – „Das zentrale Argument, das die kemalistische Türkische Republik gegen den Begriff des „Alten“ im Osmanischen Reich vorbrachte, nämlich der Begriff des „Neuen“, zeigte sich in allen Bereichen, von der Industrie bis zur Kunst, vom gesellschaftlichen Leben bis zur Architektur. Um die durch die Revolutionen der Republik Türkei im Modernisierungsprozess zurückgelegten Fortschritte zu erkennen, ist es notwendig, die neue Ära angemessen darzustellen. Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften im Druck- und Verlagswesen wurde die Fotografie als das Medium angesehen, das den „neuen“ Staat am besten vermitteln kann. Im „Fotoalbum der Türkei“ wurde die Fotografie als Mittel der Werbung und Propaganda eingesetzt, um die kemalistischen Revolutionen sowie das sich entwickelnde und wandelnde Gesicht der „jungen“ Türkei der ganzen Welt zu vermitteln. … Das „Fotoalbum der Türkei“ wurde mit Inhalten zusammengestellt, die alle materiellen und ideellen Aktivitäten der Republik der kemalistischen Türkischen Republik in den 13 Jahren von 1923 bis 1936 widerspiegeln. … Das Album „Türkiye mit Fotos“, das einen der Grundsteine des fotografischen Gedächtnisses der Republik darstellt, war Zeuge der Entstehung der „neuen Türkei“ durch die nacheinander vollzogenen Revolutionen der Republik“ (G. Talebazadeh Atalay, Fotografla Türkiye Albümü’nde (1937) kültür varliklari ve çagdas mimarlik 2022, übersetzt aus dem Türkischen). – Der Grazer Fotograf O. Pferschy (1898-1984) arbeitete von 1926 bis 1969 in Instanbul. – Sehr gutes Exemplar mit dem meist fehlenden Schutzumschlag und Pappschuber. Schlagwörter: Propaganda, Türkei, Turkey |
450,-- | ![]() |
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| Mynona (d. i. Salomo Friedländer). Die Bank der Spötter. Ein Unroman. 1. – 3. Tausend. München und Leipzig, Kurt Wolff (1919). 8°. 450 S., [1] Bl. Illustr. Orig.-Pappband (von Emil Preetorius).
Geerken 2.1.5. Raabe-Hannich 217, 5. – Erste Ausgabe. – „Für Alfred Kubin – Im Kabinett war eine Stille entstanden, wie sie nur zwei Tote mit vereinten Kräften bewerkstelligen können (Mynona: „Rosa, Schutzmannsfrau“)“ (Motto Seite 5). – Rücken etwas berieben, Gelenke unauffällig restauriert, vorderes Innengelenk etwas angeplatzt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Expressionisme, Expressionismus |
50,-- | ![]() |
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| Tadanori Yokoo. Adept arcana. Lisa Lyon by Tadanori Yokoo [based on the video „Adept Arcana / Lisa Lyon by Tadanori Yokoo“ produced by CBS/SONY groupe]. Tokyo, Parco (1985). 4°. 94 S., [1] Bl. mit mit 88 Farbtafeln. Illustr. Orig.-Kartonumschlag mit Bellyband (Obi) und Klarsicht-Schutzumschlag.
Erste Ausgabe. – Aktaufnahmen aus einem Video des japanischen Künstlers meist mit Farbeffekten verfremdet. – „Beeinflusst von der Pop Art und Bewegungen schließen seine Arbeiten Fotos, Stückchen aus der traditionellen japanischen Welt, aus der westlichen Welt und aus dem Buddhismus ein, oft alles zugleich in demselben Kunstwerk. Yokoo wurde im In- und Ausland vielfach prämiert. 1971 konnte er sich in einer Exklusiv-Schau im Museum of Modern Art in New York zeigen. … Einem breiten Publikum bekannt sind diverse Schallplattencover. Yokoo gestaltete beispielsweise von Santana die Alben Lotus (1974) und Amigos (1976), von Carlos Santana The Swing Of Delight (1980, nur ein Innenbild) und Divine Light (2001) sowie von Miles Davis Agharta (1975). Insbesondere dem opulent ausgestatteten Dreifachalbum Lotus mit seinen beiden Faltpostern dürfte er eine der aufwendigsten Aufmachungen in der Rockmusik mitgegeben haben“ (Wikipedia). – Tadellos. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude, Pop art, Videokunst |
80,-- | ![]() |
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| Leng, Heinrich und O(skar) L(udwig) B(ernhard) Wolff. Neues französisch-deutsches und deutsch-französisches Wörterbuch – Nouveau Dictionnaire Francais-Allemand et Allemand-Francais. nach dem Plane des Französischen Wörterbuchs der Herren Noël und Chapsal und den besten und neuesten Hülfsmitteln, … bearbeitet. 2 Bände. Weimar, Landes-Industrie-Comptoir 1844. Gr.-8° (23,7 x 14 cm.). X, 1330, 94 S.; [2] Bl., 1693 S. mit 4 gefalteten Tabellen. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern.
Nicht bei Zaunmüller. – Seltenes, zuerst 1832 bis 1841 erschienenes monumentales Wörterbuch, das auf dem berühmten Wörterbuch von François Noël (1756-1841) und Charles-Pierre Chapsal (1787-1858) basiert. – Rückenschild von Band II mit kl. Fehlstellen, Vorsätze erneuert, stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Philologie, Wörterbücher |
140,-- | ![]() |
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| Seghers, Anna. Transit. Roman. Konstanz, Curt Weller & Co. 1948. 315, (5) S. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband von Curth Georg Becker.
W.-G.² 22. – Erste deutsche Buchausgabe; die spanische Originalausgabe erschien 1944 in Mexiko. Die deutsche Originalfassung erschien erstmals 1947 in der Berliner Zeitung. – Papierbedingt wie immer etwas gebräunt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Exil |
40,-- | ![]() |
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| Macrobius, Ambrosius Theodosius et Cicero, Marcus Tullius. Consularis in Somnium Scipionis, libri II. Eiusdem Saturnaliorum libri VII. Nunc denuo recogniti, et multis in locis aucti. Köln, Johann Soter 1527. 12° (14 x 9,3 cm.). [24] Bl., 463 S. mit Druckermarke auf dem Titel, einigen illustr. Initialen und 7 Holzschnitten, darunter 1 Weltkarte von Anton Woensam von Worms.. Pergamentband unter Verwendung eines Manuskriptblatts aus dem 18. Jahrhundert.
Adams M 61. Graesse IV, 330 Anm. Merlo, Woensam 514, 541, 542. VD16 C 3640. – Dritte Kölner Ausgabe des Kommentar zu Ciceros „Somnium Scipionis“, aus dem 6. Buch von „De re publica“. – Mit vier wichtigen Vorbesitzern, den Philosophen: I. Jacob Bernays (1824-1881) – II. Otto Neurath (1882-1945) – III. Herbert Spiegelberg (1904-1990) und IV. Ferdinand Bulle (1886-1943). Die Eintragungen von O. Neurath mit den Zusätzen „Münchener Angeden Rens 1919“ und „XAIPE O.N.MCMV“; die Eintragungen von H. Spiegelberg und F. Bulle von derselben Hand datiert „XII 1936“ und „MCMXXXVI“. – Berühmt ist vor allem die Weltkarte, deren südliche Hemisphäre von einem Großkontinent bedeckt ist, der die Inschrift „Perysta temperata, antipodum nobis incognita, frigida“ trägt und sich damit in die Reihe der fast mythischen Vorstellungen von einem großen Südkontinent einreiht. Die übrigen Textholzschnitte zeigen schematische Modelle und Sphären. – Einband berieben und bestoßen, vorderes Innengelenk etwas angeplatzt, Buch-Händlermarke eines Münchner Antiquariats auf dem Innendeckel, seitlich knapp beschnitten (minimaler Buchstabenverlust bei den gedruckten Anmerkungen), insgesamt gut erhaltenes Exemplar mit interessanter Provenienz. Schlagwörter: Antike, Astronomie, Astronomy, Cosmology, Kosmologie, Neuplatonismus, Philosophie, Philosophy |
2.400,-- | ![]() |
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| Quenstedt, Fr(iedrich) Aug(ust) v. Handbuch der Petrefaktenkunde. 2 Bände. Tübingen, H. Laupp 1852. Gr.-8°. [1] Bl., IV, [1] Bl., 792 S.; Titel, 62 Bl. (″Erklärungen“) zwischen 62 lithogr. Tafeln mit zahlr. Abbildungen. Pappbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern.
ADB LIII, 179 f. DSB XI, 235 f. NDB XXI, 40. Nissen, ZBI 3262. Vgl. Poggendorff II, 650. – Seltene erste Ausgabe des Standardwerks und Hauptwerks des württembergischen Geologen F. A. v. Quenstedt (1809-1889). – Die Tafeln mit jeweils 20-60 Abbildungen. – „Die ersten Arbeiten Q.s galten der Weiterentwicklung der kristallographischen Projektionsmethode seines Lehrers Samuel Weiss (1780–1856). Die eigentliche Bedeutung Q.s liegt in seinen paläontologischen Arbeiten. Er etablierte sich in Tübingen auf dem Gebiet des Mesozoikums im von ihm benannten „Schwäb. Stufenland“. Er gliederte die Schichten des Juras in jeweils sechs Unterheiten und verfaßte eine klassische Monographie „Der Jura“ (1858). Weitere wichtige Werke waren das „Handbuch der Petrefaktenkunde“ (5 Bde., 1868–84) sowie „Die Ammoniten des Schwäb. Juras“ (3 Bde., 1883–88). Mit der stratigraphischen Geländebearbeitung war auch eine rege Sammeltätigkeit verbunden. Q. erweiterte in Tübingen eine kleine paläontologische Sammlung innerhalb kurzer Zeit zu einer der bedeutendsten in Deutschland mit mehreren zehntausend Einzelobjekten“ (G. Lehrberger in NDB). – Die Erklärungsblätter stellenweise mit Anstreichungen, sehr gutes nahezu fleckenfreies und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Baden-Württemberg, Fossilien, Geologie / Mineralogie, Palaeontology, Paläontologie, Paleobiology, Paleozoölogie, Petrefakten, Schwäbische Alb |
400,-- | ![]() |
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| Diesel, Rudolf (Christian Karl). Die Entstehung des Dieselmotors. Berlin, Julius Springer 1913. 4° (28 x 20 cm.). [2] Bl., 158 S. mit 83 Abbildungen im Text und 3 gefaltete Tafeln. Typogr. Orig.-Kartonumschlag.
NDB III, 660 ff. – Erste Buchausgabe der Schrift über den 1893 von Rudolf Diesel erfundenen Verbrennungsmotor. – „Zwischen 1893 und 1897 verwirklichte D. in der Maschinenfabrik Augsburg den Dieselmotor. Der Direktor dieses Werkes, H. Buz, war von D.s Erfindung und Persönlichkeit überzeugt und gewährte ihm jegliche Hilfe. Krupp beteiligte sich an der Finanzierung. Nach unsäglichem Arbeitsaufwand und vielen Fehlschlägen war um die Wende 1896/97 ein Motor entstanden, der sich sofort als die weitaus beste Wärmekraftmaschine erwies. Sie lief mit Petroleum und bald mit Rohöl, das in rasch zunehmendem Maße in der ganzen Welt gefördert wurde, so daß die neue Maschine durchaus der Zeitlage entsprach. Die Welt begriff, daß es sich um ein technisches Ereignis von epochemachender Bedeutung handelte; D. wurde mit einem Schlage berühmt und reich“ (Eugen Diesel in NDB). – Vorderes Gelenk am Fuss etwas eingerissen, Exlibris und zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem Titelblatt, sehr gutes unbeschnittenes Exemplar. Schlagwörter: Automobil-/Motorradliteratur, Automobiltechnik, Dieselmotor, Maschinen, Maschinenbau, Motorenbau |
280,-- | ![]() |
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| Wimmer, Friedrich. Flora von Schlesien preussischen und österreichischen Antheils oder vom oberen Oder- und Weichsel-Quellen-Gebiet. Nach natürlichen Familien mit Hinweisung auf das Linné’sche System. Dritte Bearbeitung. Breslau, Ferdinand Hirt 1857. 8°. LXXIX, 695, (1) S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.
Stafleu-Cowan 17.918. – Erschien zuerst 1827-1829. – Zeitgenössischer Besitzvermerk, stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Botanik, Botany, Schlesien, Silesia |
150,-- | ![]() |
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| Wright, Frances. Gesellschaftsleben und Sitten in den vereinigten Staaten von Amerika. Geschildert in einer Sammlung von Briefen an einen Freund in England während der Jahre 1818, 1819 und 1820. Aus dem Englischen von Constantia v. B. 2 Teile in 1 Band. Berlin, Carl August Stuhr 1824. Kl.-8° (16,5 x 10,5 cm.). XII, 239 S.; Titel, 242 S., [1] Bl. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Engelmann 216. Vgl. James/Boyer, Notable American Women III, 675 ff. – Sehr seltene erste deutsche Ausgabe von „Views of Society and Manners in America“ (New York 1821). – Die englisch-US-amerikanische Sozialrevolutionärin und Schriftstellerin Francis Wright (genant Fanny, 1795-1852) „war eine Rebellin von unerhörtem Mut und analytischer Kraft. Sie war ihrer Zeit so weit voraus, daß manche ihrer Einsichten und Forderungen noch heute revolutionär wirken. Sie war die erste Frau, die in den Vereinigten Staaten öffentlich gegen die Sklaverei protestierte und zu einer großen Menschenmenge über Frauenrechte sprach. … Fanny hatte mit zwei Jahren ihre – wohlhabenden – Eltern verloren und wurde zusammen mit ihrer Schwester Camilla von Verwandten aufgezogen. Sie las viel, besonders über die USA, und begann früh zu schreiben. 1818 schiffte sie sich mit Camilla nach Amerika ein und kehrte 1820 zurück. Ihre enthusiastischen Briefe an eine Freundin, publiziert unter dem Titel Views of Society and Manners in America, gehören zu den berühmtesten Reisebeschreibungen des frühen 19. Jahrhunderts. 1825 begann ihr Kampf gegen die “Pestilenz” der Sklaverei, die sie schon in ihrem Reisebuch als “abscheulich über alle Vorstellungskraft” gebrandmarkt hatte. In der Nähe von Memphis gründete sie die Siedlung Nashoba, um aller Welt zu demonstrieren, wie SklavInnen ausgebildet und anschließend in verantwortlicher Weise freigelassen werden könnten. Das Unternehmen scheiterte, aber es gelang Wright unter großen persönlichen Opfern, dreißig SklavInnen freizukaufen und ihnen Unterkunft und Arbeit zu verschaffen. Ihre liberale Wochenzeitung, den Free Enquirer, nutzte sie, ähnlich wie ihre Vortragstourneen, um für die Rechte der ArbeiterInnen, für ein besseres Schulsystem, gegen klerikale Anmaßung, Rassismus und die Institution der Ehe zu kämpfen. 1830 kehrte sie mit der kränkelnden Camilla nach Europa zurück. Nach dem Tod ihrer lebenslangen Gefährtin heiratete Fanny einen Arzt und gebar zwei Töchter, von denen eine, Frances Sylva, überlebte. Die nächsten beiden Jahrzehnte waren privat wie beruflich eher mühevoll als spektakulär. 1850 ließ sie sich scheiden; Sylva blieb bei ihrem Vater. Zwei Jahre später starb Fanny Wright an den Folgen eines Sturzes“ (Luise F. Putsch, fembio, Frauenbiographieforschung anlässlich des 230. Geburtstag am 6. September 2025). – „Wir sollten nicht danach fragen, ob eine Mutter eine Ehefrau oder ein Vater ein Ehemann ist, sondern ob die Eltern den Wesen, die sie in die Welt gesetzt haben, all das bieten können, was das Leben schön macht“ (F. Wright). – Rücken etwas berieben und am Kapital fleckig, stellenweise etwas braunfleckig, sehr gut erhaltenes Exemplar. Schlagwörter: Americana, Frauen, Frauenemanzipation, Frauenliteratur, Frauenrechte, Nordamerika, United States, USA |
500,-- | ![]() |
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| Caraccioli, (Louis-Antoine de). La jouissance avec soi-même. Derniere édition, corrigée & augmentée par l’auteur. Liege, Jean-Francois Bassompierre 1764. Kl.-8° (17 x 10,5 cm.). XX, 404 S. mit Titel in Rot und Schwarz. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rücken- und Deckelvergoldung.
VD18 15295915. – Erschien zuerst 1759 als Ergänzung zu La Conversation avec soi-même (1758). – Sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar aus der Bibliothek des berühmten Schach-Spielers und Karl-May-Verlegers Lothar Schmid (1928-2013) mit dessen Exlibris. |
240,-- | ![]() |
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| Salat, Jakob. Die Philosophie mit Obskuranten und Sophisten im Kampfe. Ein Nachtrag zu der Schrift „Auch die Aufklärung hat ihre Gefahren“. Herausgegeben von einem Freunde der Aufklärung und der Philosophie. – (Beigebunden: Derselbe). Ueber den neuesten Idealismus der Herren Schellin und Hegel. Kritiken, nebst Auszügen aus Briefen etc. über die eigentliche Tendenz dieser Philosophey. Herausgegeben von einem Freunde der Philosophie. 2 Werke in 1 Band. Ulm, Wohler 1802 und München und Leipzig, Kummer 1803. Kl.-8° (17,5 x 10,5 cm.). 116 S.; [4] Bl., 208 S. Halblederband der Zeit mit 2 goldgepr. Rückenschildern und reicher floraler Rückenvergoldung.
ADB XXX, 194. Ziegenfuß II, 403. – Erste Ausgaben. – Jakob Salat (1766-1851), Schüler von Sailer und Christoph Schmid, war Pfarrer und seit 1802 Professor der Moral- und Pastoraltheologie in München als Nachfolger Mutschelles. 1808 Prof. in Lanshut, auch mit allgemein philosophischen Vorlesungen betraut. Von 1827 an Privatgelehrter in Landshut. – „Salat geht als Philosoph aus von der Glaubens- und Erkenntnislehre Jacobis und erstrebt Weiterbildung seiner Gedanken. Allem Glauben und allem Wissen geht das objektive Göttliche voran, das die Vernunft aufzufassen, wahrzunehmen vermag. Um aber diese Fähigkeit einer Wahrnehmung des Göttlichen zu besitzen, kann sie nur gradweise, nicht wesentlich von ihm verschieden sein. Grundlage aller Erkenntnis ist die Anerkennung dieses Göttlichen durch den Willen. Es gibt nur eine Art der wahren Erkenntnis, die übersinnliche. S. lehrt die Identität von Religion und Moral. Das Schöne ist Ausstrahlung des einen Göttlichen, sofern es auf die Phantasie in Verbindung mit dem Gefühl wirkt. So leitet S. das Wahre, Gute und Schöne aus seiner Idee des Göttlichen oder des Absoluten her. – Neben Jacobi war Kant von Einfluß auf S.; Hegel und Schelling haben an ihm einen heftigen Gegner“ (W. Ziegenfuss). – Durchgehend etwas braunfleckig, sonst sehr gut erhalten und dekorativ gebunden. Schlagwörter: Aufklärung |
380,-- | ![]() |
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| Bratvold, Gunnar (Editor). Mobilia. No. 180, July 1970. Kunst + Industri. – Art + Industry. – Kunst + Industrie. – L’art + L’industrie. (Redigeret af Per Arnoldi, Gunnar Aagaard Andersen og Torben Schmidt). Snekkersten, Mobilia 1970. 4° (25,7 x 25,7 cm.). [46] Bl. (inkl. Umschlag) mit zahlr. teils farbige Tafeln und Beilagen. Orig.-Broschurumschlag.
Interessantes Sonder-Heft der bedeutendsten dänischen Design-Zeitschrift. Text in Dänisch, Englisch, Deutsch und Französisch. Mit den Beilagen: die Worte Det Paene in vertikale Streifen geschnitten; drei Farbmuster zwischen Japanpapier; 5 Tafeln im rechten Rand mit künstlichen Abrissen; 9 teils gefaltete Tafeln in Rasterdruck mit Motiven von Arman, Meret Oppenheim, Andy Warhol, Jasper Johns, César Bouillotte, Claes Oldenburg, Pablo Picasso und Marcel Duchamp; 4 Farbtafeln mit den Aufdrucken White/Black, Red, Blue und Yellow sowie Kunststoff-Haarbüschel (Polsterwolle, zu einem Interview mit Susanne Ussing und Carsten Hoff „Alternative Räume“). „Zerrissene Seiten, Walzenflecken, Farbabdrucke, Wollfetzen sind originale Urkunden von Gunnar Aagaard Andersen, Arnoldi, Carsten Hoff und Susanne Ussing.“ – Das wegweisende internationales Magazin für skandinavisches Design, Möbelkunst und Industriedesign wurde 1955 gegründet. – Umschlag etwas gebräunt und am Kapital und Fuss geringfügig beschädigt, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Avantgarde, Design, Möbel, Zeitschriften |
120,-- | ![]() |
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| Wirtky, (Walter) J(ohannes). Huai Te Yue Han Na Si Wo Te Ji. Shanghai. Stuttgart, Süddeutsche Lichtdruck-Anstalt o. J. (um 1930). Quer-8° (21 x 30 cm.). [15] Bl. mit 73 Abbildungen in Heliogravure. Orig.-Kartonumschlag mit Kordel-Heftung.
Sehr seltene Foto-Dokumentation aus dem Shanghai der 1920er Jahre. Bildunterschriften in Deutsch und Englisch. – Mit interessanten Aufnahmen bedeutender Gebäude und aus dem Volksleben. Eine Foto-Strecke dokumentiert Straßenhändler in der Avenue Edward VII: „Strassen Küche“, „Holz-Oel-Händler“, „Briefschreiber“, „Wandrollen-Händler“, „Wahrsager“, „Mahjong-Spiel-Schnitzer“ und „Mahjong-Spieler“, „Ichang-Laden“ und „Gaukler“. Weitere Aufnahmen mit Straßenszenen aus Nantao (Vogelmarkt, Spielwaren-Verkäufer etc.), Rickschas im Schneetreiben, einer Kinder-Bücherei, Tee-Häuser, Drachen-Fest der Anamiten, Drach-Boot-Fest, Chinesische Hochzeit u. a. m. – Der Schweizer (?) Fotograf W. J. Wirtky (1894-1934) arbeitete wohl in den 1920er Jahren in Shanghai. – Umschlag etwas angestaubt, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: China, Shanghai |
450,-- | ![]() |
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| Meyer, Elard Hugo. Badisches Volksleben im neunzehnten Jahrhundert. Strassburg, Karl J. Trübner 1900. 8°. XII, 628 S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Wappen auf dem Rücken und Vorderdeckel.
Erste Ausgabe des wichtigsten Quellenwerks zur badischen Volkskunde im 19. Jahrhundert. Das Buch basiert auf einer groß angelegten Fragebogenerhebung aus dem Jahr 1894 und dient bis heute als fundamentale Quelle für die Erforschung der regionalen Kultur und des Alltagslebens im ehemaligen Großherzogtum Baden. Behandelt werden Brauchtum, Feste, Aberglaube, ländliche Arbeitswelten, soziale Strukturen sowie die materielle Volkskultur im Baden des 19. Jahrhunderts. – Schönes Exlibris und zeitgenössische Widmung, schönes Exemplar im dekorativen Verlagseinband. Schlagwörter: Baden-Württemberg, Badenia, Volkskultur, Volkskunde |
140,-- | ![]() |
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| Hirsch, Fritz. Der Weg zur Kunst. Unter besonderer Berücksichtigung des Studiums der Baukunst. Heidelberg, Carl Winter 1922. GR.-8°. 74 S. Orig.-Kartonumschlag mit Deckelschild.
Badische Biographien, Neue Folge, I, 174. – Erste Ausgabe, selten. – Mit eigenhändiger Widmung von Fritz Hirsch „Zur Confirmation die innigsten Segenswünsche ! der Verfasser“. – Der badische Bauhistoriker und Architekt Fritz Hirsch (eig. Friedrich, 1871-1938) gilt als Pionier der staatlichen Denkmalpflege. – „1900 arbeitete er nach dem bestandenen zweiten Staatsexamen als Regierungsbaumeister (Assessor) in Heidelberg, 1905 als Bezirksbauinspektor in Bruchsal. Die umfangreiche Sanierung von Schloss und Peterskirche Bruchsal unter seiner Leitung bis 1909 war wegweisend für die moderne staatliche Bau- und Kunstdenkmalpflege. Er brach radikal mit dem romantisierenden und eklektischen Arbeitsstil des Historismus und setzte an dessen Stelle vor allem exaktes Quellenstudium sowie Analyse und Dokumentation des Vorgefundenen. So rekonstruierte er mit Hilfe von Farbresten und Archivalien die farbigen barocken Fassaden. Ab 1913 lebte Fritz Hirsch mit seiner Familie in Karlsruhe und war als Hochbautechnischer Referent beim Badischen Finanzministerium verantwortlich für die Restaurierung u. a. von Schloss und Schlossgarten in Schwetzingen, Schloss und Hofkirche in Rastatt, Stadtkirche und Münze in Karlsruhe sowie des Konstanzer Münsters. 1918 stieg er zum Ministerialrat beim Badischen Finanzministerium auf. Ab 1920 hatte er eine Honorarprofessur an der Technischen Hochschule Karlsruhe inne und lehrte dort Geschichte der Architektur und Christliche Kunst. In Baden war er auch Bauberater für den Evangelischen Oberkirchenrat. Ab 1921 wohnte die Familie im um 1850 von Heinrich Hübsch entworfenen Wohnhaus des Hofgartendirektors zwischen Staatlicher Kunsthalle und Botanischem Garten in Karlsruhe“ (Wikipedia). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Architekturgeschichte, Badenia, Baugeschichte, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
80,-- | ![]() |
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| Wrangell, (Otto Fabian v.). Landrath Wrangell’s Chronik von Ehstland. Nebst angehängten ehstländischen Capitulations-Punkten und Nystädter Friedensschluß. In Druck gegeben von C. J. A. Paucker. Dorpat, Heinrich Laakmann 1845. 8°. XIV, 234 S. Halblederband (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden).
Baltisches Biografisches Lexikon 890. – Sehr seltene erste und einzige Ausgabe. Das Werk gilt als die erste bedeutende glaubwürdige Chronik der Geschichte Livlands (Estland und Lettland). – „Die Ehstländische litterärische Gesellschaft zu Reval erstand unlängst aus dem Nachlasse des im Herbst des J. 1843 hieselbst verstorbenen Hrn. Dr. phil. Bernh. Gottlieb Wetterstrand unter einigen andern seltenen Schriften auch eine von der eigenen Hand des weiland Ehstländischen Landraths Otto Fabian von Wrangell geschriebene Chronik, deren Titel er in v. Recke’s und Napiersky’s Gelehrten- und Schriftsteller-Lexicon Bd. IV. S. 574 mit dem Zusatze bekannt gemacht: „Von 1695 bis 1726 schreibt der Verf. als Zeitgenosse ausführlicher und theilt manches Interessante mit.“ Bei näherer Kenntniß ergab sich denn auch dies nur als die eigene Arbeit des Herrn Landraths, die er an die ihm vorliegende frühere Arbeit des nicht lange vorher verstorbenen Oberlandgerichts- und Ritterschaft-Secretairen Adam Friedrich von Fischbach vom Jahre 1695, im 5. Buche, mit welchem diese sich endigt, angeknüpft hat. Diese führt nach den uns vorliegenden beiden gleichlautenden Handschriften den Titel: „Extract Einer Öhstnischen Chronika, welche soll abgefaßet haben Hr. Adam Friedrich von Fischbach E. Wohlgeb. Ritterschaft in Öhstland Secretarius“ …“ (S. V). – Der estländische Ritterschaftshauptmann, Landrat und Rittergutsbesitzer O. F. v. Wrangell (1655-1726) studierte von 1674 bis 1775 in Leipzig. Nach seinem Studium bereiste er Deutschland, Italien, Frankreich und Holland. 1676 stand er als Leutnant im Regiment des Grafen Königsmarck in französischen Militärdiensten. 1681 avancierte er zu Rittmeister und muss wenig später seinen Abschied erhalten haben. – Stellenweise etwas braunfleckig, gutes seitlich und unten unbeschnittenes Exemplar. Schlagwörter: Baltic Provinces (Russia), Baltikum, Eesti, Estland, Estonia, Latvia, Lettland |
240,-- | ![]() |
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| Weininger, Otto. Geschlecht und Charakter. Eine prinzipielle Untersuchung. 9. unveränderte Auflage. Wien, Wilhelm Braumüller 1907. Gr.-8°. XXII, 608 S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Jugendstil-Ornamentik.
Ziegenfuss II, 847. – Der Wiener Philosoph O. Weininger (1880-1903), der besonders durch sein Hauptwerk „Geschlecht und Charakter“ berühmt wurde und zahlreiche andere Denker seiner Zeit beeinflusste, „entwickelte die Theorie von der psychisch-physischen Bisexualität des Menschen. Neben der Psychologie und Metaphysik der Geschlechter beschäftigt ihn die Psychologie des Genies“ (W. Ziegenfuss). – Weiningers Philosophie war stark von Immanuel Kant geprägt, wies aber auch starke antisemitische und misogyne Züge auf. Im Jahre 1903, im Alter von 23 Jahren, nahm sich Otto Weininger in Beethovens Sterbehaus in Wien das Leben. – Rücken etwas berieben, Stempel auf dem Titel, gutes Exemplar. Schlagwörter: Homosexualität, Judaica, Psychologie, Soziologie |
40,-- | ![]() |
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| Martin, Camille und Hans Bernoulli (Red.). Städtebau in der Schweiz. Grundlagen. Herausgegeben vom Bund Schweizer Architekten. Berlin, Ernst Wasmuth (1929). 4°. [2] Bl., 78 S., [1] Bl. mit 20 Abbildungen und 70 (60 farblithogr.) Stadtplänen und Karten. Orig.-Leinenband mit Rücken- und Deckeltitel in Weiß und Schwarz.
Einzige Ausgabe. – Standardwerk zum Städtebau der Zwischenkriegszeit in der Schweiz. – Mit Beiträgen von Arnold Hoechel (Fliegerbilder), Felix Villars (Die Elemente des Aufbaues), Maurice Braillard (Öffentl. u. privater Grundbesitz), Albert Bodmer (Verkehr), Hans Bernoulli (Strassenbilder), Frédéric Gilliard (Nutzungsplan), Konrad Hippenmeier (Grünflächen) und Carl Brüschweiler (Bevölkerungsdichte und Städtewachstum). – Rückentitel berieben, sonst sehr gut erhaltenes Exemplar der gebundenen Ausgabe. Schlagwörter: Helvetica, Schweiz, Städtebau, Switzerland, Urban landscape architecture, Urban planning |
180,-- | ![]() |
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| Einband – Art Déco-Wildleder-Einband um 1930 mit Kalbleder-Intarsien im Vorderdeckel und goldgepr. Rückentitel. Inhalt: Ramuz, Charles Ferdinand. Aline. Histoire. 10e édition. Paris, Bernard Grasset 1927. 8° (19 x 12,5 cm.). 206 S., [1] Bl. Typogr. Orig.-Umschlag beigebunden.
Dekorativer Einband im typischen Art Déco-Stil mit Leder-Intarsien in Stufen- und Pfeil-Design. Schlagwörter: Art Déco, Einbände, Einbandkunst |
100,-- | ![]() |
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| Einband – Signierter weinroter Maroquinband um 1890 mit dekorativer Rücken- , Deckel-, Steh- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt (signiert: J. Weber). Inhalt: Leudeville, Emmanuel de. La grace du renouvellement par l’union en Jésus, Marie, Joseph. Troisième édition. Paris, Librairie Catholique internationale 1887. 8° (19 x 13,2 cm.). 144 S. mit gestoch. Frontispiz.
Prachtvoller signierter Bordüren-Einband im Dentelle-Stil. – Sehr gut erhalten. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Signierte Bücher, Theologie |
240,-- | ![]() |
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| Chaplin – Ausleger, Gerhard. Charlie Chaplin. Hamburg, Pfadweiser Verlag 1924. 8°. 37, (1) S. mit 1 mont. Portrait. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Erste und einzige Ausgabe, selten. – Auslegers Text ist auch eine polemische Kritik der bestehenden Verhältnisse: „Zustände! Zustände zum Kotzen! Kino ist heute: Spekulation, Unkunst, Kitsch … Das Kino sollte man nicht besuchen; außer wenn der Amerikaner Charlie Chaplin seine genialischen Harlekinaden … agiert.“ – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Biographie, Filmgeschichte, Filmkomiker, Filmkritik, Filmkunst |
120,-- | ![]() |
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| Chaplin, Charlie. Hallo Europa ! Herausgegeben, übersetzt und bearbeitet von Charlotte und Heinz Pol. Leipzig, Paul List (1928). 8°. 247, (1) S. mit Portrait und 14 Filmszenen auf Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag (Photomontage von Wenzel).
Scheffler/Fiege, Buchumschläge 65. – Erste deutsche Ausgabe. – Der seltene Schutzumschlag berieben, etwas fleckig und mit restaurierten Läsuren, gutes Exemplar. Schlagwörter: Autobiographie |
100,-- | ![]() |
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| Meyern (eig. Meyer), W(ilhelm) F(riedrich) v. Dya-Na-Sore oder: Die Wanderer. (Herausgegeben von Ernst Freiherr v. Feuchtersleben). 3., vollständige Original-Auflage. 5 Bände. Wien, Ignaz Klang 1840-1841. 8°. VIII, [1] Bl., 234 S.; Titel, 260 S.; 274 S., [1] Bl.; 258 S.; 305 S., [1] S. Halbleinenbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und dezenter Rückenvergoldung.
Ackermann V, 216. Bloch 2, 2135. Goedeke V, 460. Kosch X, 1013. NDB XVII, 397. Wolfstieg 41514. – Maßgebliche Ausgabe des bedeutenden utopischen Romans, gegenüber der ersten Ausgabe von 1787 wesentlich erweitert. – Von Schiller rezensiert, von Goethe gelesen und wohl von Nietzsche gedanklich ausgebeutet bietet Meyern als erster in unserer neueren Literatur die unheilschwangere Phantasmagorie eines spartanischen Heldenstaates, die in Sprachbildern von düsterer Schönheit noch heute ihren Zauber nicht verloren haben. Es „… findet sich hier viel Tiefes und Originelles, von einzigartigem, starkem Denkvermögen zeugend. Danach ist die Vergessenheit, in welche M. gesunken ist, als bitteres Unrecht zu beklagen. Seine Sprache ist ungemein kräftig, schwungvoll, ja fast dithyrambisch, reich an neuen, frischen Wortbildungen und Zusammensetzungen, kühnen Bildern und Wendungen, dabei knapp, präcis und in hohem Grade eindrucksvoll“ (Schönbach in der ADB). „Liest man, was Arno Schmidt in seinem Radio-Essay und Wolfgang Harich in seinem Jean-Paul-Buch über ‚Dya-Na-Sore’ zu sagen haben, will man nicht glauben, daß beide vom selben Gegenstand handeln. Meyerns politisches Ideal ist für Schmidt ‚das niedrigste, was es überhaupt geben kann: das Kriegerische!‚, für Harich aber ist es das höchste: das demokratischer Revolution … Daß mit dem l. Band von ‚Dya-Na-Sore‘ der Anfang eines politisch-brisanten Romans vorlag, wußten weder Schiller noch Schink, die ihn rezensierten … Bedenkt man, wann und wo dieser Roman geschrieben wurde, so ist das erstaunlich mutig und erklärt den Erfolg, den er trotz seiner künstlerischen Schwächen hatte. Doch vergeht einem die Freude an dieser demokratischen Literaturtradition, wenn man sieht, wie stark hier schon vorgebildet ist, was später einmal, 1933, ‚Nationale Revolution’ genannt werden wird: Vergottung des Staates, Elite-Denken, Nationalhaß, Militarismus und Verherrlichung des Krieges – alles das also, was Arno Schmidt dazu veranlaßte, den Roman für Wehrkreisbüchereien zu empfehlen“ (aus G. de Bruyns Nachwort‚ Taten und Tugenden. M. und sein deutsches Revolutionsmodell’ zur Neuausgabe von 1979, S. 951 ff.). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Freimaurer, Freimaurerei, Phantastik / Utopie |
240,-- | ![]() |
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| Schmid von Schwarzenhorn – (Schmid, Robert, Hrsg.). Memorial. Deßjenigen so von der Edlen Schmidisch Schwartzenhonischen Familia zufinden. (Zürich, Selbstverlag 1957). 8°. 35 S., [2] Bl. mit mont. Farbtafel (Wappen). Halbpergamentband mit goldgepr. Rückenschild und Kopfgoldschnitt (von Th. Henningsen) in Pappschuber.
Eines von 100 num. Exemplaren. – Bibliophiler Druck in 10 Punkt Schwabacher auf Bütten. – Freiherr Johann Rudolf Schmid von Schwarzenhorn (1590-1667) stammt aus Stein am Rhein, welches seit 1484 mit Zürich und der Eidgenossenschaft verbündet war. Schmid, der seit 1657 auch Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft war, spielte als Diplomat, kaiserl. Rat und Resident der osmanischen Pforte in Wien Mitte des 17. Jahrhunderts eine wichtige Rolle. Zu Schmid vgl. ausführlich T. Vetter in ADB XXXI, 695 ff. – Schönes Exemplar. Schlagwörter: Genealogie, Helvetica, Nummerierte Bücher, Privatdruck, Schweiz, Türkenkriege |
80,-- | ![]() |
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| Brade, L(udwig). Illustriertes Buchbinderbuch. Ein Lehr- und Handbuch der gesamten Buchbinderei und aller in dieses Fach einschlagenden Techniken. Gänzlich umgearbeitet von Paul Kersten. 8., vermehrte und verbesserte Auflage. Halle, Saale, Knapp 1926. Gr.-8°. VIII, 276 S. mit 185 Textillustrationen und 8 Tafeln mit 22 Abbildungen künstlerischer Einbände und 40 Original-Marmorpapiermuster. Moderner Halbledereinband mit goldgepr. Rückenschild.
Sehr gutes Exemplar der besten Ausgabe des Standardwerks. Schlagwörter: Buchbinderei |
160,-- | ![]() |
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| Sandgren – Park, Henrik og Carl Thomsen. Bogbinderen August Sandgren. København, Luno 1952. Gr.-8°. 113, (1) S. mit 20 Tafeln. Halbpergamentband mit goldgepr. Rückenschild.
Der dänische Buchbinder August Sandgren (1893–1934) „zählte zu den besten Handwerkern Dänemarks und war ein großartiger Designer, der bei den Techniken des Buchbindens niemals Kompromisse einging. August Sandgrens Buchbinderei besticht durch ihre schlichte Schönheit und entspricht den höchsten Ansprüchen dänischen Designs. Er führte den Funktionalismus in die dänische Buchbinderei ein und gilt als einer der bedeutendsten Innovatoren des dänischen Buchdesigns. Seine Einbände lassen sich problemlos in die Tradition dänischen Designs einordnen , wie beispielsweise die Werke der Möbeldesigner Kaare Klint , Hans J. Wegner und Mogens Koch, des Architekten Arne Jacobsen und des Silberschmieds Henning Koppel“ (Wikipedia). Schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Buchbinder, Buchbinderei |
70,-- | ![]() |
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| Schaefer, Helma. Von der Kunst des Handeinbandes. Betrachtungen aus der Arbeit mit der Einbandsammlung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Bücherei. Leipzig, Deutsche Bücherei 1983. Gr.-8°. 34 S., [1] Bl. und 35 Abbildungen auf 16 Tafeln. Dunkelblauer Leinenband mit goldgepr. Rückentitel. (Neujahrsgabe der Deutschen Bücherei 1984).
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Buchbinderei, Bucheinband |
30,-- | ![]() |
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| Ambroise de Lombez (d. i. Jean de la Peyrie). Abhandlung von dem Innerlichen Friden (sic!). Verfasset, und der Königin von Frankreich zugeschrieben. Anitzo in das Teutsche übersezet. Augsburg, Rieger und Söhne 1766. 8°. 8 S., [4] Bl., 462 S. Pappband der Zeit.
VD18 12247405. – Seltene erste deutsche Ausgabe von Traité de la paix intérieure, Paris 1756. – Der Kapuziner Ambroise de Lombez (1708-1778) war Beichtvater von Königin Marie Lecinska von Frankreich. – Einband stärker angestaubt und etwas fleckig, Gelenke berieben, stellenweise etwas fleckig, sonst gut erhalten. |
100,-- | ![]() |
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| Haller, Albrecht v. Grundriß der Physiologie für Vorlesungen. Nach der vierten lateinischen mit den Verbesserungen und Zusätzen des Herrn Prof. (Heinrich August) Wrisberg in Göttingen, vermehrten Ausgabe aufs neue übersetzt, und mit Anmerkungen versehen durch (Samuel Thomas) Soemmerring mit einigen Anmerkungen begleitet und besorgt von P(hilipp) F(friedrich Theodor) Meckel. Berlin, Haude und Spener 1788. 8°. VIII, [1] Bl., 710 S. Marmorierter Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Garrison-Morton 585. Lundsgaard 482. Lesky 277. NDB VII, 541 ff. VD18 11407913. Waller 4009. – Erste Ausgabe der Übersetzung von Philipp Friedrich Theodor Meckel (1755-1803) der seit 1779 Professor der Anatomie, Chirurgie und Geburtshilfe in Halle an der Saale war. – A. v. Haller (1708-1777), der wohl bedeutendste Schweizer Mediziner und Naturwissenschaftler des 18. Jahrhunderts, „hat die vergleichend-physiologische Methode zum System erhoben. Insgesamt rückte er die Funktion der Körperteile in den Mittelpunkt. Nachhaltigste Wirkung war seiner Interpretation der „Sensibilität“ und der „Irritabilität“ beschieden (De partibus corporis humani sensilibus et irritabilibus, Göttingen 1752). Erstmalig wird aufgrund einer großen Reihe von Tierversuchen der Gedanke ausgesprochen, daß bestimmte Leistungen an bestimmte Gewebestrukturen gebunden sind, daß nur ganz bestimmte Teile bei Schädigungen Schmerzempfindlichkeit (Sensibilität) zeigen (alle Organe mit Nervenfasern), andere Teile wieder bei mechanischem, chemischem, elektrischem Reiz eine Verkürzungsfähigkeit (Irritabilität) aufweisen, ohne daß eine Schmerzäußerung auftritt (alle Organe mit Muskelfasern). Beide Erscheinungen werden von H. als spezifisch dem lebendigen Gewebe anhaftende Kräfte erklärt, sind also nicht auf ein immaterielles Prinzip (anima Stahls) zurückzuführen. Doch fanden gerade diese Begriffe ihre Ausdeutungen im Vitalismus (Th. de Bordeu, Blumenbach und andere) und gingen über die Erregungslehre J. Browns in die Medizin der Romantiker ein. Eingehend befaßte sich H. mit dem Kreislauf, dem Zusammenhang zwischen Blutbewegung, Herztätigkeit und Atmung. Er bewies experimentell – Anschauungen G. E. Hambergers entgegen –, daß im Pleuraraum keine Luft vorhanden ist. Er hielt es für abwegig, der Seele einen bestimmten Platz im Körper zuzuweisen, ebenso eine Beziehung des Kleinhirns zur Herztätigkeit und zu vegetativen Vorgängen anzunehmen. Irrtümlich behauptete er unter anderem, die Körperwärme sei durch das Blut erzeugte Reibungswärme und elektrische Vorgänge spielten in der Nervenfunktion keine Rolle, Ansichten, die sich seinem Ansehen gemäß lange hielten“ (E. K. Fueter in NDB). – Einband etwas angestaubt und teils stärker berieben, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Physiologie, Physiology |
240,-- | ![]() |
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| Wening-Ingenheim, J(ohann) N(epomuk) v. Lehrbuch des Gemeinen Civilrechtes. Nach Heise’s Grundriß eines Systems des gemeinen Civil-Rechts zum Behufe von Pandekten-Vorlesungen bearbeitet. 2. verbesserte Auflage. 3 Bände. München, E. A. Fleischmann 1824-1825. 8°. XXVIII, 346 S.; XXIV, 424 S.; XXVI, [3] Bl., 448 S. Pappbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und Linienvergoldung.
ADB XLI, 723 f. – „Wenning’s Hauptwerk ist sein „Lehrbuch des gemeinen Civilrechtes nach Heyse’s Grundriß“. Ein sehr brauchbares Handbuch, das in rascher Folge vier Auflagen erlebte; die erste erschien 1822—23 in 2 Bänden, die vierte 1831“ (A. Ritter v. Eisenhart in ADB). – Einbände etwas berieben und an den Kapitalen mit Resten von Bibliothekssignaturen, nur vereinzelt etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Gemeines Recht, Pandektistik, Privatrecht |
140,-- | ![]() |
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| Franklin Bibliothek. (Klassiker der Weltliteratur). 22 Bände der Reihe. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1980-1984). 8°. Farbige Orig.-Lederbände über 3 oder 4 Bünden mit ornamentaler Rücken- und Deckelvergoldung, Moirévorsätzen und Goldschnitt.
Dabei: Hesse, Hermann. Der Steppenwolf. Illustriert von Anthony Canham. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek 1983. 8°. 243 S. mit 8 ganzseitigen Illustrationen. – Voltaire (d. i. Francois Marie Arouet). Candide. Mit Illustrationen von Anthoni Clavé. (Vollständige Ausgabe aus dem Französischen übertragen von Walter Widmer). Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. 159, (1) S. mit ganzseitigen Illustrationen. – Döblin, Alfred. Berlin Alexanderplatz. Mit Illustrationen von George Grosz. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1982). 8°. 419, (1) S. mit ganzseitigen Illustrationen. – Heine, Heinrich. Reisebilder. Mit Illustrationen von Theodor Hosemann. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1983). 8°. 515, (1) S. mit ganzseitigen Illustrationen. – Flaubert, Gustave. Madame Bovary. Mit Illustrationen nach Albert Fourié. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1982). 8°. 435, (1) S. mit ganzseitigen Illustrationen. – Ibsen, Henrik. Dramen. Mit Illustrationen von Edvard Munch. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1982). 8°. 391 S. mit ganzseitigen Illustrationen. – Keller, Gottfried. Der grüne Heinrich. Mit Zeichnungen von Gottfried Keller. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1983). 8°. 803, (1) S. mit Frontispiz und 10 Abbildungen auf Tafeln. – Stendhal (d. i. Marie-Henri Beyle). Rot und Schwarz. Chronik aus dem Jahr 1830. Mit Illustrationen von Mette Ivers. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1983). 8°. 611, (1) S. mit ganzs. Illustrationen. – Homer. Odyssee. Illustriert von W. T. Mars. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. XIII, 399 S. mit ganzs. Illustrationen. – Shakespeare. Dramen. Mit Illustrationen von Johann Heinrich Füßli. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. 651, (1) S. mit ganzs. Illustrationen. – Dickens, Charles. Große Erwartungen. Mit Illustrationen von F. W. Pailthorpe. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1980). 8°. 523, (1) S. mit ganzs. Illustrationen. – Tschechow, Anton. Ausgewählte Erzählungen. Mit Gemälden von Kukryniksy. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1982). 8°. 412 S. mit ganzs. Illustrationen. – James, Henry. Die Gesandten. Mit Gemälden von Jean Béraud. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1984). 8°. 475, (1) S. mit ganzs. Illustrationen. – Fielding, Henry. Die Geschichte des Tom Jones eines Findlings. Mit Illustrationen von Thomas Rowlandson. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1982). 8°. 993, (1) S. mit ganzs. Illustrationen. – Gogol, Nikolai. Die toten Seelen. Mit Illustrationen von Alexander Agin. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1984). 8°. 479 S. mit ganzs. Illustrationen. – Fontane, Theodor. Effi Briest. Mit Illustrationen von Wilhelm Busch. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1982). 8°. 351 S. mit ganzs. farbigen Illustrationen. – Hemingway, Ernest. In einem anderem Land. Illustratriert von Bernard Fuchs. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. 348 S. mit ganzs. farbigen Illustrationen. – Faulkner, William. Licht im August. Illustratriert von Milt Kobayashi. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. 348 S. mit ganzs. farbigen Illustrationen. – Balzac, Honoré de. Vater Goriot. Mit Illustrationen von Albert Lynch. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. 404, (1) S. mit ganzs. Illustrationen. – Schiller, Friedrich v. Ausgewählte Dramen. Mit Illustrationen von Johann Heinrich Ramberg. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. 550 S. mit ganzs. Illustrationen. – Deutsche Gedichte. Eine Auswahl der schönsten deutschen Gedichte 1780-1900. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. 497 S. – Moliere. Ausgewählte Komödien. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1983). 8°. 496 S. – Insgesamt erschienen 50 Bände der deutschen Reihe. – Tadellose Exemplare dieser aufwendig ausgestatteten Ausgaben. Schlagwörter: Weltliteratur |
550,-- | ![]() |
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| Held, (Friedrich Wilhelm Franz und Otto v. Corvin). Censuriana oder Geheimnisse der Censur. Cassel, H. Hotopp 1844. [2] Bl., 426 S. Pappband der Zeit.
Slg. Friedländer 36. Kosch VII, 813. NDB VIII, 462 f. – Erste Ausgabe. – F. W. F. Held (1813-1872) trat zunächst als Schauspieler und dann als Herausgeber der „Locomotive“ (1843) hervor, war über Jahrzehnte hinweg publizistisch tätig und erwarb sich den Ruf eines fähigen Agitators. Alle in der „Locomotive“ der Zensur zum Opfer gefallenen Stellen werden hier – teils mit bissigen Kommentaren – abgedruckt. – „Als sein journalistisches Hauptwerk gilt die vom Oktober 1842 an zuerst in Leipzig publizierte „Locomotive, Allgemeine Intelligenz-Zeitung für Deutschland“. Sie wurde nicht zuletzt wegen der rasch erreichten Auflage von 12 000 Stück schon im Frühjahr 1843 verboten. Infolge dieser Unterdrückung sind H. und seine „Locomotive“ in der liberalen Geschichtsschreibung populär gewesen. Trotz Verhaftung und Gefängnis ließ H. ihr unter neuen Titeln verbesserte Ausgaben folgen. Für die ihm auferlegten Verfolgungen wußto er sich durch die wiederum zur Haft führenden Schriften „Censuriana oder Geheimnisse der Censur“ (1844) und „Dem deutschen Volke“ (1846) zu bedanken“ (W. Haacke in NDB). – „Bei seinen wechselnden Agitationsmitteln ist es nicht möglich, wie bei einem handelnden Politiker größeren Stils Zweck und Mittel, Ernst und Laune zu unterscheiden.“ (K. Griewank, F. W. H. u. d. vulgäre Liberalismus u. Radikalismus in Leipzig u. Berlin 1842–49, phil. Diss. Rostock 1922). – Rücken mit Abriebstellen, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Vormärz, Zensur |
160,-- | ![]() |
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| Platon. Sämtliche Dialoge. Herausgegeben und mit Einleitungen, Literaturübersichten, Anmerkungen und Registern versehen von Otto Apelt. 7 Bände. (Hamburg), Meiner (1988). 8°. Orig.-Kartonumschläge in Orig.-Pappschuber. (Platon Sämtliche Dialoge).
Schuber mit leichten Gebrauchsspuren, gutes Exemplar. Schlagwörter: Antike |
40,-- | ![]() |
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| Karl VI. – Vollständiges Diarium, alles dessen was vor, in und nach denen höchstansehnlichsten Wahl- und Crönungs-Solennitæten des aller durchlauchtigsten … Fürsten und Herrn, Herrn Caroli des VI. … von Anfang biß zum Ende passiret ist. 2 Teile in 1 Band. Frankfurt am Main, Johann David Zunners seel. Erben und Johann Adam Jung 1712. Folio (33 x 22,5 cm.). [2] Bl., 132 (recte 116), 28, 17, (16), 36 S.[2] Bl., 30 S., [2] Bl., 92 S., [5] Bl., 14 S.; [2] Bl., 10 S., [3] Bl., 14 S. mit 3 (statt 19) Kupfertafeln, davon 1 Portrait, 4 (3 gefaltete) Tabellen und 4 Kupferstichen im Text (Münzen). Halbpergamentband der Zeit.
Lipperheide Sba 26. Sauer, Frankfurt-Katalog 257. – Einziger Druck der Darstellung der Krönungsfeierlichkeiten für Karl VI., der von 1711 bis 1740 römisch-deutscher Kaiser war. – Leider fehlen 7 Kupfertafeln und 9 Portraits der Kurfürsten; der Text ist mit allen Teilen und den Anhängen vollständig. – Rücken angestaubt, Deckel stärker berieben, vorderes freies Vorsatzblatt fehlt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Frankfurt am Main, Kaiserkrönung |
140,-- | ![]() |
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| Bergman – Duncan, Paul and Bengt Wanselius (Editors). The Ingmar Bergman archives. Contributing editors Brigitta Steene, Peter Cowie, Bengt Forslund, and Ulla Aberg. (XL-Edition). Hong Kong, Köln, London, Los Angeles, Madrid, Paris, Tokyo, Taschen (2008). Quer-Gr.-4° (31 x 42 cm.). 592 p. with numerous illustrations, some in color, 1 film strip, and 1 DVD. Publishers half-linen binding.
First english XL edition. – Special bonuses: an original film strip from a copy of Fanny and Alexander (1982) that has been played on Bergman’s own film projector. – DVD containing over 110 minutes of new and rare documentary footage: Bergman’s On Set Home Movies (18 mins, with commentary by Marie Nyrer; Behind the scenes of Autumn Sonata (20 mins); An Image Maker (32 mins), behind the scenes of The Image Makers by Bengt Wanselius; and A Video Diary of Saraband (44 mins), assistant director Torbjn Ehrnvall’s video diary from Bergman’s last film, in which Bergman talks about his life and work. – „From the archives at the Bergman Foundation comes an homage to the Swedish auteur and consummate explorer of the human condition. TASCHEN’s award-winning publication, produced with many of Ingmar Bergman’s close collaborators. Charting the director’s entire working life in film, it features rare material and film snippets that trace a body of work immersed in the mystery, ecstasy, and fullness of life“. – Fine copy. Schlagwörter: Biographie, Biography, Film history, Filmkunst, Motion picture producers and directors, Sweden |
140,-- | ![]() |
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| Arias, Amable. Jean Capdeville, Gérard Fromanger, Claude Garache, Georges Matieu et Joan Gardy-Artigas. 5 peintres et 1 sculpteur. Derrière le Miroir, No. 150, Mars – avril 1965. Paris, Maeght Éditeur (1965). Folio (38 x 28,5 cm.). 32 S., [2] Bl. mit 5 (3 doppelblattgr.) Orig.-Farblithographien (inkl. Umschlag) und 9 (5 ganzs.) Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Mit Farblithgraphien von Capdeville, Fromanger und Garache. – Umschlag im Rand leicht angestaubt, sonst gut erhalten. |
70,-- | ![]() |
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| Tzara, Tr(istan, editor). DADA SOULÈVE TOUT. DADA connaît tout. DADA crache tout. MAIS ……. Paris, (Au Sans Pareil) 12. Janvier 1921. 4° (27,7 x 21,2 cm.). Single-sheet printing, [2] p.
Dada global 234. Schwarz, Almanacco S. 620. – Flugblatt – „Manifest gegen jedwelche Form von Dogmatismus. Es richtete sich im besonderen gegen die futuristische Veranstaltung F. T. Marinettis vom 15. 1. 1921“ (Juri Steiner in Dada global). – Auf elfenbeinfarbiges Maschinenpapier gedruckt. – „Dada existe depuis toujours – La sainte vierge déjà fut Dadaiste – Dada n’a jamais raison !“ – (Unterzeichnet von): E. Varèse, Tr. Tzara, Ph. Soupault, Soubeyran, J. Rigaut, G. Ribemont-Dessaignes, Man Ray, F. Picabia, P. Péret, C. Pansaers, R. Huelsenbeck, J. Evola, Max Ernst, P. Eluard, Suzanne et Marcel Duchamp, Crotti, G. Cantarelli, Marg. Buffet, Gab. Buffet, André Breton, Baargeld, Arp, W. C. Arensberg, L. Aragon. – Im Blattrand etwas angestaubt und mit Knickspuren, im linken Rand mit 2 kleinen geschlossenen Randeinrissen. Schlagwörter: Avantgarde, Dada, Dadaism, Dadaismus, Einblattdruck, Einblattdrucke, Flugblatt, Surrealism, Surrealismus |
3.800,-- | ![]() |
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| Seuss, Juergen, Gerold Dommermuth und Hans Maier. London Scene. Frankfurt a. M., Büchergilde Gutenberg (1969). Gr.-8°. 42 S. und 92 teils farbige Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Nicht bei Heidtmann. – Erste Ausgabe der wohl besten Foto-Dokumentation der Swinging Sixties in London. – London Scene „ist kein Bildband im üblichen Sinn. Das Bildmaterial ist bestechend; führt den Leser mitten hinein in die Scene; zeigt was wirklich ist. Manifeste, Plakate, Pamphlete, die ›International Times‹ und andere ›underground‹-Publikationen werden im Text zitiert und gezeigt“ (Klappentext). – Der Buchgestalter, Typograph, Verleger und Fotograf J. Seuss (1935-2023) „hat die Buchgestaltung der Büchergilde Gutenberg jahrzehntelang geprägt und wurde mit zahlreichen (über 100 nationale und internationale) Auszeichnungen und Preisen gewürdigt. Er hat zudem Bücher für andere Verlage, wie etwa C.H. Beck, Faber & Faber, Aufbau, gestaltet. … Juergen Seuss führte selbst einen eigenen, kleinen Verlag, den BrennGlas Verlag: Dort verlegte er unter anderem „Das Tagebuch eines Laien“ (von Wieland Herzfelde) oder „Vom Ornament zur Linie, ein Buch über den frühen Insel-Verlag“. Er hat Gedichte geschrieben, Texte über Buchästhetik verfasst, er hat fotografiert (″London Scene“, 1969, „Beat in Liverpool“, 1965). Es gab Kontakte und gibt Briefwechsel unter anderem mit Hans Joachim Schädlich, Peter Rühmkorf (einige Briefe bei Kalliope), Peter Härtling, Jochen Gelberg, Werner Mittenzwei. Von 1985 bis 2000 war Juergen Seuss Professor für Buchkunst an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, dort lernte er seine spätere Frau Nanna kennen. … „Seine Begeisterungsfähigkeit für das Buch und seine gestalterische Kraft, mit der er das ganze Buch von innen nach außen durchgestaltet hat, zeichnen ihn aus sowie sein Engagement, bezahlbare Literatur von guter Qualität – und dies schloss seine Arbeit als Hersteller in der Auswahl der Materialen unbedingt mit ein – zu produzieren“, würdigt Nanna Seuss ihren verstorbenen Mann“ (Börsenblatt vom 24. April 2023). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: London, Pop art, Pop-Kultur, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Street photography |
140,-- | ![]() |
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| Müller, Adam. Feierstunden des Landwirths. Volksbuch, dem gesamten Bauernstande Deutschlands gewidmet. Mit einem Beitrag von Jeremias Gotthelf, Verfasser von Uli der Knecht, Bauernspiegel etc. Mainz, C. G. Kunze 1850. 8°. VI, 160 S. mit 1 Stahlstich (Ansicht von Schloss Johannisberg) und zahlr. Holzschitten. Marmorierter Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Erste Ausgabe. – Stempel auf dem Titelblatt, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. |
70,-- | ![]() |
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| Hahnemann – Haehl, Richard. Samuel Hahnemann. Sein Leben und Schaffen. Auf Grund neu aufgefundener Akten, Urkunden, Briefe, Krankenberichte und unter Benützung der gesamten in- und ausländischen homöopathischen Literatur. Unter Mitwirkung von Karl Schmidt-Buhl. 2 Bände. Leipzig, Willmar Schwabe 1922. 4°. XVI, 508 S.; XVI, 527, (1) S. mit 2 Portraits und einigen Abblidungen. Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung.
Erste Ausgabe. – Gesuchtes und bis heute unentbehrliches Standardwerk zu Samuel Hahnemann. – Band II mit den Anlagen: Urkunden, Aktenstücke, Briefe, Aufsätze, Abhandlungen usw. – Sehr gutes Exemplar der scchönen Halblederausgabe. Schlagwörter: Biographie, Homöopathie |
140,-- | ![]() |
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| (Sachs, Friedrich Christian). Nachrichten über die Sachs’sche Familie. (Und): Nachtrag zu den Nachrichten über die Sachs’sche Familie für die Zeit vom 1. März 1861 bis dahin 1866. 2 Hefte. Karlsruhe, Chr. Fr. Müller 1861 und 1866. 8°. 40 S.; 18 S. mit 1 farblithogr. Tafel (Familien-Wappen) und 1 mehrfach gefalteten Stammtafel. Typogr. Orig.-Broschuren.
Sehr seltene Genealogie der bis ins 13. Jahrhundert zurück reichenden Familie. Nur 2 Exemplare in öffentlichen Sammlungen (lt. KVK, LB Karlsruhe und Stadtarchiv Heidelberg). – Mit Biographien des Nürnberger Schuhmachers und Meistersingers Hans Sachs (1494-1576) und des Karlsruher Gymnasialrektors und Kirchenrats Johann Christian Sachs (1720-1789) und dessen Nachkommen. – Weitere berühmte Familienmitglieder waren der Schweinfurter Erfinder Ernst Sachs (1867-1932, Fichtel & Sachs) und der Fotograf und Playboy Gunter Sachs (1932-2011). – Umschläge stärker angestaubt und fleckig, Rücken mit kleinen Fehlstellen, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Genealogie, Heraldik |
200,-- | ![]() |
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