NEUER E-KATALOG: Neueingänge September 2026 – Wir stellen aus: Polycopies Photobook-Fair, Paris, Bateau Concorde-Atlantique – Port de Solferino, 11.-15. November 2026, [http://www.polycopies.net/] – Gemeinschaftskatalog zusammen mit Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POPKULTUR / POP CULTURE Bücher, Fotografien, Schallplatten und Graphik. – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) [https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22] (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mo.-Fr. 11-18 Uhr, Sam. 11-16 Uhr) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien. – Instagram: rarebookskarlsruhe – NEW E-CATALOGUE: New arrivals August 2026 – We are exhibiting at: Polycopies Photobook Fair, Paris, Bateau Concorde-Atlantique – Port de Solferino, 11–15 November 2026, http://www.polycopies.net/ – Joint catalogue with Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POP CULTURE – books, photographs, records and prints. – PHOTOGRAPHY – important photobooks from 1839 to the present day, including numerous signed copies and books containing original photographs (available under ‘Current Catalogues’). – You will also find our listings in the virtual ‘shop window’ of the Association of German Antiquarian Booksellers (VDA) at https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (or via the ‘Links’ section on the VDA website) – postage costs for international orders available on request. – Visit us at our new shop at Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mon–Fri 11am–6pm, Sat 11am–4pm), where you’ll find a rich selection of rare and beautiful books from all subject areas, as well as prints and photographs. – Instagram: rarebookskarlsruhe

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Beschreibung
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1 Stockhausen – Wirth-Stockhausen, Julia. Julius Stockhausen. Der Sänger des deutschen Liedes. Nach Dokumenten seiner Zeit dargestellt. Frankfurt am Main, Englert und Schlosser 1927. 4° 536 S. mit einigen Abbildungen auf Tafeln. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückenschild und Deckeltitel. (Frankfurter Lebensbilder, Band 10).

Erste Ausgabe der ersten Monographie über den berühmten Bariton, Gesangspädagoge und Dirigent J. Stockhausen (1826-1906), der als „Sänger des deutschen Liedes“ in die Musikgeschichte einging. Er feierte große Erfolge als Konzert- und Oratoriensänger, insbesondere als Interpret der Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann und Johannes Brahms. Er stand in engem künstlerischen Austausch und Briefwechsel mit Clara Schumann und Johannes Brahms. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Biographie

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30,--  Bestellen
01 Chessex, Luc. Eldorado gibt`s nicht mehr. 157 Fotografien aus Lateinamerika. – Quand il n`y a plus d`Eldorado. 157 photographies d`Amérique latine. (Übersetzung aus dem Französischen Urs Keltz). Zürich, Hans-Rudolf Lutz (1982). 4° (31 x 21,5 cm.). [6] S., 157 Duotone-Tafeln, davon 2 Portfolios mit 36 losen Duotone-Tafeln (18 zu Che Guevara und 18 zu Coca Cola). Orig.-Leinenband mit gelbem Schutzumschlag.

Auer 646. Fernández, The Latin American Photobook 247. Parr/Badger III, 113 ff. – Erste Ausgabe; erschien parallel auch bei Hubschmid & Bouret in Paris. H.-R. Lutz veröffentlichte bereits 1969 „Le Visage de la Revoltion“. – „Luc Chessex is a superb Swiss photojournalist, very much in the ‚concerned photographer‘ mould, who supported the Cuban Revolution in the most practical way possible – by joining it. In 1961, he based himself in Cuba, working for the Ministry of Education as the first official photographer of the revolution and then for the news agency Prensa Latina, travelling around Latin America to make pictures. But in 1975, without explanation or warning, Chessex was declared ‚persona non grata‘ by the Cuban authorities and put on a plane back to Switzerland. … The notion of populist politics being embedded in posters and slogans is also a strong feature of Chessex’s 1982 monograph, Quand il n’y a plus d’Eldorado. A retrospective trip through Chessex’s work in Latin America and other ‚Third World‘ countries, the main book has a striking supplement in the shape of two portfolios of loose images. One is devoted to street images featuring Che, the other to those featuring Coca-Cola. The struggle between socialism and capitalism is symbolized in two images a beard and a bottle although it is ironic that Che became a ‚pop‘ icon, infiltrating the bedsits of capitalist Western students, while Coca-Cola is an irresistible subversive force for US ‚imperialism‘, even in socialist countries“ (Martin Parr). – Sehr gutes Exemplar.
First edition; also published simultaneously by Hubschmid & Bouret in Paris. H.-R. Lutz had already published *Le Visage de la Révolution* in 1969. – Very fine copy.

Schlagwörter: Lateinamerika, Street photography

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320,--  Bestellen
1 Aebersold, Maria. Die verzauberte Trommel. Aarau und Frankfurt am Main, Verlag Sauerländer (1968). Gr.-4° (33,5 x 24 cm.). [20] Bl. mit farbigen Illustrationen von Walter Grieder. Farbig illustr. Orig.-Pappband.

LKI I, 464 f. SBI 1008 und S. 30. – Erste Ausgabe; mit eigenhändigen Widmungen von W. Grieder und M. Aebersold. – Wohl eines der schönsten Bilderbücher des auch international bekannten Illustrators. – „Die verzauberte Trommel’ (ebenfalls 1968) ist eine mehrdimensionale Geschichte von einem Burschen, der durch einen Alptraum zu einem fleißigen Trommler anläßlich der Basler Fastnacht wird. In den Tafeln, die die vorbereitenden Dekorationsarbeiten zeigen, finden sich Bildzitate V. van Goghs und P. Picassos. Den eigendlichen Zug bilden Tafeln in flammend nächtlichen Farben ab; Kinder und mitfeiernde Tiere fügen sich natürlich ein in die Umgebung der skurrilen und dämonischen Gestalten mit lokalgebunden-folkloristischen und überregional-heidnischen Zügen“ (Horst Künnemann in LKJ). – „Schon in seinem ersten Bilderbuch, ‚Die Gebrurtstagsreise‘, sind realistische und phantastische Elemente ineinander verwoben, die Phantastik fehlt in kaum einem der nachfolgenden Bilderbücher. In ‚Pierrot und seine Freunde‘ nimmt er Erinnerungen auf aus seiner Kindheit bei Artisten in Frankreich, in der ‚Verzauberten Trommel‘ löst sich die alltägliche Welt im Fastnachtszauber auf. Während in den ersten Bilderbüchern noch zeichnerische, zum Teil holzschnittartige Illustrationen überwiegen, werden später die Formen üppiger, die Farben dominieren. Durchgehend ist eine karikierende Darstellung der Personen, der auch die Themen entsprechen“ (V. Rutschmann in SBI). – Rücken am Fuß geringfügig bestoßen, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Schweizer Kinderbücher, Signierte Bücher, Widmungsexemplar

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140,--  Bestellen
1 Jung, Friedrich (Hrsg.). Kraftfahrzeugtechnik und Reparaturpraxis. 1. Auflage. 2 Bände. Berlin, C. A. Weller 1930. 4° (26 x 19 cm.). XII, 864 S.; [4] Bl., 394 S. mit 1217 Abbildungen, 5 gefaltete Konstruktionstafeln und 4 Farbtafeln (Verkehrszeichen), sowie einigen Tabellen. Illustr. Orig.-Leinenbände.

Erste Ausgabe. – Umfassendes Standardwerk für den Automobilbau sowie Werkstatt- und Reparaturprozesse der Vorkriegszeit. 1938-1939 erschien eine überarbeitete zweite Ausgabe erweitert um einen Tabellenband. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Automobil-/Motorradliteratur, Automobile industry and trade, Automobiles, Automobiltechnik

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120,--  Bestellen
1 (Schmal, Adolf und Felix Sterne, Hrsg.). Allgemeine Automobil-Zeitung (AAZ). Illustriertes, wöchentlich (jeden Mittwoch) erscheinendes Fachblatt für Automobilismus. Officielle Mittheilungen des Deutschen (und) Oesterreichischen Automobil-Club. II. Jahrgang, Band I und II, Nr. 1-52. (Und): III. Jahrgang, Band I, Nr. 1-26. 3 Bände. Berlin und Wien, Deutscher und Oesterreichischer Automobil-Club 1901-1902. 4° (29 x 22,5 cm.). Mit zahlreichen Abbildungen. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und Linienvergoldung.

Vollständiger zweiter Jahrgang und erster Band des dritten Jahrgangs der bedeutenden ersten Automobil-Zeitschrift. Die österreichische Ausgabe erschien wöchentlich bis 1938; die deutsche Ausgabe stellte erst 1943 ihr Erscheinen ein. – Am 10. März 1901 berichtete die AAZ ausführlich über die spektakulären Testfahrten eines neuartigen Motorschlittens auf den verschneiten Straßen Nürnbergs. Das vom Ingenieur Maurer (Nürnberger Motorfahrzeug-Fabrik „Union“) entwickelte Gefährt besaß Kufen statt Vorderrädern und bewies, dass Automobile auch im tiefsten Winter einsatzbereit sein können. Außerdem enthält der zweite Jahrgang interessante Berichte über das erste moderne Automobil, den Mercedes 35 PS und dessen wegweisenden Erfolgen bei der Rennwoche in Nizza. Mit seinem niedrigen Schwerpunkt, dem leichten Pressstahlrahmen und dem revolutionären Bienenwabenkühler setzte das Fahrzeug Maßstäbe, die das Profildesign von Autos weltweit für Jahrzehnte veränderten. Die Fernfahrt Paris–Berlin im Juni 1901 war das Medienereignis des Jahres. Die AAZ begleitete das prestigeträchtige Event, bei dem Henri Fournier auf einem Mors-Rennwagen siegte, mit dramatischen Berichten über die Etappen, die Staubentwicklung und die Begeisterung der Massen entlang der Strecke. Im ersten Halbjahresband 1902 berichtet die AAZ über die Fernfahrt Wien–Paris im Juni 1902. Das Rennen gilt als historischer Meilenstein, da hier erstmals die leichten, agilen französischen Wagen (wie der Renault von Marcel Renault) gegen die schweren, PS-starken Boliden gewannen. Im Frühjahr 1902 widmete sich die Zeitung in mehreren Artikeln intensiv dem Vergleich von Dampfwagen und Benzinautomobilen. Während in den USA Dampfwagen (wie jene von Stanley oder White) extrem populär waren, analysierte die AAZ präzise, warum sich der Verbrennungsmotor in Europa durchsetzte. – Der österreichische Fecht- und Radsportler und Journalist Adolf Schmal (1872-1919) gründete zusammen mit dem Journalist und Verleger Felix Sterne (1855-1933) am 7. Januar 1900 die AAZ. „Sterne fungierte als Chefredakteur, Schmal als „rasender Reporter“. In dieser Funktion besuchte Schmal Auto-Salons in ganz Europa, um sich über die neuesten technischen Entwicklungen zu informieren. Er engagierte sich für die Akzeptanz des Autos in der Bevölkerung, die den neuen Fahrzeugen zunächst skeptisch gegenüberstand. 1901 strengte er nach einem Unfall mit einem Pferdegespann einen Musterprozess an, um die grundsätzliche Verantwortlichkeit von Autofahrern zu klären: Obwohl er die Hupe betätigt hatte, war es zum Zusammenstoß gekommen. 1902 bestritt Adolf Schmal mit einem Motorrad eine „Tausend-Kilometer-Fahrt“ durch Österreich. Er prophezeite, dass aus jedem Radfahrer ein Motorradfahrer werden würde, sobald er das Geld habe, eines zu kaufen. Er regte Alpen-Tourenfahrten an, die vom Österreichischen Touring-Club organisiert wurden und sich zu den bedeutendsten Wettbewerben für Tourenwagen entwickelten“ (Wikipedia). – Alle Hefte auch mit teils ganzseitigen Werbeanzeigen von Auto-Herstellern und Zulieferer. – Rücken etwas berieben, sonst sehr gut erhalten.
The complete second volume and the first issue of the third volume of the pioneering automotive magazine. The Austrian edition was published weekly until 1938; the German edition did not cease publication until 1943. – On 10 March 1901, the AAZ reported in detail on the spectacular test drives of a novel motorised sledge on the snow-covered streets of Nuremberg. The vehicle, developed by engineer Maurer (Nuremberg Motor Vehicle Factory ‘Union’), had runners instead of front wheels and proved that motor cars could be operational even in the depths of winter. Furthermore, the second volume contains interesting reports on the first modern car, the Mercedes 35 PS, and its groundbreaking successes at the Nice Racing Week. With its low centre of gravity, lightweight pressed steel frame and revolutionary honeycomb radiator, the vehicle set standards that changed the design of car profiles worldwide for decades. The Paris–Berlin long-distance race in June 1901 was the media event of the year. The AAZ covered this prestigious event – in which Henri Fournier triumphed in a Mors racing car – with dramatic reports on the stages, the clouds of dust and the enthusiasm of the crowds lining the route. In the first half-yearly issue of 1902, the AAZ reports on the Vienna–Paris long-distance race in June 1902. The race is regarded as a historic milestone, as it was the first time that the light, agile French cars (such as Marcel Renault’s Renault) had beaten the heavy, high-horsepower racing cars. In the spring of 1902, the newspaper devoted several articles to an in-depth comparison of steam-powered cars and petrol-powered cars. Whilst steam-powered cars (such as those made by Stanley or White) were extremely popular in the USA, the AAZ analysed precisely why the internal combustion engine had become the norm in Europe. – The Austrian fencer, cyclist and journalist Adolf Schmal (1872–1919) founded the AAZ on 7 January 1900 together with the journalist and publisher Felix Sterne (1855–1933). “Sterne served as editor-in-chief, whilst Schmal acted as a ‘roving reporter’.” In this role, Schmal visited motor shows across Europe to keep abreast of the latest technical developments. He campaigned for the wider acceptance of the car amongst the public, who were initially sceptical of the new vehicles. In 1901, following an accident involving a horse-drawn carriage, he brought a test case to court to clarify the fundamental liability of motorists: Although he had sounded his horn, a collision had occurred. In 1902, Adolf Schmal undertook a ‘thousand-kilometre ride’ through Austria on a motorbike. He predicted that every cyclist would become a motorcyclist as soon as they had the money to buy one. He encouraged Alpine touring trips, which were organised by the Austrian Touring Club and went on to become the most significant competitions for touring cars” (Wikipedia). – All issues also feature advertisements, some of which are full-page, from car manufacturers and suppliers. – Spines slightly rubbed, otherwise in very good condition.

Schlagwörter: Automobil-/Motorradliteratur, Automobile industry and trade, Automobiles, Automobilsport, Automobiltechnik, Magazines, Zeitschriften

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1.400,--  Bestellen
1 Rey, H(ans) A(ugusto). Feed the animals. London, Chatto and Windus not dated (ca. 1950). Quer-Kl.-8° (14 x 16 cm.). 11 fold-out colour plates. Colourfully illustrated cardboard cover with a metal spiral binding.

First British edition of the picture book, originally published in Boston by Houghton Mifflin in 1944 in the Lift-the-Flap Series. – Two children follow the Zookeeper as he walks around feeding the animals – seals, giraffe, zebras and more. – The German-American illustrator and children’s book author H. A. Rey (born Reyersbach, 1898–1977), creator of the famous children’s book *Curious George*, grew up in Hamburg near the famous Hagenbeck Zoo. This shaped his lifelong love of animals and drawing. Due to the economic crisis in Germany, he moved to Rio de Janeiro in 1924. There, he initially sold bathtubs whilst drawing posters on the side. In Brazil, he was reunited with Margret Waldstein, a Jewish photographer and artist who also hailed from Hamburg. The couple married in 1935 and moved to Paris in 1936. It was here that they produced their first book, *Raffy and the 9 Monkeys*, as well as the very first draft of *Curious George*. When the Nazis were on the outskirts of Paris in June 1940, the Reys, as Jewish citizens, fled at the very last moment. Hans assembled two bicycles from spare parts. With minimal luggage – including the manuscript of *Curious George* – they fled to the south of France, then on via Spain and Portugal back to Brazil and finally to New York. In New York, the Reys enjoyed immediate success. The publisher Houghton Mifflin published the first *Curious George* book in 1941. This was followed by numerous other classics, including this lift-the-flap book *Feed the Animals* (1944). – In very good condition.

Schlagwörter: Paper toys, Spielbilderbücher, Zoo, Zoologischer Garten

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100,--  Bestellen
1 Arcet, (Jean Pierre Joseph) de. Die Kunst der Bronzevergoldung. Eine von der Königl. Akademie der Wissenschaften zu Paris gekrönte Preisschrift. Aus dem Französischen von Joh(ann) Georg Ludolph Blumhof. Frankfurt a. M., Franz Varrentrapp 1823. 8°. [4] Bl., XXXV, 136 S., [1] Bl. und 6 gefaltete lithogr. Tafeln. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.

Vgl. Engelmann, Bibliotheca mech.-techn.² 390. – Seltene zweite deutsche Ausgabe von „Mémoire sur l’art de dorer le bronze“ (Paris 1818). Die erste deutsche Ausgabe erschien 1819 mit dem Titel „Die Kunst Bronze zu vergolden“ bei Wilmans in Frankfurt am Main. – Der bedeutende französische Chemiker und Metallurg Jean-Pierre-Joseph d’Arcet (1777-1844) entwickelte ein neues Verfahren der traditionellen Feuervergoldung (mittels Gold-Quecksilber-Amalgam) auf Bronzeobjekten, einer Methode, die im 18. und 19. Jahrhundert (besonders während der Ära des Empire) für prachtvolle Uhren, Kandelaber und Zierelemente genutzt wurde. D’Arcet erfand eine spezielle, geschlossene Glassauganlage mit kontrolliertem Kaminzug. Die Dämpfe wurden direkt vom Handwerker weg nach draußen oder in spezielle Kondensationskammern geleitet, wo das Quecksilber wieder verflüssigt und aufgefangen wurde. Die traditionelle Feuervergoldung war eine der tödlichsten Arbeiten des Kunsthandwerks. Das aufgetragene Gold-Quecksilber-Amalgam wurde über offenem Feuer erhitzt, um das Quecksilber zu verdampfen. Die Handwerker atmeten die hochgiftigen Quecksilberdämpfe ein, was zu schwersten Nervenschäden (chronische Quecksilbervergiftung, bekannt als Erethismus mercurialis oder „Zittern“) und einem frühen Tod führte. Das neue Verfahren revolutionierte die Fabrikation in Paris. Die Sterblichkeits- und Krankheitsrate der Bronzevergolder sank drastisch. – Der Übersetzer J. G. L. Blumhof (1771-1825), Eisenhütten-Administrator in Westfalen und Inspektor auf der Ludwigs-Eisenhütte bei Biedenkopf, wurde vor allem durch sein vierbändiges Werk „Versuch einer Encyklopädie der Eisenhüttenkunde“ bekannt und übersetzte bedeutende naturwissenschaftliche Standardwerke aus dem Französischen und Schwedischen (darunter auch Schriften des berühmten Chemikers Jöns Jakob Berzelius). – Einband etwas berieben, alter Stempel eines Schul-Bibliothek verso Titelblatt, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Galvanisierung, Galvanotechnik, Kunstgewerbe, Vergolden

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380,--  Bestellen
1 Hesse, Hermann. Romantische Lieder. Dresden, Leipzig, E. Pierson’s Verlag 1899 (eig. Herbst 1898). 8°. 44 S. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.

Slg. Borst 4346. Klimann/Silomon 1. Hesse-Katalog Marbach 1977, 223. Mileck II, 1. Waibler E 125. W.-G.² 1. – Erste Ausgabe der ersten Veröffentlichung. – „Maria und Frau Gertrud gewidmet – Seht, der Fremdling ist hier, der aus demselben Land / Sich verbannt fühlt wie ihr, traurige Stunden sind / Ihm geworden; es neigte / Früh der fröhliche Tag sich ihm. (Novalis)“ – „Schon als Zwölfjähriger begann Hesse erste Gedichte zu schreiben. 1890 machte er dramatische Versuche; ‚Aus deutscher Vorzeit‘ ist der Titel einer Geschichte, die im selben Jahr entstand. „Von meinem dreizehnten Jahr an war mir das eine klar, daß ich entweder ein Dichter oder gar nichts werden wolle“, schrieb er 1925 in seinem nach Jean Pauls Vorbild als ‚Konjekturalbiographie‘ bezeichneten ‚Kurzgefaßten Lebenslauf‘ (GW 6, S. 393 f.). Die Gedichte der ersten gedruckten Sammlung stammen aus der Zeit zwischen Februar 1897 und Juni 1898. ‚Ich bin ein Stern‘ und ‚Chopin II/III‘ entstanden früher. Hesse stellte den Band im Juli 1898 zusammen. Von 600 Exemplaren der Erstauflage wurden im Erscheinungsjahr 43 broschierte und 11 gebundene Exemplare verkauft, 25 Freistücke abgegeben und 43 Rezensionsexemplare verschickt. Pierson war ein in der Branche bekannter Kommissionsverlag, der gegen Bezahlung der Druckkosten vielen Autoren ein Debut erlaubte“ (B. Zeller in Hesse-Katalog, Marbach). – Gleichzeitig erschien auch gebundene Ausgabe mit Jugendstil-Ornamentik auf dem Vorderdeckel (vgl. Abbildung im Marbacher Hesse Katalog S. 203). Die vorliegende broschierte Ausgabe zeigt auf dem Vorderdeckel eine stilisierte Waldlandschaft und auf dem Rückendeckel Verlagsanzeigen. Da Hesse den Druck mit 175 Mark privat bezuschussen musste, griff der Verlag auf eine für die Jahrhundertwende typische, aber kostengünstige ornamentale Reihen- oder Standardgestaltung zurück, statt einen bekannten Künstler separat mit einer exklusiven Bildillustration zu beauftragen. – Rücken unauffällig und fachgerecht restauriert, sehr gutes Exemplar.
First edition of the first publication. – “Dedicated to Maria and Mrs Gertrud – Behold, the stranger is here, who, from the same land, / Feels himself exiled just as you do; sad hours have / Befallen him; yet / The joyful day dawned upon him early. (Novalis)” – “Hesse began writing his first poems when he was just twelve years old. In 1890 he made his first attempts at drama; ‘Aus deutscher Vorzeit’ is the title of a story written in the same year. “From the age of thirteen, one thing was clear to me: that I wanted to become either a poet or nothing at all,” he wrote in 1925 in his ‘Kurzgefaßter Lebenslauf’ (A Brief Life Story), which he described as a ‘conjectural biography’ modelled on Jean Paul’s work (GW 6, p. 393 ff.). The poems in his first printed collection date from the period between February 1897 and June 1898. ‘Ich bin ein Stern’ and ‘Chopin II/III’ were written earlier. Hesse compiled the volume in July 1898. Of the 600 copies of the first edition, 43 paperback and 11 hardback copies were sold in the year of publication, 25 complimentary copies were distributed and 43 review copies were sent out. Pierson was a commission publisher well-known in the industry who enabled many authors to make their debut in return for payment of the printing costs” (B. Zeller in the Hesse Catalogue, Marbach 1977). – A hardcover edition with Art Nouveau ornamentation on the front cover was also published at the same time (see illustration in the Marbach Hesse Catalogue, p. 203). This paperback edition features a stylised forest landscape on the front cover and publishers’ advertisements on the back cover. As Hesse had to subsidise the printing privately with 175 marks, the publisher opted for an ornamental, standardised design typical of the turn of the century – but one that was cost-effective – rather than commissioning a well-known artist separately to create an exclusive illustration. – Spine may have been discreetly restored; a very good copy.

Schlagwörter: Erstlingswerk, Lyrik

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1.600,--  Bestellen
1 Banck, Erwin (Otto Carl). 12 Kinderlieder. Bunte Bilder von Hans Soltmann. Berlin, August Scherl 1924. Gr.-4° (34 x 26,5 cm.). [18] S. mit farblithogr. Illustrationen und Musiknoten. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.

Erste Ausgabe des schönen Kinderlieder-Bilderbuchs. Mit zeittypischen expressionistischen Illustrationen des Breslauer Malers und Grafikers Hans Soltmann (1876-1955). Soltmann studierte ab 1897 an der Akademie der Bildenden Künste München,[2] bei Adolf Hölzel an der Dachauer Malschule, bei Ludwig Schmid-Reutte an der Kunstakademie Karlsruhe, an der Kunstakademie Berlin und in Paris. Später erhielt er eine Professur an der Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig. Zu seinen Schülern gehörten u. a. Hans Bunge-Ottensen, Bruno Eyermann, Gerhard Tag, Walther Kohlhase, Karl Krug, Johannes Lebek, Josef Georg Miller, Gabriele Meyer-Dennewitz, Erich Ohser, Erich Otto, Marianne Scheel, Günter Albert Schulz und Eva Schwimmer. – Der Violinist und Komponist der Lieder Erwin Otto Carl Banck (1870-1950) war der Sohn des Dresdner Komponisten Carl Ludwig Albert Banck (1809-1889). – Deckel etwas angestaubt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Kinderlieder

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60,--  Bestellen
1 Sperber, Manès. Der verbrannte Dornbusch. Roman. 1. – 3. Tausend. Mainz, Internationaler Universum-Verlag 1950. 8°. 604 S., [2] Bl. Orig.-Leinenband mit Schutzumschlag von Peter Scherling.

W.-G.² 4. – Erste deutsche Ausgabe; die französische Originalausgabe erschien 1949. – Der erste Band der Romantrilogie „Wie eine Träne im Ozean“. „Die Trilogie, bestehend aus den Bänden Der verbrannte Dornbusch, Tiefer als der Abgrund und Die verlorene Bucht, ist Sperbers bedeutendstes Romanwerk und hat zusammen mit seiner Autobiographie seinen Ruf begründet. … Im ersten Teil der Trilogie wird die Geschichte von verschiedenen kommunistischen Kämpfern erzählt. Sie sehen sich angesichts der Stalinisierung der kommunistischen Partei in den 30er Jahren zu einer Reaktion auf diese Veränderung gezwungen. Sie müssen ihr Verhältnis zur Partei neu definieren und eine Stellungnahme zu Sinn und Art politischen Handelns überhaupt entwickeln. Der Held der Trilogie, Dojno Faber, gehört zu denen, die mit der Partei brechen: Er ist desillusioniert was die Machbarkeit der Geschichte angeht, und er beginnt an der Unwirksamkeit politischen Handelns zu verzweifeln. Die Entwicklung, die zu diesem Punkt führt, wird durch Gespräche, vor allem mit Professor Erich von Stetten, einem liberalen, politisch abstinenten Gelehrten und einer geistigen Autorität aus Fabers Jugend, nachvollziehbar gemacht. … Am ersten Teil schrieb Sperber von 1940 bis 1948; der zweite Teil und der dritte Teil entstanden zwischen 1948 und 1951. Alle drei Teile verfasste er in deutscher Sprache, sie wurden jedoch zunächst in französischer Übersetzung veröffentlicht: der erste Teil 1949, der zweite und der dritte 1952“ (Wikipedia). – Sehr schönes sauberes Exemplar.

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50,--  Bestellen
1 Hockney, David. 18 portraits. (Design: John Coy. Typography: Vernon Simpson. Photography: Malcolm Lubliner and Sidney B. Felsen. Los Angeles, Gemini G.E.L (1977). 8°. 68 p., 2 l. with 1 portrait of the artist and 28 plates, some in colour. Publisher’s cloth binding with gold-embossed titles on the spine and front cover, and dust jacket.

Print Run: 3,500 copies. – Set of portraits of Hockney’s friends, drawn by the artist during two visits to Gemini GEL in Los Angeles, from February to May 1976 and in November 1976. Includes portraits of famous friends, such as Billy Wilder, Henry Geldzahler, Nicholas Wilder, Michael Crichton, Christopher Isherwood, Don Bachardy, Brooke Hayward Hopper, and a self-portrait of Hockney. The 18 portraits from the ‘Friends’ lithography-portfolio were drawn by Hockney directly onto stone. This project laid the foundations for Hockney’s lifelong engagement with large-scale portrait series. The intimacy and the principle of systematically drawing his closest circle of friends are reflected, decades later, in famous exhibitions such as *82 Portraits and 1 Still-life* (on display at LACMA, amongst other venues). – Dust jacket with small tears at the edges; a good copy.

Schlagwörter: Pop art

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80,--  Bestellen
1 Kolb, Annette. Glückliche Reise. Stockholm, Bermann-Fischer 1940. Kl.-8° (16,5 x 11 cm.). 231 S. Orig.-Leinenband.

NDB XII, 438 ff. Sterfeld/Tiedemann 279. W.-G.² 26. – Erste Ausgabe des Reiseberichts. Annette Kolb (1870-1967) schildert ihre Fahrt zur Tagung des Internationalen P.E.N.-Clubs nach New York, bei der sie unter anderem US-Präsident Franklin D. Roosevelt traf und Thomas sowie Katia Mann in Princeton besuchte. – „Als der politisch hellsichtige (René) Schickele Ende 1932 vor den Nazis ins Exil geht, da er einen neuen Krieg vorausahnt, flüchtet auch Annette Kolb aus Deutschland, nachdem sie 1933 in ihrem „Beschwerdebuch“ öffentlich gegen Hitler Position bezogen hatte. Sie reist danach in ganz Europa umher; 1937 erscheint ihre Biografie über Mozart, ihren Lieblingskomponisten, den sie von der Brutalität der Gesellschaft in den Tod getrieben sieht – es ist nicht weniger ihr eigenes Leiden und Empfinden der ihr eigenen Zeit, das darin Widerschein findet. Als die Deutschen in Frankreich einmarschieren, geht sie auf einer abenteuerlichen Reise zum dritten Mal ins Exil, diesmal nach USA. Es wird die bitterste Zeit ihres Lebens, ohne Freunde, ständig in Geldnöten, zudem leidet sie an den Folgen eines Unfalls. Kolb kehrt schon 1945 nach Europa zurück, zuerst nach Paris, wo ihr der Freund, Diplomat und erste deutsche Botschafter, Wilhelm Hausenstein, unter die Arme greift“ (Literarisches Museum Badenweiler). – Zeitgenöss. Besitzvermerk, schönes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Exil, Exilliteratur

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50,--  Bestellen
1 Lampe, Friedo. Das Gesamtwerk. Am Rande der Nacht. Septembergewitter. Von Tür zu Tür. Aus dem Nachlaß. Nachwort von Johannes Pfeiffer. 1. – 4. Tausend. Hamburg, Rowohlt Verlag (1955). 8°. 329, (1) S. Orig.-Leinenband mit Schutzumschlag von Werner Rebhuhn und Klarsichtschutzumschlag.

W.-G.² 7. – Erste Gesamtausgabe. – Sehr gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Gesamtausgaben

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40,--  Bestellen
001 Die Sagen der Umgegend von Baden-Baden (nach den Sagenbildern in der neuen Trinkhalle von Jakob Götzenburger). Baden-Baden, F. M. Reichel o. J. (um 1860). 4° (29 x 21 cm.). [14] Bl. und 12 montierte Orig.-Photographien (Albuminabzüge, 17,5 x 12,7 cm.) auf Karton. Weinroter Orig.-Leinenband mit goldgepr. Deckeltitel „Album“ und ornamentaler Deckelvergoldung.

Nicht bei Heidtmann, Wie das Photo ins Buch kam. – Seltene Prachtausgabe des in verschiedener Ausstattung mehrfach aufgelegten Souvenir-Albums. 1868 erschien eine zweite Ausgabe mit dem Untertitel „nach den 14 Sagenbildern in der neuen Trinkhalle“. Die 12 fotografischen Tafeln eines anonymen Fotografen mit dreisprachigen Untertiteln und jeweils einer Seite Beschreibung zeigen: Kloster Lichtenthal, Hohenbaden, Die Geisterhochzeit zu Lauf, Burkart Keller von Yburg, Der Mummelsee, Der Wildsee, Der Fremersberg, Engels- und Teufelskanzel, Alt-Eberstein, Die Felsen, Der Grafensprung, Allerheiligen. – In einer Verlags-Anzeige auf dem letzten Blatt wird außer der vorliegenden „Prachtausgabe“ in Quart-Format auch eine „Taschenausgabe, mit französischem, deutschen und englischem Text“ verzeichnet. – Die Entstehung der 14 Fresken in der Trinkhalle Baden-Baden fiel direkt in die Blütezeit des europäischen Kurtourismus und ist ein Paradebeispiel für den Geist der deutschen Spätromantik. Im Jahr 1844 setzte Jakob Götzenberger zusammen mit dem Maler Johann Baptist Heinefetter die 14 großformatigen Bilder in der Wandelhalle um. Er nutzte dafür die anspruchsvolle Technik der Freskomalerei (Malerei auf dem noch feuchten Putz). Die Entscheidung, lokale Sagen und Mythen abzubilden, entsprang nicht nur der Vorliebe der Romantik für das Mystische, sondern hatte auch einen rein pragmatischen Zweck: Die Kurgäste flanierten im Wandelgang, lasen die Geschichten und bekamen dadurch direkte Ausflugsideen für die Umgebung von Baden-Baden geliefert (wie den Mummelsee, die Burg Windeck oder das Kloster Lichtenthal). – Einband berieben, etwas fleckig und bestoßen, Blattränder und Trägerkartons etwas braunfleckig, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Baden-Baden, Original-Photographie, Sagen

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120,--  Bestellen
1 Holst, Adolf. Lustiges Kleinkinderbuch. (Bilder) von Gertrud Caspari. Mit Versen von Adolf Holst. 21.-25. Auflage, 127. – 146. Tausend. Leipzig, Alfred Hahn o. J. (um 1925). Quer-8° (21,5 x 27,5 cm.). [24] S. mit farblithogr. Illustrationen auf Karton. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband. (Verlags-Nr. 2, 2L, 2D).

Blaume, Holst 4. Slg. Cotsen 4951 und 7896 (amerik. Ausgabe von 1911). Goebels III, 208. Klotz 2869/89. LKJ I, 247 und 566. Neubert 6.1.7. Ries 464, 7. Stuck-Villa II, 151. – Eines der erfolgreichsten Bilderbücher der berühmten Kinderbuch-Künstlerin. Erschien zuerst 1907 in verschiedener Ausstattung (als Leporello, auf Papier und auf starkem Karton wie hier). – Texte in deutscher Schreibschrift. – „Das „Lustige Kleinkinderbuch“ ist für Vorschulkinder bzw. für Leseanfänger gedacht. Die Bilder sind wie „gemalte Postkarten“. Gertrud Caspari stellt ihre scharf konturierten Figuren, ohne perspektivische Zutaten, flächig ausgemalt vor einen hellbraun getönten Hintergrund. Diese Art zu malen trug der Künstlerin gelegentlich den Vorwurf ein, ihre Illustrationen zu schablonisieren. Die erwachsenen Käufer und zumal die Kinder sahen die Sache anders, wie die erreichten Auflagen zeigen. Das Kind entdeckte in den farbbunten und unmittelbar nachzuvollziehenden Bildszenen seine Umwelt die nähere und die weitere – mit Haustieren, Schornsteinfeger, Auto und Eisenbahn, Bär und Elefant, mit der Großmutter und anderen ihm vertrauten Gestalten. Adolf Holsts schlichte Reime waren zum Vorlesen geeignet – und eines Tages auch zum Selberlesen in der erlernten Schreibschrift“ (Hubert Göbels). – Kanten und Ecken etwas berieben, zeitgenöss. Besitzvermerk (dat. 1928), sehr gutes Exemplar der seltenen „unzerreisbaren“ Ausgabe.

Schlagwörter: Jugendstil, Kleinkind-Bilderbücher

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140,--  Bestellen
1 Lettré, Emil. Goldschmied in Berlin. Kleinodien. Die farbigen Beilagen sind nach Originalen in Naturgrösse gezeichnet. Berlin, Druck Otto von Holten für den Verlag Erich Reiss (1922). Kl.-8° (14 x 10 cm.). 36 S., [1] Bl. mit 9 handkolorierten lithogr. Tafeln, darunter 1 Tafel mit Farbschemata. Orig.-Halbpergamentband mit goldgepr. Deckeltitel und goldgepr. Deckelvignette (Fisch) auf dem Rückendeckel.

NDB XIV, 359 f. – Nr. 342 von 1000 Exemplaren. – Seltener Privatdruck; die schönen Tafeln zeigen acht Edelsteine und Schmuckstücke in Originalgröße und ein Farbschemata. – Der Hanauer Gold- und Silberschmied E. Lettré (1876-1954) „wurde von A. Messel zur Mitarbeit am Kronprinzensilber herangezogen, arbeitete für verschiedene Auftraggeber, auch nach fremden Entwürfen (z. B. von Eduard Pfeiffer). Es entstanden Sportpreise im Auftrage des Kaisers, Becher für das Direktorium der Firma Krupp anläßlich des 100jährigen Firmenbestehens. Eine Einladung zur Übersiedlung in die Künstlerkolonie Darmstadt lehnte L. ab. Seit 1933 leitete er für anderthalb Jahre die Zeichenakademie Hanau, behielt dabei jedoch seinen Wohnsitz in Berlin. L. erhielt größere Staatsaufträge auch nach 1933, 1936/37 stattete er die Botschaft in London mit Geräten und Tafelsilber aus. Ausstellungen seiner Werke fanden 1926 in Paris, 1934 in Hanau, 1950 in Düsseldorf und 1976 in Köln statt. – Stilistisch war L. in seiner Lehrzeit noch vom Historismus und der Serienfertigung bestimmt. Die Erfahrungen der Wanderjahre führten zu einem mehr spielerischen Umgang mit den historischen Vorbildern. Wichtige Anregungen empfing L. auch von Schmuck und Gerät der großen Museen, von Ornamentstichen des 16. Jh. und dem engl. Silber des 17. und frühen 18. Jh. Zur Formenwelt des Jugendstils hatte er keine Beziehung; bevorzugt verwendete er einfache, geometrische Formen und glatte, unverzierte Flächen. In ihrer Materialgerechtigkeit und Klarheit wirkten L.s Werke wegweisend. L.s künstlerisches Ideal war zeitlose Eleganz. Viele seiner Werke lassen sich daher schwer datieren, und man kann kaum nachvollziehen, daß so Unterschiedliches aus einer Hand stammt“ (C.-W. Schümann in NDB). – Deckel etwas berieben, zeitgenöss. Besitzvermerk, sonst sehr gut erhalten.
A rare private publication; the beautiful plates show eight pieces of jewellery in actual size and a colour chart. – The Hanau goldsmith and silversmith E. Lettré (1876–1954) ‘was commissioned by A. Messel to work on the Crown Prince’s silver service; he worked for various clients, including on designs by others (e.g. by Eduard Pfeiffer). He produced sports trophies commissioned by the Emperor, and cups for the board of directors of the Krupp company to mark its centenary. L. declined an invitation to move to the Darmstadt artists’ colony. From 1933, he headed the Hanau Academy of Drawing for a year and a half, whilst retaining his residence in Berlin. L. continued to receive major state commissions even after 1933; in 1936–37, he furnished the embassy in London with tableware and silverware. Exhibitions of his works took place in Paris in 1926, in Hanau in 1934, in Düsseldorf in 1950 and in Cologne in 1976. – Stylistically, L. was still influenced by historicism and mass production during his apprenticeship. The experiences of his years of travel led to a more playful approach to historical models. L. also drew significant inspiration from jewellery and artefacts in major museums, from 16th-century ornamental engravings, and from English silver of the 17th and early 18th centuries. He had no affinity for the formal language of Art Nouveau; he preferred to use simple, geometric forms and smooth, unadorned surfaces. In their appropriate use of materials and their clarity, L.’s works were pioneering. L.’s artistic ideal was timeless elegance. Many of his works are therefore difficult to date, and it is hard to believe that such a diverse range of pieces comes from a single artist” (C.-W. Schümann in NDB). – Cover slightly rubbed, contemporary owner’s mark, otherwise very well preserved.

Schlagwörter: Gold- und Silberschmiedekunst, Goldschmuck, Jewellery, Nummerierte Bücher, Privatdruck, Schmuck, Silberschmuck

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600,--  Bestellen
1 Bateson, W(illiam). Mendel’s principles of heredity. Cambridge, Cambridge University Press 1909. Gr.-8°. XIV, 396 S. mit 3 Portraits, 6 (4 doppelblattgr.) Farbtafeln und zahlr. (1 ganzs.) Abbildungen. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel.

Garrison/Morton 38. PMM 356. – Erste Ausgabe des ersten illustrierten Lehrbuchs zur Genetik. Wesentlich erweiterete und überarbeitete Ausgabe einer 1902 erschienenen Arbeit Batesons darin übersetzte er die bahnbrechenden Arbeiten Mendels „Hybridisation“ (Versuche über Pflanzen-Hybriden, Brünn 1866, S. 317 ff.) und „Hieracium“ („Über Hieracium-Hybriden, die durch künstliche Befruchtung gewonnen wurden“ Brünn 1870, S. 362 ff.) erstmals ins Englische. – Der britische Genetiker und Evolutionsbiologe W. Bateson (1861-1926), 1908 bis 1910 erster Professor für Biologie an der University of Cambridge, wurde zu Mendels engagiertestem Verteidiger im englischsprachigen Raum nach der Wiederentdeckung von dessen Vererbungsregeln um 1900. – „William Bateson las den neu entdeckten Bericht Mendels und erkannte sofort seine Bedeutung für das ungelöste Problem, das er in seinen „Materialien zum Studium der Variation“ (Materials for the Study of Variation), 1894, eingehend erörtert hatte: Varianten seien die Voraussetzungen der Entwicklung von Arten, aber welches ist die Ursache von Varianten und wie gehen diese vor sich? Doch selbst noch im Jahre 1900 wurden die von Mendel entwickelten Ideen heftig bestritten. Bateson gehörte zu ihren stärksten Vorkämpfern. 1902 veröffentlichte er „Mendels Grundsätze der Vererbung – eine Verteidigung“, und in der Auflage von 1909 nahm er eine Übersetzung des originalen Berichtes auf. Zu gleicher Zeit wie L.Cuénot in Frankreich wandte er Mendels Grundsätze auch auf die Vererbung bei Tieren an. Er wurde der eigentliche Begründer der modernen Wissenschaft der Vererbung und der Variation, für die er den Begriff „Genetik“ einführte. Die weitere Entwicklung der Mendelschen Grundsätze hat sich weit über den Bereich der reinen Wissenschaft hinweg ausgebreitet“ (Carter/Muir). – Zeitgenöss. Besitzvermerk, stellenweise leicht braunfleckig, sehr gutes Exemplar.
First edition of the first illustrated textbook on genetics. This is a substantially expanded and revised edition of a work by Bateson originally published in 1902; in it, he translated Mendel’s groundbreaking papers „Hybridisation“ (*Versuche über Pflanzen-Hybriden*, Brünn 1866, pp. 317 ff.) and „Hieracium“ (*Über Hieracium-Hybriden, die durch künstliche Befruchtung gewonnen wurden*, Brünn 1870, pp. 362 ff.) into English for the first time. – The British geneticist and evolutionary biologist W. Bateson (1861–1926), the first Professor of Biology at the University of Cambridge from 1908 to 1910, became Mendel’s most ardent defender in the English-speaking world following the rediscovery of his laws of inheritance around 1900. – “William Bateson read Mendel’s newly discovered report and immediately recognised its significance for the unresolved problem which he had discussed at length in his *Materials for the Study of Variation* (1894): variants are the prerequisites for the development of arcs, but what is the cause of variants and how do they arise. Yet even as late as 1900, the ideas developed by Mendel were still fiercely contested. Bateson was one of their strongest advocates. In 1902, he published ‘Mendel’s Principles of Inheritance – A Defence’, and in the 1909 edition he included a translation of the original paper. At the same time as L. Cuénot in France, he also applied Mendel’s principles to inheritance in animals. He became the true founder of the modern science of inheritance and variation, for which he introduced the term ‘genetics’. ‘The further development of Mendel’s principles has extended far beyond the realm of pure science’ (Carter/Muir). – Contemporary owner’s inscription; slightly brown-stained in places; a very good copy.

Schlagwörter: Biologie, Biology, Evolution, Evolutionstheorie, Genetics, Genetik, Heredity, Mendel, Gregor, Vererbung, Vererbungslehre

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450,--  Bestellen
1 Hesse, Hermann. Narziß und Goldmund. Erzählung. Berlin, S. Fischer 1930. 8°. 417 S., [1] Bl. Hellblauer Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel auf schwarzem Grund, Rückenvergoldung, Deckelfiletten und Deckelmonogramm (von E. R. Weiß) und farbig illustr. Schutzumschlag (von Hans Meid). (Gesammelte Werke in Einzelausgaben).

Mileck II, 58. W.-G.² 169. – Erste Ausgabe. – „Der ‚Goldmund‘ entzückt die Leute. Er ist zwar um nichts besser als der Steppenwolf, der kompositorisch gebaut ist wie eine Sonate, aber beim Goldmund kann der gute deutsche Leser Pfeife rauchen und ans Mittelalter denken, und das Leben so schön und wehmütig finden. So hat er wieder einmal ein Buch nach seinem Herzen gefunden“ (H. Hesse in einem Brief an Erwin Ackerknecht, 1930). – Der seltene Schutzumschlag am Rücken etwas berieben und mit kleineren Randläsuren, zeitgenöss. Besitzvermerk, sonst sehr gut erhalten.
First edition. – “*Goldmund* delights people. Admittedly, it is no better than *Steppenwolf*, which is structured like a sonata, but in *Goldmund* the good German reader can smoke a pipe and think of the Middle Ages, and find life so beautiful and wistful. So once again he has found a book after his own heart” (H. Hesse in a letter to Erwin Ackerknecht, 1930). – The rare dust jacket is slightly rubbed on the spine and has minor edge discolouration; it bears a contemporary owner’s inscription, but is otherwise very well preserved.

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380,--  Bestellen
1 Schachenmeier, Hanna. Wir fahren, wir fahren. Wer fährt mit? Ein Verkehrsbilderbuch. Oldenburg, Oldenburger Verlagshaus, vorm. Gerhard Stalling Verlag (1950). Quer-4° (21,5 x 27 cm.). [16] S. mit farbigen Illustrationen von Gottfried Eisenhut. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband. (Stalling-Bilderbuch, Band 112).

Muck II, 7062. – Erste und einzige Ausgabe. – Seltenes Verkehrs-Bilderbuch mit zeittypischen Illustrationen. Schiffe, Autobahn, Flughafen, Stadtverkehr und Bahnhof, Autorennen und Omnibus. – Deckel etwas berieben, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Automobil, Verkehrs-Bilderbücher

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40,--  Bestellen
1 Herder, J(ohann) G(ottfried) v. Briefe zu Beförderung der Humanität. Erste bis zehnte Sammlung. 10 Teile in 5 Bänden. Riga, Johann Friedrich Hartknoch 1793-1797. Kl.-8° (16 x 10 cm.). Mit gestoch. Frontispiz von (Johann) H(einrich) Lips nach (Johann) H(einrich) Meyer „Die Muse der Humanität“. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und Linienvergoldung.

Slg. Borst 688. Goedeke IV 1, 732, 88. NDB VIII, 595 ff. Schulte/Strathaus 61. VD18 15472949. – Erste Ausgabe, der neben Schillers Briefen der ästhetischen Erziehung bedeutendsten Sammlung der Ideale der deutschen Klassik. Das Frontispiz zeigt „die Muse der Humanität, auf dem Zodiakus thronend, zusammengerollte Blätter in der Rechten; unter ihren Füßen dreht sich der Erdball“ (Schulte-Strathaus). – Die Idee zu den ‚Briefen“ kam Herder im Frühjahr 1792. An Gleim schrieb er: „Ich gehe jetzt in Gedanken mit Briefen, die Fortschritte der Humanität betreffend, um, in die ich das Beste, das ich in Herz und Seele trage, zu legen gedenke. Verleih der Himmel mir Gesundheit, Muße, Geschick und Freude! … Ihre Gefühle an der krankenden Menschheit, zumal Fürstenheit, haben mich tief durchdrungen, das Jahrhundert eilt mit beschleunigendem Fall zu Ende! An den sollen sich also auch meine humanistischen oder humanen Briefe schließen, so Gott hilft … ‘. – Die Briefe’ enthalten auch erstaunlich aktuelle Passagen mit Herders politischem Glaubensbekenntnis. Außerdem Beiträge von Claudius, Knebel, Stolberg, Voß u. a. In Teil IX ließ Herder das Gedicht vom Nationalruhm aus Zensurgründen entfernen, so dass vom letzten Bogen M nur das erste Blatt blieb. – „Die politischen Umstände behindern das freie Wort, darum werden jetzt Formen genutzt und neu ersonnen, in denen Herder sich äußern kann … In den ‚Briefen‘ kommen Josef II., Luther oder der Rebell B. Franklin gezielt zu Wort und Herder spricht sich durch Partnerbriefe kaschiert aus … veröffentlicht als Ersatz für den Gegenwartsband der ‚Ideen‘, deren Meinungen über Regierungsform, Volkserziehung und davon abhängige Kulturhöhe aktualisierend“ (H.-W. Jäger in NDB). Wegen des „Gesprächs nach dem Tode des Kaiser Josephs II.“ wurde das Werk in Österreich verboten. – Stellenweise etwas braunfleckig, sonst sehr gut erhaltenes Exemplar.
The first edition of what, alongside Schiller’s *Letters on Aesthetic Education*, is the most significant collection of the ideals of German Classicism. – The idea for the *Letters* came to Herder in the spring of 1792. He wrote to Gleim: “I am now pondering a series of letters concerning the progress of humanity, into which I intend to pour the very best that I carry in my heart and soul. May the heavens grant me health, leisure, skill and joy! … Your sentiments regarding ailing humanity, particularly the nobility, have deeply moved me; the century is rushing towards its end at an ever-increasing pace! My humanistic or humane ‘Letters’ shall therefore also draw to a close with this, God willing …’. – The ‘Letters’ also contain remarkably topical passages setting out Herder’s political creed. It also includes contributions by Claudius, Knebel, Stolberg, Voß and others. In Part IX, Herder had the poem ‘On National Glory’ removed for reasons of censorship, so that of the last sheet M, only the first page remained. – ‘Political circumstances hinder free speech; therefore, forms are now being utilised and devised anew in which Herder can express himself … In the ‘Letters’, Joseph II, Luther and the rebel B. Franklin are deliberately given a voice, whilst Herder expresses his views covertly through letters from fictional correspondents … published as a substitute for the contemporary volume of the ‘Ideas’, updating the views expressed therein on forms of government, public education and the cultural standards dependent upon them” (H.-W. Jäger in NDB). – The work was banned in Austria because of the ‘Discourse following the death of Emperor Joseph II’. – Some brown staining in places, but otherwise in very good condition.

Schlagwörter: Briefsammlung

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650,--  Bestellen
1 Delitzsch, Friedrich und Paul Haupt (Hrsg.). Beiträge zur Assyriologie und vergleichenden semitischen Sprachwissenschaft. (Unveränderter fotomechanischer Nachdruck der Originalausgabe, Leipzig 1890 – 1913). 10 Bände. Leipzig, Zentralantiquariat 1968. 8°. Ca. 3500 S. mit zahlr. Tafeln. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rücken- und Deckeltiteln.

Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Assyrien, Mesopotamien, Philologie, Sprachvergleichung, Sprachwissenschaft, Sprachwissenschaften

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120,--  Bestellen
1 (Helps, Arthur). Essays written in the intervals of business. Fifth edition. London, William Pickering, printed by C. Whittingham, Chiswick 1851. Kl.-8° (17 x 11,5 cm.). [4] sheets, 156 pages. A calfskin binding of the period with a gold-embossed spine label, lavish gilding on the spine, fillets on the cover, gilding on the raised edges and inner edges, and gilt edges (signed: Riviere).

Goldsmiths/Kress 32556. Porter, William Pickering 1796-1854. Catalogue of a collection 218 and 219. – First published in 1841 in a print run of 500 copies. – Written at the height of the Industrial Revolution in England, the book reflects the transition from an agrarian-mercantilist economy to a modern, bureaucratic economy based on the division of labour. Sir Arthur Helps (1813–1875), English writer, historian, and clerk of the Privy Council, provides an early form of behavioural economics, human resource management and organisational psychology. Helps tirelessly emphasises the importance of honesty, reliability and clarity in business dealings. In economics, we know that where trust prevails, monitoring and contractual costs (transaction costs) fall. Helps describes trust as a rational economic factor. His essays on dealing with critics or resolving disputes in the office are early treatises on the management of agency conflicts (principal-agent problems) within organisations. – Engraved bookplate, a very fine copy in a magnificent binding by Riviere & Son.

Schlagwörter: Economics, Einbände, Einbandkunst, Luxury bindings

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400,--  Bestellen
1 Trier, Walter. 8192 crazy costumes in one book. For children from 5 and under to 75 and over. London, Atrium Press o. J. (1950). Kl.-8°. 32 S. mit farb. Illustrationen, jeweils dreimal quer durchgeschnitten. Farbig illustr. Orig.-Pappband mit Kunststoff-Ringheftung.

Hatry 310. Hoppensack 76. – „Third impression“. – Humorvoll illustriertes Spiel-Bilderbuch ohne Text, bei dem durch die geteilten Blätter zahlr. unterschiedliche Figuren dargestellt werden können. Die Tafeln zeigen Trachten aus der ganzen Welt. Ein ähnliches deutsches Bilderbuch von W. Trier erschien bereits 1930 unter dem Titel „Männlein, Männlein, wandle dich“ (vgl. Hoppensack 73 u. Pressler S. 206). Eine Verlagsanzeige auf dem hint. Innendeckel verz. den ähnlichen Titel „Cracy people, quit crazy“, der 1949 (dt. Zürich 1953) erschien. – Titelblatt und die erste Tafel in der Mitte mit Spuren von 2 entfernten Tesafilmstreifen, sonst gut erhalten.
- A humorously illustrated picture book with no text, in which the split pages allow for the depiction of numerous different characters. The plates depict traditional costumes from all over the world. A similar German picture book by W. Trier was published as early as 1930 under the title ‘Männlein, Männlein, wandle dich’ (cf. Hoppensack 73 and Pressler p. 206). A publisher’s advertisement on the inside back cover mentions the similar title “Cracy people, quit crazy”, which was published in 1949 (German edition, Zurich 1953). – The title page and the first spread in the middle show traces of two removed strips of adhesive tape; otherwise in good condition.

Schlagwörter: Atrium Press, Engl. Kinderbücher, Spielbilderbücher, Trachten

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70,--  Bestellen
1 Gleiniger-Neumann, Andrea und Hans-Peter Schwarz (Red.). Bauen heute. Architektur der Gegenwart in der Bundesrepublik Deutschland. Öffentliche Bauten – Mehrfamilienwohnhäuser im sozialen Wohnungsbau – Einfamilienhäuser. (Eine Ausstellung des Deutschen Architekturmuseum Frankfurt a.M. vom 6. Juni – 15. September 1985. Herausgegeben im Auftrag des Dezernats für Kultur und Freizeit, Amt für Wissenschaft und Kunst der Stadt Frankfurt a. M., Deutsches Architekturmuseum). Stuttgart, Ernst Klett und J. G. Cotta Nachfolger (1985). Gr.-4° (32,5 x 25 cm.). LI, 436 S. mit zahlr. farbigen Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag in Pappschuber.

Mit privater Widmung und gegenüberliegender signierter Zeichnung (kubistischer Roboterkopf) auf dem vorderen Vorsatz, sehr gutes Exemplar der gebundenen Ausgabe.

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80,--  Bestellen
1 Rodríguez, Luis Felipe. Ciénaga y otros relatos. (Compilación, prólogo y notas Cira Romero. Edición Ana Maria Munoz). Ciudad de La Habana, Editorial Letras Cubanas 1984. Gr.-8° (23,5 x 16 cm.). 558 p., [1] h. Cinta de lino verde original con sobrecubierta ilustrada a color (cibierta Roberto Medina).

Primera edición de la antología con relatos del destacado escritor cubano Luis Felipe Rodríguez (1884-1947), quien es considerado una figura clave del realismo social y de la narrativa rural (narrativa de la tierra) en Cuba. La primera gran retrospectiva completa tras la muerte del autor, complementada con un ensayo biográfico y analítico bien documentado, así como con notas a pie de página detalladas de Cira Romero. Con los relatos *Como opinaba Damián Paredes* (1916); *La Pascua de la tierra natal* (1928); *Relatos de Marcos Antilla. La tragedia del cañaveral* (1932); *Ciénaga* (1937) y «Algunos cuentos no recogidos en libro». – Luis Felipe Rodríguez, uno de los narradores cubanos más destacados de la primera mitad del siglo XX, fue uno de los principales representantes del «Grupo Literario de Manzanillo», que influyó profundamente en la literatura cubana fuera de la capital, La Habana, y la modernizó. – La sobrecubierta está ligeramente desgastada, pero es un ejemplar en muy buen estado.
First edition of the anthology of short stories by the distinguished Cuban writer Luis Felipe Rodríguez (1884–1947), who is regarded as a key figure in social realism and rural fiction (narrative of the land) in Cuba. The first major comprehensive retrospective following the author’s death, complemented by a well-researched biographical and analytical essay, as well as detailed footnotes by Cira Romero. Featuring the short stories *Como opinaba Damián Paredes* (1916); *La Pascua de la tierra natal* (1928); *Relatos de Marcos Antilla. La tragedia del cañaveral* (1932); *Ciénaga* (1937) and ‘Some stories not included in any book’. – Luis Felipe Rodríguez, one of the most prominent Cuban short-story writers of the first half of the 20th century, was a leading figure in the ‘Manzanillo Literary Group’, which profoundly influenced Cuban literature outside the capital, Havana, and modernised it. – The dust jacket is slightly worn, but the book is in very good condition.

Schlagwörter: Kuba

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100,--  Bestellen
1 Mielke, Friedrich. Die Geschichte der deutschen Treppen. Berlin, München, Ernst & Sohn 1966. Folio (35 x 25 cm.). XIV, 388 S. mit 409 Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Leinenband mit Schutzumschlag.

Erste und einzige Ausgabe des wegweisenden Standardwerks des deutschen Architekturhistorikers und Denkmalpflegers Friedrich Mielke (1921-2018). Die erste umfassende, wissenschaftliche Aufarbeitung der über tausendjährigen Geschichte des Treppenbaus im deutschen Sprachraum. Das Werk legte den Grundstein für Mielkes spätere Etablierung der Scalalogie (der Lehre von der Treppenforschung). – Sehr gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Bauwesen, Konstruktionselement, Treppe

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80,--  Bestellen
1 Schaal, Hans Dieter. Architektonische Situationen. 2., überarbeitete Auflage. Berlin, Ernst & Sohn (1986). 4°. 269, (3) S. mit zahlr. Abbildungen. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.

„Mit „Architektonische Situationen“ legt der (Ulmer Architekt, Landschaftsarchitekt, Künstler, Bühnenbildner und Zeichner) H. D. Schaal (1943-2025) ein radikales und faszinierendes Manifest über die Wahrnehmung von Raum vor. Abseits von reiner Zweckkonstruktion und banaler Alltagsästhetik begreift Schaal die Architektur als ein psychologisches Medium, das tief in das menschliche Empfinden eingreift. Dieses wegweisende Werk – jetzt in der erweiterten, bibliophilen Neuausgabe bei Ernst & Sohn erhältlich – dokumentiert Schaals visionäre Entwürfe, präzise Zeichnungen und philosophische Reflexionen an der Schnittstelle zwischen gebauter Realität, utopischem Denken und theatralischer Inszenierung“ (Ernst & Sohn). – Neuwertiges Exemplar.

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50,--  Bestellen
1 Wichmann, Siegfried (Hrsg.) Der Ludwigsplatz Karlsruhe. Forschung, Planung, Ausführung. Kunsthistorisches Seminar an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Karlsruhe, Staatliche Akademie der Bildenden Künste (1978). 4°. 248 S. mit zahlr. teils farbigen Abbildungen von Thilo Mechau u. a. Orig.-Pappband.

Ende der 1970er-Aushandlungen wurde der historische Ludwigsplatz umfassend renoviert und verkehrsberuhigt (u. a. die Sanierung des Ludwigsplatz-Brunnens von Friedrich Weinbrenner im Jahr 1977). Das Buch dokumentiert diesen prägenden Wandel von der Planungsphase bis zur Fertigstellung. Da der Ludwigsplatz im Herzen der durch den Klassizismus geprägten Karlsruher Weststadt liegt, ist die Quellensammlung im Buch auch ein wichtiges Referenzwerk für die Erforschung der Karlsruher Schule und des Architekten Friedrich Weinbrenner. – Der Herausgeber S. Wichmann (1921-2015) „studierte Kunstgeschichte und wurde 1953 an der Universität München mit einer Arbeit über Eduard Schleich den Älteren promoviert und arbeitete ab 1958 als Konservator an der Neuen Pinakothek. Er reiste nach Japan und lebte mehrere Jahre in Kanada. Eine von ihm zusammengetragene bedeutende Sammlung von Gläsern des floralen Jugendstils befindet sich heute im Bayerischen Nationalmuseum. Er erhielt 1967 eine Professur für Kunstgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. 1968 erhielt er den Auftrag, die Ausstellung „Weltkulturen und moderne Kunst“ anlässlich der Olympischen Spiele 1972 im Münchener Haus der Kunst zu kuratieren, was ihn fünf Jahre lang beschäftigte. Wichmann schrieb eine große Anzahl kunstgeschichtlicher Monografien und auch Beiträge für die Neue Deutsche Biographie. Er kuratierte Ausstellungen im In- und Ausland, sein Spezialgebiet war die Malerei des ausgehenden 19. Jahrhunderts“ (Wikipedia). – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Karlsruhe, Stadtplanung

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50,--  Bestellen
1 Pestalozzi, (Johann) Heinrich. Wie Gertrud ihre Kinder lehrt. Ein Versuch den Müttern Anleitung zu geben, ihre Kinder selbst zu unterrichten, in Briefen. Bern und Zürich, Heinrich Geßner 1801. 8°. Titelblatt, 390 S. Moderner Pappband.

Sammlung Borst 905. Goedeke XII, 62, 12. Israel I, 24. – Erste Ausgabe. – Das grundlegende Werk des berühmten Pädagogen. – Nur wenigen Exemplaren wurde das nachträglich gelieferte Portrait beigegeben, das auch bei unserem Exemplar fehlt. – J. H. Pestalozzi (1746-1827) erhielt 1800, nachdem er inzwischen Hermann Krüsi (1775–1844), Johann Tobler (1769–1843) und Johann Christoph Buß (1776–1855), schließlich aber auch Johannes v. Muralt (1780–1850), Johannes Niederer (1779–1843) und Joseph Schmid (1785–1851) als Mitarbeiter gewonnen hatte, sogar die Erlaubnis, im Burgdorfer Schloß ein Lehrerseminar einzurichten. 1801 veröffentlichte P. seine pädagogischen Erfahrungen in der Schrift „Wie Gertrud ihre Kinder lehrt“. Nachdem die Schweiz 1803 wieder föderalistisch strukturiert worden war und P. somit die Unterstützung der bisherigen Zentralregierung verloren hatte, wurde sein Institut – nach einer Zwischenlösung in Münchenbuchsee (Kt. Bern) – 1804/05 nach Iferten (Yverdon, Kt. Waadt) verlegt. Weitgehend aus privaten Mitteln finanziert, entwickelte es sich dort für etwa zwei Jahrzehnte zu einem Zentrum der Lehrerbildung in Europa; um 1809 wurden in Iferten 166 Zöglinge verschiedener Nationalität unterwiesen. Viele Pädagogen waren zu langen Studienaufenthalten in Iferten, darunter Karl August Zeller (1774–1846), Friedrich Froebel (1782–1852) und Karl v. Raumer (1783–1865)“ (Max Liedtke in NDB XX, 214 ff.). – Stellenweise etwas braunfleckig, gutes unbeschnittenes Exemplar.

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240,--  Bestellen
1 Dröge, Franz und Michael Müller. Die Macht der Schönheit. Avantgarde und Faschismus oder die Geburt der Massenkultur. 2. Auflage. Hamburg, Europäische Verlags-Anstalt 1995. 8°. 419 S., [2] Bl. mit 58 Abbildungen. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag. (Europäische Bibliothek, Band 21).

Das Werk untersucht die enge Verknüpfung von Ästhetik, politischer Avantgarde und totalitärer Herrschaftssicherung. Die Autoren knüpfen an Walter Benjamins Konzept an und zeigen auf dass moderne Strömungen der Avantgarde (wie der italienische Futurismus oder Rationalismus) keineswegs im reinen Widerspruch zum Faschismus standen, sondern teilweise als Wegbereiter oder Gestalter totalitärer Bildwelten dienten. Sie analysieren, wie der Faschismus (insbesondere in Italien und Deutschland) Kunst, Architektur und Design nutzte, um die Massen emotional zu binden und politische Inhalte visuell zu inszenieren. Dröge und Müller argumentieren, dass in den modernen Propagandatechniken und der massenhaften Inszenierung des Faschismus zugleich die Grundlagen für die moderne, kommerzielle Konsum- und Massenkultur nach 1945 gelegt wurden. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Aesthetics, Ästhetik, Ästhetizismus, Avantgarde, Kultur, Kulturgeschichte, Kunst, Kunstgeschichte, Massenkultur, Nationalsozialismus, Propaganda, Soziologie, Systemtransformation

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25,--  Bestellen
1 Brodwolf, Jürgen. Das Archiv der Zeichnungen. (Text von Franz Joseph van der Grinten und Martina Rudloff). Bremen, Gerhard Marcks Stiftung 1993. 4°. 16 S. (Beiheft) und 60 (statt 69) lose Farbtafeln. Orig.-Pappkassette mit Orig.-Tuschezeichnung von J. Brodwolf auf dem Deckel.

Nur in kleiner Auflage erschienen. – Ohne die Tafeln 8, 15, 34, 48, 51, 53-55 und 58. – Die Kassette an einer Ecke angeplatzt, sonst gut erhalten.

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90,--  Bestellen
1 Raar, R(eolof). Maskerade. Gehouden door de leden van het Leidsche Studenten-Corps den 18den Juni 1895, ter viering van den 320sten verjaardag der Leidsche Hoogeschool, voorstellende de intrede van Prins Maurits binnen Bergen op Zoom in 1622. Overeenkomstig de Teekeningen, door de Commissarissen tot Regeling der Maskerade verstrekt, en onder hun toezicht geteekend en op steen gebracht door R. Raar, en in kleuren gedrukt door P. W. M. Trap. Leiden, H. Kleyn 1895. Quer-4° (27 x 36,5 cm.). [8] p. en een in kleur gelithografeerde leporello (25,5 x 630 cm) van Roelof Raar. Originele linnen band met in goud gedrukte titel op de kaft „De intocht van Prins Maurits binnen bergen op zoom op den 3den october 1622“.

Zeldzaam album over de feestelijke optocht van het Leids Studentenkorps ter ere van het 320-jarig jubileum van de Universiteit van Leiden. De hoofdoptocht trok op dinsdag 18 juni 1895 vanaf 14.00 uur door de Breedstraat in Leiden. De optocht bestond uitsluitend uit studenten van de Leidse studentenverenigingen, die in vol ornaat en te paard historische figuren, edelen en soldaten uitbeeldden. Ondanks de naam „Maskerade“ droeg men geen maskers, maar uitsluitend historische kostuums. De Leidse tekenaar, lithograaf en illustrator R. Raar (1829-1898) heeft nog meer feestboeken van het Leidse Studenten-Corps geïllustreerd. – Zeer goed exemplaar.
A rare album documenting the festive procession organised by the Leiden Student Corps to mark the 320th anniversary of Leiden University. The main procession took place on Tuesday, 18 June 1895, from 2 pm, proceeding along Breedstraat in Leiden. The procession consisted exclusively of students from the Leiden student fraternities, who, in full regalia and on horseback, portrayed historical figures, nobles and soldiers. Despite the name ‘Masquerade’, no masks were worn; instead, only historical costumes were used. The Leiden draughtsman, lithographer and illustrator R. Raar (1829–1898) also illustrated other commemorative books for the Leiden Student Corps. – A very fine copy.

Schlagwörter: Festbücher, Kostümgeschichte, Leiden, Niederlande, Studentica / Hochschulwesen

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200,--  Bestellen
1 Clarke, Arthur C(harles). Prelude to space. London, Sidgwick and Jackson (1953). 8°. 176 p. Dark red original linen binding with a colour-illustrated dust jacket (by Gerard Quinn).

Currey p. 101. Samuelson A 3 c. – First UK edition and first hardcover edition, as compared with the first American edition of 1951 (as a paperback, New York, World Editions Inc.), with textual revisions. – Written in 1947, the novel follows a historian documenting the upcoming launch of Prometheus, the world’s first moonbound spacecraft. It is highly regarded by science fiction collectors for its accurate technological predictions, which heavily mirrored the actual Space Shuttle program decades later. – „Sir Arthur Charles Clarke was one of the most visionary minds of the 20th century—a rare figure who bridged the worlds of hard science and speculative fiction with equal mastery. Born on December 16, 1917, in the small seaside town of Minehead, England, Clarke’s fascination with the future began early. As a boy, he devoured American science fiction pulp magazines and built his first telescope from cardboard tubes, gazing at the moon with a longing that would define his life’s work. … As a writer, Clarke’s career soared with the 1951 publication of Childhood’s End, a novel that explored human evolution and cosmic transcendence. His true masterpiece arrived in 1968: 2001: A Space Odyssey, which he developed in parallel with Stanley Kubrick’s landmark film. Both the novel and the film redefined science fiction, presenting a realistic, awe-inspiring vision of humanity’s journey into the cosmos“ (L. W. Currey). – The dust jacket has small areas missing from the top edge and is slightly scuffed, but is otherwise in very good condition.

Schlagwörter: Fantasy, Phantastik / Utopie, Raumfahrt, Science Fiction

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350,--  Bestellen
1 Bohny, Nikolaus. Bohny’s neues Bilderbuch. Anleitung zum Anschauen, Denken Rechnen und Sprechen für Kinder von 2 1/2 – 7 Jahren. Zum Gebrauche in Familien, Kleinkinderschulen, Taubstummenanstalten und auf der ersten Stufe des Elementarunterrichtes. 11. Auflage. Esslingen, J. F. Schreiber o. J. (1880). Quer-4°. 6 S. und 36 chromolithogr. Tafeln mit über 400 Abbildungen. Halbleinenband der Zeit. (Verlags-Nr. 9).

Vgl. Bilderwelt 1985 (14. Aufl.). Klotz, Bilderbücher 563/1. LKJ IV, 82 f. Seebaß II, 224 (9. Aufl.). Wegehaupt II, 375 (11. Aufl.) und IV, 245 (10. Aufl.). Weilenmann 347. – „Der Basler Lehrer (N. Bohny 1815-1856) knüpft in seinem zuerst 1847 erschienenen Buch bewußt an Pestalozzis „Buch für Mütter“ an. Die Mütter sollen die frühe kindliche Betätigung leiten und ordnen. Es handelt sich um eine Art „Vorschulprogramm“, ausgestattet mit anschaulichen Bildern…“ (C. Pressler S. 41). – „Das als eine der ersten Mengenlehren geltende Buch, das gleichzeitig als Kleinkinder-Bilderbuch diente, wurde bis in die 20er Jahre unseres Jahrhunderts gedruckt. In ihm wird eine Lernmethode angewendet, welche auf das Erfassen von Maß– und Formverhältnissen abgestimmt ist. Deshalb unterscheidet sich sein Lehrbuch auch formal von vorher erschienenen. Anstatt einer vielfigurigen Szenerie wird die Seite jeweils in drei Zonen unterteilt, in denen das Kind vertraute Objekte erkennen kann“ (H. Herbst in LKJ mit Abbildung). – „Alle Ausgaben dieses Buches in einigermaßen gutem Zustande sind selten“ (A. Seebaß). – Mit Darstellungen aus dem täglichen Leben, Kinderspiele, Tiere, Pflanzen, Gerätschaften, Handwerkerszenen und Landschaften. Der Text meistens in Frageform. – Die ersten neun Tafeln im Rand mit Bleistiftnotizen, Blattränder etwas fingerfleckig, sonst gut erhalten.

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70,--  Bestellen
1 Wer will lachen? Ein Bilderbuch für Jung und Alt. 2. Auflage. München, Braun & Schneider o. J. (um 1900). 4° (32,3 x 24,3 cm.). 32 S. mit farbigen Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Pappband mit Leinenrücken (von August Roeseler).

Ries 819, a. Wegehaupt II, 3577. – Erschien zuerst um 1895. Lustige Bildergeschichten aus den „Fliegenden Blättern“ und den „Münchener Bilderbogen“. – Deckel etwas angestaubt, gutes Exemplar.

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70,--  Bestellen
1 Schlözer, August Ludwig v. Briefwechsel meist statistischen Inhalts. Gesammlet und zum Versuch herausgegeben. Göttingen, Johann Christian Dieterich 1775. 8°. [4] Bl., 224 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.

John, Statistik 99. Kirchner 1795. Kress 11273.10. Menger 1456. VD18 11827971. – Erste Ausgabe, selten. Die Reihe wurde 1777 bis 1782 unter dem Titel „Briefwechsel meist historischen und politischen Inhalts“ (10 Teile) fortgesetzt. – Ein Meilenstein der frühen amtlichen Statistik und politischen Publizistik im deutschsprachigen Raum. A. L. v. Schlözer (1735–1809), Professor an der Universität Göttingen, nutzte das Medium, um länderübergreifende Daten, Berichte und statistische Fakten auszutauschen. „Statistik“ bedeutete damals im Sinne der „Göttinger Schule“ noch die umfassende Beschreibung von Staatsmerkwürdigkeiten (Geographie, Verfassung, Wirtschaft und Bevölkerung) und nicht reine Zahlenkolonnen. – „Im Winter 1772/73 las er freiwillig an dessen Stelle über Statistik, Politik und neuere Staatengeschichte und erfreute sich großen Beifalls. Auf Pütter’s Vorstellung forderten ihn im nächsten Sommer die geheimen Räthe auf, damit fortzufahren, um allen Bedacht auf Wiederbesetzung der Stelle Achenwall’s aufgeben zu können. S., versucht der Sache eine großartigere Wendung zu geben, legte den Plan eines cursus politicus vor, und da die Unterhaltung eines statistischen Cabinets mit Münzen, Landesproducten, Zeitungen, Flugschriften, einen großen Aufwand erfordere, auch der Docent durch Briefwechsel und statistische Reisen sich auf dem Laufenden erhalten müsse, erbat er den Charakter und Gehalt Achenwall’s. Das erschien der Regierung denn doch zu voreilig; er erhielt eine mäßige Gehaltserhöhung, den Auftrag, die bezeichneten Vorlesungen Achenwall’s zu halten und, obschon das Bedürfniß des nächsten Wintersemesters Pütter’s Vorstellung ursprünglich veranlaßt hatte, Urlaub zu einer Reise nach Paris. Seit 1774 bildeten Statistik, Politik, neuere europäische Staatengeschichte oder historia omnis Europae, wie sie im Gegensatz zu der gleichfalls häufig vorgetragenen Geschichte des nördlichen Europa’s hieß, Schlözer’s regelmäßig wiederkehrende Vorlesungen“ (F. Frensdorff in ADB XXXI, 567 ff.). – Einband berieben, Rücken im unteren Drittel geklebt, Stempel auf dem Titel, stellenweise braunfleckig, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Handelsgeschichte, Statistics, Statistik, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften, Zeitschriften

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160,--  Bestellen
1 Lissitzky – Pjatakov, G(eorgi Leonidowitsch, Editor in Chief). URSS en construction. La seizième année de la Revolution. No. 9, Septembre 1933. Moscou, State Publishing House of the RSFSR 1933. Folio (43 x 30 cm.). 27 feuilles comportant de nombreuses photographies d’El Lissitzky. Couverture illustrée en carton de l’éditeur.

Hellyer 860. Karasik/Heiting 17 ff. Parr/Badger I, 148 f. Rowell/Wye 242 f. – L’un des numéros les plus importants de la quatrième année de parution du magazine de propagande soviétique. La revue paraissait tous les mois de 1930 à 1949 en cinq langues (russe, anglais, français, espagnol et allemand). Chaque numéro était consacré à un thème différent, comme la production alimentaire et industrielle, la République de Géorgie, le cinéma soviétique et les élections. – „In the early 1930s photo-reportage became the foundation of the magazine USSR in Construction that „was created as a publication for the popularization of large-scale construction projects by photographic means. But as the magazine grew and developed, the task of ‘popularization’ evolved into that of presenting Socialist reality with dramatic artistry.“ (L. Mezhericher, „Na putiakh k sotsialisticheskomu stiliu fotografii” [“On the way to a Socialist style of photography“], No. 2, p. 14). Well known Soviet designers and photographers worked on USSR in Construction. The industrial spirit of the magazine, expressed in compositionally sharp subjects, panoramas and dynamic shots evokes admiration even today and conveys the atmosphere of enthusiasm that carried along not just the photographers, but also the builders themselves. The creative scale of the construction engendered the photographic epic, a style of monumental artistic photography. The founders of this most successful and high-quality periodical were Gorky and Koltsov“ (Mikhail Karasik). – Très bel exemplaire.
One of the most significant issues from the fourth year of publication of the Soviet propaganda magazine. The magazine was published monthly from 1930 to 1949 in five languages (Russian, English, French, Spanish and German). Each issue was devoted to a different theme, such as food and industrial production, the Republic of Georgia, Soviet cinema and elections. – Very fine.

Schlagwörter: Avantgarde, Magazines, Propaganda, Soviet Union, Zeitschriften

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800,--  Bestellen
1 Salat, J(akob). Darstellung der Moralphilosophie. Mit besonderer Hinsicht auf den Gang der höheren Bildung. 2., ganz von Neuem ausgearbeitete Auflage. 2 Teile in 1 Band. Landshut, Joseph Thomann 1813. 8°. XIV, 378 S.; XVX, 397, (1) S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung.

Ziegenfuß II, 403. Vgl. Goedeke V, 9, 21, 3 (erste Ausgabe von 1809). Adickes 2584-88. – Jakob Salat (1766-1851), Schüler von Sailer und Christoph Schmid, war Pfarrer und seit 1802 Professor der Moral- und Pastoraltheologie in München als Nachfolger Mutschelles. 1808 Prof. in Lanshut, auch mit allgemein philosophischen Vorlesungen betraut. Von 1827 an Privatgelehrter in Landshut. – „Salat geht als Philosoph aus von der Glaubens- und Erkenntnislehre Jacobis und erstrebt Weiterbildung seiner Gedanken. Allem Glauben und allem Wissen geht das objektive Göttliche voran, das die Vernunft aufzufassen, wahrzunehmen vermag. Um aber diese Fähigkeit einer Wahrnehmung des Göttlichen zu besitzen, kann sie nur gradweise, nicht wesentlich von ihm verschieden sein. Grundlage aller Erkenntnis ist die Anerkennung dieses Göttlichen durch den Willen. Es gibt nur eine Art der wahren Erkenntnis, die übersinnliche. S. lehrt die Identität von Religion und Moral. Das Schöne ist Ausstrahlung des einen Göttlichen, sofern es auf die Phantasie in Verbindung mit dem Gefühl wirkt. So leitet S. das Wahre, Gute und Schöne aus seiner Idee des Göttlichen oder des Absoluten her. – Neben Jacobi war Kant von Einfluß auf S.; Hegel und Schelling haben an ihm einen heftigen Gegner“ (W. Ziegenfuss). – Vorsatz, Titel und S. III gestempelt, zeitgenöss. Besitzvermerk, vereinzelt etwas braunfleckig, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

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160,--  Bestellen
1 Egger, Kajetan. Leitfaden zu Vorlesungen über populäre Experimental-Physik für Liebhaber der Natur und die Jugend. Zum Gebrauche seiner Zuhörer. 2. verbesserte Auflage. München, Ernst August Fleischmann 1829. 8°. X, 360 S., [2] Bl. mit 6 gefalteten lithographierten Tafeln. Halblederband um 1900 mit goldgepr. Rückentitel.

Nicht bei Poggendorff und in den Kinderbuch-Bibliographien. – Interessantes Lehrbuch zur Experimental-Physik für Amateure und Jugendliche. K. Egger (?-1830), „Professor der Mathematik und Physik in München“, besaß eine „bedeutende Sammlung physikalischer Instrumente, die ich mir nach und nach durch unermüdeten Fleiß zu meiner eigenen Belehrung und zu meinem Vergnügen angeschafft hatte…“ (Vorrede S. III). Die Tafeln zeigen zahlreiche dieser physikalischen Instrumente, außerdem Planishären und die Planeten-Bahnen. – Vorderes Vorsatzblatt mit Randeinriß, stellenweise braunfleckig, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Astronomie, Elektrizitätslehre, Experimentalphysik, Optik, Physics, Physik, Schul- und Lehrbücher

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200,--  Bestellen
1 Bateson, W(illiam). Mendel’s principles of heredity. Cambridge, Cambridge University Press 1909. Gr.-8°. XIV, 396 S. mit 3 Portraits, 6 (4 doppelblattgr.) Farbtafeln und zahlr. (1 ganzs.) Abbildungen. Orig.-Leinenband.

Garrison/Morton 38. PMM 356. – Erste Ausgabe des ersten illustrierten Lehrbuchs zur Genetik. Wesentlich erweiterete und überarbeitete Ausgabe einer 1902 erschienenen Arbeit Batesons darin übersetzte er die bahnbrechenden Arbeiten Mendels „Hybridisation“ (Versuche über Pflanzen-Hybriden, Brünn 1866, S. 317 ff.) und „Hieracium“ („Über Hieracium-Hybriden, die durch künstliche Befruchtung gewonnen wurden“ Brünn 1870, S. 362 ff.) erstmals ins Englische. – Der britische Genetiker und Evolutionsbiologe W. Bateson (1861-1926), 1908 bis 1910 erster Professor für Biologie an der University of Cambridge, wurde zu Mendels engagiertestem Verteidiger im englischsprachigen Raum nach der Wiederentdeckung von dessen Vererbungsregeln um 1900. – „William Bateson las den neu entdeckten Bericht Mendels und erkannte sofort seine Bedeutung für das ungelöste Problem, das er in seinen „Materialien zum Studium der Variation“ (Materials for the Study of Variation), 1894, eingehend erörtert hatte: Varianten seien die Voraussetzungen der Entwicklung von Arten, aber welches ist die Ursache von Varianten und wie gehen diese vor sich? Doch selbst noch im Jahre 1900 wurden die von Mendel entwickelten Ideen heftig bestritten. Bateson gehörte zu ihren stärksten Vorkämpfern. 1902 veröffentlichte er „Mendels Grundsätze der Vererbung – eine Verteidigung“, und in der Auflage von 1909 nahm er eine Übersetzung des originalen Berichtes auf. Zu gleicher Zeit wie L.Cuénot in Frankreich wandte er Mendels Grundsätze auch auf die Vererbung bei Tieren an. Er wurde der eigentliche Begründer der modernen Wissenschaft der Vererbung und der Variation, für die er den Begriff „Genetik“ einführte. Die weitere Entwicklung der Mendelschen Grundsätze hat sich weit über den Bereich der reinen Wissenschaft hinweg ausgebreitet“ (Carter/Muir). – Rücken erneuert, Exlibris einer britischen Universitäts-Bibliothek und zeitgenössischer Besitzvermerk, Innengelenke etwas angeplatzt, sonst gut erhaltenes Exemplar.
First edition of the first illustrated textbook on genetics. This is a substantially expanded and revised edition of a work by Bateson originally published in 1902; in it, he translated Mendel’s groundbreaking papers „Hybridisation“ (*Versuche über Pflanzen-Hybriden*, Brünn 1866, pp. 317 ff.) and „Hieracium“ (*Über Hieracium-Hybriden, die durch künstliche Befruchtung gewonnen wurden*, Brünn 1870, pp. 362 ff.) into English for the first time. – The British geneticist and evolutionary biologist W. Bateson (1861–1926), the first Professor of Biology at the University of Cambridge from 1908 to 1910, became Mendel’s most ardent defender in the English-speaking world following the rediscovery of his laws of inheritance around 1900. – “William Bateson read Mendel’s newly discovered report and immediately recognised its significance for the unresolved problem which he had discussed at length in his *Materials for the Study of Variation* (1894): variants are the prerequisites for the development of arcs, but what is the cause of variants and how do they arise. Yet even as late as 1900, the ideas developed by Mendel were still fiercely contested. Bateson was one of their strongest advocates. In 1902, he published ‘Mendel’s Principles of Inheritance – A Defence’, and in the 1909 edition he included a translation of the original paper. At the same time as L. Cuénot in France, he also applied Mendel’s principles to inheritance in animals. He became the true founder of the modern science of inheritance and variation, for which he introduced the term ‘genetics’. ‘The further development of Mendel’s principles has extended far beyond the realm of pure science’ (Carter/Muir). – Spine restored, bookplate from a British university library and a contemporary owner’s inscription; inner joints slightly split, otherwise a well-preserved copy.

Schlagwörter: Biologie, Biology, Evolution, Evolutionstheorie, Genetics, Genetik, Heredity, Mendel, Gregor, Vererbung, Vererbungslehre

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320,--  Bestellen
1 Gurlitt, Cornelius und Otto Kempe (Vorwort) Akadem(ischer) Architekten-Verein Dresden Festgabe zum 25. Stiftungsfest 1901. Die Entwicklung der Architekturschule an der Kgl. Techn. Hochschule zu Dresden während der letzten 25 Jahre. Dresden, Akadem. Architekten-Verein 1901. Folio (36 x 27 cm.). [4] Bl. und 30 Tafeln in Lichtdruck. Orig.-Leinenband mit Deckeltitel in Rot.

Sehr seltene aufwendig ausgestattete Festschrift des 1876 gegründeten Akademischen Architekten-Vereins Dresden (A.A.V.D.). Der Architekt und Kunsthistoriker Cornelius Gustav Gurlitt (1850-1938), seit 1893 ordentlicher Professor für Geschichte der Baukunst und Entwerfen an der Königlichen Technischen Hochschule Dresden, war der wichtigste Mentor und Förderer des akademischen Architekturnachwuchses in Dresden. Mit Entwürfen von Gustav Deubner E. Ulrici, A. Käppler, L. Engler, A. Lincke, C. Einert, Bruno Busch u. a. unter der Leitung von Karl Weissbach; sowie von St. Kämmel, H. Weiner, R. Möbius, H. Koch u. a. unter der Leitung von Ernst Giese. Außerdem Entwürfe von Karl Böhme, Richard Dörschel, Theodor Ferber, Julius Gräbner, Stephan Kämmel, Friedrich Mebius, Heinrich Tscharmann u. a. – Rückendeckel stärker wasserfleckig, sonst sehr gut erhalten.

Schlagwörter: Dresden, Sachsen

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350,--  Bestellen
1 Hesse – Ball, Hugo. Hermann Hesse. Sein Leben und sein Werk. Mit einem Anhang von Anni Carlsson. 7.-16. Tausend. Frankfurt am Main, Suhrkamp Verlag 1947. 8°. 306 S., [2] Bl. Orig.-Pappband mit goldgepr. Rückenschild und Schutzumschlag.

Erweiterte Fassung der zuerst 1927 veröffentlichten Biographie. – Schutzumschlag etwas gebräunt, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Biographie, Suhrkamp

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25,--  Bestellen
1 Clarke, Arthur C(harles). 2001, a space odyssey. A novel, based on the screenplay by Stanley Kubrick and Arthur C. Clarke. London, Hutchinson of London (1968). 8°. 224 p. Publisher’s hardcover with a colour-illustrated dust jacket (designed by Michael Brett).

Currey 92. Samuelson A21. – First UK edition. Published in June 1968, at the same time as the American edition (New York, The New American Library), just a few weeks after the film’s UK cinema release in May 1968. Arthur C. Clarke himself noted in his memoirs (The Lost Worlds of 2001) that Stanley Kubrick’s final approval of the book manuscript had delayed its publication until the summer of that year. – The front of the dust jacket features the actor Keir Dullea as Dr David Bowman. The back shows the spaceship Discovery. – The story is based in part on various short stories by Clarke, including „The Sentinel“ (written in 1948 for a BBC competition, but first published in 1951 under the title „Sentinel of Eternity“). The first part of the novel, in which aliens influence the primitive ancestors of humans, is similar to the plot of Clarke’s 1953 short story „Encounter in the Dawn“. – „The novel has very little of the poetry of the picture“ and „lacks most of the picture’s strengths“, but that „it has to be read before one can understand the picture“ (James Blish, The Future in Books, 1969, p. 141 f.). – „And, of course, it is a fantasy—you need not believe it—but a fantasy by a master who is as deft at generating accelerating, almost painful suspense as he is knowledgeable and accurate (and fascinating) about the technical and human details of space flight and exploration. But it is finally the stretching of the imagination that is most enthralling as Mr. Clarke entices the reader into strange and magnificent conceptions of other forms of time, dimension and existence“ (Eliot Fremont-Smith, New York Times, July 5, 1968). – The dust jacket has minor tears at the edges; a fine copy.

Schlagwörter: Fantasy, Phantastik / Utopie, Science Fiction

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650,--  Bestellen
1 Eberhard, (Christian) A(ugust) G(ottlob). Vermischte Gedichte. 2 Bände. Halle, Renger 1833. 12° (14 x 9 cm.). IV, 240 S.; Titel, 254 S. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung.

Goedeke IX, 8, VI, 427, 30. – Erste Gesamtausgabe der Gedichte, erschien auch als Teil der „Gesammelten Schriften“. – August Gottlob Eberhard (1769-1845), typischer Vertreter der Spätaufklärung, der Biedermeier-Zeit und der literarischen Nachklassik, wurde mit dem Kinderbuch „Hannchen und die Küchlein“ (1802) berühmt. – Deckel etwas berieben, Name auf den Titelblättern, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Gesamtausgaben, Lyrik

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80,--  Bestellen
1 Goettl – Hiepe, Richard. Der Maler Helmut Goettl. München, Verlag der Neuen Münchner Galerie 1987. 4°. XLIV, 209, (5) S. mit teils farbigen und ganzseitigen Abbildungen und 3 signierten und nummerierten Orig.-Radierungen. Farbig illustr. Kartonumschlag.

Eines von 100 Exemplaren der Vorzugsausgabe; mit eigenhändiger Widmung von H. Goettl und den drei signierten Radierungen zu den Vorzugsausgaben A und B: „Amsterdam“, „Der Türmer“ und „Straßenstrich″ (Blattgr. jeweils 36,5 x 26,5 cm.). – Vorderdeckel an der unteren Ecke mit Knickspur, Stempel auf dem Titelblatt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Nummerierte Bücher, Signed books, Signierte Bücher, Signierte Künstler-Graphik, Vorzugsausgaben, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse, Widmungsexemplar

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300,--  Bestellen
1 Vollard, Ambroise. Souvenirs d’un marchand de tableaux. Edition revue et augmentée. 10e mille. Paris, Albin Michel (1938). 8°. 458 S. mit Frontispiz und 23 Tafeln. Späterer Halbleinenband mit goldgepr. Rückenschild (illustr. Orig.-Umschlag beigebunden).

Frühe französische Ausgabe der berühmten Autobiographie des wohl bedeutendsten Pariser Kunsthändlers. Die amerikanische Erstausgabe erschien 1936 mit dem Titel „Recollections of a Picture Dealer“ bei Little, Brown and Company in Boston. Da Vollard 1939 bei einem Autounfall verstarb, stellt die bei Albin Michel vorliegende Fassung von 1937 die letzte zu seinen Lebzeiten erschienene und von ihm selbst autorisierte Version dar. Sie bildet bis heute die Textgrundlage für alle modernen Nachdrucke und Übersetzungen. Das Buch, eines der wichtigsten Dokumente über die Geburt der modernen Kunst in Paris um die Jahrhundertwende, gewährt tiefe Einblicke in den Pariser Kunstmarkt, die Mentalität von Sammlern sowie Vollards eigene Pionierarbeit als avantgardistischer Galerist und Verleger von Künstlerbüchern (Livres d’artiste). Außerdem beschreibt Vollard darin humorvoll und anekdotenreich seine persönlichen Begegnungen und Arbeitsbeziehungen mit Künstlern wie Paul Cézanne, Pierre-Auguste Renoir, Pablo Picasso, Edgar Degas, Paul Gauguin und Henri Matisse. – Sehr gutes sauberes Exemplar.
First French edition of the famous autobiography by arguably the most important Parisian art dealer. The first American edition was published in 1936 under the title *Recollections of a Picture Dealer* by Little, Brown and Company in Boston. As Vollard died in a car accident in 1939, the 1937 edition printed by Albin Michel represents the last version published during his lifetime and authorised by him personally. To this day, it remains the source text for all modern reprints and translations. The book, one of the most important documents on the birth of modern art in Paris at the turn of the century, offers deep insights into the Parisian art market, the mindset of collectors, and Vollard’s own pioneering work as an avant-garde gallery owner and publisher of artists’ books (Livres d’artiste). Furthermore, in it Vollard describes, with humour and rich in anecdotes, his personal encounters and working relationships with artists such as Paul Cézanne, Pierre-Auguste Renoir, Pablo Picasso, Edgar Degas, Paul Gauguin and Henri Matisse. – A very good, clean copy.

Schlagwörter: Autobiographie, Autobiography, Avantgarde, Biographie, Biography, Kunsthandel, Paris

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40,--  Bestellen
1 Pahlen, Kurt. Historia Gráfica Universal de la Música. (Con prólogo de Alberto Williams a la primera edición). Segunda edición. Buenos Aires, Ediciones Centurion (1945). 4° (27 x 18,5 cm.). 668 S., [2] Bl. mit 514 teils farbige und montierte Abbildungen. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, dekorativer Rücken- und Deckelvergoldung und Kopfgoldscchnitt.

Sehr seltene zweite argentinische Ausgabe der schön ausgestatteten Musikgeschichte des Wiener Dirigenten, Musikhistorikers und Komponisten Kurt Pahlen (1907-2003). Die erste Ausgabe erschien 1944. Die erste deutsche Ausgabe erschien 1947 in Zürich. – Pahlen „war Kapellmeister an der Volksoper Wien, Musikkritiker, musikalischer Leiter der Wiener Volkshochschule und beim Rundfunk. Zahlreiche internationale Gastspiele. Auf Gedichte von W. Miksch komponierte er sozialdemokratische Volkslieder wie Das Lied der blauen Blusen (1932, Nb. in MGÖ). P., der über die Schweiz 1939 nach Südamerika emigrierte (Exil), war in Buenos Aires Chefdirigent der Filarmonica Metropolitana und ab 1957 Direktor des Teatro Colón. Dazwischen war er in Rosario/RA und La Plata/RA tätig. 1949 ging er nach Montevideo, wo er 1957 Prof. für Musikgeschichte an der Univ. wurde. Wirkte danach in Zürich/CH am Opernstudio und gründete 1993 die K.-P.-Gesellschaft. Bekannt wurde P. v. a. durch jahrelange regelmäßige Rundfunksendungen (auch in Österreich) und populärwissenschaftliche Bücher. Dessen Enkel Rodrigo González (* 1977 Zürich/CH) ist als Komponist und Pianist tätig und lebt derzeit (2021) in Barcelona/E.“ (A. Rausch und M. Kornberger in Oesterreichisches Musiklexikon online). – Vorderes Gelenk unten etwas spröde, sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar.
A very rare second Argentine edition of the beautifully and lavishly appointed music history by the Viennese conductor, music historian, and composer Kurt Pahlen (1907–2003). The first edition appeared in 1944. The first German edition appeared in Zurich in 1947. – Pahlen „was a conductor at the Vienna Volksoper, a music critic, and musical director for the Vienna Adult Education Centre and in broadcasting. He undertook numerous international guest engagements. Setting poems by W. Miksch to music, he composed Social Democratic folk songs such as *Das Lied der blauen Blusen* (1932; cf. MGÖ). Pahlen, who emigrated to South America via Switzerland in 1939 (exile), served as chief conductor of the Filarmonica Metropolitana in Buenos Aires and, from 1957, as director of the Teatro Colón. In the interim, he was active in Rosario and La Plata (Argentina). In 1949, he moved to Montevideo, where he became a professor of music history at the university in 1957. He subsequently worked at the Opera Studio in Zurich and founded the Kurt Pahlen Society in 1993. Pahlen became widely known primarily through years of regular radio broadcasts (including in Austria) and popular-science books. His grandson Rodrigo González (b. 1977, Zurich) is active as a composer and pianist and currently (as of 2021) lives in Barcelona.“ (A. Rausch and M. Kornberger in *Oesterreichisches Musiklexikon online*). – Front hinge slightly brittle at the bottom; otherwise a very fine, magnificently bound copy.

Schlagwörter: Exil, Exilliteratur, music history, Musikgeschichte

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200,--  Bestellen
1 Kokoschka – Bethusy-Huc, Reinhold (Hrsg.). O(skar) K(okoschka) – die frühe Graphik. Text von Ivan Fenjö. Wien, Euro Art (1976). 4° (30,5 x 28,5 cm.). 75 S. mit 46 (13 ganzseitigen, 7 farbigen montierten) Abbildungen und 15 farbigen Postkarten. Grüner Orig.-Büffellederband mit blindgepr. Deckel-Illustration in Papp-Buchkassette mit mont. farbigem Deckelbild.

Nr. XXXIV der Luxusausgabe auf Hahnemühl-Bütten im Handeinband von Ernst Ammering (Gesamtauflage 1000 Exemplare). – Den schönen Hand-Einband fertigte Ernst Ammering mit einer blindgeprägten Deckel-Illustration nach einem Einband für die italienische Schauspielerin Eleonore Duse. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Expressionisme, Expressionismus, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse, Wiener Jugendstil, Wiener Werkstätte

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300,--  Bestellen
1 Pesch, Tillmann. Institutiones logicales secundum principia S. Thomae Aquinatis. Accommodavit Tilmann Pesch. Pars I. Summa praeceptorum logicae. – Pars II. Logica maior. Vol. I. Complectens logicam criticam et formalem. Vol. 2. Continens logicam realem et conclusionem polemicam. 2 Bände in 3. Freiburg im Breisgau, Herder 1888-1890. Gr.-8°. XXII, 588 S.; XXII, 644 S., [2] Bl.; XVI, [1] Bl., 555, (1) S. Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückentiteln und Linienvergoldung.

ADB LIII, 19 f. Ziegenfuss II, 261. – Eines der Hauptwerke des Jesuiten T. Pesch (1836-1899), 1867 bis 1869 Professor der Philosophie in Maria-Laach, 1876 bis 1884 in Blyenbeek (Niederlande), dann in Valkenburg. – „Die Hauptwerke seiner wissenschaftlichen Lebensarbeit liegen vor in den lateinischen scholastischen Lehrbüchern, die er als Bestandtheile der auf seine Anregung unternommenen „Philosophia Lacensis“ verfaßte, in welcher von frühern Philosophieprofessoren des Collegs von Maria-Laach das Gesamtgebiet der Philosophie in Einzelwerken dargestellt werden sollte: „Institutiones Philosophiae naturalis secundum principiaS. Thomae Aquinatis“ (Freiburg i. Br. 1880; 2. Aufl. 1897 in 2 Bänden); „Institutiones logicales secundum principia S. Thomae Aquinatis“ (2 Theile in 3 Bänden, ebd. 1888—1890); „Institutiones psychologicae secundum principia S. Thomae Aquinatis“ (2 Theile in 3 Bänden, ebd. 1896—1898)…“ (Jakob Lauchert in ADB). – Rücken etwas berieben, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Kirchenväter, Logic, Logik, Religionsphilosophie, Theologie

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120,--  Bestellen
1 Nohain, Jean (c’est Jean-Marie Legrand). Le livre de maman. Photographies de (Marcel) Natkin. Paris, Flammarion (1958). 4°. 125 p., [1] f. avec 62 portraits d’enfants, pour la plupart en pleine page. Couverture cartonnée originale avec jaquette illustrée et bandeau illustré.

Première et unique édition. Livre de photographies rare présentant de remarquables portraits d’enfants de Marcel Natkin (1904-1962), accompagnés de textes du célèbre auteur et pionnier de la radio Jean Nohain (1900-1981). Ce livre était destiné à être offert pour la fête des mères ; cet exemplaire particulier porte la bande promotionnelle. Cette bande représente une jeune fille tendant le livre à sa mère, avec l’inscription « Pour la fête des mères ». – M. Natkin dirigeait un studio de photographie renommé sur l’élégante avenue Victor-Hugo à Paris. Il a publié plusieurs ouvrages sur les techniques photographiques destinés aux amateurs et aux professionnels. Ses manuels (notamment ceux sur le système d’appareil photo Rolleiflex, alors révolutionnaire, et sur la photographie couleur) ont été traduits en plusieurs langues et ont été considérés comme des ouvrages de référence pendant des décennies. En 1937, il publia l’ouvrage fondamental *Le Nu en photographie*, dans lequel il mêlait essais d’histoire de l’art et œuvres d’icônes de l’avant-garde telles que Man Ray, Laure Albin-Guillot et Pierre Boucher. – Jean Nohain fut l’une des figures les plus influentes des débuts de la radio et de la télévision françaises. Il était avocat, parolier, scénariste et pionnier de la radio et de la télévision. Il était le fils du célèbre poète et librettiste Franc-Nohain et le frère de l’acteur Claude Dauphin. Sous le pseudonyme de « Jaboune », il a écrit des livres pour enfants, des magazines (comme Benjamin) et des paroles de chansons très populaires dans les années 1920 et 1930. Dans les années 1950, il est devenu une figure majeure de la télévision française (RTF). Il a conçu et animé des émissions familiales novatrices telles que 36 chandelles, qui ont attiré des millions de téléspectateurs. – Un très bel exemple.
First and only edition. A rare photography book featuring remarkable portraits of children by Marcel Natkin (1904–1962), accompanied by texts from the renowned author and radio pioneer Jean Nohain (1900–1981). This book was intended as a Mother’s Day gift; this particular copy retains its promotional bellyband. The band depicts a young girl handing the book to her mother, with the inscription „Pour la fête des mères“ (For Mother’s Day). – M. Natkin ran a renowned photography studio on the elegant Avenue Victor-Hugo in Paris. He published several works on photographic techniques aimed at both amateurs and professionals. His manuals (notably those on the then-revolutionary Rolleiflex camera system and on color photography) were translated into multiple languages ??and regarded as standard reference works for decades. In 1937, he published the seminal work *Le Nu en photographie* (The Nude in Photography), combining art-historical essays with works by avant-garde icons such as Man Ray, Laure Albin-Guillot, and Pierre Boucher. – Jean Nohain was one of the most influential figures in the early days of French radio and television. He was a lawyer, lyricist, screenwriter, and a pioneer in broadcasting. He was the son of the famous poet and librettist Franc-Nohain and the brother of the actor Claude Dauphin. Under the pseudonym „Jaboune,“ he wrote children’s books, magazines (such as *Benjamin*), and song lyrics that were highly popular in the 1920s and 1930s. In the 1950s, he became a major figure in French television (RTF). He created and hosted innovative family programs such as *36 chandelles*, which attracted millions of viewers. – A very fine copy.

Schlagwörter: Children in photograpy, Kinder, Photobilderbücher, Photographie d’enfants, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie

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70,--  Bestellen
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