Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Pjatakov, G(eorgi Leonidowitsch, Editor in Chief). USSR im Bau. Illustrierte Monatsschrift. (Vierter Jahrgang) 1933. 12 Hefte. Moskau, State Publishing House of the RSFSR 1933. Folio (43 x 30 cm.). Mit zahlreichen Abbildungen, teils auf gefalteten Tafeln. Orig.-Kartonumschläge (Heft 2, 5, 9 und 12 mit illustr. Umschlägen von El Lissitzky und A. Rodchenko u. a.).
Hellyer 860. Karasik/Heiting 17 ff. Parr/Badger I, 148 f. Rowell/Wye 242 f. – Vierter Jahrgang des wichtigsten sowjetischen Propagandamagazins. Mit zwei von El Lissitzky und einer von A. Rodchenko gestalteten Nummern. Die Zeitschrift erschien von 1930 bis 1949 monatlich in fünf Sprachen (Russisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch). Jede Ausgabe war einem anderen Thema gewidmet, beispielsweise Lebensmittel- und Industrieproduktion, der Republik Georgien, dem sowjetischen Kino und Wahlen. – „In the early 1930s photo-reportage became the foundation of the magazine USSR in Construction that „was created as a publication for the popularization of large-scale construction projects by photographic means. But as the magazine grew and developed, the task of ‘popularization’ evolved into that of presenting Socialist reality with dramatic artistry.“ (L. Mezhericher, „Na putiakh k sotsialisticheskomu stiliu fotografii” [“On the way to a Socialist style of photography“], No. 2, p. 14). Well known Soviet designers and photographers worked on USSR in Construction. The industrial spirit of the magazine, expressed in compositionally sharp subjects, panoramas and dynamic shots evokes admiration even today and conveys the atmosphere of enthusiasm that carried along not just the photographers, but also the builders themselves. The creative scale of the construction engendered the photographic epic, a style of monumental artistic photography. The founders of this most successful and high-quality periodical were Gorky and Koltsov“ (Mikhail Karasik). – Umschläge teils leicht berieben und etwas angestaubt, außergewöhnlich schön erhalten. Schlagwörter: Avantgarde, Magazines, Propaganda, Soviet Union, Zeitschriften |
3.400,-- | ![]() |
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| Pjatakov, G(eorgi Leonidowitsch, Editor in Chief). USSR im Bau. Illustrierte Monatsschrift. (Fünfter Jahrgang) 1934. 11 Hefte (Heft 7/8 als Doppelheft). Moskau, State Publishing House of the RSFSR 1934. Folio (43 x 30 cm.). Mit zahlreichen Abbildungen. Orig.-Kartonumschläge (Heft 1, 3, 6, 7/8 und 11 mit illustr. Umschlägen von I. Urasow (1), N. Troschin und El Lissitzki (6)).
Hellyer 860. Karasik/Heiting 17 ff. Parr/Badger I, 148 f. Rowell/Wye 242 f. – Fünfter Jahrgang des wichtigsten sowjetischen Propagandamagazins. Die Zeitschrift erschien von 1930 bis 1949 monatlich in fünf Sprachen (Russisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch). Jede Ausgabe war einem anderen Thema gewidmet, beispielsweise Lebensmittel- und Industrieproduktion, der Republik Georgien, dem sowjetischen Kino und Wahlen. – „In the early 1930s photo-reportage became the foundation of the magazine USSR in Construction that „was created as a publication for the popularization of large-scale construction projects by photographic means. But as the magazine grew and developed, the task of ‘popularization’ evolved into that of presenting Socialist reality with dramatic artistry.“ (L. Mezhericher, „Na putiakh k sotsialisticheskomu stiliu fotografii” [“On the way to a Socialist style of photography“], No. 2, p. 14). Well known Soviet designers and photographers worked on USSR in Construction. The industrial spirit of the magazine, expressed in compositionally sharp subjects, panoramas and dynamic shots evokes admiration even today and conveys the atmosphere of enthusiasm that carried along not just the photographers, but also the builders themselves. The creative scale of the construction engendered the photographic epic, a style of monumental artistic photography. The founders of this most successful and high-quality periodical were Gorky and Koltsov“ (Mikhail Karasik). – Umschläge etwas berieben, alle Hefte sehr schön erhalten. Schlagwörter: Avantgarde, Magazines, Propaganda, Soviet Union, Zeitschriften |
2.800,-- | ![]() |
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| Hahnemann, Samuel. Organon der Heilkunst. Nach der handschriftlichen Neubearbeitung Hahnemanns für die 6. Auflage herausgegeben und mit Vorwort versehen von Richard Haehl. Leipzig, Willmar Schwabe 1921. 8°. LXXVII, 347, (1) S. mit Portrait-Frontispiz. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückenschild.
Haehl, Hahnemann II, 526. – Posthum erschienene „Ausgabe letzter Hand“; Hahnemann stellte das Manuskript bereits im Februar 1842 – ein Jahr vor seinem Tod – fertig. Wegen Erbstreitigkeiten und historischer Wirren blieb es jedoch 79 Jahre lang unveröffentlicht. Die wichtige 6. Auflage des Grundlagenwerks der Homöopathie unterscheidet sich von der 5. Auflage (1833) vor allem durch die Einführung der LM-Potenzen (Q-Potenzen) sowie veränderte Anweisungen zur Arzneimittelwiederholung. 1922 erschien auch eine englische Übersetzung von William Boericke und 1992 eine textkritische Neuausgabe von J. M. Schmidt. – Vorderdeckel berieben, zusätzliches Portrait Hahnemanns verso Frontispiz montiert, gutes Exemplar. Schlagwörter: Arnold, Homöopathie |
60,-- | ![]() |
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| Hoffmann – Braeckow, Ernst und Heinrich Hoffmann (Hrsg.). Großdeutschland im Weltgeschehen. Tagesbildberichte 1939-1942. Geleitworte: Hans Fritzsche und Max Stampe. 4 Bände. Berlin, Joh. Kasper & Co. 1939-1942. Quer-Folio (31 x 43,5 cm.). Mit zus. 1327 mont. Orig.-Photographien (Brom-Sibergelatine, ca. 10 x 13,5 cm.) meist von Heinrich Hoffmann. Orig.-Kunstlederbände mit goldgepr. Deckeltiteln und Metallschrauben-Bindung.
Gerhard, Bilder des Krieges – Krieg der Bilder. Paderborn 2004. Herz, Hoffmann & Hitler. Fotografie als Medium des Führer-Mythos. Berlin 1994. Heidtmann 14727. Heiting/Jäger I, 424 ff. – Die umfangreichste deutsche Fotodokumentation der ersten Jahre des Zweiten Weltkriegs. – „Premium-Propagandamedium“ herausgegeben von E. Braeckow (1910-?), Oberregierungsrat im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP). Braeckow arbeitete seit 1933 in der Presseabteilung der Reichsregierung. Bis Juni 1940 stieg er zum stellvertretenden Leiter der Abteilung Inlandspresse des RMVP auf. Nach seinem Ausscheiden aus dem Ministerium im September 1941 war er als Propagandist in der berüchtigten Einsatzgruppe B der Sicherheitspolizei und des SD tätig. – Die prestigeträchtigen Propaganda-Alben (Neupreis rund 120 Reichsmark pro Band) waren der Versuch, das vermeintlich flüchtige Medium der tagesaktuellen Pressefotografie („Tagesbildberichte“) als dauerhaftes Repräsentationsmedium darzustellen. Sie sind ein Paradebeispiel für die Etablierung des „Führer-Mythos“ und die visuelle Begleitung des Vernichtungskrieges. Dabei werden reale Kampfhandlungen für das Inland zu einer heroischen „Tagesberichterstattung“ ästhetisiert. Deshalb sind die Alben auch wichtige Quellen für medienhistorische Dissertationen über die Arbeit der Propandakompanien (PK) der Wehrmacht. Die chronologische Anordnung der Aufnahmen (Begegnungen von Nazi-Größen mit ausländischen Staatsmännern, Propagandaveranstaltungen und Kriegsszenen) suggeriert eine objektive, fast tagebuchartige Dokumentation, welche die Niederlagen, Verbrechen und die Realität des Krieges vollständig ausblendet oder uminterpretiert. Die luxuriösen Propaganda-Publikationen sollten die Elite des Regimes (Parteidienste, höhere Beamte, Offiziere und das gehobene Bürgertum) ideologisch auf Kurs zu halten. – Heinrich Hoffmann (1885-1957), „Chonist der Bewegung“ (T. Friedrich in Heiting/Jaeger), war nach seiner Lehre in Heidelberg und Frankfurt am Main Mitarbeiter verschiedener Fotografen, darunter auch des bedeutenden Presse- und Portraitfotografs E. O. Hoppé in London. Hoffmann eröffnete 1909 in München ein Fotoatelier und arbeitete als Portrait- und Pressefotograf. Bereits 1919 lernte er Hitler kennen, trat 1920 der NSDAP bei, und begann Parteigrößen wie Hermann Göring und Rudolf Heß zu portraitieren und wurde Hitlers Leibfotograf. Im Oktober 1929 gründete er das „Photohaus Hoffmann“. Unter seinen neuen Mitarbeitern war auch die 17-jährige Eva Braun, die vermutlich dort A. Hitler begegnete. In seinem Verlag „Heinrich Hoffmann, Verlag national-sozialistische Bilder“ betrieb Hoffmann propagandistische Bildberichterstattung für die NSDAP. Er beschäftigte bis zu 300 Mitarbeiter und konnte durch den Vertrieb von Fotobildbänden bald Umsätze in der Höhe von Millionen Reichsmark verbuchen. – Von leichten Gebrauchs- und Altersspuren abgesehen, sehr gut erhalten; vollständig mit dem meist fehlenden vierten Jahrgang (Angriff der deutschen Wehrmacht der Sowjetunion) sehr selten. Schlagwörter: Deutschland, Documentary photography, Dokumentarphotographie, Germany, Nationalsozialismus, Propaganda, Weltkrieg <1939-1945>, Weltkrieg II |
5.800,-- | ![]() |
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| Victoria (Alexandrina Victoria, 1819-1901), Queen of the United Kingdom of Great Britain and Ireland. Signed dedication in French to Empress Eugénie (born Eugénie de Montijo, 1826-1920), dated „31. Janvier 1873“. In: C(harles) Grey. The early years of his Royal Highness the Prince Consort, compiled, under the direction of her Majesty the Queen. Fifth edition. London, Smith, Elder and Co. 1868. Gr.-8° (22 x 14 cm.). xxxi, 469, (1) p. with engraved portrait frontispiece (″Prince Albert at the age of four“). Contemporary leather binding with gold-stamped title on the spine, a crowned vignette, and five monograms (“AV”) on the covers; fillets on the covers and inner edges; and gold edges.
An important autograph by the most powerful woman of the 19th century, addressed to the wife of Napoleon III of France, Empress Eugénie. ″Pour ma chèr Soeur L’Impératrice Eugénie de la part de sa dévouée Soeur Victoria 31. Janvier 1873“. – After Napoleon III was taken prisoner at the Battle of Sedan during the Franco-Prussian War, Eugénie fled Paris on 5 September 1870 under dramatic circumstances, with the help of the dentist Thomas W. Evans. She first travelled by carriage to Deauville, then by boat to England. On 30 October, she visited Napoleon III at Wilhelmshöhe Palace in Kassel, where he was being held under arrest as a prisoner of war. From March 1871, she lived with her husband in exile in England. Napoleon III died on 9 January 1873, and Eugénie subsequently lived alternately in Farnborough, Hampshire, and at the villa ‘Cyrnos’ (the Greek name for Corsica) at Cap Martin near Monaco. – In addition: a handwritten signed letter from Empress Eugénie (Chislehurst, 2 December 1872. 18 x 11.2 cm. 3 pages. Double sheet) addressed to ‘ma chère Marquise’, in which she sends her a photograph she had requested. This is likely the third wife of Charles, Marquis de La Valette, who served under Napoleon III first as Minister of the Interior, then as Minister for Foreign Affairs, and finally as French Ambassador to London. This third wife, whom Charles had not married until 1871, was Georgiana Gabrielle de Flahaut de la Billarderie (1822–1907). She envied her for being able to spend the whole winter in Italy. Schlagwörter: Autographen, Autographs, Eugénie, Kaiserin von Frankreich, Great Britain, Grossbritannien, Victoria Alexandria, Königin von Groß Britannien |
12.000,-- | ![]() |
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| Kawabata, Ryushi (Cover art). Weekly Asahi (Photo Weekly). 3 special issues, November 22, 1934 „China affairs change report part 8“; December 17, 1938 „China affairs change 25th report“; August 25, 1942 „China affairs change report 21st“. Tokyo, Asahi Shimbun Company 1937-1942. Folio (39 x 26,5 cm.). 34, (2) pages each, with numerous illustrations based on photographs by Kageyama Masao, Otsuka Gen, Hashida Ken, Tabata Masa, Ueda Mutsuo. The publisher’s illustrated paper covers.
See Heiting/Ryuichi 99 ff. (″Shinajihen shashin zenshu, jo: Hokushi sensen“; Second Sino-Japanese War. Photographs Collection, Vol 1-6“ Tokyo 1937). – A rare Japanese weekly newspaper featuring photographic records from the Second Sino-Japanese War. – „On 7 July 1937, an incident occurred at the Marco Polo Bridge, during which Japanese and Chinese soldiers exchanged fire. Whether this incident was provoked by Japan is a matter of debate. This incident marked the start of the Second Sino-Japanese War. The Japanese had expected a swift victory, but the Second Battle of Shanghai lasted unexpectedly long and claimed numerous casualties. Around 200,000 Japanese and an unknown number of Chinese soldiers were embroiled in fierce street fighting. Casualties were very high on both sides; on the Kuomintang side, they are estimated at around one third of the soldiers fit for combat. Japan was not able to secure victory until mid-November, when the Japanese 10th Army landed in Hangzhou Bay and threatened to encircle the Chinese troops. … On 9 December 1941, China declared war on Germany, Italy and Japan. Until then, China had refrained from declaring war because, under international law, this would have allowed Japan to impose a blockade on all Chinese ports, thereby cutting off Chinese supplies by sea, and partly because an official declaration of war would have jeopardised American support due to US neutrality laws. The puppet regime (Reorganised Government of the Republic of China) installed by the Japanese in Nanjing under Wang Jingwei, in turn, declared war on the USA and the United Kingdom in 1943. In 1944, the Japanese went on the offensive once more and established a fragile land link between their conquered territories in northern and southern China“ (Wikipedia). – All issues are in very good condition. Schlagwörter: Documentary photography, Dokumentarfotografie, Dokumentarphotographie, Japan, Magazines, Second Sino-Japanese War, World War, 1939-1945, Zeitschriften |
450,-- | ![]() |
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| Jenni, (Friedrich, Hrsg.). Der Gukkasten-Kalender. Für das Jahr, nicht der Gnade sondern hoffentlich des Rechts und der Vernunft 1846. Bern, (Friedrich) Jenni, Sohn 1845. 8°. 120 S. mit zahlr. Holzschnitt-Illustrationen. Einfacher Papierumschlag (typogr. vorderer Orig.-Umschlag beigebunden).
Silvia Tschopp, Der Kalender als Instrument politischer Agitation: Friedrich Jennis ›Gukkasten-Kalender‹ (1845/46), In: Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte 13 (2011), S. 35 ff. – Zweiter und letzter Jahrgang des seltenen Schweizer Kalenders. – Mit den Beiträgen: „Politische Gedanken“, „Die Gesellschaft Jesu“, „Die deutsch-katholische Kirche“, „Der Konservative“, „Die Eisenbahnen in der Schweiz“, „Großherzogliches“, „Die Revision der Verfassung von Bern“, „Joseph Leu und die Freischarenzüge“ u. a. – „Der G. war ein typ. Vertreter der neuen illustrierten satir. Presse radikaler Prägung, die während der Regeneration entstand und regionale Verbreitung fand. Herausgegeben wurde er von Samuel Friedrich Jenni in Bern und von Martin Distelis Schüler Heinrich von Arx, der die meisten Karikaturen schuf. Das Wochenblatt im Quartformat kostete 15 Batzen pro Quartal. Vom 3.9.1840 bis 25.8.1842 wurde es im Umdruckverfahren hergestellt (handgeschrieben und lithografiert). Danach wurde für den Text das Buchdruckverfahren angewendet. Als in Bern erneut die Konservativen die Regierung übernahmen, wurde der G. im Jan. 1850, nach Jennis Tod, zu einem Oppositionsblatt mit dem Namen „Der neue G.“. Ende desselben Jahres wurde das Blatt eingestellt, doch erstand es sogleich neu als „Schweizerisches Charivari“ (1851-52). Dieses prangerte den Sittenzerfall und jede Form von polit. Extremismus an und nahm v.a. die Berner Konservativen und die Jesuiten aufs Korn“ (P. Kaenel in HLS-online). – Stellenweise etwas gebräunt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Almanache, Taschenbücher, Kalender, Calendar, Helvetica, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Satire, Vormärz |
140,-- | ![]() |
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| Lux, Joseph Aug(ust). Die Kunst des Amateurphotographen. 1. – 4. Tsd. Stuttgart, Strecker & Schröder 1910. 8°. 57, (7) S. mit 10 Textfiguren und 9 Portrait-Tafeln nach Fotografien von O(skar) v. Peteani. Illustr. Orig.-Pappband. (Kunst und Kultur, Band 8).
Heidtmann 3625. ÖBL V, 381 f. – Erste Ausgabe. – Frühe Veröffentlichung des Wiener Schriftstellers J. A. Lux (1871-1947). – Über den Münchner Fotograf O. v. Peteani ist nur bekannt, dass Emil Pirchan sein Exlibris gestaltete und er mit dem österreichischen Operntenor Eugen Reichsritter Peteani von Steinberg (1873–1913) und der bekannten Linzer Schriftstellerin und Grafikerin Maria von Peteani (1888-1960) verwandt war. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie |
60,-- | ![]() |
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| Kobell, Franz v. Oberbayrische Lieder. Mit ihren Singweisen. Seiner Majestät des Königs für das bayerische Gebirgsvolk gesammelt und herausgegeben. Mit Bildern von A(rthur) v. Ramberg. 2. Auflage. München, Braun & Schneider 1871. 8°. 100 S., [1] Bl. mit Holzstich-Illustrationen und Musiknoten. Moderner Halbleinenband mit kalligraphischem Rücken- und Deckeltitel in Gold.
Rümann 1696. – Erschien zuerst 1860. In allen Auflagen selten. – Sammlung traditioneller Volkslieder, Jodler und „Gsangln“ aus dem oberbayerischen Raum. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bavarica, Bayern, Lieder, Mundart |
80,-- | ![]() |
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| Madlinger, Ferdinand (d. i. Rudolf Wilhelm). Der rote Hauslehrer. Ein Roman in Briefen. Berlin, J. W. H. Dietz 1930. 8°. 170 S. Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag (von Will Faber).
Bosch/Ertz, Rudolf Wilhelm alias Ferdinand Madlinger. Annäherung an einen badischen Schriftsteller und Pädagogen in: Kraichgau 13, 1993, S. 263 ff. Emig/Schwarz/Zimmermann A 1118. Eymer 385. – Einzige Ausgabe, selten. – „Ein junger sozialistischer Lehrer bekommt Stellung als Hauslehrer bei einem Industriellen, dessen feingeistige Frau, von ihrem Mann vernachlässigt, sich in den jungen Idealisten verliebt. Auch sie findet Gegenliebe, muß aber zum Schluß erkennen, daß die Klassenunterscheidung Schranken aufzurichten vermag, an denen auch die Liebe sich die Flügel wund und krank schlägt“ (Klappentext). – Der bekannteste Roman des badischen Pädagogen und Schriftstellers R. Wilhelm (1880-1970), seit 1908 Professor für neue Sprachen an der Helmholtzschule in Karlsruhe und 1932 bis 1933 deren Direktor, wurde im April 1933 entlassen und emigrierte 1939 nach Kolumbien. Nach dem Zweiten Weltgrieg war Wilhelm Lehrbeauftragter an verschiedenen Schulen und der Universität in Bogota. – Der interessante Umschlag mit Foto-Montagen schuf der in Saarbrücken geborene Maler Will Faber (1901-1987). Faber ging nach seinem Studium in München (1924-1926) nach Berlin. „Dort befreundet er sich mit Käthe Kollwitz und Willi Jäckel. In seinem Schaffen orientiert sich Faber zu dieser Zeit stark am Expressionismus. 1934 verlässt Faber Deutschland und geht nach Barcelona. Dort beginnt Will Faber eine neue Phase in seiner Malerei. Inspiriert von den Kubisten, Futuristen und Dadaisten flechtet er einzelne Buchtstaben in seine Bilder ein und verwebt sie mit allen kalligraphischen und malerischen Details zu einem Ganzen. Ebenso fasziniert Faber der Kosmos. So setzt Faber in seinen Bildern die Elemente des kosmischen Chaos wieder zu Einem zusammen. Auf der Flucht vor dem spanischen Bürgerkrieg zieht Faber 1934 nach Ibiza. Dort stirbt Will Faber nach einen langen Schaffenweg mit zahlreichen Ausstellungen und Ehrungen auch außerhalb Europas 1987“ (Ketterer Kunst). – Randläsuren am Umschlag unauffällig restauriert, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Foto Schutzumschlag, Fotomontage, Photographic dust jacket, Sozialismus |
140,-- | ![]() |
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| Necker, (Jacques). Compte rendu au Roi. Au mois de Janvier 1781. Paris, L’Imprimerie Royal 1781. 4° (24,5 x 19,5 cm.). [2] Bl., 116 S. mit 1 mehrfach gefalteten Tabelle und 2 mehrfach gefalteten handkolorierten Karten (″Carte de Gabelles“ und „Carte des Traites“). Kalbslederband der Zeit.
Cioranescu 47908. Einaudi 4094. Goldsmiths 12183. Kress B. 360. – Zweiter Druck der ersten Ausgabe; der erste Druck erschien mit der Verlagsangabe „Imprimerie du Cabinet du Roi“ und enthält zusätzlich ein Portrait. – Ein Meilenstein der Finanz- und Handelsgeschichte. Mit dem vorliegenden zweiten Druck des „Compte rendu“ wurden erstmals die Staats-Finanzen Frankreichs einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. „Zudem gab er Anlass zu großen Diskussionen, weil er für das aktuelle Jahr 1781 einen ordentlichen Überschuss konstatierte. Dieser Überschuss erschien vielen Zeitgenossen und Historikern nicht glaubhaft, weil das Frankreich des Ancien Régime mit ständigen Finanzproblemen zu kämpfen hatte und 1781 überdies seit drei Jahren am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gegen das Königreich Großbritannien teilnahm. … Der Compte rendu enthält einen Aufsatz, in welchem Necker Rechenschaft über seine bisherige Reformpolitik gibt, und den nachfolgenden eigentlichen Finanzbericht mit den Zahlen für das Jahr 1781“ (Wikipedia). – Der Genfer Bankier J. Necker (1732-1804) war 1777 bis 1781 und 1788 bis 1790 Finanzminister von Frankreich. – Einband etwas berieben und bestossen, Gelenke alt restauriert, eine Karte im Falz restauriert, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Aufklärung, Finance, Finanzgeschichte, France, Frankreich, Französische Revolution, French Revolution, Handel, Handelsgeschichte, Staatswissenschaften |
400,-- | ![]() |
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| L’Huilier, Simon (Antoine Jean). Polygonométrie ou de la mesure des figures rectilignes. Et abrégé d’isoperimétrie élémentaire ou de la dépendance mutuelle des grandeurs et des limites des figures. Geneve, Barde, Manget & Compagnie et Paris, Buisson 1789. 4° (26 x 19 cm.). IV, 124 S. mit 2 gefalteten Kupfertafeln. Interims-Pappband der Zeit.
ADB XVIII, 529. DSB VIII, 307. Gottwald/Ilgauds/Schlote, Lexikon bedeutender Mathematiker 287 f. Poggendorff I, 1447. – Sehr seltene erste Ausgabe. – S. A. J. L’Huilier (1750-1840), Professor für Mathematik in Tübingen und später in Genf, „schrieb ausgezeichnete Lehrbücher der Analysis, Algebra und Geometrie. Er leitete elementar die Reihendarstellung der trigonometrischen Funktionen und der Exponentialfunktion her, bewies als erster konstruktiv die Existenz transzendenter Zahlen, arbeitete über Wahrscheinlichkeitsrechnung und stellte Inhaltsformeln für Polygone und Polyeder auf, wobei er die Analogien zwischen euklidischer und sphärischer Geometrie betonte. Die L’Huiliersche Formel der ebenen Geometrie verbindet den Inkreisradius eines Dreiecks mit den Ankreisradien. Die L’Huiliersche Formel der sphärischen Geometrie bestimmt den Exzess eines Dreiecks aus seinen Seiten analog zur Heronischen Formel für ebene Dreiecke“ (P. Schreiber in Gottwald/Ilgauds/Schlote). – „Im Uebrigen hatten L’Huilier’s Arbeiten hauptsächlich die Erweiterung und Vertiefung der heutzutage als Polygonometrie und Polyedrometrie bezeichneten Disciplinen zum Zwecke. Hierher sind zu rechnen die Schrift „De relatione mutua capacitatis et terminorum figurarum geometrice considerata“ (Varsoviae 1782), hierher die „Polygonométrie, ou de la mesure des figures rectilignes et abrégé d’isopérimetrie élémentaire“ (Genève 1789), hierher endlich ein Aufsatz in den Berliner Memoiren für 1781 über die Gestalt der Bienenzellen und ein solcher in Gergonne’s Annalen für 1812 über den Euler’schen Lehrsatz von den eckigen Körpern. L’Huilier’s Namen trägt jene überaus elegante Formel der sphärischen Trigonometrie, welche den Inhalt eines Kugeldreieckes als Function von dessen drei Seiten darzustellen lehrt. Sein bedeutendster Schüler war Sturm“ (Günther in ADB). – Rücken erneuert, Deckel etwas angestaubt, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Geodäsie, Geodesy, Geometrie, Geometry, Mathematics, Mathematik, Mathématiques |
400,-- | ![]() |
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| Nietzsche, Friedrich. Also sprach Zarathustra. Ein Buch für alle und keinen. (Herausgegeben von Franz Riederer). Meersburg und Leipzig, F. W. Hendel (1937). Gr.-8°. 418 S., [3] Bl. Orig.-Pergamentband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel (von H. Sperling und C. H. Schwabe).
Eines von 1425 num. Exemplaren der Liebhaberausgabe im dekorativen Ganzpergament-Handeinband. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
140,-- | ![]() |
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| Nietzsche, Friedrich. Jenseits von Gut und Böse. Vorspiel einer Philosophie der Zukunft. (Herausgeben von Oskar Weitzmann). Meersburg und Leipzig, F. W. Hendel (1938). Gr.-8°. 421, (2) S. Orig.-Pergamentband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel (von H. Sperling und C. H. Schwabe).
Eines von 1425 num. Exemplaren der Liebhaberausgabe im dekorativen Ganzpergament-Handeinband. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
140,-- | ![]() |
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| Gruber, Wenzel. Dissertatio inauguralis anatomica sistens Anatomiam monstri bicorporei (thoraco-gastro-didymi-singularis)… Prag, Theophil Haase, Söhne 1844. 4° (28,5 x 21,5 cm.). VI, [1] Bl., 52 S. und 6 lithogr. Tafeln. Marmorierter Pappband um 1900.
Hirsch/Hübotter II, 667. – Sehr seltener erster Druck der ersten Ausgabe mit lateinischem Titelblatt; der zweite Druck erschien mit dem Titel „Anatomie eines Monstrum Bicorporeum eigenthümlicher (Thoraco-Gastro-Didymus)“. – Die erste Veröffentlichung des böhmisch-russischen Anatomen W. Gruber (1814-1890). Gruber liefert eine präzise anatomische Beschreibung und Untersuchung einer seltenen, zweikörperigen Fehlbildung (Siamesische Zwillinge), medizinisch als Thoraco-Gastro-Didymus klassifiziert. – „Wenzel Gruber gelang es, gegen enorme Widerstände, den wissenschaftlich betriebenen Anatomie-Unterricht in Russland aufzubauen. Er verstand es, das ihm zur Verfügung stehende große Material menschlicher Leichen – insbesondere eine riesige Schädelsammlung – gezielt für seine Forschungen zu nützen und wichtige Details, Variationen und pathologische Abweichungen zu finden und exakt darzustellen. Gruber, der vielfach ausgezeichnet und geehrt wurde, galt zu seiner Zeit als bester Kenner dieses Sondergebiets. Nach Gruber (und dem schwedischen Anatom Roland Martin) ist die Martin-Gruber-Anastomose, eine Verbindung zwischen Nervus medianus und Nervus ulnaris, mitbenannt, die er in einer Fallserie beschrieb. 1859 beschrieb er als erster den später nach Primo Dorello benannten Dorello-Kanal“ (Wikipedia). – Tafel II vor Tafel I eingebunden, das erste und letzte Blatt etwas fleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Anatomie, Anatomy, Missgeburten, Siamese twins, Siamesische Zwillinge |
280,-- | ![]() |
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| (Gunschmann, Carl und Kasimir Edschmid, Hrsg.). Der schöne Mensch in der neuen Kunst. Internationale Ausstellung veranstaltet von der Interessengemeinschaft Fortschrittlicher Künstler Hessens; Damstädter Sezession, Darmstaedter Gruppe 16. Juni bis 6. Oktober 1929, Darmstadt, Mathildenhöhe, Städtisches Ausstellungsgebäude. Darmstadt, Damstädter Sezession 1929. 4° (24 x 17 cm.). 81, (20) S. mit einigen Abbildungen und 20 Tafeln. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag (unter Verwendung der Abbildung einer Skulptur von Alexander Archipenko).
Wolbert, „Schönheit und Nacktheit – Zur Ausstellung »Der schöne Mensch in der neuen Kunst« 1929“ in „Die Darmstädter Sezession 1919–1997. Die Kunst des 20. Jahrhunderts im Spiegel einer Künstlervereinigung“ Darmstadt 1997, S. 168 ff. – Wichtige Ausstellung von Gemälden und Skulpturen der Darmstädter Sezession unter Teilnahme nahmenhafter nationaler und internationaler Künstler u. a. Alexander Archipenko, Max Beckmann („Weiblicher Akt mit Hund“), Willi Baumeister, Oskar Schlemmer („Säulenfiguren“), Max Kaus, Frans Masereel, Max Pechstein, Moise Kisling, André Derain und Marc Chagall. Sowie Textbeiträgen von Hermann Keil, Hans Surén, Rudolf v. Laban, Benno Reifenberg, Wilhelm Hausenstein, Paul Westheim u. a. – Der interessante Katalogumschlag des Darmstaedter Malers C. Gunschmann (1895-1984) zeigt einen weiblichen Torso von Archipenko (Galerie Westheim, Berlin) und eine antike Ägypterin im Hintergrund. Carl Gunschmann gründete nach den Revolutionswirren 1919 mit Kasimir Edschmid die Darmstädter Sezession. – Die Ausstellung widmete sich der Darstellung des menschlichen Körpers in der damaligen Moderne. Sie spiegelte die Strömungen der Epoche wider, insbesondere den Übergang vom Expressionismus zur Neuen Sachlichkeit und der Avantgarde. Neben zeitgenössischen Gemälden und Skulpturen gab es eine eigene historische Abteilung sowie eine Sektion für Fotografie, was für die damalige Zeit einen sehr fortschrittlichen, medienübergreifenden Ansatz darstellte. – Umschlag etwas angestaubt und leicht fleckig, Rücken restauriert, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Art Déco, Avantgarde, Darmstaedter Secession, Expressionisme, Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Neues Sehen, New Vision |
1.200,-- | ![]() |
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| Heyfelder, (Johann Ferdinand). Die Heilquellen des Großherzogthums Baden, des Elsaß und des Wasgau. Mit den Ansichten von Rippoldsau und Petersthal. Stuttgart, Ebner & Seubert 1841. 8°. VIII, 232 S. mit 2 lithogr. Ansichten. Dunkelroter moderner Halblederband mit goldgepr. Rückentitel.
Hirsch-Hübotter III, 215. – Ein schöner ausführlicher Führer über die süddeutschen Bäder wie Wildbad und Liebenzell. Aber auch der Brunnen des Wilhelmsstifts in Tübingen wird erwähnt, desweiteren zahlreiche Sauerwasser-Quellen wie Imnau, die Eisenwasser-Quellen wie das Jordansbad bei Biberach, Salzwasser-Quellen wie Dürrheim, Thermen wie Baden-Baden etc. – Stempel auf dem Titel, durchgehend braunfleckig, die Tafeln sauber, gutes Exemplar. Schlagwörter: Baden-Württemberg, Badenia, Bäder, Bäderheilkunde, Balneologie, Balneology, Elsass |
200,-- | ![]() |
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| Ginsburger, Roger. Frankreich Die Entwicklung der neuen Ideen nach Konstruktion und Form. Wien, Anton Schroll & Co. 1930. 4° (29 x 23 cm.). 132 S. mit 183 Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag (von El Lissitzky. (Neues Bauen in der Welt, Herausgegeben von Joseph Ganthner, Band III).
Bolliger, Dokumentations-Bibliothek VI, 26 f. (mit Abb.). Heiting/Jaeger I, 394 ff. (mit zahlr. Abb.). Jaeger 0714. Kruft 483. Lissitzky-Küppers Tafel 158. – Erste Ausgabe. – „(U)nter Friedrich Meyer (1876-1946), der den Verlag seit 1914 leitete, wurde zeitgenössische österreichische Architektur gefördert und mit der 1928 konzipierten Buchreihe „Neues Bauen in der Welt“ sogar der Anschluss an die internationale Avantgarde gesucht… Deren Herausgeberschaft übernahm der Kunsthistoriker Joseph Gantner, zugleich Schriftleiter der Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“. Wohl von ihm wurde El Lissitzky, der Frankfurt im Spätsommer 1928 besucht hatte, für die Gestaltung der Einbände und Umschläge von drei die Reihe eröffnenden „Nationenbänden“ gewonnen…“ (R. Jaeger). – Von den geplanten sechs Bänden erschienen noch Band I El Lissitzky. Russland; Band II Richard J. Neutra. Amerika; IV Heinrich Kulka. Adolf Loos. Das Werk des Architekten und Band VI. Josef Frank. Die internationale Werkbundsiedlung Wien 1932. Der Band V von W. Gropius. „Das Hochhaus“ ist nie erschienen. – Kanten des Schutzumschlags etwas berieben, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bauhaus, France, Frankreich, Neues Bauen, Photographie |
800,-- | ![]() |
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| Lissitzky, El. Russland. Die Rekonstruktion der Architektur in der Sowjetunion. Wien, Anton Schroll & Co. 1930. 4° (29 x 23 cm.). 103 S. mit 104 Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag. (Neues Bauen in der Welt, Herausgegeben von Joseph Ganthner, Band I).
Bolliger, Dokumentations-Bibliothek VI, 26 f. (mit Abb.). Heiting/Jaeger I, 394 ff. (mit zahlr. Abb.). Jaeger 0714. Kruft 483. Lissitzky-Küppers Tafel 158. – Erste Ausgabe. – „(U)nter Friedrich Meyer (1876-1946), der den Verlag seit 1914 leitete, wurde zeitgenössische österreichische Architektur gefördert und mit der 1928 konzipierten Buchreihe „Neues Bauen in der Welt“ sogar der Anschluss an die internationale Avantgarde gesucht… Deren Herausgeberschaft übernahm der Kunsthistoriker Joseph Gantner, zugleich Schriftleiter der Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“. Wohl von ihm wurde El Lissitzky, der Frankfurt im Spätsommer 1928 besucht hatte, für die Gestaltung der Einbände und Umschläge von drei die Reihe eröffnenden „Nationenbänden“ gewonnen…“ (R. Jaeger). – Von den geplanten sechs Bänden erschienen noch Band II Richard J. Neutra. Amerika; Band III Roger Ginsburger. Frankreich; IV Heinrich Kulka. Adolf Loos. Das Werk des Architekten und Band VI. Josef Frank. Die internationale Werkbundsiedlung Wien 1932. Der Band V von W. Gropius. „Das Hochhaus“ ist nie erschienen. – Kanten des Schutzumschlags etwas berieben, sehr gutes Exemplar mit dem roten Preisaufkleber (″Neuer Preis nur RM. 4.50, Leinen RM. 6.50“). Schlagwörter: Bauhaus, Neues Bauen, Photographie |
800,-- | ![]() |
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| (Duplessy, Joseph). Le guide indispensable du voyageur sur les chemins de fer de la Belgique. Ouvrage rédigé sur des documens authentiques. Bruxelles, E. Landoy 1845. Kl.-8° (17 x 13,5 cm.). [2] Bl., 278 S. mit 9 lithogr. Tafeln, 5 gefalteten Stadtplänen und 1 gefalteten Karte. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Romantikervergoldung.
Erste Ausgabe des frühen belgischen Eisenbahn-Reiseführers. – Beigebunden: (Laven, Philipp). Guide de l’étranger à Trèves. Description de cette ville, de antiquités et de ses environs. Troisième édition. Trèves, Fr. Lintz 1861. [4] Bl., 112 S. – Beigebunden: Ditzler, Anton. Der Rhein von Cöln nach Mainz. The Rhine from Cologne to Mayence. Köln und Aachen, Ludwig, Kohnen o. J. (um 1850). 13, (3) S. und Stahlstich-Panorama des Rheinlaufs (ausgefaltet 16 x 140 cm.). – Das Panorama nach dem zweiten Segment durchgerissen, stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Belgien, Belgium, Eisenbahn, Railroads, Reiseführer, Rhein, Trier |
160,-- | ![]() |
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| Tischner, Rudolf. Über Telepathie und Hellsehen. Experimentell-theoretische Untersuchungen. Wiesbaden, J. F. Bergmann 1920. Gr.-8°. [4] Bl., 125 S., 4 Tafeln, [1] Bl. Halbleinenband der Zeit (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden). (Grenzfragen des Nerven- und Seelenlebens, Band 106).
Erste Ausgabe. – Der bekannte Augenarzt, Parapsychologe und Medizinhistoriker R. Tischner (1879-1961) beschäftigte sich intensiv mit parapsychologischen Phänomenen, der Telekinese, Telepathie und dem Okkultismus. Er führte in diesen Richtungen zahlreiche Versuche durch und verfasste zum Teil umfangreiche Werke darüber. Er gehörte zu den ersten Forschern im europäischen Raum, die den Begriff der „außersinnlichen Wahrnehmung“ (engl. extrasensory perception / ESP) prägten und nutzten, lange bevor dieser durch J. B. Rhine in den USA populär wurde. – Stempel auf dem Titel, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Hellsehen, Okkultismus / Geheimwissenschaften, Parapsychologie, Telepathie |
50,-- | ![]() |
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| Krüger, Johann Gottlob. Naturlehre. Zweyter Theil (in 2 Teilen), welcher die Physiologie oder Lehre von dem Leben und der Gesundheit der Menschen in sich fasset, und mit accuraten Kupfer-Tabellen erläutert. 2 Teile in 1 Band. Halle im Magdeburgischen, Carl Herrmann Hemmerde 1742-1743. 8°. [4] Bl., 376 S.; [27] Bl., S. 377-786, [39] Bl. mit gestoch. Portrait, 2 gestoch. Titelvignetten und 21 gefaltete Kupfertafeln. Moderner Schweislederband.
ADB XVII, 231. Meusel VII, 382. Poggendorff I, 1322. – Erste Ausgabe. – In sich abgeschlossener zweiter Teil des dreiteiligen Hauptwerkes des Autors. Die hier nicht vorliegenden Teile I und III beinhalten die eigentliche „Naturlehre“ (1740) und die „Pathologie, oder Lehre von den Kranckheiten“ (1749). Ein später erschienener vierter Teil über die Chemie stammt nicht von Krüger. – Johann Gottlob Krüger (1715-1759) begann bereits „im Alter von 19 Jahren 1734 philosophische Vorlesungen an der Universität (Halle) zu halten, wurde 1737 Magister und, nachdem er seiner geschwächten Gesundheit wegen längere Zeit in Schlesien verweilt hatte, 1742 Doctor der Medicin, dann im folgenden Jahre Professor. Im J. 1751 wurde er als Professor der Philosophie und Medicin nach Helmstädt berufen“ (W. Heß in ADB). – Einband fachgerecht erneuert, die Tafeln teils mit restaurierten Randläsuren und braunfleckig, sonst nur stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Physiologie |
240,-- | ![]() |
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| Moser, Heinrich Christoph. Die Torfwirthschaft im Fichtelgebirge. Nürnberg, Riegel und Wießner 1825. 8°. VII, 174 S., [1] Bl. mit lithogr. Titelvignette und 5 Abbildungen auf 2 gefalteten lithogr. Tafeln. Marmorierter Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung.
Erste Ausgabe. Die Tafeln als „Tab. I-V“ bezeichnet sind hier auf 2 gefaltete Blätter gedruckt. Sie zeigen u. a. einen Grund- und Aufriß einer „Torfschupfe“ zur Aufbewahrung des Torfs; Torfgebäude im Kgl. Forstrevier Weißenstadt, Torfverkohlungsöfen; einen Kalksteinbrennofen, eingerichtet auf Torffeuerung und zugleich zum Brennen von Ziegelsteinen; eine Zeichnung des Torfziegelofens im Weißenstädter Revier. – Heinrich Christoph Moser (1771-1852), „Königl. Preuß. Forst-Kommissar in Bayreuth“, „veröffentlichte schon vor seinem Studium an der Universität Erlangen 1791 sein erstes noch anonym verfasstes Werk »Ueber Feld- und Gartenprodukte, mit Rücksicht auf das Klima in Deutschland«. Das war für Moser ein guter Start in seine bis zum hohen Alter mit großem Fleiß betriebene forstliche Schriftstellertätigkeit, konnten doch von Moser insgesamt elf Bücher und 17 Zeitschriftenbeiträge ermittelt werden. Schon diese elf Bücher zeichnen Moser als sehr produktiven forstlichen Schriftsteller aus. Darüber hinaus veröffentlichte er aber auch zu fast allen damals diskutierten forstwirtschaftlichen Problemen seine Standpunkte und praktische Erfahrungen als langjährig tätiger Forstmeister in den zeitgenössischen forstlichen Fachzeitschriften. Die Palette der von ihm behandelten Themen umfasste Forstorganisation, Forsttaxation (Forsteinrichtung), Forstkulturwesen (Waldbau), Forstschutz und Waldnebennutzungen. Mosers Hauptwerk war das Buch »Die Torfwirtschaft im Fichtelgebirge «, das 1825 erschienen ist und das damals im deutschen Forstwesen sehr gelobt wurde“ (B. Bendix, Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft 119). – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bavarica, Fichtelgebirge, Köhlerei, Torfkohle |
180,-- | ![]() |
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| Fessler, (Ignaz Aurelius). (Sämmtliche Werke). 20 Bände (von 22) in 15. Karlsruhe 1800-1816. 8°. Mit 20 gestoch. Frontispizen und Titelblättern. Halbleinenbände um 1900 mit goldgepr. Rückentiteln.
Vgl. Goedeke V, 493 f. NDB V, 103 f. – Karlsruher Nachdruck der ersten Gesamtausgabe. – I-III. Marc Aurel (4 Teile); V. Alexander der Eroberer; VI. und VII. Die Alten und die neuen Spanier; IX. Abälard und Heloisa (Teil 2); X. Der Nachtwächter Benedict; XI. Attila, König der Hunnen; XIII/XIV. Mathias Corvinus, König der Hungarn; XV/XVI. Aristides und Themistocles; XVII/XVIII. Theresia; XIX. Bonaventura’s mystische Nächte; XX. Lotario oder der Hofnarr; XXI/XXII. Alonso. – I. A. Fessler (1756-1829) „verkehrte unter anderem mit Fichte, Jean Paul und Zacharias Werner und bahnte auf Reisen zahlreiche literarische Beziehungen an. 1803 kaufte er Gut Kleinwall bei Berlin und bewirtschaftete es neben reger literarischer Tätigkeit bis 1807. Durch französische Plünderungen ruiniert, wurde er durch Vermittlung eines seiner Schüler Lehrer der orientalischen Sprachen an der Alexander-Newsky-Akademie in Sankt Petersburg. Auch hier konnte er sich nicht behaupten. 1810 entlassen, kämpfte er mit Not, machte sich aber um die deutsche Kolonie sehr verdient. 1820 zum Superintendenten in Saratow ernannt, beendete er schließlich sein bewegtes Leben als Generalsuperintendent in Sankt Petersburg“ (G. Gugitz in NDB). – Band VIII und XII fehlen. – Gutes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
160,-- | ![]() |
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| Rückleben, Hermann und Hermann Erbacher (Hrsg.). Die Evangelische Landeskirche in Baden im „Dritten Reich“. Quellen zu ihrer Geschichte. Im Auftrag des Evangelischen Oberkirchenrats Karlsruhe. 6 Bände. Karlsruhe, Evangelischer Presseverband für Baden 1991-2005. Gr.-8°. Orig.-Leinenbände. (Veröffentlichungen des Vereins für Kirchengeschichte in der Evangelischen Landeskirche in Baden, Band 43-62).
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Badenia, Geschichte, Nationalsozialismus |
70,-- | ![]() |
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| Hoffmann, C(hristoph) L(udwig v.). Abhandlung von den Pocken. I. Erster Theil, worinn die Erzeugung der Pockenmaterie und andrer ansteckenden Krankheiten vor Augen geleget wird. – II. Von der Empfindlichkeit und Reizbarkeit der Theile; Als eine Einleitung zum zweyten Theile von den Pocken. – III. Anhang zum ersten Theile von den Pocken, worinn die angegebene Ursache von der Assimilation der ansteckenden Fiebermaterien ferner erwiesen und die Existenz der Pockendrüsen außer Zweifel gesetzt wird. – IV. Nachtrag zum Anhange des ersten Theiles von den pocken, worin die Recension, welche den Anhang beurtheilet, und in dem 33ten Bande der allgemeinen deutschen Bibliothek geliefert ist, beantwortet wird. 4 Teile in 1 Band. Münster und Hamm, Philipp Heinrich Perrenon und Kassel, Phillipp Otto Hampe 1770-1779. 8°. C, [2] Bl., 304 S., [1] Bl.; [6] Bl., 270 S.; [1] Bl., 108 S.; 19 S. mit 2 gestoch. Titelvignetten und 1 gefalteten Kupfertafel zu Teil III. Moderner Lederband mit goldgepr. Rückenschild.
Hirsch-Hübotter III, 241. Proksch I, 136. VD18 11078375. – Sehr seltene ausführliche Abhandlung des bedeutenden Münsteraner Mediziners. 1789 erschien noch ein zweiter Band „Pathologie der Pockenkrankheit“. – C. L. Hoffmann (1721-1807) wurde „bereits am 14.09.1763 (von) Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels, Kurfürst von Köln und Bischof von Münster, auf Empfehlung seines münsterischen Ministers Franz von Fürstenberg Hoffmann zum Leibarzt ernannt. Im Jahre 1764 trat der Gelehrte gegen ein Jahresgehalt von 200 Reichstalern offiziell in die Dienste des Hochstifts Münster. Er erhielt daneben aber auch ausreichend Gelegenheit für Nebeneinnahmen, vor allem in seiner ausgedehnten Praxis. Hoffmann oblag nun die Aufsicht und die Reform des Medizinalwesens im ausgedehnten Fürstbistum. … Hoffmanns Medizinalverordnung fand über die Grenzen des Fürstbistums hinweg hohe Anerkennung. Justus Möser hielt sie für ein auf ihrem Gebiete epochemachendes Werk, und die Osnabrücker Regierung bestellte 100 Exemplare, um ihre Einführung im dortigen Hochstift zu prüfen. … Neben seiner organisatorischen Tätigkeit in Münster und Kassel setzte Hoffmann auch seine Privatstudien fort, als deren Ergebnis eine ganze Reihe von Schriften während seiner Münsteraner Zeit entstanden. Seine Schrift „Vom Scharbock – womit der Skorbut gemeint ist –, von der Lustseuche und der Verhütung der Pocken im Angesichte …“ wurde oben bereits genannt. Die Pockenkrankheit war es, die ihn vor allem beschäftigte und über die er sich in mehreren Schriften ausließ, so vor allem in seinem Werk „Abhandlung von den Pocken: erster Theil, worin die Erzeugung der Pockenmaterie und anderer ansteckender Krankheiten vor Augen gelegt wird“, das 1770 in Münster und Hamm erschien. Zu Hoffmanns Zeiten mußte man sich mit einer sehr zweifelhaften Impfmethode, die man auch als Inokulation oder Variolation bezeichnete, begnügen. Die Methode bestand darin, daß man den Pockeneiter eines kranken Menschen auf einen gesunden übertrug und somit die Pocken auslöste. Der Kunst des Arztes war es nun anheimgestellt, für diese Impfung einen möglichst günstigen Zeitpunkt zu wählen, oder im Stil jener Zeit ausgedrückt, darauf zu achten, „daß die Luft gesund war“. Nur dann bestand die Chance für einen vollkommen gesunden Menschen, die Impfung unbeschadet zu überstehen und bei der nächsten Pockenepidemie, die vielleicht auch mit anderen Krankheiten einherging, eine Immunität zu besitzen. Durch die Forderung nach „gesunder Luft“ bei der Impfung zeigt sich deutlich die damalige Vorstellung, daß Krankheiten durch die Luft übertragen würden; das Vorhandensein von Bakterien und Viren war ja noch unbekannt“ (H. Terhalle ausfühlich im Internetportal Westfaelische-Geschichte). – Stempel auf dem Vorsatz und Titelblatt, durchgehend im oberen Blattrand teils stärker wasserfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Pocken, Pockenschutzimpfung |
350,-- | ![]() |
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| Darwin, Charles. Die Bewegungen und Lebensweise der kletternden Pflanzen. Aus dem Englischen übersetzt von J(ulius) Victor Carus. Stuttgart, E. Schweizerbart’sche Verlagshandlung (E. Koch) 1876. VIII, 160 S. mit 13 Holzschnitten. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel.
Vgl. Freemann 860. – Erste deutsche Ausgabe. – Rücken etwas berieben, Stempel auf dem Vorsatz, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Botanik, Botany |
60,-- | ![]() |
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| Kant, Immanuel. Logik. Ein Handbuch zu Vorlesungen. Königsberg, Friedrich Nicolovius 1800. 8°. XXIV, 232 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung.
Warda 207. Adickes 104. Ziegenfuß I, 642. – Erste Ausgabe (2. Druck), der von Gottlob Benjamin Jäsche bearbeiteten Logik-Vorlesungen Kants. – Einband etwas berieben, stellenweise leicht braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Logic, Logik |
200,-- | ![]() |
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| Man Ray – Ribemont-Dessaignes, G(eorges). Man Ray. In: Les Feuilles Libres. Nouvelle série. 6ième année, No. 40., Mai-Juin 1925. Paris, Librairie Stock 1925. Gr.-8° (22,5 x 18,5 cm.). Pp. 217–284, avec 6 illustrations (dont 4 à pleine page) et 4 planches contrecollées d’après des rayogrammes de Man Ray. Couverture en carton typographiée de l’éditeur.
Vgl. Dada global 188 (No. 26, avril-mai 1922). – Seltene Doppelnummer der wichtigen Dada-Zeitschrift zu Ehren von Man Ray. Außerdem mit den Beiträgen von Blaise Cendrars (″Mascha“), Jean Cocteu (″L’Ange Heurtebise“), Drieu La Rochelle (″Grandeur et Persécution“), Georges Hugnet (″Poésies“) und Marcel Arland (″Terre Natale“). – „Man Ray, der sich der Fotografie zunächst lediglich als Mittel zur Reproduktion seiner Gemälde genähert hatte, sollte schließlich zu einem ihrer Meister werden. Im Juli 1921 von der Dada-Gruppe (Tzara, Breton, Picabia u. a.) in Paris willkommen geheißen, richtete er rasch ein Fotostudio ein, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Auf das Frühjahr 1922 geht seine „zufällige“ Entdeckung des Rayogramms zurück. Zu dieser Zeit plante er eine Werkreihe, die er *Champs délicieux* nennen sollte – eine Anspielung auf *Les Champs magnétiques*, das 1921 von Breton und Soupault veröffentlichte Buch“ (C. Bouqueret, Paris zu „Champs déliceux“, Paris 1922, S. 13). – Umschlag im unteren Rand etwas bestoßen, sehr gutes oben unbeschnittenes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Dada, Dadaism, Dadaismus, Rayogramme, Rayograph, Rayographie, Surrealism, Surrealismus, Zeitschriften |
800,-- | ![]() |
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| Claire, W. (d. i. Ludwig v. Dóczy). Coranna. Eine Indianergeschichte. Zeichnungen von Max Slevogt zu einer Erzählung von W. Claire. 2. Auflage. Berlin, Paul Cassirer o. J. (1908). Gr.-4° (32 x 24,5 cm.). 66 S. mit 1 Farbtafel und teils ganzs. Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Rümann, Slevogt 13. – Erschien zuerst 1907. – Deckel etwas angestaubt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Abenteuer, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Indianer |
40,-- | ![]() |
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| Thoma, Hans. Postkarten-Malbuch. Mainz, Jos(ef) Scholz o. J. (1935). Quer-8° (16,5 x 26 cm.). [8] Bl. mit 16 (8 farblithogr.) Postkarten (″Algraphien“) zum heraustrennen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag. (Das deutsche Malbuch, Serie B. Landschaften. Verlags-Nr. 820).
Vgl. Beringer 237 ff. LKJ III, 532 f. Ries 923, I-VIII und S. 198. – Spätere Ausgabe des zuerst 1904 auch unter den Titeln „Postkarten-Malheft“, „Malbuch mit Landschaften“ und „Großes Postkarten-Malbuch“ erschienenen Vorlagenwerks. – „Es verrät die alles andere als elitär, vielmehr auf Volkstümlichkeit bedachte Haltung dieses Malers, daß er sich im Alter als höchst angesehener Künstler und Akademiedirektor bereitwillig zur Herstellung billiger Malbücher für Kinder verstand“ (Hans Ries S. 48). – „Von Th. sind unter den sogenannten Künstlerbildebüchern, die in dem im ersten Jahrzehnt nach der Jahrhundertwende künstlerisch äußerst ambitionierten Verlag Jos. Scholz in Mainz in dessen Reihe „Das deutsche Malbuch“ erschienen, zwei Bände zu finden: „Der Landschaftsmaler“ (1904) und „Malbuch mit Landschaften“ (1906)“ (K. Doderer in LKJ). – Eine schwarzweiß Postkarte sorgfältig mit Wasserfarbe ausgemalt, sehr gut erhalten. Schlagwörter: Badenia, Malbücher, Postkarten, Spielbilderbücher, Vorlagenwerke |
140,-- | ![]() |
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| Gellert, C(hristian) F(ürchtegott). Sämmtliche Fabeln und Erzählungen. Neueste Original-Ausgabe. 3 Teile in 1 Band. Leipzig, Hahn 1823. 8°. XXX, 232 S. mit gestoch. Frontispiz von Böttger nach J. H. Ramberg. Halblederband der Zeit. mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung.
Goedeke IV/1, 78. – Später erschien auch eine illustrierte Ausgabe mit 12 Kupfertafeln nach Ramberg. Gellerts Fabeln erschienen erstmals 1745 und mit Chodowieckis Illustrationen 1775 bis 1776. – Deckel etwas berieben, schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Fabeln |
50,-- | ![]() |
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| Em(m)erich, Valentin Franz v. Aller Weltlichen Staaten Hauptstütze ist die Religion. Fallt diese, so können jene nicht stehen. Der Religion spotten, ist demnach eben so viel, als in dem Staat Aufruhr stiften, weshalben mittelst eines Gesprächs von etlichen weltlichen Staatsmännern deren drey christlichen Religionen, Die in sämtliche teutsche Lande … eindringende sogenannte Freygeisterey bestritten … Augspurg, Allbrecht Bornstäd 1768. 8°. [3] Bl., XXXII, 496, XVI S., [1] Bl. Kalblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher Rückenvergoldung.
ADB VI, 87. Adelung II, 883. VD18 14447746. – Erste Ausgabe, selten. – V. F. Em(m)erich (1701-1778) „ward 1724 Hofgerichtsassessor zu Mainz, 1725 Hofrath zu Fulda, 1727 markgräflich badischer Hofrath zu Rastatt und ging 1731 als Gesandter nach Wien, wo ihn Kaiser Karl VI. zum Reichshofrath ernannte. 1736 wurde er gräflich Oettingischer Kanzler zu Wallerstein, seit 1742 fungirte er als Comitialgesandter zu Regensburg. Er schrieb eine staatsrechtliche Deduction in Sachen Oettingen-Wallerstein gegen das Kloster Neresheim, 1753, und eine Schutzschrift für die Religion: „Aller weltlichen Staaten Hauptstütze ist die Religion“, 1768“ (Steffenhagen in ADB). – Einband etwas berieben und am Fuß leicht beschädigt, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar. |
160,-- | ![]() |
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| Störck, Anton v. Medicinisch-praktischer Unterricht für die Feld- und Landwundärzte der österreichischen Staaten. Dritte Auflage. 2 Teile in 1 Band. Wien, Johannes Thomas Trattner 1789. 8°. X, [1] Bl., 408 S.; [2] Bl., 204 S., [20] Bl., 92 S. (″Die in dem medizinisch-paktischen Unterrichte … vorkommende Arzneymittel“), [2] Bl. mit 2 gestoch. Titelvignetten und 2 gestoch. Kopfvignetten (″Hippocrates“ und „Galenus“). Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung.
ADB XXXVI, 393 f. Hirsch-Hübotter V, 436. – Erschien zuerst 1780. – Anton Freiherr v. Störck (1731-1803) leitete seit 1758 „als Erster Physicus das Parzmayr’sche Krankenhaus in Wien und avancierte 1760 zum ksl. Hof- und Leibmedicus. Nach mehreren Reisen mit Angehörigen des Kaiserhauses und der Behandlung der 1767 an den Pocken erkrankten Kaiserin Maria Theresia wurde S. 1760 Professor der Medizin an der Univ. Wien (1765 Dekan, 1768 Rektor). 1772 ernannte die Kaiserin S. zu ihrem Leibarzt, 1779 wurde er Protomedicus und Leiter des gesamten Medizinalwesens in den österr. Ländern. … S.s Methode, Pflanzen oder Pflanzenextrakte empirisch zunächst im Tierversuch, dann im Selbstversuch und zuletzt am Patienten zu erproben und ggf. in die Therapie einzuführen, wurde international kontrovers diskutiert. S. bearbeitete zudem gemeinsam mit Nicolaus Joseph v. Jacquin (1727–87) und Johann Jakob v. Well (1725–87) die „Pharmacopoea Austriaca-provincialis“ (1774), die sich durch eine rigide Bereinigung des Arzneimittelschatzes, insbes. der zusammengesetzten Präparate, auszeichnet“ (W.-D. Müller-Jahncke in ADB). – Einband etwas berieben, durchgehend etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. |
240,-- | ![]() |
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| Krumsdorf, Edwin. Das Lachen des großen Pan. Und andere panische Geschichten. Illustriert mit 8 Original-Lithographien von Elfriede Weidenhaus. Wiesbaden, Zikaden-Presse (Klaus Burkhardt) (1959). Imperial-Folio (45 x 30 cm.). [10] Bl. mit 8 Orig.-Lithographien. Farbig illustr. Orig.-Pappband. (Erster Druck der Zikadenpresse).
Spindler 121, 58. – Eines von 500 num. Exemplaren; von E. Weidenhaus im Druckvermerk signiert. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Erotica, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Pressendrucke |
80,-- | ![]() |
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| (Siehe, J. D.). Neue theoretische und practische Abhandlung vom gesammten Torfwesen bis zum Stich und Verkohlen des Torfes. Aus dem Manuscript eines ungenannten, aber erfahrnen, nun verstorbenen Praktikers, mit einigen Anmerkungen bey der Censur begleitet vom Commissionsrath (Johann) Riem. Dresden, Johann Samuel Gerlach 1794. Kl.-8° (17,3 x 11 cm.). [6] Bl., 178 S. mit 3 gefalteten Kupfertafeln. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Holzmann/Bohatta 5956. VD18 11410094. – Erste Ausgabe des seltenen Handbuchs, welches das gesamte damalige Wissen über die wirtschaftliche Nutzung von Mooren zusammenfasst. J. D. Siehe (biogr. Daten unbekannt) gilt als Pionier bei der Erforschung der Torfverkohlung – einem damals revolutionären Verfahren, um aus minderwertigem Torf einen hochmolekularen Ersatz für teure Holzkohle zu gewinnen, die für die Metallschmelze und den Schmiedebetrieb dringend benötigt wurde. – Einband etwas berieben und bestoßen, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Holzwirtschaft, Torfkohle |
160,-- | ![]() |
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| Massee, George (Edward). British Fungus-Flora. A classified text-book of mycology. 4 volumes. London and New York, George Bell & Sons 1892-1895. 8°. XII, 432 p.; VII, 460 p.; VIII, 512 p.; VIII, 522 p. with a total of 38 illustrations. Publisher’s green cloth bindings with gilt-stamped spine titles and cover vignettes.
Stafleu 5657. Uellner 1086. Volbracht, MykoLibri 1321. – Rare first edition, including the fourth volume, which is usually missing. – English municipal library bookplates in all volumes; a good copy. Schlagwörter: Botanik, Botany, Mycology, Mykologie, Pilze |
200,-- | ![]() |
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| Eschenburg, Johann Joachim. Ueber W(illiam) Shakspeare. Mit Shakspears Bildniß. Zürich, Orell, Geßner & Füßli 1787. 8°. [2] Bl., 683, (3) S. mit gestoch. Portrait-Frontispiz von Johann Ulrich Schellenberg. Halblederband der Zeit mit 2 goldgepr. Rückenschildern und Rückenvergoldung.
ADB IV, 347. Goedeke IV/1, 672, 16. Meyen, Eschenburg 174 u. S. 47 f. VD18 10211357. – Erste Ausgabe. – „Als Quintessenz seiner Shakespeare-Studien veröffentlichte Eschenburg 1787 eine Monographie über den Dichter, die erneut den Beweis eminenten Wissens und der Gründlichkeit erbringt, mit der Eschenburg ans Werk zu gehen pflegte … Besonders hervorzuheben ist, daß Eschenburg dieser ersten deutschen Shakespeare-Monographie eine Bibliographie beigefügt hat, in der er die englischen Originalausgaben aufführte, die Umarbeitungen, Nachahmungen und Übersetzungen, aber auch die Kommentare und kritischen Schriften über den Dichter. Überaus wertvoll ist das letzte Kapitel, in dem Eschenburg die bis dahin vernachlässigten und verkannten Sonette Shakespeares behandelt und eine Auswahl im Original und Übersetzung gebracht hat. Eschenburgs Monographie steht am Anfang der eigentlichen Shakespeare-Philologie in Deutschland … Als wohlabgewogene, gründliche und umfassende Untersuchung verdient sie die vollste Anerkennung“ (Fritz Meyen). – Deckel berieben, Titelblatt mit gelöschtem Besitzvermerk, stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Biographie, Biography, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Shakespeare, William |
320,-- | ![]() |
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| (Wilhelm, Gottlieb Tobias). Unterhaltungen aus der Naturgeschichte der Vögel. Zweyter Theil (von 2). Augsburg, M(artin) Engelbrecht 1795. Kl.-8° 17 x 10,5 cm.). Gestoch. illustr. Titel, [10] Bl., 384 S., [4] Bl. mit 46 handkolorierten Kupfertafeln. Halblederband der Zeit.
Nissen, IVB 988. Nissen ZBI 4408. Schlenker 384.1. – Erste Ausgabe. Das Gesamtwerk besteht insgesamt aus 27 Bänden, wovon die Bände IV-V den Vögeln gewidmet sind. – Gottlieb Tobias Wilhelms (1758-1811) Unterhaltungen aus der Naturgeschichte erfreuten sich besonders beim bürgerlichen Lesepublikum großer Beliebtheit. Gattungstypische bildliche Darstellungen von Tieren, Pflanzen und Mineralien wurden hier mit erklärendem Text kombiniert. – „Ein Handbuch bester Art … Durch seinen Umfang und seine Farbtafeln ragt das monumentale Werk Wilhelms unter anderen zeitgenössischen hervor“ (Nissen). – Rücken stärker berieben, nur vereinzelt leicht braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Biologie, Ornithologie, Ornithology, Vögel, Zoologie |
450,-- | ![]() |
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| Lening, Fritz (d. i. Fritz Schmidt). Dree Wiehnachten. ’Ne Geschichte in märkische Mundart. Stuttgart, J. G. Cotta 1885. 8°. V, 448 S. Weinroter Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, Rücken- und Deckelvergoldung und schwarzgepr. Deckelornamentik.
Erste Ausgabe, selten. – „Schmidt is 1827 in Kotzen boren un hett Bueree lehrt. 1858 is he vun Kotzen na Milow ümtagen un hett dor in’n Holthannel arbeidt. 1883 is he noch wedder ümtagen na Radnau, wo he 1888 doodbleven is un ok begraven liggt. Sien eenzig Book Dree Wiehnachten dat 1885 rutkamen is, is een vun de bedüdensten Warken in’n märkischen Dialekt vun dat Plattdüütsche“ (Wikipedia). – Das hintere freie Vorsatzblatt mit größerem Ausriß, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Havelland, Mundart, Plattdeutsch, Weihnachten |
120,-- | ![]() |
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| Hemeling, Johann. Neu-vermehrter vollkommener Rechenmeister, Oder Selbst-lehrendes Rechen-Buch. Das ist: die Edle Rechen-Kunst, beydes nach allgemein- und kurtzer Art, (welche etliche, unter dem Nahmen Welsch- oder Italische Practica verstehen wollen) nebenst, wie nicht allein die Geometrische Quadrat-Cubic-Zentifens- und mehr folgend, sondern auch die Arithmetische Polygonal-Columnar-Pyramidal-Central-Pyrgoidal- und dergleichen Zahlen zu finden, samt der allerkünstlichsten Regul Coss- oder Algebra, derogestaltet deutlich erkläret, daß ein geschickter Verstand, ohne mündlichen Unterricht, selbige daraus erlernen und fassen kann. Allen dero Kunst-Begierigen und zu Nutz und Dienst mit Gottes Hülfe beschrieben. aufs neue mit Fleiß übersehen, und von allen Fehlern corrigiret, auch mit einem neuen Anhange, wie die schweresten Aufgaben zu solviren, vermehret. Franckfurt und Leipzig, ohne Druck 1737. [16] Bl., 1228, 138 (statt 140) S. mit Titelblatt in Rot und Schwarz mit 2 S. Musiknoten (″Anfangs-Lied“) und einigen Tabellen. Pergamentband der Zeit.
DBE IV, 577. Katalog: Maß, Zahl und Gewicht, Wolfenbüttel Herzog August Bibliothek 1989, 9.1 (Anm.). VD18 13394770. – Vorletzte Ausgabe der zuerst 1655 mit dem Titel „Selbstlehrende Rechneschuel“ erschienenen Rechenschule. Das beliebte Rechenbuch des Schreib- und Rechenmeisters Hemeling (1610-1684) erlebte über ein Jahrhundert lang zahlreiche Auflagen. Der als Adam Riese Niedersachsens gefeierte, kaiserlich gekrönte Poet und Schreibmeister „trug mit seinen Rechenbüchern, in denen die eigentlichen Rechenoperationen oft nur eine untergeordnete Rolle einnahmen, wie alle Schreibmeister des 16. und 17. Jh., maßgeblich zur Verbreitung der Schriftkultur bei“ (DBE). – „Als Schüler besaß Carl Friedrich Gauss Johann Hemelings Kleines Rechenbuch und zwar die Auflage von 1669“ (Katalog HAB Wolfenbüttel S. 218). – Getreu seinem Motto „Rechnen kann in vielen Sachen klug geschickt und witzig machen“ war er einer der herausragenden Vertreter der arithmetischen Poesie. – Vorsätze stärker angestaubt und fleckig, das letzte Blatt (S. 139/140, „Zugab-Rechnung“) fehlt, stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, insgesamt sehr gut erhalten. Schlagwörter: Arithmetic, Arithmetik, Mathematics, Mathematik, Schul- und Lehrbücher |
280,-- | ![]() |
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| Kant, Immanuel. Anthropologie in pragmatischer Hinsicht abgefaßt. Zweyte verbesserte Auflage. Königsberg, Friedrich Nicolovius 1800. 8°. XIV S., [1] Bl., 332 S. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Adickes 98. Slg. Borst 814. VD18 11356103. Warda 198. Ziegenfuss I, 613 ff. – „The second edition is essentially more correct and exact“ (Adickes). – Einband etwas berieben, durchgehend braunfleckig und stellenweise Rotstift-Anstreichungen im Blattrand, gutes Exemplar aus der Bilbliothek von Charlotte Louise Caroline v. Oertzen (1764-1833), Ehefrau von Bernhard Joachim v. Bülow (1747-1826), mit eigenhändigem Besitzvermerk auf dem Titelblatt. Schlagwörter: Psychologie |
120,-- | ![]() |
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| Vilanova (de Rosselló, Ramon) de. Capítulo del Toisón de Oro. Celebrado en Barcelona el año 1519. Estudio historico por el Conde de Vilanova. Ilustraciones, heraldica y direccion de Felix Domenech y Roura. Barcelona, (Gráficas Juan Sallent) 1930. Folio (34,5 x 26 cm.). 185, (1) págs. con un gran número de grabados en dorado y color, 45 láminas fuera de texto, 51 grabados intercalados en el texto, viñetas en color. Encuadernación original en media piel de color rojo vino, con el título del lomo estampado en oro y líneas doradas y corte de oro en la cabeza. (Exposición Internacional de Barcelona).
Palau 365700. – N.º 15 de 190 ejemplares numerados, en papel de hilo con filigrana especial. – Tratado profusamente ilustrado sobre el año clave de 1519 en la historia de la Orden del Toisón de Oro. Tras la muerte del emperador Maximiliano I en enero de 1519, el cargo de Gran Maestre pasó a manos de su nieto, Carlos V, quien continuó dirigiendo la Orden como un poderoso instrumento de dominio dinástico de los Habsburgo. Ese mismo año, poco antes de partir hacia Alemania para la elección del rey, Carlos V celebró un importante capítulo de la Orden en la catedral de Barcelona. – La documentació del fons personal de Ramon de Rosselló (1876-1936), dipositada a l’Arxiu Històric de la Ciutat de Barcelona, està directament relacionada amb l’organització de l’Exposició Internacional de Barcelona de 1929. El govern va encarregar a Ramon de Rosselló i Donato, comte de Vilanova, dur a terme les gestions necessàries per aconseguir el retorn a Espanya de peces del tresor del Toisó d’Or. La documentació generada i rebuda per Ramon de Rosselló durant l’exercici d’aquell encàrrec està integrada per originals i còpies de lletres, factures, notes, inventaris, impresos, entre altres tipus de documentació, generats per gestions realitzades des de diversos punts geogràfics: Barcelona, Madrid, Bèlgica, Roma, Viena, amb l’objectiu de reunir a Barcelona objectes de l’Orde del Toisó d’Or per ser mostrats a l’Exposició Internacional. – Un ejemplar muy bonito. Schlagwörter: Espana, Faksimile, Karl V., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Maximilian I., Nummerierte Bücher, Orden vom Goldenen Vlies, Order of the Golden Fleece, Spain, Spanien |
340,-- | ![]() |
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| Papiertheater – (Grimm, Jakob und Wilhelm). Aschenbrödel. Rom, Leipzig, Casa Editrice Mediterranea, W. Krenn (1943). Quer-Gr.-8°. 6 farbige Szenen auf 5 Ebenen mit Rahmen von Raimondo Centurione nach Zeichnungen von Mario Zampini als Rondell aufstellbar; und „Textbuch“, 13, (1) S. mit 2 Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband mit Schließe. (Krenn Theater Album, Nr. 1).
Laub 59. – Erste deutsche Ausgabe. Die italienische Originalausgabe erschien 1942 in Mailand. – Interessantes italienisches Spiel-Bilderbuch (″Sternbilderbuch“ P. Laub). Mit kurzem Text auf dem unteren Teil der Rahmen. Laut einer Bedienungsanleitung im hier fehlenden Textheft, sollte das Buch in aufgeklapptem Zustand auf eine Metallstange gesteckt werden und so drehbar sein. Außerdem sollen die Szenen von oben mit einer Lampe beleuchtet werden. – „Die Raumwirkung des Buchtheaters wird durch eine Oberbeleuchtung verstärkt“ (G. Hoppensack zu Dornröschen, Ebda. 1943). – Kanten etwas berieben, zeitgenöss. Widmung auf dem Vorsatz, sehr gutes Exemplar mit dem oft fehlenden Textheft. Schlagwörter: Ital. Kinderbücher, Märchenbilderbücher, Papierspielzeug, Papiertheater, Spielbilderbücher |
240,-- | ![]() |
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| Müller, Joh(ann Heinrich Jacob). Lehrbuch der kosmischen Physik. (Und): Atlas zum Lehrbuch der kosmischen Physik. 2. Ausgabe der 2. wesentlich verb. und verm. Auflage und 2. wesentl. verm. Auflage. 2 Bände. Braunschweig, Vieweg und Sohn 1865. 8° und Gr.-8°. XVII, 567, 46 S., [1] Bl. mit 316 Text-Holzstichen; [3] Bl. und 33 teils gefaltete, doppelblattgr. und farbige Tafeln. Halblederband der Zeit und Halbleinenband der Zeit. (Lehrbuch der Physik und Meteorologie, 3. Band).
DSB IX, 566. – Rücken des Textbands teils stärker berieben, die ersten Blätter und die Tafeln des Atlas-Bandes braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Astronomie, Astronomy |
60,-- | ![]() |
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| Perrin, Jean (Baptiste). Les atomes. Paris, Félix Alcan 1913. 8°. XVI, 295, (1) p. avec 13 figures. Publishers typographic paper wrappers. (Nouvelle Collection Scientifique).
DSB X, 525. Nye, Molecular Reality S. 157 ff. – Rare first edition. – „Perrin most fondamental conclusion that he had finally uncovered irrefutable proof for the real existence of atoms – contrary to the assertions and expectations of Ostwald, Mach and others – was soon universally accepted and popularized in his book ‚Les atomes‘ (1913). He received the Nobel Prize in 1926“ (DSB). – „The publication of this book loomed as a MILESTONE in Perrin’s own career, as well as in the history of the physical sciences. It marked the alliance of a plethora of superficially unrelated phenomena, as well as the incorporation of the common denominator among them into the normal working assumptions of physics and chemistry. First published in 1913, the book was in its fourth edition in 1914 already and was translated into English, German, Polish, Russian, Serbian and Japanese. The response to the publication was an almost unanimous crescendo of applause“ (W. Alicke, Catalogue 269, 475). – Fine copy. Schlagwörter: Chemie, Chemistry, Physics, Physik |
600,-- | ![]() |
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| Bertall (d. i. Charles Albert d’Arnoult). La comédie de notre temps. Études au crayon et à la plume. Deuxième serie (sur 3). Les enfants, les jeunes, les mûrs, les vieux. Paris, E. Plon et Cie 1875. 4° . [2] Bl., 652 S. mit Frontispiz und 105 teils ganzs. Holzschnitt-Illustrationen. Weinroter Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, dekorativer Rückenvergoldung und Goldschnitt.
Carteret III, 89. Sander 87 u. 88. Vicaire, I, 438 f. – Première édition. – „In den zahlreichen Vignetten der zweibändigen „Comédie du notre temps“ (Paris 1874-1875) erreichte der Künstler noch einmal seine einstige Höhe“ (Rümann, Das illustr. Buch des 19. Jhdts. 193). – Sehr schönes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Karikatur, Satire |
100,-- | ![]() |
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| Chevreul, (Michel) E(ugène). Die Farbenharmonie. Mit besonderer Rücksicht auf den gleichzeitigen Contrast in ihrer Anwendung in der Malerei, in der decorativen Kunst, bei der Ausschmückung der Wohnräume, sowie in Kostüm & Toilette ; mit 9 Farbentafeln, entworfen von Joh. Hirrlinger. 2., gänzlich umgearb. Auflage, herausgegeben von F(ranz) Jännicke. Stuttgart, Paul Neff 1878. 8°. VIII, 275 S. mit handkolorierten Tafeln von Joh(ann) Hirrlinger. Halbleinenband der Zeit.
DSB III, 241. Poggendorff I, 433. Vgl. Norman Coll. 979 (franz. Originalausgabe von 1839). – Deutsche Ausgabe von Chevreuls Hauptwerk zur Farbenharmonie. – „In addition to the chemical aspects of dyeing Chevreul made an intensive study of the principles governing the contrast of colors, which resulted in his monumental De la loi … the most influential of his many books. This book was the outcome of his discovery that the apparent intensity and vigor of colors depended less on the pigmentation of the material used than on the hue of the neighboring fabric. After many experiments on colour contrast Chevreul formulated for the first time the general principles and effects of simultaneous contrast, the modification in hue and tone that occurs when juxtaposed colors are seen simultaneously“ (DSB). – Der Chemiker Chevreul (1786-1889) leitete seit 1824 die Färberei der Kgl. Gobelin-Manufaktur und hatte ab 1830 eine Professur für Chemie inne. Das vorliegende Werk beeinflußte weniger die Optik als die Malerei, darunter vor allem die Impressionisten G. Seurat und P. Signac. – Durchgehend etwas braunfleckig und papierbedingt gebräunt, die Tafeln nur im Rand etwas fleckig. Schlagwörter: Chemie, Chemistry, Color in art, Farben, Farbenlehre, Farbharmonie, Farbherstellung, Färberei, Optics, Optik |
160,-- | ![]() |
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| (Becher, Georg Christoph oder A. Sturm). Geheimes Jäger-Cabinet, darinnen die nöthigsten Wissenschaften so zur Jägerey gehörig nebst Siebenzig geheimen und bishero meist verborgen gewesenen Jäger-Künsten enthalten. Welchem zuletzt noch mit beygefüget Des Klugen Haus-Vaters nützliche und nöthige Rechts- und andere Formularien. 5 Teile in 1 Band. Leipzig, Jacob Schuster 1721. 12° (14 x 7,5 cm.). [4] Bl., 1110 (statt 1142) S., [56] Bl. mit 2 Titelbl. in Rot und Schwarz, 1 mehrfach gefalteten Holzschnitt-Tafel in Rot und Schwarz und zahlr. Holzschnitten im Text. Pappband der Zeit.
Vgl. Kress 5416 (Ausgabe 1755), Dünnhaupt I, Becher, 455 F 25. Humpert 201 (Ausgabe 1709). VD18 10513221 (Ausgabe von 1701). – Noch frühe Ausgabe des seltenen Hausvaterbuchs, welches zuerst 1685 mit dem Titel „Kluger Hauß-Vater, verständige Hauß-Mutter,…“ erschien. Vorliegende Ausgabe mit dem Nebentitel „Gründliche Nachricht von der Viehe-Zucht, zum Ackerbau, Wiesewachs und Fischerey, samt genauer Ausrechnung aller hierzu benöthigten Unkosten, … Vormahls auf gnädigste Verordnung eines seiner Gottesfurcht und Haushalten Erfahrenheit halber weltberuhmten Fürstens entworffen, anitzo aber als eine nützliche Zugabe Des Klugen Haus-Vaters zum Druck befördert“. – Dünnhaupt vermerkt, daß der Verleger das Werk dem berühmten Alchimisten, Wirtschaftswissenschaftler und Universalgelehrten Johann Joachim Becher (1635-1682) zuschreibt, der sich dadurch bessere Absatzmöglichkeiten erwartete, was letztlich auch erfüllt wurde, erschienen doch in der Folge zahlreiche, jeweils erweiterte Neuauflagen. Tatsächlich handelt es sich bei dem Autor wohl um einen gewissen A. Sturm, wie auch schon Jöcher vermutet: „Unterschiebung des geschäftstüchtigen Leipziger Verlegers, der aus B’s Namen Kapital zu schlagen suchte. Nach Adelung soll der wahre Autor ‚ein gewisser Sturm‘ (A. Sturm?) gewesen sein. Das oft aufgelegte Werk hat jedenfalls mit Becher nichts zu tun, obwohl sein Name in den meisten Drucken als Autor angegeben wird“ (Dünnhaupt). – Mit interessanten Kapiteln über die Land- und Forstwirtschaft und Haushaltung von Landgütern. Darunter im ersten Teil: „Von Bienen“ (S. 150-229)´; „Vom Weine, …“ (S. 227-229); „Von Maltz-machen und Bierbrauen“ (S. 230-254) – im zweiten Teil: „Darinnen der vollkommene Land-Medicus…“ (S. 313 ff.); „Von Mutter-Beschwerungen und mancherley Zufällen der Sechs-Wöchnerinnen…“ (S. 475 ff.). – Im dritten Teil: Der wohlerfahrene „Roß– und Vieh-Artzt“ (S. 551 ff.); „Bericht von der Fischerey“ (S. 757 ff.). – Im vierten Teil: „Des Edlen Weydmannns geheimes Jäger-Cabinet…“ (S. 825-1016). – Im fünften Teil: „Der vollständige Land-Advocat…“ (S. 1017 ff.). – Die schöne Holzschnitt-Tafel (im rechten Rand knapp beschnitten) mit Darstellungen zu den wichtigsten Kapiteln. – Einband berieben, etwas bestoßen und mit Japanpapier kaschiert, Bindung stellenweise gelockert, die S. 433/434, 551/552 (″Von Mutter-Beschwerungen…“), 601/602 und 623-648 (″Rind-Viehe“ und „Schaaf-Artzt“) fehlen, durchgehend gebräunt und teils stärker fleckig, insgesamt gut erhaltenes Exemplar des beliebten Handbuchs. Schlagwörter: Forstwirtschaft, Hausvater-Literatur, Landwirtschaft, Medizin, Viehzucht |
450,-- | ![]() |
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| Sontag, Susan. On photography. Sixth printing. New York, Farrar, Straus and Giroux (1978). 8°. (7), 207 p. Publisher’s linen binding with an illustrated dust jacket.
Lederman/Yatskevich, What they saw 346. Roosens/Salu 2624. – Signed by Susan Sontag. – „Susan Sontag’s On Photography, a text-based work that does not include photographic illustrations, is a collection of six essays originally published in the New York Review of Books between 1973 and 1977. Written in a modernist style that crosses the boundaries between high and low culture, Sontag explores the power of photography and its unlimited authority in society from both a historical and 1970s perspective. With a background in English and philosophy and no formal training in art or photography, Sontag posits that a photograph is a perceived reality, a way of preserving the past while also holding on to the present. Referencing Plato’s allegory of the cave in the book’s first essay, she observes that photographs are perceived as representations of reality more than other art forms; and that the more pervasive photography becomes, the more photography shapes reality and how the world is seen. In the book’s successive essays, Sontag examines the representation of America by photographers, moving on to discussions of shock imagery, commodification in photography and the role images play in everyday life. On Photography remains one of the most celebrated books on the subject of photography, and has become essential reading for anyone involved in the field or study of photography“ (Anna Jacobsen in Lederman/Yatskevich). – Dust jacket on the back cover with a small tear; a very fine copy. Schlagwörter: Foto-Philosophie, Fotografiegeschichte, Photo Essays, Photo-Philosophy, Photography literature, Signed books, Signierte Bücher |
320,-- | ![]() |
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