Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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|---|---|---|---|
| Leu, Urs B. und Christian Scheidegger (Hrsg.). Buchdruck und Reformation in der Schweiz. Zürich, TVZ, Theologischer Verlag Zürich 2018. Gr.-8°. IX, 445 S. mit zahlr. Abb. Orig.-Pappband mit Schutzumschlag. (Zwingliana, Band 45 (2018)).
Neuwertiges Exemplar, originalverschweißt. Schlagwörter: Buchdruck, Reformation, Theologie |
70,-- | ![]() |
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| Brettschuh, Gerald u. Kristian Sotriffer Frauenschuh. Graz, Akademische Druck- u. Verlagsanstalt 1994. 4°. 247 S. mir zahlr. (teils ganzs.) farb. Abb. Orig.-Leinenband mit farb. illustr. OU.
Eines von 900 Exemplaren mit eigenhändiger Widmung von G. Brettschuh auf dem Vortitel. – Umschlag an Kapitalen u. Ecken geringf. berieben, Schnitt leicht stockfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Frau, Illustrierte Bücher, Malerei, Signierte Bücher |
240,-- | ![]() |
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| Kaindl – Pallauf, Karl u. Oliver Jungnickel (Hg.). Franz Kaindl. Werkverzeichnis der Ölgemälde. Weitra, Verlag Bibliothek der Provinz 2016. 32,5 x 24,5 cm. 520 S. mit zahlr. farb. ganzss. Abb. Orig.-Leinenband mit farb. illustr. OU.
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
70,-- | ![]() |
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| Mioni, Mascha. Art to wear. Meggen, Greina-Verlag 2005. 4°. 34 Bl. mit 29 ganzss. farb. Abb. OPbd. mit farb. illustr. Orig.-Umschlag.
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Design, Fashion, Fashion design, Mode, Textiles, TEXTILES, Textilkunst |
30,-- | ![]() |
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| Hergé (d.i. Remi, Georges). Tintin en Amérique. Paris, Casterman (1949). 4°. Titel, 62 S. mit farb. Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Pappband. (Les aventures de Tintin, volume 2).
Erschien zuerst im Juli 1946. – Einband etwas berieben, gutes Exemplar. Schlagwörter: Comics, Französische Kinderbücher |
60,-- | ![]() |
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| Büsching, Anton Friderich. Neue Erdbeschreibung. Dritter Theil, welcher das deutsche Reich nach seiner gegenwärtigen Staatsverfassung enthält. (Erster Band). 5. rechtmäßige und stark verbesserte und vermehrte Auflage. Hamburg, Joh. Carl Bohn 1771. 8°. [4] Bl., 1412 S. mit gestoch. Titelvignette. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher floraler Rückenvergoldung.
Vgl. Engelmann 16. – Vollständiger erster Band des dritten Teils der ausführlichen Orts- und Landesgeschichte. – Enthält Beschreibungen u. a. der Regionen Böhmen, Schlesien und Mähren, Lausitz, Österreich (mit dem Breisgau und der Grafschaft Tirol), Luxemburg, Flandern, Nordrhein-Westfahlen, Rheinland-Pfalz und Hessen. – „Als Geograph ist Anton Friedrich Büsching (1724-1793) von historischer Bedeutsamkeit, seine ‚Neue Erdbeschreibung‘ war bahnbrechend für die Darstellung der neueren Geographie und wurde in fremde Sprachen übersetzt. … Nach Büsching’s Tode wurde sein Werk fortgesetzt“ (ADB III, 644 f.). – Gestoch. Wappen-Exlibris, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar aus einer Schloß-Bibliothek. Schlagwörter: Böhmen, Geschichte, Hessen, Mähren, Nordrhein-Westfalen, Ortsgeschichte, Österreich, Pfalz, Schlesien |
280,-- | ![]() |
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| Biblia germanica – Das Newe Testament. Durch Martin Luther Verteutscht. Mit Kupferstücken. (Faksimile der Ausgabe Straßburg 1630). 2 Bände (Fakisimile und Kommentarband). (Stuttgart, Müller & Schindler für Coron 2003). Folio. 268 (1) S., 2 Bl. mit echtvergold. Titel u. 77 farb. Illustrationen nach Matthaeus Merian. Blind- u. goldgepr. Orig.-Lederband mit Messing-Eckbeschlägen und 2 Schließen sowie Kopfgoldschnitt.
Nach dem Luxusexemplar der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart faksimiliert. – Sehr gutes Exemplar mit dem oft fehlenden Kommentarband von Stefan Strohm. Schlagwörter: Bibeln, Faksimile |
120,-- | ![]() |
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| Hoffmann, Herbert. BilderbuchMenschen (Bilderbuch Menschen). Tätowierte Passionen 1878-1952. Portraitiert und photographiert. – Living picture books. Portraits of a tattooing passion 1878-1952. (Hrsg.): Oliver Ruts & Abdrea Schuler. Berlin, Memoria Pulp 2002. 4°. 274 S. mit ganz- u. doppels. Abb. Illustr. Orig.-Pappband mit illustr. Schutzumschlag.
Einzige Ausgabe, selten. – Mit eigenhändiger Widmung und signierter Portrait-Photographie (Selbstbildnis, 17,5 x 12 cm.) von H. Hoffmann. – Texte in Englisch und Deutsch. – H. Hofmann (1919-2010) „ist eine lebende Legende. Als „Meistertätowierer“ führte er viele Jahrzehnte die „Älteste Tätowierstube“ Deutschlands in Hamburg St. Pauli, nahe der Reeperbahn… 1949, aus vierjähriger russischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, beschloß Herbert Hoffmann seine tätowierten Vorbilder von damals zu suchen und sie – im wahrsten Sinne des Wortes – „festzuhalten“. In drei Jahrzehnten portraitierte der Amateur mit seiner Rolleiflex fast 400 Tätowierte, geboren zwischen 1878 und 1952. … Herbert Hoffmann ist nur ganz nebenbei ein großartiger Photograph und ein bedeutender Tätowierer. Eigentlich ist er ein „Menschensammler“, ein „Freundschaftssammler“.“ (A. Schuler). – „Die Porträts sind mit großer formaler Sorgfalt und Ernsthaftigkeit inszeniert. Es entsteht das Bild einer Subkultur, die in der schwulen Szene und bei den Seeleuten und Hafenarbeitern ihre Wurzeln hat, aber weit darüber hinausgeht“ (Elke Buhr, monopol-magazin 2018). – Hoffmanns fotografisches Werk wird seit 2004 von der Galerie Gebr. Lehmann in Dresden vertreten. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Original-Photographie, Portrait, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträts, Signierte Bücher, Tätowierung, Tattoo, Widmungsexemplar |
1.200,-- | ![]() |
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| Tolstoj A(leksej) K(onstantinovich). Stichotvorenija (russisch, Gedichte). 2 Teile in 1 Band. St. Petersburg, Stasjulevic 1886. Gr.-8°. [2] Bl., XVI, 367 S.; [2] Bl., 331 S. mit Portrait-Frontispiz in Holzstich. Blindgepr. Orig.-Leinenband mit goledgepr. Rücken- und Deckeltitel sowie Rücken- und Deckelvergoldung. (Gesammelte Werke, Band I und II).
Gedicht-Sammlung des russischen Dichters und Dramatikers A. K. Tolstoj (1817-1875). – „Seine ersten literarischen Versuche bestanden in lyrischen Gedichten, die durch das in ihnen ausgesprochene tiefe Gefühl, durch die originellen Wendungen, die Frische und Schönheit der Naturschilderungen und die innige Liebe zum Volk große Beachtung fanden“ (Meyers Konversationslexikon 1888). – „Tolstoi stammte aus der bekannten russischen Adelsfamilie der Tolstois und war ein Cousin von Lew Tolstoi. … Seine frühe Kindheit verbrachte er auf den Landgütern seiner Mutter. 1826 wurde er in Sankt Petersburg in den Kreis um den jungen Thronfolger und späteren Zaren Alexander II. als Spielgefährte aufgenommen. Später lebte er bei Perowski in der heutigen Ukraine, wurde von Hauslehrern ausgebildet und begleitete seinen Patenonkel auf seinen Reisen ins Ausland; dabei lernte er unter anderem Goethe kennen. Angeregt und gefördert von dieser künstlerischen Umgebung, begann Tolstoi früh mit dem Schreiben. Mit 17 Jahren, im Jahr 1834, schickte man Tolstoi zum Studium ins Archiv des Moskauer Außenministeriums; 1835 legte er eine Prüfung ab und wurde in den diplomatischen Dienst übernommen. 1836 starb sein Patenonkel Perowski. Einen ersten kleineren Posten übernahm Tolstoi 1837 bis 1840 bei der russischen Beobachtermission beim Bundesparlament in Frankfurt am Main. Bereits kurz nach dem Antritt verschaffte er sich jedoch Urlaub und bereiste in den folgenden Jahren Deutschland, Frankreich, Italien und auch Russland, um sich seiner literarischen Tätigkeit zu widmen. 1841 erschien unter dem Pseudonym „Krasnogorski“ seine erste Erzählung Der Vampir. Er blieb jedoch offiziell in diplomatischen Diensten und erlangte bis 1851 den Rang eines Zeremonienmeisters“ (Wikipedia). – Das Portrait und das Titelblatt etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Lyrik |
160,-- | ![]() |
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| Reineke Fuchs – Grimm, Jacob. Reinhart Fuchs. Berlin, Reimer 1834. Gr.-8°. [6] Bl., CCXCVI, 452 S., 1 Bl. Späterer Halbleinenband mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.
Goed. I, 15, 12. – Erste Ausgabe. – Ausführliche Abhandlung über die verschiedenen Bearbeitungen des Reineke Fuchs seit dem Mittelalter. Grimm weist hier zum ersten Mal eine mittelniederländische Reinaert-Ausgabe des 14. Jahrhunderts als Vorlage für die erste deutsche Reineke-Fuchs-Dichtung (Lübeck 1498) nach. Mit Auszügen aus mittellateinischen, französischen, mittel- und niederdeutschen Texten. – Innengelenke angeplatzt, Stempel auf dem Titelblatt, durchgehend braunfleckig und gebräunt, breitrandiges, seitlich und unten unbeschnittenes Exemplar. Schlagwörter: Fabeln, Reimer, Reineke Fuchs |
120,-- | ![]() |
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| Walton, Izaak and Charles Cotton. The complete angler. Or complative man’s recreation. In two parts. … With draughts, of all the fish; ornamented with a number of copper plates, and a great variety of useful and copious notes by Moses Browne. … Also the laws that concern angling. And with an appendix. … The eight edition, with the addition of all the songs set to music. 2 Teile in 1 Band. London, Richard and Henry Causton 1772. Kl.-8° (16 x 10 cm). XXIV, 237 S.; S. 238-363, [4] Bl. mit 10 Kupfertafeln (davon 2 Frontisp.), zahlr. Holzschnitte im Text und Musiknoten. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung.
Coigney 11. Westwood/Satchell 222. Vgl. Bosgoed 4338, Dean II, 603 und Schwerdt II, 289. – Das erfolgreichste engl. Werk über Fischfang. – Der erste Teil mit dem Untertitel: „The contemplative man’s recreation“ stammt von I. Walton (1593-1683); der zweite Teil mit dem Untertitel: „being instructions how to angle for a trout or grayling in a clear stream“ von C. Cotton (1630-1685). – Die erste Ausgabe erschien bereits 1653 und wurde 1676 von Cotton bearbeitet und ergänzt. – Rücken fachgerecht erneuert, altes Exlibris, stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Angling, Fische, Fischerei, Fischfang, Fishes, Fishing |
320,-- | ![]() |
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| Wagner, Johann Jakob. Der Staat. Würzburg, im Verlage des Verfassers 1815. 8°. XVI, 398 S. Marmorierter Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und dezenter Rückenvergoldung.
ADB XL, 510 ff. Goed. V, 12.29.9. Humpert 7855. Ziegenfuß II, 816. – Zweite Variante des erstmals 1811 erschienenen staatsphilosophischen Hauptwerkes des Würzburger Philosophie-Professors J. J. Wagner (1775-1841). – Wagner konstruiert hier ein System von Tetraden, womit er die Triaden Schellings glatt überbietet. – „So suchte er den Gedanken, daß „Mathematik das Gesehbuch der Welt und die Form der Erkenntniß und der Dinge sei“, näher zu begründen und dadurch „die Mathematik aus einer bloßen Größenlehre auf die Stufe der letzten Wissenschaft oder derjenigen Lehre zu erheben, durch welche jedes Wissen erst Wissenschaft“ werde. Die begriffenen mathematischen Sätze sollen zugleich die Kategorien des Denkens und die Formen der Sprache sein. Die Constructionsweise nach Tetraden d. h. nach der Verbindung des absoluten und relativen Gegensatzes, die er hier schon als Weltgesetz im Gegensatz zu dem triadischen Schema des Identitätssystems hatte nachweisen wollen, wandte er weiter an in seinem Werke „Der Staat“ (Würzb. 1815, 2. Aufl. Ulm 1848), das trotz alles Gedankenreichthums den von ihm erhofften Beifall nicht fand“ (Max Heinze in ADB). – Kapital und Fuß etwas berieben, N.a.V., stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Staatsphilosophie |
240,-- | ![]() |
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| Grieshaber, H(elmut) A(ndreas) P(aul). Jofsef. (Übersetzung von Martin Buber. Mit einer Einleitung von Hans Mayer und Nachworten von Katharina und Karl Eßlinger „Die Untertürkheimer Stadtkirche St. Germanus und die Josefslegende von HAP Grieshaber“ und Margot Fuerst). Stuttgart, Gerd Hatje (1973). Quer-4°. 81, (1) S. mit 36 teils farb. Tafeln und 1 doppblattgr. Farbholzschnitt. Illustr. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag (Orig.-Farbholzschnitt).
Erste Ausgabe. – Schutzumschlag am Vorderdeckel mit kl. Randeinriß (3 cm.), gutes Exemplar. Schlagwörter: Bibel, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Josefserzählung |
40,-- | ![]() |
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| Reist, Kotscha. Echoes. Berlin, Revolver Publishing (2012). 4°. 176 S. mit zahlr. farbigen Abbildungen. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Von Kotscha Reist auf dem Titelblatt signiert. – Der Schweizer Künstler K. Reist (geb. 1963 in Bern) lebt und arbeitet in Thun. – „Bei Kotscha Reists Bildern liegen Fotovorlagen zu Grunde, die er frei interpretierend und manchmal auch variierend auf den Bildträger überträgt. Meist stammen die Referenzen aus Zeitungen und Zeitschriften; oft verwendet er aber auch eigene oder gefundene Fotografien. Mal schemenhaft zurückhaltend, Mal kraftvoll inszeniert, breitet sich vor den BetrachterInnen ein Kosmos von Aktualität und Historie aus. Landschaften und Interieurs stehen gleichberechtigt neben figurativen Arbeiten. Die Motive sind vielfältig: Immer wieder finden sich jedoch Aststrukturen, Menschen mit kuriosen Haltungen, Fenstersituationen oder Tiere – und oft auch mehrere Versionen des gleichen Sujets. Mittels Vergrösserung oder Verkleinerung werden die Vorlagen verfremdet; dazu blendet er Details aus oder rückt sie unvermittelt ins Zentrum oder verdeckt einzelne Bildpartien. Stets jedoch setzt er seinen Schwerpunkt auf das vermeintlich Banale und entrückt damit dessen Bezug zur Wirklichkeit. Auf der einen Seite können die Bilder eine Sicht in einen Mikrokosmos aufzeigen, auf der anderen eine fast makrokosmotische Darstellung der Welt. Auf jeden Fall sind sie aus der Zeitachse heraus gerissene Momentaufnahmen, zum Teil völlig entkontextualisiert und in eine neue Welt gesetzt – irritierende Erinnerungsfragmente eines kollektiven Gedächtnisses. Die offene Struktur lässt Raum für Geschichte und vor allem für Geschichten. Banalitäten verschwimmen im Raum der Zeit und drängen sich doch unmittelbar und zum Teil ohne, dass man möchte, ins Bewusstsein der BetrachterInnen“ (kotschareist(dot)ch). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Signierte Bücher |
70,-- | ![]() |
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| Vogt, Philipp Friedrich Wilhelm. Lehrbuch der Pharmakodynamik. Erster Band welcher die allgemeine Pharmakodynamik, die Narcotica, Nervina, Antiphlogistica, Excitantia und Tonica enthält. – Zweiter Band, welcher die Antiseptica, Gummiresinosa et Balsamica, Wärme, Resolvenia, Aromata und Nutrientia enthält. 3., verm. und verb. Auflage. 2 Bände. Giessen, Georg Friedrich Heyer und Wien, Carl Gerold 1832. 8°. XX, 744 S.; XII, 718 S. Pappbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und Linienvergoldung.
Engelmann 604. Hirsch/Hübotter V, 789. Lesky 688. – Erschien zuerst 1821. – P. F. W. Vogt (1786-1861) war Prosector am anatomischen Theater und Professor in Giessen. – Einbände etwas berieben und bestoßen, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Arzneimittel, Arzneimittelverzeichnis, Pharmacology, Pharmakologie |
120,-- | ![]() |
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| Shakespeare, William. Sämmtliche dramatische Werke. Ausgabe on 12 Bänden. Übersetzungen von A. Böttger, H. Döring, Alex. Fischer, L. Hilfenberg, W. Lampadius, Th. Mügge, Th. Oelckers, E. Ortlepp, C. Petz, K. Simrock, E. Susemihl, E. Thein. 12 Bände. Leipzig, Georg Wiegand 1839. Kl.-8°. Marmorierte Pappbände der Zeit mit jeweils 2 goldgeprägte Rückenschildern und Linienvergoldung.
Einbände etwas berieben, das untere Rückenschild von Band I und X mit Fehlstellen, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
100,-- | ![]() |
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| Menzel, Wolfgang. Die Naturkunde im christlichen Geiste aufgefaßt. In drei Bänden. 3 Bände in 1. Stuttgart, Paul Neff 1856. 8°. XII, 372 S.; VI, 346 S.; VI, 410 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Rückenvergoldung.
NDB XVII, 92 ff. – Erste Ausgabe, selten. – Der Politiker und Schriftsteller W. Menzel (1798-1973) „übernahm 1825 in Stuttgart die Redaktion des „Literaturblatts“ zu Cottas „Morgenblatt für gebildete Stände“. 1831 begann (er) mit der Wahl in die württ. Zweite Kammer seine Laufbahn als Politiker. 1835 erfolgte M.s publizistischer Angriff auf das „Junge Deutschland“. 1836-46 war er Mitherausgeber der „Deutschen Vierteljahresschrift“. 1848 fand sich M. erneut als Mitglied in der württ. Kammer; bei seiner Bewerbung für das Paulskirchenparlament unterlag er dem Kandidaten der Linken. Seit 1850 wirkte M. als freier Schriftsteller in Stuttgart“ (J. Weber in NDB). – Gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Astronomie, Biologie, Botanik, Geologie, Mineralogie, Zoologie |
60,-- | ![]() |
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| Leyen, Friedrich von der (Hrsg.). Deutsche Dichtung des Mittelalters. Frankfurt am Main, Insel-Verlag (1962). Kl.-8°. 1071, (1) S. Weinroter Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückentitel und Deckelvignette und Schutzumschlag.
Sarkowski 370. – „Diese Ausgabe enthält die bedeutendsten und heute noch lebendigen deutschen Dichtungen aus der ersten Blütezeit der europäischen Literatur, von der Heldendichtung, der geistlichen Dichtung über die Lyrik der Stauferzeit, das höfische Epos bis zu den Predigten und Schriften der Mystik.“ – Schutzumschlag am Kapital leicht bestoßen, sehr gutes Exemplar der schönen Ganzlederausgabe. Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben |
40,-- | ![]() |
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| Jüttemann, Herbert. Schwarzwälder Uhren. – Black Forest clocks. – Pendules de la Forêt-Noire. Karlsruhe, Badenia-Verlag (1991). Quer-Gr.-8°. 72 S. mit zahlr. farb. Abb. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. (Reihe: Bildbände Heimatkunde / Landesgeschichte).
Mit eigenhändiger Widmung von H. Jüttemann. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Baden-Württemberg, Badenia, Kunsthandwerk, Schwarzwald, Signierte Bücher, Uhr, Uhren, Uhrenliteratur, Uhrmacherhandwerk, Widmungsexemplar |
30,-- | ![]() |
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| Goldin, Nan. Vakat. Mit Gedichten von Joachim Sartorius. Köln, Walther König 1993. Quer-8° (18 x 26,5 cm.). 48 S. mit ca. 30 teils doppelblattgr. farbige Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Pappband.
Koetzle, Fotografen A-Z 142. – Mit eigenhändigen Widmungen von Nan Goldin „For Sybille a new century but the old book still exists. I’m so proud to be published with Joachim. Nan Goldin“ und J. Sartorius „Liebe Sibylle, für Dich mit sehr vielen guten Wünschen für 1991 Dein Joachim“. – „Goldin’s first series of photographs to exclude people. Nevertheless, their presence is strongly felt in these empty rooms“ (Walter König). – „Nan Goldin ist eine leidenschaftliche Chronistin der Liebe im Zeitalter von ungeklärter Geschlechtlichkeit, Glamour, Schönheit, Gewalt, Tod, Rausch und Maskierung. […] Ihre Kamera hält das Auf und Ab der sozialen Erfahrungen fest, die mit dem Verlangen nach dem Anderen verknüpft sind: Liebe und Hass in intimen Beziehungen; Augenblicke der Einsamkeit, der Selbstenthüllung und der Anbetung; eine Sexualität, die von den Zwängen der biologischen Festlegung befreit ist. Aber Goldins Geschichte ist nicht abstrakt. Sie wird durch das Leben der Menschen erzählt, die Teil ihres eigenen Lebens sind“ (E. Sussman in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Lyrik, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
400,-- | ![]() |
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| Mascarelli, Carlo de. Omaggio e ricordo al nostro Augusto Sovrano Francesco Giuseppe I. Poesie. Zara (Zadar), Selbstverlag 1889. 8°. 38 S. Mit 1 ganzs. Holzstich-Portrait (Büste Kaiser Franz Josef I.). Dunkelroter Orig.-Samteinband mit goldgepr. Deckeltitel, Deckelvergoldung und Goldschnitt in Pappkassette.
Weltweit nur 1 Exemplar in der Österr. Nationalbibliothek nachweisbar. – Privatdruck und Geschenkexemplar für Kaiser Franz Josef mit italienischen Gedichten des Dalmatinischen Adeligen Carlo Mascarelli de Monteverde (1832-?). – Sehr gut erhalten. Schlagwörter: Austriaca, Einbände, Einbandkunst, Lyrik, Österreich, Privatdruck, Wien |
320,-- | ![]() |
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| (Haas, Karl). Das Hüttchen auf der Türkenschanze. Eine romantische Geschichte aus den Zeiten Kaiser Leopold des Ersten. Leipzig, Verlag nicht ermittelbar 1802. 8°. Titel, 223 S. mit gestoch. Frontispiz von F(ranz) Weber. Moderner Halbleinenband mit goldgepr. Rückenschild.
Nicht bei Holzmann/Bohatta, Verfasser durch digitalisierten Zettelkatalog der hessischen Bibliotheken (Hebis-Retro) ermittelt. – Einzige Ausgabe. Sehr seltener Trivial-Roman. – Erzählt wird die Geschichte von Jakob Wollfahrt, der mit seiner Frau „bald nach aufgehobener Belagerung in Wien an(kommt), um sich daselbst durch Handarbeit seinen Unterhalt zu erwerben“ (S. 5). – „Als die Türken 1683 gegen Wien vorrückten (Zweite Türkenbelagerung), verließ (Kaiser Leopold I.) mit dem Hof die Stadt, ging nach Passau und überließ die Verteidigung Wiens Bürgermeister Liebenberg und Ernst Rüdiger von Starhemberg; die siegreiche Entsatzschlacht am Kahlenberg (12. September 1683) führte zur Aufhebung der türkischen Belagerung Wiens und leitete anschließend die Rückgewinnung ganz Ungarns sowie Siebenbürgens für das Haus Österreich ein (Friede von Karlowitz 1699)“ (Wikipedia). – Stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Trivialliteratur, Wien |
140,-- | ![]() |
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| Rein, V(eronika, d. i. V. Reinhardt). 24 alte und neue Spiele. Mit Versen, Erklärungen von V. Rein und zwölf farbigen Bildern nach Aug(ust) Reinhardt. Dresden, Rudolf Kuntze (Deckel: Wilhelm Bock) 1862. 4° (26,6 x 21,5 cm.). [26] Bl. mit 12 farblithogr. Tafeln. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Heinsius XIV, 301. Pataky II, 179 (mit dem Titel: „Das Spielbuch für Kinder“). Nicht in den einschlägigen Kinderbuch-Bibliographien. – Wohl einzige Ausgabe, sehr seltene Gemeinschaftsarbeit des Dresdner Ehepaars Veronika (1836-?) und August Reinhardt (1831-1915). Am erfolgreichsten war das erste Bilderbuch „Das Ein mal Eins wird hier gebracht, wie es den Kindern Freude macht“ (Dresden, Bock 1861), das bis 1888 sechsmal aufgelegt wurde. – Beschrieben und dargestellt werden 24 heute meist vergessene Kinderspiele, darunter „Reifspiel“, „Blinde Kuh“, „Brücke bauen“ und „Kränzchen winden“. – Der Leipziger Landschaftsmaler, Zeichner und Illustrator August Reinhardt lebte und arbeitete seit 1859 in Dresden. 1893 bis 1911 war er Zeichenlehrer am Kadettenkorps. – Rückendeckel und Vorsätze fachgerecht erneuert, Titel und das letzte Blatt mit restaurierten Randläsuren, stellenweise etwas braun- und fingerfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Kinderspiele |
320,-- | ![]() |
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| Schildbürger – Aleph Beth Gimel. Das Lalenbuch. Wunderseltsame, abenteuerliche, unerhörte und bisher unbeschriebene Geschichten und Thaten der Lalen zu Lalenburg, in Misnopotamia hinter Utopia gelegen. Jetzund also frisch … in deutsche Sprache gesetzt. Aufs neue gemehrt und gebessert. Gedruckt in Verlegung des Autoris der Festung Misnopotamia (Stuttgart, J. Scheible’s Buchhandlung 1839). 8°. 158 S. mit lithogr. Frontispiz und 50 Abb. auf 25 lithogr. Tafeln (von Willibald Cornelius). Leinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Romantikervergoldung. (Lieblingsbücher in alten und neueren Geschichten, Sagen und Schwänken, Zweiter Theil).
Hayn-Got. IX, 528. Rümann, Illustr. Bücher 275, 2. – Erste Ausgabe mit diesen Illustrationen. – Zweiter Teil der seltenen, von Willibald Cornelius (1809-?) herausgegebenen Reihe von Volksbüchern, als Band I erschien 1838 bereits „Der wiedererstandene Eulenspiegel“. Insgesamt erschienen bis 1840 sieben Teile. Das Fronispiz zeigt einen Wanderer mit einem Sack über der Schulter und dem Vers „Wist ihr auch wer ich, der ich bin, / Ich bin ein Mann von hohen Sinn, / Ich bin groß Hans von großen Linden, / Und thu mein Schuh mit Baste binden, / Der Sack ist zwar grausam schwer, / Doch sind mein Gedanken noch viel mehr / Darumb weicht, ich trag ein Sack mit Hopff. / Macht mir nicht unrühig meinen Kopff.“ – Reich illustrierte Ausgabe der Historie von den „Schildbürgern aus Misnopotamia“. Der Erstdruck des aus verschiedenenen Volkserzählungen kompilierten und durch moralische Andeutungen erweiterten utopischen Schwankromans erschien 1597 in Straßburg (vgl. Goed. II, 560 und Hayn-Got. IX, 527). – Einband etwas angestaubt, stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Schildbürger, Volksbuch, Volksbücher |
240,-- | ![]() |
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| Clergue – Tournier, Michel (Postface). Lucien Clergue. Arles, chez l’artiste Mai 1972. Imperial-Folio (48 x 37 cm.). Une double page (texte) et „six héliogravures rehaussé d’une épreuve au bromure exécutée dans son atelier d’Arles“. En feuilles, sous chemise avec signature originale de L. Clergue.
No. 40 de 200 exemplaires avec une photographie de nu numérotée (gélatine de bromure d’argent, 23,5 x 25,5 cm.). – Le grand photographe français. Le photographe Lucien Georges Clergue (1934-2014) a fait la connaissance de Picasso en 1953, avec qui il a noué une amitié de toute une vie. Clergue s’est fait connaître en 1954 avec son cycle « Les Saltimbanques » (photographies des ruines d’Arles). Depuis 1956, il a réalisé de nombreuses photos de nus et de paysages, principalement en Camargue et, depuis 1980, dans le désert américain. – La photographie du nu féminin dans l’eau, „looking like Juno, coming out of the waves of the sea as if they were symbolic forms of life“ (A. Bertolotti on „Corps mémorables“ Paris 1957). – Couverture un peu poussiéreuse et tachée, sinon bien conservée. – No. 40 of 200 copies with 1 numbered nude photograph (silver bromide gelatin, 23.5 x 25.5 cm.). – The great French photographer. The photographer Lucien Georges Clergue (1934-2014) met Picasso in 1953, with whom he forged a lifelong friendship. Clergue first came to prominence in 1954 with his cycle ‘Les Saltimbanques’ (photographs of the ruins of Arles). Since 1956, he has taken numerous nude and landscape photographs, mainly in the Camargue and, since 1980, in the American desert. – The photograph of the female nude in water, ‘looking like Juno, coming out of the waves of the sea as if they were symbolic forms of life’ (A. Bertolotti on ‘Corps mémorables’ Paris 1957). – Cover a little dusty and stained, otherwise well preserved. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Nummerierte Bücher, Original-Photographie, Photography of the nude, Signierte Bücher |
950,-- | ![]() |
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| Cartier-Bresson, Henri. Les Européens. Photographies. (Publiée par Tériade (d. i. Stratis Eleftheriadis) et Marguerite Lang). Paris, Éditions Verve (1955). Folio (37 x 28 cm.). 6 S. und 114 teils doppelblattgr. Duotone-Tafeln in Heliogravure. Farbig illustr. Orig.-Pappband (von Joan Miró).
Auer 356. Koetzle, Fotografen A-Z 86 f. Parr/Badger I, 209. Roth, The book of 101 books 134. Sinibaldi-Couturier 107. – Erste Ausgabe. – Dazu: Orig.-Photographie (Sibergelatine, 30 x 20 cm.) 3 Soldaten und 2 Kinder vor einem Gebäude, Deutschland 1944, rückseitig mit Stempeln des Fotografen und der schwedischen Fotoagentur Europa-Press AB. – Henri Cartier-Bresson (1908–2004) gilt als der Wegbereiter des modernen Fotojournalismus. Gemeinsam mit Robert Capa und David „Chim“ Seymour gründete er 1947 die Fotografenkooperative und -Agentur „Magnum“. Sein Blick für das Skurrile im Alltag war legendär. Er fotografierte unter anderem in Spanien, Kamerun, Italien, Indien, Pakistan, China, Mexiko und den USA. – „Kein Fotograf hat über die Ästhetik der Fotografie intensiver reflektiert als Cartier-Bresson, keiner Theorie und Praxis in einer Weise zur Einheit verschmolzen, dass jedes seiner fotografischen Bilder Ausdruck eines entschlossenen ästhetischen Selbstverständnisses ist, ohne freilich an unvermittelter Überzeugungskraft einzubüßen, keiner auch hat eine solche Meisterschaft im Erfassen des ‚entscheidenden Augenblicks‘ offenbart, des Augenblicks, an dem sich für eine denkbar kurze Zeitspanne alle bewegter Elemente des Motivs im Gleichgewicht befinden“ (Klaus Honnef in Koetzle). – „The Decisive Moment (Images à la sauvette) is one of the greatest of all photobooks, and Cartier-Bresson repeated its artistic success three years later with The Europeans (Les Européens). The format of the book is the same, this time with a cover designed by Joan Miró. What gives The Decisive Moment a slight edge is the fact that it contains images chosen from the whole of his career prior to the 1950s, while those in The Europeans were made from 1950–55. As its title suggests, The Europeans has a more specific theme – postwar life in Europe – and although for most photographers this would tend to be a strengthening factor, in this case it might be felt to be a marginal weakness; Cartier-Bresson is at his best when at his most universal“ (Martin Parr). – Sehr gutes sauberes Exemplar. – First edition. – Accompanied by: original photograph (silvergelatine-print, 30 x 20 cm.) 3 soldiers and 2 children in front of a building, Germany 1944, stamped on the verso by the photographer and the Swedish photo agency Europa-Press AB. – Henri Cartier-Bresson (1908-2004) is considered the pioneer of modern photojournalism. Together with Robert Capa and David ‘Chim’ Seymour, he founded the photographer co-operative and agency ‘Magnum’ in 1947. His eye for the bizarre in everyday life was legendary. He photographed in Spain, Cameroon, Italy, India, Pakistan, China, Mexico and the USA, among other places. – ‘No photographer has reflected more intensively on the aesthetics of photography than Cartier-Bresson, no photographer has merged theory and practice into a unity in such a way that each of his photographic images is an expression of a resolute aesthetic self-image, without, of course, losing any of its immediate persuasive power, nor has any photographer revealed such mastery in capturing the “decisive moment”, the moment at which all the moving elements of the motif are in equilibrium for a conceivably short period of time’ (Klaus Honnef in Koetzle). – A very good and clean copy. Schlagwörter: Europa, Europe, Original-Photographie |
2.000,-- | ![]() |
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| (Goegg, Amand). Nachträgliche authentische Aufschlüsse über die Badische Revolution von 1849, deren Entstehung, politischen und militärischen Verlauf. Nebst einem Nachtrag und als Einleitung eine gedrängte Darstellung der politischen Vorgänge in Baden von 1818 an, unter Hinweisung auf die Hauptereignisse in den übrigen Theilen Deutschlands. Zürich, Verlags-Magazin 1876. Kl.-8°. 192 S. Halbleinenband um 1900 mit handschr. Rückenschild.
Kärcher 7154. Lautenschlager 8225. – Einzige Ausgabe, selten. – Der Freiheitskämpfer, Mitglied des badischen Exekutionsausschusses 1848, Politiker und Kaufmann A. Goegg (1820-1897) war „nach dem Stud. der Kameralwissenschaften Beamter des Grossherzogtums Baden. 1848-49 Teilnehmer der Revolution, zuletzt Finanzminister und Mitglied der provisor. Regierung. Nach der Niederlage Flucht in die Schweiz (Zürich und Genf), 1849 und nochmals 1854 ausgewiesen. Bis 1856 in Paris, London und den USA, Beteiligung an Revolutionsprojekten der Emigration. 1856 Gründung einer Spiegelfabrik in Genf. Nach der Amnestie 1862 Leiter einer Glasfabrik in Offenburg (Baden). Ab 1866 wieder in Genf als Leiter einer Londoner Firma, zugleich aktiv im dt. Arbeiterbildungsverein Genf und in der sog. Zentralisation, der Dachorganisation der dt. Arbeitervereine (1869 Mitglied des Zentralkomitees, Mitredaktor des „Felleisens“). 1868 Mitorganisator des Genfer Bauarbeiterstreiks. 1867 Mitbegründer der Internat. Liga für Frieden und Freiheit, Mitglied des Zentralkomitees. Zwischen 1872 und 1882 ausgedehnte Vortrags- und Studienreisen in Nord- und Südamerika sowie in Australien. Ab 1883 in Renchen“ (M. Bürgi in HLS). – Siehe auch ausführlich bei C. F. Lautenschlager, „Amand Goegg, ein badischer Achtundvierziger“, in Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins, Band 96, 1948, S. 19 ff. – N.a.V., stellenweise leicht braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Badenia, Badischer Aufstand, Revolution, 1848-1849 |
140,-- | ![]() |
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| Bluntschli, (Johann Caspar). Staatswörterbuch in drei Bänden. Auf Grundlage des deutschen Staatswörterbuchs von Bluntschli und (Karl Ludwig Theodor) Brater in elf Bänden, in Verbindung mit andern Gelehrten bearbeitet und herausgegeben von (Richard) Löning. 3 Bände. Zürich, Friedrich Schultheß 1869-(1875). Gr.-8°. Titel, 815 S.; 810 S.; 1000, 90 S., [1] Bl. Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückentiteln und Linienvergoldung.
ADB XLV, 35. Menger 961. NDB II, 337 f. Stintzing-Landsberg III/2, 552 ff. Zischka 175. – Zweite gekürzte und teils neu bearbeitete Ausgabe; die erste Ausgabe erschien 1857 bis 1870 in 11 Bänden. Der Herausgeber schreibt in seinem Nachwort, dass diese Neubearbeitung u. a. wegen des Deutsch-Französischen Kriegs erst 1875 fertig gestellt werden konnte. „Alle diese Schwierigkeiten mußten zum Theil ertragen und konnten nur langsam überwunden werden. Es ist das endlich gelungen. Wenn man das Werk mit dem umfangreichen Deutschen Staatswörterbuch in elf Bänden vergleicht, so wird man wohl zugestehen, daß die wesentlichen Vorzüge des größeren Werkes in dem kleineren Werke wieder zu finden sind, und daß auch viele Artikel neu und zeitgemäß umgearbeitet worden“ (J. C. Bluntschli). – „Wissenschaftlicher als Rotteck und Welcker. Gegen den Ultramontanismus“ (Zischka). – Rücken etwas aufgehellt, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Lexica, Staatsrecht, Staatswissenschaften, Wörterbücher, Lexika |
200,-- | ![]() |
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| Penker, Johann Ignaz. Kritische Blicke in das Wesen des Chemismus. Jungbunzlau, Franz Gerzabek 1817. 8°. [2] Bl., VIII, 176 S. Interims-Kartonumschlag der Zeit.
Callisen XXXI, 1184 a. – Erste Ausgabe. Mit einem Gedicht von Theodor Körner nach dem Titelblatt. – „Es ist überhaupt sehr zu wünschen, daß nicht allein in der Chemie, sondern in allen Fächern des menschlichen Wissens wieder die uralte Lebendigkeit an der Stelle der steifen und unbehülflichen Masse trete, und nach lange sinnloser Zersplitterung zu einem gegliederten organischen Ganzen wieder vereint werde, was im Weltall durch tiefe Einheit und Harmonie besteht“ (Vorwort). – Enthält u. a. ein Kapitel über Brennprozesse (S. 84) und Phosphoreszenz (S. 116) sowie „Komparative Blicke auf die Substanz organischer Wesen und die Hauptzüge des in denenselben waltenden chemischen Prozesses“. Eine Rezension des Werkes erschien 1818 in den „Allgemeinen medicinischen Annalen“ (S. 1126). – Stellenweise etwas braunfleckig, gutes wie meist unbeschnittenes Exemplar. Schlagwörter: Chemie / Alchemie |
60,-- | ![]() |
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| Tabernaemontanus, Jakob Theodor. Neuw vollkommentlich Kräuter-Buch. Mit schönen und künstlichen Figuren aller Gewächs der Bäumen, Stauden und Kräutern so in teutschen und welschen Landen. 3 Teile in 1 Band. Basel, Jacob Werenfels 1664. Folio (38 x 24 cm.). [8] Bl., 663 S.; [2] Bl., S. 665-1316; S. 1317-1529, [66] Bl. mit altkolorierter Holzschnitt-Titelbordüre und ca. altkolorierten 3000 Textholzschnitten. Blindgeprägter Schweinsledereinband der Zeit.
Heilmann, Kräuterbücher 296 ff. Hirsch-Hüb. V, 503. Junk, Bibliotheca Botanica 607. Nissen BBI, 1931. Pritzel 9093. Schreiber, Kräuterbücher 51. – Erste Basler und insgesamt vierte Ausgabe. Das berühmte Kräuterbuch von Tabernaemontanus (1522-1590), in der letzten, von Caspar Bauhin (1560-1624) bearbeiteten Frankfurter Ausgabe, die zum ersten Male einen dritten Teil enthält. – Hier in einem äußerst seltenen vollständig altkolorierten Exemplar. – J. T. Tabernaemontanus (1520-1590) war Schüler Bocks und sammelte ein Menschenleben lang an einem Herbarium in- und ausländischer Pflanzen. Das riesige Sammelsurium hatte anfangs keinen verlegerischen Erfolg und fand erst in der Überarbeitung Bauhins seinen Weg in die europäische Öffentlichkeit. Die Pflanzenholzschnitte sind meist Kopien nach verschiedenen Quellen (wie den Kräuterbüchern von Fuchs, Mattioli etc.). – Einband restauriert, freie Vorsätze fehlen, durchgehend gebräunt, stellenweise braunfleckig und etwas feuchtrandig, wenige Blatt mit restaurierten Randläsuren, sehr gutes Exemplar; alle Ausgaben dieses Kräuterbuchs sind vollständig handkoloriert äußerst selten. – First Basel edition and 4th edition in total. The famous herbal by Tabernaemontanus (1522-1590), in the last Frankfurt edition edited by Caspar Bauhin (1560-1624), which contains a third part for the first time. – Here in an extremely rare, completely old-coloured copy. – J. T. Tabernaemontanus (1520-1590) was a pupil of Bock and spent a lifetime collecting domestic and foreign plants at a herbarium. Initially, this huge collection was not a publishing success and only found its way to the European public when Bauhin revised it. The woodcuts of the plants are mostly copies from various sources (such as the herbal books by Fuchs, Mattioli etc.). – Binding restored, free endpapers missing, browned throughout, brownstaining and somewhat dampstained in places, a few leaves with restored marginal tears, a very good copy; all editions of this herbal book are extremely rare, completely hand-coloured. Schlagwörter: Botanik, Botany, Heilpflanzen, Kräuterbücher, Medicine, Medizin |
9.800,-- | ![]() |
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| Frank, Robert. The lines of my hand. Zurich, Frankfurt, New York, Parkett / Der Alltag Publishers (1989). 4°. [170] S. mit zahlr. teils farb. Abb. Illustr. Orig.-Pappband mit bedruckten Japanpapier-Schutzumschlag. (Parkett-Der-Alltag-Edition, Band 1).
Vgl. Parr/Badger I, 261. – Erschien zuerst 1972 in Tokio. – Der meist fehlende Schutzumschlag im unteren Rand mit größerem Einriss am Vorderdeckel, gutes Exemplar. |
80,-- | ![]() |
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| Blossfeldt, Karl. Wundergarten der Natur. Neue Bilddokumentation schöner Pflanzenformen. 120 Bildtafeln. Berlin, Verlag für Kunstwissenschaft o. J. (1928). 4°. Portfolio, XIII, (3) S. und 137 Abb. auf 120 num. Bildtafeln in Kupfertiefdruck. Hellgraue Orig.– Halbleinen-Flügelmappe mit Deckeltitel und Deckelvignette (Entwurf: Curt Siebert). (Urformen der Kunst, Neue Folge).
Heidtmann 14481. Heiting/Jaeger I, 194 ff. (mit mehreren Abb.). Roth, The Open Book 106 f. – Erste Ausgabe des berühmten Werks in der seltenen Portfolio-Ausgabe. – „Dass hier die hohe Qualität des ersten Bandes beibehalten werden konnte, liegt daran, dass trotz des Verlagswechsels erneut die Graphische Anstalt Ganymed in Berlin mit der Druckherstellung beauftragt wurde… Gleich zu Beginn des Abbildungsteils fallen erste Unterschiede zu ‚Urformen der Kunst‘ ins Auge. Die Pflanzen bilden fast immer einen stärkeren Kontrast zum Hintergrund, was daran liegt, dass dieser, im Gegensatz zum vorherrschenden Grau des ersten Bildbandes häufig schwarz oder weiß gehalten ist. Dadurch geraten die Licht-Schatten-Kontraste insgesamt wesentlich eindrücklicher, die Pflanzen wirken folglich noch plastischer… Überhaupt tauchen nur wenige Seiten mit zwei oder drei Fotografien auf… Abgesehen davon, dass diese neue Form der Anordnung sich mehr den botanischen Gegebenheiten anpasst, entspricht sie in ihrer Klarheit und Strenge auch wesentlich deutlicher dem Stil der Neuen Sachlichkeit. Diese Feststellung darf im Übrigen für den gesamten zweiten Bildband gelten“ (B. Hammers in Heiting/Jaeger). – „Blossfeldts Aufnahmen zeigen in starker Vergrösserung pflanzliche Details und organische Formbildungen, die Bezüge zu dekorativen Elementen und ornamentalen Formen der Kunstgeschichte deutlich machen. Diese fotografischen Arbeiten beeinflussten Renger-Patzsch und Finsler“ (R. Mißelbeck S. 25). – Exlibris, sehr gutes vollständiges und sauberes Exemplar. – First edition of the famous work in the rare portfolio edition. – “The fact that the high quality of the first volume could be maintained here is due to the fact that, despite the change of publisher, the Graphische Anstalt Ganymed in Berlin was once again commissioned to produce the print… The first differences to ‚Urformen der Kunst‘ are noticeable right at the beginning of the illustration section. The plants almost always form a stronger contrast to the background, which is due to the fact that this is often black or white, in contrast to the predominant gray of the first illustrated volume. This makes the light-shadow contrasts much more impressive overall, and the plants therefore appear even more vivid… In fact, there are only a few pages with two or three photographs… Apart from the fact that this new form of arrangement is more in keeping with the botanical conditions, it also corresponds much more clearly to the New Objectivity style in its clarity and austerity. Incidentally, this statement can be applied to the entire second illustrated book” (B. Hammers in Heiting/Jaeger). – “Blossfeldt’s photographs show highly enlarged plant details and organic formations that make clear references to decorative elements and ornamental forms from art history. These photographic works influenced Renger-Patzsch and Finsler” (R. Mißelbeck p. 25). – Bookplate, very good, complete and clean copy. Schlagwörter: Botanik |
2.500,-- | ![]() |
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| Gesetzbuch über Verbrechen und schwere Polizey- Uibertretungen. 2 Teile in 1 Band. Wien, Thomas Edler v. Trattner 1803. 8°. [8] Bl., 326 S., [3] Bll.; 216 S., [2] Bl. mit Wappen-Holzschnitt auf dem Titelblatt und 1 gefalt. Tabelle. Pappband der Zeit mit Rückenschild.
Hellbling S. 336. Slg. Mayer 2720. Seemann 4516. Stubenrauch 1387. – Erste Ausgabe. Der erste Teil stammt hauptsächlich von Haan und Zeiller, der zweite wurde von Sonnenfels redigiert. – „Das auf Anordnung Leopolds II. ausgearbeitete neue Strafgesetz wurde 1796 zuerst in Westgalizien und nach Begutachtung durch verschiedene Länderkommissionen sowie Überprüfung durch die Hofkommission mit Patent vom 3. September 1803 in sämtlichen deutschen Erblanden in Kraft gesetzt“ (Hellbling). – Das Werk galt seinerzeit als legislatorische Meisterleistung. – Einband schwach braunfleckig, nur vereinzelt leicht braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Austriaca, Gesetzbuch, Österreich, Strafrecht |
140,-- | ![]() |
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| Gesetzbuch über Verbrechen und schwere Polizey- Uibertretungen. 2 Teile in 1 Band. Graz, Joh(ann) Andreas Kienreich 1804. 8°. [8] Bl., 326 S., [3] Bll.; 216 S., [2] Bl. mit Wappen-Holzschnitt auf dem Titelblatt und 1 gefalt. Tabelle. Pappband der Zeit.
Vgl. Hellbling S. 336. Slg. Mayer 2720. Seemann 4516. Stubenrauch 1387. – Zweite Ausgabe; die erste Ausgabe erschien 1803 bei Trattner in Wien. Der erste Teil stammt hauptsächlich von Haan und Zeiller, der zweite wurde von Sonnenfels redigiert. – „Das auf Anordnung Leopolds II. ausgearbeitete neue Strafgesetz wurde 1796 zuerst in Westgalizien und nach Begutachtung durch verschiedene Länderkommissionen sowie Überprüfung durch die Hofkommission mit Patent vom 3. September 1803 in sämtlichen deutschen Erblanden in Kraft gesetzt“ (Hellbling). – Das Werk galt seinerzeit als legislatorische Meisterleistung. – Einband etwas braunfleckig, vorderes Gelenk angeplatzt, nur vereinzelt leicht braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Austriaca, Gesetzbuch, Österreich, Strafrecht |
80,-- | ![]() |
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| Leyon, Bernd. Berlin on Vinyl. Der Blick auf die Stadt über Schallplattencover. 1. Aufl. Berlin, Bernd Leyon 2014. Quer-4°. 144 S. mit zahlr. farb. Abb. Farb. illustr. OPbd.
Neuwertiges Exemplar, originalverschweißt. Schlagwörter: Berlin, Cover, Pop music, Pop-Kultur, Schallplatten, Schallplatten Cover, Vinyl |
80,-- | ![]() |
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| (De Quincey, Thomas). Confessions of an English opium-eater. Second edition. London, Taylor and Hessey 1823. Kl.-8° (18 x 11 cm.). IV, 206 p., [3] pp. (publisher’s adverts). Half leather binding from around 1900 with gilt spine title and gilt spine and gilt top edge.
Norman 619: “the most famous account of drug addiction in English literature”. – „The first major work De Quincey published and the one that won him fame almost overnight“ (J. S. Lyon, Thomas de Quincey, New York, 1969, p. 91). – Thomas de Quincy’s (1785-1859) most famous and sensational work, ‘Confessions of an English Opium-Eater’, was first published in the London Magazine in 1821. – The Confessions maintained a place of primacy in De Quincey’s literary output, and his literary reputation, from its first publication; „it went through countless editions, with only occasional intervals of a few years, and was often translated. Since there was little systematic study of narcotics until long after his death, De Quincey’s account assumed an authoritative status and actually dominated the scientific and public views of the effects of opium for several generations“ (A. Hayter, Introduction to the Penguin edition, p. 22). – „Charles Baudelaire’s 1860 translation and adaptation, Les paradis artificiels, spread the work’s influence further. One of the characters of the Sherlock Holmes story The Man with the Twisted Lip (1891) is an opium addict who began experimenting with the drug as a student after reading the Confessions. De Quincey attempted to address this type of criticism. When the 1821 original was printed in book form the following year, he added an appendix on the withdrawal process; and he inserted significant material on the medical aspects of opium into his 1856 revision“ (Wikipedia). – Spine somewhat rubbed, very good copy untrimmed at sides and bottom. Schlagwörter: Autobiographie, Autobiography, Drogen, Drogenkonsum, Drugs |
1.200,-- | ![]() |
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| Iribe, (Paul) et (Jean) Cocteau (Ed.). Le Mot. Journal hebdomadaire illustré. Prémiere année, No. 2, Lundi 7. Dec. 1914. Paris, Corbeil, Imprimerie Crété 1914. Folio (43,5 x 28,5 cm.). 8 S. (inkl. Umschlag) mit Titel-Illustration in Rot und Schwarz (″La marche sur Paris“) von P. Iribe und 5 (1 doppelblattgr.) Illustrationen von J. Cocteau (unter dem Pseudonym Jim). Farbig illustr. Broschur-Umschlag.
Wichtige französische politisch-literarische Zeitschrift. – Mit einem Gedicht „Au Kronprinz“ und anderen deutsch-kritischen Texten von J. Cocteau, die Illustrationen sind teils mit seinem Pseudonym „JIM“ (der Name seines Hundes) signiert. Die zuerst wöchentlich erschienenen Hefte der Propaganda-Zeitschrift wurden teils an Soldaten gratis abgegeben. – Rücken mit Papierstreifen überklebt, im Blattrand angestaubt und papierbedingt gebräunt. Schlagwörter: Avantgarde, Kunst, Zeitschriften |
50,-- | ![]() |
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| Iribe, (Paul) et (Jean) Cocteau (Ed.). Le Mot. Journal hebdomadaire illustré. Prémiere année, No. 4, Samedi 2 Janv. 1915. Paris, Corbeil, Imprimerie Crété 1915. Folio (43,5 x 28,5 cm.). 8 S. (inkl. Umschlag) mit Titel-Illustration in Grün und Schwarz (″Le Kaiser Wilaine – Notre JouJou“) von P. Iribe und 5 (2 zweifarb.) Illustrationen von J. Cocteau. Farbig illustr. Broschur-Umschlag.
Wichtige französische politisch-literarische Zeitschrift. – Mit 2 ganzs. Illustrationen in Blau und Schwarz (″Le bonhomme Noel“ und „La semaine des anges – heuseusement que nous sommes invulnérables“) und Texten von J. Cocteau. – Die zuerst wöchentlich erschienenen Hefte der Propaganda-Zeitschrift wurden teils an Soldaten gratis abgegeben. – Papierbedingt etwas gebräunt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Kunst, Zeitschriften |
90,-- | ![]() |
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| Penker, Johann Ignaz. Kritische Blicke in das Wesen des Chemismus. Jungbunzlau, Franz Gerzabek 1817. 8°. [2] Bl., VIII, 176 S. Marmorierter Kartonumschlag der Zeit.
Callisen XXXI, 1184 a. – Erste Ausgabe. Mit einem Gedicht von Theodor Körner nach dem Titelblatt. – „Es ist überhaupt sehr zu wünschen, daß nicht allein in der Chemie, sondern in allen Fächern des menschlichen Wissens wieder die uralte Lebendigkeit an der Stelle der steifen und unbehülflichen Masse trete, und nach lange sinnloser Zersplitterung zu einem gegliederten organischen Ganzen wieder vereint werde, was im Weltall durch tiefe Einheit und Harmonie besteht“ (Vorwort). – Enthält u. a. ein Kapitel über Brennprozesse (S. 84) und Phosphoreszenz (S. 116) sowie „Komparative Blicke auf die Substanz organischer Wesen und die Hauptzüge des in denenselben waltenden chemischen Prozesses“. Eine Rezension des Werkes erschien 1818 in den „Allgemeinen medicinischen Annalen“ (S. 1126). – Stellenweise etwas braunfleckig, gutes wie meist unbeschnittenes Exemplar. Schlagwörter: Chemie / Alchemie |
60,-- | ![]() |
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| Le Sage, (Alain René). Geschichte des Gil Blas von Santillana. Aus dem Französischen von G(ustav) Fink. Mit Nachrichten über das Leben und die Schriften des Verfassers vom Uebersetzer. Pforzheim, Dennig, Finck & Cie. 1839. 4° (26 x 18 cm.). [2] Bl., XVI, 888 S. mit Portrait, Frontispiz und ca. 600 Holzstich-Illustrationen von Jean Gigou. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und dekorativer Rückenvergoldung sowie marmoriertem Schnitt.
Fromm 15083. Graesse IV, 174. Vgl. Rümann, Das illustrierte Buch S. 125 f., Vicaire V, 239 (beide franz. Orig.-Ausgabe von 1836). – Erste deutsche Ausgabe mit den Illustrationen von Gigoux, gleichzeitig Erstdruck der Fink’schen Übersetzung. – „En 1835 je fis mes illustrations du Gil Blas. Voici à quelle occasion: Un jour, on vint me demander cent vignettes pour une nouvelle édition de ce merveilleux livre. J’avoue que j’eus un moment d’effroi, presque. Il me semblait que je n’y trouverais jamais cent sujets de compositions. Mais, pourtant, je les fis. Quelques jours après, les éditeurs m’en demandèrent trois cents de plus. Alors, moi de recommencer à lire et de croquer au fur et à mesure mes illustrations. La semaine suimencer à lire et de croquer au fur et à mesure mes illustrations. La semaine suivante, les éditeurs s’apercevant de l’attrait que ces vignettes donnaient aux livraisons, m’en redemandèrent encore deux cents nouvelles. Bref, j’en fis six cents, et je croix que j’aurais pu continuer indéfiniment, Dubochet, l’un des trois éditeurs, n’avait alors que 14 000 francs pour tout potage, avec lesquels la publication fut commencée. Cependant, huit mois après, le 31 décembre 1835, – chacun des trois réalisait un bénéfice de 50 000 francs“ (Jean Gigou zit. nach A. Rümann). – „Mit dem kärglichen Verdienst seiner Arbeit konnte sich Gigoux das Material für ein Bild kaufen, das ihm die Große Medaille brachte und seinen Ruhm begründete“ (A. Rümann). – Nur vereinzelt schwach braunfleckig, sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar aus der Bibliothek des bedeutenden österreichischen Bibliothekars und Buch-Wissenschaftlers Moriz Grolig (1873-1949) mit dessen Foto-Exlibris. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher |
140,-- | ![]() |
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| Doisneau – Caradec, François. La compagnie des zincs. (Photographies de) Robert Doisneau. Paris, Editions Seghers (1991). 4°. 150 S., [1] Bl. mit ca. 60 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Pappband. (″Mots“, collection dirigée par Paul Fournel).
Vgl. Koetzle, Fotografen A-Z 98 f. – „La gouaille du petit peuple parisien élevée au rang des Beaux-Arts. Une citation de Queneau placée en exergue de ce livre donne le ron: „On se demande pourquoi, dans les cafés, les joueurs appellent si souvent le garçon Descartes.“ Caradec a longuement écouté et retranscrit les bons mots, engueulades, moqueries et traits d’esprit fusant d’un côté à l’autre des comptoirs qu’il a toujours fréquentés. Il exhume dans ce court livre tout un monde loufoque, souvent absurde, toujours hilarant, dont on est d’ailleurs pas très sûr qu’il existe encore. De l’exaspération d’une prostituée devant la lenteur d’un de ses clients grabataire aux vastes considérations sur les perroquets ventriloques, en passant par de graves méditations sur l’eau minérale. La Compagnie des zincs fait partie de ces très rares livres qui parviennent à faire pleurer de rire leur lecteur. „N’y a plus de pastis. – N’y a plus de pastis ? – Non. Les livreurs sont en grève. – En grève ? … Qu’est-ce qu’on va boire, alors ? – T’as qu’à boire l’eau du pastis : c’est gratuit ! – Ca va pas ? Tu me vois boire six verres d’eau à l’apéritif ?“ (F. Caradec). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bistro, Paris |
50,-- | ![]() |
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| Doisneau, Robert. Instantanés de Paris. Paris, Arthaud (1955). 4°. [170] S. mit 148 Abb. in Kupfertiefdruck. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Bouqueret, Paris 251. Koetzle, Eyes on Paris 268 f. – Erste Ausgabe. – „Doisneau ne cache pas son bonheur à photographier son environnement en plein changement, où les traditions perdurent malgé tout. En 1949, il publie chez Pierre Seghers son premier ouvrage, ‚La Banlieue de Paris‘…, et à raison d’une publication annuelle, ’Les Parisiens tels qu’ils sont’ (1954), ‚Instantanés de Paris‘ (1955), ‚Pour que Paris soit‘ (1956), puis ‚Gosses de Paris‘ (1956), etc.“ (C. Bouqueret). – „Instantanés de Paris (enthält) erstmals mittlerweile zu Ikonen avancierte Bilder wie „Traumgeschöpfe“, „Logenplatz“ oder „Das Schaufenster von Romi“…“ (H.-M. Koetzle). – Schutzumschlag mit geringen Randläsuren, gutes Exemplar. Schlagwörter: Paris |
140,-- | ![]() |
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| Brassaï (d. i. Gyula Halász). Le Paris secret des années 30. Paris, Gallimard (1976). 4°. 192 S. mit 123 Abb. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Koetzle, Eyes on Paris 348 f. – Erste Ausgabe. – Ausstattung von Robert Massin. – „Wer an Brassai denkt, denkt in der Regel an Ikon en wie „La Môme Bijou“ (als Close-up), „Fillede joie jouant au billard russe“ oder „Péripatécienne, quartier Italie“ Aufnahmen, die beispielhaft für eine nächtliche, dabei lasterhaft-frivole Hauptstadt stehen. Interessanterweise ist keines dieser Motive Teil seines legendären Bucherstlings „Paris de nuit“, jener „symphonie en noir majeur“; die bis heute zu den gelungensten Fotobüchern überhaupt gerechnet wird. Sieht man ab von dem wenig geliebten Band „Voluptés de Paris“, von „Carmera in Paris“ oder „Quiet Days in Clichy“ mit Henry Millers Text im Vordergrund, dann haben Brassaïs visuelle Klassiker erst mit Jahrzehnten Verspätung ihr Publikum erreicht, nämlich in Gestalt des Mitte der 1970er Jahre annähernd zeitgleich in Paris, London, New York, Frankfurt und Tokio publizierten Titels „Le Paris secret des années 30“. Wenn „Paris de nuit“; das Dekor geschaffen hat, schreibt der Brassaï-Biograf Serge Sanchez, „dann ließ „Paris secret“ die Schauspieler herein: Freudenmädchen, Künstler, Lebemänner, Nackt-Tänzerinnen, Gangster krochen aus den Kulissen und zeigten ihr Gesicht.“ Noch während der Abschlussarbeiten zu „Paris de nuit“, so Anne Tucker, habe Brassaï mit Aufnahmen für „Le Paris secret“ begonnen. … Als einer der Ersten, wenn nicht als Erster überhaupt erschließt Brassaï die Welt der Nachtbars, Bordelle oder Homosexuellen-Treffs für die Kunst, wobei er den Dargestellten nicht auflauert, sondern sie bewusst zu Mitspielern macht. „I involve them in a certain manner“, so Brassaï „Due to the situation, there is something like complicity.“ Schon die verwendete Technik mit Stativ und Magnesiumblitz – „brilliant, noisy, and odorous“ – erforderte ein Mindestmaß an Kooperation, was nicht mit Inszenierung verwechselt werden sollte: „Nie wussten die Leute, wann ich auslösen würde“, betont der Fotograf, „und wenn sie es erwarteten, tat sich nichts“.“ (H.-M. Koetzle). – Schutzumschlag am hinteren Gelenk etwas eingerissen, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Paris |
160,-- | ![]() |
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| Stereo-Photographie – Achenbach, Oscar Robert u. Siegfried Kleinknecht. Der Traditionsgau München-Oberbayern. München, Buchverlag Heinrich Hoffmann (1939). 4°. 60 S. mit 100 Stereo-Photographien von Heinrich Hoffmann, aufklappbarer Stereobetrachter aus Metall. Weinroter Orig.-Kallikoband über Holzdeckeln mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel.
Heiting/Jaeger I, 470 f. (mit Abb. 12). – Erste Ausgabe, sehr selten. – Schönsteins erstes Raumbildwerk (Venedig, 1935) „wurde von der Reichstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums, die das Raumbild als anachronistisch und „überholt“ bewertete, 1936 „restlos“ abgelehnt. … Dass die zuvor formulierten Einwände vollständig zurück genommen wurden, dürfte der Tatsache geschuldet sein, dass 1937 Heinrich Hoffmann, der Leib- und Hoffotograf Hitlers, zunächst als stiller Gesellschafter in den Schönstein Verlag eingetreten war. Zwar konnte Schönstein durch die Zusammenarbeit mit Hoffmann seine finaziellen Schwierigkeiten lösen und erhielt nun für die Raumbildbände auch ereignisnahe Fotografien des Reichsbildberichtserstatters, jedoch verlor er immer mehr an Mitsprache und wurde 1939 sogar angehalten, den Geschäftssitz des Verlags nach München in die Nähe von Hoffmann zu verlegen. … 1939 wurde Heinrich Hoffmann dann Kommanditist im Schönstein Verlag und war nun vertraglich zur Lieferung von Stereobildern verpflichtet. … In den neun Jahren zwischen 1935 und 1943 sind 26 Raumbildbände erschienen. Aufgrund ihres hohen Ausstattungsstandards und der geringen Auflagenhöhe von durchschnittlich 2.500 bis 3.000 Exemplaren waren diese Bücher mit Preisen zwischen RM 18 und RM 36 eine kostspielige Anschaffung und richtete sich damit an einen solventen Leserkreis“ (S. Fitzner in Heiting/Jaeger). – Sehr gutes sauberes und vollständiges Exemplar. Schlagwörter: Nationalsozialismus, Raumbildalben, Stereophotographie |
2.200,-- | ![]() |
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| Roberts – Brooke-Hunt, Violet. Lord (Frederick Sleigh) Roberts. A biography. London, James Nisbet & Co. 1907. 8°. VIII, [1] Bl., 346 S. mit Portrait-Frontispiz und 5 Portrait-Tafeln. Weinroter Maroquin-Lederband mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rückenvergoldung, Deckel-Filetten, Wappen-Supralibros, Kanten- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Erste Ausgabe der ersten umfassenden Biographie des bedeutenden britischen Feldmarschalls Frederick Sleigh Roberts, 1. Earl Roberts (1832-1914), „einer der erfolgreichsten Heerführer des Viktorianischen Zeitalters. … Nach seiner Kindheit in Indien wurde er in Eton, in der Royal Military Academy Sandhurst und Addiscombe erzogen. Am 20. Februar 1852 reiste er von Southampton über Ägypten nach Indien. Im April begann er seinen Dienst bei der bengalischen Artillerie der Britischen Ostindien-Kompanie in Calcutta und diente dort als Second Lieutenant. Im November 1852 erreichte er Peschawar, an der North West Frontier, wo die Division seines Vaters stationiert war. Roberts diente dort in einer Gebirgsbatterie. Im April 1854 erhielt Roberts wegen häufiger Fieberanfälle einen sechsmonatigen Urlaub, den er in Kaschmir verbrachte. Nach seiner Rückkehr nach Peschawar wurde er als Lieutenant zur berittenen Artillerie versetzt. Im Frühjahr 1855 wurde er, wieder wegen des Fiebers, beurlaubt und ging für acht Monate erneut nach Kaschmir. Ab Sommer 1856 erfolgte seine Verwendung als Quartiermeister. Im Mai 1857 wurde Roberts in den Stab der neu aufgestellten fliegenden Kolonne versetzt. Mit dieser kämpfte er 1857/58 im Sepoy-Aufstand bei Delhi und Lakhnau. Für seinen Einsatz bei Khudaganj erhielt er 1858 das Victoria-Kreuz. … 1878 führte er im Zweiten Anglo-Afghanischen Krieg die durch das Tal des Kurum über den Paiwarpass vorrückenden Truppen. Daraufhin wurde er 1879 zum Major-General befördert und als Knight Commander des Bathordens in den Ritterstand („Sir“) erhoben. Nach Wiederausbruch des Krieges im September 1879 erhielt er den Oberbefehl über die ca. 10.000 Mann umfassenden Kabul- und Kandahar-Truppen. Am 9. Oktober 1879 besetzte er Kabul, setzte am 22. Juli 1880 Abdur Rahman Khan als Emir von Afghanistan ein und eilte dem nach der Schlacht von Maiwand von Ayub Khan in Kandahar eingeschlossenen General Primrose zu Hilfe, mit dem zusammen er Ayub Khan am 3. September eine entscheidende Niederlage beibrachte. Für seine Leistungen wurde Roberts am 11. Juni 1881 der erbliche Adelstitel Baronet, of the Army, verliehen. … Aufgrund der Neuordnung der Heeresverwaltung legte er 1904 sein Amt als Oberbefehlshaber nieder, das nun nicht mehr besetzt wurde. Er starb am 14. November 1914, während des Ersten Weltkriegs, in Saint-Omer an einer Lungenentzündung, als er einen Inspektionsbesuch bei den an der Westfront kämpfenden indischen Truppen unternahm“ (Wikipedia). – Außergewöhnlich schönes Exemplar in einem prachtvollen Schulpreis-Einband (Worcester Royal Grammar School), Rückendeckel leicht fleckig, sonst sehr gut erhalten. – First edition of the first comprehensive biography of the distinguished British Field Marshal Frederick Sleigh Roberts, 1st Earl Roberts (1832-1914), ‘one of the most successful military leaders of the Victorian era. … After his childhood in India, he was educated at Eton, the Royal Military Academy Sandhurst and Addiscombe. On 20 February 1852 he travelled from Southampton via Egypt to India. In April he began his service with the Bengal Artillery of the British East India Company in Calcutta and served there as a second lieutenant. In November 1852 he reached Peshawar, on the North West Frontier, where his father’s division was stationed. Roberts served there in a mountain battery. In April 1854, Roberts was granted a six-month furlough, which he spent in Kashmir, due to frequent bouts of fever. After his return to Peshawar, he was transferred to the mounted artillery as a lieutenant. In the spring of 1855, he was again granted leave due to fever and went back to Kashmir for eight months. From the summer of 1856 he was posted as quartermaster. In May 1857, Roberts was transferred to the staff of the newly formed flying column. With this he fought in the Sepoy Uprising near Delhi and Lakhnau in 1857/58. He was awarded the Victoria Cross in 1858 for his service at Khudaganj. … In 1878, he led the troops advancing through the Kurum Valley over the Paiwar Pass in the Second Anglo-Afghan War. As a result, he was promoted to Major General in 1879 and knighted as Knight Commander of the Order of the Bath (‘Sir’). After the war broke out again in September 1879, he was given supreme command of the Kabul and Kandahar troops, which numbered around 10,000 men. He occupied Kabul on 9 October 1879, installed Abdur Rahman Khan as Emir of Afghanistan on 22 July 1880 and rushed to the aid of General Primrose, who had been trapped in Kandahar by Ayub Khan after the Battle of Maiwand and with whom he inflicted a decisive defeat on Ayub Khan on 3 September. For his achievements, Roberts was awarded the hereditary title of Baronet, of the Army, on 11 June 1881. … Due to the reorganisation of the army administration, he resigned his post as commander-in-chief in 1904, which was no longer filled. He died of pneumonia in Saint-Omer on 14 November 1914, during the First World War, while on an inspection visit to the Indian troops fighting on the Western Front’ (Wikipedia). – An exceptionally fine copy in a splendid school prize binding (Worcester Royal Grammar School), spine cover slightly stained, otherwise in very good condition. Schlagwörter: Afghanistan, Africa, Afrika, Biographie, Biography, Burenkrieg, Einbände, Einbandkunst, England, Grossbritannien, Indien, Militaria, Militarismus |
240,-- | ![]() |
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| Moore – Lassaigne, Jacques u.a. Hommage à Henry Moore. Paris, Société Internationale d’Art XXe Siècle 1972. 4°. 133 S., [1] Bl. mit zahlr. teils farb. Abb. und 1 Orig.-Farblithographie von H. Moore sowie 1 beiliegenden Orig.-Photographie. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. (XXe Siècle. Numéro spécial).
Sehr gutes Exemplar. – Dazu: Henry Moore (1898-1986), englischer Bildhauer und Zeichner). Orig.-Photographie (Silbergelatine-Abzug, Form,at 30 x 24 cm.) von (David J.) Maenza (1933-2013). Rom, Citta di Castello 1972. – Der Künstler zusammen mit seiner Frau Irina Radetsky im Gespräch. – Rückseitig mit Stempel des amerikanischen Fotografen D. J. Maenza, der vorwiegend für die Chicago Tribune arbeitete, vintage. – Very good copy. – Enclosed: Henry Moore (1898-1986), English sculptor and draughtsman). Orig. photograph (silver gelatin print, mould,at 30 x 24 cm.) by (David J.) Maenza (1933-2013). Rome, Citta di Castello 1972 – The artist together with his wife Irina Radetsky in conversation. – With stamp of the American photographer D. J. Maenza, who mainly worked for the Chicago Tribune, on the verso, vintage. Schlagwörter: Kunstgewerbe, Original-Graphik, Original-Photographie, Skulpturen |
320,-- | ![]() |
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| Zimmermann, E(berhard) A(ugust) W(ilhelm) v. (Hrsg.). Taschenbuch der Reisen. Oder unterhaltende Darstellung der Entdeckungen des 18ten Jahrhunderts, in Rücksicht der Länder Menschen und Productenkunde. Für jede Klasse von Lesern. Zweiter Jahrgang für das Jahr 1803. Leipzig, Gerhard Fleischer der Jüngere (1802). 12° (12,5 x 9 cm.). [4] Bl., 304 S. mit gestoch. Frontispiz, 10 (8 gefalt., 1 handkolorierten) Kupfertafeln und 1 mehrfach gefalt. grenzkolorierte Karte. Illustr. Orig.-Pappband.
ADB XLV, 256 ff. Köhring 143. Lanckoronska-Rümann 141 ff. Baumgärtel 435. Engelmann 117. – Zweiter Jahrgang des von 1802 bis 1819 erschienenen Almanachs. – Mit interessanten Berichten über Westindien (Karibik), „ueber die Heirathen verschiedener Völker“ und einer Biographie von C. M. de la Condamine. Die Kupfertafeln zeigen u.a. „Chaloyer, ein Oberhaupt der schwarzen Caraiben auf St. Vincent, nebst seinen Fünf Frauen“, „Die Maron-Neger schliessen auf Jamaica mit den Engländern Frieden“, „das Zuckerrohr“, eine Zuckermühle und „Hochzeit auf Magindano“; die Karte zeigt das „Archipel von Westindien nach Arros Smith“. – Der Geograph und Naturforscher E. A. W. v. Zimmermann (1743-1815) „hatte … eine Berufung an das Collegium Carolinum in Braunschweig erhalten, aber wegen seiner Jugend abgelehnt. Als diese bald darauf wiederholt wurde, nahm er sie an, und so wurde er unterm 27. Januar 1766 zum professor ord. matheseos et physices an jener Anstalt ernannt. Er hat hier über reine Mathematik, Naturlehre oder Experimentalphysik, Naturgeschichte und physikalische Geographie Vorlesungen gehalten. Drei Jahre darauf unternahm er eine große wissenschaftliche Reise durch Livland, Rußland, Schweden und Dänemark. … Von 1802—13 gab er sein „Taschenbuch der Reisen oder Unterhaltende Darstellung der Entdeckungen des 18. Jahrhunderts“ heraus, worin er in zwölf Jahrgängen in gemeinverständlicher, anziehender Form einen großen Theil des Erdballs behandelte, und wovon dann später (1810—1814) unter dem Titel „Die Erde und ihre Bewohner nach den neuesten Entdeckungen“ in fünf Bänden ein Auszug erschien“ (P. Zimmermann in ADB). – Einband etwas berieben, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Almanache, Taschenbücher, Kalender, Jamaika, Karibik, Reiseberichte, Reisebeschreibungen |
240,-- | ![]() |
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| Vauquer, Jean. Livre de fleurs propres pour orfèvres et gravures. (Nachdruck der Ausgabe) Blois vers 1680. London, Bernard Quaritch 1888. Folio (35 x 22 cm.). [2] Bl. und 12 Tafeln in Lichtdruck nach Kupferstichen. Weinroter Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel. (Quaritch’s reprints of rare books, volume 6).
Seltener Faksimile-Druck des frühen Vorlagenwerks für Juweliere. Das Titelblatt mit dekorativer floraler Bordüre. Die Tafeln, jeweils mit mehreren Abbildungen reich verzierter Schmuckstücke (Armreifen, Uhrendeckel u.a.). Das Kupferstich-Kabinett in Dresden besitzt neben 2 Kupferstichen mit Blumen-Gebinden, einige Blätter mit Ornamenten sowie Dosen- oder Uhrendeckeln und Ornamentbändern des französischen Zeichners und Kupferstechers Jacques Vauqueur (1621-1686). – Kapital mit Fehlstelle, Kanten berieben, sonst gutes Exemplar des schönen Drucks. – Rare facsimile print of the early masterpiece for jewellers. The title page with decorative floral border. The plates, each with several illustrations of richly decorated pieces of jewellery (bracelets, watch covers, etc.). The Kupferstich-Kabinett in Dresden owns 2 copper engravings with flower arrangements, several sheets with ornaments as well as box or clock covers and ornamental bands by the French draughtsman and engraver Jacques Vauqueur (1621-1686). – Capital with loss, edges rubbed, otherwise a good copy of the beautiful print. Schlagwörter: Faksimile, Goldschmiedehandwerk, Goldschmiedekunst, Kunsthandwerk, Schmuck |
250,-- | ![]() |
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| Duclos, (Charles Pinot). Histoire de Louis XI. 3 Bände. Amsterdam, Aux dépens de la Compagnie 1746 Kl.-8° (17 x 11 cm.). [12] Bl., 375 S.; [2] Bl., 430 S., [21] Bl.; [5] Bl., 399 S. mit Titelbl. in Rot und Schwarz, 3 gestoch. Titelvignetten, gestoch. Frontispiz-Portrait (von Fritzsch) in Band I und 1 doppelblattgr. Stamm-Tafel. Kalbslederbände der Zeit mit goldgepr. Rückensch. und reicher Rückenvergoldung und Pappband der Zeit (Band III).
Vgl. Brunet VI, 23413. Querard II, 628. – Zweite Ausgabe der zuerst 1745 erschienenen umfassenden Biographie König Ludwigs XI. – C. P. Duclos (1704-1772) „fut nommé historiographe de France lorsque Voltaire partit en Prusse. Protégé de Mme de Pompadour, il fut très répandu dans tous les salons philosophiques et les cafés littéraires, et membre du Caveau, des académies de Londres et de Berlin, nommé à l’Académie des Inscriptions en 1739, et remplaça l’abbé de Mongault, le 22 septembre 1746, à l’Académie française où il fut reçu par le cardinal de Bernis le 26 janvier 1747 ; il avait été battu l’année précédente par l’abbé de La Ville. Il fut, à l’Académie, l’un des chefs du parti philosophique et y exerça une grande influence surtout lorsqu’il devint secrétaire perpétuel le 15 novembre 1755, remplaçant dans cette fonction Mirabaud, démissionnaire. … Ses relations avec les encyclopédistes ne furent pas toujours cordiales. Il fut en froid avec Voltaire que l’on disait lui avoir refusé sa voix lors de son élection à l’Académie ; il se brouilla et ne se réconcilia jamais complètement avec d’Alembert ; il ne paraît pas avoir répondu à l’attente de Voltaire qui le pressait de faire agréer par Mme de Pompadour la candidature de Diderot à l’Académie. Un jour, Duclos, parlant des encyclopédistes, dit : „Ils en diront et en feront tant, qu’ils finiront par m’envoyer à confesse. Son caractère très autoritaire le mit en lutte avec plusieurs de ses confrères, il eut avec eux des altercations fréquentes“. Il fut peu regretté à sa mort“ (Academie Francaise). – „De tous les hommes que je connais, Duclos est celui qui a le plus d’esprit dans un temps donné“ (D’Alembert). – Band III abweichend gebunden (Kanten und Gelenke berieben und etwas fleckig), Band I und II in dekorativen Barock-Einbänden aus einer deutschen Schloß-Bibliothek. Schlagwörter: Biographie, France, Frankreich, Ludwig XI. (König von Frankreich) |
240,-- | ![]() |
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| Dieterichs, J(oachim) C(hristian) F(riedrich). Handbuch der praktischen Pferdekenntniss. Oder Beurteilung des Pferdes seinem gesunden und fehlerhaften Baue nach … Für Offiziere der Kavalerie und Artillerie und für jeden Pferdeliebhaber. 2. durchges. Auflage. Berlin, A. W. Hayn 1835. 8°. IV, 276 S. mit 2 mehrfach gefalt. lithographierten Tafeln (″Tab. I-V“). Marmorierter Pappband der Zeit.
Über Anatomie, Krankheiten, Veränderung der Zähne, Hufe, Fourage und über die Zucht. Die Tafeln zeigen Augen, Gebisse und den Knochenbau des Pferdes. – Gelenke teils angeplatzt, Deckel berieben, zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem Vorsatz, stellenweise etwas fleckig und im unteren Blattrand mit Feuchtigkeitsspuren, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Pferde, Pferdehaltung, Pferdekrankheit |
140,-- | ![]() |
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