Gesamtbestand
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| Abbildung |
Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Kramer, Rudolf. Taschenbuch der Rassegeflügelzucht. Mit über 260 farbigen Abbildungen nach der Natur aufgenommenen Rassetieren auf 112 Tafeln. 3. Auflage bearbeitet unter Mitwirkung des Zuchausschusses des Bundes deutscher Geflügelzüchter und vielen Rassezüchtervereinen. Würzburg, Verlag der Universitätsdruckerei H. Stürtz (1926). 8°. 14 S., [1] Bl. mit 1 Portrait und 112 chromolithogr. Tafeln. OLn. mit Deckelvignette in Orig.-Pappschuber.
Beste, da umfangreichste Ausgabe. Mit Vorworten von H. du Roi, R. Kramer, Erich Klein und Emil Schachtzabel. – „Als „Der Kramer“ wurde das Buch zu einem Standardwerk der Geflügelzucht. Im Gegensatz zu anderen Werken enthielt das Buch in der Erstauflage erstmals neben Beschreibungen auch farbige Abbildungen, die von verschiedenen Künstlern angefertigt wurden. Es gilt als erster Zuchtstandard der deutschen Rassegeflügelzucht und wurde auch international in Fachkreisen rezipiert“ (Wikipedia). – Wenige Tafelrückseiten mit den Beschreibungen mit Abklatschspuren der chromolithogr. Tafeln, sehr gutes vollständiges und sauberes Exemplar. Schlagwörter: Geflügel, Hühner, Nutztierhaltung, Vögel |
200,-- | ![]() |
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| Weber, Bruce. O Rio de Janeiro. A Photographic Journal. (Drawings by Richard Giglio. Designed by Sam Shahid, Rise Daniels and Donald Sterzin). New York, Alfred A. Knopf (1986). Folio (37 x 28 cm.). [204] S. mit ca. 140 teils farb. Tafeln u. farb. Illustrationen. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Auer 668. Koetzle 482. Roth, The Book of 101 Books 254 f. – Erste Ausgabe. – Eines der wichtigsten Fotobücher des „Kultfotograf der 80er und 90er Jahre“ (Koetzle). – Weber began in den 70er Jahren als Modefotograf. Mit zwei größeren Fotostrecken für die Britische „Vogue“ (1980) gelang ihm der Durchbruch. Der brit. Kurator und Autor für Kunst und Fotografie Martin Harrison bezeichnete ihn als die „most influential figure in fashion photography in the 1980s“. Weber fotografierte Kampagnen für Calvin Klein, Valentino, Versace, Lagerfeld, Comme des Garcons, Ralph Lauren, Banana Republic u.v.a. Außerdem arbeitete er für einige führende Lifestyle-Zeitschriften wie Any Warhols Interview (250 amerik. Olympiateilnehmer, 1983) und den „Rolling Stone“; er porträtierte auch prominente Persönlichkeiten. – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Modefotografie, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie |
450,-- | ![]() |
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| Akesson, Helena, Mikael Bertmar and David Skoog. Kusiner. En resa med Varité Vauduvill. Text: Harald Leander, Torbjörn Sundqvist. Redaktion: Helena Åkesson, David Skoog. Lund, Varité Vauduvill und Helena Åkesson (1991). 4°. [40] Bl. mit zahlr. teils farb. (1 doppelblattgr.) Abb. Farbig illustr. OKart.
Von H. Akesson auf dem Vortitel signiert und auf der letzten Seite monogrammiert. – Interessante Foto-Dokumentation des schwedischen Varietéshow Vaudeville, die von 1982 bis 1995 jährlich im Sommer durch Schweden tourte und immer noch in unregelmäßigen Abständen auftritt. Die Truppe wurde in Ängelholm gegründet und umfasste Bauchtänzerinnen, Akrobaten und andere Künstler. Ziel war es, die alte Varieté-Tradition für ein modernes Publikum wiederzubeleben. Um 1979 begannen sie unter dem Namen Mr Hängbug’s magic Totalshow aufzutreten, der sich drei Jahre später in Kusin Hängbug’s Vauduvill und schließlich 1984 in Varieté Vauduvill änderte. Die Theatergruppe, bestehend u. a. aus Feuerschluckern und Schlangenbeschwörern wurde 1993 mit dem Malmö-Preis ausgezeichnet. – H. Akesson arbeitet heute als Interior-Designerin und Produkt-Fotografin. – Mit größerem Besitzvermerk auf dem Vortitel, gutes Exemplar. Schlagwörter: Circus, Schweden, Signierte Bücher, Sweden, Varieté, Zirkus |
120,-- | ![]() |
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| Strömholm, Christer. Till minnet av mig själv. (Essay by Per Olof Sundman, Peter Weiss and Tor-Ivan Odulf). Stockholm, Nordisk Rotogravyr (1965). 8°. [20] Bl. mit 36 Abb. auf 32 Duotone-Tafeln (davon 2 auf den Innendeckeln) und [8] S. Text. Illustr. Orig.-Kartonumschlag mit Klarsicht-Schutzumschlag. (Foto expo-bok, Band 5).
Auer 443. Koetzle, Fotografen A-Z 391. The Open Book 216 f. Vgl. Koetzle, Eyes on Paris 50 ff. (zu Vännerna Fran Place Vlanche, Stockholm 1983). – Seltene erste Ausgabe der ersten Veröffentlichung des „führenden Kamerakünstler(s) Skandinaviens nach 1945“ (H.-M. Koetzle). – C. Stömholm (1918-2002) ist „international v. a. bekannt durch seine frühen Paris-Aufnahmen im Geist des Existenzialismus“ (H.-M. Koetzle). – „Seit den 1950er-Jahren einer der führenden Fotografen Skandinaviens, gelang Christer Strömholm nach dem Zweiten Weltkrieg als Erstem von ihnen der internationale Durchbruch. Anfang der 1950er-Jahre der deutschen Gruppierung Fotoform beigetreten, entwickelte Strömholm während seiner Pariser Zeit gegen Ende der Dekade eine dem Existenzialismus entsprechende fotografische Ausdrucksweise. Seitdem haben seine Bilder sehr dazu beigetragen, dass sich die Fotografie in Europa zu einer eigenständigen Kunstform entwickelte“ (G. Knape in Koetzle). – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Paris, Street photography, Streetphotography |
400,-- | ![]() |
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| Perrin, Jean (Baptiste). Les atomes. Paris, Félix Alcan 1913. 8°. XVI, 295, (1) S. mit 13 Figuren. Weinroter Hldr. der Zeit mit goldgepr. Rückentitel (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden). (Nouvelle Collection Scientifique).
DSB X, 525. Nye, Molecular Reality S. 157 ff. – Erste Ausgabe, selten. – „Perrin most fondamental conclusion that he had finally uncovered irrefutable proof for the real existence of atoms – contrary to the assertions and expectations of Ostwald, Mach and others – was soon universally accepted and popularized in his book ‚Les atomes‘ (1913). He received the Nobel Prize in 1926“ (DSB). – „The publication of this book loomed as a MILESTONE in Perrin’s own career, as well as in the history of the physical sciences. It marked the alliance of a plethora of superficially unrelated phenomena, as well as the incorporation of the common denominator among them into the normal working assumptions of physics and chemistry. First published in 1913, the book was in its fourth edition in 1914 already and was translated into English, German, Polish, Russian, Serbian and Japanese. The response to the publication was an almost unanimous crescendo of applause“ (W. Alicke, Catalogue 269, 475). – Sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Chemie, Chemistry, Physics, Physik |
400,-- | ![]() |
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| Wunderlich, Gottlob (Hrsg.). Des Kindes liebstes Bilderbuch zusammengestellt. 5. Aufl. Langensalza, F. G. L. Gressler o. J. (1869). 8°. Illustr. Titel u. 16 num. eins. bedr. Bl. mit farblithogr. Illustrationen u. Musiknoten. Illustr. OHln.
Wegehaupt II, 3766. Vgl. Hauswedell 1358 u. Wegehaupt I, 2334 (beide EA von 1850). – Seltenes reizvoll ausgestattetes Kinderlieder-Buch mit Liedern von K. Hahn, C. Pastor, P. Schulz, W. Wedemann, E. G. S. Anschütz, M. v. Bornhardt, Reichardt und dem Herausgegeber sowie Volkslieder. – Die Lieder mit den Titeln: Das Schäfchen; Die kleinen Soldaten; Das dankbare Hühnchen; Der Schneemann; Der Besenbinder; Der Rabe; Der Vogel Strauß; Häschen und Jäger; Das lüsterne Fischlein; Der Schäfer; Der Fuchs mit der gestohlnen Gans; Der kleine Reiter; Die Jagd; Pudel und Hausfrau; Pfauhahn und Haushahn sowie Der Tanzbär sind alle mit Musiknoten versehen. – Einband leicht fleckig und angestaubt, teils mit restaurierten Randeinrissen, vereinzelt leicht fingerfl., schönes Exemplar. Schlagwörter: Kinderlieder, Lieder |
120,-- | ![]() |
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| Riefenstahl, Leni (eig. Helene Amalia Bertha). Schönheit im Olympischen Kampf. Mit zahlreichen Aufnahmen von den Olympischen Spielen 1936. Berlin, Deutscher Verlag (1937). 4°. 280 S., [2] Bl. mit teils ganzs. Abb. in Kupfertiefdruck. OLn. mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltitel (Entwurf: F. H. Ehmcke) u. illustr. Orig.-Schutzumschlag.
Auer 255. Heidtmann 17277. Heiting/Jaeger II, 530 ff. Koetzle 369 f. Lederman/Yatskevich 93. Parr/Badger I, 151. Roth, The Book of 101 Books 96 f. – Erste Ausgabe der ersten Bindequote. – Mit eigenhändiger Widmung von L. Riefenstahl „Herrn Graf Schwerin zur Erinnerung an den 10. März 1938 Leni Riefenstahl“ und 1 Orig.-Photographie (Silbergelatine, 23,5 x 30 cm.) Kugelstoßer „Hans Woellke, Olympiasieger“, im Buch abgebildet auf S. 89, rückseitig mit Stempel „Foto: Tobis. Fimkunst G.m.b.H.“ (Kino-Aushangfoto). Der Widmungsempfänger ist der General und spätere Militärberater Adenauers Gerhard (Gerd) Helmut Detloff Graf v. Schwerin (1899-1980). „Ihm kommt eine Schlüsselrolle in der Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland unter Konrad Adenauer zu“ (Wikipedia). – „Der größte Teil der Bilder sind Vergrößerungen aus dem Olympia-Film. Von Willy Zielke sind die Aufnahmen der Tempel, Plastiken und Akte. Arthur Grimm machte die Standfotos. Die Werkaufnahmen sind von Arthur Grimm und Rolf Lantin. Das Heraussuchen der Bilder aus dem Filmmaterial erfolgte durch Guzzi Lantschner. Vergrößerungen und Ausarbeitung der Fotos: Gertrud Sieburg und Rolf Lantin“ (T. Wiegand in Heiting/Jaeger). – „These are such exquisite, such trancscendentally beautiful images of athletes, that one almost forgets their context. … ‚Schönheit im Olympischen Kampf‘ begins with the pillars of the Parthenon and ends with the stacks of film reels on Leni Riefenstahl’s shelves. In his history of films, Gilles Deleuze wrote, „This was the deathknell for the ambitions of ‚the old cinema‘: not, or not only, the mediocrity and vulgarity of curent production, but rather Leni Riefenstahl, who was not mediocre“.“ (A. Roth). – Rücken etwas berieben, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Film, Olympiade, Original-Photographie, Signierte Bücher, Sport, Sport-Fotografie, Widmungsexemplar |
3.200,-- | ![]() |
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| Riefenstahl, Leni (eig. Helene Amalia Bertha). Schönheit im Olympischen Kampf. Mit zahlreichen Aufnahmen von den Olympischen Spielen 1936. Berlin, Deutscher Verlag (1937). 4°. 280 S., [2] Bl. mit teils ganzs. Abb. in Kupfertiefdruck. OLn. mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltitel (Entwurf: F. H. Ehmcke), illustr. Orig.-Schutzumschlag und transparenter Japanpapier-Schutzumschlag.
Auer 255. Heidtmann 17277. Heiting/Jaeger II, 530 ff. Koetzle 369 f. Lederman/Yatskevich 93. Parr/Badger I, 151. Roth, The Book of 101 Books 96 f. – Erste Ausgabe der ersten Bindequote. – Dazu: Postkarte mit eigenhändiger Widmung von L. Riefenstahl um 1935 und 1 Orig.-Photographie (Silbergelatine, 23,5 x 30 cm.) „Die Fünfkampfsieger Handrick-Deutschland, Leonard, USA und Abba, Italien“, im Buch abgebildet auf S. 179, rückseitig mit Stempel „Foto: Tobis. Fimkunst G.m.b.H.“ (Kino-Aushangfoto). – „Der größte Teil der Bilder sind Vergrößerungen aus dem Olympia-Film. Von Willy Zielke sind die Aufnahmen der Tempel, Plastiken und Akte. Arthur Grimm machte die Standfotos. Die Werkaufnahmen sind von Arthur Grimm und Rolf Lantin. Das Heraussuchen der Bilder aus dem Filmmaterial erfolgte durch Guzzi Lantschner. Vergrößerungen und Ausarbeitung der Fotos: Gertrud Sieburg und Rolf Lantin“ (T. Wiegand in Heiting/Jaeger). – „These are such exquisite, such trancscendentally beautiful images of athletes, that one almost forgets their context. … ‚Schönheit im Olympischen Kampf‘ begins with the pillars of the Parthenon and ends with the stacks of film reels on Leni Riefenstahl’s shelves. In his history of films, Gilles Deleuze wrote, „This was the deathknell for the ambitions of ‚the old cinema‘: not, or not only, the mediocrity and vulgarity of curent production, but rather Leni Riefenstahl, who was not mediocre“.“ (A. Roth). – Der seltene Schutzumschlag am Rücken mit kl. Beschädigung unter dem Rückentitel und kl. Randläsuren am Rückendeckel, zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem Vorsatz, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Film, Olympiade, Original-Photographie, Signierte Bücher, Sport, Sport-Fotografie |
1.600,-- | ![]() |
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| Bebel, Heinrich. Schwänke. Zum ersten Male in vollständiger Übertragung herausgegeben von Albert Wesselski. 2 Bände. München, Leipzig, G. Müller 1907. 8°. XXVII, 241 S.; 212 S. mit Titeln in Schwarz und Rot und Titelvignetten. OHprgt. mit Rücken- und Deckeltitel in Rot sowie Rücken- und Deckelvergoldung.
Hayn-Gotendorf I, 195. – Eines von 1000 num. Exemplaren (GA 1035). – „Der Übertragung ist Bebels Ausgabe letzter Hand, die 1514 in Straßburg bei Schürer erschienenen ‚Bebeliana opuscula nova et adolescentiae labores‘, zugrunde gelegt worden, jedoch sind auch die nur in andern Editionen enthaltenen Stücke beigegeben, so daß absolute Vollständigkeit erreicht ist“ (Hayn-Gotendorf). – Schönes Exemplar mit leichten Gebrauchsspuren. Schlagwörter: Barockliteratur, Nummerierte Bücher |
60,-- | ![]() |
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| Kurth, Willy (Hrsg.). Fabeln des achtzehnten Jahrhunderts. Mit 24 Kupfern von Daniel Chodowiecki. Berlin, Eigenbrödler-Verlag (1923). 8°. 88 S. mit Titelblatt in Blau und Schwarz und 24 Tafeln nach Kupferstichen. Blauer Orig.-Kalbslederband mit goldgepr. Rückenschild, floraler Rücken- und Deckelvergoldung und Kopfgoldschnitt (Entwurf: Erwin Rechenberg, Berlin).
Nicht bei Bodemann. – Nr. 18 von 25 Exemplaren im Handeinband (GA 850 Exemplare). Die Illustrationen von D. Chodowiecki zu Fabeln von Gellert, Gleim, Pfeffel, Hagedorn und Lichtwer wurden hier erstmals veröffentlicht. – „Diese Fabeln mit den 24 Kupfern von Daniel Chodowiecki, zum erstenmal vereint veröffentlicht, wurden in einer einmaligen Auflage von 850 Exemplaren in der Offizin von Radellli & Hille in Leipzig gedruckt. Die Nummern I-XXV wurden ganz besonders kostbar in Leder mit der Hand gebunden. Der Druck der 24 Kupfer wurde in der Handpresse hergestellt. Der Einbandentwurf stammt von Erwin Rechenberg, Berlin“ – Paginierfehler: die Seitenzählung springt von 24 auf 27, sehr schönes Exemplar. Schlagwörter: Fabeln, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Pressendrucke |
120,-- | ![]() |
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| Braungart, Richard. Neue deutsche Gelegenheitsgraphik. Zweite Folge. München, Franz Hanfstaengl 1921. 4°. XXVIII S., 86 teils farb. Tafeln, [2] Bl. Schwarzer Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückenschild, dekorativer Rücken- und Deckelvergoldung und Kopfgoldschnitt.
Eines von 50 num. Exemplaren der Vorzugsausgabe in Ganzleder. Außerdem erschienen noch 950 Exemplare in Halbpergament. – Die Tafeln mit Lichtdruckreproduktionen von Neujahrs- u. Glückwunschkarten, Exlibris u. a. m. von A. Coßmann, M. Fingesten, S. Frank, F. Hollenberg, H. Kätelhön, R. Klein, E. Kreidolf, R. Nägele, H. Pape, R. Schiestl, F. Staeger, O. Wirsching u. a. – Schönes Exemplar im dekorativen Handeinband. Schlagwörter: Einbände, Exlibris, Gebrauchsgraphik, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
150,-- | ![]() |
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| Zur Westen, Walter v. Berlins graphische Gelegenheitskunst. 2 Bände. Berlin, Otto v. Holten 1912. 4°. [2] w. Bl., [7] Bl., 199 S., [1] Bl.; [2] w. Bl., [5] Bl., 183 S., [1] Bl. mit Titel in Rot und Schwarz und 113 teils montierten Abbildungen und 1 Holzschnitt, 6 Radierungen, 12 Lithographien und 1 Prägedruck nach Hans Baluschek, Franz v. Bayros, Ludwig Burger, Daniel Chodowiecki, Fidus, Max Klinger, Max Liebermann, Adolph Menzel, Max Slevogt u. a. Orig.-Halbpergamentbände mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung (Entwurf: E. Doepler).
Eines von 350 num. Exemplaren (Gesamtauflage). Der schöne Druck auf kräftigem Velin von Otto v. Holten. – I. Berliner Exlibris, Besuchskarten, Privatanzeigen, Glückwunschkarten, Notentitel, Reklamekunst in Vergangenheit und Gegenwart. – II. Berliner Festkarten in Vergangenheit und Gegenwart. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Berlin, Bookplates, German, Cartes de visite, Ex-libris allemands, Exlibris, Gebrauchsgraphik, Jugendstil, Nummerierte Bücher, Reklame, Visiting cards, Werbung |
320,-- | ![]() |
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| Gruner – (Cramer, Karl Gottlob). Meppen Bocksbart’s nächtliches Floherlebnis und Traum. Mit Steinzeichnungen von Erich Gruner. Leipzig, Meißner & Buch 1920. 4°. 2 Bl., 40 S. mit lithogr. handkol. Titel, 2 handkol. Initialen sowie 34 (10 ganzs.) Lithographien mit eingedr. Text. OPbd. mit Deckelvignette.
Nicht bei Sennewald. Vgl. Hayn/Gotendorf I, 403. – Eines von 150 num. Exemplaren. – Im Stil der Malerbücher durchkonzipiertes Buch. Jede Seite ist mit lithographierten Illustrationen umrahmt. – Die beiden Erzählungen erschienen zuerst 1785 in „Meppen Bocksbart oder wundersame Ebentheuer eines peregrinirenden Kandidaten“. – Die Titelbordüre und die beiden Initialen koloriert. – Karl Gottlob Cramer gehörte zu den erfolgreichsten Trivialautoren seiner Zeit. „Allen Romanen Cramers ist eine gehörige Portion bissiger, wenn auch oberflächlicher Zeit- und Sozialkritik beigemischt, seine formale Vielseitigkeit erinnert manchmal an Jean Paul, wie seine geschickten Kolportageeffekte an einen Johannes Mario Simmel. Sein Stil ist in den Ritterromanen ebenso unverkennbar wie in den Satiren, in den Gespenstergeschichten wie in den erotischen Werken“ (R. Wittmann, Zur Trivialliteratur der Goethezeit. Randbemerkungen eines Sammlers. In: Aus dem Antiquariat 1976/Heft V). – Zu dem Leipziger Maler, Buchkünstler und Graphiker Erich Gruner (geb. 1881) vgl. Vollmer II, 325. – Hinterer Deckel mit leichtem Lichtrand, sonst gutes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Meißner & Buch, Nummerierte Bücher |
220,-- | ![]() |
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| La Bruyère, (Jean de). Charaktere. Neue deutsche Ausgabe in zwei Bänden von Otto Flake. 2 Bände. München, Georg Müller 1918. 8°. XV, 339, (1) S.; V, 302 S., 1 Bl. OHprgt. mit goldgepr. Rückensch. und dekorativer Rückenverg.
25 Jahre Georg Müller, S. 169. Fromm 13607. W.-G.² 26 (Flake). – Erste Ausgabe dieser Übersetzung. – Deckel teils etwas aufgehellt, gutes Exemplar der dekorativ gebundenen Ausgabe. |
60,-- | ![]() |
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| Joliot-Curie, Madame (d.i. Irène Joliot-Curie). Les Radioéléments naturels. Propriétés chimiques, préparation, dosage. Paris, Hermann & Cie. 1946. Gr.-8°: 191 S. mit zahlr. Figuren, Tabellen u. 1 gefalt. Tafel. OKart.
Erste Ausgabe. – Irène Joliot-Curie (1897-1956), Tochter von Marie Curie, erhielt mit Frédéric Joliot-Curie 1935 den Nobelpreis für Chemie für die Entdeckung der künstlichen Radioaktivität. – Gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Anorganische Chemie, Chemie, Optik, Physik, Radioaktivität |
40,-- | ![]() |
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| La Fizelière, Albert(-André) Patin de. Rymaille sur les plus célèbres bibliotières de Paris en 1649. Avec des notes et un essai sur les autres bibliothèques particulières du temps. Paris, Auguste Aubry 1868. 8°. 152 S. OHln. mit goldgepr. Rückenschild.
Erste Ausgabe. – Verzeichnet 279 Bibliotheken in Paris. – Der franz. Schriftsteller, Jurist, Kunstkritiker und Historiker A.-A. Patin de la Fizelière (1819-1878), Herausgeber verschiedener Zeitschriften, war ein Bewunderer von Charles Nodier und ein Freund von Charles Baudelaire und veröffentlichte dessen erste Bibliographie. – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur, Bibliotheken, Bibliothekswissenschaft, Frankreich, Paris |
75,-- | ![]() |
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| Töpffer, R(odolphe). Nouvelles genevoises. Illustrées d’aprés les dissins de l’auteur. Gravures par Best, Leloir, Hotelin et Regnier. Paris, J.-J. Dubouchet et Cie. 1845. Gr.-8°. VII, 350 S., [1] Bl. mit Fontispiz und Titelvignette in Holzstich und 39 Holzstich-Tafeln. OHldr. mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, reicher figürlicher Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelillustration und Goldschnitt.
Brivois 406 ff. Carteret III, 584 ff. Lonchamp 2977. Sander 685. Vicaire VII, 859. – Seltene erste Ausgabe des neben der „Voyages en Zigzag“ erfolgreichsten Werks Toepffers. – Die schönen Tafeln mit, teilweise alpinen Landschaftsdarstellungen. – R. Töpffer (1799-1846), seit 1832 Prof. für Rhetorik und Literatur an der Akademie in Genf, veröffentlichte im selben Jahr „seine ersten Novellen „La Bibliothèque de mon oncle“ sowie „Le presbytère“ in der Bibliothèque universelle. Ermutigt durch die positiven Reaktionen Johann Wolfgang von Goethes, dem Frédéric Soret 1831 zwei Bildergeschichten gezeigt hatte, veröffentlichte er 1833 die „Histoire de M. Jabot“, aber auch – dank der neuen Technik des lithografischen Umdruckverfahrens (Autografie) – die „Excursion dans les Alpes“. … Mit seinem Cousin, dem Pariser Verleger Jacques-Julien Dubochet, arbeitete er an der Herausgabe der „Voyages en zigzag […]“ (1844), die zu einem grossen Erfolg der illustrierten Reisebeschreibung im Buchhandel wurden – 1854 erschienen die „Nouveaux voyages en zigzag […]“. … Rodolphe Töpffer ist für Genf, die Schweiz und Europa eine kulturgeschichtlich bedeutende Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts. Sein Werk hat die „nationale“ Alpenmalerei gefördert – mit Alexandre Calame als Leitfigur – und Generationen von Schriftstellern und Künstlern beeinflusst, während seine Aufwertung der populären Bildsprache zahlreiche Autoren prägte. Seine Bildergeschichten – sowohl deren praktische Realisierung wie die theoretischen Ausführungen darüber – machten ihn rückblickend zu einem der Gründerväter des Comics“ (P. Kaenel in HLS). – Gelenke etwas berieben, Innengelenke etwas angeplatzt, nur vereinzelt leicht braunfleckig, sehr gutes Exemplar im dekorativen Verlagseinband. Schlagwörter: Helvetica, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
120,-- | ![]() |
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| Dallos, Josef. Ueber Haftgläser und Kontaktschalen. In: Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde und für augenärztliche Fortbildung. Jahrgang 1933, 91. Band, November, S. 640-659 mit 7 Abb. Stuttgart, Ferdinand Enke 1933. Gr.-8°. S. 577-720, [1] Bl. mit 49 Abb., 1 Portrait und 1 Farbtafel. OBr.
Garrison/Morton 5985. – Erste Veröffentlichung der wichtigen Arbeit des britisch-ungarischen Augenarztes J. Dallos (1905-1979) über die Einführung der Kontaktlinsen in der Augenheilkunde. – „Josef Dallos wurde 1905 in Budapest als Sohn eines Lehrers geboren. Bereits im Alter von 25 Jahren qualifizierte er sich 1928 als Arzt und arbeitete dort in der „Universitätsklinik Nr. 1“, was heute die Semmelweis Universität ist für Augenheilkunde. Schon bald begann er mit der Anpassung von Kontaktlinsen, dabei verwendete er Original Zeiss-Kontaktlinsen, die damals einzig erhältlichen. Er schlug mittels einer neuartigen Abformtechnik einige Verbesserungen des Designs vor, die gemeinsam 1934 mit Zeiss patentiert wurden. Seine Experimente zur Abformtechnik waren revolutionär, da er unter Verwendung einer plastisch verformbaren Masse (Negocol) am lebenden Auge Abdrücke abnehmen konnte, die über die tatsächliche Form der Hornhaut und Sklera Auskunft gab. Negocol war ein aus Algen gewonnenes Material, das auf 41° bis 42° C erhitzt und auf das betäubte Auge gespritzt wurde. Es härtete beim Abkühlen aus, und Dallos wandelte die Form mit einem wachsartigen Präparat (Hominite) in einen Positivabguss um. Später verwendete er sogar einen Positivabguss aus Messing, formte darüber eine Glaslinse ab und nahm alle notwendigen Anpassungen durch Schleifen vor. Einige Historiker sind der Meinung, dass dies die ersten modernen Sklerallinsen waren, die individuell für die Augen des Patienten angefertigt wurden. In späteren Jahren wurde das Negocol durch eine Formmasse namens Moldite und die Messingform durch eine Positivgussmasse namens Castone ersetzt. Dies waren die Grundlagen, um passgenaue Kontaktlinsen herzustellen. 1933 veröffentlichte er seinen ersten Artikel über Kontaktlinsen in einer deutschen Fachzeitschrift für Augenheilkunde, „Ueber Haftglaser und Kontaktschalen“. Noch im selben Jahr erhielt er ein ungarisches Patent für die Herstellung von Kontaktlinsen, die unter den Augenlidern stabilisiert werden konnten, ohne die Hornhaut zu berühren, und erlangte die Zulassung als Facharzt für Augenheilkunde. Josef Dallos kam nach Großbritannien, um der Bedrohung durch die Nazis in seinem Heimatland Ungarn zu entgehen. Im Mai 1937 zog er mit seinem Schwager George Nissel nach England. Dallos arbeitete in der Wigmore Street 9, bevor er das erste reine Kontaktlinsenzentrum am Cavendish Square 18 gründete. Zwischen 1938 und 1948 passte er Linsen in Moorfields an und besuchte das St. Mary‘s und das Western Ophthalmic Hospital. Während des Krieges versorgte er Soldaten, damit sie in den aktiven Dienst zurückkehren konnten. Er passte auch bei vielen ehemaligen Soldaten Glassklerallinsen an, die nach dem Ersten Weltkrieg an Senfgas-Keratitis erkrankt waren, arbeitete intensiv an der Sauerstoffversorgung der Hornhaut, entwickelte Abdrücke der Hornhaut zur Herstellung von Hornhautlinsen aus Glas und entwickelte eine Methode zur Desinfektion von weichen Linsen. Er war der Erste, der bei der Anpassung von Kontaktlinsen die Physiologie des Auges berücksichtigte. Kurz gesagt: Er legte den Grundstein für alle Kontaktlinsen, wie wir sie heute kennen“ (Silke Sage, Pioniere der Augenoptik, in Focus, Magazin für Augenoptiker, 02/2024). – Umschlag leicht angestaubt, sehr gutes unbeschnittenes Exemplar. Schlagwörter: Augenheilkunde, Contact lenses, Kontaktlinse, Kontaktlinsen, Ophtalmology, Ophthalmologie, Optics, Optik, Sehhilfe |
200,-- | ![]() |
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| Candolle, Aug(ustin) Pyr(amus) de. Organographie végétale ou description raisonnée des organes des plantes. 2 Bände. Paris, Deterville 1827. 8°. XX, 558 S.; [2] Bl., 304 S. mit 60 (3 gefalt.) lithogr. Tafeln (von Plée Père & fils nach Heyland und 2 nach Redouté). Etwas spätere Halblederbände mit goldgepr. Rückentitel und floraler Rückenvergoldung.
Nissen, BBI I, 326. Pritzel 1501. Stafleu/Cowan 1004. – Erste Ausgabe des wichtigen Werks zur Pflanzen-Physiologie. – Der Schweizer Mediziner und Naturforscher A. P. de Candolle (1778-1841), seit 1808 Prof. für Botanik an der Universität Montpellier und später in Genf, erhielt 1806 „vom französischen Innenminister Champagny den Auftrag, in ganz Frankreich die Botanik in ihrem Zusammenhang mit der Geografie und der Landwirtschaft des Landes zu untersuchen. So entstand die „Théorie élémentaire de la botanique“ (1813, deutsche Übersetzung 1814-1815), die de Candolle in die Geschichte der Pflanzensystematiker eingehen liess. … De Candolle war zu seiner Zeit der herausragende Kenner der Morphologie und Physiologie der Pflanzen. Ausserdem befasste er sich mit Pflanzenchemie, Agronomie und Pharmakologie. Eines seiner grössten Verdienste ist es, die Grundlagen der Pflanzengeografie gelegt zu haben, insbesondere durch seinen «Essai élémentaire de géographie botanique» (1820). Empfänglich für soziale Fragen, war er in Frankreich auch Mitbegründer der Philanthropischen Gesellschaft in Paris und treibende Kraft bei der Gründung der Société d’encouragement pour l’industrie nationale (1801)“ (René Sigrist in HLS). – Rücken etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Biologie, Botanik, Botany, Pflanzen, Pflanzenphysiologie |
320,-- | ![]() |
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| Bonnet, Charles. Recherches sur l’usage des feuilles dans les plantes et sur quelques autres sujets relatifs à l’histoire de la végétation. Gottingen und Leiden, Elie Luzac 1754. 4°. VII, 343, (1) S. mit Titel in Rot und Schwarz, gestoch. Titelvignette und 31 (2 gefalt.) Kupfertafeln von Jan Wandelaar. Halbleinenband des 19. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückentitel.
DSB II, 286 f. Nissen 201. Pritzel 981. VD18 14408651. – Erste Ausgabe des wichtigen Werks zur Photosynthese der Pflanzen und eines der ersten Werke zur Pflanzenphysiologie. – Der Schweizer Philosoph und Naturforscher C. Bonnet (1720-1793), seit 1740 auf Réaumurs Vorschlag jüngstes korrespondierendes Mitglied der Pariser Académie des sciences, veröffentlichte „1745 und 1754 (seine) tier- und pflanzenphysiologische Werke: zuerst die Abhandlungen aus der Insektologie in zwei Bänden (deutsch 1773-1774, französisch 1745) – unter anderem über die Regenerationsfähigkeit von Würmern, ein Thema, das er in seinen Œuvres d’histoire naturelle et de philosophie (1779-1783) weiterführte –, dann die Untersuchungen über den Nutzen der Blätter bey den Pflanzen (deutsch 1762, französisch 1754), Vorarbeiten zur Photosynthese der Pflanzen (Botanik)“ (G. Luginbühl-Weber in HLS) und gilt damit als einer der Väter der modernen Biologie. – „Bonnet is considered one of the fathers of modern biology. He is distinguished for both his experimental research and his philosophy, which exerted a profound influence upon the naturalists of the 18th and 19th centuries… in the „Recherches…“ Bonnet grouped five memoires all of which were of prime importance for plant biology… for to investigate experimentally the question of photosynthesis“ (Pilet). – Einband etwas berieben und bestoßen, im Text stellenweise teils stärker gebräunt, gutes Exemplar. – First edition of the important work on plant photosynthesis and one of the first works on plant physiology. – The Swiss philosopher and natural scientist C. Bonnet (1720-1793), the youngest corresponding member of the Paris Académie des sciences since 1740 at Réaumur’s suggestion, published (his) works on animal and plant physiology in 1745 and 1754: ’first the Abhandlungen aus der Insektologie in two volumes (German 1773-1774, French 1745) – among other things on the regenerative capacity of worms, a subject he continued in his Œuvres d’histoire naturelle et de philosophie (1779-1783) –, then the Untersuchungen über den Nutzen der Blätter bey den Pflanzen (German 1762, French 1754), Vorarbeiten zur Photosynthese der Pflanzen (Botanik)’ (G. Luginbühl-Weber in HLS) and is thus considered one of the fathers of modern biology. – Binding somewhat rubbed and bumped, some parts of the text more heavily browned, a good copy. Schlagwörter: Biologie, Botanik, Botany, Photosynthese |
450,-- | ![]() |
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| Stahl-Bauten. (Katalog der Firma) Hein. Lehmann & Co. AG. Düsseldorf – Berlin. Düsseldorf, Industrie-Atelier (1929). 4°. [14] Bl. mit illustr. Titelblatt und 47 Abb. nach Fotografien. Farbig illustr. OKart.
Holstein, Buchumschläge in der Weimarer Republik 203. – Sehr seltener schön ausgestatteter Firmenkatalog (Entwurf: Industrie-Atelier, Düsseldorf). – „Das vorliegende Heft soll einen Überblick über unsere Leistungsfähig geben. Die Abbildungen sind Aufnahmen einiger der vielen Bauten, welche ausschließlich im Jahre 1929 sei es von uns allein oder unter namhafter Beteiligung unserer Firma, zur Auslieferung gebracht wurden.“ – Die Aufnahmen zeigen die „Straßenbrücke über den Rhein Düsseldorf-Neuß, die „Hochbahn, Abschnitt in der Schönhauser Allee, Berlin“, Industriebauten der Mannesmannröhrenwerke in Huckingen, ein Kesselhaus der I. G. Farbenindustrie A.-G., Bitterfeld, eine Wohnanlage in Den Haag, den Erweiterungsbau des Deutschen Museums in München, das Stahlskelett-Wohnhausbauten auf dem Rothenberge in Kassel u.v.m. – Die am 12. November 1888 gegründete Düsseldorfer Aktiengesellschaft hat 1928 auch den Funkturm in Berlin gebaut. – Umschlag mit kl. Datums-Stempel „14. April 1930“, sehr schönes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Architectural photography, Architekturfotografie, Architekturphotographie, Bauhaus, Firmenfestschriften, Industrial Photopraphy, Photographie, Stahlbau |
250,-- | ![]() |
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| Churchill, Winston. The second world war and an epilogue on the years 1945 to 1957. Abridged one-volume edition. London, Cassell & Company (1959). 8°. XVIII, 1033 S. OLn. mit farbig illustr. OU. (von Biro).
PMM 424. – Erste Ausgabe. – „Winston Churchill ist der einzige Staatsmann der Neuzeit, der die umwälzenden Ereignisse, an deren Gestaltung er maßgeblich beteiligt war, selbst in einem großen, sehr persönlichen Geschichtswerk geschildert hat. An die sechs Bände seiner ‚Weltkrise‘, die den Ersten Weltkrieg, seine Vorgeschichte und Nachwehen umfassen, schließt sich mit abermals sechs Bänden „Der Zweite Weltkrieg“ mit seiner Vorgeschichte an. Diese zwölf Bände hat Churchill stets als ein Ganzes begriffen und sie eine ‚Chronik des Zweiten Dreißigjährigen Krieges‘ genannt. … Im Februar 1959 brachte er die hier angeführte einbändige Ausgabe von ‚Der Zweite Weltkrieg‘ heraus und fügte ihr einen Epilog an, in welchem er über sein Nachkriegswirken Rechenschaft gibt und aus der Sicht seines neunten Lebensjahrzehnts gleichsam die Summe zieht. Dieser Epilog kann als sein Vermächtnis gelten. Er erinnert darin an seine Rede in Fulton, im März 1946, in der er erstmals vom ‚Eisernen Vorhang‘ sprach und erklärte: „Dies ist gewiß nicht das Befreite Europa, für dessen Aufbau wir kämpften.“ Er erinnert an seine Züricher Rede vom Herbst 1945, in der er als ersten Schritt zur Neuschaffung der europäischen Familie die Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich forderte. Er erörtert die Europa-Bewegung und ist vom langsamen Wachstum ihres Gedankens nicht enttäuscht: „Bei großen Unternehmungen ist ein Fehler zu versuchen, alles auf einmal in Angriff zu nehmen.“ Er betrachtet die Sowjetunion nach Stalins Tod und dem ungarischen Aufstand und gelangt zum prophetischen Schluß: „Niemand kann glauben, daß dieser Zustand ewig dauern wird. Die Lehre des Kommunismus trennt sich allmählich von der russischen Militärmaschine ab. Die Völker werden auch weiterhin gegen das sowjetische Kolonialreich aufbegehren, nicht weil es kommunistisch, sondern, weil es eine bedrückende Fremdherrschaft ist.“ Der Große Alte Mann ist nicht entmutigt: „Ich bin nicht der Meinung, daß die Mühen und Opfer Großbritanniens und seiner Verbündeten, die ich in meinen sechs Bänden aufgezeichnet habe, zu nichts geführt und lediglich einen noch gefahrvolleren und düstereren Zustand als zuvor geschaffen haben. Im Gegenteil, ich bin zutiefst überzeugt, daß wir uns nicht umsonst bemüht haben. Streit zwischen Völkern und Kontinenten wird es vermutlich immer geben. Aber im großen Ganzen wird die menschliche Gesellschaft in zahlreiche Formen hineinwachsen, von denen die Parteimaschinen keinen Begriff haben.“ Damit legte er die Feder nieder. Es ist in jedem Sinn sein letztes Buch“ (Carter/Muir). – Der schöne Schutzumschlag am Kapital mit geringfügigen Randläsuren und an den Kanten leicht berieben, sehr gutes sauberes Exemplar. – First edition. – “Winston Churchill is the only statesman of modern times who has himself described the revolutionary events in the shaping of which he played a decisive role in a large, very personal historical work. The six volumes of his ‚World Crisis‘, which cover the First World War, its prehistory and aftermath, are followed by another six volumes of ‚The Second World War‘ with its prehistory. Churchill always saw these twelve volumes as a whole and called them a ‚Chronicle of the Second Thirty Years‘ War’. … In February 1959, he published the one-volume edition of ‚The Second World War‘ cited here and added an epilogue in which he gives an account of his post-war work and sums it up, as it were, from the perspective of the ninth decade of his life. This epilogue can be regarded as his legacy. This epilogue can be regarded as his legacy. In it, he recalls his speech in Fulton in March 1946, in which he first spoke of the ‚Iron Curtain‘ and declared: “This is certainly not the Liberated Europe we fought to build.” He recalls his speech in Zurich in the fall of 1945, in which he called for a partnership between Germany and France as the first step towards recreating the European family. He discusses the European movement and is not disappointed by the slow growth of its ideas: “In great undertakings, it is a mistake to try to tackle everything at once.” He looks at the Soviet Union after Stalin’s death and the Hungarian uprising and comes to the prophetic conclusion: “No one can believe that this state of affairs will last forever. The doctrine of communism is gradually separating itself from the Russian military machine. The peoples will continue to revolt against the Soviet colonial empire, not because it is communist, but because it is an oppressive foreign rule.” The Grand Old Man is not discouraged: “I am not of the opinion that the labors and sacrifices of Great Britain and her allies, which I have recorded in my six volumes, have led to nothing and have merely created an even more perilous and gloomy condition than before. On the contrary, I am profoundly convinced that we have not labored in vain. There will probably always be strife between peoples and continents. But on the whole, human society will grow into numerous forms of which the party machines have no conception.” With that he laid down his pen. It is in every sense his last book” (Carter/Muir). – The beautiful dust jacket with minor edge wear at the spine and slightly rubbed at the edges, a very good clean copy. Schlagwörter: Weltkrieg <1939-1945>, Weltkrieg II |
120,-- | ![]() |
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| Lesseps, Ferdinand de. Percement de l’Isthme de Suez. (Vol. I) Exposé et documents officiels. Paris, Henri Plon 1855. Gr.-8°. [2] Bl., 280, 49 S. mit 2 gefalteten lithogr. Karten. Moderner Halblederband mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden).
PMM 339 (der vorliegende 1. Band). – Erste Ausgabe des Berichts über das Projekt des wichtigen Schifffahrtskanals in Ägypten. Bis 1860 erschienen noch vier weitere Bände. – „‚The Piercing of the Isthmus of Suez‘ – he set out the whole case for the canal and his proposed method of building it… Construction was begun in 1859 and completed 10 years later“ (Carter/Muir). – „Der französische Generalkonsul schickte ihm (Lesseps) gegen die Langeweile einige Bücher, darunter auch einen von J.-B. Lepère für Napoleon verfaßten Bericht über die Möglichkeit, den Kanal, der einst das Rote Meer über den Nil mit dem Mittelmeer verband, neu zu erschließen. … De Lesseps ließ sich weder durch politische noch praktische Einwände von seinem Projekt abbringen. Doch mußte zu seiner Finanzierung Kapital aufgebracht werden. In einer fast dreihundert Seiten langen und mit Karten versehenen Abhandlung ‚Der Durchstich der Landenge von Suez‘ erläuterte er die Probleme des Kanals und seinen Bauplan. Napoleon III. sicherte ihm seine Unterstützung zu, und Lesseps beschaffte sich ein Kapital von zweihundert Millionen Francs. Mit dem Bau begann man 1859, vollendet wurde er zehn Jahre später“ (Carter/Muir). – Am 17. November 1869 wurde der Suezkanal mit einer Länge von 164 km eröffnet. Der Kanal verbindet die Hafenstädte Port Said und Port Taufiq bei Suez und erspart der Seeschifffahrt zwischen Nordatlantik und Indischem Ozean den Weg um Afrika. – Sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar. – First edition of the report on the project of the important shipping canal in Egypt. Four more volumes were published up to 1860. – “The French consul general sent him (Lesseps) a number of books to combat his boredom, including a report written by J.-B. Lepère for Napoleon on the possibility of reopening the canal that once connected the Red Sea to the Mediterranean via the Nile. … De Lesseps was not dissuaded from his project by political or practical objections. But capital had to be raised to finance it. He explained the problems of the canal and its construction plan in a treatise entitled ‚The Crossing of the Isthmus of Suez‘, almost three hundred pages long and complete with maps. Napoleon III assured him of his support and Lesseps raised a capital of two hundred million francs. Construction began in 1859 and was completed ten years later” (Carter/Muir). – On November 17, 1869, the Suez Canal was opened with a length of 164 km. The canal connects the port cities of Port Said and Port Taufiq near Suez and saves shipping between the North Atlantic and the Indian Ocean the route around Africa. – A very nice, decoratively bound copy. Schlagwörter: Ägypten, Handelsgeschichte, Naher Osten, Nordafrika, Orient |
280,-- | ![]() |
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| Freind, John. Emmenologia. In qua fluxus muliebris menstrui phænomena, periodi, vitia, cum medendi methodo, ad rationes mechanicas exiguntur. Huic editio accedunt ejusdem authoris praelectiones chymicae. 3 Teile in 1 Band. Paris, G. Cavelier filium 1727. 8°. [7] Bl., 238 S., [9] Bl.; Titel, XII, [1] Bl., 102 S.; 31, (1) S. (″Appendix in qua critica exhibetur harum praelectionum relatio…“) mit 3 gefalt. Tabellen.. Moderner Kalbslederband mit goldgepr. Rückenschild.
Duveen 230. Ferguson I, 290 f. Hirsch/Hüb. II, 609. Wellcome III, 66 (and. Ausg.). – Gesamtausgabe der beiden Hauptwerke des engl. Chemikers und Mediziners. – „Diese Schrift ist ganz im Geiste der Iatromechanik geschrieben und eine scharfe Verurteilung der Chemiatrie. F. hält die Structur und Zahl der Blutgefässe, die nach ihm bei Frauen größere Weite der Bauchaorta für die Ursache der periodischen Blutung“ (Hirsch/Hübotter zu Emmenologia). – John Freind’s (1675-1728) chemical lectures are dedicated to Newton and are „notable for Freind’s adoption of the principles of Newtonian attraction (which he derived from the lectures given by John Keill), in an attempt to make chemistry truly mechanical. He tried to estimate quantitatively the relative forces operating between particles in order to explain association, dissociation, calcination, distillation, fermentation, and all other chemical processes“ (DSB). – Einband fachgerecht erneuert, altes Exlibris der Birmingham Library auf dem Innendeckel, zeitgenöss. Besitzvermerk a. V., Titelblatt braunfleckig und im Rand gebräunt, sonst nur etwas gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Chemie, Gynäkologie, Gynecology, Menstruation |
280,-- | ![]() |
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| Bodrogi, Tibor, Lajos Boglár, György Domanovszky u. a. Stammeskunst. I. Australien, Ozeanien, Afrika. – II. Amerika, Asien. 2 Bände. Budapest, Corvina Kiadó 1982. 4°. 306 S., [1] Bl.; 273, (1) S., [1] Bl. und zus. 544 teils farb. Abb. auf Tafeln. OLn. mit farbig illustr. OU.
Erste deutsche Ausgabe. – Sehr gutes Exemplar des Standardwerks über außereuropäische Kunst. Schlagwörter: Art, Art premier, Außereurop. Kunst, Außereuropäische Kultur, primitive art, Primitive Kunst |
70,-- | ![]() |
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| Buchholz, Carl August (Friedrich). Historisch-romantische Skizzen aus Rom und Griechenland. (Erster Theil, mehr nicht erschienen). Berlin, Johann Friedrich Unger 1804. Kl.-8° (16 x 9,5 cm.). [5] Bl., 504 S. mit gestoch. Frontispiz von W(ilhelm) Jury und gestoch. Titel mit Titelvignette. Weinroter Halb-Maroquinlederband mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung.
Goedeke VII, 103, I. Kosch II, 223. – Erste Ausgabe der ersten Veröffentlichung. „Der Frau Etatsrätin Friederike Brun geborene Münter ehrfurchtsvoll zugeeignet“. – Bearbeitungen der bekanntesten lateinischen Klassiker. Ursprünglich geplant waren zwei Bände, erschienen ist jedoch nur der erste mit den Skizzen aus Rom. – Der Lübecker Jurist und Diplomat C. A. F. Buchholz (1785-1842) betätigte sich während seiner Studienzeit in Göttingen und seit 1805 in Heidelberg als Schriftsteller und verfasste eine Reihe an Reiseliteratur, Romanen und Bühnenwerken. – Am Anfang 2 gedruckte Blatt beigebunden „No. 18 der Hoymischen Lesegesellschaftsbücher“ mit einem „Verzeichniß der Leser nach ihrer Ordnung“ wohl aus einem anderen Exemplar, zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem Titel und verso mit Monogramm-Stempel, schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Erstlingswerk, Griechenland, Italien, Rom |
220,-- | ![]() |
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| Mach, E(rnst). Grundlinien der Lehre von den Bewegungsempfindungen. Leipzig, Wilhelm Engelmann 1875. 8°. IV, 127, [1] S. mit 18 Holzschnitten im Text. Pbd. der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
DSB VIII, 595. ÖBL V, 388 f. – Erste und einzige Ausgabe, selten. – Der böhmische Physiker und Philosoph E. Mach (1838-1916), seit 1866 Prof. für Physik in Graz, Prag und später in Wien, „lehnte … die Annahme von Atomen ab, die grundsätzlich nicht beobachtbar seien. Trotz dieser metaphysikfeindlichen Einstellung behauptete er die Existenz der Empfindungen, auch wenn sie uns nicht bewußt sind, womit er ein metaphys. „Ding an sich“ wieder einführte. Körper, Bewußtsein (Ich), Seele sind Komplexe von Empfindungen, Phänomene Änderungen solcher Komplexe. Kausalität ist der Glaube an das Wiedereintreten beobachteter Regelmäßigkeiten. Naturgesetze sprechen funktionale Abhängigkeiten zwischen Zustandsänderungen aus. Sie stützen sich auf wiederholte Beobachtungen und ermöglichen infolge ihres hypothet. Charakters die Voraussage weiterer funktionaler Beziehungen zwischen beobachtbaren Daten. Die Deutung der Naturgesetze als funktionale Relationen hat sich die moderne Naturwiss. zu eigen gemacht. Das positivist. Prinzip, alle Aussagen auf Beobachtungsdaten („Empfindungsreihen“) zu beziehen, wandte M. auf die Bewegungsgesetze der Newtonschen Mechanik an. Bewegungen als Ortsveränderungen haben relativen Charakter. Die Kennzeichnung von Bewegungen durch Trägheitskräfte stützt sich auf eine zweite, von der Ortsveränderung unabhängige Datenreihe. Folglich sind kräftefreie beschleunigte Bewegungen denkbar. Der „absolute“ Raum als Ursache der Trägheitskräfte ist nicht nachweisbar, mithin eine metaphys. sinnleere Annahme. Wie die Gravitationskraft sind Trägheitskräfte Beziehungen zwischen Massen, etwa der Masse der Fixsterne zu relativ zu ihnen beschleunigt bewegten Massen (Machsches Prinzip). Das M.sche Prinzip wurde zu einem grundlegenden Element der Allg. Relativitätstheorie. M. berechnete die akust. Effekte, die bei Durchbrechung der Schallmauer auftreten. In der Flugtechnik galt „1 Mach“ als neue Maßeinheit für Geschwindigkeiten“ (Juhos in ÖBL). – Rücken am Fuß mit Fehlstelle am Bezugspapier, St.a.T., papierbedingt etwas gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Mechanik, Philosophie, Physik, Psychologie |
120,-- | ![]() |
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| Helm, Georg. Die Energetik nach ihrer geschichtlichen Entwickelung. Leipzig, Veit & Comp. 1898. 8°. XII, 370 S. mit zahlr. mathematischen Formeln. OHln. mit goldgepr. Rückentitel.
NDB VIII, 490 f. – Erste Ausgabe. – Georg Helm (1851-1923), seit 1892 ordentlicher Professor für analytische Geometrie und Mechanik sowie mathematische Physik an der Polytechnischen Schule (seit 1890 TH) in Dresden, sein „größtes Verdienst liegt darin, daß er als ein Hauptvertreter der damaligen Energetik – von Wilhelm Ostwald als „Vorgänger“ und „Kampfgenosse“ bezeichnet – die thermodynamischen Vorstellungen konsequent auf den Gesamtbereich der Physik und der Chemie erweitert hat. Als Gegner der atomistischen Betrachtungsweise bekämpfte er die Vermengung der Energetik mit der Molekularhypothese und damit die Auflösung alles Geschehens in Bewegung der Atome beziehungsweise den Gedanken, „die eigentliche wissenschaftliche Grundlage der Thermodynamik in der Mechanik der Atome zu suchen“. In diesem Zusammenhang wies er nachdrücklich auf das bis dahin in Deutschland fast unbeachtete Werk von J. W. Gibbs hin, der „völlig frei von einer Voreingenommenheit für die Mechanik der Atome“ als strikte Konsequenz aus den beiden Hauptsätzen seine Phasenlehre aufbaute. H.s entwicklungsgeschichtliche Darstellungen sind noch heute beachtenswert. Seine Verdienste um die Thermodynamik, der er zahlreiche Monographien, Zeitschriftenaufsätze und Vorträge gewidmet hat, werden auch durch die Tatsache nicht geschmälert, daß die wissenschaftliche Entwicklung nach Anerkennung der Atomistik über die damalige Energetik hinwegging“ (H.-G. Körber in NDB). – Schönes Exlibris, St.a.T., sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Chemie, Mathematik, Physik |
120,-- | ![]() |
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| Sackmann, Eckart. Vinyl! Die Comic-Cover. Leipzig, Comicplus+ 2021. 4°. 112 S. mit zahlr. farb. Abb. Farbig illustr. OPbd.
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Schallplatte, Schallplatten, Vinyl |
25,-- | ![]() |
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| Baller, A. u. Fritz Neumann (Red.). Photo- und Kinosport. Jahrgang 1930. Wien, Herlango A. G. für Photographische Industrie 1930. 4°. Frontispiz, 288 S. mit zahlr. Abb. im Text und auf Tafeln und 24 mont. Tafeln. Hln. der Zeit.
Dritter Jahrgang der noch bis 1936 erschienenen österr. Fotozeitschrift. Erschien später mit dem Untertitel „Illustrierte Monatshefte für Amateure“. – Mit interessanten Artikeln „Die kunstphotographie als Spiegel persönlicher Einstellung“ von R. v. Karnitschnigg, „Kinoaufnahmen im Schnee“ von Leo Fränkel, „In der Dunkelkammer des Kinoamateurs“ von F. Kuplent, „Vom Japanisieren“ von Mia Förster-Freund, „Herstellung photographischer Montagen“ von R. Reimann, Berlin, „Photoradierungen“ von Ida Schönbrunn u.v.m. Außerdem zahlreiche Berichte und Anzeigen zur Kameratechnik. – Das 1917 in Wien gegründete Fotohandelshaus wurde 1922 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. „Bei Herlango wurden Fotoapparate, Blitzgeräte, Stative, Film- und Projektionsapparate, Leinwände, Filme und Fotoausarbeitungen, Reparaturannahmen, Fotoalben und Fotozubehörartikel angeboten. Anfangs wurden Plattenkameras und Rollfilmkameras verkauft, im Lauf der weiteren Entwicklung verlagerte sich das Angebot auf 35-mm-Kleinbildkameras und Spiegelreflexkameras. Auch Sofortbildkameras und Filmpacks wurden angeboten. Das umfangreiche Angebot wurde zweimal jährlich in einem Gesamtkatalog herausgegeben. Der viele Jahre bekannte und einprägsame Slogan von Herlango lautete „Gut beraten – gut gekauft“. … Auf Grund der rasant gestiegenen Zinsen (Verdoppelung innerhalb kurzer Zeit) bis Anfang der 1990er Jahre und einer rezessiven Entwicklung der gesamten Branche in Europa musste Herlango Anfang 1992 Insolvenz anmelden“ (Wikipedia). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Film, Zeitschriften |
60,-- | ![]() |
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| Bloch, Iwan. Die Prostitution. 1. – 10. Tsd. 2 Bände (Band I u. II/1 mehr nicht erschienen). Berlin, Louis Marcus 1912-1925. 8°. XXXVI, 870 S.; VII, (1), 728 S. OLn. (Handbuch der gesamten Sexualwissenschaft in Einzeldarstellungen).
Erste Ausgabe des Standardwerks. – „Iwan Bloch (1872-1922) gehörte zu den Pionieren der Sexualforschung. Er veröffentlichte eine detailreiche Sittengeschichte Frankreichs im 18.Jahrhundert, eine dreibändige Ausgabe „Das Geschlechtsleben in England“ und die Studie „Der Ursprung der Syphilis“. Als spektakulär wurde sein 1907 erschienenes und fast 850 Seiten umfassendes Werk „Das Sexualleben unserer Zeit“ bewertet. Es erlebte zahlreiche Auflagen und Übersetzungen in andere Sprachen. Seine voluminöse Studie „Die Prostitution“ hat bis heute ihren Rang als Standardwerk der Sexualwissenschaft behaupten können. Bloch kämpfte leidenschaftlich für soziale Reformen, gegen die Ausbreitung der Geschlechtskrankheiten, gegen die Diskriminierung der Prostituierten und gegen die bürgerliche Doppelmoral“ (G. Grau, Iwan Bloch, Hautarzt, Medizinhistoriker, Sexualforscher). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Kulturgeschichte, Sexualität, Sexualwissenschaft, Soziologie |
90,-- | ![]() |
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| (Müller, Friedrich, gen.:) Mahler Müller. Werke. Wohlfeilere Ausgabe. 3 Bände. Heidelberg, J. C. B. Mohr 1825. Kl.-8°. [3] Bl., 374 S., [1] Bl.; [3] Bl., 410 S., [1] Bl.; [1] Bl., 420 S., [1] Bl. Hldr. im Stil der Zeit mit goldgepr. Rückensch.
Goed. IV/1, 900, 19 b. Meyer 119-121. Schulte-Strathaus 235, 10 b. – Zweite Gesamtausgabe der Werke des bedeutenden Vertreters des Sturm und Drang. Erschien zuerst 1811. – „Diese Sammelausgabe wurde angeregt von Ludwig Tieck, besorgt von Friedrich Blatt, den Tieck und der reformierte Prediger Le Pique unterstützten. Müller sah die Manuskripte und frühen Drucke durch, seine Veränderungen wurden jedoch vom Verleger kaum berücksichtigt“ (Schulte-Strathaus). – Seine Ausbildung zum Maler, gegonnen beim Hofmaler Daniel Hien, setzte F. Müller (1749-1825) „1770 mit Studien bei Peter Anton Verschaffelt in Mannheim fort, wohin er 1775 übersiedelte. Im kulturell reichen Leben der südwestdeutschen Metropole entwickelte sich M.s zweite, seine literarische Begabung: Vermittelt durch den Zweibrücker Freund Johann Friedrich Hahn und etwas überarbeitet von Klopstock, erschien M.s „Lied eines bluttrunknen Wodanadlers“ im „Göttinger Musenalmanach“ 1774, dem für die junge Geniebewegung des Sturm und Drang zentralen Jahrgang. Damit war M. über Nacht als Dichter bekannt. Durch den selbstgewählten Namenszusatz „Mahler“ beugte er Verwechslungen vor und wies zugleich die anderen Stürmer und Dränger, allesamt bürgerliche Studenten, auf sein professionelles Künstlertum hin“ (U. Leuschner in NDB XVIII, 374). – Wohl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts neu gebunden unter der Verwendung der Orig.-Rückenschilder, stellenweise etwas braunfleckig, gutes vollständiges Exemplar mit allen „Erata“-Blättern. Schlagwörter: Gesamtausgaben, Sturm und Drang |
220,-- | ![]() |
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| Schubert, G(otthilf) H(einrich) v. Naturgeschichte des Pflanzenreichs in Bildern. Nach der Anordnung des allgemein bekannten und beliebten Lehrbuchs der Naturgeschichte. Bearbeitet von Ch(ristian) F(erdinand Friedrich) Hochstetter). Stuttgart und Esslingen, Schreiber & Schill (1854). Gr.-4°. [2] Bl., 52 doppelblattgr. handkol. lithogr. Tafeln, [2] Bl., 40 S., [2] Bl. Farbig illustr. OPbd. mit Lederrücken.
Bilderwelt 1212. Vgl. Wegehaupt II, 2298 (2. Aufl.). Slg. Breitschwerdt 278 ff. (spätere Aufl.). Pritzel 4104 (2. Auflage, unter Hochstetter). Stafleu-C. 11.202. Nicht bei Nissen, BBI. – Seltene erste von Hochstetter bearbeitete Ausgabe. – Der Arzt, Naturwissenschaftler und Jugendbuchautor G. H. v. Schubert (1780-1860) war seit 1819 Professor für Naturgeschichte in Erlangen und seit 1827 in München. – „In seinen naturwissenschaftlichen Arbeiten zeigte er sich nicht nur am Detail interessiert, sondern war besonders darum bemüht, den Zusammenhang der inneren und äußeren, der sichtbaren und unsichtbaren Kräfte zu beschreiben und zu erklären“ (R. Stach in LKJ IV, 493). – Der Botaniker und Pfarrer C. F. F. Hochstetter (1787-1860) war Professor am Lehrerseminar in Esslingen am Neckar. Die Pflanzengattung Hochstetteria DC. der Pflanzenfamilie der Korbblütler (Asteraceae) ist nach Hochstetter benannt worden. – Rücken erneuert, Deckel etwas berieben und fleckig, Innengelenke laienhaft mit Papierstreifen verstärkt, im Blattrand teils etwas fingerfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Anschauungsbücher, Biologie, Botanik, Botany, Kinder- und Jugendliteratur, Schul- und Lehrbücher |
240,-- | ![]() |
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| Blossfeldt, Karl. Urformen der Kunst. Photographische Pflanzenbilder. Herausgegeben mit einer Einleitung von Karl Nierendorf. Berlin, Wasmuth o. J. (1928). 4°. XVII, (1) S., 1 Bl. u. 120 num. Bildtafeln in Kupfertiefdruck. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Deckelvignette (Entwurf: Lucian Zabel) u. illustr. Orig.-Schutzumschlag.
Auer 133. Heidtmann 14471. Heiting/Jaeger I, 188 ff. (mit mehreren Abb.). Parr/Badger I, 96. Roth, The Open Book S. 66 f. – Erste Ausgabe. – „Die deutsche Erstausgabe von ‚Urformen der Kunst‘ erschien sowohl gebunden wie auch als Mappe, in welche die Drucke als Einzelblätter eingelegt sind… In seiner äußerst pathetisch formulierten Einleitung unterstellt Nierendorf zunächst eine enge Verbindung von Kunst und Natur über die Jahrhunderte hinweg, um dann schließlich Blossfeldt zu attestieren, dass noch niemand zuvor diese Beziehung „mit gleich packender Unmittelbarkeit“ dargestellt habe und dies ganz „ohne Effekte, lediglich durch vielfache Vergrößerung“ sichtbar gemacht durch „sachliche Mittel der photographischen Technik“… Die Einleitung spricht daher möglichst viele Zielgruppen an: „Kunstexperten und Naturfreunde, Esoteriker neuer Weltanschauungen und schließlich auch noch Fotofreunde.“ Bei der Betrachtung der nun folgenden 120 Tafeln lässt sich Nierendorfs Euphorie, was die Wirkung der Fotografie anbelangt, jedoch uneingeschränkt nachvollziehen. Dies ist nicht zuletzt der exzellenten Bildwiedergabe mittels perfekter Anwendung des Kupfertiefdruckverfahrens geschuldet. Die Pflanzen wirken so plastisch, dass man sie anfassen möchte… Walter Benjamin… lobt… in der „Literarischen Welt“ (1928) vor allem das ‚Können‘ Blossfeldts, das sich unabhängig vom ‚Wissen‘, also der dahinterstehenden Intention, in seinen Fotografien manifestiert. Dass diese Bilder „im Pflanzendasein einen ganzen unvermuteten Schatz von Analogien und Formen“ auftun, ist laut Benjamin nur der Fotografie zu verdanken, welche durch ihre technischen Möglichkeiten, wie der starken Vergrößerung, die Erschaffung dieser neuen Bilderwelten erst ermöglicht“ (B. Hammers in Heiting/Jaeger). – Schutzumschlag am Rücken geringfügig berieben und im unteren Rand mit minimalen Läsuren, sehr gutes sauberes Exemplar. – First edition. – “The German first edition of ‘Urformen der Kunst’ appeared both bound and as a portfolio, in which the prints are inserted as individual sheets… In his extremely pathetically formulated introduction, Nierendorf first assumes a close connection between art and nature over the centuries, before finally attesting to Blossfeldt that no one had ever before depicted this relationship “with equally gripping immediacy” and that this was made visible entirely “without effects, merely through multiple magnification” using “objective means of photographic technique”… The introduction therefore appeals to as many target groups as possible: “art experts and nature lovers, esotericists of new world views and, finally, photography enthusiasts.” When looking at the 120 plates that follow, however, Nierendorf’s euphoria about the effect of photography can be fully understood. The plants look so vivid that you want to touch them… Walter Benjamin…praises…in the “Literarische Welt” (1928) especially Blossfeldt’s ‚skill‘, which manifests itself in his photographs independently of the ‚knowledge‘, i.e. the intention behind them.According to Benjamin, the fact that these images “reveal a whole unsuspected treasure trove of analogies and forms in the existence of plants” is only thanks to photography, which, through its technical possibilities, such as high magnification, makes the creation of these new pictorial worlds possible in the first place” (B. Hammers in Heiting/Jaeger).– Dust jacket slightly rubbed on the spine and with minimal wear to the lower edge, a very good clean copy. Schlagwörter: Botanik, Neue Sachlichkeit, Wasmuth |
3.400,-- | ![]() |
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| Schwitters, Kurt. Das literarische Werk. Herausgegeben von Friedhelm Lach. 5 Bände. Köln, DuMont 1973-1988. Gr.-8°. 319 S.; 438 S.; 338 S.; 371 S.; 462 S. OLn. mit illustr. OU. u. Orig.-Pappschuber (außer Band I).
W.-G. ² 14. – Erste Ausgabe. – I. Lyrik. – II. Prosa 1918-1930. – III. Prosa 1931-1948. – IV. Schauspiele und Szenen. – V. Manifeste und Kritische Prosa, Nachträge, Gesamtregister. – Schuber von Band I fehlt, Rücken von Band 2, 3 und 4 etwas gebräunt, St.a.T. (Band II-V), gutes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
90,-- | ![]() |
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| Glööckler, Harald. Explosion. Berlin, Selbstverlag 2015. Gr.-4° (33 x 24 cm). Ca. [280] unbez. S. mit farb. Abb nach Photographien von Roy v. Elbberg, Konstantin Graf Eulenberg, Frank Altmann, Sebstian Janz u. H. Glööckler. Roter Orig.-Ln. mit goldgepr. Deckeltitel u. Deckelvignette sowie Messing-Beschlägen an den Ecken in farbig illustr. Orig.-Pappschuber.
Erste Ausgabe der seltenen Luxusedition. – Mit Beiträgen von Julia Pfeiffer „Kunstbericht über die Meisterwerke“ und Helge Joachim Bathelt „Laudatio auf die Meisterwerke“. – Tadellos. Schlagwörter: Design, Designer, Mode, Photographie, Pop-Kultur |
200,-- | ![]() |
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| Bornemann, (Johann) Wilhelm (Jacob). Gedichte in plattdeutscher Mundart. Mit humoristischen Feder-Zeichnungen von T(heodor) Hosemann. 5. von Neuem gesichtete und vermehrte Ausgabe letzter Hand. Berlin, Decker 1843. 8°. XII, 356 S. mit Porträt u. 13 ganzs. lithogr. Illustrationen. Schwarzer Halb-Maroquinlederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Romantikervergoldung.
Brieger 225. Goed. VII 563, 100. Hobrecker 99. Rümann 719. – Erste von Hosemann illustr. Ausgabe. – Der ehemalige Generaldirektor der Preußischen Staatslotterie J. W. J. Bornemann (1766-1851) ist vor allem durch seine Mundartgedichte bekannt geworden von seinen hochdeutschen Versen wurde „Im Wald und auf der Heide“ zum Volkslied. – Nur vereinzelt minimal fleckig, die Tafeln wie immer etwas gebräunt, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Mundart, Plattdeutsch |
90,-- | ![]() |
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| Beradt, Charlotte. Das Dritte Reich des Traums. München, Nymphenburger Verlagshandlung 1966. 8°. 151, (1) S. OLn. mit Orig.-Schutzumschlag.
Seltene erste Ausgabe der wichtigen Arbeit. – „Charlotte Beradt, die als Journalistin in Berlin arbeitete, wurde ab 1933 nicht mehr beschäftigt, floh 1939 nach England und 1940 weiter nach New York. Charlotte Beradt sammelte Träume, die zwischen 1933 und 1939 geträumt wurden, und befragte dazu Menschen ihrer Umgebung: Schneiderin, Nachbar, Tante, Milchmann, den befreundeten Unternehmer, den Arzt … Fünfzig „von der Diktatur diktierte Träume“ hat sie in ihren 1966 erstmals erschienenen Klassiker der Traumdokumentation aufgenommen. Eine erste Auswahl, 1943 in einer amerikanischen Zeitschrift erschienen, begann mit den Sätzen: „Ich erwachte schweissgebadet, mit zusammengebissenen Zähnen. Wieder, wie in zahllosen Nächten davor, war ich in einem Traum von einem Ort zum nächsten und immer weiter gejagt worden – angeschossen, gefoltert, skalpiert. Aber in dieser Nacht kam mir in den Sinn, dass ich wohl nicht die einzige unter Abertausenden war, die durch die Diktatur zu solchen Träumen verurteilt wurde. Was meine Träume beherrschte, musste auch ihre beherrschen – atemlose Flucht über Felder, Versteck auf schwindelerregend hohen Türmen, Sichverkriechen in Gräbern, die SS-Männer stets auf den Fersen. Ich begann, andere Leute nach ihren Träumen zu befragen.“ (Suhrkamp Verlag zu einer Neuausgabe). – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Nationalsozialismus, Psychologie, Psychology, Traumdeutung, Weltkrieg <1939-1945>, Weltkrieg II |
120,-- | ![]() |
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| Fischer, Kuno. Diotima. Die Idee des Schönen. Philosophische Briefe. Pforzheim, Flammer und Hoffmann 1849. 8°. XX, 383 S. Hldr. der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Rückenvergoldung.
Slg. Borst 2339. Eisler 182. Ziegenfuss I, 346 f. – Sehr seltene erste Ausgabe der ersten Veröffentlichung. – Kuno Fischer (1824-1907) ist Hegelianer der zweiten Generation. Zwar kommt er der empirischen Wissenschaft weiter entgegen, als im ursprünglichen Hegeltum erlaubt war; doch übernimmt er die Gleichsetzung von Logik und Metaphysik von Hegel, und sucht den Entwicklungsbegriff seiner Zeit mit der Dialektik in Einklang zu bringen. Von Hegel strebt F. zu Kant zurück. … Seine schriftstellerische Fähigkeit kommt auch F.s zahlreichen literar-ästhetischen Schriften zugute. – Als Philosophiehistoriker ist W. Windelband F.s Schüler“ (W. Ziegenfuss). – Durchgehend etwas braunfleckig, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Aesthetics, Ästhetik, Erstlingswerk |
150,-- | ![]() |
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| Johnston, James F(inlay) W(eir). Die Chemie des täglichen Lebens. Neu durchgesehene und verbesserte Auflage. 2 Teile in 1 Band. Berlin, Franz Duncker 1869. Kl.-8°. IV, 384 S.; VI, 412 S. mit zahlr. Holzstich-Abb. im Text. Hldr. der Zeit.
Weiss 1784. – Zweite deutsche Ausgabe; die engl. Originalausgabe erschien 1854 in London mit dem Titel „Chemistry of common life“. – Behandelt Luft, Wasser, Boden und vor allem die Lebensmittelchemie mit Kapitel über Tee, Kaffee (vgl. Mueller 112 f.), Bier, Weine, Tabak, Rauschmittel wie Opium, Hanf, Betel, Coca u.a. – Deckel etwas berieben, Rückentitel und Linienvergoldung ausgebleicht, papierbedingt durchgehend gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Chemie, Lebensmittelchemie |
80,-- | ![]() |
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| P(omey), F(rançois) (Antoine). Indiculus universalis rerum fere omnium, quae in mundo sunt, scientiarum item, artiumque nomina apte breviterque colligens. L’ univers en abrégé, où sont contenus en diverses listes presque tous les noms des ouvrages de la nature, de toutes les sciences & de tous les arts, avec leurs principaux termes. Toulouse, Pierre Salabert 1684. Kl.-8° (15 x 8 cm.). [12] Bl., 288 S. Kalbsledereinband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.
De Backer-Sommervogel VI, 971 ff. – Noch frühe und seltene Ausgabe des erfolgreichen polygloten Fach-Wörterbuchs. Die erste Ausgabe erschien 1659. – Noch bis Mitte des 18. Jahrhunderts erschienen auch Übersetzungen in Deutsch (1698), Englisch, Italienisch, Niederländisch und Französisch. – Das akademische Fachwörterbuch zur Astronomie, Geographie, Mathematik, Militaria, Wappenkunde u.a. war eine Vorarbeit zu Pomeys „Le grand dictionaire royal“ (vgl. Zaunmüller S. 150, 3. Ausgabe, Frankfurt am Main 1700). – Deckel berieben und mit geringf. Wurmspuren, zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem Titel, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Naturwissenschaften, Wörterbücher |
220,-- | ![]() |
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| (Courtilz de Sandras, Gatien de). Memoires de Mr. L. C. D. R. Contenant ce qui s’est passé de plus particulier sous le Ministere du Cardinal de Richelieu et du Cardinal Mazarin, avec plusieurs particularités remarquables du Regne de Louis Le Grand. Cologne (Köln), Pierre Marteau 1687. Kl.-8° (15,5 x 10 cm.). [4] Bl., 447 S. mit Druckermarke in Holzschnitt. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, floraler Rückenvergoldung und Deckelfiletten.
Barbier III, 204. Cioranescu 22311. Graesse IV, 478. VD17 23:253762H. – Seltene erste Ausgabe der fiktiven Memoiren des Comte de Rochefort. – Der franz. Schriftsteller Gatien de Courtilz de Sandras (1644-1712), selbst Musketier im Régiment de Champagne, wurde international bekannt durch seine Biografie d’Artagnans, die später Alexandre Dumas dem Älteren als Vorlage für dessen Abenteuerroman Die drei Musketiere diente. Courtilz de Sandras wurde mehrfach wegen seiner Veröffentlichungen inhaftiert und verbrachte seine letzten Jahre in der Bastille. – Sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Biographie, France, Frankreich, Geschichte, Politik |
280,-- | ![]() |
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| Delavigne, (Jean François Casimir). Messéniennes. Französische Handschrift in schwarzer Tinte auf Papier. Paris (?) um 1850. 8°. [47] Bl. mit illustriertem Titelblatt. Hldr. der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und wdh. gekröntem Monogramm.
Schön ausgestattete Handschrift der bekannten „Messéniennes“, darunter „Le jeune diacre“ – „Partheope et l’etrangère“ – „Sur la bataille de Waterloo“ – „Sur la vie de Jeanne d’Arc“ u. a. – Der franz. Dichter J. F. C. Delavigne (1793-1843) „bewies schon als Schüler des Lycée Napoléon in Paris ungewöhnliches poetisches Talent durch einen Dithyrambus auf die Geburt Napoleons II. (1811), des Sohnes Napoleon Bonapartes. 1813 erschien sein Dithyrambus auf den Tod des Dichters Jacques Delilles, 1814 sein Gedicht Charles XII à Narva, 1815 La découverte de la vaccine, womit er von der Académie française den ersten Nebenpreis gewann, und 1818 seine Messéniennes, die sehr populär wurden. Diese politischen Klagelieder waren der Ausfluss eines glühenden Patriotismus nach der Niederlage Napoleons. … Delavigne ist neben Pierre-Jean de Béranger der Hauptvertreter der liberalen Richtung der französischen Literatur jener Zeit. Mit großem Geschick und Geschmack verstand er es, die Stimmung der Menschen, ihren Hass und ihre Liebe, in poetische Formen zu kleiden. Delavigne ist hauptsächlich Lyriker, einzelne seiner Gedichte, besonders auch die Chöre des Paria, überraschen durch Wärme und Innigkeit des Gefühls, Eleganz und Reinheit des Ausdrucks. Sein Stil schließt sich einerseits eng an den Klassiker Jean Racine an und erlaubt sich anderseits, besonders seit seinem Louis XI, gewisse Freiheiten, die nicht mehr dem strengen, klassischen Geschmack entsprachen“ (Wikipedia basierend auf den Eintrag in Meyers Konversations-Lexikon, 4. Aufl. 1888 ff.). – Gelenke etwas berieben, sonst gut erhalten. – Beau manuscrit des célèbres « Messéniennes », dont « Le jeune diacre » – « Partheope et l’etrangère » – « Sur la bataille de Waterloo » – « Sur la vie de Jeanne d’Arc », etc. Le poète J. F. C. Delavigne (1793-1843) « fit preuve, déjà en tant qu’élève du Lycée Napoléon à Paris, d’un talent poétique inhabituel en écrivant un dithyrambe à la naissance de Napoléon II (1811), le fils de Napoléon Bonaparte. En 1813, il publia son dithyrambe à la mort du poète Jacques Delilles, en 1814 son poème Charles XII à Narva, en 1815 La découverte de la vaccine, qui lui valut le premier prix secondaire de l’Académie française, et en 1818 ses Messéniennes, qui devinrent très populaires. Ces complaintes politiques étaient l’émanation d’un patriotisme ardent après la défaite de Napoléon. … Delavigne est, avec Pierre-Jean de Béranger, le principal représentant de la tendance libérale de la littérature française de l’époque. Avec beaucoup d’habileté et de goût, il a su traduire l’humeur des hommes, leur haine et leur amour, en formes poétiques. Delavigne est principalement un poète lyrique, certains de ses poèmes, notamment les chœurs du paria, surprennent par la chaleur et l’intimité du sentiment, l’élégance et la pureté de l’expression. Son style se rattache d’une part étroitement au classique Jean Racine et se permet d’autre part, surtout à partir de son Louis XI, certaines libertés qui ne correspondaient plus au goût strict et classique“ (Wikipedia). Schlagwörter: Handschriften, Napoleon I, Napoleonica |
220,-- | ![]() |
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| Rieger, J(ohann) G(eorg). Das Rosenfest am Pfingst-Montage in Schwezingen. Natur- und Sittengemälde aus der Rheinpfalz. Mannheim, Schwan und Götz 1824. 8°. [3] Bl., 140 S., [2] Bl. mit lithogr. Frontispiz (″Der Apollo Tempel“). Hldr. der Zeit.
Sehr seltene erste und einzige Ausgabe der ersten Veröffentlichung. Der Mannheimer Topograph und Schriftsteller J. G. Rieger (1798-1838) war Direktor des Schwetzinger Schloßgarten. – Durchgehend etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Baden-Württemberg, Badenia, Schwetzingen |
120,-- | ![]() |
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| Grüger, Heribert. Liederfibel. 2. Teil (von 3). Kinderlieder in Bildernoten dargestellt. Bilder von Johannes Grüger. Breslau, Ostdeutsche Verlagsanstalt (1930). 4°. 39, (1) S. mit farbig illustr. Titel u. 49 farbigen Illustrationen. Farbig illustr. OHln.
Doderer-Müller 633. LKJ I, 505. Seebaß II, 1161. Stuck-Villa II, 199. Vgl. Bilderwelt 665 u. Pressler 204 (beide Teil 1). – Erste Ausgabe „dieses sehr hübschen Liederbuchs, das in origineller Weise die Melodien zu (18) bekannten Kinderliedern darstellt: links ist jeweils die Notenschrift mit Texten darunter gezeigt, während rechts auf zwei bis drei Bildfriesen durch entsprechende Figuren die Melodie mit ihren Intervallen bildlich vorgeführt wird (ebenfalls mit Text darunter)… Alle Texte sind in deutscher Schreibschrift gegeben…“ (A. Seebaß). – Teil 1 und 3 der Reihe erschienen 1927 bzw. 1943. – Schönes Exemplar. Schlagwörter: Lieder, Ostdeutsche Verlagsanstalt, Sütterlin-Schrift |
50,-- | ![]() |
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| Ostwald, Hans (Otto August). Verworfene. Novellen. Umschlagzeichnung und Illustrationen von Hans Balluschek. Berlin, Julus Bard 1902. 8°. 219, (1) S. mit Buchschmuck und kl. Vignetten. OLn. mit goldgepr. Rückentitel und goldgepr. Rückenschild.
Kosch XI, 764. NDB IXX, 634 f. – Sehr seltene erste Ausgabe. – Der Berliner Schriftstellers, Journalisten und Soziologen H. O. A. Ostwald (1873-1940) war 1904-08 Herausgeber der Reihe der „Großstadt-Dokumente“ (50 Bände) und 1910-13 der „Diskussion“, einer „Monatsschrift für aktuelle Kulturfragen“. – „Das Werk O.s überschreitet häufig die Genregrenzen; seine Darstellungen mischen Merkmale der sozialen Literatur, der Sozialreportage und der Sozialforschung und erscheinen oft am journalistischen Aktualitätsgebot orientiert. Trotz ihres populären Tons wurden viele der „Großstadtdokumente“ von der zeitgenössischen Fachkritik aufmerksam – wenn auch kontrovers – rezipiert. O. verstand seine Arbeiten über die Randexistenzen der modernen Gesellschaft als die eines Dokumentaristen. Seine Intention war, „unsere Kultur von unten beleuchtet“ darzustellen“ (Ralf Dose in NDB). – Einband stellenweise etwas berieben und am Rückendeckel leicht fleckig, nur vereinzelt leicht braunfleckig, gutes Exemplar im seltenen Verlagseinband. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher |
220,-- | ![]() |
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| Spelterini, E(duard) (d. i. E. Schweizer). Über den Wolken. Par dessus les nuages. 97 Bilder in Kupferdruck „in Cavo“. Geleitwort von Albert Heim und Emile Gautier. Zürich, Brunner & Co. (1928). 4°. 94 S. mit mont. farb. Frontispiz und 97 teils farb. u. ganzs. Abb. in Kupfertiefdruck. Orig.-Leinenband mit Rücken- und Deckeltitel und farb. Deckelbild.
Heidtmann 13838. Schweizer Fotobücher 44 ff. – Text in Deutsch und Französisch. – Eduard Spelterini (1852-1931) unternahm zwischen 1870 und 1926 fast 600 Ballon-Fahrten und gilt als Pionier der Luftfotografie. – „(M)it knapp hundert Luftaufnahmen, wiedergegeben als herrliche grossformatige Bilder in Kupferdruck, die meisten im Format 17 × 23 Zentimeter. Tatsächlich unterschied sich dieses Buch gehörig von vergleichbaren Publikationen jener Zeit. Während Letztere meistens Aufnahmen verschiedener Agenturen versammelten, ohne dass eine namentliche Nennung der Fotografen erfolgte, stellt sich Über den Wolken/Par dessus les nuages als Denkmal zu Ehren eines einzigen Mannes heraus: des Schweizer Ballon- und Fotopioniers Eduard Spelterini (1852-1931). Gleich auf dem Titelblatt prangt sein Porträt und weist damit ohne Umschweife den Urheber der Fotografien als das eigentliche Thema des Buchs aus. … Tatsächlich hatte Spelterini, der eigentlich Eduard Schweizer hiess, seine ersten Flüge in den 1870er-Jahren unternommen und den Höhepunkt seines Ruhms um die Jahrhundertwende erlebt. Damals empfing der „Herr der Lüfte“, als den ihn Émile Gautier in „Mon ami Spelterini“ bezeichnet (S. 8), die europäische High Society im Korb seines Ballons, während am Boden Massen von Zuschauern gegen Geld seinen Starts beiwohnten. Relativ spät, nämlich rund 15 Jahre nach seinen ersten Flügen, wandte sich der Ballonfahrer dem Medium der Fotografie zu, um seine Grosstaten zu dokumentieren, die er dann auf unzähligen Lichtbildvorträgen auf der ganzen Welt präsentierte. … In Über den Wolken/Par dessus les nuages bekräftigt Albert Heim, die „fast unbegreifliche feierliche Stille und Ruhe“, die sich mit dem Ballonflug verbinden, „gestatten bessere Beobachtung und bessere photographische Aufnahmen“ als beim maschinengetriebenen, geräuschvollen, vibrierenden Flugzeug (S.5)“ (O. Lugon in Schweizer Fotobücher). – Sehr gutes Exemplar. – Text in German and French. – Eduard Spelterini (1852-1931) undertook almost 600 balloon flights between 1870 and 1926 and is considered a pioneer of aerial photography. – ‘(M)ith almost one hundred aerial photographs, reproduced as magnificent large-format copperplate prints, most of them in 17 × 23 centimetre format. In fact, this book was quite different from comparable publications of the time. While the latter mostly collected images from various agencies without naming the photographers, Über den Wolken/Par dessus les nuages is a monument in honour of one man: the Swiss balloon and photography pioneer Eduard Spelterini (1852-1931). – His portrait is emblazoned right on the title page and thus immediately identifies the author of the photographs as the actual subject of the book. … Spelterini, whose real name was Eduard Schweizer, actually made his first flights in the 1870s and experienced the height of his fame around the turn of the century. At that time, the ‘Lord of the Skies’, as Émile Gautier described him in ‘Mon ami Spelterini’ (p. 8), welcomed European high society in the basket of his balloon, while crowds of spectators on the ground watched his launches for money. The balloonist turned to the medium of photography relatively late, around 15 years after his first flights, to document his feats, which he then presented at countless photographic lectures around the world. … In Über den Wolken/Par dessus les nuages, Albert Heim affirms that the ‘almost incomprehensible solemn silence and tranquillity’ associated with balloon flight ‘allow better observation and better photographic images’ than with a machine-driven, noisy, vibrating aeroplane (p.5)’ (O. Lugon in Schweizer Fotobücher). – Very good copy. Schlagwörter: Aerial photography, Alpinistik, Alps, Ballonfahrt, Luft- u. Raumfahrt, Luftbild, Luftbildfotografie, Luftfahrt |
140,-- | ![]() |
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| Paltauf, Arnold. Über den Zwergwuchs in anatomischer und gerichtsärztlicher Beziehung. Nebst Bemerkungen über verwandte Wachstumsstörungen des menschlichen Skeletes. Wien, Alfred Hölder 1891. 4°. 106 S. mit 2 Tafeln nach Fotografien und 1 lithogr. Tafel. Hln. der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Lesky 608 ff. ÖBL VII, 307. – Erste und einzige Ausgabe der ersten „grundlegenden Untersuchungen über Zwergwuchs und Kretinismus. Er gab dem Nanismus infantilis seinen Namen: A. Paltaufsche Form. Seine Stud. über die Beziehungen der Thymus zum Exitus subitus ließen ihn den Status thymico-lymphaticus beschreiben, bei dem er eine Persistenz oder eine Vergrößerung der Drüse und des ganzen lymphat. Gewebes sowie Milztumor als Ursache sonst nicht erklärbarer Todesfälle als eine patholog., konstitutionelle Veranlagung deutete, eine heute umstrittene These aus dem Formenkreis der exsudativen Diathese. Das Phänomen der Ballonierung der Lunge konnte P. durch den Nachweis klären, daß schon während des Ertrinkens Ertränkungsflüssigkeit aus den Lungenbläschen in das Zwischengewebe gelangt. P. bewies mit Hilfe des von Fleischl angegebenen Hämometers, daß die Flüssigkeit zur Blutverdünnung führt“ (M. Jantsch in ÖBL). – Die Tafeln zeigen ein menschliches Skelett, einen Hüft- und Kieferknochen, einen Schädel und Gewebeproben. – Der Wiener Gerichtsmediziner Arnold Paltauf (1860-1893) war der Bruder des bedeutenden Pathologen und Histologen Richard Paltauf (1858-1924), Gründer des Serotherapeutische Instituts in Wien und einer Impfstation gegen Tollwut. – Papierbedingt etwas gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Kleinwuchs, Kleinwüchsigkeit oder Mikrosomie, Pathologie, Wachstumsstörung |
280,-- | ![]() |
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| Herzmanovsky-Orlando, Fritz v. Sämtliche Werke in zehn Bänden. Texte, Briefe, Dokumente. I. Der Gaulschreck im Rosennetz. – II. Rout am Fliegenden Holländer. – III. Das Maskenspiel der Genien. – IV. Erzählungen, Pantomimen und Ballette. – V. Zwischen Prosa und Drama. – VI. Dramen. Band I-VI (von 10). Salzburg, Wien, Residenz-Verlag 1986. Gr.-8°. Mit zahlr. Abb. OLn. mit illustr. OU.
Es erschienen noch vier weitere Bände: VII. Der Briefwechsel mit Alfred Kubin 1903 bis 1952. – VIII. Ausgewählte Briefe 1885 bis 1954. – IX. Skizzen und Fragmente. – X. Sinfonietta Canzonetta Austriaca. Eine Dokumentation zu Leben und Werk. – St.a.T., sehr gutes und sauberes Exemplar der maßgeblichen Gesamtausgabe. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
70,-- | ![]() |
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| Thoens, Inge und Herbert Blank. Librairie Au Pont de l’Europe. Die erste Exilbuchhandlung in Paris. Göttingen, Wallstein Verlag (2018). 8°. 375 S. mit einigen Abb. und 23 doppelblattgr. farb. Faksimiles aus dem Gästebuch der Buchhandlung. OPbd. mit OU.
Erste Ausgabe. – Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Buchhandel, Exil, Kulturbeziehungen, Kulturleben |
20,-- | ![]() |
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Einträge 1251–1300 von 3967
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