Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Kháyyám, Omar. Rubaiyat de Omar Kháyyám. Illustrations de Edmond Dulac. Paris, L’Edition d’Art H. Piazza o. J. (1910). 4° (30 x 23,5 cm.). [64] Bl. mit illustr. Titelbordüre und 20 montierten Farbtafeln. Orig.-Halbpergamentband mit goldgepr. Rückentitel.
Erste französische Ausgabe. – „Cette traductio à été faite par Edmond Dulac d’après la version poétique de Edward Fitzgerald.“ – Jede Textseite und die Farbtafeln mit dekorativer Bordüre in Olivgrün. – Rücken leicht fleckig, Besitzvermerk auf dem Vortitel, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher |
240,-- | ![]() |
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| Garner, R(ichard) L(ynch). Die Sprache der Affen (The Speech of Monkeys). Aus dem Englischen übersetzt und herausgeben von William Marshall. Leipzig, H. Seemann Nachfolger 1900. 8°. 2 Bl., 196 S. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel.
Erste deutsche Ausgabe. – „Daß Garner`s Werk mehr bietet, als es eigentlich verspricht, ersehen wir aus dem 3. Hauptstück, in dem der Verfasser seine hochinteressanten Untersuchungen über den Sinn der Affen für Farben, Zahlen, Maaße und Musik mitteilt“ (W. Marschall S.152 ff.). – Gelenke im oberen Drittel eingerissen, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Affen, Biologie, Tierpsychologie, Zoologie |
20,-- | ![]() |
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| Weber, Max. Wahlrecht und Demokratie in Deutschland. Berlin-Schöneberg, Fortschritt (Buchverlag der „Hilfe“) 1917. 8°. 47, (1) S. Orig.-Kartonumschlag. (Der Deutsche Volksstaat, Band 2).
Erste Ausgabe. – „Mit dem Jahre 1917 treten die verfassungspolitischen Fragen in den Vordergrund. Das Schwergewicht liegt auf vier vergleichsweise umfangreichen Abhandlungen, die seinerzeit im Erstdruck — das heißt vor der Aufnahme in die Erstauflage der „Gesammelten Politischen Schriften“ — entweder als Broschüre oder als Artikelreihe erschienen sind. Dies sind die Titel: „Wahlrecht und Demokratie in Deutschland“ (1917), „Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland“ (1918), „Deutschlands künftige Staatsform“ (1918) und „Politik als Beruf“ (1919)“ (E. Maste, Max Weber: Soziologe und Politiker. Zur 100. Wiederkehr seines Geburtstages). – „Handexemplar“ des Herausgebers der Reihe mit handschriftlichen zwei Korrekturen (auf dem vorderen Innendeckel und der Rückseite des Titelblatts „alle Rechte vorbehalten“). – Sehr gut erhalten. |
40,-- | ![]() |
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| Müller, Johannes v. Sämmtliche Werke. (Band 12). Zur Literatur und Geschichte der Schweiz. Tübingen, J. G. Cotta 1811. 8°. VIII, 432 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Goedeke VI, 294, 33. – Erste Ausgabe. – Rücken etwas berieben, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Geschichte, Helvetica, Schweiz |
30,-- | ![]() |
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| Tardieu, Jean. Il était une fois, deux fois, trois fois… ou la table de multiplication en vers. Avec des images d’Elie Lascaux. Paris, Gallimard (1947). 4°. [18] feuilles avec 92 illustrations en couleur. Reliure cartonnée originale illustrée en couleur.
Bénézit VI, 461. – Premier édition du livre d’images joliment illustré pour apprendre à compter. – Elie Lascaux (1888-1969) „natif de Limoges, depuis qu’il expose au Salon d’Automne, cet artiste bien particulier fut vite remarqué des amateurs. Ses compositions débordent de trouvailles que l’on est tenté, paradoxalement, de qualifier de savantes. Ses oeuvres figurent souvent dans les galeries les plus avancées d’esprit. Scrupuleusement descriptif, il énumère les feuilles, les arbres, les fenêtres des maisons, ses paysages ne sont pas d’ici ; transfigurant le réel, ils projettent le spectateur dans l’imaginaire, décor de théâtre ou décor d’un rêve, selon le degré d’illusions“ (Bénézit). – Couverture arrière légèrement taché, très bon état. Schlagwörter: Französische Kinderbücher |
70,-- | ![]() |
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| Planque, François. Chirurgie complette, suivant le système des modernes. Contenant les maladies chirurgicales, en particulier, tant des parties molles que des parties dures, le tout suivi des vertus des drogues simples; & des etymologies des termes les plus en usage. (Volume II de 2). Seconde edition. Revue, corrigée et augmentée par l’auteur. Paris, Veuve de Charles-Maurice d’Houry 1757. Kl.-8° (17 x 9,5 cm.). [3] Bl., 204 S.; 251 S. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.
In sich abgeschlossener Band II des zuerst 1744 erschienenen Handbuchs des franz. Chirurgen François Planque (1696 – 1765). – Contenant: Des maladies chirurgicales en particulier. – Des maladies des parties molles. – Des maladies des parties dures. – Des drogues simples. – Etymologies Latines & Grecques. – Kapital und Fuss mit kl. Fehlstellen, nur vereinzelt etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Chirurgie |
100,-- | ![]() |
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| Romanes, George John. Darwin und nach Darwin. Eine Darstellung der Darwinschen Theorie und Erörterung Darwinistischer Streitfragen. I. Band. Die Darwinsche Theorie. Mit Bewilligung des Verfassers aus dem Englischen übersetzt von B. Vetter. Leipzig, Wilhelm Engelmann 1892. 8°. V, [1] Bl., 542 S. mit 1 Portrait und 124 Holzstichen im Text. Moderner Halbleinenband mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung.
Seltene erste deutsche Ausgabe des ersten Teils der wichtigen Abhandlung über Darwins Evolutions-Theorie. 1895 und 1897 erschienen noch weitere Bände „Darwinistische Streifragen. Vererbung und Nützlichkeit“ und „Darwinistische Streitfragen. Isolation und physiologische Auslese“. – Der britische Evolutionsbiologe G. J. Romanes (1848-1894) „legte den Grundstein für die Tierpsychologie und sagte Ähnlichkeiten zwischen den kognitiven Prozessen bei Menschen und Tieren voraus, schrieb Tieren jedoch auch in weit stärkerem Maß menschliche Eigenschaften zu als dies wissenschaftlich gesichert war (Anthropomorphismus). Er war der jüngste von Charles Darwins akademischen Freunden. Seine Sicht auf die Evolution hat historische Bedeutung. Romanes führte den Begriff Neodarwinismus ein, der heute noch genutzt wird, um eine neuere Form des Darwinismus zu bezeichnen. Sein früher Tod stellte einen Verlust für die britische Evolutionsbiologie dar. Innerhalb von sechs Jahren wurden die mendelschen Arbeiten wiederentdeckt und neue Ansichten zur Debatte gestellt“ (Wikipedia). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Evolution, Evolutionstheorie |
90,-- | ![]() |
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| Horvat – Dupouy, Raphael et Guy Thouvignon (Commissaires de l’exposition). Frank Horvat. (Exposition): Maison de la Photographie, Toulon 25 avril – 14 juin 2003. Toulon, Minos, Photographes en Méditerranée 2003. Quer-8°. 31, (1) S. mit 74 teils farb. Abb. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Mit eigenhändiger Widmung von Frank Horvat auf dem Titelblatt „Pour Esther (Woerdehoff), et Michel (von Graffenried) …″ – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
50,-- | ![]() |
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| Welti, Helene. Famulus der seltsame Pudel. Mit 4 farbigen Bildern von Ernst Kreidolf. Erlenbach-Zürich, Rotapfel (1925). Gr.-8°. 122 S., [3] Bl. mit 4 Farbtafeln. Orig.-Leinenband mit Rückenvergoldung und Deckelvignette.
Hess-Wachter B 28. Huggler 197. LKJ II, 256. Loosli S. 199. – Erste Ausgabe, selten. – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Hunde, Rotapfel, Schweizer Kinderbücher |
50,-- | ![]() |
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| Hauriac, Marcel. Die Geschichte vom pfiffigen Häslein. Mit Bildern von H(orst) S(choenwalter). Freudenstadt, Schwarzwald-Verlag (1948). Gr.-4°. 15, (1) Blatt mit farbigen Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Muck II, 1838. Weismann S. 135. – Erste und einzige Ausgabe. – Eines der ersten Bilderbücher des Freudenstadter Schwarzwald Verlags, der bereits 1961 seine Tätigkeit einstellte. – Einband leicht angestaubt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Hasen |
40,-- | ![]() |
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| Fillitz, Hermann (Hrsg.). Geschichte der bildenden Kunst in Österreich. Band VI. 20. Jahrhundert. Herausgegeben von Wieland Schmied. München, London, New York, Prestel (2002). 4°. 653 S., [1] Bl. mit zahlr. teils farb. Abb. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Autoren: Peter Assmann, Matthias Boeckl, Monika Faber, Barbara Feller, Peter Gorsen, Gottfried Hattinger, Lorand Hegyi, Gebriele Jutz, Peter Klinger, Walter Koschatzky, Gabriele Reiterer, Wieland Schmied, Angela Völker und Maria Welzig. – Redaktion: Irma Trattner. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Austriaca, Kunstgeschichte, Österreich |
40,-- | ![]() |
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| Graeser, Erdmann. Der Kandidat des Lebens. Roman einer Jugend. 26.-40. Tausend. Berlin, Wien, Verlag Ullstein & Co. 1918. 8°. 377, (7) S. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. (Ullsteins 3 Mark-Romane, Band 56).
Seltener Unterhaltungsroman des Berliner Schriftstellers E. Graeser (1870-1937). – Graeser, der mit seinem ersten Roman Lemkes sel. Witwe (1907, 1928 verfilmt) berühmt wurde, thematisierte in seinen Unterhaltungsromanen die Lebenswelt der „kleinen Leute“ im Berlin seiner Zeit und legte dabei auch großen Wert auf den Berliner Dialekt. Seine Romane wurden später auch für Hörfunk und Fernsehen bearbeitet“ (Wikipedia). – Der seltene Schutzumschlag im oberen und unteren Rand mit Tesafilm geklebt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Berlin, Trivialliteratur, Trivialroman |
40,-- | ![]() |
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| Dylan – Anderson, Dennis. The hollow horn. Bob Dylan’s reception in the United States and Germany. München, Hobo Press (1981). 8°. IX, 280 S. mit 13 Abb. von Hajo Bernhard (6, inkl. Umschlag), Angela Dierks (3), Carl Harding (4) und Gerfried Zwicker sowie 11 Orig.-Photographien (Silbergelatine, jeweils 18 x 24 cm.) von Hajo Bernhard. Illustr. Orig.-Kartonumschlag (Entwurf: Hajo Bernhard). (Dylanology – Whatever that is, vol. 1).
Mit eigenhändiger Widmung von D. Anderson „Für Hajo (Bernhard) mit schönem Dank für die ausgezeichnete Design-Arbeit und Photos – Dennis Anderson“. – Die beiligenden Orig.-Fotos zeigen Konzert-Plakate des legendären Dylan-Konzerts in der Westfalen-Halle in Dortmund im Juni 1978 (5 verschiedene Abzüge, wovon einer für das Cover-Bild verwendet wurde). Von zwei beiliegenden Konzert-Fotos, ist eines im Buch abgedruckt. Die anderen Aufnahmen, meist bei Interviews oder Pressekonferenzen entstanden, sind nicht im Buch abgedruckt. Das Buch enthält Aufnahmen von Konzerten in München, Bonn und Berlin; eine Aufnahme zeigt Dylan am Flughafen in Sydney. – Umschlag und Schnitt etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Original-Photographie, Pop music, Pop-Kultur, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
280,-- | ![]() |
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| Venedey, J(acob). Benjamin Franklin. Ein Lebensbild. 2. Ausgabe. Freiburg, Friedrich Wagner 1865. 8°. [2] Bl., 355 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel.
NDB XXVI, 747 ff. – Der Politiker und Publizist J. Venedey (1805-1871), Teilnehmer am Hambacher Fest im Mai 1832, ging „nach der Niederschlagung der Revolution 1849 und seinem Engagement in der Schleswig-Holstein-Bewegung 1850/51 … nach Zürich, wo er im Anschluß an seine Habilitation 1854 als Privatdozent Vorlesungen zur mittelalterlichen und neuzeitlichen Geschichte hielt; auf eine Professur wurde er als Demokrat jedoch nicht berufen. Mit seiner „Geschichte des deutschen Volkes“ (4 Bde., 1853–62), seinen biographischen „Lebensbildern“ und seinen Werken zur Ideenwelt berühmter Staatslehrer wollte er einen Beitrag zum Aufbau der Demokratie in Deutschland leisten; dazu dienten auch seine zahlreichen historischen Vorträge“ (B. Bublies-Godau in NDB). – Rücken etwas berieben, gutes Exemplar. Schlagwörter: America, Amerika, Biographie, USA |
70,-- | ![]() |
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| Moll, O. Die Untersee-Kabel in Wort und Bild. Cöln, Westdeutscher Schriftenverein 1904. Gr.-8°. VIII, 140 S. mit zahlr. Abb. und 1 gefalt. farb. Karte. Illustr. Orig.-Leinenband.
Erste Ausgabe. – „Das wichtigste und interessanteste dringt ja nicht sofort in die Öffentlichkeit. Die Bedeutung, welche die Marine heute der Funkentelegraphie beilegt, hat sie veranlasst, ununterbrochen die Erfinder zu immer weiteren Fortschritten anzustacheln. Aber die Resultate und die Mittel, mit denen das erzielt ist, werden heute nicht mehr veröffentlicht, sondern geheimgehalten. Man bedenke, daß bei der Marine drahtlose Telegramme nicht nur eines Geschwaderverbandes übermittelt werden, sondern mit 1000 und mehr Kilometern entfernten Flotten gewechselt werden, daß diese Telegramme sich einen Weg suchen, der ihnen von dem Telegraphisten einfach vorgeschrieben ist, und die sich gegenseitig nicht stören“ (R. Goldschmidt und A. Slaby, Drahtlose Telegraphie. In: Verhandlungen der Kolonial-Technischen Kommission des Kolonial-Wirtschaftlichen Komitees. Heft 1, 1911, S. 30). – „Bereits 1811 schickte der Deutsche Samuel Thomas von Soemmerring elektrische Signale durch einen mit Kautschuk isolierten Draht, welcher bei München durch die Isar verlegt worden war. Im Jahr 1842 unternahm der US-amerikanische Erfinder und Wissenschaftler Samuel F. B. Morse Versuche, Seekabel auf dem Grund des Hafens von New York zu verlegen. Hierbei kamen erstmals spezielle Kabellegefahrzeuge beziehungsweise Pontons zum Einsatz, die, von Schleppern gezogen, die Kabel ausbrachten. Diese frühen Versuche krankten jedoch vor allem an geeigneten Isolierungen. So wurden für die Idee der Verlegung von Unterwasserkabeln seit Erfindung der elektrischen Telegraphen mehrere Methoden ausprobiert. Doch erst die Erfindung der Guttapercha-Presse 1847 durch Werner Siemens machte für die Unterwasserverlegung gut isolierte Kabel möglich“ (Wikipedia). – Stempel auf dem Titel, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Seekabel, Telegrafie, Telekommunikation |
70,-- | ![]() |
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| Klinger – Rieger, Max. (Friedrich Maximilian) Klinger in der Sturm- und Drangperiode. Mit vielen Briefen. Darmstadt, Arnold Bergsträsser 1880. 8°. XII, 440 S. mit Portrait F. M. Klinger nach einer Kreidezeichnung von Johann Wolfgang von Goethe. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Vgl. KNLL IX, 507 (Klinger, Sturm und Drang. Schauspiel. 1776). – Erste Ausgabe. – Das Drama „Sturm und Drang“, „eines der „merkwürdigsten Werke der Weltliteratur“ (C. Hering), wurde namensgebend für die gesamte literarische Strömung der Geniezeit. – „Dieses Drama zeigt den Drang ohne Ziel, den Sturm der Leidenschaften um ihrer selbst willen, in dem sie sich verwirren. Der Umstand, dass der Titel des Stückes bald zur Losung und später noch zur Epochenbezeichnung wurde, legt den Schluss nahe, dass es in dieser einmaligen Vermischung widerstreitender Gefühle als bezeichnend einerseits für die Zeit seiner Entstehung, andererseits für die Gemütsverfassung seines Dichters und seiner Bewunderer empfunden wurde“ (Ulrich Karthaus, Sturm und Drang. Epoche – Werke – Wirkung. München, 2007, S. 112 f.). – St.a.T., gutes Exemplar. Schlagwörter: Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Sturm und Drang |
70,-- | ![]() |
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| Le Corbusier – Vowinckel, Andreas u. Thomas Kesseler. Le Corbusier. Synthèse des Arts. Aspekte des Spätwerks 1945 – 1965. Karlsruhe, Badischer Kunstverein und Berlin, W. Ernst und Sohn (1986). 4°. 232 S., 1 Bl. mit zahlr. teils farbigen Abb., 1 Beiheft (8 Bl.) sowie 8 (1 farb.) gefalt. Plänen. Orig.-Pappband mit Rücken- und Deckelschild.
Katalog zur Ausstellung im Badischen Kunstverein in Karlsruhe 1986. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Städtebau |
50,-- | ![]() |
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| Perronet, (Jean-Rodolphe). Description des projets et de la construction des ponts de Neuilly, de Mantes, d’Orléans & autres. Du projet du canal de Bourgogne, pour la communication des deux mers par Dijon, et de celui de la conduite des eaux de l’Yvette et de Bièvre à Paris. 2 Bände. Paris, Imprimerie royale 1782-1783. Imperial-Folio (57 x 43 cm.). [5] Bl., 112 S.; [2] Bl., 154 S., [1] Bl. mit gestoch. Portrait, 2 gestoch. Titelbl. und 67 teils gefalteten und doppelblattgr. Kupfertafel. Kalbslederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und reicher Rückenvergoldung.
DSB 10, 527. Graesse V, 208. Ornamentstichkatalog, Berlin 3564. Roberts/Trent 249. – Erste Ausgabe. – Prachtvoll ausgestattete Monographie über den Brückenbau des ausgehenden 18. Jahrhunderts in Frankreich. – J.-R. Perronet (1708-1794) „war der erste Direktor der berühmten École Nationale des Ponts et Chaussées. Als Brückenbauer wandte er zwar noch die Bauweisen der Renaissance und des Klassizismus an, erneuerte aber sowohl die hergebrachten Grundsätze der Konstruktion, als auch die praktischen Bauverfahren. … Seine größte Leidenschaft fand Perronet aber erst als Chef der Straßenbauverwaltung in der Fachdisziplin Brückenbau. Während die schnelle Ausdehnung des französischen Straßennetzes vor allem eine logistische Herausforderung war, stellten die natürlichen Hindernisse, die Flüsse und Täler, ganz andere Anforderungen an einen Ingenieur. Gerade von den Fähigkeiten der Brückenbauer hing es in vielen Fällen ab, ob eine Straße zwischen zwei Städten den kürzesten Weg nehmen konnte, oder ob ein langer Umweg über Land erforderlich war. … Perronet überließ bei seinen Projekten nichts dem Zufall und versuchte seine Baumaßnahmen bis ins letzte Detail durchzuplanen. Das versetzte ihn in die Lage, sehr schnell zu bauen und dabei auch noch erhebliche Kosten einzusparen. Dadurch genoss er nicht nur bei seinen Auftraggebern und Berufskollegen, sondern auch beim König höchstes Ansehen. Allerdings verfügte er offenbar auch über einen ausgeprägten Sinn für Effekte und wusste seine Leistungen auch im rechten Licht zu präsentieren“ (B. Nebel, Berühmte Brückenbauer, bernd-nebel(dot)de). – „Ouvrage tres-estime et fort bien execute“ (Graesse). – Wie meist ohne den erst 1789 erschienenen Supplement-Band. – Einbände etwas berieben, Gelenke geringfügig angeplatzt, sehr schönes, sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Architecture, Architektur, Bridges, Brückenbau, Canals, Hydraulic, Hydraulik, Wasserbau |
3.500,-- | ![]() |
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| Miniaturbuch – Le petit Paroissien de l’enfance. Paris, (Firmin Didot) (1830-1835). 29 x 20 mm. 80 S. mit gestoch. Frontispiz (Kreuzigung) und 4 gestoch. Tafeln. Weinroter Maroquin-Lederband der Zeit mit Rückenvergoldung, goldgepr. Deckel-Filetten und Deckel-Vignetten sowie Goldschnitt.
Bondy, Miniature Books S. 77 f. – Reizvolles franz. Miniatur-Gebetbuch für Kinder. – „Two religious children’s books of very small size must have been published in large numbers over quite a long period. They are Le Petit Paroissien de l’Enfance and Le Petit Paroissien de la Jeunesse which often bear the Marcilly imprint and were printed by Firmin Didot, Ad. B. Lainé, Rignoux, René et Cie., Maulde-Renou, Langlumé et Peltier, Eberhart and others in Paris and L. Lefort in Lille, Martial Ardant in Limoges and perhaps in other towns as well. These attractive prayerbooks for children measure usually about 1 13 by inches, have engraved titles and 5 plates, varying a great deal in quality and even design“ (L. W. Bondy). – Die letzten Blätter mit Fehlstellen im unteren Rand (kein Textverlust), sonst gut erhalten. Schlagwörter: Gebetbücher, Livres de prières, Livres minuscules, Marcilly, Miniaturbücher, Miniature books |
240,-- | ![]() |
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| Remarque, Erich Maria (d. i. Erich Paul Remark). A l’ouest rien de nouveau. Traduit de l’allemand par Alzir Hella et Olivier Bournac. Édition nouvelle. Paris, Librairie Stock (Delamain et Boutelleau) 1929. 8°. 303, (1) S. Schwarzer Kalbslederband um 1940 mit Rückentitel in Silber, Weiß und Rot, figürliche Ledereinlagen auf dem Vorderdeckel in grau Schwarz und Gold (deutsche Soldaten mit Pickelhauben in einem Schützengraben), Spiegel mit blind- und weiß geprägten Rahmen und Silberschnitt in gefüttertem Pappschuber (Orig.-Umschlag beigebunden).
Erste französische Ausgabe, im Jahr der ersten Ausgabe. Eines von 1550 num. Exemplaren auf „Papier pur Fil de Corvol“ (Gesamtauflage 1660 Exemplare). – Außergewöhnlich schönes Exemplar in einem stimmigen Künstler-Einband mit „Schützengraben“-Motiv. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Nummerierte Bücher |
2.400,-- | ![]() |
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| Vergne, Frédéric. A princely library. The manuscript collection of the Duke d’Aumale, Chateau de Chantilly. Paris, Editions Editerra 1995. Folio (34 x 28 cm.). 349, (1) S. mit zahlr. teils farb. Abb. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag in farbig illustr. Pappschuber.
Neuwertiges Exemplar, noch in Folie eingeschweißt. – Like-new copy, still sealed in plastic wrap. Schlagwörter: Buchmalerei |
90,-- | ![]() |
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| Schein, A(braham) M(yron auch Meyer). Album. 64 verkleinerte Reproduktionen nach Original-Photographien. Mit einem Vorwort von A. Jencic. Wien, Selbstverlag (1915). [66] Bl. mit 64 Lichtdruck-Tafeln. Orig.-Kartonumschlag (als Blockbuch gebunden mit Kordelheftung).
Heidtmann 10739. Hochreiter, Geschichte der Fotografie in Österreich II, 174 f. – Einzige Ausgabe, selten. – Mit Portraits aus dem Wiener Adel, der Violinvirturosin Daisy Kennedy, Prof. Ot. Sevcik mit seinem Schüler Wladimir Resnikov, des Pianisten Edwin Hughes, des Violinvirtuosen Charles Hyll, Kinder-Portraits und Portrait-Studien. Die letzten vier Tafeln mit homoerotischen Akt-Aufnahmen. – Der in Dnjepropetrowsk (Russland) geborene Fotograf A. M. Schein (1871-1970) „gründete in Wien, nachdem er vermutlich kurz nach der Jahrhundertwende hierher gekommen war, ein Fotoatelier, musste jedoch 1939 nach Argentinien emigrieren. Seine großformatigen Bromölumdrucke (er erfand auch einen elektronischen Bromölpinsel) machten ihn zu einem der renommiertesten Wiener Porträtisten der beiden ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts; er wurde auch durch Aktstudien bekannt“ (Felix Czeike, Historisches Lexikon Wien). – Rücken mit restaurierten Fehlstellen, Deckel etwas berieben und angestaubt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie |
160,-- | ![]() |
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| Kutsch, Karl J. und Leo Riemens. Unvergängliche Stimmen. Sängerlexikon. – Erster Band: A-L. – Zweiter Band: M-Z. – Ergänzungsband I. – Ergänzungsband II. 4 Bände. Bern, München, Francke und K. G. Saur 1987-1994. 4°. Original-Leinenbände mit Original-Schutzumschlägen.
Schutzumschlag von Band 2 mit Einriss am Kapital, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Biographisches Nachschlagewerk, Lexica, Sänger |
50,-- | ![]() |
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| Meggendorfer, Lothar. Militärisches Ziehbilderbuch (Deckeltitel). München, Braun und Schneider o. J. (1890). Quer-4° (27 x 37 cm.). [17] S. mit 8 farblithogr. Tafeln mit beweglichen Teilen und Zieh-Mechanismus. Orig.-Halbleinenband mit farblithogr. Deckelbild.
Hobrecker, Braunschweig 5080. Katzenheim 241 f. Krahé 95. LKJ II, 459 f. Ries 713, 73. Seebaß II, 1283. Wegehaupt IV, 2357 (vermutet irrig ein fehlendes Titelblatt). – Erste und einzige Ausgabe; eines der seltensten Spiel-Bilderbücher von L. Meggendorfer. Wie die meisten Spiel-Bilderbücher Meggendorfers ohne ein sep. Titelblatt; die erste Seite mit dem Vorwort. – „Aus dem Soldatenleben zeigt dies Buch Euch allerhand, die Jugend ist ja wohlgeneigt stets dem Soldatenstand“ (aus dem Vorwort). Zu sehen sind Rekruten, Husar, Musterung, Turnen, Außer Dienst, In der Schwemme, Bajonettfechten und Regimentsmusik. Meggendorfer verwendet hier nicht nur die von ihm bereits bekannten Ziehmechanismen, sondern dieses Buch verändert sich auch in der Dreidimensionalen. Als konstruktives Gestaltungsmittel benutzt Meggendorfer zur Veränderung der Bilder u. a. eine Tür, die sich in der Szene ‚Außer Dienst‘ öffnet und durch die ein Offizier tritt (der Offizier steckt den Kopf durch den Türschlitz) oder er läßt in der Szene ‚In der Schwemme‘ einen Reiter seinen Arm anheben um sein Pferd zu beruhigen (bei Betätigung des Ziehmechanismus und sein Pferd bewegt gleichzeitig den Schweif). – „Sogar das Militär wird von ihm lächerlich gemacht. In seinem Militärischen Ziehbilderbuch (1890) kontrolliert ein Offizier die Uniformen der angetretenen Soldaten. Als er einen fehlenden Knopf bemerkt, beugt er sich ruckartig vor und deutet mit dem Finger auf diese Stelle. Von einem Gefreiten wird der „Vorfall“ gleich in einem Buch notiert“ (C. Pohlmann, „Nur für brave Kinder“ – Spiel- und Verwandlungsbücher im 19. Jahrhundert). – Deckel leicht fleckig, die Köpfe von 2 Sodaten bei den Tafeln zu „Außer Dienst“ und „In der Schwemme“ in Farbkopie ersetzt, einige Textblätter mit restaurierten Randeinrissen, das Textblatt „Die Regimentsmusik“ mit restauriertem Abriss (kein Textverlust), stellenweise etwas braun- und fingerfleckig, gutes und voll funktionsfähiges Exemplar. Schlagwörter: Militär, Militarismus, Politische Kinderbücher, Spielbilderbücher, Spielbuch |
2.200,-- | ![]() |
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| Hayek, Friedrich A(ugust v.). Geldtheorie und Konjunkturtheorie. Wien und Leipzig, Hölder-Pichler-Tempsky 1929. 8°. XII, 147 S., [1] Bl. Typographischer Orig.-Kartonumschlag. (Beiträge zur Konjunkturforschung, Herausgegeben vom Österreichischen Institut für Konjukturforschung, Nr. 1).
Cody/Ostrem B-1. Kosch, Staatshandbuch I, 485. – Sehr seltene erste Ausgabe des ersten und wohl wichtigsten Werks des berühmten Wiener Ökonomen. – Wie in seiner Veröffentlichung „Preise und Produktion“ (1931) stellt Hayek seine liberalen Positionen zur Ordnung des Geldwesens zur Diskussion. Er setzt sich „mit Kritik auseinander und erweitert seine Analyse durch den sog. „Ricardo-Effekt“. … Allen diesen Arbeiten gemeinsam ist die Identifikation von Inflation als der Ursache einer künstlichen Wirtschaftsbelebung, die unvermeidlich in die Krise führen muss, und daraus abgeleitet die weitgehende Ablehnung expansiver geld- und finanzpolitischer Maßnahmen zur Krisenbekämpfung. Von allem Anfang an sieht sich Hayek demgemäß als prononcierten Gegner des theoretischen Ansatzes einer „Makroökonomik“ und insbesondere des Keynesianismus als wirtschaftspolitischem Programm“ (H. Klausinger zur Gesamtausgabe, Tübingen 2016). – „Die Arbeit Hayeks bildet den logischen Schlußstein einer Entwicklung, die, von Wicksell und Mises ausgehend, die Zusammenhänge zwischen moderner Kreditorganisation und Konjunkturschwankungen aufzuzeigen bemüht ist. Die alte Currency-Theorie, die die Beziehungen zwischen Geldmenge und Warenpreisen und zwischen Banknotenumlauf und Krisen klar erkannte, dokumentierte sich in der Peels Akte als einer Bankverfassung, in der die Vermehrung der Banknoten von der Goldmenge abhängig gemacht wurde. Sie verkannte jedoch – wie Mises in seiner „Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel“, mit aller Deutlichkeit aussprach – die Geldfunktion der Kassenführungsguthaben. Hier blieb sozusagen eine Lücke für eine Vermehrung der Umlaufmittel, die daher stärker vermehrt werden konnten, als dem jeweiligen Zuwachs an Gold entsprach.“ (Martha Stephanie Braun in Weltwirtschaftliches Magazin, 31. Band, 1930, S. 187). – Der 1974 mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Ökonom und Sozialphilosoph Friedrich August von Hayek (1899-1992) gilt weithin als einer der bedeutendsten Denker des Liberalismus im 20. Jahrhundert. – „Bereits während seines Studiums pflegte Hayek engen Kontakt zum Nationalökonomen Ludwig Mises, mit dessen Unterstützung er 1923/1924 ein Rockefeller-Stipendium für die University of New York bekam. 1927 gründeten beide das Österreichische Institut für Konjunkturforschung, Vorläufer des heutigen Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo), das von beiden gemeinsam geleitet wurde. Daneben konnte sich Hayek 1929 in Politischer Ökonomie habilitieren und wurde Privatdozent an der Universität Wien. 1931 folgte er einer Einladung an die London School of Economics, an der er zunächst vier Vorlesungen hielt und wenig später eine Professur bekam. Hier entwickelte sich der Nationalökonom zum wichtigsten Gegenspieler von John Maynard Keynes und wurde zu einem der bedeutendsten Vordenker des wirtschaftlichen Liberalismus. Während der NS-Zeit half er, der seit 1938 die britische Staatsbürgerschaft besaß, einigen Wissenschaftlern bei der Emigration nach Großbritannien“ (F. Czeike, Historisches Lexikon Wien). – Gelöschter Stempel auf dem Titel, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Finanzgeschichte, Finanzwirtschaft, Finanzwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften |
3.500,-- | ![]() |
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| Reineke Fuchs – Marbach, G(otthard) O(swald), (Hrsg.). Reineke der Fuchs. Leipzig, Otto Wigand o.J. (1840). Kl.-8°. 262 S. mit Titelvignette und 20 Textholzschnitten (davon 12 nach Ludwig Richter). Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung. (Volksbücher, Nr. 15-17).
Hobrecker, Braunschweig 6201. Hoff-Budde 766-777. Klotz 4399/23. Oldenburg, Künstler 52 (mit Abb.). Rümann, Illustr. Bücher 2029. – Erste Ausgabe mit diesen Illustrationen. – Beigebunden: Ders. Geschichte von Fortunats Söhnen und was sich weiter mit dem Glücksseckel und dem Wünschhütlein zugetragen. 60 S. mit illustr. Titelblatt. (Volksbücher, Nr. 23). – Gelenke restauriert, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Fabeln, Illustrierte Bücher, Reineke Fuchs, Volksbücher, Wigand |
70,-- | ![]() |
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| Willette, Léon Adolphe. Feu Pierrot. 1857-19 ? Paris, H. Floury 1919. 4° (25,5 x 20 cm.). 183, (1) S. mit Titel in Rot und Schwarz, 36 (12 farbige, teils montierte) lithographierte Tafeln und zahlr. Illustrationen im Text. Hellbrauner Maroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, reicher Rückenvergoldung, Deckelfiletten, Steh- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt (signiert: (Salvador) David; illustr. Orig.-Umschlag beigebunden).
Carteret IV, 409 (″Edition recherchée“). – Nr. 5 von 50 Exemplaren auf Japan-Bütten. – Luxusausgabe der Autobiographie des berühmten französischen Illustrators, Karikaturisten und Malers L. A. Willette (1857-1926). – Willette studierte seit 1875 an der École des Beaux-Arts in Paris u. a. bei Alexandre Cabanel. Seit 1879 arbeitete er für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften als Karikaturist und signierte seine Zeichnungen mit den Pseudonymen „Bebe“, „Cemoi“, „Loison“, „Nox“ und „Pierrot“. 1920 gründete er zusammen mit Jean-Louis Forain, Maurice Neumont und Francisque Poulbot die „République de Montmartre“, deren Präsident er bis zum 14. August 1923 war. Neben Théophile-Alexandre Steinlen war Willette einer der wichtigsten Mitarbeiter der Zeitschrift „Le Chat Noir“ (Paris 1882-1897), einem Werbe-Organ des legendären Pariser Kabaretts auf dem Montmartre. – Sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Meistereinband des bedeutenden Pariser Buchbinders Salvador David (1859-1929), der 1890 die Werkstatt seines Vaters Bernard David (1824-1895) übernahm. Schlagwörter: Autobiographie, Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Vorzugsausgaben |
600,-- | ![]() |
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| Mozart, Wolfgang Amadeus. Requiem KV 626. Partitur, vollständige Faksimile-Ausgabe im Originalformat der Originalhandschrift in zwei Teilen nach Mus. Hs. 17.561 der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. Herausgegeben und kommentiert von Günter Brosche. (Englische Übersetzung des Kommentars: Faye Ferguson). Graz, Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (ADEVA) und Kassel, Basel, London, New York, Bärenreiterverlag 1990. Quer-4° (25 x 33 cm.). 37 S., [100] Bl. (farbiges Voll-Faksimile). Marmorierter Orig.-Pappband mit goldgepr. Deckeltitel.
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Faksimile |
80,-- | ![]() |
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| Klinger, Max. Malerei und Zeichnung. Leipzig, (Druck: G. Reusche) 1891. Gr.-8° (24,5 x 17 cm.). 46 S., [1] Bl. Moderner Halbleinenband (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden).
Sehr seltene erste Ausgabe der kunsttheoretischen Arbeit des bedeutenden Vertreters des deutschen Symbolismus Max Klinger (1857-1920). Klinger verteidigt die Darstellung des nackten menschlichen Körpers. In der Tradition von Antike und Renaissance sah er darin die höchste Aufgabe der Kunst. – „Die zu Lebzeiten mehrfach aufgelegte, 46 Druckseiten umfassende Schrift gehört zu den frühen kunsttheoretischen Texten der deutschen Moderne und hat zur internationalen Anerkennung des damals erst 34jährigen Künstlers maßgeblich beigetragen. … Trotz ihrer kunstwissenschaftlichen Bedeutung hat die Schrift im Vergleich zu den Graphiken, Gemälden und Skulpturen des wohl bekanntesten deutschen Symbolisten nur wenig Beachtung in der Forschung gefunden … im Rahmen der Studie (wird) die Entstehungsgeschichte der Schrift neu aufgerollt und u. a. der Frage nachgegangenen, ob Klinger ursprünglich vielleicht ein umfangreicheres Malerei-Traktat nach dem Vorbild des 1882 erstmals in deutscher Übersetzung erschienenen „Trattato della Pittura“ von Leonardo da Vinci geplant hat. Warum änderte er seine Absichten und veröffentlichte schließlich anstelle eines Lehrbuchs einen eher selbstreferentiellen Essay?“ (Felix Billeter und Conny Simone Dietrich, Forschungs-Projekt im Auftrag der Fritz Thyssen Stitung, fritz-thyssen-stiftung(dot)de/fundings/max-klinger-und-seine-kunsttheoretische-schrift-malerei-und-zeichnung-1892-wissenschaftlich-bearbeitete-und-kommentierte-neuauflage-unter-beruecksichtigung-der-erhaltenen-manuskripte). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Kunstgeschichte, Symbolism, Symbolismus |
100,-- | ![]() |
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| Mannheimer, Adolf. Geschichte der Philosophie in übersichtlicher Darstellung. 2. umgearbeitete und erheblich vermehrte Auflage. 3 Teile in 1 Band. Frankfurt a. M., Neuer Frankfurter Verlag 1903-1908. Gr.-8°. [2] Bl., 111, (1) S.; 120 S.; 287, (1) S. Orig.-Leinenband.
I. Wesen und Aufgabe der Philosophie. – II. Die Philosophie der Griechen. – III. Von Kant bis zur Gegenwart. I. Zeit des Idealismus. II. Zeit des Positivismus. Von Franz Mannheimer. – A. Mannheimer (1833-1909) war Professor in Frankfurt am Main. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Philosophiegeschichte |
40,-- | ![]() |
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| Abraham à Sancta Clara (d. i. Ulrich Megerle). Heilsames Gemisch-Gemasch. Das ist: Allerley seltsame und verwunderliche Geschichten, Mit vielen Concepten und sittlichen Lehren unterspickt, wie auch mit Kupfern vermengt, Worinnen einem jedem nach eigenem Belieben ein Bescheid-Essen vorgesetzt, Meistens aber denenjenigen, so vorlieb nehmen mit einer Speiß, die weder gesotten, noch gebraten. Nürnberg, Christoph Weigel 1704. 8°. [6] Bl., 538 S., [4] Bl. mit Titel in Rot und Schwarz, gestoch. Frontispiz, 50 halbseitigen Kupferstichen von Christian Luyken und zahlr. Schmuck-Vignetten in Holzschnitt. Pergamenteinband der Zeit.
Bertsche 46a 1. Dünnhaupt 43.2. Faber du Faur 1124. Goedeke III, 240, 24. Seebaß-Edelmann III, 16. VD18 14375931. – Erster Druck der ersten Ausgabe (S. 244 beginnt mit „tere“; beim zweiten Druck „Säck“); „Zu finden aber bey Jacob Koll, Buchbinder zu Wien, bey dem Stock am Eysen. Würzburg, gedruckt bey Hiob Hertzen“. – „To the stories offered, Abraham adds entertaining admonitions written in the tone of popular sermons … What he meant to provide was a devotional book, prious at the same time entertaning, indeed entrancing“ (Faber du Faur). – „Das Frontispiz ist unterschrieben „Die Wahrheit ohne Fuchs-Scepter“; es stellt eine ins Schreiben vertiefte Frau dar, an deren Seite ein kl. Kind einem Fuchs den Schwanz abschneidet. Die einzelnen Kapitel sind meist schon durch drastische Überschriften gekennzeichnet: Pfuy Teufel wie stinckts, Pagatell führt in die Höll, Das Tau förscht der Wauwau, Behüt mich Gott vor der alten Hexen, Gute Creditores seyd grosse Debitores, Das geistliche Kräuter-Buch, Rosimunda du hertziger Schatz, u. ä. Die figurenreichen Kupfer passen gut zum Text und zeichnen sich durch hübsche Landschaften und Durchblicke aus“ (Seebaß-Edelmann). – Einband etwas angestaubt und am Kapital leicht eingerissen, stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Barock, Barockliteratur, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Theologie |
1.200,-- | ![]() |
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| Orbis pictus – Gailer, J(acob) E(berhard). Neuer Orbis Pictus für die Jugend, oder Schauplatz der Natur, der Kunst und des Menschenlebens… mit genauer Erklärung in deutscher, lateinischer und französischer Sprache nach der früheren Anlage des Comenius bearbeitet und dem jetzigen Zeitbedürfnisse gemäss eingerichtet. 2. durchg. Auflage. Reutlingen, Johann C. Mäcken 1833. Gr.-8°. [2] Bl., VI, 586 S. mit lithogr. Frontispiz und 322 Abb. auf 162 lithogr. Tafeln nach Zeichnungen von (Johann Michael Voltz). Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und dekorativer Rückenvergoldung.
Bilderwelt 246. Slg. Brüggemann 252. HKJL 246. Pilz 361. LKJ I, 430 u. II, 613 f. Pressler S. 204 u. 38 f. (mit Titelabb. S. 44). Rümann 120 (and. Verlagsang.). Oldenburg, Sachbücher S. 185, Seebaß II, 601. Stuck-Villa I, 115. Wegehaupt I, 693. – Text in Latein, Deutsch und Französisch. – „Die Gailersche Bearbeitung des Orbis pictus ist eine der wichtigsten des 19. Jahrhunderts“ (A. Petri in Bilderwelt). – „Das von starkem Sachinteresse gekennzeichnete Werk gibt u.a. einen umfassenden Überblick über den Stand der handwerklichen und industriellen Produktion um 1830 und spiegelt die damalige technische Entwicklung (Dampfschiff, Vorläufer der Eisenbahn) wider“ (T. Brüggemann). – Über den Verfasser dieses erfolgreichen Lehrbuchs ist wenig bekannt. Er wurde als Sohn eines Reutlinger Schreinermeisters geboren, war von 1822 an Präceptor am Lyceum in Tübingen, bis er 1841 wegen Trunkenheit suspendiert wurde. Danach zog er gänzlich verarmt, mit seiner Familie nach Großbottwar, war bis 1842 wieder als Präceptor tätig und schrieb von da an vorwiegend für Zeitungen und Wochenblätter. Von 1844 an lebte er in Nagold, wo er bereits vor seiner Tübinger Zeit gewohnt hatte. – Einband geringfügig berieben, sehr gutes, sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar des auch wegen der zahlreichen Berufsdarstellungen gesuchten Werkes. Schlagwörter: Berufe, Handwerk, Mäcken, Schul- und Lehrbücher |
380,-- | ![]() |
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| Le Clerc, S(ébastien). Divers costumes Francais du règne de Louis XIV. Suite de 20 pl(anches). (Paris sans date, vers 1885). Kl.-8° (16,5 x 10 cm.). 20 gravures (incl. page de titre). Plein maroquin rouge (reliure pastiche de Marc Ollivier), dos à nerfs ornés et caissons finement fleuronnés, pièce de titre verte, plats à filets double en double encadrement à la Du Seuil, avec médaillon central, roulette aux coupes et aux chasses, tranches dorées.
Vgl. Colas 1804. Lipperheide 1114. – Tirage moderne à partir des cuivres originaux sur papier ancien, realises par le relieur et restaurateur Marc Ollivier, qui confectionna des reliures pastiches d’une tres belle qualite. – „C. A. Jombert décrit dans son Catalogue de l’œuvre de Sébastien Le Clerc une série intitulée « Les figures à la mode dédiées à M. le Duc de Bourgogne… », que Le Clerc a gravée en 1685, alors qu’il donnait des cours de dessin au duc de Bourgogne… Dix ans plus tard, un cartouche de titre, qui n’a cependant jamais été rempli, a été ajouté, et les planches n° 2, 3 et 5 ont été remplacées par de nouvelles. La présente édition… contient les seize anciennes planches ainsi que les nouvelles, avec un nouveau titre, une nouvelle numérotation et un ordre différent“ (Lipperheide). – Le graveur et dessinateur lorrain S. Le Clerc (ou Leclerc), (1637, Metz – 1714 Paris) étudia également la géométrie, la perspective et les mathématiques à Paris. En 1660, il devint ingénieur militaire du gouverneur de Lorraine, le maréchal Henri de la Ferté-Senneterre. En 1665, il fit la connaissance de Charles Lebrun à Paris. Jean-Baptiste Colbert le recommanda à la manufacture des Gobelins. À partir de 1672, il fut professeur de perspective à l’Académie royale de peinture et de sculpture. – Très bel exemplaire en parfait état. Schlagwörter: Barock, Einbände, Einbandkunst, France, Frankreich, Kostümgeschichte, Trachten |
400,-- | ![]() |
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| Machiavelli, Niccolò. Historische Fragmente und Gesandtschaften und Sendungen Erster (und) zweiter Band. Aus dem Italienischen übersetzt von Joh(ann) Ziegler. – (Und) Ders. Lustspiele und andere poetische Schriften. 3 Teile in 1 Band. Karlsruhe, Christian Theodorr Groos 1838. 8°. [3] Bl., 372 S.; [3] Bl., 369 S.; [3] Bl., 321 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Rückenvergoldung. (Niccolo Machiavelli’s Sämmtliche Werke, 5.-7. Band).
Band 5 bis 7 der achtbändigen deutschen Gesamtausgabe. – Einband etwas berieben, Wappen-Exlibris, St. a.T., durchgehend etwas braunfleckig und gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Italien, Italy, Literatur, Renaissance |
100,-- | ![]() |
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| Daguerreotypie – Knorr, E(rnst). Practische Bemerkungen zur Daguerreotypie. S. 30-69. In: Annalen der Physik und Chemie. Band 65. Leipzig, Johann Ambrosius Barth 1845. 8°. VIII, 646 S. mit 2 gefalt. Kupfertafeln. Pappband der Zeit mit handschr. Rückenschild.
Poggendorff III, 730. – Erste Ausgabe. – Ernst Knorr (1805-1879), Professor für Physik in Kasan, schildert in seinem ausfühlichen Artikel vom Dezember 1844, die Herstellung von Daguerreotypien und die Vorbereitungen der Platten. – „Zum Schluss bemerke ich noch, dass der Versuch, die mondbahn zu daguerreotypiren, mir mit der grössten Leichtigkeit gelungen ist, sowohl mit Anwendung des Doppelobjectiv erhaltenen Bilder hatten genau die Breite des Mondbildes auf der Glastafel und scharf begränzte Ränder, in den Vierteln hatte der Anfang und das Ende des Streifens eine den entsprechenden Mondrändern ganz entsprechende Form, woraus folgt, dass das Mondlicht fast momentan auf die photographische Schicht wirkte. Bei der Anwendung des Doppelojectivs zeigt sich im Bilde der Mondbahn jederzeit deutlich ein den Rändern paralleler dunkler Streifen, welcher, so viel die Kleinheit des Bildes, was nur 2 Millim. Breite hatte, eine genaue Messung zuliess, der Mondszone zwischen 6° S. und 20° N. Breite entsprach; diese Zone ist die am schwächsten photographisch wirkende der Mondsoberfläche. Es wäre interessant diese Versuche mit grossen Objectiven zu wiederholen, deren sphärische Aberration möglichst corrigiert ist. Mein grösstes einfaches Objectiv, welches ich zu diesen Versuchen benutzen konnte, gab zwar für die Monsbahn einen Streifen von 5 Millim. Breite, und der dunkle Streifen war hierin unzweifelhaft zu erkennen allein wegen der grossen sphärischen Aberration des Glases war das Bild zu unbestimmt begränzt, um eine genaue Messung als die oben angegebene, zuzulassen. Begünstigt von einem reinen Himmel, habe ich die totale Mondfinsterniss am 20. Mai (und) 1. Juni 1844 daguerreotypirt von ihren Anfang bis zum Eintritt der totalen Verfinsterung; … Der trübe Himmel verhinderte mich den selben Versuch bei der totalen Mondfisterniss am 13. (und) 25. November desselben Jahres zu wiederholen“ (S. 66 f.). – Rücken am Fuss mit Bibliothekssignatur, Einband etwas berieben, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Astro photography, Astronomie, Astrophotographie, Astrophysics, Astrophysik, Daguerreotype, Daguerreotypie, Zeitschriften |
280,-- | ![]() |
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| Goebel – Matthias, Oliver. Hermann Goebel 1885 – 1945. Stationen eines Künsterlebens im Spiegel ausgewählter Werke. Heidelberg, Winterberg Kunst (2025). 4°. 208 S. mit zahlr. farb. Abb. Farbig illustr. Orig.-Pappband.
Die erste Monographie über den Kölner Maler und Graphiker. – H. Goebel studierte von 1905 bis 1910 an der Kunstakademie in Karlsruhe, zunächst als Schüler von Ludwig Schmid-Reutte und dann als Meisterschüler von Wilhelm Trübner und war seit 1910 als freischaffender Mahler tätig. 1920 wurde er Professor an der Badischen Landeskunstschule (Akademie) in Karlsruhe und studierte gründlich die Impressionisten Liebermann, Slevogt und Corinth sowie Cézanne, Renoir und die Nachimpressionisten, um deren „farbig lückenlos durchmodulierten Bildaufbau zu erfassen“ (Huppert). Von 1929 bis 1932 war Goebel Direktor der Karlsruher Kunstakademie; er starb 1945 in Dobel/Schwarzwald. |
28,50 | ![]() |
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| Erwitt, Elliott. Elliott Erwitt. (XXL Special edition). Kempen, teNeues (2012). Imperial-Folio (54 x 40 cm.). 243, (1) S. mit 157 teils doppelblattgr. Duotone-Tafeln. Orig.-Leinenband mit silbergepr. Rücken- und Deckeltitel in Leinen-Buchkassette mit silbergepr. Deckeltitel und Deckelbild.
Eines von 1500 num. Exemplaren; von E. Erwitt signiert. – Text in Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch. – „Elliott Erwitt hat viele Bilder aufgenommen, die zu modernen Meisterwerken geworden sind. Sein unvergleichliches visuelles Talent fängt etwas Besonderes ein, das über den Moment hinausgeht, es weiterleben lässt und ihm ein Eigenleben verleiht. Diese limitierte Auflage versammelt einige seiner denkwürdigsten Werke in einer bahnbrechenden Sammlung. Von seinem Bild von Marilyn in dem weißen Kleid bis zu seinem Porträt eines Chihuahuas, der proportional zu einem Paar Frauenbeinen und einer Deutschen Dogge gekleidet ist – in jedem Fall war es Erwitts makelloses Gespür für den richtigen Moment und sein Blick für das Bemerkenswerte – sei es ein Blick, eine Bewegung oder eine Interaktion –, das die Arbeit einzigartig machte. Jedes dieser Ikonen ist eine Darstellung unserer Lebensweise, ein bleibendes Symbol für die Zeit und ihre Vitalität, das unsere Welt für zukünftige Generationen repräsentieren wird“ (teNeues). – Elliott Erwitt (1928-2023) „Bekannt v. a. durch seine tragikomischen, Menschliches und Allzumenschliches paraphrasierenden Hundefotos“ (H.-M. Koetzle). – „Elliott Erwitt ist einem Erzähler von kleinen, scheinbar unbedeutenden Geschichten vergleichbar, in denen die Situationskornik. eines Moments zutage tritt, zu lesen wie ein kurzer Aphorismus von durchschlagender Wirkung“ (Robert Delpire in Koetzle, Fotografen A-Z). – Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Signierte Bücher |
750,-- | ![]() |
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| Herzog – Hoffmann, Felix (Hrsg.). Fred Herzog photographs. (Mit einem Essay von Claudia Gochmann). Ostfildern, Hatje Cantz (2011). Gr.-8°. 191, (1) S. mit teils farb. Tafeln. Farbig illustr. Orig.-Leinenband.
Erste Ausgabe; von Fred Herzog auf dem Titelblatt signiert. Vorwort und Essay von F. Hoffmann und C. Gochmann in Deutsch und Englisch. – „Fred Herzog (*1930 in Bad Friedrichshall) widmete sich nach seiner Emigration nach Kanada in den 1950er-Jahren einem damals eher unüblichen Medium: der Farbfotografie. Er durchbrach damit die etablierten Sehgewohnheiten und Lehrmeinungen, die vorrangig der Schwarz-Weiß-Fotografie den Kunststatus zusprachen. Als Pionier der Farbfotografie perfektioniert er den Blick für das vermeintlich Nebensächliche. Seine Motive sind die Straßen von Vancouver, Supermärkte, Tankstellen, Bars, Stadtszenen, Landschaften und immer wieder die Menschen seiner Umgebung – die Höhen und Tiefen des nordamerikanischen Traums. Er lotet das Potenzial der Farbfotografie als Medium großer Objektivität wie auch großer Kunstfertigkeit aus und zeigt mit kritischem Blick Banales, Ephemeres und scheinbar Bedeutungsloses. Vor allem aber verleiht die Farbe seinen Fotografien eine einzigartige Stimmung und Kraft und lässt sie erst authentisch erscheinen“ (Hatje Cantz). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Color photography, Farbfotografie, Farbphotographie, Signierte Bücher |
280,-- | ![]() |
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| Klein – Caujolle, Christian (Introduction). William Klein. Paris, Centre National de la Photographie (1985). 8°. [6] Bl., 62 Duotone-Tafeln, [3] Bl. Illustr. Orig.-Kartonumschlag. (Collection Photo poche, volume 20).
Koetzle, Fotografen A-Z 204 f. – Erste Ausgabe. – Von W. Klein auf dem Titelblatt signiert. – „Die vibrierende Ungeduld, mit der William Klein sich der Kamera bedient, wirkt als bahne sich ein Tachismus der Fotografie an. Wer genau hinblickt, gewahrt, was wie Auflösung scheint, ist tatsächlich ein intensiveres, zeitgemäseres Sehen und Fotografieren als bisher“ (L. F. Gruber in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Signierte Bücher |
240,-- | ![]() |
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| Corbijn, Anton. DM AC. Depeche Mode by Anton Corbijn. (Editor: Reuel Golden, New York; Introduction: Simon Bainbridge). Köln, Taschen (2021). Gr.-4° (35 x 25 cm.). 511, (1) S. mit über 500 teils farb. Abb. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Signed by Anton Corbijn. – Text in English, French and German. – „Since the 1980s, Dutch master Anton Corbijn`s timeless and brooding aesthetic has cemented Depeche Mode`s reputation as effortlessly cool. With over 500 images from Corbijn`s personal archives, some never seen before, as well as Corbijn`s handwritten captions, and an in-depth interview with the artist, this is the eagerly anticipated, wallet friendly successor to our 2020 limited edition. Created with the full collaboration of the band, DM by AC visually amplifies Anton Corbijn`s stunning impact on the world`s biggest cult band and celebrates one of the most creative and enduring collaborations in rock history“ (Taschen). – Der niederländische Fotograf und Filmregisseur Anton Johannes Gerrit Corbijn van Willensward (* 20. Mai 1955 in Strijen) war Art Director von Depeche Mode und U2, deren visuelles Erscheinungsbild er über mehrere Jahrzehnte mit seinen Designs von Plattencovern, Bühnenbildern bei Live-Auftritten und Musikvideos prägte. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Musik, Pop music, Pop-Kultur, Signierte Bücher |
350,-- | ![]() |
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| Racine, Jean. Oeuvres. Avec des commentaires par Luneau de Boisjermain. Band I-VI (von 7). Paris, Louis Cellot 1768. 8°. Mit gestoch. Portrait von Gaucher nach J(ean)-B(aptiste) Santerre und 9 (statt 12) Kupfertafeln von Duclos, Flipart, Lemire, Lempereur, Levasseur, Née nach H(ubert)-F(rancois) Gravelot und 10 Kupfertafeln von Dambrun, Gaucher und Langlois nach (Jean Jacques) Le Barbier. Dunkelgrüne Maroquin-Lederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln, reicher floraler Rückenvergoldung, Deckel-Filetten, Steh- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Brunet IV, 1078. Cohen-Ricci 847-9. Fürstenberg 80. Sander 1643. Tchemerzine IX, 361 c. – Erste Ausgabe mit den berühmten Illustrationen von H.-F. Gravelot (1699-1773). – Prachtvoll gebundene Luxus-Ausgabe mit sonst nicht beigebundenen zusätzlichen Illustrationen von J.-J. Le Barbier (1738-1826). – „Assez belle édition“ (Cohen-Ricci). – Rücken zu Braun aufgehellt, sehr schönes sauberes Exemplar in prachtvollen zeitgenössischn Einbänden. – Avec un portrait gravé de Gaucher d’après J(ean)-B(aptiste) Santerre et 9 (au lieu de 12) planches en cuivre de Duclos, Flipart, Lemire, Lempereur, Levasseur, Née d’après H(ubert)-F(rancois) Gravelot et 10 planches de cuivre de Dambrun, Gaucher et Langlois d’après (Jean Jacques) Le Barbier. Reliure en cuir maroquin vert foncé d’époque avec titres dorés, riche dorure florale sur le dos, filets sur les plats, dorure sur les tranches et les bords intérieurs et tranche dorée.– Première édition avec les célèbres illustrations de H.-F. Gravelot (1699-1773). – Magnifique édition de luxe reliée avec des illustrations supplémentaires de J.-J. Le Barbier (1738-1826) qui ne sont pas reliées ailleurs. – « Assez belle édition » (Cohen-Ricci). – Dos éclairci en brun, très bel exemplaire propre dans une magnifique reliure d’époque. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
350,-- | ![]() |
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| (Larrey, Isaac de). L ’heritière de Guienne. Ou histoire d’Eléonor, fille de Guillaume, dernier Duc de Guyenne, femme de Louis VII, Roy de France & ensuite de Henry II., Roy d’Angleterre … 3 Teile in 1 Band. Rotterdam, Reinier Leers 1692. 12° (14,5 x 8 cm.). [4] Bl., 456 S. Halblederband des 19. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.
Zweite Ausgabe der interessanten Arbeit über Eleonore von Aquitanien (um 1124 – 1204), Königin von Frankreich (1137-1152) und Königin von England (1154-1189), eine der einflussreichsten Frauen des Mittelalters. – Der franz. Historiker Isaac de Larrey (1638 oder 1639 – 1719) ging nach dem Edikt von Fontainebleau ins niederländische Exil. Später war er brandenburgischer Legationsrat in Berlin. – Stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. – Deuxième édition de cet ouvrage intéressant consacré à Aliénor d’Aquitaine (vers 1124 – 1204), reine de France (1137-1152) et reine d’Angleterre (1154-1189), l’une des femmes les plus influentes du Moyen Âge. – L’historien français Isaac de Larrey (1638 ou 1639 – 1719) s’exila aux Pays-Bas après l’édit de Fontainebleau. Il fut plus tard conseiller de légation de Brandebourg à Berlin. – Quelques taches brunes par endroits, bon exemplaire. Schlagwörter: Biographie, Eleanor d’Aquitaine, Eleonore von Aquitanien, Frankreich, Geschichte, Mittelalter |
240,-- | ![]() |
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| Barth, (H. Chanoine) Médard. Der Rebbau des Elsass und die Absatzgebiete seiner Weine. Ein geschichtlicher Durchblick. 2 Bände in 1. Strasbourg, Éditions F.-X. Le Roux 1958. 4°. XVI, 509, (1) S.; 225 S. mit Federzeichnungen von Henri Solveen und Robert Küven und Bildtafeln auf Kunstdruckpapier. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel.
Schoene-online, Persönlichkeiten der Weinkultur. – Einzige Ausgabe der ausführlichen Darstellung des Elsässer Professors und Theologen H. C. M. Barth (1886-1976). – „Seiner unvergleichlichen Arbeitskraft und großen Liebe zur elsäss. Heimat verdanken wir das große Werk über den Rebbau im Elsass“ (C. Geisenheim in Schoene). – Rücken etwas aufgehellt, Stempel und private Widmung auf dem Vorsatz, sehr gutes Exemplar der gebundenen Ausgabe. Schlagwörter: Elsass, France, Frankreich, Oenologie, Wein, Weinbau |
140,-- | ![]() |
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| Montagnac, Élizé (Louis) de. Histoire des chevaliers hospitaliers de Saint-Jean de Jérusalem appelés depuis chevaliers de Rhodes et aujourd’hui chevaliers de Malte. Paris, Auguste Aubry 1863. 8°. [2] Bl., XXIV, 158 S., [1] Bl. mit mont. gestoch. Wappen-Frontispiz und mont. gestoch. Portrait. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.
Erste und einzige Ausgabe. – Eines von 300 Exemplaren; mit eigenhändiger Widmung von E. L. de Montagnac. – Durchgehend teils stärker braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. – Première et unique édition. – L’un des 300 exemplaires; avec envoi de E. L. de Montagnac. – Taches brunes parfois importantes sur l’ensemble, bel exemplaire à la reliure décorative. Schlagwörter: Malteserorden, Nummerierte Bücher, Ordensgeschichte, Ordensliteratur, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
240,-- | ![]() |
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| Gutenberg Bibel – The Gutenberg Bible. The Property of the General Theological Seminary New York City. Which will be sold on Friday, April 7, 1978 immediately following the morning session of the sale of Printed Books and Manuscripts. New York, Christie, Manson & Woods International Inc. 1978. 4°. 26, (2) S. mit 8 (5 farbigen, 1 gefalt.) Tafeln. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
„A Gutenberg Bible sold at auction yesterday for $2 million, the highest price ever known to have been paid for a book. Martin Breslauer, the Berlin-born, Fifth Avenue rare-book dealer, made the purchase at Christie, Manson & Woods, Park Avenue at 59th Street. Although Mr. Breslauer would not disclose whom he was bidding for, he was seated near Gerhard Weng, Secretary for the Ministry of Culture of Baden-Wiirttemberg in Stuttgart, West Germany, and Hans-Peter Geh, director of the state library. Mr. Geh acknowledged to The New York Times that the purchase was made for the library. He said that his library had the largest and, as of yesterday, the most important collection of Bibles in the world. The standing-room crowd of more than 500 people was surprised at the swiftness of the sale of the Gutenberg; it began an hour late, at 1 P.M., and took less than two minutes to complete. The most disappointed person in the room appeared to be John Jenkins, rare-book dealer from Austin, Tex., who stayed in as underbidder to $1.6 million. He represented Allen & Company, the New York investment bankers and the controlling interest in Columbia Pictures. Mr. Jenkins said later that it was his understanding that Charles and Herbert Alien Jr., chairman adn president, respectively, of the concern, had hoped to keep the Gutenberg in the United States and to place it on public view. David Bathurst, Christie’s president in New York, and Stephen Massey, its specialist in rare books, were jubilant over the price. They said, too, that they had not been worried by the discovery of a major’ error in this copy, one of 185 to 200 printed in Mainz 500 years ago by Johannes Gutenberg, the German who invented movable type. Of the 48 Gutenbergs known to be extant, one owned by the Carl and Lily Pforzheimer Foundation Inc., is still up for sale, for about the same price. A third Gutenberg was sold last month for $1.8 million by Hans P. Kraus, the New York book dealer. The price was, until yesterday, the highest known to have ever been paid for a book. The mistake in the copy sold yesterday was discovered in a page-by-page inspection of the two-volume book by two potential bidders, John Kebabian and Roland Folter, bibliographers at H.P. Kraus. They found that there were two impositions of one page and that one page was missing“ (Rita Reif, New York Times, April 8, 1978). – Schutzumschlag mit kleinen Randläsuren, gutes Exemplar. Schlagwörter: Auktionskataloge, Gutenberg-Bibel |
50,-- | ![]() |
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| Preiss, Ludwig und Paul Rohrbach. Palästina und das Ostjordanland. Stuttgart, Julius Hoffmann 1925. 4°. XVI, 232 S. mit 214 Tiefdruck-Tafeln und 21 farbigen Uvachromien nach Aufnahmen von Ludwig Preiss. Farbig illustr. Orig.-Leinenband mit mont. farb. Deckelbild.
Heidtmann 12543. Heiting/Jaeger II, 612 f. – Erste Ausgabe. – „Farbige Diapositive nach Farbauszugsnegativen und zugleich originalgetreue Vorlagen für die Reproduktion im Druck lieferte das Verfahren der Uvachromie, das nach ihrem Erfinder Arthur Traube (lat. ‚uva‘) benannt ist. Traube (1878-1948) war zunächst Mitarbeiter von Adolf Miethe in Berlin gewesen, bevor er 1904 als Chemiker zu der Plattenfabrik Otto Perutz nach München kam. Dort verbesserte er die Reproduktion von Farbauszugsaufnahmen im Druck und entwickelte daraus 1916 die Uvachromie. 1917 machte sich Traube mit der Uvachrom Gesellschaft für Farbenphotographie m.b.H., München, selbständig, 1919 vereinigte er sie mit der Farbenphotographischen Gesellschaft m.b.H., Stuttgart, von Hans Hildenbrand. 1922 veränderte sich die Firmierung in Uvachrom Akt.-Ges. für Farbenphotographie. … (Der Münchner Fotograf Ludwig Preiss war Geschäftsführer der Uvachrom A.G.). Uvachromien von Preiss finden sich auch in dem Bildband Palästina und das Ostjordanland (Stuttgart: Verlag Julius Hoffmann, 1925). Später gelangten Aufnahmen von ihm in das Erbauungsbuch 64 Bilder aus dem Heiligen Lande (Stuttgart: Privileg. Württembergische Bibelanstalt, 1932)“ (R. Jaeger). – Der meist fehlende Schutzumschlag am Kapital mit Resten einer Bibliotheks-Signatur und geringen Randläsuren, Tafeln im weißen Rand teils etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Farbfotografie, Farbphotographie, Jerusalem, Palästina |
60,-- | ![]() |
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| Napoleon I. – Kurze Lebensbeschreibung Napoleon Buonaparte’s. Von seiner Geburt an bis zu seiner Ankunft auf der Insel Elba. 2. verm. Aufl. Frankfurt u. Leipzig, o. Dr. 1816. 8°. 144 S. mit gefalt. gestoch. Frontispiz (Ansicht u. Karte von St. Helena). Typogr. Orig.-Broschur.
Nicht bei Holzmann-Bohatta. – Gegenüber der ersten Ausgabe von 1815 (70 S.) wesentlich erweiterte 2. Ausgabe. – Das Frontispiz mit einer Ansicht des Hafens der Insel und einer Karte des Atlantiks. – Umschlag leicht fleckig und Knickspuren, dier ersten Bl. etwas eselsohrig, nur vereinzelt leicht braunfleckig, gutes unbeschnittenes Exemplar. Schlagwörter: Napoleon I. Frankreich, Kaiser, Napoleonica |
140,-- | ![]() |
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| (La Morlière, Charles-Jacques-Louis-Auguste Rochette de). Espiègleries d’un mousquetaire novice à dix-neuf ans; maintenant homme de lettres. Histoire véritable écrite par lui-même. Paris, Tiger An. XI. – 1803. 12° (13 x 8 cm.). 108 S. mit gestoch. Frontispiz. Moderner Pappband mit goldgepr. Rückenschild.
Posthum erschienene Satire des Theaterdichters, Journalisten und Betrügers J. Rochette de La Morlière (1719-1785). – „La Morlière ging nach Paris, trat den Musketieren des Königs bei und wurde binnen kurzem wegen unehrenhaften Verhaltens von der Truppe ausgeschlossen. Nach dieser kurzen militärischen Karriere widmete er sich mit mehr Erfolg der Schriftstellerei. 1746 kam sein erotischer Roman Angola, histoire indienne, Ouvrages sans ressemblance heraus, der mit entsprechenden Kupferstichen versehen war und in dem er ein satirisches Sittenbild des Pariser Gesellschaft der Zeit Ludwigs XV. zeichnete. … La Morlières finanzielle Situation war immer angespannt, die Pension, die ihm seine Eltern zahlten, reichte nicht aus. Wie Jean Fabre schreibt, schlug er sich als Journalist, Gauner und Trickbetrüger, Falschspieler und Gesangsmeister und Schmarotzer der Pariser bürgerlichen und Adelsgesellschaft durch. Er handelte mit Bildern, veruntreute Geld Gutgläubiger, das er anlegen sollte und ging seine Bekannten um Darlehen an. Gegen Ende seines Lebens war er völlig verarmt und starb in einem Pariser Elendsviertel“ (Wikipedia). – Einband fachgerecht erneuert, sehr gutes sauberes Exemplar. – Satire posthume du dramaturge, journaliste et escroc J. Rochette de La Morlière (1719-1785). « La Morlière se rendit à Paris, rejoignit les mousquetaires du roi et fut rapidement exclu de la troupe pour conduite déshonorante. Après cette brève carrière militaire, il se consacra avec plus de succès à l’écriture. En 1746, il publia son roman érotique Angola, histoire indienne, Ouvrages sans ressemblance, illustré de gravures sur cuivre, dans lequel il dressait un portrait satirique de la société parisienne à l’époque de Louis XV. … La situation financière de La Morlière était toujours précaire, la pension que lui versaient ses parents ne suffisait pas. Comme l’écrit Jean Fabre, il gagnait sa vie comme journaliste, escroc et filou, tricheur et maître de chant, et parasite de la bourgeoisie et de la noblesse parisiennes. Il faisait le commerce de tableaux, détournait l’argent que des personnes de bonne foi lui confiaient pour qu’il le place et sollicitait ses connaissances pour obtenir des prêts. À la fin de sa vie, il était complètement appauvri et mourut dans un « quartier pauvre de Paris » (Wikipedia). – Reliure refaite dans les règles de l’art, très bel exemplaire propre. Schlagwörter: France, Frankreich, Satire |
140,-- | ![]() |
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| Erdmann, Karl Dietrich, Hans Booms und Wolfgang Mommsen (Hrsg.). Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik (und) Regierung Hitler. Herausgegeben für die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. – Und: Booms, Hans (Hrsg.). Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. 1949 und 1950 (in 2 Bänden). Zusammen 26 Bände. Boppard am Rhein, Harald Boldt 1980-1984. Orig.-Leinenbände mit Schutzumschlägen.
Bis auf Band I (Schulze, Hagen. Das Kabinett Scheidemann, 13. Februar bis 20. Juni 1919, ist im Buchhandel lieferbar) vollständige Reihe. – Dabei: II. Golecki, Anton. Das Kabinett Bauer, 21. Juni 1919 bis 27. März 1920. – III. Vogt, Martin. Das Kabinett Müller I, 27. März bis 21. Juni 1920. – IV. Wulf, Peter. Das Kabinett Fehrenbach, 25. Juni 1920 bis 4. Mai 1921. – V, 1. und 2. Schulze-Bidlingmaier, Ingrid. Die Kabinette Wirth I und II. 10. Mai 1921 bis 22. November 1922. – VI. Harbeck, Karl-Heinz. Das Kabinett Cuno, 22. November 1922 bis 12. August 1923. – VII, 1. und 2. Erdmann, Karl Dietrich und Martin Vogt. Die Kabinette Stresemann I u. II, 13. August bis 30. November 1923. – VIII, 1. und 2. Abramowski, Günter. Die Kabinette Marx I und II, 30. November 1923 bis 15. Januar 1925. – IX., 1. und 2. Minuth, Karl-Heinz. Die Kabinette Luther I und II, 15. Januar 1925 bis 17. Mai 1926. – X, 1. und 2. Abramowski, Günter. Die Kabinette Marx III und IV, 17. Mai 1926 bis 29. Juni 1928. – XI, 1. und 2. Vogt, Martin. Das Kabinett Müller II, 28. Juni 1928 bis 27. März 1930. – XII, 1. bis 3. Koops, Tilman. Die Kabinette Brüning I und II, 30. März 1930 bis 1. Juni 1932. – XIII, 1. und 2. Minuth, Karl-Heinz. Das Kabinett von Papen, 1. Juni bis 3. Dezember 1932. – XIV. Golecki, Anton. Das Kabinett von Schleicher, 3. Dezember 1932 bis 30. Januar 1933. – XV, 1. und 2. Minuth, Karl-Heinz. Die Regierung Hitler, Teil I: 1933/34. – XVI, 1. und 2. Enders, Ulrich und Konrad Reiser. Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung 1949 und 1950. – Aus dem Nachlass des Historikers Walter Bußmann (1914-1993). – Schutzumschläge, teils mit leichten Gebrauchs- und Altersspuren, sonst alle Bände sehr gut erhalten. Schlagwörter: Bundesrepublik Deutschland, Drittes Reich, Weimarer Republik |
1.200,-- | ![]() |
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| Müller von Königswinter, Wolfgang (eig. Peter Wilhelm Carl). Rheinfahrt. Ein Gedicht. Frankfurt a. M., Literarische Anstalt 1846. Kl.-8°. [4] Bl., 359 S. Halblederband der Zeit mit Romantikervergoldung.
Slg. Borst 2223. NDB XVIII, 486 f. – Seltene erste Ausgabe. – „Obwohl einige in den Jahren des Vormärz sozial betonte Gedichte M. als Anhänger von Zielen jungdeutscher Literaten ausweisen und seine 1846 in Darmstadt erschienenen „Bruderschaftslieder eines rhein. Poeten“ in Preußen verboten wurden, ließ ihn das ungebrochen romantische Empfinden vorrangig zum Heimatpoeten werden (Rheinfahrt, 1846; Loreley, Rheinsagenbuch, 1851; Mein Herz ist am Rheine!, 1857; Sommertage im Siebengebirge, 1867). Im Briefwechsel zwischen Marx und Engels wird M. als Vertrauensmann des Kommunistenbundes in Düsseldorf erwähnt“ (W. Hütt in NDB). – Einband etwas berieben, durchgehend im oberen Blattrand wasserfleckig und stellenweise stärker braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Lyrik, Naturalismus, Pfalz, Rhein, Rheinprovinz, Saarland |
70,-- | ![]() |
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