Doer, Dichterischer Nachlaß
Doer, Dichterischer Nachlaß
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Doer, Amalie (geborene Schmuckert). Dichterischer Nachlaß. (Herausgegeben von Johann Simon Doer). Mannheim, Heinrich Hoff 1845. Kl.-8° (17 x 11 cm.). IX, 128 S. Pappband der Zeit mit kalligr. Rückentitel mit Silberstift. Einzige Ausgabe, sehr selten. – Mit eigenhändigem Gedicht von A. Doer „Mein letztes Gedicht“, signiert und datiert „25. August 1843″ auf dem letzten Blatt montiert und Schwarz umrahmt. – „Unter den Papieren meiner verstorbenen, mir ewig unvergeßlichen, geliebten Frau, fanden sich diese Gedichte, die ich als ihr heiligstes Vermächniß betrachte. … In den letzten Jahren ihrer schweren, körperlichen Leiden hauchte sie, die stets so standhaft und ohne Murren die entsetzlichsten Schmerzen ertrug, nur in disen Gedichten ihre Qualen aus, suchte Trost in der Poesie, die ihr Inneres belebte, für die Leiden ihres siechen Körpers. Meinen Freunden, die meine vortreffliche Amalie kannten und zu schätzen wußten, übergebe ich dies Vermächniß als eine Erinnerung an ein edles Wesen… Joh. Simon Doer. Mannheim im September 1845.“ – A. Doer verstarb 1845 mit 37 Jahren. Ihr Vater Peter Schmuckert (1765-1841) eröffnete 1787 in Mannheim eine Möbel-Schreinerei. Später kaufte er die Versilberungsmaschinen und die Spiegelfabrik des Kurfürsten von Mainz auf. Dies legte den Grundstein für seine erfolgreiche Manufaktur. Johann Simon Doer wanderte 1850 nach Nordamerika (?) aus (Landesarchiv Baden Württemberg). – Unikat, aus der Bibliothek eines Familienmitglieds mit zeitgenöss. Besitzvermerk „Schmuckert“. – Ecken etwas bestoßen, stellenweise etwas braunfleckig, sonst gut erhalten.
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