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Schöne und seltene Bücher des 16. bis 20. Jahrhunderts


NEUER E-KATALOG: Neueingänge Januar 2023 (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) und in den Online-Katalogen „Meisterwerke der Einbandkunst“ und „Photographie“, abrufbar auf abooks.de – Für alle Direkt-Bestellungen aus Deutschland fallen keine Versandkosten an. Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Wir wünschen allen Bücherfreunden ein schönes Neues Jahr.

Autographen

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Beschreibung
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Preis
EUR
1 Sempé – Lecarpentier, Marc (Vorwort). Sempé in New York. (Aus dem Französischen von Anna v. Cramer-Klett, Tobias Scheffel und Margaux de Weck). Zürich, Diogenes, 2009. 4°. [304] S. mit zahlr. teils farb. Abb. Farbig illustr. OKart.

Erste deutsche Ausgabe. – Die franz. Originalausgabe erschien mit dem Titel „Sempé à New York“ in Paris. – Mit rückseitig signierter Autogramm-Karte von Sempé (um 1980). – Tadellos.

Schlagwörter: Autographen, Signierte Bücher

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80,--  Bestellen
1 Wilson, Angus. Such darling dodos. And other stories. London, Secker & Warburg 1954. 8°. 212 S. OPbd. mit OU.

Dritte englische Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung und eigenhändigem Brief von A. Wilson an den Basler Buchhändler und Antiquar Louis Ribaux (1930-2015). – Der engl. Schriftsteller Angus Frank Johnstone-Wilson (1913-1991) „galt als einer der bedeutendsten englischen Romanciers nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. In seinen Werken griff er – häufig in satirischer Überspitzung – Konflikte der englischen bürgerlichen Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf. … Wilson war einer der ersten englischsprachigen Schriftsteller, die offen und gänzlich unspektakulär Homosexualität in ihren Werken thematisierten, so schon in seinem ersten Roman Hemlock and After von 1952, einer Darstellung homosexuellen Lebens im Großbritannien der Nachkriegszeit. … In den USA, wo die früheren Erzählungen gefeiert worden waren, war das Werk durch den amerikanischen Verlag Wilsons, William Morrow, wegen dieser Inhalte zunächst abgelehnt worden, der Roman wurde dann aber nach der Veröffentlichung bei Viking mehrfach neu aufgelegt, der Autor wurde als der neue „Hüter liberalen Gewissens“ angesehen … Von der ehemals hohen Wertschätzung durch die Leser und die literarische Kritik war in den letzten Lebensjahren Wilsons wenig geblieben. Als Wilson 1985 verbittert nach Frankreich auswanderte, war er zwar noch ein angesehenes Mitglied des britischen literarischen Establishments – 1980 war er aufgrund seiner Verdienste um die englische Literatur in den persönlichen Adelsstand erhoben worden[19] und seit 1982 war er Präsident der Royal Society of Literature, außerdem wurde Wilson 1980 als auswärtiges Ehrenmitglied in die American Academy of Arts and Letters aufgenommen. … Wilson geriet in Vergessenheit, wurde zum „großen, aber unbekannten Romanschriftsteller“.“ (Wikipedia). – Der Brief auf Briefpapier des Grand Hotel, Stockholm, die Widmung datiert „November, 1958“. – Sehr gutes Exemplar. – Inscribed and with a handwritten letter by A. Wilson for the swiss bookdealer Louis Ribaux (1930-2015).

Schlagwörter: Autograph, Autographen, Inscribtion, signed, Signierte Bücher, Widmungsexemplar

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320,--  Bestellen
1 Guttenberg, Rosl (eig. Rosa) v. Der schamhafte Emanuel. Zeitgemäße moderne lit. Zeitschrift. Deutsche Handschrift auf Papier. (Fürstenfeld u. München 1908-1923. Gr.-4° (36 x 23 cm.). [24] Bl. (inkl. Umschlag) mit 1 Aquarell von R. v. Guttenberg, 1 lavierte Tuschezeichnung von Gilda Moise, 1 ganzs. Bleistift-Zeichnung von Cora Lauzil, 1 lavierte Bleistift-Zeichnung von Bertha Richter, 1 Farbstift-Zeichnung von Hermann Schuch und 4 (1 doppelblattgr.) Tuschezeichnungen von F. Burmeister ?.

Schön ausgestattetes Gästebuch einer großbürgerlichen Familie in Fürstenberg. – Das Aquarell auf dem Umschlag ein kleines Mädchen in einem Hauseingang ist von der österr. Malerein Rosa v. Guttenberg (Triest 1878-1959 Graz, Studium bei C. Damianos i.Grazsowie Jank u. Hoefer in München). Die ganzs. Bleistift-Zeichnung Zwei Kinder in einer weitläufigen Park-Landschaft mit einer Villa im Hintergrund ist von der bekannten österr. Malerin und Kinderbuch-Illustratorin Cora Lauzil (Graz 1881-1945), Schülerin 1908-1914 an der Akademie für Grafik und Buchgewerbe in Leipzig bei Franz Hein. Die beiden lavierten Tusche- und Bleistiftzeichnungen sind von Gilda Moise (biogr. Daten unbekannt), die u.a. für die Satire-Zeitschrift Simplicissimus gearbeitet hat und von Bertha Richter (biogr. Daten unbekannt). Außerdem sind noch sehr gute Tuschezeichnungen der Gastgeber und ein Selbstbildnis des Künstlers enthalten, davon eine monogrammiert (″GB“ ?) u. datiert 1910. – Unter den Einträgen findet sich eine ganzseitige Komposition „Im Zeitmass des Walzers“ (dat. „Ende September 1908) von Viktor Hansmann (1871-1909), der durch seine Oper „Enoch Arden“ (1894) bekannt ist.

Schlagwörter: Autographen, Handschriften, Kunst, Manuscripts, Musik

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500,--  Bestellen
1 Rolling Stones – Watts, Charles Robert „Charlie“ (1941-2021, Schlagzeuger). Signierte Farbphotographie (Digitalprint auf Fujicolor Crystal Archive Paper). England um 1995. Format: 30 x 20 cm.

Von C. Watts mit Gold-Filzstift signiert. – Digitalprint nach einem Porträt aus den 60er Jahren.

Schlagwörter: Autographen, Autographs, Musik, Pop-Kultur, Porträtphotographie, Porträts, Rock music, Rock musicians, Rock- und Popmusik

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180,--  Bestellen
1 Vostel, Wolf (1932-1998, deutscher Maler, Bildhauer und Happeningkünstler). 4 Orig.-Photographien von Sandro Becchetti (1935-2013). Rom 1973. Jeweils 40 x 30 cm. (ein Porträt im Quer-Format).

Der bedeutende Konzeptkünstler hält seinen Katalog „happening & fluxus“ (zur Ausstellung im Kölner Kunstverein 1970) in die Höhe und drei Halbporträts. Die Aufnahmen entstanden anlässlich der Ausstellung „Contemporanea“ in der Villa Borghese in Rom. – Rückseitig mit Stempel des Fotografen, vintage. – Dazu: 10 eigenhändige und unterschriebene Briefe von W. Vostel an den Wuppertaler Kunsthistoriker und Publizisten Georg F. Schwarzbauer sowie einigen maschinenschr. Antwortbriefen Schwarzbauers und umfangreiches Material zum Thema Fluxus (Kopien, Typoskripte etc.) in Sammelordner. – Die Briefe und die meisten Unterlagen mit Randlochung. – Wolf Vostell gilt als einer der Wegbereiter des Environments, der Installation, der Videokunst, des Happenings und der Fluxus-Bewegung. Techniken wie die Verwischung, die Dé-coll/age oder das Einbetonieren sind Kennzeichen seiner Werke.

Schlagwörter: Autographen, Avantgarde, Fluxus, Konzeptkunst, Kunst, Original-Photographie, Pop-Kultur, Portrait, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträt, Porträts

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2.400,--  Bestellen
01 Hahn, Otto. Die Nutzbarmachung der Energie der Atomkerne. München, Oldenbourg 1950. 8°. 37 S. mit 4 Tafeln u. 8 Abb. OKart. (Abhandlungen und Berichte / Deutsches Museum, 18. Jahrgang, Heft 2).

Erste Ausgabe. – Beiliegt: eigenhändige Unterschrift von O. Hahn, dat. 1958, auf Portät (Zeitungsausschnitt). – Der Autograph gefaltet und verso mit Filmoplast verstärkt.

Schlagwörter: Autographen, Autographs, Physik

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200,--  Bestellen
1 Scheffel, Joseph Victor v. (1826-1886, deutscher Schriftsteller und Dichter). Orig.-Photographie (Albuminabzug). Von V. v. Scheffel auf dem Trägerkarton signiert und bezeichnet. Karlsruhe 1876. 25,5 x 20,5 cm. Trägerkarton: 39 x 31 cm.

Anlässlich des 50. Geburtstags am 16. Februar 1876 entstandene Aufnahme des Salons in der Villa des Dichters in der Stephanienstrasse 18 in Karlsruhe. – V. v. Scheffel war der Sohn des bad. Oberbaurats Jakob Scheffel. Seine Mutter Josephine Scheffel malte und schrieb Gedichte und Dramen. 1848 begleitete Scheffel als unbesoldeter Legationssekretär den badischen Bundestagsgesandten Carl Theodor Welcker zur Frankfurter Nationalversammlung. Später verarbeitete er seine Beobachtungen im „Trompeter von Säkingen“. 1858 arbeitete er für ein Jahr als Bibliothekar von Karl Egon III. zu Fürstenberg in Donaueschingen und lebte danach als freier Schriftsteller in Karlsruhe. Anlässlich seines 50. Geburtstags wurde Scheffel durch Großherzog Friedrich I. von Baden in den badischen erblichen Adel erhoben. Zu diesem Zeitpunkt war Scheffel bereits großherzoglich sächsischer Hofrat und Gutsbesitzer auf Seehalde und Mettnau bei Radolfzell. Er starb am 9. April 1886 in Karlsruhe. – Trägerkarton etwas stockfleckig u. im unteren Rand mit Knickspuren, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Autograph, Autographen, Signierte Photographie

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300,--  Bestellen
1 Colbert, Jean-Baptiste, Marquis de Seignelay (1651-1690, französ. Minister der Marine und des königlichen Hauses, gleichnamiger Sohn des Finanzministers). Brief mit eigenhändiger Unterschrift „Seignelay“. Versailles 12. Mai 1682. 4° (32 x 21,5 cm.). 1 Bl., 1 S. beschrieben.

„Pour response a la lettre que vous avez pris la peine de mescrire le 2e. des ce mois, J’escris par ordre du Roy aux officiers des admirautez de Languedoc de faire toutes les diligences necessaires pour faire arrester trois, ou quatre des matelots qui ont fuy lors de la derniere levée, et de les faire punir suivant la rigueur de l’edit de 1673…“. – Etwas angestaubt und mit geringen Randläsuren, links ein Streifen des abgeschnittenen hinteren Blattes überklebt und mit Sammlerstempel (Börje Israelsons).

Schlagwörter: Autograph, Autographen, Autographs, Barock, Frankreich, Marine, Militaria

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380,--  Bestellen
1 Bötticher, Hans Georg (1849-1918, deutscher Schriftsteller, Graphiker und Verleger). Eigenhändige Signatur. Leipzig um 1905. 11 x 9 cm.

Auf Karton mit mont. Porträt (Zeitungsausschnitt). – Der „Vater des Kabarettisten, Malers und Schriftstellers Joachim Ringelnatz, verbrachte den größten Teil seines Lebens in Thüringen und Sachsen. Anerkennung und Wohlstand trug ihm v.a. seine Tätigkeit als Musterzeichner für Tapeten ein. Darüber hinaus betätigte er sich – durchaus erfolgreich – als humoristischer Autor, Verfasser von Kinder- und Jugendschriften, obersächsischer Mundartdichter sowie Literaturwissenschaftler … Erste Veröffentlichungen sind in der Zeitschrift „Deutsche Jugend“ zu finden; der Kinder- und Jugendliteratur blieb er Zeit seines Lebens verbunden, so auch als Autor diverser Bilderbücher – „Das chinesische Buch“, „Der Verwandlungskünstler“, „Spatz, Ente u. Has’“ – sowie seit Beginn des 20. Jahrhunderts für beinahe zwei Jahrzehnte als Herausgeber von „Auerbach’s Deutscher Kinder-Kalender“. Aber auch literaturgeschichtlichen Themen widmete er sich in Form von Untersuchungen über Johann Wolfgang von Goethe und Victor von Scheffel. Humoristische Arbeiten verfasste B. u.a. für die „Fliegenden Blätter“, die „Jugend“ und die „Meggendorfer-Blätter … B. nahm regen Anteil am kulturellen Leben seiner Zeit. Davon zeugen nicht nur seine Mitgliedschaften in den zwanglosen Künstlervereinigungen „Stalaktiten“ und „Leoniden“, sondern auch seine umfangreichen Korrespondenzen, die er u.a. mit den Künstlern Adolph Menzel und Max Klinger sowie mit den Schriftstellern Conrad Ferdinand Meyer, Theodor Fontane, Paul Heyse, Wilhelm Raabe und Gustav Freytag führte. Auch in B.s Freundeskreis waren zahlreiche Künstler und Gelehrte zu finden, wie etwa Detlev von Liliencron, Johannes Trojan, Fedor Flinzer, Julius Lohmeyer, Edwin Bormann, Victor Blüthgen und Julius Kleinmichel“ (F. Bochow in Sächsische Biografie).

Schlagwörter: Autograph, Autographen

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