Einbände
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Nimrod (d. i. Charles James Apperley). The life of John Mytton, Esq., of Halston, Shropshire … With notices of his hunting, racing, shooting, driving, and extravagant exploits. Second edition, reprinted with considerable additions from the New Sporting Magazine. London, Rudolph Ackermann 1837. Gr.-8° (24 x 15,5 cm.). IX, (1), 206 S., [1] Bl. mit 18 handkolorierten Aquatinta-Radierungen nach H(enry) Alken und T(homas) J. Rawlins. Weinroter genarbter Maroquin-Lederband der Zeit mit 5 Zierbünden, goldgepr. Rückentitel, figürlicher Rückenvergoldung, dreifachen Deckel-Filetten, Innenkantenvergoldung und Goldschnitt (Orig.-Leinenbezug mit goldgepr. Deckelillustration beigebunden).
Abbey, Life 385. Tooley 68. Schwerdt I, 38 f. – Zweite Auflage des zuerst 1835 erschienenen Werks, gegenüber dieser um 6 Tafeln vermehrt. Die schönen Tafeln in prächtigem leuchtenden Kolorit zeigen überwiegend Jagd- und Reitszenen. – „A most valuable and important book for the sporting life of a period, aptly described by Newton as ‚a biography of a real man that reads like a work of fiction“‘ (R. V. Tooley). – Kapital geringfügig berieben, Exlibris, sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Handeinband. Schlagwörter: Caricatures, Einbände, Einbandkunst, Equestrian sports, Hunting, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Jagd, Karikatur, Pferde, Reitsport, Sport |
450,-- | ![]() |
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| Edda. Götterlieder/Heldenlieder. Übersetzt von Hugo Gering. Mit Bildern von Franz Stassen. Einführung von O. D. Potthoff. Bln., Askanischer Verlag 1943. 4°. [2] Bl., XV, 324 S. mit zahlr. teils ganzs. Illustrationen und montierte Tafeln. Hellbrauner genarbter Lederband mit goldgepr Rückentitel, 4 unechte Bünde, goldgepr. horizontale und vertikale Linien auf beiden Deckeln, Deckeltitel in grünem Leder, Kopfgoldschnitt und Vorsätze in Seide.
Erste Ausgabe mit diesen Illustrationen. – Die ersten Blatt teils etwas braunfleckig, schönes Exemplar in einem dekorativen Künstler-Handeinband. Schlagwörter: Askanischer Verlag, Einbände, Einbandkunst, Handeinband, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
350,-- | ![]() |
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| Zachariae, (Justus Friedrich Wilhelm, d. i. Hans Zimmer). Les quatre parties du jour. Poème. Traduit de lAllemand (par Müller). Paris, Nyon l’ainé, Durand neveu, Belin 1781. 8°. XXXII, 163 (recte 159) S. mit gestoch. Front., 4 Kupfertafeln und 4 gestoch. Vignetten von C. Baquoy nach Ch(arles) Eisen. Weinroter Maroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, Rückenvergoldung, vierfachen ornamentalen Deckel-Filetten, Kanten- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Cohen/Ricci 1073. Fürstenberg 92 u. 203. Sander 2062. – Französische Ausgabe der „Tageszeiten“ mit den schönen Kupfern nach Charles Eisen (1720-1778). – „Ein schöner Druck aus den Schlußjahren der Louis XV-Zeit ist die Ausgabe von Zachariaes ‚Quatre parties du jour‘, die 1769 bei dem Buchhändler Musier aufgelegt wurde“ (H. Fürstenberg). – Mit dem Paginierungsfehler (Seite 144 springt auf 149). – Einband etwas berieben, stellenweise im Blattrand etwas fleckig, eine Kupfertafel im Rand wasserfleckig, sonst gutes breitrandiges Exemplar in einem prachtvollen zeitgenössischen Einband. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
200,-- | ![]() |
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| (Lever, Charles James). Arthur O’Leary. His wanderings and ponderings in many lands. Edited by his friend, Harry Lorrequer, and illustrated by George Cruikshank. In three volumes. 3 Bände. London, Henry Colburn 1844. 8°. Titel, 290 S.; Titel, 320 S.; [2] Bl.,328 S. mit 10 Holzstich-Tafeln von G. Cruikshank. Kalbslederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern, reicher floraler Rückenvergoldung, Deckel-Filetten, Innenkantenvergoldung und Kopfgoldschnitt.
Cohn 453. Douglas 220. – Erster Druck der ersten Ausgabe; ohne das Errata-Blatt am Ende von Band III. – Gelenke fachgerecht restauriert, Rücken am Kapital und Fuß etwas bestossen, Exlibris, nur vereinzelt geringfügig braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
180,-- | ![]() |
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| Nimrod (d. i. Charles James Apperley). The life of John Mytton, Esq., of Halston, Shropshire … With his hunting, racing, shooting, driving, and extravagant exploits. Fifth edition, revised and enlarged with a notice of Nimrod. London, George Routledge and Sons 1870. 4° (25 x 18,5 cm.). XI, (1), 234 S. mit 18 handkolorierten Aquatinta-Radierungen nach H(enry) Alken und T(homas) J. Rawlins. Weinroter genarbter Maroquin-Lederband der Zeit mit 5 Zierbünden, goldgepr. Rückentitel, Innenkantenvergoldung und Kopfgoldschnitt (signiert: (Robert) Rivière and Son).
Abbey, Life 385. Tooley 68. Schwerdt I, 38 f. – Fünfte und letzte Auflage des zuerst 1835 erschienenen Werks. Seit der zweiten Auflage (1837) um 6 Tafeln vermehrt. Die schönen Tafeln in prächtigem leuchtenden Kolorit zeigen überwiegend Jagd- und Reitszenen. – „A most valuable and important book for the sporting life of a period, aptly described by Newton as ‚a biography of a real man that reads like a work of fiction“‘ (R. V. Tooley). – Gelenke geringfügig berieben, sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Einband der berühmtesten englischen Buchbinderei des 19. Jahrhunderts. Schlagwörter: Caricatures, Einbände, Einbandkunst, Equestrian sports, Hunting, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Jagd, Karikatur, Pferde, Reitsport, Sport |
350,-- | ![]() |
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| Benjamin, Walter. Einbahnstraße. Berlin, Ernst Rowohlt 1928. 8° (20,5 x 15,5 cm.). 83, (1) S. Dunkelblauer Orig.-Kartonumschlag mit Schutzumschlag mit Fotomontage von Sascha Stone (d. i. Aleksander Serge Steinsapir) in modernem Leinenschuber.
Ahnert/Jordan 126. Brodersen C 3. Holstein, Buchumschläge 341 (Faksimile-Ausgabe von 1983). Slg. Leinweber 12. – Sehr seltene erste Ausgabe. Gedruckt bei Poeschel und Trepte in Leipzig in einer stark vom Bauhaus beeinflussten Typographie. Der berühmte Schutzumschlag unter Verwendung einer eigenen Fotomontage von S. Stone ist ein Meilenstein der modernen Einbandkunst. – „Gerade in seinen exzentrischen Elementen ist das Buch wenn nicht Trophäe so doch Dokument eines inneren Kampfes“ (W. Benjamin in einem Brief an Hugo von Hofmannsthal). – „Wenn Benjamins Philosophie, die alle bündigen, losungsähnlichen Resultate verschmäht, eine Forderung erfüllt, so ist es die, die sein Freund T. W. Adorno in seinen ‚Minima Moralia‘ (1951) an alles dialektisch-kritische Denken richtet: ‚In einem philosophischen Text sollten alle Sätze gleich nahe zum Mittelpunkt stehen‘. Diese Forderung ist verbunden mit der nach ‚Abschaffung des Unterschiedes von These und Argument‘, die Benjamin schon in … den Fragmenten der ‚Einbahnstraße‘ verwirklichte“ (KNLL). – „Dieses Buch … ist durch seine Druckanordnung und äußere Gestaltung, ebenso wie durch seine fragmentarische Schreibweise als eines der bedeutendsten Werke der avantgardistischen deutschsprachigen Literatur der zwanziger Jahre ausgewiesen“ (Bernd Witte). – S. Stone (1895-1940), mit W. Benjamin seit Anfang der 1920er Jahre eng befreundet und wie dieser auf der Flucht in der Nähe der span. Grenze gestorben, „gehört zu den wichtigsten Fotografen der Weimarer Republik. Die Präsenz seiner Bilder in der illustrierten Presse. Die Tatsache, dass er auf der epochemachenden Ausstellung des Deutschen Werkbundes ‚Film und Foto‘ 1929 als Fotograf mit den meisten Bildern vertreten war – Formen der öffentlichen Anerkennung wie diese sind es zunächst, die auf den Rang seiner Bilder verweisen. Dennoch ist seine Arbeit im öffentlichen Bewusstsein weitgehend in Vergessenheit geraten“ (E. Köhn in Koetzle, Fotografen A-Z, S. 388). – Schutzumschlag an den Gelenken geringfügig berieben und mit unauffällig restaurierten Fehlstellen an den Kanten, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Avantgardeliteratur, Einbände, Fotomontage, Photographie, Photography, Photomontage |
7.500,-- | ![]() |
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| Aikin, Lucy. Memoirs of the court of King James the First. (Illustrated with contemporary portraits of many artists compiled by T. Mackinslay in 1850). Second edition. 2 Bände. London, Longman, Rees, Orme, Brown, Green and Longman 1833. Gr.-8° (22 x 14 cm.). XV (1) S., [12] Bl. (davon 6 beschrieben „Index to 150 inlaid plates inserted since publication“), 544 S.; XV, 611 S. mit 2 zusätzlichen kalligraphischen Titelblättern, 2 gestoch. Frontispizen, 152 teils mont. gestoch. Portraits, 1 gefalt. Brief-Faksimile und 1 mehrfach. gefalteten Faksimile-Urkunde auf Leinen kaschiert. Lederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln, floraler Rückenvergoldung, dekorativen breiten Deckel-Bordüren, Kanten- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Zuerst 1822 erschienene Darstellung über die Zeitgenossen König, Jacobs I. von England. – Unikales Exemplar ergänzt um 152 Portrait-Kupferstichen des 17. bis 19. Jahrhunderts, darunter Shakespeare (″From the Edition of his Poems 1640“), Sr. John Moor (″From a scarce Print in the Collection of R. Bull Esq.“, Farb-Radierung in Rot, Braun und Schwarz), Queen Mary I., Sr. F. Bacon, King Henry VIII., Admiral Blake, Oliver Cromwell, John Milton und Kardinal Richelieu. – Die britische Historikerin und Schriftstellerin Lucy Aikin (1781-1864) veröffentlichte vorwiegend biographisch-historische Werke. „1810 erschien ihr erstes größeres Werk, Epistles on Women, Exemplifying their Character and Condition in Various Ages and Nations, with Miscellaneous Poems, und 1814 ihr einziges belletristisches Werk, Lorimer, a Tale. Dies waren nur frühe Versuche, aber ihren Ruf erwarb sie vollständig durch historische Werke, die zwischen 1818 und 1843 veröffentlicht wurden: Memoirs of the Court of Queen Elizabeth (1818), Memoirs of the Court of James I. (1822), Memoirs of the Court of Charles I. (1833) und Life of Addison (1843). Das letztgenannte Werk, das viele bisher unveröffentlichte Briefe Addisons enthält, war Gegenstand eines Essays von Macaulay, der zwar Aikins andere Werke und insbesondere ihre Memoirs of the Court of James I lobte, aber feststellte, dass sie „unter den Halskrausen und Spitzbärten der Theobalds weit mehr zu Hause war als unter den Steenkirschen und wallenden Perücken, die Königin Annes Teetisch in Hampton umgaben“. Sie selbst sah das ähnlich und soll nach der Fertigstellung von Charles I. geäußert haben: „Ich bin entschlossen, mich nicht weiter mit englischen Herrschern zu befassen. Charles II. ist kein Thema für mich: Er würde mich dazu bringen, meine Art zu verdammen.“ (Wikipedia). – Exlibris (″Samuel F. Barker“), unikale mit 152 Portraits getrüffelte „Luxus-Ausgabe“ in einem prachtvollen Handeinband. Schlagwörter: Biographie, Biography, Einbände, Einbandkunst, England, Great Britain, Großbritannien, Portraits, Porträts, Porträtwerke |
800,-- | ![]() |
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| Viksten, Albert. Die Flösser. (Aus dem Schwedischen von Helen Woditzka). Zürich, Wien, Prag, Büchergilde Gutenberg (1935). Gr.-8° (23,5 x 17,5 cm.). 231, (1) S. mit 33 Illustrationen nach Tuschezeichnungen von Hans Felix Kraus. Orig.-Kalbslederband mit ornamentaler Rückenvergoldung, goldgepr. Deckeltitel und Kopfgoldschnitt (von Walter Gerlach) in marmorierten Buchkassette.
Erste deutsche Ausgabe. – Die Büchergilde verteilte die in Leder gebundene Luxusausgaben als Prämie an erfolgreiche Werber. – Der bedeutende Buchbinder Walter Gerlach (1892–1982) war Schüler von Paul Kersten, Mitbegründer des MDE (Meister der Einbandkunst) und einflussreicher Lehrer für Handvergoldung in Berlin. – Gutes Exemplar. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst |
320,-- | ![]() |
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| Longus. Daphnis et Chloé, ou les pastorales de Longus. Traduites du grec par J(acques) Amyot. Nouvelle édition revue, corrigée et complétée. Paris, Leclere 1863. 8° (20 x 12,5 cm.). [2] Bl., XLVI, 205 S., [1] Bl. mit Titel in Rot und Schwarz mit gestoch. Vignette, gestoch. Portrait-Frontispiz, 5 gestoch. Vignetten von De Longueil nach Eisen (3) und Wille fils (2) , 4 gestoch. Zwischentitel in Rot, Blau und Braun und 8 Radierungen in Sepia von Normand, Lingée, Devilliers und Le Bas nach Prud’hon (2) und Gérard (7). Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, floraler Rückenvergoldung, Deckelfiletten, Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Vicaire V, 388. – Luxusausgabe mit den meist nicht Radierungen in Sepia. Die Vignetten, wurden erstmals 1766 in Rosoi’s „Les Sens“ verwendet (vgl. Sander 594). – Gelenke restauriert, Vorderdeckel leicht fleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
140,-- | ![]() |
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| Goya, Francisco y Lucientes (1746-1828). Four original etchings from Los Proverbios (first impressions) and one etching after Goya (Self-Portrait). In: L’Art. Revue hebdomaire illustrée. Troisième année 1877, tome II, (Tome IX de la Collection). Paris, London, A. Ballue Éditeur 1877. Folio (45 x 32 cm.). [3] Bl., 324 S. mit 17 Radierungen, darunter 4 von F. Goya und 3 Heliogravuren und zahlr. Holzstichen im Text. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, Rückenvergoldung, Deckelfiletten und Kopfgoldschnitt (signiert: (Georges) Canape-Belz).
Harris 266-269 III. – Der wichtigste Jahrgang der bedeutenden französischen Kunstzeitschrift mit den 5 Original-Aquatintaradierungen von Francisco de Goya y Lucientes: „Goya“, „Lluvia de toros“, „Ortas leyes por el pueblo“, „Que guerrero“ und „Una reina del circo“. Die Graphiken aus der Serie „Los Proverbios“ wurden hier zuerst veröffentlicht. – Die Radierungen sind besonders gratig und sauber, sehr schönes sauberes Exemplar in einem prachtvollen signierten Handeinband. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Magazines, Original-Graphik, Radierung, Zeitschriften |
8.000,-- | ![]() |
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| Hesse, Hermann. Unterwegs. Gedichte. München, Georg Müller 1911. Gr.-8° (24 x 16,5 cm.). [2] Bl., 58 S., [1] Bl. mit Frontispiz und illustr. Titelblatt von Otto Blümel. Grüner Orig.-Kalbslederband mit goldgepr. Rückentitel, floraler Rückenvergoldung, Deckelfiletten, Goldschnitt und Vorsätzen mit floralem Muster (signiert: Hübel & Denck Leipzig).
25 Jahre Georg Müller S. 92. Kliemann/Silomon 13 (mit Abbildung S. 54 f.). Mileck II, 13. Unseld, Werk und Wirkungsgeschichte S. 50 f. (mit Abb. des Doppeltitels). Waibler E 193. W.-G.² 21. – Erste Ausgabe. – Eines von 50 num. Exemplaren in Ganzleder (Gesamtauflage 500 Exemplare). – „Unterwegs enthält auch meine paar Zeitgedichte. Daß Sie im Feld zuweilen an diese Gedichte denken, ist mir lieb zu wissen. Ich schriebe Ihnen gerne mehr, stecke aber selbst tief in Kriegsarbeit und muß fast alles Private liegen lassen“ (H. Hesse in einer Postkarte an Georg Quehl 1916). – Einband etwas berieben und leicht fleckig, Deckel mit Lichtrand, gutes Exemplar, eines der buchkünstlerisch am schönsten ausgestatteten Hesse-Bücher im Handeinband. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Handeinband, Lyrik, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
650,-- | ![]() |
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| Maindron, Ernest. Les affiches illustrées 1886 – 1895. Ouvrage orné de 64 lithographies en couleur et de cent deux reproductions en noir et en couleur. D’après les affiches originales des meilleurs artistes. Paris, G. Boudet et Ch. Tallandier 1896. Gr.-4° (32,5 x 24 cm.). 251 S., [2] Bl. mit titel in Rot und Schwarz, 200 teils farblithogr. und ganzs. Abbildungen und 64 Orig.-Farblithographien von Alfons Mucha, Henri Toulouse-Lautrec, Théophile-Alexandre Steinlen, Jules Chéret, Alfred Choubrac, Eugène Samuel Grasset, Henri-Gabriel Ibels u. a.. Hellbrauner Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt (signiert: „P. Robert REL – DOR 1897“, farbig illustr. Orig.-Umschlag beigebunden).
Carteret IV, 260. Monod 7642. – Eines von 1000 Exemplaren auf Vélin (Gesamtauflage 1025 Exemplare). – Die Lithographien gedruckt bei Chaix. – „Beaux et importants ouvrages abondamment illustrés“ (Carteret). – Standardwerk zur französischen Plakatkunst des Fin-de-Siècle. – Mit Farblithographien nach Plakaten von Chéret (37), Toulouse-Lautrec (3), Steinlen (2), Mucha (1), Grasset (6) und anderen. Außerdem enthält das Werk am Ende ein nahezu 900 Nummern umfassendes Gesamtverzeichnis der Plakate von Jules Cheret (L’oeuvre murale de Jules Cheret). Ernest Maindron (1838-1907) veröffentlichte 1896-97 eine weitere Monographie über die ausländischen Plakate. – Deckel etwas berieben und angestaubt, sehr gutes breitrandiges Exemplar auf chamoisfarb. Vélin in einem signierten Handeinband. Schlagwörter: Advertising, Affiche, Affiches, Art nouveau, Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Einbände, Einbandkunst, Jugendstil, Plakatkunst, Plakatliteratur, Poster, Posters, Reklame, Werbung, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
5.000,-- | ![]() |
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| Gomperz, Heinrich. Die indische Theosophie. Vom geschichtlichen Standpunkt gemeinverständlich dargestellt. Jena, Eugen Diederichs 1925. 8° (23,5 x 16 cm.). 448 S. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, Kassettenvergoldung, Deckelfiletten, goldgepr. Deckelvignette, Kanten- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
NDB VI, 640 f. Ziegenfuß I, 397. – Erste Ausgabe. – „Aus Vorlesungen, die ich 1908/09 und 1917/18 an der Wiener Universität über die Geschichte der indischen Philosophie gehalten hatte, gingen 30 volkstümliche Universitätsvorträge über denselben Gegenstand hervor, die ich 1919/20 ebenfalls in Wien hielt und die in Kurzschrift festgehalten wurden. Es ist die Überarbeitung dieser Nachschrift, die ich hiermit allen Deutschen, die sich für sie interessieren mögen, vorlege. Das Wort Theosophie gebrauche ich dabei in demselben Sinn wie Oltramare in seiner „Histoire des idées théosophiques dans l’Inde“ (Paris 1906) und Speyer in seiner,,Indischen Theosophie, aus den Quellen dargestellt“ (Leipzig 1914) zur Bezeichnung der indischen Anschauungen, Ahnungen und Erkenntnisse vom Göttlichen, während ich mit Suali in seiner „Introduzione allo studio della filosofia Indiana“ (Pavia 1913) unter indischer Philosophie nur die für das indische Mittelalter bezeichnenden, zu wissenschaftlicher Systematik entwickelten Gedankengänge verstehen würde“ (Vorrede S. 3). – H. Gomperz (1873-1942) war seit 1905 Dozent und seit 1924 ordentlicher Professor an der Universität Wien. – Sehr schönes Exemplar in einem kongenialen Künstler-Handeinband. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Östliche Philosophie, Theosophie |
400,-- | ![]() |
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| Herminenthal, Rudolph Jakob v. Der Soldatenstand. Wien, Druck und Verlag der typographisch-literatisch-artistischen Anstalt 1862. 8°. [6] Bl., 305, (5) S. Weinroter Maroquin-Lederband mit goldgepr. Rückentitel, Rücken-, Deckel- und Innenkanten, goldgepr. Deckelvignette (Doppeladler) und Goldschnitt.
Erste Ausgabe; sehr selten, wohl nur in kleiner Auflage erschienen. – Sehr dekorativ gebundenes Geschenkexemplar. – Gewidmet Kronprinz Rudolph. Enthält Kapitel u. a. über Gebieten und Befehlen; Exerciren; Verpflegung des Soldaten; Beförderung; Heldenmuth; Fahnen und Standarten; Operationspläne; Kriegsgefangenschaft; Adjutant; General und General-Stab. – Der Autor war k.k. Major im Feldmarschall-Lieutenant Ladislaus Freiherrn Nagy von Also-Szopor Linien-Infanterie-Regimente Nr. 70. – Teils braunfleckig, schönes Exemplar aus der Bibliothek von Rolf Keller mit dessen Exlibris (gestaltet 1929 von Rudolf Oeffinger). Schlagwörter: Austriaca, Einbände, Einbandkunst, Militaria, Militarismus, Österreich |
350,-- | ![]() |
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| Verlaine, Paul. Parallèlement. Illustrations de R(aphaël) Drouart. Paris, Librairie Albert Messein 1921. Gr.-8° (25,5 x 16,5 cm.). 144 S., [1] Bl. mit 77 pochoir-kolorierten Illustrationen. Kalbslederband mit goldgepr. Rückentitel, blindgepr. Deckelillustration und Kopfgoldschnitt (signiert: René Kieffer, Orig.-Umschlag beigebunden).
Eines von 500 num. Exemplaren auf Vélin à la forme (Gesamtauflage 550 Exemplare). – Édition „de luxe qui ne sera jamais réimprimée“. – Reliure en plein chargin à gros grain marron signée René Kieffer. Dos à nerfs, portant titre et auteur en lettres dorées et des motifs pressés à froid. Plats orné d’un décor à froid illustrant un satyre jouant de la flûte. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Erotica, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher |
500,-- | ![]() |
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| Bradish, J. A. v., Hermann Leicht und Otto Springer (Hrsg.). Grundriss der allgemeinen Bildung. Zweiter Band (von 2). Die Naturwissenschaften. Fachbearbeiter der deutschsprachigen Ausgabe: Hermann Baumhauer, Gaston Borel, Knut Eckener u. a. 3. Auflage. 7 Teile in 1 Band. Bern, London, Universitäts Verl.– und Vertriebs-Gesellschaft und Zürich, Emil Frei (1949). Gr.-8° (24,5 x 19 cm.). 528 S. mit zahlr., teils farb. Abbildungen im Text und auf Tafeln. Pergamenteinband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, Linienvergoldung auf dem Rücken und den Deckeln und Kopfgoldschnitt.
Inhalt: I. Das Universum. – II. Von der Himmelskunde zur Atomphysik. – III. Wege zur Mathematik. – IV. Das Reich des Organischen. – V. Vom Wesen des Menschen. – VI. Das Wirtschaftsleben und seine Entfaltung. – VII. Die Technik des Maschinenzeitalters. – Außergewöhnliches Exemplar in einem kostbaren Hand-Einband. Schlagwörter: Anthropologie, Astronomie, Chemie, Einbände, Einbandkunst, Handeinband, Landwirtschaft, Mathematik, Physik, Technik, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften |
140,-- | ![]() |
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| Septimus Globus (d. i. Johann August Apel). Der Freischütz. Travestie. With twelve etchings by George Cruikshank, from drawings by an amateur (Alfred Henry Forrester, pseud. A. Crowquill); and the originale tale whereon the German opera is founded. London, C. Baldwyn 1824. Gr.-8° (24 x 15 cm.). [2] Bl., 68 S. mit 12 ganzs. Radierungen. Dunkelgrüner Leinenband der Zeit mit goldgepr. Wappen-Supralibros (Ernst August, König von Hannover).
Cohn 36. Rümann, Illustrierte Bücher S. 66. – Erste Ausgabe. – Amüsant illustrierte Parodie der 1822 erschienenen deutschen Nationaloper, zu der Carl Maria von Weber durch ein Gespensterbuch der damaligen Zeit angeregt worden sein soll. Cruikshank stach die Illustrationen nach Vorlagen des jungen Alfred Crowquill (1804–1872). – Schönes, sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar aus der Bibliothek von Ernst August, König von Hannover (1771-1851) mit Wappen-Stempel verso Titel. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
320,-- | ![]() |
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| Soames, Henry. The Anglo-Saxon church. Its history, revenues and general character. The third edition, with additions and corrections. – (Beigebunden: Ders.) The romish reaction, and its present operation on the Church of England. – (Beigebunden: Ders.). The evils of innovation; a sermon preached at Romford at the visitation of the venerable Hugh Chambers Jones, M.A., on Monday, May 29, 1843. – (Beigebunden: Ders.) A vindication of the church and clergy of England from the misrepresentations of the Edinburgh Review. By a beneficed clergyman. – (Beigebunden: Ders.). Reasons for opposing the romish claims. – (Beigebunden: Ders.). The romish decalogue. 6 Werke in 1 Band. London, John W. Parker 1844. 8°. XVI, 358 S.; 78 S.; 24 S.; 68 S.; 43 S.; 63 S. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rückenvergoldung, 7-fache Deckel-Filetten, Kanten- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
With handwritten dedication by H. Soames „For his kind Friend & Neighbour, the Rev. James Goodwin, Rector of Lambourne, Essex, from the author, H. Soames“. – The English clergyman and ecclesiastical historian Henry Soames (1785-1860), „graduated B.A. in 1807, M.A. in 1810. He held the post of assistant to the high master of St. Paul’s school from 1809 to 1814, and took holy orders. In 1812 he was made rector of Shelley, Essex, and at this time, or later, rector of the neighbouring parish of Little Laver. From 1831 to 1839 he was vicar of Brent with Furneaux Pelham, Hertfordshire. In 1839 he became rector of Stapleford Tawney with Theydon Mount, Essex, where he remained till his death. He was Bampton lecturer in 1830, and was appointed chancellor of St. Paul’s Cathedral by Bishop Blomfield in 1842“ (R. Bayne in Dictionary of National Biography LIII, 209). – Contemporary calfskin binding with gilt-stamped spine label, rich gilt decoration on spine, seven-fold cover fillets, gilt edges and inner edges, and gilt edging. – Only a few scattered brown spots, signed copy in a magnificent binding. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Signed books, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
350,-- | ![]() |
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| Gay, (John). Fables. By the late Mr. Gay. The seventh edition. London, printed for J. and R. Tonson and J. Watts 1753. 8°. [7] Bl., 194 S. mit gestoch. Titelvignette und 50 halbseitige Kupferstich-Illustrationen von Gerard van der Gucht, Pierre Fourdeinier und Bernard Baron nach William Kent (21) und John Wooton (29) und Schmuckvignetten in Holzschnitt. Weinroter Maroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, Rücken-, Deckel- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Vgl. Bodemann 110.2 (5. Aufl. von 1737). Lowndes II, 869 f. – Zuerst 1727 erschienene „Sammlung von 50 Versfabeln, dem fünfjährigen Prinz William, dritter Sohn Georges II., gewidmet, stilistisch nach dem Vorbild La Fontaines gearbeitet, im Anspruch nach stofflicher Originalität aber an La Motte-Houdart orientiert. … Die Illustrationen jeweils vor Beginn der Fabel; z .T. mythologische Fabelszeren in höfischen Parkanlagen, idealen Landschaft – mit antiken Versatzstücken oder Interieurs der gehobenen bürgerlichen und höfischen Gesellschaft der Zeit. Daneben (besonders von Wootton) geschickte Tierdarstellungen in Naturkulissen und einfache, ländlich-bäuerliche Szenerien“ (W. Metzner in Bodemann). – Gelenke restauriert, stellenweise etwas fingerfleckig, schönes prachtvoll gebundenes Exemplar aus der Bibliothek des irischen Politikers George Ogle (1742-1814) mit dessen gestoch. Wappen-Exlibris. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Fabeln, Fables, English, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
450,-- | ![]() |
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| Scarron, Paul. Le Chatiment de l’Avarice. Paris, Maurice Glomeau 1913. 8°. VIII, 51 S., [1] Bl. mit farbigem Frontispiz von Emile Jovent, sowie zweitem Druck von Frontispiz und der Umschlag-Illustration in Schwarzweiß. Weinroter Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, reicher Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt (farbig illustr. Orig.-Umschlag beigebunden).
Eines von 50 num. Exemplaren auf Japan (Gesamtauflage 300 Exemplare) mit Doppel-Suite des Frontispiz und der Umschlag-Illustration. – „Il n’y a pas longtemps qu’un jeune garçon aussi ambitieux que pauvre, et se piquant encore plus d’être cru Gentilhomme que d’être estimé animal raisonnable, sortit des montagnes de Navarre et vint avec son père chercher dans Madrid ce qui ne se rencontrait pas dans son pays, je veux dire des bienfaits de Fortune…“ (S. 1). – Gelenke etwas berieben, sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Handeinband. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
100,-- | ![]() |
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| Charles, A. L. (Hrsg.). Deutsches Börsenbuch. Ein Handbuch für Banquiers, Kaufleute und Cassenbeamte enthaltend ausführliche Vergleichungs- und Zinsen-Tabellen… Auf Grund der Münz-Vereinbarung vom 24. Januar 1857 berechnet und herausgegeben. Erster Band. Königreich Preußen. (Und) Zweiter Band. Königreich Hannover und Sachsen. (Jeweils) Erste Abtheilung (mehr nicht erschienen). Uebergangs-Periode. 2 Bände. Hannover, Carl Rümpler 1858. Gr.-8°. XV, (1), 168 S.; XV, (1), 168 S. Weinrote Maroquin-Lederbände der Zeit mit Rückenvergoldung, goldgepr. Deckel-Wappen und Deckeltiteln, Deckel-Filetten und Goldschnitt (signiert: C(arl) Bergmüller, Königl. Bibliothekbuchbinder, Hannover).
Sehr seltenes Tabellenwerk für Bankiers und Kaufleute. – Prachtvoll gebundenes Exemplar aus der Bibliothek von Ernst August, König von Hannover (1771-1851) mit Wappen-Stempel verso Titel. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Finanzgeschichte, Finanzwirtschaft, Finanzwissenschaften, Numismatics, Numismatik, Wirtschaftswissenschaften |
300,-- | ![]() |
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| Beffroy de Reigny, Louis-Abel (dit. le Cousin Jacques). Testament d’un électeur de Paris. Orné du portrait de l’auteur. Paris, Mayeur, De Senn, Belin, Maradan L’an IV (1795/96). 8°. 192 S. mit gestoch. Portrait von N. Bureau nach P. Violet und Titelvignette in Holzschnitt. Dunkelgrüner Halblederband um 1860 mit goldgepr. Rückentitel und reicher Rückenvergoldung mit Revolutions-Motiven und Kopfgoldschnitt (signiert „Thierry succ. de Petit“).
Tourneux IV, 21822. – Einzige Ausgabe der seltenen Satire auf die Französische Revolution. Louis-Abel Beffroy de Reigny (Pseudonym „Cousin Jacques“, 1757-1811), „le poète comique de la Révolution“, wurde durch sein Theaterstück „Nicodème dans la lune, ou la Révolution pacifique…“ (Uraufführung am 7. November 1790) bekannt. – Bemerkenswertes Exemplar aus der Bibliothek von Lazare Carnot (mit dessen Besitzvermerk). Beffroy-Reigny war ein Freund der Familie Carnot. Hippolyte, der Sohn von Lazare Carnot, zeichnete in seinen „Rosati d’Arras” (veröffentlicht im Magasin Pittoresque im Jahr 1886) ein schönes Porträt von „Cousin Jacques”: „Beffroy de Reigny, früher bekannt unter dem Namen Cousin Jacques, heute völlig in Vergessenheit geraten, war ein sehr origineller Typ, ein Clown, der lachte und das Publikum inmitten des Schreckens zum Lachen brachte; Journalist, Dichter, Autor von Theaterstücken, zu denen er die Musik komponierte. Er brachte ganz Paris dazu, in den Club des bonnes gens, in Nicodème dans la lune zu gehen; und vielleicht sollte man seinen schönen, so bekannten Couplets einen Platz unter den französischen Chansonniers einräumen: „Petit à petit, / L’oiseau fait son nid.“ – Das vorliegende Werk ist sowohl ein Essay über die Französische Revolution als auch eine Art politische Autobiografie des Journalisten Louis-Abel Beffroy-Reigny, besser bekannt unter dem Pseudonym „Cousin Jacques“. Abwechselnd buffonesk und tragisch, scherzhaft und ernst, erinnert Beffroy-Reigny an die Revolution: ihre großen Persönlichkeiten, ihre Tragödien, ihre Ideale; dabei setzt er große Hoffnungen in das gerade eingesetzte Direktorium. – Titelblatt im rechten weißen Rand mit Ausriß, durchgehend braunfleckig, gutes Exemplar mit interessanter Provenienz in einem dekorativen signierten Handeinband. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Französische Revolution, Politik |
350,-- | ![]() |
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| Hardy, Thomas. Selected poems. 3 Teile in 1 Band. London, MacMillan and Co. 1917. Kl.-8° (15,3 x 10 cm.). IX, 214 S. mit Titel-Portrait von Hamo Thornycroft. Weinroter Maroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, Rückenvergoldung, Deckel-Filetten, Kanten- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt (signiert Sangorski & Sutcliffe London). (Golden Trasury Series).
Dritte Ausgabe der zuerst im Oktober 1916 erschienenen Gedicht-Sammlung. – T. Hardy (1840-1928), einer der bedeutendsten Autoren des viktorianischen Englands, trat nach der Jahrhundertwende hauptsächlich als Lyriker in Erscheinung und beeinflusste zahlreiche spätere Dichter. Seine erste Gedicht-Sammlung „Wessex Poems“ erschien 1898. – Das Buchbinder-Atelier Sangorski & Sutcliffe, einer der wichtigsten Buchbinder des beginnenden 20. Jahrhunderts, wurde 1901 von Francis Sangorski (1875–1912) und George Sutcliffe (1878–1943) gegründet. ″ Sie wurden beauftragt, eine äußerst luxuriöse Bindung des Rubaiyat von Omar Khayyam zu schaffen, dessen Vorderseite 1912 auf drei goldene Pfauen mit Schmuckschwänzen und umgeben von stark gerüsteten und vergoldeten Reben, die 1912 auf die unglückliche RMS Titanic geschickt wurden. Das Buch, bekannt als der Große Omar, sank mit dem Schiff und wurde nicht geborgen. Kurz darauf, im Juli 1912, ertrank Sangorski bei Selsey Bill an der Südküste Englands. Sutcliffe setzte die Firma fort, die als einer der führenden Buchbinder in London anerkannt wurde. – Kapitale etwas berieben, Exlibris, sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Meister-Einband. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Lyrik |
450,-- | ![]() |
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| Meneghezzi, Ferdinando. Commedie edite e inedite. 3 Bände. Milano, Società Editrice 1834. Kl.-8° (14 x 8,5 cm.). 323 S.; 302 S.; 282 S., [1] Bl. mit 3 Frontispizen. Weinrote Maroquin-Lederbände mit goldgepr. Rückentiteln, Rückenvergoldung, Deckelfiletten, Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Erste vollständige Ausgabe der Komödien des italienischen Dramatikers F. Meneghezzi (1800-1863). – 1828 erschienen drei Komödien bei Caranenti in Mantova. – Enthält die Komödien: I. Fasto e Filantropia. Il Pericolo di un Momento. Vittorina. – II. Un Giovine Signore. I Bagni d’Abano. I Viaggiatori. – III. I Giuramenti d’Amore. Niuno ne ha Colpa. I Filodrammatici in Villa. – Sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Komödien |
180,-- | ![]() |
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| Maurois, André (d. i. Émile Salomon Wilhelm Herzog). Les silences du Colonel Bramble. Illustrations en couleurs de R(aymont) Moritz. Paris, Éditions Kra (1929). Gr.-8° (21,5 x 16 cm.). [2] Bl., 226 S., [2] Bl. mit handkolorierten Lithographien. Weinroter Halb-Maroquinband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, Rückenvergoldung, Deckel-Filetten und Kopfgoldschnitt (signiert: Flammarion, farbig illustr. Orig.-Umschlag beigebunden). (Collection Poivre et Sel. Deuxième Série. Volume 1).
Eines von 1000 Exemplaren auf Vélin de Rives (Gesamtauflage 1030 Exemplare). – A. Maurois (1885-1967) lässt in seinem Kriegs-Roman den französischen Oberst Bramble, den britischen Major Parker und den französischen Dolmetscher Aurelle die Gegensätze zwischen der britischen und französischen Kultur reflektieren. – Der Pariser Maler und Illustrator R. Moritz (1891-1950) hat Ende der 1930er Jahre auch einige Kriminalgeschichten von G. Simenon illustriert. – Sehr schönes Exemplar in einem dekorativen Handeinband aus dem Buchbinder-Atelier des Verlegers Flammarion von Jean Vaillant. Die Betrieb wurde 1956 eingestellt (vgl. Fléty, S. 71 und 171). Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher |
180,-- | ![]() |
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| Jean Paul (d. i. Johann Paul Friedrich Richter). Die wunderbare Gesellschaft in der Neujahrsnacht. Mit einunddreißig Lithographien von Walter Becker. Heidelberg, Richard Weissbach 1920. Gr.-8° (23 x 14,5 cm.). 43 S., [1] Bl. mit 31 Orig.-Lithographien. Pergamentband der Zeit mit kalligraphischem Deckeltitel mit figürlichen Initialen (signiert O(tto) Heinisch, Heidelberg). (Die Drucke des Argonautenkreises, erster Druck).
Rodenberg I, 349. Sennewald 14, 20, 6. – Eines von 225 num. Exemplaren; im Druckvermerk von W. Becker signiert. – „Den Text druckte die Offizin W. Drugulin in Leipzig, die Lithographien Friedrich Hornung in Heidelberg.“ – Walter Becker (1893-1984), Ausbildung an der Kunstgewerbe-Schule in Essen 1910 bis 1913), danach Meisterschüler von W. Conz an der Akademie Karlsuhe (1915-1918) und 1922 bis 1923 an der Akademie Dresden. Von 1952 bis 1958 war Becker Professor an der Akademie Karlsruhe. – Einband geringfügig angestaubt, schönes Exemplar in einem interessanten Künstlereinband des Heidelberger Buchbinders Otto Heinisch, der 1907 die 1878 gegründete Buchbinderei Freudenberg übernommen hatte und bis zum Beginn des zweiten Weltkrieg seine Werkstatt in der Hauptstrasse 5 hatte. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Expressionismus, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Signierte Bücher |
350,-- | ![]() |
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| Mably, (Gabriel Bonnot), Abbé de. Entretiens de Phocion. Sur le rapport de la morale avec la politique. Traduis du Grec de Nicolès. 3 Bände. Paris, Bailly (et) Lamy 1783. 12° (12,5 x 7,5 cm). IVIII, 132 S., [3] Bl., 128 S.; [3] Bl., S. 129 – 260. Weinrote Maroquin-Lederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln, dekorativer Rücken-, Deckel- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Higgs 3082 (Anm.). Palgrave II, 655. – Seltene Taschenausgabe des zuerst 1763 erschienenen Werks. – Die Angabe „Übersetzung aus dem Griechischen“ ist fingiert. – „In 1763, he published ‚Les entretiens …‘: This travesty, as it may almost be called – the best of his writings in style, and a happy example of rhetorical exaggeration – eulogises the institutions of Lycargus, and marks the author as a member of the school of J. J. Rousseau“ (Palgrave). – Enthält auch eine ausführliche Auseinandersetzung mit Cantillons „Essai sur la nature du commerce en general“. – „Avec les „Entretiens de Phocion“, qui parurent en 1763, Mably intervint consciemment dans le débat théorétique des Lumières françaises et chercha à donner une base systématique à sa théorie politique à travers le devoir moral de la politique dans le sens de l’Antique“ (Révolution Francaise (dot) net). – G. B. de Mably (1709-1785), einer der Väter der Revolution und des Sozialismus, „trat für eine sozialistische Ordnung der Gesellschaft ein und verlangte Gleichheit und Wohlwollen als ihre Grundlagen“ (W. Ziegenfuss, Philosophen-Lexikon II, 94). – Sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Reliure, Staatsphilosophie |
400,-- | ![]() |
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| Remarque, Erich Maria (d. i. Erich Paul Remark). A l’ouest rien de nouveau. Traduit de l’allemand par Alzir Hella et Olivier Bournac. Édition nouvelle. Paris, Librairie Stock (Delamain et Boutelleau) 1929. 8°. 303, (1) S. Schwarzer Kalbslederband um 1940 mit Rückentitel in Silber, Weiß und Rot, figürliche Ledereinlagen auf dem Vorderdeckel in grau Schwarz und Gold (deutsche Soldaten mit Pickelhauben in einem Schützengraben), Spiegel mit blind- und weiß geprägten Rahmen und Silberschnitt in gefüttertem Pappschuber (Orig.-Umschlag beigebunden).
Erste französische Ausgabe, im Jahr der ersten Ausgabe. Eines von 1550 num. Exemplaren auf „Papier pur Fil de Corvol“ (Gesamtauflage 1660 Exemplare). – Außergewöhnlich schönes Exemplar in einem stimmigen Künstler-Einband mit „Schützengraben“-Motiv. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Nummerierte Bücher |
2.400,-- | ![]() |
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| Willette, Léon Adolphe. Feu Pierrot. 1857-19 ? Paris, H. Floury 1919. 4° (25,5 x 20 cm.). 183, (1) S. mit Titel in Rot und Schwarz, 36 (12 farbige, teils montierte) lithographierte Tafeln und zahlr. Illustrationen im Text. Hellbrauner Maroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, reicher Rückenvergoldung, Deckelfiletten, Steh- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt (signiert: (Salvador) David; illustr. Orig.-Umschlag beigebunden).
Carteret IV, 409 (″Edition recherchée“). – Nr. 5 von 50 Exemplaren auf Japan-Bütten. – Luxusausgabe der Autobiographie des berühmten französischen Illustrators, Karikaturisten und Malers L. A. Willette (1857-1926). – Willette studierte seit 1875 an der École des Beaux-Arts in Paris u. a. bei Alexandre Cabanel. Seit 1879 arbeitete er für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften als Karikaturist und signierte seine Zeichnungen mit den Pseudonymen „Bebe“, „Cemoi“, „Loison“, „Nox“ und „Pierrot“. 1920 gründete er zusammen mit Jean-Louis Forain, Maurice Neumont und Francisque Poulbot die „République de Montmartre“, deren Präsident er bis zum 14. August 1923 war. Neben Théophile-Alexandre Steinlen war Willette einer der wichtigsten Mitarbeiter der Zeitschrift „Le Chat Noir“ (Paris 1882-1897), einem Werbe-Organ des legendären Pariser Kabaretts auf dem Montmartre. – Sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Meistereinband des bedeutenden Pariser Buchbinders Salvador David (1859-1929), der 1890 die Werkstatt seines Vaters Bernard David (1824-1895) übernahm. Schlagwörter: Autobiographie, Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Vorzugsausgaben |
600,-- | ![]() |
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| Le Clerc, S(ébastien). Divers costumes Francais du règne de Louis XIV. Suite de 20 pl(anches). (Paris sans date, vers 1885). Kl.-8° (16,5 x 10 cm.). 20 gravures (incl. page de titre). Plein maroquin rouge (reliure pastiche de Marc Ollivier), dos à nerfs ornés et caissons finement fleuronnés, pièce de titre verte, plats à filets double en double encadrement à la Du Seuil, avec médaillon central, roulette aux coupes et aux chasses, tranches dorées.
Vgl. Colas 1804. Lipperheide 1114. – Tirage moderne à partir des cuivres originaux sur papier ancien, realises par le relieur et restaurateur Marc Ollivier, qui confectionna des reliures pastiches d’une tres belle qualite. – „C. A. Jombert décrit dans son Catalogue de l’œuvre de Sébastien Le Clerc une série intitulée « Les figures à la mode dédiées à M. le Duc de Bourgogne… », que Le Clerc a gravée en 1685, alors qu’il donnait des cours de dessin au duc de Bourgogne… Dix ans plus tard, un cartouche de titre, qui n’a cependant jamais été rempli, a été ajouté, et les planches n° 2, 3 et 5 ont été remplacées par de nouvelles. La présente édition… contient les seize anciennes planches ainsi que les nouvelles, avec un nouveau titre, une nouvelle numérotation et un ordre différent“ (Lipperheide). – Le graveur et dessinateur lorrain S. Le Clerc (ou Leclerc), (1637, Metz – 1714 Paris) étudia également la géométrie, la perspective et les mathématiques à Paris. En 1660, il devint ingénieur militaire du gouverneur de Lorraine, le maréchal Henri de la Ferté-Senneterre. En 1665, il fit la connaissance de Charles Lebrun à Paris. Jean-Baptiste Colbert le recommanda à la manufacture des Gobelins. À partir de 1672, il fut professeur de perspective à l’Académie royale de peinture et de sculpture. – Très bel exemplaire en parfait état. Schlagwörter: Barock, Einbände, Einbandkunst, France, Frankreich, Kostümgeschichte, Trachten |
400,-- | ![]() |
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| Racine, Jean. Oeuvres. Avec des commentaires par Luneau de Boisjermain. Band I-VI (von 7). Paris, Louis Cellot 1768. 8°. Mit gestoch. Portrait von Gaucher nach J(ean)-B(aptiste) Santerre und 9 (statt 12) Kupfertafeln von Duclos, Flipart, Lemire, Lempereur, Levasseur, Née nach H(ubert)-F(rancois) Gravelot und 10 Kupfertafeln von Dambrun, Gaucher und Langlois nach (Jean Jacques) Le Barbier. Dunkelgrüne Maroquin-Lederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln, reicher floraler Rückenvergoldung, Deckel-Filetten, Steh- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Brunet IV, 1078. Cohen-Ricci 847-9. Fürstenberg 80. Sander 1643. Tchemerzine IX, 361 c. – Erste Ausgabe mit den berühmten Illustrationen von H.-F. Gravelot (1699-1773). – Prachtvoll gebundene Luxus-Ausgabe mit sonst nicht beigebundenen zusätzlichen Illustrationen von J.-J. Le Barbier (1738-1826). – „Assez belle édition“ (Cohen-Ricci). – Rücken zu Braun aufgehellt, sehr schönes sauberes Exemplar in prachtvollen zeitgenössischn Einbänden. – Avec un portrait gravé de Gaucher d’après J(ean)-B(aptiste) Santerre et 9 (au lieu de 12) planches en cuivre de Duclos, Flipart, Lemire, Lempereur, Levasseur, Née d’après H(ubert)-F(rancois) Gravelot et 10 planches de cuivre de Dambrun, Gaucher et Langlois d’après (Jean Jacques) Le Barbier. Reliure en cuir maroquin vert foncé d’époque avec titres dorés, riche dorure florale sur le dos, filets sur les plats, dorure sur les tranches et les bords intérieurs et tranche dorée.– Première édition avec les célèbres illustrations de H.-F. Gravelot (1699-1773). – Magnifique édition de luxe reliée avec des illustrations supplémentaires de J.-J. Le Barbier (1738-1826) qui ne sont pas reliées ailleurs. – « Assez belle édition » (Cohen-Ricci). – Dos éclairci en brun, très bel exemplaire propre dans une magnifique reliure d’époque. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
350,-- | ![]() |
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| Prediger, Christoph Ernst. Der in aller heut zu Tag üblichen Arbeit wohl anweisende accurate Buchbinder und Futteralmacher. Welcher lehret, wie nicht nur ein Buch auf das Netteste zu verfertigen, sondern auch wie solches seine gebührende Dauer hält … Uberdiß zeiget, wie alle Farben auf Leder und Pergament anzusetzen, auch wie solches zu vergulden, … (Reproduktion und Nachdruck der Ausgabe Anspach, Franckfurt und Leipzig 1741 – 1753). 4 Bände. Zürich, Oppersdorff Verlag 1976. Kl.-8° (17,5 x 10 cm.). Mit zus. 69 teils gefalt. Tafeln. Unterschiedliche Halbleder-Handeinbände.
Faksimile-Ausgabe des besten deutschen Handbuch der Buchbinderkunst des 18. Jahrhunderts mit Darstellungen von Gerätschaften, Muster- und Zierbeispielen für Einbandgestaltung usw. – Ohne den später erschienen Kommentarband. – Die interessanten Handeinbände mit schwarzen (I und III), hellbraunen (IV) und beigefarbigen (II) Rücken. Schlagwörter: Buchbinder, Buchbinderei, Bucheinband, Einbände, Einbandkunst, Faksimile |
320,-- | ![]() |
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| Mascarelli, Carlo de. Omaggio e ricordo al nostro Augusto Sovrano Francesco Giuseppe I. Poesie. Zara (Zadar), Selbstverlag 1889. 8°. 38 S. Mit 1 ganzs. Holzstich-Portrait (Büste Kaiser Franz Josef I.). Dunkelroter Orig.-Samteinband mit goldgepr. Deckeltitel, Deckelvergoldung und Goldschnitt in Pappkassette.
Weltweit nur 1 Exemplar in der Österr. Nationalbibliothek nachweisbar. – Privatdruck und Geschenkexemplar für Kaiser Franz Josef mit italienischen Gedichten des Dalmatinischen Adeligen Carlo Mascarelli de Monteverde (1832-?). – Sehr gut erhalten. Schlagwörter: Austriaca, Einbände, Einbandkunst, Lyrik, Österreich, Privatdruck, Wien |
320,-- | ![]() |
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| Bierbaum, Otto Julius. Lobetanz. Ein Singspiel. Berlin, Verlag der Genossenschaft Pan Mai 1895. [1] Bl., VI, 61, (2) S. Halblederband mit goldgepr. Rückenschild, floraler Rückenvergoldung, floralen farbigen Deckelbezügen in Seide und Kopfgoldschnitt (Ausführung: Hübel & Denck, Leipzig; illustr. Orig.-Umschlag von Thomas Theodor Heine beigebunden).
W.-G.² 13. – Erste Ausgabe des Libretto der Oper von Ludwig Thuille. Das „Bühnenspiel“ in drei Akten wurde am 6. Februar 1898 im Hoftheater Karlsruhe uraufgeführt. Die Uraufführung am 6. Februar 1898 im Hoftheater Karlsruhe dirigierte Felix Mottl. Regie führte Mathias Schön. Den Lobetanz sang Emil Gerhäuser, die Prinzessin Henriette Mottl und den König Fritz Plank. (Vgl. Hans-Joachim Bauer, Lobetanz. In: Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters. München 1997, S. 294 ff.). – Sehr schönes Exemplar in einem dekorativen Jugendstil-Handeinband von Hübel & Denck in Leipzig. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Jugendstil |
140,-- | ![]() |
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| Roberts – Brooke-Hunt, Violet. Lord (Frederick Sleigh) Roberts. A biography. London, James Nisbet & Co. 1907. 8°. VIII, [1] Bl., 346 S. mit Portrait-Frontispiz und 5 Portrait-Tafeln. Weinroter Maroquin-Lederband mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rückenvergoldung, Deckel-Filetten, Wappen-Supralibros, Kanten- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Erste Ausgabe der ersten umfassenden Biographie des bedeutenden britischen Feldmarschalls Frederick Sleigh Roberts, 1. Earl Roberts (1832-1914), „einer der erfolgreichsten Heerführer des Viktorianischen Zeitalters. … Nach seiner Kindheit in Indien wurde er in Eton, in der Royal Military Academy Sandhurst und Addiscombe erzogen. Am 20. Februar 1852 reiste er von Southampton über Ägypten nach Indien. Im April begann er seinen Dienst bei der bengalischen Artillerie der Britischen Ostindien-Kompanie in Calcutta und diente dort als Second Lieutenant. Im November 1852 erreichte er Peschawar, an der North West Frontier, wo die Division seines Vaters stationiert war. Roberts diente dort in einer Gebirgsbatterie. Im April 1854 erhielt Roberts wegen häufiger Fieberanfälle einen sechsmonatigen Urlaub, den er in Kaschmir verbrachte. Nach seiner Rückkehr nach Peschawar wurde er als Lieutenant zur berittenen Artillerie versetzt. Im Frühjahr 1855 wurde er, wieder wegen des Fiebers, beurlaubt und ging für acht Monate erneut nach Kaschmir. Ab Sommer 1856 erfolgte seine Verwendung als Quartiermeister. Im Mai 1857 wurde Roberts in den Stab der neu aufgestellten fliegenden Kolonne versetzt. Mit dieser kämpfte er 1857/58 im Sepoy-Aufstand bei Delhi und Lakhnau. Für seinen Einsatz bei Khudaganj erhielt er 1858 das Victoria-Kreuz. … 1878 führte er im Zweiten Anglo-Afghanischen Krieg die durch das Tal des Kurum über den Paiwarpass vorrückenden Truppen. Daraufhin wurde er 1879 zum Major-General befördert und als Knight Commander des Bathordens in den Ritterstand („Sir“) erhoben. Nach Wiederausbruch des Krieges im September 1879 erhielt er den Oberbefehl über die ca. 10.000 Mann umfassenden Kabul- und Kandahar-Truppen. Am 9. Oktober 1879 besetzte er Kabul, setzte am 22. Juli 1880 Abdur Rahman Khan als Emir von Afghanistan ein und eilte dem nach der Schlacht von Maiwand von Ayub Khan in Kandahar eingeschlossenen General Primrose zu Hilfe, mit dem zusammen er Ayub Khan am 3. September eine entscheidende Niederlage beibrachte. Für seine Leistungen wurde Roberts am 11. Juni 1881 der erbliche Adelstitel Baronet, of the Army, verliehen. … Aufgrund der Neuordnung der Heeresverwaltung legte er 1904 sein Amt als Oberbefehlshaber nieder, das nun nicht mehr besetzt wurde. Er starb am 14. November 1914, während des Ersten Weltkriegs, in Saint-Omer an einer Lungenentzündung, als er einen Inspektionsbesuch bei den an der Westfront kämpfenden indischen Truppen unternahm“ (Wikipedia). – Außergewöhnlich schönes Exemplar in einem prachtvollen Schulpreis-Einband (Worcester Royal Grammar School), Rückendeckel leicht fleckig, sonst sehr gut erhalten. – First edition of the first comprehensive biography of the distinguished British Field Marshal Frederick Sleigh Roberts, 1st Earl Roberts (1832-1914), ‘one of the most successful military leaders of the Victorian era. … After his childhood in India, he was educated at Eton, the Royal Military Academy Sandhurst and Addiscombe. On 20 February 1852 he travelled from Southampton via Egypt to India. In April he began his service with the Bengal Artillery of the British East India Company in Calcutta and served there as a second lieutenant. In November 1852 he reached Peshawar, on the North West Frontier, where his father’s division was stationed. Roberts served there in a mountain battery. In April 1854, Roberts was granted a six-month furlough, which he spent in Kashmir, due to frequent bouts of fever. After his return to Peshawar, he was transferred to the mounted artillery as a lieutenant. In the spring of 1855, he was again granted leave due to fever and went back to Kashmir for eight months. From the summer of 1856 he was posted as quartermaster. In May 1857, Roberts was transferred to the staff of the newly formed flying column. With this he fought in the Sepoy Uprising near Delhi and Lakhnau in 1857/58. He was awarded the Victoria Cross in 1858 for his service at Khudaganj. … In 1878, he led the troops advancing through the Kurum Valley over the Paiwar Pass in the Second Anglo-Afghan War. As a result, he was promoted to Major General in 1879 and knighted as Knight Commander of the Order of the Bath (‘Sir’). After the war broke out again in September 1879, he was given supreme command of the Kabul and Kandahar troops, which numbered around 10,000 men. He occupied Kabul on 9 October 1879, installed Abdur Rahman Khan as Emir of Afghanistan on 22 July 1880 and rushed to the aid of General Primrose, who had been trapped in Kandahar by Ayub Khan after the Battle of Maiwand and with whom he inflicted a decisive defeat on Ayub Khan on 3 September. For his achievements, Roberts was awarded the hereditary title of Baronet, of the Army, on 11 June 1881. … Due to the reorganisation of the army administration, he resigned his post as commander-in-chief in 1904, which was no longer filled. He died of pneumonia in Saint-Omer on 14 November 1914, during the First World War, while on an inspection visit to the Indian troops fighting on the Western Front’ (Wikipedia). – An exceptionally fine copy in a splendid school prize binding (Worcester Royal Grammar School), spine cover slightly stained, otherwise in very good condition. Schlagwörter: Afghanistan, Africa, Afrika, Biographie, Biography, Burenkrieg, Einbände, Einbandkunst, England, Grossbritannien, Indien, Militaria, Militarismus |
240,-- | ![]() |
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| S(acy, Claude Louis Michel) de. Les jeux de la fortune. Frankfurt am Main, Francois Varrentrapp 1769. Kl.-8° (16,5 x 10 cm.). Titel, 141 S. mit Titelvignette in Holzschnitt. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, Rückenvergoldung und gekröntem Wappen-Supralibros.
Barbier, II, 1001. Cioranescu, 58040. VD18 14599171. – Zweite Ausgabe. Die erste Ausgabe erschien 1768 in Lille. – C. L. M. de Sacy (1746-1794), zeitweise Mitarbeiter der königlichen Zensurbehörde und der Supplement-Bände zur Encyclopédie, berichtet von den Abenteuern des jungen Spaniers Alphonse bei seinen Reisen durch Europa. – „Les Jeux de la fortune (1768), deux récits en prose, ménagent une place importante à l’Amérique et ses habitants. L’ intérêt précoce de Sacy pour les contrées lointaines n’atténue en rien son patriotisme“ (S. Côté, Présentation de Claude-Louis-Michel de Sacy et de ses Opuscules dramatiques). – Rücken etwas berieben und am Fuß mit kl. Fehlstelle, schönes Exemplar aus einer Schloss-Bibliothek. Schlagwörter: America, Einbände |
160,-- | ![]() |
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| (Vimercati, Giovanni). Cenni istorici intorno la vita dell’A. R. di Luigia Carlotta di Borbone, Infante di Spagna, duchessa di Sassonia. Roma, Salviucci 1858. 4°. [7] Bl., 118 S., [1] Bl. Weinroter Maroquin-Lederband mit goldgepr. Rückentitel, reicher floraler Rücken- und Deckelvergoldung und Goldschnitt.
Erste Ausgabe. – Luisa Carlotta Maria Isabella von Neapel und Sizilien (1804-1844) war Prinzessin des Konigreichs Sizilien, Infantin von Spanien und Herzogin von Cádiz als Gemahlin von Francesco di Paola von Bourbon-Spanien. Isabella II., Königin von Spanien war ihre Nichte. – Sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar. – Prima edizione. – Luisa Carlotta Maria Isabella di Napoli e Sicilia (1804-1844) fu Principessa del Regno di Sicilia, Infanta di Spagna e Duchessa di Cadice in quanto moglie di Francesco di Paola di Borbone-Spagna. Isabella II, regina di Spagna, era sua nipote. – Una copia molto bella e splendidamente rilegata. Schlagwörter: Biographie, Einbände, Einbandkunst, Italien, Spanien |
240,-- | ![]() |
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| Thümmel, Moritz August v. Der heilige Kilian und das Liebes-Paar. Leipzig, F. A. Brockhaus 1818. 8° (21 x 14 cm.). XXII, 103 S. mit 4 lithographischen Tafeln von Georg Opitz. Weinroter Halb-Maroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und dekorativer Rückenvergoldung, Orig.-Umschlag mit Deckelschild beigebunden.
Slg. Borst 1300. Goedeke IV/1, 583, 8. Hayn-Gotendorf VII, 649. Rümann 1510. Rümann, Das illustrierte Buch 265. – Erste Ausgabe des posthum erschienenen Werks. – Thümmel verfasste den Kilian im Jahr 1810 und „widmete das anmuthige, freilich etwas freie Gedicht seinem jüngeren Bruder Hans Wilhelm … Letzterer überliess es dem Herausgeber, einem bekannten Schriftsteller, zur Publication, welcher für eine würdige Ausstattung und sarkastische Vorrede sorgte“ (Hayn-Gotendorf). In dieser Vorrede heißt es u. a.: „Die Pfaffen, hoffentlich – sind klug genug, der Reliquie nicht zu nahe zu treten, wenn auch preiswürdige Nuditäten sie anlocken“. Im Anhang mit einigen Jugenddichtungen. – Außergewöhnlich schönes dekorativ gebundenes und sauberes Exemplar. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Erotica, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Romantik |
320,-- | ![]() |
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| Böttiger, John (Fredrik). Svenska statens samling af väfda tapeter (The State Tapestries Collection). Historisk och beskrifvande förteckning. (And): La Collection des tapisseries de l’État suédois. Traduit par Gaston Lévy-Ullmann. 4 volumes in 3. Stockholm, Iduns Tryckeri Aktiebolag 1895-1896. Imperial-Folio (38,5 x 27,5 cm.). [4] ff., 100 p.; 182 p.; [2] ff., 92, (2) p.;[4] ff., 145, (3) p. with 153 plates in heliogravure and 79 illustrations in the text. Wine-red maroquin leather bindings with gilt spine titles, gilt spine, cover and inner edges, gilt armorial supralibros (Oscar II, King of Sweden) and gilt headpieces by the Swedish court bookbinder Gustaf Hedberg.
Marquet de Vasselot/Weigert p. 182. Siegelaub p. 530. – Eines von 200 num. Exemplaren der Luxus-Ausgabe der wichtigen Teppich-Sammlung. Mit unterschriebenem Brief von J. Böttiger an Maurice Fenaille vom 4. September 1923 (mit Brief-Umschlag). – I. Tapetsamlingarna och Tapetväfveriet under Femtonhundratalet. – II. Tapetsamlingarna och Tapetväfveriet under 1600- och 1700-Talen. – III. Tapetsamlingen under 1800-Talet Beskrifvande Förteckning. – IV. Résumé de l’édition Suédoise. – Hauptwerk des schwedischen Kunsthistorikers Johan Fredrik Böttiger (1853-1936). Bötticher promovierte 1873 und war seit 1885 Indendant der Kunstsammlungen von Oscar II., seit 1892 Archivar am schwedischen Hof, 1904 Erster Hofintendant und 1907 Superintendant. Der Briefempfänger Maurice Fenaille (1855-1937), französischer Geschäftsmann und Pionier der Erdöl-Industrie, war Verfasser des Werks „État général des tapisseries de la manufacture des Gobelins depuis son origine jusqu’à nos jours“ (Paris, Hachette 1903-1907). – Kanten und Ecken geringfügig berieben, sehr schönes Exemplar der Luxusausgabe in prachtvollen Handeinbänden des bedeutenden schwedischen Hof-Buchbinders Gustaf Hedberg (1859-1920). – One of 200 numbered copies of the deluxe edition of the important carpet collection. With signed letter from J. Böttiger to Maurice Fenaille dated September 4, 1923 (with envelope). – I. Tapetsamlingarna och Tapetväfveriet under Femtonhundratalet. – II Tapetsamlingarna och Tapetväfveriet under 1600- och 1700-Talen. – III Tapetsamlingen under 1800-Talet Beskrifvande Förteckning. – IV. Résumé de l’édition Suédoise. – Main work of the Swedish art historian Johan Fredrik Böttiger (1853-1936). Bötticher received his doctorate in 1873 and was Indendant of the art collections of Oscar II from 1885, archivist at the Swedish court from 1892, First Court Intendant in 1904 and Superintendant in 1907. The recipient of the letter, Maurice Fenaille (1855-1937), French businessman and pioneer of the oil industry, was the author of the work “État général des tapisseries de la manufacture des Gobelins depuis son origine jusqu’à nos jours” (Paris, Hachette 1903-1907). – Edges and corners slightly rubbed, a very fine copy of the deluxe edition in splendid bindings by the important Swedish court bookbinder Gustaf Hedberg (1859-1920). Schlagwörter: Carpets, Einbände, Einbandkunst, Kunstgewerbe, Kunsthandwerk, Schweden, Sweden, Tapisserie, Teppiche |
4.500,-- | ![]() |
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| Gellius, Aulus. Noctes Atticae. Cum notis et emendationibus Joannis Frederici Gronovii. Lugd. Batavorum (Leiden), Ioannem de Vivié 1687. 8°. [32] Bl., 499, (1) S, [54] Bl., 142 S., [4] Bl. mit gestoch. Frontispiz. Weinroter Maroquin-Lederband mit goldgepr. Rückentitel, Rückenvergoldung, Deckelfiletten, Steh- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt (Nicolas Denis Derôme le jeune).
Schweiger II, 379. – Wichtige zuerst 1650 in Amsterdam erschienene Ausgabe des Klassikers mit den Kommentaren des Hamburger Philologen J. F. Gronow (1611-1671). – Aulus Gellius (um 125 – 170), römischer Jurist, begann sein Sammel- und Exzerptenwerk während der „langen Winternächte“ seines Studienaufenthalts in Athen. Zwanzig Bücher füllten die Zettel, als er sich, wohl um das Jahr 170, zur Herausgabe entschloß. Daß damals Publizierte ist nicht unversehrt geblieben: Buch 8 ging bis auf die Kapitelüberschriften verloren, und ebenso ist am Anfang und Ende des Werks ein Stück abgebrochen. Auch wenn Augustin und Erasmus sein Lob in höchsten Tönen singen, bleibt das Werk eine disparate Sammlung von Notizen, Exzerpten und Zitaten aus allen möglichen Büchern und Quellen, vom Verfasser allerdings in unterhaltsamer Form zusammengebracht und vorgetragen. (Vgl. KNLL VI, 197 ff.). – Nicolas Denis Derôme le jeune (1731-1788), einer der bedeutendsten französischen Buchbinder, war zunächst für seine mit reichen Mosaik-Dekorationen bekannt. Ende des 18. Jahrhunderts verwendete er schlichtere Dekors nach englischem Vorbild. Typisch sind seine marmorierten Vorsätze „à la Derôme“ mit rosa und grünen Wasserfarben (wie hier). – Sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar aus der Bibliothek des bedeutenden Historikers Henry Houssaye (1848-1911) mit dessen Exlibris. Schlagwörter: Altphilologie, Antike, Einbände, Einbandkunst |
650,-- | ![]() |
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| George, Stefan. Tage und Taten. Aufzeichnungen und Skizzen. 2. erw. Ausg. Berlin, Georg Bondi 1925. 8°. 93, (3) S. Dunkelblauer Orig.-Saffian-Lederband mit goldgepr. Rückentitel, Deckelfiletten, Deckelvignette und Kopfgoldschnitt (Entwurf: Melchior Lechter) mit Schutzumschlag und Pappschuber mit Rückenschild. (Blätter für die Kunst).
Landmann 618. W.-G.² 52. – Vorzugsausgabe in Ganzleder. Gedruckt in der Stefan-George-Schrift bei Otto von Holten, Berlin auf Japanbütten. – „Die vorliegende erweiterte Ausgabe enthält alles vom Verfasser in ungebundener Rede geschriebene mit Ausnahme jedoch aller Vorworte aller Einleitungen und Merksprüche. Schwierig wäre aus diesen sein eigenes Anteil herauszulösen. Es würde auch eine ungebührende Beladung sein für dieses im Wesentlichen dichterische Werk“ (Vorrede der zweiten Ausgabe). – Der unbedruckte Schutzumschlag mit rückseitig geklebtem Randeinriss, sehr schönes Exemplar. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Vorzugsausgaben |
240,-- | ![]() |
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| Sévigné, (Marie de Rabutin-Chantal) de. Lettres choisies. Avec une Notice par M. (Baptistin) Poujoulat. Eaux-fortes par (Antoine Jean) V(alentin) Foulquier. Paris, Alfred Mame et fils 1871. 4° (27 x 19 cm.). XXVI, 411 S. mit gestoch. Frontispiz und 17 Radierungen und alle Radierungen nochmal vor der Schrift auf „Papier chamois“ beigebunden. Maroquinlederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, dekorativer Rückenvergoldung, Deckelfiletten, Innenkantenvergoldung und Kopfgoldschnitt (Ausführung: Fischer og Krarup, Kopenhagen).
Erste Ausgabe mit diesen Illustrationen. – Eines von 10 Exemplaren auf „papier chamois″ (Gesamtauflage: 332 Exemplare). – Der franz. Maler, Illustrator und Kupferstecher A. J. V. Foulquier (1822-1896), Schüler von Alexandre-Denis Abel de Pujol (1785-1861), präsentierte erstmals 1848 in der L’École nationale supérieure des beaux-arts de Paris seine Landschafts- und Genreszenen. – Die berühmte zuerst 1725 veröffentlichte Brief-Sammlung ist eine der wichtigsten Quellen für das Leben am Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV. in Versailles. – Sehr schönes Exemplar der Vorzugsausgabe mit einer Suite der Radierungen in einem dekorativen Handeinband. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
320,-- | ![]() |
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| Beaumarchais, (Pierr-Augustin Caron) de. Le Mariage de Figaro. 5 Eaux-Fortes de (Edmond Eugène) Valton gravées par Abot. Paris, A. Quantin o. J. (1884). 8°. [3] Bl., 255 S. mit 5 Radierungen. Weinroter Halbmaroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, reicher Rückenvergoldung, Deckelfiletten und Kopfgoldschnitt.
Erste Ausgabe mit diesen Illustrationen. – Der franz. Maler E.-E. Valton (1836-1910), Schüler von Célestin Nanteuil (1813–1873), Paul Delaroche (1797–1856), Merry-Joseph Blondel (1781–1853) David d’Angers (1788–1856) und Thomas Couture (1815–1879), war einer der Gründer der Société des Artistes Indépendants und 1904 bis 1909 deren Präsident. – Das Lustspiel, durch das ital. Libretto von L. Da Ponte zur Mozarts Oper weltberühmt, wurde zuerst im September 1783 auf Schloß Vaudreuil und dann im April 1784 in der Comédie Francaise aufgeführt. Ein „Stück, dessen Aufführung in mehrjährigem Kampf gegen die königliche Zensur durchgesetzt werden mußte und das schließlich einen in der Geschichte der berühmten Pariser Bühne nahezu beispiellosen, skandalumwitterten Erfolg erzielte“ (KLL). – Sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
90,-- | ![]() |
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| Einbände – Pergamenteinbände um 1850 mit jeweils 2 goldgepr. Rückenschildern, floraler Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten, Innenkantenvergoldung und Goldschniitt (signiert (James) Hayday „white 24 Pall Mall“). Inhalt: Rabelais, (François). Oeuvres. 3 Bände. Paris, Louis Janet 1823. 8° (20 x 12,5 cm.). Titel, 615 S.; Titel, 580 S.; Titel, IX, 672 S.
Prachtvolle Handeinbände des bedeutenden Londoner Buchbinders James Hayday (1796-1872). Hayday, Schüler des auf Pergamenteinbände spezialisierten Buchbinders Charles Marchant, eröffnete 1833 eine Buchbinder-Werkstatt in der Little Queen Street 31 in London. – „Works bound by Hayday became famous, and his name attached to a book raised its value twenty-five per cent. Edward Gardner of the Oxford Warehouse, 7 Paternoster Row, secured Hayday’s services for the Oxford books exclusively. William Pickering, bookseller, of 57 Chancery Lane, gave him the benefit of his long experience, and introduced him to many wealthy patrons. After entering into a brief partnership with Mr. Boyce, ‘a finisher,’ he again started on his own account at 31 Little Queen Street. Unable to compete with other and cheaper binders, he was adjudicated a bankrupt on 10 June 1861. He sold the use of his name to William Mansell, who succeeded to the bookbinding establishment. Retiring to St Leonards-on-Sea, Hayday died there on 19 March 1872, aged 76“ (Wikipedia). – Der Text stellenweise etwas braunfleckig, schönes Exemplar in prachtvollen Handeinbänden. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Gesamtausgaben |
400,-- | ![]() |
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| Einband – Weinroter Maroquin-Ledereinband mit dekorativer Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten, Wappen-Supralibros (Louis XV., König von Frankreich) und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt sowie marmorierten Vorsätzen. Inhalt: L’Office de la quinzaine de Pasque, Latin-François, à l’usage de Rome & de Paris. Paris, aux dépens des Libraires associés pour les usages du Diocèse (1739). 8° (19,5 x 12,5 cm.). XXXIV, 631 S., [1] Bl.
Prachtvoller Barock-Einband aus der Bibliothek von Ludwig XV., König von Frankreich (1710-1774). – Louis XV wurde vom „Volk „der Vielgeliebte“ (französisch le Bien-Aimé) und später „der Ungeliebte“ (französisch le Mal-Aimé) genannt. Unter seiner Regierung wurde der jahrhundertealte Gegensatz zwischen Frankreich und Österreich beigelegt und die neue Allianz durch die Heirat Marie-Antoinettes, der Tochter Maria Theresias von Österreich, mit seinem Enkel, dem späteren Ludwig XVI., besiegelt. Bekannt ist seine Beziehung zu seiner Mätresse Marquise de Pompadour. Nach ihm ist die Stilepoche Louis-quinze benannt“ (Wikipedia). – Sehr gut erhalten. – Reliure aux armes de France Louis XV. Schlagwörter: Einbände, Frankreich, Gebetbücher, Geschichte, Theologie |
1.200,-- | ![]() |
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| Einband – Weinroter Maroquin-Ledereinband mit dekorativer Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten, Wappen-Supralibros (Louis Philippe d’Orléans) und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt sowie marmorierten Vorsätzen. Inhalt: L’Office de la quinzaine de Pasque, Latin-François, à l’usage de Rome & de Paris, pour la maison de maison de Monseigneur Le Duc D’Orleans, premier Prince du Sang. Nouvelle édition. Paris, Houry (1753). 8° (19,5 x 11,5 cm.). Titel mit Vignette in Holzschnitt (Wappen Louis Philippe d’Orléans), XXXIV, 631, (3) S. mit gestoch. Frontispiz von Jacques Dumont le Romain.
Prachtvoller Barock-Einband aus der Bibliothek von Ludwig Philipp II. Joseph, Herzog von Orléans (1747-1793, seit 1792 Philippe Égalité). – Louis Philippe d’Orléans, Mitglied der französischen Königsfamilie aus dem Hause Bourbon-Orléans und der Vater des Königs Louis-Philippe I., war während der Französischen Revolution Mitglied des Nationalkonvents und stimmte für das Todesurteil gegen den König, seinen Cousin. Am 5. April 1793 wurde er selbst festgenommen und während der Terrorherrschaft am 6. November 1793 vor Gericht gestellt, zum Tode verurteilt und am selben Tag guillotiniert. – Zeitgenöss. Besitzvermerk Marie du Loutrel, sehr gut erhalten. – Reliure aux armes de Louis Philippe d’Orléans. Schlagwörter: Einbände, Frankreich, Gebetbücher, Geschichte, Theologie |
600,-- | ![]() |
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| Toccagni, Luici (″Proemio“). Album esposizioni di belle arti in Milano ed altre citta d’Italia (Frontispiz). Esposizione di belle arti in Milano ed altre citta d’Italia 1846. Anno X. Milano, Carlo Canadelli (1846). 4° (27,5 x 21,5 cm.). X, [1] Bl.,114 S., [1] Bl. mit farblithogr. typogr. Frontispiz und 16 Radierungen. Dunkelroter Samteinband mit goldgepr. Wappen auf dem Vorderdeckel, goldgepr. Deckelfiletten und Goldschnitt.
Prachtvoll ausgestatteter Katalog zur 9. Mailänder Kunstausstellung. – Mit Radierungen nach Gemälden von Michele Artorio, Achille Mauri, Giuseppe Torelli, Melchiade Gabba, Giuseppe Sacchi, Ignazio Cantù, F. Ambrosoli, G. Gallia, Pietro Molinelli, Pietro Rotondi, M. Gata und Luigi Toccagni. – Rücken etwas berieben, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Ausstellungskataloge, Einbände, Einbandkunst, Italien, Italy, Kunstgeschichte |
220,-- | ![]() |
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| Villani, Filippo (Compilatore). Album esposizioni di belle arti in Milano ed altre citta d’Italia (Frontispiz). Esposizione di belle arti in Milano ed altre citta d’Italia 1845. Anno IX. Milano, Carlo Canadelli (1845). 4° (26,5 x 19,5 cm.). [2] Bl., 125 S., [3] Bl. mit farblithogr. typogr. Frontispiz und 18 Radierungen. Dunkelroter Samteinband mit goldgepr. Wappen auf dem Vorderdeckel, goldgepr. Deckelfiletten und Goldschnitt.
Prachtvoll ausgestatteter Katalog zur 9. Mailänder Kunstausstellung. – Mit Radierungen nach Gemälden von Francesco Hayez (2), Carlo Gaggi, Francesco Podesti, Eliseo Sala, Eugenio Bosa, Rinaldo Belgiojoso, Camillo Brozzoni, Luigi Bisi, Luigi Sabatelli, Eugenio Isabey, Natale Schiavoni, Guiseppe Canella, Giuseppe Molteni, Remigio Van-Haanen, Angelo Inganni und Francesco Gonin. – Rücken ausgebleicht und berieben, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Ausstellungskataloge, Einbände, Einbandkunst, Italien, Italy, Kunstgeschichte |
180,-- | ![]() |
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| France, Anatole. Le comte Morin député. Avec bois gravés de Henri Barthélemy. Paris, Mornay (1921). 8°. [3] Bl., 68 S., [2] Bl. mit 19 Orig.-Holzschnitten (17 im Text und 2 auf dem Umschlag), alle Holzschnitte nochmals als Suite beigebunden. Dunkelblauer Halbmaroquinband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, dekorativer Rückenvergoldung, Deckelfiletten und Kopfgoldschnitt (signiert: (Henri) Creuzevault, Orig.-Umschlag beigebunden).
Eines von 643 num. Exemplaren auf Hollande van Gelder (Gesamtauflage 735 Exemplare). – Mit einer Suite der Holzschnitte des franz. Illustrators H. Barhélemy (1884-1977). – Sehr schönes Exemplar in einem Meistereinband des berühmten franz. Buchbinders H. Creuzevault (1905-1971), der mehrfach ausgezeichnet wurde u.a. mit dem „Premier Prix de reliure“ auf der Exposition Internationale in Paris 1937. Schlagwörter: Art Deco, Einbände, Einbandkunst, Handeinband, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
300,-- | ![]() |
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| Racine, Jean. Oeuvres. Avec les variantes et les imitations des auteurs grecs et latins. Publiees par M. (Claude-Bernard) Petitot. 5 Bände. Paris, Herhan 1807. 8°. Mit gestoch. Portrait von C. E. Gaucher nach J(ean) B(aptiste) Santerre und 12 Kupfertafeln von C(harles) É(tienne) Gaucher, (Jean) Dambrun, N. Thomas u. a. nach (Jean Jacques François) Le Barbier. Marmorierte Kalbslederbände der Zeit mit jeweils 2 goldgepr. Rückensch., reicher Rückenvergoldung, Deckelfiletten, Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Cohen-De Ricci 849. Fürstenberg 207. Querard VII, 422. Sander 1644. – Seltene Gesamtausgabe und zweite Ausgabe mit diesen Illustrationen. – Der Illustrator, Maler und Schriftsteller J.-J.-F. Le Barbier (1738-1826) war seit 1780 offizieller Hofmaler des französischen Königs. Sein berühmtestes Werk war eine Darstellung der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte aus dem Jahr 1789. Er entwarf auch die Wandteppiche der vier Kontingente (1790–1791). – Hinteres Gelenk von Band I oben etwas angeplatzt, Kapitale teils etwas bestoßen, stellenweise etwas braunfleckig, schönes prachtvoll gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, French literature, Gesamtausgaben, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Theater |
350,-- | ![]() |
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