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NEUER E-KATALOG: Neueingänge Januar 2024 – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). Printexemplar (304 S. mit zahlreichen farb. Abb.) mit einem Vorwort von Manfred Heiting und einem Literaturverzeichnis ist jetzt zum Preis von 30,— € erhältlich. – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Wir stellen aus: Bücher-Sonntag, Börse für antiquarische Bücher. 25. 02. 2024 – Wohnung Emil Löwenbach (Einrichtung von Adolf Loos), Reischachstr. 3, 1010 Wien – buechersonntag.blogspot.com – 30. Leipziger Antiquariatsmesse 21.-24. März 2024, Halle 5 der Leipziger Buchmesse, Do.-So. 10.00-18.00 Uhr – www.abooks.de

Einbände

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Beschreibung
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EUR
1 Quesnay, (François). Traité de la suppuration. Paris, Houry pére 1749. Kl.-8°. [12], 432 S. Weinroter Maroquinband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, floraler Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten, Innenkantenvergoldung u. Goldschnitt.

Blake 368. Hirsch-Hüb. IV, 699. Nicht bei Garrison-M. und Waller. – Erste Ausgabe der seltenen Abhandlung über das Krankheitssymptom Eiterung. – F. Quesnay, (1694-1774), ist „besonders bekannt durch seine nationalökonomischen Leistungen“. Er gilt als Begründer des sogenannten „physiokratischen“ Systems. Quesnay war längere Zeit der Leibchirurg Ludwig’s XV.“ (Hirsch-Hübotter). – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Suppuration

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320,--  Bestellen
1 Einband – Dunkelgrüner Maroquineinband mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten, blindgepr. Deckelornamentik, Kantenvergoldung und Goldschnitt (signiert: Seton, Edinburgh). Inhalt: Saint-Pierre, Bernardin de. Ètudes de la Nature. Paris, Firmin Didot Frères 1846. 8°. [2] Bl., 563, (1) S.

Prachtvoller Schulpreis-Einband des bedeutenden schottischen Buchbinders Robert Seton II. (1806-1854), seit 1833 Buchbinder von König William IV. – I’ll begin with James Taylor Seton (1805-1862), who was born in Edinburgh, the son of Robert Seton I, a bookbinder active until about 1817, and his wife Margaret Taylor – evidently a daughter of James Taylor, another Edinburgh binder, active from about 1782 until about 1825. … His younger brother, Robert Seton II (1806-1854), took over the Mound Place premises and evidently fared rather better. He advertised himself as Bookbinder to the King from 1833 until the death of William IV in 1837, and adding bookselling to his binding activities. He married Grace Wilson (1818-1903), the daughter of a local merchant, in 1841, in which year he also began to publish books as well as sell and bind them. By 1851, he was employing twenty men and women. But then, in July 1854, at the age of forty-seven, Robert Seton died“ (Laurence Worms, Ash Rare Books, The Bookhunter on Safari). – Schulpreis-Etikett auf dem vorderen Spiegel, hinteres Gelenk oben etwas eingerissen, sonst sehr gut erhalten.

Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst

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250,--  Bestellen
1 Alxinger, Johann (Baptist) v. Doolin von Maynz. Ein Rittergedicht in zehen Gesängen. Zweyte verbesserte Auflage. Leipzig, Georg Joachim Göschen 1797. Gr.-8° (22 x 14,5 cm.). XXVIII, 378 S. mit gestoch Portrait und 5 Kupfertafeln von J. John nach V(incenz) G(eorg) Kininger. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rückenvergoldung und goldgepr. Deckelfiletten.

Rümann, Illustr. Bücher 25. Vgl. Goedeke IV/1, 630, 4 (erste Ausgabe aus demselben Jahr). – Zweite Ausgabe der in Stanzen verfassten deutschen Bearbeitung der altfranzösischen Heldengeschichte des Doon de Mayence aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Erschien gleichzeitig auch in bei Stahl in Wien. – Vorderdeckel mit schwachen Feuchtigkeitsspuren, zeitgenöss. Besitzvermerk a. V., schönes prachtvoll gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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320,--  Bestellen
1 Pausanias. Viaggio istorico della Grecia. (Traduzione di Giovanni Desidera). 5 Teile in 2 Bänden. Roma, G. Desideri 1792-1793. 4° (25 x 18 cm.). XX, 253, (3) S.; [2] Bl., 316 S.; [2] Bl, 286 S.; [2] Bl., 256 S.; [2] Bl., 274 S., [1] Bl. Geglättete Kalbslederbände der Zeit mit jeweils 2 goldgepr. Rückenschildern, dekorativer Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten und Innenkantenvergoldung sowie marm. Vorsätzen und marm. Schnitt.

Sehr seltene erste Ausgabe der ital. Übersetzung von G. Desidera. – Pausanias „De tota Graecia libri decem“ gilt als „erster Fremdenführer Griechenlands“ (KLL). – Pausanias (zweite Hälfte des 2. Jh.s n.Chr.), „Verfasser einer Beschreibung Griechenlands (Attika, Peloponnes, Böotien, Phokis, Delphi) mit Berücksichtigung der Geographie, Historie, Mythologie neben der Schilderung der Örtlichkeiten und der Denkmäler. Er ist im Ganzen zuverlässig; sein Stil ist von dem Streben nach Variation bestimmt, das ihn zu Künsteleien in Umschreibung, Wortstellung, Suche nach verschollenen Wörtern usw. führt“ (Tusculum Lexikon). – Nur vereinzelt minimal braunfleckig und etwas gebräunt, außergewöhnlich schönes Exemplar in einem prachtvollen zeitgenössischen Handeinband.

Schlagwörter: Antike, Einbände, Greece, Griechenland, Reiseberichte, Reisebeschreibungen

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600,--  Bestellen
1 Einband – Nachtblauer Maroquinlederband mit goldgepr. Rückentitel, Romantiker-Rücken- u. Deckelvergoldung, goldgepr. Deckel- u. Innenkantenfiletten u. Goldschnitt. Inhalt: (Rau, Heribert). Das Evangelium der Natur. Teil 1-3 (von 6) in 1 Band. Mannheim, Tobias Löffler 1853. Kl.-8°. [2] Bl., 191 S.; 188 S.; 185 S. mit einigen Holzschnitten im Text.

Sehr dekorativer Romantikereinband. – Die drei Teile behandeln: I. Der Sternenhimmel. – II. Die Erdbildungsgeschichte. – III. Blicke in das Pflanzenleben. – H. Rau (1813-1876) „hat eine erstaunlich vielseitige und reiche Thätigkeit entfaltet, er hat sich auf dem Gebiete der Dichtung ebenso versucht wie auf demjenigen der Wissenschaft, er hat philosophische Werke ebenso verfaßt wie theologische und geschichtliche, er hat Volkskalender herausgegeben und Operntexte geschrieben“ (ADB XXVII, 376). – Außergewöhnlich schönes Exemplar.

Schlagwörter: Astronomie, Botanik, Einbände, Geologie

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160,--  Bestellen
1 (Loyson, Estienne, Ed.). Recueil de diverses poesies de divers autheurs. Contenant, La métamorphose des yeux de Philis changez en astres, La métamorphose de Ceyx & d’Alcioné, Le temple de la mort, & la suite, Le temple de la gloire, La belle gueuse, La belle aveugle, La belle sourde, La belle voilée, La belle enlevée, La dame fardée, La riche laide, La vieille amoureuse, La muette ingrate, La souris, et autres pièces nouvelles . Paris, Estienne Loyson 1661. 12° (14,5 x 8,5 cm.). [6] Bl., 168 S. Geglätteter Kalbslederband des 19. Jahrhunderts mit 2 goldgepr. Rückensch., Rückenvergoldung, goldgepr. Deckel- u. Innenkantenfiletten .

Brunet IV, 1154 (Ausg. von 1670). – Sehr seltene Barock-Anthologie. – Der Pariser Verleger E. Loyson (1629-1708) hat einige Anthologien mit galanten Dichtungen veröffentlicht. – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Handeinband.

Schlagwörter: Anthologie, Barockliteratur, Einbände

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240,--  Bestellen
1 Hamilton, C(omte) Antoine. Mémoires du Comte de Grammont. Édition orné de LXXII portraits, gravés d’apres les tableaux originaux. London, Edwards o. J. (ca. 1793). 4° (30,5 x 25 cm.). [4] Bl., 313, 77 S., [2] Bl. mit 78 (statt 72) gestoch. Portraits von Bartolozzi u. a. nach S. Harding, Boet, G. Knight u. a. Nachtblauer Maroquin-Einband des frühen 19. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rücken- u. Deckelvergoldung, Innenkantenvergoldung u. Goldschnitt (signiert Staggemeier & Welcher).

Brunet III, 30. Cohen-Ricci 472. Gay III, 127 f. – Luxusausgabe auf großem Papier in einem prachtvollen Einband. – Die berühmten Memoiren des Grafen Grammont erschienen zuerst 1713 mit falschem Druckort (Köln) in Amsterdam. Ungemein heiter, humorvoll, teils ironisch schildern die Memoiren das Leben seines Schwagers Philibert de Grammont (1621–1707), seine Amouren und damit gleichzeitig das ganze aristokratische Umfeld am englischen und französischen Hof. – Eleganter neoklassizistischer Einband von Staggemeier & Welcher. Die aus Deutschland stammenden Buchbinder arbeiteten von 1799 bis 1817 in London; ihre geschmackvoll vergoldeten Einbände zählten zu den besten Arbeiten in England. „One of the most prolific workshops producing ‘extra’ quality work in London” (Maggs Catalogue 1212). – Kapital etwas berieben, 2 Wappen-Exlibris, ohne die Ansicht von Somerhill, die Tafeln teils im Rand braunfleckig, sonst nur etwas gebräunt und sauber.

Schlagwörter: Biographie, Einbände, Erotica, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Portraits, Porträtwerke, Vorzugsausgaben

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750,--  Bestellen
1 Lacépède, (Bernard Germain Etienne de La Ville sur Illon) de. Oeuvres. (Tome IX). Histoire naturelle des poissons. Tome V. Nouvelle édition dirigée par A. G. Desmarest. Paris, Lagrange et Verdière 1831. Gr.-8°. [2] Bl., 497 S. mit lithogr. Portrait u. 26 (13 handkol.) lithogr. Tafeln von C. Motte nach P. Oudart. Kalbslederband der Zeit mit 2 goldgepr. Rückensch., Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten, Wappen-Supralibros, Innenkantenvergoldung u. Goldschnitt.

Nissen, ZBI 2343. – Band IX der ersten Gesamtausgabe. Die elfbändige Reihe erschien 1826-1833. Band 5-11 behandeln Fische. – Stellenweise leicht braunfleckig, sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar aus der Schloss-Bibliothek von Baron James Mayer de Rothschild (1792-1868), Gründer des französischen Zweigs der prominenten Bankiers-Familie mit dessen Exlibris.

Schlagwörter: Biologie, Einbände, Fische, Ichthyologie, Zoologie

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450,--  Bestellen
1 Junquières, (Jean Baptiste de). Caquet-Bonbec, la poule à ma tante. Paris, Rignoux 1824. 12° (12 x 7,5 cm.). VI, 112 S. mit gestoch. Frontispiz. Weinroter Maroquin-Lederband mit goldgepr. Rückentitel, dekorativer Rücken-, Deckel- u. Innenkantenvergoldung.

Vgl. Gay I, 475. – Zuerst 1763 erschienene galante Versdichtung des französischen Burlesque-Dichters J.-B. de Junquières (1713-1786). – Der Verfasser war Leutnant und von 1768 bis 1771 Bürgermeister der Stadt Senlis. – Stellenweise braunfleckig, sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Handeinband.

Schlagwörter: Einbände, Erotica

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140,--  Bestellen
1 Brenner, Paul Ad(olf). Das trostreiche Antlitz. Gedichte. Heinrich Müller Originalradierungen. (Zürich, Armin Großenbacher 1941). Folio (35,5 x 26,5 cm.). 80 S., [1] Bl. mit Titel in Rot u. Schwarz, gestoch. Titelvignette u. 18 Orig.-Radierungen sowie Suite mit weiteren 18 Radierungen. Hellbrauner OLdr. mit 6 unechten Bünden, Rückentitel u. Deckelfiletten sowie Kopfgoldschnitt (signiert: D. Ogisz).

Nr. 7 von 10 Exemplaren der Vorzugsausgabe (GA 56 Exemplare). – Von P. A. Brenner u. H. Müller im Druckvermerk signiert und mit einer zusätzlichen Suite der Radierungen. – Druck auf „Papier de Montval à la main“ von Gaspard Maillol. Die Radierungen druckte Christan Bichsel in Zürich. – Der Schweizer Lyriker P. A. Brenner (1910-1967) arbeitete bis 1957 als Kaufmann. „Man war jung genug, zwischen den Aufführungen der „Dreigroschenoper“, Vorträgen über das Bauhaus Dessau und Protestkundgebungen gegen die Verurteilung Saccos und Vanzettis dennoch in den Gedichtbüchern Hofmannthals, Rilkes und Georges sich zu ergänzen. Zwei Reisen nach Dalmatien, längere und kürzere Aufenthalte in Paris und in der Provence, bewahrten mich davor, in meinem unfreiwillig ausgeübten Berif als Kaufmann zu erstarren. Meine ersten Gedichtbücher schrieb ich unterwegs in Eisenbahnzügen, Wartesälen, in Cafés und billigen Hotelzimmern. Vieles von dem, das ich bis ungefähr 1938 publiziert habe, trägt deutlich die Zeichen des Unsteten und einer Zeit, die wirklichkeitswach und spannungsgeladener war als die heutige. Während man in Zürich den ersten Dichtern der Emigration begegnete und uns Ignazio Silone aus „Fonramara“ vorgelesen hatte, fielen Bomben auf Guernica. Als ich begriff, dass mit Verseschreiben die schiefen Verhältnisse, in die das ermüdete, zerwühlte Europa geriet, nicht zu ändern waren, stand ich mit meiner Arbeit dort, wo man nicht mehr an Eingebung und „blaue Stunden“ glaubt. Fragt man mich, warum ich trotzdem Gedichte mache, so muss ich antworten: Um mich in das zu verwandeln, was anscheinend meiner innersten Natur entspricht“ (P. A. Brenner am 29. 2. 1960 in „Schweizer Schriftsteller der Gegenwart“). – Der Maler, Graphiker und Kunstpädagoge H. Müller (1903-1978), Schüler von Ernst Würtenberger in Karlsruhe, war Mitbegründer der Künstlervereinigung „Der graphische Kreis“ und von 1943 bis 1949 Präsident der Zürcher Sektion der Gesellschaft Schweizerischer Maler und Bildhauer (GSAMBA). – Schönes Exemplar in einem dekorativen signierten Handeinband.

Schlagwörter: Einbände, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Lyrik, Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Signierte Bücher, Vorzugsausgaben

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950,--  Bestellen
1 Tieck, Ludwig. Minnelieder aus dem Schwäbischen Zeitalter. Neu berarbeitet und herausgegeben. Berlin, Realschulbuchhandlung 1803. 8°. XXX S., [1] Bl., 284 S., [1] Bl. mit gestoch. Titel mit Vignette, 1 gestoch. Vignette u. 2 Kupfertafeln von Philipp Otto Runge. Hldr. im Stil der Zeit mit goldgepr. Rückenschild u. Rückenvergoldung (signiert Carl Sonntag Jun. Leipzig).

Slg. Borst 959. Goedeke VI, 38, 61. Rümann 2178. – Erste Ausgabe. – Tiecks „Minnelieder“ sind neben dem „Wunderhorn“ von Arnim und Brentano ein Markstein der Romantik und nehmen durch Runges Illustrationen – übrigens seinen einzigen Buchillustrationen – eine Sonderstellung innerhalb der illustrierten Bücher jener Zeit ein. – Carl Sonntag jun. (1883-1930) war als Kunstbuchbinder und Einbandgestalter maßgeblich an der Entstehung der deutschen Buchkunstbewegung beteiligt. – Mit der oft fehlenden Vorrede und dem Blatt Druckfehlerverzeichnis. – Deckel leicht berieben, am Schluss wasserrandig (auch die beiden Tafeln) und durchgehend etwas braunfleckig, gutes Exemplar im dekorativen Handeinband.

Schlagwörter: Einbände, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Romantik

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750,--  Bestellen
1 Marguerite de Valois, Königin von Navarra. Contes et nouvelles. Faisant suite aux contes de J. Bocace. 8 Bände. London, (Cazin) 1787. 12° (13,2 x 8,5 cm.). Mit Frontispiz u. 74 Kupfertafeln von (Francois) Jourdan nach (Sigmund) Freudenberg(er). Kalbslederbände der Zeit mit goldgepr. Rückensch., floraler Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten u. Goldschnitt.

Cohen/Ricci 682. Sander 1279. – Illustrierte Ausgabe der 72 Novellen (Heptaméron) von Margarete von Navarra (1492-1549). Die Illustrationen schuf S. Freudenberger (1745-1801) für die Ausgabe Bern 1780-1782. – „Ihren literarischen Ruhm erlangte Margarete durch das 1542 begonnene Heptaméron, eine Novellensammlung mit Rahmenhandlung, die wie praktisch alle Novellensammlungen der Zeit in der Tradition des Decamerone von Giovanni Boccaccio (um 1350) steht“ (Wikipedia). – Band VIII stellenweise etwas wasserrandig, sehr schöne dekorativ gebundene Reihe aus der Schloß-Bibliothek „Chateau de Rosny(-sur-Seine)“ bei Paris.

Schlagwörter: Einbände, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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500,--  Bestellen
1 Green, John Richard. Making of England. London, Macmillan and Co. 1885. 8°. XXVIII, 447 S. mit 29 teils ganzs. (1 gefalt.) Karten. Kalbslederband mit goldgepr. Rückenschild, floraler Rückenvergoldung, Deckelfiletten, goldgepr. Deckelvignette u. Innenkantenvergoldung (sign. Relfe Brothers London).

Erste Ausgabe. – Wichtige Frühgeschichte Englands des engl. Historikers und Geographs J. R. Green (1837-1883). „1882 veröffentlichte er den ersten Band von The Making of England, einem Werk über den „Werdegang Englands bis 1066. Nach seinem Tod wurde dieses von seiner Frau, der Historikerin Alice, die er 1877 geheiratet hatte, fortgesetzt, und unter dem Namen The Conquest of England neu veröffentlicht. Green war primär darauf bedacht, seine Leser zu unterhalten. Dies erreichte er dadurch, dass er seine Bücher ausführlich bebilderte und in einem informativ-erzählerischen Stil schrieb, wobei ihm jedoch – gerade in Bezug auf sein erstes Werk – vorgeworfen wurde, er berichte unneutral und schmücke seine Erzählung übermäßig aus“ (Wikipedia). – Die Londoner Buchbinderei Relfe Brothers of Aldersgate war auf Schul- und College-Preis Einbände spezialisiert. – Einband etwas berieben, schönes Exemplar in einem dekorativen Schulpreis-Einband.

Schlagwörter: Einbände, England

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80,--  Bestellen
1 Moreau, (Jacob Nicolas). Principes de morale, de politique et de droit public, puisés dans l’histoire de notre monarchie, ou discours sur l’histoire de France, dédiés au Roi. Tome treizième (de 21). Paris, l’Imprimerie royale 1782. 8°. Titel, 446, XVI, (2) S. Weinroter Maroquineinband mit goldgepr. Rückenschild, reicher floraler Rückenvergoldung, dreifachen Deckelfiletten, goldgepr. Deckel- Monogramm „E.D“, Innenkantenvergoldung u. Goldschnitt.

13. Band der 21-teiligen Publikation (Paris 1777-1789) zur Politik und zum Staatsrecht des Ancient Regime. – Sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar aus der englischen Schloß-Bibliothek Ragley Hall (Warwickshire, nähe Alcester und Stratford-upon-Avon), das Schloß diente als Filmkulisse für die Fernsehversion von „Das scharlachrote Siegel“ und wurde in der britischen Science-Fiction-Serie „Doctor Who“ (2006) als Kulisse (Schloß Versailles) verwendet.

Schlagwörter: Einbände, France, Frankreich, Geschichte, History, Monarchy, Politics and government, Staatsrecht, Staatswissenschaften

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200,--  Bestellen
1 Mendes, Catulle. La reine fiammette. Conte dramatique. Paris, Librairie Dentu o. J. (1898). Gr.-8° (23,5 x 15,5 cm). 160 S. Dunkelblauer Maroquinband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, floraler Rückenvergoldung, goldgepr. dreifachen Deckelfiletten, Innenkantenvergoldung u. Goldschnitt (Orig.-Umschlag beigebunden; signiert: (René Victor) Chambolle). (Bibliotheque speciale de la Société des auteurs et compositeurs dramatiques).

Seltene erste Ausgabe. – Das Drama wurde am 6. Dezember 1898 im Théatre de l’Odeon in Paris uaufgeführt. – Sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen signierten Handeinband des bedeutenden franz. Buchbinders René Victor Chambolle (1834-1898). Chambolle arbeitete seit 1857 bei Léon Gruel; 1861 übernahm er as Geschäft des Buchbinders Hippolyte Duru und signierte seine Einbände „ChambolleDuru“. Nach seinem Tod führte sein Sohn das Geschäft bis 1915 weiter. Seine schöne Bibliothek wurde im Februar 1899 versteigert (vgl. Deauchelle, La Reliure en France des origines à nos jours. III, 4445).

Schlagwörter: Einbände, French drama, Theaterstücke

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300,--  Bestellen
1 Junius (d. i. Hugh Boyd, Philip Francis oder andere). Letters of Junius complete: interspersed with the letters and articles to which he replied, and with notes biographical and explanatory; also a prefatory enquiry respecting the real author, by John Almon. 2 Bände. London, Richard Phillips 1806. 8°. Titel, LXXXIV, 355 S.; Titel, IV, 385, (7) S. mit 3 gestoch. Portraits u. 1 gefalt. Brief-Faksimile. Weinrote Maroquinbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln, Rücken-, Deckel- u. Innenkantenvergoldung u. Goldschnitt.

Lowndes III, 1240 f. – Gesamtausgabe der Briefe über die Politik Englands, welche zuerst in der Zeitschrift Public Advertiser in London vom 21. Januar 1769 bis zum 12. Mai 1772 erschienen. – Vorliegende Ausgabe enthält in der Vorrede des Herausgebers ein Portrait und einen Brief des irischen Essayisten H. Boyd (1746-1794), der 1768 politische Briefe in den Dubliner Zeitschriften veröffentlichte und später auch häufig Beiträge für den Public Advertiser in London und andere Zeitschriften schrieb. Sein Anspruch auf einen Platz in der Geschichte der englischen Literatur beruht weitgehend auf der von J. Almon und George Chalmers vertretene Annahme, er sei der Autor der Briefe des Junius gewesen. – „Auf gleiche Weise wurden darin König, Minister, Parlament, Gerichtshöfe und Staatsbeamte, die Umtriebe der Whigs und Torys und ihre Kämpfe untereinander, mit schonungsloser Satire, aber dabei mit Geist, gründlicher Sachkenntnis und Beredsamkeit angeprangert. Ihre Hauptangriffe waren gegen Augustus FitzRoy, 3. Herzog von Grafton, Lord Frederick North und andere Minister sowie gegen die damaligen Oppositionshäupter John Wilkes, John Horne Tooke u. a. gerichtet; nur wenige, wie Charles James Fox, Henry Vassall-Fox, 3. Baron Holland oder William Pitt, 1. Earl of Chatham blieben verschont. Sie atmeten trotz ihres republikanischen Zynismus ganz den monarchistischen Geist der britischen Verfassung und machten sich nicht selten der Parteilichkeit wie des Mangels an Freisinnigkeit schuldig. Die Schreibart, bei welcher tiefe, aus getäuschten Hoffnungen entstandene Bitterkeit die Feder geführt zu haben scheint, ist gedrängt, oft epigrammatisch, aber immer klar, sicher und präzis im Ausdruck und reiht den Verfasser unter die ersten Prosaisten Englands. … Über den Verfasser der Briefe erschöpfte man sich bald nach deren Erscheinen in Mutmaßungen aller Art; mehr als 30 verschiedene Personen hatte man im Verdacht, Junius zu sein, darunter Charles Lee, Edmund Burke, den Dichter Richard Glover, den Herzog von Portland, den Genfer Jean Louis Delolme, den Lord Temple u. a. Auch in neuester Zeit hat der Streit über die Autorschaft der Briefe noch fortgedauert“ (Wikipedia). – „Work which must always preserve its high place among the classics of England: the author was a first-rate master of the art of rhetorical invective“ (Lowndes). – Exlibris, nur vereinzelt etwas braunfleckig, sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Briefe, Briefsammlung, Einbände, England, Politik

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450,--  Bestellen
1 La Rochefoucauld, (François) de. Mémoires. Paris, Ant(oine) Aug(uste) Renouard XII – 1804. 8°. [2] Bl., X, 329, (9) S. mit gestoch. Frontispiz u. 5 gestoch. Portraits. Maroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, Rückenvergoldung, Deckelfiletten, Innenkantenvergoldung u. Goldschnitt (signiert: P. Durville).

Außergewöhnlich schönes Exemplar des franz. Klassikers in einem dekorativen signierten Handeinband. – Die Tafeln etwas braunfleckig, sonst sehr schönes sauberes Exemplar aus der Bibliothek des franz. Generals Édouard Ferdinand Gustave Philippe Coste (1830-1918) mit dessen gestoch. Exlibris und blindgepr. Monogramm auf dem Titelblatt.

Schlagwörter: Einbände, Frankreich

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400,--  Bestellen
1 Le Sage, Alain René. Der hinkende Teufel. Mit Steinzeichnungen von Bernhard Lorenz. (Aus dem Französischen von Gustav Fink). Berlin-Grunewald, Hermann Klemm 1920. 4°. 229 S., [1] Bl. mit 130 (15 ganzs.) Original-Lithographien. Orig.-Halblederband, mit goldgepr. Rückentitel, figürlicher Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt (signiert H. Fikentscher).

Eines von 125 num. Exemplaren (GA 175 Exemplare). – Von B. Lorenz im Impressum signiert. – Vorderes Gelenk etwas berieben und unten leicht angeplatzt, gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Expressionismus, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Original-Graphik, Signierte Bücher

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120,--  Bestellen
1 Basan, F(rançois). Dictionnaire des graveurs anciens et modernes depuis l’origine de la gravure. Seconde édition. 2 Bände in 1. Paris, Selbstverlag, Cuchet et Prault 1789. 8°. [3] Bl., 348 S; Titel, 306 S. mit 2 gestoch. Frontisp. u. 3 gestoch. Vignetten. Marmorierter geglätteter Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, Rückenvergoldung u. goldgepr. Deckelfiletten.

Cohen-Ricci 118. Graesse I, 306. – Zweite vermehrte Ausgabe des wichtigsten Lexikons europäischer Kupferstecher des 18. Jahrhunderts. – „Mise par ordre Alphabétique, considérablement augmentée & ornée de cinquante Estampes… ou sans aucune, au gré de l’Auteur.“ – Wie bei der ersten Ausgabe von 1767 und auf dem Titel vermerkt handelt es sich bei vorliegendem Exemplar um die Ausgabe ohne die 50 Radierungen. – Nur vereinzelt leicht braunfleckig, schönes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Lexica, Lexikon

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320,--  Bestellen
1 Reineke Fuchs – Goethe, (Johann) Wolfgang v. Reineke Fuchs. Mit Zeichnungen von Wilhelm v. Kaulbach gestochen von R(udolf) Rahn und A(drian) Schleich. Stuttgart, Cotta o. J. (1867). Folio (37 x 30 cm.). [2] Bl., 257 S. mit illustr. gestoch. Titel, 24 Holzstich-Vignetten u. 36 Stahlstich-Tafeln. Weinroter Orig.-Maroquinlederband mit Rücken- u. Deckelverg., goldgepr. Deckeltitel und Goldschnitt.

Vgl. Bilderwelt 1078. Slg. Borst 2211. Fabula docet 90. Goed. IV, 3, 306. Slg. Kirmse 44. Ries 630, 5. Rümann, Illustr. Bücher 1094. – Aufwendig ausgestattete Pracht-Ausgabe. – „Doch erst die 1857 erstmals aufgelegte Holzstichausgabe „führte – in Konkurrenz zu der von Leutemann illustrierten, bei Payne 1855 erschienenen Ausgabe – zu weltweiter Verbreitung“ (H. Kirmse). – „Kaulbach hat das menschliche Gebahren gegenüber der Textvorlage noch erheblich verstärkt und durch Möbel, Gewänder und Utensilien gestützt. Dem damit gefundenen Illustrationstyp konnten sich auch die meisten Illustratoren der Volksbuchfassung nicht entziehen, was wiederum auf die Textbearbeitung zurückschlug“ (A. Schug in Bilderwelt). – „Auch seine Entwürfe zum Reineke-Epos ließ er von Adrian Schleich (1812-1894) und Rudolf Rahn (1805-1868) in Stahl stechen; er ergänzte diese eigentlichen Textillustrationen durch Holzschnittvignetten jeweils am Anfang und Ende jedes Gesanges, in deren Ornamentik er groteske und satierische Elemente einflocht. Angeregt vermutlich durch die karikaturistischen Tierdarstellungen Grandvilles kleidet Kaulbach die Tiere in meist eindeutig standesbezogene Kostüme und stattet die Bildszenen mit zahlreichen spitzen Anspielungen auf die Politik und das gesellschaftliche Leben der Zeit aus … Friedrich Wilhelm IV. aber war entgegen allen Befürchtungen begeistert von Kaulbachs Zeichnungen; damit konnten dessen Reineke-Illustrationen unangefochten richtungsweisend für die weiteren Ausgaben des 19. Jahrhunderts werden“ (Fabula docet). – Einband etwas berieben und bestoßen, sonst gutes fast fleckenfreies Exemplar im dekorativen Prachteinband.

Schlagwörter: Cotta, Einbände, Fabeln, Illustrierte Bücher, Reineke Fuchs

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200,--  Bestellen
1 Zoes, Hendrik. Commentarius ad digestorum seu pandectarum Juris Civilis libros L. Opus novum, juris universi, veteris, novi, novissimi, passim enucleati, locuples thesaurus. Editio secunda. Lovanii (Löwen), Hieronymus Nempaeus 1656. Folio (32, 5 x 22 cm.). [6] Bl., 1000 S., [16] Bl. mit Titel in Rot u. Schwarz u. Holzschnitt-Druckermarke. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rückenvergoldung und goldgepr. Wappen-Supralibros (Georges Joly de Blaisy).

ADB XLV, 402. Jöcher IV, 2219. – Seltene zweite Ausgabe (EA 1645) des wichtigen Kommentars zum Corpus Juris. – Heinrich Zoes (lat. Zoesius, 1571 – 1627), Professor der Rechte in Löwen, beeinflusste mit seinem Lehrbuch die Ausbildung von Juristen nicht nur in Holland, sondern auch in Deutschland. – „Er war ein hervorragender Lehrer, bereitete sich auf die Vorlesungen dergestalt vor, daß ihm nachgerühmt wird, er habe keine unverändert zwei Mal gehalten, sie öfters gänzlich umgearbeitet. Wir besitzen von ihm Commentare zum Lehnrechte, zu den Institutionen, Pandekten, Codex und zu den Decretalen Gregor’s IX., welche sämmtlich verschiedene Auflagen erlebt haben und für die niederländische Praxis werthvoll sind. Sein Pandekten- und Decretalen-Commentar war in Oesterreich eine Zeit officielles Lehrbuch“ (v. Schulte in ADB). – Sehr schönes Exemplar aus der berühmten Bibliothek des franz. Juristen, Politikers und Bibliophilen Georges Joly de Blaisy (1601-1679). Joly, Baron de Blesy war der zweite Präsident des Parlaments von Burgund in Dijon. Seine bedeutende Büchersammlung erbten nach seinem Tod seine Söhne. Jedoch wurden die meisten Bände bei einem Brand am 16. März 1751 zerstört und nur wenige Bücher blieben erhalten. – Durchgehend etwas gebräunt und braunfleckig, schönes Exemplar mit hervorragender Provenienz.

Schlagwörter: Einbände, Jura, Römisches Recht

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1.200,--  Bestellen
1 Bibliothek – Große representative Büchersammlung. Literatur in bibliophilen Ausgaben des 19. bis erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. 350 Bände, meist in dekorativen Original-(Halb)-Pergament und Original-(Halb)-Ledereinbänden mit Rückenvergoldung, oft mit (Kopf)-Goldschnitt. Kl.-8°, 8°, Gr.-8° u. 4°.

Dabei u. a.: Voltaire. Histoire de l’Empire de Russie, sous Pierre-Le-Grand. Paris 1803. – Le Sage (Alain Rene). Histoire de Gil Blas de Santillane. 3 Bände. Paris 1825 (Rücken und Vorderdeckel von Band I lose). – La Fontaine. Oeuvres completes. Paris 1826. – Lamartine, Alphonse de. Harmonies poétiques et religieuses. Turin 1831. – Vies des Saints. Paris 1837. – Bernardin de Saint-Pierre, J. H. Paul und Virginie und die indische Hütte. Pforzheim 1840. – Lever, Charles. One of them. With illustrations by Phiz. London 1841. – Boileau, (Nicolas). Oeuvres, avec un choix de notes des meilleurs commentateurs et precedees d une notice par M. Amar. Paris 1843. – Byron, (George Gordon). Sämmtliche Werke. Ausgabe in 1 Band. Leipzig 1844. – Gauthier, Theophile, Jules Janin u. Philarete Chasles (Hrsg.). Les beautés de l’opera ou chefs-d’oeuvre lyriques. Illustrés par les premiers artistes de Paris et de Londres. Paris 1845. – Goethe, (Johann Wolfgang v.). Werther. Tradition nouvelle par Pierre Leroux. Preface par George Sand. Dix eaux-fortes (Radierungen) par Tony Johannot. Paris 1845. – Balzac, Honore de. Petites misères de la vie conjugale. Illustrées par Bertall. Paris (1845). – Sue, Eugen. Die Geheimnisse des Volks, oder Geschichte einer Proletarierfamilie durch Jahrhunderte. Aus dem Französischen übersetzt. 5 Bände. Leipzig 1850. – Perrault, (Charles). Les contes. Précédes d’une préface par J. T. de Saint-Germain. Paris o. J. (1855). – Richter, Ludwig. Richter Album. Eine Auswahl von Holzschnitten nach Zeichnungen. 2 Bände. Leipzig 1855 (weinrote Orig.-Maroquin-Lederbände mit reicher Rücken- und Deckelvergoldung und Goldschnitt). – Sand, George. Simon. Paris 1857. – Zschokke, Heinrich. Novellen und Dichtungen. 17 Bände in 8 Bänden. Aarau 1859-1861. – Freiligrath, Ferdinand. Gedichte. Stuttgart 1861. – Sand, George. L’Uscoque. Paris 1862. – Ratisbonne Louis. La Comédie Enfantine. Vignette par Froment et Gobert. Paris o. J. (1862). – Konewka, Paul. Zerstreute Blätter. Gesammelt und unter Mitwirkung von Ferd. Freiligrath, Herm. Kurz, Heinr. Leuthold, Herm. Lingg, Heinr. Noe. Herausgegeben von Fritz Keppler. München o. J. (1873). – Schiller, (Friedrich v.). Werke. Illustrirt von ersten deutschen Künstlern. Herausgegeben von J. B. Fischer. Band II, III u. IV (von 5). Stuttgart u. Leipzig (1877) – Bertall (d. i. Charles Albert d’Arnoux). La Vigne. Voyage autour des vins de France. Paris 1878. – Eberlin, August. Die Retter der Lehre Christi. Ein Haus- u. Gedenkbuch an schwere Errungenschaften für jede protestantische Familie. Herausgegeben zum Andenken an den 400jährigen Geburtstag des Glaubenshelden Dr. Martin Luther. Zürich (1879). – Camisso, Adelbert v. Frauenliebe und Leben. Lieder-Cyclus. Illustriert von Paul Thumann. (Prachtausgabe). 10. Auflage. Leipzig (um 1880). – Luther, Martin (Übers.). Illustrierte Familien-Bibel. Mit erklärenden Anmerkungen von Otto Delitsch. 2 Teile in 1 Band. Leipzig o. J. (1886). Mit zahlr. Holzschnitten und 38 chromolithographierte Tafeln (!). Orig.-Halbledereinband. – Stifter, Adalbert. (Gesammelte Werke). 11 Bände. Leipzig 1888. – Engel, Eduard. Griechische Frühlingstage. Jena 1887. – Meyers Konversations-Lexikon. 4., gänzlich umgearbeitete Auflage. 19 Bände (mit Jahres-Supplementband 1891/92). Leipzig 1890-1892. – Stolz, Alban. Legende vom christlichen Sternhimmel. Zehnte Auflage. Mit vielen Bildern. Freiburg 1894. – Napoleon I. – Las Cases, (Emanuel) Comte de. Le Memorial de Sainte-Helene. Illustré de 240 dessins en couleurs par L. Bombled. 2 Bände. Paris 1895 (mit 240 farbigen Illustrationen, Orig.-Halbledereinbände mit Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt). – Luther, Martin (Übers.). Das Neue Testament unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi. Mit erklärenden Anmerkungen von Paul Langbein und mit den besten bildlichen Darstellungen der bedeutendsten Künstler. Leipzig (1896). – Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6., gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Band 1-19 (A-V, von 20). Mit zahlreichen chromolithographierten Tafeln. Leipzig u. Wien 1905-1908. – Vilmar, A. F. G. Geschichte der Deutschen National-Literatur. Neubearbeitet und fortgesetzt von Goethe bis zu Gegenwart von K. Macke. Berlin 1907. – Wolff, (Oskar Ludwig Bernhard). Wolffs poetischer Hausschatz des deutschen Volkes. Völlig erneuert durch Heinrich Fränkel. Mit Geleitwort von Wilhelm Münch. Leipzig (1907). – Flaubert, Gustave. Salammbo. Paris 1910. – Chamberlain, Houston Stewart (Einführung). Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe. 2 Bände. Jena 1910. Schöne Ganz-Lederausgabe. – Sachs, Hans. Hans Sachsens ausgewählte Werke. (Ausgewählt, herausgegeben und mit einem Nachwort von P. Merker). 2 Bände. Leipzig 1911. – Hauptmann, Gerhard. Gesammelte Werke. 6 Bände. Berlin 1910. Erste Gesamtausgabe in Halb-Pergament. – Bode, Wilhelm. Die Tonkunst in Goethes Leben. 2 Bände. Berlin 1912. – Hoffmann, E(rnst) T(heodor) A(madeus). Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe mit Einleitungen, Anmerkungen und Lesarten herausgegeben von C. G. v. Maaßen. Band 2-4 u. 6-10 in 7 Bänden (statt 8, Band 1 fehlt und Band 5 ist nie erschienen). München u. Leipzig 1912-1928. – Dante Alighieri. Göttliche Komödie in deutschen Stanzen frei bearbeitet von Paul Pochhammer. Mit … Buchschmuck von H. Vogeler-Worpswede. Leipzig u. Berlin 1913. – Kühnel, Paul (Übers.). Chinesische Novellen. München 1914. – Weil, Gustav (Übers.). Tausend und eine Nacht. Arabische Erzählungen. Zum ersten Mal aus dem Urtext übersetzt von Gustav Weil. Mit zwanzig mehrfarbigen und achtzig einfarbigen Bildern von Ferdinand Schulz-Wettel. Neu herausgegeben von Ludwig Fulda. 4 Bände. Berlin (1914). Dekorative Halb-Lederausgabe. – Keller, Gottfried. Der grüne Heinrich. Studien-Ausgabe der ersten Fassung von 1854/55. Herausgegeben von Emil Ermatinger. 4 Teile in 2 Bänden. Stuttgart u. Berlin 1914. Halb-Pergament-Ausgabe. – Smollet, Tobias George. Peregrine Pickle. Nach der W. Ch. S. Myliusschen Übersetzung herausgegeben von Rudolf Kurtz. 4 Teile in 2 Bänden. München u. Berlin 1914. – Nötzel, Karl. Das heutige Russland. Eine Einführung in das heutige Russland an der Hand von Tolstois Leben und Werken. (Erster Band von 2). München u. Leipzig 1915. – Goethe, (Johann Wolfgang v.). Die Leiden des jungen Werther. Mit 4 Abbildungen der Kupfer von Daniel Chodowiecki. (Herausgegeben von Hans Timotheus Kroeber). Weimar 1916. Halb-Pergamenteinband. – Bechstein, Ludwig. Märchenbuch. Mit 174 Bildern nach den Ludwig Richter’schen Originalholzschnitten im Erstdruck. München 1917. – Mörike, Eduard. Sämmtliche Werke. 3 Bände. Berlin (1918). Halb-Pergamentausgabe. – Guenther, Johannes v. (Hrsg.). Die Dokumente über ihn nebst zwölf Bildbeigaben. München 1919. – Mörike, Eduard. Historie von der schönen Lau. (Mit Farbtafeln und Buchschmuck von Erich Schütz). Wien 1919. – Andersen, H(ans) Chr(istian). Gesammelte Märchen. Mit Aquarellen von Alfred Thon. Berlin 1919. – Goncourt, E(dmond) und J(ules) de. Gavarni. Der Mensch und das Werk. 2 Bände. Berlin (1919). – Grimmelshausen, H(ans) J(acob) Chr(istoffel) v. Der abenteuerliche Simplicissimus. (Herausgegeben und mit einem Nachwort von Reinhard Buchwald). 11.-20. Tsd. Leipzig (um 1920). – Hauff, Wilhelm. Phantasien im Bremer Ratskeller. Ein Herbstgeschenk für Freunde des Weines. Mit 8 handkolorierten Bildern und 14 Zierstücken von Hugo Wilkens. München 1920. – Hoffmann, E(rnst) T(heodor) A(madeus). Der goldene Topf. Ein Märchen aus der neuen Zeit. Mit 12 Lithographien von Karl Thylmann. München 1920. – Flaubert, Gustave. Madame Bovary. Paris 1921. – Flaubert, Gustave. Trois contes. Paris 1921. – Dante Aligieri. Die Goettliche Komoedie. Übersetzt von Karl Witte. Mit Bildern von Buonaventura Genelli. Berlin 1921. – Keller, Gottfried. Werke. Band 2-6 (von 6). Berlin (1921). Weinrote Ganzleder-Einbände mit dekorativer Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt (Handeinbände). – Poe, Edgar Allan. Werke. Herausgegeben von Theodor Etzel. 6 Bände. Berlin (1922). – Hauptmann, Gerhard. Gesammelte Werke. Band I-IV u. VIII-XII (von 12). Berlin 1922. – Cooper, James Fenimore. Lederstrumpf Erzählungen in der ursprünglichen Form. Buchschmuck und Bilder von Max Slevogt. Übersetzt und bearbeitet von K. Federn. 5 Bände. Berlin 1922. – Shakespeare, (William). Werke in Einzelausgaben. 19 Bände der Reihe. Leipzig 1922-1925. Alle Bände in der schönen Halb-Pergament-Ausgabe. – Boccaccio, Giovanni. Der Decamerone. Deutsch von Heinrich Conrad. 5 Bände. Berlin (1923). Halb-Pergamentausgabe. – Freytag, Gustav. Soll und Haben. Mit 64 Originallithographien von Otto H. Engel. 2 Bände. Berlin u. Leipzig 1923. – Balzac, Honore de. Die menschliche Komödie. Deutsche Ausgabe in zehn Bänden. 10 Bände. Leipzig 1923-1925. Schöne Halb-Lederausgabe. – (Friedrich, Conrad). Der Deutsche Casanova. Fahrten u. Liebesabenteuer nach den Memoiren eines deutschen Offiziers im französischen Heere Napoleons I. Herausgegeben von Max Bauer. 2 Bände. Mit 32 Illustrationen (Farbtafeln) von Hans Speidel und Max-Erich Nicolas. Berlin (1924). – Wesselski, Albert (Hrsg.). Dante-Novellen. Mit Zeichnungen von Wolfgang Born. Wien, München 1924 (Eines von 1000 Exemplaren; im Orig.-Halb-Pergament-Einband). – Dante Alighieri. Die göttliche Komödie. Übersetzt von Konrad zu Putlitz und Emmy Schweizer. Italienisch – Deutsch. 3 Bände. Berlin (um 1925). – Dumas, Alexander. Der Graf von Monte Cristo. Illustriert mit Bildern vom Film gleichen Namens mit Genehmigung der Terra Film A.G., Berlin. Band I-III (von 6). Berlin (1928). – Gutenberg-Bibel. (Faksimile-Ausgabe). München 1968. – Olbrich, Harald. Lexikon der Kunst. 7 Bände. Leipzig 2004. – Wenige Einbände der Lexika-Reihen beschädigt, sonst alle Bände von Gebrauchsspuren abgesehen gut erhalten. – Dekorative anspruchsvolle Sammlung.

Schlagwörter: bibliophil, Bibliophile Bücher, Bibliothek, Büchersammlung, Bücherwand, Einbände, Einbandkunst, Konvolut, Konvolute

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6.500,--  Bestellen
1 Louÿs (eig. Louis), Pierre (Felix). Oeuvres complètes. 13 Bände. Paris, Éditions Montaigne (Fernand Aubier) 1929-1931. 8°. Dunkelrote Halblederbände mit goldgepr. Rückentiteln, dekorativer Rückenvergoldung u. Kopfgoldschnitt (Orig.-Umschläge beigebunden).

Erste Gesamtausgabe. – Eines von 1720 num. Exemplaren auf Alfa Tenté. – Pierre Louÿs (1870-1925) gilt neben de Sade, Verlaine und Mirabeau als Meister der erotischen Literatur Frankreichs. – I. Journal intime 1882-1891. – II. Poëtique suivi de théâtre, projets et fragments. – III. La femme et le pantin suivi de voyage en Espagne. – IV. Les chansons de bilitis traduites du Grec suivies de chansons modernes. – V. Le crépuscule des nymphes suivi de lectures antique. – VI. Les aventures du Roi Pausole. – VII. Archipel précédé de dialogue sur la danse. – VIII. Poésies de Méléacre suivies de mimes des courtisanes. – IX. Contes précédé de les trois roses de Marie Anne. – X. Poesies complètes. – XI. Littérature suivie de livres anciens et de inscriptions et belles lettres. – XII. Psyché. – XIII. Aphrodite moeurs antiques. – Kapitale geringfügig berieben, sehr schönes Exemplar in dekorativen Art-Deco Einbänden.

Schlagwörter: Einbände, Erotica, Erotik, Gesamtausgaben

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500,--  Bestellen
1 Phaedrus. Phaedri Augusti liberti fabularum Aesopiarum libri V. Cum integris commentariis. Curante Petro Burmanno. Utrecht, Wilhelm van de Water 1718. 8°. [30] Bl., 398, 258 S., [34] Bl. mit Titel in Rot u. Schwarz u. gestoch. Frontispiz. Prgt. d. Zt. mit Rücken- u. Deckelvergoldung u. goldgepr. Wappen-Supralibros.

Ebert 16595. Graesse V, 253. – Frühe Ausgabe der zuerst 1698 erschienen Fabel-Sammlung mit dem Kommentar von Pieter Burmann. – Der niederl. Philologe, Bibliothekar und Politikwissenschaftler P. Burmann d. Ä. (1668-1741) war seit 1696 Professor für Geschichte an der Universität Utrecht. – „Phaedrus, erste Hälfte des 1. Jh.s n. Chr., (freigelassener Sklave) des Augustus, römischer Fabeldichter. Seine 5 Bücher „Fabulae Aesopiae“, von denen nur ein schmaler Auszug erhalten ist, waren die erste Sammlung von Fabeln in der lateinischen Literatur; den aus dem Griechischen überkommenen Themen fügte er Schwänke, Anekdoten und satirische Anspielungen auf seine eigene Zeit hinzu. Durch die dichterische Form (jambischer Senar) und die Schlichtheit der Sprache suchte er Volkstümlichkeit zu wahren; das Moralisieren treibt er schulmäßig“ (Tusculum Lexikon). – Sehr schönes sauberes Exemplar in einem prachtvollen Schulpreis-Einband.

Schlagwörter: Altphilologie, Einbände, Fabeln

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320,--  Bestellen
1 Marchantius, Jacobus (d. i. Jacques Marchant). Vitis Florigera. In qua doctrina et veritas evangelica continetur sacerdotibus, pastoribus, ac concionatoribus ad pectus appendenda & diebus festis per anni circulum e cathedris proponenda. Köln, Peter Henning 1651. 4° (24 x 20 cm.). [4] Bl., 580, 380 [i. e. 186] S. Ldr. d. Zt. mit dekorativer Rollwerk-Kartusche auf beiden Deckeln.

VD17 547:675210G. – Seltenes Handbuch für Prediger und Pfarrer mit Texten zu den Feiertagen, Totenmessen, Lobreden auf den Adel, Pest-Predigen etc. – Der belgische Theologe J. Marchant (1587-1648) war seit 1630 Dekan des Rates von Chimay. 1625 gründete er den Orden „Oblats de Saint-Charles“ und 1635 „N-D du Mont-Carmel“ in Saint-Germain. Die meisten seiner Werke wurden seiner Zeit auf Kosten der Universität Paris veröffentlicht. – Vorderes Gelenk unten etwas angeplatzt, stellenweise etwas braunfleckig, schönes Exemplar in einem bemerkenswerten zeitgenössischen Einband.

Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Theologie

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450,--  Bestellen
1 Blair, Hugh. Cours de rhétorique et de belles-lettres. Traduit de l’Anglois par Pierre Prevost. 4 Bände. Genève, Manget et Cherbuliez 1808. 8°. [3] Bl., XXIII, 432 S.; [3] Bl., 404 S.; [3] Bl., 394 S.; [3] Bl., 404 S., [1] Bl. Kalbslederbände d. Zt. mit goldgepr. Rückensch., dekorativer Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten, Innenkantenvergoldung u. Goldschnitt (signiert P. Lefebvre).

Erste französische Ausgabe. – Die englische Originalausgabe erschien bereits 1783 in Dublin. – Der schottische Theologe, Schriftsteller und Rhetoriker H. Blair (1718-1800) gilt als einer der einflussreichsten Autoren der schottischen Aufklärung. Zu seinen Freunden gehörten David Hume, Alexander Carlyle, Adam Smith und Adam Ferguson. – Deckel mit kl. Wurmspuren, vereinzelt etwas braunfleckig, sehr schönes Exemplar in signierten zeitgenössischen Handeinbänden.

Schlagwörter: Einbände, Rhetoric, Ancient, Rhetorik

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320,--  Bestellen
1 Wilde, Oscar. Der Geburtstag der Infantin und andere Märchen. Mit Steinzeichnungen von Ludwig Kainer. Berlin, Hans Heinrich Tillgner 1922. 4°. [3] Bl., 139, (7) S. mit 33 Orig.-Lithographien, davon 10 ganzseitig und signiert. Türkisgrüner Orig.-Maroquinlederband mit goldgepr. Rückentitel, dezenter Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten, Deckelvignette u. Kopfgoldschnitt (sign. H. Sperling, Leipzig). (Das Prisma I/II).

Sennewald 22, 2. – Eins von 100 Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Bütten (GA 300 Exemplare). – Der Grafiker, Zeichner, Maler, Illustrator, Filmarchitekt und Kostümbildner L. Kainer (1885-1967) arbeitete vorwiegend für den Simplicissimus (bis 1930 insgesamt 205 Beiträge), während er in der Jugend ab 1909 nur gelegentlich vertreten war. Ab 1912 waren Kainers Illustrationen auch in Zeitschriften wie Der Sturm, Styl, Kleiderkasten und Die Dame vertreten. 1914 entwarf er den Einband von Kurt Pinthus’ Das Kinobuch, im selben Jahr stellte Kainer auf der Bugra in Leipzig aus. – Hans Heinrich Tillgner (1898–1976) gründete nach seinem Literatur- und Kunstgeschichtsstudium Anfang der 1920er Jahre seinen kleinen bibliophilen Verlag. 1922/23 edierte er die Reihe „Das Prisma“. Alle fünfzehn Ausgaben enthielten signierte blattgroße Originallithographien und Textillustrationen, bis Band 7 auch illustrierte Titelblätter. – Der schöne Einband wurde von Walter Hacker für die renomierte Leipziger Buchbinderei H. Sperling (gegr. 1846) angefertigt. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Pressendrucke, Signierte Künstler-Graphik

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750,--  Bestellen
1 Frey, Jakob. Die Garten Gesellschaft. Ein New hübsches und schimpflichs büchlin … darinn vil frölichs gesprechs, Schimpff reden, Spaywerck und sunst kurtzweilig bossen … München, Hans v. Weber 1922-1923. 8°. 210 S., [3] w. Bl. Halblederband mit Pergament-Deckeln mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltitel u. Kopfgoldschnitt (sign. Otto Dorfner). (37. Druck für die Hundert).

Nr. XLIV von C Exemplaren. – Nach der ersten Ausgabe von 1556/57 im Auftrag von Hans v. Weber in alter Schwabacher Schrift bei der Otto Regel’schen Offizin in Leipzig gedruckt. – Schönes Exemplar in einem stilgerechten Handeinband von O. Dorfner (1885-1955), der bereits mit 25 Jahren 1910 als Buchbindermeister an Großherzogliche Kunstgewerbeschule in Weimar berufen wurde, deren Direktor Henry van de Velde war. – Schönes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Faksimile, Handeinband, Nummerierte Bücher

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850,--  Bestellen
1 Van den Broeck, Victor. Traité abrégé de docimasie, ou résumé des leçons données à l’école des mines du Hainaut. Accompagné de seize planches de figures, dont treize coloriées. Mons, L.-F. Moureaux et Cie. 1841. 8°. XXVIII, 238 S. mit 16 (13 handkol.) gefalt. lithogr. Tafeln u. zahlr. Tabellen. Dunkelgrüner Maroquinlederband d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel, Romantiker-Rücken- u. Deckelverg., Innenkantenverg. u. Goldschnitt sowie goldgepr. Deckel-Widmung „A Mr. le Ministre des Traveaux Publics. Hommage respectueux Victor Van den Broeck“.

Erste Ausgabe. – Dedications-Exemplar für den belgischen Premierminister Charles Rogier (1800-1885). – C. Rogier gehörte bereits nach der Unabhängigkeit Belgiens 1830 der vorläufigen Regierung an und war Abgeordneter im Nationalkongress. Im Juni 1831 wurde er Gouverneur in Antwerpen und von 1832 bis 1834 zum ersten Mal Premierminister und gleichzeitig Innenminister Belgiens. Von 1840 bis 1841 war er Arbeitsminister und seit 1847 zum zweiten Mal Premierminister. 1852 trat er zurück, weil er die Forderung Napoleons III., die Presse zu zensieren, nicht erfüllen wollte. – Der belgische Mediziner und Chemiker V. van den Broeck (1821-1871) war Professor für Chemie und Metallurgie in Mons. – Einband am Kapital unauffällig restauriert, sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Handeinband.

Schlagwörter: Chemie, Einbände, Geologie, Mineralogie

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600,--  Bestellen
1 La Bruyère, (Jean de). Maximes et réflexions morales. Paris, Imprimerie de Monsieur 1781. 12° (12,5 x 8,5 cm.). LX, 195 S. Schwarzer Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild, reicher floraler Rückenverg., 4 goldgepr. Vignetten in den Ecken der Deckel, Innenkantenverg. u. Goldschnitt.

Schön gedruckte Taschenausgabe der Aphorismen des bedeutenden franz. Ethikers J. de la Bruyère (1645-1696), welcher „lehrte, daß der Egoismus die Quelle unserer Handlungen sei“ (W. Ziegenfuss). – Gelenke gering berieben, goldgepr. Wappen-Exlibris in schwarzem Leder, sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar aus einer Schloß-Bibliothek.

Schlagwörter: Bibliophile Ausgabe, Einbände

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240,--  Bestellen
1 Saint-Pierre, Bernardin de. Paul et Virginie. Avec une introduction par Alexandre Piedagnel. Orné de six figures hors texte et deux vignettes dessinées et gravées à lèau-forte par Ad(olphe) Lalauze. Paris, Isidore Liseux 1879. 8°. XL, 218 S. mit 2 gestoch. Vignetten u. 6 Aquatinta-Radierungen u. alle Radierungen nochmal auf China abgezogen, vor der Schrift (″avant la lettre“). Dunkelblauer Maroquinlederband mit goldgepr. Rückenschild, floraler Rückenverg., Deckelfiletten, Kanten- u. Innenkantenverg. u. Goldschnitt, Orig.-Umschlag beigebunden (sign. (Georges Frédéric) Canape).

Eines von 650 num. Exemplaren auf Hollande, jedoch wie die Vorzugsausgabe mit der Suite (alle Radierungen zusätzlich auf China beigebunden). – Erste Ausgabe mit diesen Illustrationen. – „Die minuziösen und anschaulichen Schilderungen der subtropischen Natur – Bernardin de Saint-Pierre hielt sich von 1768 bis 1770 auf der Ile de France (heute Mauritius) als technischer Offizier auf – machen den Roman zum ersten Dokument des ‚exotisme‘ in Frankreich“ (KNLL II,582 ff.). – „Die Erzählung von ‚Paul et Virginie‘ wurde ein internationaler Erfolg. … ‚Paul et Virginie‘ fand in veränderten Fassungen und Übersetzungen schon bald Eingang in die Jugendliteratur. Vor allem die unter dem Titel ‚Paul et Virginie et la chaumièr indienne‘ 1838 herausgekommene Ausgabe wurde zum Modell für zahlreiche Jugendausgaben“ (LKJ). – Der Illustrator A. Lalauze (1838-1906) präsentierte seine Radierungen erstmals 1872 im Pariser Salon. Er hat zahlreiche Bücher ausgestattet. – Der Buchbinder G. F. Canape (1864-1940) war Nachfolger von Henri Magnier als Präsident der Chambre Syndicale de la Reliure bis 1927. – Sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Handeinband.

Schlagwörter: Einbände, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Robinson und Robinsonaden, Vorzugsausgaben

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600,--  Bestellen
1 Le Sage, Alain René. Histoire de Gil Blas de Santillane. Vignettes par Jean Gigoux. Paris, Dubouchet et Cie. 1838. Gr.-8°. 829 S. mit illustr. Vortitel, Frontispiz, illustr. Titel u. zahlr. Holzschnitt-Illustrationen. Kalbledereinband d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild, Rücken- u. Deckelverg. u. Innenkantenverg. (sign. „RD. GREGORY“).

Sander 440 Anm. – Dritte erweiterte Ausgabe mit ca. 50 neuen Illustrationen (z. T. die früheren ersetzt oder verändert). Die Abdrucke sind besser als in der ersten und zweiten Ausgabe. – Gelenke restauriert, hinteres Gelenk spröde aber fest, durchgehend etwas stockfleckig, gutes Exemplar in einem dekorativen signierten Handeinband.

Schlagwörter: Einbände, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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160,--  Bestellen
1 Einband – Rotbrauner Maroquin-Ledereinband mit reicher floraler Rücken- und Deckelvergoldung, Kanten- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt. Inhalt: Almanach royal, année bissextile M.DCC.LXXX. Paris, Laurent d’Houry (1779). 8° (19,5 x 12,5 cm.). 656 S. mit Titelvignette in Holzschnitt.

Prachtvoller Barock-Einband im Stil von René Dubuisson (um 1690 – nach 1776). – Dubuisson, seit 1710 Buchbindermeister in der Rue St. Jacques in Paris, gilt als Erfinder des reichen Rokoko-Dekors. Sein Sohn Pierre-Paul, seit 1746 Buchbindermeister, vergoldete auch Einbände anderer Buchbinder, darunter Antoine-Michel Padeloup, den Buchbinder des Königs. – Der von L. d’Houry seit 1683 herausgegebene Almanach des franz. Adels erschien bis 1792 mit dem Titel „Almanach royal“ danach bis 1919 mit verschiedenen Titeln (″Annuaire impérial“ u.a.). – Einband etwas berieben, nur vereinzelt leicht braunfleckig, schönes Exemplar im prachtvollen Rokoko-Einband.

Schlagwörter: Almanache, Taschenbücher, Kalender, Almanacs, Einbände, Frankreich, Geschichte

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500,--  Bestellen
1 Einband – Weinroter Maroquin-Ledereinband mit dekorativer Rücken- und Deckelvergoldung, Kanten- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt. Inhalt: Almanach royal, année M.DCC.LIX. Paris, Le Breton 1759. 8° (19,5 x 12,5 cm.). 486 S. mit Titelvignette in Holzschnitt u. 1 Holzschnitt (Sonnen-Finsternis) im Text.

Prachtvoller Barock-Einband mit reicher floraler Rückenvergoldung und dekorativen Deckelfiletten in Spitzenrolle (mit Fischen, Herzen und Blumen). – Der von L. d’Houry seit 1683 herausgegebene Almanach des franz. Adels erschien bis 1792 mit dem Titel „Almanach royal“ danach bis 1919 mit verschiedenen Titeln (″Annuaire impérial“ u.a.). – Schönes prachtvoll gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Almanache, Taschenbücher, Kalender, Almanacs, Einbände, Frankreich, Geschichte

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350,--  Bestellen
1 Einband – Weinroter Maroquin-Einband „à la fanfare“ mit reichster Rücken- und Deckelvergoldung, Kanten- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt. Inhalt: Office de la Semaine sainte. Latin et Francois, à l’usage de Rome et de Paris; avec l’explication des cérémonies de l’eglise. Nouvelle édition. Paris, Antoine Dezallier 1701. 8° (20 x 13 cm.). 653, (3) S. mit 4 Kupfertafeln.

Vgl. R. Esmerian, Tableaux synoptiques, Annexe A, VII. Hobson, Les Reliures à la Fanfare XXII b. – Prachtvoller französischer Fächereinband (Relieure à la fanfare) mit in Spitzenrolle eingefaßtem gebogenen und geradem Bandwerk mit eingeschlossener Ornamentik. – Der Einband stammt wohl aus dem Pariser Buchbinderatelier „L’Atelier des Caumartin“, von diesem sind 15 Einbände mit identischen Stempeln für Ludwig XIV. nachweisbar. Die nicht indentifizierte von 1652 bis 1701 tätige Werkstatt wurde von Raphaël Esmerian als „Atelier des Caumartin“ bezeichnet. Das Atelier hat für die Familie von Louis-Urbain Lefèvre Caumartin von 1653 bis 1701 mehrere Einbände hergestellt. – Kapital und Fuß unauffällig restauriert, nur geringfügig berieben, sehr gut erhalten.

Schlagwörter: Einbände, Frankreich, Theologie

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1.400,--  Bestellen
1 Einband – Rotbrauner Maroquin-Einband „à la fanfare“ mit floraler Rücken- und Deckelvergoldung und Goldschnitt. Inhalt: Mazarini, (Guilio). David ristorato. La terza parte de discorsi su’l cinquantesimo salmo. II. Teil (von 3). Roma, Luigi Zannetti (1601). 4° (25,3 x 19 cm.). 590 S., [81] Bl. mit gestoch. Frontispiz.

Prachtvoller italienischer Fächereinband (Relieure à la fanfare) der Spät-Renaissance. – Deckelornamentik mit Rankenwerk um ein ovales Mittelfeld und vier Vogelmotiven in den Ecken, eingefasst in ornamentale Filette. Rücken unterteilt in sechs Segmente mit wiederholten Fleurons. – „Dem Nicolas Ève wird nach alter Überlieferung, aber ohne Beweise, die Einführung eines neuen Dekorationsstiles, des sogenannten „Fanfares“-Stiles zugeschrieben, der von den Entrelacs à la Grolier und dem Bandwerk der Henri-II-Bände ganz abweicht. Bei den Dekorationen „à la fanfare“ ist das Bandwerk nicht verschwunden, aber eng geführt, Vierpässe, Sechspässe und Achten <8> bildend. In die so entstehenden kleinen Öffnungen in dem Bandwerk sind kleine Blütenstempel eingesetzt, die größeren Öffnungen dagegen sind durch spiralförmige leichte Ranken mit Blumenkelchartigen Ansätzen und naturalistische Lorbeer-, Palmen- und Eichenzweige ausgefüllt. … Das Charakteristische und am meisten in die Augen fallende an dieser Dekoration sind die erwähnten Spiralen und die naturalistischen Zweige. Der seltsame, nichts besagende Ausdruck „fanfares“ ist für dieses Muster erst im 19. Jahrhundert aufgekommen. Nämlich der Bibliophile Charles Nodier hatte sich um 1830 ein im Jahr 1613 gedrucktes Buch mit dem Titel „Les Fanfares et Courvées abbadesques“ von dem Pariser Buchbinder Thouvenin in dem eben geschilderten historischen Stile einbinden lassen, nach diesem Buch wurden fortan jene Einbanddekorationen „à la fanfare“ genannt“ (H. Loubier, Der Bucheinband S. 191). – Fuß mit kleiner Fehlstelle am vorderen Gelenk, sonst sehr gut erhalten.

Schlagwörter: Einbände, Italie, Italien, Renaissance, Theologie

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3.500,--  Bestellen
1 Camoes, Luiz de. Os Lusiadas. Poema em dez cantos. Acompanhado da versao franceza do mesmo poema por Fernando de Azevedo. Precedido de um prologo por Pinheiro Chagas socio effectivo da Academia Real das Sciencias. Desenhos de (Museu Nacional) Soares dos Reis – Gravuras de J. Pedroso. Lisboa, Imprensa Nacional (Duarte J. Dos Sanctos) 1878. Gr.-4° (34 x 28 cm.). XXXVIII, 337 S., [1] Bl. mit Frontispiz u. 11 Holzstich-Tafeln von E. Deschamps, Pastor u. A. S. Reis nach E. Mas u. J. Pedroso. Geglätteter Kalbslederband d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rückenverg. u. blindgepr. Dckelfiletten (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden).

Erste Ausgabe mit diesen Illustrationen. Text in Portugisisch und Französisch. – L. de Camoes (1524 oder 1525-1580), einer der bedeutendsten Dichter Portugals und der portugiesischen Sprache, schildert im Stil klassischer Epen mit Anklängen an die Odyssee und die Aeneis und unter Rückgriff auf die griechische und römische Mythologie, die Entdeckung des Seewegs nach Indien durch Vasco da Gama. – Prachtvoll gebundene illustrierte Ausgabe des „bedeutendsten und berühmtesten Werk der portugisischen Dichtung… Als Epos eines nationalen Kollektivbewußtseins, dem der Dichter seine Stimme verleiht, übten die Lusiaden in ganz Europa Faszination aus. In Deutschland entstanden zu Beginn des 19. Jh.s gleich mehrere Übersetzungen; die Brüder Schlegel und Alexander v. Humboldt widmeten dem Epos Studien…“ (Albin Eduard Beau). – Einband etwas berieben und am Fuß mit rep. Einriß, am Anfang etwas braunfleckig, schönes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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320,--  Bestellen
1 Hugo, Victor. Napoléon le Petit. Édition définitive d’après les manuscrits originaux. Paris, J. Hetzel & Cie. 1882. Gr.-8°. [2] Bl., 355, (1) S. Schwarzer Maroquineinband d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel, Rückenverg., Deckelfiletten, Innenkantenverg. u. Kopfgoldschnitt. (Œuvres complètes de Victor Hugo; Histoire tome 1).

Vicaire IV, 310. – Entgültige Ausgabe. Die erste Ausgabe erschien bereits 1852. – „Beim Ausbruch der Februarrevolution 1848 war er zunächst begeistert, schlug sich nach dem Juni-Aufstand der Pariser Arbeiter aber auf die Seite des konservativen „Parti de l’ordre“ und dann auf die des neugewählten Präsidenten Louis-Napoléon Bonaparte. Zum konservativen Abgeordneten gewählt, verwirrte er jedoch seine politischen Freunde durch sozial engagierte und politisch liberale Reden … Als Hugo sich gegen den Staatsstreich auflehnte, mit dem sich Bonaparte am 2. Dezember 1851 zum Präsidenten auf Lebenszeit machte, wurde er kurz inhaftiert und anschließend aus Frankreich verbannt. Er ließ sich auf den französischsprachigen, aber zu England gehörenden Kanalinseln nieder, erst auf Jersey und dann auf Guernsey, in Saint Peter Port, wo er das Hauteville House bewohnte. Von hier aus attackierte er Bonaparte, der sich am 2. Dezember 1852 als Napoléon III. zum Kaiser hatte ausrufen lassen, satirisch als „Napoléon le Petit“, als „Kleinen Napoleon“ (im Vergleich zu seinem großen Onkel)“ (Wikipedia). – Sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Handeinband.

Schlagwörter: Einbände, Frankreich, Geschichte

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280,--  Bestellen
01 Van de Velde – Hofmannsthal, Hugo v. Alkestis. Ein Trauerspiel nach Euripides. Leipzig, Insel Verlag 1911. 8°. [8], 48, [8] S. Dunkelbrauner Originalecrasélederband mit goldgepr. Deckelvignette, Deckelfileten, Kopfgoldschnitt u. marmorierten Vorsätzen (signiert: Weimar KGS).

Brinks 93. Sarkowski 759 VA. W.-G.² 47. – Erste Ausgabe. – Eines von nur 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Handeinband nach Entwurf von Henry van de Velde. – Die Exemplare der Vorzugsausgabe wurden in der Großherzoglich Sächsischen Kunstgewerbeschule Weimar gebunden; hinterer Innendeckel mit deren vergoldetem Prägestempel. – „Nun war Kippenberg seit 1912, seit dem Erfolg von van de Veldes Handeinband für Hofmannsthals ‚Alkestis‘, in steigendem Maße eingenommen für die Kunst van de Veldes [und] ein drittes Feld gemeinsamer Arbeit für Kippenberg und van de Velde eröffnet: die Anfertigung streng limitierter Vorzugsausgaben von 30, höchstens 50 Exemplaren, die der Großherzoglichen Kunstgewerbeschule übertragen wurde. Hofmannsthal lobte den Einband als ein „richtiges wahrhaft elegantes Stück Kunstgewerbe“. Noch stärker als dieses gedrechselte Lob hatte Kippenberg das Votum der Kunden überzeugt, waren doch die 30 Exemplare bereits bei Erscheinen vergriffen“ (J. D. Brinks, S. 189). – Rücken wie immer aufgehellt, Gelenke stellenweise angeplatzt und restauriert, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Jugendstil, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben

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600,--  Bestellen
1 (Mouhy, Charles de Fieux de). Les mémoires de Madame la Marquise de Villenémours. Ecrits par elle-même, & rédigés par Madame de Mouhy. Premiere (et second) partie (de 4). Teil I u. II (von 4) in einem Band. La Haye, A. von Dole 1747. 12° (12,5 x 7,5 cm.). [2] Bl., VIII, 124 S., [1] Bl. Weinroter Maroquin-Lederband mit goldgepr. Rückensch., reicher Rückenverg., Deckelfiletten, Innenkantenverg. u. Goldschnitt.

Erste Ausgabe des ersten Teils der wohl fiktiven galanten Memoiren. – Der franz. Schriftsteller C. de Fieux de Mouhy (1701-1784), seit 1736 Mitarbeiter von Voltaire, wurde im April 1741 in der Bastille inhaftiert weil er ohne Genehmigung das Buch „Les mille et une faveurs“ veröffentlichte. Außerdem arbeitete er als Literaturkritiker und Theaterhistoriker. – Einband etwas berieben, stellenweise etwas gebräunt und leicht fleckig, sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Erotica

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100,--  Bestellen
1 Chaulieu, (Guillaume Amfrye de). Oeuvres. D’après les manuscrits de l’auteur. 2 Bände. La Haye, Gosse Junior (eig. Paris, Cazin) 1777. 12° (12,5 x 7,5 cm.). XII, 288 S.; 311 S. mit gestoch. Frontispiz. Weinrote Maroquin-Lederbände d. Zt. mit goldgepr. Rückensch., reicher floraler Rückenverg., Deckelfiletten, Innenkantenverg. u. Goldschnitt.

Brissart-Binet 60. Brunet I, 1826. Manuel du Cazinophile 90, I. Cioranescu 18942. Cohen/Ricci 231. – „Le plus ancien ouvrage appartenant à la collection des petits formats de Paris“ (Manuel du Cazinophile). – Die Bände erschienen gleichzeitig auch mit abweichender Kollation (310 u. 357 S.) und in etwas kleinerem Format. – Sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Gesamtausgaben

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240,--  Bestellen
1 Duval, Valentin Jameray. Oeuvres. Précédées des mémoires sur sa vie. 3 Bände. Londres (eig. Paris), o. Dr. 1785. 12° (12,5 x 7,5 cm.). [2] Bl., 278 S.; [2] Bl., 247 S.; [2] Bl., 227 S. mit gestoch. Frontispiz von Delvaux. Weinrote Maroquin-Lederbände d. Zt. mit goldgepr. Rückensch., reicher floraler Rückenverg., Deckelfiletten, Innenkantenverg. u. Goldschnitt.

ADB V, 499 f. – Zweite Gesamtausgabe; die erste Ausgabe erschien 1784 bei Treuttel in Straßburg und St. Petersburg. – Biographie und Gesamtausgabe der Werke des franz. Numismatikers V. J. Duval (1695-1775). – „Mit großem Interesse wandte sich D. der Geschichte und ihren Hülfswissenschaften zu. In Begleitung des Prinzen Franz von Lothringen, späteren Gemahls der Kaiserin Maria Theresia, machte er 1718 Reisen nach Paris, Belgien und Holland und wurde 1719 zum Oberbibliothekar und Professor der Geschichte an der Hochschule in Luneville ernannt. Seine Vorträge, anregend und geistvoll, fanden großen Beifall und zwei später berühmte Engländer, Chattam und Pitt, wurden seine Schüler. … Als Lothringen (1738) in den Besitz des Königs Stanislaus überging, folgte D. dem Herzoge Franz nach Florenz und 1743 nach Wien, wo ihm der Kaiser, sein alter Gönner, 1748 die Stelle eines Directors des kaiserlichen Münz- und Antikencabinets übertrug. Hier fiel ihm zuerst die Aufgabe zu, die von Heräus vereinigten kaiserlichen Sammlungen mit den zwei gelehrten Numismatikern Frölich und Kell zu ordnen und zu beschreiben, … Unter seinen Zeitgenossen erregten das größte Interesse sein eigenartiger Charakter und seine Lebensschicksale, über welche letztere er Aufzeichnungen hinterließ auf deren Grundlage nach seinem Tode in deutscher und französischer Sprache Biographien erschienen“ (K. Weiß in ADB). – Sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Gesamtausgaben

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280,--  Bestellen
1 (Forteguerri, Niccolò). Richardet. Poeme. 2 Bände. Londres (eig. Paris, Valade) 1781. 12° (12,5 x 7,5 cm.). 215 S.; 213 S. mit 2 gestoch. illustr. Titeln. Weinrote Maroquin-Lederbände d. Zt. mit goldgepr. Rückensch., reicher floraler Rückenverg., Deckelfiletten, Innenkantenverg. u. Goldschnitt.

Vgl. Brunet I, 1604. Ebert 3593. – Der zuerst 1738 erschienene „Il Ricciardetto bleibt der zwar Überspitzte, aber ungemein geistreiche Abschluß des italienischen Heldenepos“ (KLL. V1, 257 f.). – Sehr gutes prachtvoll gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände

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200,--  Bestellen
1 Keller, Gottfried. Die drei gerechten Kammacher. Erzählung. Mit sechs Originalradierungen von Alfred Coßmann. Wien, Verlag der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst 1915. 4°. 54 S. mit 6 Orig.-Radierungen. Prgt. d. Zt. mit Deckelillustration u. kalligr. Deckeltitel (Einband: Grieb u. Leuenberger, Burgdorf).

Erste Ausgabe mit diesen Illustrationen. „Druck der k. k. Hof- und Staatsdruckerei in Wien“. – Schöner Handeinband der Schweizer Buchbinderei. – Vereinzelt geringf. braunfleckig, schönes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Handeinband, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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160,--  Bestellen
1 (Séran de la Tour, Abbé). L’ art de sentir et de juger en matière de goût. Nouvelle édition, revue et corrigée par M. Rolland. Strasbourg, L’imprimerie de la Société Typographique 1790. 8°. [2] Bl., XXXVIII, 432 (sic. 280) S., [2] Bl. Kalbsledereinband d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rückenverg., Deckelfiletten, Steh- u. Innenkantenverg. u. Goldschnitt.

Barbier, I, 296. Cicognara 1069. – Zweite von Rolland bearbeitete Ausgabe der zuerst 1762 erschienenen Arbeit zur Ästhetik. Das erfolgreichste Werk des aus der Normandie stammenden Historikers Séran de la Tour (biogr. Daten unbekannt). – Der Bearbeiter Rolland war Bibliothekar von Karl II. August Christian, Herzog von Pfalz-Zweibrücken (1746-1795). – Modernes Exlibris, Vorzugsausgabe auf großem Vélin in einem prachtvollen zeitgenössischen Einband.

Schlagwörter: Ästhetik, Einbände

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320,--  Bestellen
1 (Gesenius, Justus u. David Denicke). Hannoversches Kirchen-Gesang-Buch. Nebst einem Anhange neuer Gesänge und einem Gebetbuche. Auf Sr. Königl. Groß-Britannischen Majestät allergnädigsten Befehl herausgegeben. – Beigebunden: Episteln und Evangelia auf alle Sonn- und Fest-Tage, nebst den festlichen Vorlesungen. Mit beygefügter harmonischen Geschichte des Leidens, Todes und der Auferstehung Jesu Christi, wie auch der Beschreibung von der Zerstörung der Stadt Jerusalem. 45. Aufl. 3 Teile in 1 Band. Hannover, Verlag des Moringschen Waysenhauses u. O. C. Schlüter 1815 u. 1816. Kl.-8°. [3] Bl., 660, 141, (3) S.; Titel, 112 S. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel, Rückenverg., floraler Deckelverg., goldgepr. Deckelmonogramm u. gepunztem Goldschnitt.

Erschien zuerst bereits 1692 unter dem Titel „Hannoverisches vollständiges Gesang-Buch…“ bei N. Förster (vgl. VD17 23:670811A). – Kanten u. Gelenke etwas berieben, vord. Innengelenk etwas angeplatzt, längerer zeitgenöss. Besitzvermerk a. V., gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Gesangbücher, Hannover, Lieder, Schleswig-Holstein

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160,--  Bestellen
1 Dickens, Charles. Dombey and son. With illustrations by H(ablot) K(night) Browne. London, Chapman and Hall o. J. (um 1850). 8°. XVI, 624 S. mit radierten Frontispiz, rad. illustr. Titel u. 38 Radierungen. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild mit reicher Rückenverg., Deckelfiletten, Innenkantenverg. u. marm. Schnitt

Zweite Buchausgabe, die erste Ausgabe erschien 1848 bei Bradbury and Evans. – Mit der Tafel „On the dark road“ (gegenüber S. 547); in den Zeilen 5 und 6 von unten auf S. 284 jeweils „Delight“ statt „Joy“ (Eckel 74); S. 324 (letzte Zeile) hier mit dem korrigierten Druckfehler „Captain“ statt „Capatin“ in der ersten Ausgabe. – Der engl. Künstler H. K. Browne (1815-1882) traf Charles Dickens im Frühjahr 1836, als dieser einen Illustrator für Die Pickwickier suchte. Eine seiner Radierungen signierte Browne mit dem Pseudonym „Phiz“, weil er fand das es gut mit dem Pseudonym „Boz“ von Ch. Dickens harmonierte. Die bekanntesten von Phiz illustrierten Bücher von Dickens sind David Copperfield, Die Pickwickier, Dombey und Sohn, Martin Chuzzlewit und Bleak House. – Rücken etwas berieben, vord. Gelenk unauffällig restauriert, Vorsätze etwas braunfleckig, sehr schönes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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220,--  Bestellen
1 Braun, Lily. Die Liebesbriefe der Marquise. München, Langen (1912). 8°. XII, 466 S. OHprgt. mit goldgepr. Rückentitel u. dez. Rückenverg.

Schönes Exemplar im dekorativen Halbpergamenteinband.

Schlagwörter: Einbände, Pergament, Pergamenteinband

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32,--  Bestellen
1 Daudet, Alphonse. Sappho. Ein Pariser Sittenbild. (Ins Deutsche übertragen von Marcelle Klein). Zürich, Büchergilde Gutenberg 1961. 4°. 229 S. mit Titelbild und Illustrationen von Charles Hug. OHprgt. mit goldgepr. Rückentitel.

Von Charles Hug auf dem Titelbild signiert. – Die oberen Einbandecken leicht best., gutes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Halbpergament, Illustrierte Bücher, Pergament, Signierte Bücher

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22,--  Bestellen
1 Horatius Flaccus, Quintus. Quinti Horatii Flacci Opera. Cum novo commentario ad modum Joannis Bond. Paris, Didot 1855. Kl.-8°. XLVI, 299 S. mit 16 (7 ganzs.) mont. Orig.-Photographien u. 2 photogr. doppelblattgr. Karten (Albuminabzüge). Weinroter Orig.-Maroquinband mit goldgepr. Rückentitel, Rückenverg. u. goldgepr. Deckelvignetten, Innenkantenverg. sowie Goldschnitt.

Brunet III, 325. Engelmann-Preuss 284. Graesse III, 357. Roosens/Salu 5139. Vicaire IV, 167 f. – Erste Ausgabe der Luxusausgabe mit Seiteneinfassungen in Rot sowie mont. Landschaftsaufnahmen und Aufnahmen nach Zeichnungen von Felix Joseph Barrias statt der Holzstich-Illustrationen in der Normalausgabe. – Eines der frühesten Beispiele für die Verwendung von Photographien in der Buchillustration. – „Charmante édition présentant un exellent texte, un commentaire latin rédigé avec autant de savoir que de goût par M. Dübner, une vie d’Horace en français par M. Noël des Vergers, une préface intéressante de M. Ambroise-Firmin Didot. Le volume est décoré d’un joli frontispice et de vignettes pour chaque livre, par M. Barrias, et des exemplaires ont de plus les plans de la villa d’Horace et des campagnes environnantes, dressés par M. Rosa, et en outre les vues de ses campagnes, dessinées sur les lieux par M. Benouville“ (Brunet). – „The editor of the Horace refers to photography as the ‚marvel of our century‘ … occassionally photographs of engravings were vitilized in books of poems as a vehicle to reproduce drawings or engravings: the 1855 Horace … In both cases photographs replace engravings, assuming more of a functional than esthetic role“ (The Truth Lens 179 zu Virgilius, Carmina Omnia, Ebda 1858). – Durchgehend leicht gebräunt, die Fotografien wie immer etwas ausgebleicht, schönes Exemplar im dekorativen Verlagseinband.

Schlagwörter: Altphilologie, Antike, Einbände, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Literatur, Original-Photographie

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350,--  Bestellen
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