Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Ginsburger, Roger. Frankreich Die Entwicklung der neuen Ideen nach Konstruktion und Form. Wien, Anton Schroll & Co. 1930. 4° (29 x 23 cm.). 132 S. mit 183 Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag (von El Lissitzky. (Neues Bauen in der Welt, Herausgegeben von Joseph Ganthner, Band III).
Bolliger, Dokumentations-Bibliothek VI, 26 f. (mit Abb.). Heiting/Jaeger I, 394 ff. (mit zahlr. Abb.). Jaeger 0714. Kruft 483. Lissitzky-Küppers Tafel 158. – Erste Ausgabe. – „(U)nter Friedrich Meyer (1876-1946), der den Verlag seit 1914 leitete, wurde zeitgenössische österreichische Architektur gefördert und mit der 1928 konzipierten Buchreihe „Neues Bauen in der Welt“ sogar der Anschluss an die internationale Avantgarde gesucht… Deren Herausgeberschaft übernahm der Kunsthistoriker Joseph Gantner, zugleich Schriftleiter der Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“. Wohl von ihm wurde El Lissitzky, der Frankfurt im Spätsommer 1928 besucht hatte, für die Gestaltung der Einbände und Umschläge von drei die Reihe eröffnenden „Nationenbänden“ gewonnen…“ (R. Jaeger). – Von den geplanten sechs Bänden erschienen noch Band I El Lissitzky. Russland; Band II Richard J. Neutra. Amerika; IV Heinrich Kulka. Adolf Loos. Das Werk des Architekten und Band VI. Josef Frank. Die internationale Werkbundsiedlung Wien 1932. Der Band V von W. Gropius. „Das Hochhaus“ ist nie erschienen. – Kanten des Schutzumschlags etwas berieben, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bauhaus, France, Frankreich, Neues Bauen, Photographie |
800,-- | ![]() |
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| Lissitzky, El. Russland. Die Rekonstruktion der Architektur in der Sowjetunion. Wien, Anton Schroll & Co. 1930. 4° (29 x 23 cm.). 103 S. mit 104 Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag. (Neues Bauen in der Welt, Herausgegeben von Joseph Ganthner, Band I).
Bolliger, Dokumentations-Bibliothek VI, 26 f. (mit Abb.). Heiting/Jaeger I, 394 ff. (mit zahlr. Abb.). Jaeger 0714. Kruft 483. Lissitzky-Küppers Tafel 158. – Erste Ausgabe. – „(U)nter Friedrich Meyer (1876-1946), der den Verlag seit 1914 leitete, wurde zeitgenössische österreichische Architektur gefördert und mit der 1928 konzipierten Buchreihe „Neues Bauen in der Welt“ sogar der Anschluss an die internationale Avantgarde gesucht… Deren Herausgeberschaft übernahm der Kunsthistoriker Joseph Gantner, zugleich Schriftleiter der Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“. Wohl von ihm wurde El Lissitzky, der Frankfurt im Spätsommer 1928 besucht hatte, für die Gestaltung der Einbände und Umschläge von drei die Reihe eröffnenden „Nationenbänden“ gewonnen…“ (R. Jaeger). – Von den geplanten sechs Bänden erschienen noch Band II Richard J. Neutra. Amerika; Band III Roger Ginsburger. Frankreich; IV Heinrich Kulka. Adolf Loos. Das Werk des Architekten und Band VI. Josef Frank. Die internationale Werkbundsiedlung Wien 1932. Der Band V von W. Gropius. „Das Hochhaus“ ist nie erschienen. – Kanten des Schutzumschlags etwas berieben, sehr gutes Exemplar mit dem roten Preisaufkleber (″Neuer Preis nur RM. 4.50, Leinen RM. 6.50“). Schlagwörter: Bauhaus, Neues Bauen, Photographie |
800,-- | ![]() |
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| (Duplessy, Joseph). Le guide indispensable du voyageur sur les chemins de fer de la Belgique. Ouvrage rédigé sur des documens authentiques. Bruxelles, E. Landoy 1845. Kl.-8° (17 x 13,5 cm.). [2] Bl., 278 S. mit 9 lithogr. Tafeln, 5 gefalteten Stadtplänen und 1 gefalteten Karte. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Romantikervergoldung.
Erste Ausgabe des frühen belgischen Eisenbahn-Reiseführers. – Beigebunden: (Laven, Philipp). Guide de l’étranger à Trèves. Description de cette ville, de antiquités et de ses environs. Troisième édition. Trèves, Fr. Lintz 1861. [4] Bl., 112 S. – Beigebunden: Ditzler, Anton. Der Rhein von Cöln nach Mainz. The Rhine from Cologne to Mayence. Köln und Aachen, Ludwig, Kohnen o. J. (um 1850). 13, (3) S. und Stahlstich-Panorama des Rheinlaufs (ausgefaltet 16 x 140 cm.). – Das Panorama nach dem zweiten Segment durchgerissen, stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Belgien, Belgium, Eisenbahn, Railroads, Reiseführer, Rhein, Trier |
160,-- | ![]() |
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| Tischner, Rudolf. Über Telepathie und Hellsehen. Experimentell-theoretische Untersuchungen. Wiesbaden, J. F. Bergmann 1920. Gr.-8°. [4] Bl., 125 S., 4 Tafeln, [1] Bl. Halbleinenband der Zeit (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden). (Grenzfragen des Nerven- und Seelenlebens, Band 106).
Erste Ausgabe. – Der bekannte Augenarzt, Parapsychologe und Medizinhistoriker R. Tischner (1879-1961) beschäftigte sich intensiv mit parapsychologischen Phänomenen, der Telekinese, Telepathie und dem Okkultismus. Er führte in diesen Richtungen zahlreiche Versuche durch und verfasste zum Teil umfangreiche Werke darüber. Er gehörte zu den ersten Forschern im europäischen Raum, die den Begriff der „außersinnlichen Wahrnehmung“ (engl. extrasensory perception / ESP) prägten und nutzten, lange bevor dieser durch J. B. Rhine in den USA populär wurde. – Stempel auf dem Titel, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Hellsehen, Okkultismus / Geheimwissenschaften, Parapsychologie, Telepathie |
50,-- | ![]() |
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| Krüger, Johann Gottlob. Naturlehre. Zweyter Theil (in 2 Teilen), welcher die Physiologie oder Lehre von dem Leben und der Gesundheit der Menschen in sich fasset, und mit accuraten Kupfer-Tabellen erläutert. 2 Teile in 1 Band. Halle im Magdeburgischen, Carl Herrmann Hemmerde 1742-1743. 8°. [4] Bl., 376 S.; [27] Bl., S. 377-786, [39] Bl. mit gestoch. Portrait, 2 gestoch. Titelvignetten und 21 gefaltete Kupfertafeln. Moderner Schweislederband.
ADB XVII, 231. Meusel VII, 382. Poggendorff I, 1322. – Erste Ausgabe. – In sich abgeschlossener zweiter Teil des dreiteiligen Hauptwerkes des Autors. Die hier nicht vorliegenden Teile I und III beinhalten die eigentliche „Naturlehre“ (1740) und die „Pathologie, oder Lehre von den Kranckheiten“ (1749). Ein später erschienener vierter Teil über die Chemie stammt nicht von Krüger. – Johann Gottlob Krüger (1715-1759) begann bereits „im Alter von 19 Jahren 1734 philosophische Vorlesungen an der Universität (Halle) zu halten, wurde 1737 Magister und, nachdem er seiner geschwächten Gesundheit wegen längere Zeit in Schlesien verweilt hatte, 1742 Doctor der Medicin, dann im folgenden Jahre Professor. Im J. 1751 wurde er als Professor der Philosophie und Medicin nach Helmstädt berufen“ (W. Heß in ADB). – Einband fachgerecht erneuert, die Tafeln teils mit restaurierten Randläsuren und braunfleckig, sonst nur stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Physiologie |
240,-- | ![]() |
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| Schiller, Friedrich. Sämtliche Werke. (Auf Grund der Originaldrucke herausgegeben von Gerhard Fricke und Herbert G. Göpfert in Verbindung mit Herbert Stubenrauch). 4., durchgesehene Auflage. 5 Bände. München, Carl Hanser (1965-1967). 8°. Graublaue Orig.-Lederbände mit goldgepr. Rückentiteln, Deckel-Monogramm und Kopfgoldschnitt.
Sehr gutes Exemplar der schönen Lederausgabe. Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Gesamtausgaben |
120,-- | ![]() |
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| Bonnieux, Yves. Horoldamba, le petit Mongol. Photos: Ergy Landau. Collection dirigée par Alex Grall. Paris, Calmann-Lévy (1957). 4°. [24] Bl. mit 47 teils doppelblattgr. und ganzs. Fotografien. Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag.
Le Guen, Cent cinquante ans de photolittérature pour les enfants S. 112 ff. – Einzige Ausgabe des seltenen franz. Foto-Bilderbuchs. – „Tout au long de sa carrière, Ergy Landau, une des principales actrices de la photographie française des années 1930 à 1950, a reçu dans son studio parisien des centaines d’enfants, dont les portraits non posés se retrouvent dans toutes les revues et journaux de l’époque. Proche des nouvelles pédagogies, elle a également réalisé un ouvrage avec la pédagogue anglaise Beatrix Tudor-Hart et photographié l’atelier du Père Castor. C’est tout naturellement que s’insèrent donc dans sa carrière deux publications pour enfants. … Avec la complicité d’Yves Bonnieux, elle réalise ensuite Horoldamba le petit Mongol qui fait le récit des aventures d’un enfant et de son poulain dans les steppes de Mongolie. Entre documentaire et fiction, le livre fait découvrir la vie et la culture d’ailleurs, le dressage des animaux, le montage des Yourtes, les jeux d’enfants et les fêtes familiales. La photographie y joue à parts égales avec le texte dans une mise en page très classique“ (L. Le Guen). – Umschlag leicht angestaubt, Gelenke etwas berieben, gutes Exemplar. Schlagwörter: Mongolei, Mongolen, Photobilderbücher, Photographically illustrated books, Photographie, Photography of children |
100,-- | ![]() |
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| Moser, Heinrich Christoph. Die Torfwirthschaft im Fichtelgebirge. Nürnberg, Riegel und Wießner 1825. 8°. VII, 174 S., [1] Bl. mit lithogr. Titelvignette und 5 Abbildungen auf 2 gefalteten lithogr. Tafeln. Marmorierter Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung.
Erste Ausgabe. Die Tafeln als „Tab. I-V“ bezeichnet sind hier auf 2 gefaltete Blätter gedruckt. Sie zeigen u. a. einen Grund- und Aufriß einer „Torfschupfe“ zur Aufbewahrung des Torfs; Torfgebäude im Kgl. Forstrevier Weißenstadt, Torfverkohlungsöfen; einen Kalksteinbrennofen, eingerichtet auf Torffeuerung und zugleich zum Brennen von Ziegelsteinen; eine Zeichnung des Torfziegelofens im Weißenstädter Revier. – Heinrich Christoph Moser (1771-1852), „Königl. Preuß. Forst-Kommissar in Bayreuth“, „veröffentlichte schon vor seinem Studium an der Universität Erlangen 1791 sein erstes noch anonym verfasstes Werk »Ueber Feld- und Gartenprodukte, mit Rücksicht auf das Klima in Deutschland«. Das war für Moser ein guter Start in seine bis zum hohen Alter mit großem Fleiß betriebene forstliche Schriftstellertätigkeit, konnten doch von Moser insgesamt elf Bücher und 17 Zeitschriftenbeiträge ermittelt werden. Schon diese elf Bücher zeichnen Moser als sehr produktiven forstlichen Schriftsteller aus. Darüber hinaus veröffentlichte er aber auch zu fast allen damals diskutierten forstwirtschaftlichen Problemen seine Standpunkte und praktische Erfahrungen als langjährig tätiger Forstmeister in den zeitgenössischen forstlichen Fachzeitschriften. Die Palette der von ihm behandelten Themen umfasste Forstorganisation, Forsttaxation (Forsteinrichtung), Forstkulturwesen (Waldbau), Forstschutz und Waldnebennutzungen. Mosers Hauptwerk war das Buch »Die Torfwirtschaft im Fichtelgebirge «, das 1825 erschienen ist und das damals im deutschen Forstwesen sehr gelobt wurde“ (B. Bendix, Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft 119). – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bavarica, Fichtelgebirge, Torfkohle |
180,-- | ![]() |
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| Fessler, (Ignaz Aurelius). (Sämmtliche Werke). 20 Bände (von 22) in 15. Karlsruhe 1800-1816. 8°. Mit 20 gestoch. Frontispizen und Titelblättern. Halbleinenbände um 1900 mit goldgepr. Rückentiteln.
Vgl. Goedeke V, 493 f. NDB V, 103 f. – Karlsruher Nachdruck der ersten Gesamtausgabe. – I-III. Marc Aurel (4 Teile); V. Alexander der Eroberer; VI. und VII. Die Alten und die neuen Spanier; IX. Abälard und Heloisa (Teil 2); X. Der Nachtwächter Benedict; XI. Attila, König der Hunnen; XIII/XIV. Mathias Corvinus, König der Hungarn; XV/XVI. Aristides und Themistocles; XVII/XVIII. Theresia; XIX. Bonaventura’s mystische Nächte; XX. Lotario oder der Hofnarr; XXI/XXII. Alonso. – I. A. Fessler (1756-1829) „verkehrte unter anderem mit Fichte, Jean Paul und Zacharias Werner und bahnte auf Reisen zahlreiche literarische Beziehungen an. 1803 kaufte er Gut Kleinwall bei Berlin und bewirtschaftete es neben reger literarischer Tätigkeit bis 1807. Durch französische Plünderungen ruiniert, wurde er durch Vermittlung eines seiner Schüler Lehrer der orientalischen Sprachen an der Alexander-Newsky-Akademie in Sankt Petersburg. Auch hier konnte er sich nicht behaupten. 1810 entlassen, kämpfte er mit Not, machte sich aber um die deutsche Kolonie sehr verdient. 1820 zum Superintendenten in Saratow ernannt, beendete er schließlich sein bewegtes Leben als Generalsuperintendent in Sankt Petersburg“ (G. Gugitz in NDB). – Band VIII und XII fehlen. – Gutes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
160,-- | ![]() |
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| Rückleben, Hermann und Hermann Erbacher (Hrsg.). Die Evangelische Landeskirche in Baden im „Dritten Reich“. Quellen zu ihrer Geschichte. Im Auftrag des Evangelischen Oberkirchenrats Karlsruhe. 6 Bände. Karlsruhe, Evangelischer Presseverband für Baden 1991-2005. Gr.-8°. Orig.-Leinenbände. (Veröffentlichungen des Vereins für Kirchengeschichte in der Evangelischen Landeskirche in Baden, Band 43-62).
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Badenia, Geschichte, Nationalsozialismus |
70,-- | ![]() |
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| Hoffmann, C(hristoph) L(udwig v.). Abhandlung von den Pocken. I. Erster Theil, worinn die Erzeugung der Pockenmaterie und andrer ansteckenden Krankheiten vor Augen geleget wird. – II. Von der Empfindlichkeit und Reizbarkeit der Theile; Als eine Einleitung zum zweyten Theile von den Pocken. – III. Anhang zum ersten Theile von den Pocken, worinn die angegebene Ursache von der Assimilation der ansteckenden Fiebermaterien ferner erwiesen und die Existenz der Pockendrüsen außer Zweifel gesetzt wird. – IV. Nachtrag zum Anhange des ersten Theiles von den pocken, worin die Recension, welche den Anhang beurtheilet, und in dem 33ten Bande der allgemeinen deutschen Bibliothek geliefert ist, beantwortet wird. 4 Teile in 1 Band. Münster und Hamm, Philipp Heinrich Perrenon und Kassel, Phillipp Otto Hampe 1770-1779. 8°. C, [2] Bl., 304 S., [1] Bl.; [6] Bl., 270 S.; [1] Bl., 108 S.; 19 S. mit 2 gestoch. Titelvignetten und 1 gefalteten Kupfertafel zu Teil III. Moderner Lederband mit goldgepr. Rückenschild.
Hirsch-Hübotter III, 241. Proksch I, 136. VD18 11078375. – Sehr seltene ausführliche Abhandlung des bedeutenden Münsteraner Mediziners. 1789 erschien noch ein zweiter Band „Pathologie der Pockenkrankheit“. – C. L. Hoffmann (1721-1807) wurde „bereits am 14.09.1763 (von) Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels, Kurfürst von Köln und Bischof von Münster, auf Empfehlung seines münsterischen Ministers Franz von Fürstenberg Hoffmann zum Leibarzt ernannt. Im Jahre 1764 trat der Gelehrte gegen ein Jahresgehalt von 200 Reichstalern offiziell in die Dienste des Hochstifts Münster. Er erhielt daneben aber auch ausreichend Gelegenheit für Nebeneinnahmen, vor allem in seiner ausgedehnten Praxis. Hoffmann oblag nun die Aufsicht und die Reform des Medizinalwesens im ausgedehnten Fürstbistum. … Hoffmanns Medizinalverordnung fand über die Grenzen des Fürstbistums hinweg hohe Anerkennung. Justus Möser hielt sie für ein auf ihrem Gebiete epochemachendes Werk, und die Osnabrücker Regierung bestellte 100 Exemplare, um ihre Einführung im dortigen Hochstift zu prüfen. … Neben seiner organisatorischen Tätigkeit in Münster und Kassel setzte Hoffmann auch seine Privatstudien fort, als deren Ergebnis eine ganze Reihe von Schriften während seiner Münsteraner Zeit entstanden. Seine Schrift „Vom Scharbock – womit der Skorbut gemeint ist –, von der Lustseuche und der Verhütung der Pocken im Angesichte …“ wurde oben bereits genannt. Die Pockenkrankheit war es, die ihn vor allem beschäftigte und über die er sich in mehreren Schriften ausließ, so vor allem in seinem Werk „Abhandlung von den Pocken: erster Theil, worin die Erzeugung der Pockenmaterie und anderer ansteckender Krankheiten vor Augen gelegt wird“, das 1770 in Münster und Hamm erschien. Zu Hoffmanns Zeiten mußte man sich mit einer sehr zweifelhaften Impfmethode, die man auch als Inokulation oder Variolation bezeichnete, begnügen. Die Methode bestand darin, daß man den Pockeneiter eines kranken Menschen auf einen gesunden übertrug und somit die Pocken auslöste. Der Kunst des Arztes war es nun anheimgestellt, für diese Impfung einen möglichst günstigen Zeitpunkt zu wählen, oder im Stil jener Zeit ausgedrückt, darauf zu achten, „daß die Luft gesund war“. Nur dann bestand die Chance für einen vollkommen gesunden Menschen, die Impfung unbeschadet zu überstehen und bei der nächsten Pockenepidemie, die vielleicht auch mit anderen Krankheiten einherging, eine Immunität zu besitzen. Durch die Forderung nach „gesunder Luft“ bei der Impfung zeigt sich deutlich die damalige Vorstellung, daß Krankheiten durch die Luft übertragen würden; das Vorhandensein von Bakterien und Viren war ja noch unbekannt“ (H. Terhalle ausfühlich im Internetportal Westfaelische-Geschichte). – Stempel auf dem Vorsatz und Titelblatt, durchgehend im oberen Blattrand teils stärker wasserfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Pocken, Pockenschutzimpfung |
350,-- | ![]() |
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| Darwin, Charles. Die Bewegungen und Lebensweise der kletternden Pflanzen. Aus dem Englischen übersetzt von J(ulius) Victor Carus. Stuttgart, E. Schweizerbart’sche Verlagshandlung (E. Koch) 1876. VIII, 160 S. mit 13 Holzschnitten. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel.
Vgl. Freemann 860. – Erste deutsche Ausgabe. – Rücken etwas berieben, Stempel auf dem Vorsatz, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Botanik, Botany |
60,-- | ![]() |
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| Stobbaerts – Sliva, Milos. Bruselské toulky. Bruxelles, la perle du Brabant. Lepty Marcela Stobbaertse. Poznámka J. B. Gibeta. Praha, Soukromý tisk edice „Stribrna labut“ 1933. Folio (38 x 27,5 cm.). [10] leaves with title vignette and 7 (6 hand-colored) signed original etchings by Marcel Stobbaert. Original paper-covered boards with silver-stamped cover vignette.
No. 3 of 6 numbered copies of the deluxe edition (total edition of 41 copies); signed in the colophon by M. Stobbaerts, M. Sliva, and J. B. Gibeta, and inscribed by M. Sliva. – „Bruselské toulky. Bruxelles, la perle du Brabant. Napsal Milos Sliva. Sest Leptu Marcela Stobbaertse. Poznámka J. B. Gibeta. Vydano ke cti staroslavneho a krasneho mesta Bruselu vytiskla knihtiskarna Orbis v Praze pismem Weissova latinka v prosinci 1933 na rucnim papire Pannekoek. Typograficky upravil Rudolf Hála. Lepty vytiskl graficky zavod Jana Stence v Praze I. za technické spolupráce Václava Maska. Vydano bylo 41 vytisku s rucne kreslenym frontisicem, z nichz cisla 1 az 6 Marcel Stobbaerts rucne koloroval.“ (Brussels Wanderings. *Bruxelles, la perle du Brabant*. Written by Miloš Sliva. Six etchings by Marcel Stobbaerts. Note by J. B. Gibeta. Published in honor of the ancient and beautiful city of Brussels; printed by the Orbis printing house in Prague using Weiss Roman type in December 1933 on handmade Pannekoek paper. Typographic design by Rudolf Hála. Etchings printed by the Jan Štenc graphic workshop in Prague I, with the technical collaboration of Václav Mašek. Forty-one copies were issued featuring a hand-drawn frontispiece; of these, copies numbered 1 through 6 were hand-colored by Marcel Stobbaerts). – The Belgian painter, draftsman, and printmaker M. Stobbaerts (1899–1979)—grandson of the renowned Belgian painter Jan Stobbaerts—received his artistic training at the Royal Academy of Fine Arts in Brussels between 1915 and 1919 under the guidance of Constant Montald. As early as 1924, he was awarded the prestigious *Jeune Peinture Belge* prize. During the 1920s, he experimented extensively with Expressionism, Cubism, and Futurism before developing a more personal, often quieter visual language. His etchings, depicting forays through 1930s Brussels, capture the dynamic nature of everyday life in the city. They employ sharp, at times caricatural lines characteristic of the European avant-garde and the *Neue Sachlichkeit* (New Objectivity) movement of that era. The works draw inspiration from the socially critical and satirical art of the German artist George Grosz. Schlagwörter: Avantgarde, Brüssel, Deluxe edition, Nummerierte Bücher, Signed books, Signierte Bücher, Signierte Künstler-Graphik, Vorzugsausgaben |
2.400,-- | ![]() |
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| Prinzhorn, Hans. Bildnerei der Gefangenen. Studie zur bildnerischen Gestaltung Ungeübter. Berlin, Axel Juncker 1926. 4°. 60 S., [6] Bl. u. 176 teils farbigen und mont. Abbildungen im Text und auf Tafeln. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel.
Erste Ausgabe der als Ergänzungswerk zur „Bildnerei der Geisteskranken“ geltenden Monographie. – Rücken etwas berieben, Stempel auf dem Vorsatz, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Criminal psychology, Kunstgeschichte |
100,-- | ![]() |
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| Prinzhorn, Hans. Bildnerei der Geisteskranken. Ein Beitrag zur Psychologie und Psychopathologe der Gestaltung. Berlin, Julius Springer 1922. 4°. VIII, 361, (1) S. mit 187 teils farb. Abbildungen im Text und auf 20 Tafeln. Orig.-Halbleinenband.
NDB XX, 730 f. – Erste Ausgabe der „Bibel der Surrealisten“. – Bedeutende historische Dokumentation des bildnerischen Schaffens psychisch Kranker. – Der Psychologe und Sammler P. Prinzhorn (1886-1933), seit 1919 Assistent an die Psychiatrische Klinik der Univ. Heidelberg, „widmete sich der wissenschaftlichen Bearbeitung einer schon bestehenden kleinen Sammlung „psychopatho-logischer Kunst“. Bis zu seinem Ausscheiden 1921 konnte er die Bestände zu einer etwa 4500 Objekte umfassenden Sammlung von Malereien, Zeichnungen, Plastiken, Stickereien und illustrierten Texten Geisteskranker erweitern. Als Ergebnis der Bearbeitung erschien 1922 die grundlegende Abhandlung „Bildnerei der Geisteskranken, Ein Beitrag zur Psychologie und Psychopathologie der Gestaltung“ (³1983, engl. 1972). Nach verschiedenen, kurzfristigen Anstellungen an psychiatrischen Kliniken in Zürich, Dresden und Wiesbaden ließ sich P. Ende 1924 als Psychotherapeut in Frankfurt/Main nieder. Dort entfaltete er 1924-30 eine reiche publizistische Tätigkeit, ausgedehnte Vortragsreisen führten ihn nach Frankreich und in die USA. 1931 gab P. seine Praxis in Frankfurt auf und ging nach München, wo er zunächst von Vortragshonoraren lebte, bis er 1932 eine Lektorenstelle im Bruckmann-Verlag antrat. Nach einer Italienreise 1933 erkrankte P. an Typhus und starb kurz darauf an einer Lungenembolie. Neben dem Aufbau der Sammlung von Kunst Geisteskranker, die heute unter dem Namen „Sammlung Prinzhorn“ Weltruhm genießt, ist P. vor allem als wissenschaftlicher Publizist auf dem Gebiet der Psychoanalyse und -therapie hervorgetreten. Sein Buch „Bildnerei der Geisteskranken“ hat nicht nur zur Entdeckung und zum Verständnis dieser Kunst beigetragen, sondern auch allgemein zur Erweiterung des Kunstbegriffs, der nicht ohne Einfluß auf die zeitgenössische Kunst gewesen ist. Getragen von einer an Nietzsche, Tolstoi und Klages orientierten allgemeinen Kultur- und Zivilisationskritik, stellte P. der „Entfremdung der Wahrnehmungswelt“ beim Geisteskranken den „Zerfall des traditionellen Weltgefühls“ beim modernen Künstler gegenüber.“ (P. Prange in NDB). – Rücken unter Verwendung des Originalmaterials restauriert, Gelenke etwas berieben, Rückentitel abgerieben, Stempel auf dem Vorsatz, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Art brut, Kunstgeschichte, Surrealism, Surrealismus |
220,-- | ![]() |
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| Kant, Immanuel. Logik. Ein Handbuch zu Vorlesungen. Königsberg, Friedrich Nicolovius 1800. 8°. XXIV, 232 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung.
Warda 207. Adickes 104. Ziegenfuß I, 642. – Erste Ausgabe (2. Druck), der von Gottlob Benjamin Jäsche bearbeiteten Logik-Vorlesungen Kants. – Einband etwas berieben, stellenweise leicht braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Logic, Logik |
200,-- | ![]() |
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| Man Ray – Ribemont-Dessaignes, G(eorges). Man Ray. In: Les Feuilles Libres. Nouvelle série. 6ième année, No. 40., Mai-Juin 1925. Paris, Librairie Stock 1925. Gr.-8° (22,5 x 18,5 cm.). Pp. 217–284, avec 6 illustrations (dont 4 à pleine page) et 4 planches contrecollées d’après des rayogrammes de Man Ray. Couverture en carton typographiée de l’éditeur.
Vgl. Dada global 188 (No. 26, avril-mai 1922). – Seltene Doppelnummer der wichtigen Dada-Zeitschrift zu Ehren von Man Ray. Außerdem mit den Beiträgen von Blaise Cendrars (″Mascha“), Jean Cocteu (″L’Ange Heurtebise“), Drieu La Rochelle (″Grandeur et Persécution“), Georges Hugnet (″Poésies“) und Marcel Arland (″Terre Natale“). – „Man Ray, der sich der Fotografie zunächst lediglich als Mittel zur Reproduktion seiner Gemälde genähert hatte, sollte schließlich zu einem ihrer Meister werden. Im Juli 1921 von der Dada-Gruppe (Tzara, Breton, Picabia u. a.) in Paris willkommen geheißen, richtete er rasch ein Fotostudio ein, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Auf das Frühjahr 1922 geht seine „zufällige“ Entdeckung des Rayogramms zurück. Zu dieser Zeit plante er eine Werkreihe, die er *Champs délicieux* nennen sollte – eine Anspielung auf *Les Champs magnétiques*, das 1921 von Breton und Soupault veröffentlichte Buch“ (C. Bouqueret, Paris zu „Champs déliceux“, Paris 1922, S. 13). – Umschlag im unteren Rand etwas bestoßen, sehr gutes oben unbeschnittenes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Dada, Dadaism, Dadaismus, Rayogramme, Rayograph, Rayographie, Surrealism, Surrealismus, Zeitschriften |
800,-- | ![]() |
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| Claire, W. (d. i. Ludwig v. Dóczy). Coranna. Eine Indianergeschichte. Zeichnungen von Max Slevogt zu einer Erzählung von W. Claire. 2. Auflage. Berlin, Paul Cassirer o. J. (1908). Gr.-4° (32 x 24,5 cm.). 66 S. mit 1 Farbtafel und teils ganzs. Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Rümann, Slevogt 13. – Erschien zuerst 1907. – Deckel etwas angestaubt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Abenteuer, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Indianer |
40,-- | ![]() |
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| Thoma, Hans. Postkarten-Malbuch. Mainz, Jos(ef) Scholz o. J. (1935). Quer-8° (16,5 x 26 cm.). [8] Bl. mit 16 (8 farblithogr.) Postkarten (″Algraphien“) zum heraustrennen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag. (Das deutsche Malbuch, Serie B. Landschaften. Verlags-Nr. 820).
Vgl. Beringer 237 ff. LKJ III, 532 f. Ries 923, I-VIII und S. 198. – Spätere Ausgabe des zuerst 1904 auch unter den Titeln „Postkarten-Malheft“, „Malbuch mit Landschaften“ und „Großes Postkarten-Malbuch“ erschienenen Vorlagenwerks. – „Es verrät die alles andere als elitär, vielmehr auf Volkstümlichkeit bedachte Haltung dieses Malers, daß er sich im Alter als höchst angesehener Künstler und Akademiedirektor bereitwillig zur Herstellung billiger Malbücher für Kinder verstand“ (Hans Ries S. 48). – „Von Th. sind unter den sogenannten Künstlerbildebüchern, die in dem im ersten Jahrzehnt nach der Jahrhundertwende künstlerisch äußerst ambitionierten Verlag Jos. Scholz in Mainz in dessen Reihe „Das deutsche Malbuch“ erschienen, zwei Bände zu finden: „Der Landschaftsmaler“ (1904) und „Malbuch mit Landschaften“ (1906)“ (K. Doderer in LKJ). – Eine schwarzweiß Postkarte sorgfältig mit Wasserfarbe ausgemalt, sehr gut erhalten. Schlagwörter: Badenia, Malbücher, Postkarten, Spielbilderbücher, Vorlagenwerke |
140,-- | ![]() |
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| Gellert, C(hristian) F(ürchtegott). Sämmtliche Fabeln und Erzählungen. Neueste Original-Ausgabe. 3 Teile in 1 Band. Leipzig, Hahn 1823. 8°. XXX, 232 S. mit gestoch. Frontispiz von Böttger nach J. H. Ramberg. Halblederband der Zeit. mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung.
Goedeke IV/1, 78. – Später erschien auch eine illustrierte Ausgabe mit 12 Kupfertafeln nach Ramberg. Gellerts Fabeln erschienen erstmals 1745 und mit Chodowieckis Illustrationen 1775 bis 1776. – Deckel etwas berieben, schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Fabeln |
50,-- | ![]() |
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| Em(m)erich, Valentin Franz v. Aller Weltlichen Staaten Hauptstütze ist die Religion. Fallt diese, so können jene nicht stehen. Der Religion spotten, ist demnach eben so viel, als in dem Staat Aufruhr stiften, weshalben mittelst eines Gesprächs von etlichen weltlichen Staatsmännern deren drey christlichen Religionen, Die in sämtliche teutsche Lande … eindringende sogenannte Freygeisterey bestritten … Augspurg, Allbrecht Bornstäd 1768. 8°. [3] Bl., XXXII, 496, XVI S., [1] Bl. Kalblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher Rückenvergoldung.
ADB VI, 87. Adelung II, 883. VD18 14447746. – Erste Ausgabe, selten. – V. F. Em(m)erich (1701-1778) „ward 1724 Hofgerichtsassessor zu Mainz, 1725 Hofrath zu Fulda, 1727 markgräflich badischer Hofrath zu Rastatt und ging 1731 als Gesandter nach Wien, wo ihn Kaiser Karl VI. zum Reichshofrath ernannte. 1736 wurde er gräflich Oettingischer Kanzler zu Wallerstein, seit 1742 fungirte er als Comitialgesandter zu Regensburg. Er schrieb eine staatsrechtliche Deduction in Sachen Oettingen-Wallerstein gegen das Kloster Neresheim, 1753, und eine Schutzschrift für die Religion: „Aller weltlichen Staaten Hauptstütze ist die Religion“, 1768“ (Steffenhagen in ADB). – Einband etwas berieben und am Fuß leicht beschädigt, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar. |
160,-- | ![]() |
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| Hoffmann, E(rnst) T(heodor) A(madeus). Das Fräulein von Scuderi. Erzählung aus dem Zeitalter Ludwigs des Vierzehnten. Illustriert von Fritz Fischer. Heidenheim, Erich Hoffmann (1958). Gr.-8°. 183 S. mit teils ganzs. Illustrationen. Orig.-Pappband. (Maecenas Liebhaberdrucke).
Liebhaber-Ausgabe auf Zerkall-Bütten. – Einband leicht gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher |
30,-- | ![]() |
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| Störck, Anton v. Medicinisch-praktischer Unterricht für die Feld- und Landwundärzte der österreichischen Staaten. Dritte Auflage. 2 Teile in 1 Band. Wien, Johannes Thomas Trattner 1789. 8°. X, [1] Bl., 408 S.; [2] Bl., 204 S., [20] Bl., 92 S. (″Die in dem medizinisch-paktischen Unterrichte … vorkommende Arzneymittel“), [2] Bl. mit 2 gestoch. Titelvignetten und 2 gestoch. Kopfvignetten (″Hippocrates“ und „Galenus“). Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung.
ADB XXXVI, 393 f. Hirsch-Hübotter V, 436. – Erschien zuerst 1780. – Anton Freiherr v. Störck (1731-1803) leitete seit 1758 „als Erster Physicus das Parzmayr’sche Krankenhaus in Wien und avancierte 1760 zum ksl. Hof- und Leibmedicus. Nach mehreren Reisen mit Angehörigen des Kaiserhauses und der Behandlung der 1767 an den Pocken erkrankten Kaiserin Maria Theresia wurde S. 1760 Professor der Medizin an der Univ. Wien (1765 Dekan, 1768 Rektor). 1772 ernannte die Kaiserin S. zu ihrem Leibarzt, 1779 wurde er Protomedicus und Leiter des gesamten Medizinalwesens in den österr. Ländern. … S.s Methode, Pflanzen oder Pflanzenextrakte empirisch zunächst im Tierversuch, dann im Selbstversuch und zuletzt am Patienten zu erproben und ggf. in die Therapie einzuführen, wurde international kontrovers diskutiert. S. bearbeitete zudem gemeinsam mit Nicolaus Joseph v. Jacquin (1727–87) und Johann Jakob v. Well (1725–87) die „Pharmacopoea Austriaca-provincialis“ (1774), die sich durch eine rigide Bereinigung des Arzneimittelschatzes, insbes. der zusammengesetzten Präparate, auszeichnet“ (W.-D. Müller-Jahncke in ADB). – Einband etwas berieben, durchgehend etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. |
240,-- | ![]() |
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| Luib, Félix. Die Vogesen. 35 Naturaufnahmen mit Erläuterungen. Strassburg, Kunstverlagsanstalt von Felix Luib o. J. (1901). Quer-4° (29,5 x 39 cm.). [2] Bl. und 35 Lichtdruck-Tafeln. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Deckeltitel und Wappen.
Einzige Ausgabe. – Der Straßburger Fotograf und Verleger Félix Luib (1869-1946) war auch „einer der wichtigsten Postkartenverleger in Straßburg zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Als Verleger gab er zahlreiche touristische Publikationen heraus, zu denen er gelegentlich auch als Fotograf beitrug, darunter: Au pays d’Alsace, À travers l’Alsace, Vues d’Alsace, Die Vogesen oder Ansichten aus den Vogesen. Diese Werke enthielten Anzeigen, die von seiner eigenen Agentur Hieronimus & Luib gesammelt wurden. Wie der Verlag seines Zeitgenossen Jules Manias (1866–1944) leistete auch sein Verlag einen aktiven Beitrag zur breiten Verbreitung einer traditionellen elsässischen Kultur, die um 1900 durch das Aufkommen neuer Druckverfahren erleichtert wurde“ (Wikipedia). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Elsass, Landscape photography, Landschaftsfotografie, Landschaftsphotographie, Vogesen |
60,-- | ![]() |
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| Krumsdorf, Edwin. Das Lachen des großen Pan. Und andere panische Geschichten. Illustriert mit 8 Original-Lithographien von Elfriede Weidenhaus. Wiesbaden, Zikaden-Presse (Klaus Burkhardt) (1959). Imperial-Folio (45 x 30 cm.). [10] Bl. mit 8 Orig.-Lithographien. Farbig illustr. Orig.-Pappband. (Erster Druck der Zikadenpresse).
Spindler 121, 58. – Eines von 500 num. Exemplaren; von E. Weidenhaus im Druckvermerk signiert. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Erotica, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Pressendrucke |
80,-- | ![]() |
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| (Siehe, J. D.). Neue theoretische und practische Abhandlung vom gesammten Torfwesen bis zum Stich und Verkohlen des Torfes. Aus dem Manuscript eines ungenannten, aber erfahrnen, nun verstorbenen Praktikers, mit einigen Anmerkungen bey der Censur begleitet vom Commissionsrath (Johann) Riem. Dresden, Johann Samuel Gerlach 1794. Kl.-8° (17,3 x 11 cm.). [6] Bl., 178 S. mit 3 gefalteten Kupfertafeln. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Holzmann/Bohatta 5956. VD18 11410094. – Erste Ausgabe des seltenen Handbuchs, welches das gesamte damalige Wissen über die wirtschaftliche Nutzung von Mooren zusammenfasst. J. D. Siehe (biogr. Daten unbekannt) gilt als Pionier bei der Erforschung der Torfverkohlung – einem damals revolutionären Verfahren, um aus minderwertigem Torf einen hochmolekularen Ersatz für teure Holzkohle zu gewinnen, die für die Metallschmelze und den Schmiedebetrieb dringend benötigt wurde. – Einband etwas berieben und bestoßen, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Holzwirtschaft, Torfkohle |
160,-- | ![]() |
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| Cuvier, Georges. Die Erd-Umwälzungen. Deutsch bearbeitet und mit erläuternden Bemerkungen über die neuesten Entdeckungen in der Geologie und Paläontologie versehen von C(hristoph) G(ottfried Andreas) Giebel. Mit dem Portrait Cuvier’s und zwei Tabellen. Leipzig, Ambr(osius) Abel 1851. 8°. XII, 274 S., [1] Bl. mit gestoch. Portrait und 2 mehrfach gefaltete Tabellen. Halblederband der Zeit.
Zweite deutsche Ausgabe von „Discours sur les révolutions de la surface du globe“. Das erstmals 1812 (als Einleitung zu einem größeren Fossilienwerk) und später eigenständig veröffentlichte Buch begründete wissenschaftlich den Katastrophismus (Kataklysmentheorie). – Durchgehend etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Palaeontology, Paläontologie |
60,-- | ![]() |
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| Massee, George (Edward). British Fungus-Flora. A classified text-book of mycology. 4 volumes. London and New York, George Bell & Sons 1892-1895. 8°. XII, 432 p.; VII, 460 p.; VIII, 512 p.; VIII, 522 p. with a total of 38 illustrations. Publisher’s green cloth bindings with gilt-stamped spine titles and cover vignettes.
Stafleu 5657. Uellner 1086. Volbracht, MykoLibri 1321. – Rare first edition, including the fourth volume, which is usually missing. – English municipal library bookplates in all volumes; a good copy. Schlagwörter: Botanik, Botany, Mycology, Mykologie, Pilze |
200,-- | ![]() |
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| Heberle, Irene. Echo. Kleine Lieder. Berlin-Zehlendorf, Fritz Heyder (1921). Kl.-8° (16 x 11 cm.). 30 S., [1] Bl. Illustr. Orig.-Halbleinenband (von Alfred Kubin).
Erste Ausgabe; mit eigenhändiger Widmung von I. Heberle. – Irene Heberle (1878-1949) war die Schwester der Exlibriskünstlerin Mathilde Ade (1877-1953) und Ehefrau des Passauer Juristen Max Heberle (1864-1927). Ihre Tochter Brunhilde Heberle (1896-1918) war mit dem Schriftsteller Klabund (Alfred Henschke, 1890-1928) verheiratet. – „Sehr früh und ermuntert durch ihren zukünftigen Schwiegersohn Klabund fängt Irenen Heberle an, selbst Gedichte zu schreiben. Aus Briefen von Fredi an Irene Heberle und ihren Mann lassen sich Veröffentlichungen derselben verfolgen. So schreibt Klabund aus Zürich im Oktober 1916, dass er Gedichte von ihr an die Zeitschrift „Die Jugend“ weitergegeben hat, und diese sie im November zur Veröffentlichung angenommen hat. „…ich gestatte mir die Mitteilung, dass die „Jugend“ von Ihren Gedichten auf meine Empfehlung eines der hübschesten akzeptiert hat. Das Honorar wird Ihnen in den nächsten Tagen zugehen. Ich werde mich freuen, wenn Sie mit der „Jugend“ in dauernder Verbindung bleiben. Nur würde ich Ihnen empfehlen, nicht zu oft Verse zu senden. Vielleicht probieren Sie’s auch mal mit „kleiner Prosa.“ Anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter Brunhilde erscheint im Verlag J.F. Matthes, Passau 1918 von Irene Heberle der Gedichtband „Mein Kind“ in einer Kleinauflage von 250 Stück. („meiner Tochter eine Hochzeitsgabe“) … Und 1921 erscheint im Verlag Fritz Heyder in Berlin-Zehlendorf der Gedichtband „Echo – Kleine Lieder“ von Irene Heberle zum Andenken ihrer verstorbenen Tochter, die Umschlagzeichnung steuert Alfred Kubin bei. Und weil mich diese Gedichte sehr berührt haben, füge ich sie hier ein. Zwischen dem Ehepaar Heberle und Alfred Kubin bestand eine sehr enge Freundschaft. „Kubin schickte immer wieder seine Publikationen als Ausdruck ihrer künstlerisch-literarischen Verbundenheit an das Ehepaar“, so Wilfried Hartleb“ (Hartmut Deckert, Ich würde sterben, hätte ich nicht das Wort, klabund(dot)eu). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Lyrik, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
120,-- | ![]() |
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| Eschenburg, Johann Joachim. Ueber W(illiam) Shakspeare. Mit Shakspears Bildniß. Zürich, Orell, Geßner & Füßli 1787. 8°. [2] Bl., 683, (3) S. mit gestoch. Portrait-Frontispiz von Johann Ulrich Schellenberg. Halblederband der Zeit mit 2 goldgepr. Rückenschildern und Rückenvergoldung.
ADB IV, 347. Goedeke IV/1, 672, 16. Meyen, Eschenburg 174 u. S. 47 f. VD18 10211357. – Erste Ausgabe. – „Als Quintessenz seiner Shakespeare-Studien veröffentlichte Eschenburg 1787 eine Monographie über den Dichter, die erneut den Beweis eminenten Wissens und der Gründlichkeit erbringt, mit der Eschenburg ans Werk zu gehen pflegte … Besonders hervorzuheben ist, daß Eschenburg dieser ersten deutschen Shakespeare-Monographie eine Bibliographie beigefügt hat, in der er die englischen Originalausgaben aufführte, die Umarbeitungen, Nachahmungen und Übersetzungen, aber auch die Kommentare und kritischen Schriften über den Dichter. Überaus wertvoll ist das letzte Kapitel, in dem Eschenburg die bis dahin vernachlässigten und verkannten Sonette Shakespeares behandelt und eine Auswahl im Original und Übersetzung gebracht hat. Eschenburgs Monographie steht am Anfang der eigentlichen Shakespeare-Philologie in Deutschland … Als wohlabgewogene, gründliche und umfassende Untersuchung verdient sie die vollste Anerkennung“ (Fritz Meyen). – Deckel berieben, Titelblatt mit gelöschtem Besitzvermerk, stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Biographie, Biography, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Shakespeare, William |
320,-- | ![]() |
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| Cats, Jacob. Sinn-reicher Wercke und Gedichte. Dritter Theil, oder: Spiegel der alten und neuen Zeit, in sich haltend 1. Die Erziehung der Kinder … II. Grund-Regeln vor Ehe-Leute … III. Staats-Sachen, Ehren-Ämpter … (Aus dem Niederländischen übersetzt und herausgegeben von Barthold Feind d. J.). Hamburg, Thomas von Wierings Erben 1711. 8° (20 x 12 cm.). [10] Bl., 408 S. mit Titel in Rot und Schwarz, doppelblattgr. gestoch. Frontispiz und 16 Kupfertafeln mit zus. 128 Abbildungen von Adriaen Pietersz. van de Venne. Pergamentband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Dünnhaupt (Feind) IX, 1450, 33. Goedeke (Feind) III, 335 f. Hayn-Gotendorf I, 574. Jantz I, 965. VD18 14420422. Nicht bei Praz und Landwehr. – Teil III aus der achtbändigen Gesamtausgabe die erst 1717 beendet wurde. Die niederländische Originalausgabe von „Spiegel der alten und neuen Zeit…“ erschien bereits 1632 mit dem Titel „Spiegel van den ouden ende nieuwen tijdt“. – Der „Spiegel der alten und neuen Zeit…“ bildet das Herzstück des dritten Teils. Die deutsche Fassung behält die didaktische Dreiteilung des Originals bei, wurde aber für das deutschsprachige Publikum inhaltlich erweitert. Eine Besonderheit der Ausgabe von 1711 ist der enorme wissenschaftliche Apparat. Die Sprichwörter und Embleme wurden mit „auserlesensten Anmerckungen“ aus den Werken von spanischen, lateinischen, deutschen, englischen, französischen und griechischen Moralisten angereichert. Es handelt sich also nicht um eine reine Übersetzung, sondern um ein europäisches Kompendium der Lebensweisheit. – Der Herausgeber B. Feind (1678-1721) war seit „1705 auch Herausgeber der Hamburger „Relationes curiosae“. Durch seine ebenso scharfen wie treffenden Pamphlete, die er als Anhänger der Ratsautorität und eines gemäßigten Pietismus gegen die von der orthodoxen Geistlichkeit aufgestachelte extrem demokratische Partei richtete, erhitzte er die Gemüter derart, dass die Bürgerschaft in tumultuarischen Verfahren 1707, während F. in Frankreich weilte, die Verbrennung einiger seiner Schriften auf dem ehrlosen Block und seine eigene Stadtverweisung erzwang; 8 Ratsherren, die sich diesen Beschlüssen nicht fügen wollten, wurden ihres Amtes entsetzt. Erst eine kaiserliche Kommission unter Graf Schönborn führte in 4jähriger Arbeit mit Hilfe einer Verfassungsreform eine allgemeine Befriedung durch. F., bis dahin Hauslehrer in Stade, kehrte 1708 nach Hamburg zurück und wurde 1709 völlig rehabilitiert. Während des Nordischen Krieges verhafteten ihn die Dänen als schwedisch Parteigänger auf einer Reise 1717 und gaben ihn erst nach Jahresfrist wieder frei“ (H. Reincke in NDB V, 60 f.). – Rückenschild mit kleiner Fehlstelle, stellenweise etwas braun- und fingerfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur, Baroque, Emblem books, German, Emblemata, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
500,-- | ![]() |
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| (Wilhelm, Gottlieb Tobias). Unterhaltungen aus der Naturgeschichte der Vögel. Zweyter Theil (von 2). Augsburg, M(artin) Engelbrecht 1795. Kl.-8° 17 x 10,5 cm.). Gestoch. illustr. Titel, [10] Bl., 384 S., [4] Bl. mit 46 handkolorierten Kupfertafeln. Halblederband der Zeit.
Nissen, IVB 988. Nissen ZBI 4408. Schlenker 384.1. – Erste Ausgabe. Das Gesamtwerk besteht insgesamt aus 27 Bänden, wovon die Bände IV-V den Vögeln gewidmet sind. – Gottlieb Tobias Wilhelms (1758-1811) Unterhaltungen aus der Naturgeschichte erfreuten sich besonders beim bürgerlichen Lesepublikum großer Beliebtheit. Gattungstypische bildliche Darstellungen von Tieren, Pflanzen und Mineralien wurden hier mit erklärendem Text kombiniert. – „Ein Handbuch bester Art … Durch seinen Umfang und seine Farbtafeln ragt das monumentale Werk Wilhelms unter anderen zeitgenössischen hervor“ (Nissen). – Rücken stärker berieben, nur vereinzelt leicht braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Biologie, Ornithologie, Ornithology, Vögel, Zoologie |
450,-- | ![]() |
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| Lening, Fritz (d. i. Fritz Schmidt). Dree Wiehnachten. ’Ne Geschichte in märkische Mundart. Stuttgart, J. G. Cotta 1885. 8°. V, 448 S. Weinroter Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, Rücken- und Deckelvergoldung und schwarzgepr. Deckelornamentik.
Erste Ausgabe, selten. – „Schmidt is 1827 in Kotzen boren un hett Bueree lehrt. 1858 is he vun Kotzen na Milow ümtagen un hett dor in’n Holthannel arbeidt. 1883 is he noch wedder ümtagen na Radnau, wo he 1888 doodbleven is un ok begraven liggt. Sien eenzig Book Dree Wiehnachten dat 1885 rutkamen is, is een vun de bedüdensten Warken in’n märkischen Dialekt vun dat Plattdüütsche“ (Wikipedia). – Das hintere freie Vorsatzblatt mit größerem Ausriß, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Havelland, Mundart, Plattdeutsch, Weihnachten |
120,-- | ![]() |
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| Hemeling, Johann. Neu-vermehrter vollkommener Rechenmeister, Oder Selbst-lehrendes Rechen-Buch. Das ist: die Edle Rechen-Kunst, beydes nach allgemein- und kurtzer Art, (welche etliche, unter dem Nahmen Welsch- oder Italische Practica verstehen wollen) nebenst, wie nicht allein die Geometrische Quadrat-Cubic-Zentifens- und mehr folgend, sondern auch die Arithmetische Polygonal-Columnar-Pyramidal-Central-Pyrgoidal- und dergleichen Zahlen zu finden, samt der allerkünstlichsten Regul Coss- oder Algebra, derogestaltet deutlich erkläret, daß ein geschickter Verstand, ohne mündlichen Unterricht, selbige daraus erlernen und fassen kann. Allen dero Kunst-Begierigen und zu Nutz und Dienst mit Gottes Hülfe beschrieben. aufs neue mit Fleiß übersehen, und von allen Fehlern corrigiret, auch mit einem neuen Anhange, wie die schweresten Aufgaben zu solviren, vermehret. Franckfurt und Leipzig, ohne Druck 1737. [16] Bl., 1228, 138 (statt 140) S. mit Titelblatt in Rot und Schwarz mit 2 S. Musiknoten (″Anfangs-Lied“) und einigen Tabellen. Pergamentband der Zeit.
DBE IV, 577. Katalog: Maß, Zahl und Gewicht, Wolfenbüttel Herzog August Bibliothek 1989, 9.1 (Anm.). VD18 13394770. – Vorletzte Ausgabe der zuerst 1655 mit dem Titel „Selbstlehrende Rechneschuel“ erschienenen Rechenschule. Das beliebte Rechenbuch des Schreib- und Rechenmeisters Hemeling (1610-1684) erlebte über ein Jahrhundert lang zahlreiche Auflagen. Der als Adam Riese Niedersachsens gefeierte, kaiserlich gekrönte Poet und Schreibmeister „trug mit seinen Rechenbüchern, in denen die eigentlichen Rechenoperationen oft nur eine untergeordnete Rolle einnahmen, wie alle Schreibmeister des 16. und 17. Jh., maßgeblich zur Verbreitung der Schriftkultur bei“ (DBE). – „Als Schüler besaß Carl Friedrich Gauss Johann Hemelings Kleines Rechenbuch und zwar die Auflage von 1669“ (Katalog HAB Wolfenbüttel S. 218). – Getreu seinem Motto „Rechnen kann in vielen Sachen klug geschickt und witzig machen“ war er einer der herausragenden Vertreter der arithmetischen Poesie. – Vorsätze stärker angestaubt und fleckig, das letzte Blatt (S. 139/140, „Zugab-Rechnung“) fehlt, stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, insgesamt sehr gut erhalten. Schlagwörter: Arithmetic, Arithmetik, Mathematics, Mathematik, Schul- und Lehrbücher |
280,-- | ![]() |
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| Kant, Immanuel. Anthropologie in pragmatischer Hinsicht abgefaßt. Zweyte verbesserte Auflage. Königsberg, Friedrich Nicolovius 1800. 8°. XIV S., [1] Bl., 332 S. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Adickes 98. Slg. Borst 814. VD18 11356103. Warda 198. Ziegenfuss I, 613 ff. – „The second edition is essentially more correct and exact“ (Adickes). – Einband etwas berieben, durchgehend braunfleckig und stellenweise Rotstift-Anstreichungen im Blattrand, gutes Exemplar aus der Bilbliothek von Charlotte Louise Caroline v. Oertzen (1764-1833), Ehefrau von Bernhard Joachim v. Bülow (1747-1826), mit eigenhändigem Besitzvermerk auf dem Titelblatt. Schlagwörter: Psychologie |
120,-- | ![]() |
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| Boccaccio, Giovanni. Contes de J. Bocace. Traduction nouvelle (par Antoine Sabatier de Castres), enrichie de belles gravures. 10 parties en 6 volumes. Londres (i. e. Paris, Poncelin) 1779. 8° (19,5 x 12,5 cm.). Avec un frontispice gravé dans le premier volume, 107 planches sur cuivre de Vidal après Gravelot, Boucher, Eisen, et d’autres et plusieurs vignettes en tête de chapitre. Reliures d’époque en veau avec pièces de titre dorées au dos, décors floraux dorés sur les dos, filets dorés sur les plats et tranches dorées.
Cohen/De Ricci 16. Gay-Lemonnier I, 830. Sander 183. – Seltene Oktavausgabe; erschien zuerst 1757-1761 mit dem Titel „Le Decameron“ in 5 Bänden in der Übersetzung von A. Le Mâcon. – „Dem Boccaccio … hat Gravelot eine ganze Anzahl seiner schönsten Blätter beigesteuert. Man sieht hier, wie auch bei späterer Gelegenheit, wie sehr ihm lustspielhafte Szenen liegen. Diese Illustration Gravelots wirkte nicht nur durch ihre künstlerische Qualität sensationell, sondern auch durch einen bei diesem Meister bisher ungewohnten Umfang“ (Slg. Fürstenberg S. 78 zur Ausgabe 1757-1761). – Rücken etwas berieben, Kapital von Teil III und IV und Fuss von Teil I etwas bestoßen, sonst gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher |
400,-- | ![]() |
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| Vilanova (de Rosselló, Ramon) de. Capítulo del Toisón de Oro. Celebrado en Barcelona el año 1519. Estudio historico por el Conde de Vilanova. Ilustraciones, heraldica y direccion de Felix Domenech y Roura. Barcelona, (Gráficas Juan Sallent) 1930. Folio (34,5 x 26 cm.). 185, (1) págs. con un gran número de grabados en dorado y color, 45 láminas fuera de texto, 51 grabados intercalados en el texto, viñetas en color. Encuadernación original en media piel de color rojo vino, con el título del lomo estampado en oro y líneas doradas y corte de oro en la cabeza. (Exposición Internacional de Barcelona).
Palau 365700. – N.º 15 de 190 ejemplares numerados, en papel de hilo con filigrana especial. – Tratado profusamente ilustrado sobre el año clave de 1519 en la historia de la Orden del Toisón de Oro. Tras la muerte del emperador Maximiliano I en enero de 1519, el cargo de Gran Maestre pasó a manos de su nieto, Carlos V, quien continuó dirigiendo la Orden como un poderoso instrumento de dominio dinástico de los Habsburgo. Ese mismo año, poco antes de partir hacia Alemania para la elección del rey, Carlos V celebró un importante capítulo de la Orden en la catedral de Barcelona. – La documentació del fons personal de Ramon de Rosselló (1876-1936), dipositada a l’Arxiu Històric de la Ciutat de Barcelona, està directament relacionada amb l’organització de l’Exposició Internacional de Barcelona de 1929. El govern va encarregar a Ramon de Rosselló i Donato, comte de Vilanova, dur a terme les gestions necessàries per aconseguir el retorn a Espanya de peces del tresor del Toisó d’Or. La documentació generada i rebuda per Ramon de Rosselló durant l’exercici d’aquell encàrrec està integrada per originals i còpies de lletres, factures, notes, inventaris, impresos, entre altres tipus de documentació, generats per gestions realitzades des de diversos punts geogràfics: Barcelona, Madrid, Bèlgica, Roma, Viena, amb l’objectiu de reunir a Barcelona objectes de l’Orde del Toisó d’Or per ser mostrats a l’Exposició Internacional. – Un ejemplar muy bonito. Schlagwörter: Espana, Faksimile, Karl V., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Maximilian I., Nummerierte Bücher, Orden vom Goldenen Vlies, Order of the Golden Fleece, Spain, Spanien |
340,-- | ![]() |
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| Papiertheater – (Grimm, Jakob und Wilhelm). Aschenbrödel. Rom, Leipzig, Casa Editrice Mediterranea, W. Krenn (1943). Quer-Gr.-8°. 6 farbige Szenen auf 5 Ebenen mit Rahmen von Raimondo Centurione nach Zeichnungen von Mario Zampini als Rondell aufstellbar; und „Textbuch“, 13, (1) S. mit 2 Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband mit Schließe. (Krenn Theater Album, Nr. 1).
Laub 59. – Erste deutsche Ausgabe. Die italienische Originalausgabe erschien 1942 in Mailand. – Interessantes italienisches Spiel-Bilderbuch (″Sternbilderbuch“ P. Laub). Mit kurzem Text auf dem unteren Teil der Rahmen. Laut einer Bedienungsanleitung im hier fehlenden Textheft, sollte das Buch in aufgeklapptem Zustand auf eine Metallstange gesteckt werden und so drehbar sein. Außerdem sollen die Szenen von oben mit einer Lampe beleuchtet werden. – „Die Raumwirkung des Buchtheaters wird durch eine Oberbeleuchtung verstärkt“ (G. Hoppensack zu Dornröschen, Ebda. 1943). – Kanten etwas berieben, zeitgenöss. Widmung auf dem Vorsatz, sehr gutes Exemplar mit dem oft fehlenden Textheft. Schlagwörter: Ital. Kinderbücher, Märchenbilderbücher, Papierspielzeug, Papiertheater, Spielbilderbücher |
240,-- | ![]() |
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| Quevedo y Villegas, Francisco (Gómez) de. Les oeuvres. Premiere Partie: Contenante le Coureur de nuit ou l’Avanturier nocturne, l’Avanturier Buscon, & les Lettres du Chevalier de l’ Epargne. (Et) seconde partie: contenante les Sept Visions; de l’Alguasil Demoniaque, de la ort, du jugement final, des foux amoureux du monde en son interieur, de l’enfer, & de l’enfer refomé. Nouvelle traduction de l’Espagnol en Francois par le Sr. Raclots Parisien, & enrichie de figures en taille douce. 2 volumes. Brusselles (Brüssel), Josse de Grieck 1700. Kl.-8° (16 x 9,5 cm.). Titel, 528 S., [7] Bl.; Titel, 420 S. mit 2 Titelbl. in Rot und Schwarz, 2 gestoch. Frontispizen und 29 Kupfertafeln. Lederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern.
Brunet IV, 1017. – Zweite französische Gesamtausgabe der Werke des spanischen Satirikers Francisco Gómez de Quevedo Villegas y Santibáñez Cevallos (1580-1645). – Quevedo war ein Meister des Conceptismo, der Benutzung von Doppelsinnigkeiten, um intelligenten Witz zu zeigen. Bekannt wurde er durch satirische Schriften, die er um 1606 verfasst hatte, jedoch erst 1627 unter dem Titel Sueños („Träume“) in Saragossa veröffentlichte. Seine reichhaltigen Lebenserfahrungen lieferten Quevedo den Stoff für seine Satiren und Schelmengeschichten. Daneben schrieb er Gedichte und einige religiöse und erotische Erzählungen. Quevedo war einer der bekanntesten Schriftsteller im Madrid der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, als sich der Niedergang des spanischen Siglo de Oro abzuzeichnen begann. Andreas Dorschel zufolge ist Quevedos Werk erfüllt von „Skepsis gegen kollektive Macht“; es suche „einer immer noch vorwiegend mit ihrem längst brüchig gewordenen imperialen Programm befassten Gesellschaft eine aufs Individuum bezogene Alternative“ anzubieten. Diese Alternative erwächst aus Ernüchterung, ja Enttäuschung: „Geschichte besteht darin, dass Menschen aus den Trümmern des Alten ihr Neues bauen und so nur weiterer Zerstörung das Materíal liefern“.“ (A. Dorschel, ‚Herrsche in Dir selbst‘, in: Süddeutsche Zeitung Nr. 32 (9. Februar 2004), S. 14). – „Bis heute ist er der größte Künstler der hispanischen Literatur geblieben. Wie Joyce, wie Goethe, wie Shakespeare, wie Dante, wie kein anderer Schriftsteller ist Francisco de Quevedo weniger ein Mensch als eine weite und komplexe Literatur“ (Jorge Luis Borges). – Rückenvergoldung stärker oxidiert, Gelenke berieben, Fuß von Band II mit kl. Fehlstelle, stellenweise etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Barockliteratur, Baroque, Gesamtausgaben, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Satire |
480,-- | ![]() |
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| Müller, Joh(ann Heinrich Jacob). Lehrbuch der kosmischen Physik. (Und): Atlas zum Lehrbuch der kosmischen Physik. 2. Ausgabe der 2. wesentlich verb. und verm. Auflage und 2. wesentl. verm. Auflage. 2 Bände. Braunschweig, Vieweg und Sohn 1865. 8° und Gr.-8°. XVII, 567, 46 S., [1] Bl. mit 316 Text-Holzstichen; [3] Bl. und 33 teils gefaltete, doppelblattgr. und farbige Tafeln. Halblederband der Zeit und Halbleinenband der Zeit. (Lehrbuch der Physik und Meteorologie, 3. Band).
DSB IX, 566. – Rücken des Textbands teils stärker berieben, die ersten Blätter und die Tafeln des Atlas-Bandes braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Astronomie, Astronomy |
60,-- | ![]() |
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| Perrin, Jean (Baptiste). Les atomes. Paris, Félix Alcan 1913. 8°. XVI, 295, (1) p. avec 13 figures. Publishers typographic paper wrappers. (Nouvelle Collection Scientifique).
DSB X, 525. Nye, Molecular Reality S. 157 ff. – Rare first edition. – „Perrin most fondamental conclusion that he had finally uncovered irrefutable proof for the real existence of atoms – contrary to the assertions and expectations of Ostwald, Mach and others – was soon universally accepted and popularized in his book ‚Les atomes‘ (1913). He received the Nobel Prize in 1926“ (DSB). – „The publication of this book loomed as a MILESTONE in Perrin’s own career, as well as in the history of the physical sciences. It marked the alliance of a plethora of superficially unrelated phenomena, as well as the incorporation of the common denominator among them into the normal working assumptions of physics and chemistry. First published in 1913, the book was in its fourth edition in 1914 already and was translated into English, German, Polish, Russian, Serbian and Japanese. The response to the publication was an almost unanimous crescendo of applause“ (W. Alicke, Catalogue 269, 475). – Fine copy. Schlagwörter: Chemie, Chemistry, Physics, Physik |
600,-- | ![]() |
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| Bertall (d. i. Charles Albert d’Arnoult). La comédie de notre temps. Études au crayon et à la plume. Deuxième serie (sur 3). Les enfants, les jeunes, les mûrs, les vieux. Paris, E. Plon et Cie 1875. 4° . [2] Bl., 652 S. mit Frontispiz und 105 teils ganzs. Holzschnitt-Illustrationen. Weinroter Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, dekorativer Rückenvergoldung und Goldschnitt.
Carteret III, 89. Sander 87 u. 88. Vicaire, I, 438 f. – Première édition. – „In den zahlreichen Vignetten der zweibändigen „Comédie du notre temps“ (Paris 1874-1875) erreichte der Künstler noch einmal seine einstige Höhe“ (Rümann, Das illustr. Buch des 19. Jhdts. 193). – Sehr schönes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Karikatur, Satire |
100,-- | ![]() |
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| Chevreul, (Michel) E(ugène). Die Farbenharmonie. Mit besonderer Rücksicht auf den gleichzeitigen Contrast in ihrer Anwendung in der Malerei, in der decorativen Kunst, bei der Ausschmückung der Wohnräume, sowie in Kostüm & Toilette ; mit 9 Farbentafeln, entworfen von Joh. Hirrlinger. 2., gänzlich umgearb. Auflage, herausgegeben von F(ranz) Jännicke. Stuttgart, Paul Neff 1878. 8°. VIII, 275 S. mit handkolorierten Tafeln von Joh(ann) Hirrlinger. Halbleinenband der Zeit.
DSB III, 241. Poggendorff I, 433. Vgl. Norman Coll. 979 (franz. Originalausgabe von 1839). – Deutsche Ausgabe von Chevreuls Hauptwerk zur Farbenharmonie. – „In addition to the chemical aspects of dyeing Chevreul made an intensive study of the principles governing the contrast of colors, which resulted in his monumental De la loi … the most influential of his many books. This book was the outcome of his discovery that the apparent intensity and vigor of colors depended less on the pigmentation of the material used than on the hue of the neighboring fabric. After many experiments on colour contrast Chevreul formulated for the first time the general principles and effects of simultaneous contrast, the modification in hue and tone that occurs when juxtaposed colors are seen simultaneously“ (DSB). – Der Chemiker Chevreul (1786-1889) leitete seit 1824 die Färberei der Kgl. Gobelin-Manufaktur und hatte ab 1830 eine Professur für Chemie inne. Das vorliegende Werk beeinflußte weniger die Optik als die Malerei, darunter vor allem die Impressionisten G. Seurat und P. Signac. – Durchgehend etwas braunfleckig und papierbedingt gebräunt, die Tafeln nur im Rand etwas fleckig. Schlagwörter: Chemie, Chemistry, Color in art, Farben, Farbenlehre, Farbharmonie, Farbherstellung, Färberei, Optics, Optik |
160,-- | ![]() |
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| (Becher, Georg Christoph oder A. Sturm). Geheimes Jäger-Cabinet, darinnen die nöthigsten Wissenschaften so zur Jägerey gehörig nebst Siebenzig geheimen und bishero meist verborgen gewesenen Jäger-Künsten enthalten. Welchem zuletzt noch mit beygefüget Des Klugen Haus-Vaters nützliche und nöthige Rechts- und andere Formularien. 5 Teile in 1 Band. Leipzig, Jacob Schuster 1721. 12° (14 x 7,5 cm.). [4] Bl., 1110 (statt 1142) S., [56] Bl. mit 2 Titelbl. in Rot und Schwarz, 1 mehrfach gefalteten Holzschnitt-Tafel in Rot und Schwarz und zahlr. Holzschnitten im Text. Pappband der Zeit.
Vgl. Kress 5416 (Ausgabe 1755), Dünnhaupt I, Becher, 455 F 25. Humpert 201 (Ausgabe 1709). VD18 10513221 (Ausgabe von 1701). – Noch frühe Ausgabe des seltenen Hausvaterbuchs, welches zuerst 1685 mit dem Titel „Kluger Hauß-Vater, verständige Hauß-Mutter,…“ erschien. Vorliegende Ausgabe mit dem Nebentitel „Gründliche Nachricht von der Viehe-Zucht, zum Ackerbau, Wiesewachs und Fischerey, samt genauer Ausrechnung aller hierzu benöthigten Unkosten, … Vormahls auf gnädigste Verordnung eines seiner Gottesfurcht und Haushalten Erfahrenheit halber weltberuhmten Fürstens entworffen, anitzo aber als eine nützliche Zugabe Des Klugen Haus-Vaters zum Druck befördert“. – Dünnhaupt vermerkt, daß der Verleger das Werk dem berühmten Alchimisten, Wirtschaftswissenschaftler und Universalgelehrten Johann Joachim Becher (1635-1682) zuschreibt, der sich dadurch bessere Absatzmöglichkeiten erwartete, was letztlich auch erfüllt wurde, erschienen doch in der Folge zahlreiche, jeweils erweiterte Neuauflagen. Tatsächlich handelt es sich bei dem Autor wohl um einen gewissen A. Sturm, wie auch schon Jöcher vermutet: „Unterschiebung des geschäftstüchtigen Leipziger Verlegers, der aus B’s Namen Kapital zu schlagen suchte. Nach Adelung soll der wahre Autor ‚ein gewisser Sturm‘ (A. Sturm?) gewesen sein. Das oft aufgelegte Werk hat jedenfalls mit Becher nichts zu tun, obwohl sein Name in den meisten Drucken als Autor angegeben wird“ (Dünnhaupt). – Mit interessanten Kapiteln über die Land- und Forstwirtschaft und Haushaltung von Landgütern. Darunter im ersten Teil: „Von Bienen“ (S. 150-229)´; „Vom Weine, …“ (S. 227-229); „Von Maltz-machen und Bierbrauen“ (S. 230-254) – im zweiten Teil: „Darinnen der vollkommene Land-Medicus…“ (S. 313 ff.); „Von Mutter-Beschwerungen und mancherley Zufällen der Sechs-Wöchnerinnen…“ (S. 475 ff.). – Im dritten Teil: Der wohlerfahrene „Roß– und Vieh-Artzt“ (S. 551 ff.); „Bericht von der Fischerey“ (S. 757 ff.). – Im vierten Teil: „Des Edlen Weydmannns geheimes Jäger-Cabinet…“ (S. 825-1016). – Im fünften Teil: „Der vollständige Land-Advocat…“ (S. 1017 ff.). – Die schöne Holzschnitt-Tafel (im rechten Rand knapp beschnitten) mit Darstellungen zu den wichtigsten Kapiteln. – Einband berieben, etwas bestoßen und mit Japanpapier kaschiert, Bindung stellenweise gelockert, die S. 433/434, 551/552 (″Von Mutter-Beschwerungen…“), 601/602 und 623-648 (″Rind-Viehe“ und „Schaaf-Artzt“) fehlen, durchgehend gebräunt und teils stärker fleckig, insgesamt gut erhaltenes Exemplar des beliebten Handbuchs. Schlagwörter: Forstwirtschaft, Hausvater-Literatur, Landwirtschaft, Medizin, Viehzucht |
450,-- | ![]() |
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| Jean Paul, (d. i. Johann Paul Friedrich Richter). Geist- und kraftvollste Stellen aus dessen sämmtlichen Werken mit biographischen und historischen, wie auch Eigennamen- und Fremdwörter-Erklärungen von Franz Xaver Wißhofer. 13 Teile in 7 Bänden. Graz, Franz Ferstl’sche Buchhandlung Johann Lorenz Greiner 1834-1836. 12° (13,5 x 9,5 cm.). Mit gestoch. Portrait im Supplement-Band (XIII). Dunkelgrüne Pappbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und Linienvergoldung in modernem Pappschuber. (Deutschlands Geist und Kraft in Schrift und Sprache, Eine Auswahl der sinnreichsten Stellen aus den Werken deutscher Musterschriftsteller…).
Seltene Gesamtausgabe mit dem oft fehlenden Supplement-Band. – Der Herausgeber F. X. Wißhofer (biogr. Daten unbekannt) war nach Meusel „zu Ende der Neunziger-Jahre Magistratssyndicus zu Rohrbach in Oesterreich ob der Enns; nach Kehrein von 1802 bis 1809 Syndicus zu Schärding. Am 14. Jänner 1810 von der französischen Landesadministration zu Ried zum Justizrath ernannt, mußte er als solcher am 4. Juli 1810 dem Stifte Ranshofen am Inn dessen Aufhebung ankündigen. Am 14. September 1810 hatte aber die französische Regierung zu Ried bereits ein Ende. Die weiteren Schicksale Wißhofer’s, der nach den damals üblichen Vorgängen als früherer französischer Beamter unter der neuen österreichischen Regierung kaum wieder eine Anstellung gefunden haben dürfte, sind uns unbekannt. Kehrein führt nun an, daß derselbe den „Linzer Musen-Almanach“ (Linz 1805 und 1806) herausgegeben habe. … Wohl aber finde ich Wißhofer verzeichnet als Herausgeber des „Magazins des Schönen und Nützlichen zum Vergnügen und Unterricht. Mit Musikstücken fürs Clavier von Caspar Lachner, k. k. Tabak- und Siegelgefällen-Cameralhauptverleger“, I. Jahrg. 1798; II. Jahrg., 1. Bd. 1799. Immerhin ist aber der Titel „Linzer Musen-Almanach“ nicht nur möglich, sondern sogar wahrscheinlich, da der Verleger von den ihm übrig gebliebenen Exemplaren des „Magazins“ eine neue (Titel-) Auflage, unter dem veränderten Titel „Linzer Musen-Almanach“ veranstaltet haben dürfte“ (Kehrein (Joseph). Biographisch-literarisches Lexikon der katholischen deutschen Dichter, Volks- und Jugendschriftsteller im 19. Jahrhundert II, 260 und Meusel S. 1059 zit. nach BLKÖ LVII, 135 ff.). – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
120,-- | ![]() |
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| Sontag, Susan. On photography. Sixth printing. New York, Farrar, Straus and Giroux (1978). 8°. (7), 207 p. Publisher’s linen binding with an illustrated dust jacket.
Lederman/Yatskevich, What they saw 346. Roosens/Salu 2624. – Signed by Susan Sontag. – „Susan Sontag’s On Photography, a text-based work that does not include photographic illustrations, is a collection of six essays originally published in the New York Review of Books between 1973 and 1977. Written in a modernist style that crosses the boundaries between high and low culture, Sontag explores the power of photography and its unlimited authority in society from both a historical and 1970s perspective. With a background in English and philosophy and no formal training in art or photography, Sontag posits that a photograph is a perceived reality, a way of preserving the past while also holding on to the present. Referencing Plato’s allegory of the cave in the book’s first essay, she observes that photographs are perceived as representations of reality more than other art forms; and that the more pervasive photography becomes, the more photography shapes reality and how the world is seen. In the book’s successive essays, Sontag examines the representation of America by photographers, moving on to discussions of shock imagery, commodification in photography and the role images play in everyday life. On Photography remains one of the most celebrated books on the subject of photography, and has become essential reading for anyone involved in the field or study of photography“ (Anna Jacobsen in Lederman/Yatskevich). – Dust jacket on the back cover with a small tear; a very fine copy. Schlagwörter: Foto-Philosophie, Fotografiegeschichte, Photo Essays, Photo-Philosophy, Photography literature, Signed books, Signierte Bücher |
320,-- | ![]() |
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| Oud, J(acobus) J(ohannes) P(ieter). Holländische Architektur. 2. Auflage. München, Albert Langen (1929). Gr.-8°. 107, (1) S. mit 55 Abbildungen. Gelber Orig.-Leinenband. (Bauhausbücher, herausgeben von Walter Gropius und L. Moholy-Nagy, Band 10).
Bolliger, Dokumentations Bibliothek I, 39, II, 25, III, 10, IV, 10h, 11 und VI, 74. Jaeger 0778. Wingler 563. – Typographie und Einband von Lazlo Moholy-Nagy. – Vorgestellt werden neben Werken der holländischen Architekten Oud, Rietveld, de Klerk, Mart Stam auch Bauten von Gropius und Le Corbusier. – Rücken teils stärker berieben und restauriert, Stempel auf dem Vortitel, sonst gutes Exemplar. Schlagwörter: Bauhaus, Neues Bauen, Niederlande |
300,-- | ![]() |
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| Paris – Hautecoeur, Albert. Paris et ses environs. 36 mont. Orig.-Photographien (Aluminabzüge, jeweils ca. 18,5 x 12 cm.) auf starkem Karton. Paris, Selbstverlag o. J. (1892 ?). Quer-8° (18,5 x 26,5 cm.). 18 Bl. Weinroter Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, Rückenvergoldung, goldgepr. Stadtwappen und Goldschnitt.
Koetzle, Eyes on Paris 10 f. (51 Photos). – Dekorative Aufnahmen meist mit reicher Personenstaffage: Perspective des Sept Pontes prise de Saint-Gervais, Le Nouveau Louvre, Musée du Louvre – la Galerie d’Apollon, La Rue de Rivoli, Le Jardin du Palais Royal, L’Avenue de l’Opéra, La Place Vendôme, La Place de la Concorde, L’Avenue des Champs-Elysées, L’Arc de Triumphe, Le Palais du Trocadéro, Le Pont Alexandre, La Tour Eiffel, Le Dôme de l’Hotel des Invalides, Le Tombeau de Napoléon 1er (Hôtel des Invalides), L’Eglise de la Madeleine, Le Boulevard de la Madelaine, Le Boulevard des Capucines, L’Opéra, Le Foyer Publie de l’Opéra, La Place de la Bourse, La Porte Saint-Denis, La Rue du Temple & La Place de la Republique, Colonne Commémorative des Journées de Juillet 1830, L’Hotel de Ville, La Tour Saint-Jacques, Le Pont au Change & le Palais de Justice, La Sainte-Chapelle XIIIe Siecle, L’Eglise Notre-Dame (2), Le Panthéon, Le Palais du Luxembourg, Le Grand Lac, La Cascade (Bois de Boulogne), Facade Principale (Versailles), Les Grandes Eaux du Bassin de Latone (Parc de Versailles). – Albert Hautecoeur (1848-1905 ?) und sein Bruder Edouard (1847-1904) übernammen das Fotoatelier (12, Boulevard des Capucines, Paris) von ihrem Vater Eugène Hautecoeur (1822-1870). 1889 veröffentlichten sie das „Album de la Exposition Universal de París“ mit Aufnahmen von Neurdein frères. Albert Hautecoeur war 1878 bis 1905 Mitglied des Chambre syndicale de la photographie. – Gelenke etwas berieben, Vorsatz und das erste Foto mit handschr. Vermerk „1892 Paris ohne Autos“ und „Das Paris meines Vaters“, sehr schönes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Ansichten, Ansichtenwerke, Original-Photographie, Paris |
400,-- | ![]() |
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| Rich, Claudius James. Memoir on the ruins of Babylon. (And): Second memoir on Babylon containing an inquiry into the correspondence between the ancient descriptions of Babylon and the remains still visible on the site. Sugested by the „Remarks“ of Major Rennel published in the Archaeologia. Second edition and first edition. 2 volumes. London, Longman, Hurst, Orme, and Brown 1816 and 1818. Gr.-8° (24,5 x 15,5 cm.). IV, 67, (1) p.; [2], 60 p. with 6 (3 folded) engraved plates. Contemporary cardboard bindings.
DNB XLVIII, 114 ff. Zenker, Bibliotheca Orientalis II, 535 and 536. – Very rare set of Rich’s famous archaeological investigations on the ruins of Babylon. – “As early as the age of nine [Rich’s] curiosity was aroused by some Arabic manuscripts, and he applied himself with eagerness to various oriental languages… Before he was 24 he was appointed the East India Company’s resident at Baghdad… For six years he lived at Baghdad, collecting materials in his leisure time for a history and statistical account of the Pashalik… An excursion to Babylon in 1811 bore fruit in the Memoir on the Ruins of Babylon, originally contributed to the ‘Mines d’Orient,’ but reprinted at London in 1815, and amplified, after a second visit to the site, in the Second Memoir on Babylon” (DNB). – „When he visited the ruins of ancient Babylon on 10 December 1811, a new passion for antiquity was kindled within him, to which he would devote all his energy. In 1812, he carried out surveys and excavations in Babylon and the surrounding area, which he published two years later in the form of a topographical study in *Fundgruben*, a journal edited in Vienna by his personal friend Joseph von Hammer-Purgstall. Following a dispute with Major Rennell, they agreed on the location of the ruins of Babylon on the eastern bank of the Euphrates, and Rich incorporated his suggestions into „A Second Narrative“. … Rich discovered a number of small objects from sarcophagi near the ‘Mujelibé’ (palace) and excavated the ‘Lion of Babylon’, which the Australian Henry Layard was to rediscover 40 years later. He also dug a shaft into the hill at Tell Ibrahim Khalil and collected inscribed mud bricks. … Although he spent only 10 days in Babylon, he uncovered numerous artefacts that were to occupy scholars for a long time to come“ (Wikipedia). – The spine of the second volume has been professionally repaired; both volumes bear bookplates; slightly stained in places, but otherwise in good condition. Schlagwörter: Antike, Archaeology, Archäologie, Babylon, Irak |
1.000,-- | ![]() |
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| Rich, Claudius James. Narrative of a journey to the site of Babylon in 1811. Memoir on the ruins … Remarks on the topography of ancient Babylon, in reference to the memoir: Second memoir of the ruins; in reference to Rennell’s remarks. With narrative of a journey to Persepolis: now first printed, with hitherto unpubl. cuneiform inscriptions copied at Persepolis. Edited by his widow. London, Duncan & Malcolm 1839. 8°. XLII, 324 p. with an engraved frontispiece, 1 woodcut illustration and 26 engraved plates, some of which are folded. Modern leather binding with a gold-embossed title on the spine.
DNB XLVIII, 114 ff. Lowndes IV, 2084. – First complete edition of Rich’s archaeological investigations on the ruins of Babylon. – Claudius James Rich (1787-1821) „passed his childhood at Bristol. As early as the age of nine his curiosity was aroused by some Arabic manuscripts, and he applied himself with eagerness to various oriental languages. In 1803, by the influence of friends, he was appointed a cadet in the East India Company’s service. … After several journeys into the interior of Asia Minor he was appointed assistant to Colonel Missett, the new consul-general in Egypt, and in this post perfected himself in Arabic, and amused himself by acquiring the skill in horsemanship and the use of the lance and scimitar in which the Mamlûks were past masters. From Egypt he travelled in Mamlûk disguise over a great part of Syria and Palestine, visited Damascus in the pilgrimage time, and even ventured to enter the great mosque, undetected. … For six years he lived at Baghdad, collecting materials in his leisure time for a history and statistical account of the Pashalik. Some of his researches may be traced in papers contributed to the ‘Mines d’Orient’, at Vienna. An excursion to Babylon in 1811 bore fruit in the ‘Memoir on the Ruins of Babylon,’ originally contributed to the ‘Mines d’Orient,’ but reprinted at London in 1815 (3rd edit. 1818), and amplified, after a second visit to the site, in the ‘Second Memoir on Babylon’ (London, 1818). In 1813 ill-health compelled Rich and his wife to go for change of air to Constantinople, where he stayed with Sir Robert Liston [q. v.], the ambassador, and in 1814 he prolonged his journey through the Balkan provinces to Vienna, and thence to Paris, then in the hands of the allies. Upon his return through Asia Minor and Mesopotamia to Baghdad, he resumed his studies and collections, made his second visit to Babylon, and in 1820, being again in bad health, travelled in Kurdistan“ (S. Lane-Poole in DNB). – Slightly browned throughout and with faint brown spots in places; a very fine copy. Schlagwörter: Archaeology, Archäologie, Babylon, Irak |
750,-- | ![]() |
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