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Unser Antiquariat wurde 1987 in Vaihingen an der Enz gegründet und verlegte 1993 mit Eröffnung eines Ladengeschäfts seinen Sitz nach Karlsruhe.


NEUER E-KATALOG: Neueingänge Februar 2024 – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). Printexemplar (304 S. mit zahlreichen farb. Abb.) mit einem Vorwort von Manfred Heiting und einem Literaturverzeichnis ist jetzt zum Preis von 30,— € erhältlich. – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Wir stellen aus: 30. Leipziger Antiquariatsmesse 21.-24. März 2024, Halle 5 der Leipziger Buchmesse, Do.-So. 10.00-18.00 Uhr – www.abooks.de

Antike

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  Ortelius, Abraham. Aurei saeculi imago, sive Germanorvm vetervm vita, mores, ritus, & religio. Iconibus delineata, & commentariis ex utriusque linguae auctoribus descripta. Antverpiae Advaticorum (Antwerpen), (J. Moretus für) Philipp Galle 1596. Gr.-8° (24 x 17 cm.). [14] Bl. mit Druckermarke und 10 ovalen Kupferstichen von Philipp Galle nach Peter van der Borcht. Späterer Prgt. mit goldgepr. Rückenschild.

ADB XXIV, 428 ff. BM, STC German 162. Funck 374. Imhof, Moretus O-73. New Holstein, P. van der Borcht V, 2349-2358. Nicht bei Adams. – Erste Ausgabe des seltensten Werks von Ortelius. – „Série de dix jolies vignettes de van der Borcht. C’est le plus rare de tous les ouvrages d’Ortelius“ (Funck). Laut Vermerk in der Approbatio sind die Kupfer, die teils recht drastische Szenen aus dem Leben der Germanen zeigen, von Ph. Galle gestochen. – „(E)in mit 16 Stichen nach Galläus geschmückter kurzer Commentar zu den alten Schriftstellern über Deutschland“ (F. Ratzel in ADB). – Der bedeutende Geograph, Archäologe und Historiker A. Ortelius (eig. Oertel oder Ortels, 1527-1598), dessen Großvater aus Augsburg nach Belgien emigriert war; sein Hauptwerk der „Thesaurus Orbis Terrarum“ ist der erste große Atlas des 16. Jahrhunderts und seine umfangreiche Kartensammlung gehört zu den werthvollen Quellen der Geschichte der Kartographie im 16. Jahrhundert. – First edition of the rarest book of Ortelius. It sketches the ancient history of the Germans illustrated with 10 vignettes engraved by Ph. Galle after Peter van der Borcht. – Einband etwas gewellt und leicht fleckig, durchgängiger Wurmgang in der oberen Innenecke hinterlegt (bei den meisten Kupfern bis in den Plattenrand, jedoch ohne Bild- und Textverlust), stellenweise leicht gebräunt und fleckig, gutes Exemplar. – Light browning resp. spotting, restored worm track to upper inner corner throughout (without loss of image or text). Later vellum, slightly stained, waved, otherwise well preserved copy.

Schlagwörter: Antike, Emblemata, Germanen, Germanien, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Mythologie, Mythology, Soziologie, Volkskunde

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2.400,--  Bestellen
1 Förschner, Gisela. Die Münzen der römischen Kaiser in Alexandrien. Die Bestände des Münzkabinetts. Frankfurt a.M., Historisches Museum 1987. Gr.-8°. 455 S. mit zahlr. Abb. Farbig illustr. OPbd. (Kleine Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main, Band 35).

Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Numismatik, Römisches Reich

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20,--  Bestellen
1 Pausanias. Viaggio istorico della Grecia. (Traduzione di Giovanni Desidera). 5 Teile in 2 Bänden. Roma, G. Desideri 1792-1793. 4° (25 x 18 cm.). XX, 253, (3) S.; [2] Bl., 316 S.; [2] Bl, 286 S.; [2] Bl., 256 S.; [2] Bl., 274 S., [1] Bl. Geglättete Kalbslederbände der Zeit mit jeweils 2 goldgepr. Rückenschildern, dekorativer Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten und Innenkantenvergoldung sowie marm. Vorsätzen und marm. Schnitt.

Sehr seltene erste Ausgabe der ital. Übersetzung von G. Desidera. – Pausanias „De tota Graecia libri decem“ gilt als „erster Fremdenführer Griechenlands“ (KLL). – Pausanias (zweite Hälfte des 2. Jh.s n.Chr.), „Verfasser einer Beschreibung Griechenlands (Attika, Peloponnes, Böotien, Phokis, Delphi) mit Berücksichtigung der Geographie, Historie, Mythologie neben der Schilderung der Örtlichkeiten und der Denkmäler. Er ist im Ganzen zuverlässig; sein Stil ist von dem Streben nach Variation bestimmt, das ihn zu Künsteleien in Umschreibung, Wortstellung, Suche nach verschollenen Wörtern usw. führt“ (Tusculum Lexikon). – Nur vereinzelt minimal braunfleckig und etwas gebräunt, außergewöhnlich schönes Exemplar in einem prachtvollen zeitgenössischen Handeinband.

Schlagwörter: Antike, Einbände, Greece, Griechenland, Reiseberichte, Reisebeschreibungen

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600,--  Bestellen
1 Nieupoort, W(illem) H(endrik). Rituum, qui olim apud Romanos obtinuerunt, succincta explicatio. Ad intelligentiam veterum auctorum facili methodo conscripta. Editio tertia prioribus multo auctior & numismatibus illustrata. Trajecti ad Rhenum (Utrecht), Jacob Broedelet 1723. Kl.-8°. [9] Bl., 596 S., [39] Bl. mit Titel in Rot u. Schwarz, gestoch. Frontispiz, gestoch. Titelvignette u. 6 (5 gefalt.) Kupfertafeln. Prgt. d. Zt. mit kalligr. Rückentitel.

Vgl. Brunet IV, 78 u. Graesse IV, 675. – Dritte Ausgabe des erfolgreichsten Werks des niederl. Historikers W. H. Nieupoort (1670-1730). – Die Tafeln zeigen vorwiegend Münzen. – Rücken stärker angestaubt, stellenweise leicht braunfleckig und etwas gebräunt, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Numismatics, Numismatik, Römisches Reich

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160,--  Bestellen
1 Cassianus, Johannes. Opera omnia. Cum commentariis Alardi Gazaei. Ab eodem denuo recognita, commentariis ipsis tertia parte auctoribus illustrior reddita; Novoque insuper in libros de incarnatione, qui desiderabatur, commentario locupletata. Atrebati (Trebatice, Slowakai), J. Baptist & G. Riuerios 1628. Folio (37 x 23,5 cm.). [21] Bl., 1159, (44) mit Titel in Rot u. Schwarz u. gestoch. Titelvignette, gestoch. Frontispiz u. zahlr. figürlichen Holzschnitt-Initialen. Ldr. d. Zt.

Graesse II, 62 Anm. Vgl. BBKL I, 951 ff. – Sehr seltene erste Gesamtausgabe bearbeitet von dem franz. Benediktiner Alard Gazet (1566-1626). Benedikt von Nursia benutzte die monastischen Schriften des Cassianus (um 360-435) in seiner Regel. – J. Cassianus „lebte anfangs als Mönch in Bethlehem, wurde nach langen Reisen zum Priester geweiht und gründete in Marseille ein Mönchs- und Nonnenkloster. Außer einer gegen Nestorios gerichteten Schrift über die Natur Christi verfaßte er ein Werk „Über die Mönchserziehung und über Heilmittel gegen die Hauptsünden“ (De institutis monachorum et de octo principalium vitiorum remediis) und „Unterredungen“ (Collationes) über philosophische Fragen; die darin enthaltene Lehre von der Willensfreiheit wurde auf dem Konzil von Arausio (s. Caesarius von Arles) veruteilt. Von Benedikt und Cassiodor zur Lektüre empfohlen, hatte C. eine lange Nachwirkung; sein Stil zeichnet sich aus durch klassizistische Reinheit und Fülle der Ausdrucksmittel“ (Tusculum Lexikon). – Rücken und Ecken fachgerecht erneuert, St.a.V., zeitgenöss. Besitzvermerk a. T., stellenweise etwas gebräunt, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Gesamtausgaben, Kirchengeschichte, Philosophical theology, Philosophie

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400,--  Bestellen
1 Terentius Afer, Publius. Publii Terentii Comoediae sex. Post optimas editiones emendatae. Accedunt, Aelli Donati, commentarius integer. Cum selectis guieti & variorum notis… Leiden, Hack 1669. Kl.-8°. Gestoch. illustr. Titel, [23] Bl., 864 S., [30] Bl. (Index). Prgt. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild.

Ebert 22511 Anmerkung. Graesse VI/2, 59. Schweiger II, 1065. – Zuerst 1644 bei Hack erschienene reich kommentierte Ausgabe. – Kapital mit kl. Fehlstelle, schönes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Altphilologie, Antike, Komödie, Schul- und Lehrbücher

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140,--  Bestellen
1 Cassianus, Johannes. Opera omnia. Cum commentariis Alardi Gazaei. Ab eodem denuo recognita, commentariis ipsis tertia parte auctoribus illustrior reddita; Novoque insuper in libros de incarnatione, qui desiderabatur, commentario locupletata. Leipzig, Wetstein & Smith 1733. Folio (37 x 23,5 cm.). [10] Bl., 832 S., [12] Bl. mit Titel in Rot u. Schwarz u. Titelvignette in Holzschnitt. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. reicher floraler Rückenvergoldung.

Graesse II, 62 Anm. VD18 1225990X. Vgl. BBKL I, 951 ff. – Zuerst 1628 erschiene Gesamtausgabe bearbeitet von Aard Gazet (1566-1626). Benedikt von Nursia benutzte die monastischen Schriften des Cassianus (um 360-435) in seiner Regel. – J. Cassianus „lebte anfangs als Mönch in Bethlehem, wurde nach langen Reisen zum Priester geweiht und gründete in Marseille ein Mönchs- und Nonnenkloster. Außer einer gegen Nestorios gerichteten Schrift über die Natur Christi verfaßte er ein Werk „Über die Mönchserziehung und über Heilmittel gegen die Hauptsünden“ (De institutis monachorum et de octo principalium vitiorum remediis) und „Unterredungen“ (Collationes) über philosophische Fragen; die darin enthaltene Lehre von der Willensfreiheit wurde auf dem Konzil von Arausio (s. Caesarius von Arles) veruteilt. Von Benedikt und Cassiodor zur Lektüre empfohlen, hatte C. eine lange Nachwirkung; sein Stil zeichnet sich aus durch klassizistische Reinheit und Fülle der Ausdrucksmittel“ (Tusculum Lexikon). – Rücken am Fuß etwas beschädigt, Deckel teils mit Fehlstellen am Bezug, Kanten berieben, St. a T., durchgehend etwas gebräunt u. etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Gesamtausgaben, Kirchengeschichte, Philosophical theology, Philosophie

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240,--  Bestellen
1 Paulinus von Nola, Pontius Meropius. Divi Paulini episcopi Nolani opera. Vita eiusidem, consummatam perfectionem ac prorsus mirabilem sanctiratem continens, ex ipsius operibus & veterum de eo elogijs concinnata. Antverpiae (Antwerpen), Officina Plantiniana (B. Moreti) 1622. 8°. [4] Bl., 896 S., [31] Bl. mit gestoch. Druckermarke auf dem Titel u. Holzschnitt-Druckermarke am Schluss. Prgt. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild.

Seltene Plantin-Ausgabe. – Paulinus (353-431), „seit 409 Bischof von Nola, Schüler und Freund des Ausonius, stammte aus reicher Senatorenfamilie in Bordeaux; er ist der größte christliche Dichter der lat. Literatur nach Prudentius. Die meist in Hexametern abgefaßten 35 Gedichte zeigen formale Gewandtheit ohne dichterische Tiefe; weite Nachwirkung als literarisches Genos hatten seine drei Psalmenparagraphen. Seine 49 Briefe sind für die Frömmigkeit jener Zeit aufschlußreich und lassen durch die rhetorischen Formen hindurch auch persönliche Gefühle zu Wort kommen“ (W. Hartel in Tuscullum Lexikon). – Einband braunfleckig, zeitgenöss. Besitzvermerk a. T., sehr gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Altphilologie, Antike, Literatur, Plantin

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320,--  Bestellen
1 Anacreon. Odes. Traduites en Francois, avec le texte grec, la version latine, des notes et un discours sur la musique grecque par (Jean Baptiste) Gail. Avec estampes, odes grecques mises en musique par (Jean-François) Le Sueur, et (Maria Luigi Carlo Zenobio Salvatore) Cherubini; et un discours sur la musique grecque. Édition plus complete que toutes celles qui ont paru jusque’à ce jour. Paris, Didot l’aine An VII (1799). 4°. XVI, 204, 3, 3, 7 S. mit 1 Kupfertafel von L. Petit nach G. Boichot u. 13 S. mit gestoch. Musiknoten. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, floraler Rückenvergoldung, Deckelfiletten, Innenkantenvergoldung u. Goldschnitt.

Seltene Luxusausgabe auf großem Papier mit den Melodien von Jean-François Le Sueur (1760-1837) und Luigi Cherubini (1760-1842). – Die Oden in der Übersetzung von J.-B. Gail erschienen zuerst 1794 in kleinem Format. – „Cherubini gilt als Reformer der französischen Oper und Begründer des neuen Stils, der die französische Oper in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts führend machte“ (Klassik(dot)com). – J. F. Le Sueur wurde 1804 von Napoleon zum Maitre de la Chapelle der Tuilerien ernannt. Nun konnte er seine berühmte Oper „Ossian ou les Bardes“ mit großem Erfolg an der Opéra und vor dem Kaiser aufführen, der den Komponisten seiner Lieblingsoper zum Chevalier de la Légion d’honneur ernannte. Er komponierte auch einen Triumphmarsch für die Krönung Napoleons. – Rücken berieben und am Kapital etwas beschädigt, das gestoch. Portrait fehlt, sehr gutes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Literatur

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320,--  Bestellen
1 Saubert, Johann. De sacrificiis veterum conlectanea historico-philologica et miscella critica. Jena, Matthias Birckner 1659. Kl.-8°. [20] Bl., 721 [i. e. 723], (13) S. mit 4 (2 gefalt.) Kupfertafeln u. einigen Holzschnitten im Text. Hprgt. d. Zt. mit handschr. Rückentitel.

Brunet VI, 22607. VD17 39:118268H. Vgl. Fürst III, 254 (zweite Ausgabe Leiden 1699). – Erste Ausgabe eines der seltensten Werke über die Opferpraxis der Antike mit einem ausführlichen Kapitel über die jüdischen Riten und Gebräuche. Von besonderem Interesse ist die Verwendung von syrischer, griechischer und hebräischer Typographie. – Erstveröffentlichung des 1638 in Nürnberg geborenen, zu Helmstedt und Altdorf wirkenden Orientalisten und Theologen J. Saubert d. J. „Er rauchte gerne Toback, hatte aber dazu eine besondere Kammer und Kleider, damit es niemand riechen möchte“ (Jöcher IV, 164 f.). Saubert „wurde schon am 24. December 1660, noch nicht 23 Jahre alt, als ordentlicher Professor der orientalischen Sprachen in Helmstedt angestellt. Unterm 10. November 1665 bekam er eine theologische Professur, insonderheit das Lehrfach des alten Testaments, welches seit dem Tode Georg Calixt’s unbesetzt geblieben war; daneben behielt er aber auch noch den Lehrstuhl der hebräischen Sprache in der philosophischen Facultät. Er erfreute sich des besonderen Wohlwollens des gelehrten Herzogs August von Blaunschweig-Wolfenbüttel, der seit 1663 in regem Briefwechsel mit ihm stand, ihn zu einer lateinischen Uebersetzung der hebräischen Schrift Jacobi Jehudae Leonis von dem Tempel Jerusalems (Helmst. 1665) anregte und ihm schließlich (1664) auch noch die Ausführung seines lange gehegten Lieblingswunsches übertrug: eine neue sprachlich genaue Uebertragung der Bibel ins Deutsche zu veranstalten … Er war bereit, in Helmstebt, wo er am 14. Januar 1673 zum Doctor der Theologie promovirt wurde, zu bleiben, wenn man ihm die Vereinigung der beiden bis jetzt von ihm versehenen Professuren auf seine Lebenszeit zusagen wollte. Da die Regierung hierauf nicht einging, so zog er nach Altorf, wo er nach längerer Krankheit am 29. April 1688 gestorben ist“ (P. Zimmermann in ADB XXX, 415 f., erwähnt vorliegendes Werk nicht). – Einband etwas berieben, stellenweise etwas wasserfleckig und gebräunt, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Antike, Geschichte, Judaica, Judaism, Kirchengeschichte, Opferkult, Orient, Theologie

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500,--  Bestellen
1 Voss (Vossius), Gerhard Johannes. De theologia gentili et physiologia christiana sive de origine ac progressu idololatriae ad veterum gesta ac rerum naturam reductae. Deque naturae mirandis, quibus homo adducitur ad Deum, Liber I, et II. – Beigebunden: Maimonides, Moses. De idololatria liber, cum interpretatione latina, & notis Dionysii Vossii (Dionysius Vossius). – (Und): Voss, Gerhard Johannes. De theologia gentili et physiologia christiana… Liber III. et IV. 4 Teile u. Supplement von Maimonidas in 2 Bänden. Amsterdami, J. & C. Blaeu 1641 u. 1675. Gr.-8°. Titel, 304 S.; XVII, (19), S. 305-732, X S.; Titel, 174 S., [1] Bl.; Titel, [5] Bl., S. 733-1647, [34] Bl. mit 2 Druckermarken auf den Titelbl. u. einigen figürlichen Holzschnitt-Initialen. Prgt. d. Zt. mit kalligr. Rückentitel.

Fürst II, 296. Graesse VII, 398. ADB XI, 367 ff. – Teil I u. II in erster Ausgabe; Teil III u. IV in zweiter Ausgabe. Alle zu Lebzeiten von Voss erschienenen Teile. Posthum erschienen bis 1668 weitere Teile, bearbeitet von Isaak Voss. – Wichtige Arbeit über den Ursprung der christlichen und jüdischen Religion und das Brauchtum in der Antike. Wie immer ergänzt durch die Monographie über den Götzendienst des spanischen Arztes, Philosophs und Theologen M. Maimonides (Hilkhot Avodah Zarah, 1135-1204). – Der niederl. Philologe und Polyhistoriker G. J. Voss (1577-1649) „steht unter den großen holländischen Philologen der älteren Zeit als einer der größten da. Sein immenses Wissen verdankte er nicht bloß seiner glücklichen Veranlagung und seinem ausgezeichneten Gedächtnisse, sondern vor allem dem rastlosen Fleiße, mit dem er Tag und Nacht seinen Studien oblag, sowie der haushälterischen Sorgfalt, mit der er seine Zeit auszunutzen wußte. Auf die Unterhaltung mit den zahlreichen Besuchern, die ihm entweder ihre Hochachtung bezeugen oder seinen Rath in Anspruch nehmen wollten, verwendete er regelmäßig nicht mehr als höchstens je eine Viertelstunde, vgl. Jöcher, Gel.-Lex., IV, 1719. Er war ein Polyhistor im wahren Sinne des Wortes“ (F. Koldewey in ADB). – Einbände etwas fleckig, Band I mit zeitgenöss. Anmerkungen und Anstreichungen im Rand, stellenweise braunfleckig und gebräunt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Bräuche, Geschichte, Judaica, Judaism, Kirchengeschichte, Kulturgeschichte, Rituale, Theologie

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650,--  Bestellen
1 Waerden, Bartel L. van der. Erwachende Wissenschaft. Ägyptische, Babylonische und Griechische Mathematik. Aus dem Holländischen übersetzt von Helga Habicht mit Zusätzen des Verfassers. Basel und Stuttgart, Birkhäuser 1956. 8°. 488 S. OLn. mit goldgepr. Rückentitel, dez. Rückenverg. u. goldgepr. Deckelvignette. (Wissenschaft und Kultur, Band 8).

Rücken mit Kleberesten einer Bibliothekssignatur, St. a. T., sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Ägypten, Antike, Babylon, Griechenland, Mathematik

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40,--  Bestellen
1 Gregorius (Cyprianus G. Nazianus). Orationes XXX, Bilibaldo. Pirckheimero interprete, nunc primum editae quarum catalogum, cum alijs quibusdam, post epistolam des Erasmi Rot(t)er(dam) uidebis. – Beigebunden: Basilius Caesariensis. Episcopi eruditissima opera … Monodia Gregorij Nazianzeni. Interpretes: Iohannes Argyropilus. Georgius Trapezuntius. Raphaël Volaterranus. Ruffinus presbyter. 2 Werke in 1 Band. Basel, Froben u. Köln, Eucharius Cervicornus (Gottfried Hittorp) 1531. Folio (32,5 x 22 cm.). [4] Bl., 304, 126 S., [1] Bl. mit 2 Druckermarken und zahlr. figürlichen Holzschnitt-Initialen; [8] Bl., 375 S. mit dekorativer figürlicher Holzschnitt-Titelbordüre und zahlr. figürlichen Holzschnitt-Initialen von Anton Worms nach Hans Holbein d. J. Ldr. d. Zt. über Holzdeckeln mit dekorativer figürlicher Rollwerkkartusche.

I. VD16 G 3082. Hieronymus, Griechischer Geist aus Basler Pressen 443. – Von Willibald Pirckheimer (1470-1530) übersetzte und von Erasmus von Rotterdam posthum herausgegebene Ausgabe. – „Erasmus verbindet in seiner Widmung einen Nachruf auf den ihm befreundeten Nürnberger Humanisten mit einer Würdigung seiner Gregor-Übersetzungen und einer Rechtfertigung seines Stils. … Er selber habe immer vor einer Übersetzung Gregors zurückgeschreckt: wegen der Schärfe seines Ausdrucks, der Erhabenheit seiner Stoffe, seiner recht dunklen Anspielungen. Pirckheimer habe sich diese Arbeit erwählt und sei darüber gestorben. Die hier vorliegende Übersetzung, für ihn bestimmt, erhalte er nun als Erinnerungsstück. Sie werde damit vielen ein Ansporn zur Frömmigkeit sein. Diese Leute werde es nicht stören, wenn Pirckheimer in der Übersetzung der alten Kirchenväter zuweilen der christlichen Religion eigene Begriffe gewählt habe, da er christliche Rede einer römischen vorgezogen habe, obwohl er, Erasmus, nicht einsehe, warum nicht als römisch gelten dürfe, was römische Autoren vor 1500 Jahren gebraucht hätten, zumal nach dem Beispiel der Griechen. Im Sinne der Rechtfertigung des Erasmus haben auch die Drucker auf dem Schlussblatt eine ungewöhnliche Notiz beigefügt: Der Leser solle kein Urteil fällen, bevor er die Übersetzungen mit dem griechischen Text verglichen oder sehr gründlich gelesen habe; wenn ihn dann mangelhaftes Laienwissen darin störe, solle ihn das nicht hindern, selber Gelehrteres und Besseres zu bieten“ (F. Hieronymus). – Gregorios von Nazianz (zweite Hälfte des 4. Jh.s n. Chr.), „Sohn eines Bischofs, mit Basilieios d. Gr. eng befreundet, den er während des Studiums in Athen kennenlernte. Zum Bischof von Konstantinopel geweiht, zog er sich jedoch bald in die Stille seines Landgutes zu literarischer Wirksamkeit zurück. Er ist der gewandteste christliche Schriftsteller und Dichter seiner Zeit, mit allen rhetorischen Stilmitteln vertraut. Von seinen Werken sicnd erhalten: 45 Reden zu verschiedenen Anlässen, darunter die berühmte „Rede über die Flucht (aus dem Bischofsamt)“, worin er ein Idealbild des Priesteramtes zeichnet. Gedichte, teils theologischen, teils autobiographischen Inhalts; bis auf zwei sind sie noch in der alten quantitierenden Metrik verfaßt. Seine Epigramme bilden das 8. Buch der Anthologia Palatina. 245 Briefe, reich an Sentenzen und feinem Witz“ (Tusculum Lexikon). – II. VD16 B 641. – Neudruck der Ausgabe aus der Offizin Froben vom Februar 1523. – „Die Bordüre mit der Cleopatra und dem Tyrannen Dionysius. Dieses herrliche Blatt, das ganz, frei von Anachronismus ist, gibt uns ein klares Bild, wie richtig Holbein die Antike aufzufassen, aber auch wie harmonisch er Figürliches und Ornamentales zu verbinden verstand. Dasselbe hatte denn auch nicht verfehlt, grösstes Aufsehen zu machen und wohl keines wurde so vielfach copirt. Unter den Copien ist die Anton Worms zugeschriebene, in gleicher Grösse hergestellte und in Cölner Drucken von 1524 an ebenfalls als Titelbordüre verwendete, die beste und hat schon manchen Sammler, der sie als Original kaufte, getäuscht“ (A. F. Butsch, Bücherornamentik der Renaissance II, S. 37). – Basileios der Große (um 330-379 n. Chr.), seit 370 Bischof von Caesarea, „festigte die von Athanasios begründete orthodoxe Lehre und gab der Ostkirche durch Einführung der Liturgie und Aufstellung bestimmter Ordensregeln im Wesentlichen die Formen, die sie bis heute bewahrt hat. Seine „Reden an die Jugend über den nützlichen Gebrauch der heidnischen Literatur“ ist bedeutungsvoll für die positive Einstellung der christlichen Kirche zur antiken Bildung; neun Predigten über das Sechstagewerk bieten einen Kommentar zum Schöpfungsbericht mit guten Schilderungen der Schöpfungsmacht Gottes und der Schönheit in der Natur. Andere Reden und Briefe sind sittengeschichtlich lehrreich. Sein Griechisch steht unter dem Einfluß der sog. zweiten Sophistik mit reicher Anwendung der rhetorischen Stilmittel“ (Tusculum Lexikon). – Rücken mit restaurierten Fehlstellen, Einband mit Klarlack versehen, Schließen und freie Vorsätze fehlen, stellenweise zeitgenöss. Anstreichungen und Anmerkungen im w. Rand, sehr gut erhaltener Sammelband mit zwei wichtigen und schön ausgestatteten Werken zur Frühgeschichte der Kirche.

Schlagwörter: Antike, Kirchengeschichte, Renaissance, Theologie

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2.400,--  Bestellen
1 Livius, Titus. Latinae historiae principis decades tres. cu dimidia, longe tamen quam nuper emaculatiores, quod nunc demum ad utera contulerimus exemplaria, … Beati Rhenani & Sigismundi Gelenij adiunctae annotationes. Addita est chronologia Henrici Glareani, … Venedig, (Giunta Erben) 1541. Folio (32,5 x 23 cm.). 38, 312 num. Bl., [67] Bl. mit wdh. gr. Druckermarke u. einigen figürlichen Holzschnitt-Initialen. Prgt. d. Zt. über Holzdeckeln mit handschr. Rückentitel.

Adams L. 1328. Renouard XXX, 126. – Zweite Giunta Ausgabe, erschien zuerst 1532. – „Seine Stärke liegt in der Fähigkeit lebendige Szenen zu zeichnen; sein Bild der Königszeit beherrschte die neuzeitliche Darstellungen bis in den Anfang des 19. Jh.s. Die Erzählungsweise des Livius ist bestimmt durch Isokrates und peripatetische Schule, von der sowohl Kürze und Sparsamkeit in den Mitteln als auch Wahrscheinlichkeit, charakterisierende Reden und Dramatisierung verlangt wurden. Die Sprache steht dem ciceronischen Ideal der Reinheit und Ausgewogenheit nahe“ (Tusculum Lexikon). – Einband etwas angestaubt und am Kapital leicht beschädigt, zeitgenöss. Besitzvermerk a. T., die letzten Bl. im Rand etwas braunfleckig, sonst gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Geschichte, Römisches Reich

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600,--  Bestellen
1 Pausanias. De tota Graecia libri decem. Quibus non solum urbium situs, locorumq[ue] interualla accuraté est complexus, sed regum etiam familias, bellorum causas & euentus, sacrorum ritus, rerumpub. status copiose descripsit: hactenus à nemine in linguam Latinam conuersi, nuncq[ue] primùm in lucem editi. Abrahamo Loeschero interprete. Accessit rerum & uerborum locupletissimus index. Basel, Johann Oprius (1550). Folio (31 x 22 cm.). [6] Bl., 438 S., [24 statt 25] Bl. mit 10 figürlichen Initialen. Hldr. d. 18. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückenschild.

Adams, P 523. Brunet IV, 454. Ebert 16056. STC 679. VD 16, P 1075. Vgl. Blackmer 1271. – Erste vollständige lateinische Ausgabe des ersten „Fremdenführers“ (KLL) durch Griechenland. – Herausgegeben und übersetzt von Abraham Loescher (1520-1575) aus Zwickau und Johann Jacob Fugger gewidmet. „Als prosaische Werke sind zu erwähnen: Seine lateinische Uebertragung der zehn Bücher griechischer Geschichte des Pausanias (Basel 1550) und seine zu Ingolstadt gehaltene akademische Rede:„In commendationem legum“.“ (A. Ritter v. Eisenhart in ADB XIX, 208 f.). – Pausanias (zweite Hälfte des 2. Jh.s n.Chr.), „Verfasser einer Beschreibung Griechenlands (Attika, Peloponnes, Böotien, Phokis, Delphi) mit Berücksichtigung der Geographie, Historie, Mythologie neben der Schilderung der Örtlichkeiten und der Denkmäler. Er ist im Ganzen zuverlässig; sein Stil ist von dem Streben nach Variation bestimmt, das ihn zu Künsteleien in Umschreibung, Wortstellung, Suche nach verschollenen Wörtern usw. führt“ (Tusculum Lexikon). – First complete Latin edition to be published of Pausanias’ famous description of Greece in the times of the emperors Hadrian, Antonius Pius and Marcus Aurelius. – The translation is due to Abraham Loescher (1520-1575) from Zwickau, who in 1549 appeared in Basle, publishing several volumes of Latin verses and the present Pausanias, dedicated to J. J. Fugger. – Einband etwas berieben, Kapital etwas beschädigt und mit Resten einer alten Bibliothekssignatur, alter Besitzvermerk und Exlibrisstempel „Bibliothek Schloss Miltenberg“ a. V., Titelblatt angestaubt und etwas fleckig, das letzte Registerblatt fehlt, nur vereinzelt etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Description and travel, Geographie, Geography, Greece, Griechenland, Reiseführer

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1.200,--  Bestellen
1 Lipsius, Justus (eig. Joest Lips). De militia Romana libri quinque. Commentarius ad Polybium. Editio nova, aucta varie & castigata. Antwerpen, Plantin für Moretus 1598. 366 S. mit gestoch. Titelvign. (Druckermarke), 9 (6 ganzs., 1 gefalt.) Kupfern u. 15 Holzschnitten im Text. – Beigebunden: Ders. Analecta sive observationes reliquae ad militiam et hosce libros. Antwerpen, Plantin für Moretus 1610. 4°. XXIX, (5) S. mit Holzschnitt-Druckermarke, 3 Kupfern u. 6 Holzschnitten im Text. Hrgt. d. Zt.

Adams L 781 u. L 760. ADB XVIII, 741 ff. Cockle 620 (Ausg. von 1614). Jähns I, 561. – Zweite Ausgabe; die erste Ausgabe erschien 1596. – Der flämische Humanist J. Lipsius (1547-1606) hat sich intensiv mit dem Heeres- und Kriegswesen der Römer auseinandergesetzt, seine Veröffentlichung gilt als grundlegendes Werk über das antike Kriegswesen. – Die militärhistorischen Werke von Lipsius „sind um so wichtiger geworden und haben Epoche gemacht, weil ihr Verfasser sich nicht , wie eigentlich alle seine Vorgänger, an Vegetius anklammerte, sondern sich wesentlich auf Polybios stützte. Joest Lips’ Vergleich der modernen und der antiken Kriegskunst fällt durchaus zu gunsten der letzteren aus“ (Jähns). – „Er arbeitete empirisch-rational im Sinne der sich entwickelnden modernen Wissenschaftsmethode, aber seine ausschließlichen Forschungsgegenstände waren klassische Texte, d. h. die von der abendländischen Kultur noch immer benötigten Autoritäten der griech.-röm. Antike“ (H. Dollinger in NDB XIV, 676 ff.). – Rücken später erneuert, Deckel im oberen Rand angestaubt und etwas braunfleckig, 2 gestoch. Exlibris, Titelblatt mit kl. Ausschnitt (ohne Textverlust), stellenweise zeitgenöss. Anstreichungen und Anmerkungen, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Militaria, Plantin, Römisches Reich

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750,--  Bestellen
1 Barthélemy, J(ean) J(acques). Voyage du jeune Anacharsis (en Grèce). (Und): Recuil de cartes géographiques, plans, vues et médailles de l’ancienne Grèce, relatifs au voyage du jeune anacharsis, précédé d’une analyse critique des cartes. 8 Bände und Atlas-Band. Paris, Librairie Ancienne et Moderne u. Herve, Journal Général de l’Europe 1827 u. 1789 (Atlas). 12° u. 4°. Mit 28 gestoch. u. gefalt. Karten, Plänen u. Grundrissen u. 4 gefalt. Kupfertafeln. Pbde. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. u. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. (Atlas).

Brunet I, 674. Cioranescu 9889. Graesse I, 300. – Der Atlas erschien im Jahr der ersten Ausgabe. – Berühmter fiktiver Reisebericht durch das antike Griechenland. – Der franz. Archäologe, Numismatiker und Schriftsteller J. J. Barthélemy (1716-1795) schildert die Reiseerlebnisse des jungen Anacharsis im vierten Jahrhundert v. Chr. Der zuerst 1788-1789 erschienene Roman war sehr erfolgreich und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt; u. a. ins Armenische. Der junge Skythe Anacharsis, ein Nachkomme des berühmten Philosophen, bereist das antike Griechenland. – „Ich stelle mir einen Skythen namens Anacharsis vor, der einige Jahre vor der Geburt Alexanders in Griechenland ankam und von Athen, seinem gewöhnlichen Wohnort, mehrere Ausflüge in die benachbarten Provinzen unternahm, wobei er überall die Sitten und Gebräuche der Einwohner beobachtete , war bei ihren Festen anwesend und studierte die Natur ihrer Regierungen; manchmal widmete er seine Freizeit Untersuchungen über den Fortschritt des menschlichen Geistes und manchmal unterhielt er sich mit den großen Männern, die zu dieser Zeit blühten; mit Epaminondas, Phocion, Xenophon, Platon, Aristoteles, Demosthenes usw. Sobald er gesehen hat, wie Griechenland von Philipp, dem Vater Alexanders, versklavt wurde, kehrt er nach Skythen zurück, wo er einen Bericht über seine Reisen in Ordnung bringt … Ich habe mich dafür entschieden, lieber eine Reiseerzählung zu schreiben als eine Geschichte, weil in einer solchen Erzählung alles Szenerie und Handlung ist und weil umständliche Details einfließen können, die dem Historiker nicht gestattet sind“ (J. J. Barthélemy in der Vorrede zu einer Ausgabe von 1817). – Einband des Atlas etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Griechenland

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240,--  Bestellen
1 (Boileau-Despreaux, Nicolas). Traité du sublime ou du merveilleux dans le discours, traduit du grec de Longin par M. D***. Paris, la veuve de Claude Thiboust et Pierre Esclassan 1694.. Kl.-8°. Titel, 231 S. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. floraler Rückenvergoldung.

Brunet I, 1059. – Sehr seltene griechisch-französische Parallel-Ausgabe. Im selben Jahr erschien auch eine Ausgabe bei Berriat Saint-Prix. Der „Traité du sublime …“ erschien zuerst 1674 in den „Oeuvres diverses …“. – Wichtige Übersetzung der antiken Literaturkritik „Über das Erhabene“. Die Abhandlung eines unbekannten Verfassers wird meist dem griechischen Rethoriker Longinos (205-273) zugeschrieben. „Das zum größten Teil erhaltene Werk, eine Erwiderung auf die gleichnamige Schrift des Caecilius von Kalakte, belegt den erhabenen Stil mit vielen Beispielen aus der griechischen klassischen Literatur (einmal wird auch Genesius 1,3 zitiert) und weist nach, daß nicht Schulregeln die genialen Gedanken hervorbringen, sondern die große, über das Alltägliche sich erhebende Gesinnung. Der Stil des Werkes, das zu den besten Leistungen der antiken Literaturkritik zählt, paßt sich oft dem behandelten Thema an und ist sehr lebendig“ (Tusculum Lexikon). – Gestoch. Wappen-Exlibris Théodore de Contamine (1773-1852), zeitgenöss. Besitzvermerk von 1702, das gestoch. Frontispiz ist hier nicht beigebunden, durchgehend leicht gebräunt, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Altphilologie, Antike

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240,--  Bestellen
1 Crasset, J(ean). Dissertation sur les oracles des Sibylles. Paris, Estienne Michallet 1678. Kl.-8° (16 x 9,5 cm.). [6] Bl., 282 S. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. floraler Rückenvergoldung.

De Backer/S. II, 1629.9. Goldsmith G 1819. Du Prel 1163. Vgl. Dorbon-Ainé S. 101 (Ausg. von 1684). – Erste Ausgabe. – „Suivant l’auteur, la vérité des Oracles et Sibylles fut témoignée par les Saints Pères et fut en grandevénération par l´Eglise des premiers temps, d´autant plus qu´en maintes circonstances on y trouve prédite la venue de Christ“ (Dorbon-Aine). – Der Jesuit J. Crasset (1618-1692) berichtet, dass die Orakel von den Kirchenvätern der frühen Christen anerkannt wurden, weil sie die Ankunft des Messias verhersagten. – Schönes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Kirchengeschichte, Okkultismus / Geheimwissenschaften, Prophetie, Wahrsagen

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240,--  Bestellen
  Gellius, Aulus. Noctium Atticarum libri XX prout supersunt quos ad libros MSStos. Novo & multo labore exegerunt, perpetuis notis & emendationibus illustraverunt Johannes Fredericus et Jacobus Gronovii. Accedunt Gasp. Scioppii integra MSStorum duorum codicum collatio, Petri Lambecii Lucubrationes Gellianæ, & ex lud. carrionis castigationibus utilia excerpta, ut & selecta variaque commentaria ab Ant. Thysio et Jac. Oiselio congesta. Lugduni Batavorum (Leiden), C. Boutesteyn u. J. du Vivié 1706. 4°. [17] Bl., 903 S., [31] Bl. mit gestoch. illustr. Frontispiz, Titel in Rot u. Schwarz mit gestoch. Titelvignette u. 2 numismatischen Kupfern. Prgt. d. Zt. über Holzdeckeln mit goldgepr. Rückenschild.

Brunet II, 1524. Schweiger II, 379. – Erste Ausgabe dieser Textbearbeitung. – „Edition la meilleure qui a paru jusqu’ ici“ (Brunet). – Aulus Gellius (um 125 – 170), römischer Jurist, begann sein Sammel- und Exzerptenwerk während der „langen Winternächte“ seines Studienaufenthalts in Athen. Zwanzig Bücher füllten die Zettel, als er sich, wohl um das Jahr 170, zur Herausgabe entschloß. Daß damals Publizierte ist nicht unversehrt geblieben: Buch 8 ging bis auf die Kapitelüberschriften verloren, und ebenso ist am Anfang und Ende des Werks ein Stück abgebrochen. Auch wenn Augustin und Erasmus sein Lob in höchsten Tönen singen, bleibt das Werk eine disparate Sammlung von Notizen, Exzerpten und Zitaten aus allen möglichen Büchern und Quellen, vom Verfasser allerdings in unterhaltsamer Form zusammengebracht und vorgetragen. (Vgl. KNLL VI, 197 ff.). – „Das Werk… hat eine Menge von literarischen Fragmenten gerettet; oft wird die Darstellung durch dialogische Inszenierung belebt“ (Tusculum Lexikon). – Einband etwas angestaubt, gutes Exemplar einer der schönsten Ausgaben des berühmten Werks.

Schlagwörter: Altphilologie, Antike

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450,--  Bestellen
01 (Andresen, Carl, Hartmut Erbse, Klaus Bartels u. a.). Lexikon der alten Welt. 3 Bände. Augsburg, Weltbild Verlag (1994). 4°. XV S., 3524 Spalten mit zahlr. Abb. u. Karten. Farbig illustr. OPbde. mit farbig illustr. OU. in farbig illustr. Orig.-Pappschuber.

Unveränderter Nachdruck der einbändigen Originalausgabe Zürich 1965. – Tadelloses Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Archäologie, Lexica

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45,--  Bestellen
1 Fuhrmann, Mat(t)hias. Oesterreichisches Heydenthum, Oder Völcker-Beschreibung der Alten Zeiten Vor- und unter den Römern. Worinne Ein zulängliche Nachricht von denen ersten und andern hiesige-ältesten Völckern, derselben Migration, Sitten, Lebens-Art, Gewohnheiten und Gebräuchen, zur Kriegs- und Friedens-Zeit: Denn auch vom Ursprung des Heydenthums, Vilheit der Götter, und Ubung des falschen Götzen-Diensts, sonderlich bey den Teutschen und Römern, als hiesigen Einwohnern, enthalten. Zur Continuation, oder weiterer Ausführung des gantz kurtz verfaßten, und so betitulten Alt- und Neuen Oesterreichs Vierter Theil. Aus sicheren und zuverläßlichen Auctoribus und Analectis der Römisch- und Teutschen Monumenten zusammen getragen. Wien, Heyinger 1737. 8°. [12] Bl., 776 S., [22] Bl. (Anhang u. Register) mit Titel in Rot u. Schwarz, gestoch. Frontispiz u. 56 (2 gefalt.) Kupfertafeln. Marm. Kalbslederband d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild.

ADB VIII, 189 f. Wurzbach V, 28. – Einzige Ausgabe des abschließenden 4. Teils von „Alt und Neues Oesterreich“, welcher die Vorgeschichte Österreichs beschreibt. – Die ersten drei Teile erschienen seit 1734. – Die zahlreichen Kupfertafeln „zum großen Theile von ihm (Fuhrmann) selber gestochen“, zeigen Krieger, mythologische Figuren und Szenen aus dem Volksleben. – M. Fuhrmann (1690-1773) „zählt … zu den vorzüglichsten Historikern Oesterreichs und sind seine Schriften bis heute eine ergiebige Quelle für den Culturhistoriker“ (Wurzbach). – Bezug am Rücken mit Fehlstellen, gestoch. Wappen-Exlibris (″Le Comte de Schulenburg Closterroda“) und zeitgenöss. Besitzvermerk a. V., stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar des seltenen Werks.

Schlagwörter: Antike, Austriaca, Österreich, Vorgeschichte

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320,--  Bestellen
1 Hotman, François. De re numaria populi Romani liber. Eiusdem disputatio de aureo Justinianico. His accesserunt, Volusius Maetianus, Rhemnius Fannius, Priscianus Caesariensis, de asse, ponderibus & mensuris. Item Joachimus Camerarius de numismatis seu moneta Graecorum & Romanorum. (Lyon), G. Lemaire 1585. 8°. 492 S., [8] Bl., 11, (1) S. mit Holzschnitt-Titelvignette u. einigen Tabellen u. illustr. Initialen. Geglätteter Kalbledereinband des 18. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückenschild, Rückenverg., Deckelfiletten u. Innenkantenverg.

Adams H 1074. Lipsius/L. 194. NDB IX, 655. Strintzing-Landsberg I, 383 ff. – Erschien im selben Jahr auch bei J. Durant in Genf. – Wichtige Abhandlung zur Finanzgeschichte der Römer. – Der franz. Jurist und Politiker F. Hotman (lat. Franciscus Hotomanus, 1524-1590), ein „Gelehrte(r) ersten Ranges“ (Strintzing), „gehört zu der Gruppe bedeutender französischer Juristen, die im 16. Jahrhundert als Refugiés in die Schweiz und nach Deutschland kamen und auf die deutsche Rechtswissenschaft großen Einfluß ausgeübt haben. … Wie viele große Juristen seiner Zeit war er auch Philologe und Kenner der Antike. Als Jurist handhabte er souverän sowohl die antiquarisch-kritische als auch die dogmatische Methode der Jurisprudenz“ (H. Liermann in NDB). – Stellenweise etwas gebräunt und leicht braunfleckig, sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Finance, Finanzwirtschaft, Jura, Römisches Reich / Wirtschaft

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800,--  Bestellen
1 Winckelmann, Johann (Joachim). Alte Denkmäler der Kunst. Aus dem Italienischen übersetzt von Friedrich Leopold Brunn. 2. mit einem Kupfer verm. Aufl. 2 Teile in 1 Band. Berlin, Christian Gottfried Schöne 1804. Folio (41 x 26 cm.). [6] Bl., XXIV, 64, 136 S., [1] Bl., LXXIV S., [1] Bl. mit 12 (1 ganzs.) gestoch. Vignetten u. 208 Kupferstichen auf 111 (19 gefalt.) Tafeln. Pbd. d. Zt. mit goldgepr. Deckelschild.

Goedeke IV/1, 302, 14. Ruppert S. 18. – Erste vollständige deutsche Ausgabe von Winkelmanns kunsthermeneutischem Hauptwerk, mit dem er die Archäologie und Kunstgeschichte in Deutschland begründete. – Die erste deutsche Ausgabe erschien 1792; die italienische Originalausgabe erschien 1767-1779 mit dem Titel „Monumenti antichi inediti spiegati ed illustrati“ in Rom. – „Dagegen bildet das große kunsthermeneutische Werk, die Monumenti antichi inediti (Rom 1767, 2 Bde. in Fol.) für alle Zeiten ein Vermächtniß, das dem Namen Winckelmann’s die größte Ehre macht. Bereits 1763 kündigt er es in der Vorrede zur „Kunstgeschichte“ als ein Werk an, „welches in welscher Sprache, auf meine eigene Kosten gedruckt, auf Regal-Folio, im künftigen Frühlinge zu Rom erscheinen wird. Es ist dasselbe eine Erläuterung niemals bekannt gemachter Denkmale des Alterthums von aller Art, sonderlich erhobener Arbeiten in Marmor, unter welchen sehr viele schwer zu erklären waren, andere sind von erfahrenen Alterthumsverständigen theils für unauflösliche Räthsel angegeben, theils völlig irrig erklärt worden“. Das reich ausgestattete, auf seine eigenen Kosten hergestellte und dem Cardinal Albani gewidmete Werk enthält 216 Tafeln, auf denen die verschiedensten antiken Kunstdenkmäler, zur größeren Hälfte indessen Reliefs und diese wiederum mit Rücksicht auf die Villa Albani, nachgebildet werden. Der italienische Text: „trattato preliminare“ ist von den Herausgebern von Winckelmann’s Werken als „Vorläufige Abhandlung von der Kunst der Zeichnung der alten Völker“ verdeutscht worden. (Ges. W. VII.) Grundlegend ist das Werk für die Methode archäologischer Interpretation geworden, für die W. hauptsächlich seine Belesenheit in den griechischen Dichtern und seine genaue Kenntniß der Mythologie zu statten kam. Diese Methode geht von dem Grundsatze aus, daß es lediglich die griechische Götter- und Heldensage ist, aus der die antiken Kunstdarstellungen geflossen sind, ein Satz, der seitdem die fundamentalste Grundlage aller archäologischen Interpretation bildet“ (J. Vogel in ADB XLIII, 343 ff.). – Rücken restauriert, St. u. N. a. T., sehr gutes vollständiges und nahezu fleckenfreies Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Archäologie, Kunstgeschichte

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3.200,--  Bestellen
1 Helbig, Wolfgang. Wandgemälde der vom Vesuv verschütteten Städte Campaniens. Nebst einer Abhandlung über die antiken Wandmalereien in technischer Beziehung von Otto Donner. (Und): XXIII Tafeln zu dem Werke Wandgemälde der vom Vesuv verschütteten Städte Campaniens. 2 Bände. Leipzig, Breitkopf u. Härtel 1868. 8° u. 4°. CXXVII, 500 S. mit 3 (2 gefalt.) lithogr. Tafeln; Titel u. 23 teils doppelblattgr. lithogr. Tafeln. OHldr. mit goldgepr. Rückentitel u. OHln. mit Deckeltitel.

Garcia 6677. NDB VIII, 459 f. – Erste Ausgabe. – „Fundamental work on the cataloging of wall paintings in Pompeii, Herculaneum and Stabia“ (L. Garcia). – W. Helbig (1839-1915) kam nach seinem Studium in Göttingen bei E. Curtius und G. A. Sauppe und in Bonn bei O. Jahn, F. W. Ritschel und F. G. Welcker als Stipendiat an das Archäologische Institut in Rom. „Die Beschäftigung mit der etruskischen Malerei hatte sein Interesse für die „campanische“ Wandmalerei geweckt, woraus der Katalog „Wandgemälde der vom Vesuv verschütteten Städte Campaniens“ 1860 und die „Untersuchungen über die campanische Wandmalerei“ 1873 entstanden. Danach wandte er sich einem neuen Forschungsgebiet zu: der italienischen Vorgeschichte („Die Italiker in der Po-Ebene“, 1879). Durch die in dieser Zeit bekannt werdenden mykenischen und trojanischen Funde H. Schliemanns wurde H. zu seiner Untersuchung „Das Homerische Epos aus den Denkmälern erläutert“ (1884, ²1887) angeregt, die noch nach 65 Jahren als ein „Pionierwerk“ bezeichnet worden ist“ (H. Speier in NDB). – Rücken des Textbands berieben, St.a.T., stellenweise etwas braunfleckig, Deckel des Tafelbands etwas angestaubt, sonst sehr gutes sauberes Exemplar. – Dazu: Ders. Untersuchungen über die Campanische Wandmalerei. Leipzig, Breitkopf u. Härtel 1873. 8°. XIV, [1] Bl., 384 S. OHln. – Erste Ausgabe. – Rücken berieben und aufgehellt, nur vereinzelt leicht braunfleckig, gutes Exemplar. – Zusammen 3 Bände.

Schlagwörter: Antike, Archäologie, Italien

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650,--  Bestellen
1 Pritchard, James B(ennett). Ancient Near Eastern texts. Relating to the Old Testament. (And) The ancient Near East in pictures. Relating to the Old Testament. Second edition, revised and enlarged. 2 Bände. Princeton, Princeton University Press (1955 u. 1954). 4°. XXI, 544 S.; XVI, [1] Bl., 351 S. mit zahlr. Abb. auf Tafeln. OLn. mit illustr. OU.

Wichtige Anthologie historischer, juristischer, mythologischer, liturgischer und weltlicher Texte aus dem Vorderen Orient. – „A modern classic ever since its first appearance in 1950“, because „for the first time it assembled some of the most significant Ancient Near Eastern texts in authoritative, generously annotated English translations based on the accumulated insight of several generations of scholarship scattered“ (W. W. Hallo, Journal of the American Oriental Society 1970). – Später erschien noch ein Supplementband. – Schutzumschläge mit Randläsuren, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Altes Testament, Antike, Bibel, Geschichte, Mythologie, Mythology, Orient, Ostrakon

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100,--  Bestellen
1 Grassnick, M(artin) (Hrsg.). Antike. Materialien zur Baugeschichte. Lehr- und Forschungsgebiet Baugeschichte/Denkmalpflege/Geschichte des Städtebaues. 1. Aufl. Kaiserslautern, Universität Kaiserslautern, Fachbereich A/RU 1978. 92 S., 202 Tafeln mit zahlr. Abb. mit Plänen und Grundrissen. OKart. (Materialien zur Baugeschichte, 1).

Einband leicht berieben, wenige Seiten mit Randnotiz (Bleistift), sonst gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Baugeschichte, Denkmalpflege, Geschichte, Städtebau

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40,--  Bestellen
1 Feder, Johann Georg Heinrich. Camillus. Bild eines im Glück und Unglück großen Mannes. Hannover, Gebr. Hahn 1809. 8°. 184 S. Pbd. um 1920.

ADB VI, 595 ff. Goed. IV, 1, 520. NDB V, 41 f. – Erste Ausgabe. – Biographie des römischen Feldherrs und Politikers Marcus Furius Camillus (um 446 v. Chr.-365 v. Chr.). – Spätwerk des frankischen Philosophen, Historikers und Pädagogen J. G. H. Feder (1740-1821), der durch seine Übersetzung von „An inquiry into the principle and causes of the wealth of nations“ Adam Smith in Deutschland bekannt machte (vgl. Roscher, Gesch. d. Nationalökonomik in Deutschland S. 599). – Einband erneuert, anfangs etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Biographie

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60,--  Bestellen
1 Meiners, Christoph. Geschichte des Luxus der Athenienser von den ältesten Zeiten an bis auf den Tod Philipps von Makedonien. Eine Abhandlung, welche bey der Hessen-Casselschen Gesellschaft der Alterthümer den auf das Jahr 1781 ausgesetzten Preis erhalten hat. Lemgo, Meyer, 1782. 8°. 92 S., [1] Bl. Marm. Pbd. d. Zt.

ADB XXI, 224 ff. VD18 11443049. – Erste Ausgabe, selten. – Der Historiker C. Meiners (1747-1810) war Prof. für Philosophie und Geschichte in Göttingen. – Einband etwas berieben, St. a. T. (″Schloßbibliothek Grünbichl“), gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Athen, Griechenland

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140,--  Bestellen
1 (Kornmann, Rupert). Die Sibylle der Religion aus der Welt- und Menschengeschichte. Nebst einer Abhandlung über die goldenen Zeitalter. Köln, o. Dr. u. V. 1815. 8°. III-VI [1] Bl., S. 4-351. Pbd. im Stil d. Zt.

Goed. VI, 437, 7. Kosch IX, 281. – Zuerst 1813 in München erschienenes theologisch-literarisch-philosophisches Hauptwerk des Benediktinerabts Rupert Kornmann (1757-1817), des letzten Abts des berühmten Klosters Prüfening bei Regensburg vor der Säkularisation, während der er vehement für den Erhalt der Klöster und ihrer Bibliotheken kämpfte. – Über die angeblich goldenen Zeitalter der Urzeit, der Römerzeit, des Mittelalters, der Aufklärung etc., weiterhin histor. Betrachtungen über die Menschen, Religion, den Einfluß der Frauen etc. – Einband und Vorsätze fachgerecht erneuert, fehlt wohl ein Reihentitel, Titelblatt etwas angestaubt, sonst gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Geschichte, Philosophie

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50,--  Bestellen
1 Horatius Flaccus, Quintus. Quinti Horatii Flacci Opera. Cum novo commentario ad modum Joannis Bond. Paris, Didot 1855. Kl.-8°. XLVI, 299 S. mit 16 (7 ganzs.) mont. Orig.-Photographien u. 2 photogr. doppelblattgr. Karten (Albuminabzüge). Weinroter Orig.-Maroquinband mit goldgepr. Rückentitel, Rückenverg. u. goldgepr. Deckelvignetten, Innenkantenverg. sowie Goldschnitt.

Brunet III, 325. Engelmann-Preuss 284. Graesse III, 357. Roosens/Salu 5139. Vicaire IV, 167 f. – Erste Ausgabe der Luxusausgabe mit Seiteneinfassungen in Rot sowie mont. Landschaftsaufnahmen und Aufnahmen nach Zeichnungen von Felix Joseph Barrias statt der Holzstich-Illustrationen in der Normalausgabe. – Eines der frühesten Beispiele für die Verwendung von Photographien in der Buchillustration. – „Charmante édition présentant un exellent texte, un commentaire latin rédigé avec autant de savoir que de goût par M. Dübner, une vie d’Horace en français par M. Noël des Vergers, une préface intéressante de M. Ambroise-Firmin Didot. Le volume est décoré d’un joli frontispice et de vignettes pour chaque livre, par M. Barrias, et des exemplaires ont de plus les plans de la villa d’Horace et des campagnes environnantes, dressés par M. Rosa, et en outre les vues de ses campagnes, dessinées sur les lieux par M. Benouville“ (Brunet). – „The editor of the Horace refers to photography as the ‚marvel of our century‘ … occassionally photographs of engravings were vitilized in books of poems as a vehicle to reproduce drawings or engravings: the 1855 Horace … In both cases photographs replace engravings, assuming more of a functional than esthetic role“ (The Truth Lens 179 zu Virgilius, Carmina Omnia, Ebda 1858). – Durchgehend leicht gebräunt, die Fotografien wie immer etwas ausgebleicht, schönes Exemplar im dekorativen Verlagseinband.

Schlagwörter: Altphilologie, Antike, Einbände, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Literatur, Original-Photographie

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350,--  Bestellen
1 Tacitus, Cornelius. Opere di G. Cornelio Tacito. Iillustrate con notabilissimi aforismi del signor Baldassar’ Alamo Varienti, trasportati dalla lingua castigliana nella toscana da Girolamo Canini d’Anghiari. Aggiontoui dal medesimo il modo di cauar profitto dalla lettura di questo autore. Il tutto migliorato, e di nuouo corretto, abbellito, & accomodato alla traduttione del sig. Adriano Politi. 2 Teile in 1 Band. Venetia, Paolo Baglioni 1665. Gr.-8°. [27] Bl., 544 S., [21] Bl.; 70 S., [143] Bl. mit gestoch. Frontispiz, Titel in Rot u. Schwarz u. Druckermarke in Holzschnitt. Pbd. d. Zt.

Schweiger II², 1028. – Kommentierte Gesamtausgabe. – Rücken fachgerecht erneuert, stellenweise etwas fleckig, am Schluß stärker, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Gesamtausgaben, Geschichte, Römisches Reich

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200,--  Bestellen
1 Oppianos (Oppianus). De venatione libri IV. De piscatu libri V. Cum interpretatione latina, Commentariis, & indice rerum in vitroque opere memorabilium locupletißimo Conradi Rittershusii. 3 Teile in 1 Band. Lugduni Batavorum (Leiden), Plantin 1597. 8°. [44] Bl., 376 S., [14] Bl., 164 S., [6] Bl., 344 S. mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. Prgt. mit goldgepr. Rückenschild.

Ebert 15145. Schwerdt II, 50. Souhart 359, Fußnote. – Die beiden berühmten griech. Lehrgedichte über Jagd und Fischfang (Anfang 3. Jhdt.). Sie erfreuten sich in der Renaissance großer Beliebtheit. – Griechisch-lateinische Parallelausgabe, mit Kommentaren von Konrad Rittershus (1560-1613). – „Oppianos, um 200 n. Chr., aus Kilikien, Verfasser des einzigen erhaltenen griechischen Lehrgedichts über den Fischfang; es ist dem Kaiser Caracalla gewidmet. Die Erzählung wird durch Einlagen im Stil der alexandrinischen Epik belebt, die Hexameter sind gut gebaut. – Oppianos, 1. Hälfte des 3. Jh.s n. Chr., aus Syrien, Verfasser eines griech. Lehrgedichts über das Jagdwesen; es ist dem Kaiser Caracalla gewidmet. Die Verse sind reich an Klangfiguren, besonders an Reimen“ (Tusculum-Lexikon). – Rückenschild erneuert, Titelblatt mit hinterlegtem Ausschnitt (kein Textverlust), stellenweise teils stärker gebräunt und etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Altphilologie, Antike, Fischerei, Fischfang, Jagd

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400,--  Bestellen
1 Hasenclever, Richard. Die Grundzüge der esoterischen Harmonik des Alterthums. Im Anschlusse an die Schrift des Freiherrn A(lbert) von Thimus über die harmonikale Symbolik des Alterthums. Köln, DuMont-Schauberg 1870. 4°. IV, 47, (1) S. mit 1 S. mit Notenbeispielen. Typogr. OBr.

ADB X, 736 f. MGG XIII, 346. Riemann II 789. – Erste Ausgabe der seltenen musikwissenschaftlichen Abhandlung. – Der Mediziner, Politiker und Musikwissenschaftler R. Hasenclever (1813-1876) bezieht sich auf den 1868 erschienenen ersten Teil der Abhandlung von A. v. Thimus, der darin Zahlenlehre und Harmonik der Pythagoräer behandelt und diese auf ältere orientalische Quellen zurückführt. – „Seine harmonikale Entsprechungslehre begründet eine musikalisch fundierte phänomenologische Morphologie des Kosmos. Das Werk von A. von Thimus ist das Fundament aller neueren harmonikalen Forschungen“ (MGG). – „Mit staunenswerter Gelehrsamkeit geschriebenenes Werkes … das die Grundlage für die neueren Forschungen zur harmonikalen Ordnung des Kosmos werden sollte“ (Riemann zu Thimus, Die harmonikale Symbolik des Alterthums). – Umschlag angestaubt und etwas fleckig, N.a.T., durchgehend etwas braunfleckig, gutes unbeschnittenes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Harmonielehre, Musikwissenschaft

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70,--  Bestellen
1 Larrey, (Isaac) de. Histoire des sept sages. Rotterdam, Fritsch et Böhm 1713. 8°. XIV, 464 S., [8] Bl. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rückenverg. u. goldgepr. gekröntem Deckel-Monogramm.

Cioranescu 40480. Hoefer XXIX, 685. – Sehr seltene erste Ausgabe. 1716 erschien noch ein Fortsetzungsband. – Larrey behandelt im vorliegenden Werk die „Sieben Weisen von Griechenland“, die in Platons Dialog „Proagoras“ erstmals erwähnt werden. – Der französische Rechtsgelehrte, Historiker und Dichter Isaac de Larrey (1638-1719), nach dem Edikt von Fontainebleau ins holländische Exil und wurde danach in Berlin zum Hof- und Legationsrat ernannt. – Einband etwas berieben, Innengelenke etwas angeplatzt, schönes dekorativ gebundenes Exemplar aus einer Adels-Bibliothek.

Schlagwörter: Antike, Einbände

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120,--  Bestellen
1 Sisyphos. Almanach über Bücher und Lebenskunst. Berlin, Faber & Faber 1991-2010. Gr.-8°. 103 S. u. Orig.-Sisyphos-Lesezeichen. Blauer, illustr. OKart.

Nr. 56 von 999 Exemplaren mit eigenhändig signierter Orig.-Algrafie von Manfred Bofinger. -Verlagsfrisches Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Buchwesen, Mythologie, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher

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18,--  Bestellen
1 Aristoteles. Mirabilia übers. von Hellmut Flashar. De Audibilibus übers. von Ulrich Klein. 3., gegenüber der 2. berichtigten, unveränderte Auflage. Berlin, Akademie-Verlag 1972. 8°. 291 S. OLn. mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltitel mit OU. (Aristoteles. Werke in deutscher Übers. begr. von Ernst Grumach. Hrsg. von Hellmut Flashar, Band 18. Opuscula, Teil II/III).

Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Altertum, Altphilologie, Antike

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22,--  Bestellen
1 Tacitus, Cornelius u. Agricola, Gnaeus Julius. Corn. Taciti Agricola. Et in eum Marcum Zuerii Boxhornii commentarius. (Beigebunden): Boxhorn, Marcus Zuerius van. Apologia adversus dialogistam pro commentario ad Agricolam Taciti. 2 Werke in 1 Band. Lugduni Batavorum (Leiden), Isaac Commelini 1642. Kl.-8° (12,5 x 7,5 cm.). [2] Bl., 258 S., [1] Bl.; 24 S. mit 2 Titelvignetten in Holzschnitt. Prgt. d. Zt. mit kalligr. Rückentitel.

ADB III, 218 f. Schweiger II, 1002. – Erste Ausgabe. – Der niederländische Gelehrte M. Z. van Boxhorn (1602-1653) war seit 1631 Professor für Rhetorik und seit 1648 als Nachfolger von Daniel Heinsius für Geschichte. – Mod. Exlibris, 2 Bl. (S. 45 f. u. 189 f.) mit größeren Einrissen (kein Textverlust), sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Altphilologie, Antike, Geschichte

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140,--  Bestellen
1 Oncken, Wilhelm. Aristoteles und seine Lehre vom Staat. Berlin, Lüderitz 1870. 8°. 38 S. Br. – Orig.-Broschur eingebunden. (Sammlung gemeinverständlicher wissenschaftlicher Vorträge, 103 = Ser. 5).

Erste Ausgabe. – Umschlag mit leichten Gebrauchsspuren, Titel u. die letzten Blatt etwas stärker stockfl.

Schlagwörter: Antike, Staatswissenschaften

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30,--  Bestellen
1 Stein, Lorenz. Entwicklung der Staatswissenschaft bei den Griechen. Wien, In Commission bei Karl Gerold’s Sohn 1879. 4°. 88 S. Br., Orig.-Umschlag beigebunden.

Erste Ausgabe. – Umschlag mit minimalen Randläsuren, Orig.-Umschlag etwas stockfl., sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Antike, Finance, Greece, Griechenland, Staatswissenschaften

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120,--  Bestellen
1 Horatius Flaccus, Quintus (Horaz). Satiren. Erklärt von L(udwig) F(riedrich) Heindorf. Breslau, Korn 1815. 8°. XIV, 476 S., 1 Bl. Pbd. d. Zt.

Einband stärker berieben, St. u. N. a. T., sonst gutes Exemplar.

Schlagwörter: Altphilologie, Antike

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45,--  Bestellen
1 Cicero, M(arcus) Tullius. M. Tullii Ciceronis Orator Brutus Topica. De optimo genere oratorum cum annotationibus Caroli Beieri et editoris. Ope codd. Sangall. Einsiedl. reg. Erlang. Viteberg. edd. vett. denuo recensuit Io. Casp. Orellius. Zürich, Füssli 1830. 8°. CXXII, 469 S., 1 Bl. Pbd. d. Zt.

Einband stärker berieben, stockfl., sonst gutes Exemplar.

Schlagwörter: Altphilologie, Antike

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45,--  Bestellen
1 Schweiger, F(ranz) L(udwig) A(nton). Handbuch der classischen Bibliographie. Erster Theil. Griechische Schriftsteller. Leipzig, Fleischer 1830. 8°. 364 S. Hprgt. mit handschr. Rückentitel.

Einband mit leichten Gebrauchsspuren, St. a. T., sonst gutes Exemplar.

Schlagwörter: Altphilologie, Antike, Bibliographie, Griechenland, Lexica, Lexika, Schriftsteller

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50,--  Bestellen
1 Insel-Bücherei Nr. 256 – Euripides. Elektra. Übertragen von Ernst Buschor. 11.-15. Tsd. Leipzig, Insel 1948. Kl.-8°. 71 S. Braune Obr. mit Rücken- u. Deckelsch.

EB 94i (nach Jenne). – Papier gebräunt u. etwas wellig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike

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22,--  Bestellen
1 Böttiger, C(arl) A(ugust). Sabina oder Morgenszenen im Putzzimmer einer reichen Römerin. Ein Beitrag zur richtigen Beurtheilung des Privatlebens der Römer und zum bessern Verständniss der römischen Schriftsteller 2. 2 Teile in 1 Band. Leipzig, Göschen 1803. 8°. XIV, 505 S. mit 13 Kupfertafeln (von Friedrich Kaiser). Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. Linienverg.

Goed. IV 1, 678, 4. Hayn-Gotendorf V, 13. Rümann 1073. – Erste Ausgabe. – „Sehr interessantes culturgeschichtliches Buch über das Privatleben der Römer in Schilderungen üppiger Grausamkeit und frecher Prunksucht… Renomirtes und noch jetzt gesuchtes Werk“ (Hayn-G.). – Der Archäologe, Philologe und Schriftsteller C. A. Böttiger (1760-1885) zählte zu den einflussreichen Persönlichkeiten der Goethezeit in Weimar. Er war seit 1814 Studiendirektor der Ritterakademie und Oberinspektor über das Museum der Antiken sowie über die Sammlung der Mengsschen Gipsabgüsse in Dresden und hielt seit 1806 in seiner Wohnung im Coselschen Palais öffentliche Vorlesungen über die Antike. Zu Böttiger siehe auch NDB II, 414. – Rücken etwas berieben und am vord. Gelenk in der unteren Hälfte etwas angeplatzt, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Erotica, Kulturgeschichte, Römisches Reich

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160,--  Bestellen
1 (Mazois, Charles-François). Le palais de Scaurus, ou description d’une maison romaine, fragment d’un voyage fait à Rome, vers la fin de la république, par Mérovier, prince des Suèves. Seconde édition. Paris, Didot 1822. 4°. 308 S. mit 12 Kupfertafeln. Hln. des frühen 20. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückenschild u. Rückenverg.

Borroni 8276. Olschki, Choix 17569. – Mit eigenhänd. Widmung von F. Mazois. – Frühe Veröffentlichung einzelner Ergebnisse aus Grabungen des 18. Jahrhunderts in Pompeji mit entsprechenden Abbildungen von Bauwerken, Wandgemälden, Grundrissen etc. – Zuerst 1819 ohne die Tafeln erschienene erste Veröffentlichung des franz. Architekten und Archäologen F. Mazois (1783-1826), Schüler von P. F. L. Fontaine und Charles Percier, der noch ein weiteres Werk (″Les ruines de Pompéi“, Paris 1824-1838) herausgegeben hat. – Sehr gutes sauberes Exemplar der seltenen Ausgabe auf großem Papier.

Schlagwörter: Antike, Archäologie, Italien, Kunst, Pompeji, Signierte Bücher, Widmungsexemplar

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200,--  Bestellen
1 (Bossigny, Louise de, Contesse d’Auneuil). Cupidon dans le bain, ou aventures amoureuses de personnes de qualité. Par Mme. D***. 2 Teile in 1 Band. La Haye, Meyndert Uytwerf 1698. Kl.-8°. [5] Bl., 322 S. mit gestoch. Frontispiz. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. reicher Rückenverg.

Gay I, 767. Vgl. VD17 23:666902E (dt. Übersetzung, Nürnberg ca. 1700). Nicht bei Barbier u. Hayn-G. – Erste Ausgabe, selten. – Die franz. Schriftstellerin Louise de Bossigny (? – 1700) gründete nach ihrer Heirat mit dem Comte d’Auneuil in Paris einen Salon und ist besonders als Märchen-Autorin bekannt. Einige Märchen wurden auch in die umfangreichste Märchensammlung des 18. Jahrhunderts „Le Cabinet des Fées“ (Paris 1786). Der Herausgeber C.-J. Mayer berichtet in Band 37 über das Leben und die Werke von L. de Bossigny. – N.a.T., gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Erotica, Literatur

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240,--  Bestellen
1 Kummer, (Ernst Eduard). Über die allgemeinen Reciprocitätsgesetze unter den Resten und Nichtresten der Potenzen, deren Grad eine Primzahl ist. (Gelesen in der Akademie der Wissenschaften am 18. Februar 1858 und am 5. Mai 1859). In: Abhandlungen der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin 1895. Mathematische Abhandlungen. S. 19-158 u. 1 Bl. (Inhalt). 4 Teile in 1 Band. Berlin, F. Dümmler (in Komm.) 1860. 4°. [3] Bl., XVII, 191 S.; [2] Bl., 263 S. mit 6 lithogr. Tafeln; [2] Bl., 189 S.; [2] Bl., 626 S. mit 4 gestoch. Tafeln. Br. d. Zt. mit Rückenschild.

Poggendorff III, 757. – Der Mathematiker E. E. Kummer (1810-1893) „war einer der bedeutendsten Zahlentheoretiker des 19. Jh. und ein glänzender akademischer Lehrer… 1847 konnte K. mit seinen neuen Methoden den bis dahin größten Fortschritt beim Ringen um den auch gegenwärtig noch nicht gefundenen allgemeinen Beweis der Fermatschen Vermutung erzielen. Während bis zu jener Zeit nur für die Primzahlexponenten p=3 durch Euler, p=5 durch Dirichlet und A. M. Legendre sowie p=7 durch G. Lamé und V. A. Lebegue (1791-1875) gezeigt worden war, daß die Gleichung xp + yp = zp keine nichttriviale Lösung in ganzen Zahlen besitzt, entdeckte K. eine große Klasse von Primzahlen p (sog. reguläre Primzahlen) mit dieser Eigenschaft: z.B. sind außer 37, 59 und 67 alle Primzahlen <100 regulär. Die Arbeiten in der dritten, im wesentlichen geometrischen Schaffensperiode K.s knüpfen an die Untersuchungen von Gauss und W. R. Hamilton an“ (W. Purkert in Lexikon bedeutender Mathematiker). – Außerdem enthält das Jahrbuch noch Beiträge von Jacob Grimm, „Rede auf Schiller“ (Goed. V, 128, 101.). – Gedächtnisrede auf Johannes Müller (mit einem Schriftenverzeichnis) von Du Bois-Reymond. – Klotzsch, Johann Friedrich, „Linné’s natürliche Pflanzenklasse Tricoccae des Berliner Herbarium’s im Allgemeinen und die natürliche Ordnung Euphorbiaceae insbesondere“ (vgl. ADB XVI, 234). – Braun, Alexander, „Über Polyembryonie und Keimung von Caelebogyne. Ein Nachtrag zu der Abhandlung über Parthenogenesis bei Pflanzen“ (mit 6 lithogr. Tafeln). – Hagen, G. H. L., „Über Fluth und Ebbe in der Ostsee“ (Poggend. I, 993). – Encke, Johann Franz, die achte und letzte „Abhandlung über den Cometen von Pons“ (Poggend. III, 409). – Lepsius, Richard, „Über einige Berührungspunkte der ägyptischen, griechischen und römischen Chronologie“. – Homeyer, Karl Gustav, „Die Genealogie der Handschriften des Sachsenspiegels“. – Mommsen, Theodor, „Codicis vaticani N. 5766“. – Grimm, Wilhelm, „Bruchstücke aus einem unbekannten Gedicht vom Rosengarten“ (Grimms letzter Vortrag in der Akademie am 15. 12. 1859, ein Tag vor seinem Tod). – Gerhard, Eduard, „Über die Metallspiegel der Etrusker“ und „Nachtrag…“ (mit 4 gestoch. Tafeln). – Die letzten Bl. leicht wasserfleckig, sehr gutes unbeschnittenes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Astronomie, Botanik, Mathematics, Mathematik

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240,--  Bestellen
1 Pindarus. Pindari carmina. Quae supersunt cum deperditorum fragmentis selectis. Ex recensione Boeckhii, commentario perpetuo illustravit Ludolphus Dissenius. Sect. II, commentarius. Gotha u. Erfurt, Hennings 1830. 8°. [2] Bl., 634 S., 1 Bl. u. 2 gefalt. Kupferstich-Karten. Pbd. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild. (Bibliotheca graeca, A. poetarum, vol. VI).

Erste Ausgabe der von dem Philologen Ludolf Georg Dissen (1784-1837) bearbeiteten Pindar-Ausgabe, die auf der lat. Übersetzung von August Boeckh (1785-1867, Leipzig 1811 ff.) basiert. – „Die Herausgabe des Pindar, Tibull, Demosthenes, sind besonders werthvoll durch das nachdrückliche consequente Hervorheben der Kunstform, d. h. der poetischen und rhetorischen Construction“ (J. Mähly in ADB V, 254 ff.). – Kanten u. Gelenke berieben, St.a.V., stellenweise stockfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Altphilologie, Antike

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50,--  Bestellen
1 Aristophanes. Die Lustspiele des Aristophanes. Übersetzt und erläutert von Hieronymus Müller. 3 Bände. Leipzig, Brockhaus 1843-1846. 8°. XVIII, 426 S., [2] Bl.; [3] Bl., 464 S.; XIV, 433 S. Hln. um 1900.

Erste Ausgabe dieser Übersetzung. – Rücken ausgebleicht, stellenweise leicht wasserrandig und etwas gebräunt.

Schlagwörter: Altphilologie, Antike, Gesamtausgaben, Theaterstücke

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45,--  Bestellen
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