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Schöne und seltene Bücher des 16. bis 20. Jahrhunderts


NEUER E-KATALOG: Neueingänge Dezember 2022 (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) und in den Online-Katalogen „Meisterwerke der Einbandkunst“ und „Photographie“, abrufbar auf abooks.de – Für alle Direkt-Bestellungen aus Deutschland fallen keine Versandkosten an. Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Wir wünschen allen Bücherfreunden ein schönes Neues Jahr.

Recht / Staat / Wirtschaft

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Beschreibung
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  Alice, Maria. Frauenrecht und Frauenmacht. Ein zeitgemässes Wort an alle Frauen. Paderborn, Ferdinand Schöningh 1911. 8°. 131, (1) S. OKart.

Sveistrup/Zahn-Harnack, Die Frauenfrage in Deutschland 180. – Einzige Ausgabe, selten. – „Populäre Ausführungen über: Schule u. Haus, Frauenstudium, Religion, Vergnügen u. Sport, Lebensberufe, Wahlrecht, Schundliteratur u. a.“ (Sveistrup/Zahn-Harnack). – Rücken mit Bibliothekssign., St.a.T., Umschlag etwas fleckig, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Frauen, Frauenemanzipation

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50,--  Bestellen
  Büchner, Louise. Die Frau. Hinterlassene Aufsätze, Abhandlungen und Berichte zur Frauenfrage. Halle, Hermann Gesenius 1878. 8°. VIII, 470 S. mit gestoch. Portrait. OHln. mit goldgepr. Rückentitel u. Linienverg.

Sveistrup/Zahn-Harnack, Die Frauenfrage in Deutschland 181. Pataky I, 112. – Erste Ausgabe, selten. – „„Feder und Wort sind euch gegeben, so gut wie dem Manne! Schreibet, redet, erziehet in den Diensten der Menschheit!“ – L. Büchner (1821-1877), Schwester des Dichters Georg Büchner, „stritt zeitlebens dafür, Mädchen die gleichen Bildungschancen einzuräumen wie Jungen und gilt bis heute als eine der ersten deutschen Frauenrechtlerinnen. Während ihre Brüder studierten, besuchten sie und ihre Schwester nur eine Mädchenschule, wo vor allem Religion, Schönschreiben und Französische Konversation auf dem Stundenplan standen. Später schrieb sie über diese Zeit: „Von meiner eigenen kleinen, bis auf das vierzehnte Jahr beschränkten Schulzeit, hat mich ein unwissender, ungebildeter Theologe ein ganzes Jahr gekostet. Die akademische Bildung eines jungen Mannes ist noch keine Garantie dafür, dass er auch ein taktvoller und gewissenhafter Mädchenlehrer sein wird.“ … Im Haus der Büchners verkehrten Geisteswissenschaftler und Literaten wie Ferdinand Lassalle, David Friedrich Strauß, Ludwig Feuerbach oder der Dramatiker und Journalist Karl Gutzkow. In ihm fand Luise Büchner, die selbst Gedichte und Novellen verfasste, einen Freund, erzählt die Literaturwissenschaftlerin Viviane Meierdreeß von der Freien Universität Berlin: „Sie haben einen sehr regen Briefverkehr gehabt, und er hat auch viele Beziehungen für sie aufgebaut. Meistens hatten Autorinnen in dieser Zeit Kontakt zu einem einflussreichen oder gut vernetzten Mann, der weiter Kontakte vermitteln konnte. Und das war Karl Gutzkow für Luise Büchner. In den 1850er-Jahren hat sie angefangen, ihr großes Werk ‚Die Frauen und ihr Beruf‘ zu schreiben, das 1855 erstmalig veröffentlicht worden ist und so erfolgreich war, dass es 1856 im Frühjahr direkt die zweite Auflage gab.“ … „Nachdem sie dieses Buch geschrieben hat und das so eine große Reichweite erlangt hat, ist sie als Expertin für diese Themen angesehen worden. Und Großherzogin Alice von Hessen und zu Rheine hatte den großen Plan, Frauenvereine in Hessen zu gründen. Und daraufhin war Luise Büchner viel in die Entstehung dieser Frauenvereine der Großherzogin involviert und hat das Programm dieser Frauenvereine auf Kongressen vertreten und hat dann Schriften in verschiedenen Zeitungen, die sich mit der Frauenfrage beschäftigt haben, veröffentlicht.“ (V. Meierdreeß) … Sie wurde 55 Jahre alt und lebte bis zu ihrem Tod 1877 in einer häuslichen Gemeinschaft mit ihrer Schwester Mathilde. Bei ihrer Beerdigung auf dem Darmstädter Alten Friedhof nahmen über 1000 Trauergäste Abschied, und in zahlreichen Nachrufen, so wie hier in der „Pfungstädter Zeitung“, wurde ihr Lebenswerk gewürdigt“ (Deutschlandfunk zum 200. Geburtstag am 12. 6. 2021). – Zeitgenöss. Widmung, Portrait im unteren Drittel wasserfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Frauen, Frauenemanzipation

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70,--  Bestellen
1 Bülow-Cummerow, (Ernst Gottfried Georg v.). Die politische Gestalt Deutschlands und die Reichsverfassung. Berlin, Veit u. Comp. 1848. 8°. [2] Bl., 107, (1) S. Mod. Kart. mit Leinenrücken.

NDB II, 738. – Erste Ausgabe, selten. – Der Gutsbesitzer, Nationalökonom und Politiker E. G. G. v. Bülow-Cummerow (1775-1851) „diente 1788-90 als Leutnant in der hannoverischen Armee und erwarb nach Studien in Rostock und Jena (seit 1794 bzw. 1795) sowie mehrjährigem Aufenthalt als mecklenburg-strelitzscher Reisemarschall in Frankreich (1798–1805) mit geringen Geldmitteln einen großen, 1826/27 noch beträchtlich vermehrten Güterkomplex in Hinterpommern mit dem Gut Cummerow als Hauptsitz. Die Bewirtschaftung, ergänzt durch Anlage einer chemischen Fabrik in Verbindung mit einem Eisenhammer, bereitete ihm bisweilen erhebliche finanzielle Schwierigkeiten und brachte ihn in den Ruf eines fortschrittlichen, aber übereifrigen und nicht immer ganz soliden Wirtschafters. … n B.s Schriften mischt sich rationalistisch-fortschrittliches Gedankengut seltsam unter die standesegoistischen Anschauungen des konservativen Großgrundbesitzers. Ihre dilettantisch-unklare und von tieferen Kenntnissen wenig belastete Gedankenführung läßt das wachsende Mißtrauen, das der König, Prinz Wilhelm wie auch B.s Standesgenossen (z. B. Bismarck) ihm entgegenbrachten, ebenso verständlich erscheinen wie die Tatsache, daß er trotz seiner konservativen Grundhaltung bei liberalen Lesern viel Anklang fand“ (E. Angermann in NDB). – St. verso T., durchgehend gleichmäßig gebräunt, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Revolution, 1848-1849

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80,--  Bestellen
  Scholl, Gottfried Heinrich. Versuch über die Frage: Welches sind die wirksamsten Mittel, um den Einwohnern kleinerer Staaten, besonders der Reichsstädte den nachtheiligen Hang zu ausländischen Producten und Fabricaten zu benehmen, und ihnen dagegen mehr Geschmak an teutschen, vorzüglich einheimischen einzuflößen, ohne Zwangsgeseze eintreten zu lassen oder den freien Handel dadurch zu beschränken? Eine von der Nürnberger Gesellschaft zur Beförderung vaterländischer Indüstrie gekrönte Preisschrift. Nürnberg, A. G. Schneider u. Weigel 1800. 8°. XII, 104 S. Moderner Büttenpapierumschlag.

Gradmann, Das gelehrte Schwaben 587 f. VD18 10622063. – Sehr seltene handelsgeschichtliche Abhandlung. – Der Philosoph und Theologe G. H. Scholl (1761-1820) studierte in Tübingen. – „Die Schriften, die entschieden und vor andern auf seine Denkart würkten, sind die eines Garve, Lichtenbergs, früher noch Sophiens Reisen und die theologischen eines Morus, Reinhards, Planks“ (J. Gradmann). – Scholl hat außer der vorliegenden Arbeiten „Ueber zweckmässige Armenanstalten in Schwaben“, „Ueber die Reform der württenb. Klosterschulen“ u. a. herausgegeben. – Blattränder teils etwas angestaubt, gutes unbeschnittenes Exemplar.

Schlagwörter: Handel, Handelsgeschichte, Soziologie

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240,--  Bestellen
1 Carolina – Koch, Johann Christoph (Hrsg.). Hals oder Peinliche Gerichtsordnung Kaiser Carls V. und des H. Röm. Reichs. Nach der Originalausgabe vom J. 1533 auf das genaueste abgedruckt und mit der zweiten und dritten Ausgabe v. J. 1533 und 1534 verglichen, nebst dem Horixischen Programma: wahre Veranlassung der P. H. G. O. und einer Vorrede worin der Werth und Nutzen dieser Ausgabe gezeigt, und zu der gelehrten Geschichte des teutschen peinlichen Rechts zuverlässige Nachrichten mitgetheilt werden. Dritte vermehrte Ausgabe. Gießen, J. C. Krieger 1781. 8°. 310 S. mit Kopfvignette in Holzschnitt. Pbd. d. Zt.

ADB XVI, 386 f. VD18 10274022. Vgl. Stintzing-Landsberg III/1, 313. – Erstmalig 1769 erschienene Bearbeitung der Gerichtsordnung Kaiser Karls V., dem ersten deutschen Strafgesetzbuch, durch den Juristen Johann Christoph Koch (1732-1808). – Mit einer umfänglichen Vorrede, „worin der Werth und Nutzen diese Ausgabe gezeigt und zu der gelehrten Geschichte des teutschen peinlichen Rechts zuverlässige Nachrichten mitgetheilet werden“. – Rücken berieben, Einband angestaubt, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Strafrecht

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100,--  Bestellen
1 Johnson, Samuel. Works. London, Printed by John Darby, for Andrew Bell, Egbert Sanger, and Nathaniel Cliff 1710. Folio (34 x 23 cm.). XXVIII, 488 S. Ldr. d. Zt. über 5 Bünden mit goldgepr. Rückenschild.

Lowndes III, 1217. – Erste Gesamtausgabe und wichtiges Quellenwerk zur Politik in Groß Britannien. – „Chaplain to Lord William Russell. The works of this well-known party writer, stigmatized by Dryden under the name of Ben-Jochanan, are now in little estimation“ (Lowndes). – Der engl. Geistliche und poltische Schriftsteller S. Johnson (1649-1703), genannt „The Whig“ um ihn von dem gleichnamigen Schriftsteller und Lexikographen zu unterscheiden, war seit 1679 Kaplan von Lord William Russell. – „In 1833, Samuel Taylor Coleridge wrote, “I do not know where I could put my hand upon a book containing so much sense with sound constitutional doctrine as this thin folio of Johnson’s works.” The “Johnson” to whom Coleridge referred was not the celebrated Doctor Samuel Johnson of the eighteenth century but instead the late seventeenth-century Whig clergyman, the Reverend Samuel Johnson. Reverend Johnson’s single volume of complete works impressed Coleridge; he scribbled laudatory remarks throughout the margins of a 1710 edition. Coleridge admired the directness of Johnson’s style and his persuasive method of argumentation. Johnson would have appreciated Coleridge’s comments. They reflected the way he himself understood his work—as sound constitutional doctrine, plainly put. Yet for all its clarity and consistency, Johnson’s political thinking was not always appreciated by England’s political elite of the 1680s and 1690s. The implications of Johnson’s political ideas—much like those of his contemporary John Locke—were understood as far too revolutionary and destabilizing. However, Johnson’s fiery prose and sardonic wit often proved useful to the political opposition: from the Whig exclusionists of the early 1680s, to the supporters of William and Mary in 1688/89, to the radical Whigs and country Tories of the 1690s and early eighteenth century. Johnson’s career as a Whig propagandist spanned 1679 to 1700. Among his contemporaries, he was undoubtedly most renowned for his strident anti-Catholicism and for the brutal punishments that he endured for his radical politics“ (M. Zook, Early Whig Ideology, Ancient Constitutionalism, and the Reverend Samuel Johnson, Cambridge 2014). – „Die Whigs waren von den 1680er bis in die 1850er Jahre eine der beiden Parteien des britischen Parlamentarismus. Ihre Gegner waren die konservativen Torys. 1859 schlossen sich die Whigs mit gemäßigten Tories zur Liberal Party zusammen. … Die Bezeichnung Whig wurde ursprünglich beleidigend von den politischen Gegnern gebraucht und bedeutet ‚Viehtreiber‘ (Whiggamore). Erstmals wurde der Begriff für eine Parlamentsgruppe während der Krise um den Popish Plot und die Exclusion Bill in den Jahren 1679–1681 verwendet. Diese versuchte erfolglos, mit einer großen antikatholischen Verschwörungstheorie Jakob, Herzog von York, als Thronfolger seines Bruders zu verhindern. Der offizielle Name der Whigs war anfangs Country Party (Landpartei), als Gegensatz zu den Tories, der Court Party (Hofpartei)“ (Wikipedia). – Einband geringf. berieben, gestoch. Wappen-Exlibris, nur vereinzelt leicht braunfleckig, schönes Exemplar aus einer engl. Schloß-Bibliothek (″Knopogue Castle“).

Schlagwörter: Controversial literature, England, Gesamtausgaben, Geschichte, Grossbritannien, Politics and government, Politik, Sermons, English, Theologie

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380,--  Bestellen
1 Mably, (Gabriel Bonnot, Abbé de). Entretiens de Phocion, sur le rapport de la morale avec la politique. Traduis du Grec de Nicolès avec des remarques. Edition à laquelle on a joint la vie de Phocion par Plutarque, traduction d’Amyot. Paris, Didot le jeune L’an troisième (1795). Folio (36 x 27 cm.). XXIV, 265 S., [1] Bl. mit 2 Kupfertafeln von Giraud und Dambrun nach (Jean-Michel) Moreau le jeune. Marmorierter Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild, Rückenverg., Deckelfiletten u. Kantenverg.

Querard V, 405. Rahir 519. Schweiger I, 267. Vgl. Higgs 3082 (Anm.). Palgrave II, 655. – Seltene Prachtausgabe in Folio bei Didot. – Die Angabe „Übersetzung aus dem Griechischen“ ist fingiert. – „In 1763, he published ‚Les entretiens …‘: This travesty, as it may almost be called – the best of his writings in style, and a happy example of rhetorical exaggeration – eulogises the institutions of Lycargus, and marks the author as a member of the school of J. J. Rousseau“ (Palgrave). – „Avec les „Entretiens de Phocion“, qui parurent en 1763, Mably intervint consciemment dans le débat théorétique des Lumières françaises et chercha à donner une base systématique à sa théorie politique à travers le devoir moral de la politique dans le sens de l’Antique“ (Révolution Francaise (dot) net). – G. B. de Mably (1709-1785), einer der Väter der Revolution und des Sozialismus, „trat für eine sozialistische Ordnung der Gesellschaft ein und verlangte Gleichheit und Wohlwollen als ihre Grundlagen“ (W. Ziegenfuss, Philosophen-Lexikon II, 94). – Die zweite Kupfertafel lose (wegen der Übergröße nicht eingeheftet), sehr gutes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Sozialismus, Staatsphilosophie, Staatswissenschaften

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600,--  Bestellen
1 Bebel, A(ugust). Charles Fourier. Sein Leben und seine Theorien. Stuttgart, Dietz 1888. 8°. 311 S. mit 1 Porträt u. 1 gefalt. Tafel „Skizze eines Phalanx-Gebäudes (Phalanstère)“. Hln. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel u. Linienverg. (Internationale Bibliothek, Band 6).

Vgl. Stammhammer I,23,6. – Erste Ausgabe. – Sehr gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Biographie, Sozialismus

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50,--  Bestellen
1 Bachofen, Johann Jakob. Das Mutterrecht. Mit Unterstützung von Harald Fuchs, Gustav Meyer und Karl Schefold. Herausgegeben von Karl Meuli. (Sonderausgabe von Band II der im gleichen Verlag erscheinenden gesammelten Werke von J. J. Bachofen). 3. Aufl. 2 Bände. Basel, Schwabe 1948. Gr.-8°. 529 S.; 535 S- 1176 S. ( mit 9 Tafeln im 2. Band). OLn. mit OU

Schutzumschläge etwas fleckig u. gebräunt, sonst gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Matriarchat

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40,--  Bestellen
1 Arnould, (Ambroise Marie Henry). De la balance du commerce et des relations commerciales extérieures de la France. Dans toutes les parties du globe, particulièrement à la fin du règne de Louis XIV et au moment de la révolution. … Avec la valeur de ses importations et exportations progressives depuis 1716 jusqu’en 1788 inclusivement. 2 Bände. Paris, Buisson 1791. 8°. [2] Bl., XV, (1), 335 S.; VIII, 304 S. mit einigen Tabellen. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. u. Rückenverg.

Einaudi 161. Goldsmiths 14698. Kress B. 2879 (nur Band II). Monglond II, 423. – Seltene erste Ausgabe; wie meist ohne den Tabellenband, der wohl nur in einer wesentlich geringeren Auflage gedruckt wurde. – Wichtiges Quellenwerk zur Handelsgeschichte Europas. – Der franz. Jurist und Finanzfachmann A. M. H. Arnould (1757-1812) war seit 1791 Direktor verschiedener Handelsverbände, später Mitglied im Rat der Fünfhundert und im Tribunat (1799). – „M. Arnould a publié plusieurs ouvrages sur des matières de finances et d’économie politique. Aucun de ces écrits n’est classique. Cependant on a trop ravalé sa capacité. Ses occupations passées ne sont pas sans rapport avec les fonctions qu’il remplit aujourd’hui et je le range parmi ceux de nos juges qui travaillent utilement“ (F. Barbé-Marbois, Präsident des Rechnungshofes 1808). – Rücken etwas berieben, Gelenke teils etwas spröde, St.a.T., stellenweise gebräunt und etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Frankreich, Französische Revolution, Handel, Handelsgeschichte

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400,--  Bestellen
1 (Marana, Giovanni Paolo u. a.). L’espion Turc dans les cours des princes chrétiens, ou lettres et memoires d’un envoyé secret de la porte dans les cours de l’Europe. Ou l’on voit les découvertes qu’il a faites dans tiutes les cours où il s’est trouvé, avec des dissertations curieuses sur leurs forces, leur politique & leur religion. Quinzième Edition, augmentée d’un volume, & enrichie de figures en taille douce. 7 Bände. Londres, Aux Dépens de la Compagnie 1742 u. Amsterdam 1756 (Band VI). 8°. Mit 27 Kupfertafeln, 1 gefalt. gestoch. Vogelschau-Ansicht (″Veue des Dardanelle de Costantinople“) u. 2 gefalt. gestoch. Pläne (Paris u. Valencia). Marm. Kalbslederbände d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. u. reicher floraler Rückenverg.

Aboussouan Libr. 596. Barbier II, 176 (ausführl. zur Editionsgeschichte). Vgl. Blackmer 1072. Gay-Lemonnier II, 161. Hayn-Gotendorf VII, 401. – Berühmte, in zahlreichen Auflagen und Übersetzungen verbreitete Fiktion zur europäischen Geschichte des 17. Jahrhunderts. Hier erstmals erweitert um Band 7, der den Zeitraum von 1688 bis 1693 umfaßt und mit Kupferstichen ausgestattet. Band VI (1637-1697) in erweiterter „Nouvelle édition“ ohne Kupfer. – Marana „was the first to use the literary device of the ‚foreign observer‘ which was developed later by Montesquieu and Goldsmith“ (Blackmer). – „Curieux ouvrage … c’est une véritable histoire secrète du XVIIe siècle“ (Gay-L.). – „Les récits de Marana ont paru suspects à beaucoup de critiques; comme ses continuateurs lui sont très inférieurs, l’Espion turc est généralement décrié aujourd’hui; il ne reste d’autre mérite à Marana que d’avoir fourni à Montesquieu l’idée des ‚Lettres persanes‘, qui dureront autant que la langue française“ (Barbier). – Der ital. Historiker G. P. Marana (1642-1692) verfaßte nur den zuerst 1684 erschienenen Band mit dem Titel „L’Espion du Grand Seigneur“, die Fortsetzungen werden u. a. C. Cotolendi und W. Bradshaw zugeschrieben. – Einbände etwas berieben, in Band III 2 Bl. (S. 145 ff.) mit kl. Ausriss (minimaler Textverlust) und eine Kupfertafel lose und im Rand beschnitten, geringf. gebräunt, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Literatur, Staatswissenschaften, Türkei

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1.200,--  Bestellen
1 Lombroso, Cesare. Kerker-Palimpseste. Wandinschriften und Selbstbekenntnisse gefangener Verbrecher. Hamburg, Verlagsanstalt und Druckerei A.-G. 1899. VIII, 2 Bl., 318 S. mit 20 Text-Illustrationen und 2 Tafeln. Mod. HLn. mit goldgepr. Rückentitel.

Gutes Exemplar.

Schlagwörter: Kriminologie, Strafrecht

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70,--  Bestellen
1 (Chastellux, François-Jean de). De la félicité publique, ou considérations sur le sort des hommes dans les différentes epoques de l’histoire. 2 Teile in 1 Band. Amsterdam, Marc-Michel Rey 1772. 8°. VIII, XVIII, 238 S.; [2] Bl., 216 S. mit 2 gestoch. Titelvignetten. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild, reicher floraler Rückenverg. u. Kantenverg.

Goldsmiths 11375. Kress 6846. Palgrave I, 273. Quérard II, 247. – Seltene erste Ausgabe des wichtigen ökonomischen Werks. F.-J. de Chastellux (1734-1788) entwickelt die Vision einer auf Landwirtschaft basierenden Idealgesellschaft, in welcher der Souverän vor allem die Zufriedenheit der Bevölkerung fördert. – „Cet ouvrage, s’il est démodé dans la forme, est pourtant plein d’idées qui ne discréditeraient pas un livre de notre temps. En particulier, il a traité de la question de la population un quart de siècle plus tôt que Malthus“ (Palgrave). – Chastellux war mit Voltaire und den Enzyklopädisten befreundet. Während des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs kämpfte er in der Armee von Rochambeau. Dabei lernte er auch George Washington persönlich kennen und über diesen später auch Thomas Jefferson. 1781 wurde er sowohl in die American Academy of Arts and Sciences als auch in die American Philosophical Society gewählt. – Vorderes Gelenk etwas berieben, Kapital etwas bestoßen, mod. Exlibris (Jacques Lager, 1877-1952), St. a. T., sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Philosophie, Physiocracy, Physiokratie, Staatsphilosophie

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650,--  Bestellen
1 (Montesquieu, Charles Louis de Secondat de). De l’esprit des loix ou du rapport que les loix doivent avoir avec la constitution de chaque gouvernement, les moeurs, le climat, la religion, le commerce, &c. A quoi l’auteur a ajouté des recherches nouvelles sur les Loix Romaines touchant les successions, sur les Loix Francoise, & sur les Loix féodales. 3 Bände. Geneve, Barillot, & Fils o. J. (1749). Kl.-8°. [4], XXIV, 466 S.; [24], 376, 101, [1] S.; [18], 453, [1], 100 S. mit 1 gefalt. u. gestoch. Karte in Band I. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. u. reicher floraler Rückenverg.

Brunet III, 1859. Cioranescu 46152. VD18 10759522. Vgl. PMM 197. Tchemerzine VIII, 459. Kress 4920. Goldsmith 8375. – Seltene zweite Ausgabe des berühmten Werks. Mit der Verlagsangabe „Barillot“ statt „Barrillot“, noch ohne Errata und erstmals mit der Karte. – „In vieler Hinsicht eines der bemerkenswertesten Bücher des 18. Jahrhunderts, widersetzt sich der Geist der Gesetze hauptsächlich wegen der hohen Abstraktheit, womit seine Erkenntnisse vorgetragen werden, der Einordnung und hat sich aus diesem Grund nie einer großen Popularität erfreut … Als das Buch vollendet war, rieten ihm nahezu alle seine Freunde von der Veröffentlichung ab. Montesquieu schenkte dem keine Beachtung und ließ das Buch im Herbst 1748 in Genf drucken … Der ausgeprägteste Zug dieses gewaltigen Kompendiums ist seine Mäßigung … Es ist eine auf Schritt und Tritt originale, selbstständige Überschau, die weder doktrinär, visionär, exzentrisch noch übermäßig systematisch ist … das hier entworfene Bild einer liberalen, wohlwollenden Monarchie, die durch Sicherungen der persönlichen Freiheit eingeschränkt ist, sollte sich als ungewöhnlich einflußreich erweisen“ (Carter-Muir). – „Montesquieu is known for the destructive criticism of French legal and political institutions contained in the Lettres persanes (1721) and for the constructive critiscism of De l’esprit des lois, in which he compared the various kinds of constitution, with special reference to the defects of the French monarchical system. He put forward a liberal and benevolent form of monarchy subject to safeguards of individual liberty. His theories deeply influenced the political thinking which led to the French and the American Revolutions“ (PMM 342). – Kanten u. Ecken etwas berieben, Gelenke stellenweise angeplatzt u. etwas spröde, mod. Exlibris (Jacques Lager, 1877-1952) u. Marke des Pariser Buchhändlers Joseph Boudot-Lamotte, nur vereinzelt leicht fleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Gesetzgebung, Naturrecht, Rechtsphilosophie, Staatsphilosophie

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750,--  Bestellen
1 (Holbach, Paul Henri Thiry de). Système social ou principes naturels de la morale et de la politiques. Avec un examen de l’influence du gouvernement sur les moeurs. 3 Teile in 1 Band. Londres (d. i. Amsterdam, M. M. Rey) 1773. 8°. VIII, 218 S., [1] Bl.; [2] Bl., 174 S., [1] Bl.; [2] Bl., 166 S., [1] Bl. Marm. Kalbslederband d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. reicher floraler Rückenverg.

ADB XII, 711 u. LV, 889 f. Barbier IV, 621. Slg. Borst 258. Einaudi 2911. Higgs 5873. Kress 6940. Menger 1050. NDB IX, 510. Tchemerzine VI, 246. Weller, Druckorte II 187. Vgl. Cioranescu II, 34061 u. Graesse III, 316. – Erster Druck der ersten Ausgabe. – Hauptwerk seiner Staatsphilosophie, in welchem Holbach aus einer vollständig materialistischen und atheistischen Grundthese eine Morallehre und eine Ethik entwickelt. Eine der wichtigsten Arbeiten der französischen atheistischen Moralphilosophie im Zeitalter der Aufklärung. – Paul Heinrich Dietrich Baron von Holbach (1723-1789) wurde in Edesheim bei Landau geboren und ging nach seinem Studium in Leiden 1748 nach Paris, wo er die französische Staatsbürgerschaft erwarb. „Der vom Onkel ererbte Reichtum und Adel erlaubte ihm, ein großes Haus zu führen, in dem die bedeutendsten Wissenschaftler (vor allem Chemiker, Ärzte, Ingenieure) und Schriftsteller sich regelmäßig zweimal in der Woche trafen und nach Paris reisende Gelehrte, Fürsten, Dichter und Künstler aus ganz Europa zu Gast waren, angezogen nicht zuletzt auch durch die noble Gesinnung und menschliche Güte des Hausherrn. Lebenslänglich befreundet war er mit Denis Diderot, dem Begründer der Encyclopédie, und mit dem Regensburger Pfarrerssohn Friedrich Melchior Grimm, dem Herausgeber der an zahlreichen europäischen Höfen zirkulierenden Correspondance littéraire, philosophique et critique. … Seine erste schriftstellerische Tätigkeit in den 50er Jahren – als Übersetzer von Werken führender Chemiker und Mineralogen ins Französische … trug ihm die Mitgliedschaft in 3 Akademien ein … Gleichzeitig begann er seine Mitarbeit an Diderots Encyclopédie (ab Band 2), zu der er über 1100 Artikel beitrug. … In den 60er Jahren betätigte er sich heimlich, mit einem Team von Gleichgesinnten, als Herausgeber kirchenfeindlicher, aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts stammender Streitschriften, sowohl französischer Autoren wie bekannter englischer Deisten. Diese gegen die Kirche wie auch gegen die damalige Staatsordnung gerichtete Tätigkeit krönte er mit seinem Hauptwerk „Système de la nature, ou des lois du monde physique et du monde moral“, 1770 unter dem Pseudonym Mirabaud und mit der (fingierten) Angabe von London als Druckort erschienen und trotz Verbot und Verbrennung immer wieder neu gedruckt, bekämpft von rund anderthalb Dutzend Gegenschriften. Die Hauptgedanken des „Système de la nature“ lauten: Aus der Materie und ihrer Bewegung, die allein existent sind, entspringen die Erscheinungsformen und Eigenschaften der Dinge und auch der Mensch mit seinem Fühlen und Denken. Die Seele ist nur ein Name für Eigenschaften der Materie; im Gehirn treffen alle Nerven, das heißt alle Organe der sogenannten Seelentätigkeit, zusammen. Ideen und Instinkt werden uns nur durch die Sinne, Erziehung und Gewohnheit gegeben; es gibt weder Willensfreiheit noch persönliche Unsterblichkeit. Getrieben von Selbstliebe, strebt der Mensch nach Glück und Selbsterhaltung. Der Glaube an Götter stammt aus der Furcht des über die Natur und ihre Gesetze nicht aufgeklärten Menschen. Aufklärung, gute Gesetze und Erziehung werden den Menschen aus der Knechtung durch Kirche und Despoten befreien. Diese Gedanken seines Hauptwerks, das von Friedrich dem Großen scharf angegriffen und von Goethe zurückgewiesen wurde, werden in seinen (ebenfalls anonym erschienenen) späteren Werken über Fragen der Politik und der Moral (1773 und 1776) weitergeführt. H. ist im Kern ein philosophischer Einzelgänger und in seinem Denken ichbezogen und standesgebunden. Selbst durchdrungen von Menschlichkeit und dem Willen, wohl zu tun, setzt er sein eigenes Wesen als Modell des Menschentums in der neu zu schaffenden, aufgeklärten, glücklicheren Welt. Als Angehöriger des reichen Bürgertums, das zum Kampf gegen die herrschenden Institutionen in Kirche und Staat angetreten war, wird er zum „Theoretiker der Bourgeoisie“, zum Verkünder von (vielfach einseitigen) Vorstellungen, die ihn zum Beispiel für bürgerlichen Grundbesitz und freien Handel plädieren, die Probleme der Arbeit und Vermögensbildung durch Arbeit aber gar nicht sehen lassen. Von Umstürzen wollte er nichts wissen, Rettung erwartete er von „weisen Fürsten“. … H. ließ alle seine Werke, auch seine Übersetzungen naturwissenschaftlicher Werke, anonym oder unter Pseudonymen erscheinen, eine für seine Staats- und religionsfeindlichen Schriften notwendige Vorsichtsmaßnahme, die aber die Unsicherheit seiner Autorschaft in vielen Fällen zur Folge hat“ (H. Sauter in NDB). – Stellenweise etwas gebräunt, sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Philosophie, Political philosophy, Politics and government, Politik, Sociology, Soziologie, Staatsphilosophie

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1.600,--  Bestellen
1 Estienne, Olivier. Nouveau traité des hypotheques. Avec des remarques sur l’ancien traité (de Henry Basnage). 3 Teile in 1 Band. Rouen, Jacques Besongne 1705. 4°. [24], 632, [12] S. mit Titelbl. in Rot u. Schwarz u. Schmuckvignetten in Holzschnitt. Ldr. d. Zt. auf 5 Bünden mit goldgepr. Rückenschild u. reicher Rückenverg.

Frère, Manuel du Bibliographe Normand 436. Kress 4186.1. – Neue erweiterte Ausgabe des zuerst 1663 erschienenen Werks. – Sehr seltenes umfassendes Handbuch. – Der dritte Teil mit Kommentaren des bedeutenden Juristen H. Basnage (1615-1695), welcher wie O. Estienne Advokat des Parlaments der Normandie in Rouen war. – Kapital etwas bestoßen mit geringf. Fehlstelle, sonst sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Finanzwissenschaften, France, Hypotheken, Mortgages

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450,--  Bestellen
1 Wagemann, Ernst. Konjunkturlehre. Eine Grundlegung zur Lehre vom Rhythmus der Wirtschaft. Berlin, Hobbing 1928. Gr.-8°. XVI, 301 S. mit zahlr. graph. Darst. OLn.

Einband mit leichten Gebrauchsspuren, Rücken etwas augehellt, sonst gutes Exemplar.

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25,--  Bestellen
1 Mably, (Gabriel Bonnot), Abbé de. De la législation, ou principes des loix. 2 Teile in 1 Band. Paris, Desray 1792. Kl.-8°. VIII, 256 S.; 262 S. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. floraler Rückenverg.

Camus II, 121. Stammhammer I, 140. Tschemerzine VII, 167. – Mablys’ Hauptwerk, in dem er seine utopische Gesellschaft skizziert. – Die erste Ausgabe erschien 1777 in Amsterdam. Durch Revision der Besitz-, Handels- und bürgerlichen Gesetze sollen Bedingungen für eine neue Gesellschaft geschaffen werden. Diese Ideen fanden ihre politische Umsetzung in der französischen Revolution. Allgemein strebte Mably, der Bruder des Philosophen Etienne Bonnot de Condillac, in seinen Schriften danach, die Politik auf einer rigoros moralischen Grundlage zu erneuern. – „In his work „De la législation …“ and ’Des droits et des devoirs du citoye“ (1789) he supported the system of community in goods. He feared, however, that property would not allow itself to be abolished as easily as he wished“ (Palgrave II, 656). – Titelblatt etwas fleckig, sonst nur vereinzelt etwas braunfleckig, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Frankreich, Politik, Staatsphilosophie, Staatswissenschaften, Utopie

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220,--  Bestellen
1 Wildvogel, Christian. Dissertatio juridica de jure thalami. Vom Rechte des Ehe-Bettes. O. O. u. Druck (Jena ?) 1757. 8°. [3] Bl., 54 S. mit 3 Schmuck-Vignetten in Holzschnitt. Pbd. im Stil der Zeit.

VD18 15199924. – Späte (letzte ?) Ausgabe der bereits 1703 zuerst erschienenen Dissertation. – C. Wildvogel (1644-1728) wurde 1678 von Herzog Johann Ernst von Sachsen-Weimar zum Hofrat in Weimar ernannt und war seit 1690 Professor an der Akademie in Jena und später Vizekanzler. Wildvogel hat 143 Dissertationen und 56 Programme verfaßt, fast ausschließlich zu zivilrechtlichen Fragen. Zu Wildvogel vgl. auch ADB XL, 515. – St. verso Titel, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Ehe, Eherecht, Zivilrecht

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200,--  Bestellen
1 Sombart, Werner. Grundlagen und Kritik des Sozialismus. 2 Bände. Berlin, Askanischer Verlag 1919. XXI, 415 S.; VI, 337, (1) S. OHln. mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltiteln u. Jugendstil-Ornamentik. (Anthologie der Wissenschaften, II. Band).

Erste Ausgabe. – Der bedeutende Soziologe und Wirtschaftswissenschaftler W. Sombart (1863-1941) war „im ersten Drittel des 20. Jh. wohl der weltweit meistgelesene Sozialwissenschaftler“ (F. Lenger in NDB XXIV, 562 f.). – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Sozialismus, Volkswirtschaftslehre

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50,--  Bestellen
1 Meissner, P(aul) T(raugott). Des alten Schulmeisters Glossen über die neuen Verfassungs-Experimente. Letzte Epistel an seine ehemaligen Schüler. Wien, Tendler 1848. 183 S. OBr.

Umschlag fleckig, angestaubt und mit Randläsuren, Rücken gebrochen, stellenw. stärker stockfleckig.

Schlagwörter: Revolution 1848

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30,--  Bestellen
1 Mitter, P. und A Wörgötter.( Hrsg.). Austro-Keynesianismus. Festschrift für Hans Seidel zum 65. Geburtstag. Heidelberg, Physica-Verlag 1990. 101 S. mit einigen Diagrammen. (Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge Band 38).

Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Keynes, John Maynard

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35,--  Bestellen
1 Möller, Alex(ander). Unruhige Zeiten. Reden und Aufsätze. Karlsruhe, C. F. Müller 1963. 8°. 339 S., 1 Bl. Hellbrauner Ganzledereinband d. Zt. mit 2 goldgepr. Rückensch., Linienverg., goldgepr. Deckelmonogramm u. Goldschnitt (sign. Meta Schwarz).

Erste Ausgabe. – Sehr schönes Exemplar in einem Meistereinband aus der Bibliothek des Verfassers. – Dazu: Schwebler, Robert u. Walter Föhrenbach (Hrsg.). Jahre der Wende. Festgabe für Alex Möller zum 65. Geburtstag. Karlsruhe, Verlag Versicherungswirtschaft 1968. 297 S. mit 1 Porträt. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltitel, sowie Kopfgoldschnitt. – Dazu: Alex Möller. Unternehmer und Politiker. Alex Möller zum 70. Geburtstag in aufrichtiger Verbundenheit zugeeignet Ernst Wolf Mommsen. (Karlsruhe, Selbstverlag 1973). 4°. 32 S. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Deckeltitel. Von E. W. Mommsen signiert. – Alex Möller (1903-1985) „1919-1923 Tätigkeit als Bahnangestellter und nebenberuflicher Redakteur des „Dortmunder Tageblatts“, 1922 Eintritt in die SPD, 1928 Mitglied des Preußischen Landtags, nach 1933 Tätigkeit als Versicherungsvertreter für die Wiener Lebensversicherungsgesellschaft Phoenix, ab 1936 für die Karlsruher Lebensversicherungs AG, dort 1943 Prokurist und Abteilungsleiter und 1944 stellvertretendes Vorstandsmitglied, 1945-1969 Vorsitzender des Vorstands, 1946-1969 MdL Württemberg-Baden bzw. ab 1952 Baden-Württemberg (SPD), 1950-1961 Fraktionsvorsitzender, 1961-1976 MdB, dort 1964-1969 und 1972-1976 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1962-1966 Landesvorsitzender der SPD in Baden-Württemberg, 1969-1971 Bundesminister der Finanzen, 1973-1979 Vorsitzender der Kontrollkommission der SPD“ (Bundesgeneralarchiv).

Schlagwörter: Autobiographie, Biographie, Einbände, Finanzpolitik / Geschichte, Finanzwissenschaften, Politik, Signierte Bücher, Versicherungswesen, Versicherungswirtschaft

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70,--  Bestellen
1 Mohl, Moritz v. Zur deutschen Finanzlage. Stuttgart, Wittwer 1878. Gr.-8°. XV, 91 S. OKart.

Rücken mit Bibliothekssign., St. a. T., sonst gutes Exemplar.

Schlagwörter: Finanzrecht, Recht, Staatsrecht, Verwaltungsrecht

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30,--  Bestellen
1 (Moser, Friedrich Carl v.). Der Herr und der Diener. Geschildert mit patriotischer Freyheit. (2. Aufl.). Frankfurt am Main, Raspe 1761. 8°. [5] Bl., 422 S. mit gestoch. Frontispiz von (Georg Joseph) Cöntgen nach (Moïse Gabriel) Ducrée u. gestoch. illustr. Titel. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. reicher Rückenverg.

Vom Busche 393. Goedeke IV/1, 236, 4. Humpert 7488. – „Das Staatsideal des aufgeklärten Absolutismus in Kürze umfassend dargestellt…“ (KLL III, 1703 ff.). – „Der reizende Rocaille-Rahmen, die Blumenmotive u. Schriftranken des gest. Titels bilden in ihrer Bewegtheit, ihren zierlichen Verschlingungen eines der hübschesten Titelblätter des deutschen Rokoko“ (Lanck./Oe. I, 75 u. Abb. 68). – Stellenweise schwach wasserrandig, Frontispiz links knapp beschnitten (minimaler Bildverlust am Rahmen), schönes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Absolutismus, Barock, Barockliteratur

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240,--  Bestellen
1 Musgrave, Richard Abel. Finanztheorie. Übersetzt von Lore Kullmer unter Mitarbeit von Hans Fechner. Tübingen, Mohr 1966. Gr.-8°. XX, 537 S., 1 Bl. OLn. mit OU.

Erste Ausgabe. – N.a.V., sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Finance, Finanzwissenschaften

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25,--  Bestellen
1 Neue Sammlung von Staatsbriefen und Reden. Nebst einer vorgesetzten Abhandlung von der Politischen Schreibart. Helmstedt, C. F. Weygand 1756. 8°. 4 Bl., 334 S. ungeheftete und beschnittene Orig.-Druckbogen in moderner Plastikkassette.

Seltene Sammlung mit 97 historisch bedeutenden Reden und Briefen von europäischen Politikern und Staatsoberhäupten sowie dem Papst. Außerdem enthält das Buch am Anfang eine „Abhandlung von der politischen Schreibart“ des anonymen Herausgebers „N.“ – Stellenweise etwas stockfl., gutes Exemplar.

Schlagwörter: Briefsammlung

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70,--  Bestellen
01 Neurath, Otto (Karl Wilhelm). Lehrbuch der Volkswirtschaftslehre. Wien, Alfred Hölder 1910. Gr.-8°. VIII, 190 S. OLn.

NDB XIX, 179. Ziegenfuss II, 179. – Erste Ausgabe, selten. – Mit Erlaß des hohen k. k. Ministeriums für Kultus und Unterricht vom 26. Jänner 1911 Z. 54428/10, zum Unterrichtsgebrauche an höheren Handelsschulen (Handelsakademien) allgemein zugelassen. – Der bedeutende Philosoph, Soziologe, Ökonom und Bildungspolitiker O. Neurath (1882-1952) war 1906-1914 Professor an der Handelsakademie in Wien. Er promovierte 1906 über antike Wirtschaftsgeschichte. Das vorliegende Lehrbuch ist seine erste eigenständige Veröffentlichung. – „N.s Arbeiten haben vier Schwerpunkte und gruppieren sich in ebensoviele Phasen: Einer ökonomischen folgt eine sozialpolitische, dieser eine wissenschaftstheoretische, an die sich eine bildpädagogische anschließt. N. untersuchte zunächst die Entwicklung des wirtschaftlichen Lebens im Großraum der Antike Dabei entwickelte sich seine Kritik der „Geld- und Verwaltungswirtschaft“ ebenso wie die Befürwortung einer allgemeinen „Naturalwirtschaft“, die er auch mit einer fortgeschrittenen „hohen Kultur“ für vereinbar hielt. Anhänger eines Theorienpluralismus, maß er neben der bisher ausschließlich herrschenden Theorie des Geldes auch der Natural- und der Kriegswirtschaft aktuelle praktische Bedeutung bei“ (R. Haller in NDB). – Hinteres Innengelenk etwas angeplatzt, stellenweise Bleistift-Anstreichungen, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Volkswirtschaftslehre, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Wirtschaftspolitik, Wirtschaftswissenschaften

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140,--  Bestellen
  Oesterle, Michael-Jörg (Hrsg.). Internationalisierung und Institution. Klaus Macharzina zur Emeritierung. 1. Aufl. Wiesbaden, Gabler 2005. Gr.-8°. XXXIV, 678 S. mit zahlr. graph. Darst. OPbd.

Sehr gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften

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29,--  Bestellen
  Okano, Haruko. Die Stellung der Frau im Shintô. Eine religionsphänomenologische und -soziologische Untersuchung. Wiesbaden, Harrassowitz 1976. Gr.-8°. 236 S. Roter OKart. (Studies in oriental religions Band 1).

Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Buddhismus, Philosophie, Soziologie, Theologie

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27,--  Bestellen
1 Packard, Vance. The naked society. New York, David McKay 1964. 8º. XXII, 369 S. OLn. mit illustr. OU.

First edition, second printing. – Wichtiges Werk des amerikanischen Publizisten und Soziologen V. Packard (1914-1996): „an exploration of the mounting assault on our privacy by Big Government, Big Business, and Big Education – and what we can do about it.“ – Schutzumschlag am Rücken ausgebleicht u. mit geringf. Randläsuren, sonst gutes Exemplar.

Schlagwörter: Pop-Kultur, Psychologie, Soziologie

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20,--  Bestellen
  Peters, Theodor. Drei Gewissensfragen in Betreff der liberalen Zeitungen. Münster, Theiss 1876. 8°. 48 S. Heftstreifen.

Etwas stockfl., sonst gutes, unbeschnittenes Exemplar.

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17,--  Bestellen
1 (Pfeiffer, Burkard Wilhelm). Bemerkungen über die ältere ständische Verfassung in Hessen und ihr Verhältniß zu der neuen Verfassungs-Urkunde dieses Landes. Mit besonderer Beziehung auf Pfeifer’s Geschichte der landständischen Verfassung in Kurhessen. Berlin, Dümmler 1836. 8°. [2] Bl., 76 S. Pbd. d. Zt.

Einzige Ausgabe, selten. – B. W. Pfeiffer (1777-1852) war u.a. Stellvertreter des Generalprocurators beim Appellationsgericht in Kassel. – Rücken leicht berieben, St.a.V., gutes Exemplar.

Schlagwörter: Hessen, Staatsrecht

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60,--  Bestellen
1 Pitt, William. Select parliamentary speeches. Paris, Baudry, Bobée & Hingray 1829. 12º. 256 p. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel.

Einband etwas berieben, vorderer freier Vorsatz u. das Porträt fehlen, vereinzelt leicht braunfleckig.

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30,--  Bestellen
1 P(occi), F(ranz v.). Der Staatshämorrhoidarius. München, Braun & Schneider o. J. (1860). 4°. 36 S. mit 123 Holzschnitt-Illustrationen. Illustr. OPbd.

Pocci (Enkel) 422. Rümann 1624. – Zweiter Druck der ersten Ausgabe. – Unterscheidet sich von der ersten Ausgabe 1857 nur durch die zusätzliche Illustration auf dem Rückendeckel (Figur im Profil). – Berühmte Satire auf die Bürokratie. – Pocci karikiert „den subalternen Beamten, der sein Leben hinter erdrückenden Aktenstößen zubringt, aus Überlastung erkrankt, sein Leiden … durch die mannigfachsten Kuren zu heilen sucht und schließlich zu hohen Ehren aufsteigt“ (Von der Aufklärung zur Romantik 294). – Einband etwas angestaubt, bestoßen u. fleckig, wie meist durchgehend etwas stockfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Bürokratie / i. d. Bildenden Kunst, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Satire

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100,--  Bestellen
  Pound, Roscoe. Der Geist des gemeinen Rechts. Willi R. Rickmers (Übers.). 1.-5. Tsd. Söcking, Bachmair 1947. 8°. 127 S. OKart.

2 Blatt mit kleinen Ausrissen am unteren weißen Rand, papierbedingt gebräunt, sonst gut erhalten.

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17,--  Bestellen
  Pozner, Vladimir. Le Proces des Douze. Les Etats-Desunis contre la liberte procede d’une declaration de Bernhard SHAW. Paris Comite Francais d’Action 8°. 15, (1) S. OBrosch.

Mit eigenhändiger Widmung vom Autor. – Umschlag leicht fleckig, sonst gut erhaltenes Exemplar.

Schlagwörter: Kommunismus, USA

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30,--  Bestellen
1 Proudhon – Mülberger, Arthur. P. J. Proudhon. Leben u. Werke. Stuttgart, Frommann 1899. 8°. 240 S. OHln. mit goldgepr. Rückentitel u. Linienvergoldung.

Gutes, dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Biografie, Biographie

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30,--  Bestellen
  Quellen zur Entstehung der Verfassung von Baden-Württemberg. Quellen zur Entstehung der Verfassung von Baden-Württemberg. Stuttgart, Kohlhammer 1992. Gr.-8°. 637 S. OLn. mit OU. (Veröffentlichungen zur Verfassungsgeschichte von Baden-Württemberg seit 1945 ; Band 8).

Tadelloses Exemplar, wie neu.

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32,--  Bestellen
  Rau, Julius. Die Stellung der einzelnen Beweismittel in den verschiedenen Entwicklungsperioden des Civilprocesses. Mit einer Beilage: Ueber die Litiscontestation des Justinianischen Processes. (Dissertation). Mchn., Weiss 1856. 8°. 31 S. Br. d. Zt.

St.a.T., etwas stockfl., gutes Exemplar.

Schlagwörter: Dissertationen, Zivilprozess

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17,--  Bestellen
1 Rettig, F(riedrich Christian). Die Polizeigesetzgebung des Großherzogthums Baden. 4. Auflage. Nach dem seit 1839 erschienenen Gesetzen und Verordnungen, Ministerial-Entscheidungen und schriftlichen Verfühungen bearbeitet von P. Guerillot. Karlsruhe, Müller 1853. 8°. XXII, 862 S. OLn. mit goldgepr. Rückentitel, Rückenverg. u. goldgepr. Deckelvignette (badisches Wappen).

Lautenschlager 127781 (diese Auflage). – Letzte und beste Ausgabe der zuerst 1826 herausgegebenen Sammlung. – Rücken etwas aufgehellt und leicht fleckig, etwas stockfleckig, gutes Exemplar im dekorativen Originaleinband.

Schlagwörter: Badenia, Strafrecht, Zivilrecht

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70,--  Bestellen
1 Röder, Karl D(avid) A(ugust). Die herrschenden Grundlehren von Verbrechen und Strafe in ihren inneren Widersprüchen. Eine kritische Vorarbeit zum Neubau des Strafrechts. Wiesbaden, Niedner 1867. Gr.-8°. VIII, 138 S., 1 Bl. OKart.

NDB XXI, 709. – Einzige Ausgabe, selten. – „R.s wissenschaftliche Bedeutung liegt hauptsächlich auf dem Gebiet der Straftheorie und des Strafvollzugs. Er vertrat eine Theorie der Besserungsstrafe, nach der der Strafvollzug eine erzieherische Aufgabe zur moralischen Besserung des Straftäters habe. Auch der Rechtsbrecher solle sich zu sittlicher Vollkommenheit entwickeln können“ (P. Landau in NDB). – Rücken mit Bibliothekssign., St. a. D. u. T., Umschlag mit Randläsuren, hinterer Deckel abgelöst (beiliegend), stellenw. etwas braunfleckig, sonst gutes Exemplar.

Schlagwörter: Strafrecht

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95,--  Bestellen
1 Röhrich, Wilhelm. Das Finanz- und Zoll-Programm des Fürsten Bismarck vom 15. Dezember 1878. Besprochen. Stuttgart, Bonz & Comp. 1879. 8°. 46 S. Typogr. OKart.

Einzige Ausgabe, selten. – Der Verfasser war Direktor der höheren Handelsschule in Stuttgart. – Umschlag leicht angestaubt, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Finanzpolitik / Geschichte

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40,--  Bestellen
1 Roßhirt, C(onrad Eugen) Fr(anz). Geschichte des Rechts im Mittelalter. Erster Theil. Canonisches Recht. (Mehr nicht erschienen). Mainz, Kirchheim, Schott u. Thielmann 1846. 8°. VIII, 648 S. Pbd. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. Linienverg.

ADB XXIX, 260 ff. Weech, Bad. Biogr. II, 186 f. – Erste Ausgabe, selten. – Der in Bamberg geb. Jurist K. E. F. Roßhirt (1793-1873) war seit 1818 Prof. für Recht an der Universität in Heidelberg. Er hat zahlreiche Abhandlungen zu den verschiedensten Gebieten der Rechtsgeschichte veröffentlicht. – Einband berieben u. etwas fleckig, Rücken am Fuß mit kl. Fehlstelle, nur vereinzelt etwas stockfleckig.

Schlagwörter: Mittelalter

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100,--  Bestellen
1 Roßhirt, Konrad Franz (Eugen). Geschichte und System des deutschen Strafrechts. Erster Theil (von 3). Allgemiene Rechtsgeschichte. Stuttgart, Schweizerbart 1838. 8°. VIII, 360 S. Pbd. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. Linienverg.

ADB XXIX, 260 ff. Weech, Bad. Biogr. II, 186 f. – Erste Ausgabe. – Der in Bamberg geb. Jurist K. E. F. Roßhirt (1793-1873) war seit 1818 Prof. für Recht an der Universität in Heidelberg. Er hat zahlreiche Abhandlungen zu den verschiedensten Gebieten der Rechtsgeschichte veröffentlicht. – Einband berieben u. etwas fleckig, nur vereinzelt etwas stockfleckig.

Schlagwörter: Strafrecht

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40,--  Bestellen
  Rousso-Lenoire, Fabienne. Minorités Et Droits De L’Homme: L’Europe Et Son Double. Bruxelles, Bruylant 1994. Kl.-8°. 199 S. OKart. mit Illustr.

Einband am Rücken etwas fleckig, sonst sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Soziologie

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17,--  Bestellen
  Rusch, Sabine. Die Versicherbarkeit politischer Risiken Theoretische Grundlagen, bestehender Deckungsschutz im nationalen und internationalen markt, Problembereiche und praktische Lösungsansätze. Diplomarbeit eingereicht am Institut für Kredit- und Versicherungswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien. Wien, Wirtschaftsuniversität 1988. 4°. 164, XXXIII S. OHln.

Gutes Exemplar.

Schlagwörter: Versicherungswirtschaft, Wirtschaftswissenschaften

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17,--  Bestellen
1 Sal. Oppenheim Jr. & Cie. Geschichte einer Bank und einer Familie. Köln, Selbstverlag 2004. 4°. 119 S. OLn. mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltitel.

Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Bankgeschichte, Finanzwissenschaften

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30,--  Bestellen
  Schmelzeisen, Gustaf Klemens. Polizeiordnungen und Privatrecht. Münster und Köln, Böhlau 1955. gr. 8. 580 S. OLn. (Forschungen zur neueren Privatrechtsgeschichte, Band 3).

Gutes Exewmplar.

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32,--  Bestellen
1 Schmidt, Karl. Jus primae noctis. Eine geschichtliche Untersuchung. Freiburg i. Br., Herder 1881. 8°. XLIII, 397 S. Etwas späterer Hln. mit goldgepr. Rückentitel.

Hayn-Gotendorf VII, 190. – Erste Ausgabe. – Umfangreiche Darstellung zum Recht der ersten Nacht in den verschiedenen Ländern und Zeiten. – „Sehr gelehrtes Werk, wohl das umfassendste über dieses heikle Thema“ (Hayn-Gotendorf). – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Hochzeit, Kulturgeschichte

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