Hirsch, Der Weg zur Kunst
Hirsch, Der Weg zur Kunst
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Hirsch, Fritz. Der Weg zur Kunst. Unter besonderer Berücksichtigung des Studiums der Baukunst. Heidelberg, Carl Winter 1922. GR.-8°. 74 S. Orig.-Kartonumschlag mit Deckelschild. Badische Biographien, Neue Folge, I, 174. – Erste Ausgabe, selten. – Mit eigenhändiger Widmung von Fritz Hirsch „Zur Confirmation die innigsten Segenswünsche ! der Verfasser“. – Der badische Bauhistoriker und Architekt Fritz Hirsch (eig. Friedrich, 1871-1938) gilt als Pionier der staatlichen Denkmalpflege. – „1900 arbeitete er nach dem bestandenen zweiten Staatsexamen als Regierungsbaumeister (Assessor) in Heidelberg, 1905 als Bezirksbauinspektor in Bruchsal. Die umfangreiche Sanierung von Schloss und Peterskirche Bruchsal unter seiner Leitung bis 1909 war wegweisend für die moderne staatliche Bau- und Kunstdenkmalpflege. Er brach radikal mit dem romantisierenden und eklektischen Arbeitsstil des Historismus und setzte an dessen Stelle vor allem exaktes Quellenstudium sowie Analyse und Dokumentation des Vorgefundenen. So rekonstruierte er mit Hilfe von Farbresten und Archivalien die farbigen barocken Fassaden. Ab 1913 lebte Fritz Hirsch mit seiner Familie in Karlsruhe und war als Hochbautechnischer Referent beim Badischen Finanzministerium verantwortlich für die Restaurierung u. a. von Schloss und Schlossgarten in Schwetzingen, Schloss und Hofkirche in Rastatt, Stadtkirche und Münze in Karlsruhe sowie des Konstanzer Münsters. 1918 stieg er zum Ministerialrat beim Badischen Finanzministerium auf. Ab 1920 hatte er eine Honorarprofessur an der Technischen Hochschule Karlsruhe inne und lehrte dort Geschichte der Architektur und Christliche Kunst. In Baden war er auch Bauberater für den Evangelischen Oberkirchenrat. Ab 1921 wohnte die Familie im um 1850 von Heinrich Hübsch entworfenen Wohnhaus des Hofgartendirektors zwischen Staatlicher Kunsthalle und Botanischem Garten in Karlsruhe“ (Wikipedia). – Sehr gutes Exemplar.
Unser Preis: EUR 80,-- |
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