NEUER E-KATALOG: Neueingänge Dezember 2025 – Wir stellen aus: 32. Leipziger Antiquariatsmesse, 19. bis 22. März 2026, Messe Leipzig. – Vienna Vintage Photo Fair, So. 12. April 2026, 10-18 Uhr, Architekturzentrum Museums Quartier 1070 Wien, photofairwien.com – Gemeinschaftskatalog zusammen mit Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POPKULTUR / POP CULTURE Bücher, Fotografien, Schallplatten und Graphik. (Print-Katalog bitte anfordern) – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mo.-Fr. 11-18 Uhr, Sam. 11-16 Uhr) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien. – Instagram: rarebookskarlsruhe

Burkhard, Helix Aspersa

Burkhard, Helix Aspersa

Burkhard, Balthasar. Helix Aspersa. Gent, Imschoot, Uitgevers for IC (1991). 8°. [23] Bl. mit 29 Duotone-Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.

Eines von 20 Exemplaren, von B. Burkhard signiert. – Interessante Nahaufnahmen der gefleckten Weinbergschnecke. – Der Berner Fotograf B. Burkhard (1944-2010) wurde mit dem Tier-Bilderbuch „Klick! sagte die Kamera“ (Baden 1997, vgl. Schweizer Fotobücher 454 ff.) bekannt. – B. Burkhard, Lehrling von Kurt Blum in Bern, „arbeitete zunächst als Dokumentarfotograf der Kunsthalle Bern, bevor er im Jahr 1969 seine Künstlerlaufbahn begann. Seine Arbeiten wurden vor allem im Zusammenhang mit zeitgenössischer Kunst ausgestellt, in der Fotografieszene tauchte sein Name nur selten auf. Dabei brachte er durchaus seine Fähigkeit als klassischer Fotograf zur Geltung – mit Werken in Schwarzweiss und im Grossformat. Das Buch „Klick!, sagte die Kamera“ kann denn auch als eine Hommage an die Geschichte der Fotografie gedeutet werden. Burkhard ist in die Rolle eines Studiofotografen geschlüpft. Indem er die Zirkustiere vor einem Laken posieren lässt, schliesst er alles Exotische aus. Bei seinen Bildern denkt man an Porträts des 19. Jahrhunderts, als Fotografen ihr Studio auf den Jahrmärkten aufbauten. Die serielle Vorgehensweise verweist aber auch auf eine wegweisende Arbeit des 20. Jahrhunderts, die Urformen der Kunst von Karl Blossfeldt. Das 1928 erschienene Fotobuch führte ein, was später zu einem Merkmal der deutschen Fotografie werden sollte: die Beschäftigung mit „Typologien“. Die seriellen Aufnahmen erlaubten es, die individuellen Merkmale einer Kategorie herauszuarbeiten. August Sander ging bei seiner Bestandsaufnahme gesellschaftlicher Typen ähnlich vor. Ein spätes Echo auf diese Arbeiten der 1920er-Jahre. Mit seinem Ansatz beugt er, genau wie die Fotografen der Neuen Sachlichkeit, jedwedem subjektiven Ausdruck vor. Diese stringente und ungekünstelte Vorgehensweise findet sich auch bei anderen Künstlern seiner Generation wieder, so etwa bei Bernd und Hilla Becher. Das Subjekt, das seinem Kontext enthoben ist, wird zum Motiv“ (N. Herschdorfer in Schweizer Fotobücher S. 457). – Kanten und Gelenke des Schutzumschlags geringfügig berieben, sonst sehr gut erhalten. – Beiliegt: Burkhard, Balthasar et René Wochner. Le jeu de sept familles (Animal – Corps – Desert – Neige – Nuage – Vegetation – Ville). Hornu (Belgique), Musée des Arts Contemporains du Grand-Hornu (MAC) s. d. (vers 1995). Quer-Kl.-8° (10,5 x 15 cm.). 42 Images sur carton. Étui de l’éditeur.

Unser Preis: EUR 600,-- 

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