Photographie
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Seuss, Juergen, Gerold Dommermuth und Hans Maier. London Scene. Frankfurt a. M., Büchergilde Gutenberg (1969). Gr.-8°. 42 S. und 92 teils farbige Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Nicht bei Heidtmann. – Erste Ausgabe der wohl besten Foto-Dokumentation der Swinging Sixties in London. – London Scene „ist kein Bildband im üblichen Sinn. Das Bildmaterial ist bestechend; führt den Leser mitten hinein in die Scene; zeigt was wirklich ist. Manifeste, Plakate, Pamphlete, die ›International Times‹ und andere ›underground‹-Publikationen werden im Text zitiert und gezeigt“ (Klappentext). – Der Buchgestalter, Typograph, Verleger und Fotograf J. Seuss (1935-2023) „hat die Buchgestaltung der Büchergilde Gutenberg jahrzehntelang geprägt und wurde mit zahlreichen (über 100 nationale und internationale) Auszeichnungen und Preisen gewürdigt. Er hat zudem Bücher für andere Verlage, wie etwa C.H. Beck, Faber & Faber, Aufbau, gestaltet. … Juergen Seuss führte selbst einen eigenen, kleinen Verlag, den BrennGlas Verlag: Dort verlegte er unter anderem „Das Tagebuch eines Laien“ (von Wieland Herzfelde) oder „Vom Ornament zur Linie, ein Buch über den frühen Insel-Verlag“. Er hat Gedichte geschrieben, Texte über Buchästhetik verfasst, er hat fotografiert (″London Scene“, 1969, „Beat in Liverpool“, 1965). Es gab Kontakte und gibt Briefwechsel unter anderem mit Hans Joachim Schädlich, Peter Rühmkorf (einige Briefe bei Kalliope), Peter Härtling, Jochen Gelberg, Werner Mittenzwei. Von 1985 bis 2000 war Juergen Seuss Professor für Buchkunst an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, dort lernte er seine spätere Frau Nanna kennen. … „Seine Begeisterungsfähigkeit für das Buch und seine gestalterische Kraft, mit der er das ganze Buch von innen nach außen durchgestaltet hat, zeichnen ihn aus sowie sein Engagement, bezahlbare Literatur von guter Qualität – und dies schloss seine Arbeit als Hersteller in der Auswahl der Materialen unbedingt mit ein – zu produzieren“, würdigt Nanna Seuss ihren verstorbenen Mann“ (Börsenblatt vom 24. April 2023). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: London, Pop art, Pop-Kultur, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Street photography |
140,-- | ![]() |
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| Becher, Bernd und Hilla. Hauts fourneaux. (München, Paris, London), Schirmer-Mosel (1990). 4°. 15 pages et 222 planches en bichromie, dont certaines occupent deux pages. Reliure en toile d’origine de l’éditeur, avec jaquette illustrée.
Vgl. Koetzle, Fotografen A-Z 31. – Erste französische Ausgabe von „Hochöfen“. – „The extensive series that the Bechers later made for Schirmer/Mosel and MIT Press, while preserving the aesthetic rigour of their earlier work, emphasizes the documentary aspect, and has a particular archival, historical value. Anonyme Skulpturen, though it hardly neglects the informational importance of their practice, seems much more about making an aesthetic statement and establishing the artists’ position in late twentieth-century art. All their books are polemical, but this represents their primary artistic credo. For those who are more interested in the Bechers as artists than as industrial archaeologists, this is the one to have on one’s shelf“ (Parr/Badger zu Anonyme Skulpturen 1970). – Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Architektur, Architekturfotografie, Industriefotografie |
240,-- | ![]() |
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| Chotjewitz, Peter O(tto). Roman. Ein Anpassungsmuster. Darmstadt, Joseph Melzer (1968). 4°. 248 S. mit zahlr. Abbildungen nach Fotos von Gunter Rambow. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Erste Ausgabe. – Die Photographien sind auf dünnes Transparentpapier gedruckt. – P. O. Chotjewitz (1934-2010) „arbeitete u.a. über H.C. Artmann und die Wiener Dichtergruppe und beteiligte sich an Aktionen der „Fluxus“ und Happening-Bewegung, es kam zur Zusammenarbeit mit Wolf Vostell. 1965 legte er die zweite juristische Staatsprüfung ab. Danach war er aber nicht als Jurist tätig, sondern entschied sich für ein Leben als Schriftsteller. 1965 hatte er eine Lesung bei der Gruppe 47 in Berlin. 1966 hatte er auf seiner ersten USA-Reise Begegnungen mit Künstlern der „Something Else-Press“ um Dick Higgins, Emett Williams und hatte eine Lesung bei der Gruppe 47 in Princeton. Danach arbeitete er für Giacomo Feltrinelli: er erstellte in seinem Auftrag eine Untersuchung über jugendliche Rebellen. Von 1967 bis 1973 lebte er in Rom, zunächst mit einem Stipendium der Villa Massimo. 1969 gab er seinen Wohnsitz in Deutschland auf, er lernte Dario Fo kennen und den Kreis der „Novissimi“ und die (literarische) „Gruppe 63“. Er beschäftigte sich mit der „Südfrage“ und unternahm Reisen nach Süditalien, Schwerpunkt Sizilien. 1971 inszenierte Grüber am Bremer Theater sein Stück: „Weltmeisterschaft im Klassenkampf“. 1973 kehrte er mit der Familie in die Bundesrepublik Deutschland zurück. In den 1970er Jahren war Peter O. Chotjewitz politisch stark engagiert, 1974 beantragte er die Zulassung zur Anwaltschaft und zu anwaltschaftlichen Tätigkeiten, um als Wahlverteidiger Andreas Baader und Peter-Paul Zahl zu vertreten und gründete einen Hilfsfonds für politische Gefangene“ (Literaturport). – Rückendeckel mit Knickspur, gutes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Literatur, Studentenbewegung |
40,-- | ![]() |
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| Biermann – Eskildsen, Ute, Aenne Biermann. Fotografien 1925-1933. Berlin, Nishen (1987). 4°. 141, (1) S. mit zahlr. Abbildungen. Illustr. Orig.-Kartonumschlag. (Serie Folkwang).
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bauhaus, Neues Sehen, New Vision |
30,-- | ![]() |
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| Campbell, Heyworth (Editor). The body beautiful. With an introductions by Dorothy Cocks, H. Campbell and Dudley Lee. Sixth edition (Volume I) and first edition (Volumes II-IV). 4 volumes. New York, Dodge Publishing Company (1935-1938). 4° (30 x 23 cm.). 75, (3) p.; 88, (1) p.; 88, (2) p.; 92, (1) p. with 344 plates in heliogravure. Colorfully illustrated cardboard covers with metal ring binding.
Rare complete series of the most important publication on nude photography in the United States during the 1930s. Featuring contributions primarily from New York photographers and agencies, including Dudley Lee, Werner W. Greeven, Fred P. Peel, Richard Bettini, Edward E. Adams, Renato Toppo, Wynn Richards, Lee & Burger, Martin Bruehl, Helene and Stephen Deutch, Shigeta-Wright, John Everard, Ben Schall, Aaron Siskind and Alexander Paal. The third volume also includes photographs by the Berlin photographer Heinz V. Perckhammer and the French photographer Pierre Boucher. – Heyworth Campbell (1886-1953) „was a pioneering art director known for redesigning The Morning Telegraph, praised by Robert Benchley. With a background at Cond Nast, he influenced magazine design and later advertising. A founding member of the Art Directors Club, he continued to innovate until his death in 1953. Heyworth Campbell once redesigned a newspaper. The result was so handsome and so original that Robert Benchley was impelled to “review” it in the New Yorker. The newspaper was The Morning Telegraph, and its new Campbell format, said Benchley, was “as beautiful as anything we have ever seen in a newspaperwe may just frame a copy and keep it to look at.” That was Heyworth Campbell, fresh from seventeen years with Cond Nast, using in the Telegraph the prodigious talent that had been creating such distinctive styles for the pages of Vogue, Vanity Fair, and House and Garden. Campbell, who was born in Philadelphia and attended art school there, came to New York in 1906. By 1910 he was art director for Nast, becoming widely recognized as a pioneer in magazine design, typography, and layout. n 1927, Campbell entered advertising, joining the then Barton, Durstine & Osborne agency. As general account executive and art consultant on all accounts, he had much to do with campaigns for Atwater Kent, General Motors, General Electric, Arrow Collars, Bond Bread, R. H. Macy, and Abraham & Straus. His unusual around-the-corner nameplate for A & S was used for decades as their advertising shingle. Then he went on his own, with the Heyworth Campbell Studio, an art directing, design, and typographic service functioning on a one-at-a-time basis for a variety of accounts, includingGood Housekeepingpromotion, Lederle Laboratories, Lucien LeLong, Butterick, and Dodge Publishing Co. … Heyworth Campbell was a founding member of the Art Directors Club, and its third president, serving in 1922 and 1923. He remained a member of the advisory board throughout his life“ (Creative Hall of Fame). – The covers show some slight signs of wear, but all volumes are in very good condition. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude |
1.200,-- | ![]() |
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| Ruetz, Michael. Beuys. 63 Photographien und ein Text von Novalis. Nördlingen, Greno 1986. 4°. 92 S. mit 63 Abb. Illustr. OKart. (Delphi, 1034).
Erste Ausgabe. – „Wann haben Sie Beuys zum ersten Mal getroffen? – Das muss 1969 in seinem Atelier in Oberkassel gewesen sein. Dänische Freunde hatten mich zu ihm mitgenommen. Kurioserweise war das nur ein knappes Jahr, nachdem ich die Fotografie zu meinem Beruf gemacht hatte. Eigentlich war ich Sprachwissenschaftler und schrieb im Fach Sinologie an meiner Dissertation. Der „Stern“ hatte mich als Fotograf in seine Redaktion aufgenommen. Bei dem Magazin habe ich meinen Beruf überhaupt erst erlernt. Ich hatte wenig Ahnung, bekam ein riesiges Gehalt und war eigentlich ein Lehrling. Aber ich wurde wie ein Profi behandelt und habe mich bewährt. Mit Beuys fängt sozusagen meine fotografische Karriere an, ist das nicht merkwürdig? Ich hatte bei unserem ersten Treffen keine Kamera dabei, wir saßen einfach zusammen“ (M. Ruetz in einem Interview mit Juliane Rohr anlässlich der Veröffentlichung von „Beuys bleibt – Beuys, a close up“). – Umschlag altersbedingt etwas gebräunt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Beuys, Joseph, Fluxus, Kunst |
30,-- | ![]() |
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| Hamilton, David. Erinnerungen an Bilitis. Fotoalbum über seinen ersten Film. – (Und): Bande Originale du Film „Bilitis“ de David Hamilton. Musique de Francis Lai. Vinyl, LP, WEA 56375. (1977). Farbig illustr. Orig.-Cover. Stuttgart, Hamburg, München, Deutscher Bücherbund (1977). 4°. 111 S. mit Farbtafeln. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Heidtmann 12683. – Lizenzausgabe des Swan Verlages, Kehl. Mit dem Sound-Track Album. – David Hamilton (1933-2016) „Weltmeister der erotischen Fotografie, zeichnete diese Bilder während der Vorbereitung zu seinem berühmten Film „Bilitis“ auf; junge Mädchengestalten, anmutig arrangiert, in den für den Künstler typischen weichen Tönen wiedergegeben.“ – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Bilitis <Film>, Erotica, Film, Photography of the nude, Schallplatten |
50,-- | ![]() |
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| Bilder aus deutschen Gauen. Album mit 80 Orig.-Photographien (Bromsilber-Gelatine, 8 x 10 cm. – 16 x 10 cm.). Böhmen, Thüringen, Sachsen, Norddeutschland u. a. 1885-1911. Gr.-4° (33 x 26 cm.). [20] Bl. mit 80 mont. Orig.-Photographien und handschr. Beilage (Bildtitel, 4 S.). Pappband mit Deckeltitel und aufgemalter Deutschland-Flagge mit Kordelheftung.
Interessante Dokumentation zur Wandervogel-Bewegung um 1900. Alle Aufnahmen sind auf der Beilage betitelt und teils datiert: Lutherdenkmal-Annaberg; Polenztal 1890; Amselgrund (3); Rosenburg 1885-1893 (3); Mariaschein b. Teplitz; Wartburg 1906; Rosental; Fichtelschenke (Böhmen) 1898; Bei Mariaschein; Kundtratitz; Oberloschwitz; Schreckenstein; Rosenburg 1893; Zell am See 1906; Rosenburg 1893; Zell am See 1906 (2); Bautznerstr. 12 (Herm. Mehnert, Rud. & Theo. K.) 1892; Auf dem Fichtelberg (Erzgeb. 1911, 2); Loschwitz; „Rettungsboot klar“ Rügen; Rügen (5); Oberspree b. Berlin; Oberspree 1901 (3); Insel Vilm (3); Wartburgesel; Dittersbacher Felsen 1898; Wanderungen und Streifzüge durch Nordböhmen 1901-09 (15); Rotheburg a. d. Tauber 1906; Vor Stimmersdorf 1890; Culmer Schlachtfeld 1901; Schrammsteine; Loschwitz; Am Wilisch; Bei Räcknitz (2); Im Grossen Garten (3); Dresden; Graupen (2); Rosenburg (2); „I. Pi. 12. 4 baut Faschinen“; Böhm. Bauernhaus; Wachwitz 1889; Thedi m. Sinock 1894; Erna Sturm & Thed. Kirsten: Bautnerstr. 12; Thedi mit zahmer Amsel; Silberhochz.-Feier auf Wartburg; Senta Kirsten & Harald 1911 (junger Vater mit Baby). – Auf fast allen Fotos sind Personen, oft Kinder abgebildet. – Sehr gut erhalten. Schlagwörter: Deutschland, Germany, Original-Photographie, Wandervogel |
280,-- | ![]() |
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| Vidal, Léon. Manuel du touriste photographe. Première et seconde partie. 2 volumes. Paris, Gauthier-Villars 1885. 8°. XVI, 348 S.; X, [1] Bl., 238 S. mit 1 Phototypie, 1 mont. Photographie (Èpreuve Photogélatinohraphique, imitation d’une épreuve sur papier albuminé) und 85 Holzschnitten im Text. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und Linienvergoldung. (Annales de la photographie).
Roosens/Salu I, 5763. – Erste Ausgabe. – I. Couches sensibles négatives; objectives; appareils portatifs; obturateurs rapides; pos et photometrie; developpement et fixage; renforcateurs et reducteurs; vernissage et retouche des négatifs. – II. Impressions positives aux sels d’argent et de platine; retouche et motage des épreuves; photographie instantanée; appendice indiquant les derniers perfectionnements; devis de la première dépense à faire pour l’achat d’un matériel photographique champagne, et prix courant des produits les plus usités. – Der französische Fotograf, Erfinder und Pionier der Farbfotografie Léon Vidal (1833–1906), Direktor des Musée des Photographies Documentaires in Paris, entwickelte 1872 eines der frühesten fotomechanischen Farbdruckverfahren, die sogenannte Photochromie. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Fototechnik |
160,-- | ![]() |
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| Killip, Christopher. In flagrante. With an essay by John Berger & Sylvia Grant. London, Secker & Warburg (1988). 4° (31 x 21,5 cm.). 93 S. mit 50 Tafeln. Publishers cloth binding with illustrated dust jacket.
Auer 675. Parr/Badger II, 299. Roth, The Open Book 340 f. – First edition; inscribed by C. Killip „For Victor on 4 OB, Hasty Pudding Club, + Harvard All the best Chris“. – „In Flagrante is a singulary original work of art, both passionate and partisan. This is not an objective report. Killip tells his personal tale through these pictures, but he also allows his subjects’ collective story a clear voice of its own. The pictures in In Flagrante – primarily candid portraits and urban landscapes made in rich-toned black and white, predominantly shot with a 4x5 camera – were made in the northeast of England during the premiership of Margaret Thatscher… In Flagrante is a dark, pessimistic journey, perhaps even a secret odyssey, where rigorous documentary is suffused with a contemplative inwardness, a rare quality in modern photography“ (Parr/Badger). – „Renowned documentary photographer and former professor of visual and environmental studies Chris Killip died from lung cancer on Oct. 13. He was 74. Killip was a professor of photography in VES (now Art, Film, and Visual Studies) from 1991 to 2017, and the department chair from 1994 to 1998. For more than two decades, he had worked from the basement of the Carpenter Center, sharing his love of the art form with students and colleagues. … In 1988, Killip published his second and most famous book of photographs, “In Flagrante,” which captured the everyday fallout from deindustrialization and economic decline in northeastern England in the 1970s and 1980s. His arresting documentary style of photography captured the attention of critics and viewers alike, and Killip received the inaugural Henri Cartier-Bresson Award, now called le Prix HCP. … “His photographs embodied Henri Cartier-Bresson’s emphasis on the decisive moments, and Josef Koudelka’s eye for the surreal. He captured in arresting black-and-white photographs fleeting moments filled with powerful emotions,” said AFVS Professor Sharon Harper. “He was looking closely at people, labor, and the plight of the worker.“ The introductory photography course VES 40a, which he ran for many years, accommodated 100 students split into 10 sections. Even with so many spots, said Moss, the class often attracted two or three times as many students as it could accommodate. “Chris leaves quite a legacy of his documentary photography, which is known internationally, but also he has a legacy of students who were devoted to him and discovered photography through their studies with him,” added Harper“ (M. Aggarwal-Schifellite, Documentary photographer Chris Killip dies at 74, The Harvard Gazette, October 21, 2020). – A very fine copy of the rare hardback edition. Schlagwörter: England, Great Britain, Großbritannien, Signed books, Signierte Bücher, Sozialdokumentarische Fotografie, Widmungsexemplar |
1.400,-- | ![]() |
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| Daguerreotypie – Eder, Josef Maria und Eduard Kuchinka. Die Daguerreotypie und die Anfänge der Negativphotographie auf Papier und Glas (Talbotypie und Niepcotypie). 3. Auflage. Halle, Wilhelm Knapp 1927. 8°. [4] Bl., 88 S., [5] Bl. mit 43 Abbildungen. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel. (Ausführliches Handbuch der Photographie, 2. Band, 3. Teil).
Heidtmann 2524. – Gutes Exemplar. Schlagwörter: Daguerreotype, Daguerreotypie |
60,-- | ![]() |
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| Stereo-Photographie – Busch, Fritz Otto. Die Kriegsmarine. München, Schönstein-Verlag (1942). 4°. 83, (1) S. mit 8 Farbtafeln, 100 Orig.-Stereo-Photographien und Stereo-Betrachter. Orig.-Pappband mit Deckeltitel. (Der Großdeutsche Freiheitskampf im Raumbild, herausgegeben von Walther Hüsing).
Heiting/Jaeger I, 456 ff. Vorsteher, Der Raumbildverlag Otto Schönstein. Magazin. Deutsches Historisches Museum. Heft 27, 2001, 2.26. – „Schönstein… setzte sich zum Ziel, mit seinen beiden wesentlichen Verlagsprodukten, der von ihm herausgegebenen Zeitschrift ‚Das Raumbild…‘ (1935-37) und den neu konzipierten Raumbildwerken, nicht nur die Stereoskopie nachhaltig in der Amateurfotografie zu etablieren, sondern auch eine neue Gattung des Fotobuches auf dem Markt zu platzieren“ (S. Fitzner). – Rücken und die Hälfte der Deckel mit Klarsichtfolie kaschiert, Innengelenk vor S. 17 angeplatzt, sonst gutes vollständiges Exemplar. Schlagwörter: Marine, Original-Photographie, Raumbild, Raumbildalben, Stereobilder, Stereophotographie, Stereophotography, Stereoskopie, Stereoskopisches Sehen |
450,-- | ![]() |
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| Stereo-Photographie – Reisdorf, Valentin. „So kämpften Sie!“ Ein Raumbildwerk von den XV. Olympischen Spielen Helsinki 1952. Oberaudorf am Inn, Raumbild-Verlag Otto Schönstein (1952). 4°. 107, (3) S. mit 100 Orig.-Stereo-Photographien und 1 aufklappbarer Stereo-Betrachter aus Metall. Orig.-Leinenband über Holzdeckeln mit goldgepr. Rückentitel und Deckelillustration. (Schönstein-Raumbildwerk).
Heidtmann 18639. – Einzige Ausgabe. – Mit Signaturen der Sportler Hans Geister (1928-2012, Bronze 4 x 400 m. Staffel) und Michael Scheuer (1927-2015, Bronze, 10000 m. im Zweier-Kajak). – Sehr gutes vollständiges Exemplar. Schlagwörter: Olympiade, Olympische Spiele, Signierte Bücher, Sport, Sport Photography, Sport-Fotografie, Stereobilder, Stereophotographie, Stereoscope, Stereoskopie, Stereoskopisches Sehen |
240,-- | ![]() |
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| Ouida (d. i. Marie Louise de la Ramée). Ariadnê. The story of a dream. A new edition. London, Chatto and Windus o. J. (1878). 8°. 360 S. mit 50 Orig.-Photographien (Albuminabzüge, 12,5 x 9 cm.). Orig.-Pergamentband mit reicher Rücken- und Deckelvergoldung und Rotschnitt.
Nicht bei The Truthful Lens und Heidtmann, Wie das Photo ins Buch kam. – Sehr seltene zweite Ausgabe; die erste Ausgabe erschien 1877 (bei Chapman & Hall und Chatto & Windus). – Hier in einer mit 50 Original-Fotografien illustrierten Ausgabe in derselben Ausstattung wie der Roman „Romola“ von George Eliot (d. i. Mary Ann Evans; London, Smith, Elder & Co. 1863 f.). Die Fotos meist mit Darstellungen antiker Skulpturen aus den Vatikanischen Museen und Ansichten aus Rom. – Marie Louise de la Ramée (1839-1908) lebte seit 1871 in Italien. – „Ouida’s eleventh, 1877 novel, Ariadne, contains some of the author’s finest writing. Written during a period when Ouida had been rising in her popularity and readership, it is a work that is richly decorated with historical and mythological references and classical literary allusions that would be lost on many readers of the present age. It has gorgeously poetic descriptions of dreamscapes and sculpture gardens, and it offers lavish imagery of the beauty of 19th century Rome. In my opinion, it is best read in conjunction with the conclusion of her second book of essays, Critical Studies, because together they provide a really profound statement of the author’s vision of genius and aestheticism“ (goodreads). – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Italien, Italy, Literatur, Original-Photographie, Rom |
380,-- | ![]() |
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| Wulff jeune. Ruines de Paris 1871 (Deckeltitel). Insurrection de Paris 1871. Paris, Wulff jeune 1871. Quer-4° (27 x 36,5 cm.). [1] Blatt und 20 Orig.-Photographien (Albuminabzüge, 21,5 x 14,5 cm.) auf Trägerkartons. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Deckeltitel und Goldschnitt.
Sehr seltene Folge mit Fotografien der zerstörten Gebäude in Paris während der Revolution der Kommunarden von März bis Mai 1871. Die Trägerkartons mit dem Kopftitel „Insurrection de Paris 1871“ und mit Ortsbezeichnung unter der Darstellung. Die Aufnahmen zeigen: 1. Tuileries, Pavillon de Flore. – 2. Tuileries, Pavillon du Trone. – 3. Ministère des Finances. – 4. Hôtel de Ville, entier. – 5. Hôtel de Ville, facade. – 6. Palais de Justice & Préfecture de Police. – 7. Rue du Bac. – 8. Conseil d’Etat & Cour des Comtes. – 9. Légion d’honneur, Quai. – 10. Viadne d’Auteuil, Mont-Valerien. – 11. Palais Royal. – 12. Porte Maillon (Arc de Triomphe). – 13. Colonne Vendôme, Entre. – 14. Rue de Rivoli (Horlogerie). – 15. Rue de Rivoli. – 16. Porte St. Martin. – 17. Arc de Triomphe. – 18. Rue de Lille, vue de la rue de Poitiers. – 19. Colonne de Juilles (Bastille). – 20. Maison Blache Pom de Clichy. – „Als Pariser Kommune (französisch La Commune de Paris) wird der während des Deutsch-Französischen Krieges spontan gebildete revolutionäre Pariser Stadtrat vom 18. März 1871 bis 28. Mai 1871 bezeichnet, der gegen den Willen der konservativen Zentralregierung versuchte, Paris nach sozialistischen Vorstellungen zu verwalten. Ihre Mitglieder werden Kommunarden (frz. communards, Sg. communard) genannt. Die Pariser Kommune gilt als Vorbild der Rätedemokratie“ (Wikipedia). – Rücken etwas aufgehellt, Deckel leicht berieben, Innengelenke mit Japanpapier verstärkt, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Ansichten, Ansichtenwerke, Deutsch-Französischer Krieg 1870-1871, La Commune de Paris, Original-Photographie, Paris, Pariser Kommune |
450,-- | ![]() |
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| Renner, Paul. Mechanisierte Grafik. Schrift, Typo, Foto, Film, Farbe. Berlin, Hermann Reckendorf 1930. 8°. 205, (3) S. mit Abbildungen im Text und zahlr. Abbildungen auf XXXX Tafeln. Orig.-Leinenband mit typogr. Schutzumschlag.
Heiting/Jaeger I, 259 ff. Heidtmann 8620. NDB XXI, 434 ff. – Erste Ausgabe der neben „Die neue Typographie“ (1928) und „Eine Stunde Druckgestaltung“ (1930) von Jan Tschichold „maßgebliche(n), wenngleich weniger verbreitete(n) und einflussreiche(n) Publikation zur neuen Typografie der zwanziger Jahre. Renners Werk ist nicht als Lehrbuch angelegt, sondern bietet eher eine Zusammenfassung der Gedanken, die der in München an der Meisterschule für Deutschlands Buchdrucker lehrende Autor seit dem Erscheinen seines Buches Typographie als Kunst (1922) in der Auseinandersetzung mit der neuen Typografie und den entsprechenden Neuerungen bei Foto und Film entwickelt hat. … Im Kontext des Fotobuches ist naturgemäß vorallem derAbschnitt über die Fotografie von Interesse. Den Hintergrund dafür bildete Renners zunehmende Beschäftigung mit diesen Gebiet, nicht zuletzt im Zusammenhang mit der im Sommer 1930 in München gezeigten Ausstellung Das Lichtbild. Als Beispiel für die Verbindung von neuer Typografie und Fotografie (S. 93) präsentiert er in seinem Buch Doppelseiten aus der von ihm gestalteten Broschüre Spaziergang durch eine Badewannenfabrik (1929) mit Aufnahmen von Albert Renger-Patzsch. Als Belege für parallele Entwicklungen bei Typografie und Fotografie (S. 123-127) bringt er Aufnahmen von Aenne Bierman, Franz Fiedler, Max Burchartz, Ewald Hoinkis und Franz Roh: „Da sich die besten Fotografen nicht mehr um die Wirkungen bemühen, die der Fotografie für immer versagt sind, haben sie eine neue Fotografie geschaffen, die genauso wie die neue Typografie ihre spezifisch moderne Note eben daraus gewonnen hat, dass sie sich zu dem Mechanischen ihres Arbeitsvorganges bekennt.“ (S. 124 f.) Gleichzeitig schränkt Renner ein: „Die Wahrheit in der Fotografie ist nicht automatisches Ergebnis dieser mechanischen Technik; sondern sie ist im Grunde künstlerische Wahrheit […]. Also auch in der Fotografie tritt die Technik ganz hinter das Geistige zurück; auch hier also entscheidet allein der menschliche Wert; auch fotografieren ist mehr als die Beherrschung einer mechanischen Apparatur; es ist eine besondere Art und Weise, die Welt zu betrachten, Sichtbarmachung einer Erlebnissphäre“ (S. 126 f.)“ (Roland Jaeger). – Schutzumschlag am Vorderdeckel mit kleinem Braunfleck (leicht auf den Buchdeckel durch schlagend), sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Chronophotography, Color, Farbfotografie, Film, Filmdesign, Motion pictures, Neue Sachlichkeit, New Vision, Photography, Type and type-founding, Typographie |
350,-- | ![]() |
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| Dijkstra, Rineke. Beaches. Amsterdam, Idea books u. Zürich, Codax puplisher (1996). 4°. 55 S. mit 18 ganzs. farb. Abb. Silberfarbiger Orig.-Pappband mit Deckelbild.
Auer 733. Koetzle 114 f. (mit 3 Abb.). Parr/Badger II, 277 (mit 3 Abb.). – Erste Ausgabe. – Mit einer Einleitung „The site of the visible“ von Birgid Uccia (deutsche Übersetzung: Catherine Schelbert). – „Die Darstellung des Menschen ist bislang Rineke Dijkstras einziges Thema. Die niederländische Fotografin wurde im Laufe der 90er Jahre mit einer Serie von Porträts international bekannt. Diese umfangreiche Arbeit besteht aus Farbfotografien, die Kinder und Jugendlioche in Badekleidung an verschiedenen Stränden Europas und in den USA zeigen. Alleine, zu zweit oder in Gruppen präsentieren sich die Personen der Kamera der Fotografin. Frontal, in der ganzen Figur abgebildet, posieren sie ernst vor dem Fonds des in weichen Farben gehaltenen Meeres, dem sie gerade entstiegen zu sein scheinen…“ (T. Weski in Koetzle). – Tadellos. Schlagwörter: Portrait, Portrait photographers, Portrait photography, Portraitphotographie, Portraits, Porträts |
380,-- | ![]() |
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| Francfort, E. (Editeur). Album artistique et biographique. Salon 1881 et 1882. Prémiere et deuxième année. 4 volumes. Paris, E. Francfort 1881-1882. Quer-Folio (30,5 x 42 cm.). 4 pages de titre illustrées et 160 photographies originales (woodburytypes, 80 portraits 13,5 x 9,5 cm ; 80 photographies de tableaux 14,5 x 25 cm). Reliures pleine percaline brune d’éditeur, plats supérieurs ornés d’une grande plaque dorée portant le titre, et encadrés de filets dorés et noirs, titre et filets dorés au dos, caissons noirs. Tranches dorées.
De somptueux catalogues consacrés aux Salons des Beaux-Arts de Paris de 1881 et 1882. Au total, 11 albums ont été publiés jusqu’en 1886. Les illustrations présentent chacune un portrait de l’artiste et un tableau. On y trouve notamment des œuvres de Paul Grolleron, Henri-Paul Motte, Léon Barillot, James-Alexandre Walker, Henri-Julien Dumont, Léon Ruel, Pierre-Marie Beyle, Jean-Charles Cazin, Benjamin Constant, Maurice Bompart et bien d’autres. – Tous les volumes sont en très bon état. Schlagwörter: Kunst, Original-Photographie, Paris |
600,-- | ![]() |
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| Frith – Longfellow, Henry W(adsworth). Hyperion. A romance. Illustrated with twelve photographs of the Rhine, Switzerland and the Tyrol by Francis Frith. (Seconde) „one Guinea“ edition. London, Alfred William Bennett 1868. Gr.-8° (23 x 19 cm.). X S., [1] Bl., 270 S., [1] Bl. mit 12 mont. Orig.-Photographien (Albuminabzüge, 16,5 x 12,5 cm.) von F. Frith und einigen Holzstichen im Text. Dunkelblauer Orig.-Leinenband mit reicher Rücken- und Deckelvergoldung und Goldschnitt.
Gernsheim, Incunabula 268. Truthful Lens 106. Wood 45/160 (mit Abb.). – Zweite mit Fotografien illustrierte Ausgabe. Erschien zuerst 1865 mit 24 Fotos. – Mit frühen fotografischen Ansichten vom Rhein, aus der Schweiz und aus Österreich. – Die Photos zeigen: Teufelsbrücke (Frontispiz), Drachenfels, Heidelberg, Birkenau (the Mill), Neckartal, Meiringen, Interlaken (the Cloisters), Innsbruck (2), Landeck, St. Wolfgang und Stuttgart (Marktplatz). – Francis Frith (1822-1898) gehörte zu den produktivsten Landschaftsfotografen Englands und erfuhr bleibenden Ruhm für seine Aufnahmen aus dem Nahen Osten. – „Illustrated with 24 albumen photographs by Francis Frith of lanscapes on the Rhine, in Switzerland and in the Tyrol. The book is notable for its direct associationof landscape photographs as non-literal visual ideas of literary ideas. The 4-page preface by Frith describes his travels“ (Truthful Lens). – Frith „inaugurated the first golden age of albumen-silver photographic illustration (1860-80) during which photographs of great visual strength were supplemented by supportive texts One of the most outspoken on the esthetics of photography, Frith was among the first photographers to successfully seize the opportunity of using the recently perfected glass-negative and albumen print process to establish a reputation as a master photographic book illustrator“ (Truthful Lens, p. 30, first edition 1865). – Trägerkartons etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Ansichten, Ansichtenwerke, Baden-Württemberg, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Literatur, Original-Photographie, Österreich, Schweiz |
320,-- | ![]() |
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| Hannau, Hans W(alter). Florida. A photographic journey. New York, Hastings House (1948). Gr.-8° (23,5 x 18,5 cm.). 117 S. mit zahlr. Abbildungen in Heliogravure. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Erste Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung von H. W. Hannau „Dr. Frank und Inge Leitner herzlichst gewidmet Hans W. Hannau“. – Mit bemerkenswerten Aufnahmen des in Wien geborenen Fotografen H. W. Hannau (1904-2001). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Florida, Signierte Bücher, USA, Widmungsexemplar |
140,-- | ![]() |
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| Catleen, Ellen (d. i. E. Thorbecke). Peking Studies. (Sketches by F(riedrich) H. Schiff). Shanghai, Kelly & Walsh 1934. Folio (38 x 27 cm.). 87, (1) S. mit teils ganzs. Duotone-Abbildungen und teils farbigen Illustrationen. Illustr. Orig.-Leinenband mit Deckelbild und Deckeltitel auf rotem Seidenband.
Parr/Lundgren, The Chinese Photobook 60. – „Ellen Thorbecke (née Kolban, and also known as Ellen Catleen) was already established as a freelance journalist in Berlin before she moved to China in 1930 with her new husband, Willem Thorbecke, the Dutch ambassador to China. All four of the titles collected here feature a lively, whimsical collaboration between Ellen Thorbecke as photographer and Friedrich H. Schiff, an Austrian caricaturist who arrived in Shanghai about 1928. The weave of photography and illustration is played out in Schiff’s drawings, accompanying or often, in later titles, superimposed upon or continuing the line of Thorbecke’s photos. The handwritten titles, dramatic collaging, and highly graphic arrangement and use of photographs highlight the collaborative and inventive approach to the layout of each book. Each book also includes texts, both informative and fanciful; taken together, these titles offer unique insight into an expatriate’s perspective on life in China’s major cities during the 1930s. In Peking Studies, Thorbecke’s photographs and Schiff’s sketches combine to create a charming and memorable, albeit selective, visual record of interwar Beijing. The book is an account, totally imagined, of a tour-a tour de force, in fact-of the city by the stout Chinese Mr. Wu and the lanky European Mr. Pim, both inventions of the authors. Wu and Pim appear on the cover and throughout the book in drawings: Wu with a folding fan, Pim in a white suit and hat, with a camera. The book is a montage of photos, drawings, collages, text, labels, and black, white, and red colorings; the text includes a bit of social history as well. A fullpage colered map of Beijing (Peking) shows a yellowheaded Wu pointing out to a red-faced Pim some of the famous sights of the city“ (Martin Parr). – Deckel leicht angestaubt, sehr gutes sauberes Exemplar. – Illustrated original cloth binding with an illustration on the cover and the title on a red silk ribbon. – The cover is slightly dusty, but it is a very good, clean copy. Schlagwörter: China, Peking, Street photography |
700,-- | ![]() |
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| Singapur – Kostümfest der Voigtschen Liedertafel. „Herrn Gustav Sobbe in Anerkennung seiner Verdienste um das Fest an Bord des Schiffes „V. L.“ im Hafen von Singapore 4. März 1904. Die Voigtsche Liedertafel.“ Album mit 34 Orig.-Photographien (Silbergelatine-Abzüge). Singapur 1904. Quer-8°. [24] Karton-Bl. mit 34 mont. Orig.-Photographien (je ca. 15 x 11 cm.). Orig.-Lederband mit goldgepr. Deckeltitel.
Geschenkgabe für den Seemann Gustav Sobbe, wohl der Organisator eines Kostümfests an Bord eines mit den Initialen „V. L.“ benannten Schiffes, das im März 1904 im Hafen von Singapur lag. Die Besatzung veranstalte an Bord ein Kostümfest, zu dem auch Vertreter des Inselstaates eingeladen waren, die in ihren traditionellen Trachten vor asiatisch anmutenden Paravanen posieren. Daneben finden sich auch Gruppenaufnahmen der Besatzung (darunter Matrosen der „S. M. S. Olga“) sowie vermutlich von honorigen Handelsvertretern, die offenbar ebenfalls eingeladen waren. Wahrscheinlich hatte das Fest in Teilen auch den Charakter eines Varietéabends (ein Portraitierter trägt ein Schild um den Hals mit der Aufschrift „Bauchredner“, ein anderer mit Zylinder im Gestus eines Zauberers wird flankiert von zwei Statisten in skurrilen Krokodilskostümen). – Einband etwas berieben, die Fotos mit geringen Altersspuren. Schlagwörter: China, Kostüm, Kostümgeschichte, Original-Photographie, Singapore, Singapur |
240,-- | ![]() |
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| Clergue, Lucien (Georges). Toros Muertos. (Mit Texten von Jean Cocteau und Jean-Marie Magnan, übersetzt von Edwin Maria Landau). Stuttgart, E. Battenberg o. J. (1965). 4°. [26] Bl. mit 21 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Halbleinenband in illustr. Halbleinenschuber.
Heidtmann 19187. Parr/Badger I, 219. Vgl. Koetzle 92 (mit Abb.). – Erste deusche Ausgabe; die franz. Orig.-Ausgabe erschien im selben Jahr. – Mit 1 Orig.-Photographie (Silbergelatine, 21 x 18 cm.), verso mit Atelier-Stempel des Fotografen. Das Foto (Stierkopf) ist nicht im Buch abgedruckt. – „The book’s design, bold and cinematic, is also extremely effective in both heightening the drama and maintaining a dynamic flow to the action. By repeating a series of close-ups, and showing us very little of the stadium, the crowd, or other players in the drama, Clergue keeps our attention focused on the bull’s plight, imparting a strong psychological sense to the drama. He emphasizes how primitive and elemental the whole business is – it is entirely about death, nothing less than ritual sacrifice, and by concentrating on the abattoir elements, he does not let us forget that. We are made not only to feel a part of it, literally down there with the bull, but compelled to experience strong emathy with the creature“ (Parr/Badger). – „Clergue ist das Thema Tod von allen Seiten angegangen; jede neue Auseinandersetzung mit ihm hat seinen Blick geschärft und ihn befähigt, es in allen seinen Verwandlungen zu erkennen. Die Summe dieser Begegnungen ist auch die Summe seines Werkes. Denn wie wir sehen werden: Alles, was er darstellte, steht über dem gemeinsamen Nenner Tod“ (M. Gasser in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bull Fighting, Original-Photographie, Stierkampf |
350,-- | ![]() |
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| Clergue, Lucien (Georges). Toros Muertos. (Mit Texten von Jean Cocteau und Jean-Marie Magnan, übersetzt von Edwin Maria Landau). Stuttgart, E. Battenberg o. J. (1965). 4°. [26] Bl. mit 21 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückentitel in illustr. Halbleinenschuber.
Heidtmann 19187. Parr/Badger I, 219. Vgl. Koetzle 92 (mit Abb.). – Erste deusche Ausgabe; die franz. Orig.-Ausgabe erschien im selben Jahr. – Mit 1 Orig.-Photographie (Silbergelatine, 21 x 18 cm.), verso mit Atelier-Stempel des Fotografen. Das Foto (toter Stier) ist nicht im Buch abgedruckt. – „The book’s design, bold and cinematic, is also extremely effective in both heightening the drama and maintaining a dynamic flow to the action. By repeating a series of close-ups, and showing us very little of the stadium, the crowd, or other players in the drama, Clergue keeps our attention focused on the bull’s plight, imparting a strong psychological sense to the drama. He emphasizes how primitive and elemental the whole business is – it is entirely about death, nothing less than ritual sacrifice, and by concentrating on the abattoir elements, he does not let us forget that. We are made not only to feel a part of it, literally down there with the bull, but compelled to experience strong emathy with the creature“ (Parr/Badger). – „Clergue ist das Thema Tod von allen Seiten angegangen; jede neue Auseinandersetzung mit ihm hat seinen Blick geschärft und ihn befähigt, es in allen seinen Verwandlungen zu erkennen. Die Summe dieser Begegnungen ist auch die Summe seines Werkes. Denn wie wir sehen werden: Alles, was er darstellte, steht über dem gemeinsamen Nenner Tod“ (M. Gasser in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar der Luxusausgabe im Ledereinband. Schlagwörter: Bull Fighting, Original-Photographie, Stierkampf |
400,-- | ![]() |
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| Clergue, Lucien. Aphrodite. (Texte von Frederico Garcia Lorca). Stuttgart, Ernst Battenberg (1963). 4° (27 x 26,5 cm.). [22] Bl. mit 25 (10 doppelblattgr.) Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Halbleinenband mit illustr. Halbleinenschuber. (Panorama Forces Vives).
Heidtmann 11287. Koetzle 92. – Erste deutsche Ausgabe. – Hervorragende Aktaufnahmen, entstanden seit Mitte der 50er Jahre an den Stränden der Camargue. Der ersten Buchveröffentlichung „Corps mémorable“ Clergues (1957) folgten über 80 weitere. – Schönes Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude, Photography, Erotic |
140,-- | ![]() |
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| Baselitz, Georg, Johannes Cladders, L. Fritz Gruber u. a. Benjamin Katz. Photographien. (Katalog zur Ausstellung): 20. Dezember 1985 bis 9. Februar 1986, Kestner-Gesellschaft Hannover. Herausgegeben von Carl Haenlein. Hannover, Kestner-Gesellschaft 1985. Quer-8°. 135 S. mit zahlr. Abbildungen. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Mit eigenhändiger Widmung von G. Baselitz für einen Kunstsammler, zweimal in Schwarz und Blau signiert. – B. Katz (geb. 1939 in Antwerpen) ist „führender Chronist der westdeutschen Kunstszene seit den 1970er-Jahren. Porträts, aber auch Atelierbesuche, Bilder von Vernissagen oder Dokumentation von temporären Kunstereignissen (sämtlich in Schwarzweiß)“ (H.-M. Koetzle). Katz porträtierte zahlreiche international renommierte Künstler u. a. Richard Avedon, Georg Baselitz, Christian Boltanski, John Cage, James Lee Byars, Jörg Immendorff, Markus Lüpertz, Robert Rauschenberg, Gerhard Richter und Andy Warhol. Schlagwörter: Kunst, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
300,-- | ![]() |
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| Baselitz – Böttcher, Petra (Red.). Photokontakt Benjamin Katz – Georg Baselitz. (Mit einem Essay von Heinrich Heil „Bildnisselbst“). Köln, Wienand Verlag (2004). 8° (22 x 16 cm.). 13, [62] S. mit zahlr. Abbildungen und 1 nummerierten und signierten Orig.-Photographie (Silbergelatine, 17,5 x 13 cm.). Illustr. Orig.-Pappband.
Koetzle, Fotografen A-Z 196. – Eines von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe; der beiliegende Orig-Abzug von G. Baselitz monogrammiert und von B. Katz signiert. – B. Katz (geb. 1939 in Antwerpen) ist „führender Chronist der westdeutschen Kunstszene seit den 1970er-Jahren. Porträts, aber auch Atelierbesuche, Bilder von Vernissagen oder Dokumentation von temporären Kunstereignissen (sämtlich in Schwarzweiß)“ (H.-M. Koetzle). Katz porträtierte zahlreiche international renommierte Künstler u. a. Richard Avedon, Georg Baselitz, Christian Boltanski, John Cage, James Lee Byars, Jörg Immendorff, Markus Lüpertz, Robert Rauschenberg, Gerhard Richter, Roni Horn. – „Benjamin Katz arbeitete überwiegend im eigenen Auftrag, kooperierte jedoch vor allem zu Beginn der 80er-Jahre häufig mit Museen, insbesondere dem Museum Ludwig, Köln, und dokumentierte so im Jahr 1981 in dessen Auftrag die große Ausstellung „Westkunst“. Aber auch andere Großereignisse, so die Ausstellungen „Von hier aus“, „Bilderstreit“; und die documenta IX, wurden von ihm ausführlich in Bildern dokumentiert. Seine Künstlerfreunde aus der Galeriezeit blieben für ihn auch als Fotograf ein wichtiges Thema. Er fotografierte in Ateliers und Kneipen, auf Ausstellungen, Vernissagen und Künstlerfesten und dokumentierte Ausstellungsaufbauten und Peformances. Katz ist nicht nur ein herausragender Porträtist, er hat auch die essayistische Bildsequenz zur Perfektion entwickelt“ (Reinhold Misselbeck in Koetzle). – Tadellos. Schlagwörter: Kunst, Nummerierte Bücher, Original-Photographie, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtphotographie, Signierte Photographie |
850,-- | ![]() |
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| Gernsheim, Helmut. Geschichte der Photographie. Die ersten hundert Jahre. (Aus dem Englischen von M. Fienbork ). Frankfurt am Main, Berlin, Wien, Propyläen-Verlag (1983). 4°. 791, (1) S. mit 431 Abbildungen auf 275 (4 farb.) Tafeln und 129 Illustrationen im Text. Orig.-Halblederband mit illustr. Schutzumschlag in Pappschuber. (Propyläen-Kunstgeschichte: Sonderband 3).
Heidtmann 63. – Sehr gutes Exemplar des wichtigen Standardwerks. – Die englische Originalausgabe „History of Photography“ erschien 1955 in London. – Der Münchner Fotograf und Fotografiehistoriker Helmut Erich Robert Kuno Gernsheim (1913-1995) „trug in seinem Leben Tausende von Bildern sowie fotografische Geräte zusammen. 1952 entdeckte er die älteste erhaltene Fotografie der Welt, Blick aus dem Arbeitszimmer, die Joseph Nicéphore Nièpce im Jahre 1826 angefertigt hatte. … Von 1934 bis 1936 absolvierte er eine Photographenausbildung an der Bayerischen Staatslehranstalt für Lichtbildwesen. 1937 wurden Fotografien von Gernsheim im Rahmen der Internationalen Fotoausstellung in Paris gezeigt. Ihm war verboten, diese Ausstellung zu besuchen. Als sein Arbeitgeber ihn zu Fotografien in der Tate-Gallery nach London schickte, nutzte er die Gelegenheit und blieb dort, wo er dann etwa die Hälfte des Lebens verbrachte. Bald konnte er seine Werke der Öffentlichkeit im Stadtteil Mayfair präsentieren“ (Wikipedia). Schlagwörter: Fotografiegeschichte, History of Photography |
50,-- | ![]() |
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| Clausen – Beckett, Samuel. Samuel Beckett inszeniert das „Endspiel“. Fotografiert von Rosemarie Clausen. Mit dem Text des Stückes in der Übersetzung von Elmar Tophoven und einem Bericht von Michael Haerdter über die Proben für die Berliner Aufführung 1967. Frankfurt a.M., Suhrkamp Verlag (1969). Quer-8°. 113, (1) S. mit 45 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Flügelmappe.
Heidtmann 18859. – Einzige Ausgabe. – Die Berliner Fotografin R. Clausen (1907-1990) arbeitete seit 1933 als selbständige Theaterfotografin. Ihr erster Bildband „Menschen ohne Maske“ (1938) machte sie über Berlin hinaus bekannt. machte sie über Berlin hinaus bekannt. Neben den Aufnahmen mit der Plattenkamera, die hauptsächlich nur gestellte Porträts oder Charakterposen zuließen, entstanden die ersten Szenenfotos mit der Rollfilm- und Kleinbildkamera (zumeist s/w). Nach dem Zweiten Weltkrieg publizierte C. zwölf weitere Bildbände, die ihren Ruf, eine der besten Theaterfotografinnen zu sein, erneut bestätigten. Wegweisend neben den Reportagen in Hamburg dürften ihre Lichtbildfolgen über Gustav Gründgens und seine Arbeit am Theater sein“ (R. Kriechbaum, Lexikon der Fotografen S. 46). – Sehr schönes Exemplar. Schlagwörter: Theater, Theaterfotografie |
50,-- | ![]() |
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| Groebli, René. Fantasies. 47 photographs. (With foreword and 47 Haikus by John Hennessey). New York, Images Gallery und München, Verlag Laterna Magica (1978). Quer-Folio (33 x 35 cm.). [51] Bl. mit 47 mont. Farbtafeln und 1 rückseitig signierten Orig.-Farbphotographie (25 x 20 cm.) sowie Beiheft (8 S., dt. Übersetzung). Orig.-Kunstlederband mit mont. Deckelbild in Pappschuber.
Bertolotti 253. – Eines von 696 num. Exemplaren; auf dem Titelblatt von R. Groebli signiert und mit eigenhändiger Widmung: „für Atti u. Jürg Nigg 28. Nov. 78“. – „Surreal, very dreamlike atmospheres can be seen in René Groebli’s erotic photomontages, published in 1978 in Fantasies; these are metaphorical transpositions of women’s memories, fantasies, and desires, in which the man is often clearly present, but sometimes only hypothetically so“ (A. Bertolotti). – Der bedeutende Schweizer Fotograf René Groebli ist am 5. Mai 2026 im Alter von 98 Jahren verstorben. – Sehr gut erhalten. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Nummerierte Bücher, Photography of the nude, Signierte Bücher, Signierte Photographie |
400,-- | ![]() |
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| Grisar, Erich. Mit Kamera und Schreibmaschine durch Europa. Berlin, Verlag Der Bücherkreis 1932. Gr.-8°. 135 S. mit 96 Abbildungen auf 48 Duotone-Tafeln in Kupfer-Tiefdruck. Illustr. Halbleinenband (Entwurf: Jan Tschichold).
Heidtmann 16663. Heidting/Jaeger I, 286 ff. Holstein, Buchumschläge 51. – Erste und einzige Ausgabe des sozialkritischen Reiseberichts aus dem kriesengeschüttelten Europa. – „Kurz nach dem Staat ohne Arbeitslosen erschien im Verlag Der Bücherkreis (Berlin) eine Reisereportage vollkommen anderer Natur: Der Dortmunder Arbeiterdichter Erich Grisar zog Mit Kamera und Schreibmaschine durch Europa (1932) und dokumentierte seine Erlebnisse in Texten und 96 Bildern. Hervorstechendes Merkmal des illustrierten Halbleinenbandes ist die Gesamtausstattung durch einen Pionier der Neuen Typografie, Jan Tschichold, der nicht nur die Einrichtung des Textes in einer serifenlosen Antiqua-Schrift besorgte, sondern auch die Einbindung der Bilder mit den Legenden (sogar auf dem Vorderumschlag!). Grisars Blick ist klar auf die Klassengegensätze gerichtet, und so kontrastiert er Fotos eines Heims von Kapitänswitwen mit Arbeiterwohnungen in einem Bahndamm, zeigt Bettler, Zeitungsjungen, Müllsammler und die Frauenarbeit auf Abraumhalden. Grisar verwendet also, in der Sprache des Films ausgedrückt, die Technik der Parallelmontage, und im Gegensatz zum Staat ohne Arbeitslose handelt es sich dabei um eine echte Fotoreportage, nicht um eine Zusammenstellung von Agenturmaterial“ (P. Rössler in Heiting/Jaeger). – Kanten wie meist etwas berieben, schönes Exlibris, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Reportage-Photographie, Sozialismus |
100,-- | ![]() |
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| Krull, Germaine. Métal. (Neuausgabe der Ausgabe Paris 1928 als Mappenwerk von Ann und Jürgen Wilde). Köln, Stiftung Fotografie und Kunstwissenschaft Ann und Jürgen Wilde 2003. 4° (31 x 24,5 cm.). [4], [8] Bl. und 64 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Halbleinenmappe in Pappschuber.
Vgl. Bouqueret 16 f. und Parr/Badger I, 95. – Nr. 221 von 1000 num. Exemplaren. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Faksimile, Industrie-Photographie, Neue Sachlichkeit, Nummerierte Bücher |
500,-- | ![]() |
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| Moncalvo, Riccardo. Le Pininfarina nella fotografia di Riccardo Moncalvo. 1a mostra itinerante internazionale. Sala Bolaffi, Via Roma N. 116 (Turin), dal 26 ottobre al 10 novembre 68. (Cambiano, Pininfarina S.p.A. 1968). Quer-4° (20,5 x 33,5 cm.). 111 (67 farbige) montierte Orig.-Photographien (12 x 8 bis 13 x 17 cm.). Illustr. Orig.-Halbleinenband mit Metallschrauben-Heftung.
Eines von wenigen Exemplaren. Wohl für Presse-Zwecke hergestelltes Album. Die hervorragenden Aufnahmen zeigen die Ausstellung, legendäre Fahrzeuge aus den 1950er und 1960er Jahren und kunstvolle Detail-Fotos aus der Fahrzeug-Produktion (″Ritmi di Serie“). Mit Fotografien von Prototypen, Sonder-Karosserien und Serien-Fahrzeugen, unter anderen Rolls-Royce Coupé 2 + 2 1951, Cisitalia Berlinetta 1947, Lancia Aurelia PF 200 Cabriolet und Coupé, Alfa Romeo Giulietta Spider 1954, Ferrari 250 GT 1957, Lancia Flavia Coupé 1961, Alfa Romeo Abarth Monoposto sperimentale 1957, Fiat 600 „Y“ Berlinetta aerodinamica 1962, Ferrari 250 Le Mans 1963, „Dino“ Berlinetta 1965, „Dino“ 206 GT 1968, Ferrari 275 GTB und Ferrari 250 Le Mans (mit Enzo Ferrari), Ferrari 250 P5 und Dino Competizione Berlinetta 1967 (mit 18 Detail-Aufnahmen). – Das italienische Designstudio Pininfarina „wurde 1930 als Carrozzeria Pinin Farina von Battista „Pinin“ Farina (1893–1966) gegründet. … Pininfarinas Designer entwarfen zahlreiche Fahrzeuge der Marken Alfa Romeo, Ferrari, Fiat, Jaguar, Lancia, Maserati und Peugeot. Nach Battistas Tod führten sein Sohn Sergio (1926–2012) und sein Enkel Andrea (1957–2008) die Firma weiter.“ (Wikipedia). – R. Moncalvo (1915-2008) „wurde 1915 in Turin geboren und begann 1928, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten: Carlo Emilio Moncalvo war seit 1925 Inhaber des Fotostudios „Fotografia Artistica e Industriale“ (Künstlerische und Industrielle Fotografie). Seit 1930 war Riccardo Mitglied des Fotovereins Subalpina. Zwischen den beiden Weltkriegen wurden einige seiner Bilder in den Jahrbüchern „Luci ed Ombre“ (Lichter und Schatten) veröffentlicht, die zu den wegweisenden Werken der fortschrittlichsten fotografischen Forschung in Italien zählten. In seinen Bildern zeigt Moncalvo eine neue Vision, deren Ausdruck romantisch ist, aber auf die wesentliche Geometrie der Zeichen abzielt. Er ist einer der ersten Fotografen in Italien, der professionelle Farbdrucke in einem fotografischen Umfeld anfertigte. Seine Zusammenarbeit mit dem Architekten Carlo Mollino war von langer Dauer. Er nahm erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben auf der ganzen Welt teil: Von 1956 bis 1968 war er in der FIAF-Rangliste vertreten und erhielt 1957 die EFIAP-Auszeichnung. 1988 ernannte ihn die FIAF zum Meister der italienischen Fotografie. Über sein Schaffen sind zahlreiche Bücher erschienen, von denen viele Monografien sind“ (riccardomoncalvo(dot)com übersetzt aus dem Italienischen). – Kanten und Gelenke etwas berieben, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Automobil, Automobildesign, Automobiles, Design, Industrial, Italien, Original-Photographie |
2.800,-- | ![]() |
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| Puhlmann, Gerhard, (Max Ittenbach) u. a. Die Stalinallee. Nationales Aufbauprogramm 1952. Berlin, Verlag der Nation (1952). Folio (34,5 x 25 cm.). [102] Bl. mit 286 Abbildungen, 3 Fotomontagen und Illustrationen. Orig.-Halbleinenband.
Parr/Badger I, 182. – Erste Ausgabe des seltenen Propaganda-Fotobuchs über die Berliner Prachtstraße. – Das Werk „sollte einen Beitrag dazu leisten, die Überlegenheit des Sozialismus darzustellen und zeigen, wie der sozialistische Staat für die Arbeiterklasse sorgt, indem großzügig anspruchsvolle Wohnungen gebaut werden. Das Entstehen der Straße sollte ursprünglich nur filmdokumentarisch begleitet werden. Da Gerhard Puhlmann aber den Architekten Professor Hermann Henselmann persönlich kannte, verantwortlich für die Wohnbebauung am Strausberger Platz und den ersten Abschnitt der Stalinallee, sicherte er sich den Auftrag für die fotografische Begleitung des gesamten Bauvorhabens und konnte so die ganze Bandbreite seines Könnens auf brillante Weise unter Beweis stellen. Die hohe Qualität von Puhlmanns Arbeit an diesem Projekt wurde geehrt mit dem Nationalpreis 1. Klasse, verbunden mit einem Geldpreis von 100.000 Mark. 1953 betrug das durchschnittliche Monatseinkommen in der DDR laut Rententabelle 324 Mark“ (Zu einer Neuausgabe im Berlin Story Verlag 2022). – „Propaganda-Fotobücher gibt es in allen Formen, Größen und Ideologien. Manchmal erzählen sie Halbwahrheiten, manchmal lügen sie unverhohlen, manchmal sind sie so sachlich wie Unternehmensberichte. Gerhard Puhlmanns fotografische Dokumentation des viel gepriesenen Wiederaufbauprojekts der DDR gehört zwar eindeutig zur letzteren Kategorie, den harmlosesten Propagandabüchern, lobt aber dennoch eindeutig die Vorzüge des Vorhabens. Die Stalinallee, die 1961 (als Stalins Name in Ungnade fiel) in Frankfurter Allee und Karl-Marx-Allee umbenannt wurde, war das wichtigste städtebauliche Projekt, das in Ost-Berlin durchgeführt wurde. Dieser riesige, 75 bis 80 Meter breite Ost-West-Boulevard endete am Alexanderplatz, dem Zentrum des sowjetisch besetzten Berlins. Entworfen von einem Team unter der Leitung des ostdeutschen Architekten Heinrich Henselmann, war es ein äußerst ehrgeiziges Projekt, dessen erste Phase in Puhlmanns Buch liebevoll dokumentiert wurde“ (M. Parr). – Deckel etwas angestaubt, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Berlin, Propaganda, Städtebau |
280,-- | ![]() |
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| Cartier-Bresson, Henri. Images à la sauvette. Photographies. Paris, Éditions Verve (1952). Folio (37 x 28 cm.). [148] S. mit 126 Duotone-Tafeln. Farbig illustr. Orig.-Pappband (von Henri Matisse) und Japan-Papierschutzumschlag.
Auer 343. Koetzle, Fotografen A-Z 66 f. Roth, The book of 101 books 134. Sinibaldi/Couturier 99. Vgl. Parr/Badger I, 207 f. und Roth, The Open Book 154 f. (beide parallel erschienene amerikanische Ausgabe „The Decisive Moment“, „because their publication in the United States made Cartier-Bresson an international superstar“). – Erste Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung von H. Cartier-Bresson „à Monsieur Hans Saebens avec mon trés cordial souvenir Henri Cartier-Bresson, Hamburg 1952“ und 2 Orig.-Portraitphotographien von H. Cartier-Bresson. – Der Bremer Maler, Grafiker und Fotograf Hans Saebens (1895-1969) lebte im Künstlerdorf Worpswede bei Bremen und begann bereits 1932 mit der Leica zu fotografieren. – „Seit Oskar Barnacks Erfindung der Leica, jener Kleinbildkamera, die durch ihre reduzierte Größe den Fotografen mitten ins Geschehen rückte und ihm ermöglichte, direkt unter seinen Motiven zu arbeiten, war die moderne Bildreportage geboren. Der Fotograf wurde nun flexibel, die Kamera ermöglichte es ihm, aus dem Geschehen heraus seine Bilder zu schießen und ohne zu auffällig zu werden, den Decisive Moment, den entscheidenden Moment, auszunutzen. Henri Cartier-Bresson, den Saebens 1953 in Hamburg traf, hatte im Jahr zuvor die Theorie des Decisive Moment aufgestellt. „Für mich besteht das Wesen der Fotografie in der Fähigkeit, in Bruchteilen einer Sekunde Bedeutung und Gewicht eines Ereignisses zu erfassen und gleichzeitig in eine Form zu bannen, die das Wesen dieses Geschehens gültig ausdrückt“, schreibt Cartier-Bresson (In: Leica-Fotografie 1953, Heft 1, S. 4). Und damit nutzte er – im Gegensatz zu Saebens – die Möglichkeiten aus, die die Leica dem Fotografen bietet“ (Wikipedia). – „Strictly speaking … a monograph of Cartier-Bresson’s best work, but it has overriding unifying factors that elevate it into … one of the greatest of all photobooks …“ (Parr/Badger). – Henri Cartier-Bresson (1908–2004) gilt als der Wegbereiter des modernen Fotojournalismus. Gemeinsam mit Robert Capa und David »Chim« Seymour gründete er 1947 die Fotografenkooperative und -Agentur „Magnum“. Sein Blick für das Skurrile im Alltag war legendär. Er fotografierte unter anderem in Spanien, Kamerun, Italien, Indien, Pakistan, China, Mexiko und den USA. – Sehr gutes Exemplar mit bedeutender Provienz. Schlagwörter: Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
6.000,-- | ![]() |
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| Klein, William New York. Life is good for you and good in New York Trance witness Reveals: Trance Witness Revels. London, Photography Magazine (1956). 4°. 192 p. with 188 Pictures on plates and Booklet (16 p., „Delay may be serious now free…“). Original cloth binding with color illustrated dust jacket. (Album Petite Planète, Vol. 1).
Auer 365. Parr/Badger I, 243. Roth, The Book of 801 Books 140 ff. Roth, The Open Book 165 f. – First edition in England (“Imprimé en Suisse”). The first printing of the first edition was published by Editions du Seul in Paris. – „By virtue of its preface, written by Jack Kerouac, Robert Frank’s The Americans is usually regarded as the epitome of the Beat photobook. But William Klein’s magnum opus, Life is good for you and good in New York Trance witness Reveals: Trance Witness Revels, a book with Beat mantra for a title, surely has the edge in this regard. This is partly because it was the earlier model, partly because it is less political and more exuberant, and impotantly, because its conception is so complete – photographs, layout, design, topography, ‚found‘ ephemera coalescing into what is in effect one of the first great ‚Pop‘ books. … Klein’s masterpiece reminds us that much great, serious art is often about play, archieved simply by experimenting with the possibilities of the material. Forget trance and witness – the revels are the thing“ (Parr/Badger). – „With no interest from American publishers, Klein went back to Paris and set to work on a graphic design that was as aggressive and idiosyncratic as its photos. „I saw the book as a tabloid gone berserk, gross, over-inked, brutal layout, bull-horn headlines,“ he wrote in its radically revised 1995 edition. „This is what New York deserved and would get.“ Published in France, Italy, and England, but not in America, Life is good for you and good in New York was a sensation“ (A. Roth). – Dust jacket on the back cover with a repaired tear along the edge; a very good copy. Schlagwörter: New York, Pop art, Pop-Kultur, Street photography |
2.200,-- | ![]() |
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| Levitt, Helen. A way of seeing. Photographs of New York, with an essay by James Agee. New York, The Viking Press (1965). Quer-8° (19 x 23 cm.). [4] Bl., 78 S. mit 51 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Auer 447. Koetzle, Fotografen A-Z 234. Lederman/Yatskevich 167. Parr/Badger II, 252. Roth, The Book of 101 Books 178 f. Roth, The Open Book 214 f. – „Special Museum of Modern Art (softcover) Edition“. – „Published in 1965, Helen Levitt’s celebrated A Way ofSeeing is a record of an earlier time, capturing New York City street scenes from the late 1930s and 1940s. Originally planned for publication in 1946 by Reynolds and Hitchcock, the project was infinitely delayed after one of the firm’s partners died. It was picked up again in 1964 by The Viking Press and published a year later, though by this point James Agee, who wrote the book’s introductory essay, had died. A Way of Seeing documents minor-key human drama, children playing and the vitality of life on the streets of underserved communities before the postwar “urban renewal.” These photographs represent Levitt’s earliest decades as a photographer in the working-class neighborhoods of Spanish Harlem and the Lower East Side. The book’s design, by Marvin Hoshino, is elegant and restrained, giving each black-and-white photograph central placement on the page, allowing the subtle drama and careful composition of each frame to unfold on its own. Woven into a fluid narrative through their sequencing in the book, these pictures show children’s playfulness with revealing immediacy and capture subtleties of the adults’ interactions, as well as the tenderness of gazes and choreographies of bodies in urban spaces“ (P. V. Kupfer in Lederman/Yatskevich). – Edges slightly rubbed, a very good copy. Schlagwörter: New York, Street photography, USA |
280,-- | ![]() |
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| Skowraneck – (Thielert, Max, Vorwort). Lebende Marmorgruppen (Lebende Marmor-Bildwerke). (Dargestellt an den Schönheit-Abenden in Berlin von Olga Desmond und Adolf Salge). (Steglitz-Berlin, Neue Photographische Gesellschaft A.G.) o. J. (1908). Gr.-8° (23 x 15,5 cm.). Portfolio, 10 (statt 11) Orig.-Photographien (Bromsilber-Abzüge, 22 x 14,5 cm.) von Otto Skowraneck (auch Skowranek). Orig.-Halbleinen-Flügelmappe mit Deckeltitel und Deckelvignette.
Heidtmann 18739. Vgl. Derra de Moroda 164 (Schwertertanz). – Im selben Jahr wie das berühmte Portfolio „Schwertertanz“ erschienen. Mit Aktaufnahmen der Tänzerin Olga Desmond und des Athleten Adolf Salge, mit weiß gepuderter Haut als „Marmor-Skulpturen“, wie den „Raub der Sabinerinnen“, „Das Weib oder die Vase“ oder „Die badende Psyche“. – Die Tänzerin Olga Desmond (1890-1964), „Preußens nackte Venus“ (J. E. Runge), „in einer Reihe mit Adorée Villani und der berüchtigten Mata Hari, begeisterte das Berliner Publikum mit „gewagten“ Nackttänzen“ (Müller/Stöckmann: „… jeder Mensch ist ein Tänzer“ S. 26 f.). 1907 begründete sie mit Karl Vanselow die sogenannten „Schönheit-Abende zur Förderung der Nacktkultur“ und trat erstmals in Berlin vor 1400 Zuschauern auf, später auch in Dresden, Leipzig, Breslau und St. Petersburg. Die Tanz- und Pantomime-Vorführungen verursachten Stürme der Entrüstung. 1909 wurden ihre Auftritte im Berliner Wintergarten polizeilich verboten und sorgten für einen Skandal, der sogar den Preußischen Landtag beschäftigte. Nach dem Ersten Weltkrieg machte O. Desmond als Fim- und Theaterschauspielerin Karriere. Olga Desmond trat mit ihrem Partner Adolf Salge von „The Seldoms“ u. a. in London, St. Petersburg, Warschau, Wien, Budapest und Paris auf. – „1894 begann die Neue Photographische Gesellschaft (N.P.G.) in Berlin-Schöneberg mit der Verarbeitung von Bromsilbergelatine-Entwicklungspapieren. Das Fotopapier war seit 1880 auf dem Markt und damit längst bekannt, aber erst die N.P.G. entwickelte unter der Bezeichnung „Kilometer-Photographie“ ein Verfahren, es für die Massenanfertigung zu nutzen. Dies hatte inerhalb kürzester Zeit immense Folgen für das gesamte Fotografiegewerbe“ (Karin Walter, Aktuelle Bilder vom laufenden Band, Die Postkartenproduktion der N.P.G., S. 56 ff. in Gütgemann-Holtz, Neue Photographische Gesellschaft Steglitz). – Vorderdeckel etwas braunfleckig, ohne das Textheft, außerdem fehlt eine Aufnahme der bekleideten O. Desmond, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude |
1.200,-- | ![]() |
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| Becher, Bernd und Hilla. Anonyme Skulpturen. Eine Typologie technischer Bauten. Düsseldorf, Art-Press Verlag 1970. 4°. [108] Bl. mit 194 Schwarz-Weiß-Fotografien auf Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Auer 518. Dickel, Künstlerbücher 77 ff. Heidtmann 11816. Parr/Badger II, 266. Roth, The Book of 101 Books 194 f. Roth, The Open Book 258 f. – Erste Ausgabe der ersten Buchveröffentlichung von Bernd und Hilla Becher, eines der wichtigsten Fotobücher der Moderne. – Mit Aufnahmen von Kalk- und Hochöfen, Kühl-, Förder- und Wassertürmen sowie Gasbehältern und Silos. – „Mit der Publikation ihrer Photographien von ausgewählten Industriebauten in Buchform nutzten Bernd und Hilla Becher 1970 erstmals ein Medium, das die sukzessive Betrachtung gegenüber der simultanen ihrer in Ausstellungen gezeigten Photo-Tableaux gleichen Inhalts privilegiert“ (H. Dickel). – „The extensive series that the Bechers later made for Schirmer/Mosel and MIT Press, while preserving the aesthetic rigour of their earlier work, emphasizes the documentary aspect, and has a particular archival, historical value. Anonyme Skulpturen, though it hardly neglects the informational importance of their practice, seems much more about making an aesthetic statement and establishing the artists’ position in late twentieth-century art. All their books are polemical, but this represents their primary artistic credo. For those who are more interested in the Bechers as artists than as industrial archaeologists, this is the one to have on one’s shelf“ (Parr/Badger). – Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Architektur, Architekturphotographie, Industrie, Industriephotographie |
1.600,-- | ![]() |
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| Stereo-Photographie – Espezel, Pierre de. Paris relief. Histoire de Paris des origines à nos jours. Accompagnée d’initiales ornées, de culs-de-lampe, de huit qadrichromies hors-texte et de cent vues stéréoscopiques originales. Paris, Chantecler s. d. (1945). 4°. 80 S., [4] Bl. mit 8 Farbtafeln, einigen Abb. im Text, 99 (statt 100) Stereo-Photographien, aufklappbarem Stereo-Betrachter aus Metall, 1 Bl. (Anleitung) und 1 gefalt. Stadtplan. Gelber Orig.-Leinenband über Holzdeckeln mit zweifarb. Rücken- und Deckeltitel.
Heiting/Jaeger I, 472 (mit Abb. von 4 verschiedenfarb. Einbandvarianten). – Seltenes Raumbild-Album im Stil des Münchner Schönstein-Verlags. – Einband etwas berieben, Innengelenke restauriert, Bild 26 fehlt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Paris, Raumbildalben, Stereophotographie |
450,-- | ![]() |
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| Seger, Gerhart H. Dictatorship, war, disaster. History of the Nazi regime. Oberaudorf, Raumbild-Verlag 1957. 8°. 103 S. und 300 Stereo-Photographien und Stereo-Betrachter aus Metall. Farbig illustr. Orig.-Halbleinen-Kassette in Pappschuber.
Heidtmann 18654 (dat. ca. 1954). Schönstein-Katalog, Deutsches Historisches Museum 4.20 (dat. ca. 1958). – Sehr seltene Nachkriegs-Publikation für den amerikanischen Markt. – Sehr gut erhalten und vollständig. Schlagwörter: Raumbild, Raumbildalben, Stereophotographie, Stereoscope, Stereoskopie, Weltkrieg <1939-1945>, Weltkrieg II |
1.200,-- | ![]() |
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| Stereo-Photographie – Orlovius, Heinz. Fliegen und Siegen. Ein Raumbildwerk von unserer Luftwaffe. München, Schönstein-Verlag o. J. (1942). 4°. 87, (1) S. mit 8 Farbtafeln und 100 Orig.-Stereo-Photographien sowie aufklappbarer Metall-Stereo-Betrachter. Hellblauer Orig.-Halbleinenband über Holzdeckeln mit Rücken- und Deckeltitel.
Heiting/Jaeger I, 456 ff. – „In den neun Jahren zwischen 1935 bis 1943 sind 26 Raumbildbände erschienen. Aufgrund ihres hohen Ausstattungsstandards und der geringen Auflagenhöhen von durchschnittlich 2.500 bis 3.000 Exemplaren waren diese Bücher mit Preisen zwischen RM 18 und RM 36 eine kostspielige Anschaffung und richteten sich damit an einen solventen Leserkreis“ (S.Fitzner in Heiting/Jaeger). – Das vorliegende Album erschien in drei verschiedenfarbigen Einbandvarianten (Hellbraun, Hellblau und Dunkelgrün). – Einband etwas berieben, Stempel auf dem Vorsatz, gutes Exemplar. Schlagwörter: Luft- u. Raumfahrt, Luftfahrt, Original-Photographie, Raumbild, Raumbildalben, Stereophotographie |
350,-- | ![]() |
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| Wolleh, Lothar (Hrsg.). Art Scene Düsseldorf. Beuys, Gerstner, Graubner, Heerich, Klapheck, Kriwet, Luther, Mack, Palermo. Stuttgart, Belser Verlag (1971). Folio (40,5 x 40,5 cm.). [58] Bl. mit 1 signierten Offset-Portrait von Joseph Beuys mit Stempel „Hauptstrom″ und teils doppelblattgr. Duotone-Tafeln mit 8 bedruckten Japanpapier-Tafeln dazwischen gebunden. Weißer Orig.-Leineneinband, der vordere Deckel mit ausgestanztem Schriftzug „Art“.
Schellmann 34 a. – Eines von 150 römisch numerierten Exemplaren. – Aufwendige fotografische Dokumentation mit signierter und gestempelter Porträtfotografie von Joseph Beuys. – Tadellos. – Dazu: Beuys, Joseph Heinrich. Orig.-Photographie (Silbergelatine, 40 x 30 cm.) von Sando Becchetti (1935-2013). Rom 1973. – Hervorragendes Porträt des berühmten Aktionskünstlers entstanden während der Ausstellung „Contemporanea“ in der Villa Borghese in Rom. Der Künstler in seiner bekannten „Uniform“: Weste mit aufgesetzten Taschen darüber Wollmantel mit großem Fellkragen und dem obligatorischen Filzhut (von Stetson). – Der bedeutende ital. Fotograf Sandro Becchetti begann seine professionelle Fotografentätigkeit in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre. Er hat mit den wichtigsten nationalen Zeitschriften und Zeitungen (L’Espresso, Il Mondo, Il Messaggero, L ’Unità, Paese Sera, Il Secolo XIX usw.) mit RAI, der BBC und France Presse zusammengearbeitet. Er dokumentierte über viele Jahre das soziale, politische und kulturelle Leben in Italien. Seine Werke wurden in zahlreichen Galerien und öffentlichen Einrichtungen in Italien und im Ausland ausgestellt. – Seine „Bilder sind jedes für sich eine Hommage an sein Motiv. Keines ähnelt dem anderen. Mal wählte der Fotograf den Ausschnitt so, dass der Betrachter die tiefen Furchen im Gesicht sehen kann, mal rutscht der Protagonist beinahe unten aus dem Bild heraus. Und auch die Texte zu den Bildern verraten, wie stark sich Becchetti mit dem Charakter seines Gegenübers auseinandergesetzt hat, wie er versuchte, sich in sein Motiv hineinzuversetzen. Dies versuchte er, in seinen Bildern zu vermitteln, und es ist ihm nahezu perfekt gelungen. Alle Fotografien sind schwarz-weiß im Stile des Film noir gehalten“ (Manuel Waltz zur Ausstellung in der Galerie Scarbata, Leipzig, 8. 4. 2008). – Rückseitig mit Stempel des Fotografen (Provenienz: Nachlass des Fotografen), vintage. Schlagwörter: Concept-art, Konzeptkunst, Kunst, Signierte Bücher |
1.800,-- | ![]() |
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| Warhol, Andy. Index (book). With the assistance of Stephen Shore, Paul Morrissey, Ondine, Nico. Several photographs by Nat Finkelstein, Christopher Cerf, Alan Rinzler … Factory Fotos by Billy Name. New York, Random House (1967). 4° (28,5 x 22 cm.). [36] Bl., davon 2 gefalt., mit zahlr. Abb. und 10 teils farbigen Pop-Art-Beilagen. Illustr. Orig.-Halbleinenband mit Hologramm-Deckelbild.
Crone 419. Dickel, Künstlerbücher 69 ff. Laub, Spielbilderbücher 313. Slg. Missmahl 868. Papiergesänge S. 43 (mit Abb.). Parr/Badger II, 144-145. Roth, The Book of 101 Books 188 f. – Erste Ausgabe des legendären Pop Art-Buches, hier in der seltenen gebundenen Ausgabe. – Mit allen zehn Faltfiguren und Beilagen: Ritterburg, Ziehharmonika (tönt), Flugzeug, Federscheibe „Andy Warhol’s ’The Chelsea Girls’“, faltbarer Dodekaeder, Folienschallplatte (Lou Reed), Faltnase, Hunt’s Tomato Past-Dose, 8 (4 bedruckte) Abreißzettel mit dem Namenzug Warhols, Luftballon (dieser wie meist mit den angrenzenden Blättern verklebt). – „One of the most important and exuberant Pop art objects ever published. From its … cover to the various pop-ups and … to the stream-of-consciousness photographs by such artists as Billy Name and Nat Finkelstein, it is also one of the ultimate photobooks-as-objects. It is, in addition, the primary Factory photo album, one of the most authoritative biographies of Warhol and a supreme example of the diaristic photographic mode before there was a considered diaristic mode“ (Parr/Badger). – „Das Medium Photographie spielt (in Andy Wahrhol’s Index (Book) in seiner amateurhaften Aneignung durch die Akteure der ‚Factory‘ eine wichtige Rolle: es lieferte Zeichen zur Befestigung des eigenen Lebensgefühls und wurde als Medium auch selbst zum Gegenstand von Warhols Kunst. Die tautologische Darstellung der photographischen Bilder durch die Siebdrucke beziehungsweise den Offsetdruck des Buches erzeugt ein ironisches Echo derselben“ (H. Dickel). – Andy Warhol (1928-1987), Hauptvertreter der Pop-Art, vermittelt die wohl ehrlichsten Aussagen zum „American way of life“ durch seine Kunst der „totalen Dominanz des Kommerziellen, der reinen Sensation, der Trivialisierung und Vulgarisierung“ (Pierre, Lexikon der Pop Art, S. 138). – Sehr gut erhaltenes Exemplar der Luxusausgabe mit dem Hologramm-Einband. Schlagwörter: Konzeptkunst, Photography, Pop-art, Pop-Kultur, Pop-up-Buch |
1.000,-- | ![]() |
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| Macé, Gérard. Éthiopie. Le livre et l’ombrelle. (Avec une citation de Werner Herzog). Cognac, Le Temps qu’il fait (2006). Gr.-8° (24 x 16,5 cm.). 107, (4) S. mit 52 Duotone-Tafeln und 1 signierten Orig.-Photographie (Silbergelatine, 22 x 15 cm.). Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag.
Eines von 30 Exemplaren „h.c.“ mit signiertem Original-Abzug (Umschlag-Foto „Ethiopie, le livre et l’ombrelle“) und signierter eigenhändiger Widmung von G. Macé „Pour Esther Woerdehoff …“. – L’un des 30 exemplaires « h.c. » avec tirage original signé (photo de couverture « Ethiopie, le livre et l’ombrelle ») et dédicace manuscrite signée par G. Macé « Pour Esther Woerdehoff … ». – „Avec Le livre et l’ombrelle (…), nous partons du côté de Lalibela et de la fascinante Eglise éthiopienne, plus ancienne que Rome et Byzance, puisque c’est la deuxième Eglise nationale, précédée de très peu par l’Arménie, au début du quatrième siècle. Et son histoire autonome, sa théologie particulière sont attestées par les manuscrits en guèze, lus inlassablement par un clergé qui vit encore au milieu d’un peuple illettré. L’Ethiopie, pays hautement civilisé, c’est le squelette de Lucy, mais aussi un territoire de déserts et de hautes montagnes qui ensorcelle le voyageur par la force de ses rites et des regards.“ (Fabien Ribery). – „Gérard Macé est né en 1946 a Paris. Aux éditions Gallimard (collection “Le Chemin”, puis collection “Le Promeneur”), il a publie depuis 1974 des proses narratives et poétiques, comme Bois dormant, Le dernier des Egyptiens, la série intitulee Colportage, ou plus récemment Illusions sur mesure. À l’image poétique, il ajoute ’image photographique depuis 1997, comme en témoignent La photographie sans appareil et Mirages et solitiudes, parus aux éditiomns Le temps qu’il fait“ (Editeur). – „Gérard Macé, 1946 in Paris geboren, veröffentlichte ab 1974 zahlreiche Werke, die zwischen Dichtung und Essay stehen. Gegenstand seiner Bücher ist oft die Sprache, sei es die literarische Sprache, sei es die zu entziffernde Sprache der Hieroglyphen (»Le Dernier des Égyptiens«, 1988) oder das Chinesische und seine Kultur. Seit 1997 arbeitet er auch als Fotograf. Macé erhielt 1980 den Prix Femina Vacaresco, 2002 den Prix Roger Caillois und 2008 den Grand Prix de Poésie der Académie française für sein dichterisches Lebenswerk“ (Hanser Verlag). Schlagwörter: Africa, Afrika, Äthiopien, Original-Photographie, Signed books, Signierte Bücher, Signierte Photographie, Vorzugsausgaben, Widmungsexemplar |
320,-- | ![]() |
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| Horvat, Frank. Strip-tease. Exposition à la galerie Dina Vierny – octobre 2001. Paris, Galerie Dina Vierny 2001. Gr.-8° (24,5 x 24,5 cm.). 22 S., [1] Bl. mit 15 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Koetzle, Fotografen A-Z 179. – Von F. Horvat signiert. – 1956 bis 1962 in Pariser Cabarets entstandene Aufnahmen des italienisch-französischen Foto-Künstlers F. Horvat (1928-2020). In twen (Nr. 8, 1960) als einer der „besten Fotografen der Welt“ präsentiert. – Tadellos. Schlagwörter: Cabaret, Signed books, Signierte Bücher |
80,-- | ![]() |
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| Warhol – Wilcock, John. The autobiography and sex life of Andy Warhol. By John Wilcock and a cast of thousands. Photos by (Harry Shunk (and) (János) Kender except where indicated. New York, Other Scenes 1971. 4°. [62] Bl. mit teils ganzs. Abbildungen. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
First edition. – With interviews by John Wilcock with Charles Henry Ford, Nico, Eleanor Ward, Gerard Malanga, Naomi Levine, Viva, Paul Morrisey, Taylor Mead, Marisol, Ultra Violet, Fred Hughes, Lou Reed et al. – Edges slightly rubbed, otherwise well preserved. Schlagwörter: Pop art, Warhol, Andy |
80,-- | ![]() |
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| Lafontaine, Marie-Jo. Babylon babies. Herausgegeben von Bernd Barde. (Texte von: Christine Buci-Glucksmann, Hawa Djabali, Simon Njami, Paul Ardenne, Romuald Hazoumé). Ostfildern-Ruit, Hatje Cantz (2003). 4°. 248 S. mit 96 Farbtafeln. Orig.-Pappband.
„Seit ihrem legendären Auftritt bei der documenta 8 1987 mit der Video-Installation »Les larmes d’acier« (Stählerne Tränen) zählt die belgische Foto- und Videokünstlerin Marie-Jo Lafontaine zu den angesehensten zeitgenössischen Künstlerinnen überhaupt. In ihren neueren Werkeinheiten befasst sie sich häufig mit übergreifenden Themen wie Identität, Stadt, den Erlebnisraum von großen Metropolen, Jugend und Jugendkultur. So auch in ihrer jüngsten Serie »Babylon Babies«, die großformatige Porträtfotos von Jugendlichen vor intensivfarbigen monochromen Hintergründen umfasst. Mit dieser Serie setzt die Künstlerin ihre in den letzten Jahren geschaffene Ikonographie von Kindern und Jugendlichen fort, die jenseits der üblichen Klischees liegen. Die Betrachter werden mit eigenständigen jungen Menschen konfrontiert, deren fotografische Präsentation jedoch jeden Kontext verweigert und deshalb auch offen für Projektionen ist“ (Hatje Cantz). – Tadellos. Schlagwörter: Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie |
40,-- | ![]() |
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| Puttelaar, Carla van de. (Galateas). Tekst / text Rudy Kousbroek. Amsterdam, Basalt Publishers & Van Zoetendaal Collections (2004). 4°. 79, (1) S. mit 34 Farbtafeln. Farbig illustr. Orig.-Pappband.
First edition. – Signed by Carla van de Puttelaar. – „The photography of Carla van de Puttelaar allows the eye to touch the skin on many levels. Through her lens, she makes the viewer aware of the sensitivity and the sensuality of skin, which she examines in detail, without ever forgetting to be aware of the importance of the shapes of the structure that the skin envelopes. The female body has long been her main subject, but in recent years she has also successfully begun to examine the skin and texture of flowers, particularly those on the brink of fading. In them she has discovered the same fascinating sensitivity and sensuality as in her female models. Natural light is one of Carla’s most important tools and assets. She allows it to play around with her subjects and then catches it at its most seductive moment and from that moment on, it is captured for posterity“ (carlavandeputtelaar(dot)com). – In very good condition. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude, Signed books, Signierte Bücher |
100,-- | ![]() |
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| Wiedenhöfer, Kai. Book of destruction. Gaza – one year after the 2009 war. Göttingen, Steidl / Fondation Carmignac Gestion (2010). 4°. 155 S., [2] Bl. mit teils doppelblattgr. Farbtafeln. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Erste Ausgabe. – „Seit über zwanzig Jahren ist Kai Wiedenhöfer im Nahen Osten unterwegs. Dort sind viele Journalisten und Fotografen, um der Welt von den Konflikten zwischen Israelis und Palästinensern zu berichten. Doch keiner konzentriert sich wie Wiedenhöfer ausschließlich auf Gaza. Und anders als die meisten, fotografiert er noch dort, wenn sich die internationale Aufmerksamkeit längst wieder anderen Themen zugewendet hat. Auch 2009, ein Jahr nach dem Angriff der israelischen Armee, war Wiedenhöfer in Gaza. Bei dieser Recherchereise entstanden verstörend ruhige, fast repetitive Panoramabilder von zerstörten Gebäuden und Porträts versehrter Körper. Auf den Fassadenresten niedergebombter Häuser und den Gliedmaßen der Palästinenser zeigt Kai Wiedenhöfer in seiner eigenen dokumentarischen Ästhetik die Landschaft des Kriegs, eine Geographie der Zerstörung“ (Steidl). – Tadellos. Schlagwörter: Gaza War, 2008-2009, Palestinian Arabs, War photography, War victims |
50,-- | ![]() |
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