Codex Germanicus
Codex Germanicus
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Codex Germanicus. (Cod. Germ. 3 der Universitätsbibliothek Budapest. Faksimileausgabe und Kommentarband von Éva Knapp). 2 Bände. Budapest, Helikon Verlag (1993). 12° (13 x 9,5 cm.). 222 S. mit 7 ganzseitigen Miniaturen, 16 Schmuckseiten mit Bordürenrahmen, zahlr. Zierinitialen auf Goldgrund; 144, [2] Bl. Orig.-Lederband mit reicher Rücken- und Deckelvergoldung und Goldschnitt und Orig.-Halbleinenband in Velour-Schmuckkassette mit dekorativer Rücken- und Deckelvergoldung. „Der Codex Germanicus ist eines der wichtigsten Zeugnisse der europäischen Buchherstellung im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert, als neue Drucktechniken in die Kunst der Manuskriptherstellung integriert wurden, die sich damals in ihrer letzten und wohl prächtigsten Periode befand. Es handelt sich um die handschriftliche Kopie eines gedruckten Buches, das vermutlich von Kaiser Maximilian I. in Auftrag gegeben wurde, aber die genauen Umstände seiner Entstehung bleiben unklar. Sieben ganzseitige Holzschnitte von Hans Weiditz dem Jüngeren und zahlreiche gestochene Rahmen schmücken das deutsche Gebetbuch, das von einem virtuosen Schreiber stammt. Die Besitzgeschichte des Buches ist auch mit der wechselvollen Geschichte Ungarns zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert verbunden.“ (Helikon Verlag). – Neuwertiges Exemplar.
Unser Preis: EUR 100,-- |
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