Antisemitism
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Reinach, Joseph. Histoire de l’affaire Dreyfus. (Tome I): Le procès de 1894. Paris, Édition de la Revue Blanche 1901. 8°. [3] Bl., 640 S. mit 6 Tafeln. Halblederband im Stil des 18. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.
Erste Ausgabe. Später erschienen weitere 6 Bände. – „Die Dreyfus-Affäre war ein Justizskandal, der die französische Politik und Gesellschaft in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts tief spaltete. Er betraf die Verurteilung des jüdischen Hauptmanns Alfred Dreyfus 1894 durch ein Kriegsgericht in Paris wegen angeblichen Landesverrats zugunsten des Deutschen Kaiserreichs, die in jahrelange öffentliche Auseinandersetzungen und weitere Gerichtsverfahren mündete. Die Verurteilung des aus dem Elsass stammenden Artillerieoffiziers basierte auf rechtswidrigen Beweisen und zweifelhaften Handschriftengutachten. Für die Wiederaufnahme des Verfahrens und den Freispruch Dreyfus’ setzten sich zunächst nur Familienmitglieder und einige wenige Personen ein, denen im Verlauf des Prozesses Zweifel an der Schuld des Angeklagten gekommen waren“ (Wikipedia). – Der Politiker und Journalist J. Reinach (1856-1921) war 1889 bis 1898 und von 1906 bis 1914 war er Abgeordneter in der Nationalversammlung, wo er in der republikanischen Fraktion Union démocratique bzw. Gauche démocratique saß. – Einband etwas berieben, schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Antisemitism, Antisemitismus, Dreyfus, Alfred |
70,-- | ![]() |
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| Herzl, Theodor. Das neue Ghetto. Schauspiel in 4 Acten. 3. Aufl. Wien, Buchdruckerei „Industrie“ – Selbstverlag 1903. 8°. Titel, 100 S. Typogr. Orig.-Kartonumschlag.
Vgl. Kosch VII, 1045. NDB VIII, 735 ff. – „Als Manuscript gedruckt“. – 1894 in Paris verfasstes Drama über das Antisemitismus-Problem; zuvor in kleiner Auflage 1897 in Wien veröffentlicht (im Verlag der „Welt“). Titel verso mit der gedruckten Widmung „Dr. Max Nordau in herzlicher Freundschaft zugeeignet“. – Die ursprüngliche Verlagsangabe (Wien, Verlag der „Welt“, 1903) auf dem Titelblatt mit Etikett überklebt. – Theodor Herzl (1860-1904), Begründer des Zionismus, „schrieb etwa ein Dutzend Theaterstücke (darunter „Solon in Lydien“, 1900, „Das Neue Ghetto“, 1898 und so weiter), die wenig Erfolg hatten, erwarb sich aber einen großen Ruf als begabter Feuilletonist in der Wiener Tradition jener Zeit und wurde 1896 als Feuilletonredakteur der „Neuen Freien Presse“ eine der mächtigsten Figuren im Wiener Literaturbetrieb – Zu einer historischen Gestalt jedoch wurde er im Bereich der Politik, als er unter dem Eindruck des Dreyfus-Prozesses, dem er als Reporter der „Neuen Freien Presse“ in Paris beigewohnt hatte, 1896 eine Broschüre „Der Judenstaat“ veröffentlichte“ (R. Weltsch in NDB). – Umschlag mit Randläsuren und angestaubt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Antisemitism, Antisemitismus, Judaica, Juden, Theaterstücke |
100,-- | ![]() |
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