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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Milosz, Czeslaw. Wiersze (Poems). (Mit illustr. Umschlag und 4 illustr. Vorsätzen von Jan Le Witt). Londyn (London), Oficyna Poetów i Malarzy 1967. 8°. 340 S., [2] Bl. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel (illustr. Orig.-Umschlag beigebunden).
Erste Ausgabe; mit eigenhändiger Widmung von C. Milosz für den französischen Schauspieler Georges Rucki „À Georges Rucki Czeslaw Milosz 27. II. 82 Paryz“. – Legendäre Exilausgabe der Sammlung mit Gedichten aus den Jahren 1934 bis 1965 des polnischen Nobelpreis-Trägers C. Milosz (1911-2004). Mit kongenialer Buch-Ausstattung des herausragenden polnisch-britischen Grafikers, Illustrators und Malers Jan Le Witt (1907-1991). – Milosz gilt „als der herausragendste polnische Dichter des 20. Jahrhunderts. Zwischen 1951 und 1993 war er im Exil, bis 1960 in Frankreich, dann in den Vereinigten Staaten; in Polen bis 1980 wurde er zensiert. … Die Gedichte von Czeslaw Milosz sind intellektuell, und die Metaphern, die er verwendet, sind suggestiv. Sein Werk aus den 30-er Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg ist von Katastrophen gesättigt. Es wird von Momentum, Metapherlichkeit, Rhythmizität, Visionen der Apokalypse dominiert. Die Gedichte, die während des Krieges geschrieben wurden, haben nicht mehr so viel Pathos in sich. Sie sind viel weniger dekorativ. Der Dichter konzentriert sich auf die Kommunikativität des Gedichts – auf die darin enthaltene Verständlichkeit philosophischer und intellektueller Inhalte. Einige dieser Gedichte sind von Milosz dem besetzten Warschau (Stadt, Wandering) gewidmet, in dem er fast die gesamte Zeit des Krieges verbrachte. In der Arbeit von Milosz während des Krieges ist es auch möglich, eine bewusste Abkehr vom Thema Krieg zu bemerken. Darunter sind Gedichte, die die gewöhnliche Schönheit der Welt beschreiben, die – wie es scheinen mag – den Krieg nie kannte. Dies ist der Fall in dem Gedicht Das Pastorallied oder in der Reihe World (naiv) von 1943. Er führte in die polnische Literatur ein neues literarisches Genre ein – eine poetische Abhandlung (Vertragsgedicht), die nach Angaben des Dichters auf die Moderne abzielte, die als Verengung verstanden wurde und die „Fähigkeit“ der Poesie erweiterte. Im Band Licht des Tages stigmatisiert der Moralvertrag das Verschwinden von Werten, kritisiert den Mangel an Moral und zeigt an, was seiner Meinung nach in der menschlichen Mentalität verändert werden sollte“ (Wikipedia aus dem Polnischen Übersetzt). – Sehr schönes Exemplar. Schlagwörter: Exilliteratur, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Inscribtion, Lyrik, Poetics, Signed books, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
750,-- | ![]() |
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| Goldin, Nan. The ballad of sexual dependency. Edited with Marvin Heiferman, Mark Holborn and Suzanne Fletcher. New York,, Aperture (1989). Quer-Gr.-8° (23 x 25,5 cm.).. 144 p. with 120 coloured plates. Colour illustrated Paperback.
Auer 667. Koetzle 173 f. Roth, The Book of 101 Books 252 f. Roth, The Open Book 332 f. Parr/Badger II, 39. – First paperback edition. The first hardcover edition appeared 1986. – Inscribed and signed by N. Goldin „For Johan x amsterdam. June 7. 97 Nan Goldin″. – „Nan Goldin might be considered a female equivalent of Larry Clark, photography’s resident bohemian. Her book The Ballad of Sexual Dependency is comparable with Clark’s notorious Teenage Lust (19823), in that it is diaristic and hedonistic – a soap opera of sexual mores mediated through the colour-snapshot aesthetic developed by William Eggleston. But whereas Clark gleefully courts the sleazy and blatantly depicts the sexual act, Goldinm is concerned neither with the sleazy for its own sake nor primarily with sex. Her brief is more complex, and a good deal more ambitious than Clark’s. She examines the limitations of sanctioned gender roles and the conflicting, often violent nature of sexual relationships amongst her friends and lovers. Her view is profoundly pessimistic, yet she also admits the illogical pull of the biological imperative in her introduction to the book: „I often fear that men and women are irrevocably strangers to each other, irreconcilably unsuited, almost as if they were from different planets. But there is an intense need for coupling in spite of it all. Even if relationships are destructive, people cling together“.“ (Martin Parr). – Very good copy. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Inscribtion, Photography of the nude, Signed books, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
450,-- | ![]() |
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| Wilson, Angus. Such darling dodos. And other stories. London, Secker & Warburg 1954. 8°. 212 S. OPbd. mit OU.
Dritte englische Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung und eigenhändigem Brief von A. Wilson an den Basler Buchhändler und Antiquar Louis Ribaux (1930-2015). – Der engl. Schriftsteller Angus Frank Johnstone-Wilson (1913-1991) „galt als einer der bedeutendsten englischen Romanciers nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. In seinen Werken griff er – häufig in satirischer Überspitzung – Konflikte der englischen bürgerlichen Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf. … Wilson war einer der ersten englischsprachigen Schriftsteller, die offen und gänzlich unspektakulär Homosexualität in ihren Werken thematisierten, so schon in seinem ersten Roman Hemlock and After von 1952, einer Darstellung homosexuellen Lebens im Großbritannien der Nachkriegszeit. … In den USA, wo die früheren Erzählungen gefeiert worden waren, war das Werk durch den amerikanischen Verlag Wilsons, William Morrow, wegen dieser Inhalte zunächst abgelehnt worden, der Roman wurde dann aber nach der Veröffentlichung bei Viking mehrfach neu aufgelegt, der Autor wurde als der neue „Hüter liberalen Gewissens“ angesehen … Von der ehemals hohen Wertschätzung durch die Leser und die literarische Kritik war in den letzten Lebensjahren Wilsons wenig geblieben. Als Wilson 1985 verbittert nach Frankreich auswanderte, war er zwar noch ein angesehenes Mitglied des britischen literarischen Establishments – 1980 war er aufgrund seiner Verdienste um die englische Literatur in den persönlichen Adelsstand erhoben worden[19] und seit 1982 war er Präsident der Royal Society of Literature, außerdem wurde Wilson 1980 als auswärtiges Ehrenmitglied in die American Academy of Arts and Letters aufgenommen. … Wilson geriet in Vergessenheit, wurde zum „großen, aber unbekannten Romanschriftsteller“.“ (Wikipedia). – Der Brief auf Briefpapier des Grand Hotel, Stockholm, die Widmung datiert „November, 1958“. – Sehr gutes Exemplar. – Inscribed and with a handwritten letter by A. Wilson for the swiss bookdealer Louis Ribaux (1930-2015). Schlagwörter: Autograph, Autographen, Inscribtion, signed, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
280,-- | ![]() |
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