Philosophiegeschichte
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| Krug, Wilhelm Traugott. Allgemeines Handwörterbuch der philosophischen Wissenschaften, nebst ihrer Literatur und Geschichte. Nach dem heutigen Standpunkte der Wissenschaft bearbeitet und herausgegeben. 2., verbesserte und vermehrte, Auflage (und 1. Auflage, Band V). 5 Bände. Leipzig, F. A. Brockhaus 1829-1832. 8°. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und dezenter Rückenvergoldung
Kosch, Ergänzungsband V, 550. NDB XIII, 114 f. Ziegenfuss I, 691. Zischka S. 40. – Maßgebliche Ausgabe. – „Die Bedeutung K.s liegt weniger in seiner Philosophie als vielmehr darin, daß er es dank einer verständlichen Sprache verstand, in der breiten Öffentlichkeit das Interesse für die Philosophie zu wecken und liberales Denken in Staat und Kirche zu fördern. Er war der Meinung, die Philosophie bedürfe keiner eigenen Terminologie, da die Priorität dem Denken und nicht der Sprache zukomme (Über das Verhältnis der Philosophie zum gesunden Menschenverstände, 1837)“ (F. Holz in NDB). – W. T. Krug (1770-1842), „Anhänger der Kantischen Philosophie. K. selbst vertrat einen „transzendalen Synthetismus“: es findet in unserem Bewußtsein eine ursprüngliche transzendentale Synthesis zwischen Idealem und Realem, Wissen und Sein, Subjektivem und Objektiven statt; weder kann das Denken aus dem Sein, noch das Sein aus dem Denken abgeleitet werden. Diese in unserem Bewußtsein in die Erscheinung tretende Synthesis ist die Grundlage aller Philosophie. Sie kann nicht weiter erklärt werden, da jede Erklärung beim Denken oder beim Sein anfangen müßte und dadurch gerade die Synthesis, welche erst eine Erkenntnis möglich macht, zerstören würde. Die allgemeinste Tatsache des Bewußtseins ist in der Erkenntnis, daß ich tätig bin, bezeichnet, das oberste Formalprinzip in dem Streben nach absoluter Harmonie in aller meiner Tätigkeit“ (Werner Ziegenfuss). – Rücken etwas berieben, stellenweise leicht braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Lexica, Philosophiegeschichte, Wörterbücher, Lexika |
380,-- | ![]() |
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| Mannheimer, Adolf. Geschichte der Philosophie in übersichtlicher Darstellung. 2. umgearbeitete und erheblich vermehrte Auflage. 3 Teile in 1 Band. Frankfurt a. M., Neuer Frankfurter Verlag 1903-1908. Gr.-8°. [2] Bl., 111, (1) S.; 120 S.; 287, (1) S. Orig.-Leinenband.
I. Wesen und Aufgabe der Philosophie. – II. Die Philosophie der Griechen. – III. Von Kant bis zur Gegenwart. I. Zeit des Idealismus. II. Zeit des Positivismus. Von Franz Mannheimer. – A. Mannheimer (1833-1909) war Professor in Frankfurt am Main. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Philosophiegeschichte |
40,-- | ![]() |
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| Reinhold, Ernst (Christian Gottlieb). Handbuch der allgemeinen Geschichte der Philosophie für alle wissenschaftlich Gebildete. 2 Bände in 3. Gotha, Hennings 1828-1830. 8°. XL, [1] Bl., 548 S.; XVI, 599 S.; XIV, 609 S. Marm. Pbde. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. u. Linienvergoldung.
ADB XXVIII, 79. – Erste Ausgabe. – Erster Theil. Geschichte der alten oder der griechischen Philosophie. Zweiter Theil, erste (und) zweite Hälfte. Geschichte der neueren Philosophie. – E. C. G. Reinhold (1793-1855), Sohn des Philosophen Karl Leonhard Reinhold, war Professor der Logik und Metaphysik in Jena. „Seine reiche schriftstellerische Thätigkeit begann er mit „Versuch einer Begründung und neuen Darstellung der logischen Formen“ (1817), worin er ebenso wie in dem „Grundriß eines Systemes der Erkenntniß– und Denk-Lehre“ (1825, ein Auszug hieraus 1843) und in „Die Logik oder allgemeine Denkformenlehre“ (1827) sich als eifrigen und scharf denkenden Vertreter der formalen Logik erwies. Während er inzwischen das Leben und litterarische Wirken seines Vaters darstellte (1825, s. u. S. 82), machte er zugleich geschichtliche Studien und gab einen „Beitrag zur Erläuterung der Pythagoreischen Metaphysik“ (1827), worauf er eine dankenswerthe übersichtliche Darstellung der Geschichte der Philosophie folgen ließ, welche in verschiedenen Bearbeitungen erschien als „Handbuch der allgemeinen Geschichte der Philosophie“ (1828 f. in 2 Bdn.), dann als „Geschichte der Philosophie nach den Hauptmomenten ihrer Entwicklung“ (2 Bde., 1845, 4. Aufl. 1854) und als „Lehrbuch der Geschichte der Philosophie“ (in Einem Bande 1836. 3. Aufl. 1849)“ (Carl v. Prantl in ADB). – Rückenschilder von Band II mit kl. Abriebstellen, N.a.T., nur vereinzelt schwach braunfleckig, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Philosophiegeschichte |
180,-- | ![]() |
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| Dahm, Helmut u. Assen Ignatow (Hrsg). Geschichte der philosophischen Traditionen Osteuropas. Darmstadt, Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) 1996. 4°. XIX, 695 S. OLn. mit OU.
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Osteuropa, Philosophiegeschichte |
40,-- | ![]() |
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