Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Winkler, K(arl) G(ottlieb) Th(eodor), (d. i. Theodor Hell). Des Maurers Leben. Dargestellt in 9 Gesängen. 3. Aufl. Dresden, Arnold 1825. 8°. XVI, 110 S. mit gestoch. Frontispiz und 9 gestoch. illustr. Zwischentiteln. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Rückenvergoldung.
ADB XI, 693 f. Wolfstieg 26704. – Erschien zuerst 1816. – Gesänge über Religion, Vaterlandsliebe, Bruderliebe, die Liebe zu den Schwestern, die Hallen, die Weihe, den Maurer in der Fremde etc. – Der Dramatiker und Dichter T. Hell (1775-1856) war sächsischer Hofrat, Opern-Regisseur und Theater-Intendant in Dresden. – Einband etwas berieben, Exlibris, durchgehend braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Freimaurer, Freimaurerei |
140,-- | ![]() |
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| Lehmann, Falko. Friedrich Theodor Fischer (1803 – 1867). Architekt im Großherzogtum Baden. 1. Aufl. Horb am Neckar, Geiger-Verlag (1988). 4°. 179, [67] S. mit 194 Abbildungen auf Tafeln. Orig.-Kartonumschlag. (Studien zur Bauforschung, Band 15).
Gutes Exemplar. Schlagwörter: Architekturgeschichte, Kirchenbau, Sakralbau |
30,-- | ![]() |
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| Genersich, Johann. Weltgeschichte für gebildete Frauenzimmer mit vorzüglicher Rücksicht auf Völkersitten und auf berühmte Frauen aller Zeiten. Erster (bis) vierter Theil (von 5). 4 Bände. Leipzig, Gerhard Fleischer d. J. 1817. Kl.-8°. Marmorierte Pappbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern.
ADB VIII, 566. – Erste Ausgabe. – Der erste Teil behandelt die Antike; der zweite bis vierte Teil das Mittelalter und die „Geschichte der neuern Staaten“ (Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Grß-Britannien) bis zur Französischen Revolution. – Der Verfasser war Lehrer in Wien. – Einbände etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Frauen, Frauenliteratur, Weltgeschichte |
60,-- | ![]() |
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| Hesse, Hermann. Spiel mit Farben. Der Dichter als Maler. Herausgegeben von Volker Michels. Frankfurt am Main, Suhrkamp (2005). 4°. 276 S. mit teils ganzs. farbigen Abbildungen. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Erste Auflage. – „Nicht, daß ich mich für einen Maler hielte, aber das Malen ist wunderschön. Man hat nachher nicht, wie beim Schreiben, schwarze Finger, sondern rote und blaue“ (Hermann Hesse). – Gutes Exemplar. Schlagwörter: Landschaftsmalerei |
30,-- | ![]() |
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| Terret, Victor. La sculpture bourguignonne aux XIIe et XIIIe siècles. Ses origines es ses sources d’inspiration. Autun. 2 volumes. Autun, chez l’autheur et Paris, Librairie de l’art catholique 1925. Folio (38,5 x 28,5 cm.). VIII, 129 p; 78 p. avec 2 frontispices et 61 et 87 planches en noir et blanc. Cartonage d’editeur.
Bel exemplaire. – Ci-joint : gravure sur cuivre « Vue de la Ville d’Autun, en descendant du côté du Fauxbourg et de la Riviere d’Arroux. Dessiné d’apres nature par l’Allemand, et Dirigé par Née et Masquelier, 1780 » (39 x 27,5 cm.). Schlagwörter: Bordeaux, Burgund, France, Frankreich, Relief (Sculpture), Religiöse Kunst, Sakrale Kunst |
200,-- | ![]() |
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| Remarque, Erich Maria (d. i. Erich Paul Remark). Der Weg zurück. Berlin, Propyläen Verlag 1931. 8°. 368 S., [2] Bl. Orig.-Leinenband.
W.-G.² 4. – Erste Ausgabe. – „Die Fortsetzung von Remarques Roman Im Westen nichts Neues erschien zuerst zwischen Dezember 1930 und Januar 1931 in der Vossischen Zeitung, bevor er im April 1931 als Buch beim Propyläen Verlag publiziert wurde. Nach seinem Erscheinen wurde der Roman in Deutschland, wegen seiner pessimistischen Grundhaltung, kontrovers diskutiert und kritisiert. Im Mai 1933 wurde Der Weg zurück zusammen mit Im Westen nichts Neues von den Nationalsozialisten öffentlich verbrannt“ (Wikipedia). – Von leichten Gebrauchs- und Altersspuren abgesehen gut erhalten. |
40,-- | ![]() |
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| Vierordt, K(arl) F(riedrich). Geschichte der im Jahre 1586 zu Durlach eröffneten und 1724 nach Karlsruhe verpflanzten Mittelschule. Erste Abtheilung: Die Zeit von 1856 bis 1724. – Zweite Abtheilung: Die Zeit von 1724 bis 1859. 2 Teile in 1 Band. Karlsruhe, G. Braun 1859. 8°. 328 S. mit 1 lithogr. Plan. Halbleinenband der Zeit. (Beilage zum Programme des Karlsruher Lyceums).
Vollständig sehr seltene Geschichte des Markgrafen Gymnasiums in Durlach. – Stellenweise, teils stärker braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Baden-Durlach <Markgrafschaft>, Baden-Württemberg, Badenia, Durlach, Pädagogik, Schulen, Schulgeschichte |
80,-- | ![]() |
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| Perrault, Charles (Hrsg.). Les contes des fées. En prose et en vers. Deuxième édition revue et corrigée sur les éditions originales et précédée d’une lettre critique par Ch(arles Joseph Barthélémy) Giraud. Lyon, Louis Perrin 1865. Gr.-8° (22 x 14 cm.). [5] Bl., XXX, 300 S., [1] Bl. mit 2 gestoch. Portraits (von Annedouche und Rebel nach Eisen), 4 gestoch. Tafeln und 14 gestoch. Kopf-Vignetten. Weinroter Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, Kassetten-Vergoldung, fünffache Deckel-Filetten, Innekantenvergoldung und Kopfgoldschnitt.
Vicaire VI, 546. Nicht bei Carteret. – Tables des Matières: Lettre crtique A la Princesse Charlotte Bonaparte, Comtesse Primoli. La Belle au bois dormant. – Le Petit Chaperon rouge. – La Barbe-bleue. – Le Chat botté. – Les Fées. – Cendrillon. – Riquet à la Houppe. – Le Petit-Poucet. Suivi de: Grifelidis. – Lettre d’envoi de Grifelidis. – Peau d’Âne. – Les Souhaits ridicules.– L’Adroite Princesse. – Lettre de Mademoiselle Lhéritier sur les Contes des Fées. – Sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar. – Très bel exemplaire magnifiquement relié. Schlagwörter: Märchen |
250,-- | ![]() |
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| (Baader, Friedrich, Hrsg.). Sagen des Neckarthals, der Bergstrasse und des Odenwalds. Aus dem Munde des Volks und der Dichter gesammelt von J. Baader. Mannheim, Friedrich Bassermann (1843). 8°. Illustr. Titel, XVI, 432 S. Halbleinenband um 1900 mit goldgepr. Rückentitel.
Erste und einzige Ausgabe, selten. – Stempel auf der ersten Seite, stellenweise braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Neckar-Odenwald-Kreis, Sagen |
100,-- | ![]() |
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| Abraham à Sancta Clara (d. i. Ulrich Megerle). Grammatica Religiosa, Oder Geistliche Tugend-Schul. In Welcher Ein Jeder, so wohl Geist- als Weltlicher, heylsamb zur Geistlicher Vollkommenheit unterwiesen wird … Mit vierfachem Indice oder Register. Der Andere Truck. Köln, Franz Metternich 1705. Gr.-8° (21 x 14 cm.). [9] Bl., 758 S., [13] Bl. mit gestoch. Frontispiz. Lederband der Zeit.
Dünnhaupt 25.I.2. Goed. II, 245. Graesse I, 6. Jantz 317. Seebaß/Edelmann I, 16 (erste deutsche Ausgabe von 1699). VD18 1437594X. – Zweite deutsche Ausgabe; erschien zuerst 1691 in Latein. – „Abraham’s einziges größeres Werk in lateinischer Sprache, doch nicht weniger originell als seine deutschen Schriften“ (Dünnhaupt). – „Grammatical morality; declension from evil, the perfect good in the present, rejecting the imperfect to obtain the future infinite, etc.“ (Jantz). – Katholische Tugendlehre mit 55 „Geistlichen Lectionen“ mit Titeln wie „Hoffnung“, Liebe der Feind“, Verläumbdung“, „Hoffart“, „Armuth“, „Geylheit“, „Stillschweigen“, „Versuchung“, „Gleißnerey und eytele Ehr“, „Fraaß und Truckenheit“, „Hölle“, „Verharrung im Guten“ usw. Das schöne Frontispiz auf dem Vortitel verso zeigt die sechs verschiedenen Wege ins Himmelsreich. – Kapital etwas bestoßen, Fuß mit kl. Wurmschäden, Innengelenke angeplatzt, zeitgenöss. Besitzvermerk, stellenweise etwas gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur |
280,-- | ![]() |
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| Florian, (Jean-Pierre Claris) de. Fables. Illustrustrée par J(ean) I(gnace) (Isidore) Grandville. Suivies de Tobie et de Ruth. Poemes tirés de l’écriture Sainte et précédées d’une notice sur la vie et les ouvrages de Florian par P. J. Stahl (d. i. Pierre Jules Hetzel). Paris, J.-J. Dubochet et Cie. 1842. Gr.-8° (24 x 15,5 cm.). XX, 292 S. mit gestoch. Frontispiz, 79 Holzstich-Tafeln und zahlr. Holzstiche im Text. Schwarzer Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Romantiker-Vergoldung.
Bodemann 301.1. Carteret III, 238. Sander 268. Vicaire III, 746. – Erste von Grandville illustrierte Ausgabe. – Fünf Teile mit jeweils 22 Fabeln. – „Als Fabelillustrationen Tier-Mensch-Karikaturen wie zu den Fabeln La Fontaines (Paris 1838). Gelegendlich die eigene Vorstellung Grandvilles von der Moral als ‚Bild im Bild‘, etwa als Fenstermotiv oder Gemälde mit der übertragenen Fabelsituation im Hintergrund“ (W. Metzner in Bodemann). – Nur vereinzelt leicht braunfleckig, sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Fabeln, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
160,-- | ![]() |
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| Dali – Crevel, René. Dali ou L’anti-obscurantisme. Paris, Editions surréalistes 1931. 8°. 29, (3) S. und 10 Lichtdruck-Tafeln (Fotografie: André Caillet). Orig.-Kartonumschlag mit Deckelschild.
Erste Ausgabe. – Eines von 600 num. Exemplaren auf Vélin (Gesamtauflage 615 Exemplare). – Salvador Dali war 1928 durch Joan Miró in den Kreis der Surrealisten eingeführt worden und nahm an zahlreichen Aktivitäten der Bewegung teil. 1934 erfolgte Dalis Bruch mit Breton, der in Verbindung mit seiner unverhohlenen Hitler-Bewunderung zum Ausschluss aus dem Künstlerkreis führte. 1931, im Jahr dieser außergewöhnlichen Publikation, entstand mit „L’Age d’Or“ der zweite gemeinsam mit Luis Buñuel gedrehte Film. – Die zehn Tafeln wurden nach Fotografien von André Caillet gedruckt und zeigen Gemälde Dalis aus den Jahren 1929 bis 1931. – Der französische Surrealist René Crevel (1900-1935) beging im Alter von 34 Jahren Selbstmord. „Von 1918 bis 1922 studierte er Literaturwissenschaften an der Sorbonne in Paris. Dort hatte er erste Kontakte mit den Dadaisten und schloss Bekanntschaft mit Louis Aragon und André Breton. Über letzteren sagte er: „Mein Gott für mich, das ist Breton. Sollte er mich enttäuschen, würde ich mich töten.“ Er wurde schließlich Mitinitiator der Zeit der Schlafzustände (1922/23) und Mitglied der ersten surrealistischen Gruppe um Breton und Aragon. Crevel war es, der die Bezeichnung für Max Ernst (1891–1976) als „Zauberer der kaum spürbaren Verrückungen“ schuf. Seit 1925 litt er an Lungentuberkulose und musste so jedes Jahr einige Monate in Schweizer Sanatorien zubringen. Seit 1926 war er mit Klaus Mann befreundet, der ihn auch in seiner Autobiografie Der Wendepunkt beschreibt“ (Wikipedia). – Umschlag am Rückendeckel unten mit Knickspuren, Innengelenk vor den Tafeln angeplatzt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Surrealism, Surrealismus |
280,-- | ![]() |
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| Neu-eröffnete sonst allergehaimste / Geistlich-Statistische Jesuiter Rahts-Stube / oder Erstes Gründlich abgefastes In XI Sonderbahren / Mit allerhand Lehrreich- wichtig- und zuweilen ergötzlichen / so Politisch-Machiavellistischen / als Theologisch-Christischen Haupt- und Incident-Fragen angefülleten und den Weltlauff / ad vivum, vorstellenden / Votis bestehendes Consilium und Deliberation. Uber die jetzo allerwichtigste Von einem Hohen K. Etats-Minister, an ein hochberühmtes / mit den qualificirsten und guten theils Christ-redlich-gesinnten Männern / besetztes Jesuiter-Collegium … gesandte / Staats- und Gewissens-Frage / Wegen Teckelisch- und Evangelisch-Ungarischer Malcontanten Restitution; und Fortsetzung des Türckenkriegs [et]c. Sampt einer Compendiösen Relation ex Votis &c. Verainigungs-Concluso, auch kurtzem Final-Discours dieses Jesuiter-Consilii. Ohne Ort und Druck (Wien ?) 1684. 4°. [3] Bl., 148 S. mit Titel in Rot und Schwarz. Halblederband der Zeit mit Rückenvergoldung.
Apponyi 2197. VD17 12:114999F. Nicht bei Brunet, Ebert und Graesse. – Seltene politische Streitschrift mit persiflagischer Tendenz gegen die Wiener Regierung und ihre kleinlichen Händel während des fünften Österreichischen Türkenkriegs (1683-1699). – „Der habsburgische Gesandte in Konstantinopel Georg Christoph von Kuniz, bemühte sich unterdessen seit 1681 um die Verlängerung des Friedens von Eisenburg, was wiederum der französische Gesandte versuchte zu hintertreiben. Im April 1682 traf mit Albert von Caprara ein Sondergesandter aus Wien ein mit dem Auftrag den Frieden zu sichern. Dieser stellte bei den Verhandlungen im Juni/Juli 1682 fest, dass Kara Mustafa quasi unannehmbare Forderungen stellte, wie z. B. die Abtretung der Schlüsselfestung Raab. Er warf den Kaiserlichen eine Reihe von Vertragsverletzungen vor, die Caprara mit dem Hinweis auf die osmanische Unterstützung Thökölys konterte. Bei anderer Gelegenheit wurde der Kaiser aufgefordert, die Besitztümer der ungarischen Kuruzen zurückzuerstatten und den Osmanen einen Jahrestribut von 500.000 Dukaten zu entrichten. Allerdings handelte es sich dabei erkennbar um eine Hinhaltetaktik, denn der venezianische Botschafter meldete bereits, dass der Großwesir sich intensiv mit dem Projekt eines habsburgischen Krieges beschäftigte. Am 6. August 1682 fand in Konstantinopel schließlich eine Sitzung des großen Staatsrates statt, in der Kara Mustafa sein Projekt eines Angriffs auf die habsburger Länder im kommenden Jahr vorstellte; der osmanische Staatsrat und Sultan Mehmed IV. stimmten dem zu. Zur gleichen Zeit ging man in Wien noch davon aus, den Krieg vermeiden und sich stattdessen auf die französische Herausforderung konzentrieren zu können. … Als am 7. September 1683 sich ein vom Papst Innozenz XI. mitfinanziertes Entsatzheer des Heiligen Römischen Reiches unter Karl von Lothringen mit Truppen des polnischen Königs Jan Sobieski III. in Tulln an der Donau ungefähr 30 Kilometer vor Wien vereinigte, dauerte die Belagerung schon seit dem 15. Juli an. Unter der Führung des polnischen Königs überraschte man die osmanische Streitmacht und schlug sie fünf Tage später am 12. September 1683 in der Schlacht am Kahlenberg vernichtend“ (Wikipedia). – Gelenke berieben und stellenweise angeplatzt, Fuß mit kleiner Fehlstelle, Titelblatt im oberen und unteren Rand knapp beschnitten, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Austriaca, Flugschriften, Österreich, Türkenkriege, Wien |
380,-- | ![]() |
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| Leuckfeld, Johann Georg. Kurtze historische Nachricht von einem sehr raren und schönen Merseburgischen Bracteaten. So vor mehr den 500 Jahren ein gewesener Merseburgischer Bischoff hat schlagen lassen. Anitzo aus seiner Verborgenheit an das Licht gestellet und mit einen Noten erleutert und erklähret. – Beigebunden. Derselbe. Fernere historische Nachricht, von unterschiedenen alten und raren silbern Bracteaten oder Blech-Müntzen einiger vormahls gewesenen Magdeburgischen Ertz-Bischöffe. Mit Fleiß aus ihrer bisherigen Verborgenheit in richtigen Abrissen zusammen getragen, auch mit beygefügten Noten und Erleuterungen erkläret und bewiesen, und zur Verbesserung der Ertz-Bischöfflichen Müntz-Historie denen Liebhabern mitgetheilet. 2 Werke in 1 Band. Halberstadt, Johann Michael Teubner 1723. 8° (19 x 15 cm.). [3] Bl., 40 S.; [3] Bl., 31, (1) S. mit 1 Holzschnitt-Tafel mit 33 Münz-Abbildungen. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
ADB XVIII, 481 f. VD18 11449608 und 15246957. – Einzige Ausgaben. – Der Thüringer Historiker und Numismatiker J. G. Leuckfeld (1668-1726) studierte zunächst an der Universität Leipzig Theologie. Er war seit 1702 „Pastor primarius zu Gröningen im Halberstädtischen und von jetzt an theilte er seine Zeit zwischen den Pflichten seines Amtes und dem Studium der Geschichte und der mit ihr verbundenen Wissenschaften. Seine litterarischen, sämmtlich in deutscher Sprache verfaßten Arbeiten bestehen aus sehr ausführlichen und mit Urkunden belegten Beschreibungen von Städten, besonders aber von Stiften und Klöstern, aus Biographien von Gelehrten sowie von Münzen. … Was endlich seine „Antiquitates numariae“ (Leipzig und Wolfenbüttel) anbelangt, so beschrieben dieselben eine große Anzahl von silbernen Bracteaten, welche die verschiedenen halberstädtischen Bischöfe, die magdeburgischen Erzbischöfe und die quedlinburgischen Aebtissinnen prägen ließen…“ (J. Franck in ADB). – Einband etwas berieben und fleckig, zeitgenöss. Besitzvermerk, das Widmungsblatt nach dem Titel mit Eckabriß (kein Textverlust), die Tafel im rechten Rand knapp beschnitten, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Numismatics, Numismatik, Sachsen |
450,-- | ![]() |
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| Musäus, J(ohann) (Karl) A(ugust). Volksmährchen der Deutschen. Mit einem Vorwort von Friedrich Jacobs. Neue Auflage. 5 Teile in 1 Band. Gotha, Ettingersche Buchhandlung 1838. Kl.-8° (14,5 x 11,5 cm.). Mit 5 gestoch. Titelvignetten. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, Rückenvergoldung und goldgepr. Supralibros „The Society of Writers to the Signet“.
Goedeke IV 1, 580, 5. LKJ II, 523 ff. – Dritte Auflage der zuerst 1782 bis 1786 erschienenen Kunstmärchen. Jeder Band mit gestoch. Titelblatt mit reizvollen Vignetten. – „M. hat in seiner Sammlung Märchen, Sagen der Geschichte und Lokalsagen, Legenden, Wunder- und Spukgeschichten nebeneinander gestellt und ihre Motive unbedenklich verknüpft. Er gewann die Stoffe aus mündlicher Überlieferung, aus alten Chroniken, altdeutschen Mythen und zeitgenössischen, vor allem aus Frankreich kommenden Feenmärchen und Sagen“ (M. Dierks in LKJ). – Gelenke etwas angeplatzt, Deckel und Kanten geringfügig berieben, gutes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar aus der Bibliothek der schottischen Juristen-Vereinigung The Society of Writers to His Majesty’s Signet (gegründet 1594 in Edinburgh). Schlagwörter: Märchen u. Sagen |
240,-- | ![]() |
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| Shakespeare, William. The Tempest. With twenty-nine drawings by Willy Baumeister. Stuttgart, Calw, Gerd Hatje (1946 / 1947). Folio (40 x 28,5 cm.). 85 S., [1] Bl. mit 29 montierten farbigen Abbildungen. Illustr. Orig.-Halbleinenband.
Eines von 500 Exemplaren, hier ohne Exemplarnummer und Signatur des Künstlers, aber mit eigenhändiger Zueignung Baumeisters „für Georg Kurt Schauer“. Provenienz: Christian Scheffler, ehemaliger Leiter des Klingspor-Museums, Offenbach, der dieses Buch aus dem Nachlass Schauers erhielt. – „Im März 1946 wurde B. an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart berufen. Neben der Professur und zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland (u. a. bei der Biennale in Venedig) entwarf B. auch wieder erfolgreich Bühnenbilder, u. a. für die Stuttgarter Aufführung des Balletts „Liebeszauber“ von Manuel de Falla in Stuttgart (1947), womit er auf dem Cover des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ abgebildet war“ (C. Mohringer in Frankfurter Personenlexikon). – Der Frankfurter Buchhändler, Verleger, Typograph und Buchhistoriker G. K. Schauer (1899-1984) war zusammen mit Hanns W. Eppelsheimer Gründer der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main und arbeitete auch beim Aufbau der Frankfurter Zweigstelle des Suhrkamp-Verlags mit, ehe dieser von Berlin nach Frankfurt übersiedelte und sich 1950 vom S. Fischer Verlag abspaltete. – Kanten teils restauriert, gutes sauberes Exemplar mit besonderer Provenienz. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Widmungsexemplar |
320,-- | ![]() |
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| Mann, Thomas. Gesammelte Werke. 2., durchgesehene Auflage. 13 Bände. Hamburg, München, Deutscher Bücherbund (1974). 8°. Dunkelblaue Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückenschildern und Klarsicht-Schutzumschlägen.
„Die textkritische Durchsicht der Gesammelten Werke erfolgte mit dankenswerter Hilfe des Thomas Mann-Archivs der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin und des Thomas Mann-Archivs der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich.“ – I. Buddenbrooks. – II. Königliche Hoheit. Lotte in Weimar. – III. Der Zauberberg. – IV.-V. Joseph und seine Brüder. – VI. Doktor Faustus. – VII. Der Erwählte. Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. – VIII. Erzählungen. Fiorenza. Dichtungen. – IX.-XII. Reden und Aufsätze. – XIII. Nachträge. – Gutes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
180,-- | ![]() |
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| Füßly, (Fuessli), Johann Caspar. (Archiv der Insectengeschichte). Heft 1-8 (mehr nicht erschienen) in 1 Band. (Zürich, Winterthur, 1781-1786). Gr.-8° (24 x 19,5 cm.). 6, 6, 4, 3, 2, 8, 2, 8, 3, 2, 3, 4, 14, 2, 4, 4, 2, 4, 2, 2, 196, 31 S. und 50 (statt 51, 45 handkolorierte) Kupfertafeln von Johann Rudolf Schellenberg. Pappband der Zeit mit 2 goldgepr. Rückenschildern.
Hagen I, 257, 10 (nur 50 Tafeln). Horn-Schenkling 7210 (Koll. etwas abweichend; irrtüml. 52 Taf., obwohl einzeln 51 angegeben). Nissen, ZBI 1455. – Erste Ausgabe des schönen, seltenen Werkes. – Neben dem Herausgeber J. C. Fuessly (1743-1786, Entomologe und Buchhändler in Zürich) wurden namhafte Entomologen der Zeit für die Mitarbeit gewonnen, darunter J. F. W. Herbst, Hübner, Dahl, Franz von Paula Schrank und O. F. Müller. Herbsts Beschreibung seiner großen Insektensammlung bildet einen Schwerpunkt der Veröffentlichung, die nach dem Tode des Herausgebers nicht fortgesetzt wurde. – J. R. Schellenberg (1740-1806) „fertigte schon 1753 zahlreiche Insektenabbildungen für den Naturforscher Johannes Gessner an. Abgesehen von einem Aufenthalt in Basel 1763-64, lebte er bis 1801 in Winterthur, von wo aus er Reisen durch die Schweiz unternahm. Der gesuchte Illustrator, dessen Darstellungen sich durch Natürlichkeit auszeichnen, arbeitete u.a. für Johann Heinrich Sulzer, Johann Bernhard Basedow, Johann Kaspar Lavater und Johann Kaspar Füssli. Ab 1795 betätigte er sich wieder vermehrt als Aquarellist und Insektenmaler. Die Winterthurer Stadtbibliothek besitzt ca. 4’000 seiner Insektenaquarelle“ (Karin Marti-Weissenbach in HLS-Online). – Die Tafeln Nr. 37 bis 42 sind nicht erschienen; im vorliegenden Exemplar fehlt die Tafel Nr. 5 (Silbermönch, Phalaena argentea). – Rücken restauriert, Textteil teils etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Entomologie, Entomology, Zoologie, Zoology |
1.200,-- | ![]() |
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| Pjatakov, G(eorgi Leonidowitsch, Editor in Chief). USSR im Bau. Illustrierte Monatsschrift. (Erster Jahrgang) 1930. 9 Hefte (Heft 5/6, 7/8 und 10/11 als Doppel-Nr.) in 1 Band. Moskau, State Publishing House of the RSFSR 1930. Folio (43 x 30 cm.). Mit zahlreichen Abbildungen. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild (Orig.-Umschläge beigebunden).
Hellyer 860. Karasik/Heiting 17 ff. Rowell/Wye 242 f. – Erster Jahrgang des wichtigsten sowjetischen Propagandamagazins. Die Zeitscchrift erschien von 1930 bis 1949 monatlich in fünf Sprachen (Russisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch). Jede Ausgabe war einem anderen Thema gewidmet, beispielsweise Lebensmittel- und Industrieproduktion, der Republik Georgien, dem sowjetischen Kino und Wahlen. – „In the early 1930s photo-reportage became the foundation of the magazine USSR in Construction that „was created as a publication for the popularization of large-scale construction projects by photographic means. But as the magazine grew and developed, the task of ‘popularization’ evolved into that of presenting Socialist reality with dramatic artistry.“ (L. Mezhericher, „Na putiakh k sotsialisticheskomu stiliu fotografii” [“On the way to a Socialist style of photography“], No. 2, p. 14). Well known Soviet designers and photographers worked on USSR in Construction. The industrial spirit of the magazine, expressed in compositionally sharp subjects, panoramas and dynamic shots evokes admiration even today and conveys the atmosphere of enthusiasm that carried along not just the photographers, but also the builders themselves. The creative scale of the construction engendered the photographic epic, a style of monumental artistic photography. The founders of this most successful and high-quality periodical were Gorky and Koltsov“ (Mikhail Karasik). – Umschläge teils etwas fleckig, Umschläge von Heft 4-12 mit kleinen Abriebstellen im Rand, Heft 9 bis 12 mit Feuchtigkeitsspuren, teils etwas verfärbt, insgesamt noch ordendliches Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Magazines, Propaganda, Soviet Union, Zeitschriften |
950,-- | ![]() |
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| Pjatakov, G(eorgi Leonidowitsch, Editor in Chief). USSR im Bau. Illustrierte Monatsschrift. (Dritter Jahrgang) 1933. 12 Hefte in 1 Band. Moskau, State Publishing House of the RSFSR 1933. Folio (43 x 30 cm.). Mit zahlreichen Abbildungen, teils auf gefalteten Tafeln.. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild (Orig.-Umschläge beigebunden).
Hellyer 860. Karasik/Heiting 17 ff. Rowell/Wye 242 f. – Dritter Jahrgang des wichtigsten sowjetischen Propagandamagazins. Mit zwei von El Lissitzky und einer von A. Rodchenko gestalteten Nummern. Die Zeitschrift erschien von 1930 bis 1949 monatlich in fünf Sprachen (Russisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch). Jede Ausgabe war einem anderen Thema gewidmet, beispielsweise Lebensmittel- und Industrieproduktion, der Republik Georgien, dem sowjetischen Kino und Wahlen. – „In the early 1930s photo-reportage became the foundation of the magazine USSR in Construction that „was created as a publication for the popularization of large-scale construction projects by photographic means. But as the magazine grew and developed, the task of ‘popularization’ evolved into that of presenting Socialist reality with dramatic artistry.“ (L. Mezhericher, „Na putiakh k sotsialisticheskomu stiliu fotografii” [“On the way to a Socialist style of photography“], No. 2, p. 14). Well known Soviet designers and photographers worked on USSR in Construction. The industrial spirit of the magazine, expressed in compositionally sharp subjects, panoramas and dynamic shots evokes admiration even today and conveys the atmosphere of enthusiasm that carried along not just the photographers, but also the builders themselves. The creative scale of the construction engendered the photographic epic, a style of monumental artistic photography. The founders of this most successful and high-quality periodical were Gorky and Koltsov“ (Mikhail Karasik). – Umschläge teils etwas berieben, sonst von leichten Gebrauchs- und Altersspuren abgesehen sehr gut erhalten. Schlagwörter: Avantgarde, Magazines, Propaganda, Soviet Union, Zeitschriften |
3.200,-- | ![]() |
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| Kästner, Erich. Lärm im Spiegel. Leipzig, Wien, C. Weller (1929). Gr.-8° (20,5 x 18,5 cm.). 110 S., [1] Bl. mit 10 Illustrationen von Rudolf Grossmann. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel.
Hatry 143. Sennewald 29.2. W.-G.² 2 (datiert falsch 1928). – Seltene erste Ausgabe des zweiten Gedichtbands. – „Obwohl ich selber Verse mache, sind mir viele Lyriker noch unsympathischer als alle Tenöre. Sie verbreiten… die Falschmeldung, die Fähigkeit des Gedichteschreibens sei eine göttliche Konzession; und dann gehen sie hin und blamieren ihr Gottesgnadentum nicht weniger als gewisse Herren… Zum Glück gibt es ein oder zwei Duzend Lyriker – ich hoffe fast, mit dabei zu sein – die bemüht sind das Gedicht am Leben zu erhalten. Ihre Verse kann das Publikum lesen und hören, ohne einzuschlafen; denn sie sind seelisch verwendbar… Man hat für diese Art von Gedichten die Bezeichnung ‚Gebrauchslyrik‘ erfunden… Verse, die nicht zu brauchen sind Reimspielereien… Mit der Sprache seiltanzen, das gehört ins Varieté… die Lyriker haben wieder einen Zweck. Ihre Beschäftigung ist wieder ein Beruf. Sie sind wahrscheinlich nicht so notwendig, wie die Bäcker und Zahnärzte, aber nur, weil Magenknurren und Zahnreißen deutlicher Abhilfe fordern, als nichtkörperliche Verstimmungen. Trotzdem dürfen die Gebrauchspoeten froh sein, sie reagieren unmittelbar nach den Handwerkern“ ‚Prosaische Zwischenbemerkung‘ von Erich Kästner (S. 49). Schon Anfang Januar des nächsten Jahres ist die erste Auflage total vergriffen. Als Lohn erhält er 1200 Mark. – Hinterer Innendeckel mit Bleistift-Notizen in Steno, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Lyrik |
320,-- | ![]() |
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| (Luther, Martin, Übersetzung). Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift des alten und neuen Testaments. 2. Auflage. 2 Teile in 1 Band. Basel, Deutsche Bibel-Anstalt 1810. Gr.-8° (22,5 x 15 cm.). VI, 1079 S.; 308 S., [2] Bl. mit 39 (statt 40) Kupfertafeln von (Johann Jakob v. Mechel). Weinroter Maroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, Rücken- und Deckelvergoldung und Goldschnitt.
Zweite Auflage der erstmals 1808 im Stereotypieverfahren gedruckten „Basler Bibel“, die durch das ganze Jahrhundert hindurch in verschiedenen Formaten etwa 60mal neu aufgelegt wurde. Als Vorlage für diese Lutherbibel diente die Octavausgabe der Cansteinschen Bibelanstalt in Halle. – Zweispaltiger Druck. – Einband etwas berieben, zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem zweiten Vorsatzblatt, 1 Tafel fehlt (Frontispiz ?), 1 Tafel mit größerem Randausriß (bis knapp zum Bildrand), stellenweise etwas fleckig, schön gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Basel, Bibeln, Einbände, Einbandkunst |
180,-- | ![]() |
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| Dante, Alighieri. La Commedia. Col commento di Jacopo della Lana dal codice Francofortese Arci-(beta). Herausgegeben von Friedrich Schmidt-Knatz mit Unterstützung des Oberbürgermeisters der Stadt des Deutschen Handwerks Frankfurt am Main, der Deutschen Dante-Gesellschaft und der Società Dante Alighieri in Frankfurt am Main. Frankfurt am Main, Reichsdruckerei Berlin für die Stadt Frankfurt 1939. Folio (36,5 x 26 cm.). 15 S. (Texteinführung und Lesarten), 218 (in der Handschrift paginierte, davon 4 farbige) Blätter im Lichtdruck faksimiliert. Weinroter genarbter Maroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel auf 7 Bünden mit Kassettenvergoldung, Deckel-Filetten, Kanten- und Innenkantenvergoldung in Halbleder-Schuber.
Eines von 500 num. Exemplaren. – „Die Handschrift hat ihren besonderen Wert einmal durch ihre – von unvermeidlichen Schreibfehlern abgesehen – ausgezeichnete Textüberlieferung, zum anderen durch den ihr angefügten Kommentar des Jacopo della Lana und zum dritten als eine der sogenannten reichen Handschriften durch ihren künstlerisch wertvollen Miniaturenschmuck, der hoch über dem der gleichzeitigen Commedia-Handschriften steht; hierzu kommt, daß sie wegen ihrer schönen Schrift leicht lesbar ist. … Technik, Farben und Formen der Miniaturen sind, wie eine Betrachtung der zahlreichen in Bologna entstandenene, datierten Miniaturhandschriften ergibt, typisch für die Bologneser Miniaturenschule der beiden ersten Drittel des 14. Jahrhunderts, so daß eine Entstehung der Handschrift in Bologna durchaus im Bereich der Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit liegt“ (Einleitung des Herausgebers in Deutsch und Italienisch). – Sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Handeinband. Provenienz: Christian Scheffler, ehemaliger Leiter des Klingspor-Museums, Offenbach. Schlagwörter: Buchkunst, Buchmalerei, Faksimile, Handschriften, Literatur, Nummerierte Bücher |
1.200,-- | ![]() |
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| (Gaum, Johann Ferdinand). Allgemeines vollständiges Koch- Back- und Konfiturenlexikon nach alphabetischer Ordnung. Worin nicht allein die Zubereitungen der Speisen, des Backwerks und der Konfituren, nebst dem, was dazu gehöret, nach mehr als einer Vorschrift, so genau und deutlich beschrieben ist, daß jeder ohne Beyhülfe nicht allein alles verfertigen, sondern auch Anleitung erhält, alles zu conserviren, durch Trocknen, Einmachen, Räuchern, und die schmackhaften Gerichte zu vermehren, und zu allen Zeiten zu liefern. (2. stark vermehrte und verbesserte Auflage). 4 Teile in 2 Bänden. Leipzig und Frankfurt, Franz Platvoet 1794-1795. 8°. [4] Bl., 360 S.; 361-734 S.; Titel, 418 S.; [4] Bl., 424 S. Halblederbände der Zeit.
VD18 13343998. Weiss 4006. Zischka S. 251. – Gegenüber der ersten Ausgabe von 1786 wesentlich erweiterte Ausgabe des sehr seltenen Koch-Lexikons. – „Hier in diesem Buche habe ich jeden Artikel vorgenommen, und nach mehr als einer Vorschrift gezeigt, wie jeder Fisch, jedes Fleisch, jede Geleen, Marmeladen, Pasteten, Torten, und dergleichen, zubereitet werden kann. Es hat also ein jeder zu wählen, was ihm vor eine beliebt“ (der Herausgeber in der Vorrede). – J. F. Gaum (1738-1814) Professor im Kloster Blaubeuren, hat vorwiegend theologische Abhandlungen, aber auch „Reisen eines Curländers durch Schwaben …“ (1784) und „Die Schäferey öconomisch betrachtet …“ (1783) veröffentlicht. – Rücken etwas berieben, Deckelbezüge restauriert, stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, sehr gutes vollständiges Exemplar. Schlagwörter: Backen, Backrezepte, Kochbücher, Konditorei, Lexica |
1.600,-- | ![]() |
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| Goethe, Johann Wolfgang v. Die großen Dramen. 1.-5. Tsd. Stuttgart, J. G. Cotta (1951). 8°. 1070 S., [1] Bl. Weinroter Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückentitel und Kopfgoldschnitt. (Gesamtausgabe der Werke und Schriften in zweiundzwanzig Bänden, Band 5).
Sehr gutes Exemplar der schönen Ganzlederausgabe. Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Gesamtausgaben |
30,-- | ![]() |
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| Goethe, Johann Wolfgang v. Erzählende Dichtungen. Zweiter Teil. 1.-5. Tsd. Stuttgart, J. G. Cotta (1951). 8°. 1310 S., [1] Bl. Weinroter Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückentitel und Kopfgoldschnitt. (Gesamtausgabe der Werke und Schriften in zweiundzwanzig Bänden, Band 7).
Sehr gutes Exemplar der schönen Ganzlederausgabe. Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Gesamtausgaben |
30,-- | ![]() |
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| Goethe, Johann Wolfgang v. Frühe Dramen, Bruchstücke, Übersetzungen und Bearbeitungen. 1.-5. Tsd. Stuttgart, J. G. Cotta (1953). 8°. 1258 S., [3] Bl. Weinroter Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückentitel und Kopfgoldschnitt. (Gesamtausgabe der Werke und Schriften in zweiundzwanzig Bänden, Band 4).
Sehr gutes Exemplar der schönen Ganzlederausgabe. Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Gesamtausgaben |
30,-- | ![]() |
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| Goethe, Johann Wolfgang v. Frühe Dramen, Bruchstücke, Übersetzungen und Bearbeitungen. 6.-9. Tsd. Stuttgart, J. G. Cotta (1953). 8°. 1258 S., [3] Bl. Weinroter Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückentitel und Kopfgoldschnitt. (Gesamtausgabe der Werke und Schriften in zweiundzwanzig Bänden, Band 4).
Sehr gutes Exemplar der schönen Ganzlederausgabe. Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Gesamtausgaben |
30,-- | ![]() |
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| Goethe, Johann Wolfgang v. Lustspiele, Singspiele, Satiren. Dramatische Zeit- und Gelegenheitsdichtungen 1.-5. Tsd. Stuttgart, J. G. Cotta (1953). 8°. 1406 S., [1] Bl. Weinroter Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückentitel und Kopfgoldschnitt. (Gesamtausgabe der Werke und Schriften in zweiundzwanzig Bänden, Band 3).
Sehr gutes Exemplar der schönen Ganzlederausgabe. Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Gesamtausgaben |
30,-- | ![]() |
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| Goethe, Johann Wolfgang v. Lustspiele, Singspiele, Satiren. Dramatische Zeit- und Gelegenheitsdichtungen. 1.-5. Tsd. Stuttgart, J. G. Cotta (1953). 8°. 1406 S., [1] Bl. Weinroter Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückentitel und Kopfgoldschnitt. (Gesamtausgabe der Werke und Schriften in zweiundzwanzig Bänden, Band 3).
Sehr gutes Exemplar der schönen Ganzlederausgabe. Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Gesamtausgaben |
30,-- | ![]() |
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| Corio, Aimone. Pharao flagellatus seu de decem plagis Aegyptiorum commentaria litteralia et moralia in priora XV. cap. lib. exodi. 3 Teile in 1 Band. Mediolani (Mailand), Ludovico Monza 1660-1677. Folio (35 x 23 cm.). [29] Bl., 407 S., [36] Bl.; [22] Bl., 400 S., [40] Bl.; [23] Bl., 366 S., [34] Bl. mit 3 Titelblättern in Rot und Schwarz mit 3 (1 wdh.) gestoch. Vignetten. Moderner Halblederband.
Wegen des langen Erscheinungszeitraums vollständig sehr seltenes Werk; weltweit nur in wenigen Bibliotheken nachweisbar (lt. KVK). – A. Corio (1606-1679) war Mitglied des Ordens der Barnabiten und hat neben dem vorliegenden Kommentar zum Exodus auch einen Kommentar zu Genesis „Concordantiae morales in Genesim“ (Mailand 1671) herausgegeben. – Eine Seite mit Papierfehler (Buchstaben der ersten beiden Zeilen etwas verrutscht), wenige Seiten mit Wurmspur im weißen Rand (kein Buchstabenverlust), teils etwas fleckig, kleiner Bibliotheks-Stempel einer deutschen Kloster-Bibliothek auf dem Titel, gutes Exemplar. Schlagwörter: Bibel, Bibelauslegung, Bibelkonkordanzen, Theologie, Theology |
450,-- | ![]() |
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| Widmann, Willy. Hänschen, Lieschen, Fritz, die Mieze und der Spitz (Deckeltitel). Ein Bilderbuch für unsere Kleinen. Stuttgart, Gustav Weise o. J. (1911). Quer-8°. Leporello, 14 (statt 16) farblithogr. Tafeln (inkl. Titel) von Josef Böhm auf Karton. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband. (Verlags-Nr. 948).
Klotz 8225/3. Ries 441, 3. – Erste Ausgabe. – Seltenes Kleinkinder-Bilderbuch mit zeittypischen Illustrationen im Caspari-Stil auf graubraunem Hintergrund. Titel in deutscher Schreibschrift. – Der böhmische Dekorationsmaler, Illustrator und Kunstgewerbler J. Böhm (geb. 1877) lebte in Stuttgart, später in Wien und seit 1920 in der Tschechoslowakei. – Das innengelenk der letzten Tafel alt mit schwarzem Leinenstreifen restauriert, 2 Tafeln am Schluß fehlen, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Jugendstil, Kleinkind-Bilderbücher, Leporello, Weise |
50,-- | ![]() |
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| Goff, Frederick Richmond. Incunabula in American libraries. A third census of fifteenth-century books recorded in North American collections. Fifth printing. Millwood, NY, Kraus International Publications 1989. 4°. LXIII, 798 S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel.
Totok/Weitzel I, 277. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bibliographie, Buchwissenschaft, Incunabula, Inkunabel |
60,-- | ![]() |
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| Hain, Ludwig. Repertorium bibliographicum. In quo libri omnes ab arte typographica inventa usque ad annum MD. typis expressi ordine alphabetico vel simpliciter enumerantur vel adcuratius recensentur. – (And): Coptinger, W. A. Supplement to Hain’s Repertorium bibliographicum or Collections towards a new edition of that work. 4 Bände und 2 Teile in 3 Bänden, zus. 7 Bände. Milano, Görlich 1948-1950. 8°. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückentiteln.
Neuausgabe der ersten Ausgaben von 1826-1838 (Hain) bzw. 1895-1902 (Coptinger). – Rücken aufgehellt und teils stärker berieben, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Bibliographie, Bibliographien, Bibliography, Incunabula, Inkunabel, Inkunabeln |
180,-- | ![]() |
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| Kant, Immanuel. Werke. In Gemeinschaft mit Hermann Cohen, Artur Buchenau, Otto Buek, Albert Görland, B. Kellermann herausgegeben von Ernst Cassirer. Mischauflage. 11 Bände (so komplett). Berlin, Bruno Cassirer 1916-1923. Gr.-8° (24 x 16,5 cm.). Mit 3 Tafeln in Band I und 12 gefaltete Handschriften-Faksimiles. Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückenschild und dezenter Rückenvergoldung.
Ueberweg III, 512. Ziegenfuß I, 643. – I. und II. Vorkritische Schriften. – III. Kritik der reinen Vernunft. – IV. Schriften von 1783-1788. – V. Kritik der praktischen Vernunft / Erste Einleitung in die Kritik der Urteilskraft, Kritik der Urteilskraft. – VI. Schriften von 1790-1796. – VII. Die Metaphysik der Sitten / Streit der Fakultäten. – VIII. Anthropologie / Fortschritte der Metaphysik / Vorlesungen Kants über Pädagogik, bzw. über Logik. – IX. und X. Briefe von und an Kant 1749-1789, bzw. 1790-1803. – XI. Kants Leben und Lehre von Ernst Cassirer. – Band I am Kapital unauffällig restauriert, Band IV am Anfang im Blattrand braunfleckig, sonst gutes Exemplar der schönen Halblederausgabe mit dem oft fehlenden 11. Band. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
320,-- | ![]() |
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| Weislinger, Johann Nicolaus. Friß Vogel, oder stirb! Das ist: Ein, wegen dem wichtigen Glaubens-Articul deß Christenthums, von der wahren Kirchen, mit allen uncatholischen Prädicanten, scharff vorgenommenes Examen und Tortur, Worinnen Sie (Krafft deren unwidersprechlichen Zeugnussen der H. Schrifft, des H. Augustini, des Luthers und Augspurgischen Confeßion) endlich aus Noth getrungen, bekennen müssen …; In zwey Theil ordentlich abgetheilet, mit einer, an gehörigem Orte, einverleibten Lebens-Beschreibung Lutheri und Melanchtonis, nebst beygefügtem gründlichen Bericht von der öffters umgegossenen Augspurgischen Confeßion, sambt einer weitläufftig ausgeführten, sehr merckwürdigen Vorred … Nach verschiedenen unrichtigen Nachdrucken, von dem Authore mit vielem nöthigen Zusatz, einigen raren Kupffern, und kurtzen Anhang, diese Edition betreffend, verbessert und selbst corrigiret. Strasburg, D. Lerse 1726. Kl.-8° (15,5 x 10 cm.). [34] Bl., CCCCLXX, 618 S. mit doppelblattgr. gestoch. Frontispiz und doppelblattgr. Titel in Rot und Schwarz. Lederband der Zeit.
Hayn-Got. IV, 327. Jantz 2658. Seebaß/Edelmann I, 1091 und II, 949. VD18 14770040. Wetzer-Welte XII, 1285 f. – Hauptwerk des elsässischen Theologen, der wegen seiner scharfen Auseinandersetzungen mit dem Protestantismus auch in katholischen Kreisen umstritten war. – „Sehr derbe, oft unflätige antilutherische Schmähschrift“ (Hayn-Gotendorf). – „Erstaunlich belesen und in den Schriften seiner Gegener ‚trefflich orientiert‘, sammelt Weislinger ’zunächst ein großes Arsenal aller möglichen, meist aus dem Zusammenhang gerissenen Spott- und Schimpfreden und derbe Angriffe Luthers (und mehrerer anderer lutherischer oder reformierter ‚Praedikanten‘) auf das Papsttum, um sie zu widerlegen, bzw sie an Grobheit zu übertrumpfen. … Eine Menge Sprichwörter, Redensarten und volkstümliche Reimereien sind eingestreut, auch öfters deutsche Verse (oder gereimte Übersetzungen) Weislingers, die machmal derbkomische Parodien auf Lutherische und andere Lieder sind“ (A. Seebaß). – „It is characteristic for the author that the Foreword is 470 pages long. In this controversialist, immoderation in content as well as extent reaches ultimates, his longest and most wildly vituperative ‚pamphlet‘ filling 4 thick volumes. The present briefer work was his best known, it first appeared 1717“ (Jantz). – Kapital und Fuß mit Fehlstellen, vorderes Gelenk angeplatzt, Schließen fehlen, wie in anderen bekannten Exemplaren sind hier keine zusätzlichen Kupfertafeln beigebunden, das Register ist vor der Vorrede eingebunden, Titelblatt unten knapp beschnitten, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Barockliteratur, Gegenreformation, Protestantismus, Reformation |
240,-- | ![]() |
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| (Wagner, Franz und Bernhard Lanz). Leben und Tugenden Eleonorae Magdalenae Theresiae, Römischen Kayserin. Wien, Wolfgang Schwendimann 1721. Kl.-8° (16,5 x 10,5 cm.). [8] Bl., 367 S. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher Rückenvergoldung.
De Backer-Sommervogel VIII, 10. Holzmann-Bohatta VI, 6349. Oettinger 175. VD18 11395494. – Erste deutsche Ausgabe der 1720 beim gleichen Verleger in Latein erschienenen Biographie der Gattin von Leopold I. – Rücken etwas berieben, Exlibris, gutes Exemplar. Schlagwörter: Austria, Austriaca, Biographie, Biography, Österreich, Wien |
140,-- | ![]() |
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| Nimrod (d. i. Charles James Apperley). The life of John Mytton, Esq., of Halston, Shropshire … With notices of his hunting, racing, shooting, driving, and extravagant exploits. Second edition, reprinted with considerable additions from the New Sporting Magazine. London, Rudolph Ackermann 1837. Gr.-8° (24 x 15,5 cm.). IX, (1), 206 S., [1] Bl. mit 18 handkolorierten Aquatinta-Radierungen nach H(enry) Alken und T(homas) J. Rawlins. Weinroter genarbter Maroquin-Lederband der Zeit mit 5 Zierbünden, goldgepr. Rückentitel, figürlicher Rückenvergoldung, dreifachen Deckel-Filetten, Innenkantenvergoldung und Goldschnitt (Orig.-Leinenbezug mit goldgepr. Deckelillustration beigebunden).
Abbey, Life 385. Tooley 68. Schwerdt I, 38 f. – Zweite Auflage des zuerst 1835 erschienenen Werks, gegenüber dieser um 6 Tafeln vermehrt. Die schönen Tafeln in prächtigem leuchtenden Kolorit zeigen überwiegend Jagd- und Reitszenen. – „A most valuable and important book for the sporting life of a period, aptly described by Newton as ‚a biography of a real man that reads like a work of fiction“‘ (R. V. Tooley). – Kapital geringfügig berieben, Exlibris, sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Handeinband. Schlagwörter: Caricatures, Einbände, Einbandkunst, Equestrian sports, Hunting, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Jagd, Karikatur, Pferde, Reitsport, Sport |
450,-- | ![]() |
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| Caillard, Paul Les chiens d’arrêt. Races anglaises. Dressage, hygiène du chenil, avec douze aquarelles, dessinées d’après nature par Olivier de Penne et cinquante vignettes par O. de Penne et P. Tavernier. Paris, J. Rothschild 1890. Quer-Folio (37 x 49 cm.). Portfolio, VIII, 148 S. mit Titel in Rot und Schwarz und 50 Vignetten sowie 12 montierte chromolithogr. Tafeln (27,5 x 19,5 cm.) mit Deckblättern. Halbleinenmappe der Zeit.
Thiébaud 147. – Erste Ausgabe. Eines von 1650 num. Exemplaren; mit eigenhändiger signierter Widmung von P. Caillard „Offert au proprietaire de plus beau chien esposé à Chalamont … 14 Juillet 1893 Paul Caillard“. – Die schönen Tafeln nach Aquarellen zeigen die englischen Jagdhunde: I. Young Duke II, Setter Gordon. – II. Snowdrift, Setter blue Belton. – III. Bob, Setter, blanc et orange. – IV. Ion, Setter irlandais. – V. Paris, Pointer. – VI. Boss II., Pointer, mâle. – VII. Doll, Pointer, blanc et citron (femelle). – VIII. Major-Done, Curly-Retriever. – IX. Dash V., Sussex Spaniel (et) Bustler, Clumber Spaniel. – X. Busy, Spaniel coker (et) Minnie, Spaniel coker (et) Signal, Water Spaniel. – XI. Beauty, Beagle (et) Cloudy, Beagle (et) Gamester, Beagle (et) Countness, Beagle. – XII. Lion, Chien de Nuit. – Mappendeckel angestaubt, Schließ-Bänder fehlen, Textblätter und Trägerkartons teils etwas braunfleckig, sonst gut erhalten und vollständig. Schlagwörter: Dogs, Hunde, Hunting, Jagdhund, Kynologie, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
1.200,-- | ![]() |
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| Spinola – Speculum Germaniae, Oder: New polierter Teutscher Spiegel. Darinnen das hochgeehrte Königreich Teutschland, mit dem Römischen Käyserthumb, vnd im Namen der Catholischen, seinen gegenwärtigen betrübten Zustand selbsten offenbaret, hertzlich beklaget, vnd nach dem werthen Frieden flehentlich seufftzet. II. Spanisch Feldgeschrey / in der Chur Pfaltz erschollen / Oder: Auffrichtiger Discurs, vnd wolgegründte Considerationes vnnd Abläynungen/ deren publicirten Motiven, warumb dem Marches Spinola, eines grossen Theils der Churfürstlichen Pfaltz / sich zubemächtigen/ ohne widerstand also nachgesehen worden. III. Spinolischer Friedens-Vnfried / Das ist: Hochnotwendige trewhertzige Warnung: Was alle Evangelische Ständ / wegen dessen zwischen dem Marches Spinola vnd Marggraf Joachim Ernsten zu Brandenburg / [et]c. geschlossenen InterimsFrieden halben / in fleissige Obacht zu nemen: vnd was sie von besagtem Spinola ferrner unaußbleiblich zugewarten: auch sich zu dem Spanier vnd seinen Adhaerenten hinfüro eigentlich zugetrösten nnd zuversehen haben. Ohne Ort und Druck (Prag ?) 1621. 8°. 134 S., [1] Bl. Moderner Pappband.
Hohenemser, Discursus S. 79. VD17 23:233514Y. – Wichtige Streit-Schrift über den Einfall Ambrogio Spinolas mit Truppen der Liga in die Pfalz und seinen Interims-Frieden mit den Unionsführern Johann Ernst v. Brandenburg und Johann Friedrich v. Württemberg, von dem Friedrich V. ausdrücklich ausgeschlossen war. – Der spanische Heerführer Ambrosio Spinola Doria, Marqués de los Balbases (1569-1630) „zeichnete sich seit dem Jahr 1599 mehrfach in den Diensten König Philipps III. von Spanien aus und unterstützte mit einem Korps von 9000 Mann alter italienischer und spanischer Truppen, nach Art der früheren Condottieri, den Erzherzog Albrecht VII. von Österreich bei der Belagerung von Ostende (1601–1604). Hierauf zum Generalleutnant und Kommandierenden aller in den Niederlanden kämpfenden spanischen Truppen ernannt, stand er seit 1605 dem Prinzen Moritz von Oranien in Flandern gegenüber; doch vermochte keiner der beiden einen wesentlichen Vorteil zu erlangen. Im Jahr 1620 von Spanien zur Unterstützung des Kaisers Ferdinand II. gegen die protestantischen Reichsfürsten abgesandt, drang er im August an der Spitze von 23.000 Mann in die Kurpfalz ein und eroberte viele Städte, wurde aber im Jahr 1621 in die Niederlande berufen, wo er wieder gegen Moritz kämpfte“ (Wikipedia). – Exlibris, stellenweise alte Anmerkungen im Blattrand und leicht braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur, Dreissigjähriger Krieg, Geschichte, Militaria |
400,-- | ![]() |
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| (Honsell, Max, Vorwort). Der Rheinstrom und seine wichtigsten Nebenflüsse von den Quellen bis zum Austritt des Stromes aus dem deutschen Reich. Eine hydrographische, wasserwirthschaftliche und wasserrechtliche Darstellung mit vorzugsweise eingehender Behandlung des Deutschen Stromgebietes. 2 Bände (Text und Karten). Berlin, Ernst & Korn 1889. Folio (36,5 x 28 cm.) und Quer-Folio (37,5 x 56 cm.). XXXII, 359, (1) S. mit 97 Tabellen; Titelblatt und 22 farblithogr. Karten und Profilplänen. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und goldgepr. Wappen und Orig.-Leinen-Flügelmappe.
Von leichten Gebrauchs- und Altersspuren abgesehen, sehr gut erhalten. Schlagwörter: Hydraulic, Hydraulik, Hydrotechnik, Rhein, Wasserbau |
180,-- | ![]() |
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| Alt, Otmar. Der (Pucfant). 9 farbige Linolschnitte mit einem Vorwort von Sybil Gräfin Schönfeldt und Kindertexten zu den Linolschnitten von Otmar Alt. Braunschweig, Verlag Galerie Schmücking (1972). Gr.-4° (31,5 x 32,5 cm.). [20] Bl. mit 9 Orig.-Farblinolschnitten. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband in Pappschuber.
Eines von 400 num. Exemplaren (Gesamtauflage 450 Exemplare); im Druckvermerk von O. Alt signiert und zusätzlich mit eigenhändiger signierter Widmung und kleiner Bleistift-Zeichnung von O. Alt „für Christina Huber von Karl Otto Huber, Otmar Alt 74“. – Abstraktes Pop Art-Bilderbuch mit kleinen Märchen von sieben- bis vierzehnjährigen Kindern zu den Linolschnitten von Alt. Den Namen des Fabeltiers, welcher auf dem Titel vom Künstler bildlich dargestellt ist, hat die zwölfjährige Clementine erfunden. – „Otmar Alt gehört zu den wenigen, die noch einmal eine eigene und eigentümliche Welt haben entstehen lassen, und nach Gesetzen, die wie immer in solchen Fällen nur der Maler weiß, erkennt man sie auf den ersten Blick und erkennt sie immer wieder. Das mag an Alts Methode der Präsentation liegen: er hat Farben und Formen, hat das Malbare reduziert auf Chiffren der Heiterkeit, Symbole des Sichtbaren, die bei aller Simplizität so differenziert, vieldeutig und vielschichtig sind, daß sie von Kindern und Erwachsenen verstanden werden. Von den Kindern, weil Alts Bilder durch das listenreiche und anmutige Spiel von Ähnlichkeit, Versteck und Verwandlung wie kaum etwas anderes dazu reizt, mitzuspielen, Verborgenes zu entdecken; Triumphe des Bestimmens und Benennenes zu feiern, Wörter, Gedanken, Gestalten und Geschichten aus dem Bild springen zu sehen. Phantasie entfaltet sich an Phantasie“ (S. Gräfin Schönfeldt). – Rücken etwas aufgehellt und leicht berieben, gutes Exemplar. Schlagwörter: Künstlerbilderbücher, Nummerierte Bücher, Pop art, Signierte Bücher |
280,-- | ![]() |
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| Musäus, (Johann Karl August). Rübezahl, der Herr des Riesengebirges. Deutsche Volkssagen von Musaeus. Bearbeitet von Hans Fraungruber. Bilderschmuck von Hans Schwaiger und Jos(ef) J. Loukota. Wien und Leipzig, Gerlach & Wiedling o. J. (1907). Kl.-8°. 118 S., [1] Bl. mit 82 teils farb. u. ganzs. Illustrationen. Illustr. Orig.-Leinenband. (Gerlach’s Jugendbücherei, Band 18).
Heller 18. Nebehay, Gerlach 18. Ries 696, 1 u. 876, 1. – Erste Ausgabe. – Zeitgenöss. Widmung gegenüber dem Titelblatt, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Jugendstil, Märchen u. Sagen, Rübezahl |
70,-- | ![]() |
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| Antes, Horst. Geh durch den Spiegel. Bilder aus Florenz und Rom. Köln, Galerie Der Spiegel (1963). Folio (38 x 26 cm.). [22] S. mit 7 (4 doppelblattgr., 6 farbigen) Orig.-Lithographien, davon 1 auf dem Umschlag. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag mit Klarsicht-Schutzumschlag. (Geh durch den Spiegel, Folge 36).
Lutze 225-231. – Eines von 250 Exemplaren. – Mit einem Brief an Horst Antes von H.A.P. Grieshaber als Vorwort. – Horst Antes erhielt 1962 ein Stipendium für die Villa Romana in Florenz und 1963 für die Villa Massimo in Rom. „Die in Florenz und Rom entstandenen Bilder wurden im Mai 1963 in der Galerie Der Spiegel gezeigt und sind in diesem Katalog abgebildet. Die Platten zu den 7 Lithos wurden von Horst Antes in Rom gezeichnet und bei Eugen Natz in Karlsruhe gedruckt.“ – Der Klarsicht-Schutzumschlag mit Randläsuren, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Nummerierte Bücher |
200,-- | ![]() |
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| Schmick, J(acob) Heinrich. Der Mond. Eine Studie. Leipzig, Alwin Georgi o. J. (1880). 8°. [2] Bl., 68 S. mit 4 Holzschnitten im Text und 3 getönten lithogr. Tafeln. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel.
Nicht in Houzeau-Lancaster. – Einzige Ausgabe, selten. – Jacob Heinrich Schmick (1824-1905), war Professor und Ehrenmitglied der Görlitzer „Naturforschenden Gesellschaft“. – Die Tafeln mit einer Darstellung des Mondes „während der Dauer seiner Pendelbewegung“. – Rücken etwas aufgehellt, Stempel einer Schloss-Bibliothek auf dem Titelblatt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Astronomie, Astronomy |
120,-- | ![]() |
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| Groebli, René. Das Auge der Liebe. 30 Photos. Rita, in Erinnerung, 1923-2013. (Mit einem Essay von Walter Gort Bischof). Zürich, Sturm & Drang (2014). Quer-Gr.-8°. [21] Bl. mit 30 Duotone-Tafeln, 1 Blatt (engl. Text). Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag und Japanpapier-Schutzumschlag.
Vgl. Auer 350. Bertolotti 148 f. (engl. Ausgabe). Heidtmann 10450. Koetzle 176. Schweizer Fotobücher 169 ff. – Reedition der Originalpublikation von 1954 mit fünf zusätzlichen Fotos und einem Text von Birgit Filzmaier. Eines von 1000 Exemplaren; von René Groebli auf dem Titelblatt signiert. – „Seine Fotografien im Halbdunkel, in Bewegung oder bei Gegenlicht lud hier die intime, narrative Bildserie einer Frankreichreise mit seiner jungen Frau Rita mit einer für die 1950er-Jahre geradezu provozierend lyrisch-erotischen Spannung auf“ (T. Koenig in Schweizer Fotobücher S. 171). – „Eroticism and narrative tension are evident in ‚Das Auge der Liebe‘ (The Eye of Love; 1954), by the Swiss Photographer René Groebli. The subject of the work is love. On the cover, the woman lying on a bed with her body and face pushed into the sheets seems to have the intelligent complexity of a character in an Ingmar Bergman film. Inside the book, once again as in a film, the scenes unfold one by one, telling the story of an amorous encounter; a woman goes upstairs, undresses, makes love, remains alone, then gets dressed again in front of the mirror. Finally she is seen sitting alone in a café, with the rose that her partner has given her“ (A. Bertolotti). – Tadellos. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Nummerierte Bücher, Photography of the nude |
200,-- | ![]() |
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| Borchert, Wolfgang. Laterne, Nacht und Sterne. Gedichte um Hamburg. Hamburg, Hamburgische Bücherei (1946). Kl.-8° (17,5 x 12,5 cm.). 19 S. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Kosch I, 791. – Erste Ausgabe der ersten Veröffentlichung. – Rücken etwas berieben, Umschlag im Rand etwas gebräunt, zeitgenössische Widmung auf dem Vortitel, gutes Exemplar. Schlagwörter: Erstlingswerk, Lyrik |
140,-- | ![]() |
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| Lissitzky – Holitscher, Arthur, Edwin Redslob und David Sterenberg (Vorworte). Erste Russische Kunstausstellung, Berlin 1922. Galerie van Diemen. Berlin, Verlag Internationale Arbeiterhilfe 1922. Gr.-8° (23 x 14,5 cm.). 31 S. und 54 Abbildungen auf 23 Tafeln. Typographisch gestalteter Orig.-Kartonumschlag (von El Lissitzky).
Bolliger, Dokumentations-Bibliothek III, 20 und VI, 677. Lissitzky-Küppers S. 5 f. und Tafel 65 (Entwurf des Umschlags). Rowell/Wye 404 und S. 197. – Katalog der ersten Kunstausstellung der russischen Avantgarde in Westeuropa. Mit einem Verzeichnis der 593 Exponate u. a. von Altman, Burljuk, Chagall, Gabo, Iwanow, Lissitzky, Malewitsch, Pevsner, Puni, Rodtschenko, Rosanova, D. Sterenberg, Tatlin. – „Der Beauftragte des Volkskommissariat für Bildung und Kunst schreibt im Vorwort des Katalogs „Mit dieser Einführung verfolgen wir den Zweck, Westeuropa alles zu zeigen, was geeignet ist, über die schöpferischen Errungenschaften der russischen Kunst in den Kriegs- und Revolutionsjahren Aufschluss zu geben…“.“ (Hans Bolliger). – Rücken und Gelenke etwas berieben, Umschlag angestaubt und leicht braunfleckig, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Avantgarde, Constructivism, Expressionisme, Expressionismus, Konstruktivismus |
1.600,-- | ![]() |
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| Jünger, Ernst. Autor und Autorschaft. Stuttgart, Klett-Cotta (1984). 8°. 277 S. OLn. mit OU.
Des Coudres / Mühleisen B 85. W.-G.² 142. – Erste Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung von E. Jünger „Für Inge und Walter Münch Ernst Jünger“. – W. Münch (1911-1992) war von 1955 bis 1988 Richter am Verfassungsgerichtshof für das Land Baden-Württemberg in Stuttgart. – Schutzumschlag am Rückendeckel mit geklebtem Einriss, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
120,-- | ![]() |
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| Schoppe (Scioppius, Scioppio), Kaspar. Drey hailsame Tractätlein. Das Erste, genant Die auffmunterung der Protestirenden im Reich. Das Ander: Demütigung derselben Protestanten, mit verweiß und darthuung jrer in Religion un Glaubens Sachen, brauchenden vermeßnen Sicherheit, auch stolzen hochtragenden Gemüts. Das Dritt: Gründtlicher Bericht, von deß Luthers und seiner Lehr Authoritet und Ansehen. 3 Teile in 1 Band. Graz, Georg Widmanstetter 1609. Gr.-8° (20,5 x 15,5 cm.). [6], [19], [122], [67] Bl. mit großem Wappen-Holzschnitt verso Titel. Halblederband des 18. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.
Dünnhaupt 3749, 34. Graff 262. NDB XXIII, 475 ff. VD17 23:280656Y. – Erste Ausgabe dieser seltenen gegenreformatorischen Schriften. Am Schluß eine Bibliographie „Verzaichnus, auß was Büchern unnd Trücken wir Lutheri Wort genommen“. – Der Späthumanist K. Schoppe (1576-1649) „gelangte als Teilnehmer einer ksl. Gesandtschaft … über Ferrara nach Rom, wo er bis 1607 blieb. Er betreute prot. Adelige, traf in Neapel den eingekerkerten Tommaso Campanella und begann eine bis 1619 dauernde Kontroverse gegen seine ehem. Glaubensgenossen. Während er mit Justus Lipsius freundschaftlich korrespondierte, griff er den zuvor von ihm verehrten Leidener Philologen Joseph Justus Scaliger (1540–1609) in polemischer Weise an. 1608 nahm S. am Regensburger Reichstag teil; er engagierte sich für die kath. Liga und wurde von Ehzg. Ferdinand 1609 nach Rom geschickt, um den Papst für das Projekt zu gewinnen. Dieser beauftragte S. mit einer Erwiderung auf die Angriffe Kg. Jakobs I. von England gegen die päpstl. Zweigewaltentheorie“ (K. Jaitner in NDB). – Rücken etwas berieben, Titelblatt im Rand etwas fleckig, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Gegenreformation, Reformation, Theologie |
380,-- | ![]() |
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Einträge 51–100 von 3956
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