Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Kurth, L(udwig). Illustrirtes Kochbuch für bürgerlichen Haushaltungen, wie auch für die feine Küche. 9. vermehrte Auflage. Leipzig, Literarisches Institut (Adolph Niedergesaeß) 1879. 8°. XXIV, 760 S. mit gefalt. lithogr. Frontispiz, Titelvignette und 102 Holzstich-Illustrationen. Blindgepr. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel.
Bitting 266. Weiss 2185. – Zuerst 1858 erschienenes Kochbuch. L. Kurth war Hofkoch des Fürsten zu Putbus und später Leiter einer Kochschule in Berlin. Das schöne Frontispiz zeigt die „Küche im Königlichen Schloss zu Berlin“. – Kanten leicht berieben, zeitgenöss. Besitzvermerk, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Kochbücher |
50,-- | ![]() |
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| Janosch (d. i. Horst Eckert). Gemälde & Grafik. Wilhelm-Busch-Museum Hannover, 19.10.1980 – 11.1.1981. Stadt- und Schifffahrtsmuseum Kiel, 15.2. – 19.4.1981. Stadtgeschichtliches Museen Nürnberg, Dürerhaus, 1.5. – 28.6.1981. Gifkendorf, Merlin-Verlag (1980). 4° (24 x 19 cm.). 95 S.mit zahlr. farbigen Abbildungen und 1 signierter und nummerierten Orig.-Farbradierung (″Kleine Hochzeitsmappe“, Blatt III, 11 x 13 cm.). Orig.-Pappband.
Eines von 175 num. Exemplaren der Vorzugsausgabe (Gesamtauflage 300 Exemplare); mit 1 signierten Farbradierung von Janosch. – „Janosch wurde 1931 im oberschlesischen Zabrze, damals Hindenburg, geboren und lebt seit 1980 auf Teneriffa. Über 200 Kinderbücher und zahlreiche Bücher für Erwachsene sind von ihm erschienen. Die meisten davon wurden in andere Sprachen übersetzt. Janosch erhielt im Laufe der letzten Jahrzehnte wiederholt Preise, darunter auch den Deutschen Kinderbuchpreis, den Panama-Orden und das Deutsche Bundesverdienstkreuz. Von 2013 bis 2019 antwortete Janosch einmal wöchentlich mit Bild und Text auf eine zeitaktuelle Frage im ZEIT-Magazin. Die Zusammenarbeit zwischen Janosch und dem Merlin Verlag begann im Jahr 1977 mit Janoschs Teilnahme an Merlins legendärer Volkslieder-Edition“ (Merlin Verlag). – Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Nummerierte Bücher, Original-Graphik, Signierte Künstler-Graphik, Vorzugsausgaben, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
320,-- | ![]() |
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| Koch, Rudolf. Das Blumenbuch. Zeichnungen von Rudolf Koch, in Holz geschnitten von Fritz Kredel. 3 Bände. Leipzig, Insel-Verlag (1929-1930). Gr.-4° (31 x 23,5 cm.). 250, (16) S. mit 250 handkolorierten Orig.-Holzschnitten. Pergamentbände in Pappschuber.
Salter, Kredel 1.11.2 (mit Abb.). Sarkowski 950. Schauer II, 36 (mit Abb.). Nicht bei Rodenberg. – Erste Ausgabe. – Eins von 1000 Exemplaren. Das wohl schönste Blumen- und Kräuterbuch des 20. Jahrhunderts. – Druck der Mainzer Presse von Sommer 1929 bis August 1930, zeitgleich erschien ein geringfügig abweichender Druck der Ernst Ludwig-Presse für die Mitglieder deren Freundeskreises. Die Bildunterschriften und Texte wurden aus der von Kleukens entworfenen Shakespeare-Type gesetzt. Die Handkolorierung besorgte Emil Wöllner, die Namen der Blumen bestimmte Hans Heil. Die Pflanzen sind nach Jahreszeiten und Standorten sortiert. – Sehr schönes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Blumen, Pressendrucke, Wild flowers |
1.200,-- | ![]() |
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| Herder, Johann Gottfried v. Der Cid nach spanischen Romanzen. Mit Randzeichnungen von Eugen Neureuther. Stuttgart und Tübingen, J. G. Cotta 1838. 4° (25,5 x 17,5 cm.). [3] Bl., 238 S. mit illustr. Titel und 75 Holzschnitt-Illustrationen. Schwarzbrauner Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, Rücken- und Deckelvergoldung und Innenkantenvergoldung (signiert: Kostelezki).
Rümann 1443. – Erste illustrierte Ausgabe. – „Das für uns wichtigste Werk Neureuthers aber sind seine Zeichnungen zu Herders ‚Cid‘ … es ist neben Schwinds ‚Freund Hein‘ das erste bedeutende Holzschnittbuch Deutschlands. In diesen Zeichnungen ist das Wesen der Illustration vorbildlich erfaßt, sie bevormunden nicht den Dichter und sind nicht sklavisch vom Text abhängig. Neureuthers Arabesken-Stil war dazu vortrefflich geeignet“ (Rümann, Das illustrierte Buch S. 295 ff.). – „Lieber als den Dichter H. würdigt man den Nachdichter, besonders fremder Volkslieder und des „Cid“ (1802 f.), und den Prosaisten, wobei man neben der rhythmisch und bildhaft überhöhten Prosa (die H. selbst historisch und psychologisch reflektiert und bewußt einsetzt) der Bückeburger Schriften nicht die Prägnanz der frühen und die ausgewogene Mittellage der Weimarer Arbeiten vergessen darf“ (H.-W. Jäger in NDB VIII, 595 ff.). – Nur vereinzelt leicht braunfleckig, sehr schönes Exemplar in einem dekorativen signierten Handeinband. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
200,-- | ![]() |
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| Jahnn – Italiaander, Rolf (Hrsg.). Hans Henny Jahnn. (Festschrift zum 60. Geburtstag). Hamburg-Wandsbek, Hanseatische Druckanstalt (1954). 8°. 64 S. mit 1 mont. Portrait. Orig.-Pappband.
Mit eigenhändiger Widmung von H. H. Jahnn „Für Ursula (Trede) herzlich Henny Weihnachten 1954“. – Mit Beiträgen von Frank Thiess, Hans Wolffheim, Walter Muschg, Gustaf Gründgens, Herbert Ihring, Ludwig Benninghoff, Thomas Mann, Bertolt Brecht, Hans Erich Nossack, Alfred Döblin, Ernst Kreuder, Pascual Jordan, Rudolf Maack, Günther Ramin, Fritz Weißenfels, Peter Huchel und dem Herausgeber. – Die Widmungsempfängerin Ursula Trede (1904-?) war die Mutter von Jahnns Patensohn, dem deutsch-dänischer Komponisten, Cembalisten und Pianisten Yngve Jan Trede (1933-2010). – Gutes Exemplar. Schlagwörter: Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
180,-- | ![]() |
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| Pratchett, Terry and Neil Gaiman. Good omens. The nice and accurate prophecies of Agnes Nutter, witch. Illustrated with line drawings and colour plates by Paul Kidby. London, Dunmanifestin (2019). Gr.-4° (31 x 23,7 cm.). 278 S. mit 20 Farbtafeln und Illustrationen von Paul Kidby. Illustr. Orig.-Pappband in Buch-Kassette in Schlangenleder-Optik.
Eines von 1655 num. Exemplaren; von Paul Kidby signiert. – One of 1655 limited copies. Stunning collectors’ hardback in a snakeskin effect solander box, with metallic red page edges, 20 colour illustrations with additional pencil illustrations. Numbered tipped-in sheet signed by Paul Kidby. – „Working with Terry was a life-enriching experience for me, both professionally and personally. He had so much to say and do, books to write, orang-utans to save, campaigns to wage. His creative energy was irrepressible, always questing and dynamic – brimming over with ideas and plots that needed pinning down. Never one to sit back, Terry had so much that he wanted to achieve, and in the final years, as he was all too aware, there just wasn’t enough time. If I could speak to Terry again, I’d thank him for writing the books that are my greatest source of creative inspiration, and for the belief and encouragement he showed by giving me the fantastic opportunity to illustrate his writing. I’d thank him for the laughs and friendship we shared too. I remember snippets of our conversations about folklore, astronomy, gardening and recipes for nettle soup. We shared an affinity for the chalk downlands where we both lived for a time, the landscape seemed to exert a creative energy for us both. My dog and I tramped many of the ancient drove roads that traverse the grassy backbone of the downs, I knew well the wide skies, the far-reaching views and the leaping hare that he described. Blue butterflies, skylarks, soaring buzzards and harebells in the close-cropped turf were all observed on my walks, and many a flint and fossil weighted my pockets – including the shepherd’s crown“ (Paul Kidby). Schlagwörter: Fantasy, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Phantastik / Utopie, Signed books, Signierte Bücher, Vorzugsausgaben |
500,-- | ![]() |
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| Lennon – Norman, Philip. John Lennon. Die Biographie. Aus dem Englischen von Reinhard Kreissl. München, Droemer 2008. 230 mm x 155 mm. 1021, (1) S. mit 27 Tafeln. Illustr. Orig.-Pappband mit blindgepr. illustr. Schutzumschlag in Pappschuber.
Eines von 333 num. Exemplaren der „limitierten und numerierten Sammler-Edition … im geprägten und veredelten Schmuckschuber, Buchblock mit Rundumfarbschnitt, zweifarbig geprägtem Einband, mit extra breitem Lesebändchen und sonderveredeltem Schutzumschlag“. – „Ein Muss für alle Beatles-Fans: das biographische Meisterwerk über die größte Legende der Popmusik – John Lennon. Philip Norman liefert ein facettenreiches Porträt des Gründers der Beatles, der mit seinen genialen Songs Musikgeschichte schrieb. Eine grandiose Hommage an die Pop-Ikone.“ (Droemer Verlag). – Philip Norman, Jahrgang 1943, war als Musikjournalist u.a. für die Sunday Times tätig. Sein erstes Buch, die Beatles-Biografie SHOUT!, war auf Anhieb ein Bestseller, weitere erfolgreiche Werke über John Lennon, Elton John und Mick Jagger folgten. Norman trat außerdem als Autor von Romanen und Theaterstücken in Erscheinung. Er lebt mit seiner Familie in London. – Unterer Schnitt mit Mängelstempel (Aufhebung der Buchpreisbindung), neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Beatles, Biographie, Biography, Nummerierte Bücher, Pop music, Pop-Kultur, Rock music |
60,-- | ![]() |
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| Mozart, Wolfgang Amadeus. XXX Gesaenge mit Begleitung des Pianoforte. Leipzig, Breitkopf und Härtel o. J. (um 1810). Quer-4° (23 x 33 cm.). 90 S. mit gestoch. illustr. Titelblatt mit Vignette von (W. Böhm) nach Kininger und Musiknoten in Typendruck. Halbleinenband der Zeit. (Oeuvres complettes I, Cahier V, Platten-Nr. 2263).
Haberkamp S. 9 und 409 ff. Hoboken Nr. 701 und 715. RISM A/I M 7317. – Späterer Druck der ersten Ausgabe von 1799. – Beigbunden: Mozart, Wolfgang Amadeus (zugeschrieben). Minna’s Augen aus Blumauers Gedichten für das Pianoforte in Musik gesetzt. Prag, Ernest Schödl o. J. (um 1800). 3 S. mit gestoch Tite. Platten-Nr. E.S.N. 136. – Fälschlich Mozart zugeschriebene Komposition von August Eberhard Müller (1767-1817). Erschien zuerst 1795 bei Günther & Böhme in Hamburg. Vgl. KV Anhang 249 (KV 6 Anh. C 8.09). – Deckel und Kanten berieben, durchgehend braunfleckig. Schlagwörter: Lied, Lieder |
140,-- | ![]() |
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| Rolling Stones – Wyman, Bill und Richard Havers. Bill Wymans Rolling Stones Story. (Übersetzung: Markus Diedrich, Hans Freundl, Werner Horwath, Christian Kennerknecht und Inga-Brita Thiele. Redaktion: Petra Kirchmann und Janette Schroeder). Starnberg, Dorling Kindersley (2002). Gr.-4°. 512 S. mit über 3000 meist farb. Abb. Farbig illustrierter Orig.-Pappband mit farbig illustr. Orig.-Schutzumschlag.
Erste deutsche Ausgabe. – Von Bill Wyman signiert. – „Keith Richards von den Rolling Stones prophezeite einst, dass man die „größte Band der Welt“ nur im Sarg verlassen könne. Doch Bill Wyman, der Bassist und stille Mann im Hintergrund, strafte ihn Anfang der 90er-Jahre Lügen. Da beschloss Wyman, sich nicht mehr das exzessive Leben eines Rock-Musikers anzutun. Er lebt heute bei bester Gesundheit in London, kümmert sich um seine Familie und seine Sammlungen. Seit jeher hat er gesammelt. „Im Krieg lebte ich in London bei meiner Großmutter“, erzählte er kürzlich in München bei einer Pressekonferenz. „Sie besaß großartige Sammlungen von Briefmarken und Münzen und gab sie an mich weiter. Ich hebe alles auf. Für später, nicht für mich, für meine Kinder. Sie werden das brauchen, wenn ich nicht mehr bin. Mein Sohn betreut bereits die Website meiner Sammlung.“ Nun hat er mit Bill Wymans Rolling Stones Story einen wunderbaren und liebevoll gestalteten Bildband über seine Schätze veröffentlicht. Alles, ob Fotos, Instrumente, Eintrittskarten, Autogramme, Fan-Post, Tour-Plakate, Schlüsselanhänger oder Zeitungsausschnitte, hat Bill Wyman dazu aus seinem 35 Jahre langen Leben als Rolling Stone zusammengetragen. Und er lädt ein zu einer sagenhaften Zeitreise von den ersten harten Tagen als Rhythm- und Blues-Combo bis hin zum Gipfel der Popularität. Unterlegt ist das Ganze mit hunderten von Kommentaren von Experten, Freunden, Fans und Familienangehörigen. Nichts wird verklärt, nichts ausgelassen, ob Drogenexzesse, Frauengeschichten oder Steuervergehen — Wymans offene, mit sich selbst ehrliche Art sowie sein Humor lassen dieses Buch zu einer aufregenden (Pop-)Kulturgeschichte der letzten vier Jahrzehnte werden. Ein Muss nicht nur für Rolling-Stones-Fans!“ (Teresa Pieschacón Raphael). – Sehr gutes Exemplar. – First German edition; signed by Bill Wyman. Schlagwörter: Pop music, Pop-Kultur, Popmusik, Rock music, Rolling Stones, Signed books, Signierte Bücher |
320,-- | ![]() |
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| Fibel – Brinkmann, Wilhelm. Erste Fibel. Hilfsbüchlein beim Unterricht im Schreib-Lesen. Nach den Grundsätzen der Lautlehre und Rechtschreibung bearbeitet. Mit Bildern (von Joseph Correggio und Ludwig Richter). 3. Auflage. Gütersloh, C. Bertelsmann 1906. 8°. [2] Bl., 93, (1) S. mit 52, (30 chromolithogr.) Illustrationen. Halbleinenband der Zeit.
Bilderwelt 1941. May/Schweitzer 109 (spätere Ausgabe mit dem Titel „Fibel für die Grundschule“). Ries 477, 2 (9. Aufl. von 1913). – „Erlebnisunterricht und Lautlehre sind die didaktischen Leitlinien dieser Fibel. Lesenlernen heißt Verbinden von Lauten zu sinnvollen Worten und Sätzen. Diese abstrakte Denkleistung bettet die Fibel in dramatische Szenen ein, in der die Laute nicht nur Zeichen, sondern Aktanten sind und so für das Kind anschaulich sichtbar werden. „‚I‘‚ ruft das Kind, wenn es sich schmutzig gemacht hat; ‘’I“ kräht der Hahn und die Hühner picken und die Stacheln des Igels sehen so aus wie der Buchstabe selber“ (May/Schweitzer). _ Der Frankfurter Maler J. Correggio (1870-1962) hat 1910 auch eine Frankfurter Fibel ausgestattet. – Einband etwas berieben und fleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Fibeln, Schul- und Lehrbücher |
60,-- | ![]() |
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| Fibel – Dietlein, (Hermann) Rudolf. Des Kindes erstes Lesebuch. illustrierte Fibel mit farbigen Bildern. Auf Grundlage des innig verbundenen ersten Anschauungs-, Sprech-, Schreib-, Lese- Unterrichts für Schule und Haus. 6. nach der neuen Rechtschreibung umgearbeitete Auflage. Esslingen und München, J. F. Schreiber o. J. (ca. 1912). 8°. Titel, 111 S. mit teils farblithogr. Illustrationen (von Paul Krieger). Illustr. Orig.-Pappband.
Bilderwelt 1942 (dieses Exemplar). May/Schweitzer 77 und 77 a (5. Auflage). Vgl. Ries 661, 2 und 3 (andere von H. R. Dietlein bearbeitete Fibeln „Erstes Schulbuch…“ Gera und Leipzig 1903 und „Deutsche Fibel“ Gera und Leipzig 1904). – „Die 1. Auflage erschien 1893, die 5. allerdings 1909, also in der Blütezeit des Jugendstils. Damit erweist sich diese Fibel als extrem „altmodisch” und konservativ, die abgebildete Küche ist fast noch biedermeierlich. Vermutlich durch den wirtschaftlichen Zwang, vorhandene Druckformen immer wieder auszunutzen, wurde den Kindern das optische Weltbild einer früheren Generation aufgezwungen“ (A. Petri in Bilderwelt). – „Dietleins Fibel steht an der Grenze zwischen aufklärend-anschauender Fibel und erlebnisbestimmter-kindertümlicher Fibel. In Aufmachung und Illustration trägt sie schon der kindlichen Neugier, Spiel- und Bilderlust Rechnung. Inhaltlich und sprachlich jedoch ist sie aufklärerisch-enzyklopädistisch, ist ein Lehrbuch und nicht zur Unterhaltung und zum Spiel gedacht. Sie enthält lange, alphbetisch geordnete Wortlisten und die erster Lesestücke sind stark gekürzte und vereinfachte Lexikonartikel. Der Kaiser ist zwar mit einem idealisierendem Porträt dargestellt, hat aber ansonsten nur die Funktion den Diphtong AI einzuführen; die Zeit der Kaiserbegeisterung in der Fibel war noch nicht gekommen“ (May/Schweitzer). – Einband etwas berieben und angestaubt, vorderes Innengelenk angeplatzt, Name auf dem Vorsatz, das letzte Blatt und der hintere freie Vorsatz im oberen weißen Rand mit Fraßspuren, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Erstleseunterricht, Fibeln, Schul- und Lehrbücher |
60,-- | ![]() |
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| Fibel – Gärtner, Emil und Eduard Gerweck (Hrsg.). Kinderfibel. Bühl, Konkordia (1943). Gr.-8°. 96 S. mit 73 farbigen Illustrationen von Karl Geitz. Illustr. Orig.-Halbleinenband.
May-Schweitzer 137. Vgl. Waldschmidt 117 (Ausg. von 1942 mit Abb.). – Erschien zuerst 1935. – „Die Leselernmethode dieser Fibel ist eine Mischung aus analytisch-synthetischer Methode und Ganzheitsmethode… Politisch zählt diese Fibel zu den weniger militanten Erstleseschriften. Zwar tragen alle Jungs die braunen Hemden der Hitlerjugend, aber auf allzu starke Propaganda hat man verzichtet. Textlich basiert die Fibel zum großen Teil auf Kinderliedern und Reimen, die fast alle traditionelles Fibelgut sind“ (May/Schweitzer). – Einband leicht braunfleckig, papierbedingt etwas gebräunt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Fibeln, Schul- und Lehrbücher |
60,-- | ![]() |
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| Fibel – Zimmermann, Otto. Hansa-Fibel. Erstes Lesebuch für Hamburger Kinder. Ausgabe K I. 8. Auflage. Braunschweig und Hamburg, Georg Westermann 1926. 8°. Titel, VIII, 104 S. mit farbigen Illustrationen von Eugen Osswald. Illustr. Orig.-Halbleinenband.
Vgl. Bilderwelt 1962. May-Schweitzer 103 (mit 3 Abb.). Müller 82. Ries 762, 24. Waldschmidt 90 (mit Abb. S. 51). – „Die „Hansa-Fibel“ ist ein Meilenstein deutscher Fibelgeschichte. Sie ist Vorbild für eine Vielzahl anderer Fibeln geworden. Sie hat Figuren, Typen, Motive und Szenen geschaffen, die immer wieder aufgegriffen und variiert worden sind. Die Fibel spiegelt die aufgeklärte und psychologisch bewußte und geschulte Pädagogik der zwanziger Jahre wieder. Ursprünglich für die Hamburger Schulen konzipiert fand sie in ganz Deutschland Verbreitung und Nachahmung“ (May-Schweitzer). – „Nach Zimmermann soll die Fibel sowohl für den Synthetiker als auch den Analytiker zu gebrauchen sein. Der letzte möge die ersten Seiten überschlagen… Daß die Bilder nicht nur der Lautvermittlung dienen sollen, sondern auch den Kindern Spaß und Freude machen werden, sieht man ihnen an“ (Havekost-Klattenhoff C-22). – Sehr gutes Exemplar der berühmten Fibel. Schlagwörter: Fibeln, Hamburg, Schul- und Lehrbücher |
60,-- | ![]() |
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| Fibel – Zimmermann, Otto. Westermanns Groß-Berliner Fibel. Erstes Lesebuch für die Kinder Groß-Berlins. Sütterlin-Ausgabe M. Braunschweig, Berlin, Hamburg, Georg Westermann 1935. 8°. Titel, VIII, 90 S. mit farbigen Illustrationen von Eugen Osswald. Illustr. Orig.-Halbleinenband.
Bilderwelt 1967. Vgl. May-Schweitzer 103. Müller 82. Ries 762, 24. Waldschmidt 90 (alle „Hansa-Fibel“). – Zuerst 1914 unter dem Titel „Hansa-Fibel. Erstes Lesebuch für Hamburger Kinder“ erschienene Fibel. – „Die „Hansa-Fibel“ ist ein Meilenstein deutscher Fibelgeschichte. Sie ist Vorbild für eine Vielzahl anderer Fibeln geworden. Sie hat Figuren, Typen, Motive und Szenen geschaffen, die immer wieder aufgegriffen und variiert worden sind. Die Fibel spiegelt die aufgeklärte und psychologisch bewußte und geschulte Pädagogik der zwanziger Jahre wieder. Ursprünglich für die Hamburger Schulen konzipiert fand sie in ganz Deutschland Verbreitung und Nachahmung“ (May-Schweitzer). – „Nach Zimmermann soll die Fibel sowohl für den Synthetiker als auch den Analytiker zu gebrauchen sein. Der letzte möge die ersten Seiten überschlagen… Daß die Bilder nicht nur der Lautvermittlung dienen sollen, sondern auch den Kindern Spaß und Freude machen werden, sieht man ihnen an“ (Havekost-Klattenhoff C-22). – Die Deckel-Illustration zeigt den Berliner-Bären als Schüler vor dem Brandenburger Tor. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Berlin, Fibeln, Schul- und Lehrbücher, Westermann |
75,-- | ![]() |
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| Freud, Sigm(und). Die Traumdeutung. 3. vermehrte Auflage. Leipzig und Wien, Franz Deuticke 1911. Gr.-8° (22,3 x 15,5 cm.). IX, (1), 414 S., [2] Bl. Orig.-Leinenband mit Jugendstil-Ornamentik.
Carter/Muir, PMM 389. Garrison-Morton 4980. Grinstein 277. – Mit dem Motto nach Virgil auf dem Titelblatt: „Flectere si nequeo superos, acheronta movebo“ (″Wenn mich der Himmel nicht hört, dann ruf’ ich die Hölle zur Hilfe“). – „Die Traumdeutung“, faßte Freud 1909 zusammen, „ist die Via regia zur Kenntnis des Unbewussten im Seelenleben.“ – „Daß von diesem schwer lesbaren Buche noch vor Vollendung des ersten Jahrzehnts eine zweite Auflage notwendig geworden ist, verdanke ich nicht dem Interesse der Fachkreise, an die ich mich in den vorstehenden Sätzen gewendet hatte. Meine Kollegen von der Psychiatrie scheinen sich keine Mühe gegeben zu haben, über das anfängliche Befremden hinauszukommen, welches meine neuartige Auffassung des Traumes erwecken konnte, und die Philosophen von Beruf, die nun einmal gewöhnt sind, die Probleme des Traumlebens als Anhang zu den Bewußtseinszuständen mit einigen – meist den nämlichen – Sätzen abzuhandeln, haben offenbar nicht bemerkt, daß man gerade an diesem Ende allerlei hervorziehen könne, was zu einer gründlichen Umgestaltung unserer psychologischen Lehren führen muß. Das Verhalten der wissenschaftlichen Buchkritik konnte nur die Erwartung berechtigen, daß Totgeschwiegenwerden das Schicksal dieses meines Werkes sein müsse; auch die kleine Schar von wackeren Anhängern, die meiner Führung in der ärztlichen Handhabung der Psychoanalyse folgen und nach meinem Beispiel Träume deuten, um diese Deutung in der Behandlung von Neurotikern zu verwerten, hätte die erste Auflage des Buches nicht erschöpft. So fühle ich mich denn jenem weiteren Kreise von Gebildeten und Wißbegierigen verpflichtet, deren Teilnahme mir die Aufforderung verschafft hat, die schwierige und für so vieles grundlegende Arbeit nach neun Jahren von neuem vorzunehmen“ (Freud aus seinem Vorwort zur zweiten Auflage, das er im Sommer 1908 in Berchtesgaden schrieb). – „Herr Otto Rank hat mir bei der Auswahl der Zusätze wertvolle Dienste geleistet und die Revision der Druckbogen allein besorgt. Ich bin ihm und vielen anderen für ihre Beiträge und Berichtigungen zu Dank verpflichtet“ (Vorwort zur 3. Auflage). – „His book represents the first attempt at a serious scientific study of the phenomenon of dreams, and Freud always regarded it as his greatest effort. (…) It is somewhat fitting that the first year of the twentieth century should witness the publication of Freud’s landmark work probing the human mind. Judged by its originality, impact, and influence, his work ranks as high as any in the history of science“ (Bruno, The Tradition of Science, S. 167 f.). – Einband stärker berieben und angestaubt, Titelblatt mit restauriertem Eckabriss (minimaler Textverlust bei der Verlagsangabe, sonst gut erhaltenes Exemplar im seltenen Verlagseinband). – The cover is heavily scuffed and dusty; the title page has a restored corner tear (minimal loss of text in the publisher’s information); otherwise, this is a well-preserved copy in a rare publisher’s binding. Schlagwörter: Psychologie, Psychology, Traumdeutung |
280,-- | ![]() |
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| Weininger, Otto. Taschenbuch und Briefe an einen Freund. Leipzig, Wien, E. P. Tal & Co. 1919. 8°. [1] Bl., 102 S., [1] Bl. mit 1 Portrait und 1 Brief-Faksimile. Orig.-Pappband.
Ziegenfuss II, 847. – Erste Ausgabe. – Der Wiener Philosoph O. Weininger (1880-1903), der besonders durch sein Hauptwerk „Geschlecht und Charakter“ berühmt wurde und zahlreiche andere Denker seiner Zeit beeinflusste, „entwickelte die Theorie von der psychisch-physischen Bisexualität des Menschen. Neben der Pschologie und Metaphysik der Geschlechter beschäftigt ihn die Psychologie des Genies“ (W. Ziegenfuss). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Briefe, Briefwechsel, Homosexualität, Wien |
60,-- | ![]() |
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| Weininger, Otto. Über die letzten Dinge. Mit einem biografischen Vorwort von Moritz Rappaport. 2. veränderte Auflage. Wien, Wilhelm Braumüller 1907. 8°. XXIII, [1] Bl., 178 S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Jugendstil-Ornamentik.
Ziegenfuss II, 847. – Zweite veränderte Auflage des posthum veröffentlichten Werks; die erste Ausgabe erschien 1904, im Jahr nach Weiningers Freitod. – Der Wiener Philosoph O. Weininger (1880-1903), der besonders durch sein Hauptwerk „Geschlecht und Charakter“ berühmt wurde und zahlreiche andere Denker seiner Zeit beeinflusste, „entwickelte die Theorie von der psychisch-physischen Bisexualität des Menschen. Neben der Pschologie und Metaphysik der Geschlechter beschäftigt ihn die Psychologie des Genies“ (W. Ziegenfuss). – Weiningers Philosophie war stark von Immanuel Kant geprägt, wies aber auch starke antisemitische und misogyne Züge auf. Im Jahre 1903, im Alter von 23 Jahren, nahm sich Otto Weininger in Beethovens Sterbehaus in Wien das Leben. – Sehr schönes Exemplar im dekorativen Jugendstil-Einband. Schlagwörter: Homosexualität, Judaica, Psychologie, Soziologie |
75,-- | ![]() |
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| Moreck, Curt (d. i. Konrad Haemmerling). Führer durch das „lasterhafte“ Berlin. Leipzig, Verlag Moderner Stadtführer o. J. (1931). Kl.-8° (16,5 x 12,3 cm.). 229, (3) S. mit 67 meist ganzs. farbigen Illustrationen von Paul Kamm, Jeane Mammen, Christian Schad, George Grosz, Heinrich Zille u. a. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, goldgepr. Deckel-Illustration (von Paul Kamm) und farbig illustr. Schutzumschlag.
Berlin-Bibl. S. 367. – Erste Ausgabe des berühmten Berlinführers der späten Weimarer Republik. – „Die Gegend um den Alexanderplatz ist in Berlin das Viertel des Abbruchs und Aufbaus. Das Alte wird niedergerissen und das Neue steigt aus dem Boden. Dazwischen gibt es Ruinen. Es gibt Keller verlassener und dem Abbruch überlieferter Häuser, die nachts geheimnisvoll aufleben.“ – „Dieser Bestseller aus dem Jahr 1931 führt den Leser mitten hinein in die pulsierende Metropole Berlin auf dem Höhepunkt der „Goldenen Zwanziger“. Folgen Sie dem Autor bei seinen Ausflügen zu den Hotspots des damaligen Nachtlebens – in sagenumwobene Varietés und Tanzpaläste, in Vergnügungsparks und Kaffeehäuser, in angesagte Bars und Schwulenkneipen, aber auch an die Orte der Prostitution und des Verbrechens“ (Verlagsanzeige zu einem der zahlreichen Nachdrucke). – Zu den Illustratoren zählten Paul Kamm (meist zweifarbig, oft mit Fotomontagen), Christian Schad, Jeanne Mammen (meist farbige), George Grosz, Heinrich Zille u. a. – Konrad Haemmerling (1888–1957) hatte zunächst Prosa veröffentlicht, wandte sich aber Ende der 1920er Jahre der Kultur- und Sittengeschichte zu. – Titelblatt wie meist mit der korrigierten Verlagsangabe. – Der fast immer fehlende Schutzumschlag am Kapital unauffählig restauriert, Stempel-Exlibris, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Berlin, Erotica, Weimarer Republik |
2.200,-- | ![]() |
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| Preces S. Niersis Claiensis Aremeniorum Patriarchae. Viginti quatuor linguis coitae. Venetiis (Venedig), Insula S. Lazari 1837. Kl.-8°. [3], 434 S. mit gestoch. Frontispiz, gestoch. Titel und 1 Kupferstich (Medaille). Dunkelgrüner Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, Romantikervergoldung und Goldschnitt.
Brunet IV, 859. Wetzer/Welke IX, 162. – Dritte Ausgabe des seltenen polyglotten Gebetbuchs. – Mit Gebeten des armenischen Patriarchen und Lyrikers St. Nierses IV (1098-1173, Nersês IV, Klayec`i, genannt Snorhali) in 24 Sprachen, u.a.: Armenisch, Syrisch, Persisch, Russisch, Griechisch, Latein, Italienisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Englisch, Ungarisch, Türkisch etc. – Die Mechitharistendruckerei auf St. Lazaro bei Venedig, war berühmt für ihre Editionen in orientalischen Sprachen. – Sehr gutes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Armenian Church – Liturgy, Armenian rite, Armenien, Gebetbücher, Language and languages, Liturgy, Polyglot, Prayers and devotions, Religion, Theologie, Typographie, Typography |
180,-- | ![]() |
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| Warhol, Andy. Index (book). With the assistance of Stephen Shore, Paul Morrissey, Ondine, Nico. Several photographs by Nat Finkelstein, Christopher Cerf, Alan Rinzler … Factory Fotos by Billy Name. New York, Random House (1967). 4° (28,5 x 22 cm.). [36] Bl., davon 2 gefalt., mit zahlr. Abb. und 10 teils farbigen Pop-Art-Beilagen. Illustr. Orig.-Halbleinenband mit Hologramm-Deckelbild.
Crone 419. Dickel, Künstlerbücher 69 ff. Laub, Spielbilderbücher 313. Slg. Missmahl 868. Papiergesänge S. 43 (mit Abb.). Parr/Badger II, 144-145. Roth, The Book of 101 Books 188 f. – Erste Ausgabe des legendären Pop Art-Buches, hier in der seltenen gebundenen Ausgabe. – Mit allen zehn Faltfiguren und Beilagen: Ritterburg, Ziehharmonika (tönt), Flugzeug, Federscheibe „Andy Warhol’s ’The Chelsea Girls’“, faltbarer Dodekaeder, Folienschallplatte (Lou Reed), Faltnase, Hunt’s Tomato Past-Dose, 8 (4 bedruckte) Abreißzettel mit dem Namenzug Warhols, Luftballon (dieser wie meist mit den angrenzenden Blättern verklebt). – „One of the most important and exuberant Pop art objects ever published. From its … cover to the various pop-ups and … to the stream-of-consciousness photographs by such artists as Billy Name and Nat Finkelstein, it is also one of the ultimate photobooks-as-objects. It is, in addition, the primary Factory photo album, one of the most authoritative biographies of Warhol and a supreme example of the diaristic photographic mode before there was a considered diaristic mode“ (Parr/Badger). – „Das Medium Photographie spielt (in Andy Wahrhol’s Index (Book) in seiner amateurhaften Aneignung durch die Akteure der ‚Factory‘ eine wichtige Rolle: es lieferte Zeichen zur Befestigung des eigenen Lebensgefühls und wurde als Medium auch selbst zum Gegenstand von Warhols Kunst. Die tautologische Darstellung der photographischen Bilder durch die Siebdrucke beziehungsweise den Offsetdruck des Buches erzeugt ein ironisches Echo derselben“ (H. Dickel). – Andy Warhol (1928-1987), Hauptvertreter der Pop-Art, vermittelt die wohl ehrlichsten Aussagen zum „American way of life“ durch seine Kunst der „totalen Dominanz des Kommerziellen, der reinen Sensation, der Trivialisierung und Vulgarisierung“ (Pierre, Lexikon der Pop Art, S. 138). – Sehr gut erhaltenes Exemplar der Luxusausgabe mit dem Hologramm-Einband. Schlagwörter: Konzeptkunst, Photography, Pop-art, Pop-Kultur, Pop-up-Buch |
1.200,-- | ![]() |
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| Macé, Gérard. Éthiopie. Le livre et l’ombrelle. (Avec une citation de Werner Herzog). Cognac, Le Temps qu’il fait (2006). Gr.-8° (24 x 16,5 cm.). 107, (4) S. mit 52 Duotone-Tafeln und 1 signierten Orig.-Photographie (Silbergelatine, 22 x 15 cm.). Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag.
Eines von 30 Exemplaren „h.c.“ mit signiertem Original-Abzug (Umschlag-Foto „Ethiopie, le livre et l’ombrelle“) und signierter eigenhändiger Widmung von G. Macé „Pour Esther Woerdehoff …“. – L’un des 30 exemplaires « h.c. » avec tirage original signé (photo de couverture « Ethiopie, le livre et l’ombrelle ») et dédicace manuscrite signée par G. Macé « Pour Esther Woerdehoff … ». – „Avec Le livre et l’ombrelle (…), nous partons du côté de Lalibela et de la fascinante Eglise éthiopienne, plus ancienne que Rome et Byzance, puisque c’est la deuxième Eglise nationale, précédée de très peu par l’Arménie, au début du quatrième siècle. Et son histoire autonome, sa théologie particulière sont attestées par les manuscrits en guèze, lus inlassablement par un clergé qui vit encore au milieu d’un peuple illettré. L’Ethiopie, pays hautement civilisé, c’est le squelette de Lucy, mais aussi un territoire de déserts et de hautes montagnes qui ensorcelle le voyageur par la force de ses rites et des regards.“ (Fabien Ribery). – „Gérard Macé est né en 1946 a Paris. Aux éditions Gallimard (collection “Le Chemin”, puis collection “Le Promeneur”), il a publie depuis 1974 des proses narratives et poétiques, comme Bois dormant, Le dernier des Egyptiens, la série intitulee Colportage, ou plus récemment Illusions sur mesure. À l’image poétique, il ajoute ’image photographique depuis 1997, comme en témoignent La photographie sans appareil et Mirages et solitiudes, parus aux éditiomns Le temps qu’il fait“ (Editeur). – „Gérard Macé, 1946 in Paris geboren, veröffentlichte ab 1974 zahlreiche Werke, die zwischen Dichtung und Essay stehen. Gegenstand seiner Bücher ist oft die Sprache, sei es die literarische Sprache, sei es die zu entziffernde Sprache der Hieroglyphen (»Le Dernier des Égyptiens«, 1988) oder das Chinesische und seine Kultur. Seit 1997 arbeitet er auch als Fotograf. Macé erhielt 1980 den Prix Femina Vacaresco, 2002 den Prix Roger Caillois und 2008 den Grand Prix de Poésie der Académie française für sein dichterisches Lebenswerk“ (Hanser Verlag). Schlagwörter: Africa, Afrika, Äthiopien, Original-Photographie, Signed books, Signierte Bücher, Signierte Photographie, Vorzugsausgaben, Widmungsexemplar |
320,-- | ![]() |
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| Horvat, Frank. Strip-tease. Exposition à la galerie Dina Vierny – octobre 2001. Paris, Galerie Dina Vierny 2001. Gr.-8° (24,5 x 24,5 cm.). 22 S., [1] Bl. mit 15 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Koetzle, Fotografen A-Z 179. – Von F. Horvat signiert. – 1956 bis 1962 in Pariser Cabarets entstandene Aufnahmen des italienisch-französischen Foto-Künstlers F. Horvat (1928-2020). In twen (Nr. 8, 1960) als einer der „besten Fotografen der Welt“ präsentiert. – Tadellos. Schlagwörter: Cabaret, Signed books, Signierte Bücher |
80,-- | ![]() |
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| Warhol – Wilcock, John. The autobiography and sex life of Andy Warhol. By John Wilcock and a cast of thousands. Photos by (Harry Shunk (and) (János) Kender except where indicated. New York, Other Scenes 1971. 4°. [62] Bl. mit teils ganzs. Abbildungen. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
First edition. – With interviews by John Wilcock with Charles Henry Ford, Nico, Eleanor Ward, Gerard Malanga, Naomi Levine, Viva, Paul Morrisey, Taylor Mead, Marisol, Ultra Violet, Fred Hughes, Lou Reed et al. – Edges slightly rubbed, otherwise well preserved. Schlagwörter: Pop art, Warhol, Andy |
80,-- | ![]() |
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| Lafontaine, Marie-Jo. Babylon babies. Herausgegeben von Bernd Barde. (Texte von: Christine Buci-Glucksmann, Hawa Djabali, Simon Njami, Paul Ardenne, Romuald Hazoumé). Ostfildern-Ruit, Hatje Cantz (2003). 4°. 248 S. mit 96 Farbtafeln. Orig.-Pappband.
„Seit ihrem legendären Auftritt bei der documenta 8 1987 mit der Video-Installation »Les larmes d’acier« (Stählerne Tränen) zählt die belgische Foto- und Videokünstlerin Marie-Jo Lafontaine zu den angesehensten zeitgenössischen Künstlerinnen überhaupt. In ihren neueren Werkeinheiten befasst sie sich häufig mit übergreifenden Themen wie Identität, Stadt, den Erlebnisraum von großen Metropolen, Jugend und Jugendkultur. So auch in ihrer jüngsten Serie »Babylon Babies«, die großformatige Porträtfotos von Jugendlichen vor intensivfarbigen monochromen Hintergründen umfasst. Mit dieser Serie setzt die Künstlerin ihre in den letzten Jahren geschaffene Ikonographie von Kindern und Jugendlichen fort, die jenseits der üblichen Klischees liegen. Die Betrachter werden mit eigenständigen jungen Menschen konfrontiert, deren fotografische Präsentation jedoch jeden Kontext verweigert und deshalb auch offen für Projektionen ist“ (Hatje Cantz). – Tadellos. Schlagwörter: Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie |
40,-- | ![]() |
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| Puttelaar, Carla van de. (Galateas). Tekst / text Rudy Kousbroek. Amsterdam, Basalt Publishers & Van Zoetendaal Collections (2004). 4°. 79, (1) S. mit 34 Farbtafeln. Farbig illustr. Orig.-Pappband.
First edition. – Signed by Carla van de Puttelaar. – „The photography of Carla van de Puttelaar allows the eye to touch the skin on many levels. Through her lens, she makes the viewer aware of the sensitivity and the sensuality of skin, which she examines in detail, without ever forgetting to be aware of the importance of the shapes of the structure that the skin envelopes. The female body has long been her main subject, but in recent years she has also successfully begun to examine the skin and texture of flowers, particularly those on the brink of fading. In them she has discovered the same fascinating sensitivity and sensuality as in her female models. Natural light is one of Carla’s most important tools and assets. She allows it to play around with her subjects and then catches it at its most seductive moment and from that moment on, it is captured for posterity“ (carlavandeputtelaar(dot)com). – In very good condition. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude, Signed books, Signierte Bücher |
100,-- | ![]() |
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| Barbey, Bruno. My Morocco. With texts by and for Jemia and J. M. G. Le Clézio. London, Thames & Hudson (2003). Quer-4° (24,5 x 38 cm.). 184 S. mit 95 Farbtafeln. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
First edition. – „Photography is the only language that can be understood anywhere in the world.“ (Bruno Barbey). – „Throughout Bruno Barbey’s travels, one constant remains – his love for and fascination with Morocco, his homeland. He focuses on the yellow ochre/burnt umber tones of the towns and rural areas to create colour-drenched, strongly graphic images rendered dazzling by Morocco’s scorching light“ (Thames & Hudson). – The French photographer B. Barbey (1941-2020), „is known particularly for his free and harmonious use of color. He frequently worked in Morocco, the country of his childhood. In 1999, the Petit Palais in Paris organized a large exhibition of photographs that Barbey had taken in Morocco during the previous three decades. He received many awards for his work, including the French National Order of Merit. His photographs have been exhibited internationally and are in numerous museum collections“ (magnumphotos(dot)com). – Dust jacket with minor edge damage, otherwise in very good condition. Schlagwörter: Marokko, Naher Osten, Nordafrika, North Africa |
200,-- | ![]() |
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| Kremer-Khomassouridze, Alexandra. Life music. (Fotoalbom). Moskau, PoRog (2008). Quer-4° (22 x 43 cm.). 202, (5) S. mit ca. 190 Duotone-Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
One of 1,000 numbered copies. – „Behind the scene stories of the Classical Music world. The birth of first sounds and note lines. The Backstage of concerts and rehersals hidden from the ordinary eye. Mstislav Rostropovich, Yuri Bashmet, Daniel Barenboim, Gidon Kremer, Vladimir Spivakov, Yuri Temirkanov, Valery Guergiev, Evgeny Kissin, Nicolaus Harnoncour, Marta Argerich, Vladimir Askenasi, Vadim Repin, Denis Mazuev, Yo-Yo Ma, Sofia Gubaidulina, Arvo Part, Leonid Desiatnikov, Giya Kanchelly, Natalia Gutman, Christof Echenbach, Mikhail Pletnev, Genadi Rojdestvensky … The invisible part of an iceberg – a World where the greatest Maestros of all times live and work in. My grandmother from Baku was a well brought up young girl from a respectable family and she thought that «a day without music is a day lost !» That’s why she spent her money on music lessons for her six children. They were gifted and patient and everybody (except for my freedom-loving mother) conscientiously studied to play violins, cellos, pianos and the harp. Then they began to find themselves husbands and wives who were also musically gifted, and their children inherited their love of music. I grew up in a very musical family which consisted of a cellist, three pianists, two violinists and two harpists. All my uncles and aunts, their children, their friends and their friends’ children were musicians, everybody, except for my mother and me. When i was a girl i found it very advantageous to have a lot of free time and to get my knees dirty. I investigated the world by playing football with friends in the backyards of Baku, while my diligent family practiced music, rehearsed and sweated (in summer it is 40°C in Baku) over the notes. However, they sometimes took me with them to the rehearsals and put me into the orchestra pit. I began to become familiar with the goings on of the Baku operas and conservatories, and even now I hear the sounds of the Azerbaijani symphonic orchestra, headed by the elegant maestro Niyazi. I lived near music, but outside it. I heard it with my eyes“ (A. Kremer-Khomassouridze). – Dustjacket with minor edge wear, very good copy. |
240,-- | ![]() |
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| Wiedenhöfer, Kai. Book of destruction. Gaza – one year after the 2009 war. Göttingen, Steidl / Fondation Carmignac Gestion (2010). 4°. 155 S., [2] Bl. mit teils doppelblattgr. Farbtafeln. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Erste Ausgabe. – „Seit über zwanzig Jahren ist Kai Wiedenhöfer im Nahen Osten unterwegs. Dort sind viele Journalisten und Fotografen, um der Welt von den Konflikten zwischen Israelis und Palästinensern zu berichten. Doch keiner konzentriert sich wie Wiedenhöfer ausschließlich auf Gaza. Und anders als die meisten, fotografiert er noch dort, wenn sich die internationale Aufmerksamkeit längst wieder anderen Themen zugewendet hat. Auch 2009, ein Jahr nach dem Angriff der israelischen Armee, war Wiedenhöfer in Gaza. Bei dieser Recherchereise entstanden verstörend ruhige, fast repetitive Panoramabilder von zerstörten Gebäuden und Porträts versehrter Körper. Auf den Fassadenresten niedergebombter Häuser und den Gliedmaßen der Palästinenser zeigt Kai Wiedenhöfer in seiner eigenen dokumentarischen Ästhetik die Landschaft des Kriegs, eine Geographie der Zerstörung“ (Steidl). – Tadellos. Schlagwörter: Gaza War, 2008-2009, Palestinian Arabs, War photography, War victims |
50,-- | ![]() |
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| Burkhard, Balthasar. Helix Aspersa. Gent, Imschoot, Uitgevers for IC (1991). 8°. [23] Bl. mit 29 Duotone-Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Eines von 20 Exemplaren, von B. Burkhard signiert. – Interessante Nahaufnahmen der gefleckten Weinbergschnecke. – Der Berner Fotograf B. Burkhard (1944-2010) wurde mit dem Tier-Bilderbuch „Klick! sagte die Kamera“ (Baden 1997, vgl. Schweizer Fotobücher 454 ff.) bekannt. – B. Burkhard, Lehrling von Kurt Blum in Bern, „arbeitete zunächst als Dokumentarfotograf der Kunsthalle Bern, bevor er im Jahr 1969 seine Künstlerlaufbahn begann. Seine Arbeiten wurden vor allem im Zusammenhang mit zeitgenössischer Kunst ausgestellt, in der Fotografieszene tauchte sein Name nur selten auf. Dabei brachte er durchaus seine Fähigkeit als klassischer Fotograf zur Geltung – mit Werken in Schwarzweiss und im Grossformat. Das Buch „Klick!, sagte die Kamera“ kann denn auch als eine Hommage an die Geschichte der Fotografie gedeutet werden. Burkhard ist in die Rolle eines Studiofotografen geschlüpft. Indem er die Zirkustiere vor einem Laken posieren lässt, schliesst er alles Exotische aus. Bei seinen Bildern denkt man an Porträts des 19. Jahrhunderts, als Fotografen ihr Studio auf den Jahrmärkten aufbauten. Die serielle Vorgehensweise verweist aber auch auf eine wegweisende Arbeit des 20. Jahrhunderts, die Urformen der Kunst von Karl Blossfeldt. Das 1928 erschienene Fotobuch führte ein, was später zu einem Merkmal der deutschen Fotografie werden sollte: die Beschäftigung mit „Typologien“. Die seriellen Aufnahmen erlaubten es, die individuellen Merkmale einer Kategorie herauszuarbeiten. August Sander ging bei seiner Bestandsaufnahme gesellschaftlicher Typen ähnlich vor. Ein spätes Echo auf diese Arbeiten der 1920er-Jahre. Mit seinem Ansatz beugt er, genau wie die Fotografen der Neuen Sachlichkeit, jedwedem subjektiven Ausdruck vor. Diese stringente und ungekünstelte Vorgehensweise findet sich auch bei anderen Künstlern seiner Generation wieder, so etwa bei Bernd und Hilla Becher. Das Subjekt, das seinem Kontext enthoben ist, wird zum Motiv“ (N. Herschdorfer in Schweizer Fotobücher S. 457). – Kanten und Gelenke des Schutzumschlags geringfügig berieben, sonst sehr gut erhalten. – Beiliegt: Burkhard, Balthasar et René Wochner. Le jeu de sept familles (Animal – Corps – Desert – Neige – Nuage – Vegetation – Ville). Hornu (Belgique), Musée des Arts Contemporains du Grand-Hornu (MAC) s. d. (vers 1995). Quer-Kl.-8° (10,5 x 15 cm.). 42 Images sur carton. Étui de l’éditeur. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Signierte Bücher |
600,-- | ![]() |
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| Graham, Paul. Paris 11-15th November, 2015. London, Mack 2016. 4° (26,3 x 18,8 cm.). [84] p. with 28 partly double-sided colour plates. Publishers’ colour-illustrated cloth binding.
Signed by Paul Graham „Paris, 2016″. – „During the terrorist attacks on Paris in November 2015, photographer Paul Graham took refuge in an apartment in the city with his partner and young child. In response to the suffocating tension on the city’s streets, he made this series. Looking at the images you would never know of the traumatic events unfolding outside, but suffusing the photographs is an inscrutable longing for the safe, the everyday, the known“ (Mack). Schlagwörter: Signierte Bücher |
240,-- | ![]() |
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| Shames, Stephen. Outside the dream. Child poverty in America. Introduction by Jonathan Kozol. Afterword by Marian Wright Edelman. New York, Aperture (1991). 4°. 87, (1) S. mit teils doppelblattgr. Duotone-Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
First edition of the first photobook by the American photojournalist S. Shames (born 1947). – Signed by Stephen Shames. – „Just as Walker Evans photographs helped America see the poverty of Appalachia, the vivid images in Outside the Dream will open our hearts to the deprivation that today afflicts not a region, but an entire generation“ (Senator Bill Bradley). – „Stephen Shames is a tremendous asset to the disadvantaged children of this nation….His photographs have helped bring the plight of poor children to the mainstream public“ (Marian Wright Edelman). – „Stephen Shames creates award winning photo essays on social issues for publications, books, foundations, advocacy organizations, and art museums such as Newsweek, Esquire, US News, Time; Aperture; The Ford, Robert Wood Johnson, Mott, and Casey Foundations; Childrens Defense Fund, Family Resource Coalition of America, Inner City Hope; International Center of Photography, The Corcoran Gallery of Art, and Museum of Photographic Arts. – Steve was a profiled artist in Esquire and on CBS Sunday Morning. He testified about child poverty to the United States Senate; was featured speaker at American Bar Association and Childrens Defense Fund national conferences. documentaries, and web sites. Steves images have been exhibited at and are in the permanent collections of the International Center of Photography, Museum of Photographic Arts, and Museum of Fine Arts, Houston. He has received awards from Kodak Crystal Eagle for Impact in Photojournalism, World Hunger Year, Leica, International Center of Photography, and Robert F. Kennedy Journalism Foundation“ (Aperture). – In very good condition. Schlagwörter: Armut, Children in photograpy, Kinder-Fotografie, Photojournalism, Photojournalismus, Poor children, Reportage-Photographie, Signierte Bücher, USA |
200,-- | ![]() |
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| Shames, Stephen. The Black Panthers. Foreword by Bobby Seale. Essay by Charles E. Jones. New York, Aperture Foundation (2006). 4°. 151, (1) S. mit illustr. Titel und 72 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Pappband.
First edition. – Signed by S. Shames. – „In 1966, as the largely nonviolent Civil Rights movement swept through America, Huey P. Newton and Bobby Seale founded the legendary Black Panther Party in Oakland, California. Revered by some and vilified by others, the party burst onto the scene with a militant vision for social change and the empowerment of African-Americans. Its methods were so controversial and polarizing that in 1968, FBI head J. Edgar Hoover described the organization as the country’s greatest threat to internal security. During the height of the movement, from 1967 to 1973, photographer Stephen Shames had unprecedented access to the organization. He captured not only its public face—street demonstrations, protests and militant armed posturing—but also life behind the scenes, from private Party meetings to Bobby Seale at work on his Oakland mayoral campaign. Shames was prolific and his archive of Panther images is the largest in the world, presenting an uncommonly nuanced portrait of this dynamic social movement. Released on the occasion of the Party’s fortieth anniversary, this illuminating publication gathers an astonishing collection of never-before-published images, offering an electrifying visual history. Panther newspapers, posters and other ephemera help convey the ethos of the Panthers and of a transformative period of social upheaval for the whole nation“ (Aperture). – Fine copy. Schlagwörter: Black Panthers, Black power, Racism, Rassismus, Signed books, Signierte Bücher |
280,-- | ![]() |
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| Shames, Stephen and Bobby Seale. Power to the people. The world of the Black Panthers. New York, Abrahams (2016). 4° (28,5 x 22,5 cm.). 254 S. mit Tafeln in Duetone und Farbe. Illustr. Orig.-Pappband mit illustr. Schutzumschlag.
First edition. – Signed by Bobby Seale and Stephen Shames. – „This pictorial history tells the story of the revolutionary Black Panther Party in the words of its co-founder, Bobby Seale. Coming toward the end of America’s epic Civil Rights Movement, the Black Panther Party was one of the most creative and influential responses to racism and inequality in American history. They advocated armed self-defense to counter police brutality, and initiated a program of patrolling the police with shotguns—and law books. In words and photographs, Power to the People explores the impact and achievements of this revolutionary organization. The words are Bobby Seale’s, with contributions by other former party members. The photographs are by Stephen Shames, the Panther’s most trusted documentarian. Power to the People is a testament to their warm association, combining Shames’s memorable images with Seale’s colorful in-depth commentary culled from many hours of conversation. Shames also interviewed major party figures for this volume, including Kathleen Cleaver, Elbert „Big Man“ Howard, Ericka Huggins, Emory Douglas, and William „Billy X“ Jennings. His photography is supplemented with Panther ephemera and graphic art“ (Abrahams). – Fine copy. Schlagwörter: Black Panthers, Black Power, Racism, Rassismus, Signierte Bücher |
380,-- | ![]() |
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| Tress, Arthur. Talisman. Edited by Marco Livingstone. London, Thames & Hudson 1986. Gr.-8° (23,3 x 21,3 cm.). 156 p. with 172 illustrations, 22 in color and 150 in duotone. Illustrated cardboard cover by the publisher.
First edition. – Signed by A. Tress. – Very well preserved. Schlagwörter: Signed books, Signierte Bücher, Surrealism, Surrealismus |
80,-- | ![]() |
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| Tress, Arthur. Theater of the mind. (Essays: Duane Michals, Michel Tournier. Introduction: A(llan) D(ouglass) Coleman). Dobbs Ferry, New York, Morgan & Morgan (1976). Quer-Gr.-8° (22,8 x 22,8 cm.). [47] Bl. mit 84 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
First edition. – Signed by Arthur Tress. – „Tress will upset you. When he photographs you with a friend or lover, you will become an actor. You will perform in his theater and that drama one soon realizes is one’s own. Don’t be surprised if Arthur suddenly asks you to put your mother in a wheelbarrow, and don’t be amazed to find yourself doing it. It all seems a joke, but when our smiles fade we are quietly shocked by what we are experiencing. Something disconcerting has happened. Looking at some of these photographs is like listening in on some strange family’s argument“ (Duane Michals). – „Born in Brooklyn, New York, on November 24, 1940, Arthur Tress began his first camera work as a teenager in the surreal neighborhood of Coney Island where he spent hours exploring the decaying amusement parks. … Seeing the destructive results of corporate resource extraction, Tress began to use his camera to raise environmental awareness about the economic and human costs of pollution. Focusing on New York City, he began to photograph the neglected fringes of the urban waterfront with a straight documentary approach. This gradually evolved into a more personal mode of “magic realism” combining improvised elements of actual life with stage fantasy that became his hallmark style of directorial fabrication. In the late 1960s Tress was inspired to do a series based upon children’s dreams that combined his interests in ritual ceremony, Jungian archetypes, and social allegory. Later bodies of work dealing with the hidden dramas of adult relationships and the reenactments of male homosexual desire evolved from this primarily theatrical approach“ (arthurtress(dot)com). – In excellent condition. Schlagwörter: Signierte Bücher, Surrealism, Surrealismus |
120,-- | ![]() |
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| Alves, Jordan (Ed.). Love songs. Photographies de l’intime (par René Groebli, Emmet Gowin, Nobuyoshi Araki, Hervé Guibert, Alix Cléo Roubaud, Larry Clark, Nan Goldin, Sally Mann, J. H. Engström & Margot Wallard, Rong Rong & Inri, Hideka Tonomura, Leigh Ledare, Lin Zhipeng alias No 223, Collier Schorr, Motoyuki Daifu, Karla Hiraldo Voleau). Paris, Atelier EXB (2022). 4° (28 x 20 cm.). 221, (3) p. avec de nombreuses illustrations sur des planches en duetone et en couleur. Couverture en similicuir de l’éditeur.
Catalogue de l’exposition à la Maison Européenne de la Photographie (MEP, Paris). Textes par Simon Baker, Frédérique Dolivet, Pascal Hoël, Laurie Hurwitz et Clothilde Morette. – „A sentimental journey in photography (of the nude 1950-2021).“ (Simon Baker). Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude |
200,-- | ![]() |
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| Dijkstra, Rineke. Portraits. (Mit einem Essay von Hripsimé Visser und einem Nachwort von Urs Stahel). München, Schirmer/Mosel (2005). Gr.-4° (33,5 x 26 cm.). 160 S. mit 69 Farbtafeln. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Die niederländische Fotografin Rineke Dijkstra (geb. 1959) „fotografierte – manchmal über lange Zeiträume hinweg – Jungen und Mädchen verschiedener Nationalitäten am Strand, die Entwicklung eines jugendlichen bosnischen Flüchtlingsmädchens in Abständen von zwei Jahren, junge Mütter kurz nach der Geburt ihrer Kinder, junge Israelis vor und nach ihrer Einberufung zum Militärdienst, junge Stierkämpfer nach dem Kampf… Dijkstras „klassische” Porträts halten die Veränderungen fest, die wichtige Erfahrungen oder entscheidende Ereignisse in den Gesichtern und Körperhaltungen junger Menschen hervorrufen“ (Schirmer/Mosel). – Rineke Dijkstra, die heute in Amsterdam und Berlin lebt, wurde 1987 mit dem Kodak Award Nederland ausgezeichnet und 1990 für Young European Photographers nominiert; 1994 erhielt sie den Werner Mantz Award und 1999 den Citibank Private Bank Photography Prize. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Portrait photographers, Portrait photography, Portraitphotographie, Portraits, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Porträts |
140,-- | ![]() |
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| Glaeser, Ernst und F(ranz) C(arl) Weiskopf. Der Staat ohne Arbeitslose. Drei Jahre „Fünfjahresplan“. Mit einem Nachwort von Alfred Korella. Berlin, Gustav Kiepenheuer (1931). Gr.-8°. VIII, 198 S., [1] Bl. mit 265 Abbildungen nach Fotografien von Alexander Michailowitsch Rodtschenko u. a. und 2 Karten. Orig.-Kartonumschlag mit Schutzumschlag (Fotomontage von John Heartfield).
Heiting/Jaeger I, 285 ff. Heidtmann 15387. Melzwig 744.1. W.-G.² 5. – Erste Ausgabe. – „Während Tucholskys Blick auf Deutschland von Kritik und beißendem Sarkasmus durchzogen war, warfen Ernst Glaeser und Franz Carl Weiskopf 1931, anlässlich von „Drei Jahren ‚Fünfjahresplan‘“, einen wohlwollend-bewundernden Blick auf die junge Sowjetunion, den vermeintlichen Staat ohne Arbeitslose. Schon 1927 hatte Weiskopf in seinem bei Malik erschienenen Reisebericht Umsteigen ins 21. Jahrhundert den Sowjetstaat als Vorbild für die Gesellschaftsordnung der Zukunft gefeiert. Für den Bildband im Berliner Verlag Gustav Kiepenheuer wurde ein 184-seitiger, lateinisch durchnummerierter Buchblock mit 265 Abbildungen zusammengestellt, die die Herausgeber laut Impressum aus über 5.000 Bildern der russischen Agentur Ogonjok und der Berliner Unionbild aus wählten. Dieser Bildteil, im Kupfertiefdruck bei Oscar Brandstetter in Leipzig produziert, enthält die Bildunterschriften in drei Sprachen (Deutsch / Englisch / Französisch) und wurde analog für die französische und englische Ausgabe des Buches verwendet. Lediglich das römisch nummerierte Vorwort der Herausgeber und das erklärende Nachwort zum Fünfjahresplan von Alfred Kureila wurden für die jeweiligen nationalen Ausgabennoch übersetzt. Die deutsche Variante erschien zunächst ohne Angabe einer Auflagenhöhe in einer kartonierten Ausgabe mit aufgeklebtem Schutzumschlag von John Heartfield, der sich zur selben Zeit auf einer mehrmonatigen Reise in die Sowjetunion befand.“ (P. Rössler in Heiting/Jaeger). – Schutzumschlag mit geringfügigen Randläsuren, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Propaganda, Sozialismus |
140,-- | ![]() |
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| Chargesheimer (d. i. Karl-Heinz Hargesheimer). Schöne Ruinen. Herausgegeben von Reinhold Mißelbeck. Mit einem Beitrag von Anke Solbrig unter Verwendung von Originaltexten von Günther Weiß-Margis und einem Nachwort von Anneliese Weiß-Margis. Köln, Wienand Verlag (1994). 8°. 96 S. mit 44 Duotone-Tafeln. Orig.-Leinenband mit Deckelbild in Pappschuber.
„Vor etwa drei Jahren jedoch machte Anneliese Weiß-Margis – Buchhändlerin und dem Freundeskreis Chargesheimers zugehörig – einen Besuch in meinem Büro und legte mir einen Ordner mit Triimmerphotographien vor. Außer Bildern enthielt er auch Texte von Chargesheimer und seinem Freund Günther Weiß-Margis, einen bereits gestalteten Titel »Form und Urform« sowie eine grobe Ordnung der Bildabfolge. Das Buch war Ende der vierziger Jahre von Chargesheimer und Weiß-Margis konzipiert worden, fand jedoch keinen Verlag. Ein Blick auf die Photos genügte, um dies zu erklären: Wer in Deutschland war ein paar Tage nach Kriegsende schon bereit, das Trümmerfeld Deutschland aus einer Position zu sehen, die mit der eines Walter Hege angesichts der Akropolis vergleichbar ist? Expressive Dramatik, mahnendes In-Szene-Setzen, metaphorische Bilder, wie sie Hermann Claasen im »Gesang im Feuerofen« vorlegte, ja, aber Ruinen als ästhetisches Erlebnis? Das konnte kaum ein Kölner, kaum ein Deutscher damals verkraften, das wollte kein Verleger seinen Lesern zumuten“ (R. Mißelbeck). – Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Documentary photography, Köln, Weltkrieg <1939-1945>, Weltkrieg II |
70,-- | ![]() |
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| Roy, Kourtney. The tourist. (Introduction by Del Barrett. Traduit de l’anglais par Brice Matthieussent). Marseille, André Frère Éditions (2020). 4°. [6] p. (folder) and 93 partly double-page-sized colour plates. Publisher’s imitation leather binding.
First and only edition. – „The Tourist contains all the Roy hallmarks we love and expect: auto-portraiture, a filmic approach, her characteristic colour palette, as well as a tension ‚between the witty and the sinister, the conventional and the unorthodox, the glamour and the sleaze. … Having toured this world of ersatz glamour, we are sad to leave, but we should take with us a sense of relief that at least the daily routine in our world does not require self-grilling with aluminium foil“ (Del Barrett). – The Canadian photographer Kourtney Roy (born in 1981) „studied photography at Emily Carr University of Art and Design in Vancouver and later at the École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris. These formative years shaped her meticulous visual aesthetic, one that translates seamlessly across photography and film, from glossy print to moving images. Working independently across the art and advertising worlds, Roy brings a dark sense of humour to her practice, drawing on the grotesque undercurrents of seemingly placid settings and the tensions simmering just beneath the surface. Her photographs have received numerous awards and grants, including the Prix Picto (2007), the Emily Award, ECUAD (2012), the Prix Carte Blanche PMU / Le Bal (2013), Pernod Ricard’s prestigious Carte Blanche (2018), and the Prix Swiss Life à 4 mains (2024). She was also awarded grants from the French National Centre of the Arts in 2018 and the National Library of France photographic commission in 2022“ (kourtneyroy(dot)com). – Copy in mint condition. |
100,-- | ![]() |
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| Salgado, Sebastiao (Ribeiro). Autres amériques. (Textes de Claude Nori, Sebastião Salgado, Alan Riding et Gonzalo Torrente Ballester). Paris, Éditions Contrejour (1986). 4°. 111, (1) S. mit 48 teils doppelblattgr. Duotone-Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Auer 666 (spanische Ausgabe). Koetzle, Fotografen A-Z 342 f. – Erste Ausgabe der zweiten Veröffentlichung des berühmten Brasilianischen Fotografen. Im selben Jahr erschienen auch eine amerikanische Ausgabe in New York. Die erste Veröffentlichung „Fotografias“ erschien 1982 in Rio de Janeiro. – „En 1986, paraissait le premier livre Autres Amériques de Sebastião Salgado aux éditions Contrejour, un ensemble de photographies, fruit de nombreux voyages entre 1977 et 1984 qui revisitaient l’Amérique Latine en évoquant la persistance des cultures paysannes et indiennes. La force de conviction des photographies en noir et blanc, leur puissance plastique, la maquette de Lélia Salgado présentant la plupart des images en doubles pages participèrent au succès de ce livre qui reçut le Prix du Premier Livre Photo, fut édité en quatre langues puis épuisé en quelques mois. Ce livre devenu mythique au fil du temps, est enfin publié à nouveau accompagné des textes originaux de l’époque de Sebastião Salgado, Alan Riding, Gonzalo Torrente Ballester et d’un texte de Claude Nori racontant sa genèse. Par son œuvre monumentale en noir et blanc sur des projets pensés sur le long terme, par la puissance esthétique de ses photographies, son engagement auprès des populations opprimées et son combat en faveur de la planète, Sebastião Salgado est aujourd’hui le maître incontesté du reportage dans la tradition humaniste“ (Éditions Contrejour). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: South America, Südamerika |
180,-- | ![]() |
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| Vermes, Philippe. Straightening out the corners. Portraits of american bikers and their bikes. Foreword by Malcolm Forbes. Introduction by A. D. Coleman. Boca Raton, Florida, Iris Publications (1989). Gr.-8° (23 x 23 cm.). 95 S. mit 40 Duotone-Tafeln und einigen Abbildungen im Text. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
First edition. Inscribed by P. Vermes „To Jean and Robert Graves 42 Wedding Anniversary September 11. 1990 Philippe Vermes Lacornia 9. 5. 90“. – „Anyone seeking to find out what became of Robert Frank’s black bikers or Danny Lyon’s young white working-class cyclists – a disciple of Frank who later photographed these marginal heroes – can turn to the work of Philippe Vermès. Perhaps they will find them there. Like the itinerant portraitist of small towns of yesteryear, Philippe Vermès grants them the right to be seen without judgement, accepting them as they are. The result is portraits brimming with information, teeming with rich observational details that draw on two traditions: photography and painting. A classically trained painter who became a photographer, Philippe Vermès is the logical custodian of these two related approaches“ (A. D. Coleman). – Philippe Vermès born in 1942, is a French artist photographer who lives and works in Paris. A graduate of the Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Paris, the photographer and portraitist transcribes with the eye of a painter in love with black & white portraiture. Schlagwörter: Motorcycles, Motorcycling, Motorcyclists, Motorrad, Motorräder, Motorradfahrer, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Signed books, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
140,-- | ![]() |
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| Faller, Lies. Our tiny darlings ! A picture-book for children. Karlsruhe, Kunstdruckerei Künstlerbund o. J. (1948). 4°. [14] Bl. mit farb. illustr. Titel und 11 ganzs. farb. Illustrationen von Leo Faller. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband. (Picture-Book Nr.1).
Vgl. Muck II, 6662 und Slg. Kling 64 (beide deutsche Ausgabe mit dem Titel: „Vogel, Katze, Käfer, Kind!“). – Sehr seltene englische Ausgabe für die Kinder der US-Armee, die bis 1995 in fünf Kasernen in Karlsruhe und Ettlingen betrieb. – „Die Vermenschlichung der Tierwelt nimmt hier eine Zwischenstellung zwischen Jugendstil und Comic ein. Sie erinnert teilweise an „Lurchis Abenteuer“, die späteren Werbehefte der Schuh-Firma Salamander.“ (V. Haase in Slg. Kling). Text in Schreibschrift. – Kanten und Deckel etwas berieben, papierbedingt leicht gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Karlsruhe, Kunstdruckerei Künstlerbund |
70,-- | ![]() |
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| Nachtwey, James (Allen). L’Enfer. (Inferno). Paris, Phaidon (1999). Folio (38 x 27,5 cm.). 480 p. avec 382 Triton-Planches. Couverture en toile de l’éditeur.
Koetzle, Fotografen A-Z 286. Parr/Badger II, 254 f. – Première édition française, publiée simultanément avec l’édition originale anglaise. « Nachtwey décrit un monde sombre dans (ses) photographies. Elles peuvent être vues individuellement – dans des expositions – comme des illustrations symboliques intemporelles, ou bien assemblées en séries – dans des contextes journalistiques – accompagnées de reportages écrits dans la presse écrite. En tant que photojournaliste, Nachtwey partage la compassion et l’orientation humaniste du légendaire « combattant » et photographe du magazine Life, W. Eugene Smith, qui, dans une conversation sur son reportage consacré aux pêcheurs japonais rendus infirmes par la pollution au mercure, a un jour déclaré : « Il n’y a bien sûr pas de vérité objective en photographie, mais on peut être subjectif et honnête. » En conséquence, Nachtwey remarque à propos de son travail de photojournaliste qu’il n’y a pas de véritable impartialité ; on a toujours une certaine perception du bien et du mal, de qui sont les oppresseurs et qui sont les opprimés » (R. Hassner dans Koetzle). – Très bon exemplaire. Schlagwörter: Guerre, Krieg, Photographie de guerre, Reportage-Photographie, War photography |
350,-- | ![]() |
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| Mikhaylov – Kölle, Brigitte (Hrsg.). Boris Michajlov. (Katalogbuch zur Ausstellung im Portikus Frankfurt am Main, 21. 10. – 3. 12. 1995 und in der Kunsthalle Zürich, 13. 1. 1995 – 10. 3. 1996). Stuttgart, Oktagon-Verlag (1995). 4°. 175 S. zahlr. teils farbigen Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Pappband.
Mit Textbeiträgen von Brigitte Kölle, Marta Kuzma, Victor Tupitsyn und Boris Michajlov. – Sehr gutes Exemplar. |
40,-- | ![]() |
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| Goldin, Nan. The ballad of sexual dependency. Edited with Marvin Heiferman, Mark Holborn and Suzanne Fletcher. New York,, Aperture (1989). Quer-Gr.-8° (23 x 25,5 cm.).. 144 p. with 120 coloured plates. Colour illustrated Paperback.
Auer 667. Koetzle 173 f. Roth, The Book of 101 Books 252 f. Roth, The Open Book 332 f. Parr/Badger II, 39. – First paperback edition. The first hardcover edition appeared 1986. – Inscribed and signed by N. Goldin „For Johan x amsterdam. June 7. 97 Nan Goldin″. – „Nan Goldin might be considered a female equivalent of Larry Clark, photography’s resident bohemian. Her book The Ballad of Sexual Dependency is comparable with Clark’s notorious Teenage Lust (19823), in that it is diaristic and hedonistic – a soap opera of sexual mores mediated through the colour-snapshot aesthetic developed by William Eggleston. But whereas Clark gleefully courts the sleazy and blatantly depicts the sexual act, Goldinm is concerned neither with the sleazy for its own sake nor primarily with sex. Her brief is more complex, and a good deal more ambitious than Clark’s. She examines the limitations of sanctioned gender roles and the conflicting, often violent nature of sexual relationships amongst her friends and lovers. Her view is profoundly pessimistic, yet she also admits the illogical pull of the biological imperative in her introduction to the book: „I often fear that men and women are irrevocably strangers to each other, irreconcilably unsuited, almost as if they were from different planets. But there is an intense need for coupling in spite of it all. Even if relationships are destructive, people cling together“.“ (Martin Parr). – Very good copy. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Inscribtion, Photography of the nude, Signed books, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
450,-- | ![]() |
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| Goldblatt, David. Photographs. (Introduction by Martin Parr. Essays by Lionel Abrahams and Rory Bester). First edition. Rom, Contrasto (2006). Quer-4°. 255, (1) S. mit Tafeln in Duotone und Farbe. Orig.-Leinenband mit Deckelbild.
„David Goldblatt is South Africa’s most important photographer. He has produced a body of work that is an original and extensive study of South Africa during and after apartheid. His On The Mines (1973), with a text by Nadine Gordimer, Some Afrikaners Photographed (1975), and Lifetimes: Under Apartheid (1986), again with a text by Gordimer, document the complexity of South African lives, and are considered milestones in the history of photography. His following work on built structures, the human landscape that speaks of the forces shaping South African society from colonial times up to the end of white domination, led to the exhibition of his most somber works, “Structures,” at The Museum of Modern Art, and to publication of South Africa: the Structure of Things Then (1998).“ (Contrasto). – Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Apartheid, Dokumentarfotografie, South Africa, Südafrika |
70,-- | ![]() |
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| Schmidt, Michael. Frauen. (Herausgegeben von Heinz Liesbrock und Thomas Weski). Köln, Walter König (2000). 4°. 140 S. mit 82 Duotone-Tafeln. Orig.-Leinenband mit bedrucktem Klarsicht-Schutzumschlag.
Michael Schmidts Serie „Frauen“ wurde speziell für die Expo 2000 in Hannover konzipiert und porträtiert junge Frauen in ihren Zwanzigern, die noch dabei sind, die charakteristischen Merkmale einer eigenständigen Identität zu entwickeln. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie |
250,-- | ![]() |
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| Botz, Georg. Die Gartenstadt Karlsruhe. Karlsruhe, Buchdruckerei Müller für Gartenstadt Karlsruhe GmbH 1925. 4°. 80 S. mit zahlr. Abbildungen und Grundrissen und 1 gefalteter Plan. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Deckeltitel.
Erste Ausgabe der wichtigsten Veröffentlichung des Karlsruher Architekten G. Botz, der zusammen mit den Architekten-Büros Kohler und Ostendorf und Pfeifer & Großmann die meisten Gebäude plante. – „Die Gartenstadt Karlsruhe ist eine Wohnsiedlung im Südosten von Karlsruhe-Rüppurr, die nach den Grundsätzen einer Gartenstadt geplant und realisiert wurde. 1907 wurde die Baugenossenschaft Gartenstadt Karlsruhe eGmbH gegründet, 1911 wurde mit dem Bau der Gartenstadt begonnen, 1912 konnten die ersten 42 Häuser bezogen werden. Die Gartenstadt Karlsruhe gehört damit – neben Hellerau – zu den ältesten deutschen Gartenstädten auf der Grundlage eines gemeinschaftlichen Haus- und Grundbesitzes“ (Wikipedia). – Deckel im Rand gebräunt, vorderes freies Vorsatzblatt fehlt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Gartenstadt, Karlsruhe |
80,-- | ![]() |
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| Otto, Carl A(ugust) G(ottlob). Im Osten nichts Neues. (Das Buch des Krieges, wie er war). Zirndorf-Nürnberg, Sanitas-Verlagshaus 1929. 8°. 304 S. mit 1 Portrait. Orig.-Halbleinenband.
Im selben Jahr wie Remarques berühmter Antikriegs-Roman „Im Westen nichts Neues“ erschienener Erfahrungsbericht des sächsischen Journalisten und Schriftstellers C. A. G. Otto (1896-1968). – „Der Autor erzählt im Präsens im Stil eines Ich-Erzählers und wendet sich durch zahlreiche direkte Anreden an die Leser, wodurch die Fiktion deutlich wird. Der Titel des Buches spielt auf eine ständig wiederkehrende Formel in den amtlichen Kriegsberichten von der Front an. In seinem Buch versucht der Autor, diese Leerstelle in der amtlichen Verlautbarung mit Stoff aus dem Leben der Soldaten an der Front zu füllen. Er wählt, anders als Remarque, nicht die Form des Romans mit allen Möglichkeiten fiktionaler Darstellung und emotionaler Aufladung, sondern die eines dokumentarischen Sachberichts, in dem die Kampfbilder und Kriegsgeschehnisse, die Leiden und Mühsale der Soldaten, wie sie sich täglich an vielen Schauplätzen zugetragen haben, sachlich beschrieben werden. Durch detaillierte Beschreibung von allen Aspekten der Kriegsmaschinerie mit ihren Grausamkeiten und Entartungen, der psychischen und physischen Belastungen der einzelnen Soldaten, ihrer Entbehrungen, Leiden und Verrohung durch den Krieg, entsteht ein lebendiges Bild von den unendlichen, sich immer wiederholenden Schrecken des Krieges“ (Wikipedia). – „Einfachste Dinge des militärischen Lebens werden erklärt und Figuren und Probleme sind schematisch bzw. typisierend angelegt. Der zentrale Konflikt zwischen faktischer Kriegsaffirmation und innerer Distanz zum Krieg ist allerdings weitgehend entschärft, der Protagonist wird fast ausschließlich als Opfer des übermächtigen Systems Militär gezeigt. Die Darstellung überrascht nur durch ihren Anhang…..in dem ein Gaskrieg bzw. chemischer Krieg thematisiert wird…. Weitaus deutlicher als Remarque bedient Otto den Mythos von der „verlorenen Generation“…“ (Aus einer Dissertation: Häretiker I: Kriegskritische Texte, S. 127 ff., Berlin 2013). – Rücken und Deckel im Rand etwas angestaubt, nur im Blattrand teils leicht braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Weltkrieg <1914-1918>, Weltkrieg I |
60,-- | ![]() |
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