Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Lexica – Meyers Großes Konversations-Lexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. 6., gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Neuer Abdruck. 24 Bände (inkl. Ergänzungen, Jahressupplemente 1909/10, 1910/11 und 1911/12). Leipzig und Wien, Bibliographisches Institut 1905-1912. Gr.-8°. Mit 16831 Abbildungen, Karten und Plänen im Text und auf 1522 Tafeln, davon 180 in Chromolithographie und 343 farbigen Karten. Orig.-Halblederbände mit 2 roten Rückenschildern, dekorativer Jugendstil-Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt (Entwurf: Otto Eckmann).
Sarkowski 128 und S. 234 und 254. Slg. Seemann 430. Totok/Weitzel I, 355. Zischka 1. – „Kenner rühmen es als den bestgemachten, zuverlässigsten „Meyer“ in hundert Jahren…“ (Sarkowski). – „Meyer, der Unvergleichliche, der Große, in der berühmten 6. Auflage … weiß wundervolle Sachen … ″ (FAZ 1996 zit. nach Slg. Semann). – 1914 erschienen noch 3 Kriegssupplemente sowie ein Atlas zum Europäischen Kriegsschauplatz. – Rücken von Band 23 und 24 etwas berieben, Band 24 im oberen Drittel am hinteren Gelenk angeplatzt, sonst sehr gut erhaltenes Exemplar der gesuchten Jugendstil-Ausgabe. Schlagwörter: Lexica |
240,-- | ![]() |
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| Nave, Francine de (Hrsg.). Botany in the low countries (end of the 15th century – ca. 1650). Plantin-Moretus Museum exhibition. Antwerpen, The Plantin-Moretus Museum 1993. 4°. 150 S. mit zahlr. teils farb. Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag. (Publikaties van het Museum Plantin-Moretus en het Stedelijk Prentenkabinet, volume 27).
Sehr gutes Exemplar des reich kommentierten Katalogs. Schlagwörter: Bibliographie, Bibliography, Botanical illustration, Botanik, Botany, Plantin |
70,-- | ![]() |
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| Motesiczky – Schlenker, Ines. Marie-Louise von Motesiczky, 1906 – 1996. A catalogue raisonné of the paintings. With a selection of drawings. London, Manchester, New York, Marie-Louise von Motesiczky Charitable Trust and Hudson Hill Press (2009). 4° (30 x 26 cm.). 559, (1) S. mit meist farb. Abbildungen. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
140,-- | ![]() |
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| Tadeusz, (Norbert). Bilder 1962 – 1980. (Katalog zur Ausstellung: Kunstverein Braunschweig, 2. November – 14. Dezember 1980 und Neue Galerie, Sammlung Ludwig, Aachen, 8. November 1980 – 4. Januar 1981 und Museum am Ostwall, Dortmund, Januar/Februar/März 1981). Braunschweig, Kunstverein (1980). 4°. 147, (1) S. mit zahlr. farb. Abbildungen. Orig.-Kartonumschlag.
Von N. Tadeusz signiert. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Signierte Bücher, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
50,-- | ![]() |
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| Heinse, (Johann Jakob) Wilhelm. Ardinghello und die glückseligen Inseln. Eine italiänische Geschichte aus dem 16. Jahrhundert. Berlin und Leipzig, Wilhelm Borngräber o. J. (1914). 8°. 422 S., [1] Bl. mit Frontispiz. Weinroter Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und 5 unechten Bünden.
Vgl. Goedeke IV/1, 887, 18. Hayn-Gotendorf III, 128. – „Dies Werk wurde nach der 2. Originalausgabe von 1794 besorgt und mit einem Nachwort versehen von Reimund Steinert“. – Der „Vorbote des deutschen Renaissanceromans“ (Hayn-Gotendorf) erschien zuerst 1787 in Lemgo. – Schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Italien |
30,-- | ![]() |
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| Bulatov – Jolles, Claudia, Kaspar König und Annelie Pohlen. Erik (Vladimirovic) Bulatov. Moskau. (Katalog zur Ausstellung: Kunsthalle Zürich, 15. Januar – 28. Februar 1988; Portikus Frankfurt am Main, 24. März – 24. April 1988; Kunstverein Bonn, 2. Mai – 4. Juni 1988). Zürich, Parkett-Verlag (1988). 4°. 93, (1) S. mit 20 teils doppelblattgr. Farbtafeln. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Seltener Katalog über den russischen Maler E. V. Bulatov (auch Bulatow, 1933-2025). – Sehr gutes Exemplar. |
50,-- | ![]() |
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| Mon, Franz (Hrsg.). Movens. Dokumente und Analysen zur Dichtung, bildenden Kunst, Musik, Architektur. In Zusammenarbeit mit Walter Höllerer und Manfred de la Motte herausgegeben. Wiesbaden, Limes Verlag 1960. 4°. 200 S. mit zahlr. Abbildungen. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Erste Ausgabe. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Architektur, Avantgarde, Konzeptkunst, Musik |
50,-- | ![]() |
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| Weber, Bruce. Bruce Weber. (Edited and designed by John Cheim). München, Paris, Schirmer-Mosel (1989). 4°. Mit 140 teils farbigen Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag und zusätzlichem halbtransparentem Umleger.
Koetzle 482 (mit Abb.). – Erste deutsche Ausgabe. – „Kultfotograf der 80er und 90er Jahre“ (Koetzle). – „Zusammen mit Robert Mapplethorpe hat Bruce Weber die Art und Weise, wie Männer fotografiert werden, verändert. Beide haben Männer so betrachtet, wie es zuvor nur als männliche Betrachtungsweise von Frauen akzeptabel war. Aber während männliche Sexualität, wie im Falle Webers, als ungehemmt – körperlich oder romantisch – sinnlich dargestellt sein mag, wird sie zugleich mit einem Gefühl für Spaß und Kameradschaft ausgedrückt“ (M. Harrison in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography, Artistic, Weber Bruce |
140,-- | ![]() |
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| Struwwelpeter – Hoffmann, Heinrich. De badische Schdruwwelpeder. Ins Badische übertragen von Charlotte Eggarter. Herausgegeben von Martin Riegger und Ulrich Wiedmann. Karlsruhe, Rieger (1994). 4°. 30 S. mit farb. Illustrationen auf Karton. Farbig illustr. OHLn.
Mit einem Nachwort von Ulrich Wiedmann. – C. Eggarter war eine bekannte Durlacher Mundartdichterin. 1989 erhielt sie den ersten Preis im Mundartwettbewerb des Landes Nordbaden. Der Text ist nicht über″setzt“ im strengen Sinne des Wortes, sondern über″tragen“, indem manche Stellen behutsam aktualisiert wurden. Die Illustrationen sind eine Faksimile-Wiedergabe des Ur-Struwwelpeter. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Badenia, Struwwelpeter(iaden) |
40,-- | ![]() |
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| Burri, René. Die Deutschen. Auswahl der Texte von Hans Bender. Zürich, Stuttgart, Fretz & Wasmuth (1962). Quer-8°. 170 S. mit ganzs. Abb. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Heiting/Wiegand 452 f. (mit mehr. Abb.). Koetzle 78 f. (mit Abb.). Parr/Badger I, 218. Schweizer Fotobücher 244 ff. – Erste deutsche Ausgabe, „die vielleicht wichtigste Arbeit von Burri“ (T. Wiegand). – „Was ich in Deutschland suche: die Weite im Verwandten“ (M. Frisch). – Mit Texten von H. Böll, W. Borchert, B. Brecht, M. Frisch, W. Koeppen, G. Mann, H. W. Richter, F. Sieburg, C. Zuckmayer, G. Zwerenz u.v.a. – „Burri’s book would be more widly regarded as one of the best photobooks of the 1960s. Seen here in its German edition, Die Deutschen. which was published the year before Les Allemands. exactly mirrors Les Américains in conception – an extended photo-essay of the same size and similar design, with excerpted text from writers commenting on the country’s national characteristics“ (Parr/Badger). – „Das Motiv auf der Vorderseite des Schutzumschlags zeigt die Ausschnitte zweier Bilder, die auf einem kleinbildfilm hintereinander aufgenommen wurden und die von einem schwarzen Balken getrennt sind. Das Bild wirkt dennoch als Einheit, was wiederum perfekt zum Inhalt passt. Die Fotos entstanden nicht nur in der BRD und in Westberlin, sondern auch in Ostberlin und Weimar. … Als Hauptautor ist trotz des großen Textanteils René Burri genannt. Das Grundprinzip einer Textanthologie, der fortlaufend immer auf der rechten Seite die Bilder gegenüberstehen, entspricht dabei in ihrer Konzeption der Erstausgabe von Robert Franks „Les Américains“, die 1958 im gleichen Verlag und in der gleichen Reihe wie „Les Allemands“ (franz. Ausgabe) herauskam. Damit ist ein entscheidender Bezugspunkt für René Burris klassische, in Kurzform schon vorab in der Zeitschrift „du“ veröffentlichte Reportage genannt“ (T. Wiegand). – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie |
240,-- | ![]() |
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| Mann, Thomas. Joseph und seine Brüder. I. Die Geschichten Jaakobs. – II. Der junge Joseph. – III. Joseph in Ägypten. – IV. Joseph der Ernährer. 4 Bände. Frankfurt am Main, S. Fischer 1983. 8°. Olivgrüne Orig.-Leinenbände mit Schutzumschlägen in Pappschubern. (Gesammelte Werke in Einzelbänden. Herausgegeben von Peter de Mendelssohn).
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
60,-- | ![]() |
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| Zola, Emile. Die Rougon – Macquart. Natur- und Sozialgeschichte einer Familie unter dem Zweiten Kaiserreich. Herausgegeben von Rita Schober. 20 Bände. Gütersloh, Bertelsmann um 1985. 8°. Mit Illustrationen von Fritz Busse, Wilhelm M. Busch, Ingeborg Ullrich u.v.a. Orig.-Leinenbände mit farbig illustr. Schutzumschlägen.
Lizenzausgabe des Winkler Verlages, München. – I. Das Glück der Familie Rougon . II. Die Beute. Band III. Der Bauch von Paris. IV. Die Eroberung von Plassans. V. Die Sünde des Abbe Mouret. VI. Seine Exzellenz Eugene Rougon. VII. Der Totschläger. VIII. Ein Blatt Liebe. IX. Nana. X. Ein feines Haus. XI. Paradies der Damen. XII. Die Freude am Leben. XIII. Germinal. XIV. Das Werk. XV. Die Erde. XVI. Der Traum. XVII. Das Tier im Menschen. XVIII. Das Geld. XIX. Der Zusammenbruch. XX. Doktor Pascal. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben, Illustrierte Bücher |
100,-- | ![]() |
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| Eichendorff, Joseph v. Neue Gesamtausgabe der Werke und Schriften. (Herausgegeben von Gerhart Baumann in Verbindung mit Siegfried Grosse). – Band 3 (von 4): Tagebücher, Übertragungen. 1.-5. Tsd. Stuttgart, J. G. Cotta (1958). 8°. 1238, (2) S. Dunkelgrüner Orig.-Lederband mit 2 goldgepr. Rückenschildern, Linienvergoldung und Kopfgoldschnitt.
Sehr gutes Exemplar der schönen Ganzlederausgabe. Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Gesamtausgaben, Tagebücher |
80,-- | ![]() |
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| Eichendorff, Joseph v. Neue Gesamtausgabe der Werke und Schriften. (Herausgegeben von Gerhart Baumann in Verbindung mit Siegfried Grosse). – Band 4 (von 4): Literarhistorische Schriften. Historische Schriften. Politische Schriften. 1.-5. Tsd. Stuttgart, J. G. Cotta (1958). 8°. 1541, (2) S. Dunkelgrüner Orig.-Lederband mit 2 goldgepr. Rückenschildern, Linienvergoldung und Kopfgoldschnitt.
Sehr gutes Exemplar der schönen Ganzlederausgabe. Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Gesamtausgaben, Geschichte, Literaturgeschichte |
80,-- | ![]() |
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| Burri, René. Blackout New York. 9. November 1965. (Essai by) Hans-Michael Koetzle. München, (Horst) Moser 2009. Folio (33,5 x 24 cm.). [39] Bl.mit 37 meist doppelblattgr. Duotone-Tafeln und Beilage (12 S., französische Übersetzung). Farbig illustr. Orig.-Pappband.
Koetzle, Fotografen A-Z 58 f. – Erste Ausgabe. – „Stromaus in New York. Eine Nacht lang verfolgt Burri, mit acht Kleinbildfilmen, die Ereignisse. Ohne Blitz. Nur mit dem sparsam vorhandenen Licht. Burris Bildserie ist keine Reportage im herkömmlichen Sinn. Eher eine Meditation über das Licht bzw. dessen Abwesenheit. – Blackout in New York. For one night, Burri follows the events, with eight rolls of 35mm film. Without a flash. Using only the scarcely available light. Burri’s photo series is not a report in the traditional sense. More a meditation on light, or rather the lack of it.“ (H. Moser). – Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: New York, Street photography |
50,-- | ![]() |
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| Quirsfeld, Johann. Geistlicher Myrrhen-Garten. Andrer Theil der Himmlischen Garten-Gesellschafft, versetzet mit Funfftzig traurigen Cypressen, worunter die geängstete Seele in allerhand Creutz und Widerwärtigkeit mit Christo ihr tröstlich Gespräch hält. Nebenst einem kurtzen Gebet-Buche. 2 Teile in 1 Band. Frankfurt am Main, Johann Leonhard Buchner 1740 und 1739. 8°. [6] Bl., 974 S., [5] Bl.; 84 (recte 94) S., [1] Bl. mit Titelblatt in Rot und Schwarz, gestoch. Portrait, gestoch. Frontispiz und 31 Kupfertafeln. Blindgepr. Schweinslederband mit 2 Messing-Schließen.
ADB XXVII, 48. VD18 14168553. Vgl. Goed. III, 188, 153, 3 (Ausgabe Leipzig 1696) und Seebaß/Edelmann II, 777 (Ausgabe Leipzig 1708). Nicht bei Praz (″obwohl die Kupfer emblematisch-allegorischen Charakters sind“ A. Seebaß). – Erfolgreiches reich illustriertes posthum erschienes Werk des Dresdner Theologen J. Quirsfeld (1642-1686). Letzte um einige Kupfertafeln vermehrte Ausgabe. – „Je eine Illustration bezieht sich auf je zwei (in einem Fall drei) Gespräche zwischen Christus und der Seele, die in der Art sich an Hugos Pia desidera und andere mystische Tradition anlehnen. Dabei betreffen sie durchaus praktische Probleme, wie „Die Seele beklagt ihre Amts-Beschwerliligkeit, Die von Feinden Belägerte, Die Seele beweinet den ungerathenen Ehegatten, Die Seele klaget über allzuviel Kinder, Die gefährliche (=gefährdete) Schwangere, Das beschwerliche Alterthum“ (= Alter) usw. Viele schöne, kirchenliedartige Gedichte des Verfassers sind beigegeben, es finden sich aber auch ältere Choräle von Luther, Paulus Gerhard u. a. – Quirsfeld, … machte sich als Kirchenlieddichter einen Namen und gab einige, originelle Erbauungsbücher heraus. Das vorliegende ist eine ganz selbständige und separat erschienene Art Fortsetzung zu seiner „Himmlischen Gartengesellschaft“ (vgl. Maltzahn II, 1043)“ (A. Seebaß). – Einband berieben, Bezug am vorderen Gelenk etwas angeplatzt, Innengelenke etwas angeplatzt, drei Kupfertafeln mit Blaustift-Kritzeleien, durchgehend im Blattrand etwas fingerfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Barockliteratur, Gebetbücher, illustrated books, Illustrierte Bücher |
240,-- | ![]() |
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| Davidson, Bruce. East 100th Street. (Foreword by Mildred Feliciano). Los Angeles, St. Ann’s Press (2003). Gr.-4° (31,5 x 29 cm.). 165 S. mit 143 Duotone-Tafeln. Orig.-Leinenband mit Deckelbild und Klarsicht-Schutzumschlag.
Vgl. Auer 516. Koetzle, Fotografen A-Z 88. Parr/Badger II, 18. Roth, The Book of 101 Books 196 f. Roth, The Open Book 260 f. (alle erste Ausgabe, Cambridge, Mass. 1970). – Schön ausgestattete um 25 Fotos erweiterte und mit 3000 Exemplaren limitierte Neuausgabe. – Von Bruce Davidson signiert. – „In 1970, when Bruce Davidson published his first book, East 100th Street, he was well established as a Magnum photographer with a number of important photo essays to his credit. Perhaps the most memorable was the grainy, cinematic record of the time he spent hanging out with a Brooklyn teen gang called the Jokers, published in Esquire in 1960. „I never felt a separation between myself and what I was photographing because I was really down to the feeling,“ he wrote about the Jokers project, begun when he was just 24, „I just never felt apart. With the gang. I was in the same mood as they where.“ Having spent some of the intervening years photographing the civil rights movement, he approached the East 100th street work with a similar sympathy and dedication, but with an even more pronounced sense of resposibility to his subjects. Davidson returned to this basted strech of East Harlem regularly for nearly two years (always bringing prints for the people he photographede) until he and his bulky view camera began to be a part of the block’s daily life. If the camera on its tripod established a certain pictorial formality, it also opened a new vistas“ (Vince Aletti in Roth). – Der Klarsicht-Schutzumschlag am Fuß gerinfügig eingerissen, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: New York, Street photography |
280,-- | ![]() |
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| Speyer – Lehmann, Christoph. Chronica der freyen Reichs-Statt Speyr. Darinn von dreyerley fürnemblich gehandelt, Erstlich vom Ursprung, Uffnemen, Befreyung, Beschaffenheit deß Regiments, Freyheiten, Privilegien …, Zum andern, von Anfang unnd Uffrichtung deß Teutschen Reichs, desselben Regierung …, Zum dritten, von Anfang und Beschreibung der Bischoffen zu Speyr, unnd deß Speyrischen Bisthumbs. 7 Teile in 1 Band. Frankfurt am Main, N. Hoffmann für J. Rose 1612. Folio (35,5 x 24 cm.). [6] Bl., 1024 S., [49] Bl. mit Titelblatt in Rot und Schwarz und 8 wdh. großen Holzschnitt-Druckermarken. Pergamentband der Zeit, Rücken alt mit marmoriertem Papier überklebt und handschr. Rückenschild.
ADB XVIII, 136. Dahlmann-Weitz 1556. Graesse IV, 151. VD17 23:231115A. – Erste Ausgabe des Hauptwerks des sächsischen Historikers C. Lehmann (1570-1638). Lehmann war seit 1594 Lehrer an der Gelehrten- und Rathsschule (schola senatoria) in Speyer und wurde 1595 zum Conrector befördert. Seit 1604 war er der erste Stadtschreiber. – Seinen litterarischen Ruf verdankt L. zwei Werken, der „Chronica der Freyen Reichs Stadt Speyr …“ und seiner Sprichwörtersammlung „Florilegium Politicum“. Ganz besonders aber ist es die erstere, zugleich sein frühestes Werk, durch welches er sich nicht nur in Speyer einen Namen begründet hatte, um dessen willen man ihn als den „berühmten L.“, ja den „deutschen Livius“ mit bereitwilligster Hingebung anerkannte, sondern das auch weit über Speyer hinaus (soll doch der Minister Colbert befohlen haben, eine französische Uebersetzung der Chronik anzufertigen) im Gebiete deutscher Städtegeschichte einen bewährten Ruf bis auf den heutigen Tag sich erhalten hat. Bei der Abfassung dieser seiner Chronik beobachtete er gewissenhaft das „nonum prematur in annum“, denn erst nach zehnjähriger Arbeit übergab er das Manuscript vorschriftsmäßig dem Rathe der Reichsstadt zur amtlichen Censur, worauf der Druck, auch äußerlich ein stattliches Opus, in Großfolio zu Frankfurt 1612 in Verlegung Jonas Rosen erschien. Die dreifache Aufgabe, die sich L. setzte und in extenso schon auf dem Titel präcisirte, führt er in sieben Büchern von den ältesten Zeiten bis auf den Regierungsantritt Kaiser Maximilians I. durch. … L. schrieb seine Chronik in deutscher Sprache und zwar ist sein Deutsch für jene Zeit, wo man bereits begonnen hatte, unsere Muttersprache mit allerlei ausländischen Lappen zu verunstalten, von anerkennenswerther Reinheit, seine Darstellung ist durchgängig frisch und nicht selten wird er wahrhaft beredt, bei aller Breite zeigen seine Erzählungen eine ergötzliche Natürlichkeit und sicher ist, daß er an Sprache und Darstellungsgabe seinem Fortseher und Erweiterer Melchior Fuchs, der fast hundert Jahre, sowie seinem Biographen Baur, der 150 Jahre später schrieb, weit voransteht. Einen bedeutenden Werth aber gewinnt sein Werk besonders dadurch, daß er überall die wesentlichen Belegstellen für seine Angaben ausführlich mittheilt und auf solche Weise den Leser in den Stand setzt, die Resultate, die er gewinnt oder gewonnen zu haben glaubt, mit den Quellen selbst zu vergleichen. L. hat, wie er selbst in einem Schreiben an Landgraf Moritz von Hessen sagt (Baur a. a. O., S. 177), vier Bibliotheken benützt und in der That eine Menge von Schriftstellern gelesen, um sich die Zustände und Einrichtungen des Deutschen Reiches in geschichtlichem Zusammenhange klar zu machen. Für die Speyerer Angelegenheiten stand ihm das damals (Vaur, S. 48) bereits von seinem Vorgänger im Stadtschreiberamte, Hermann Schießer trefflich geordnete reichsstädtische Archiv (die gegenwärtige schöne Ordnung dieses Archivs verdankt man dem sehr verdienten, am 18. August 1836 verstorbenen K. Kreisarchivar Peter Bernh. Geyer) zu Gebote, wie für allgemeinere Städteangelegenheiten das seiner Aufsicht anvertraute bereits erwähnte Archiv der Städte rheinischer Bank. Von den Urkunden, welche er benützte und seiner Chronik einverleibte, sind zunächst unstreitig die Kaiserurkunden die wichtigsten; übrigens hat er kaum die Hälfte dieser aus dem Zeitraum, welchen sein Werk behandelt, im Speyerer Archive vorhandenen Urkunden veröffentlicht, wie die Vergleichung mit den Geyer’schen Repertorien ergiebt. Außerdem enthält die Chronik noch einige päpstliche und mehrere bischöfliche Urkunden, sowie eine Menge Rathserlasse, Verträge mit benachbarten Fürsten und Städten, Vergleichshandlungen und, was zu dem Interessantesten des mitgetheilten urkundlichen Materials gehört, die alten Richterordnungen der Reichsstadt. Unter den letzteren hat er übrigens die sogen. Vierrichterordnung nicht nach dem ältesten Original von 1314, sondern in der etwas abgeänderten Redaction von 1328, enthalten im Cod. 6 (Geyer; bei Zeuß, Die freie Reichsstadt Speier, 1843, S. 2. Cod. C.) abdrucken lassen“ (J. Franck in ADB). – Rücken etwas berieben, Titelblatt mit zeitgenöss. Besitzvermerk, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Deutsche Landeskunde, Ortsgeschichte, Pfalz, Speyer |
750,-- | ![]() |
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| Benjamin, Walter. Einbahnstraße. Berlin, Ernst Rowohlt 1928. 8° (20,5 x 15,5 cm.). 83, (1) S. Dunkelblauer Orig.-Kartonumschlag mit Schutzumschlag mit Fotomontage von Sascha Stone (d. i. Aleksander Serge Steinsapir) in modernem Leinenschuber.
Ahnert/Jordan 126. Brodersen C 3. Holstein, Buchumschläge 341 (Faksimile-Ausgabe von 1983). Slg. Leinweber 12. – Sehr seltene erste Ausgabe. Gedruckt bei Poeschel und Trepte in Leipzig in einer stark vom Bauhaus beeinflussten Typographie. Der berühmte Schutzumschlag unter Verwendung einer eigenen Fotomontage von S. Stone ist ein Meilenstein der modernen Einbandkunst. – „Gerade in seinen exzentrischen Elementen ist das Buch wenn nicht Trophäe so doch Dokument eines inneren Kampfes“ (W. Benjamin in einem Brief an Hugo von Hofmannsthal). – „Wenn Benjamins Philosophie, die alle bündigen, losungsähnlichen Resultate verschmäht, eine Forderung erfüllt, so ist es die, die sein Freund T. W. Adorno in seinen ‚Minima Moralia‘ (1951) an alles dialektisch-kritische Denken richtet: ‚In einem philosophischen Text sollten alle Sätze gleich nahe zum Mittelpunkt stehen‘. Diese Forderung ist verbunden mit der nach ‚Abschaffung des Unterschiedes von These und Argument‘, die Benjamin schon in … den Fragmenten der ‚Einbahnstraße‘ verwirklichte“ (KNLL). – „Dieses Buch … ist durch seine Druckanordnung und äußere Gestaltung, ebenso wie durch seine fragmentarische Schreibweise als eines der bedeutendsten Werke der avantgardistischen deutschsprachigen Literatur der zwanziger Jahre ausgewiesen“ (Bernd Witte). – S. Stone (1895-1940), mit W. Benjamin seit Anfang der 1920er Jahre eng befreundet und wie dieser auf der Flucht in der Nähe der span. Grenze gestorben, „gehört zu den wichtigsten Fotografen der Weimarer Republik. Die Präsenz seiner Bilder in der illustrierten Presse. Die Tatsache, dass er auf der epochemachenden Ausstellung des Deutschen Werkbundes ‚Film und Foto‘ 1929 als Fotograf mit den meisten Bildern vertreten war – Formen der öffentlichen Anerkennung wie diese sind es zunächst, die auf den Rang seiner Bilder verweisen. Dennoch ist seine Arbeit im öffentlichen Bewusstsein weitgehend in Vergessenheit geraten“ (E. Köhn in Koetzle, Fotografen A-Z, S. 388). – Schutzumschlag an den Gelenken geringfügig berieben und mit unauffällig restaurierten Fehlstellen an den Kanten, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Avantgardeliteratur, Einbände, Fotomontage, Photographie, Photography, Photomontage |
7.500,-- | ![]() |
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| Klein, William New York. Life is good for you and good in New York Trance witness Reveals: Trance Witness Revels. Paris, Éditions du Seuil (1956). 4°. 192 p. with 188 Pictures on plates and Booklet (16 p., „Delay may be serious now free…“). Original cloth binding with color illustrated dust jacket. (Album Petite Planète, Vol. 1).
Auer 365. The Open Book 165 f. Parr/Badger I, 243. Roth, The Book of 801 Books 140 ff. – First printing of the first edition. – Boldly dedicated and signed by W. Klein to Belgian photographer Gerald Dauphin „To Gerald, / HAPPY NEW / YORK!* / William Klein / *YORK″. – „By virtue of its preface, written by Jack Kerouac, Robert Frank’s The Americans is usually regarded as the epitome of the Beat photobook. But William Klein’s magnum opus, Life is good for you and good in New York Trance witness Reveals: Trance Witness Revels, a book with Beat mantra for a title, surely has the edge in this regard. This is partly because it was the earlier model, partly because it is less political and more exuberant, and impotantly, because its conception is so complete – photographs, layout, design, topography, ‚found‘ ephemera coalescing into what is in effect one of the first great ‚Pop‘ books. … Klein’s masterpiece reminds us that much great, serious art is often about play, archieved simply by experimenting with the possibilities of the material. Forget trance and witness – the revels are the thing“ (Parr/Badger). – „With no interest from American publishers, Klein went back to Paris and set to work on a graphic design that was as aggressive and idiosyncratic as its photos. „I saw the book as a tabloid gone berserk, gross, over-inked, brutal layout, bull-horn headlines,“ he wrote in its radically revised 1995 edition. „This is what New York deserved and would get.“ Published in France, Italy, and England, but not in America, Life is good for you and good in New York was a sensation“ (A. Roth). – Dust jacket with inconspicuous restored loss at the spine, very good copy. Schlagwörter: New York, Pop-Kultur, Signed books, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
4.800,-- | ![]() |
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| Rolling Stones – Charles Robert „Charlie“ Watts (1941-2021), Bill Wyman (geb. 1936), Michael Philip Jagger (geb. 1943), Keith Richards (geb. 1943) und Lewis Brian Hopkin Jones (1942-1969). Orig.-Photographie (Silbergelatine) von Alberto Durazzi (1925-1990), Rom. London 1967. Format: 30 x 40 cm. (Querformat).
Pressephoto der „Stones“ in der Originalbesetzung bei einer Kaffeepause in einem Londoner Cafe.– Rückseitig mit dem Stempel einer ital. Foto-Agentur, vintage. Schlagwörter: Musik, Original-Photographie, Pop-Kultur, Porträtphotographie, Porträts, Rock groups, Rock music, Rock- und Popmusik |
400,-- | ![]() |
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| Le Corbusier (eig. Charles-Édouard Jeanneret-Gris, 1887-1965, schweizerisch-französischer Architekt und Maler). Orig.-Photographie (Silbergelatine-Abzug) von Aldo Durazzi (1925-1990). Paris Februar 1963. Format: 40 x 30 cm.
Schönes Portrait des bedeutenden Architekten in seinem Pariser Atelier. Im Hintergrund ist eine Zeichnung seines berühmten Modulor Man zu sehen. – Rückseitig mit Stempel einer ital. Foto-Agentur. Schlagwörter: Kunst, Original-Photographie, Portrait, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Porträts |
350,-- | ![]() |
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| Ali, Muhammad (eig. Cassius Marcellus Clay, 1942-2016, US-amerikanischer Boxer). Orig.-Porträtphotographie (Silbergelatine-Abzug). London 8. August 1966. Format: 40 x 30 cm.
Ausdrucksstarkes Porträt des wohl berühmtesten Sportlers aller Zeiten. – Es zeigt den schweißbedeckten Boxweltmeister nach seinem legendären Kampf gegen Brian London in der Earls Court Arena, London. – Rückseitig mit Stempel einer italienischen Foto-Agentur, vintage. Schlagwörter: Boxen, Boxsport, Original-Photographie, Pop-Kultur, Porträts, Sport |
600,-- | ![]() |
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| Bowie, David (d. i. David Robert Jones, 1947-2016, britischer Musiker, Sänger, Produzent und Schauspieler). Original-Portrait-Photographie (Silbergelatine). Rom 1988. Format 40 x 30 cm. (Hochformat, Bildgröße: 40 x 25 cm.).
Halbfigur-Portrait des berühmten Pop-Stars, eine Zigarette rauchend. – Rückseitig mit Stempel einer italienischen Fotoagentur, vintage. Schlagwörter: Pop-Kultur, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Rock- und Popmusik |
450,-- | ![]() |
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| Bowie, David (d. i. David Robert Jones, 1947-2016, britischer Musiker, Sänger, Produzent und Schauspieler). Original-Portrait-Photographie (Silbergelatine) von Marsili. Rom 15. oder 16. Juni 1987. Format 30 x 40 cm. (Querformat)
Konzertfoto des berühmten Pop-Stars bei seiner „Glass Spider Tour“ im Stadio Flaminio in Rom. – Rückseitig mit Stempel einer italienischen Fotoagentur, vintage. Schlagwörter: Pop-Kultur, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Rock- und Popmusik |
350,-- | ![]() |
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| Bowie, David (d. i. David Robert Jones, 1947-2016, britischer Musiker, Sänger, Produzent und Schauspieler). Original-Portrait-Photographie (Silbergelatine) von Marsili. Rom 15. oder 16. Juni 1987. Format 40 x 30 cm. (Hochformat)
Konzertfoto des berühmten Pop-Stars bei seiner „Glass Spider Tour“ im Stadio Flaminio in Rom. – Rückseitig mit Stempel einer italienischen Fotoagentur, vintage. Schlagwörter: Pop-Kultur, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Rock- und Popmusik |
350,-- | ![]() |
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| Bowie, David (d. i. David Robert Jones, 1947-2016, britischer Musiker, Sänger, Produzent und Schauspieler). Original-Portrait-Photographie (Silbergelatine) von Marsili. Rom 15. oder 16. Juni 1987. Format 30 x 40 cm. (Querformat)
Konzertfoto des berühmten Pop-Stars bei seiner „Glass Spider Tour“ im Stadio Flaminio in Rom. – Rückseitig mit Stempel einer italienischen Fotoagentur, vintage. Schlagwörter: Pop-Kultur, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Rock- und Popmusik |
350,-- | ![]() |
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| Ali, Muhammad (eig. Cassius Marcellus Clay, 1942-2016, US-amerikanischer Boxer). Orig.-Porträtphotographie (Silbergelatine-Abzug). London 8. August 1966. Format: 40 x 30 cm.
Ausdrucksstarkes Porträt des wohl berühmtesten Sportlers aller Zeiten. – Es zeigt den schweißbedeckten Boxweltmeister nach seinem legendären Kampf gegen Brian London in der Earls Court Arena, London. – Rückseitig mit Stempel einer italienischen Foto-Agentur, vintage. Schlagwörter: Boxen, Boxsport, Original-Photographie, Pop-Kultur, Porträts, Sport |
600,-- | ![]() |
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| Das Gebetbuch Lorenzos de’ Medici (Libellus Precatorius) 1485. Handschrift Clm 23639 der Bayerischen Staatsbibliothek München. 2 Bände (Faksimile und Kommentar). Lachen am Zürichsee, Coron-Verlag und Stuttgart, Müller und Schindler (1991). 8°. 229 faksimilierte Blätter mit zahlreichen Miniaturen und Initialen in Gold und Farben; 402 S. mit farb. Frontispiz und teils farb. Abb. Roter Originalseidenband, vergoldete Prunkdeckel mit zehn emaillierten Miniaturen, vergoldeten Spangen und Schließen. In der samtgefütterten Originallederkassette und Originallederband mit goldgepr. Rückentitel und Deckelvignette in Pappschuber mit farb. Deckelbild.
Eines von 300 Exemplaren der Coron-Exklusiv-Ausgabe mit der Nachbildung des Florentiner Prunkeinbandes (Gesamtauflage 800). Mit illuminierten Kalenderblättern, 5 großen und 7 kleineren historisierten Initialen und 5 ganzseitigen Miniaturen mit Bordüren, Wappen der Wittelsbacher, Medici und Dalviati. Die prächtige Handschrift war ein Hochzeitsgeschenk von Lorenzo de Medici (1449-1492) an seine Tochter Lucrezia. Mit der Buchmalerei wurde der Florentiner Miniaturenmaler Francesco Rosselli beauftragt, der schon mehrfach für die Medicis gearbeitet hatte. – Kommentarband mit Beiträgen von Erwin Arnold, Marl L., Evans, Albinia C. de la Mare und Lorenz Selig. – Nahezu tadelloses Exemplar. Schlagwörter: Faksimile, Gebetbuch, Gebetbücher, Handschriften, Manuscripts, Manuskripte, Nummerierte Bücher, Stundenbuch, Theologie, Vorzugsausgaben |
1.800,-- | ![]() |
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| Aikin, Lucy. Memoirs of the court of King James the First. (Illustrated with contemporary portraits of many artists compiled by T. Mackinslay in 1850). Second edition. 2 Bände. London, Longman, Rees, Orme, Brown, Green and Longman 1833. Gr.-8° (22 x 14 cm.). XV (1) S., [12] Bl. (davon 6 beschrieben „Index to 150 inlaid plates inserted since publication“), 544 S.; XV, 611 S. mit 2 zusätzlichen kalligraphischen Titelblättern, 2 gestoch. Frontispizen, 152 teils mont. gestoch. Portraits, 1 gefalt. Brief-Faksimile und 1 mehrfach. gefalteten Faksimile-Urkunde auf Leinen kaschiert. Lederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln, floraler Rückenvergoldung, dekorativen breiten Deckel-Bordüren, Kanten- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Zuerst 1822 erschienene Darstellung über die Zeitgenossen König, Jacobs I. von England. – Unikales Exemplar ergänzt um 152 Portrait-Kupferstichen des 17. bis 19. Jahrhunderts, darunter Shakespeare (″From the Edition of his Poems 1640“), Sr. John Moor (″From a scarce Print in the Collection of R. Bull Esq.“, Farb-Radierung in Rot, Braun und Schwarz), Queen Mary I., Sr. F. Bacon, King Henry VIII., Admiral Blake, Oliver Cromwell, John Milton und Kardinal Richelieu. – Die britische Historikerin und Schriftstellerin Lucy Aikin (1781-1864) veröffentlichte vorwiegend biographisch-historische Werke. „1810 erschien ihr erstes größeres Werk, Epistles on Women, Exemplifying their Character and Condition in Various Ages and Nations, with Miscellaneous Poems, und 1814 ihr einziges belletristisches Werk, Lorimer, a Tale. Dies waren nur frühe Versuche, aber ihren Ruf erwarb sie vollständig durch historische Werke, die zwischen 1818 und 1843 veröffentlicht wurden: Memoirs of the Court of Queen Elizabeth (1818), Memoirs of the Court of James I. (1822), Memoirs of the Court of Charles I. (1833) und Life of Addison (1843). Das letztgenannte Werk, das viele bisher unveröffentlichte Briefe Addisons enthält, war Gegenstand eines Essays von Macaulay, der zwar Aikins andere Werke und insbesondere ihre Memoirs of the Court of James I lobte, aber feststellte, dass sie „unter den Halskrausen und Spitzbärten der Theobalds weit mehr zu Hause war als unter den Steenkirschen und wallenden Perücken, die Königin Annes Teetisch in Hampton umgaben“. Sie selbst sah das ähnlich und soll nach der Fertigstellung von Charles I. geäußert haben: „Ich bin entschlossen, mich nicht weiter mit englischen Herrschern zu befassen. Charles II. ist kein Thema für mich: Er würde mich dazu bringen, meine Art zu verdammen.“ (Wikipedia). – Exlibris (″Samuel F. Barker“), unikale mit 152 Portraits getrüffelte „Luxus-Ausgabe“ in einem prachtvollen Handeinband. Schlagwörter: Biographie, Biography, Einbände, Einbandkunst, England, Great Britain, Großbritannien, Portraits, Porträts, Porträtwerke |
800,-- | ![]() |
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| Barth, Karl. Die kirchliche Dogmatik. Mischauflage. 4 Bände in 13 und Registerband (zusammen 14 Bände). Zürich, Theologischer Verlag 1969-1970. Gr.-8° (24,5 x 16,5 cm.). Orig.-Leinenbände.
Hauptwerk des Schweizer Theologen K. Barth (1886-1968). – I. Die Lehre vom Wort Gottes. Prolegomena zur Kirchlichen Dogmatik. – II. Die Lehre von Gott. – III. Die Lehre von der Schöpfung. – IV. Die Lehre von der Versöhnung und Registerband (herausgegeben von Helmut Krause). – „Mit der Berufung Barths auf den Lehrstuhl für reformierte Theologie in Göttingen (1921-1925) begann die universitäre Laufbahn: Münster (1925-1930), Bonn (1930-1935), Basel (1935-1962/1968). In der Aufsatzsammlung „Das Wort Gottes und die Theologie“ (1924), in „Die Christliche Dogmatik im Entwurf“ (1927) sowie in der monumentalen „Kirchlichen Dogmatik“ (ab 1932) gewann der neue Ansatz immer präzisere Gestalt. Barth nahm definitiv vom Glauben des religiösen Menschen als herrschendem Prinzip der Dogmatik Abschied und erhob das freie, souveräne Wort Gottes, allein in Jesus Christus offenbart und in der auf die Schrift gegründeten Verkündigung vermittelt, zum neuen Ausgangspunkt aller Theologie; damit war die Ablehnung der natürlichen Theologie jeglicher Spielart verbunden. Dabei erwies sich das Studium Anselms von Canterbury (″Fides quaerens intellectum“, 1931) als hilfreich“ (K. Blaser in HLS online). – Einband von Band III/2 etwas braunfleckig, nur vereinzelt Anstreichungen mit Kugelschreiber, sonst gutes vollständiges Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
180,-- | ![]() |
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| Schmögner, Walter. 12. Tagebuch. 8.3.1988 – 15.8.1988. 95 Bleistiftzeichnungen. Mit einem Text von Joachim Riedl. Wien, Seitenberg Edition (1989). 4°. [204] S. mit 95 Tafeln. Orig.-Halbleinenband mit farbigem Deckelschild.
Eines von 1000 num. Exemplaren; im Druckvermerk von W. Schmögner signiert und mit eigenhändiger Widmung für die Kölner Antiquarin Gundel Gelbert. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
70,-- | ![]() |
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| Holst, Adolf. Lustiges Kleinkinderbuch. (Bilder) von Gertrud Caspari. Mit Versen von Adolf Holst. 4. Auflage, 19. – 24. Tausend. Leipzig, Alfred Hahn o. J. (ca. 1909). Quer-8° (21,5 x 27,5 cm.). [24] S. mit farblithogr. Illustrationen auf Karton. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Blaume, Holst 4. Slg. Cotsen 4951 und 7896 (amerik. Ausgabe von 1911). Goebels III, 208. Klotz 2869/89. LKJ I, 247 und 566. Neubert 6.1.7. Ries 464, 7. Stuck-Villa II, 151. – Eines der erfolgreichsten Bilderbücher der berühmten Kinderbuch-Künstlerin. Erschien zuerst 1907 in verschiedener Ausstattung (als Leporello, auf Papier und auf starkem Karton wie hier). – Texte in deutscher Schreibschrift. – „Das „Lustige Kleinkinderbuch“ ist für Vorschulkinder bzw. für Leseanfänger gedacht. Die Bilder sind wie „gemalte Postkarten“. Gertrud Caspari stellt ihre scharf konturierten Figuren, ohne perspektivische Zutaten, flächig ausgemalt vor einen hellbraun getönten Hintergrund. Diese Art zu malen trug der Künstlerin gelegentlich den Vorwurf ein, ihre Illustrationen zu schablonisieren. Die erwachsenen Käufer und zumal die Kinder sahen die Sache anders, wie die erreichten Auflagen zeigen. Das Kind entdeckte in den farbbunten und unmittelbar nachzuvollziehenden Bildszenen seine Umwelt die nähere und die weitere – mit Haustieren, Schornsteinfeger, Auto und Eisenbahn, Bär und Elefant, mit der Großmutter und anderen ihm vertrauten Gestalten. Adolf Holsts schlichte Reime waren zum Vorlesen geeignet – und eines Tages auch zum Selberlesen in der erlernten Schreibschrift“ (Hubert Göbels). – Kanten und Deckel im Rand berieben, Deckel angestaubt, sonst gutes Exemplar der seltenen „unzerreisbaren“ Ausgabe. Schlagwörter: Jugendstil, Kleinkind-Bilderbücher |
120,-- | ![]() |
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| Viksten, Albert. Die Flösser. (Aus dem Schwedischen von Helen Woditzka). Zürich, Wien, Prag, Büchergilde Gutenberg (1935). Gr.-8° (23,5 x 17,5 cm.). 231, (1) S. mit 33 Illustrationen nach Tuschezeichnungen von Hans Felix Kraus. Orig.-Kalbslederband mit ornamentaler Rückenvergoldung, goldgepr. Deckeltitel und Kopfgoldschnitt (von Walter Gerlach) in marmorierten Buchkassette.
Erste deutsche Ausgabe. – Die Büchergilde verteilte die in Leder gebundene Luxusausgaben als Prämie an erfolgreiche Werber. – Der bedeutende Buchbinder Walter Gerlach (1892–1982) war Schüler von Paul Kersten, Mitbegründer des MDE (Meister der Einbandkunst) und einflussreicher Lehrer für Handvergoldung in Berlin. – Gutes Exemplar. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst |
320,-- | ![]() |
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| Bellmer – Mandiargues, André Pieyre de (Préface). Hans Bellmer, Oeuvre gravé. Paris, Éditions Denoël 1969. 96 p. avec 103 reproductions en noir. Reliure originale en toile dans un étui en carton.
Première édition. – Dos légèrement éclairci, bon exemplaire. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
40,-- | ![]() |
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| Chagall – Sorlier, Charles. Die Keramiken und Skulpturen von (Marc) Chagall. Vorwort von Andre Malraux. Notizen und Katalog von Charles Sorlier. Monaco, André Sauret (1972). Gr.-4° (33 x 26 cm.). 249, (1) S., [1] Bl. mit 220 Abbildungen und 1 Orig.-Farblithographie (″Devant St. Jeannet“, gedruckt bei Mourlot-Frères in Paris). Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Erste deutsche Ausgabe. – Deutsche Übersetzung von Ursula Patzies und Georges D. Ruelle. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Keramik, Plastik, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
100,-- | ![]() |
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| Hultén, K(arl) G(unnar) Pontus (Hrsg.). The Machine as seen at the end of the mechanical age. New York, Museum of Modern Art (1968). 4°. 216 S. mit zahlr. teils farb. Abb. u. 2 Tafeln nach Tinguelys „Homage to New York“. Farbig illustr. und geprägter Orig.-Metalleinband.
Katalog zu der legendären Ausstellung mit dem ebenso berühmten Einband, hergestellt in Schweden nach einem Entwurf von Anders Österlin unter Verwendung eines Fotos von Alicia Legg (Eingang des MOMA, mit einem New Yorker ‚Yellow Cab‘ und Passanten im Vordergrund). – Die Ausstellung zeigte Maschinen und deren Darstellung in der Kunst von Leonardo bis in die Gegenwart mit besonderem Schwerpunkt bei den Futuristen und Surrealisten sowie der russischen Avantgarde. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Maschinen, Pop-art, Pop-Kultur, Technik |
90,-- | ![]() |
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| Walser, Robert. Geschichten. Mit Zeichnungen von Karl Walser. Leipzig, Kurt Wolff 1914. 8°. IV, 231 S. mit 31 Illustrationen, davon eine auf dem Titel. Illustr. teilkolorierter Orig.-Kartonumschlag.
Badorrrek-Hoguth A 30.1. Göbel 176. Kerr S. 385. Schäfer 7. W.-G.² 7. – Erste Ausgabe. – Sauberes seitlich und unten unbeschnittenes Exemplar der Broschurausgabe, die neben der Auflage in Halbleder erschien. Schlagwörter: Expressionisme, Expressionismus, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
320,-- | ![]() |
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| Album comemorativo da Exposição-feira de Angola. Luanda (Edição do Governo Geral de Angola) 1938. Quer-4° (23,5 x 30,5 cm.). Titel in Rot und Schwarz, 6 S., [1] Bl., 141 Tafeln in Heliogravure nach Fotografien von C. Duarte (d. i. Firmino Marques da Costa), [1] Bl. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag mit Kordel-Heftung.
Dekoratives Art déco-Fotoalbum der Kolonial-Ausstellung in Angola 1938. – „Das von der Generalregierung Angolas herausgegebene Gedenkalbum, das sicherlich nur zu Geschenkzwecken diente und nur in geringer Auflage verteilt wurde, ist eine fotografische Produktion von außergewöhnlicher Qualität und zeugt von der Übernahme architektonischer und dekorativer Programme, die die offizielle moderne Monumentalität, aber auch das Beste des portugiesischen Art Déco und einen überraschenden experimentellen Eklektizismus veranschaulichen. Vasco Vieira da Costa, der später zum berühmten modernistischen Architekten von Luanda wurde (Entwurf des Marktes von Kinaxixe – 1950/1952, 2008 zerstört), war sein Hauptschöpfer, noch in seiner Funktion als Zollbeamter und Zeichner, damals als Leiter der technischen Dienste und „Künstler von hohem Verdienst” bezeichnet. Die Fotos, die C. Duarte zugeschrieben werden, stammen von Firmino Marques da Costa“ (Alexandre Pomar, Africa in the Photobook, übersetzt aus dem Portugisischen). – Umschlag und Titelblatt mit restaurierten Randläsuren, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Africa, Afrika, Art Déco, Weltausstellungen |
1.400,-- | ![]() |
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| Lexica – Hübner, Johann. Neu- vermehrtes und verbessertes Reales Staats-, Zeitungs- und Conversations-Lexicon… Allerneueste Auflage. Regensburg und Wien, Emerich Felix Baders seel. Wittwe 1769. Gr.-8° (22,5 x 14 cm.). [13] Bl., 1287 S., [28] Bl. (Index) mit Titel in Rot und Schwarz, gestoch. Frontispiz und 9 (statt 10) gefalteten Kupfertafeln. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.
Slg. Seemann 313. Vgl. Humpert 1410. Lenz 80 f. u. Zisska 4. – Die bedeutendste deutsche Enzyklopädie des 18. Jahrhunderts, als deren eigentlicher Verfasser der Barockdichter Philipp Balthasar Sinold v. Schütz gilt. – Das Werk erschien zuerst 1704 ohne Tafeln und wurde bis Anfang des 19. Jhdts. immer wieder aufgelegt. – Ein Exemplar der Auflage von 1789 war in der Bibliothek Goethes in Weimar und stand zeitweise griffbereit auf Goethes Schreibtisch. – Die Kupfertafeln mit Weltkarte, Orden, Schiffbau, Taucherglocke, Kriegswesen und Wappen. Wie oft fehlt die zweite Tafel „Meilen-Anzeiger“. – Einband etwas berieben, zeitgenöss. Besitzvermerk, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Lexica |
240,-- | ![]() |
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| Rohr, Karl. Jumbo. Eine lustige Elefanten-Geschichte mit Bildern und Reimen. Esslingen u. Mchn., Schreiber o.J. (um 1950). 4°. [9] Bl. mit 16 (8 farb.) halbs. Illustrationen. Farbig illustr., teils geprägter Orig.-Pappband in Form eines Elefanten ausgestanzt. (Verlags-Nr. 0198).
Vgl. Hoppensack 97 a u. b und Klotz, Bilderbücher 4712/13 (beide erste Ausgabe von 1927) . – Nachkriegsausgabe dieses humorvoll illustrierten Umriß-Bilderbuchs. – Rücken und Kanten geringfügig berieben, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Schreiber, Umriß-Bilderbücher |
50,-- | ![]() |
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| Kandinsky, Wassily. Punkt und Linie zu Fläche. Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente. München, Albert Langen (1926). Gr.-8°. 190 S., [4] Bl. mit 102 Figuren im Text und 26 (1 farb.) Tafeln. Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag in Blau und Schwarz. (Bauhausbücher, Band 9).
Dokumentations-Bibliothek VI, 68. Fleischmann 168 f. Lang, Bauhaus 245. Wingler 563. – Erste Ausgabe. – Typographie und Umschlagentwurf von Herbert Bayer. – Druck bei Hesse & Becker, Leipzig. – „Organische Fortsetzung meines Buches ‚Über das Geistige in der Kunst‘. … Äußerlich kann der Punkt als die kleinste Elementarform bezeichnet werden, was aber nicht genau ist. … der Punkt kann wachsen, zur Fläche werden und unbemerkt die ganze Grundfläche bedecken – wo wäre dann die Grenze zwischen Punkt und Fläche?“ (S. 24). – Rücken stärker aufhellt, zeitgenöss. Besitzvermerk und Stempel auf dem Vortitel, gutes Exemplar der seltenen kartonierten Ausgabe. Schlagwörter: Avantgarde, Bauhaus, Expressionisme, Expressionismus |
1.600,-- | ![]() |
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| Requark, Emil Marius (d. i. Max Josef Wolff). Vor Troja nichts Neues. 1. – 10. Tausend. Berlin, Brunnen-Verlag, Karl Winckler (1930). 8°. 119, (1) S. mit beil. Verlagsprospekt (4 S.). Orig.-Kartonumschlag.
Erste Ausgabe der mehrfach aufgelegten Parodie auf Erich Maria Remarques berühmten Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ (Berlin 1929). – Der jüdische Jurist, Schriftsteller und Shakespeare-Übersetzer M. J. Wolff (1868-1941) starb nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Oktober 1941 in Berlin durch Suizid. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Parodie |
40,-- | ![]() |
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| Petrarcha (Petrarca), Francesco. Von der Artzney bayder Glück, des guten vnd widerwertigen. Unnd wes sich ain yeder inn Gelück und unglück halten sol. Aus dem Lateinischen indas Teutsch gezogen. Mit künstlichen fyguren durchaus/ ganz lustig und schön gezyeret. (Reprint der Ausgabe: Augsburg, Heynrich Steyner, 1532. Herausgegeben und kommentiert von Manfred Lemmer). (Hamburg), Friedrich Wittig (1983). 4°. [24], 209 S. mit zahlr. Abbildungen nach Holzschnitten. Orig.-Pappband mit illustr. Pappschuber.
Gutes Exemplar. Schlagwörter: Faksimile |
40,-- | ![]() |
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| (Gorzkowski, Franciszek). Der Piastehn oder Bestimmung des Kreises Piasthens und Quadrats des Durchmessers desselben Kreises und desselben Piasthens. Leipzig, Paul Jacques Besson 1806. 4° (25,5 x 20 cm.). 62 S., [1] Bl. mit 1 gefalteten Kupfertafel. Interims-Umschlag der Zeit in moderner Pappkassette mit Deckelschild.
Äußerst seltene Abhandlung zur Quadratur des Kreises des polnischen Landvermessers und Jacobiners F. Gorzkowsk (1760-1830). „Der verehrungswürdigen Mathematischen Gesellschaft in Hamburg zur näheren Prüfung eingereicht …“ – „Die Quadratur des Kreises ist ein klassisches Problem der Geometrie. Die Aufgabe besteht darin, aus einem gegebenen Kreis mit Zirkel und Lineal in endlich vielen Schritten ein Quadrat gleichen Flächeninhalts zu konstruieren, sprich die Konstruktion eines Quadrats mit der Seitenlänge p {displaystyle {sqrt {pi }}}. Sie ist äquivalent zur sogenannten Rektifikation des Kreises, also der Konstruktion einer geraden Strecke, die dem Kreisumfang entspricht. Das wiederum entspricht der Konstruktion der Kreiszahl p {displaystyle pi } (halber Kreisumfang) aus der Strecke, deren Länge gleich 1 {displaystyle 1} Längenmaßeinheit ist. Beschränkt man die Konstruktionsmittel auf Zirkel und Lineal, so ist die Aufgabe aufgrund der Transzendenz von p {displaystyle pi } unlösbar. Erst im Jahre 1882 konnte dies von dem deutschen Mathematiker Ferdinand von Lindemann bewiesen werden. Die Quadratur des Kreises gehört zu den populärsten Problemen der Mathematik. Jahrhundertelang suchten neben Mathematikern auch immer wieder Laien vergeblich nach einer Lösung. Der Begriff Quadratur des Kreises ist in vielen Sprachen zu einer Metapher für eine unlösbare Aufgabe geworden“ (Wikipedia). – Gorzkowski war „Teilnehmer des Kosciuszko-Aufstands, Mitglied des Jakobinerclubs, Verfechter der Verbindung des bewaffneten Kampfes für die polnische Unabhängigkeit mit der Beseitigung sozialer Ungleichheiten, der Abschaffung der Leibeigenschaft und der Pacht. Er wurde um 1760 in Ermland in eine Adelsfamilie geboren. Als Landvermesser unterstützte er die Verfassung vom 3. Mai und die Abschaffung der Leibeigenschaft . Er gehörte dem Polnischen Jakobinerklub an. Er beteiligte sich an der Planung und Vorbereitung des Kosciuszko – Aufstands , in dessen Verlauf er in Warschau kämpfte. Nach dem Scheitern des Aufstands gelangte er in das podlasische Dorf Cisie, wo er Anführer einer Verschwörung wurde. Diese war organisatorisch auf einem Pfarrnetzwerk aufgebaut und hatte einen bewaffneten Kampf für die Unabhängigkeit und, nach der Zerschlagung des „Wolfsclans“ – jener, die die Bauern ausbeuteten und zu denen Gorzkowski auch Priester zählte – die Einführung eines republikanischen Systems zum Ziel. Er betrachtete die Bauernschaft als wichtige politische Kraft. Im Rahmen seiner Aktivitäten verteilte er unter den ungebildeten Bauern Flugblätter mit Zeichnungen. Nachdem Gorzkowskis Agitation aufgedeckt worden war, wurde er 1797 zusammen mit seinen Mitstreitern verhaftet und von den österreichischen Behörden in Krakau inhaftiert. Nach langwierigen Ermittlungen wurde er 1802 zum Tode verurteilt. Kaiser Franz II. von Habsburg wandelte das Todesurteil in eine Verbannung um. Nach seiner Emigration 1807 ließ er sich in Warschau nieder und entwickelte ein Projekt zur Emanzipation der Bauern“ (Wikipedia aus dem Polnischen übersetzt). – Rücken etwas beschädigt, Umschlag fleckig und angestaubt, im Blattrand und die Kupfertafeln etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Dissertation, Dissertationen, Geometrie, Geometry, Mathematics, Mathematik |
300,-- | ![]() |
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| Kandinsky, Wassily und Franz Marc (Hrsg.). Der Blaue Reiter. 2. Auflage. München, R. Piper & Co. 1914. 4° (30 x 23 cm.). [5] Bl., 140 S. mit 4 pochoirkolorierten Tafeln, darunter 2 nach Kandinsky und Marc, 30 Tafeln, 3 (2 gefalt., 1 doppelblattgr.) Musikbeilagen, 8 Initialen und Vignetten sowie zahlr. Abbildungen im Text. Hellgrauer farbig illustr. Orig.-Leinenband mit Galvano nach einem Farbholzschnitt von Kandinsky in den Farben Schwarz, Blau und Rot sowie einer Vignette Kandinskys auf dem Hinterdeckel.
Dokumentations-Bibliothek VI, 553. Jentsch 5. Lankheit, Der Blaue Reiter, Dokumentarische Neuausgabe, München 1965, S. 280. Lang S. 147. Reed 160. Roethel 141 und S. 450, 10, 3. The Artist and the Book 139 (die vorl. zweite Auflage). Vom Jugendstil zum Bauhaus Nr. 83. – Eines von 1200 Exemplaren. Mit neuem Vorwort von W. Kandinsky und F. Marc. – Der Almanach „Der blaue Reiter“ gilt als „die bedeutendste Programmschrift der Kunst des 20. Jahrhunderts“ (Hans Bolliger). – „Die Herausgeber Marc und Kandinsky verstanden den Almanach als das Sprachrohr der ‚Epoche des Großen Geistigen‘ wie es im Vorwort von 1911 hieß. Gegen die Zeit der materiellen Kunst des 19. Jahrhunderts wollte man die Kunst des Geistigen setzen.“ (J. Lammers, im Katalog Vom Jugendstil zum Bauhaus). – Kandinsky schrieb am 11. Juni 1911 an seinen Freund F. Marc über seine Idee, mit ihm einen Almanach mit zahlr. Beiträgen anderer Künstler herauszugeben: „In dem Buch muß sich das ganze Jahr spiegeln, und eine Kette zur Vergangenheit und ein Strahl in die Zukunft müssen diesem Spiegel das volle Leben geben“ (vgl. Roethel S. 450). – „The philosophy behind this almanac is one of the most important concepts of the twentieth century art scene“ (Reed). – Mit Illustrationen von Kandinsky, Marc, Kirchner, Arp, Nolde, Klee, Pechstein, Kubin u. v. a., sowie Textbeiträgen von Marc, Kandinsky, Macke, Schönberg u. a. Die Musikbeilagen mit Partituren von Arnold Schönberg, Alband Berg und Anton v. Webern und Texten von M. Maeterlink, Alfred Mombert und Stefan George. – Einband etwas berieben und leicht angestaubt, Seidenhemdchen der ersten Farbtafel (Frontispiz) mit Knickspuren und Eckabriss, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Avantgarde, Expressionismus |
4.800,-- | ![]() |
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| Offices de la Semaine Sainte depuis les Ténèbres du jeudi saint jusques et compris les vespres du samedi saint. Französische Handschrift auf Papier. Paris 1783. 8° (18 x 12,2 cm.). Titel, 107 (eig. 106) S. mit Musiknoten und lateinischem Text in Tinte auf bläulichem Papier und 3 Kupfertafeln von (Jacques)-N(icolas) Tardieu. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, floraler Rückenvergoldung, Deckel-Filetten, Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Schön ausgeführtes Gesangbuch-Manuskript mit den Melodien und der Liturgie in Latein auf bläulichem Papier. Mit Tenebrae-Liturgie für Donnerstag, Freitag und Samstag der Karwoche. Die Gesänge wurden traditionell bei Kerzenschein in den frühen Morgenstunden vor Tagesanbruch gesungen. Tenebrae bedeuted Dunkelheit. – Die schönen Kupfertafeln stammen vermutlich von dem französischen Kupferstecher Jacques-Nicolas Tardieu (″Tardieu fils“ 1716-1791), dem Sohn des Kupferstechers Nicolas-Henri Tardieu und der Kupferstecherin Marie-Anne Horthemels. Tardieu wurde 1749 an der Académie de peinture aufgenommen. Im Salon de 1750 war er ebenfalls vertreten. Tardieu schuf eine Vielzahl von Stichen mit historischen, religiösen und profanen Themen. – Gelenke teils etwas spröde und berieben, sonst sehr gut erhalten und dekorativ gebunden. Schlagwörter: Church music, Gesangbuch, Gesangbücher, Handschriften, Hymn books, Kirchenmusik, Lieder, Manuscripts |
450,-- | ![]() |
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| Holst, Adolf. König ist unser Kind! (Bilder) von Gertrud Caspari. (Deckeltitel). 18.-22. Aufl. Leipzig, Alfred Hahn o. J. (um 1915). Quer-8° (19 x 23,5 cm.). 16 farb. Tafeln (Autotypien) mit eingedr. Versen in Sütterlin-Schrift auf starkem Karton. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband. (Verlags-Nr. 7 P).
Blaume, Holst 13. Klotz 2869/91. LKJ I, 247 (mit Abb.) und 566. Neubert, Caspari 14.1.2. Ries 464, 15 und S. 363. Vgl. Bilderwelt 2007 (24. Aufl.). – Frühe Ausgabe eines der erfolgreichsten von Holst und Caspari gemeinsam bearbeiteten Bilderbücher. – Mit typischen Illustrationen der bekannten Bilderbuch-Künstlerin auf hellgrauem Hintergrund und blau gedruckten Versen in deutscher Schreibschrift. – „Die Künstlerin zeichnete die Umwelt des Kindes in auffälligen, leuchtenden Grundfarben. Die Konturen der Gegenstände wurden aber – im Gegensatz zur Malweise – mit kräftigen Linien hervorgehoben“ (G. Rabenstein in LKJ). – Deckel im Rand berieben, sonst gutes Exemplar der „unzerreisbaren“ Ausgabe. Schlagwörter: Jugendstil, Kleinkind-Bilderbücher, Sütterlin-Schrift |
120,-- | ![]() |
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| Brehm, (Alfred Edmund). Brehms Tierleben. Allgemeine Kunde des Tierreichs. 3. gänzlich neubearb. Auflage von (Eduard) Pechel-Loesche. 10 Bände. Leipzig, Wien, Bibliographische Institut 1890-1893. Gr.-8° (25,5 x 18 cm.). Mit 180 Tafeln in Chromolithographie und Holzschnitt, 11 Karten und 1910 Textabb. Orig.-Halbledereinbände mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung.
KNLL III, 117. Nissen, IVB 138. – Beste Ausgabe mit den schönen chromolithographierten Tafeln. – I. bis III. Säugetiere. – IV. bis VI. Vögel. – VII. Kriechtiere und Lurche. – VIII. Fische. – IX. Insekten. – X. Niedere Tiere. – „Der besondere Reiz und damit wohl auch ein wichtiges Element des literarischen Werks von Brehms Tierschilderungen liegt in seiner von genialer Intuition geleiteten Deutung der Tierseele…“ (KNLL). – Der Geograph und Afrikaforscher E. Pechel-Loesche (1840-1913) war seit 1895 Professor an der Universität Erlangen. – Rücken teils etwas berieben, Vorderdeckel von Band IX fleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Biologie, Entomologie, Ichthyologie, Ornithologie, Säugetiere, Zoologie |
300,-- | ![]() |
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| Grieshaber, HAP. Totentanz von Basel. Mit den Dialogen des mittelalterlichen Wandbildes. – The dance of death at Basle. – La danse des morts à Bâle. – (Mit einem Nachwort von Rudolf Meyer). Dresden, Verlag der Kunst 1966. Folio. 40 Bl., 2 Bl., VII S. mit 40 Orig.-Farbholzschnitten. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Deckelillustration und Schutzumschlag. (4. Druck der Leipziger Presse).
Fichtner 55. Fürst 66/1-40. „Ihr müßt alle nach meiner Pfeife tanzen“. Ausst.-Kat. Herzog August Bibliothek und Bibliothek Otto Schäfer 2000/2001, S. 241 ff. Spindler 65, 4. Tiessen III, 9. „Zum Sterben schön“. Ausst.-Kat. Schnütgen Museum Köln 2006, No. 106. – Erste Ausgabe. – Dreisprachiger Text. Die Schriften für die deutschen Texte entwarf Albert Kapr, sie wurden in Holz geschnitten. Sämtliche Holzschnitte wurden von den Originalstöcken in den Werkstätten der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst gedruckt. – „Ein Totentanz von vierzig Paaren, mit handwerklicher Beharrlichkeit in Holz geschnitten vom 24. Dezember 1965 bis zum 13. Juni 1966 … der Knochenmann als Schnitter, Totengräber oder Spielmann“ (Nachwort). – „Das Buch erregte 1966 auf der Buchmesse in Frankfurt a. M. großes Aufsehen und ebenso die zahlreichen Ausstellungen (die ersten im Juli 1966 in Leipzig und gleichzeitig in Essen). Obwohl Grieshaber die mittelalterlichen Stände sowie die Ständeordnung gänzlich übernahm, sind seine Bilder nicht nur originell, sondern oft von einer eindringlichen Aktualität. Mittels seiner sehr persönlichen, von jeder Stilrichtung unabhängigen Bildersprache ist es ihm gelungen, aus vielen der alten Motiv Symbole unserer Zeit zu schaffen.“ (Schuster, Mensch und Tod. Graphiksammlung der Univ. Düsseldorf. Bestandskat. Nrn. 262-302 (mit ausführl. Beschreibung aller Holzschnitte). – Schutzumschlag mit kleinen Randläsuren und leicht angestaubt, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Original-Graphik, Pressendrucke, Totentanz |
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