Typography
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Hug, J(ohann) Leonhard. Die Erfindung der Buchstabenschrift, ihr Zustand und frühester Gebrauch im Alterthum. Mit Hinsicht auf die neuesten Untersuchungen über den Homer. Ulm, Wohler 1801. Gr.-8° (24,5 x 21 cm.). Titel, 149, (1) S. mit gestoch. Titelvignette und 1 Kupfertafel. Leineneinband der Zeit.
ADB XIII, 303 f. BBKL II, Sp. 1129 f. NDB X, 8. – Erste Ausgabe, selten. – Johann Leonhard Hug (1765–1846), seit 1791 Professor für orientalische Sprachen und Altes Testament in Freiburg, untersucht wie, wo und warum sich aus älteren Schriftsystemen das erste echte Alphabet (die Buchstabenschrift) entwickelt hat. Hug verknüpft die Entstehung und Verbreitung der Schrift direkt mit der Frage, ab wann die Epen Homers (Ilias und Odyssee) schriftlich fixiert werden konnten. Damit griff er in die damals brandaktuelle Debatte ein, die durch Friedrich August Wolfs Prolegomena ad Homerum (1795) ausgelöst worden war. Er analysiert zudem den praktischen Zustand und die Verbreitung von Schriftmedien in den frühen Epochen der Antike. – Hugs „wissenschafts-geschichtliche Bedeutung liegt in der konsequenten Anwendung der historisch-kritischen Methode im biblischen Bereich, die trotz den Anfängen bei Richard Simon († 1712) von der kath. Bibelwissenschaft nicht aufgenommen worden war und sich erst Ende des 19. Jh. durchsetzte (M.-J. Lagrange). Als erster bearbeitete H. den Codex B (Vatic. 1209), dessen hohe Bedeutung für die Textgeschichte der Bibel er erkannte. H.s wichtigstes Werk war „Die Einleitung in die Schriften des neuen Testaments“ (2 T., 1808, 41847, franz. 1823, engl. 1827)“ (W. Müller in NDB). – Innengelenke angeplatzt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Antike, Typographie, Typography |
160,-- | ![]() |
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| Langlois, (Joseph Adolphe) Ferdinand et Emile Morice (editeurs). L’Historial du Jongleur: Chroniques et Légendes Françaises. Ornées d’initiales, vignettes et fleurons imités des manuscrits originaux. Imprimé par Firmin Didot, Imprimeur du Roi, pour Lami-Denozan, libraire. Paris, Firmin Didot 1829. 8°. CCXXXVII, [1] f. (blanc), 64 p. avec itre imprimé en rouge et noir, 5 miniatures gravées sur métal dans une bordure historiée en pleine page, de nombreuses initiales gravées sur métal, dont deux avec des prolongements, enluminées et colorées à la main. Cartonnage illustré de l’éditeur.
Brunet III, 819. Carteret III, 294. Graesse IV, 99. Vicaire IV, 155. – Rare recueil de récits rédigés dans un style médiéval et s’inspirant de contes populaires français ainsi que de légendes historiques. L’ouvrage est surtout célèbre pour sa mise en page typographique somptueuse, de style néogothique. Il est richement décoré d’initiales, de vignettes et d’ornements imitant l’enluminure médiévale. – Ex-libris héraldique (Carolus Seidl), page de titre avec cachet effacé, bel exemplaire dans sa reliure d’origine rare. Schlagwörter: Illustrated books, Illustration des livres, Illustrierte Bücher, Typographie, Typography |
320,-- | ![]() |
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| Preces S. Niersis Claiensis Aremeniorum Patriarchae. Viginti quatuor linguis coitae. Venetiis (Venedig), Insula S. Lazari 1837. Kl.-8°. [3], 434 S. mit gestoch. Frontispiz, gestoch. Titel und 1 Kupferstich (Medaille). Dunkelgrüner Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, Romantikervergoldung und Goldschnitt.
Brunet IV, 859. Wetzer/Welke IX, 162. – Dritte Ausgabe des seltenen polyglotten Gebetbuchs. – Mit Gebeten des armenischen Patriarchen und Lyrikers St. Nierses IV (1098-1173, Nersês IV, Klayec`i, genannt Snorhali) in 24 Sprachen, u.a.: Armenisch, Syrisch, Persisch, Russisch, Griechisch, Latein, Italienisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Englisch, Ungarisch, Türkisch etc. – Die Mechitharistendruckerei auf St. Lazaro bei Venedig, war berühmt für ihre Editionen in orientalischen Sprachen. – Sehr gutes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Armenian Church – Liturgy, Armenian rite, Armenien, Gebetbücher, Language and languages, Liturgy, Polyglot, Prayers and devotions, Religion, Theologie, Typographie, Typography |
180,-- | ![]() |
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| Das Gebet des Herrn. Betet ihr also: Vater unser (vgl. Luk. 11, 1-4; Matth. 6, 9-13). (Das Vaterunser in 31 Sprachen). Freiburg im Breisgau, Herder Verlag (1958). Folio (37 x 24 cm.). [31] Bl. und 9 (1 farb.) Tafeln. Orig.-Pappband mit goldgepr. Deckeltitel.
Eines von 50 num. Exemplaren auf Bütten gedruckt. – Mit dem Vaterunser in Griechisch, Lateinisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Englisch, Gotisch, Althochdeutsch, Niederdeutsch, Mittelhochdeutsch, Neuhochdeutsch, Niederländisch, Afrikaans, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Finnisch, Russisch, Polnisch, Slowenisch, Tschechisch, Sorbisch, Kiswaheli, Arabisch, Canarese, Hindi, Urdu, Hieroglyphen. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Typographie, Typography |
100,-- | ![]() |
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| Prudentius (Aurelius P. Clemens). Opera omnia. Nunc primum cum codd. Vaticanis collata. Praefatione, variantibus lectionibus, notis, rerum verborimque indice locupletissimo aucta et illustrata (di Joseph Teoli). 2 Bände. Parma, Ex Regio typographeo (Johann Baptist Bodoni) 1788. 4° (31 x 23,5 cm.). [5] Bl., 71, (1) S., [1] Bl., 361 S.; [2] Bl., 284 S., [1] Bl. (Errata) Weinrote Halb-Maroquinlederbände der Zeit mit goldgepr. Rückensch. und floraler Rückenvergoldung.
Brooks 361. Brunet IV, 916: „Édition fort belle“. De Lama II, 52. Weiß 101. – „Edizione sorvegliata da Bodoni e ben lo scorge chi ne esamina i pregi tipografici“ (Brooks). – Die hervorragende Leistung des Druckers Bodoni wird vom Herausgeber Joseph Teoli in seiner Widmung an Joseph Nicolaus Azara, dem kaiserlichen Legaten am päpstlichen Hofe, der die Publikation großzügig unterstützt hatte, explizit hervorgehoben: „Opus in lucem protrahere libentissime suscepisti. Neque id solum; sed etiam Typographum omnium praestantissimum elegisti, Johann. Baptistam Bodonium, ut nihil omnino quod ad Operis dignitatem splendoremque conferret, desideraretur“ (Bl. IV). – Prudentius (348- ca. 405), „aus Spanien (wahrscheinlich Tarragona), der größte christliche lateinische Dichter der Antike. Nach öffentlicher Wirksamkeit wandte er sich, wohl von Ambrosius angeregt, der Poesie zu. Seine (sämtlich erhaltenen) Werke sind: „Tageszeitenbuch“ (Cathemerinon liber), 10 Gedichte für die einzelnen Abschnitte des Tages, dazu 2 Festlieder (für Weihnachten und Epiphanias); „Über die Märtyrerkronen“ (Peristephanon), 14 Gedichte über Leiden und Tod einzelner Heiliger; „Apotheosis“, die katholische Lehre von der Dreifaltigkeit; „Ursprung der Sünde“ (Hamartigenia), gegen den Dualismus Markions, am Schluß die erste erhaltene poetisch bedeutende Schilderung von Hölle und Paradies: „Der Kampf um die Seele“ (Psychomachia), die Überwindung der heidnischen Laster durch die christlichen Tugenden, das in der Folgezeit wegen seiner Allegorien beliebteste Werk des P.; ferner ein Gedicht gegen Symmachus, den Verteidiger des alten Glaubens, und die „Doppelte Erquickung (oder: Speise)“ (Dittochaeon, vielleicht handschriftlich verdorben aus Ditropheum), Erläuterungen zu Bildern nach Szenen des Alten und Neuen Testaments in je 4 Hexametern. In P.’Dichtung verbinden sich harmonisch klassische Form und christlicher Geist“ (Tusculum Lexikon). – Deckel teils stärker berieben und etwas angestaubt, sehr schönes sauberes, breitrandiges und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Bodoni, Pressendrucke, Typographie, Typography |
800,-- | ![]() |
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| Bauhaus – Berg, Siegfried (Schriftleitung) u. Otto Horn (Künstlerische Leitung). Offset-, Buch- und Werbekunst. Das Blatt für Drucker, Werbefachleute und Verleger. Jahrgang 1926, Heft 7. Bauhaus-Heft. Leipzig, Offset-Verlag 1926. 4°. [4], 353–428, [20] S. mit 18 teils farblithogr. Tafeln u. zahlr. Abb. Farbig illustr. OKart. (Entwurf: Joost Schmidt).
Das A und O des Bauhauses 131 (mit Abb. 266/267). Fleischmann S. 313. Lang K S. 53. Wingler S. 426. – Das legendäre Bauhaus-Heft der Leipziger Fachzeitschrift. – Druck von C. Dünnhaupt, Dessau. – Konzeption des Bauhaus-Teils von László Moholy-Nagy. Ausstattung und Typographie des zweiten Teils von Otto Horn. – Mit Beiträgen von Walter Gropius, Marcel Breuer, Moholy-Nagy, Josef Albers, Herbert Bayer, Gunta Stölzl und Oskar Schlemmer. Auf 13 Tafeln und vielen Abbildungen werden Arbeiten des Bauhauses vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf Typographie und Design liegt (u. a. Joost Schmidt „Ÿko“, Moholy-Nagy „Bauhaus-Bücher“, Herbert Bayer „Reklame“), ergänzt um architektonische und kunsthandwerkliche Projekte sowie Malerei und Graphik. – Enthält auch einen interessanten Beitrag von L. Moholy-Nagy. Fotoplastische Reklame. S. 386-394 mit Fotogrammen von Man Ray und Moholy-Nagy. – Der zweite Teil behandelt das graphische Gewerbe der Zeit. Der in neun Farben gedruckte Umschlag wurde auf dem Katalog des MoMA „Bauhaus – Workshop for Modernity“ zitiert. – Vorderdeckel mit größerem unauffällig restauriertem Einriss und leicht fleckig, sonst sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Bauhaus, Druckgraphische Verfahren, Drucktechnik, Photographie, Typographie, Typography, Zeitschriften |
2.500,-- | ![]() |
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| Burkhardt, Klaus. Zweihundert Porträts einer Fünf. (Mit einem Vorwort von Siegfried Maser). Ludwigsburg, Edition Martin Hoch (1966). Folio (50 x 50 cm). 2 Bl. u. 11 (1 signierte) Offset-Tafeln. Illustr. Orig.-Papp-Flügelmappe.
Eines 80 num. Exemplaren. – Die letzte Tafel ist von K. Burkhardt signiert. – 2 Tafeln wurden im Siebdruck-Verfahren auf dem Vorder- und vord. Innendeckel gedruckt. – „Klaus Burkhardt ist Typograf, seine Materialität, die er porträtiert, besteht aus Graphemen, aus Lettern, aus Buchstaben, aus Zahlen, aus Fünfen, aus Fetten Gotischen Fünfen… Burkhardts Porträts der 5 geben nicht das Sichtbare wieder, sie machen sichtbar. Paul Klee würde sie als Kunstwerke bezeichnen“ (S. Maser). – Mappe geringf. berieben, gutes Exemplar. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Signierte Künstler-Graphik, Typographie, Typography |
120,-- | ![]() |
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