Economics
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Preis EUR |
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| Daisenberger, J(ohann) M(ichael, Hrsg.). Auswahl neuer Erfindungen, Entdeckungen und Verbesserungen in der Oekonomie, Stadt- und Landwirthschaft, Feldbau, Viehzucht, Gärtnerey, Bräuerey &c. Für Künstler, Fabrikanten, Handwerker, Güterbesitzer und Haushälter aller Gattung. 6 Bände. Stadtamhof, J. M. Daisenberger 1803(-1805). Kl.-8° (17,5 x 11 cm.). Mit 20 (7 handkol., 9 gefaltete) Kupfertafeln. Kalbslederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern. (Sammlung neuer Erfindungen, Entdeckungen und Verbesserungen in der Oekonomie,… Erster und zweyter Theil).
Engelmann, Bibliotheca Oeconomica S. 14. Holzmann/Bohatta 3824. Humpert 711. – Vollständig sehr seltene Kompilation mit neuen Methoden zur Steigerung von Ernteerträgen, Fruchtfolgen oder Düngung, Ratschlägen zur Haltung und Pflege von Nutztieren, Konservierungsmethoden für Lebensmittel, Gartenbau- und Gesundheitsratschlägen sowie Verbesserungen beim Bierbrauen, Branntweinbrennen oder in handwerklichen Manufakturen. – Die kolorierten Tafeln mit Darstellung verschiedener Pflanzen und die dritte Kupfertafel in Band III zeigt einen „fliegenden Wanderer“ (einen kuriosen Flugapparat; Mann mit einem kleinen Fesselballon auf dem Kopf und zwei Seitenrudern). Der anonyme Verfasser beschreibt die Erfindung ausführlich und bemerkt am Ende: „Wir glauben nicht nöthig zu haben, unsere Leser nochmals auf die Vortheile aufmerksam zu machen, die diese Ausrüstung jedem Fußgänger darbiethen muß. Hoffentlich wird sie von Geschäftsmännern sowohl als Luftrittern mit Vergnügen ergriffen werden. Wohlfeiler als das geringste Fuhrwerk oder Reitpferd, in der Unterhaltung ihrer Kraft so genügsam und in ihrem Gebrauch so nützlich, wie vergnügend, kann sie unmöglich das nicht seltene Schicksal haben, zurückgesetzt zu werden; und wird mit dieser guten Absicht derselben haben wir nicht genug eilen können, unser Publikum mit ihr bekannt zu machen, besonders für Reisende über Ströme und Laaks zu gehen, wo unten an den Füßen noch dritte Korkplatten kommen.“ (S. 208). – J. M. Daisenberger (1772-nach 1848) betrieb seit 1799 eine Buchhandlung und einen Verlag in Stadtamhof; 1810 bis 1826 in Regensburg und später in Passau und in München. – Sehr schönes Exemplar der vollständig kaum auffindbaren Reihe. Schlagwörter: Agriculture, Economics, Erfindungen, Hausvater-Literatur, Hauswirtschaft, Inventions, Obstbau, Technik, Technikgeschichte |
1.200,-- | ![]() |
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| Marshall, Alfred. Principles of economics. Vol(ume) I (all published). Second edition. London, Macmillan and Co. 1891. Gr.-8° (22 x 14,5 cm.). XXX, [1] Bl., 770 S. Nachtblauer Maroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, dekorativer Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten und goldgepr. Deckelvignette (″Postera Crescam Laude“ University of Melbourne).
Batson p.146. Einaudi 3736. Keynes 33. – Sehr seltene zweite verbesserte Ausgabe des Klassikers der oekonomischen Wissenschaften. – Second edition, first published the previous year, one of 3000 copies. This edition differs from the first only in points of detail, and in arrangement. – „Marshall’s great work is the classical achievement of the period, that is, the work that embodies, more perfectly than any other, the classical situation that emerged around 1900 … Behind the great achievement there is a still greater message. More than any other economist-with the exception, perhaps, of Pareto-Marshall pointed beyond himself. … Naturally his work is out of date. But there is in it a living spring that prevents it from becoming stale“ (Schumpeter, History of Economic Analysis, 1954, S. 834 ff.). – „The way in which Marshall’s Principles of Economics is written is more unusual than the casual reader will notice. It is elaborately unsensational and underemphatic. Its rhetoric is of the simplest, most unadorned order. It flows in a steady, lucid stream, with few passages which stop or perplex the intelligent reader, even though he knows but little of economics. Claims to novelty or to originality on the part of the author himself are alltogether absent“ (J. M. Keynes in Economic Journal, Vol. 34, 1924, S. 310 ff.). – „Es kann kein faireres Schicksal für irgend eine Theorie geben, als daß sie den Weg zeigt zu einer umfassenderen Theorie, in der sie als ein begrenzter Fall weiterlebt. (Das schließt Newtons und Smiths „Kette des Seins“, verbindet mithin Mikro- und Makroökonomie, führt zu einer „Weltformel“ und zu einer Ordnung der Grundwerte)“ (Albert Einstein). – A. Marshall (1842-1924) „war einer der einflussreichsten Nationalökonomen seiner Zeit. Er ist ein Vertreter der Grenznutzenschule innerhalb der Neoklassik. Sein Hauptbeitrag besteht im Ausbau der mikroökonomischen Partialanalyse. Das von ihm popularisierte Angebots- und Nachfragediagramm des Marktdiagramms ist noch immer Standard in der Volkswirtschaftslehre. … In seinem 1890 veröffentlichten Buch Principles of Economics, das für lange Zeit führend in Großbritannien war, stellte er viele Theorien seiner Zeit erstmals in einem kohärenten Rahmen dar und entwickelte viele analytische Instrumente, die heute zum Standard der Volkswirtschaftslehre gehören“ (Wikipedia). – Gelenke und Kanten etwas berieben, außergewöhnlich schönes Exemplar in einem prachtvollen Preis-Einband der 1853 gegründeten Universität Melbourne. Schlagwörter: Economic theory, Economics, Klassische Nationalökonomie, Ökonomie, Ökonomische Ideengeschichte, Volkswirtschaftslehre, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften |
1.200,-- | ![]() |
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