Gegenreformation
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Schoppe (Scioppius, Scioppio), Kaspar. Drey hailsame Tractätlein. Das Erste, genant Die auffmunterung der Protestirenden im Reich. Das Ander: Demütigung derselben Protestanten, mit verweiß und darthuung jrer in Religion un Glaubens Sachen, brauchenden vermeßnen Sicherheit, auch stolzen hochtragenden Gemüts. Das Dritt: Gründtlicher Bericht, von deß Luthers und seiner Lehr Authoritet und Ansehen. 3 Teile in 1 Band. Graz, Georg Widmanstetter 1609. Gr.-8° (20,5 x 15,5 cm.). [6], [19], [122], [67] Bl. mit großem Wappen-Holzschnitt verso Titel. Halblederband des 18. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.
Dünnhaupt 3749, 34. Graff 262. NDB XXIII, 475 ff. VD17 23:280656Y. – Erste Ausgabe dieser seltenen gegenreformatorischen Schriften. Am Schluß eine Bibliographie „Verzaichnus, auß was Büchern unnd Trücken wir Lutheri Wort genommen“. – Der Späthumanist K. Schoppe (1576-1649) „gelangte als Teilnehmer einer ksl. Gesandtschaft … über Ferrara nach Rom, wo er bis 1607 blieb. Er betreute prot. Adelige, traf in Neapel den eingekerkerten Tommaso Campanella und begann eine bis 1619 dauernde Kontroverse gegen seine ehem. Glaubensgenossen. Während er mit Justus Lipsius freundschaftlich korrespondierte, griff er den zuvor von ihm verehrten Leidener Philologen Joseph Justus Scaliger (1540–1609) in polemischer Weise an. 1608 nahm S. am Regensburger Reichstag teil; er engagierte sich für die kath. Liga und wurde von Ehzg. Ferdinand 1609 nach Rom geschickt, um den Papst für das Projekt zu gewinnen. Dieser beauftragte S. mit einer Erwiderung auf die Angriffe Kg. Jakobs I. von England gegen die päpstl. Zweigewaltentheorie“ (K. Jaitner in NDB). – Rücken etwas berieben, Titelblatt im Rand etwas fleckig, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Gegenreformation, Reformation, Theologie |
380,-- | ![]() |
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| Rémond, (Florimond) de. Historia vom Ursprung, auff- und abnemmen der Ketzereyen, und was sie seyter Anno 1500. biß dato in Engellandt und Franckreich für seltzame verenderungen und weitläuffigkeiten begeben, und sonderlich wie die Calvinische Religion eygentlich beschaffen. Und anjetzo durch Aegidium Albertinum … verteutscht. Sechster, sibender und achter Theil. 3 Teile (von 8) in 1 Band. München, Nikolaus Heinrich 1614. Gr.-8° (21 x 16,5 cm.). Titelblatt in Schwarz und Rot, 591, (13) S. Kalbslederband mit goldgepr. Rückenschild und reicher Rückenvergoldung.
De Backer/S. IV, 1105f. Dünnhaupt 176, 41, 1. Faber du Faur II, 897 a (nur I-V). Fromm 21603. VD17 12:122728M. – Erste deutsche Ausgabe des 6.-8. Teils. Die franz. Orig.-Ausgabe erschien mit dem Titel „L’histoire de la naissance, progrès, et décadence de l’hérésie“ 1605 in Paris. – Ein „Fanfarenstoß der Gegenreformation“ (Faber du Faur). – Deckel etwas berieben und mit kl. Wurmspuren, Stempel auf dem Vorsatz, sehr gutes sauberes Exemplar in einem prachtvollen Barock-Einband. Schlagwörter: Gegenreformation, Reformation |
240,-- | ![]() |
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| „Päpstin Johanna“ – Raemond, Florimond de. L’anti-papesse. Paris, Abel l’Angelier 1607. 8°. [8] Bl., 358 S., [8] Bl. mit Titel in Rot u. Schwarz sowie gestoch. Druckermarke (Sphaere). Hldr. des 20. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückenschild u. Linienvergoldung.
Balsamo/Simonin 327. Caillet 9168. Cioranescu 18809. Desgraves, Répertoire des ouvrages de controverse entre catholiques et protestants en France I, 125. – Zweite Ausgabe, die Abhandlung ist zuerst 1599 zusammen mit „L’anti christ“ erschienen. 1613 und 1614 erschienen weitere Ausgaben mit dem Untertitel „ou erreur populaire de la papesse Jeanne“. – Wichtiges Quellenwerk zur Legende der „Päpstin Johanna“. – Der Jurist, Gegenreformator und Historiker F. de Raemond (1540-1601), Mitglied des Parlaments von Bordeaux, plädiert für die Widerlegung der Legende von einer Päpstin namens Johanna, die als Johannes VIII. den Stuhl des heiligen Petrus bekleidete. – Die Legende um die Päpstin hat nicht nur Historiker und Theologen beschäftigt, sondern wurde auch vielfältig literarisch bearbeitet zuerst durch Boccaccio in „De claris mulieribus“ 1374, Hans Sachs „Historia von Johanne Anglica, der bäpstin“, Achim v. Arnim „Päpstin Johanna“ Berlin 1813, Bertold Brecht „Die Päpstin Johanna“ bis zu dem erfolgreichen und verfilmten historischen Roman „Pope Joan“ (dt. „Die Päpstin“) von D. W. Cross, 1996. Der französische Theologe und Kirchenhistoriker David Blondel (1590-1655) widerlegt in seinem posthum erschienen Werk „De Ioanna Papissa: sive famosae quaestionis“ (Amsterdam 1657) die Existenz der „Päpstin Johanna“, jedoch wurden 2018 Belege gefunden, die ein Pontifikat des „Johannes“ beweisen könnten. – Im oberen Rand teils knapp beschnitten (kein Textverlust), durchgehend etwas gebräunt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Gegenreformation, Päpstin Johanna, Theologie |
320,-- | ![]() |
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