Trivialroman
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Gallizier, Nathan Under the Witches’ Moon. A romantic tale of mediaeval Rome. Boston, The Page Company 1917. 8°. VIII, [2], 455, [5], 10 pages with a colour frontispiece, an illustrated title page and 3 colour plates by Margaret West Kinney and Troy Sylvanus Kinney. Publisher’s decorated cloth with gold-embossed titles on the spine and front cover, and a front cover illustration in black, gold and red.
Bleiler, The Checklist of Fantastic Literature 122. Bleiler, The Guide to Supernatural Fiction 677. Nitka Collection of Fantastic Fiction (UCLA) 1605, Box 74. – First edition, first impression. – Signed by N. Gallizier. – The pilgrim Tristan of Avalon travels to the Eternal City to atone for his forbidden love for Hellayne – the wife of his feudal lord. Once there, however, Tristan quickly becomes entangled in a dense web of power struggles, passion and betrayal. He encounters the influential ‘Courtesan Queen of the Aventine’, is appointed commander of Castel Sant’Angelo by Senator Alberich, and must stand his ground against the sinister machinations of Grand Chamberlain Basil. – *Under the Witches’ Moon* marks the conclusion, or late climax, of a series of Gallizier’s novels set in Italy. He had previously explored similar themes in *The Sorceress of Rome* (1907) and *The Hill of Venus* (1913), all of which revolve around the ambivalence between Christian asceticism (pilgrimage) and worldly, often sinful passion. The book is a classic example of turn-of-the-century American historical romance. Unlike the European historical novel, which was often socially critical (as in the works of Walter Scott or Victor Hugo), the American trend of this period focused on escapism, melodrama and a rich atmosphere. Gallizier was known for combining meticulous historical research with highly imaginative, emotional tales of love and adventure. – Featuring beautiful Art Nouveau illustrations by the famous American artist couple Troy Kinney (1871–1938) and Margaret West Kinney (1872–1952), who were among the leading illustrators. As well as Nathan Gallizier’s lavish historical novels, they designed, amongst other things, book covers for Harper’s Bazaar magazine and illustrations for prominent authors such as Arthur Conan Doyle (for his historical novel *Sir Nigel*). Their shared passion was dance, which is why, in 1914, they wrote and illustrated the seminal work *The Dance: Its Place in Art and Life*, which remains well-known to this day. – The front cover has a small grease stain in the bottom right-hand corner, contemporary owner’s inscription in German (″Erhalten vom Autor am 15 August 1919 …“), a very good copy. Schlagwörter: Fantasie, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Middle Ages, Mittelalter, Phantastik / Utopie, Rom, Signed books, Signierte Bücher, Trivial literature, Trivialliteratur, Trivialroman |
140,-- | ![]() |
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| Cramer, C(arl) G(ottlob). Stella’s Frühling des Lebens. Ein Seitenstück zu Bellomos Abend. Neue durchgesehene Auflage. Leipzig, (Rein) 1802. 284 S. mit gestoch. Frontispiz von J. Blaschke nach Schubert. Marmorierter Pappband der Zeit mit handschr. Rückenschild.
ADB IV, 558 f. Goedeke V, 510, 46. – Erschien zuerst 1801. – Carl Gottlob Cramer (1758-1817) gehörte zu den erfolgreichsten Trivialautoren seiner Zeit. – „Allen Romanen Cramers ist eine gehörige Portion bissiger, wenn auch oberflächlicher Zeit- und Sozialkritik beigemischt, seine formale Vielseitigkeit erinnert manchmal an Jean Paul, wie seine geschickten Kolportageeffekte an einen Johannes Mario Simmel. Sein Stil ist in den Ritterromanen ebenso unverkennbar wie in den Satiren, in den Gespenstergeschichten wie in den erotischen Werken“ (R. Wittmann, Zur Trivialliteratur der Goethezeit. Randbemerkungen eines Sammlers. In: Aus dem Antiquariat 1976, Heft V). – Einband etwas berieben, ein Blatt (S. 15/16) oben mit kl. Eckabriß (geringf. Textverlust S. 16), stellenweise etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Trivialliteratur, Trivialroman |
100,-- | ![]() |
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| Graeser, Erdmann. Der Kandidat des Lebens. Roman einer Jugend. 26.-40. Tausend. Berlin, Wien, Verlag Ullstein & Co. 1918. 8°. 377, (7) S. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. (Ullsteins 3 Mark-Romane, Band 56).
Seltener Unterhaltungsroman des Berliner Schriftstellers E. Graeser (1870-1937). – Graeser, der mit seinem ersten Roman Lemkes sel. Witwe (1907, 1928 verfilmt) berühmt wurde, thematisierte in seinen Unterhaltungsromanen die Lebenswelt der „kleinen Leute“ im Berlin seiner Zeit und legte dabei auch großen Wert auf den Berliner Dialekt. Seine Romane wurden später auch für Hörfunk und Fernsehen bearbeitet“ (Wikipedia). – Der seltene Schutzumschlag im oberen und unteren Rand mit Tesafilm geklebt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Berlin, Trivialliteratur, Trivialroman |
40,-- | ![]() |
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| Spiess, Christian Heinrich. Biographien der Wahnsinnigen. Erstes (bis) viertes Bändchen. 4 Teile in 2 Bänden. Leipzig, o. Dr. 1796 u. 1810. Kl.-8°. VI, [1] Bl., 208 S.; Titel, 184 S.; Titel, 204 S., [1] Bl.; Titel, 165, (1) S. mit gestoch. Frontispiz in Band III. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. u. Rückenvergoldung.
ADB XXXV, 177. Appell, Die Ritter-, Räuber- und Schauerromantik S. 35 ff. Goedeke V, 507, 22. NDB XXIV, 694 f. Rost, Bibliographie des Selbstmords 3430. – Band I u. II in zweiter Ausgabe; Band III u. IV in dritter Ausgabe. Erschien zuerst 1786. – „Diese zwischen Dokumentation und Fiktion changierenden Fallgeschichten leisten über ihren Unterhaltungswert hinaus einen wichtigen Beitrag zur Anthropologie der Aufklärung. Sie zeigen, daß Werther kein Einzelfall blieb, Suizid vielmehr zum brennenden Modethema des melancholischen Zeitalters wurde: Theologen, Philosophen, Mediziner, Kriminalpsychologen, Historiker, Juristen und eben Literaten wandten sich diesem uralten Tabu im Zeichen der Säkularisation intensiv zu. Auch Karl Philipp Moritz baute für seine programmatische Erfahrungsseelenkunde auf die »Geschichte der Missethäter und der Selbstmörder« als vorzüglichsten Stoff. Spieß liefert dafür beängstigende und rührende Beispiele, die seinen Lesern unerwartete Einblicke in die sozialen und psychologischen Motive von Suizidenten gewähren: Liebe, Ehrgeiz, Armut, Wollust, Schwermut, Todesangst lauten die Rubriken der Sammlung. Unaufdringlich und geschickt fügt Spieß so seine moraldidaktischen Absichten in ein unterhaltsames Genre ein, das im Gegensatz zu zahlreichen Abhandlungen über Selbstmord das große Publikum wirklich erreichte und aufklärte“ (Wallstein-Verlag zur Neuausgabe 2005). – Der Schauspieler, Dramatiker und Autor C. H. Spieß (1755-1799) „hat in seinem kurzen Leben seit dem Jahre 1782 als Roman- und Schauspieldichter eine staunenswerthe Fruchtbarkeit entwickelt und sich bei seinen Zeitgenossen einer ungewöhnlichen Beliebtheit erfreut. Verstand er doch ausgezeichnet, in seinen Ritter-, Räuber- und Geisterromanen seine Leser mit Schauder zu erfüllen, da er in der Erfindung und Ausführung von gräßlichen und widrigen Stoffen eine wahre Virtuosität besaß. Unter seinen Werken treffen wir u. a. auch Biographien von Selbstmördern und Wahnsinnigen“ (H. A. Lier in ADB). – Deckel berieben (bei Band III u. IV stärker, Rückendeckel mit Fehlstellen am Bezugspapier, Rücken mit Wurmspuren), N.u.St.a.T. von Teil III, Band III u. IV durchgehend etwas braun- u. fingerfleckig, Band I u. II fast fleckenfrei, insgesamt noch gutes Exemplar. Schlagwörter: Selbstmord, Suizid, Trivialliteratur, Trivialroman |
280,-- | ![]() |
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| Haffner, Carl (d. i. Carl Schlachter). Wien wie es ist und – Liebt oder Geschichten aus der halben Welt. Socialer Roman aus dem Residenzleben. Wien, Kuhn 1871. Kl.-8°. 580 S. OHln. (Roman-Bibliothek. Kreuzer-Romane. 4. Roman, Heft 18).
Brümmer I, 78 f. (verzeichnet vorliegenden Titel nicht). – Erste Ausgabe, sehr selten. – Einband fleckig und etwas berieben, Innengelenke angeplatzt, daher Bindung gelockert, Exlibris, papierbedingt etwas gebräunt. Schlagwörter: Sittengeschichte, Trivialliteratur, Trivialroman |
50,-- | ![]() |
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| Lafontaine, August (Heinrich Julius). Henriette Bellmann. Ein Gemälde schöner Herzen. 2 Teile in 1 Band. Berlin (d. i. Wien) 1802. 8°. 259 S.; 255 S. mit 2 gestoch. Frontisp. (von J. Stöber) u. 2 gestoch. Titelvignetten. Moderner Pbd. mit goldgepr. Rückenschild. (Sämmtliche Schriften, 34. u. 35. Band).
Vgl. Goed. IV/1,479,7, Kosch IX, 803 u. Sangmeister 24. – Nachdruck im Jahr der Erstausgabe mit abweichender Paginierung, ohne Verlagsangabe und fingierter Ortsangabe. – Der Bestseller der Trivialliteratur erschien im Original in der Reihe „Familiengeschichten“. – „Nur der Vollständigkeit wegen sei als Romanschreiber noch August Lafontaine (1759-1831) genannt, ursprünglich Theologe, später einer der fruchtbarsten und furchtbarsten Massenschriftsteller Deutschlands. Er soll über 150 Bände mit Romanen und Novellen gefüllt haben, die einst alle von einem ansehnlichen Leserkreise bewundert und verschlungen wurden. Heut ist er bis auf die letzte Zeile vergessen, obwohl er über eine nicht geringe Erfindung und erzählerische Gewandtheit gebot“ (Engel, Geschichte der Deutschen Literatur, 1917, I, 403). – N.a.V., Frontisp. u. Titelbl. etwas fleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Trivialliteratur, Trivialroman |
60,-- | ![]() |
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