Konkrete Kunst
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Lohse – Albrecht, Hans Joachim, Hans Heinz Holz, Serge Lemoine, Willy Rotzler u. a. Richard Paul Lohse. Modulare und serielle Ordnungen 1943-84. – Ordres modulaires et sériels 1943-84. – Modular and Serial Orders 1943-84. Zürich, Waser Verlag 1984. 4°. 305, (1) S. mit meist farbigen Abbildungen. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Eines von 3890 Exemplaren der Normalausgabe (Gesamtauflage 4000 Exemplare). – Mit eigenhändiger Widmung von R. P. Lohse für den Züricher Kunstsammler und Publizisten Peter Studer (1935-2023) und dessen Frau Margaret, datiert „Sept. 87“. – „Mit 40 Jahren leitet Lohse durch methodisch klare Schritte die Vereinheitlichung von Bildmittel, Bildstruktur und Bildformat ein. Über Gruppenordnungen, rhythmisch gereihte und geteilte Linienelemente gelangt er konsequent zum Farbquadrat, in dem er die Identität von Bildfeld und Element findet. Aufgehoben ist damit die Dualität von Form und Farbe. Dieses Standardelement erlaubt es, Gruppen- und Reihen-Themen durch Addition zu formieren und erst durch deren schlüssigen Verbund Grösse und Proportion eines Bildes zu definieren. Das Mittel aller visuellen Unterscheidungen im Bildfeld ist die Farbe. Lohse ist anfangs beeindruckt von den elementaren Farben der Konstruktivisten. … Frühe serielle Bildordnungen können «dramatisch» wirken, weil vom Hell-Dunkel bestimmte Reihen gegeneinander verspringen und die Bildfläche kräftig bewegen. Themen aber, die Intensitätsstufen mit chromatischen Reihen verbinden und dem tastenden Auge dadurch einen grösseren Spielraum innerhalb der Bild-Dimensionen bieten, treten in der Werkentwicklung zurück. Immer mehr strahlen die Bilder aufgrund ihrer im Ganzen ausgeglichenen Farbintensität. Spezielle psychologische Deutungen bleiben unerheblich angesichts der vitalen, «optimistischen» Wirkung, die von dieser Malerei ausgeht. Dabei können sensible Augen wahrnehmen, wie variabel und souverän Lohse gesättigte Farben behandelt, sowohl in starken wie auch zarten Relationen. Seine methodische Flexibilität hat einige hundert modulare und serielle Ordnungen hervorgebracht, die jene Freiheit spüren lassen, die kämpferischer Auseinandersetzung und selbstkritischer Arbeit zu verdanken ist“ (H. J. Albrecht in SIKART 2010). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Art concrete, Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Konkrete Kunst, Signierte Bücher, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse, Widmungsexemplar |
200,-- | ![]() |
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| Leuppi, Leo. 10 compositionen. (Mit einem Vorwort von Max Bill). Zürich, Allianz-Verlag 1943. 8°. [2] Bl.,10 Original-Holzschnitte nach Linolschnitten, [2] Bl. Orig.-Kartonumschlag.
Katalog Max Bill, Typografie, Reklame, Buchgestaltung, Zürich 1999, S. 264 f. (mit Abb.). – Eines 100 num. Exemplaren (Gesamtauflage 120 Exemplare). – Bedeutendes Dokument der konkreten und konstruktiven Kunst in der Schweiz. – „die 10 compositionen“ sind eine zusammenhängende folge: variationen desselben gemeinsamen grundthemas. das thema selbst bleibt uns verborgen. wir ahnen es in den symmetrischen formen, die vor allem das erste blatt bestimmen. immer wieder begegnen sie ums mehr oder weniger sichtbar und schliessen in der letzten composition mit dem centralen rhombus ab. dieses durchgehende thema, das umspielt ist von stets in neuer kombination und entwicklung sich formenden elementen, die in rhytmischer beziehung zueinander stehen, führt vom einfachen aufbau des ersten blattes, über die vielartig sich bewegenden mittleren blätter, bis zum strahlenden letzten blatt, das in lichter aufgelöstheit, in bewegter freiheit zur synthese der beziehung der farben schwarz und weiss gesteigert ist“ (Max Bill). – Schweizer Maler, Grafiker und Bildhauer Leo Leuppi (1893-1972) gründete 1937 zusammen mit Richard Paul Lohse die renommierte avantgardistische Künstlervereinigung „Allianz“ (Vereinigung moderner Schweizer Künstler) und fungierte über viele Jahre als deren engagierter Präsident. Sein Stil entwickelte sich von figurativen Anfängen (kubistisch beeinflusst) hin zur geometrischen Abstraktion und der Zürcher Schule der Konkreten. – Umschlag im Rand etwas angestaubt, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Art concrete, Avantgarde, Konkrete Kunst, Nummerierte Bücher |
500,-- | ![]() |
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| Bill, Max. System mit fünf vierfarbigen Zentren. Anleitung zum Betrachten eines Bildes. St. Gallen, Erker-Verlag (1972). 4°. 40 S. mit 26 (25 farb.) Abb. Farbig illustr. OKart. mit Klarsicht-Schutzumschlag.
Erste Ausgabe. – Der Schweizer Architekt und Maler M. Bill (1908-1994) „gehört zu den international bedeutenden Vertretern der konstruktiv-konkreten Kunst. Als einer der führenden Künstler der Zürcher Konkreten hat. Bill seit den 1930er Jahren die konkrete Kunst und ihre systematische und serielle Denkweise geprägt“ (A. Bucher in HLS). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Konkrete Kunst |
60,-- | ![]() |
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| Leistner, Gerhard u. Johanna Brade. Kunst als Konzept. Konkrete und geometrische Tendenzen seit 1960 im Werk deutscher Künstler aus Ost- und Südosteuropa. Regensburg, Stiftung Ostdeutsche Galerie 1996. 4°. 319 S. mit zahlr. meist farb. Abb. OLn. (Schriften des Museums Ostdeutsche Galerie in Regensburg, Nr. 15).
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Concept-art, Konkrete Kunst, Konzeptkunst |
50,-- | ![]() |
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