Barockliteratur
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Abraham à Sancta Clara (d. i. Ulrich Megerle). Grammatica Religiosa, Oder Geistliche Tugend-Schul. In Welcher Ein Jeder, so wohl Geist- als Weltlicher, heylsamb zur Geistlicher Vollkommenheit unterwiesen wird … Mit vierfachem Indice oder Register. Der Andere Truck. Köln, Franz Metternich 1705. Gr.-8° (21 x 14 cm.). [9] Bl., 758 S., [13] Bl. mit gestoch. Frontispiz. Lederband der Zeit.
Dünnhaupt 25.I.2. Goed. II, 245. Graesse I, 6. Jantz 317. Seebaß/Edelmann I, 16 (erste deutsche Ausgabe von 1699). VD18 1437594X. – Zweite deutsche Ausgabe; erschien zuerst 1691 in Latein. – „Abraham’s einziges größeres Werk in lateinischer Sprache, doch nicht weniger originell als seine deutschen Schriften“ (Dünnhaupt). – „Grammatical morality; declension from evil, the perfect good in the present, rejecting the imperfect to obtain the future infinite, etc.“ (Jantz). – Katholische Tugendlehre mit 55 „Geistlichen Lectionen“ mit Titeln wie „Hoffnung“, Liebe der Feind“, Verläumbdung“, „Hoffart“, „Armuth“, „Geylheit“, „Stillschweigen“, „Versuchung“, „Gleißnerey und eytele Ehr“, „Fraaß und Truckenheit“, „Hölle“, „Verharrung im Guten“ usw. Das schöne Frontispiz auf dem Vortitel verso zeigt die sechs verschiedenen Wege ins Himmelsreich. – Kapital etwas bestoßen, Fuß mit kl. Wurmschäden, Innengelenke angeplatzt, zeitgenöss. Besitzvermerk, stellenweise etwas gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur |
280,-- | ![]() |
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| Weislinger, Johann Nicolaus. Friß Vogel, oder stirb! Das ist: Ein, wegen dem wichtigen Glaubens-Articul deß Christenthums, von der wahren Kirchen, mit allen uncatholischen Prädicanten, scharff vorgenommenes Examen und Tortur, Worinnen Sie (Krafft deren unwidersprechlichen Zeugnussen der H. Schrifft, des H. Augustini, des Luthers und Augspurgischen Confeßion) endlich aus Noth getrungen, bekennen müssen …; In zwey Theil ordentlich abgetheilet, mit einer, an gehörigem Orte, einverleibten Lebens-Beschreibung Lutheri und Melanchtonis, nebst beygefügtem gründlichen Bericht von der öffters umgegossenen Augspurgischen Confeßion, sambt einer weitläufftig ausgeführten, sehr merckwürdigen Vorred … Nach verschiedenen unrichtigen Nachdrucken, von dem Authore mit vielem nöthigen Zusatz, einigen raren Kupffern, und kurtzen Anhang, diese Edition betreffend, verbessert und selbst corrigiret. Strasburg, D. Lerse 1726. Kl.-8° (15,5 x 10 cm.). [34] Bl., CCCCLXX, 618 S. mit doppelblattgr. gestoch. Frontispiz und doppelblattgr. Titel in Rot und Schwarz. Lederband der Zeit.
Hayn-Got. IV, 327. Jantz 2658. Seebaß/Edelmann I, 1091 und II, 949. VD18 14770040. Wetzer-Welte XII, 1285 f. – Hauptwerk des elsässischen Theologen, der wegen seiner scharfen Auseinandersetzungen mit dem Protestantismus auch in katholischen Kreisen umstritten war. – „Sehr derbe, oft unflätige antilutherische Schmähschrift“ (Hayn-Gotendorf). – „Erstaunlich belesen und in den Schriften seiner Gegener ‚trefflich orientiert‘, sammelt Weislinger ’zunächst ein großes Arsenal aller möglichen, meist aus dem Zusammenhang gerissenen Spott- und Schimpfreden und derbe Angriffe Luthers (und mehrerer anderer lutherischer oder reformierter ‚Praedikanten‘) auf das Papsttum, um sie zu widerlegen, bzw sie an Grobheit zu übertrumpfen. … Eine Menge Sprichwörter, Redensarten und volkstümliche Reimereien sind eingestreut, auch öfters deutsche Verse (oder gereimte Übersetzungen) Weislingers, die machmal derbkomische Parodien auf Lutherische und andere Lieder sind“ (A. Seebaß). – „It is characteristic for the author that the Foreword is 470 pages long. In this controversialist, immoderation in content as well as extent reaches ultimates, his longest and most wildly vituperative ‚pamphlet‘ filling 4 thick volumes. The present briefer work was his best known, it first appeared 1717“ (Jantz). – Kapital und Fuß mit Fehlstellen, vorderes Gelenk angeplatzt, Schließen fehlen, wie in anderen bekannten Exemplaren sind hier keine zusätzlichen Kupfertafeln beigebunden, das Register ist vor der Vorrede eingebunden, Titelblatt unten knapp beschnitten, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Barockliteratur, Gegenreformation, Protestantismus, Reformation |
240,-- | ![]() |
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| Spinola – Speculum Germaniae, Oder: New polierter Teutscher Spiegel. Darinnen das hochgeehrte Königreich Teutschland, mit dem Römischen Käyserthumb, vnd im Namen der Catholischen, seinen gegenwärtigen betrübten Zustand selbsten offenbaret, hertzlich beklaget, vnd nach dem werthen Frieden flehentlich seufftzet. II. Spanisch Feldgeschrey / in der Chur Pfaltz erschollen / Oder: Auffrichtiger Discurs, vnd wolgegründte Considerationes vnnd Abläynungen/ deren publicirten Motiven, warumb dem Marches Spinola, eines grossen Theils der Churfürstlichen Pfaltz / sich zubemächtigen/ ohne widerstand also nachgesehen worden. III. Spinolischer Friedens-Vnfried / Das ist: Hochnotwendige trewhertzige Warnung: Was alle Evangelische Ständ / wegen dessen zwischen dem Marches Spinola vnd Marggraf Joachim Ernsten zu Brandenburg / [et]c. geschlossenen InterimsFrieden halben / in fleissige Obacht zu nemen: vnd was sie von besagtem Spinola ferrner unaußbleiblich zugewarten: auch sich zu dem Spanier vnd seinen Adhaerenten hinfüro eigentlich zugetrösten nnd zuversehen haben. Ohne Ort und Druck (Prag ?) 1621. 8°. 134 S., [1] Bl. Moderner Pappband.
Hohenemser, Discursus S. 79. VD17 23:233514Y. – Wichtige Streit-Schrift über den Einfall Ambrogio Spinolas mit Truppen der Liga in die Pfalz und seinen Interims-Frieden mit den Unionsführern Johann Ernst v. Brandenburg und Johann Friedrich v. Württemberg, von dem Friedrich V. ausdrücklich ausgeschlossen war. – Der spanische Heerführer Ambrosio Spinola Doria, Marqués de los Balbases (1569-1630) „zeichnete sich seit dem Jahr 1599 mehrfach in den Diensten König Philipps III. von Spanien aus und unterstützte mit einem Korps von 9000 Mann alter italienischer und spanischer Truppen, nach Art der früheren Condottieri, den Erzherzog Albrecht VII. von Österreich bei der Belagerung von Ostende (1601–1604). Hierauf zum Generalleutnant und Kommandierenden aller in den Niederlanden kämpfenden spanischen Truppen ernannt, stand er seit 1605 dem Prinzen Moritz von Oranien in Flandern gegenüber; doch vermochte keiner der beiden einen wesentlichen Vorteil zu erlangen. Im Jahr 1620 von Spanien zur Unterstützung des Kaisers Ferdinand II. gegen die protestantischen Reichsfürsten abgesandt, drang er im August an der Spitze von 23.000 Mann in die Kurpfalz ein und eroberte viele Städte, wurde aber im Jahr 1621 in die Niederlande berufen, wo er wieder gegen Moritz kämpfte“ (Wikipedia). – Exlibris, stellenweise alte Anmerkungen im Blattrand und leicht braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur, Dreissigjähriger Krieg, Geschichte, Militaria |
400,-- | ![]() |
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| Lactantius, (Lucius Caecilius Firmianus). Opera omnia, quae supersunt Jo(hannes) Georg Walch. Leipzig, Officina Weidmanniana 1735. 8°. [8] Bl., 64, 1235 S., [14] Bl. mit Titelblatt in Rot und Schwarz. Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher Rückenvergoldung.
VD18 11540583. – Zuerst 1715 erschienene Gesamtausgabe der Werke des frühchristlichen Rhetorikers Laktanz (ca. 250-325 n. Chr), Lehrer des späteren Kaisers Konstantin I. Mit Kommentaren des sächsischen Philologen und Theologen J. G. Walch (1693-1775), der seit 1718 Professor für Philosophie, Altertumskunde und seit 1719 für Rhetorik an der Universität in Jena war. – „Sein Hauptwerk ist die „Religionslehre“ (Divinae institutiones), die erste Gesamtdarstellung des christlichen Glaubens in lateinischer Sprache. Die Schrift „Über Gottes Kunstwerk“ (De optificio dei) legt Schönheit und Zweckmäßigkeit des menschlichen Organismus dar, ohne christliche Anklänge; „Über den Zorn Gottes“ (De ira dei) behandelt das schon von der Stoa und von Epikur erörterte Problem, ob der Gottheit Affekte zugeschieben werden können. Die Echtheit der Schrift „Über die Todesarten der Verfolger“ (De mortibus persecutorum) ist umstritten. Wegen der Reinheit und Glätte seines Stils wurde L. von Humanisten der Renaissance der christliche Cicero genannt“ (Tusculum-Lexikon). – Einband etwas berieben, Vorsatz und Titel mit Bestitzvermerken, stellenweise teils stärker gebräunt und etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Antike, Barockliteratur, Rhetorik |
200,-- | ![]() |
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| Abraham a Santa Clara (d. i. Ulrich Megerle). Abrahamisches Gehab dich wohl! oder Urlaube / In diesem End-Wercke seiner Schrifften / Schaue hinein / und lise das / Und mach dir ein Knopf auf die Nas… Wien und Nürnberg, Johann Paul Krauß 1738. Gr.-8° (20,5 x 16 cm.). Titel in Rot und Schwarz, [8] Bl., 505 (1) S., [18] Bl. mit gestoch. Frontispiz. Halb-Schweinslederband der Zeit mit handschr. Rückentitel
Dünnhaupt 56.1. Goedeke III, 241, 32. – Erschien zuerst posthum 1729 bei Lehmann in Wien. – „Der sprachgewaltigste der christlichen Prediger im deutschen Sprachraum des 17. Jahrhunderts“ (Wikipedia) behandelt in dem Werk in 32 zeit- und kulturgeschichtlich interessanten „Discursen“ Faulheit, Falschheit, Neid, Fasten, die „Entheiligung derer Sonn-und Feyertägen“, Teufel, Priestertum, Geld, „der Weiber Boßheit“, Ehe, Beruf, Tod u.a. – Besonders interessant ist der 10. „Disurs“: „Am Fest des H. Bischoffs und Beichtigers Nicolai… Förchtet euch nicht dann ich bin da / Und stell heunt vor den Nicola“ darin beschreibt Megerle Teufelsgestalten als Begleiter des Heiligen Nikolaus (280/286-351). Der Text gilt als eine der frühen christlichen Quellen für die Nikolaus-Legende. – Vorderdeckel mit Abriebstelle, Stempel verso Frontispiz, stellenweise etwas braun- und fingerfleckig, insgesamt gutes Exemplar dieses seltenen Barock-Werkes. Schlagwörter: Barockliteratur, Nikolaus <Heiliger>, Theologie |
240,-- | ![]() |
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| (Gottsched, Johann Christoph). Das Neueste aus der Anmuthigen Gelehrsamkeit. Jänner 1751 (bis) Christmonat 1751. 12 Hefte in 1 Band. Leipzig, Bernhard Christoph Breitkopf 1751. 8°. 912 S., [8] Bl. mit 12 (1 gefalt., 1 doppelblattgr.) Kupfertafeln. Halblederband der Zeit.
Diesch 630. Kirchner, Grundlagen 1030. Seebaß/Edelmann I, 332. – Vollständiger erster Jahrgang der kritischen Barock-Zeitschrift; herausgeben von J. G. Gottsched (1700-1766), der auch die meisten Artikel selbst verfasste. Die Zeitschrift erschien bis 1762. – „Die in der Mitte des 18. Jhdts. erschienenen literarischen Journale spiegeln die großen Spannungen und den sich vorbereitenden politischen und kulturellen Umbruch wieder. Die Auseinandersetzungen zwischen Gottsched und den Schweizern Bodmer und Breitinger auf dem Gebiete der dichterischen Ästhetik waren mehr als ein Professorenstreit, hier standen sich zwei Welten gegenüber, und eine neue Epoche kündigt sich an“ (Kirchner, Das deutsche Zeitungswesen S. 149). – Die Kupfertafeln zeigen „Ein Stück des abnehmenden Monds“, das „Leichengerüste des franz. Marschalls Graf Moritzens von Sachsen“, „Abbildung eines silbernen Schildes Hanibals, so man in Dauphiné gefunden“, Münzen und anderes. – Rücken und Deckel stellenweise mit Abriebstellen, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Barockliteratur, Magazines, Zeitschriften |
320,-- | ![]() |
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| Tacitus, Publius Cornelius. Sämmtliche Werke. Uebersetzt von Johann Samuel Müller. 3 Bände. Hamburg, Johann Carl Bohn 1765-1766. 8°. [23] Bl., 634 S., [49] Bl.; [8] Bl., 690 S., [31] Bl.; LII, 741 S., [23] Bl. mit gestoch. Portrait-Frontispiz, 3 gestoch. Vignetten im Text und 8 (statt 9) gefalt. Stamm-Tafeln. Kalbslederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und reicher floraler Rückenvergoldung.
ADB XXII, 585 f. VD18 11204796. – Erste Ausgabe der Übersetzung des Braunschweiger Pädagogen und Philologen J. S. Müller (1701-1773). – Rücken etwas berieben und mit restaurierten Fehlstellen, Rückendeckel bei allen Bänden erneuert, stellenweise etwas braunfleckig, noch gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Altphilologie, Antike, Barockliteratur, Gesamtausgaben, Geschichte |
160,-- | ![]() |
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| Vossius, Gerardus Joannis. De quatuor artibus popularibus. De philologia, et scientiis mathematicis, cui operi subjungitur, chronologia mathematicorvm, libri tres. 3 Teile in 1 Band. Amsterdam, Johannes Blaeu 1650. Gr.-8° (20,8 x 15,5 cm.). [8] Bl., 94 S., [7] Bl.; [4] Bl., 83, (10) S.; [7] Bl., 467, (35) S. mit 3 wdh. Titelvignetten in Holzschnitt. Weinroter Maroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rücken-, Deckel- und Kantenvergoldung und Goldschnitt.
ADB XL, 367 ff. Bierens de Haan 5142-5144. Cantor II, 652. Libri rari 294. Poggendorf II, 1235. Rademaker, Life and work of Gerardus Joannes Vossius S. 32 und 322 ff. RISM B VI, 871. – Sehr seltene erste Ausgabe des wichtigen Barock-Kompendiums. Gleichzeitig erschien auch eine Teil-Ausgabe mit dem Untertitel „grammatistice, gymnastice, musice, & graphice, liber“, welche nur diese Themen behandelt. Eine zweite Ausgabe des posthum erschienenen Werks erschien 1660 ebenfalls bei Blaeu. – Inhalt: I. Grammatistice, gymnastice, musice et graphice. – II. De philologia liber. – III. Universae mathesios natura et constitutione liber, Cui fubjungitur chronologia mathematicorum. – Interessant ist dabei besonders der dritte Teil, welcher eine umfassende Geschichte der Mathematik enthält mit Kapiteln über Mechanik, Optik, Musik, Astrologie und Astronomie. – G. J. Vossius (1577-1649) „steht unter den großen holländischen Philologen der älteren Zeit als einer der größten da. Sein immenses Wissen verdankte er nicht bloß seiner glücklichen Beanlagung und seinem ausgezeichneten Gedächtnisse, sondern vor allem dem rastlosen Fleiße, mit dem er Tag und Nacht seinen Studien oblag, sowie der haushälterischen Sorgfalt, mit der er seine Zeit auszunutzen wußte. Auf die Unterhaltung mit den zahlreichen Besuchern, die ihm entweder ihre Hochachtung bezeugen oder seinen Rath in Anspruch nehmen wollten, verwendete er regelmäßig nicht mehr als höchstens je eine Viertelstunde, vgl. Jöcher, Gel.-Lex., IV, 1719. Er war ein Polyhistor im wahren Sinne des Wortes. Seine Verdienste liegen aber weniger auf dem Gebiete der Kritik. Sie beruhen vielmehr hauptsächlich darauf, daß er einen ungeheuren Stoff zu sammeln und auch – was manchem seiner gelehrten Zeitgenossen versagt blieb – zu beherrschen und mit gesundem Urtheil zu sichten verstand“ (F. Koldewey in ADB). – Vorderes Gelenk am Kapital etwas eingerissen, zeitgenössischer Besitzvermerk eines Jesuiten-Kollegs, nur vereinzelt leicht braunfleckig, sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar. – Very rare first edition of this important Baroque compendium. A partial edition with the subtitle ‘grammatistice, gymnastice, musice, & graphice, liber’, which only deals with these topics, was published at the same time. A second edition of this posthumous work was also published by Blaeu in 1660. – Contents: I. Grammatistice, gymnastice, musice et graphice. – II. De philologia liber. – III Universae mathesios natura et constitutione liber, Cui fubjungitur chronologia mathematicorum. – Of particular interest is the third part, which contains a comprehensive history of mathematics with chapters on mechanics, optics, music, astrology and astronomy. – G. J. Vossius (1577-1649) „stands among the great Dutch philologists of the older period as one of the greatest. He owed his immense knowledge not only to his fortunate disposition and his excellent memory, but above all to the restless diligence with which he devoted himself to his studies day and night, as well as the economical care with which he knew how to utilise his time. He regularly spent no more than a quarter of an hour on conversation with the numerous visitors who either wished to pay their respects to him or take advantage of his advice, cf. Jöcher, Gel.-Lex., IV, 1719. He was a polyhistor in the true sense of the word. However, his merits lie less in the field of criticism. Rather, they are mainly based on the fact that he was able to collect an enormous amount of material and also – which was denied to many of his scholarly contemporaries – to master it and to sift it with sound judgement“ (F. Koldewey in ADB). – Front joint somewhat torn at capital, contemporary ownership note of a Jesuit college, only occasional light brown spotting, a very fine, splendidly bound copy. Schlagwörter: Astronomie, Barockliteratur, Mathematics, Mathematik, Music, Musik, Naturwissenschaften, Philologie, Physics, Physik |
1.400,-- | ![]() |
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| Michel de la Rochemaillet, René. Poematia. Paris, Henri Sara 1658. 8° (18 x 12 cm.). 190 S., [4] Bl. mit Titelvignette in Holzschnitt. Kalbslederband mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.
Erste Gesamtausgabe des neulateinischen Dichters R. Michel de la Rochemaillet (1597-1644). – Einband leicht bestoßen, stellenweise gebräunt, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur, Gesamtausgaben |
320,-- | ![]() |
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| Marolles, Michel de. Tableaux du temple des muses. Tirez du cabinet de feu Mr. Faverau, conseiller du roy en sa cour des aydes & gravez en tailles-douces par les meilleurs maistr s de son temps pour representer les vertus & les vices sur les plus illustres fables de l’antiquité. Avec les descriptions remarques & annotations composées. Paris, Antoine de Sommaville 1655. Folio (35 x 26 cm.). [10] Bl.,477 (recte 475), (9) S. mit gestoch. Frontispiz, gestoch. Portrait und 58 Kupfertafeln von Theodor Matham, Cornelis Bloemaert und Nicolas Langlois nach Abraham van Diepenbeeck, Jacques Favereau und Pierre Brebiette. Moderner Halbpergamentband.
Brunet, III, 1143. Duportal, 261. Landwehr VI, 502. Vgl. Praz 413. – Erste Ausgabe des berühmten französischen Barockwerks. – Die schönen Kupfertafeln gehören nach Ansicht von Duportal zu den besten der damaligen Zeit. Die Motive aus der antiken Mythologie mit altgriechischen Bildunterschriften, zeigen neben Atlas, der den Himmel auf seinen Schultern trägt, auch den Kampf mit der Hydra aus Ovids Metamorphosen und Daphne. – Abraham van Diepenbeeck (1596-1675) war ein Schüler von P. P. Rubens. – „L’ouvrage de l’abbé de Marolles, paru à Paris en 1655, et dédié à la reine de Pologne, Marie-Louise de Gonzague, est l’un des livres parus au XVIIe siècle les plus importants pour l’étude de la mythologie dans les lettres à ce moment. Il se présente comme un in-folio de plus de 500 pages, illustré de 58 gravures en pleine page. L’abbé de Marolles fit longtemps partie de la Maison de la future reine de Pologne. L’histoire de cette oeuvre imposante est complexe…“ (J. Vanuxem, La Mythologie dans „Le temple des muses“ de l’abbé de Marolles. Au XXIVe Congrès de l’Association, le 26 juillet 1972, S. 295). – Einband und Vorsätze fachgerecht erneuert, ein Eckabriß im w. Rand einer Tafel und wenige Randeinrisse im Text restauriert, durchgehend etwas braunfleckig und gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Antike, Barockliteratur, Emblemata, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Mythologie, Mythology, Classical, in art |
2.800,-- | ![]() |
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| Bebel, Heinrich. Schwänke. Zum ersten Male in vollständiger Übertragung herausgegeben von Albert Wesselski. 2 Bände. München, Leipzig, G. Müller 1907. 8°. XXVII, 241 S.; 212 S. mit Titeln in Schwarz und Rot und Titelvignetten. OHprgt. mit Rücken- und Deckeltitel in Rot sowie Rücken- und Deckelvergoldung.
Hayn-Gotendorf I, 195. – Eines von 1000 num. Exemplaren (GA 1035). – „Der Übertragung ist Bebels Ausgabe letzter Hand, die 1514 in Straßburg bei Schürer erschienenen ‚Bebeliana opuscula nova et adolescentiae labores‘, zugrunde gelegt worden, jedoch sind auch die nur in andern Editionen enthaltenen Stücke beigegeben, so daß absolute Vollständigkeit erreicht ist“ (Hayn-Gotendorf). – Schönes Exemplar mit leichten Gebrauchsspuren. Schlagwörter: Barockliteratur, Nummerierte Bücher |
60,-- | ![]() |
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| La Fizelière, Albert(-André) Patin de. Rymaille sur les plus célèbres bibliotières de Paris en 1649. Avec des notes et un essai sur les autres bibliothèques particulières du temps. Paris, Auguste Aubry 1868. 8°. 152 S. OHln. mit goldgepr. Rückenschild.
Erste Ausgabe. – Verzeichnet 279 Bibliotheken in Paris. – Der franz. Schriftsteller, Jurist, Kunstkritiker und Historiker A.-A. Patin de la Fizelière (1819-1878), Herausgeber verschiedener Zeitschriften, war ein Bewunderer von Charles Nodier und ein Freund von Charles Baudelaire und veröffentlichte dessen erste Bibliographie. – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur, Bibliotheken, Bibliothekswissenschaft, Frankreich, Paris |
75,-- | ![]() |
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| Camus, Jean Pierre. Sermones sublimati, seu homiliae dominicales et festivales. Beigebunden: Ders. Primae homiliae quadragesimales et in passionem Domini nostri Jesu Christi habitae et conscriptae… – Beigebunden: Ders. Homiliae de passione Domini nostri Jesu Christi. 3 Teile in 1 Band. Coloniae Agrippinae (Köln), J. Kinch 1619-1621. 8°. [8] Bl., 361, (6) S.; 384, (7) S.; [8] Bl. (1 w.), 491, (3) S. Prgt. der Zeit mit handschr. Rückentitel.
VD 17 23:273998R. – Umfangreiche Predigtsammlung des franz. Bischofs und Barockschriftstellers. – Jean-Pierre Camus (1584-1652) wurde 1609 von Franz von Franz von Sales zum Bischof von Belley geweiht. 1650 wurde er zum Bischof von Arras berufen, starb aber vor Antritt seines Amtes. – „Bischof Camus war einer der fruchtbarsten Autoren der französischen Sprache. Im Dienste der katholischen Gegenreform schrieb er rund zweihundert erbauliche Romane, in denen er mit der drastischen Schilderung sündigen Verhaltens abschreckend wirken wollte und damit zum Vorläufer des roman noir wurde. Seine größte Leistung sind die zehn Bände mit dem Titel Diversités (1608–1618), die nach dem Vorbild der Essais von Montaigne mit großer humanistischer Gelehrsamkeit verfasst sind“ (Wikipedia). – Einband etwas angestaubt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur, Predigtsammlung, Theologie |
220,-- | ![]() |
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| Mirus, Adam Erdmann. Kurtze Fragen von der Reise der Israeliten durch das felsichte Arabien. Welche allerhand merckwürdige Antiquitäten in sich begreiffen, und in Lesung der Heil. Schrifft nicht undienlich sind. Nebst einem Register. Leipzig, Joh. Christoph Zimmermann 1714. 12° (14 x 8 cm.). [5] Bl., 342 S., [15] Bl. mit Titel in Rot u. Schwarz u. gestoch. Frontispiz. Moderner Pappband.
ADB XXI, 781. Jöcher III, 554. VD18 1142303X. – Erste Ausgabe. – Seltene Vorarbeit zu seinen Werken „Biblisches Antiquitätenlexikon“; (Leipzig 1714), „Lexicon antiquitatum ecclesiasticarum“ (Bautzen 1717) und „Lexicon antiquitatum ecclesiasticarum“ (Bautzen 1717). – „Seine ursprüngliche Absicht war bei allen dreien gewesen, sie in lateinischer Sprache zu veröffentlichen; indeß auf die Veranlassung seines Rectors Gottfr. Hoffmann arbeitete er sie in deutsche Form um, denn nur so konnte er seinen Zweck, zum Ersatz der schmerfälligen und kostspieligen Reallexika ähnlicher Art practische, jedem zugängliche Handbücher zu schaffen, wirklich erreichen. Trotz dieser populären Absicht sind sie übrigens ganz wissenschaftlich gehalten, und setzen demgemäß auch eine gewisse wissenschaftliche Bildung, namentlich die Kenntniß der beiden class. Sprachen und theilweise sogar des Hebräischen voraus, denn überall geht M. auf die Bezeichnung der Sachen in den Ursprachen, bei dem Onomasticon sogar auf die Etymologie der Eigennamen, besonders der hebräischen zurück. Daher errangen sich diese Bücher auch rasch eine gewisse Geltung, die das bibl. Antiquitätenlexicon bis in die letzten Jahrzehnte des 18. Jahrhunderts behauptete“ (O. Kämmel in ADB). – Am Schluß etwas wasserfleckig und durchgehend gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur, Bibel, Judaica, Theologie |
380,-- | ![]() |
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| (Loyson, Estienne, Ed.). Recueil de diverses poesies de divers autheurs. Contenant, La métamorphose des yeux de Philis changez en astres, La métamorphose de Ceyx & d’Alcioné, Le temple de la mort, & la suite, Le temple de la gloire, La belle gueuse, La belle aveugle, La belle sourde, La belle voilée, La belle enlevée, La dame fardée, La riche laide, La vieille amoureuse, La muette ingrate, La souris, et autres pièces nouvelles . Paris, Estienne Loyson 1661. 12° (14,5 x 8,5 cm.). [6] Bl., 168 S. Geglätteter Kalbslederband des 19. Jahrhunderts mit 2 goldgepr. Rückensch., Rückenvergoldung, goldgepr. Deckel- u. Innenkantenfiletten .
Brunet IV, 1154 (Ausg. von 1670). – Sehr seltene Barock-Anthologie. – Der Pariser Verleger E. Loyson (1629-1708) hat einige Anthologien mit galanten Dichtungen veröffentlicht. – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Handeinband. Schlagwörter: Anthologie, Barockliteratur, Einbände |
220,-- | ![]() |
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| Tasso, Torquato. La Hierusalem delivrée. Poeme heroique traduit en vers Francois par (Michel) Le Clerc. Paris, Denis Thierry 1667. 4° (29,5 x 23 cm.). [6] Bl., 235 S. mit gestoch. Frontispiz, gestoch. Titelvignette (Ansicht von Paris) u. 5 Kupfertafeln. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. floraler Rückenvergoldung.
Erste Ausgabe der französischen Versübertragung der ersten fünf Gesänge. Erschien gleichzeitig auch bei Claude Barbin. – Hauptwerk des Pariser Bühnenautors und Übersetzers Michel Le Clerc (1622-1691). Mit detaillreichen Barock-Illustrationen eines unbekannten Künstlers. – Gelenke stellenweise angeplatzt, gestoch. Wappen-Exlibris, Frontispiz im w. Rand hinterlegt, durchgehend im oberen Blattrand wasserfleckig, die Tafeln nur im w. Rand betroffen, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Barockliteratur, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Literatur |
250,-- | ![]() |
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| Sannazaro, Jacopo (auch Giacomo). Poemata. Ex antiquis editionibus accuratissime descripta. Accessit ejusdem vita, Jo. Antonio Vulpio. Editio altera, priore locupletior. Patavii (Padua), Josephus Cominus 1731. Gr.-8°. [4] Bl., LII, 303 S. mit gestoch. Titelvignette, gestoch. Portrait, gestoch. Vignette u. Druckermarke in Holzschnitt am Schluß. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. reicher floraler Rückenvergoldung.
Zweite Ausgabe der von J. A. Vulpius herausgegebenen Gesamtausgabe. Enthält: De partu Virginis libri tres, De morte Christi Domini, Viri patricii eclogae, Viri patricii elegiarum libri tres, Viri patricii epigrammaton libri tres, Illustrium poetarum carmina, außerdem Gabriel Altilius. Sannazarii sodalis epithalamium und Honorati Fascitelli Iserniensis carmina elegantissima. – J. Sannazaro (1457-1530) „war einer der führenden Dichter des Renaissancehumanismus. Seine höchst einflussreichen und in ganz Europa gelesenen Werke schrieb er bis zu seinem Exil 1501 in italienischer und lateinischer, danach nur noch in lateinischer Sprache. … Sein Ruhm als Dichter in italienischer Sprache beruht auf der umfangreichen Pastoralromanze Arcadia, die als die vorzüglichste bukolische Dichtung der Italiener gilt und europaweit für Generationen Gattungsvorbild der erotischen Hirtendichtung bleiben wird“ (Wikipedia). – Sehr schönes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur |
280,-- | ![]() |
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| Sincerus, Emanuel (d. i. Esaias Schneider). Q. Curtius Rufus De rebus Alexandri Magni recte tandem captui juventutis accomodatus. Oder: deutliche und nach dem Begriff der Jugend endlich recht eingerichtete Erklärung des Q. Curtii. Nebst teutschen Summarien, teutschen Supplementis, wie auch einer gantz neuen, accuraten Land-Charte und darzu gehörigen Register. 4. Aufl., welche mit besonders grossem Fleiß übersehen, von Fehlern gesäubert, verbeffert, und mit einem freyfachen weitläufftigerem Register versehen worden. Augspurg, J. J. Lotter 1734. 8°. [33] Bl., 865, (156) S. mit Titel in Rot u. Schwarz, gestoch. Frontispiz u. 1 mehrfach gefalt. gestoch. Karte. Prgt. d. Zt.
Holzmann-Bohatta, Pseud. S. 261. VD18 13947370. – Der Augsburger Theologe und Lehrer E. Schneider (1684-1731) hat zahlreiche antike Texte für die Jugend bearbeitet. – Nur vereinzelt leicht braunfleckig und durchgehend etwas gebräunt, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Altphilologie, Barockliteratur, Schul- und Lehrbücher |
200,-- | ![]() |
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| Krauß, Johann Ulrich. Anmuthige Augen Belustigung, abgezielte Hertzens Ermunterung. Unser Heyland Jesus Christus in seinem so schmertz als schmählichen von Juden und Heiden unschuldigst außgestandenen Leiden… In schönen Kupffern vor Augen gemahlet. Anfänglich von Sebast(ien) le Clerc gezaichnet und in Kupffer gebracht zu Paris. Anietzo aber … so wohl vermehrt als mit andächtige Versen erläutert in disen Format gebracht. Augsburg, Krauß 1715. 8°. 36 S. mit gestoch. illustr. Titel u. 40 Illustrationen auf 20 Kupfertafeln. Lederband der Zeit über Holzdeckeln mit goldgepr. Monogramm u. Jahreszahl (″1729“) auf dem Vorderdeckel u. Goldschnitt.
Faber du Faur 1851. GV 80, 243. Vgl. Hollstein XIX, 148, 771-810 (Ausg. 1705). – Sehr seltener Barock-Katechismus. – Die Tafeln zeigen jeweils zwei Szenen aus dem Leben Jesu, versehen mit je vierzeiligen Sprüchen, alles in Kupferstich. – Heftung stellenweise etwas gelockert, stellenweise etwas fingerfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Katechismus, Religiöse Kinderbücher |
300,-- | ![]() |
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| Scheffler, Johann (Angelus Silesius). Sämmtliche poetische Werke. Herausgegeben von D(avid) A(ugust) Rosenthal. 2 Bände. Regensburg, Manz 1862. 8°. XXXVI, 347 S.; 246 S., 1 Bl. mit gestoch. Porträt des Verfassers. Hldr. d. Zt. mit schwarzgepr. Rückentiteln.
Goed. III, 198, 7. Nicht bei W.-G.² S. 21 f. – Erste Gesamtausgabe. – Nur stellenweise etwas stockfl., sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur, Gesamtausgaben |
80,-- | ![]() |
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| (Helbig, Johann Lorenz). Parochus duodenario pressus pondere cujus animum relevant hae pagellae, per encoenialem dialogum. Das ist: Eine Erzehlung der 12. Haupt-Beschwärnus eines Pfarrers, auf die Art eines Kirchweyh-Gesprächs zwischen drey Pfarrern, zur Aufmunterung ihres belästigen Gemüths. O. O. u. Dr. 1719. Kl.-8°. 412 S. Hprgt. d. Zt.
Hayn/Gotendorf VI, 113. Kosch Erg.-Bd. IV, 597. VD18 12313785. – Seltene erste Ausgabe der anonym erschienenen Beschwerdeschrift. – Die Schrift „war anonym erschienen, doch wurde Helbig von seinem Kaplan verraten. Die kirchliche Obrigkeit war über diese Häufung teils recht drastisch vorgebrachter, vermutlich nicht unberechtigter Klagen wenig erbaut und verurteilte Helbig wahlweise zum Verlust seiner Geistlichen Rats-Insignien oder zu 100 Taler Geldbuße“ (Elfriede Moser-Rath, Predigtmärlein der Barockzeit, Berlin 1964, S.347). – Titel gestemp. u. mit hs. Notiz, Vors. mit hs. Einträgen, gutes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur |
120,-- | ![]() |
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Einträge 1–21 von 21
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