NEUER E-KATALOG: Neueingänge März 2026 – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – Fotobücher / Photobooks. Mit einem Anhang von Antiquariat Knöll, Lüneburg. (Print-Katalog, Anfang Mai). – Wir stellen aus: Bücher-Sonntag, Börse für antiquarische Bücher, So. 17. Mai 2026, Haus Hofmannsthal, Reisnerstrasse 37, 1030 Wien – Salon de la Bibliophilie, du jeudi 28 mai au dimanche 31 mai 2026, Saint Sulpice, Paris, https://www.foire-saint-sulpice.fr – Gemeinschaftskatalog zusammen mit Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POPKULTUR / POP CULTURE Bücher, Fotografien, Schallplatten und Graphik. (Print-Katalog bitte anfordern) – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mo.-Fr. 11-18 Uhr, Sam. 11-16 Uhr) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien. – Instagram: rarebookskarlsruhe

May, Karl

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1 May – Ehrenthal, Wilhelm. Das Kutschkelied auf der Seelenwanderung. Forschungen über die Quellen des Kutschkeliedes im grauen Altertume nebst alten Texten und Übersetzungen in neuen Sprachen. Mit einer Hieroglyphentafel. 2., unveränd. Aufl. Leipzig, Brockhaus 1871. 8°. 48 S. mit 1 doppelblattgr. lithogr. Tafel. Marm. OKart. mit Deckelschild.

„Im Orientroman (von Karl May) singt Hamsad al Dscherbaja das Kutschke-Lied, (er) behauptet, Liedtext und Melodie selbst gemacht zu haben, und wird von Kara Ben Nemsi, der das Lied kennt, als Lügner entlarvt und als Preuße erkannt“ (KMG, Quellen Karl Mays). Vgl. hierzu auch H. Havlicek, Füsilier trifft Weltreisenden: Kutschke und Karl May. In: Wiener Karl-May-Brief, Heft 3/2007, S. 7. – Das aus dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 überlieferte „Kutschkelied“ erschien zuerst in den Mecklenburgischen Nachrichten vom 22. August 1870 und am 6. September 1870 in der Kölnischen Zeitung. Der Name geht auf den angeblichen Verfasser einen „Füsilier Kutschke“ zurück. Ein Redakteur der Kölnischen Zeitung stellte aber endgültig fest, dass der tatsächliche Urheber der Erstfassung Hermann Alexander Pistorius (1811–1877), Feldprediger im Deutsch-Französischen Krieg, war.Die vorliegende humoristische Abhandlung von W. Ehrenthal enthält angebliche Belege für die Entstehung und Verbreitung des Lieds seit der Antike und bringt am Ende Übersetzungen des Lieds in Holländisch, Dänisch, Englisch, Russisch, Polninsch, Litthauisch, Oberwendisch, Italienisch, Spanisch und Latein. Die Tafel zeigt ein antikes Fragment mit Hieroglyphen-Zeichen. – Rücken etwas eingerissen u. berieben, Umschlag mit Randläsuren, stellenweise leicht braunfleckig.

Schlagwörter: Lieder, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, May, Karl

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