Neujahrsblätter
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Preis EUR |
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| Neujahrsblätter – Sammelband mit 52 Neujahrsblättern. Der Tugend und Wissenschaft liebenden Jugend gewidmet von der Stadt-Bibliothek in Zürich. 52 Hefte in 1 Band. Zürich Stadtbibliothek 1756-1841. Gr.-8° (22 x 18 cm.). Mit 52 gestochenen Tafeln. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Romantikervergoldung.
Rohr, Neujahrsblätter S. 7 ff. Slg. Hürlimann 244 (Jahrgänge 1759-99). – Umfangreiche Sammlung der seltenen Jahresgaben für Jugendliche. Enthält die Blätter für die Jahre 1759, 1762, 1763, 1765, 1772-1775, 1797-1841. – Die Jahrgänge 1759 und 1762 mit Radierungen von Salomon Gessner zu Texten von J. R. Werdmüller und F. W. Zachariä; die Jahrgänge 1765 bis 1775 mit Kupfern von Joh. Balthasar Bullinger zu Texten von Salomon Hirzel (meist Darstellungen aus der Schweizer Geschichte); Die Jahrgänge 1797 bis 1800 mit Radierungen von J. U. Schellenberg nach Martin Usteri und Texten von J. H. Füssli; Die Jahrgänge 1801 bis 1815 mit Kupfern von H. Lips nach M. Usteri zu Texten von Salomon Hirzel; ab 1816 wechseln historische Begebenheiten mit Biographien (mit Porträts), die Kupfer und Radierungen stammen von M. Usteri, M. Esslinger, Franz Hegi, C.F. Irminger, H. Meyer und R. Denzler; Jahrgang 1831 mit lithogr. Porträt der Lady Jane Gray von J. Brodtmann nach Hans Holbein. – „Der einzigartige Brauch der Publikation von Neujahrsblättern für die Jugend Zürichs, viel später von verschiedenen anderen schweizerischen und einigen deutschen Orten übernommen, reicht in der Entstehungszeit bis zur Mitte des 17. Jh. zurück… Es war damals Sitte, dass die Kinder von Mitgliedern kultureller Gesellschaften und Institutionen am Berchtoldstag einen Geldbetrag zum Beheizen der gesellschaftseigenen Trinkstuben überbrachten… Bei dieser Gelegenheit wurden die Kinder mit Kuchen oder dem klassischen Gebäck der Zürcher, den „Tirggeli“ und mit Veltlinerwein bewirtet. Die Bewirtung wurde später von der Bürgerbibliothek durch die Uebergabe eines Neujahrsblattes ersetzt und damit die Einrichtung der Neujahrsblätter begründet… Die illustrierten Blätter in dieser bilderarmen Zeit müssen die Jugendlichen von damals stark beeindruckt und erfreut haben. Sie gehören in Bezug auf die allgemeine Kinderliteratur zu den frühesten Kinder-Periodica“ (H. Rohr in Zürcher Neujahrsblätter. Beschreibendes Verzeichnis. Zürich 1971). – Rücken und Gelenke etwas berieben, sehr gut erhaltene Sammlung in einem dekorativen zeitgenössischen Einband. Schlagwörter: Helvetica, Neujahrsblätter, Schweizer Kinderbücher, Switzerland |
650,-- | ![]() |
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| Neujahrsblätter – Neujahrsgeschenk für die Vaterländische Jugend von der Musik-Gesellschaft auf der teutschen Schule in Zürich. (Für die Jahre 1780, 1781, 1782 und 1783) und Neujahrs-Geschenk für die Zürchersche Jugend von der Musik-Gesellschaft ab der deutschen Schule. Auf das Jahr 1801. Der Schweizerknabe an sein Vaterland. (Und) Dass. Auf das Jahr 1802. (Und). Dass. Auf das Jahr 1803. Geduld und Hoffnung. (Und). Dass. Auf das Jahr 1804. Der neue Schweizer-Bund. 8 Hefte in 1 Band. Zürich 1780-1804. Quer-8°. Mit 3 gestoch. illustr. Titeln von J. Hegi, 28 S. Musiknoten mit Liedtexten in Typendruck u. 1 Kupfertafel von M. Usteri im Jahrg. von 1801. Pappband des späten 19. Jahrhunderts.
Barth 9743. Fries/Rohr S. 85 ff. Kraut 7. Wegehaupt IV, 2707. Vgl. Kraut 89 u. Wegehaupt IV, 2693 u. 2699 (spät. Jahrgänge). – Sammelband mit seltenen Neujahrsblättern der Musikgesellschaft von Zürich. – Die Kupfertafel zeigt eine Frau, die mit ihrem kleinen Boot vor einem Unwetter in einer Höhle am Zürichsee Zuflucht gefunden hat. – Die Neujahrsblätter der″Musik-Gesellschaft auf der teutschen Schule“ erschienen von 1713 bis 1812 und wurden dann von der Allgemeinen Musikgesellschaft weitergeführt. – „Der einzigartige Brauch der Publikation von Neujahrsblättern für die Jugend Zürichs, viel später von verschiedenen anderen schweizerischen und einigen deutschen Orten übernommen, reicht in der Entstehungszeit bis zur Mitte des 17. Jh. zurück… Es war damals Sitte, dass die Kinder von Mitgliedern kultureller Gesellschaften und Institutionen am Berchtoldstag einen Geldbetrag zum Beheizen der gesellschaftseigenen Trinkstuben überbrachten… Bei dieser Gelegenheit wurden die Kinder mit Kuchen oder dem klassischen Gebäck der Zürcher, den „Tirggeli“ und mit Veltlinerwein bewirtet. Die Bewirtung wurde später von der Bürgerbibliothek durch die Uebergabe eines Neujahrsblattes ersetzt und damit die Einrichtung der Neujahrsblätter begründet… Die illustrierten Blätter in dieser bilderarmen Zeit müssen die Jugendlichen von damals stark beeindruckt und erfreut haben. Sie gehören in Bezug auf die allgemeine Kinderliteratur zu den frühesten Kinder-Periodica“ (H. Rohr in Zürcher Neujahrsblätter. Beschreibendes Verzeichnis. Zürich 1971). – Bezugspapier des Rückens fehlt, Innengelenk vor dem Blatt für 1801 gebrochen, dadurch 2 Lagen und 1 Blatt lose, Titel zum Jahrgang 1802 fehlt, eventuell fehlen auch Kupfertafeln zu den Jahrgängen 1801, 1803 und 1804. Schlagwörter: Einblattdrucke, Lieder, Musik, Neujahrsblätter, Schweizer Kinderbücher, Zeitschriften, Zürich |
140,-- | ![]() |
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