Manuskripte
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Eschke, Ernst Adolf. Räthsel, Charaden und Logogryphen. Deutsche Handschrift auf Papier. Berlin, Taubstummen-Institut 17. März 1808. 8° (19,5 x 12,5 cm.). 244 S. Weinroter Maroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild (″Räthsel und Charaden“), floraler Rückenvergoldung, Deckel-Filetten, Kantenvergoldung und Goldschnitt.
„An die Frau Regiments-Chirurgus Eves geborene Marpurg.“ – Original-Manuskript in sauberer Kurrentschrift einer unveröffentlichten Rätsel-Sammlung des Berliner Pädagogen, Gehörlosenlehrers und Juristen Ernst Adolf Eschke (1766-1811). – Eschke veröffentlichte bereits 1798 eine Märchen-Sammlung „Kindermährchen“ (Wegehaupt III, 867) und eine erweiterte Ausgabe mit dem Titel „Kindermährchen und Charaden“ als „3. geänderte Auflage“ 1805 (Seebaß I, 579 und Wegehaupt IV, 541). Außerdem besitzt die Berliner Staatsbibliothek eine 4. Auflage seines „ABCbuch für Taubstumme“ (EA 1801) und „Lesebuch für Taubstumme“ (Berlin, Taubstummeninstitut 1798). – „Verschiedene Faktoren erregten sein Interesse für Gehörlose: 1786 eine Begegnung mit Gehörlosen in Wien, die Bekanntschaft mit Samuel Heinicke und der Kontakt zu Abbé de l’Epée. Er besuchte Heinicke schließlich seinem Taubstummeninstituts in Leipzig und heiratete 1787 Heinickes Tochter Juliane Caroline Tugendreich. 1788 zog er auf Anraten seines Schwiegervaters nach Berlin, um dort als privater Gehörlosenlehrer zu arbeiten. Am 2. Dezember 1788 unterrichtete er das erste Mal gehörlose Schüler- und Schülerinnen in Berlin. Zunächst unterrichtete er nach der oralen Methode seines Schwiegervaters. Nach dem Studium der Bücher von I’Epèe und Abbe Sicard wandte er sich allerdings von dieser Methode ab. Er hatte nun die Gebärdensprache als Muttersprache der Gehörlosen erkannt und verwendete sie ganz selbstverständlich im Unterricht. Um 1793 veröffentlichte er seine kombinierte Methode. Hier standen die Gebärdensprache, die Schriftsprache und die Lautsprache im Vordergrund ausgerichtet auf die individuellen Begabungen des einzelnen Schülers. Diese Methode bildet die Grundlage für die heutige bimodal-bilinguale Methode. Unterstützer dieser Methode fand er mit Karl Teuscher (Lehrer in Leipzig), Carl Habermaß (1783–1826, gehörloser Lehrer in Berlin) und Carl Heinrich Wilke (1800–1876, gehörloser Lehrer und Künstler in Berlin). Im Jahr 1798 kaufte der König von Preußen, Friedrich Wilhelm III., ein Haus in der Linienstraße 110. Eschkes Privatinstitut wurde daraufhin in den Stand eines „Königlich-preußische Instituts für Stumme“ (Königliche Taubstummenanstalt) erhoben. Er wurde der Schuldirektor. Ab 1808 war er Königlich Preußischer Oberschulrat in Berlin. Ihm zu Ehren heißt die Sonderschule für Gehörlose in der Waldschulallee in Berlin-Westend Ernst-Adolf-Eschke-Schule“ (Wikipedia). – Stellenweise leicht braunfleckig, prachtvoll gebunden. Schlagwörter: Handschriften, Manuscripts, Manuskripte, Puzzles, Rätsel |
1.400,-- | ![]() |
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| Krafft, Albrecht. Die arabischen, persischen und türkischen Handschriften der k. k. orientalischen Akademie zu Wien. Wien, Druck: P. P. Mechitaristen 1842. Gr.-8^. XVI, 206 S., [1] Bl. Typogr. Orig.-Broschurumschlag.
ÖBL IV, 187. – Erste Ausgabe. – A. Krafft (1816-1847) „stud. am Schottengymn., an der Wr. Akad. der bildenden Künste, schließlich an der Oriental. Akad. und an der Univ. Wien oriental. Sprachen und Literaturen. 1845 trat er als Skriptor in die k. k. Hofbibl. ein, wo er mit der Ordnung und Beschreibung der orientalischen Handschriften betraut wurde. Seine Arbeiten am Katalog der oriental. Handschriften sowie am krit. Katalog der Gemäldegalerie im Belvedere blieben durch seinen frühen Tod unvollendet“ (Mazal in ÖBL). – Umschlag etwas angestaubt, das Erratablatt am Schluß im Rand mit Papierstreifen restauriert, gutes breitrandiges Exemplar. Schlagwörter: Handschriften, Manuskripte, Orient, Orientalismus, Wien |
140,-- | ![]() |
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| N. N. Therapie vorgetragen von Herrn N. N. Corepeditor an der k. k. Tierarzneyinstitut zu Wien, scripsit N. N. 1824. Deutsche Handschrift auf Papier. Wien 1824. Gr.-8° (22,5 x 18,5 cm.). Ca. 280 S. in sauberer Kurrentschrift. Papierumschlag mit goldgepr. Papier.
Wohl Vorlesungsmitschrift mit zahlreichen Rezepten zur Tiermedizin. – „Die Veterinärmedizinische Universität Wien (kurz Vetmeduni, auch University of Veterinary Medicine, Vienna) ist die einzige veterinärmedizinische, akademische Bildungs- und Forschungsstätte Österreichs und zugleich die älteste im deutschsprachigen Raum. Die Vetmeduni forscht an Themen der Tiergesundheit ebenso wie an präventiver Veterinärmedizin, dem öffentlichen Gesundheitswesen und Bereichen der Lebensmittelsicherheit. Im Forschungsinteresse stehen die Schaffung wissenschaftlicher Grundlagen für das Wohlbefinden von Tieren, Themen der Tierhaltung, des Tierschutzes und der Tierethik. Sie wurde im Jahr 1765 als älteste einschlägige Schule im deutschsprachigen Raum von Maria Theresia als Lehrschule zur Heilung der Viehkrankheiten gegründet. Ab 1795 wurde sie als Militair-Thierarzneyschule geführt.“ (Wikipedia). – Stellenweise, teils stärker braun- und fingerfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Handschriften, Manuskripte, Tiermedizin, Veterinärmedizin |
250,-- | ![]() |
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| I. Nach dem die königl. landtaffel… II. Gestaldt dan auch wier uns und den Regierenden Königen… III. Wann ein Testament Contract oder ein anders Instrument in die Landtafel… IV. Insonderheit sollen unsere unter ambt Leuthe… V. Ferner setzen und ordnen wier daß gleich wie von alters her kommen… VI. Wie wohl einem Jeden frey steh et dergleichen Pfandts Verschreibung… Deutsche Handschrift auf Papier. O. O. 16. Jahrhundert. 4°. 2 S.
In schöner Kalligraphie in Rot und Schwarz ausgeführt. In den oberen Ecken num. „45/46“. – Etwas braunfleckig und gebräunt. Schlagwörter: Handschrift, Handschriften, Manuscripts, Manuskripte |
150,-- | ![]() |
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| George, Stefan. (Drei Gedichte). Deutsche Handschrift auf Papier von Otto Laubschat. Hamburg 1925. 4°. 8 Bl. mit kalligraphiertem Text in roter und schwarzer Tinte. Einfacher kartonierter Umschlag mit Fadenheftung.
Sorgfältig ausgeführte kalligraphische Handschrift des Hamburger Schriftkünstlers. Geschrieben in Rot und Schwarz auf kräftiges Zanders-Bütten. – Mit den Gedichten: Der Liebende spricht, Der schöne junge Mensch und Der Liebende spricht abermals. – Der Hamburger Graphiker, Buchkünstler und Kalligraph Otto Laubschat hat einige Vorlagen für bibliophile Ausgaben und Exlibris entworfen. Schlagwörter: Handschriften, Kalligraphie, Lyrik, Manuskripte |
160,-- | ![]() |
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| Faschingsträume. Typoskript mit aqarellierten Tuschezeichnungen. O. O. u. J. (Süddeutschland um 1930). 8°. [22] Bl. mit 22 fast ganzs. aquarellierten Tuschezeichnungen und jeweils 4- bis 6-zeiligen Versen in Maschinenschrift. Ln. d. Zt. mit goldgepr. Deckeltitel.
Wohl anlässlich einer Faschingsfeier angefertigte Handschrift mit etwas naiven und teils derben Illustrationen zu humorvollen Versen: „Wenn ich karikiere sollt ihr lachen / Und nicht gleich Harakiri machen / Ich wandre träumend durch die Welt / Und schmier und dicht was mir gefällt. / Wohl mancher hätt darauf geschworen, / Dass ich mein Herz in Heidelberg verloren.“ oder „Mir träumt der arbeitsmüde Kerrn / Lässt einen mordstrum Brüller hör’n / Und alles lauscht – was will er doch ? / Er schreit ja blos: „Die Arbeit hoooch !“ – Beiliegt ein mehrseitiges „Faschings-Festgedicht“ desselben Verfassers. – Einband leicht angestaubt, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Fasching, Karikatur, Manuskripte |
60,-- | ![]() |
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| Krick, Johann. Eugenie Polka. Tremblante componirt und dem verehrten Fräulein Eugenie Kock ehrfurchtsvoll gewidmet. Deutsche Handschrift auf Papier. Wien ? um 1840. Quer-Gr.-8°. 2 Bl. schwarze Tinte auf lithogr. Notenpapier, jede Seite mit illustr. lithogr. Schmuckrahmen in Blau. Weinroter Ln. d. Zt. mit goldgepr. Deckeltitel u. Ornamentrahmen, Seidenmoiréevorsätze.
Sorgfältig ausgeführte Gelegenheits-Komposition. – Bei Johann Krick handelt es sich eventuell um einen Wiener Textil-Fabrikanten. – Sehr gut erhalten. Schlagwörter: Handschriften, Manuskripte |
50,-- | ![]() |
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| Schering, (Arnold). Akustik. (Nach den Vorlesungen des H. Dr. A. Schering). Deutsche Handschrift auf Papier. Leipzig um 1910. 4°. 6 S.
In Sütterlinschrift abgefasste Vorlesungsmitschrift aus der Zeit Scherings als Lehrer für Musikgeschichte am Leipziger Konservatorium. A. Schering war seit 1915 Professor an der Universität Leipzig und später an der Universität Halle. 1927 wurde Schering Vorsitzender der Händelgesellschaft. Seit 1928 lehrte er als Ordinarius für Musikgeschichte an der Universität Berlin. Bis 1936 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Musikwissenschaft. Zu seinen zahlreichen Schülern zählen Wolfgang Boetticher (1914-?), Willibald Gurlitt (1889–1963) und Helmuth Osthoff (1896–1983). Schlagwörter: Akustik, Handschriften, Manuskripte |
25,-- | ![]() |
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