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Autographen / Manuskripte

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Beschreibung
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1 Barthlmé – Egerländer Verein. Wien 3. 3. 1900. Album mit zahlr. Orig.-Zeichnungen und Eintragungen. Wien 1900-1902. Quer-4° (25,5 x 34 cm.). [50] Bl. mit ca. 85 Original-Zeichnungen, meist Blei- oder Kohlestift, teils mit Farbstift oder Tusche. Leinenband der Zeit.

Fest-Album des 1881 gegründeten Wiener Egerländer-Vereins mit professionellen Zeichnungen, vorwiegend Portraits, meist mit Signaturen der Dargestellten oder vom Künstler bezeichnet. Porträtiert sind u. a. Dr. Anton Buberl, J. Hochmuth, Josef Stowasser, Anton Würschnitzer (am Klavier) und mehrfach der Vorsitzende der Cellist, Dirigent, Komponist und Musikpädagoge Anton Barthlmé (1867-1943). „1882–88 Ausbildung am Konservatorium in Wien bei F. Hellmesberger. Mitglied des Duesberg-Quartetts. 3 Jahre Militär-Kapellmeister beim IR 25. Solocellist der Symphoniekonzerte des Wiener Konzertvereins und der Gesellschaft der Musikfreunde. 1901–05 Dirigent der populären Konzerte des Konzertvereins. Ab 1911 Chordirektor der Pfarrkirche St. Florian (Wien V.). 1914–32 Lehrer für Violoncello an der Staatsakademie für Musik. Komponierte zahlreiche Lieder, die äußerst populär wurden“ (Oesterreichisches Musiklexikon online). – „Waren es früher zumeist Studenten und Handwerksburschen, die einige Lebensjahre fern der Heimat verbrachten, so brachten jetzt das bequemere Reisen und der starke Bedarf an Arbeitskräften in den Großstädten und Industriegebieten breitere Bevölkerungsschichten in Bewegung und vielfach für ständig aus dem geborgenen, heimatlichen Bereich. Es mußte allerdings auch erst ein Revolutionsjahr 1848 geben, das die Voraussetzungen für diese Freizügigkeit, für freie Berufswahl, für freie Meinungsäußerung und für vereinsmäßige Zusammenschlüsse schuf. Erst das Zusammentreffen all der aufgezählten Voraussetzungen schuf die Situation, aus der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts landsmannschaftliche Vereinigungen besonders außerhalb der Heimat erwuchsen. In der Heimat bestand dafür naturgemäß kein dringendes :Bedürfnis. Aber in der Fremde freute man sich über jedes Zusammentreffen mit Landsleuten, mit denen man in der vertrauten heimatlichen Mundart plaudern und in deren Gemeinschaft man heimatliche Lieder singen konnte. Man vereinbarte bestimmte Abende, bestimmte Lokale und so bildeten sich als erste Keimzellen heimatlicher Vereine Tischgesellschaften oder landsmannschaftlich gebundene Stammtischrunden. Fast durchwegs waren „Stammtische“ die Vorläufer der landsmannschaftlichen Vereinsgründungen. Die älteste, bisher bekanntgewordene Stammtischrunde bestand schon in den 60er-Jahren in Wien, aus der im Jahre 1881 der „Egerländer Verein“ begründet wurde. … Der führende Geist dieser Gemeinschaft war der Alt-Egeraner Dr. Kempf der Mentor der Jungmannschaft, Helfer und Berater in allen Nöten, in die wir Studenten gerieten. Leiblich und seelisch verarztete er uns mit unendlicher Güte und Geduld. Er war ein wahrer Wohltäter und brachte mit materieller Unterstützung manchen armen Egerer Studenten durch die Lehrjahre, worin ihm der jüngere Egerer Arzt Dr. Buberl treulich half. Diese beiden waren auch meine ersten Mäzene. Oft reichte der elterliche Monatswechsel nicht und dann wurde schon von den Freunden dafür gesorgt, daß es dem getreuen Ekkehard zu Ohren kam. Ich wurde von Zeit zu Zeit aufgefordert, Ausstellungen meiner Arbeiten im Verein zu veranstalten, und da kauften dann Dr. Kempf und Dr. Buberl und alle Mitglieder, die in Amt und Würden waren … So originelle echt Egerländer Typen wie Prof. Pistl, der wahrhaftige Gambrinus von zwingender Gutmütigkeit, und der Dirigent Barthlme, der mit Saugrobheit ein allzu weiches Musikerherz panzerte, und viele andere Unvergeßliche ergänzten glücklich den Kreis von Heimatgenossen in der Fremde, sofern ich überhaupt Wien und sein stammverwandtes Volk als „Fremde“ bezeichnen kann“.“ (Loiß Eißner, Die Arbeit der Eghalanda Gmoin bis zum Jahre 1945). – Interessantes Dokument zur Geschichte des Bund der Eghalanda Gmoin e.V. (Bund der Egerländer).

Schlagwörter: Austriaca, Autographen / Manuskripte, Autographs, Böhmen, Eger, Handschriften, Music, Musik, Originalzeichnung, Österreich, Wien

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450,--  Bestellen
1 Foerster, Wilhelm Julius (1832-1921, schlesischer Astronom). Eigenhändiger Gruß an Carl Ludwig Siemering (d. i. Oskar Schwonder) mit Unterschrift. (Berlin)-Westend April 1909. 11 x 9 cm.

Unter kreisrundem Porträt (Zeitungsausschnitt). – „Mit freundlichem Gruss, auch an Herrn Carl Ludwig Siemering, von Prof. Wilhelm Foerster, Westend April 1909“. – W. J. Foerster war seit 1863 Professor an der Berliner Universität und nach dem Tod von Johann Franz Enke 1865 Direktor der Berliner Sternwarte. Von 1891 bis 1920 war er Präsident des Internationalen Komitees für Maße und Gewichte. Zusammen mit Werner von Siemens und Max Wilhelm Meyer gründete Foerster 1888 die astronomische Gesellschaft Urania. Er war Vorsitzender der Vereinigung der Freunde der Astronomie und kosmischen Physik und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für ethische Kultur (in der Albert Einstein ebenfalls Mitglied war) und der Deutschen Friedensgesellschaft, weil er die zu Ende des 19. Jahrhunderts weitverbreiteten Ideen des Nationalismus ablehnte. – Der ostpreussische Journalist und Friedensaktivist Oskar Schwonder (1878-?) engagierte sich vor dem ersten Weltkrieg für die Entmilitarisierung der Jugend und war unter dem Vorsitz des Nobelpreisträgers Wilhelm Ostwald Mitglied im Deutschen Monistenbund.

Schlagwörter: Astronomie, Astronomy, Autograph, Autographen / Manuskripte, Autographs

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80,--  Bestellen
1 Moraht, Hans (Ludwig). Gen Ithaka. Gedichte. Aachen, Cremer 1916. Gr.-8°. 82 S. Dunkelblauer OHldr. mit goldgepr. Rückentitel, dekorativer Rückenverg. u. Kopfgoldschnitt.

Erste Ausgabe. – Mit eigenhändigem Gedicht von H. Moraht (dat. 1925). – Schöner Druck auf kräftigem Bütten. – Sehr seltene erste Veröffentlichung des Juristen und Diplomaten H. L. Moraht (1879-1945). Moraht war seit 1905 für das Auswärtige Amt tätig und war später deutscher Botschafter in London, Marrakesch, Gothenburg, Den Haag, Stockholm und Reval. Im Zweiten Weltkrieg war er Sondergesandter auf dem Balkan und trat im November 1944 aus dem Dienst. – Außer dem vorliegenden Band veröffentlichte er nur noch zwei weitere Gedichtsammlungen (1925 u. 1926). – Stellenweise etwas fleckig, sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Autographen / Manuskripte, Signierte Bücher

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160,--  Bestellen
1 Hausswald, Günter (Hrsg.). Staatstheater Dresden. Gestaltung und Gestalten. Fünfte Folge der dramaturgischen Blätter. Dresden, Dresdner Verlagsgesellschaft 1950. 4°. 151, (1) S. mit zahlr. teils farb. Abb. Illustr. OHln.

Mit eigenhändigen Signaturen oder Widmungen der Schauspieler Boris Godunow, Josef Herrmann, Elisabeth Reichelt (2), Kurt Böhme (4), Arno Schellenberg, Elfride Trötschel (2), Helmut Schindler (2), Karl Paul, Heinrich Pflanzl (2), Dora Zschille, Werner Liebing, Werner Faulhaber, Walther v. Stolzing, Gudrun Wuestemann, Ruth Glowa, Bernd Aldenhoff und Christel Goltz. – Einband berieben u. bestoßen, Rücken mit Braunfleck, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Autographen / Manuskripte, Dresden

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120,--  Bestellen
1 Persinger, Louis (1887-1966, US-amerikanischer Violinist und Pianist). Orig.-Photographie alt auf Karton montiert und auf diesem mit eigenhändiger Widmung von L. Persinger für die Opernsängerin u. Komponistin Elsa Gregory. (Berlin 1912). 12 x 16,5 cm. Blattgr. 37,5 x 27,5 cm.

Louis Persinger studierte am Konservatorium Leipzig und bei Eugène Ysaÿe in Brüssel. Und war danach Konzertmeister des Berliner Philharmonischem Orchesters und des Royal Opera Orchestra in Brüssel, bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges kehrte er wieder in seine Heimatstadt San Francisco zurück. Seit 1915 war er Konzertmeister des San Francisco Symphony Orchestra und von 1916 bis 1928 Leiter der Chamber Music Society San Francisco. 1930 trat er die Nachfolge von Leopold v. Auer in der New Yorker Juilliard School an. L. Persinger war Lehrer zahlr. bedeutender Violinisten des 20. Jahrhunderts, darunter Yehudi Menuhin, Isaac Stern, Camilla Wicks, Almita Vamos, Frances Magnes, Sonya Monosoff und Louise Behrend. – Rückseitig mit mont. Programm für ein Konzert am 7. Januar 1912 in Berlin: Elsa Gregory (Gesang), Louis Persinger (Violine) und Marcel van Gool (Klavier). Mit Liedern von Richard Strauss, Hugo Wolf, Richard Dehmel u.a.

Schlagwörter: Autograph, Autographen / Manuskripte, Musik, Original-Photographie, Portrait, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtphotographie, Widmungsexemplar

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300,--  Bestellen
1 Halbe, Max (1865-1944, deutscher Schriftsteller). Visitenkarte mit eigenhänd. Gruß. München um 1905.

M. Halbe „hatte Anteil am literarischen Leben der Münchener und Berliner Kreise. Eng befreundet war er unter anderem mit Frank Wedekind, Otto Erich Hartleben, Lovis Corinth, Eduard Graf von Keyserling und Artur Kutscher. Seit 1895 lebte er ständig in München. … Halbes literarische Anfänge gemahnen an die Dramatik des 19. Jahrhunderts (Hebbel), doch sorgt schon ein erster Niederschlag naturalistischer Ideen für den Anstrich des Modernen. Entscheidenden Einfluß auf seinen Stil sollte Holz’ und Schlafs „Papa Hamlet“ ausüben, was sich vor allem in dem Drama „Freie Liebe“ (1890) abzeichnet. Ein erster beachtlicher Erfolg war das Schauspiel „Eisgang“ (1892). Die Ideen des Sozialismus jener Tage gaben dem Stück Farbe, und es ist aus diesem Grunde in linksgerichteten Kreisen über die Maßen gepriesen worden. … Halbes Experimentieren mit dem Irrationalen war mannigfaltig. Fast immer läßt er das Übernatürliche in das Leben seiner Gestalten eingreifen … Überhaupt gab Halbe in der letzten Phase seines Schaffens in zunehmendem Maße dem ihm eigenen Hang zur Romantik (in der Prägung E. T. A. Hoffmanns) sowie seiner Neigung „zu einer naiven Mystik“ (A. Kutscher) nach. Auch versuchte er immer wieder, mittels metaphysischer Spekulation über den Bereich des Erfahrbaren hinauszukommen“ (S. Hoefert in NDB VII, S. 532 f.).

Schlagwörter: Autographen / Manuskripte

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32,--  Bestellen
1 Tewele, Franz (1842 oder 1843-1914, österreichischer Schauspieler und Theaterdirektor). Visitenkarte rücks. mit eigenhänd. Widmung und Unterschrift. Wien (1)877.

Nach seinem „Studium an der Technischen Hochschule Wien und Ausbildung bei Karl Wilhelm Meixner (1815–1888) in Wien hatte Tewele seinen ersten Auftritt im Mai des Jahres 1859 (in Rose und Röschen von Charlotte Birch-Pfeiffer) und wirkte in Brünn, Preßburg, Ödenburg, Lemberg, Graz (1861–64) sowie München (1864/65), wo sein Talent als Komiker entdeckt und er zum königlich baierischen Hofschauspieler ernannt wurde. Ab 17. März 1865 gehörte er, zunächst im Liebhaberfach engagiert, zum Ensemble des Wiener Carltheaters. 1867 wurde über ihn, der unweit des Carltheaters in der Novaragasse 36 wohnte, der Konkurs eröffnet. … Mit 1. Mai 1872 schied der Schauspieler aus dem Ensemble des Carltheaters aus, um zunächst an deutschen Bühnen zu gastieren und im Herbst des Jahres zu Heinrich Laube (1806–1884) an das neu eröffnete Wiener Stadttheater zu wechseln. Als Nachfolger von Franz Jauner (1831–1900) übernahm Tewele im September 1878 die (bis 1882 dauernde) Direktion des Carltheaters. Tewele, der in Theodor Fontanes Roman Graf Petöfy erwähnt wird, war sehr populär und unternahm unter anderem mit seinen Bühnenpartnern Josefine Gallmeyer (ab 1872 kurzzeitig seine Verlobte) und Wilhelm Knaack Gastspielreisen bis in die USA. 1887 kam er an das Berliner Residenz-Theater, 1890 trat er in das Ensemble der Deutschen Volkstheaters ein. Aus Anlass des Gedenktages des vor 50 Jahren erfolgten ersten Auftretens als Schauspieler wurde 1909 eine Bronzeplakette geprägt. … Tewele lebte mit seiner Ehefrau Maria geb. Löscher (1850–1929), einer österreichischen Sopranistin, die er 1872 in Köln geheiratet hatte, vor allem während der Sommer in seiner Villa in Unterach am Attersee“ (Wikipedia).

Schlagwörter: Autographen / Manuskripte

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32,--  Bestellen
  Winkelmann, (Hans Emil Friedrich) Hermann (1847-1912, deutscher Opernsänger). Signatur auf Visitenkarte. Wien 20. 3. (1)902.

„Hermann Winkelmann, der Sohn des Gründers der Braunschweiger Klavierfabrik Zeitter & Winkelmann, Christian Ludewig Theodor Winkelmann, erhielt nach Abschluss seiner Ausbildung im Jahre 1875 seine ersten Engagements an unterschiedlichen deutschen Bühnen. Er wurde 1882 von Richard Wagner als erster Parsifal für Aufführungen in Bayreuth verpflichtet und sang von da an regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen, beispielsweise den Tannhäuser. Von 1883 bis 1906 wirkte er an der Wiener Staatsoper als Heldentenor. In den Jahren 1880 bis 1892 trat Winkelmann des Öfteren auch im Staatstheater Braunschweig auf. Von ihm sind mehrere Tonaufnahmen erhalten. Sein Sohn Hans Winckelmann wurde ebenfalls Opernsänger“ (Wikipedia).

Schlagwörter: Autographen / Manuskripte

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30,--  Bestellen
1 Kornau, Eduard (1861-1939, österr. Schauspieler und Schriftsteller). Visitenkarte rücks. mit eigenhändiger Widmung. Wien 1904.

„Kornau debütierte 1880 am Theater in Lemberg und war anschließend am Carl-Theater und im Josefstädter Theater in Wien engagiert. Nach seinem Ausscheiden aus dem Josefstädter Theater nahm er kein fixes Engagement mehr an, sondern erschien als Gastschauspieler auf größeren österreichischen Bühnen. Er schrieb heitere Artikel für die „Sonn- und Montagszeitung“ und das „Extrablatt“, mehrere Possen u. a. Contra, Herr Zinserl und Nach dem dritten Läuten, die erfolgreich in Wien, Brünn und Olmütz aufgeführt wurden. Kornau dichtete über sechzig für Operetten bestimmte Couplets“ (Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek).

Schlagwörter: Autographen / Manuskripte

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32,--  Bestellen
1 Wilhelm, Paul (eig. Wilhelm Dworaczek, 1873-1916, Wiener Journalist und Schriftsteller). Eigenhändiger Brief. Wien 29. April 1904. 8°. 1 S.

„Herzliche Redaction! Das „Deutsche Theater“ in Hannover hat ein eben vollendetes … Lustspiel aus meiner Feder, das den Titel „Der goldene Reif“ führt, im Manuscript zur Auführung für die nächste Saison erworben…“ – Paul Wilhelm studierte in Wien Ethik und Ästhetik und arbeite danach als freier Schriftsteller, Dramaturg des Raimundtheaters und in den Redaktionen verschiedener Zeitungen. Außerdem rezitierte er eigene und fremde Dichtungen und referierte über Kunst und Philosophie.

Schlagwörter: Autographen / Manuskripte

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30,--  Bestellen
1 Possart, Ritter Ernst Heinrich v. (1841-1921, deutscher Schauspieler, Regisseur und Intendant). Eigenhändige Briefkarte. München 10. 2. 1905. 8°. 2 S.

Karte mit lithogr. Wappen und Adresse „Der Intendant der Königl. Bayer. Hoftheater und des Prinzregenten-Theaters“. – „P. absolvierte zunächst eine Buchhändlerlehre und ließ sich danach bei Wilhelm Kaiser (1813–92) zum Schaupieler ausbilden. 1861 debütierte er in Breslau als Siegfried von Mörner im „Prinzen von Homburg“; Engagements in Bern und Hamburg folgten. Sein fulminanter Auftritt 1864 als Franz Moor in Schillers „Räubern“ markierte den Beginn einer steilen Karriere in München, wo er seit 1872 auch als Regisseur tätig wurde; bald stieg er zum Oberregisseur, 1878 zum Schauspieldirektor auf. Nach Verpflichtungen am Lessingtheater in Berlin und zahlreichen Gastspielreisen wieder in München, wurde er hier 1893 zum Generaldirektor und Intendanten der Kgl. Hoftheater ernannt (Ruhestand 1905). … P.s Mozart-Zyklus an der Hofoper, mit dem er den Versuch verband, die originale Gestalt der Bühnenwerke zu rekonstruieren, ging in die Operngeschichte ein. Zu seinen besonderen Leistungen zählt ferner der Bau des Prinzregententheaters 1900/01 nach Plänen von Max Littmann (1862–1931), dessen Errichtung indes bereits P.s Vorgänger Karl v. Perfall (1824–1907) angeregt hatte. Die seit 1901 dort beheimateten Wagner-Festspiele, die sich aus den regelmäßigen Aufführungen des „Ringes“ in München entwickelt hatten, traten allmählich mit den Bayreuther Festspielen in Konkurrenz. P., musikalisch begabt und ein guter Geiger, verdankte als Schauspieler der Melodik seines Tonfalls seine besondere Ausstrahlung. In Rollen wie Nathan, Richard III., Hamlet, Shylock, Jago und Mephisto erwarb er sich den Ruf eines Charakterdarstellers par excellence. … Sein Vortrag des ihm gewidmeten Werkes „Enoch Arden“ begleitete 1897 bei der Uraufführung in München wie auch in zahlreichen anderen Städten, u. a. 1902 in London, Richard Strauss selbst am Klavier“ (C. Jost in NDB XX, 654). – Im oberen Rand gelocht, 2 Ecken mit Knickspuren, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Autographen / Manuskripte

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60,--  Bestellen
1 Saphir, Marie (1838-1913, österr. Schriftstellerin). Eigenhändiger Brief an eine Freundin. Wien ? o. J. (um 1860). Kl.-8°. 2 S.

Marie Sapier war die Tochter des bekannten Journalisten und Schriftstellers Moritz Gottlieb Saphir (1795-1858). Sie veröffentlichte unter den Pseudonymen Max Stein und Alexander Bergen Erzählungen und Romane und übersetzte Romane aus dem Englischen und Französischen (vgl. Pataky II, 224). – Leicht braunfleckig.

Schlagwörter: Autographen / Manuskripte

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32,--  Bestellen
1 Michelini, Ferdinando (1917-?). Eigenhändige Glückwunschkarte in italienischer Sprache mit signiertem Aquarell in Schwarz und Weiß. Weihnachten 1957. 8°. Auf Karton montiert.

Das Aquarell im typischen Stil der 50er Jahre zeigt eine stilisierte Darstellung eines Malers mit Palette. – Der Mailänder Maler Ferdinando Michelini hat in Mailand und in S. Luca in Rom Malerei und Architektur studiert. Er wurde im September 1943 im Konzentrationslager Ravensburg interniert und war einer der wenigen Überlebenden. Seit den 70er Jahren arbeitete er in Westafrika und Israel als Architekt.

Schlagwörter: Autograph, Autographen / Manuskripte, Original-Aquarell, Originale, Originalzeichnung

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60,--  Bestellen
1 Herlitschka, Herberth (1893-1970) u. Marlys (1905-1975). Visitenkarte mit eigenh. Weihnachtsgrüßen auf der Rückseite für den bekannten Züricher Theater-Regisseur Kurt Hirschfeld (1902-1964) im Orig.-Briefumschlag.

Der bekannte in Wien geborene Übersetzer und Schriftsteller H. E. Herlitschka, studierte englische Literatur in Groß Britannien und lehrte dann an der Universität in Wien. 1938 emigrierte er mit seiner Frau Marlys nach England und arbeitete dort seit 1942 für die BBC. 1948 erhielt das Ehepaar die britische Staatsbürgerschaft und arbeitete sehr erfolgreich als Übersetzer zahlreicher wichtiger Autoren. Später übersiedelten sie ins Tessin.

Schlagwörter: Autographen / Manuskripte

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