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NEUER E-KATALOG: Neueingänge Januar 2023 (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) und in den Online-Katalogen „Meisterwerke der Einbandkunst“ und „Photographie“, abrufbar auf abooks.de – Für alle Direkt-Bestellungen aus Deutschland fallen keine Versandkosten an. Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Wir wünschen allen Bücherfreunden ein schönes Neues Jahr.

Ägypten

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1 Neitzschitz, Georg Christoph von. Sieben-jährige und gefährliche Neu-verbesserte Europä– Asiat- und Africanische Welt-Beschauung Des weiland Hoch-Edelgebohrnen Herrn Georg Christoff von Neitzschitz, uff Stöckelberg, Wöhlitz und Zärbitz. Einer hohen Person zu Ehren, auf Beförderung dessen hochansehnlichen Herrn Bruders, Zum dritten mal also heraus gegeben, Daß 1. Die im vorigen Druck nur angeregte Historien ergäntzet, 2. Denen Raritäten und Curiosen Sachen andere beygefügt, 3. Die jetziger Zeit nach geänderte Orthe nachgetragen, 4. Viel Orthe und Dinge in Kupffern und Rissen vorgestellet werden, Samt einem ausführlichen Register aller denckwürdigen Sachen, In Discursen und allenthalben desto besser anzuführen und zu gebrauchen, von M. Christoff Jägern. Nürnberg, Johann Hoffmann 1686. 8° (21 x 18 cm.). [3] Bl., 319, (25) S. mit gestoch. Frontispiz, 1 doppelblattgr. Hemisphärenkarte, 1 doppelblattgr. Karte (″Das Türkische Reich“) u. 12 (1 gefalt.) Kupfertafeln, davon 6 mit jeweils 2 Abb. (so komplett). Prgt. d. Zt. mit

ADB XXIII, 416. Gay/L. 269. Graesse IV, 656. Ibrahim-Hilmy II, 62. Jantz 1853. Röhricht 1636. Tobler 102 (unter Jäger). VD17 39:129491T (leicht abweichende Kollation). – Fünfte und beste Ausgabe der interessanten Reisebeschreibung, die Neitzschitz nach Konstantinopel mit der Kaiserlichen Gesandtschaft unter der Führung des Grafen Buchheim unternahm. – Mit einer Karte des Osmanischen Reichs und einer Weltkarte (Shirley 440) sowie einer gefalt. Ansicht von Jerusalem sowie Darstellungen des Berges Sinai, dem Libanon, sowie Architektur, Genreszenen, Sitten und Gebräuchen. – G. C. v. Neitzschitz (biogr. Daten unbekannt) unternahm von 1630 bis 1637 mehrere Reisen in den Orient, nach Konstantinopel, Jerusalem und Alexandrien. „Nach einer Notiz des Herausgebers der Reisebeschreibung ist N. bald nach seiner Rückkehr gestorben. Auf Wunsch seines Bruders, des sächsischen Obristen Rudolph v. N., gab Mag. Christoph Jäger, … dieselbe 1666 heraus. … Ausgaben, von Jäger selbst besorgt, erschienen 1666, 1674 und 1686, daneben einige Nachdrucke, deren letzter, nach Beckmann, 1753 ans Licht trat. … Neitzschitz’s Werk, so wie es vorliegt, ist das Muster einer „gelehrten Reise“. Drei Viertheile bestehen aus Abhandlungen, prosaischen und poetischen Anführungen, Sagen und Sprüchen. Indem der Reisende in Alexandrien landet, bespricht er vor allem die Zugehörigkeit Aegyptens, ob zu Asien, ob zu Afrika, geht dann nach kurzer Bemerkung über das Nildelta gleich zu den Schafen über, deren Nutzung im Allgemeinen er schildert, um gelegentlich zu erzählen, daß einst in Wimpfen, dessen Name dabei auf Weibsstein zurückgeführt wird, ein Schaf einen Wolf geboren habe u. s. w. Den Berg der acht Seligkeiten bei Kapernaum nimmt er zum Ausgang eines vier Seiten langen Excurses über die Gebirge und Berge der Erde, eine Cisterne bei Bethlehem zur Aufzählung aller berühmten Brunnen, den Fürstenbrunn bei Jena nicht ausgeschlossen. Leider beinträchtigt dieses Uebermaß von Gelehrsamkeit die Kritik, so daß Neitzschitz’s Schilderungen eine der reichsten Fundgruben von Märchen und Uebertreibungen aller Art sind. Gleichzeitig läßt er uns aber einen lehrreichen Blick in den gelehrten Apparat seiner Zeit thun, bringt Citate aus fast vergessenen Büchern und läßt zum mindesten Nichts unerwähnt, was in irgend einer Hinsicht den Leser interessiren könnte. So gibt er selbst die Preise der Nahrungsmittel genau an. Schätzenswerth ist es, daß er eigene Capitel dem Scirocco, der arabischen Wüste, den Mumien und anderen Merkwürdigkeiten widmete, während er dann andererseits, wie alles Selbstgesehene, auch Jerusalem eher flüchtig beschreibt. Im Ganzen sind Neitzschitz’s Beschreibungen weniger geographisch als culturhistorisch merkwürdig“ (F. Ratzel in ADB). – Bei vorliegendem Exemplar sind 6 Kupfertafeln mit jeweils 2 Darstellungen vorhanden; Vergleichsexemplare enthalten 8 halbseitige Kupfertafeln. – Rücken mit Bibliothekssign., hint. freier Vorsatz fehlt, Titel und Tafeln verso mit alten Bibliotheksst. (″ausgeschieden“), vereinzelt etwas braunfleckig, sehr gutes vollständiges Exemplar.

Schlagwörter: Ägypten, Jerusalem, Konstantinopel, Orient, Osmanisches Reich, Reisebeschreibungen, Türkei, Vorderasien

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1.600,--  Bestellen
1 Salzbacher, Joseph. Erinnerungen aus meiner Pilgerreise nach Rom und Jerusalem im Jahre 1837. I. Band (von 2). Wien, Grund 1839. 8°. VI, 179 S. mit lithogr. Frontispiz (″Die St. Peterskirche und der Vatican-Pallast in Rom“) u. Titelvignette (″Die Capelle des heiligen Grabes zu Jerusalem). Hln. d. Zt.

ADB XXX, 289 f. – Erste Ausgabe. – Der vorliegende Band schildert Reiseerlebnisse aus Italien, Griechenland und Ägypten. – Stellenweise gebräunt und leicht braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Ägypten, Griechenland, Italien, Mittelmeerländer, Reiseberichte, Reisebeschreibungen

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40,--  Bestellen
1 Steiner, Rudolf. Welt, Erde und Mensch, deren Wesen und Entwicklung, sowie ihre Spiegelung in dem Zusammenhang zwischen ägyptischem Mythos und gegenwärtiger Kultur. Vortragszyklus gehalten vom 4. bis 11. August 1908 in Stuttgart. (Hektographiertes Typoskript oder Maschinenmanuskript). 11 Teile in 1 Band. Berlin 1908. 8°. Getrennte Paginierung. Hln. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel.

Erste Ausgabe, selten wie alle Vortrags-Typoskripte. – Die Sammlung mit 11 theosophischen Vorträgen, die Steiner im August 1908 in Stuttgart hielt, erschien erst 1930 in Buchform in Dornach. – R. Steiner (1861-1925) gründete 1912 den „Anthroposophischen Bund“ (seit 1913 „Anthroposophische Gesellschaft“). „Er entwickelt eine Philosophie der Freiheit, die das Individuum als „Quell aller Sittlichkeit und Mittelpunkt alles Lebens“ betrachtet. Seine Interpretation der naturwissenschaftlichen Schriften Goethes geht aus von einem Glauben an die überragende Bedeutung der Intuition für Erkenntnis und Bildung der Weltanschauung. Dieser Glaube wird für ihn das Band zur theosophischen Bewegung, über die er bald hinauswächst zur Entwicklung seiner „Anthroposophie“ einer Geheimlehre, die den Anspruch erhebt, eine Erkenntnis höherer Welten zu eröffnen, zugleich aber auch durch vertiefte Einsicht das gesellschaftliche Leben in Staat und Wirtschaft zu gestalten“ (W. Ziegenfuss). – Rücken in der unteren Hälfte stärker berieben, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Ägypten, Anthroposophie, Mythologie, Theosophie

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