Parapsychologie
Die Liste enthält 2 Einträge. Suchergebnisse löschen und Gesamtbestand anzeigen.
| Abbildung |
Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
|
|---|---|---|---|
| Kerner, Justinus. Eine Erscheinung aus dem Nachtgebiete der Natur. Durch eine Reihe von Zeugen gerichtlich bestätigt und den Naturforschern zum Bedenken mitgetheilt. Stuttgart und Tübingen, J. G. Cotta 1836. Kl.-8° (17 x 10,5 cm.). XLVI, 309, (1) S. Marmorierter Pappband der Zeit.
Ackermann II, 224. Slg. Borst 1797. Goedeke VIII, 209, 67. – Erste Ausgabe. – „Den drei Forschern im Buche der Natur und im Buche göttlicher Offenbarung v. Eschenmayer, Friedrich v. Meyer und v. Schubert in Liebe und Verehrung zugeeignet.“ – Kerner bezieht sich besonders auf das Werk „Ansichten von der Nachtseite der Naturwissenschaft“ des Naturphilosophen Gotthilf Heinrich v. Schubert (Dresden 1808). Als Oberamtsarzt war Kerner dem empirischen Wissen und dem Heilen verpflichtet. Als Dichter suchte er nach der poetischen Beseelung der Welt. In „Eine Erscheinung…“ versucht er, beide Identitäten zu verschmelzen, indem er Geistererscheinungen wie eine medizinische Fallstudie untersucht. – „Ich habe mich oft gewundert, warum ich so unwillig bin, einzelne Beobachtungen zu Papier zu bringen. Aber je mehr ich einzelne große Männer kennenlerne, in deren Schriften sich kein Zeichen eines kaleidoskopischen Durcheinanderwürfelns einer Summe von Ideen findet […] desto größer wird der Drang herauszufinden, warum ich gerade an einer Praxis, die an sich unschuldig genug ist, etwas so Unangenehmes, fast Abstoßendes finden sollte.“ (S. Kierkegaard, Tagebücher 1837). – „Es ist traurig zu sehen, wie ein Geist, der zu den hellsten und lieblichsten der Nation gehört, sich so tief in diese düsteren Höhlen verliert. Kerner will mit seinen Zeugen beweisen, was kein Beweis halten kann, weil der Geist schon im Voraus beschlossen hat, das Wunderbare zu sehen.“ (D. F. Strauß, Briefe an Freunde, Berlin 1877). – Auch K. Immermanns „Münchhausen“ und Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“ wurden durch Kerners Werk inspiriert. – Einband etwas berieben, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Okkultismus / Geheimwissenschaften, Parapsychologie |
320,-- | ![]() |
|
| Tischner, Rudolf. Über Telepathie und Hellsehen. Experimentell-theoretische Untersuchungen. Wiesbaden, J. F. Bergmann 1920. Gr.-8°. [4] Bl., 125 S., 4 Tafeln, [1] Bl. Halbleinenband der Zeit (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden). (Grenzfragen des Nerven- und Seelenlebens, Band 106).
Erste Ausgabe. – Der bekannte Augenarzt, Parapsychologe und Medizinhistoriker R. Tischner (1879-1961) beschäftigte sich intensiv mit parapsychologischen Phänomenen, der Telekinese, Telepathie und dem Okkultismus. Er führte in diesen Richtungen zahlreiche Versuche durch und verfasste zum Teil umfangreiche Werke darüber. Er gehörte zu den ersten Forschern im europäischen Raum, die den Begriff der „außersinnlichen Wahrnehmung“ (engl. extrasensory perception / ESP) prägten und nutzten, lange bevor dieser durch J. B. Rhine in den USA populär wurde. – Stempel auf dem Titel, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Hellsehen, Okkultismus / Geheimwissenschaften, Parapsychologie, Telepathie |
50,-- | ![]() |
|
|
Einträge 1–2 von 2
Zurück · Vor
|
|||
| Seite: 1 |



