Genetik
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Bateson, William. Materials for the study of variation. Treated with especial regard to discontinuity in the origin of species. London and New York, Macmillan and Co. 1894. Gr.-8° (23,5 x 15,5 cm.). XV, 598, (2) p. with 209 figures in the text. Publisher’s dark green calico-linen binding with gilt-stamped spine title.
Hook/Norman, The Norman Library of Science and Medicine 134. PMM 356. – Erste Ausgabe der ersten eigenständigen Buchveröffentlichung des berühmten britischen Biologen W. Bateson (1861-1926). Bateson beschrieb akribisch biologische Abweichungen (Mutationen) und argumentierte, dass Evolution in Sprüngen stattfindet (Sanktionismus). Er hatte zu diesem Zeitpunkt aber noch keinen Mechanismus, wie diese Eigenschaften vererbt werden. Das Buch markiert den historischen Moment, in dem die Biologie begann, an der Allmacht von Charles Darwins Konzept der rein „kontinuierlichen, unendlich kleinen Veränderungen“ zu zweifeln. Bateson prägte darin einen Begriff, der heute Fundament der modernen Entwicklungsbiologie ist: „Homoeosis“ (die Umwandlung eines Körperteils in einen anderen, wie ein Bein anstelle eines Fühlers bei Insekten). Erst fast ein Jahrhundert später entdeckte man die dazugehörigen Hox-Gene. Das Werk ist das „Buch der ungelösten Fragen“. Es ist das intellektuelle Fundament, das Bateson überhaupt erst empfänglich für Gregor Mendels Vererbungsgesetze im Jahr 1900 machte. Es repräsentiert die Brücke zwischen dem klassischen viktorianischen Darwinismus des 19. Jahrhunderts und der modernen Genetik des 20. Jahrhunderts. Bateson wurde zum leidenschaftlichsten Verteidiger Mendels im englischsprachigen Raum („Mendels Bulldogge“). Er prägte schließlich 1905 den Begriff „Genetik“ (Genetics) und machte ihn mit seinem Buch Mendel’s Principles of Heredity (erstmals erschienen 1902, stark erweitert 1909) weltberühmt. – „Variation is the cause of the evolution of species; but what causes variation, and how does it happen?“ (Carter/Muir, PMM). – Gelenke restauriert, Exlibris und Stempel einer britischen Universitäts-Bibliothek auf dem Vorsatz und Titel, durchgehend im Blattrand etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Biologie, Biology, Darwinismus, Genetics, Genetik, Variation, Vererbung, Vererbungslehre |
500,-- | ![]() |
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| Bateson, W(illiam). Mendel’s principles of heredity. Cambridge, Cambridge University Press 1909. Gr.-8°. XIV, 396 S. mit 3 Portraits, 6 (4 doppelblattgr.) Farbtafeln und zahlr. (1 ganzs.) Abbildungen. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel.
Garrison/Morton 38. PMM 356. – Erste Ausgabe des ersten illustrierten Lehrbuchs zur Genetik. Wesentlich erweiterete und überarbeitete Ausgabe einer 1902 erschienenen Arbeit Batesons darin übersetzte er die bahnbrechenden Arbeiten Mendels „Hybridisation“ (Versuche über Pflanzen-Hybriden, Brünn 1866, S. 317 ff.) und „Hieracium“ („Über Hieracium-Hybriden, die durch künstliche Befruchtung gewonnen wurden“ Brünn 1870, S. 362 ff.) erstmals ins Englische. – Der britische Genetiker und Evolutionsbiologe W. Bateson (1861-1926), 1908 bis 1910 erster Professor für Biologie an der University of Cambridge, wurde zu Mendels engagiertestem Verteidiger im englischsprachigen Raum nach der Wiederentdeckung von dessen Vererbungsregeln um 1900. – „William Bateson las den neu entdeckten Bericht Mendels und erkannte sofort seine Bedeutung für das ungelöste Problem, das er in seinen „Materialien zum Studium der Variation“ (Materials for the Study of Variation), 1894, eingehend erörtert hatte: Varianten seien die Voraussetzungen der Entwicklung von Arten, aber welches ist die Ursache von Varianten und wie gehen diese vor sich? Doch selbst noch im Jahre 1900 wurden die von Mendel entwickelten Ideen heftig bestritten. Bateson gehörte zu ihren stärksten Vorkämpfern. 1902 veröffentlichte er „Mendels Grundsätze der Vererbung – eine Verteidigung“, und in der Auflage von 1909 nahm er eine Übersetzung des originalen Berichtes auf. Zu gleicher Zeit wie L.Cuénot in Frankreich wandte er Mendels Grundsätze auch auf die Vererbung bei Tieren an. Er wurde der eigentliche Begründer der modernen Wissenschaft der Vererbung und der Variation, für die er den Begriff „Genetik“ einführte. Die weitere Entwicklung der Mendelschen Grundsätze hat sich weit über den Bereich der reinen Wissenschaft hinweg ausgebreitet“ (Carter/Muir). – Rücken etwas gebräunt, Gelenke gestauriert, Wappen-Exlibris (″Baron Barrymore“), stellenweise leicht braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Biologie, Biology, Evolution, Evolutionstheorie, Genetics, Genetik, Heredity, Mendel, Gregor, Vererbung, Vererbungslehre |
350,-- | ![]() |
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| Bateson, W(illiam). Mendel’s principles of heredity. Cambridge, Cambridge University Press 1909. Gr.-8°. XIV, 396 S. mit 3 Portraits, 6 (4 doppelblattgr.) Farbtafeln und zahlr. (1 ganzs.) Abbildungen. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel.
Garrison/Morton 38. PMM 356. – Erste Ausgabe des ersten illustrierten Lehrbuchs zur Genetik. Wesentlich erweiterete und überarbeitete Ausgabe einer 1902 erschienenen Arbeit Batesons darin übersetzte er die bahnbrechenden Arbeiten Mendels „Hybridisation“ (Versuche über Pflanzen-Hybriden, Brünn 1866, S. 317 ff.) und „Hieracium“ („Über Hieracium-Hybriden, die durch künstliche Befruchtung gewonnen wurden“ Brünn 1870, S. 362 ff.) erstmals ins Englische. – Der britische Genetiker und Evolutionsbiologe W. Bateson (1861-1926), 1908 bis 1910 erster Professor für Biologie an der University of Cambridge, wurde zu Mendels engagiertestem Verteidiger im englischsprachigen Raum nach der Wiederentdeckung von dessen Vererbungsregeln um 1900. – „William Bateson las den neu entdeckten Bericht Mendels und erkannte sofort seine Bedeutung für das ungelöste Problem, das er in seinen „Materialien zum Studium der Variation“ (Materials for the Study of Variation), 1894, eingehend erörtert hatte: Varianten seien die Voraussetzungen der Entwicklung von Arten, aber welches ist die Ursache von Varianten und wie gehen diese vor sich? Doch selbst noch im Jahre 1900 wurden die von Mendel entwickelten Ideen heftig bestritten. Bateson gehörte zu ihren stärksten Vorkämpfern. 1902 veröffentlichte er „Mendels Grundsätze der Vererbung – eine Verteidigung“, und in der Auflage von 1909 nahm er eine Übersetzung des originalen Berichtes auf. Zu gleicher Zeit wie L.Cuénot in Frankreich wandte er Mendels Grundsätze auch auf die Vererbung bei Tieren an. Er wurde der eigentliche Begründer der modernen Wissenschaft der Vererbung und der Variation, für die er den Begriff „Genetik“ einführte. Die weitere Entwicklung der Mendelschen Grundsätze hat sich weit über den Bereich der reinen Wissenschaft hinweg ausgebreitet“ (Carter/Muir). – Zeitgenöss. Besitzvermerk, stellenweise leicht braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Biologie, Biology, Evolution, Evolutionstheorie, Genetics, Genetik, Heredity, Mendel, Gregor, Vererbung, Vererbungslehre |
450,-- | ![]() |
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| Bateson, W(illiam). Mendel’s principles of heredity. Cambridge, Cambridge University Press 1909. Gr.-8°. XIV, 396 S. mit 3 Portraits, 6 (4 doppelblattgr.) Farbtafeln und zahlr. (1 ganzs.) Abbildungen. Orig.-Leinenband.
Garrison/Morton 38. PMM 356. – Erste Ausgabe des ersten illustrierten Lehrbuchs zur Genetik. Wesentlich erweiterete und überarbeitete Ausgabe einer 1902 erschienenen Arbeit Batesons darin übersetzte er die bahnbrechenden Arbeiten Mendels „Hybridisation“ (Versuche über Pflanzen-Hybriden, Brünn 1866, S. 317 ff.) und „Hieracium“ („Über Hieracium-Hybriden, die durch künstliche Befruchtung gewonnen wurden“ Brünn 1870, S. 362 ff.) erstmals ins Englische. – Der britische Genetiker und Evolutionsbiologe W. Bateson (1861-1926), 1908 bis 1910 erster Professor für Biologie an der University of Cambridge, wurde zu Mendels engagiertestem Verteidiger im englischsprachigen Raum nach der Wiederentdeckung von dessen Vererbungsregeln um 1900. – „William Bateson las den neu entdeckten Bericht Mendels und erkannte sofort seine Bedeutung für das ungelöste Problem, das er in seinen „Materialien zum Studium der Variation“ (Materials for the Study of Variation), 1894, eingehend erörtert hatte: Varianten seien die Voraussetzungen der Entwicklung von Arten, aber welches ist die Ursache von Varianten und wie gehen diese vor sich? Doch selbst noch im Jahre 1900 wurden die von Mendel entwickelten Ideen heftig bestritten. Bateson gehörte zu ihren stärksten Vorkämpfern. 1902 veröffentlichte er „Mendels Grundsätze der Vererbung – eine Verteidigung“, und in der Auflage von 1909 nahm er eine Übersetzung des originalen Berichtes auf. Zu gleicher Zeit wie L.Cuénot in Frankreich wandte er Mendels Grundsätze auch auf die Vererbung bei Tieren an. Er wurde der eigentliche Begründer der modernen Wissenschaft der Vererbung und der Variation, für die er den Begriff „Genetik“ einführte. Die weitere Entwicklung der Mendelschen Grundsätze hat sich weit über den Bereich der reinen Wissenschaft hinweg ausgebreitet“ (Carter/Muir). – Rücken erneuert, Exlibris einer britischen Universitäts-Bibliothek und zeitgenössischer Besitzvermerk, Innengelenke etwas angeplatzt, sonst gut erhaltenes Exemplar. Schlagwörter: Biologie, Biology, Evolution, Evolutionstheorie, Genetics, Genetik, Heredity, Mendel, Gregor, Vererbung, Vererbungslehre |
320,-- | ![]() |
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| Mendel – Studia Mendeliana. Ad centesimum diem natalem Gregorii Mendelii a grata patria celebrandum. Brunae (Brünn), Typos 1923. Gr.-8°. 414 S., [1] Bl. mit zahlr. Abb. im Text und auf Tafeln. Hln. mit goldgepr. Rückentitel (Orig.-Umschlag beigebunden).
Mit Beiträgen in Englisch, Tschechisch und Deutsch von E. B. Babcock, W. Bateson, A. Brosek, R. Goldschmidt, A. C. Hagedoorn, R. C. Punnett, M. Hartmann, H. Prell u.v.a. – Gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Botanik, Botany, Genetik, Mendel, Gregor |
70,-- | ![]() |
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