Freimaurer
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Winkler, K(arl) G(ottlieb) Th(eodor), (d. i. Theodor Hell). Des Maurers Leben. Dargestellt in neun Gesängen. Dresden, Selbstverlag 1816. 8°. XVI, 110 S. mit gestoch. Frontispiz und 9 gestoch. illustr. Zwischentiteln. Halblederband um 1880 mit goldgepr. Rückenschild, dekorativer Rückenvergoldung (Winkel und Zirkel) und Kopfgoldschnitt.
ADB XI, 693 f. Wolfstieg 26704. – Seltene erste Ausgabe. – Gesänge über Religion, Vaterlandsliebe, Bruderliebe, die Liebe zu den Schwestern, die Hallen, die Weihe, den Maurer in der Fremde etc. – Der Dramatiker und Dichter T. Hell (1775-1856) war sächsischer Hofrat, Opern-Regisseur und Theater-Intendant in Dresden. – Sehr schönes seitlich und unten unbeschnittenes Exemplar aus der berühmten Charlesworth Masonic Library in Hanley (heute ein Stadtteil von Stoke-on-Trent in der Grafschaft Staffordshire). Am 24. Oktober 1900 übergab James Charlesworth den Großteil seiner umfassenden Sammlung offiziell als Geschenk an die freimaurerische Gordon Lodge in Hanley. Dort wurde sie institutionalisiert und für die Mitglieder verwaltet. Für die Bestände wurde um die Jahrhundertwende ein eigener biografischer und bibliografischer Katalog gedruckt. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Bibliothek der Loge aufgelöst. Schlagwörter: Freimaurer, Freimaurerei |
320,-- | ![]() |
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| Das protestantische Freymaurerklerikat. Aus den eigenen Schriften und ungedruckten Papieren desselben gezogen. Mit Protokollen. Ohne Ort und Druck (Greiz, Henning) 1788. 8°. 136 S. Pappband der Zeit.
Kloss 2734. VD18 10603794. Nicht bei Wolfstieg. – Sehr seltene kirchenkritische Streitschrift der Aufklärung. Mit den „Beylagen zum protestantische Freymaurerklerikat oder Belege zur Geschichte der Gesellschaft reiner Lehre und wahrer Gottseligkeit. Nach ihren ungedruckten handschriftlichen Originalen.“ – Der anonyme Verfasser bezieht sich dabei wohl auf die von Johann August Urlsperger (1728-1806) 1780 in Basel gegründete „Deutsche Gesellschaft thätiger Beförderer reiner Lehre und wahrer Gottseligkeit“ (Deutsche Christentumsgesellschaft). – „Sie wurde zum Sammelbecken pietistisch-gegenaufklärerischer Kräfte, in dem sich im gesamten dt. Sprachraum zahlreiche, miteinander vernetzte „Partikulargesellschaften“ zusammenschlossen, die v. a. von mittelständischen, überkonfessionell gesinnten Laien getragen wurden. Zu U.s Bedauern verwarf sie schon 1785 die ursprünglich apologetisch-theol. Zielsetzung und konzentrierte sich ausschließlich auf die zweite Ausrichtung, die Erbauung und missionarisch-karitative Arbeit. U. entfremdete sich zunehmend von der Dt. Christentumsgesellschaft und verfolgte nach 1790 die Errichtung eines theol. Seminars, wozu er vermutlich sogar Ks. Franz II./I. zu gewinnen suchte. Am Lebensende verarmt und gesundheitlich zerrüttet, siedelte er 1796 mit seiner kranken Gattin nach Oettingen im Ries über. Er starb auf einer Reise nach England im Hamburger Freimaurerhospital“ (W. Raupp in NDB XXVI, 671 ff.). – „Und obgleich die Satzungen und Grundzüge der Gesellschaft von U. mit solcher Mäßigung und Weisheit abgefaßt waren, daß ein Blatt wie die Fliegenden Blätter für Toleranz und Aufklärung in Dessau, das sich die Mühe gab, die grundlegenden Schriften in wesentlich erschöpfenden Auszügen abzudrucken, nichts dagegen einzuwenden vermochte, so hinderte das nicht daran, daß alsbald gegen U. und seine Gründung von den tonangebenden kritischen Organen, wie von Nicolai und der Allgem. D. Bibliothek, der Berliner Monatsschrift, der allgem. (Jenaischen) Litteraturzeitung oder in anonymen Pamphleten, wie in: ‚Ueber Jesuitismus, Lavaterianismus und Urlspergerianismus‘. Krakau (Nürnberg) 1787, ‚Das protestantische Freymaurerklerikat‘, 1788, die schlimmsten und thörichtsten Anklagen und Verdächtigungen von geheimer jesuitischer Leitung, hierarchischem Streben, allgemeiner Religionsvereinigung, fanatischem Unchristenthum, Feindschaft gegen den Culturfortschritt erhoben wurden, ganz abgesehen von Beleidigungen und pöbelhaften Schmähungen, an denen es auch nicht fehlte“ (E. Jacobs in ADB XXXIX, 355 ff.). – Einband etwas berieben, vorderes Gelenk im oberen Drittel mit Wurmspuren, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Aufklärung, Freimaurer, Freimaurerei, Masonica, Protestantismus |
600,-- | ![]() |
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