Türkenkriege
Die Liste enthält 2 Einträge. Suchergebnisse löschen und Gesamtbestand anzeigen.
| Abbildung |
Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
|
|---|---|---|---|
| Neu-eröffnete sonst allergehaimste / Geistlich-Statistische Jesuiter Rahts-Stube / oder Erstes Gründlich abgefastes In XI Sonderbahren / Mit allerhand Lehrreich- wichtig- und zuweilen ergötzlichen / so Politisch-Machiavellistischen / als Theologisch-Christischen Haupt- und Incident-Fragen angefülleten und den Weltlauff / ad vivum, vorstellenden / Votis bestehendes Consilium und Deliberation. Uber die jetzo allerwichtigste Von einem Hohen K. Etats-Minister, an ein hochberühmtes / mit den qualificirsten und guten theils Christ-redlich-gesinnten Männern / besetztes Jesuiter-Collegium … gesandte / Staats- und Gewissens-Frage / Wegen Teckelisch- und Evangelisch-Ungarischer Malcontanten Restitution; und Fortsetzung des Türckenkriegs [et]c. Sampt einer Compendiösen Relation ex Votis &c. Verainigungs-Concluso, auch kurtzem Final-Discours dieses Jesuiter-Consilii. Ohne Ort und Druck (Wien ?) 1684. 4°. [3] Bl., 148 S. mit Titel in Rot und Schwarz. Halblederband der Zeit mit Rückenvergoldung.
Apponyi 2197. VD17 12:114999F. Nicht bei Brunet, Ebert und Graesse. – Seltene politische Streitschrift mit persiflagischer Tendenz gegen die Wiener Regierung und ihre kleinlichen Händel während des fünften Österreichischen Türkenkriegs (1683-1699). – „Der habsburgische Gesandte in Konstantinopel Georg Christoph von Kuniz, bemühte sich unterdessen seit 1681 um die Verlängerung des Friedens von Eisenburg, was wiederum der französische Gesandte versuchte zu hintertreiben. Im April 1682 traf mit Albert von Caprara ein Sondergesandter aus Wien ein mit dem Auftrag den Frieden zu sichern. Dieser stellte bei den Verhandlungen im Juni/Juli 1682 fest, dass Kara Mustafa quasi unannehmbare Forderungen stellte, wie z. B. die Abtretung der Schlüsselfestung Raab. Er warf den Kaiserlichen eine Reihe von Vertragsverletzungen vor, die Caprara mit dem Hinweis auf die osmanische Unterstützung Thökölys konterte. Bei anderer Gelegenheit wurde der Kaiser aufgefordert, die Besitztümer der ungarischen Kuruzen zurückzuerstatten und den Osmanen einen Jahrestribut von 500.000 Dukaten zu entrichten. Allerdings handelte es sich dabei erkennbar um eine Hinhaltetaktik, denn der venezianische Botschafter meldete bereits, dass der Großwesir sich intensiv mit dem Projekt eines habsburgischen Krieges beschäftigte. Am 6. August 1682 fand in Konstantinopel schließlich eine Sitzung des großen Staatsrates statt, in der Kara Mustafa sein Projekt eines Angriffs auf die habsburger Länder im kommenden Jahr vorstellte; der osmanische Staatsrat und Sultan Mehmed IV. stimmten dem zu. Zur gleichen Zeit ging man in Wien noch davon aus, den Krieg vermeiden und sich stattdessen auf die französische Herausforderung konzentrieren zu können. … Als am 7. September 1683 sich ein vom Papst Innozenz XI. mitfinanziertes Entsatzheer des Heiligen Römischen Reiches unter Karl von Lothringen mit Truppen des polnischen Königs Jan Sobieski III. in Tulln an der Donau ungefähr 30 Kilometer vor Wien vereinigte, dauerte die Belagerung schon seit dem 15. Juli an. Unter der Führung des polnischen Königs überraschte man die osmanische Streitmacht und schlug sie fünf Tage später am 12. September 1683 in der Schlacht am Kahlenberg vernichtend“ (Wikipedia). – Gelenke berieben und stellenweise angeplatzt, Fuß mit kleiner Fehlstelle, Titelblatt im oberen und unteren Rand knapp beschnitten, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Austriaca, Flugschriften, Österreich, Türkenkriege, Wien |
380,-- | ![]() |
|
| Schmid von Schwarzenhorn – (Schmid, Robert, Hrsg.). Memorial. Deßjenigen so von der Edlen Schmidisch Schwartzenhonischen Familia zufinden. (Zürich, Selbstverlag 1957). 8°. 35 S., [2] Bl. mit mont. Farbtafel (Wappen). OHprgt. mit goldgepr. Rückenschild u. Kopfgoldschnitt von Th. Henningsen in Orig.-Pappschuber.
Eines von 100 num. Exemplaren. – Bibliophiler Druck in 10 Punkt Schwabacher auf Bütten. – Freiherr Johann Rudolf Schmid von Schwarzenhorn (1590-1667) stammt aus Stein am Rhein, welches seit 1484 mit Zürich und der Eidgenossenschaft verbündet war. Schmid, der seit 1657 auch Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft war, spielte als Diplomat, kaiserl. Rat und Resident der osmanischen Pforte in Wien Mitte des 17. Jahrhunderts eine wichtige Rolle. Zu Schmid vgl. ausführlich T. Vetter in ADB XXXI, 695 ff. – Schönes Exemplar. Schlagwörter: Genealogie, Helvetica, Nummerierte Bücher, Privatdruck, Schweiz, Türkenkriege |
100,-- | ![]() |
|
|
Einträge 1–2 von 2
Zurück · Vor
|
|||
| Seite: 1 |



