Gebetbücher
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Quirsfeld, Johann. Geistlicher Myrrhen-Garten. Andrer Theil der Himmlischen Garten-Gesellschafft, versetzet mit Funfftzig traurigen Cypressen, worunter die geängstete Seele in allerhand Creutz und Widerwärtigkeit mit Christo ihr tröstlich Gespräch hält. Nebenst einem kurtzen Gebet-Buche. 2 Teile in 1 Band. Frankfurt am Main, Johann Leonhard Buchner 1740 und 1739. 8°. [6] Bl., 974 S., [5] Bl.; 84 (recte 94) S., [1] Bl. mit Titelblatt in Rot und Schwarz, gestoch. Portrait, gestoch. Frontispiz und 31 Kupfertafeln. Blindgepr. Schweinslederband mit 2 Messing-Schließen.
ADB XXVII, 48. VD18 14168553. Vgl. Goed. III, 188, 153, 3 (Ausgabe Leipzig 1696) und Seebaß/Edelmann II, 777 (Ausgabe Leipzig 1708). Nicht bei Praz (″obwohl die Kupfer emblematisch-allegorischen Charakters sind“ A. Seebaß). – Erfolgreiches reich illustriertes posthum erschienes Werk des Dresdner Theologen J. Quirsfeld (1642-1686). Letzte um einige Kupfertafeln vermehrte Ausgabe. – „Je eine Illustration bezieht sich auf je zwei (in einem Fall drei) Gespräche zwischen Christus und der Seele, die in der Art sich an Hugos Pia desidera und andere mystische Tradition anlehnen. Dabei betreffen sie durchaus praktische Probleme, wie „Die Seele beklagt ihre Amts-Beschwerliligkeit, Die von Feinden Belägerte, Die Seele beweinet den ungerathenen Ehegatten, Die Seele klaget über allzuviel Kinder, Die gefährliche (=gefährdete) Schwangere, Das beschwerliche Alterthum“ (= Alter) usw. Viele schöne, kirchenliedartige Gedichte des Verfassers sind beigegeben, es finden sich aber auch ältere Choräle von Luther, Paulus Gerhard u. a. – Quirsfeld, … machte sich als Kirchenlieddichter einen Namen und gab einige, originelle Erbauungsbücher heraus. Das vorliegende ist eine ganz selbständige und separat erschienene Art Fortsetzung zu seiner „Himmlischen Gartengesellschaft“ (vgl. Maltzahn II, 1043)“ (A. Seebaß). – Einband berieben, Bezug am vorderen Gelenk etwas angeplatzt, Innengelenke etwas angeplatzt, drei Kupfertafeln mit Blaustift-Kritzeleien, durchgehend im Blattrand etwas fingerfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Barockliteratur, Gebetbücher, illustrated books, Illustrierte Bücher |
240,-- | ![]() |
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| Das Gebetbuch Lorenzos de’ Medici (Libellus Precatorius) 1485. Handschrift Clm 23639 der Bayerischen Staatsbibliothek München. 2 Bände (Faksimile und Kommentar). Lachen am Zürichsee, Coron-Verlag und Stuttgart, Müller und Schindler (1991). 8°. 229 faksimilierte Blätter mit zahlreichen Miniaturen und Initialen in Gold und Farben; 402 S. mit farb. Frontispiz und teils farb. Abb. Roter Originalseidenband, vergoldete Prunkdeckel mit zehn emaillierten Miniaturen, vergoldeten Spangen und Schließen. In der samtgefütterten Originallederkassette und Originallederband mit goldgepr. Rückentitel und Deckelvignette in Pappschuber mit farb. Deckelbild.
Eines von 300 Exemplaren der Coron-Exklusiv-Ausgabe mit der Nachbildung des Florentiner Prunkeinbandes (Gesamtauflage 800). Mit illuminierten Kalenderblättern, 5 großen und 7 kleineren historisierten Initialen und 5 ganzseitigen Miniaturen mit Bordüren, Wappen der Wittelsbacher, Medici und Dalviati. Die prächtige Handschrift war ein Hochzeitsgeschenk von Lorenzo de Medici (1449-1492) an seine Tochter Lucrezia. Mit der Buchmalerei wurde der Florentiner Miniaturenmaler Francesco Rosselli beauftragt, der schon mehrfach für die Medicis gearbeitet hatte. – Kommentarband mit Beiträgen von Erwin Arnold, Marl L., Evans, Albinia C. de la Mare und Lorenz Selig. – Nahezu tadelloses Exemplar. Schlagwörter: Faksimile, Gebetbuch, Gebetbücher, Handschriften, Manuscripts, Manuskripte, Nummerierte Bücher, Stundenbuch, Theologie, Vorzugsausgaben |
1.800,-- | ![]() |
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| Katholisches Gebeth-Buch. Darin Morgens=, Abends=, Mess=, Beicht=, Communion= und andere nutzliche und krätiche Gebether zu finden sind. Deutsche Handschrift auf Papier. Ohne Ort und Jahr (Süd-Deutschland um 1750). 8° (18,5 x 12,5 cm.). Titel mit 2 floralen Vignetten und Ornamentrahmen, 190 S., [1] Bl. Weinroter Maroquin-Lederband der Zeit mit floraler Rücken- und Deckelvergoldung und Goldschnitt.
Schöne Gebetbuch-Handschrift mit kalligraphischem Titelblatt und 192 Seiten in sauberer Kurrentschrift mit roter und schwarzer Tinte beschrieben und mit Doppelrahmen in Schwarz und Rot versehen. – Einband berieben und bestoßen, Vergoldung oxidiert, im Blattrand durchgehend etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Barock, Gebetbuch, Gebetbücher, Handschriften |
200,-- | ![]() |
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| Miniaturbuch – Le petit Paroissien de l’enfance. Paris, (Firmin Didot) (1830-1835). 29 x 20 mm. 80 S. mit gestoch. Frontispiz (Kreuzigung) und 4 gestoch. Tafeln. Weinroter Maroquin-Lederband der Zeit mit Rückenvergoldung, goldgepr. Deckel-Filetten und Deckel-Vignetten sowie Goldschnitt.
Bondy, Miniature Books S. 77 f. – Reizvolles franz. Miniatur-Gebetbuch für Kinder. – „Two religious children’s books of very small size must have been published in large numbers over quite a long period. They are Le Petit Paroissien de l’Enfance and Le Petit Paroissien de la Jeunesse which often bear the Marcilly imprint and were printed by Firmin Didot, Ad. B. Lainé, Rignoux, René et Cie., Maulde-Renou, Langlumé et Peltier, Eberhart and others in Paris and L. Lefort in Lille, Martial Ardant in Limoges and perhaps in other towns as well. These attractive prayerbooks for children measure usually about 1 13 by inches, have engraved titles and 5 plates, varying a great deal in quality and even design“ (L. W. Bondy). – Die letzten Blätter mit Fehlstellen im unteren Rand (kein Textverlust), sonst gut erhalten. Schlagwörter: Gebetbücher, Livres de prières, Livres minuscules, Marcilly, Miniaturbücher, Miniature books |
240,-- | ![]() |
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| Gutwalt, Gottfreund. Auserlesene und Geistreiche Buß–, Beicht- und Communion-Andachten. Mit einer nothwendig- vorhergehenden Gewissens-Prüfung … dann denen üblichen Buß–, Beicht- und Communion-Liedern … versehen. Nördlingen, G. G. Mundbach 1727. Schmal-8° (15,5 x 7 cm.). [5] Bl., 312, 47, (1) S. mit 2 gestoch. Kupfertafeln. Lederband der Zeit mit Goldschnitt.
VD18 12463213 (ohne das letzte Blatt). – Wohl einzige Ausgabe des seltenen Barock-Gebetbuchs. – Kapital mit kl. Fehlstelle, Einband etwas berieben, vorderer Vorsatz mit umfangreichen zeitgenöss. Notizen, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Gebetbuch, Gebetbücher |
100,-- | ![]() |
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| Himlischer (!) Seelenschatz. Hier enthalten sind Morgen-, Abend-, Meß, Beicht und Cominion Gebether, wie auch die Litaney z. allen Heiligen, … – Deutsche Handschrift auf Papier. O. O. (Süddeutschland) um 1790. Kl.-8° (17 x 10,5 cm.). 130 S. mit Überschriften in Schwarz und Rot, farbig illustr. Titel und 10 (3 ganzs.) Aquarellen mit floralen Motiven. Weinroter Maroquin-Lederband mit reicher Deckel- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Prachtvoll gebundenes Gebetbuch des Spät-Barock mit 40 Gebeten in sauberer Kurrentschrift. – Rücken unauffällig erneuert, stellenweise etwas fingerfleckig, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Gebetbuch, Gebetbücher, Handschriften |
950,-- | ![]() |
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| Einband – Weinroter Maroquin-Ledereinband mit dekorativer Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten, Wappen-Supralibros (Louis XV., König von Frankreich) und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt sowie marmorierten Vorsätzen. Inhalt: L’Office de la quinzaine de Pasque, Latin-François, à l’usage de Rome & de Paris. Paris, aux dépens des Libraires associés pour les usages du Diocèse (1739). 8° (19,5 x 12,5 cm.). XXXIV, 631 S., [1] Bl.
Prachtvoller Barock-Einband aus der Bibliothek von Ludwig XV., König von Frankreich (1710-1774). – Louis XV wurde vom „Volk „der Vielgeliebte“ (französisch le Bien-Aimé) und später „der Ungeliebte“ (französisch le Mal-Aimé) genannt. Unter seiner Regierung wurde der jahrhundertealte Gegensatz zwischen Frankreich und Österreich beigelegt und die neue Allianz durch die Heirat Marie-Antoinettes, der Tochter Maria Theresias von Österreich, mit seinem Enkel, dem späteren Ludwig XVI., besiegelt. Bekannt ist seine Beziehung zu seiner Mätresse Marquise de Pompadour. Nach ihm ist die Stilepoche Louis-quinze benannt“ (Wikipedia). – Sehr gut erhalten. – Reliure aux armes de France Louis XV. Schlagwörter: Einbände, Frankreich, Gebetbücher, Geschichte, Theologie |
1.200,-- | ![]() |
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| Einband – Weinroter Maroquin-Ledereinband mit dekorativer Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten, Wappen-Supralibros (Louis Philippe d’Orléans) und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt sowie marmorierten Vorsätzen. Inhalt: L’Office de la quinzaine de Pasque, Latin-François, à l’usage de Rome & de Paris, pour la maison de maison de Monseigneur Le Duc D’Orleans, premier Prince du Sang. Nouvelle édition. Paris, Houry (1753). 8° (19,5 x 11,5 cm.). Titel mit Vignette in Holzschnitt (Wappen Louis Philippe d’Orléans), XXXIV, 631, (3) S. mit gestoch. Frontispiz von Jacques Dumont le Romain.
Prachtvoller Barock-Einband aus der Bibliothek von Ludwig Philipp II. Joseph, Herzog von Orléans (1747-1793, seit 1792 Philippe Égalité). – Louis Philippe d’Orléans, Mitglied der französischen Königsfamilie aus dem Hause Bourbon-Orléans und der Vater des Königs Louis-Philippe I., war während der Französischen Revolution Mitglied des Nationalkonvents und stimmte für das Todesurteil gegen den König, seinen Cousin. Am 5. April 1793 wurde er selbst festgenommen und während der Terrorherrschaft am 6. November 1793 vor Gericht gestellt, zum Tode verurteilt und am selben Tag guillotiniert. – Zeitgenöss. Besitzvermerk Marie du Loutrel, sehr gut erhalten. – Reliure aux armes de Louis Philippe d’Orléans. Schlagwörter: Einbände, Frankreich, Gebetbücher, Geschichte, Theologie |
600,-- | ![]() |
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| Hannöverisches Kirchen-Gesang-Buch, nebst einem Anhange neuer Gesänge und einem Gebetbuche. (Beigebunden): Vermehrtes aus Arnds, Gerhards, Lassenii und anderer evangelischen Lehrer geistreichen Büchern zusammen getragen, nebst den Kirchen-Collecten und Antiphonen. Die neun und dreißigste Aufl. mit stehenden Schriften. 2 Teile in 1 Band. Hannover, Verlag des Moringischen Waysenhauses 1810. 8°. 660 S., [6] Bl., 82 S.; 112 S. mit 2 Titelvignetten in Holzschnitt. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Deckel-Monogramm (D.E.L.) und Jahreszahl (1811) sowie Goldschnitt.
Einband etwas berieben, durchgehend etwas gebräunt und braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Gebetbücher, Gesangbuch, Gesangbücher, Lieder, Schleswig-Holstein |
80,-- | ![]() |
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| Witschel, Johann Heinrich Wilhelm. Morgen- und Abendopfer in Gesängen. Zweyte um die hälfte vermehrte Ausgabe. Wien, Bauer 1807. 8°. 252 S. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. u. Linienverg.
ADB XLIII, 569. – Durch vorliegendes Werk wurde J. H. W. Witschel (1769-1847) „zu einem der bekanntesten deutschen Schriftsteller in allen Classen, nicht nur des protestantischen Volkes. Dieses Buch ist neben Zschokke’s ‚Stunden der Andacht‘ ohne Frage das verbreiteste Andachtsbuch in der Zeit des Rationalismus gewesen“ (C. Bertheau in ADB). – Einband stärker berieben u. bestossen, geringf. stockfl., sonst gut erhalten. Schlagwörter: Gebetbuch, Gebetbücher, Gesangbuch, Gesangbücher |
60,-- | ![]() |
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