Okkultismus
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Preis EUR |
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| Calmet, Augustin. Traité sur les apparitions des esprits et sur les vampires, ou les revenans de Hongrie, de Moravie, &c. Avec une lettre de Monsieur Le Marquis Maffei sur la magie. Nouvelle édition revûe, corrigée & augmentée par l’auteur. 2 volumes. Paris, Debure l’aine 1751. 8°. XXVII, 486 p.; XVI, 483, (4) p. Reliures en demi-toile d’époque, chacune comportant deux étiquettes de dos estampées à l’or.
Caillet 1964 f. – Rare troisième édition, „peu commune et généralement inconnue des bibliographes“ (Caillet). La première édition parut dès 1746 sous le titre „Dissertations sur les apparitions des anges, des démons et des esprits… „, mais elle comportait des erreurs d’impression et n’avait pas été autorisée par Calmet. Ce n’est donc que l’édition parisienne de Debure, parue en 1751 en deux volumes, qui est considérée comme la version faisant autorité sur le plan textuel. Le premier tome traite des apparitions d’anges, de démons et de fantômes. Calmet aborde la magie, la sorcellerie, la possession (comme le cas historique d’Élisabeth de Ranfaing) ainsi que la différence entre les visions divines et les illusions démoniaques. Dans le deuxième tome, Calmet examine les récits, qui avaient alors fait sensation en Europe occidentale, concernant des vampires ou des revenants originaires d’Europe de l’Est (Hongrie, Moravie, Bohême). Il analyse des cas concrets et documentés de cadavres exhumés qui n’étaient pas en état de décomposition (notamment les célèbres cas d’Arnold Paole et de Peter Plogojowitz). – Augustin Calmet (1672-1757) fut abbé de l’abbaye bénédictine Saint-Léopold, près de Nancy, puis de l’abbaye de Senones. – Reliures légèrement usées, ex-libris „Bibliothèque de M. Beaupré, conseiller à la Cour de Nancy“, très bel exemplaire, propre, non rogné sur les côtés et en bas. Schlagwörter: Aberglaube, Magie, Okkultismus, Superstition, Vampire, Vampires, Vampirliteratur des 18. Jahrhunderts |
1.400,-- | ![]() |
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| (Kerner, Justinus, Hrsg.). Blätter aus Prevorst. Originalien und Lesefrüchte für Freunde des inneren Lebens mitgetheilt von dem Herausgeber der Seherin aus Prevorst. Zweite (und) dritte Sammlung in 2 Bänden. Karlsruhe, Gottlieb Braun 1832. Kl.-8°. [2] Bl., 196 S., [2] Bl.; [2] Bl., 197 S., [1] Bl. Typogr. OBr.
Goed. VIII, 208, 53. Hirsch/Hüb. III, 509. Du Prel 690. – Zweiter Jahrgang der sehr seltenen Zeitschrift. Bis 1839 erschienen insgesamt 12 Sammlungen. – Die Mehrzahl der Beiträge stammt von Justinus Kerner, weitere Mitarbeiter waren Franz v. Baader, Eschenmayer, Lenau, H. H. v. Schubert u. a. – „Entgegen einem verbreiteten Vorurteil waren die von der Romantik geprägten Ärzte und Naturforscher keineswegs nur Schwärmer und Naturmystiker, welche die Entwicklung der (natur)wissenschaftlichen Medizin blokkiert hätten. Gerade die spekulative Naturphilosophie beflügelte ihre vielfältigen und durchaus zukunftsweisenden Experimente – man denke nur an die galvanischen Studien des Physikers Johann Wilhelm Ritter im Kreis der Jenaer Romantiker um 1800. … Im frühen 19. Jahrhundert galt der Mesmerismus im Sinne der romantischen Naturphilosophie als ein zentrales Konzept für Ärzte und Naturforscher, die vor allem von den psychischen Phänomenen des „Somnambulismus“ fasziniert waren. Ab November 1826 behandelte Kerner, der ab 1819 als Oberamtsarzt in Weinsberg fungierte, die damals 25-jährige schwer kranke Friederike Hauffe aus dem Dorf Prevorst bei Löwenstein, die – „ein Bild des Todes, völlig verzehrt, sich zu heben und zu legen unfähig“ – an täglichen Dämmerzuständen litt, in denen sie „Geister“ sah. Nach einigen Monaten wurde sie in den Kernerschen Haushalt aufgenommen, wo sie bis kurz vor ihrem Tod im August 1829 lebte und von der ganzen Familie gepflegt wurde. … Er begriff die Seherin durchgehend als Schwerkranke, ja Todkranke. Gerade im Lichte moderner Psychotherapie und Psychoanalyse erstaunt uns heute seine intuitive Sicherheit, mit der er die Nähe der Patientin suchte und zugleich Distanz zu ihr einhielt – ohne sich „anstecken“ zu lassen und selbst ihrem Geistersehen zu verfallen. Dies gilt auch für seine intensive Auseinandersetzung mit dem „Besessenseyn“ („kakodämonisch-magnetischen Zuständen“) und dem „Tischrücken“ als neuem Ausdruck spiritistischen Geisterglaubens um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Kerner verfügte über selbstanalytische Fähigkeiten und Erfahrungen, die ihm trotz eigener melancholischer Seelenzustände eine erstaunliche „Ich-Stärke“ (Freud) ermöglichten. Diese äußerte sich nicht zuletzt in seiner charakteristischen Selbstironie, wie sie zum Beispiel in den erst 1890 publizierten „Kleksographien“ zum Ausdruck kommt, die den psychologischen Projektionstest nach Rorschach antizipierten (Abbildung 3). Auch in seinem medizinischen Werk spielte die Dichtkunst, gewissermaßen die Magie der Sprache, für Kerner immer eine wichtige, vielleicht sogar die wichtigste Rolle. War er ein Genie?“ (Heinz Schott in Deutsches Ärzteblatt, 100, A 173-176, Heft 4, 2003). – Rücken fachgerecht restauriert, Deckel etwas angestaubt und fleckig, stellenweise etwas braunfleckig, gute unbeschnittene Exemplare. Schlagwörter: Medizin, Okkultismus, Psychologie, Zeitschriften |
90,-- | ![]() |
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