NEUER E-KATALOG: Photographie / Photography – Fotobücher / Photobooks. Mit einem Anhang von Antiquariat Knöll, Lüneburg. (Print-Katalog, Anfang April). – Neueingänge Frühjahr 2026 – Wir stellen aus: 32. Leipziger Antiquariatsmesse, 19. bis 22. März 2026, Messe Leipzig. – Vienna Vintage Photo Fair, So. 12. April 2026, 10-18 Uhr, Architekturzentrum Museums Quartier 1070 Wien, photofairwien.com – Gemeinschaftskatalog zusammen mit Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POPKULTUR / POP CULTURE Bücher, Fotografien, Schallplatten und Graphik. (Print-Katalog bitte anfordern) – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mo.-Fr. 11-18 Uhr, Sam. 11-16 Uhr) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien. – Instagram: rarebookskarlsruhe

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Beschreibung
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1 Munari, Bruno. Jimmy has lost his cap. Were can it be? Cleveland and New York, The World Publishing Company (1959). 4°. [12] S. mit farb. Illustrationen, davon 3 mit Teilen zum Aufklappen. Farbig illustr. OHln.

Laub 214. – Erste Ausgabe dieses originellen Spielbilderbuchs. Selten, wie alle Bilderbücher des Künstlers. Erschien zeitgleich auch in Toronto. – Jimmy sucht seine Mütze im Kleiderschrank, hinter einem Sessel, im Kühlschrank, im Wäschekorb und „bam, smash, crash and wham … then Jimmy discovers his is …“ (on his head). – „So einfach die Geschichte ist, so köstlich ist sie arrangiert und in großformatigen Bildern, die einigen Mut zur geschlossenen Farbfläche verraten demonstriert“ (P. Laub). – Bruno Munari (1907-1998) begann als futuristischer Maler, arbeitete als Industrie-Designer, konstruierte berühmte Mobiles und Spielzeug. – „Einer der unmittelbar nach Kriegsende aktivsten und einfallsreichsten Künstler auf dem Gebiet der Verwandlungsbücher war der Italiener Bruno Munari… Daß diese liebenswürdig verspielten Bilderbücher keinen deutschen Verleger gefunden haben, ist einigermaßen unverständlich. Zunächst mögen es wirtschaftliche Gründe gewesen sein, die eine Übernahme verhindert haben. In der Hauptsache aber war es vermutlich der mangelnde Mut zum spielerischen Experiment…“ (H. Krahé in „Historische Aspekte zur Jugendliteratur“, Stgt. 1974, S. 90). – „Dieser Künstler hat ab 1945 das Bilderbuch erneut zum Gegenstand experimenteller Umgangsweisen mit dem Medium „Buch“ gemacht. In seinen Büchern (vor allem der Reihe „I Libri Munari“, alle bei Mondadori) konnten die damals vielleicht erstaunten kindlichen oder erwachsenen Benützer allerlei Türchen und Fenster öffnen und auf- und ausklappen, es gibt viele Überraschungen und komische und (damals) ungewohnte Effekte – in einem Wort: das Buch wird zum Objekt, an dem man sich aktiv betätigt… ″ (F. C. Heller in Keune, Kat. 46, Nr. 1). – Innengelenke etwas angeplatzt, durchgehend etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Amerikanische Kinderbücher, Spielbilderbücher

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220,--  Bestellen
1 Munari, Bruno. Who’s there? Open the door! (Deckeltitel). Cleveland, New York, The World Publishing Company (1957). 4°. [6] Bl. in verschiedenen Formaten mit farb. Illustrationen zum Aufklappen. Farbig illustr. OHln. mit kl. ausgestanztem runden Guckloch am Vorderdeckel.

Erste amerikanische Ausgabe dieses originellen ital. Spielbilderbuchs. Selten, wie alle Bilderbücher des Künstlers. – Bruno Munari (1907-1998) begann als futuristischer Maler, arbeitete als Industrie-Designer, konstruierte berühmte Mobiles und Spielzeug. – „In Sammlerkreisen ist er so etwas wie ein Geheimtipp: der Italiener Bruno Munari, 1907 in Mailand geboren und 1998 dort gestorben. Nach seinen Kunststudium war er zunächst als futuristischer Maler tätig, doch bald setzte sich der Drang zur Bewegung in seinen künstlerischen Elementen durch. Er begann Mobiles und Spielzeug zu konstruieren. 1945 war das entscheidende Jahr, in denen der Mailänder Verlag Mondadori gleich fünf Bilderbücher von Munari herausbrachte, in denen er seine Geschicklichkeit im Spiel mit den Buchseiten unter Beweis stellte. Von seinen zehn Bilderbüchern kamen in den Jahren zwischen 1957 und 1959 acht anglo-amerikanische Nachdrucke heraus. Und seine ab 1949 erschienenen „Libri Illegibili“ (Unlesbare Bücher) brachten ihm 1958 Anerkennung durch die Goldene Medaille der Triennale Milano“ (P. Laub, Spielbilderbücher S. 28). – „Dieser Künstler hat ab 1945 das Bilderbuch erneut zum Gegenstand experimenteller Umgangsweisen mit dem Medium „Buch“ gemacht. In seinen Büchern (vor allem der Reihe „I Libri Munari“, alle bei Mondadori) konnten die damals vielleicht erstaunten kindlichen oder erwachsenen Benützer allerlei Türchen und Fenster öffnen und auf- und ausklappen, es gibt viele Überraschungen und komische und (damals) ungewohnte Effekte – in einem Wort: das Buch wird zum Objekt, an dem man sich aktiv betätigt… ″ (F. C. Heller in Keune, Kat. 46, Nr. 1). – Deckel etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Amerikanische Kinderbücher, Spielbilderbücher

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220,--  Bestellen
1 Sartre, Jean-Paul. L’ existentialisme est un humanisme. Paris, Les éditions Nagel (1946). 8°. 141 S., [1] Bl. OKart. (Collection pensées).

Contat/Rybalka 46/88. – 17. Druck der ersten Ausgabe des zweiten Hauptwerks (″17e édition. – Achevé d’imprimer en février 1946. -1er trimestre 1946“). – Exemplar der Normalausgabe, daneben erschien eine Vorzugsausgabe auf besserem Papier in 500 num. Exemplaren. – „L’Existentialisme est un Humanisme“ fut l’un des ouvrages les plus lus et les plus critiqués de Sartre et suscita de considérables malentendus. Comme l’a bien vu M.-A. Burnier dans „Les Existentialistes et la politique“ (S. 31). – „l’importance prise par ces pages semble due à la paresse d’un bon nombre de critiques qui hésitant à lire „L’Être et le Néant“ et qui furent heureaux de pouvoir attaquer Sartre sans grande fatique et avec bonne conscience après avoir parcouru 141 pages. Il est bon de rappeler cependant que l’ouvrage constitue une assez mauvaise introduction à la philosophie de Sartre, surtout pour un public non averti“ (Contat/Rybalka). – Rücken am Fuß mit kl. Fehlstelle, Exlibris, papierbedingt gebräunt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Existentialismus

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60,--  Bestellen
1 Poliakoff, Alexis et Gérard Durozoi. Serge Poliakoff. Monographie / Monograph 1900-1954. – Catalogue raisonné 1922 – 1965. Volume I-IV (in 5 Bänden). (Und): Poliakoff, Alexis et Gérard Schneider. Serge Poliakoff. Werkverzeichnis der Graphik. Catalogue raisonné des estampes. Catalogue raisonné of prints. Zus. 6 Bände. Paris, Acatos Publications u. München, Edition Galerie Francaise 2004-2012 u. 1998. 4°. Mit zahlr. farb. Abb. Orig.-Pappbände mit farbig illustr. Schutzumschlägen in Pappschuber (Band I) und Olrig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.

Text in Französisch und Englisch. – Neuwertiges Exemplar des maßgeblichen Werkverzeichnisses.

Schlagwörter: Avantgarde, Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse

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1.000,--  Bestellen
1 Frank, Bruno. Requiem. Gedichte. Berlin, Erich Reiss (1916). Gr.-8°. 60 S., [2] Bl. OPbd. mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltitel u. Deckelvignette.

W.-G.² 13. – Erste Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung von B. Frank „An Herr und Frau Hofrat Albert Heine, in herzlicher Verehrung. Bruno Frank“. – Einband stellenweise aufgehellt, leicht fleckig und am Kapital und Fuß leicht beschädigt, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Signierte Bücher, Widmungsexemplar

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90,--  Bestellen
1 Beaumont, Gustave de et Alexis de Tocqueville. Système pénitentiaire aux Etats-Unis et de son application en France. Séconde Édition, entièrement refondue et augmentée d’une introduction, etc. 2 Bände. Paris, Charles Gosselin 1836. 8°. [2] Bl., 394 S., 1 w. Bl.; [2] Bl., 374 S. mit 5 (3 gefalt.) lithogr. Tafeln. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. u. dezenter Rückenvergoldung.

Goldsmith 28184. Sabin 4190. – Zweite überarbeitete Ausgabe des grundlegenden Werks über das amerikanische Strafvollzugssystem, massgeblich auch für die Reform des französischen Gefängsniswesens. Die erste Ausgabe erschien 1833. – Die Tafeln mit Grundrissen und Ansichten von Strafanstalten, darunter auch Sing Sing. – Gelenke berieben und stellenweise angeplatzt, Rücken von Band II mit Brandfleck, durchgehend stockfleckig, sonst gutes Exemplar aus der Bibliothek von Baron James Mayer de Rothschild (1792-1868), Gründer des französischen Zweigs der prominenten Bankiers-Familie mit dessen Exlibris.

Schlagwörter: America, Americana, Amerika, Gefängnis, Strafrecht

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350,--  Bestellen
1 (Nieuwentijt auch Nieuwentyt, Bernard). L’existence de Dieu démontrée par les merveilles de la nature. En trois parties; ou l’on traite de la structure du corps de l’homme, des elemens, des astres, & de leurs divers effets. Avec des figures en taille-douce. 3 Teile in 1 Band. Paris, Jacques Vincent 1725. Gr.-8°. XXVII, 681, (3) S. mit 29 gefalt. Kupfertafeln. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild u. reicher Rückenvergoldung.

Bierens de Haan 3563. Hirsch/Hüb. IV, 370. Poggendorff II, 289. – Erste französische Ausgabe; die niederl. Originalausgabe (″Het regt gebruik der wereltbeschouwingen, ter overtuiginge van ongodisten en ongelovigen“) erschien 1714. – Das seinerzeit vielbeachtete und oft übersetzte Werk gilt neben William Derhams Physico-Theology als eines der ersten dieser Art. – „Was intended to demonstrate the existence of God by teleological arguments. Never before has this been tried on such a scale, and none among Nieuwentijt’s numerous imitators equaled his completeness“ (DSB). – Die Tafeln mit anatomischen, zoologischen, technischen und astronomischen Darstellungen. – Der niederl. Philosoph, Mathematiker und Arzt B. Nieuwentijt (1654-1718) „versuchte die Existenz des Göttlichen durch die teleologische Beweisführung zu erreichen. Heftig kritisierte er den Rationalismus und Spinozismus mit wissenschaftsbezogenen methodologischen Argumenten. Seine Ideen beruhen darauf, dass Naturgesetze eine kontingente Geltung haben, d. h., sie sind zwischen einer idealen Wahrheit (die stets hypothetisch bzw. voraussetzungsabhängig ist) und erfahrungsabhängigen Tatsachenwahrheiten verortet. Er kritisiert, unter anderem, auch die Verwendung von unendlich kleinen Größen wie Isaac Newton sie vorgeschlagen hat und die Einführung von höheren Differentialen von Gottfried Wilhelm Leibniz“ (AnthroWiki). – Vorderes Gelenk im unteren Drittel angeplatzt, schönes Exlibris eines franz. Arztes, vord. freies Vorsatzblatt fehlt, die 2. Kupfertafel am Genital der dargestellteten Figur mit Tinte „zensiert“, 2 Tafeln fleckig, sonst nur vereinzelt leicht braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Anatomie, Astronomie, Medizin, Philosophie, Physik

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350,--  Bestellen
1 Dehmel, Richard (Hrsg.). Der Buntscheck. Ein Sammelbuch herzhafter Kunst für Ohr und Auge deutscher Kinder. (Liebhaber-Ausgabe). Köln, Schafstein & Co. 1904. 4°. 55, (1) S. mit handkol. illustr. Titel und handkol., teils mit Gold gehöhten (10 ganzs.) Illustrationen von K. F. v. Freyhold, Karl Hofer, Ernst Kreidolf und E. R. Weiß. Farbig illustr. Orig.-Pappband.

Bilderwelt 514. Slg. Brüggemann I, 160. Doderer-Müller S. 251 ff u. 474. Hess/Wachter C 41. Huggler 177. Pressler 203. Ries 336, 45. Seebaß II, 431 f. Stark, Schaffstein S. 53 u. 186 (mit ausführlicher Würdigung, vor allem auch über die Skandalgeschichte „Singinens Geschichte“, der Richard Dehmel noch eine deutliche Akzentuierung zu Zeugung und Geburt gegeben hatte). Stuck-Villa II, S. 135 u. 237. – Vorzugsausgabe auf besserem Papier; gegenüber dem Titelblatt von R. Dehmel eigenhändig nummeriert „Luxus-Exemplar Nr. 300“ und signiert. – „Vielleicht neben dem „Fitzebutze“ das hervorragendste Dokument des Jugendstils im deutschen Kinderbuch“ (Seebaß). – „An diesem Buch verblüfft zunächst die Wandlungsfähigkeit der beteiligten Künstler. Das trifft besonders auf Kreidolf zu. Es gibt Bilder, die man ‚typische Kreidolfs‘ nennen möchte, und Bilder von Kreidolf, die man ohne Bedenken Hofer zugeschrieben hätte. Auch die Illustrationen von E.R. Weiß bewegen sich in einem weit gespannten stilistischen Rahmen, ebenso die von Freyhold, und zwar grundsätzlich zwischen charakteristischem Eigenausdruck und einer frappierenden Annäherung an Hofer. Es kann kein Zweifel daran bestehen, daß Hofer hier die künstlerisch stärkste Persönlichkeit war. Entwicklungsgeschichtlich ist der ‚Buntscheck‘ vielleicht das bedeutendste Buch der neuen Kinderbuch-Malerei. Einmal, weil es eine Reihe der schönsten neueren Bilderbücher im Gefolge hatte und auch anregte; und zum anderen, weil in diesem Buch das Kindliche so echt und ohne Sentimentalität, fern vom Kindischen getroffen und ausgesagt wird“ (H. A. Halbey in Doderer-Müller S. 251 ff.). – Ecken geringf. bestoßen, Rücken fachgerecht unter Verwendung des Orig.-Bezugs restauriert, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Jugendstil, Künstlerbilderbücher, Nummerierte Bücher, Schaffstein, Signierte Bücher, Vorzugsausgaben

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1.800,--  Bestellen
1 Sade – Apollinaire, Guillaume. L’ oeuvre du Marquis de Sade. Zoloe. Justine. Juliette. Pages choisies comprenant des morceaux inédits et des lettres publiées pour la première fois. Paris, Bibliothèque des Curieux 1912. 8°. [2] Bl., 301 S. mit einigen Tafeln. Ln. mit goldgepr. Rückentitel. (Les maîtres de l’amour).

Zweite Ausgabe; erschien zuerst 1909. – Sehr gutes sauberes Exemplar.

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40,--  Bestellen
1 Lange, Friedrich Albert. Geschichte des Materialismus und Kritik seiner Bedeutung in der Gegenwart. 2 Teile in 1 Band. Iserlohn, Baedeker 1866. 8°. XVI, 563, (1) S. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel u. Rückenverg.

Slg. Borst 2969. Eisler 383 (″von großer Wirkung“). NDB XIII, 555 ff. Ziegenfuß II, 14. Vgl. Stammhammer III, 190. – Erste Ausgabe, eine der meistbeachteten und wichtigsten philosophischen Abhandlungen des 19. Jahrhunderts und eines der ersten Bücher, das dem Neukantianismus zum Durchbruch verholfen hat. – „… bis heute ein informatives und reichhaltiges Standardwerk über die Geschichte des europäischen Materialismus geblieben …“ (KNLL IX, 996 f.). – Das philos. Hauptwerk Langes hat auch Nietzsche anfangs stark beeinflußt, der in einem Brief an Hermann Muschacke schreibt: „Ohne Zweifel war es das bedeutendste philosophische Werk, das in den letzten hundert Jahren erschienen ist.“ – „Nachhaltige Wirkung übte, (der Philosoph, Pädagoge und Sozialpolitiker F. A.) Lange (1828-1875) mit seiner „Geschichte des Materialismus…“ aus, einem der einflußreichsten philosophischen Bücher in der 2. Hälfte des 19. Jh. Im Gang durch die Philosophiegeschichte von der Antike bis zur Schwelle des 19. Jh. weist er auf die materialistischen Strömungen in den jeweiligen Epochen hin und zeigt, wie sich der philosophische Materialismus in Verbindung mit dem naturwissenschaftlichen Kenntnisstand wandelt. Nach seiner Meinung eröffnen materialistische Hypothesen dem Naturwissenschaftler stets die größte Aussicht auf neue Entdeckungen. Er warnt aber vor der Annahme, daß die Materie „wie sie unseren Sinnen erscheint, die letzte Lösung aller Rätsel der Natur enthalte“; die Materialisten glaubten das zwar nicht, verhielten sich jedoch so, als ob es so wäre „und warten, bis ihnen aus den positiven Wissenschaften selbst eine Nötigung zu anderen Annahmen“ entgegentrete. Für den Kampf gegen die Bedrohung von Freiheit und Gerechtigkeit empfiehlt L. den ethischen Idealismus, nachdem er zu beweisen versucht hat, daß die Geschichte des Materialismus in Wahrheit eine Rechtfertigung des Idealismus sei, insofern „der transzendentale Idealismus die Überwindung und das Ende des Materialismus ist“ (Cohen). Trotz der Ablehnung der philosophischen Position des Materialismus gehört L.s „Geschichte des Materialismus“ zu jenen Werken, mit denen sich auch die marxistischen Denker ernsthaft auseinandersetzen“ (F. Holz in NDB). – N.a.T., Vorsätze u. Titelblatt etwas braunfleckig, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Materialismus, Staatsphilosophie

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320,--  Bestellen
1 Sartre, Jean-Paul. Réflexions sur la question juive. Paris, Morihien 1946. 8°. 198 S., [1] Bl. OKart.

Erste Ausgabe. – Eines von 3000 Exemplaren auf Vélin Alfa. – Rückendeckel etwas gebräunt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Judaica, Judaism

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80,--  Bestellen
1 Vaihinger, Hans. Hartmann, Dühring und Lange. Zur Geschichte der deutschen Philosophie im 19. Jahrhundert. Ein kritischer Essay. Iserlohn, J. Baedeker 1876. 8°. XII, 235 S. Hln. mit goldgepr. Rückentitel.

Ziegenfuß II, 767 f. – Erste Ausgabe der ersten Veröffentlichung. – H. Vaihingers (1852-1933) „philosophische Bedeutung beruht auf seiner Begründung und selbstständigen Ausgestaltung einer Lehre von den Fiktionen (″Fiktionalismus“), die er in seiner „Philosophie des Als-Ob“ (1911) systematisch gliedert. V. bezeichnet seine philosophische Grundeinstellung als „positivistischen Idealismus“ oder „idealistischen Posivismus“ (W. Ziegenfuss). – Stellenweise Buntstiftanstreichungen im weißen Rand, gutes Exemplar.

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90,--  Bestellen
1 Basquiat – Bischofberger, Bruno (Ed.). Jean-Michel Basquiat. (Paintings). Zürich, Edition Gallery Bruno Bischofberger (1985). 4°. Titel, Portrait, 13 (1 gefalt.) Farbtafeln, [2] Bl. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.

Erste Ausgabe der ersten Monographie. – Eines von 1000 handschr. num. Exemplaren; von J.-M. Basquiat signiert. – Tadellos.

Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Pop art, Pop-Kultur, Signierte Bücher

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5.000,--  Bestellen
1 Basquiat – Pfeffer-Levy, Géraline, Richard Marshall (Ed.). Jean-Michel Basquiat. (Catalogue Raisonné, Complete Works, La Vie et l’Œuvre). – (And): Appendix. 3. Aufl. 3 Bände. Paris, Galerie Enrico Navarra 2000-2010. 4°. 375 S.; 310 S., [1] Bl.; 61, (1) S. mit zahlr. farb. Abb. Farbig illustr. OPbde. in farbig illustr. Orig.-Pappschuber.

Mit Beiträgen von Bruno Bischofberger, Achille Bonito Oliva, John Cheim, Pierre Cornette de Saint Cyr, Diego Cortez, Demosthenes Davvetas, Johnny Depp, Robert Farris Thompson, Annina Nosei, Glenn O’Brien, Ouattara, Herbert and Leonore Schorr, Tony Shafrazi, Michael Ward Stout und Larry Warsh. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Pop art, Pop-Kultur, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse

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1.300,--  Bestellen
1 Neruda, Pablo (d. i. Ricardo Eliécer Neftalí Reyes Basoalto, 1904-1973, chilenischer Litartur-Nobelpreisträger). Orig.-Portraitphotographie (Silbergelatine) von Mario Dondero (1928-2015). Paris 1970. 24 x 18 cm.

Pressefoto. – „1969 wurde Neruda von der Kommunistischen Partei als Präsidentschaftskandidat nominiert, er verzichtete aber zu Gunsten des vom Wahlbündnis Unidad Popular favorisierten Sozialisten und Freundes Salvador Allende. 1970 gewann Allende die Präsidentschaftswahlen und überredete Neruda, Botschafter in Paris zu werden. Trotz seiner mittlerweile angegriffenen Gesundheit willigte er ein; er musste sich aber schon nach wenigen Monaten einer Operation unterziehen. Während seiner Genesung wurde ihm am 21. Oktober 1971 der Nobelpreis für Literatur „für eine Poesie, die mit der Wirkung einer Naturkraft Schicksal und Träume eines Kontinents lebendig macht“, zuerkannt. Wenige Tage nach der Verleihung des Preises kehrte Neruda nach Chile zurück; sein Gesundheitszustand verschlechterte sich stetig. Eine für den September 1973 geplante Serie von Aufführungen des Oratoriums Canto General von Mikis Theodorakis, beruhend auf Nerudas Text, bei der auch Nerudas Mitwirkung geplant war, musste wegen seiner Erkrankung und der sich überstürzenden politischen Ereignisse ohne ihn stattfinden. Am 23. September 1973 erlag Neruda, zwölf Tage nach dem Putsch in Chile unter Führung von Augusto Pinochet, angeblich seinem Krebsleiden (siehe Der Streit um die Todesursache). Nach seinem Tod wurde sein Haus vom Militär geplündert und zerstört“ (Wikipedia). – Rückseitig mit Stempel des Photographen Mario Dondero, der für zahlreiche Agenturen und Zeitungen arbeitete und viele berühmte Schriftsteller und Intellektuelle portraitierte (Roland Topor, Claude Mauriac, Daniel Pennac, Yashar Kemal, Nathalie Sarraute, Samuel Beckett, Alain Robbe-Grillet, Claude Simon, Jérôme Lindon, Robert Pinget, Claude Ollier). – Vintage.

Schlagwörter: Literatur, Portrait photography, Portraitphotographie, Portraits, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Porträts

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180,--  Bestellen
1 Hockney, David (geb. 1937, britischer Maler, Grafiker, Bühnenbildner und Fotograf). 2 Orig.-Farbphotographien und 1 Schwarzweißphotographie auf Kodak-Papier. Los Angeles, BMW AG 1995. Jeweils ca. 24 x 18 cm.

Pressefotos anlässlich der Auftragsarbeit eines BMW 850 CSi, BMW Art Car 1995. Die beiden Farbfotos mit Porträts des Künstlers; der Schwarzweissabzug zeigt den Künstler beim Bemalen des Autos und das bemalte Fahrzeug. Die 1975 auf Anregung des Rennfahrers Hervé Poulain entstandene „Kunstsammlung“ der BMW Art Cars umfasst Auto-Kunstwerke von A. Calder, R. Liechtenstein, F. Stella, E. Fuchs, A. R. Penck u. a. – Hockneys „Palette reicht bis zu Bühnenbildern, Autolackierungen und Kunstwerken mit Fax- oder Multimedia-Medien. Alleine diese Vielfalt der Medien lässt eine Begeisterung Hockneys für Technologie erkennen“ (Wikipedia). – „Das Automobil sei schöner als die Nike von Samothrake, behaupteten die italienischen Futuristen am Anfang dieses Jahrhunderts. Jetzt, fast neunzig Jahre später, steht diese Behauptung einmal mehr auf dem Prüfstand. Ist das industriell gefertigte Auto an sich schon ein Kunstwerk, oder läßt erst der Eingriff des Künstlers, wie David Hockney, die Industrieform zum Kunstwerk werden?“ (U. Luckhardt in der beil. Presse-Mittelung).

Schlagwörter: Automobil, Kunst, Original-Photographie, Pop art

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100,--  Bestellen
1 Frisch, Max (1911-1991, Schweizer Schriftsteller und Architekt). Original-Portrait-Photographie von Mario Dondero (1928-2015). Rom 1962. 30 x 23,5 cm.

Eindrucksvolles Portrait des berühmten schweizer Schriftstellers im Hintergrund, mit Blick auf die Dächer von Rom. Rückseitig mit Stempel des Photographen Mario Dondero, der für zahlreiche Agenturen und Zeitungen arbeitete und viele berühmte Schriftsteller und Intellektuelle portraitierte (Roland Topor, Claude Mauriac, Daniel Pennac, Yashar Kemal, Nathalie Sarraute, Samuel Beckett, Alain Robbe-Grillet, Claude Simon, Jérôme Lindon, Robert Pinget, Claude Ollier). – Vintage.

Schlagwörter: Literatur, Porträtphotographie

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250,--  Bestellen
1 Kopp, Cornelia u. Marie Renz. Die Geschichte vom Baby. Mit Schnitten zu 6 Kleidern und Wäsche für ein 36 cm großes Puppenkind. Zeichnungen von Käte Ohmann. Leipzig, Otto Beyer o. J. (ca. 1929). 4°. 11, (1) S. mit zahlr. Illustrationen u. 2 gefalt. Schnittmusterbogen. Farbig illustr. OHln. (Beyers lustige Puppenschneiderei, Heft 1).

Seltene Anleitung zur Puppenschneiderei. Laut einer Verlagsanzeige auf der letzten Seite erschienen 6 Hefte der Reihe. Deckeltitel in Sütterlin-Schrift. – Einband etwas angestaubt, die Schnittmuster gebräunt und mit Randläsuren, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Puppen, Puppenbilderbücher, Puppenschneiderei

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60,--  Bestellen
1 Andersen, Hans Christian. Das häßliche Entlein. Ein Märchen. Die Neubearbeitung des deutschsprachigen Textes besorgte Ursula Isler-Hungerbühler. Zürich u. Stuttgart, Artemis (1959). Gr.-4°. [16] Bl. mit teils farb. u. doppels. Illustrationen von Helen Kasser. Farbig illustr. OHln.

Bilderwelt 841. Muck II, 2160. SBI 418 u. S. 43. Weismann 87. – Erste Ausgabe. – Hervorragend illustriertes Märchenbilderbuch. Die Grafikerin und Malerin H. Kasser (geb. 1913) arbeitete nach ihrer Ausbildung in Zürich und Paris zunächst als Gebrauchsgrafikerin und wendete sich dann der Malerei und Illustration zu. „Die Hauptfiguren ihrer Bilderbücher sind Tiere, die an japanische Tuschzeichnungen erinnern, zuweilen auch an Zeichnungen von Hans Fischer“ (V. Rutschmann). – Gutes Exemplar.

Schlagwörter: Artemis, Märchen, Märchenbilderbücher, Schweizer Kinderbücher

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40,--  Bestellen
1 Lennon – Fordham, Peter. Lennon, John Winston (1940-1980) und Yoko Ono Lennon (geb. 1933). Orig.-Portraitphotographie (Silbergelatine, 27 x 22 cm.). Tittenhurst Park, Ascot 1971.

John und Yoko auf einer Wiese in Tittenhurst Park. Abzug von 1999. Rückseitig von Peter Fordham signiert. – Der engl. Fotograf P. Fordham begleitete John Lennon und Yoko Ono jahrelang. Sein bekanntestes Foto zeigt John am weißen Flügel während der Aufnahme zu „Imagine“. Die Aufnahme von Fordham wurde auch für das Cover zum Soundtrack des Films „Imagine“ verwendet. – Rückseitig mit dem Stempel einer Londoner Presse-Agentur.

Schlagwörter: Musik, Original-Photographie, Pop-Kultur, Portrait, Portrait photography, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Rock music, Rock- und Popmusik, Signierte Photographie

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500,--  Bestellen
1 McCartney – Bailey, David (Royston, geb. 1938). Sir Paul McCartney. Orig.-Portraitphotographie (Silbergelatine, 27 x 22 cm.). London 1967.

Abzug vom 4. Dez. 1998. Interessantes Portrait von Paul mit seinem Spiegelbild. – D. Bailey, „Britischer Kultfotograf der 60er Jahre“ (H.-M. Koetzle), war seit 1960 Vertragsfotograf bei Vogue, daneben freischaffend tätig für zahlreiche Zeitschriften (Daily Express, Elle, Glamour u.a.). – „Die Einordnung Baileys als Zentralfigur der Popkultur der1960er Jahre beruht mehr auf dem sozialen Milieu sowie den Themen seiner Porträts als auf einem ausdruck seiner Arbeit als solcher. Bewusst distanzierte er sich von dem Bild des durch die USA propagierten ‚swinging London‘ … Ende 1964 befand sich Baileys Haltung zur Modefotografie bereits im Wandel. Langeweile und Ernüchterung schlichen sich ein. Seinerzeit arbeitete er an jenen Porträts, die im Folgenden als David Bailey’s Box of Pin-ups erscheinen sollten und eine Diversifierung seines Schaffens einleiteten, die erst in den 1970ern voll zur Geltung kam“ (M. Harrison in Koetzle, Lexikon der Fotografen S. 30). – Rückseitig mit Stempel des Fotografen und einer englischen Presseagentur.

Schlagwörter: Original-Photographie, Pop music, Pop-Kultur, Popmusik, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie

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400,--  Bestellen
1 Mayer, Léopold Ernest oder Louis Frederic Mayer. Portrait en pied d’une jeune fille: „Isidorine Maillet à 12 ans 1859“. Handkol. Salzpapierabzug. (22 x 18 cm.). Unter Passepartout auf Trägerkarton. Paris, Mayer Fréres, „Photographes de S. M. L’Empereur“ 1859.

Schönes großformatiges Kinderporträt mit handschr. Bezeichnung und Adresse des Fotoateliers auf dem Trägerkarton. – Der deutsch-französische Fotograf Léopold Ernest Mayer (1817-1865) gründete zusammen mit seinem Bruder Louis Frederic Mayer (1822-1913) um 1850 ein Fotoatelier in Paris. Nach dem Tod von Léopold Ernest wurde Pierre Louis Pierson (1822-1913) Geschäftspartner und das Atelier firmierte als „Mayer & Pierson, Photographes de S. M. L’Empereur, Boulevard des Capucines 3 Paris“. – Isidorine Maillet war die Tochter des Pariser Bildhauers Jacques-Léonard Maillet (1823-1894). – Passepartout etwas angestaubt und braunfleckig, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Original-Photographie, Paris, Portrait, Portrait photography, Portraitphotographie, Portraits, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Porträts

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320,--  Bestellen
1 Terentius Afer, Publius. Publii Terentii Comoediae sex. Post optimas editiones emendatae. Accedunt, Aelli Donati, commentarius integer. Cum selectis guieti & variorum notis… Leiden, Hack 1669. Kl.-8°. Gestoch. illustr. Titel, [23] Bl., 864 S., [30] Bl. (Index). Prgt. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild.

Ebert 22511 Anmerkung. Graesse VI/2, 59. Schweiger II, 1065. – Zuerst 1644 bei Hack erschienene reich kommentierte Ausgabe. – Kapital mit kl. Fehlstelle, schönes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Altphilologie, Antike, Komödie, Schul- und Lehrbücher

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120,--  Bestellen
1 Mulder, Gerrit J. Liebig’s Frage sittlich und wissenschaftlich geprüft. (Aus dem Holländischen.) Frankfurt a. M., Schmerber 1846. 8°. 169 S. Späterer Pbd. mit goldgepr. Rückensch. (Neue Beiträge zur Geschichte des Proteins).

Erste deutsche Ausgabe. – N. u. St. a. T., gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Erstausgaben, Proteine

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30,--  Bestellen
1 Ziegler, Adolf. Die Uroscopie am Krankenbette. Zum Gebrauch für Aerzte. Zweite revidirte Aufl. Erlangen, Ferdinand Enke 1865. Gr.-8°. VIII, 80 S. Mod. Pbd.

Exlibris, St. a. T., stellenw. etwas stockfl., gutes Exemplar.

Schlagwörter: Harn, Harnschau, Urin, Urologie

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40,--  Bestellen
1 Bilger, Ricco (Hrsg.). Surlipsismus. Ein Surlipsismus-Koffer mit 40 Fragmenten. (Zürich, Bilgerverlag 1997). 4°. Titel, Motto von Thomas Pynchon u. Inhaltsverzeichnis auf Karton u. 40 teils mehrteilige Orig.-Arbeiten. Illustr. Orig.-Flügelmappe.

Nr. 32 von 50 Exemplaren für die Beitragenden (Gesamtauflage 180 Exemplare). – Mit Originalarbeiten von Vincenzo Baviera (Raumforschung), Ricco Bilger, Blanc-Blanc (Carmen Sommerhalder), Blanc de Titane (Anne-Catherine Eigner, Dieter Kubli), Roland Bollinger, Mathias Braschler, Toni Calzaferri, CPS Studios (Thomas Hundt, Klaus Hüttner, Ingo Zirngibl), Lisa Enderlin, Ida Gut, Simon Grand, André Vladimir Heiz, Thomas Howeg, Roland Jung, Niko Koliusis, Guido Krummenacher, Susi Lindig, Josef Loretan, Werner Lüdi, Roger Monnerat, Brigitte Moser, Gerda Müller, Yves Netzhammer, Knut Remond, Francis Rivolta, A. Rövekamp, Janina Saile, Andreas Schneeberger, Heinz Schoch, Fritz Spieser, Vreni Spieser, Stampa Didot (Walter Bicker, Gianna Schneeberger), M. Vänci Stirnemann, Martin Sutter, Kurt Thaler, Alberto Vieceli, Hermann Walther, Pascale Wiedemann, Teres Wydler und Pongo Zimmermann. – Tadellos.

Schlagwörter: Concept-art, Konzeptkunst, Künstlerbuch, Nummerierte Bücher

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600,--  Bestellen
2 Chotjewitz, Peter O(tto). Roman. Ein Anpassungsmuster. Darmstadt, Joseph Melzer (1968). 4°. 248 S. mit zahlr. Abb. nach Fotos von Gunter Rambow. Farbig illustr. OKart.

Erste Ausgabe. – Die Photographien sind auf dünnes Transparentpapier gedruckt. – P. O. Chotjewitz (1934-2010) „arbeitete u.a. über H.C. Artmann und die Wiener Dichtergruppe und beteiligte sich an Aktionen der „Fluxus“ und Happening-Bewegung, es kam zur Zusammenarbeit mit Wolf Vostell. 1965 legte er die zweite juristische Staatsprüfung ab. Danach war er aber nicht als Jurist tätig, sondern entschied sich für ein Leben als Schriftsteller. 1965 hatte er eine Lesung bei der Gruppe 47 in Berlin. 1966 hatte er auf seiner ersten USA-Reise Begegnungen mit Künstlern der „Something Else-Press“ um Dick Higgins, Emett Williams und hatte eine Lesung bei der Gruppe 47 in Princeton. Danach arbeitete er für Giacomo Feltrinelli: er erstellte in seinem Auftrag eine Untersuchung über jugendliche Rebellen. Von 1967 bis 1973 lebte er in Rom, zunächst mit einem Stipendium der Villa Massimo. 1969 gab er seinen Wohnsitz in Deutschland auf, er lernte Dario Fo kennen und den Kreis der „Novissimi“ und die (literarische) „Gruppe 63“. Er beschäftigte sich mit der „Südfrage“ und unternahm Reisen nach Süditalien, Schwerpunkt Sizilien. 1971 inszenierte Grüber am Bremer Theater sein Stück: „Weltmeisterschaft im Klassenkampf“. 1973 kehrte er mit der Familie in die Bundesrepublik Deutschland zurück. In den 1970er Jahren war Peter O. Chotjewitz politisch stark engagiert, 1974 beantragte er die Zulassung zur Anwaltschaft und zu anwaltschaftlichen Tätigkeiten, um als Wahlverteidiger Andreas Baader und Peter-Paul Zahl zu vertreten und gründete einen Hilfsfonds für politische Gefangene“ (Literaturport). – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Photographie, Studentenbewegung

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35,--  Bestellen
1 Cassianus, Johannes. Opera omnia. Cum commentariis Alardi Gazaei. Ab eodem denuo recognita, commentariis ipsis tertia parte auctoribus illustrior reddita; Novoque insuper in libros de incarnatione, qui desiderabatur, commentario locupletata. Leipzig, Wetstein & Smith 1733. Folio (37 x 23,5 cm.). [10] Bl., 832 S., [12] Bl. mit Titel in Rot u. Schwarz u. Titelvignette in Holzschnitt. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. reicher floraler Rückenvergoldung.

Graesse II, 62 Anm. VD18 1225990X. Vgl. BBKL I, 951 ff. – Zuerst 1628 erschiene Gesamtausgabe bearbeitet von Aard Gazet (1566-1626). Benedikt von Nursia benutzte die monastischen Schriften des Cassianus (um 360-435) in seiner Regel. – J. Cassianus „lebte anfangs als Mönch in Bethlehem, wurde nach langen Reisen zum Priester geweiht und gründete in Marseille ein Mönchs- und Nonnenkloster. Außer einer gegen Nestorios gerichteten Schrift über die Natur Christi verfaßte er ein Werk „Über die Mönchserziehung und über Heilmittel gegen die Hauptsünden“ (De institutis monachorum et de octo principalium vitiorum remediis) und „Unterredungen“ (Collationes) über philosophische Fragen; die darin enthaltene Lehre von der Willensfreiheit wurde auf dem Konzil von Arausio (s. Caesarius von Arles) veruteilt. Von Benedikt und Cassiodor zur Lektüre empfohlen, hatte C. eine lange Nachwirkung; sein Stil zeichnet sich aus durch klassizistische Reinheit und Fülle der Ausdrucksmittel“ (Tusculum Lexikon). – Rücken am Fuß etwas beschädigt, Deckel teils mit Fehlstellen am Bezug, Kanten berieben, St. a T., durchgehend etwas gebräunt u. etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Gesamtausgaben, Kirchengeschichte, Philosophical theology, Philosophie

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240,--  Bestellen
1 Mani, Nikolaus. Die historischen Grundlagen der Leberforschung. I. Teil: Die Vorstellungen über Anatomie, Physiologie und Pathologie der Leber in der Antike. Basel, Stuttgart, Schwabe & Co. 1959. Gr.-8°. 111 S. OKart. (Basler Veröffentlichungen zur Geschichte der Medizin und der Biologie, Band 9).

Erste Ausgabe. – Gutes Exemplar.

Schlagwörter: Leber, Lebererkrankungen, Leberkrankheit, Medizingeschichte, Stoffwechsel

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24,--  Bestellen
1 Seegen, J(osef). Gesammelte Abhandlungen über Zuckerbildung in der Leber. Berlin, Hirschwald 1904. 8°. XX, 492 S. mit zahlr. Tabellen u. Diagrammen. Hln. der Zeit mit goldgepr. Rückentitel u. Linienverg.

ÖBL XII, 99. – Erste und einzige Ausgabe. – „Als bleibendes Verdienst S.s ist festzuhalten, daß ihm der Nachweis gelang, die Zuckerbildung sei ein vitaler, an das Leben der Leberzelle gebundener Vorgang und daß er die Zuckerbildung aus Eiweiß und Fett entdeckte. Die Ergebnisse seiner über mehr als 40 Jahre (1860-1904) betriebenen Forschungen über den Stoffwechsel, die S. in zahlreichen Arbeiten in verschiedenen Fachorganen niedergelegt hat, publ. er gesammelt in den „Studien über Stoffwechsel im Tierkörper“, 1887, und in „Gesammelte Abhandlungen über Zuckerbildung in der Leber“, 1904. Nachdem S. 1893 das Lehramt an der Wr. Univ. zurückgelegt hatte, wurde er 1901 zum korr. Mitgl. der k. Akad. der Wiss. in Wien gewählt. 1910 wurde S. zu Ehren ein von Kauffung (s. d.) geschaffenes Denkmal in den Arkaden der Univ. Wien enthüllt“ (H. Leitner in ÖBL). – Kanten- u. Ecken etwas berieben u. bestossen, Titelblatt minimal braunfl., gutes Exemplar.

Schlagwörter: Biologie, Diabetes mellitus, Medicine, Medizingeschichte, Physiologie, Stoffwechsel, Zucker, Zuckerstoffwechsel

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90,--  Bestellen
1 Hlubek, F(ranz) X(aver) W(ilhelm) v. Beleuchtung der Organischen Chemie des Herrn Dr. J. Liebig in ihrer Anwendung auf Agricultur und Physiologie. Grätz, A. Leykam 1842. 8°. X, 72 S. u. 3 gefalt. Tabellen. Moderner Pbd. mit mont. Orig.-Umschlag.

NDB IX, 278 f. – Erste u. einzige Ausgabe. – „H. wurde damit als ein Meister der Bodenstatik, als der damaligen Theorie der Bodenfruchtbarkeit anerkannt. Er geriet infolgedessen nach dem Erscheinen des Hauptwerks Liebigs „Die organische Chemie in ihrer Anwendung auf Agricultur und Physiologie“ (1840), in einen scharfen Gegensatz zu diesem. Die Auseinandersetzung zwischen Liebig als dem Schöpfer der Mineraltheorie und den Anhängern der Humustheorie wurde in zum Teil polemischer, von Liebig in autoritärer Form geführt. Brennpunkt des Streites war der Kohlenstoff- und Stickstoffhaushalt der Böden. Die landwirtschaftliche Praxis nahm überwiegend für die „Stickstöffler“ Partei, während die agrikulturchemische Forschung noch in den Kinderschuhen steckte. Während sich Liebig in der Folge gegenüber der Schule der Bodenstatik durchsetzte, wurde diese, und damit auch H., durch das spätere Einlenken Liebigs gerechtfertigt. 1846 erschien H.s Hauptwerk, eine 2bändige „Landwirtschaftslehre in ihrem ganzen Umfang…“ (²3 Bände, 1851–53). Im selben Jahre trat er auch als Politiker hervor, und zwar als impulsiver Vorkämpfer eines freien, unbelasteten Bauernstandes.“ (Sigmund Frauendorfer in NDB). – Stellenw. geringf. stockfl., gutes Exemplar.

Schlagwörter: Agrarchemie, Chemie, Landwirtschaft

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90,--  Bestellen
1 Rouault – Chapon, François. Le livre des livres de (Georges) Rouault. The illustrated books by Rouault. Monaco, André Sauret et Michèle Trinckvel (1992). 4°. 247, (1) S. mit zahlr. teils farb. Abb. OLn. mit farbig illustr. OU.

Schutzumschlag im oberen Rand stellenweise gering beschädigt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Bibliographie, Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Künstlerbuch, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse

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40,--  Bestellen
1 Bonnard – Bouvet, Francis. (Pierre) Bonnard. L’oeuvre gravé. Catalogue complet. Préface d’Antoine Terrasse. Paris, Flammarion (1981). 4°. 351, (1) S. mit zahlr. teils farb. Abb. OLn. mit farbig illustr. OU.

Arntz II, 21. – Schutzumschlag am Kapital geringf. beschädigt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse

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50,--  Bestellen
1 Estève – Francastel, Pierre. (Maurice) Estève. (Paris), Éditions Galanis (1956). 4°. 168 S., 2 Bl. mit zahlr. teils farb. und mont. Tafeln. OLn.

Rücken etwas aufgehellt, gutes Exemplar.

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30,--  Bestellen
1 Ruetz, Michael. Fotos. (Katalog zur Ausstellung in der Galerie Mikro Berlin, Dezember 1969 – Januar 1970]. Ottersweiler, B & K Offsetdruck 1969. Folio (42 x 30 cm.). [16] Bl. (inkl. Umschlag) mit ca. 50 teils doppelblattgr. Abb. Heftstreifen in Orig.-Pappkassette mit kreisrund ausgestanztem Deckelfenster.

Heidtmann 20156. Koetzle 383 f. – Von M. Ruetz auf S. 3 signiert. – Erste selbständige Veröffentlichung des „Bildchronist(en) der deutschen Studentenbewegung um 1968“ (H.-M. Koetzle). – „Michael Ruetz’ bilder sind zugleich Denk- und Anschauungsbilder, sinnfällige Demonstrationen dessen, was Rudolf Arnheim als ‚anschauliches Denken‘ begreift. – Der große van Eyck steht am Anfang der Sehschule, die sich in der Fotografie vollendet hat. Michael Ruetz indessen schlägt die Brücke zu Seherfahrungen, die sich noch niemand so recht vorzustellen vermag. – Vergleichbar ist sein Projekt TIMESCAPE in Anspruch und Ausmaß nur dem künstlerischen Werk von Hanne Darboven“ (K. Honnef in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Berlin, Reportage-Photographie, Signierte Bücher, Studentenbewegung

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120,--  Bestellen
1 Wunderlich – Jensen, Jens Christian. Paul Wunderlich eine Werkmonographie. Mit Beiträgen von Max Bens und Philippe Roberts-Jones. (Offenbach), Huber (1980). Gr.-4°. 255 (1) S. mit zahlr. teils ganzs. und farb. Abb. OLn. mit farbig illustr. OU. (Paul Wunderlich. Das malerische, graphische und plastische Werk, Band I).

Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse

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30,--  Bestellen
1 Saint Phalle – Loewer, Catherine et Laurence. Niki de Saint Phalle. Volume I: Catalogué Raisonné. 1949-2000; Volume II: Monographie. Monograph. 2 Bände. Lausanne, Ed. Acatos 2001. 4°. 391 S.; 583 S. mit zahlr. Abb. OPbd. mit OU. in Orig.-Pappschuber.

Text in deutsch, englisch und französisch. – Sehr gutes und sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Pop art, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse

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180,--  Bestellen
1 (Fetzer, Carl August Friedrich). Der Flagellantismus und die Jesuitenbeichte. Historisch-psychologische Geschichte der Geisselungs-Institute, Kloster-Züchtigungen und Beichtstuhl-Verirrungen aller Zeiten. Nach dem Italienischen des Giovanni Frusta. Leipzig, o. Dr. um 1870. 8°. VIII, 260 S. Moderner Pbd. mit goldgepr. Rückenschild.

Hayn-Gotendorf II, 291. Weller, Pseud. 217. – Nachdruck der ersten Ausgabe, Leipzig 1834. – Der Stuttgarter Jurist und liberale Politiker C. A. F. Fetzer (1809-1885) arbeitete seit 1835 als Anwalt. Ab 1848 war er vom Landtag gewähltes ordentliches, ab 1880 stellvertretendes ständisches Mitglied des württembergischen Staatsgerichtshofes. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Faksimile, Sozialgeschichte

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50,--  Bestellen
1 Knobel Paul. Schöne alte Biertrinkgefässe. Die Sammlung der Brauerei Hürlimann AG. Zürich, Brauerei Hürlimann AG (1983). 8°. 103 S. mit zahlr. meist farb. Abb. Weinrotes OLdr. mit goldgepr. Deckeltitel u. Deckelornamentik in Orig.-Leinenschuber.

Die Sammlung präsentiert Trinkgefässe aus Zinn, Silber, Fayence, Porzellan, Steingut, Glas, Elfenbein, Holz und Stein aus allen Zeiten. – Schönes Exemplar im dekorativen Handeinband.

Schlagwörter: Bier, Bierbrauerei, Bierkrüge

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60,--  Bestellen
1 Nay – Scheibler, Aurel. Ernst Wilhelm Nay. Werkverzeichnis der Ölgemälde. Einführung von Siegfried Gohr. Herausgegeben vom Museum Ludwig, Köln. 2 Bände. Köln, DuMont (1990). 4°. 414 S.; 376 S. mit zahlr. teils farb. Abb. OLn. mit farbig illustr. OU. in Orig.-Leinenschuber.

Neuwertiges Exemplar.

Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse

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100,--  Bestellen
1 Tuggener, Jakob. Fabrik. Ein Bildepos der Technik. (Mit einem Vorwort von Arnold Burgauer). Erlenbach, Rotapfel-Verlag 1943. 4°. VI S. u. 87 (15 doppelblattgr.) Heliogravüren auf 52 Bl. OLn. mit OU. (von Pierre Gauchat).

Auer 300. Heidtmann 6036. Heiting/Jaeger I, 143 f. Koetzle 466 f. The Open Book 134. Parr/Badger I, 144. Schweizer Fotobücher 136 ff. – Erste Ausgabe. – Jakob Tuggeneres (1904-1988) bildepochales Werk gilt als einer der wichtigsten Beiträge zum Thema Industriephotographie der Schweiz. – „Wenn ‚Fabrik‘ heute als Meilenstein in der Geschichte des Fotobuchs dasteht, so nicht in erster Linie deshalb, weil es Schweizer Technikgeschichte dokumentiert, und schon gar nicht, weil es einen optimistischen Zeitgeist der 1950er Jahre vorwegnähme, sondern weil es ein herausragendes künstlerisches Statement mit einem aktuellen Zeitbezug darstellt, und dass auch unter optimaler Nutzung der Möglichkeiten des Fotobuchs. In diesem Sinne steht ‚Fabrik‘ in einer Linie zwischen Bill Brandts ‚The English at Home‘ von 1936 und Robert Franks ‚The Americans‘ von 1959“ (M. Gasser in Schweizer Fotobücher). – „Swiss neutrality enabled Jak Tuggener to practice modernist documentary photography freely, and he makes a fine job of it in this book, employing several different modes to great effect. As Arnold Burgauer cogently states in his introduction, Tuggener is a jack-of-all-trades: he exhibits, ‚the sharp eye of the hunter, the dreamy eye of the painter; he can be a realist, a formalist, ronatic, theatrical, sureal.‘ Tuggener moves effortlessly between large-format lucidity and grainy, blurred impressionism, in a book that is a decade ahead of its time. It points the way, in the darkest days of World War II, to the bright new economic future that Western Europe would enjoy after the conflict, when technological advances irrevocably changed the workplace“ (Parr/Badger). – Einband leicht stockfleckig, Schutzumschlag am Kapital unauffällig restauriert, das blaue Beilagenblatt (Tafelverzeichnis) fehlt, sehr gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Industrial Photopraphy, Industriephotographie, Schweiz, Switzerland

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1.000,--  Bestellen
1 Blossfeldt, Karl. Wundergarten der Natur. Neue Bilddokumentation schöner Pflanzenformen. Berlin, Verlag für Kunstwissenschaft o. J. (1932). 4°. Portfolio, XIII, (3) S. u. 137 Abb. auf 120 num. Bildtafeln in Kupfertiefdruck. Dunkelrote Orig.-Flügelmappe mit Deckeltitel und Deckelvignette (Entwurf: Curt Siebert).

Heidtmann 14481. Heiting/Jaeger I, 194 ff. (mit mehreren Abb.). The Open Book 106 f. – Erste Ausgabe des berühmten Werks in der seltenen Portfolio-Ausgabe. – „Dass hier die hohe Qualität des ersten Bandes beibehalten werden konnte, liegt daran, dass trotz des Verlagswechsels erneut die Graphische Anstalt Ganymed in Berlin mit der Druckherstellung beauftragt wurde… Gleich zu Beginn des Abbildungsteils fallen erste Unterschiede zu ‚Urformen der Kunst‘ ins Auge. Die Pflanzen bilden fast immer einen stärkeren Kontrast zum Hintergrund, was daran liegt, dass dieser, im Gegensatz zum vorherrschenden Grau des ersten Bildbandes häufig schwarz oder weiß gehalten ist. Dadurch geraten die Licht-Schatten-Kontraste insgesamt wesentlich eindrücklicher, die Pflanzen wirken folglich noch plastischer… Überhaupt tauchen nur wenige Seiten mit zwei oder drei Fotografien auf… Abgesehen davon, dass diese neue Form der Anordnung sich mehr den botanischen Gegebenheiten anpasst, entspricht sie in ihrer Klarheit und Strenge auch wesentlich deutlicher dem Stil der Neuen Sachlichkeit. Diese Feststellung darf im Übrigen für den gesamten zweiten Bildband gelten“ (B. Hammers in Heiting/Jaeger). – „Blossfeldts Aufnahmen zeigen in starker Vergrößerung pflanzliche Details und organische Formbildungen, die Bezüge zu dekorativen Elementen und ornamentalen Formen der Kunstgeschichte deutlich machen. Diese fotografischen Arbeiten beeinflussten Renger-Patzsch und Finsler“ (R. Mißelbeck S. 25). – Vorderdeckel etwas angestaubt und im unteren Rand leicht fleckig, von leichten Gebrauchssp. abgesehen, sehr gutes vollständiges und sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Botanik, Botany

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2.200,--  Bestellen
01 Gos, Charles. Voyageurs illustres en Suisse. Dessins au lavis originaux par Frédéric Traffelet. Préface de Giuseppe Motta. Berne, Staempfli & Cie 1937. Folio (34,5 x 26 cm.). VIII, 119 S. mit 25 Tafeln. OHprgt. mit goldgepr. Rückentitel mit Japanpapier-Schutzumschlag und Orig.-Pappkassette mit Deckelschild.

Eines von 150 num. Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Papier d’Arches. Im Druckvermerk von C. Gos und F. Traffelet signiert. – Erschien anlässlich der Weltausstellung in Paris. – Die Tafeln illustrieren Schweizer-Reisen von Klopstock, Wieland, Goethe, Mme de Stael, A. von Droste-Hülshoff, Stendhal, H. von Kleist, Chateaubriand, Lamartine, Shelley u. a. – Sehr schönes Exemplar.

Schlagwörter: Helvetica, Nummerierte Bücher, Schweiz, Signierte Bücher

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100,--  Bestellen
1 Holstein, Jürgen (Ed./Hrsg.). The book cover in the Weimar Republic / Buchumschläge in der Weimarer Republik. Köln, Taschen (2015). Gr.-4°. 451 S. mit zahlr. farb. Abb.

Text deutsch und englisch. – „Der Sammler, Antiquar und Verleger Jürgen Holstein hat diese Titel zusammengetragen und in „Blickfang“, einem vom Feuilleton als kulturhistorische Pioniertat gefeierten und leider rasch vergriffenen Privatdruck, erstmals vorgestellt – diese zweite Chance nun sollte man sich nicht entgehen lassen. „Buchumschläge der Weimarer Republik“ zeigt 1.000 der eindrucksvollsten Beispiele des Coverdesigns aus den Jahren der Weimarer Republik. Fachkundige Essays beleuchten die kulturellen Hintergründe dieser einzigartigen Ära der Innovation und des künstlerischen Wagemutes, in der ein besseres Deutschland möglich schien und die mit Wirtschaftskrise und dem Aufkommen des Nationalsozialismus ihr klägliches Ende fand“ (Taschen). – Sehr gutes Exemplar.

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35,--  Bestellen
1 Junquières, (Jean Baptiste de). Caquet-Bonbec, la poule à ma tante. Paris, Rignoux 1824. 12° (12 x 7,5 cm.). VI, 112 S. mit gestoch. Frontispiz. Weinroter Maroquin-Lederband mit goldgepr. Rückentitel, dekorativer Rücken-, Deckel- u. Innenkantenvergoldung.

Vgl. Gay I, 475. – Zuerst 1763 erschienene galante Versdichtung des französischen Burlesque-Dichters J.-B. de Junquières (1713-1786). – Der Verfasser war Leutnant und von 1768 bis 1771 Bürgermeister der Stadt Senlis. – Stellenweise braunfleckig, sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Handeinband.

Schlagwörter: Einbände, Erotica

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120,--  Bestellen
1 Joly, (Guy). Mémoires. Pour servir d’éclaircissement & de suite aux memoires de M. le C. de Retz. 2 Teile in 1 Band. Rotterdam, hértiers de Leers 1718. Kl.-8° (16 x 10 cm.). Titel in Rot u. Schwarz, 267 S.; Titel in Rot u. Schwarz, 254 S. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch., reicher Rückenvergoldung, Deckelfiletten u. Wappen-Supralibros.

Seltene erste Ausgabe der Erinnerungen des Pariser Richters G. Joly (?-1678). Joly arbeitete nach seinem Studium als Berater im Châtelet de Paris; seit 1667 arbeitete er für den Hof und verteidigte besonders die Rechte der Königin gegen die Verträge des königlichen Anwalts Stockmans. Die vorliegenden Memoiren verfasste er 1643 bis 1665 ein Jahr nach denen des Kardinal Retz. Sein Onkel der Schriftsteller Claude Joly (1607-1700) übersetzte die Memoiren ins Lateinische. – Gelenke stellenweise restauriert, schönes dekorativ gebundenes Exemplar aus der Schloss-Bibliothek des Grafen Bellanger, seigneur de Nanteuil La Fosse (?-1740).

Schlagwörter: Frankreich, Politics and government, Politik

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220,--  Bestellen
1 Stadtmüller, Klaus. Anmerkungen zu einem Narren. Radierungen: Claus Jürgen Pfeiffer. Typographie: Valeska Zabel. Kassel, Typographie Werkstatt der Gesamthochschule (1975). 4° (32 x 32 cm.). [5] Bl. u. 5 signierte und datierte Orig.-Radierungen. Orig.-Pappkassette mit Deckelschild.

Eines von nur 50 Exemplaren (″e.A.“). – Die Kassette etwas angestaubt, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Signierte Künstler-Graphik

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90,--  Bestellen
1 (Vairasse auch Veiras, Denis). Histoire des Sevarambes. Peuples qui habitent une partie du troisième continent, communément appellé la Terre Australe. Contenant une relation du gouvernement, des mœurs, de la religion & du langage de cette nation, inconnue jusques à présent aux peuples de l’Europe. Nouvelle édition, corrigée & augmentée. 2 Bände in 1. Amsterdam, Henry Desboredes 1734. Kl.-8°. [9] Bl., 273 S.; 247 S. mit Titel in Rot u. Schwarz. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild u. floraler Rückenvergoldung.

Barbier II, 768. Emanuel von der Mühll, Denis Veiras et son Histoire des Sévarambes, Paris 1938 (ausführl.). Vgl. Bloch, Utopie 3184 u. Cox II, 473 (frühere Ausgaben). Nicht bei Cioranescu u. Brunet. – Spätere Ausgabe der erstmals 1677-1678 erschienenen utopischen Reiseschilderung, die sowohl D. Defoe als auch J. Swift beeinflusste. – D. Vairasse (um 1635-um 1700) „ging als südfranzösischer Hugenotte nach England und schrieb dort seinen (zuerst englisch, dann französisch publizierten) utopischen Roman History of the Sevarambians, von dessen französischer Fassung seit 2001 eine kritische Ausgabe vorliegt“ (Wikipedia). – Schönes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Literatur, Phantastik / Utopie, Utopie

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280,--  Bestellen
1 Fürst, Anna. Marianne Strüf. Ein wirthschaftliches Haus- und Lesebuch für Frauen und Töchter jeden Standes. 3., verb. u. verm. Aufl. 2 Teile in 1 Band. Stuttgart, P. Balz u. Wien, Carl Gerold 1840. 8°. 4 Bl., 471 (1) S., 1 Bl.; V, 234 S. mit 2 lithogr. Frontisp. Typogr. OPbd.

Methler 1998. Weiss 1146. Vgl. Horn-A. 433 (2 Teile 1835). Nicht bei Drexel u. Georg. – Teil 1 mit dem Nebentitel: „Anleitung zu einer geregelten Beaufsichtigung und Führung einer städtischen und ländlichen Hauswirthschaft für Frauen und Töchter jeden Standes…“ 1842 erschien noch die 3. Auflage des 3. Teils (″Marianne Strüf’s vollständiges Kochbuch für alle Stände“). – „Anna Fürst trat 1835 mit ihrem in Romanform als Seitenstück zu J. E. Fürsts (ihrem Vater) „Simon Strüf“ verfaßtem Werk „Marianne Strüf. Ein wirthschaftliches Haus- und Lesebuch für Frauen und Töchter jeden Standes“ an die Öffentlichkeit. Die Autorin widmete das Haus- und Lebensbuch „ihrem theuersten Vater … aus kindlicher Ehrfurcht und Dankbarkeit“, von „dessen Maximen geleitet“ sie ihr Werk schuf. Anna Fürst, die Frauendorfer Gutsbesitzerstochter: Meinem Buch liegen „die neuesten und sichersten Erfahrungen in der eigenen Wirtschaft meines Vaters“ zugrunde“ (E. Methler). – Einband etwas berieben und fleckig, durchgehend stockfleckig, gutes Exemplar im seltenen Originaleinband.

Schlagwörter: Kochbücher

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120,--  Bestellen
1 Marine – Goussier, (Louis Jacques) et (Jacques Renaud) Benard. Marine. Contenant 37 planches sous les No. 1 à 25, qui par les planches doubles, triples & quadruples, équivalent à 52. (Und): Marine, évolutions navales. 2 Teile in 1 Band. Paris (1787). Folio (39 x 26 cm.). 12 S., 37 (5 doppelblattgr., 4 gefalt.) Kupfertafeln; [1] Bl., 7 Kupfertafeln. Marmorierter Papierumschlag.

Graesse II, 389. – Interessante Folge von 44 Kupfertafeln aus der berühmten Encyclopedie von Denis Diderot und Jean Le Rond d’Alembert (″Encyclopédie, ou dictionnaire raisonné des sciences, des art et des métiers…“) zur Marine und Schiffsbau. – Die schönen großformatiken Tafeln zeigen prächtige Segelschiffe, ihren Bau und verschiedene Flaggen, die Tafeln im Anhang veranschaulichen die Navigation auf See. – Der franz. Kupferstecher J. R. Bénard (eig. 1731-1794) hat mindestens 1500 Tafeln für die Encyclopedie gestochen; davon zahlreiche nach Vorlagen des Mathematikers und Zeichners L.-J. Goussier (1722-1799). Goussier wurde 1747 von d’Alembert für die Encyclopédie gewonnen und die Arbeit von Handwerksbetrieben in ganz Frankreich dokumentiert. – Rücken etwas berieben, Umschlag mit geringen Randläsuren, Textteil etwas braunfleckig, wenige Tafel im rechten Rand etwas wasserfleckig, sonst gut erhaltene Folge.

Schlagwörter: Marine, Schiffahrt, Schiffbau, Schiffe, Schifffahrt

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450,--  Bestellen
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