Military history
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Kinsky, Franz (Joseph Graf v.). Des Grafen Franz Kinsky gesamlete Schriften. 2 Teile in Band. Wien, Christian Friedrich Wappler 1785. 8°. [8] Bl., 119 S.; [2] Bl., 135 S. mit 8 gefalteten Kupfertafeln. Kalbslederband der Zeit.
ADB XV, 773 f. BLKÖ XI, 290. Jähns II, 2474 und 2568. VD18 9091032X. – Erste Gesamtausgabe der militärhistorischen Schriften des österr. Generals Franz Joseph Graf Kinsky von Wchinitz und Tettau (1739-1805). – „Bei Ausbruch des baierischen Erbfolgekrieges befehligte er zuerst eine Brigade in Baiern, später in Böhmen und zeichnete sich bei der bedeutendsten Affaire dieses ganzen Krieges, dem Wurmser’schen Ueberfall auf Habelschwerdt (18. Jan. 1779) vortheilhaft aus. Mit einem Schatze von Erfahrungen auf rein militärischem Gebiete, die K. während der Feldzüge gesammelt, und reich an Kenntnissen humanitären Wissens, die Frucht ununterbrochener Studien, wurde er 1779 Localdirector und 1785 Oberdirector der Militärakademie zu Wiener-Neustadt mit gleichzeitiger Ernennung zum Feldmarschall-Lieutenant. … Während der 20jährigen Wirksamkeit in der Militärakademie, welche nicht ohne harte Kämpfe gegen Vorurtheile der Zeit bleiben konnte, hatte K. in umfangreichen Memoires all’ das seinem Monarchen klar vor Augen gebracht, was die Erziehung zum wahren Krieger fordert, und diese Schriften geben beredtes Zeugniß von dem Streben eines Mannes, in dessen Brust Soldaten- und Menschen-Tugend gleich mächtig waren. – Begreiflich ist es darum, daß gerade er 1788 von Kaiser Josef zum Begleiter und Rathgeber des zur Armee abgehenden Erzherzogs Franz (nachmaligen Kaisers) ausersehen wurde. – Dies und die Feldzüge 1793 und 1794 unterbrachen zeitweilig Kinsky’s Wirken in der Militärakademie. In letzterem Jahre traten seine militärischen Eigenschaften in glänzendem Lichte hervor“ (K. F. H. Albrecht in ADB). – Einband am Fuß und unteren Vorderdeckel restauriert, Innengelenke angeplatzt, im unteren Blattrand stellenweise etwas fingerfleckig, gutes Exemplar aus der Bibliothek des Schach-Großmeisters und Karl May-Verlegers Lothar Maximilian Schmid (1928 -2013) mit dessen Exlibris. Schlagwörter: Austriaca, Militärgeschichte, Militaria, Militarismus, Military history, Österreich |
160,-- | ![]() |
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| Clausewitz, Carl v. Vom Kriege. Hinterlassenes Werk. 2. Auflage. 3 Bände. Berlin, Ferd(inand) Dümmler 1853-1857. 8°. XXIV, 318 S., [1] Bl.; VI, 386 S.; VI, 330 S. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Romantikervergoldung (Band I) und Leinenbände der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung. (Hinterlassene Werke des Generals Carl von Clausewitz über Krieg und Kriegführung, 1.-3. Band).
Slg. Borst 1651, Anm. Jähns II, 2852 f. PMM 297. – Seltene zweite Ausgabe des erstmals 1832-34 erschienenen Klassikers der „Philosophie des Krieges“ (Carter/Muir). – „Dieses Werk mit seinen tausend Seiten nimmt unter den militärischen Schriften aller Zeiten und Zeiten und Völker einen einzigartigen Platz ein. Obwohl in ihm die Erkenntnisse aus den Kriegen Napoleons und denen der Französischen Revolution verwertet wurden, ist es doch weniger ein Handbuch für Strategie und Taktik als eine umfassende Untersuchung über die Grundprinzipien des Krieges. Der Krieg, So behauptete Clausewitz, müsse immer als politisches Instrument betrachtet werden; denn, so lautet sein berühmtester Aphorismus: „Krieg ist die fortgesetzte Staatspolitik mit anderen Mitteln.“ Er weist die Ansicht vom schädlichen Einfluß der Politik auf die Kriegsführung zurück, da Vor oder Nachteile des Einflusses ganz bei der Politik lägen. Ist die Politik gut, so kann sie sich auf die Kriegsführung nur vorteilhaft auswirken: die Siege der Französischen Revolution über zwanzig Jahre hinweg ergaben sich hauptsächlich aus der fehlerhaften Politik der gegnerischen Regierungen. … Sein Werk „Vom Kriege“ entstand aus einer Reihe von Aphorismen, die er zwischen 1816 -18 notierte und als Basis für seine Vorlesungen an der Akademie benützte. Nachdem er als Generalstabschef von Gneisenau wie dieser im polnischen Feldzug an der Cholera gestorben war wurde das Buch von seiner Frau als Kernstück seiner „Hinterlassenen Werke über Krieg und Kriegführung“ (10 Bände, 1832 bis 1837) veröffentlicht. Es fand sofort Anerkennung als eine der tiefsten Ausführungen über die Philosophie des Krieges – ein Rang, der ihm nie streitig gemacht wurde“ (Carter/Muir). – „Carl von Clausewitz, preußischer General und Militärtheoretiker, wird 1780 in Burg bei Magdeburg geboren. Er tritt 1792 in die preußische Armee ein, nimmt 1793/94, während der Koalitionskriege, am Rheinfeldzug teil und besucht anschließend die Militärakademie in Berlin. 1806 wird Clausewitz in der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt von den Franzosen gefangengenommen. Zwei Jahre später kommt er im Zuge eines Gefangenenaustausches wieder frei und kehrt nach Preußen zurück. Dort erteilt er dem Kronprinzen «militärischen Unterricht» und ist gleichzeitig Inspekteur der Artillerie im Kriegsministerium. Er schließt sich dem Kreis um die Heeresreformer Scharnhorst und Gneisenau an und wirkt an der Durchführung der Heeresreform in Preußen mit. 1812 tritt er in russische Dienste und kämpft auf russischer Seite gegen Napoleon. Am Zustandekommen der Konvention von Tauroggen ist er 1812 maßgeblich beteiligt. Nach seinem Wiedereintritt in die preußische Armee 1815 nimmt er an der Schlacht von Waterloo teil. Von 1815 bis 1818 ist er Chef des Stabes beim Generalkommando in Koblenz. Von 1818 bis 1830 leitet er die Allgemeine Kriegsschule, die spätere Kriegsakademie, in Berlin. In dieser Zeit entsteht sein unvollendetes Hauptwerk «Vom Kriege». Während des polnischen Aufstands 1831 ist er Chef des Generalstabes der preußischen Observationsarmee in Posen. Er stirbt 1831 in Breslau“ (Bibliotheca Agustana, Augsburg). – Rücken am Fuß mit Resten von Bibliothekssignaturen, zeitgenöss. Besitzvermerk in Band II und III, stellenweise braunfleckig, wie meist ohne die 5 Karten, die wohl nur einem kleinen Teil der Auflage beigebunden wurden, gutes Exemplar. Schlagwörter: Militärgeschichte, Militaria, Militarismus, Military history, War |
450,-- | ![]() |
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