Kalligraphie
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| (Aurbacher, Ludwig oder Ludwig Bechstein). Die Sieben Schwaben. Deutsche Handschrift auf Papier. Heidelberg (?), Oktober 1990. Imperial-Folio (40,5 x 26 cm.). [40], (38 beschriebene) Bl., kalligraphiert in schwarzblauer und roter Tinte mit 11 ganzs. Illustrationen (von Adrian Ludwig Richter) in Siebdruck auf Hahnemühle-Bugra-Bütten. Orig.-Pappband mit Rückentitel in Gold.
Hervorragendes unikates Künstlerbuch eines anonymen Kalligraphen. Auf einer beiliegenden maschinenschriftlichen Karte schildert der Künstler den Herstellungsprozess: „Handgeschriebenes Buch der kompl. Saga der sieben Schwaben nach einer Ausgabe von 1862 mit 11 Illustrationen in Siebdruck auf Bugra-Bütten. Text: als Experiment wurde Italic mit der eigenen Handschrift vermischt geschrieben! Anfangsbuchstaben, die in rot geschrieben sind-sind (sic!) in klass. Antiqua mit einer 1mm Bandzugfeder; jeweils der Titel am Beginn einer Sage in Italic mit einer 1,5mm Bandzugfeder, und der übrige Text mit einer 1/7mm Bandzugfeder. Die Anfangsbuchstaben zu Textbeginn werden vergoldet und farblich hinterlegt. Das Buch umfaßt 69 Seiten und es wurden bisher 95 Stunden dafür aufgewendet. Eigene Bindung. – Dieses Exemplar ist unverkäuflich !! Im kommenden Jahr werden 4 weitere Bücher mit gleichem Text gefertigt – aber in Verschiedenen Schrifttypen geschrieben – die bei ernsthaftem Interesse zu erwerben sind! Preis auf Anfrage!!!“; rückseitig mit Bleistift datiert „Okt. 1990“ und mit der Preisangabe „2200,– DM“. – Von den großen Anfangs-Initialen der 26 Kapitel wurde nur eines in Gold auf rotem Grund ausgeführt, die anderen sind mit Bleistift vorgezeichnet. Als Vorlage für den Text diente wohl die zuerst 1832 in Aurbachers „Volksbüchlein“ erschienene Fassung der Sage oder diejenige von Ludwig Bechstein (vielleicht aus dessen Märchen-Sammlung von 1862). Die 11 Illustrationen des berühmten Malers und Illustrators A. L. Richter (1803-1884) erschienen zuerst 1849 bei Georg Wigand in Leipzig. Schlagwörter: Handschriften, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Kalligraphie, Künstlerbuch, Märchen u. Sagen, Unikat |
500,-- | ![]() |
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| Bloch, Ernst. Sprachbilder. Kalligraphien von Silvia Izi. Dreieich, Doris Sdun 1986. 4°. [24] Bl. mit 15 ganzs. Kalligraphien u. 1 sign. u. num. Orig.-Siebdruck (″Kalligraphie II“). OPbd. mit Rückenschild u. Deckeltitel.
Eines von 40 num. Exemplaren mit einem signierten Orig.-Siebdruck; im Druckvermerk von S. Izi signiert. (GA 90 Exemplare). – Vorwort von Hans A. Halbey. – Tadellos. Schlagwörter: Kalligraphie, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Signierte Künstler-Graphik |
90,-- | ![]() |
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| Dethmann, George. Am Geburts-Tage des Herrn Herrn Haake gewidmet von seinen (!) Freund George Dethmann. Deutsche Handschrift auf rosefarb. Seide mit kleiner Tuschezeichnung. Staßfurth (Sachsen-Anhalt) 26. März 1786. 61,5 x 7 cm. Auf goldfarb. altes Papier geheftet.
Schöne in sorgfältiger Kalligraphie ausgeführte Gelegenheitsarbeit. – Mit einem langen Gedicht in 26 Versen: „Auf! Pauken und Trompeten her! / Klarnetten Flöt’ und Geigen! / Laßt hören euch ihr Musiker! / Bis sich die Sterne neigen. / Kommt Freunde, kommt! / stellt euch in Reihn, / Schmückt festlich euch mit Kränzen! / Rasch Mädchens her! / mischt euch mit einz / Schickt euch zu frohen Tänzen…“ – Die kleine Zeichnung am Anfang zeigt eine ovale Steinplatte an einem Baum lehnend mit der Aufschrift „Vivat Nachbar 1786“. – Der Empfänger stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der Staßfurter Linie der märkischen Adelsfamilie von Hake (auch: Hacke, Hack, Haack, Hagken u. a.), die zu den bedeutendsten Adelsgeschlechtern der Mark Brandenburg gehört. Die Linie geht auf einen Ritter Hake aus Lebus zurück, der am 15. Juli 1325 zuerst urkundlich belegt ist. – Vereinzelt mit geringf. Randläsuren und etwas ausgebleicht, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Handschriften, Kalligraphie, Lyrik, Originalzeichnung, Sachsen-Anhalt |
200,-- | ![]() |
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| Huch, Ricarda. Liebesgedichte. Deutsche Handschrift auf Papier in Rot u. Schwarz von August Müller. (Hagen (Westf.) 1921). Folio. [16] Bl., davon 8 einseitig beschrieben mit einer Titelzeichnung (sich küssendes Liebespaar), dazwischen jeweils 1 leeres Bl. Hprgt. d. Zt.
Hervorragend ausgeführte Kalligraphie mit einer expressionistischen Titelzeichnung. – Aus der Bibliothek des Bergwerksdirektors Wilhelm Kesten (1875-1958) mit dessen gestoch. Exlibris von Hermann Kätelhön (1884-1940). Schlagwörter: Expressionismus, Handschriften, Kalligraphie, Lyrik |
200,-- | ![]() |
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| George, Stefan. (Drei Gedichte). Deutsche Handschrift auf Papier von Otto Laubschat. Hamburg 1925. 4°. 8 Bl. mit kalligraphiertem Text in roter und schwarzer Tinte. Einfacher kartonierter Umschlag mit Fadenheftung.
Sorgfältig ausgeführte kalligraphische Handschrift des Hamburger Schriftkünstlers. Geschrieben in Rot und Schwarz auf kräftiges Zanders-Bütten. – Mit den Gedichten: Der Liebende spricht, Der schöne junge Mensch und Der Liebende spricht abermals. – Der Hamburger Graphiker, Buchkünstler und Kalligraph Otto Laubschat hat einige Vorlagen für bibliophile Ausgaben und Exlibris entworfen. Schlagwörter: Handschriften, Kalligraphie, Lyrik, Manuskripte |
160,-- | ![]() |
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