Fibeln
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Fibel – Brinkmann, Wilhelm. Erste Fibel. Hilfsbüchlein beim Unterricht im Schreib-Lesen. Nach den Grundsätzen der Lautlehre und Rechtschreibung bearbeitet. Mit Bildern (von Joseph Correggio und Ludwig Richter). 3. Auflage. Gütersloh, C. Bertelsmann 1906. 8°. [2] Bl., 93, (1) S. mit 52, (30 chromolithogr.) Illustrationen. Halbleinenband der Zeit.
Bilderwelt 1941. May/Schweitzer 109 (spätere Ausgabe mit dem Titel „Fibel für die Grundschule“). Ries 477, 2 (9. Aufl. von 1913). – „Erlebnisunterricht und Lautlehre sind die didaktischen Leitlinien dieser Fibel. Lesenlernen heißt Verbinden von Lauten zu sinnvollen Worten und Sätzen. Diese abstrakte Denkleistung bettet die Fibel in dramatische Szenen ein, in der die Laute nicht nur Zeichen, sondern Aktanten sind und so für das Kind anschaulich sichtbar werden. „‚I‘‚ ruft das Kind, wenn es sich schmutzig gemacht hat; ‘’I“ kräht der Hahn und die Hühner picken und die Stacheln des Igels sehen so aus wie der Buchstabe selber“ (May/Schweitzer). _ Der Frankfurter Maler J. Correggio (1870-1962) hat 1910 auch eine Frankfurter Fibel ausgestattet. – Einband etwas berieben und fleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Fibeln, Schul- und Lehrbücher |
60,-- | ![]() |
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| Fibel – Dietlein, (Hermann) Rudolf. Des Kindes erstes Lesebuch. illustrierte Fibel mit farbigen Bildern. Auf Grundlage des innig verbundenen ersten Anschauungs-, Sprech-, Schreib-, Lese- Unterrichts für Schule und Haus. 6. nach der neuen Rechtschreibung umgearbeitete Auflage. Esslingen und München, J. F. Schreiber o. J. (ca. 1912). 8°. Titel, 111 S. mit teils farblithogr. Illustrationen (von Paul Krieger). Illustr. Orig.-Pappband.
Bilderwelt 1942 (dieses Exemplar). May/Schweitzer 77 und 77 a (5. Auflage). Vgl. Ries 661, 2 und 3 (andere von H. R. Dietlein bearbeitete Fibeln „Erstes Schulbuch…“ Gera und Leipzig 1903 und „Deutsche Fibel“ Gera und Leipzig 1904). – „Die 1. Auflage erschien 1893, die 5. allerdings 1909, also in der Blütezeit des Jugendstils. Damit erweist sich diese Fibel als extrem „altmodisch” und konservativ, die abgebildete Küche ist fast noch biedermeierlich. Vermutlich durch den wirtschaftlichen Zwang, vorhandene Druckformen immer wieder auszunutzen, wurde den Kindern das optische Weltbild einer früheren Generation aufgezwungen“ (A. Petri in Bilderwelt). – „Dietleins Fibel steht an der Grenze zwischen aufklärend-anschauender Fibel und erlebnisbestimmter-kindertümlicher Fibel. In Aufmachung und Illustration trägt sie schon der kindlichen Neugier, Spiel- und Bilderlust Rechnung. Inhaltlich und sprachlich jedoch ist sie aufklärerisch-enzyklopädistisch, ist ein Lehrbuch und nicht zur Unterhaltung und zum Spiel gedacht. Sie enthält lange, alphbetisch geordnete Wortlisten und die erster Lesestücke sind stark gekürzte und vereinfachte Lexikonartikel. Der Kaiser ist zwar mit einem idealisierendem Porträt dargestellt, hat aber ansonsten nur die Funktion den Diphtong AI einzuführen; die Zeit der Kaiserbegeisterung in der Fibel war noch nicht gekommen“ (May/Schweitzer). – Einband etwas berieben und angestaubt, vorderes Innengelenk angeplatzt, Name auf dem Vorsatz, das letzte Blatt und der hintere freie Vorsatz im oberen weißen Rand mit Fraßspuren, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Erstleseunterricht, Fibeln, Schul- und Lehrbücher |
60,-- | ![]() |
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| Fibel – Gärtner, Emil und Eduard Gerweck (Hrsg.). Kinderfibel. Bühl, Konkordia (1943). Gr.-8°. 96 S. mit 73 farbigen Illustrationen von Karl Geitz. Illustr. Orig.-Halbleinenband.
May-Schweitzer 137. Vgl. Waldschmidt 117 (Ausg. von 1942 mit Abb.). – Erschien zuerst 1935. – „Die Leselernmethode dieser Fibel ist eine Mischung aus analytisch-synthetischer Methode und Ganzheitsmethode… Politisch zählt diese Fibel zu den weniger militanten Erstleseschriften. Zwar tragen alle Jungs die braunen Hemden der Hitlerjugend, aber auf allzu starke Propaganda hat man verzichtet. Textlich basiert die Fibel zum großen Teil auf Kinderliedern und Reimen, die fast alle traditionelles Fibelgut sind“ (May/Schweitzer). – Einband leicht braunfleckig, papierbedingt etwas gebräunt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Fibeln, Schul- und Lehrbücher |
60,-- | ![]() |
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| Fibel – Zimmermann, Otto. Hansa-Fibel. Erstes Lesebuch für Hamburger Kinder. Ausgabe K I. 8. Auflage. Braunschweig und Hamburg, Georg Westermann 1926. 8°. Titel, VIII, 104 S. mit farbigen Illustrationen von Eugen Osswald. Illustr. Orig.-Halbleinenband.
Vgl. Bilderwelt 1962. May-Schweitzer 103 (mit 3 Abb.). Müller 82. Ries 762, 24. Waldschmidt 90 (mit Abb. S. 51). – „Die „Hansa-Fibel“ ist ein Meilenstein deutscher Fibelgeschichte. Sie ist Vorbild für eine Vielzahl anderer Fibeln geworden. Sie hat Figuren, Typen, Motive und Szenen geschaffen, die immer wieder aufgegriffen und variiert worden sind. Die Fibel spiegelt die aufgeklärte und psychologisch bewußte und geschulte Pädagogik der zwanziger Jahre wieder. Ursprünglich für die Hamburger Schulen konzipiert fand sie in ganz Deutschland Verbreitung und Nachahmung“ (May-Schweitzer). – „Nach Zimmermann soll die Fibel sowohl für den Synthetiker als auch den Analytiker zu gebrauchen sein. Der letzte möge die ersten Seiten überschlagen… Daß die Bilder nicht nur der Lautvermittlung dienen sollen, sondern auch den Kindern Spaß und Freude machen werden, sieht man ihnen an“ (Havekost-Klattenhoff C-22). – Sehr gutes Exemplar der berühmten Fibel. Schlagwörter: Fibeln, Hamburg, Schul- und Lehrbücher |
60,-- | ![]() |
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| Fibel – Zimmermann, Otto. Westermanns Groß-Berliner Fibel. Erstes Lesebuch für die Kinder Groß-Berlins. Sütterlin-Ausgabe M. Braunschweig, Berlin, Hamburg, Georg Westermann 1935. 8°. Titel, VIII, 90 S. mit farbigen Illustrationen von Eugen Osswald. Illustr. Orig.-Halbleinenband.
Bilderwelt 1967. Vgl. May-Schweitzer 103. Müller 82. Ries 762, 24. Waldschmidt 90 (alle „Hansa-Fibel“). – Zuerst 1914 unter dem Titel „Hansa-Fibel. Erstes Lesebuch für Hamburger Kinder“ erschienene Fibel. – „Die „Hansa-Fibel“ ist ein Meilenstein deutscher Fibelgeschichte. Sie ist Vorbild für eine Vielzahl anderer Fibeln geworden. Sie hat Figuren, Typen, Motive und Szenen geschaffen, die immer wieder aufgegriffen und variiert worden sind. Die Fibel spiegelt die aufgeklärte und psychologisch bewußte und geschulte Pädagogik der zwanziger Jahre wieder. Ursprünglich für die Hamburger Schulen konzipiert fand sie in ganz Deutschland Verbreitung und Nachahmung“ (May-Schweitzer). – „Nach Zimmermann soll die Fibel sowohl für den Synthetiker als auch den Analytiker zu gebrauchen sein. Der letzte möge die ersten Seiten überschlagen… Daß die Bilder nicht nur der Lautvermittlung dienen sollen, sondern auch den Kindern Spaß und Freude machen werden, sieht man ihnen an“ (Havekost-Klattenhoff C-22). – Die Deckel-Illustration zeigt den Berliner-Bären als Schüler vor dem Brandenburger Tor. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Berlin, Fibeln, Schul- und Lehrbücher, Westermann |
75,-- | ![]() |
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| Fibel – Zimmermann, Otto. Hansa-Fibel. Erstes Lesebuch für Hamburger Kinder. Ausgabe K. 11. Aufl. Braunschweig, Berlin u. Hamburg, Westermann 1931. 8°. Titel, VIII, 104 S. mit zahlr. farb. Illustrationen von Eugen Osswald. Illustr. OHln.
Vgl. Bilderwelt 1962. May-Schweitzer 103 (mit 3 Abb.). Müller 82. Ries 762, 24. Waldschmidt 90 (mit Abb. S. 51). – „Die „Hansa-Fibel“ ist ein Meilenstein deutscher Fibelgeschichte. Sie ist Vorbild für eine Vielzahl anderer Fibeln geworden. Sie hat Figuren, Typen, Motive und Szenen geschaffen, die immer wieder aufgegriffen und variiert worden sind. Die Fibel spiegelt die aufgeklärte und psychologisch bewußte und geschulte Pädagogik der zwanziger Jahre wieder. Ursprünglich für die Hamburger Schulen konzipiert fand sie in ganz Deutschland Verbreitung und Nachahmung“ (May-Schweitzer). – „Nach Zimmermann soll die Fibel sowohl für den Synthetiker als auch den Analytiker zu gebrauchen sein. Der letzte möge die ersten Seiten überschlagen… Daß die Bilder nicht nur der Lautvermittlung dienen sollen, sondern auch den Kindern Spaß und Freude machen werden, sieht man ihnen an“ (Havekost-Klattenhoff C-22). – Eine Seite mit Tintenkritzelei, wenige kl. Bleistiftanmerungen im Rand, Heftung etwas gelockert, gutes Exemplar der berühmten Fibel. Schlagwörter: Fibeln, Hamburg, Schul- und Lehrbücher, Westermann |
50,-- | ![]() |
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