Literatur und Literaturwissenschaft / Illustrierte Bücher / Pressendrucke
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Goffin, Robert. Pérou. (Édité par les amis de l’auteur). Bruges, Desclée, Deuwer et Cie (Inprimé) s. d. (1940). Gr.-8° (21,5 x 17,5 cm.). 18 S., [1] Bl. Illustr. Orig.-Broschurumschlag.
Eines von 200 num. Exemplaren. – Mit eigenhändiger Widmung von R. Goffin für Man Ray. – Die letzte Veröffentlichung Goffins in Belgien, bevor er im Mai 1940 in die USA emigrierte. Nachdem er in Belgien die antifaschistische Wochenzeitung Alerte gegründet und sich vehement gegen das Nazi-Regime ausgesprochen hatte, musste er nach dem deutschen Einfall über Frankreich, Spanien und Portugal nach New York fliehen. Er verbrachte dort die Kriegsjahre im Exil und kehrte 1945 nach Belgien zurück. Eine erste, rein touristische USA-Reise unternahm er bereits im Jahr 1939. – Der belgische Jurist und Schriftsteller R. Goffin (1898-1984) gründete bereits 1921 „die Literaturzeitung La Lanterne sourde; auch lud er Blaise Cendrars und Jean Cocteau nach Brüssel ein. 1922 publizierte er einen weiteren Gedichtband mit dem Titel Jazz Bands (Vorwort Jules Romains) – viele weitere Gedichtbände folgten bis 1982. Im Jahr 1923 wurde er Anwalt am Berufungsgericht in Brüssel; 1928 heiratete er. Nebenberuflich befasste er sich mit Jazz und veröffentlichte 1932 Aux Frontiers du Jazz (Éditions Sagittaire, Paris), das häufig als erstes ernstzunehmendes Werk zum Jazz angesehen wird (noch vor den Büchern der Franzosen Hugues Panassié und Charles Delaunay). Er war schon im Vorfeld der Besetzung durch die deutschen Truppen ein Gegner der Faschisten, der sich für die Aufgabe der Neutralität Belgiens und Kampf an der Seite Frankreichs einsetzte“ (Wikipedia). – Tadellos. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
320,-- | ![]() |
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| Joyce, James. Ulysses. New York, Random House (1946). XVII, 767, (1) S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel (Einbandgestaltung: Ernst Reichl). (The modern library of the world’s best books).
Rücken etwas angestaubt, gutes Exemplar. |
30,-- | ![]() |
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| Wandt, Heinrich (Louis). Etappe Gent. Streiflichter zum Zusammenbruch. I. Band. Berlin, Buchverlag der „Freien Presse“ o. J. (1920). 8°. 182 S., [1] Bl. Farbig illustr. Orig.-Pappband.
Seltene erste Ausgabe. – Dazu: Derselbe. Etappe Gent. Zweites Hunderttausend, erweiterte Ausgabe. Berlin, Wien, Agis-Verlag 1926. 8°. 176 S. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag. – Derselbe. Etappe Gent. 240.-250 Tsd. Wien, Agis-Verlag 1926. 8°. 176 S. Orig.-Leinenband. Mit eigenhändiger Widmung von H. L. Wandt „Dem Genossen Willy Schick zum freundlichen Gedenken…″. – Derselbe. Etappe Gent. Streiflichter zum Zusammenbruch. Nie wieder Krieg. I. Band. 3. Auflage, 50. Tausend. Berlin, Buchverlag der „Freien Presse“ o. J. (um 1925). Kl.-8°. 182 S., [1] Bl. Orig.-Broschur. – Derselbe. Erotik und Spionage in der Etappe Gent. (Band II). Erste Ausgabe. Wien, Berlin 1928. 8°. 208 S. Illustr. Orig.-Kartonumschlag (von John Heartfield). – Derselbe. Das Justizverbrechen des Reichsgerichts an dem Verfasser der „Etappe Gent“. Berlin, Verlag „Der Syndikalist“ Fritz Kater 1926. Gr.-8°. 28 S. Illustr. Orig.-Kartonumschlag. – Derselbe. Der Gefangene von Potsdam. 2 Bände. Wien, Berlin, Agis-Verlag 1927. 8°. 206 S., [1] Bl.; 207, (1) S. Illustr. Orig.-Kartonumschläge. – Haufe/Rettej, Heartfield 97 f. (Band II). Holstein, Buchumschläge 438 ff. (Abbildungen von I, II, IV und V.). NDB XXVII, 402. – Interessante Sammlung zu dem bedeutendenen Enthüllungs- und Antikriegsbuch, welches in der Weimarer Republik einen der größten politischen Skandale auslöste. – H. L. Wandt (1890-1965) arbeitete 1912 „kurzzeitig als Redaktionssekretär der sozialdemokratischen Frauenzeitschrift „Die Gleichheit“. Noch im selben Jahr zum Militärdienst eingezogen, desertierte W. 1913 nach Paris. Im März 1914 stellte er sich, verbüßte acht Monate Haft in einem Militärgefängnis und kam nach seiner Entlassung an die Westfront. Im Frühjahr 1915 wurde W. als nicht mehr frontdienstfähig zur Etappen-Inspektion 4 nach Gent versetzt, wo er bis 1918 bei der Kriegszeitung der 4. Armee tätig war. Nach Kriegsende arbeitete er als Redakteur der linksradikalen Tageszeitung „Freie Presse“ in Berlin. In deren Verlag erschien 1920 W.s Buch „Etappe Gent, Streiflichter zum Zusammenbruch“ (zahlr. Nachdrr., niederl. u. franz. Übers.), in dem er am Beispiel namentlich genannter Offiziere und ihrer Verfehlungen die endemische Korruption der dt. Besatzungsherrschaft im belg. Etappengebiet anprangerte. Ein zweiter Band, der wegen seines von John Heartfield (1891–1968) gestalteten, als moralisch anstößig empfundenen Umschlags bald vom Markt genommen werden mußte, erschien 1928. … W.s Buch brachte ihm zahlreiche Beleidigungsklagen ehemaliger Offiziere ein. Nachdem der Oberreichsanwalt beim Reichsgericht im Okt. 1921 ein Verfahren wegen des Diebstahls von Akten aus dem Reichsarchiv eröffnet hatte, wurde W. bis Jan. 1922 in Haft genommen, dann jedoch aufgrund mangelnden Tatverdachts entlassen. Um weiterer justizieller Verfolgung zu entgehen, floh W. in das belg. besetzte Aachen, dann nach Belgien. 1923 wurde er in Düsseldorf verhaftet und des Landesverrats angeklagt. Die Verhandlung vor dem Reichsgericht im Dez. 1923 begann mit der Verlesung von Abschnitten aus „Etappe Gent“ durch den Richter, was verdeutlicht, daß W. letztlich wegen seiner kriegskritischen Veröffentlichungen vor Gericht stand. W. wurde zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt. Zeitungen in Belgien und den USA bezeichneten das Verfahren als „deutschen Dreyfusprozeß“. Öffentlicher Druck, u. a. durch den SPD-Abgeordneten Paul Levi (1883–1930) im Reichstag, führte dazu, daß W. 1926 begnadigt wurde“ (B. Ziemann in NDB). – Interessant ist besonders die „Einbandillustration des Pappbands in Rot, Schwarz und Lila mit provokanter Darstellung eines Offiziers, der mit einer Prostituierten Champagner trinkt“; die Umschlagillustration zu „Das Justizverbrechen…“ „Richter beim Versuch Justitia zu vergewaltigen“ sowie die „Photomontage über beide Deckel und Rücken in Rot und Schwarz von John Heartfield (vorn: Offizier mit Mädchen, rückseitig halbbekleidete Frau). Erste Fassung des Heartfield-Umschlags (wie hier vorliegend), der sofort nach Erscheinen der Zensur zum Opfer fiel“ (J. Holstein). – Umschläge und die Gelenke des Pappbands restauriert, sonst alle Bände von Alters- und Gebrauchsspuren abgesehen gut erhalten. – Zusammen 7 Bände; die Erstausgabe, die erste Fassung von Band II und die beiden Bände von „Der Gefangene…“ mit den illustr. Kartonumschlägen sehr selten. Schlagwörter: Pazifismus, Signed books, Signierte Bücher, Weimarer Republik, Weltkrieg <1914-1918>, Weltkrieg I, Widmungsexemplar |
1.000,-- | ![]() |
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| Hugo, Victor. Le Rhin. Illustrations par J(ean)-A(dolphe) Beauce et (Dieudonné-Auguste) Lancelot Paris, (J. Hetzel), Jules Bonaventure, imprimateur s. d. (1842). 4°. 160 S. mit 63 Holzstichen im Text. Dunkelgrüner Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel.
Carteret I, 412. Vicaire IV, 298. – Sehr seltener Erstdruck der Schilderung von Hugos 1838 bis 1840 unternommenen Rheinreisen. Das Buch erschien im selben Jahr mit dem Untertitel „Lettres à un ami“ bei J. Hetzel und basiert auf Hugos Reisen in den Jahren 1838, 1839 und 1840 sowie den Briefen, die er während dieser Reisen schrieb. Er bearbeitete und erweiterte die Briefe für die Veröffentlichung, wobei er historische Werke, Reiseführer, Sagen und Legenden heranzog, und fügte das ausführliche Schlusswort hinzu. Der vorliegende Erstdruck mit der Preisangabe „10 centimes“ enthält die ersten 23 Briefe mit 63 meist halbseitigen Holzstich-Ansichten von Reims (Cathédrale), Aix-La-Chapelle, Köln, Mainz, Rheinfels, Lorelei-Felsen, Oberwesel, Frankfurt am Main, Koblenz u.v.m.). – Ein Blatt mit größerem Einriß (S. 103/104 mit der Ansicht von Frankfurt), sonst sehr gut erhalten und dekorativ gebunden. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Reiseberichte, Reisebeschreibungen, Rhein |
160,-- | ![]() |
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| Sammlung; Klassiker der deutschen Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts. 51 Werke in 184 Bänden. Deutschland, Österreich und Schweiz 1769-1914.
Dabei: 1 Auerbach, Berthold (d. i. Moses Baruch Auerbacher). Gesammelte Schriften. Erste, neu durchgesehene Gesammtausgabe. 20 Bände in 10. Stuttgart und Augsburg, J. G. Cotta 1857-1858. 8°. Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung. – Goedeke NF 520, 831. – Erste Gesamtausgabe. – 2 (Claudius, Matthias). Asmus omnia sua Secum portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen Erster und zweyter Theil. Hamburg, beym Verfasser und in Commission bey Fr. Perthes (1775). Kl.-8°. XVI, 232 S. mit Frontispiz und 2 Tafeln. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher Rückenvergoldung. – Slg. Borst 304. Goedeke IV/1, 978, 8. – Erste Ausgabe. – Bis 1812 erschienen 8 Teile. – 3 Claudius, Matthias. Asmus omnia sua secum portans oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen. 7. wohlfeile Auflage mit vielen Holzschnitten und Kupferstichen nach (Daniel) Chodowiecki. 8 Teile in 2 Bänden. Hamburg und Gotha, Friedrich und Andreas Perthes 1844. 8°. Orig.-Leinenbände mit Romantikervergoldung und goldgepr. Deckel-Vignetten. – Gutes Exemplar in den dekorativen Verlagseinbänden. – 4 Dickens, Charles. Große Erwartungen. Aus dem Englischen von Julius Seybt. 2 Teile in 1 Band. Leipzig, L. Wiedemann o. J. (1862). Kl.-8°. [2] Bl., 280 S.; [2] Bl., 250 S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel und Romantikervergoldung. (Boz (Dickens) Gesammelte Werke, Band 25). – Erste Ausgabe dieser Übersetzung. – 5 Ebers, Georg (Moritz). Eine ägyptische Königstochter. Historischer Roman. 2. Auflage. 3 Bände. Stuttgart, Eduard Hallberger 1869. 8°. XVIII, 194 S.; 247 S.; 267 S. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung. – Kosch III, 768. – Der erste Roman des Berliner Ägyptologen und Schriftstellers G. M. Ebers (1837-1898) erschien zuerst 1864. – „Beginnend mit Eine ägyptische Königstochter (1864) verfasste Ebers zahlreiche historische Romane, die auf großes Leserinteresse stießen. Neben Felix Dahn galt er als der bedeutendste Vertreter des „Professorenromans“. Die Themen der Romane wählte er teilweise aus dem Umfeld seiner wissenschaftlichen Arbeit, also der ägyptischen Geschichte, aber auch aus anderen Epochen, z. B. dem Mittelalter“ (Wikipedia). – 6 Epigrammenlese aus Martial für die oberen Klassen gelehrter Schulen. Epigrammatische Anthologie aus griechischen und römischen Dichtern erstes (und) zweites Bändchen. 2 Teile in 1 Band. Frankfurt am Main, Varrentrapp und Wenner 1808. 8°. X, 131 S.; [2] Bl., 136 S., [2] Bl. Halblederband der Zeit. – 7 Gellert, C(hristian) F(ürchtegott). Fabeln und Erzählungen. In drey Büchern. Neue Auflage. 3 Teile in 1 Band. Frankfurt und Leipzig o. J. (um 1800). Kl.-8° XXXII, 221 S. Halblederband der Zeit mit Rückenvergoldung. – Vgl. Goedeke IV 26,7. – Erschien zuerst 1746-1748. – „Die Fabeln waren das einzige wirklich allgemein in allen Ständen gelesene poetische Buch des ganzen Jahrhunderts. Der Buchhändler Breitkopf hatte Bedenken gegen die Übernahme des Verlags, so daß Gellert seine Fabeln an Johann Wendler gab, der an Gellerts Schriften reich wurde“ (Goedeke). – 8 Gellert, C(hristian) F(ürchtegott). Sämmtliche Schriften. Mischauflage. Erster und fünfter bis siebenter Theil (von 10), 4 Bände. Berlin und Stettin, Joachim Pauli 1770-1776. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und floraler Rückenvergoldung. – 9 Gelzer, Johann Heinrich. Die deutsche poetische Literatur seit Klopstock und Lessing. Nach ihren ethischen und religiösen Gesichtspunkten. Leipzig, Weidmann 1841. XII, 492 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und dezenter Rückenvergoldung. – 10 Goethe, (Johann Wolfgang v.). Goethe’s Werke. Sechster Band. Stuttgart und Tübingen, J. G. Cotta 1816. 8°. 458 S. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild. – Mit den Theaterstücken: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand; Egmont; Stella; Clavigo. – 11 Goethe, Johann Wolfgang v. Schriften. Band I. Leiden des jungen Werthers. Erster und zweiter Theil. (Carlsruhe, Schmieder 1778). Kl.-8°. 300 S. Halblederband der Zeit. (Sammlung der besten deutschen prosaischen Schriftsteller und Dichter, Band 79). – Ohne den Haupttitel. – Rücken unten mit kl. Fehlstelle, Deckel fleckig, sonst gut erhalten. -12 Goethe, Johann Wolfgang v. Werke. Auswahl. 12 Teile in 6 Bänden. Stuttgart, J G. Cotta 1867. 8°. Orig.-Halblederbände mit Romantikervergoldung. – Vollständige erste Abteilung; insgesamt erschienen 36 Teile in 18 Bänden. – Mit den Gedichten und Liedern und den Hauptwerken (Reineke Fuchs, Faust, Wahlverwandtschaften, Wilhelm Meister, Wahrheit und Dichtung u. a.). – 13 Hauff, Wilhelm. Sämmtliche Werke. Mit des Dichters Leben von Gustav Schwab. Fünfte Gesammtausgabe. Zweiter Abdruck. Erster Band (von 5). Stuttgart, Rieger 1853. Kl.-8°. Halblederband der Zeit mit Romantikervergoldung. – Goedeke IX, 212 g. – 14 Hauff, Wilhelm. Sämmtliche Werke. Geordnet und mit einem Vorwort versehen von Gustav Schwab. 1.—9. Band und 16.-30. Band (von 36) in 8 Bänden. Stuttgart, Friedrich Brodhag 1830. 12° (13 x 8,5 cm.). Mit lithogr. Porträt-Frontispiz. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und Rückenvergoldung. – Goedeke IX, 211, 23 a, alpha. – Erste Gesamtausgabe. – 15 Herder, Johann Gottfried v. Sämmtliche Werke. Zur schönen Literatur und Kunst. (Herausgegeben von Johannes v. Müller, Johann Georg Müller und Christian Gottlob Heyne). Erster bis neunzehnter Theil (von 20). Stuttgart und Tübingen, Cotta 1827-1830. Kl.-8°. Pappbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und Linienvergoldung. – Goedeke IV 1, 737, 123. – Zweite Gesamtausgabe. – 16 Herder, Johann Gottfried v. Sämmtliche Werke. Zur Philosophie und Geschichte. (Herausgegeben von Johannes v. Müller, Johann Georg Müller und Christian Gottlob Heyne). Erster, Zweiter und sechzehner bis zweiundzwanzigster Theil (10 Bände von 22). Stuttgart und Tübingen, Cotta 1827-1830. Kl.-8°. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und Rückenvergoldung. – Goedeke IV 1, 737, 123. – Zweite Gesamtausgabe. – 17 Herder, Johann Gottfried v. Sämmtliche Werke. Zur Religion und Theologie. (Herausgegeben von Johannes v. Müller, Johann Georg Müller und Christian Gottlob Heyne). Zweiter Theil und fünfzehnter bis achtzehnter Theil (5 Bände). Stuttgart und Tübingen, Cotta 1827-1830. Kl.-8°. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und Rückenvergoldung. – Goedeke IV 1, 737, 123. – Zweite Gesamtausgabe. – 18 Hölty, Ludwig Christoph Heinrich. Gedichte. Besorgt durch seine Freunde Fried(ich) Leopold Grafen zu Stollberg und Johann Heinrich Voss. Carlsruhe, Bureau der deutschen Classiker 1823. 8°. XXXX, 166 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung. – 19 Homerus. Homers sämmtliche Werke. Herausgegeben von Abraham Voss. Erster Theil. Homers Ilias übersetzt von Friedrich Leopold Graf zu Stolberg. Neuer Abdruck. Leipzig, Imanuel Müller 1843. 8°. [4] Bl., 512 S. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung. – Abraham Voß hatte die erste Fassung von seines Vaters Odysseeübertragung (Hamburg, auf Kosten des Verfassers 1781) erstmals 1837 um dessen nachgelassene Anmerkungen vermehrt herausgegeben und ergänzt sie hier um Stolbergs Iliasübersetzung (Leipzig 1778), auf die J. H. Voß sich in seinem vorangestellten Widmungsgedicht bezieht. – 20 Iffland, August Wilhelm. (Theatralische Werke). Elise von Valberg. Ein Schauspiel in Fünf Aufzügen. – Die Mündel. Ein Schauspiel in fünf Aufzügen. – Albert von Thurneisen. Ein bürgerliches Trauerspiel in vier Aufzügen. – Die Jäger. Ein ländliches Sittengemälde in fünf Aufzügen. 4 Theaterstücke in 1 Band. Leipzig, Georg Joachim Göschen, Augsburg, o. Dr., Mannheim, Schwan und Berlin, Georg Jacob Decker 1785-1792. Kl.-8°. Pappband der Zeit mit Rückenschild. – Erste Ausgaben. – Sammelband mit vier Theaterstücken. – 21 Immermann, Karl (Leberecht). Münchhausen. Eine Geschichte in Arabesken. 2 Teile (von 4) in 1 Band. Berlin, A. Hofmann & Comp. 1858. IV, 228 S.; IV, 178 S., [1] Bl. Orig.-Leinenband mit Romantikervergoldung. – Immermanns berühmter satirischer Roman erschien zuerst 1838-1839. Dieses Hauptwerk des deutschen Vormärz verbindet fantastische Lügenmärchen mit einer scharfen sozialkritischen Satire auf die westfälische Agrargesellschaft. Berühmt wurde der Roman besonders durch den darin enthaltenen, eigenständigen Unterroman „Der Oberhof“, der die soziale Realität seiner Zeit abbildet. – 22 Jean Paul (d. i. Johann Paul Friedrich Richter). Ausgewählte Werke. 16 Bände in 8. Berlin, G. Reimer 1847-1849. 8°. Mit 1 gestoch. Porträt und gefaltetem Handchriften-Faksimile. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückentiteln und Romantikervergoldung. – Berend 173 a. – Erste Ausgabe der Sammlung. – 23 Kerner, Justinus. Kerners Werke. Auswahl in sechs Teilen. Herausgegeben und mit einem Lebensbild versehen von Raimond Pissin. 6 Teile in 2 Bänden. Berlin, Leipzig, Wien, Stuttgart, Deutsches Verlags-Haus Bong & Co. (1914). 8°. Mit 1 Portrait und 1 gefalt. Handschriften-Faksimile. Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückentiteln und reicher Rückenvergoldung. (Goldene Klassiker-Bibliothek). – Erste Ausgabe der maßgeblichen Gesamtausgabe. – Schönes Exemplar in den prachtvollen Jugendstil-Einbänden. – 24 Klopstock, (Friedrich Gottlieb). Sämmtliche Werke. 11 (statt 12) Bände. Leipzig, Georg Joachim Göschen 1823. Kl.-8°. Halblederbände mit goldgepr. Rückenschildern und Rückenvergoldung. – Goedeke IV/1, 177, 57. – Erste Gesamtausgabe. – Band 10 fehlt. – 25 Körner, Theodor. Sämmtliche Werke. Neue Ausgabe. Vollständig in zwei Bänden. 2 Bände. Reutlingen, Fleischhauer und Spohn 1833-1834. Kl.-8°. 2 Bl., VI, 390 S.; 2 Bl., 544 S. Pappbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und Linienvergoldung. – Vgl. Goedeke VII, 844, 31. Stellenweise etwas braunfl., gutes dekorativ gebundenes Exemplar. 26 Lessing, G(otthold) E(phraim). Gesammelte Werke. Neue rechtmäßige Ausgabe. 10 Bände in 5. Leipzig, G. J. Göschen 1855-1856. 8°. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung. – Goedeke IV/1, 344, 8. Seifert 9. 2. – Unveränderte zweite Auflage der zuerst 1841 erschienenen Gesamtausgabe. – Stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. – 27 Mahlmann, Siegfried August. Sämmtliche Gedichte. Prachtausgabe mit vielen Illustrationen, Mahlmann’s Biographie und Portrait. 4. Auflage Leipzig, Renger (F. Volckmar) o. J. (1845). Kl.-8°. XXXVI, 134 S. mit Porträt-Frontispiz und Holzstich-Vignetten im Text. Orig.-Leinenband mit Romantikervergoldung. – Vgl. Goedeke V, 550, 10. – Erste illustrierte Ausgabe der zuerst 1825 erschienenen Gedicht-Sammlung. – 28 Maler-Müller, (Friedrich). Dichtungen. In zwei Theilen. Mit Einleitung herausgegeben von Hermann Hettner. 2 Teile in 1 Band. Leipzig, F. A. Brockhaus 1868. 8°. XVI, 242 S.; [3] Bl., 220 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung. (Bibliothek der Deutschen Nationalliteratur des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts). – Meyer 258. – Die Ausgabe enthält die Idyllen, Lieder und Balladen des Maler-Dichters Friedrich Müller (1749 – 1825) sowie seine Dramen „Fausts Leben. Fragment“, „Golo und Genoveva“ und „Niobe“. – 29 Manzoni, Alessandro. Die Verlobten. Eine mailänder Geschichte aus dem siebzehnten Jahrhunderte. Aufgefunden und erneut aus dem Italienischen übersetzt von Eduard v. Bülow. 2. völlig umgearb. Auflage. 2 Bände Leipzig, F. A. Brockhaus 1837. 8°. XXIII, 426 S.; 432 S. Orig.-Leinenbände mit Romantikervergoldung. – Vgl. GV II, 398. – Zweite deutsche Ausgabe einer der bedeutendsten Romane der italienischen Literatur. – 30 Meyer, Conrad Ferdinand. Novellen. 15. Auflage. 2 Bände. Leipzig, H. Haessel 1900. 8°. [2] Bl., 354 S.; [3] Bl., 404 S. Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückentitel und dezenter Rückenvergoldung. – Die berühmten Novellen erschienen zuerst 1885. – 31 Musäus, J(ohann) K(arl) A(ugust). Volksmährchen der Deutschen. Mit einem Vorwort von Fr(iedrich) Jacobs. Erster Theil (von 2). Stuttgart, A. F. Macklot 1829. Kl.-8°. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild. – Goedeke IV 1, 580, 5. – Dritte Auflage der zuerst 1804 bis 1805 erschienenen Kunstmärchen. Enthält die bekannten Märchen „Die Bücher der Chronika der drei Schwestern“, „Rolands Knappen“, „Legenden von Rübezahl“ und vier andere. – 32 Nürnberger, Joseph Emil. Ernste Dichtungen. Kempten, Tobias Dannheimer 1841. 369 S. mit gestoch. Portrait des Verfassers. Lederband der Zeit mit golgepr Rückentitel, Rücken- und Deckelvergoldung und Goldschnitt. – Goedeke X, 177, 15. – Erste Ausgabe. – 33 Ramler, Karl Wilhelm. Kurzgefaßte Mythologie oder Lehre von den fabelhaften Göttern, Halbgöttern und Helden des Alterthums. In zwey Theilen, nebst einem Anhange, welcher die Allegorie und ein vollständiges Register enthält. Vierte verbesserte Auflage. 2 Teile in 1 Band. Berlin, Maurer 1820. 8°. XVIII S., [1] Bl., 202 S.; [1] Bl., S. [223] – 570 mit 14 Kupfertafeln. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und dezenter Rückenvergoldung. – Goedeke IV1, 182, 54. – Zuerst 1790 erschienen; eines der populärsten Werke des „deutschen Horaz“. – Stelllenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. – 34 Salis(-Seewis), J(ohann) G(audenz) v. Gedichte. Neue Auflage. Stuttgart, August Friedrich Macklot 1811. Kl.-8°. 132 S. Marmorierter Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, Rückenvergoldung und Deckel-Filetten. – Goedeke. V, 430. – Zuerst 1793 von F. Matthisson herausgegebenen Gedichte. – Der schweizer Lyriker J. G. v. Salis-Seewis (1762-1834), war 1779-89 Offizier in der Schweizer Garde des franz. Königs und hatte später hohe militär. Ämter in seiner Heimat inne. „Seine formsichere, wehmütig-zarte Lyrik besingt Natur und Heimat und verbindet eine an Hölty erinnernde Seelenstimmung mit Matthissons Klassizismus.“ – Dekorativ gebundenes Exemplar. – 35 Schiller, Friedrich. Sämmtliche Werke. (Herausgegeben von Christian Gottfried Körner). Mit Grossherzoglich Badischem gnädigsten Privilegio. 17 Bände (von 18). Carlsruhe, Büreau der deutschen Classiker 1823. 8°. Pappbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern. – Vgl. Goedeke V, 142. Trömel-Marcuse 4. – Karlsruher Nachdruck der ersten Gesamtausgabe. – Band 2 und 4 fehlen. – 36 Schiller, (Friedrich). Schillers Briefwechsel mit (Christian Gottfried) Körner. Von 1784 bis zum Tode Schillers. 4 Bände. Leipzig, Beit und Comp. 1847. 8°. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückentiteln und Romantikervergoldung. – Goedeke V, 110, 29. – Erste Ausgabe. – Christian Gottfried Körner war mit Schiller seit 1784, also dem Jahr, als der Dichter Mannheim verließ, eng befreundet. Er war der Herausgeber der ersten Schiller-Gesamtausgabe. – Schönes Exemplar in den dekorativen Verlagseinbänden. – 37 Schulze, Ernst. Cäcilie. Ein romantisches Gedicht in zwanzig Gesängen. 2 Bände. Leipzig, F. A. Brockhaus 1818. Kl.-8°. [4] Bl., XXIV, 378 S., [3] Bl.; [4] Bl., 368 S. Pappbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und Linienvergoldung. – W.-G.² 4. – Erste Ausgabe. – 38 Seneca, L(ucius) A(nnaeus). Briefe des L. A. Seneka aus dem Lateinischen übersetzt und mit den über diese Verteutschung im Druck erschienenen Urtheilen und einer neuen Vorrede herausgegeben von Albrecht Christoph Kayser. Regensburg, Montagische Buchhandlung 1788. 8o. 15 S., [14] Bl., 224 S., [10] Bl. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung. – VD18 11465883. – Erste Ausgabe dieser Übersetzung. – 39 Shakespeare, William. William Shakspere’s dramatische Werke. Übersetzt und erläutert von Adelbert Keller und Moritz Rapp. Zweite Ausgabe. 8 Bände. Stuttgart, J. B. Metzler 1854. Kl.-8°. Halblederbände der Zeit mit jeweils 2 goldgepr. Rückenschildern und dezenter Rückenvergoldung. – Seltenere Shakespeare-Übersetzung von Adelbert Keller (1812-1883) und Moritz Rapp (1803-1883), jeweils mit kurzer Einführung zu jedem Drama. – „Von den Uebersetzungen ist die Shakespeare’s wegen großer Freiheit gegen das Original zu nennen; diese Freiheit geht bis zur Veränderung scenischer Anordnungen und des Schauplatzes sammt den Personennamen; was bei minder weltbekannten Stücken leichter ertragen wird, das wirkt z. B., wenn Ophelia der Correctheit des dänischen Kostüms halber zu einer Ingeborg wird, geradezu unerträglich“ (ADB 27, 298). – 40 (Sintenis, Christian Friedrich). Stunden für die Ewigkeit gelebt. Vom Verfasser von Hallo’s glücklichen Abend. Erster Theil (von 2). Frankfurt und Leipzig, 1792. 8°. 252 S. mit gestoch. Frontispiz. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung. – VD18 90421833. – Zweite Ausgabe des ersten Teils. – 41 Strauß, Friedrich. Glockentöne. Erinnerungen aus dem Leben eines jungen Geistlichen. 3. Auflage. 3 Teile in 2 Bänden. Elberfeld, Heinrich Büschler 1819. Kl.-8°. [8] Bl., 169 S., [2] Bl.; [2] Bl., 183 S., [2] Bl.; 268 S., [2] Bl. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern, Rückenvergoldung und Deckel-Filetten. – Goedeke X, 257. – Erschien zuerst 1815. – 42 Stutz, Jakob. Neue Sammlung der Gemälde aus dem Volksleben. Nach der Natur aufgenommen in gereimten Gesprächen Zürcherischer Mundart. Zürich, Schulthess 1832. 8°. X, 240 S. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild. – 43 Thümmel, M(oritz) A(ugust) v. Sämmtliche Werke. 8 Bände. Leipzig, G. J. Göschen 1853-1854 8°. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und Linienvergoldung. – Vgl. Goedeke IV/1, 583, 25, 7 (erste Gesamtausgabe, ebda. 1811 ff.). – 44 Uhland, Ludwig. Gedichte. 45. Auflage. Stuttgart, Cotta 1863. 8°. XVI, 459 S., [2] Bl. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel und Rückenvergoldung. – 45 Uhland, Ludwig. Gedichte und Dramen. Volksausgabe. 2 Teile in 1 Band. Stuttgart, J. G. Cotta 1863. 8°. XIV, 277 S.; VIII, 259 S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung. – 46 Usteri, Johann Martin. Dichtungen in Versen und Prosa. Nebst einer Lebensbeschreibung des Verfassers herausgegeben von David Heß. 3 Bände. Berlin, G. Reimer 1831. 8°. XCVIII, 288 S.; IV, 414 S., [2] Bl.; III, 424 S., [1] Bl. mit lithogr. Frontispiz-Porträt. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückentiteln und Romantikervergoldung. – Slg. Borst 1642. Goedeke XII, 77, 21. – Erste Gesamtausgabe. – Der Mundart- und Idyllendichter Usteri hatte 1783/84 eine Deutschlandreise unternommen, in deren Verlauf er Goethe, Klopstock und Claudius kennenlernte. Er ist der Verfasser des berühmten Gedichtes „Freut euch des Lebens“ (I, 3-5), das von Nägeli vertont wurde. – 47 Uz, J(ohann) P(eter). Sämmtliche poetische Werke. Erster (und) zweyter Band. 2 Bände. Carlsruhe, Christian Gottlieb Schmieder 1776. 8°. [6] Bl., 269 S.; [2] Bl., 275, (1) S. mit wdh. Titelvignette und 6 gestoch. Kopfvignetten. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und Linienvergoldung. – Vgl. Goedeke IV/1, 90, 7a. Hayn-Gotendorf VIII, 57. – Karlsruher Nachdruck der ersten Gesamtausgabe der Gedichte (Leipzig 1768). Der zweite Band mit den Briefen (S. 195 ff.). – Stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. – 48 (Wieland, Christoph Martin). Der Goldne Spiegel, oder die Könige von Scheschian. Eine wahre Geschichte. Aus dem Scheschianischen übersetzt. Erster, dritter und vierter Theil (von 4) in 3 Bänden. Leipzig, M. G. Weidmanns Erben und Reich 1772. Kl.-8°. Mit 3 gestochenen Frontispizen und 3 gestochenen Titelvignetten von Geyser nach Mechau. Kalbslederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und reicher Rückenvergoldung. – Goedeke IV/1, 555, 66. Holzmann-Bohatta IV, 3260. VD18 11041021. – Erste Ausgabe des in der Tradition des antiken philosophisch-didaktischen Staatsromans stehenden Fürstenspiegels, erschienen in einer Auflage von 2500 Exemplaren. „Dieser Fürstenspiegel, mit dem Wieland seine ‚Hoffähigkeit‘ erweisen wollte, an der man nach den frivolen Verserzählungen seiner Jugend zweifelte, trug ihm 1772 die Berufung zum Erzieher Karl Augusts, des Sohnes der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar ein“ (KLL III, 978 ff.). – 49 (Wieland, Christoph Martin). Der Goldne Spiegel, oder die Könige von Scheschian. Eine wahre Geschichte. Aus dem Scheschianischen übersetzt. Erster bis vierter Theil. 4 Bände. Carlsruhe, Christian Gottlieb Schmieder 1777. Kl.-8°. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und floraler Rückenvergoldung. (Sammlung der besten deutschen prosaischen Schriftsteller, 52.-55. Theil). – Vgl. Goedeke IV/1, 555, 66. Holzmann-Bohatta IV, 3260. VD18 11041021. – In der Tradition des antiken philosophisch-didaktischen Staatsromans stehenden Fürstenspiegels, erschienen in einer Auflage von 2500 Exemplaren. „Dieser Fürstenspiegel, mit dem Wieland seine ‚Hoffähigkeit‘ erweisen wollte, an der man nach den frivolen Verserzählungen seiner Jugend zweifelte, trug ihm 1772 die Berufung zum Erzieher Karl Augusts, des Sohnes der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar ein“ (KLL III, 978 ff.). – 50 (Wieland, Christoph Martin). Die Grazien. Carlsruhe, Christian Gottlieb Schmieder 1777. 8°. 346 S. mit Titelvignette in Holzschnitt. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung. (Sammlung der besten deutschen prosaischen Schriftsteller und Dichter, Band 51). – Vgl. Goedeke IV/I, 555, 63. – Karlsruher Nachdruck der Erstausgabe von 1770. – 51 Young, Edward. Klagen, oder Nachtgedanken über Leben, Tod, und Unsterblichkeit. Zweyter Band (von 5). 2., verb. Aufl. Braunschweig, Schröder Erben 1769. 8°. [1] Bl., 357 S. Kalbslederband der Zeit mit 2 goldgepr. Rückenschildern und reicher floraler Rückenvergoldung. – Alle Bände von Alters- und Gebrauchsspuren abgesehen gut erhalten und in zeitgenössischen Einbänden; repäsentative Sammlung. Schlagwörter: Büchersammlung, Bücherwand |
1.600,-- | ![]() |
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| (Wieland, Christoph Martin). Agathon. (Motto) Quid Virtus et quid Sapientia possit. Erster bis vierter Theil. 4 Bände. Leipzig, Weidmanns Erben und Reich 1773 Kl.-8° (16,5 x 11 cm.). XVI, 358 S.; 316 S.; 304 S.; 286 S., [20] Bl. (Subskribenten-Verzeichnis) mit 1 gestoch. Titelvignetten von Christian Gottlieb Geyser und Jacob Wilhelm Mechau und 3 wdh. Titelvignetten in Holzschnitt. Halblederbände der Zeit mit jeweils 2 goldgepr. Rückenschildern und floraler Rückenvergoldung.
Slg. Borst 165 (Anm.). Deusch 28b, Goedeke IV/1, 552, 53. Günther/Zeilinger 574. Rümann 1248 (nennt nur die Vignette, die er irrtüml. Meil zuschreibt). VD18 1114467X. – Erste Ausgabe der umgearbeiteten Fassung der „Geschichte des Agathon“ (Frankfurt und Leipzig 1766-1767). – Die neue Ausgabe wurde inhaltlich um die „Geschichte der Danae“ und einen „Schluß des ganzen Werkes“ vermehrt. – „Wieland beseitigte ferner satirisch-polemische Stellen und Gegenwartsanspielungen, literarische Allusionen und Zitate, auch griff er unter dem Einfluss von F. Jacobi ändernd in den Dialog zwischen Hippias und Agathon ein. Neu hinzu kamen ferner der Vorbericht „Über das Historische im Agathon“ und die dazu gehörigen historischen Anmerkungen“ (Fritz Martini in Wieland Werke, München 1964, S. 891). – Im Subskribentenverzeichnis S. Gessner, „Doctor Göthe, in Frankfurt“, J. G. Herder, A. v. Kalb, „Madame Karschin, in Berlin“, „Professor Lichtenberg, in Göttingen“, F. Nicolai u. a. – Stellenweise etwas braunfleckig, schönes dekorativ gebundenes Exemplar. |
450,-- | ![]() |
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| (Wieland, Christoph Martin). Musarion, oder die Philosophie der Grazien. Ein Gedicht, in drey Büchern. Leipzig, M. G. Weidmanns Erben und Reich 1769. Kl.-8° (16 x 9,5 cm.). Titel, XX, 128 S. mit gestoch. Titelvignette und 6 gestoch. Vignetten von Johann Stock nach Adam Friedrich Oeser. Halbpergamentband um 1900 mit goldgepr. Rückenschild und dezenter Rückenvergoldung.
Deusch 13 a. Goedeke IV/1, 553, 55. Hayn-Gotendorf VIII, 413. Holzmann-Bohatta III, 5550. Rümann 1256. – Erste illustrierte und erweiterte Ausgabe, nun mit der aufschlussreichen Vorrede an „Herrn Creyßsteuereinnehmer Weisse in Leipzig“. – „Zweifellos ist es – auch innerhalb Wielands Werk – eines der anmutigsten und reizvollsten Beispiele für Rokokopoesie“ (KLL 6522). – Exlibris, sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher |
160,-- | ![]() |
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| Engelhard, (Magdalene) Philippine, geborene Gatterer. Gedichte. Zwote Sammlung. Göttingen, Johann Christian Dieterich 1782. Kl.-8° (14,5 x 9 cm.). [12] Bl., 294 S., [3] Bl. mit 4 Kupfertafeln von D(aniel) Chodowiecki und E(rnst Ludwig) Riepenhausen und 4 gefaltete Musik-Beilagen. Halblederband mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.
ADB VI, 136. Goedeke IV/1, 417, 36. VD18 8037123X. – Seltene erste Ausgabe der zweiten Gedicht-Sammlung mit einem umfangreichen Subskribenten-Verzeichnis (darunter auch Georg Christoph Lichtenberg). Die erste Sammlung erschien 1778. Enthält auch das 1779 entstandene Liebesgedicht „Mädgenklage“, in dem die Dichterin die ungleichen Lebens- und Entfaltungsmöglichkeiten von Männern und Frauen im 18. Jahrhundert pointiert kritisiert. (S. 157). – Philippine Engelhard (1756-1831) „veröffentlichte ab 1776 in den Vossischen und den Göttinger Musenalmanachen unter den Namen Rosalie, Juliane S. und Karoline eine Reihe von zart empfundenen, anmuthigen Liedern“ (ADB). – Später wurde Gottfried August Bürger ihr Mentor. – Die Illustrationen des Göttinger Zeichners und Kupferstechers E. L. Riepenhausen (1762-1840) gehören zu dessen frühesten Arbeiten. „Schon einem 1782 in Göttingen erschienenen Gedichtband waren als Illustrationen je zwei Kupferstiche des berühmten Chodowiecki und des jungen Riepenhausen beigelegt“ (Wikipedia). – „Die Zeitgenossen erkennen in Riepenhausen auch sehr bald einen durchaus brauchbaren Ersatzmann für den immer überlasteten Chodowiecki. […] Die Verleger bestellen bei ihm Buch-Illustrationen und vor allem Kalender-Kupfer“ (Otto Deneke, Ernst Riepenhausen, in Göttinger Künstler, Band 2, S. 68). – Einband teils stärker berieben, stellenweise braun- und fingerfleckig, noch gutes Exemplar mit den meist fehlenden Musikbeilagen. Schlagwörter: Aufklärung, Frauenemanzipation, Frauenliteratur, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Lyrik |
360,-- | ![]() |
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| Rabener, Gottlieb Wilhelm. Briefe, von ihm selbst gesammlet und nach seinem Tode, nebst einer Nachricht von seinem Leben und Schriften, herausgegeben von C(hristian) F(elix) Weiße. Leipzig, Dyck 1772. 8°. LXXXII, 304 S. Frontispiz (von Christian Gottlieb Geyser nach Jacob Wilhelm Mechau oder Adam Friedrich Oeser). Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung.
Goedeke IV1, 41, (5), 4. Rümann 882. VD18 90724232. – Erste Ausgabe. – Deckel etwas berieben, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Briefe |
120,-- | ![]() |
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| Mynona (d. i. Salomo Friedländer). Die Bank der Spötter. Ein Unroman. 1. – 3. Tausend. München und Leipzig, Kurt Wolff (1919). 8°. 450 S., [1] Bl. Illustr. Orig.-Pappband (von Emil Preetorius).
Geerken 2.1.5. Raabe-Hannich 217, 5. – Erste Ausgabe. – „Für Alfred Kubin – Im Kabinett war eine Stille entstanden, wie sie nur zwei Tote mit vereinten Kräften bewerkstelligen können (Mynona: „Rosa, Schutzmannsfrau“)“ (Motto Seite 5). – Rücken etwas berieben, Gelenke unauffällig restauriert, vorderes Innengelenk etwas angeplatzt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Expressionisme, Expressionismus |
50,-- | ![]() |
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| Franklin Bibliothek. (Klassiker der Weltliteratur). 22 Bände der Reihe. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1980-1984). 8°. Farbige Orig.-Lederbände über 3 oder 4 Bünden mit ornamentaler Rücken- und Deckelvergoldung, Moirévorsätzen und Goldschnitt.
Dabei: Hesse, Hermann. Der Steppenwolf. Illustriert von Anthony Canham. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek 1983. 8°. 243 S. mit 8 ganzseitigen Illustrationen. – Voltaire (d. i. Francois Marie Arouet). Candide. Mit Illustrationen von Anthoni Clavé. (Vollständige Ausgabe aus dem Französischen übertragen von Walter Widmer). Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. 159, (1) S. mit ganzseitigen Illustrationen. – Döblin, Alfred. Berlin Alexanderplatz. Mit Illustrationen von George Grosz. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1982). 8°. 419, (1) S. mit ganzseitigen Illustrationen. – Heine, Heinrich. Reisebilder. Mit Illustrationen von Theodor Hosemann. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1983). 8°. 515, (1) S. mit ganzseitigen Illustrationen. – Flaubert, Gustave. Madame Bovary. Mit Illustrationen nach Albert Fourié. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1982). 8°. 435, (1) S. mit ganzseitigen Illustrationen. – Ibsen, Henrik. Dramen. Mit Illustrationen von Edvard Munch. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1982). 8°. 391 S. mit ganzseitigen Illustrationen. – Keller, Gottfried. Der grüne Heinrich. Mit Zeichnungen von Gottfried Keller. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1983). 8°. 803, (1) S. mit Frontispiz und 10 Abbildungen auf Tafeln. – Stendhal (d. i. Marie-Henri Beyle). Rot und Schwarz. Chronik aus dem Jahr 1830. Mit Illustrationen von Mette Ivers. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1983). 8°. 611, (1) S. mit ganzs. Illustrationen. – Homer. Odyssee. Illustriert von W. T. Mars. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. XIII, 399 S. mit ganzs. Illustrationen. – Shakespeare. Dramen. Mit Illustrationen von Johann Heinrich Füßli. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. 651, (1) S. mit ganzs. Illustrationen. – Dickens, Charles. Große Erwartungen. Mit Illustrationen von F. W. Pailthorpe. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1980). 8°. 523, (1) S. mit ganzs. Illustrationen. – Tschechow, Anton. Ausgewählte Erzählungen. Mit Gemälden von Kukryniksy. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1982). 8°. 412 S. mit ganzs. Illustrationen. – James, Henry. Die Gesandten. Mit Gemälden von Jean Béraud. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1984). 8°. 475, (1) S. mit ganzs. Illustrationen. – Fielding, Henry. Die Geschichte des Tom Jones eines Findlings. Mit Illustrationen von Thomas Rowlandson. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1982). 8°. 993, (1) S. mit ganzs. Illustrationen. – Gogol, Nikolai. Die toten Seelen. Mit Illustrationen von Alexander Agin. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1984). 8°. 479 S. mit ganzs. Illustrationen. – Fontane, Theodor. Effi Briest. Mit Illustrationen von Wilhelm Busch. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1982). 8°. 351 S. mit ganzs. farbigen Illustrationen. – Hemingway, Ernest. In einem anderem Land. Illustratriert von Bernard Fuchs. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. 348 S. mit ganzs. farbigen Illustrationen. – Faulkner, William. Licht im August. Illustratriert von Milt Kobayashi. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. 348 S. mit ganzs. farbigen Illustrationen. – Balzac, Honoré de. Vater Goriot. Mit Illustrationen von Albert Lynch. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. 404, (1) S. mit ganzs. Illustrationen. – Schiller, Friedrich v. Ausgewählte Dramen. Mit Illustrationen von Johann Heinrich Ramberg. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. 550 S. mit ganzs. Illustrationen. – Deutsche Gedichte. Eine Auswahl der schönsten deutschen Gedichte 1780-1900. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1981). 8°. 497 S. – Moliere. Ausgewählte Komödien. Ottobrunn bei München, Franklin-Bibliothek (1983). 8°. 496 S. – Insgesamt erschienen 50 Bände der deutschen Reihe. – Tadellose Exemplare dieser aufwendig ausgestatteten Ausgaben. Schlagwörter: Weltliteratur |
550,-- | ![]() |
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| Herder, J(ohann) G(ottfried) v. Zerstreute Blätter. Erste (bis) sechste Sammlung. 2., durchgesehene Ausgabe. 6 Bände. Gotha, Carl Wilhelm Ettinger 1791-1811. Kl.-8°. Hellgrüne Pappbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern, Rückenvergoldung und Goldschnitt.
Goedeke IV/1, 730 f., 82. Günther/Volgina/Seifert 772-777. Schulte-Strathaus 50. – Erschien zuerst 1785 bis 1797. Von der „vierten Sammlung“ erschien keine Neuauflage, so dass der vierte Band im Erstdruck vorliegt (ebenso der sechste Band). – Sechs Studien-Sammlungen zu verschiedensten Themen, u. a. „Über die Seelenwanderung“, „Blumen aus der griechischen Anthologie“, „Nachruf auf G. E. Lessing“, „Bilder und Träume“, „Über Bild, Dichtung und Fabel“, „Blätter der Vorzeit“, „Persepolis“, „Blumen aus morgenländischen Dichtern gesammlet“, „Über die menschliche Unsterblichkeit“, „Einige vaterländische Gespräche“ und „Cäcilia“. – Rücken etwas nachgedunkelt und leicht berieben, stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. |
200,-- | ![]() |
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| Lichtenberg, Georg Christoph. Schriften und Briefe. Herausgegeben von Wolfgang Promies. 4 in 6 Bänden. (Frankfurt a. M.), Zweitausendeins (1994). 8°. Orig.-Leinenbände mit Schutzumschlägen.
Lizenzausgabe des Carl Hanser Verlages. – Schönes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben, Philosophie |
30,-- | ![]() |
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| Nooteboom, Cees. Absinth und Ambre Solaire. Fünf Erzählungen. Graphik: Svato Zapletal. Aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen. Hamburg, Svato-Verlag 2000. 4°. 56 S., [2] Bl. mit 15 (3 ganzs.) Farblithographien. Farbig illustr. Orig.-Leinenband mit Pappschuber.
Eines von 175 num. Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 200 Exemplare); von Svato Zapletal im Druckvermerk signiert. – Schönes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher |
100,-- | ![]() |
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| Lönnrot, Elias (Compiler). Kalevala (Russian). Finnish national epic (Translated by Leonid Belsky, edited by Dmitry Bubrkh, preface by Ivan Maisky and illustrated by Pavel Filonov). Moscow, Leningrad, Academia 1933. 4° (25,3 x 18,5 cm.). XIX, (1), 329, (2) p. with color frontispiece, title pages in black and blue, 10 plates, 52 vignettes in the text, with small illustrated frames. Publisher’s illustrated linen binding with color-illustrated dust jacket. (Treasures of world literature).
Rowell/Wye, The Russian Avatgarde Book 247. Schmidt, Russische Graphik des XIX. und XX. Jahrhunderts. Eine Berliner Privatsammlung. Leipzig, 1967, p. 86. – First russian edition marking one hundred years since the publication of the Finnish epic „Kalevala“ – a rich collection of legends, stories, ballads and songs collected and edited from Finnish folklore by Elias Lönnrot in 1835. – The edition was prepared by students of the „School of Analytical Art“ in Leningrad under Pavel Filonov (1883-1941). Filonov, one of the most prominent artists of the Russian avant-garde, was personally involved in all the book design processes, and his students prepared the plates and illustrations under his direct guidance. Filonov traveled extensively through Russia, the Near East and western Europe. Between 1910 and 1914 he exhibited often with the Union of Youth and he met and collaborated with the leaders of Russian literary Futurism, including Vladimir Mayakovsky, Velimir Khlebnikov and Aleksey Kruchonykh. Filonov’s work was influenced by Russian folk and primitive art, Medieval Russian wall painting, Dürer, Bosch and Bruegel, Vasily Surikov, Konstantin Savitsky and by the work of the Symbolist Mikhail Vrubel. – Title page and the following two pages have corners trimmed at the top (no loss of text); a very well-preserved copy with a very good dust jacket. Schlagwörter: Avantgarde, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
1.200,-- | ![]() |
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| Hackländer, F(riedrich) W(ilhelm Ritter v.). Werke. Erste Gesammt-Ausgabe. 3. Auflage und 1. Auflage. Band I-XXXIV (in 17 von 60). Stuttgart, Adolph Krabbe 1860-1875. Kl.-8°. Weinrote Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und Linienvergoldung.
Der am 01.11.1816 in Burtscheid bei Aachen geborene Schriftsteller und Journalist war wohl der beliebteste und erfolgreichste Autor um 1850 in Deutschland. Seine unterhaltsamen Bücher werden auch heute noch sehr geschätzt. – So hat auch Arno Schmidt mit seinem Werk „Abend mit Goldrand“ (1975) viele neuere Arbeiten über Hackländer angeregt. Eine der Hauptfiguren in Schmidts Roman namens Eugen Forbach, ist Hackländer-Kenner und Sammler. – Nachdem Hackländer bereits 1842 den Freiherrn v. Taubenheim auf seiner Reise ins heilige Land begleitet hatte, ernannte ihn 1843 der König von Württemberg zum Sekretär und Reisebegleiter des Kronprinzen Karl. Aus seinen Erfahrungen auf den Reisen und als Soldat und Kriegsberichterstatter schöpfte er den Stoff für seine fesselnden Bücher. In den Werken Hackländers wird das gesellschaftliche Leben aller Schichten im 19. Jahrhundert geschildert. – Rücken etwas berieben, stellenweise leicht braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
120,-- | ![]() |
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| Kästner, Erich. Werke in neun Bänden. Herausgegeben von Franz Josef Görz. 9 Bände. München, Wien, Hanser (1998). 8°. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschläge in farbig illustr. Pappschuber.
Band I. Gedichte; Band II. Chanson, Kabarett, Kleine Prosa; Band III. Romane I; Band IV. Romane II; Band V. Theater, Hörspiel, Film; Band VI. Publizistik; Band VII. Romane für Kinder I; Band VIII. Romane für Kinder II; Band IX. Nacherzählungen. – Gutes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
50,-- | ![]() |
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| (Fischer). Eine Gespensterleiche oder der Schein trügt. Eine wahre Begebenheit. Annaberg, (Friedrich) Hasper 1826. 8°. 8 S. Ungeheftete Druckbogen.
Äußerst seltene Schauergeschichte aus dem frühen 19. Jahrhundert. Kein Exemplar weltweit in einer öffentlichen Sammlung nachweisbar (lt. KVK). – Die Erzählung handelt von einer Begebenheit aus dem 18. Jahrhundert. Ein Gruppe junger Offiziere erzählt sich Gespenstergeschichten: „… der Lieutenant Graf – (ich will ihn Hohenheim nennen), einer der liebenswürdigsten und vollkommensten jungen Männer, die ich je gekannt habe. Er ließ sich selten auf unsre Geschichten ein, hörte sie nur mit Unwillen oder mit Spott, erzählte nie dergleichen, und erklärte sogar die Furcht vor Gespenstern, wie sie selbst, für ein Unding. … In einer Nacht zwischen zwölf und ein Uhr, ward Hohenheim durch fernes, dumpfes Geräusch, das vom entgegengesetzten Ende des Korridors im Kaserne herzukommen schien, aufgeweckt. Das Geräusch kam näher, und bald konnte er langsame, feyerliche und starke Tritte wie von vielen Menschen unterscheiden, die auf seine Thüre zugingen. Bald konnte er nicht mehr zweifeln, daß es ihm gelte; denn die Tritte der Vorderen waren schon über die letzten bewohntesten Zimmer hinaus, und in demselben Augenblick sprang auch seine Thür mit starkem Geräusch aus ihren Angeln. Er saß, völlig wach und besonnen, in seinem Bette auf. Zwölf lange Gestalten in schwarzen Talaren und Larven, Fackeln in den Händen tragend, traten paarweise herein, gingen schweigend an seinem Bette vorüber und machten die Runde in seinem Zimmer; ihnen folgte ein verschlossener Sarg auf einer Bahre, getragen von acht gleichgekleideten Figuren; nach diesem die Leidtragenden mit langen Flören und weißen Gesichtern. Man setzt die Bahre vor seinem Bette nieder, man nimmt den Sargdeckel ab; – mit Entsetzen sieht Hohenheim die bleiche, ganz ähnliche Gestalt seines verstorbenen Freundes, im Todtenkleide, wie man ihn begraben, mit offenen Augen, im Sarge liegen… Hohenheim hatt den Anfang der Prozession mit sichtbarer Ruhe angesehen, etwa wie ein Schauspiel, daß man ihm zur Belustigung aufführen wollte; als er das Bild seines Freundes, der kurz vorher gestorben ist, erkannte, starrte er es einen Augenblick an – dann fuhr er auf. „Höllisches Gaukelspiel!“ rief er und griff nach der Pistole. Indem er sie spannte, richtete sich die Gestalt im Sarge langsam auf und starrte ihn an…“ (S. 4-6). – F. Hasper (1781-1838), Buchdrucker in Annaberg, war der Vater von Friedrich Wilhelm Hasper (1796-1871), der 1822 die Braun’sche Druckerei in Karlsruhe übernahm. Die vorliegende „Geister“-Broschüre war Gegenstand eines Schmuggel-Falls 1826 an der böhmisch-sächsischen Grenze im Erzgebirge. Der militärische Kondukteur Karl Friedrich Sättler wurde festgenommen weil er versuchte, Stapel dieser sogenannten Geister-Broschüren bzw. Groschenhefte mit genau diesem Titel nach Österreich (Böhmen) zu schmuggeln. Sättler verdiente sein Geld unter anderem damit, diese Geschichten und Bücher auf den sächsischen Jahrmärkten (wie dem in Annaberg) zu verkaufen. Kurioserweise war der Händler selbst Analphabet und ließ seine Geschäfte von seinem Sohn verwalten. (Quelle: P. Pisa, Cást druhá 1810-1848, V zájmu nevzdelaného ctenáre, Literární cenzura, v dobe restaurace, a rozmachu národního hnutí, online). Schlagwörter: Geist, Geister, Gespenstergeschichte, Kolportage, Trivialliteratur |
600,-- | ![]() |
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| Lachmann, Karl (Übertragung). Die Nibelunge. Text der Hohenems-Münchener Handschrift A des Nibelungenliedes nach der Ausgabe von Karl Lachmann. Berlin, Stargardt 1898-1904. Imperial-Folio (57 x 42 cm.). [4] Bl. (1 w.), 311 S., [3] Bl. (1 w.) mit reichstem Buchschmuck, 66 teils ganzs. farblithogr. Illustrationen und 600 Zierinitialen von Josef Sattler. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, goldgepr. Deckelillustration und Kopfgoldschnitt.
Rodenberg S. 279. Schauer S.16 und Tafel 4. – Nr. 173 von 200 num. Exemplaren. – Monumental-Ausgabe, von der Reichsdruckerei für die Pariser Weltausstellung mit großem Aufwand angefertigter Druck auf klanghartem, unbeschnittenem Zandersbütten. – „Ein stolzes Werk deutscher Buchkunst, ein Kunstwerk aus einem Gusse, weil der Künstler nicht nur Illustrationen und Ornamente zu zeichnen hatte, sondern alles von der Druckschrift und den Wasserzeichen des Papiers an bis zum Einband und der Satzanordnung in seine Hand gelegt war. Mit der Nibelungentype, die eigens für dieses Werk geschnitten und gegossen wurde, lehnt Sattler sich glücklich an die Unzial- und Halbunzialschrift frühmittelalterlicher Handschriften an. Seit Holbein hat es keinen solchen Meister der Zierinitialen gegeben …“ (Loubier 25 ff.). – Kleine Fehlstellen am Kapital und den Gelenken restauriert, 2 Seiten (S. 100 und 101) leicht fleckig, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Art nouveau, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Jugendstil, Nibelungen |
4.800,-- | ![]() |
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| Goethe, (Johann Wolfgang v.). Sämmtliche Werke. Vollständige Ausgabe in sechs Bänden. 6 Bände. Stuttgart, J. G. Cotta o. J. (1854-1855). 4° (25 x 17 cm.). Mit gestoch. Portrait, 10 gestoch. Tafeln, 2 lithogr. Tafeln und 1 Musik-Beilage. Dunkelgrüne Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückentiteln und Linienvergoldung.
Einbände etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
120,-- | ![]() |
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| Schultze, Rudolf. Die Modenarrheiten. Ein Spiegelbild der Zeiten und Sitten für das deutsche Volk. Berlin, Nicolai 1868. 8°. IX, 238 S. Farbig illustr. Orig.-Pappband.
Hayn/Gotendorf V, 100. – Erste Ausgabe. – „Ueber Unsittlichkeit, Pluderhosen, Kleiderordnungen, Reifröcke (3 Perioden), Perrücke, Zopf, Mad. Pompadour, Dubarry, Kniehose, Schnürbrust, Crinoline usw. – Weibliche Schönheit u. männliche Stutzerei“ (Hayn/Gotendorf). – „Mag es immerhin eine verlorene Mühe sein, über die Kleidung des Menschen vom Standpunkt der Philosophie oder der Ästhetik aus zu verhandeln, so bietet doch ihre Geschichte Gesichtspunkte dar, die für den prüfenden und vergleichenden Beobachter von höchstem Interesse sind. Die Mode hat trotz ihrer bekannten Leichtfertigkeit, Eitelkeit, Frivolität, Narrenhaftigkeit und Lächerlichkeit doch auch ihre sehr ernsten Seiten; und bei all ihrer scheinbaren Nichtigkeit muss ihr die Bedeutung unbestritten bleiben, dass sie im Stande ist, sowohl die Denk- und Handlungsweise eines einzelnen Individuums zu illustrieren, als auch die geistigen und moralischen Bestrebungen eines ganzen Zeitalters zu charakterisieren“ (R. Schultze im Vorwort). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Kulturgeschichte, Mode, Sittengeschichte |
160,-- | ![]() |
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| Machado de Assis. Der geheime Grund. Erzählungen. Aus dem brasilianischen Portugiesisch und mit einem Nachwort von Curt Meyer-Clason. Limitierte Vorzugsausgabe. Frankfurt am Main, Eichborn Verlag 1996. 8°. 316 S., [2] Bl. Blauer Ziegenlederband mit goldgepr. Rückenschild und Pappschuber. (Die andere Bibliothek, Band 140).
Eines von 999 num. Exemplaren der Vorzugsausgabe. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
60,-- | ![]() |
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| Panati, Charles. Universalgeschichte der ganz gewöhnlichen Dinge. Deutsche Fassung von Udo Rennert und Doris Mendlewitsch. Limitierte Vorzugsausgabe. Frankfurt am Main, Eichborn, 1994. 318, (2) S. Blauer Ziegenlederband mit goldgepr. Rückenschild und Pappschuber. (Die andere Bibliothek, Band 118).
Eines von 999 num. Exemplaren der Vorzugsausgabe. – Von Hand gebunden in ostindisches Ziegenleder bei G. Lachenmaier in Reutlingen. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
60,-- | ![]() |
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| Swartz, Richard. Roomservice. Geschichten aus Europas nahem Osten. Aus dem Schwedischen von Jörg Scherzer. Limitierte Vorzugsausgabe. Frankfurt am Main, Eichborn Verlag 1997. 8°. 368 S., [2] Bl. Blauer Ziegenlederband mit goldgepr. Rückenschild und Pappschuber. (Die andere Bibliothek, herausgegeben von Hans Magnus Enzensberger, Band 142).
Eines von 999 num. Exemplaren der Vorzugsausgabe. – Von Hand gebunden in ostindisches Ziegenleder bei G. Lachenmaier in Reutlingen. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
70,-- | ![]() |
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| Kästner, Erich. Gesang zwischen den Stühlen. Stuttgart, Berlin, Deutsche Verlags-Anstalt (1932). Gr.-8° (21,5 x 19 cm.). 109 (3) S. mit Textvignetten von Erich Ohser. Orig.-Karton mit farbig illustr. Schutzumschlag von E. Ohser.
Hartry 198. W.-G.² 15. – Erste Ausgabe des letzten Gedichtband es vor 1933. – „Als die braunen Kolonnen an die Macht marschierten, schrieb Erich Kästner: „Ihr und die Dummheit zieht in Viererreihen im die Kasernen der Vergangenheit. Glaubt nicht, daß wir uns wundern, wenn ihr schreit. Denn was ihr denkt und tut, das ist zum Schreien. Als sie ihren mörderischen Kampfruf „Deutschland erwache“! brüllten und aus Restbeständen Rassentheorien mischten, welche die Auserwähltheit des deutschen Volkes beweisen sollte, prophezeite er: Wie ihr’s euch träumt, wird Deutschland nicht erwachen. Denn ihr seid dumm und seid nicht auserwählt. Die Zeit wird kommen, das man sich erzählt: Mit diesen Leuten war kein Staat zu machen“. Rudolf Arnheim in der Weltbühne: Kästner beweist, daß er unbefangen, rechtlich und lachlustig wie ein Kind ist. Das kommt den Kindern, und das kommt seinen Gedichten zugute. Wenn er seinen Gesang zwischen den Stühlen anstimmt, so liegt das nicht an seiner Ungeschicklichkeit im Sitzen sondern an der seltsamen Konstruktion der Stühle. Er sucht einen Sitz. Schiller meinte, der sentimentale Dichter suche die verlorene Natur. Aber die Zukunft liegt nicht im Garten Eden. Wer heute zwischen den Stühlen sitzt, der sucht etwas, was zwar nicht Natur ist, wohl aber mit ihr eine wichtige Eigenschaft gemein hat: Sinn“.“ (T. Hatry). – Rücken etwas gebräunt, Gelenke und Kanten etwas berieben, gutes Exemplar mit Besitzvermerk des dänischen Geschäftsmanns und Papierwarenhändler Erik Trier (1908-1982). Schlagwörter: Lyrik |
180,-- | ![]() |
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| Cals, Rose (en fait Jeanne Ramel-Cals). Rose. Roman. Paris, Arthème Fayard & Cie. 1918. 8°. 268 p., [1] f. Reliure en demi-cuir maroquin rouge rouille avec titre sur le dos estampé à l’or (couverture typographique reliée).
Exemplaire n° 9 sur 15, sur papier du Japon; Vingt-cinq exemplaires sur papier de Hollande numérotes de 16 à 40. – Première édition de cette publication très rare. – Jeanne Ramel-Cals (née Jeanne Gibert, 1883-1976) „Ses parents dirigent la tannerie familiale située sur la route de Graulhet. Sa mère est une femme d’esprit qui reçoit chez elle des personnalités telles que Jean Jaurès et correspond avec Maurice Maeterlinck. … Installée à Paris, Jeanne trouve rapidement sa voie dans l’écriture, elle devient journaliste et, sous le nom de Jeanne Ramel-Cals, tient des chroniques régulières dans divers journaux tels que Candide, Le Crapouillot, Le Matin, Le Petit Journal, Le Jour, Le Journal illustré ou La Revue de la femme, ainsi que dans la presse régionale comme Septimanie, Sud-Ouest ou La Dépêche du Midi. Parallèlement à sa carrière de journaliste, Jeanne publie des romans qui rencontrent rapidement le succès, notamment ses souvenirs d’enfance dans Vacances à Villefranche. … Le critique littéraire Paul Reboux disait d’elle : „Elle a surtout beaucoup regardé autour d’elle, d’un regard amusé, narquois et pénétrant. C’est ainsi qu’elle a pu observer les choses et les gens, fixer les traits qui lui semblaient cocasses, et nous donner les plus savoureux albums psychologiques dont on puisse se délecter“. André Billy écrit qu’il „l’aime mieux dans l’ironie et la satire. Son talent est assez inégal, elle compose mal et ne sait pas finir. Mais le petit air qu’elle nous joue, tout parsemé de fausses notes qu’il soit, est bien à elle. Elle en tire des effets drolatiques et piquants“. En 1936, lors de la sortie de Le jardin, Gus Bofa écrit que „Jean Ramel-Cals est une petite fille qui a grandi sans le faire exprès. Elle a conservé, tout frais, tous les souvenirs et les idées de son enfance“.“ (Wikipedia). – Le dos est légèrement usé par endroits, mais le livre est par ailleurs en très bon état. Schlagwörter: Edition de luxe, Erstlingswerk, Nummerierte Bücher, Première publication, Vorzugsausgaben |
200,-- | ![]() |
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| Tilemann, Hero. Tagebuchblätter eines deutschen Arztes aus dem Burenkriege. München, Beck 1908. 8°. XII, 534 S. mit Frontispizportrait, 1 Tafel u. 1 gefalt. Karte. OLn. mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltitel.
Hero Tilemann (1873-1907) wurde durch seine medizinische und humanitäre Teilnahme am Burenkrieg (1899-1902) in Südafrika sowie seine posthum veröffentlichten Tagebücher bekannt. – „Obwohl Tilemann über seine Erlebnisse im Burenkrieg Tagebuchaufzeichnungen angefertigt hatte, die posthum 1908 veröffentlicht wurden, war bislang nur wenig über den ostfriesischen Arzt bekannt. Erst durch die Übernahme eines umfangreicheren Nachlasses in den Standort Aurich des Niedersächsischen Landesarchivs ist es möglich, mehr über Hero Tilemann zu erfahren. Auf Grundlage dieses Nachlasses widmet sich der Vortrag nicht nur den Beweggründen, die Tilemann veranlassten, als Ambulanzarzt nach Südafrika zu gehen, sondern auch seinen einzelnen Stationen während des Burenkrieges, der sich sehr rasch von einem konventionellen Stellungskrieg zu einem Guerillakrieg wandelte und bereits einen Vorgeschmack auf die katastrophalen Auswirkungen von „totalen“ Kriegen vermittelte. Ebenso wird Tilemanns Haltung zur Genfer Konvention untersucht. Während Tilemann selbst darauf achtete, die Artikel der Genfer Konvention im Burenkrieg vollständig zu erfüllen, verletzten die Briten in seinen Augen mehrmals die internationale Vereinbarung. So hat er nach der Rückkehr in die Heimat und bis kurz vor seinem Tod 1907 vergeblich Entschädigungsansprüche an die britische Regierung für die Verbrennung seiner Ambulanzwagen und die Plünderung der von Tilemann provisorisch errichteten Hospitäler gestellt“ (Niedersächsisches Landesarchiv). – N. a. V., gutes Exemplar. Schlagwörter: Afrika, Briefe, Medizin, Medizingeschichte, Südafrika, Tagebuch |
70,-- | ![]() |
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| Sacher-Masoch, L(eopold) v. Die Liebe des Plato. Mit 5 Illustrationen von Franz von Bayros. Leipzig, Georg H. Wigand o. J. (1907). 8°. [1] Bl., 144 S. mit farbigem Frontispiz und 4 Tafeln. Dunkelblauer flexibler Lederband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, Rücken- und Deckelvergoldung und Kopfgoldschnitt.
Brettschneider 81 (irrig mit der Angabe Insel-Verlag, dieses Werk ist dort jedoch nie erschienen). Hayn/Gotendorf VII, 8. W.-G.² 109. – Erste Einzelausgabe; die Erzählung erschien zuerst in der Novellensammlung „Das Vermächniß Kains“ 1870. – Nr. 52 von 400 Exemplaren der Vorzugsausgabe. – „Sacher-Masoch unterlegt das Motiv mit seiner eigenen Typologie der Geschlechter, die auch der berühmten Erzählung Venus im Pelz zugrunde liegt: Die Frauen sind zu wahrer Liebe nicht fähig. In „Venus im Pelz“ ersetzt der Held deshalb Liebe durch Unterwerfung, in „Die Liebe des Plato“ entsagt der junge Graf Tarnow vollständig der Liebe der Frauen – und wird deshalb zum Gegenstand einer raffinierten Täuschung. Schließlich spielt er wider besseres Wissen sogar mit in diesem Spiel, da er seinen „Anatol“ nicht verlieren will“ (M. Gratzke zu einer Neuausgabe). – Das erste und letzte Blatt etwas gebräunt, schönes Exemplar. Schlagwörter: Erotica, Homosexualität, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Jugendstil, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
200,-- | ![]() |
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| Rabelais, François. Gargantua und Pantagruel. Aus dem Französischen verdeutscht durch Gottlob Regis. Neu herausgegeben von Wilhelm Weigand. 2 Bände. München, Georg Müller 1911. 8°. LXXXVII, 521 S.; 464 S. mit Portrait-Frontispiz. Dunkelblaue Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückenschildern und reicher Rückenvergoldung. (Werke der Weltliteratur).
25 Jahre Georg Müller Verlag 110. Hayn-Gotendorf VI, 339. Schauer II, 55. – Das kleine Rückenschildchen mit „1“ von Band I fehlt, gutes sauberes Exemplar der schönen Halblederausgabe. |
60,-- | ![]() |
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| Choderlos de Laclos, (Pierre Ambroise François). Die gefährlichen Liebschaften. Aus dem Französischen übertragen und eingeleitet von August Brücher. 4 Teile in 1 Band. Berlin und Leipzig, Wilhelm Borngräber o. J. (1914). 8°. 177, (2) S.; 163 S.; 154 S.; 172 S., [2] Bl. mit 4 montierten Frontispizen von Ernst M. Simon. Halblederband mit goldgepr. Rückentitel.
Erste Ausgabe dieser Übersetzung. – Zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem ersten Titelblatt, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Erotica, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Jugendstil |
40,-- | ![]() |
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| (Bleichröder, Hans v.). James Grunert. Roman aus Berlin W. Vollständige Textausgabe. Ohne Ort und Jahr, Aretino-Presse (ca. 1936). 8°. 340 S. Halbleinenband in Halbleder-Optik mit goldgepr. Rückenschild.
Vgl. Bilderlexikon II, 476 f. und Hayn-Gotendorf IX, 54 (frühere Ausgaben). – Eines von 300 „in der Maschine numerierten Exemplaren … nur für Wissenschaftler und Sammler bestimmt“. – „Diese ganz und gar vorurteilslosen Erinnerungen eines ehrenwerten jungen Mannes aus feiner Berliner Bankiersfamilie, der schon im zartesten Knabenalter leidenschaftlich gern weibliche Hüften streichelt, Backfische liebkost und später in den Salons des Berliner Westens sein Unwesen treibt, erschienen 1908 als Privatdruck. Mit den Erinnerungen der Josefine Mutzenbacher gehört dieser Roman längst zu den amüsantesten Kabinettstücken der literarischen Pornographie“ (Rowohlt Verlag zur Neuausgabe). – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Erotica, Nummerierte Bücher |
70,-- | ![]() |
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| Shakespeare, William. Sämtliche Werke. (Mit Anmerkungen herausgegeben von Levin Ludwig Schücking und Else v. Schaubert. Übertragungen von August Wilhelm v. Schlegel und Ludwig Tieck). 10 Bände. München, Georg Müller 1925-1929. Gr.-8°. Hellbraune Orig.-Leinenbände mit Deckel-Vignetten.
25 Jahre Georg Müller Verlag, 194. – Breitrandiger Druck, gedruckt bei Mänicke & Jahn in Rudolstadt. Buchausstattung von Paul Renner. – Rücken geringfügig berieben, sehr gutes sauberes Exemplar der gesuchten Werkausgabe. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
240,-- | ![]() |
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| Huch, Ricarda. Gedichte. 2., vermehrte Auflage. Leipzig, H. Haessel 1908. 8°. 269, (1) S. Orig.-Pergamenteinband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, Rücken- und Deckelvergoldung und Kopfgoldschnitt.
W.-G.² 24. – Erweiterte Ausgabe der zuerst 1894 erschienen Gedicht-Sammlung. – Kapital an den Gelenken etwas eingerissen (0,5 cm.), sonst gutes Exemplar der schönen Pergamentausgabe. Schlagwörter: Lyrik |
50,-- | ![]() |
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| Kästner, Erich. Lärm im Spiegel. Leipzig, Wien, C. Weller (1929). Gr.-8° (20,5 x 18,5 cm.). 110 S., [1] Bl. mit 10 Illustrationen von Rudolf Grossmann. Illustrierter Orig.-Kartonumschlag (von R. Grossmann).
Hatry 143. Holstein, Buchumschläge 426 (9.-10. Tsd.). Sennewald 29.2. W.-G.² 2 (datiert falsch 1928). – Seltene erste Ausgabe des zweiten Gedichtbands. – „Obwohl ich selber Verse mache, sind mir viele Lyriker noch unsympathischer als alle Tenöre. Sie verbreiten… die Falschmeldung, die Fähigkeit des Gedichteschreibens sei eine göttliche Konzession; und dann gehen sie hin und blamieren ihr Gottesgnadentum nicht weniger als gewisse Herren… Zum Glück gibt es ein oder zwei Duzend Lyriker – ich hoffe fast, mit dabei zu sein – die bemüht sind das Gedicht am Leben zu erhalten. Ihre Verse kann das Publikum lesen und hören, ohne einzuschlafen; denn sie sind seelisch verwendbar… Man hat für diese Art von Gedichten die Bezeichnung ‚Gebrauchslyrik‘ erfunden… Verse, die nicht zu brauchen sind Reimspielereien… Mit der Sprache seiltanzen, das gehört ins Varieté… die Lyriker haben wieder einen Zweck. Ihre Beschäftigung ist wieder ein Beruf. Sie sind wahrscheinlich nicht so notwendig, wie die Bäcker und Zahnärzte, aber nur, weil Magenknurren und Zahnreißen deutlicher Abhilfe fordern, als nichtkörperliche Verstimmungen. Trotzdem dürfen die Gebrauchspoeten froh sein, sie reagieren unmittelbar nach den Handwerkern“ (‚Prosaische Zwischenbemerkung‘ von Erich Kästner, S. 49). Schon Anfang Januar des nächsten Jahres ist die erste Auflage total vergriffen. Als Lohn erhält er 1200 Mark. – Randläsuren unauffällig restauriert, sehr gutes sauberes der seltenen kartonierten Ausgabe. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Lyrik |
320,-- | ![]() |
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| (Newman, Jeremiah Whitaker). The Lounger’s common-place book (or miscellaneous collections in history, criticism, biography, poetry & romance). (Volume 4): A new volume of the Lounger’s common-place book. Containing one hundred articles, none of which have been printed in any of the former volumes. London, Longman, Hurst, Rees and Orme 1807. 8°. [2] Bl., 252 S. Geglätteter Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, Rückenvergoldung, vierfachen Deckel-Filetten und Innenkantenvergoldung.
Vierter und letzter Teil der seit 1796 erschienenen Sammlung mit Biographien, politischen Kommentaren, Zitaten und Kritiken aus der zeitgenössischen Literatur, Satiren und Anekdoten. Kulturhistorisch wichtige Dokumentation der Aufklärung in Groß-Britannien um 1800. Der vorliegende Band enthält Biographien von Alexander de Medicis, Angus Foy Fletcher, John Calas, Thomas Chatterton, Henry Flood, Lord Nelson, Thomas Swalden u. a. Außerdem interessante Artikel über Landschafts-Gärtnerei, unparteiische Justiz, Nervenleiden, Straßenvermessung und Tabak. – Die Sammlungen wurden noch bis 1838 immer wieder neu aufgelegt. – Hauptwerk des britischen Mediziners und Schriftstellers J. W. Newman (1759-1839). – Newman „became a member of the Corporation of Surgeons, and was in practice at Ringwood in 1783. In consequence of ill-health he removed to Dover, where he made the acquaintance of Sir Thomas Mantell [q. v.] and his wife, and resided for many years in their house. He was a delightful companion at all times, full of anecdote and energy, intelligence and originality. On 9 Dec. 1790 he was admitted an extra-licentiate of the College of Physicians of London (Munk, Coll. of Phys. 2nd edit. ii. 414). He was a favourite with the eccentric Messenger Monsey [q. v.], the resident physician at Chelsea Hospital, of whom he wrote (but did not publish) an amusing memoir. He married and settled on his own estate at Ringwood, where he died on 27 July 1839. His principal work, published anonymously, was ‘The Lounger’s Commonplace Book, or Miscellaneous Collections in History, Criticism, Biography, Poetry, and Romance,’ 3rd edit. 4 vols., London, 1805–7, 8vo; and 2 vols., London, 1838, 8vo.“ (Dictionary of National Biography). – Sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar aus der französischen Schloß-Bibliothek „Bibliotheque de Fulcran Captier“ (Exlibris). Schlagwörter: Aufklärung, England, Great Britain, Grossbritannien, Satire |
140,-- | ![]() |
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| Giraudoux, Jean. Amphitryon 38. Comédie en trois Actes. (Illustrée de compositions originales de Mariano Andreu gravées sur bois en camaïeu par P. Toustain. Typographie de François-Louis Schmied). (Paris, Les Editions du Bélier 1931). 4° (26 x 19 cm.). 213, (2) S. mit Frontispiz und 19 Holzstich-Illustrationen. Rostroter Lederband mit godgepr. Rückentitel, 5 unechten Bünden und Rückentitel.
Eines von 1000 num. Exemplaren auf vélin de chiffon des papeteries de Lana; im Druckvermerk von M. Andreu signiert. – Der spanische Maler, Zeichner, Bildhauer und Bühnenbildner Mariano Andreu (1888-1976) stattete ca. 30 Livres de Luxe aus. – Schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher |
100,-- | ![]() |
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| Iffland, August Wilhelm. Bewustseyn. Ein Schauspiel in fünf Aufzügen. Berlin, George Jacob Decker 1787. Kl.-8° (17 x 10,5 cm.). VIII, 168 S. mit gestoch. Titelvignette von Darchow nach G. W. Hoffmann. Pappband der Zeit mit handschr. Rückenschild.
Goedeke V, 267, 10. VD18 11524790. – Erste Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung von A. W. Iffland „Pour Madame … [Name gelöscht] de la part de son tres hamble Serviseur Iffland“. – „Zusammen mit Ekhof und Schröder gehört I. zu den großen Charakterdarstellern des 18. Jh., am meisten lagen ihm bürgerliche Rollen wie die der Helden in seinen eigenen Dramen. … (Der Ideengehalt seiner bürgerlichen Schauspiele) läßt sich wie folgt zusammenfassen: rührende Ausmalung der Lebensweise des mittleren Bürgertums und der armen Volksschichten mit den Tugenden Arbeitsamkeit, Sparsamkeit, Häuslichkeit, Familiensinn, Gutmütigkeit, Biederkeit, Rechtschaffenheit, Frömmigkeit. Nächstenliebe und Treue zu dem angestammten Fürstenhaus; Kritik an der schmarotzerartigen Stellung des Adels und seinem verderblichen Einfluß auf das bürgerliche Leben, wobei diese Kritik sich auf den moralischen Bereich beschränkt, nur einzelne Bösewichte herausstellt und nicht etwa eine Gleichheit der Stände fordert“ (H.-G. Winter in NDB X, 120 ff.). – Einband etwas berieben, angestaubt und fleckig, stellenweise, teils stärker braunfleckig. Schlagwörter: Autographen, Drama in German, Signed books, Signierte Bücher, Theaterstücke, Widmungsexemplar |
300,-- | ![]() |
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| Allende, Isabel. El plan infinito. Barcelona, Plaza & Janés (1991). 8°. 474, (6) p. Encuadernación original en tela con ilustración a color en la cubierta, en estuche de tela.
Primera edición en la mejor edición. – „El plan infinito es la quinta novela de la escritora chilena Isabel Allende. Escrita en 1991, narra la historia de Gregory Reeves, un blanco criado en el barrio latino de Los Ángeles. Su narración oscila entre la tercera y la primera persona, que corresponde a la perspectiva del protagonista Gregory Reeves. Tras ser un nómada en la compañía de su padre, su madre, su hermana y de una estrafalaria esposa, Greg Reeves cambia radicalmente de escenario al verse viviendo como extranjero en el barrio latino de Los Ángeles. Allí conoce el racismo, se hace amigo de Carmen Morales, y se ve envuelto en la trasformación de su dinámica familiar, la introducción en la guerra de Vietnam, y una transformación interna, constante y dependiente de los escenarios en los que vive“ (Wikipedia). – Un ejemplar en muy buen estado. |
40,-- | ![]() |
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| Pereda, José M(aría) de. Obras completas. Con un estudio preliminar por Jose M(ari)a de Cossio. Segunda edicion. Madrid, M. Aguilar 1940. 8°. XXXIV, 2111, (2) p. con un retrato del autor. Encuadernación en piel original con el título estampado en dorado en el lomo, retrato del autor en relieve, firma estampada en dorado en la cubierta delantera y cortes pintados en color.
Segunda edición completa de las obras de José María de Pereda y Sanchez de Porrua (1833-1906). – „El trasfondo de sus novelas realistas, escritas en el estilo del costumbrismo, lo constituyen su tierra natal, Santander y Cantabria, y el contraste entre la ciudad y el campo. Políticamente cercano a los carlistas, idealizó con nostalgia las condiciones de vida patriarcales del campo. Además, se dedicó al estudio de la lengua y tipificó los distintos dialectos de Cantabria“ (Wikipedia). – Un ejemplar en muy buen estado. Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Gesamtausgaben |
100,-- | ![]() |
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| Beckett, Samuel. Ends and odds. Plays and sketches. London, Faber & Faber 1977. 8°. 104 S. Orig.-Pappband mit illustr. Schutzumschlag.
First British edition. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Drama in English, Theaterstücke |
30,-- | ![]() |
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| Cramer, C(arl) G(ottlob). Stella’s Frühling des Lebens. Ein Seitenstück zu Bellomos Abend. Neue durchgesehene Auflage. Leipzig, (Rein) 1802. 284 S. mit gestoch. Frontispiz von J. Blaschke nach Schubert. Marmorierter Pappband der Zeit mit handschr. Rückenschild.
ADB IV, 558 f. Goedeke V, 510, 46. – Erschien zuerst 1801. – Carl Gottlob Cramer (1758-1817) gehörte zu den erfolgreichsten Trivialautoren seiner Zeit. – „Allen Romanen Cramers ist eine gehörige Portion bissiger, wenn auch oberflächlicher Zeit- und Sozialkritik beigemischt, seine formale Vielseitigkeit erinnert manchmal an Jean Paul, wie seine geschickten Kolportageeffekte an einen Johannes Mario Simmel. Sein Stil ist in den Ritterromanen ebenso unverkennbar wie in den Satiren, in den Gespenstergeschichten wie in den erotischen Werken“ (R. Wittmann, Zur Trivialliteratur der Goethezeit. Randbemerkungen eines Sammlers. In: Aus dem Antiquariat 1976, Heft V). – Einband etwas berieben, ein Blatt (S. 15/16) oben mit kl. Eckabriß (geringf. Textverlust S. 16), stellenweise etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Trivialliteratur, Trivialroman |
100,-- | ![]() |
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| Brecht, Bertolt. Dreigroschenroman. Amsterdam, Albert de Lange 1934. 492 S., [2] Bl. Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag (Carola Neher als Polly Peachum).
Nubel A 109. Raabe-Hannich 41, 11. Sternfeld-Tiedemann 74. W.-G.² 18. – Erste Ausgabe. – „Dem Roman liegt das Theaterstück ’‚Die Dreigroschenoper‘‚ und John Gays ‘‚Beggar‘‚s Opera‘’ zu grunde“. – „Zum Kriminalroman wird der „Dreigroschenroman“ dadurch, dass er seine Spannung ganz aus dem Milieu der Wirtschaftsverbrechen bezieht…Seinen Reiz bewahrt hat das Werk durch ein Swiftsches Element, durch die Satire und eine ironische Sprache“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung zur Neuausgabe bei Suhrkamp/Insel). – „Brecht zieht Epochen zusammen und quartiert seinen Gangstertyp in London ein, das den Rhythmus und das Aussehen der Zeit von Dickens hat . Das Privatleben unterliegt den früheren Bedingungen, der Klassenkampf denen von heute. Diese Londoner haben keine Telefone, aber ihre Polizei hat bereits Panzer“ (W. Benjamin). – Erst 1950 erschien im Berliner Aufbau-Verlag eine Neuausgabe mit einem Schutzumschlag von Franz Haacken. – Schutzumschlag mit unauffällig restaurierten Randläsuren, sehr gutes Exemplar der seltenen kartonierten Ausgabe. Schlagwörter: Exil, Exilliteratur, Kriminalliteratur |
280,-- | ![]() |
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| Fabre, Francois. Némésis médicale illustrée. Recueil de satires. Revue et corrigée avec soin par l’auteur. Contenant trente vignettes dessinées par (Honore) Daumier, et gravées par les meilleurs artistes. Avec un grande nombre de culs-de-lampe, etc. 2 volumes. Paris, Au Bureau de la Némésis médicale 1840. Gr.-8° (24 x 16 cm.). XXXII, 278 p.; 360 p. avec 30 gravures sur bois et de nombreuses vignettes d’après H. Daumier. Reliure typographique en carton original.
Garrison & Morton 6604.94. Heirs of Hippocrates 1575. Norman 747. Wellcome III, 2. – Première édition illustrée de ce classique de la littérature médicale en 24 satires et en vers. Docteur en médecine et poète, François Fabre (1797-1854) fut fondateur et directeur de la „Gazette des hôpitaux civils et militaires“ (1828-1854). – „The illustrations for Fabre’s text are considered Daumier’s most powerful contribution in the medium of wood-engraving“ (Norman). – „Some of Daumier’s best designs. There are only 30 of substance, but these suffice to make Nemesis medicale one of the ranking illustrated books of the period“ (Ray, The Art of the French Illustrated Book 217). – Reliures poussiéreuses, frottées et abîmées, quelques rousseurs éparses, très bon exemplaire dans les rares reliures de l’éditeur. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Medizin, Satire |
400,-- | ![]() |
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| Tausend und eine Nacht – Ali Baba und die vierzig Räuber. Illustriert von Max Slevogt. 2. Auflage. Berlin, Bruno Cassirer 1921. Gr.-4° (32 x 25 cm.). 44 S., [2] Bl. mit teils ganzseitigen und farbigen Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband. (Das Märchenbuch. Eine Folge von Märchenbüchern für Kinder und Erwachsene. 10. Buch).
Deckel etwas angestaubt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Märchenbilderbücher, Tausend und eine Nacht |
50,-- | ![]() |
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| Klabund (d. i. Alfred Georg Hermann „Fredi“ Henschke). Mohammed. Der Roman eines Propheten. Berlin, Erich Reiß 1917. 115 S., [1] Bl. mit 1 Orig.-Lithographie von Max Slevogt und 1 Orig.-Radierung von Hans Meid. Orig.-Halbpergamentband mit goldgepr. Rückentitel. (Prospero-Druck, Band 2).
Badorrek-Hoguth 3.12 und Jentsch 261 (Meid). Raabe/Hannich-Bode 158, 11. Rümann 53 und Söhn 36 (Slevogt). W.-G.² 19. – Erste Ausgabe. – Eines von 530 num. Exemplaren (Gesamtauflage 600 Exemplare). – Deckel etwas angestaubt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Expressionismus, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher |
80,-- | ![]() |
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| Claire, W. (d. i. Ludwig v. Dóczy). Coranna. Eine Indianergeschichte. Zeichnungen von Max Slevogt zu einer Erzählung von W. Claire. 3. Auflage. Berlin, Paul Cassirer (1909). 4°. 66 S. mit 1 Farbtafel und teils ganzs. Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Deckel etwas angestaubt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Abenteuer, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Indianer |
35,-- | ![]() |
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| Slevogt, Max. Zeichnungen zu Kinderliedern, Tierfabeln und Märchen. Berlin, Bruno Cassirer (1920). Gr.-4° (33 x 25 cm.). 76 S. mit 42 Holzschnitten von O. Bangemann nach Zeichnungen. Illustr. Orig.-Halbpergamentband mit Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt.
Rodenberg 283. Rümann, Slevogt 52 a. Schauer II, 84. – Eines von 600 num. Exemplaren; von M. Slevogt im Druckvermerk signiert. – Den Druck besorgte die Reichsdruckerei in Berlin. Die Holzschnitte wurden mit der Hand von der Reichsdruckerei eingedruckt. – Gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Signierte Bücher |
120,-- | ![]() |
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| Ferry, Gabriel (d. i. Louis Gabriel de Bellemare). Der Waldläufer. Mit Steinzeichnungen von Max Slevogt. (Übersetzt von Julius Hoffmann). Berlin, Propyläen-Verlag (1921). Gr.-4°. 359 S., [2] Bl. mit 1 signierten ganzs. Orig.-Lithographie auf Japanpapier (Frontispiz) und 66 (9 ganzs.) Lithographien Illustr. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rückenschild.
Lang, Impressionismus 209. Rümann, Slevogt 20 a. Söhn 405–471. – Eines von 1200 num. Exemplaren mit der handsignierten Orig.-Lithographie „Reiterkampf“ (Gesamtauflage 1500 Exemplare). – Hergestellt in der Reichsdruckerei, Berlin. – Das bekannteste, erstmalig 1850 veröffentlichte Werk des französischen Schriftstellers Gabriel Ferry (1809-1852) gilt als Klassiker der Abenteuer- und Indianerliteratur. – Rücken leicht angestaubt, Exlibris, gutes Exemplar. Schlagwörter: Abenteuer, Bibliophilie, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Indianer, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Signierte Künstler-Graphik |
140,-- | ![]() |
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| Wrage, Klaus. Das Wölundlied. Brynhilds Helfahrt. Nach der Übersetzung Felix Genzters. 2 Teile in 1 Band. Berlin, Holle & Co. (1926-1930). Folio (35,5 x 32 cm.). 34 Doppelblatt mit 62 Orig.-Holzschnitten von K. Wrage. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel (als Blockbuch gebunden). (Edda-Blockbücher, Nordischer Geist, Band 11).
Rodenberg, Nachtrag S. 27. – „… mit welch unendlicher Mühe Wrage an seinem Werk arbeitet …Diese Blockbücher bedeuten eine Abkehr vom Rationalismus und Mechanismus, die unsere Zeit beherrschen, weisen in die Zukunft, die wieder einem gesunden Individualismus huldigen wird“ (Rodenberg). – Deckel etwas fleckig, sonst sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Pressendrucke |
35,-- | ![]() |
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| Flaubert, Gustave. Salammbô. Dix compositions par (Victor)-A(rmand) Poirson gravées à l’eau-forte par Louveau-Rouveyre, L. Muller et G. Mercier. Paris, Maison Quantin s. d. (1887). Gr.-4° (29,3 x 21,5 cm.). [3] f., 366 p., [1] f. avec deux suites de 10 gravures hors-textes. Reliure originale en plein maroquin décorée avec de petits lions estampés en doré, des filets sur le couvercle, des bords intérieurs dorés et une tranche dorée.
Monod 4692. Talvart/Place 2. G. Vicaire II, 349. – Première édition illustrée. Édition de luxe sur Japon en grand format, tirée à 50 exemplaires, avec deux suites des 10 gravures hors-textes. Exemplaire personnel de l’illustrateur Armand Poirson avec note manuscripte de l’editeur. – Victor-Armand Poirson (1858-1893) illustrée aussi L’Âne de Lucius (traduction de Paul-Louis Courier) en 1887, La Guerre de Carlo du Monge en 1886, Le Conte de l’archer d’Armand Silvestre en 1883 (aquarelles gravées par Gillot). Il a également travaillé pour les journaux illustrés La Vie moderne, Le Chat noir et Le Journal de la jeunesse. – Dos légèrement décoloré, très bel exemplaire magnifiquement relié. Schlagwörter: Edition de luxe, Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustration des livres, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Vorzugsausgaben |
850,-- | ![]() |
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