Wir wünschen allen Bücherfreunden ein glückliches und erfolgreiches Neues Jahr – NEUER E-KATALOG: Neueingänge Dezember 2025 – Wir stellen aus: Bücher-Sonntag Deluxe. Börse für antiquarische Bücher. 11. 1. 2026, 10-17 Uhr, Wohnung Emil Löwenbach by Adolf Loos. Reischachstraße 3, 1010 Wien. – 63. Stuttgarter Antiquariatsmesse, 23. bis 25. Januar 2026, Liederhalle, Stuttgart, Stand 54, www.antiquariatsmessestuttgart.com (mit Messekatalog und Ausstellerverzeichnis) – 32. Leipziger Antiquariatsmesse, 19. bis 22. März 2026, Messe Leipzig. – Vienna Vintage Photo Fair, So. 12. April 2026, 10-18 Uhr, Architekturzentrum Museums Quartier 1070 Wien, photofairwien.com – Gemeinschaftskatalog zusammen mit Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POPKULTUR / POP CULTURE Bücher, Fotografien, Schallplatten und Graphik. (Print-Katalog bitte anfordern) – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mo.-Fr. 11-18 Uhr, Sam. 11-16 Uhr) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien.

Literatur und Literaturwissenschaft / Illustrierte Bücher / Pressendrucke

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Beschreibung
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1 Hagenbach, K(arl) R(udolf). Gedichte. 2 Bände. Basel, Schweighauser 1846. 8°. XX, 323 S.; VIII, 328 S. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Romantikervergoldung.

Kosch VII, 127. NDB VII, 486 f. – Erste Ausgabe der Gedichtsammlung des Basler Theologen und Dichters. Enthält: Geistliches, Luther und seine Zeit, Lieder, Sprüche, Gleichnisse, Sagen, Erzählungen, Natur- und Wanderbilder, Haus- und Kinderwelt, sowie Totenkränze. – K. R. Hagenbach (1801-1874) war seit 1829 ord. Professor für Kirchen- und Dogmengeschichte in Basel. „Seine Gedichte, die formell bedeutend, seine Bildung mit christlichem Ernst harmonisch vereinigen, sind in 2. Aufl. 1863 in 2 Bdn. erschienen.“ (W. Kraft in ADB X, 344 f.). – Stellenweise etwas braunfleckig, schönes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Lyrik

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70,--  Bestellen
1 Hesse, Hermann. Erwin. (Nachwort von Ninon Hesse). Olten Vereinigung Oltener Bücherfreunde (VOB) 1965. 8°. 51 (1) S., [2] Bl. Illustr. Orig.-Pappband mit Rücken- und Deckelschild. (8. Oltner Liebhaber Druck).

Mileck II, 147. W.-G.² 540. – Erste Ausgabe. – Eines von 600 num. Exemplaren auf Zerkallbütten (Gesamtauflage 765 Exemplare). – „Das Manuskript der Erzählung „Erwin“ fand sich in Nachlaß Hermann Hesses; es ist bisher niemals veröffentlicht worden. Die Erzählung, die vermutlich 1907 oder 1908 geschrieben wurde, berichtet von der Zeit und der Welt, die in „Unterm Rad“ (1903) geschildert ist …“ (Ninon Hesse). – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Nummerierte Bücher

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60,--  Bestellen
1 Hesse, Hermann. Piktors Verwandlungen. Ein Märchen. Chemnitz Gesellschaft der Bücherfreunde (1925). 8°. 16 S., [2] Bl Orig.-Kartonumschlag mit Deckelschild. (21. Veröffentlichung, achte der ordentlichen Veröffentlichungen und dritte Jahresgabe der Gesellschaft der Bücherfreunde zu Chemnitz).

Deutsche Bibliophilie in drei Jahrzehnten S. 163. Mileck III, 20. Waibler E 151. W.-G.² 143. – Erste Ausgabe. Eines von 650 Exemplaren (Gesamtauflage) gedruckt in Orange und Schwarz in der Frühlingsschrift von Rudolf Koch. 1923 als bisher unveröffentlichtes Märchen angekündigt. – Diese erste gedruckte Ausgabe des in der Inflationszeit entstandenen Märchens, „eines der bezauberndsten Resultate seiner Auseinandersetzung mit diesem Genre” (Ziolkowski), enthält keine Bilder. – Rücken und Einriß am Vorderdeckel restauriert, das Blatt mit der Nummerierung ist hier nicht bedruckt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Märchen, Nummerierte Bücher

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120,--  Bestellen
1 Hesse, Hermann. Kleine Betrachtungen. Sechs Aufsätze. (Als Manuskript gedruckt). (Bern, Stämpfli & Cie. 1941). Quer-8°. 37, (1) S. Orig.-Kartonumschlag mit Schutzumschlag und Deckelschild.

Mileck III, 74. W.-G.² 236. – Erste Ausgabe. – Inhalt: Flossfahrt – Zwischen Sommer und Herbst – Abendwolken – Nachbar – Ein Brief – Blatt aus dem Notizbuch. – “Die fünf ersten Aufsätze dieses Privatdruckes für Freunde sind in den Jahren 1928 bis 1933 entstanden, der sechste im Frühling 1940“ (gedruckte Widmung auf Seite 37). – Sehr gutes Exxemplar.

Schlagwörter: Privatdruck

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70,--  Bestellen
1 Simrock, Karl (Übertragung). Das Nibelungen-Lied. Mit einem Vorwort von W. Golther und einer Einleitung von Max v. Boehn. Richard Wagner Gedächtnis-Ausgabe. Berlin, Askanischer Verlag, Carl Albert Kindle 1940. 4° (27 x 21 cm.). XXIX, 138, 426 S. mit 40 illustr. Zwischentiteln, 35 teils mont. Abblidungen und Illustrationen und 79 mont. Tafeln. Orig.-Halbleinenband mit Rückentitel in Rot und Schwarz und blindgeprägter Deckelornamentik.

Rücken etwas angestaubt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nibelungen, Nibelungenlied

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120,--  Bestellen
1 Benn, Gottfried. Aus dem Oratorium „Das Unaufhörliche“. Holzstiche von Otto Rohse. Hamburg, Maximilian-Gesellschaft 1971. Gr.-4° (32,5 x 24,5 cm.). [14] Bl. mit 12 Holzstichen von O. Rohse. Blindgepr. Orig.-Pappband (von Christian Zwang). (Jahresgabe der Maximilian-Gesellschaft 1970).

Spindler 49.15. – Eines von 1300 Exemplaren; im Druckvermerk von O. Rohse signiert. – „Otto Rohse ist der Idealfall des Pressendruckers: Typograph und Holz- oder Kupferstecher, Setzer und Buch- oder Tiefdrucker in einer Person. Dass Otto Rohse oft Texte wählt, die – immer hohen Anspruchs – eigentlich als unillustrierbar gelten, ist symptomatisch für die gleichsam unterirdischen Verknüpfungen seiner Arbeit, die Geistiges und Physisches, Buch-Inhalt und Buch-Körper unlösbar miteinander verbindet“ (Willberg, Buchkunst im Wandel S. 152 f.). – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher

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45,--  Bestellen
1 Lafont, Mario (d. i. Alfonso Lopez). Poemas Podridos. Putrified Poems. Translator Marianne Raphael. Drawing and etching Leonel Gongora. Lithograph Roldolfo Apularach. New York, Antiediciones villa miseria (1971). Gr.-8° (22,5 x 18 cm.). [10] Bl. mit 1 Doppel-Portrait (Robert Gover und Mario Lafont) und 3 ganzs. Illustrationen. Orig.-Pappband mit Deckeltitel.

Eines von 250 Exemplaren, handschr. num. und signiert und mit eigenhändiger Widmung von Mario Lafont „For William Stringfellow Artist of America Loves Mario, N. Y. 21 January 1973″. – „Alfonso López, besser bekannt als Mario Lafont, wurde 1942 in Ibagué, Kolumbien, geboren. Seine Angehörigen behaupten, er habe bereits im Mutterleib gemalt und dies sein Leben lang mit dem magischen Talent alter Meister fortgesetzt. Mit siebzehn Jahren wurde er am Höheren Institut für Bildende Künste der Universität Tolima (1959–1964) aufgenommen, was den Beginn seiner künstlerischen Laufbahn markierte. Er legte seinen Namen sofort ab, da er keinerlei Verbindungen zur herrschenden Klasse des Landes haben wollte, die er zutiefst verachtete (mehrere Alfonso López, einige Politiker und ein Geistlicher, die Reichen und Berühmten). Er lebte mehrere Jahre in New York, wo seine beiden Töchter, Tania Karina López und Claudia Tamara López, geboren wurden. 1971 studierte er Grafikdesign am Pratt Graphics Center und Literatur an der Columbia University unter der Anleitung des renommierten chilenischen Dichters Nicanor Parra. Daneben arbeitete er als Theaterschauspieler und Dichter. Seine Gedichte wurden in dem 1971 in New York erschienenen Band „Putrified Poems“ veröffentlicht. Er präsentierte über 50 Ausstellungen in Lateinamerika, Europa und den Vereinigten Staaten. Zu den Höhepunkten zählen: das Internationale Kunstfestival der Columbia University, New York (1969); die Ausstellung „Paintings – Drawings“, United Nations Plaza, New York (1969); die II. Biennale für Lateinamerikanische Gravur, San Juan, Puerto Rico (1972); Zeitgenössische Lateinamerikanische Kunst, University of Massachusetts in Amherst, Massachusetts (1973); der XV. Internationale Joan-Miró-Zeichenpreis, Miró-Stiftung, Barcelona (1976). Erste Internationale Ausstellung im Minimalformat, Galería Clepsidra, Bogotá (1989); und Lateinamerikanische Kunst, Young Art Gallery, Aguascalientes (1991). Lafont starb 1999 in Bogotá, Kolumbien. Seine Werke befinden sich in den Händen von Sammlern und Freunden, Museen und anderen Kultureinrichtungen, sowohl in seinem Heimatland als auch in anderen Ländern, darunter Argentinien, Belgien, Bulgarien, Kuba, Ecuador, Frankreich, Deutschland, die Niederlande, Ungarn, Italien, Mexiko, Nicaragua, Spanien, Schweden, die Schweiz und Venezuela. – „ Eine Erziehung von der Wiege bis zur Bahre, nonkonformistisch und reflektierend, die uns zu einer neuen Denkweise inspiriert .“ (Gabriel Garcia Márquez)“ (Lafont-art-weebly(dot)com, aus dem Englischen übersetzt). – Vorderdeckel mit kleiner Druckstelle, sonst gut erhalten.
One of 250 copies, hand-numbered and signed, with a personal dedication by Mario Lafont: ‘For William Stringellow, Artist of America Loves Mario, N.Y. 21 January 1973’. – „Alfonso López, better known as Mario Lafont, was born in Ibagué, Colombia in 1942 where those close to him claim that he began painting in his mother’s womb, doing so with the magical touch of artistic masters throughout his life. At seventeen, he was admitted to the Higher Institute of Fine Arts at the University of Tolima (1959-1964), which initiated his artistic career. Immediately, he let go of his name because he did not want to have any ties to the ruling class of the country which he strongly disliked (several Alfonso López, some politicians and a cleric, the rich and famous). He lived for several years in New York, where he saw the birth of his two daughters, Tania Karina López and Claudia Tamara López. In 1971 he studied graphic engravings at the Pratt Graphics Center, and Literature at Columbia University under the master guidance of renowned Chilean poet Nicanor Parra. In addition, he worked as a theater actor and poet. His poems are compiled in a book titled „Putrified Poems“ which was published in New York in 1971. He presented over 50 exhibitions throughout Latin America, Europe and the United States. Among them, highlights include: International Art Festival of Columbia University, New York (1969); Paintings – Drawings, United Nations Plaza, New York (1969); II Bienal del Grabado Latinoamericano, San Juan, Puerto Rico (1972); Contemporary Latin American Art, University of Massachusetts at Amherst, Massachusetts (1973); XV Premi Internacional de Dibuix Joan Miró, Fundación Miró, Barcelona (1976); Primer Salón Internacional de Formato Mínimo, Galería Clepsidra, Bogotá (1989); and Arte Latinoamericano, Galería de Arte Joven, in Aguascalientes (1991). Lafont died in 1999 in Bogotá, Colombia. His works are in the hands of collectors and friends, museums and other cultural spaces, both in his native country and in others including: Argentina, Belgium, Bulgaria, Cuba, Ecuador, France, Germany, Holland, Hungary, Italy, México, Nicaragua, Spain, Sweden, Switzerland, and Venezuela.“ (Lafont-art-weebly(dot)com). – Front cover with small pressure mark, otherwise in good condition.

Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Kunst, Nummerierte Bücher, Signed books, Signierte Bücher, Widmungsexemplar

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240,--  Bestellen
1 Blass, Ernst. Die Strassen komme ich entlang geweht. Heidelberg, Richard Weissbach 1912. 8°. 71, (1) S. Orig.-Pappband.

Hatry, Weissbach-Verlag 6. Raabe/Hannich-Bode 31.1. W.-G.² 1. – Erste Ausgabe der ersten Veröffentlichung. – „Sein erster Gedichtband mit der eindrücklichen Titelzeile „Die Straßen komme ich entlang geweht“ hat 1912 große Aufmerksamkeit und Anerkennung geerntet. Und Kurt Hiller meinte, „eine Art deutschen Verlaine“ gefunden zu haben. Die Welt des Ernst Blass ist die Großstadt, im wesentlichen Berlin. Doch man kann seine Dichtungen nicht mit dem später zum Schmähwort gewordenen Begriff „Asphaltlyrik“ bezeichnen. In seinen Gedichten wollte er, nicht anders als Baudelaire, „das volle Leben einer grauen Stadt“ einfangen, und zwar nicht im romantischen Sinne negativ-kritisch, sondern als Versuch einer inneren Teilhabe. „Als Lyriker“, schreibt Blass, wird der Dichter „dieses feurig fühlen: das ganze Sternschnuppenhafte einer Menschenexistenz, diese Einmaligkeit, das Umwogtsein – und das Stürzen und die Lust und die Melodei“. Solche Emphase eines Zweiundzwanzigjährigen kann nur enttäuscht werden, und Blass macht selbst im Vorwort zu seinem Gedichtband auf „jene kritische, beschwingte, fechtlustige Daseinsstimmung selbst in der Lyrik“ aufmerksam. Das Titelgedicht des ersten Bandes, das auch diese Ausgabe übernommen hat, endet jedenfalls mit weichen Tönen: Die Straßen komme ich entlang geweht, / Die Lichter scheinen sanft aus mir zu saugen, / Was mich vorhin noch von den Menschen trennte; / So seltsam bin ich, der die Nacht durchgeht… / Freundin, wenn ich jetzt dir begegnen könnte, / Ich bin so sanft, mit meinen blauen Augen! … Die Gedichte von Ernst Blass versuchen bald, der strengen Form Georges gerecht zu werden, fünffüßige Jamben in jeweils drei vierzeiligen Strophen. Blass richtet darin das Zuviel des Nennens, das die Gegenwart entleert, die Wut und den Hohn in lauter überflüssigen Streitereien. Indem er seinen beklemmenden Gefühlen eine geschichtsphilosophische Signatur zumisst, gewinnen seine Gedichte auch an allgemeiner Bedeutung. Der ernste Ton fasst wichtige Themen, zentrale Gegenstände und in den Gedichten nach dem Ersten Weltkrieg ist Blass nicht nur auf der Höhe seiner Kunst, sondern auch seiner Zeit“ (Deutschlandfunk 22. 07. 2009). – Einband minimal angestaubt, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Erstlingswerk, Expressionismus, Lyrik

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320,--  Bestellen
1 Eggebrecht, Axel. Katzen. Mit einem Nachwort von Günter Kunert illustriert von Klaus Ensikat. Großhansdorf bei Hamburg, Officina Ludi 2009. 4°. 63 S. mit farbigen Illustrationen und 1 signierte und nummerierte aquarellierte Original-Federzeichnung auf Bütten von K. Ensikat. Mauvefarbiger Orig.-Ledereinband mit blindgepr. Rückentitel und Deckelvignette in farbig illustr. Pappschuber.

Nr. II von XXV römisch num. Exemplaren der Luxusausgabe (A); von G. Kunert und K. Ensikat im Druckvermerk signiert und mit einer kolorierten Original-Federzeichnung von K. Ensikat. – „Die vorliegende Lizenzausgabe auf der Grundlage der ab 1967 in der Reihe „Die kleinen Bücher der Arche“ gedruckten Textversion erscheint mit freundlicher Genehmigung der Arche Literatur Verlag AG … Zürich-Hamburg“. – „Axel Eggebrecht (1899-1991) veröffentlichte seine berühmte Sammlung von Erzählungen, Essays und kurzen Impressionen zum Thema Katzen erstmals im Jahre 1927. Kurt Tucholsky schrieb: »Das ist das allerreizendste Buch, das mir seit langem unter die Kritikerkrallen gekommen ist… Es ist so unsüßlich, so gar nicht verniedlicht, so unheimlich…« Klaus Ensikat hat Axel Eggebrechts Klassiker mit seinen unverwechselbaren zartfarbigen Federzeichnungen, die ebenso wie die Texte zum Nachdenken über das nicht immer unkomplizierte Verhältnis von Mensch und Katze anregen, kongenial illustriert. Der Dichter und bekennende Katzenliebhaber Günter Kunert, der mit Axel Eggebrecht befreundet war, schrieb eigens für diese Ausgabe ein sehr persönliches Nachwort“ (Officina Ludi). – Tadellos.

Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Katzen, Nummerierte Bücher, Original-Aquarell, Pressendrucke, Signierte Bücher, Vorzugsausgaben

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600,--  Bestellen
1 Borges, Jorge Luis (Hrsg.). Meisterwerke der Phantastischen Weltliteratur. (Sonderausgabe der Edition Weitbrecht). 15 Bände. Stuttgart, Thienemanns Verlag (ca. 1983). Gr.-8°. Ca. 4000 S. mit zahlr. Illustrationen von Aubrey Bearsdsley. Schwarz-weiß illustr. Orig.-Pappbände.

Neuwertiges Exemplar.

Schlagwörter: Fantasie, Fantastik, Horror, Phantastik / Utopie

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100,--  Bestellen
1 (Burckard, Johann Jakob, Übersetzung). Auserlesene Poesien Aus den meisten und besten englischen Dichtern. Hiebevor der Frau Rowe Andachts-Uebung beygefügt. Nun aber besonders gedruckt, verbessert und vemehrt. Zürich, Heidegger und Compagnie 1761. 8°. 215 S. mit gestoch. Titelvignette. Halbpergamentband der Zeit.

Holzmann/Bohatta III, 9211. VD18 11106344. – Erste Ausgabe der englischen Anthologie. Mit Dichtungen von Addison, Baxter, Blackmore, Carter, Cowley, Dryden, Gay, Green, Johnson, Milton, Pope, Rowe, Swift, Tollet, Watts, Young u.v.a. – Nur vereinzelt leicht braunfleckig, sonst sehr gut erhalten.

Schlagwörter: Anthologie

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140,--  Bestellen
1 (Werner, Friedrich Ludwig Zacharias). Die Söhne des Thal’s. Ein dramatisches Gedicht. Erster Theil. Die Templer auf Cypern. – Zweiter Theil. Die Kreuzesbrüder. 2. durchgängig verb. u. verm. Aufl. und 1. Ausgabe. 2 Bände. Berlin, Johann Daniel Sander 1807 und 1804. Kl.-8°. VI, 392 S.; IV, 424 S. mit gest. Frontispiz von Wachsmann nach Döhling und 2 gest. Titelvignetten. Weinroter Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und dezenter Rückenvergoldung und Goldschnitt (Band I) und Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung.

ADB XLII, 68. Slg. Borst 963. Goedeke VI, 94, 2. Holzmann-Bohatta IV, 2861. Wolfstieg 41945. – Der zweite Band in erster Ausgabe. – F. L. Z. Werner (1768-1823) „verherrlicht die Templerei und die höhere Gnosis“ (Wolfstieg). – Er „predigt in romantischer Verworrenheit Ideen, die Werner damals auch im Leben in That umsetzen wollte… Jetzt sollte Ernst gemacht werden mit den Ideen, mit welchen die Romantiker bisher nur gespielt hatten, er wollte eine Verbindung aller Edlen zum Zwecke der Vergöttlichung des Menschengeschlechts gründen, die, als eine Art geheimen Ordens gedacht, der in sich einigen Dreiheit Liebe, Kunst und Religion überall zum Siege verhelfen sollte. Diese selben Ideen sind es, die seinem Drama ‚Die Söhne des Thales‘ zu Grunde liegen. Das überlange, in zwei Theile von je sechs Acten … zerfallende Werk behandelt, in der Technik sichtlich von Tieck’s Vorbild beeinflußt, den Untergang des Templerordens, dessen Geschichte Werner eingehend studirt hatte, und zeigt in seiner Mischung theatralisch äußerst wirksamer Scenen und mystisch verworrener Auftritte, in denen die ganze Tiefe religiöser Schwärmerei sich aussprechen will, schon die beiden Hauptzüge fast aller seiner Dramen“ (Sulger-Gebing in ADB). – Abweichend gebunden, gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Freimaurerei, Ordensgeschichte, Templerorden

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160,--  Bestellen
1 Verlaine, Paul. Parallèlement. Illustrations de R(aphaël) Drouart. Paris, Librairie Albert Messein 1921. Gr.-8° (25,5 x 16,5 cm.). 144 S., [1] Bl. mit 77 pochoir-kolorierten Illustrationen. Kalbslederband mit goldgepr. Rückentitel, blindgepr. Deckelillustration und Kopfgoldschnitt (signiert: René Kieffer, Orig.-Umschlag beigebunden).

Eines von 500 num. Exemplaren auf Vélin à la forme (Gesamtauflage 550 Exemplare). – Édition „de luxe qui ne sera jamais réimprimée“. – Reliure en plein chargin à gros grain marron signée René Kieffer. Dos à nerfs, portant titre et auteur en lettres dorées et des motifs pressés à froid. Plats orné d’un décor à froid illustrant un satyre jouant de la flûte.

Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Erotica, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher

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500,--  Bestellen
1 Roth, Joseph. Radetzkymarsch. Roman. Berlin, Gustav Kiepenheuer August oder September 1932. 8°. 582 S., [1] Bl. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag (Entwurf: Georg Salter).

Holstein, Blickfang 14. Roth-Katalog 609. Sternfeld-Tiedemann 426. W.-G.² 11. – Seltene erste Ausgabe von J. Roth bekanntestem Roman, in dem er am Beispiel des Schicksals von vier Generationen einer Familie den allmählichen Zerfall des Habsburgerreiches darstellt. – Kritiker Marcel Reich-Ranicki zählt das Buch zu den zwanzig wichtigsten Romanen in deutscher Sprache. – „Zur Entstehung des Romans teilt der Verleger Wolf Jobst Siedler mit: „In den letzten Monaten vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten [Januar 1933] hatte Joseph Roth monatelang [in Berlin] an einem bestimmten Tisch in Mampes Guter Stube gesessen, hier hatte er grosse Teile seines Radetzkymarschs geschrieben, und seine Trauer über den Untergang Habsburgs und des uralten Kaisers war wohl die Trauer über den Untergang des alten Europa.“ Tatsächlich geschrieben hat Roth diesen Roman, wie sich aus seinen Briefen rekonstruieren lässt, ab Herbst 1930 bei Freunden (u. a. Stefan Zweig) und in Hotels in Frankfurt a. M., Berlin, Paris, Baden-Baden und im französischen Antibes. Die Arbeit konnte im Sommer 1932 abgeschlossen werden. Die ersten Exemplare der Buchausgabe erschienen Ende August/Anfang September 1932 in Berlin“ (Wikipedia). – „The best political novel ever written“ (Mario Vargas Llosa). – „Joseph Roths Radetzkymarsch ist natürlich nicht einfach nur mein Lieblingsbuch. Es ist das schönste Buch der Welt. Das traurigste. Sentimentalste. Wundersamste. Es ist ein Wunder“ (Volker Weidermann: Mein Lieblingsbuch: „Radetzkymarsch“. In: FAZ. 12. Juli 2004, S. 31). – Der Schutzumschlag stammt wohl vom zweiten Druck der Erstausgabe (15.-20. Tsd.) und wurde erst später hinzugefügt (Einband am Rücken gebräunt, kein Text auf dem Vorderdeckel, außerdem mit der erst im Oktober erschienenen „Neuerscheinung“ von H. Kestens „Der Scharlatan“ auf der hinteren Klappe). – Schutzumschlag am Kapital unauffällig restauriert und am Rücken stärker gebräunt, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Österreich-Ungarn

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750,--  Bestellen
1 Du Cerceau, (Jean-Antoine). Poésies diverses. Amsterdam, par la Compagnie 1753. Kl.-8° (17 x 10 cm.). [2] Bl., 398 S., [5] Bl. mit Titel in Rot und Schwarz. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher floraler Rückenvergoldug.

Sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar.

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100,--  Bestellen
1 Mynona (d. i. Salomo Friedlaender). Hat Erich Maria Remarque wirklich gelebt? Der Mann, das Werk, der Genius. 1000 Worte Remarque. 1. – 10. Tsd. Berlin, Paul Steegemann 1929. 8°. 258 S., [3] Bl. Illustr. Orig.-Halbleinenband (Fotomontage von Viktor Joseph Kuron-Gogol).

Geerken 2.1.18. Holstein S. 480. Meyer 137. Raabe-Hannich 217, 18. – Erste Ausgabe der berühmten Parodie. – Mit eigenhändiger Widmung von S. Friedländer „Lu Märten, der einzigen echten Leserin dieses Buches, Friedlaender-Mynona, Hafensee, Weihnachten 1929“ und Stempel-Exlibris für S. Friedlaender von P. Scherbart. – Satirische Apotheose auf die „Mittelmäßigkeit“ des Zeitgeschmacks, die sich in dem Beifall auf Remarques „Im Westen nichts Neues“ dokumentierte. Mit Bibliographie Remarks (″Über das Mixen kostbarer Schnäpse“ in „Störtebecker“ Heft 2, S. 37, oder „Die Dame auf Spazierfahrten“ in „Sport im Bild“, Heft 13, S. 570). – Die Widmungsempfängerin ist die Publizistin, Kunstkritikerin und Frauenrechtlerin Anna Luise Charlotte Märten (1879-1970), die u. a. mit Käthe Kollwitz, Johannes R. Becher, Raoul Hausmann und Hannah Höch befreundet war. – Sehr gut erhaltenes Exemplar mit interessanter Provenienz.

Schlagwörter: Im Westen nichts Neues, Satire, Signierte Bücher, Widmungsexemplar

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500,--  Bestellen
1 Mynona (d. i. Salomo Friedlaender). Hat Erich Maria Remarque wirklich gelebt? Der Mann, das Werk, der Genius. 1000 Worte Remarque. 1. – 10. Tsd. Berlin, Paul Steegemann 1929. 8°. 258 S., [3] Bl. Orig.-Kartonumschlag mit illustriertem Schutzumschlag (Fotomontage von Viktor Joseph Kuron-Gogol) und Orig.-Bauchbinde.

Geerken 2.1.18. Holstein S. 480. Meyer 137. Raabe-Hannich 217, 18. – Erste Ausgabe der berühmten Parodie. – Satirische Apotheose auf die „Mittelmäßigkeit“ des Zeitgeschmacks, die sich in dem Beifall auf Remarques „Im Westen nichts Neues“ dokumentierte. Mit Bibliographie Remarks (″Über das Mixen kostbarer Schnäpse“ in „Störtebecker“ Heft 2, S. 37, oder „Die Dame auf Spazierfahrten“ in „Sport im Bild“, Heft 13, S. 570). – Schutzumschlag mit geringf. Randläsuren, gutes Exemplar mit der sehr seltenen Bauchbinde „Von 1793 bis heute. Vom schlichten osnabrücker Buchbindersohn Paul Erich Remark bis zum berliner Baron Erich Maria Remarque. Die blutigste Satire der modernen deutschen Literatur. Erich Maria Remarks Gesammelte Werque aus Krieg und Frieden.“

Schlagwörter: Im Westen nichts Neues, Satire

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180,--  Bestellen
1 Septimus Globus (d. i. Johann August Apel). Der Freischütz. Travestie. With twelve etchings by George Cruikshank, from drawings by an amateur (Alfred Henry Forrester, pseud. A. Crowquill); and the originale tale whereon the German opera is founded. London, C. Baldwyn 1824. Gr.-8° (24 x 15 cm.). [2] Bl., 68 S. mit 12 ganzs. Radierungen. Dunkelgrüner Leinenband der Zeit mit goldgepr. Wappen-Supralibros (Ernst August, König von Hannover).

Cohn 36. Rümann, Illustrierte Bücher S. 66. – Erste Ausgabe. – Amüsant illustrierte Parodie der 1822 erschienenen deutschen Nationaloper, zu der Carl Maria von Weber durch ein Gespensterbuch der damaligen Zeit angeregt worden sein soll. Cruikshank stach die Illustrationen nach Vorlagen des jungen Alfred Crowquill (1804–1872). – Schönes, sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar aus der Bibliothek von Ernst August, König von Hannover (1771-1851) mit Wappen-Stempel verso Titel.
First edition. – Amusingly illustrated parody of the German national opera published in 1822, which Carl Maria von Weber is said to have been inspired to write by a ghost story book of the time. Cruikshank engraved the illustrations based on designs by the young Alfred Crowquill (1804–1872). – Beautiful, clean and decoratively bound copy from the library of Ernst August, King of Hanover (1771-1851), with coat of arms stamp on the reverse of the title page.

Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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320,--  Bestellen
1 Le Sage, (Alain René). Histoire de Gil Blas de Santillane. Dernière édition, revue, corrigée & enrichie de figures en taille-douce. 4 Bände. Rouen, Antoine Ferrand 1788. Kl.-8° (17 x 10 cm.). [4] Bl., 402 S., [3] Bl.; [2] Bl., 342 S., [2] Bl.; [2] Bl., 381, (6) S.; [2] Bl., 369, (4) S. mit 32 Kupfertafeln. Marmorierte Kalbslederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung.

Vgl. Cioraneau 39556. Nicht bei Cohen-Ricci und Sander. – Frühe illustrierte Ausgabe des berühmten Schelmenromans von A.-R. Lesage (1668-1747). – Arthur Schopenhauer empfahl in seiner Abhandlung „über Erziehung“ den Gil Blas als einen der ganz wenigen Romane, der realistisch vermittle, „wie es eigentlich in der Welt hergeht“. – Rücken geringfügig berieben, schönes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher

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120,--  Bestellen
1 Scarron, Paul. Le Chatiment de l’Avarice. Paris, Maurice Glomeau 1913. 8°. VIII, 51 S., [1] Bl. mit farbigem Frontispiz von Emile Jovent, sowie zweitem Druck von Frontispiz und der Umschlag-Illustration in Schwarzweiß. Weinroter Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, reicher Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt (farbig illustr. Orig.-Umschlag beigebunden).

Eines von 50 num. Exemplaren auf Japan (Gesamtauflage 300 Exemplare) mit Doppel-Suite des Frontispiz und der Umschlag-Illustration. – „Il n’y a pas longtemps qu’un jeune garçon aussi ambitieux que pauvre, et se piquant encore plus d’être cru Gentilhomme que d’être estimé animal raisonnable, sortit des montagnes de Navarre et vint avec son père chercher dans Madrid ce qui ne se rencontrait pas dans son pays, je veux dire des bienfaits de Fortune…“ (S. 1). – Gelenke etwas berieben, sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Handeinband.
L’un des 50 exemplaires numérotés au Japon (tirage total : 300 exemplaires) avec double suite du frontispice et de l’illustration de couverture. « Il n’y a pas si longtemps, un garçon aussi ambitieux que pauvre, plus intéressé par le titre de noble que par la réputation d’être un être raisonnable, quitta les montagnes de Navarre et se rendit à Madrid avec son père pour y chercher ce qui n’existait pas dans son pays, à savoir les bienfaits du bonheur… » (p. 1). – Très bel exemplaire dans une magnifique reliure artisanale.

Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben

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100,--  Bestellen
1 Arndt, E(rnst) M(oritz). Meine Wanderungen und Wandelungen mit dem Reichsfreiherrn Heinrich Karl Friedrich vom Stein. Zweiter unveränderter Abdruck. Berlin, Weidmann 1858. 8°. [2] Bl., 313, (1) S. Blindgepr. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.

Slg. Borst 2675. Goedeke VII 833, 141. NDB I, 358 ff. – Zweiter Druck der ersten Ausgabe. – E. M. Arndt (1769-1860) war 1848 Abgeordneter für Solingen in der Paulskirche (rechtes Zentrum) und Anhänger der preußischen Erbkaiserpartei. „Sein letztes Werk war ein Denkmal seiner Herzenstreue: „Wanderungen und Wandelungen mit dem Reichsfreiherrn von Stein“ (Berlin 1858). Noch dies brachte ihn wegen einiger Bemerkungen über den Fürsten von Wrede in einen Conflict mit bairischen Gerichten, der ihm aber in Bonn einen Fackelzug verursachte. Im Jahre 1854 hatte er sein akademisches Lehramt niedergelegt, im Jahre 1859 wurde sein 91. Geburtstag an sehr vielen Orten festlich begangen“ (Gustav Freytag in ADB I, 541 ff.). – Rücken und Deckelränder aufgehellt, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Autobiografie, Autobiographie, Geschichte, Revolution 1848

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60,--  Bestellen
1 Kassner, Rudolf. Die Moral der Musik. Sechs Briefe des Joachim Fortunatus an irgendeinen Musiker, nebst einem Vorspiel: Joachim Fortunatus’ Gewohnheiten und Redensarten. München, F. Bruckmann 1905. 8°. XLIV, 210 S. Flexibler Orig.-Lederband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Kopfgoldschnitt.

W.-G.² 8. – Seltene erste Ausgabe „… eines seiner ersten Meisterwerke, das von der Helligkeit seiner dichterischen Natur erfüllt ist, von der warmen Strahlung, die dem glücklichen Kräftespiel seines Wesens entströmt.“ (S. Lesniak, Rudolf Kassner als „Kulturschriftsteller“, Gadansk 2003). – „Houston Stewart Chamberlain in dankbarer Freundschaft gewidmet…“ – Rücken wie meist aufgehellt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Kulturphilosophie

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80,--  Bestellen
1 Flaubert, Gustave. Die Versuchung des Heiligen Antonius. Übersetzung und vierzehn Holzschnitte von Hermann Lismann. München, Berlin, Leipzig, Verlag für praktische Kunstwissenschaft F. Schmidt 1921. 4°. 170, [1] S. mit 14 Orig.-Holzschnitten. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückentitel, Deckelvignette und Kopfgoldschnitt.

Lang, Expressionismus 218. – Schöner bibliophiler Druck auf seitlich und unten unbeschnittenes Büttenpapier. – Der Expressionist H. Lismann (1878-1943) war Schüler von Franz Stuck in München und gehörte 1904 bis 1914 zum Kreis deutscher, dem Fauvismus nahestehender Künstler des Café du Dôme in Paris, so mit Rudolf Levy und Wilhelm Uhde. – Deckel etwas berieben, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Expressionismus, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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70,--  Bestellen
1 Irving, Washington. Rip van Winkle. Illustré par Arthur Rackham. Paris, Hachette et Cie. 1906. 4° (25,5 x 19 cm.). X, 69 S., [51] Bl. mit mont. farb. Frontispiz und 50 mont. Farbtafeln. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Deckelillustration.

Vgl. Hamilton S. 188 und Rota S. 167. – Erste französische Ausgabe mit diesen Illustrationen. Die englische Originalausgabe erschien 1905 in London. Alle Farbtafeln auf grünen Karton montiert mit vorgebundenem, mit Textzitat bedrucktem, Seidenblatt. – Vorderes Gelenk unten etwas angeplatzt, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Art nouveau, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Jugendstil

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160,--  Bestellen
1 Frenssen, Gustav. Jörn Uhl. Roman. Hundertstes Tausend. Berlin, G. Grote 1902. 8°. [3] Bl., 525, (1) S. mit photogr. Portrait. Orig.-Kalbslederband goldgepr. Rückentitel, Rücken-, Deckel- und Innenkantenvergoldung. (Grote’sche Sammlung von Werken zeitgenössischer Schriftsteller, 73 Band).

Schön ausgestattete Jubiläums-Ausgabe, im Handeinband und auf seitlich und unten unbeschnittenes Büttenpapier gedruckt. – „Mit einer eindrucksvollen Erzählweise, die sowohl poetische als auch realistische Elemente vereint, gelingt es Frenssen, die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Natur zu thematisieren und die inneren Konflikte seiner Protagonisten zu explorarieren. Das Werk ist in der Tradition des volkstümlichen Romans angesiedelt und reflektiert die sozialen Umwälzungen der frühen 20. Jahrhunderts, während es gleichzeitig zentrale Fragen von Identität, Gemeinschaft und Zugehörigkeit aufwirft. Gustav Frenssen, 1873 in Nordfriesland geboren, war ein Schriftsteller und Theologe, dessen eigene Erlebnisse in der ländlichen Umgebung als Inspiration für seine Werke dienten“ (Zu einer Neuausgabe 2022). – Einband geringfügig berieben, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Vorzugsausgaben

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50,--  Bestellen
1 Beffroy de Reigny, Louis-Abel (dit. le Cousin Jacques). Testament d’un électeur de Paris. Orné du portrait de l’auteur. Paris, Mayeur, De Senn, Belin, Maradan L’an IV (1795/96). 8°. 192 S. mit gestoch. Portrait von N. Bureau nach P. Violet und Titelvignette in Holzschnitt. Dunkelgrüner Halblederband um 1860 mit goldgepr. Rückentitel und reicher Rückenvergoldung mit Revolutions-Motiven und Kopfgoldschnitt (signiert „Thierry succ. de Petit“).

Tourneux IV, 21822. – Einzige Ausgabe der seltenen Satire auf die Französische Revolution. Louis-Abel Beffroy de Reigny (Pseudonym „Cousin Jacques“, 1757-1811), „le poète comique de la Révolution“, wurde durch sein Theaterstück „Nicodème dans la lune, ou la Révolution pacifique…“ (Uraufführung am 7. November 1790) bekannt. – Bemerkenswertes Exemplar aus der Bibliothek von Lazare Carnot (mit dessen Besitzvermerk). Beffroy-Reigny war ein Freund der Familie Carnot. Hippolyte, der Sohn von Lazare Carnot, zeichnete in seinen „Rosati d’Arras” (veröffentlicht im Magasin Pittoresque im Jahr 1886) ein schönes Porträt von „Cousin Jacques”: „Beffroy de Reigny, früher bekannt unter dem Namen Cousin Jacques, heute völlig in Vergessenheit geraten, war ein sehr origineller Typ, ein Clown, der lachte und das Publikum inmitten des Schreckens zum Lachen brachte; Journalist, Dichter, Autor von Theaterstücken, zu denen er die Musik komponierte. Er brachte ganz Paris dazu, in den Club des bonnes gens, in Nicodème dans la lune zu gehen; und vielleicht sollte man seinen schönen, so bekannten Couplets einen Platz unter den französischen Chansonniers einräumen: „Petit à petit, / L’oiseau fait son nid.“ – Das vorliegende Werk ist sowohl ein Essay über die Französische Revolution als auch eine Art politische Autobiografie des Journalisten Louis-Abel Beffroy-Reigny, besser bekannt unter dem Pseudonym „Cousin Jacques“. Abwechselnd buffonesk und tragisch, scherzhaft und ernst, erinnert Beffroy-Reigny an die Revolution: ihre großen Persönlichkeiten, ihre Tragödien, ihre Ideale; dabei setzt er große Hoffnungen in das gerade eingesetzte Direktorium. – Titelblatt im rechten weißen Rand mit Ausriß, durchgehend braunfleckig, gutes Exemplar mit interessanter Provenienz in einem dekorativen signierten Handeinband.
Remarquable exemplaire provenant de la bibliothèque Carnot (Lazare Carnot était un proche de Beffroy-Reigny) – avec le nom Carnot, autographe, en première de couverture. – Beffroy-Reigny fut un ami de la famille Carnot. Hippolyte, fils de Lazare Carnot, dressa un joli portrait du „Cousin Jacques ″ dans ses „Rosati d’Arras“ (publiés dans le Magasin Pittoresque en 1886) : „Beffroy de Reigny, fameux autrefois sous le nom du cousin Jacques, aujourd’hui parfaitement oublié, était un type bien original pourtant, bouffon qui riait et faisait rire le public en pleine terreur ; journaliste, poète, auteur de pièces de théâtre dont il composait la musique. Il a fait courir tout Paris au Club des bonnes gens, à Nicodème dans la lune ; et peut-être devrait-on ne pas refuser dans les chansonniers français une place à ses jolis couplets si connus : „Petit à petit, / L’oiseau fait son nid.“ – „Le présent ouvrage constitue à la fois un essai sur la Révolution française et une sorte d’autobiographie politique du journaliste Louis-Abel Beffroy-Reigny plus connu sous le pseudonyme de « Cousin Jacques ». Tour à tour bouffon & tragique, facétieux ou grave, Beffroy-Reigny évoque la Révolution: ses grands personnages, ses tragédies, ses idéaux; tout en plaçant de grandes espérances dans le Directoire qui venait d’être mis en place.“ – Demi-maroquin vert d’eau, dos lisse orné de fers dorés aux emblèmes révolutionnaires, couvertures d’attente conservées. Reliure signée Thierry succ. de Petit. Dos un peu passé, frottements aux charnières, petit manque de papier en marge du feuillet de titre, rousseurs.

Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Französische Revolution, Politik

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350,--  Bestellen
1 Hardy, Thomas. Selected poems. 3 Teile in 1 Band. London, MacMillan and Co. 1917. Kl.-8° (15,3 x 10 cm.). IX, 214 S. mit Titel-Portrait von Hamo Thornycroft. Weinroter Maroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, Rückenvergoldung, Deckel-Filetten, Kanten- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt (signiert Sangorski & Sutcliffe London). (Golden Trasury Series).

Dritte Ausgabe der zuerst im Oktober 1916 erschienenen Gedicht-Sammlung. – T. Hardy (1840-1928), einer der bedeutendsten Autoren des viktorianischen Englands, trat nach der Jahrhundertwende hauptsächlich als Lyriker in Erscheinung und beeinflusste zahlreiche spätere Dichter. Seine erste Gedicht-Sammlung „Wessex Poems“ erschien 1898. – Das Buchbinder-Atelier Sangorski & Sutcliffe, einer der wichtigsten Buchbinder des beginnenden 20. Jahrhunderts, wurde 1901 von Francis Sangorski (1875–1912) und George Sutcliffe (1878–1943) gegründet. ″ Sie wurden beauftragt, eine äußerst luxuriöse Bindung des Rubaiyat von Omar Khayyam zu schaffen, dessen Vorderseite 1912 auf drei goldene Pfauen mit Schmuckschwänzen und umgeben von stark gerüsteten und vergoldeten Reben, die 1912 auf die unglückliche RMS Titanic geschickt wurden. Das Buch, bekannt als der Große Omar, sank mit dem Schiff und wurde nicht geborgen. Kurz darauf, im Juli 1912, ertrank Sangorski bei Selsey Bill an der Südküste Englands. Sutcliffe setzte die Firma fort, die als einer der führenden Buchbinder in London anerkannt wurde. – Kapitale etwas berieben, Exlibris, sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Meister-Einband.
Third edition of the poetry collection first published in October 1916. – T. Hardy (1840-1928), one of the most important authors of Victorian England, emerged mainly as a poet after the turn of the century and influenced numerous later poets. His first collection of poems, Wessex Poems, was published in 1898. – The bookbinding workshop Sangorski & Sutcliffe, one of the most important bookbinders of the early 20th century, was founded in 1901 by Francis Sangorski (1875–1912) and George Sutcliffe (1878–1943). They were commissioned to create an extremely luxurious binding of Omar Khayyam’s Rubaiyat, the front cover of which featured three golden peacocks with decorative tails surrounded by heavily armoured and gilded vines, which was sent on the ill-fated RMS Titanic in 1912. The book, known as the Great Omar, sank with the ship and was not recovered. Shortly afterwards, in July 1912, Sangorski drowned at Selsey Bill on the south coast of England. Sutcliffe continued the company, which was recognised as one of the leading bookbinders in London. – Capital letters slightly rubbed, bookplate, very fine copy in a magnificent master binding.

Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Lyrik

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450,--  Bestellen
1 Ausonius, Decimus Magnus. Des Decius Magnus Ausonius Gedicht von der Mosel. In metrischer Uebersetzung mit erläuternden Anmerkungen von F(ranz) Lassaulx. Nebst dem lateinischem Grundtexte. Koblenz, bei Bürger Lassaulx Jahr Zehn der Republik (1801/02). 8°. Titel, 94 S. Späterer Halbleinenband mit handschr. Rückenschild.

Zweite Auflage der zuerst 1798 erschienenen Übersetzung des Preisgedichts des Ausonius (etwa 310-395). Ausonius, „Lehrer der Grammatik und Rhetorik in seiner Vaterstadt Burdigala (Bordeaux), später Prinzenerzieher in Trier und mit Staatsämtern, zuletzt auch mit dem Konsulat geehrt. Wir besitzen von ihm eine Dankrede an Kaiser Gratian für die Verleihung des Konsulats und vor allem viele Gedichte, die mehr kulturgeschichtlichen als poetischen Wert haben und von den Persönlichkeiten und Verhältnissen seiner Zeit ein reiches Bild bieten: Epigramme, poetische Briefe, die Ephemeris (Schilderung des Tagesverlaufs die Parentalia (Nachrufe), die „Reihe berühmter Städte“ in der 20 Städte des Reiches charakterisiert sind, und viele andere Kleinigkeiten. Mit seinem poetischen Dilettantismus und seinen Formspielereien ist A. ein Zeuge für das Absterben der lateinischen Dichtung. Am bekanntesten sind sein Gedicht Mosella, die Schilderung einer Moselfahrt in epischem Stile, und die schönen Verse auf die Germanin Bissula, die er als Beute von einem Feldzug gegen die Alemannen heimbrachte“ (Tusculum Lexikon S. 93 f.). – Der Koblenzer Jurist und Schriftsteller Franz Lassaulx (1781-1818), seit 1798 Dolmetscher am Koblenzer Kriminalgericht, gab 1801 bis 1803 die „Koblenzer Zeitung“ heraus. „L. war seiner politischen Haltung nach Republikaner. Er teilte seine Bewunderung für die Franz. Revolution vor allem mit seinem Schulkameraden und späteren Schwager Joseph Görres. Sein Interesse für die zeitgenössische deutsche Dichtung (bes. f. Schiller, Goethe und Klopstock), in der er seine politischen Ideale verwirklicht sah, führte ihn dazu, selbst zu schreiben“ (K. Feilchenfeldt in NDB XIII, 643). – Exlibris, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Lyrik, Mosel

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100,--  Bestellen
1 Sterne, Laurence. Eine empfindsame Reise durch Frankreich und Italien. (Vollständige Ausgabe. Unter Zugrundelegung der Übertragung von J. J. Bode (1768) aus dem Englischen übersetzt von Siegfried Schmitz. Mit 12 Illustrationen von Tony Johannot). München, Winkler Verlag (1963). 8°. 164, (2) S. mit 12 Illustrationen. Hellbrauner Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückentitel, goldgepr. Deckelvignette (Kutsche) und Kopfgoldschnitt und Klarsicht-Schutzumschlag. (Winkler Weltliteratur in Dünndruck-Ausgaben).

Sehr gutes Exemplar der schönen Ganzlederausgabe.

Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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60,--  Bestellen
1 Wilde, Oscar. Märchen und Erzählungen. (Aus dem Englischen übertragen von Josef Thanner). München, Winkler Verlag (1976). 8°. 305, (3) S. Mauvefarb. Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückentitel, Linienvergoldung, Deckelvignette und Kopfgoldschnitt mit Klarsicht-Schutzumschlag. (Winkler Dünndruck Ausgabe).

Sehr gutes Exemplar der schönen Ganzlederausgabe.

Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Märchen

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60,--  Bestellen
1 Manzoni, Alessandro. Die Verlobten. Eine Mailandische Geschichte aus dem siebzehnten Jahrhundert entdeckt und neu gestaltet. (Vollständige Ausgabe, aus dem Italienischen übertragen von Ernst Wiegand Junker. Mit einem Nachwort des Übersetzers… und den Illustrationen der Ausgabe von 1840. Mit einem Essay von Umberto Eco, übersetzt von Burkhart Kroeber). 3. Auflage. München, Winkler Verlag (1988) 8°. 953, (1) S. Türkisfarb. Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückentitel, Linienvergoldung, Deckelsignatur und Kopfgoldschnitt in Pappschuber. (Winkler Weltliteratur, Dünndruck-Ausgabe).

Sehr gutes Exemplar der schönen Ganzlederausgabe.

Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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60,--  Bestellen
1 France, Anatole. Balthasar. (Der Text dieser Erzählung wurde von Kurt Jung ins Deutsche übertragen). (Basel), Birkhäuser (1971). Gr.-8°. 36 S., 1 Bl. mit teils ganzs. Illustrationen von Rosmarie Schönhaus-Haefliger. Orig.-Halbpergamentband mit goldgepr. Rückentitel und Klarsichtschutzumschlag. (Basler Drucke, Band 10).

Eines von 650 num. Exemplaren (Gesamtauflage 1000 Exemplare). – Mit eigenhändiger Widmung des Übersetzers Kurt Jung im Druckvermerk. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Birkhäuser, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Signierte Bücher, Widmungsexemplar

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40,--  Bestellen
1 Gellert, Christian Fürchtegott. Briefwechsel mit Demoiselle Lucius. Nebst einem Anhange, enthaltend: 1. Eine Rede Gellert’s, gehalten vor dem Churfürsten in Leipzig. 2. Ein Gedicht Gellert’s an den Churfürsten. 3. Ein Brief Rabener’s an Gellert, und dessen Antwort. 4. Das Gespräch Gellert’s mit dem König Friedrich II. 5. Ein Brief Gellert’s an Cramer. Sämmtlich aus den bisher meist noch ungedruckten Originalen herausgegeben von Friedrich Adolf Ebert. Leipzig, F. A. Brockhaus 1823. 8°. XII, 640 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung.

Goedeke IV/1, 37, 21. – Erste Ausgabe. – Rücken etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Briefsammlung, Briefwechsel

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100,--  Bestellen
1 Saulière, Auguste. Les leçons conjugales. Contes lestes. Vignettes et eaux-fortes de Henry Somm (Francois Clément Sommier). Paris, E. Dentu 1879. 8°. [2] Bl., 288 S. mit 14 Orig.-Radierungen (meist in 2 bis 3 Abzügen auf verschiedenem Papier oder in verschiedenen Farben) und 1 Orig.-Lithographie (Frontispiz). Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden).

Eines von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe. – Mit einer Suite der Radierungen mit und vor der Schrift auf Japan und China, teils in Sepia und Grün gedruckt. – Der französische Zeichner, Aquarellist und Grafiker F. C. Sommier (1844-1907) war eng mit Henri de Toulouse-Lautrec und Edgar Degas befreundet. Letzterer verhalf ihm 1879 zur Teilnahme an der vierten Impressionistenausstellung in der Galerie Durand-Ruel neben Félix Bracquemond, Mary Cassatt and Camille Pissarro. – Sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar.
L’un des 50 exemplaires de l’édition spéciale. – Avec une suite de gravures sur papier japonais et chinois, imprimées en partie en sépia et en vert. – Le dessinateur, aquarelliste et graveur français F. C. Sommier (1844-1907) était un ami proche d’Henri de Toulouse-Lautrec et d’Edgar Degas. Ce dernier l’aida en 1879 à participer à la quatrième exposition impressionniste à la galerie Durand-Ruel aux côtés de Félix Bracquemond, Mary Cassatt et Camille Pissarro. – Très bel exemplaire à la reliure décorative.

Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben

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320,--  Bestellen
1 (Gottschall, Rudolf Karl v.). Lieder der Gegenwart. Königsberg, Theodor Theile 1842. 8°. 116 S., [1] Bl. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und dezenter Rückenvergoldung.

Holzmann/Bohatta III, 2250. – Erste Ausgabe der ersten Veröffentlichung des Dramatikers, Epikers, Erzählers, Literaturhistoriker und Literaturkritiker R. K. v. Gottschall (1823-1909). – „Rudolf von Gottschall, Sohn eines preußischen Artillerieoffiziers, besuchte die Herzog-Albrechts-Schule (Rastenburg). Nach dem Abitur studierte er ab 1841 an der Albertus-Universität Königsberg Rechtswissenschaft. Dort schloss er sich dem burschenschaftlichen Kränzchen Gothia an. Wegen politischer Agitation relegiert, setzte er sein Studium an der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau fort. 1843 wurde er Mitglied der Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks. Er beendete das Studium an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. Mit einer Doktorarbeit über die römischen Strafen bei Ehebruch wurde er 1846 in Königsberg promoviert.“ (Wikipedia). – Rückenschild im Rand mit kl. Fehlstellen, Deckel etwas berieben, Titelblatt gebräunt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Erstlingswerk, Lyrik, Vormärz

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120,--  Bestellen
1 Alexan, Friedrich (d. i. Alexander Kuppermann). Im Schuetzengraben der Heimat. Geschichte einer Generation. (Erster Teil, mehr nicht erschienen). Paris, Édition Météore 1937. Gr.-8°. 287, (1) S. Illustr. Orig.-Kartonumschlag mit einer Fotomontage

Spalek, Feilchendeldt u. Hawrylchak, Deutschsprachige Exilliteratur I, 47. Sternfeld/Tiedemann 22. – Erste Ausgabe des im Exil in Paris veröffentlichten Anti-Kriegsromans. Ein am Schluß angekündigter zweiter Teil mit dem Titel „Zwischen Gestern und Morgen“ ist nie erschienen. – „Friedrich Alexans autobiographischer Roman erzählt aus der Sicht eines Jugendlichen vom Alltag an der „Heimatfront“ im Ersten Weltkrieg. Dieser war sowohl von Leid und Entbehrung geprägt, als auch von den kleinen Hoffnungen und Sehnsüchten nach einem glücklicheren Leben. Im Vordergrund des Romans steht das Persönliche, Menschliche ebenso wie die Suche nach Liebe und Geborgenheit, die in einer aus den Fugen geratenen Welt gerade dort zu finden sind, wo man sie vielleicht am wenigsten vermutet. Ich behaupte, dass dieses Buch zu den stärksten und eindringlichsten Arbeiten des freien deutschen Schrifttums gehört. Alexan hat es verstanden, durch die Aufzeichnung vieler Einzelschicksale gleichsam ein gültiges Gesamtbild einer Generation, nämlich der deutschen Kriegsgeneration von der Heimat, zu geben. Alexan sieht konkrete Geschehnisse sehr präzis und versteht das Wesentliche zu gestalten. Vieles, was heute in Deutschland traurige und verständliche Wirklichkeit geworden ist, findet durch Alexans Buch eine ursächliche Erklärung“ (Oskar Maria Graf, 1937). – Rückendeckel oben etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Exilliteratur, Pazifismus, Weltkrieg <1914-1918>

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140,--  Bestellen
1 Dickens, Charles. Oliver Twist. Roman. (Vollständige Ausgabe in der Übertragung von Carl Kolb, durchgesehen von Anton Ritthaler. Mit den Zeichnungen zur Erstausgabe von George Cruikshank). München, Winkler-Verlag (1957). 8°. 547, (1) S. mit 24 ganzs. Illustrationen. Olivgrüner Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückentitel, Deckelmonogramm und Linienvergoldung sowie Kopfgoldschnitt. (Winkler Dünndruck-Ausgabe).

Kapital geringfügig berieben, gutes Exemplar der schönen Ganzlederausgabe.

Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Hendel, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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40,--  Bestellen
1 (Hesse, Hermann). Zarathustras Wiederkehr. Ein Wort an die deutsche Jugend. Von einem Deutschen. Bern, Stämpfli & Cie 1919. 8°. 39 S. Orig.-Kartonumschlag.

Mileck II, 35. Waibler E 207. Kliemann/Silomon 33 a. W.-G.² 101. – Seltene erste Ausgabe der anonym erschienenen politischen Streitschrift. Erst die zweite bis sechste Auflage von 1920 erschien mit der Verfasserangabe. – „Mit dem Pathos Nietzsches wird unter Berufung auf den Religionsstifter und Propheten Zarathustra die Jugend zur Selbstbesinnung nach dem Krieg aufgefordert und Skepsis gegen alle Weltverbesserer, Spartakisten und Kommunisten angemeldet“ (Ausstellungs-Katalog Marbach 1977, Nr. 98). – „Hesses Revolutionsvermächnis“ und „rühmlichste politische Dichterleistung jener Tage“ (Hugo Ball). – Umschlag leicht lichtrandig, Rückendeckel mit kleinem Eckabriss, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Erster Weltkrieg

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90,--  Bestellen
1 Meneghezzi, Ferdinando. Commedie edite e inedite. 3 Bände. Milano, Società Editrice 1834. Kl.-8° (14 x 8,5 cm.). 323 S.; 302 S.; 282 S., [1] Bl. mit 3 Frontispizen. Weinrote Maroquin-Lederbände mit goldgepr. Rückentiteln, Rückenvergoldung, Deckelfiletten, Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.

Erste vollständige Ausgabe der Komödien des italienischen Dramatikers F. Meneghezzi (1800-1863). – 1828 erschienen drei Komödien bei Caranenti in Mantova. – Enthält die Komödien: I. Fasto e Filantropia. Il Pericolo di un Momento. Vittorina. – II. Un Giovine Signore. I Bagni d’Abano. I Viaggiatori. – III. I Giuramenti d’Amore. Niuno ne ha Colpa. I Filodrammatici in Villa. – Sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar.
Prima edizione completa delle commedie del drammaturgo italiano F. Meneghezzi (1800-1863). – Nel 1828 furono pubblicate tre commedie da Caranenti a Mantova. – Contiene le commedie: I. Fasto e Filantropia. Il Pericolo di un Momento. Vittorina. – II. Un Giovine Signore. I Bagni d’Abano. I Viaggiatori. – III. I Giuramenti d’Amore. Niuno ne ha Colpa. I Filodrammatici in Villa. – Bellissimo esemplare rilegato in modo splendido.

Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Komödien

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180,--  Bestellen
1 Roth, Joseph. Radetzkymarsch. Roman. Berlin, Gustav Kiepenheuer 1932. 8°. 582 S., [1] Bl. Orig.-Kartonumschlag mit Schutzumschlag (Entwurf: Georg Salter).

Holstein, Blickfang 14. Roth-Katalog 609. Sternfeld-Tiedemann 426. W.-G.² 11. – Seltene erste Ausgabe von J. Roth bekanntestem Roman, in dem er am Beispiel des Schicksals von vier Generationen einer Familie den allmählichen Zerfall des Habsburgerreiches darstellt. – Kritiker Marcel Reich-Ranicki zählt das Buch zu den zwanzig wichtigsten Romanen in deutscher Sprache. – „Zur Entstehung des Romans teilt der Verleger Wolf Jobst Siedler mit: „In den letzten Monaten vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten [Januar 1933] hatte Joseph Roth monatelang [in Berlin] an einem bestimmten Tisch in Mampes Guter Stube gesessen, hier hatte er grosse Teile seines Radetzkymarschs geschrieben, und seine Trauer über den Untergang Habsburgs und des uralten Kaisers war wohl die Trauer über den Untergang des alten Europa.“ Tatsächlich geschrieben hat Roth diesen Roman, wie sich aus seinen Briefen rekonstruieren lässt, ab Herbst 1930 bei Freunden (u. a. Stefan Zweig) und in Hotels in Frankfurt a. M., Berlin, Paris, Baden-Baden und im französischen Antibes. Die Arbeit konnte im Sommer 1932 abgeschlossen werden. Die ersten Exemplare der Buchausgabe erschienen Ende August/Anfang September 1932 in Berlin“ (Wikipedia). – „The best political novel ever written“ (Mario Vargas Llosa). – „Joseph Roths Radetzkymarsch ist natürlich nicht einfach nur mein Lieblingsbuch. Es ist das schönste Buch der Welt. Das traurigste. Sentimentalste. Wundersamste. Es ist ein Wunder“ (Volker Weidermann: Mein Lieblingsbuch: „Radetzkymarsch“. In: FAZ. 12. Juli 2004, S. 31). – Gelenke und Kanten etwas berieben, Schnitt angestaubt, noch sehr gutes Exemplar der sehr seltenen kartonierten Ausgabe.

Schlagwörter: Österreich-Ungarn

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1.200,--  Bestellen
1 La Pléiade. Ballades, Fabliaux, Nouvelles et Légendes. Homère, Veda-Vyasa, Marie de France, Burger, Hoffmann, Ludwig Tieck, Ch. Dickens, Gavarni, H. Blaze. (Traduction de E. de la Bédollière). 10 Teile in 1 Band. Paris, L. Curmer 1842. 8°. Mit 11 Holzstich-Frontsp. (darunter ein allgemeines Frontsp.), 10 Radierungen im Text auf China und 56 Holzschnitt-Vignetten von Daumier, Garvani, Johannot, Lami u.v.a. nach Penguilly, Jacque, Jeanron, Trimolet, Féart, Daubigny u. Pauquet. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und dezenter Rückenverg.

Brivois 335 (″très recherché aujourd’hui et rare en bonne condition“). Carteret III, 499 ff. Sander 579. Vicaire VI, 704. – Erste Ausgabe der, wegen der schönen Ausstattung gesuchten Anthologie der Romantik in Frankreich. – „Cette publication est la plus importante des éditions Curmer, une pléiade littérateurs a collaboré, dont Balzac, Janin, Karr ainsi que les dessinateurs les plus estimés de l’époque: Gavarni, Daumier, Lami, Johannot“ (Carteret). – Das Werk erschien 1841 bis 1842 in Lieferungen. – Sehr gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Anthologie, Ballade, Fabeln, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Romantik

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160,--  Bestellen
1 Rilke, Rainer Maria. Les roses. Vingt-cinq eaux-fortes de Imre Reiner. Paris, Alexandre Loewy (1959). Gr.-4° (34 x 27,5 cm.). [28] Bl. und 25 Orig.-Radierungen von I. Reiner. Kartonumschlag mit Orig.-Radierung und Orig.-Halbleinen-Chemise.

Monod 9734. – Eines von 105 Exemplaren auf Papier d’Auvergne à la main du Moulin Richard-de-Bas (Gesamtauflage 130 Exemplare). – Alle Radierungen je in der Platte signiert bzw. monogrammiert. – Die meisten der kurzen und sehr klangvollen Gedichte des Rosen-Zyklus entstanden im September 1924 und sind die geschlossenste Gedichtsammlung aus der ersten Hauptphase von Rilkes französischer Lyrik und die formal avancierteste, in der er die Rose und ihre Symbolik variations- und nuancenreich entwickelt (vgl. Manfred Engel, Rilke Handbuch. Stuttgart, 2013. S. 444). – Der ungarisch-schweizerische Imre Reiner (1900-1987) illustrierte zahlreiche Bücher und entwarf mehrere Schriftarten. – Ohne den Pappschuber, sonst sehr gut erhalten.
L’un des 105 exemplaires sur papier d’Auvergne à la main du Moulin Richard-de-Bas (tirage total : 130 exemplaires). Toutes les gravures sont signées ou monogrammées dans la plaque. – La plupart des poèmes courts et très mélodieux du cycle des roses ont été écrits en septembre 1924 et constituent le recueil de poèmes le plus cohérent de la première phase principale de la poésie française de Rilke et le plus avancé sur le plan formel, dans lequel il développe la rose et sa symbolique avec richesse et nuances (cf. Manfred Engel, Rilke Handbuch. Stuttgart, 2013. p. 444). – Le Hongrois-Suisse Imre Reiner (1900-1987) a illustré de nombreux livres et conçu plusieurs polices de caractères. – Sans le coffret en carton, sinon en très bon état.

Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Pressendrucke

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300,--  Bestellen
1 Hölderlin, Friedrich. Gesammelte Werke. Mit Einleitung und Auswahl seiner Briefe herausgegeben von Wilhelm Böhm und Paul Ernst. 3 Bände. Jena, Diederichs 1905. 8°. LXXI, (1), 292, (1) S.; [2] Bl., 318 S.; [2] Bl., 297, (1) S. mit 3 Porträts und 1 Heliogravure-Tafel von Max Klinger. Orig.-Pergamentbände mit goldgepr. Rückentiteln, Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelvignetten und Kopfgoldschnitt.

Buchausstattung von E(mil) R(udolf) Weiß. – Sehr gutes Exemplar der aufwendig ausgestatteten Jugendstil-Ausgabe.

Schlagwörter: Gesamtausgaben, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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100,--  Bestellen
1 Michelangiolo Buonarroti. Dichtungen. Übertragen von Heinrich Nelson. Jena, Eugen Diederichs 1909. 8°. XVI, 310 S., [1] Bl. mit Titel-Holzschnitt von Fritz Helmuth Ehmcke. Orig.-Pergamentband mit goldgepr. Rückentitel, Deckelvignette und Kopfgoldschnitt.

Erste Ausgabe dieser Übertragung und gleichzeitig erstes in der ‚Behrens-Antiqua‘ gedrucktes Buch, auf Bütten. – Sehr gutes Exemplar der dekorativen Ganz-Pergamentausgabe.

Schlagwörter: Lyrik

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70,--  Bestellen
1 Sternheim, Carl. Don Juan. Eine Tragödie. 2 Teile in 1 Band. Leipzig, Insel-Verlag 1909. 4°. [2] Bl., 204 S. Dunkelblauer Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückentitel, Rückenvergoldung, dreifachen Deckel-Filetten und Kopfgoldschnitt.

Raabe, Autoren 291, 5. Sarkowsky 1656. W.-G.² 5. – Erste Ausgabe der um einen zweiten Teil erweiterten Fassung. – Großzügig gedruckt in der Offizin W. Drugulin zu Leipzig auf Maschinenbütten. – Rücken etwas aufgehellt, gutes Exemplar.

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50,--  Bestellen
1 Lesage, Alain René. Geschichte des Gil Blas von Santillana. (Vollständige Ausgabe, in der Übertragung von G. Fink, durchgesehen von Walter Widmer, mit den Illustrationen von Jean Gigoux zur Ausgabe München, Winkler 1959. 8°. 1044 S. mit zahlr. Illustratinonen. Weinroter Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückentitel, Linienvergoldung, Kopfgoldschnitt und Klarsicht-Schutzumschlag. (Bibliothek der Weltliteratur in Dünndruck-Ausgaben).

Dünndruckausgabe. – Buchrücken mit kleinem Fleck, sonst gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Illustrierte Bücher

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60,--  Bestellen
1 Gleichen-Rußwurm, Alexander. Im Ring der Zeit ! Ein Jahresbrevier. Dresden, Leipzig, Falken-Verlag 1924. 4°. 95, (1) S. mit illustr. signiertem Titel in Orig.-Radierung und 4 signierte Orig.-Radierungen von Ferdinand Staeger. Orig.-Halbleinenband mit Deckelschild. (Bücher vom heiteren Herzen, Band 1).

Sennewald 24, 4. W.-G. 84. – Erste Ausgabe. – Eines von 230 num. Exemplaren auf Bütten; das Titelblatt und die vier Radierungen auf Japanpapier von F. Staeger signiert. – Innengelenke oben etwas angeplatzt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher

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100,--  Bestellen
1 Hoffmann, Moritz. Wort, Satz und Sprung. Gedichte, Collagen. Berlin-Kreuzberg, Edition Mariannenpresse 1991. [27] S. mit 7 farb. Photo-Collagen. Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag. (Veröffentlichung der Edition Mariannenpresse, Band 54).

Eines von 150 num. Exemplaren; im Duckvermerk von M. Hoffmann signiert. – Tadellos.

Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Signierte Bücher

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30,--  Bestellen
1 (Hancarville, Pierre-François Hugues Baron de). Bilder aus dem Privatleben der Römischen Caesaren. Auf Capri bei Sabellus 1780. Deutsche Ausgabe. (Siena), Gedruckt für Heinrich Conradt und seine Freunde o. J. (1906). 4° (25,5 x 21 cm.). X, 196 S. mit Frontispiz und 50 Tafeln. Marmorierter Orig.-Kalbslederband mit goldgepr. Rückentitel, Linienvergoldung, Deckel-Filetten und Kopfgoldschnitt.

Hayn-Gotendorf III, 59 ff. – Erste deutsche Übersetzung von Heinrich Conradt (1866-1918). Privatdruck mit den antikisierenden erotischen Illustrationen der Originalausgabe, „welche Hancarville als Wiedergaben römischer Gemmen und Caméen ausgab, während sie seiner eigenen Phantasie entsprungen waren. Also eine mehr als kühne Mystification!“ (Hayn-Gotendorf). – Das Werk des französischen Kunsthistorikers und Abenteurers Pierre-François Hugues Baron d’Hancarville (1719-1805) ist zuerst 1780 erschienen. – Rücken etwas aufgehellt, Exlibris, Vorsätze etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Erotica, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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70,--  Bestellen
1 Platen(-Hallermünde), August Graf v. Gesammelte Werke. (Herausgegeben und eingeleitet von Karl Goedeke). 5 Bände. Stuttgart und Tübingen, J. G. Cotta 1843. Kl.-8°. Mit gestoch. Portrait in Band I. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern und dezenter Rückenvergoldung.

Goedeke VIII, 696, 51. – Erste vollständige Gesamtausgabe. – „Der literarische Rang P.s basiert auf seiner Lyrik, deren spezifischen Charakter die von J. Link geprägte Formel „Sinngebung durch artistische Form“ genau bezeichnet. Neben Liedern (Tristan) und Balladen (Das Grab im Busento; Der Pilgrim vor St. Just) sind vor allem Ghaselen zu nennen, eine pers. Gedichtform, die P. gemeinsam mit Rückert für die deutsche Literatur gewonnen hat. Die „Sonette aus Venedig“ beeinflußten die Venedig-Dichtung bis hin zu Rilke und Thomas Mann. P.s Versepen und die schon zu Lebzeiten des Autors kaum aufgeführten Dramen sind weitgehend vergessen. Die umfangreichen Tagebücher, die sich über weite Strecken als Journal intime erweisen, können ein starkes kultur- und mentalitätsgeschichtliches Interesse beanspruchen“ (G. Och in NDB XX, 510 f.). – Durchgehend teils stärker braunfleckig, sonst gutes Exemplar.

Schlagwörter: Gesamtausgaben

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90,--  Bestellen
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