Buchwesen
Die Liste enthält 129 Einträge. Suchergebnisse löschen und Gesamtbestand anzeigen.
| Abbildung |
Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
|
|---|---|---|---|
| Murer, Jacob. Jacob Murers Weissenauer Chronik des Bauernkrieges von 1525. (ZA Ms 54 Fürstlich Waldburg-Zeil’sches Gesamtarchiv Leutkirch). Herausgegeben von Günther Franz unter Mitarbeit von Werner Fleischhauer. Faksimile. 2 Bände (Faksimile und Kommentar). Sigmaringen, Jan Thorbecke (1977). Gr.-4° (33 x 24 cm.). [25] Bl. mit 11 doppelblattgr. Federzeichnungen (farbiges Voll-Faksimle); 63 S. mit 4 Tafeln und 2 Karten. Farbig illustr. Orig.-Halbpergamentband und Orig.-Pappband in Schuber.
Eines von 1000 num. Exemplaren. – Die Weißenauer Chronik verfasst von Jacob Murer (1468-1533), dem damaligen Abt des Prämonstratenserklosters Weißenau bei Ravensburg. Das Werk schildert die dramatischen Aufstände in Oberschwaben aus der Perspektive der betroffenen Klosterobrigkeit und gilt wegen seiner visuellen Darstellung als einzigartiges Zeugnis dieser Epoche. – „Bei der bildlichen Darstellung gibt es einige Besonderheiten: Die Chronik spiegelt eine reine Männerwelt wider – Frauen und Kinder kommen in ihr nicht vor. Dies ist – neben der starken Beschränkung auf die Geschehnisse in der Umgebung des Klosters – eine Auswahl, die der Chronist getroffen hat. Auch die geografischen Gegebenheiten wurden so angepasst, dass sie dramatisch in Szene gesetzt werden konnten. Damit wurden zusammenhängende Ereignisse, die eigentlich räumlich voneinander getrennt waren, trotzdem auf einem Papierbogen dargestellt“ (J. Gießler, Landesarchiv Baden Württemberg). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bauernkrieg, Faksimile, Nummerierte Bücher |
250,-- | ![]() |
|
| Tacuinum sanitatis. Code 2396. Bibliothèque Nationale d’Autriche, Vienne. Paris, Éditions Seefeld (1984). 4° (27,5 x 18 cm.). [39] Bl. mit 249 Miniaturen, davon 117 in Farbe; farbiges Voll-Faksimile. Orig.-Kalbslederband mit goldgepr. Rückentitel, Rückenvergoldung und Deckelvignette.
Eines von 1975 num. Exemplaren. – Dazu: Rössl, Joachim und Heinrich Konrad. Tacuinum Sanitatis. Wien Österreichische Nationalbibliothek, Cod. Vindob. 2396, Venedig, um 1490 Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Bildarchiv. Kommentar. Graz, Akademische Druck- u. Verlagsanstalt 2018. 8°. XII, [38] Bl. (verkl. Faksimile), 195 S. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag in Pappschuber. (Glanzlichter der Buchkunst, Band 26). – „Das Wiener Tacuinum (Hs. 2644) entstand Ende des 14. Jahrhunderts in der Lombardei, vielleicht in Verona. In der Vergangenheit wurde fälschlicherweise vermutet, dass der Codex im Besitz der Veroneser Familie Cerruti war. Historisch dokumentiert ist, dass das Manuskript bis 1407 im Besitz des Trentiner Fürstbischofs Georg von Liechtenstein war. Es befand sich unter den Besitztümern, die Herzog Friedrich IV. von Österreich nach der Vertreibung des Bischofs 1407 konfiszierte und fortschaffte. Unter den späteren Besitzern war Graf Ludwig I. von Württemberg-Urach. Diese Ausgabe wird heute in der Österreichischen Nationalbibliothek aufbewahrt und ist bekannt als Hausbuch der Cerruti“ (Wikipedia). – Zusammen 2 Bände. – Faksimileband mit Schnittspur im Vorderdeckel, sonst sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Faksimile, Medizin, Nummerierte Bücher |
240,-- | ![]() |
|
| Jagic, Vatroslav. Glagolitica. Würdigung neuentdeckter Fragmente. Wien, F. Tempsky 1890. 4°. 62 S. und 10 Tafeln. Orig.-Pappband mit Rückentitel. (Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse, Band 38, Abh. 2).
NDB X, 298 f. – Erste Ausgabe der bahnbrechenden Arbeit des berühmten kroatisch-österreichischen Slawisten Vatroslav Jagic (1838-1923).Jagic analysiert und ediert frühe kroatisch-glagolitische Messbuch-Fragmente aus dem 12. Jahrhundert, was entscheidende neue Erkenntnisse zur Entwicklungsgeschichte der glagolitischen Schrift lieferte. – „J. gilt durch seine grundlegenden Arbeiten zur Geschichte der slaw. Sprachen und Literaturen sowie durch seine Textausgaben – als der eigentliche Begründer der modernen Slawistik. Wichtig sind seine kritischen Editionen zahlreicher bedeutender Denkmäler des Altkirchenslawischen, dessen Entstehung und Herkunft er im Zusammenhang damit endgültig löste. Ausgaben alter kroat. Dichter erschienen in den „Stari pisci hrvatski“, deren erste 5 Bände er selbst mitherausgab. Wertvolle Arbeiten verfaßte J. zur Geschichte speziell der südslaw. Literatur. Auf wissenschaftsgeschichtlichem Gebiet schuf er die ersten großen Arbeiten zur slaw. Philologie. Er war Herausgeber des ersten slawistischen „Grundrisses“ (Enciklopedija slavjanskoj filologii, begonnen in St. Petersburg 1903). Eine große Anzahl wertvoller Arbeiten erschienen zudem in der Zeitschrift „Književnik“, in dem „Rad“ der südslaw. Akademie, in deren „Starine“, ferner in den „Sitzungsberichten“ und „Denkschriften“ der Wiener Akademie“ (Gerda Bartl in NDB). – Zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem Titelblatt, die Tafeln im Rand etwas fleckig, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Philologie, Slawen, Slawistik, Sprachwissenschaften |
160,-- | ![]() |
|
| Leonardo da Vinci. Manuscrit B (2173 et 2184) de l’Institut de France. Traduction française de Francis Authier. Transcriptiones du Nando de Toni. Introduction d’André Corbeau. 2 Bände (Faksimile und Kommentarband). Grenoble, Roissard 1960. Gr.-8°. [5] Bl., XXV, 402 S., [10] Bl.; ca. 100 Bl. farbiges Voll-Faksimile, nicht geheftet. Orig.-Kartonumschlag und Orig.-Pappumschlag in Pergament-Optik.
Eines 974 num. Exemplaren für den „Cercle des Professeurs Bibliophiles de France“ (GA 1250 Exemplare). – Der Kommentarband seitlich und unten unbeschnitten, Umschlag des Faksimiles am Rücken mit Knickspuren, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Faksimile, Nummerierte Bücher |
70,-- | ![]() |
|
| Leng, Heinrich und O(skar) L(udwig) B(ernhard) Wolff. Neues französisch-deutsches und deutsch-französisches Wörterbuch – Nouveau Dictionnaire Francais-Allemand et Allemand-Francais. nach dem Plane des Französischen Wörterbuchs der Herren Noël und Chapsal und den besten und neuesten Hülfsmitteln, … bearbeitet. 2 Bände. Weimar, Landes-Industrie-Comptoir 1844. Gr.-8° (23,7 x 14 cm.). X, 1330, 94 S.; [2] Bl., 1693 S. mit 4 gefalteten Tabellen. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern.
Nicht bei Zaunmüller. – Seltenes, zuerst 1832 bis 1841 erschienenes monumentales Wörterbuch, das auf dem berühmten Wörterbuch von François Noël (1756-1841) und Charles-Pierre Chapsal (1787-1858) basiert. – Rückenschild von Band II mit kl. Fehlstellen, Vorsätze erneuert, stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Philologie, Wörterbücher |
140,-- | ![]() |
|
| Einband – Art Déco-Wildleder-Einband um 1930 mit Kalbleder-Intarsien im Vorderdeckel und goldgepr. Rückentitel. Inhalt: Ramuz, Charles Ferdinand. Aline. Histoire. 10e édition. Paris, Bernard Grasset 1927. 8° (19 x 12,5 cm.). 206 S., [1] Bl. Typogr. Orig.-Umschlag beigebunden.
Dekorativer Einband im typischen Art Déco-Stil mit Leder-Intarsien in Stufen- und Pfeil-Design. Schlagwörter: Art Déco, Einbände, Einbandkunst |
100,-- | ![]() |
|
| Einband – Signierter weinroter Maroquinband um 1890 mit dekorativer Rücken- , Deckel-, Steh- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt (signiert: J. Weber). Inhalt: Leudeville, Emmanuel de. La grace du renouvellement par l’union en Jésus, Marie, Joseph. Troisième édition. Paris, Librairie Catholique internationale 1887. 8° (19 x 13,2 cm.). 144 S. mit gestoch. Frontispiz.
Prachtvoller signierter Bordüren-Einband im Dentelle-Stil. – Sehr gut erhalten. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Signierte Bücher, Theologie |
240,-- | ![]() |
|
| Brade, L(udwig). Illustriertes Buchbinderbuch. Ein Lehr- und Handbuch der gesamten Buchbinderei und aller in dieses Fach einschlagenden Techniken. Gänzlich umgearbeitet von Paul Kersten. 8., vermehrte und verbesserte Auflage. Halle, Saale, Knapp 1926. Gr.-8°. VIII, 276 S. mit 185 Textillustrationen und 8 Tafeln mit 22 Abbildungen künstlerischer Einbände und 40 Original-Marmorpapiermuster. Moderner Halbledereinband mit goldgepr. Rückenschild.
Sehr gutes Exemplar der besten Ausgabe des Standardwerks. Schlagwörter: Buchbinderei |
160,-- | ![]() |
|
| Sandgren – Park, Henrik og Carl Thomsen. Bogbinderen August Sandgren. København, Luno 1952. Gr.-8°. 113, (1) S. mit 20 Tafeln. Halbpergamentband mit goldgepr. Rückenschild.
Der dänische Buchbinder August Sandgren (1893–1934) „zählte zu den besten Handwerkern Dänemarks und war ein großartiger Designer, der bei den Techniken des Buchbindens niemals Kompromisse einging. August Sandgrens Buchbinderei besticht durch ihre schlichte Schönheit und entspricht den höchsten Ansprüchen dänischen Designs. Er führte den Funktionalismus in die dänische Buchbinderei ein und gilt als einer der bedeutendsten Innovatoren des dänischen Buchdesigns. Seine Einbände lassen sich problemlos in die Tradition dänischen Designs einordnen , wie beispielsweise die Werke der Möbeldesigner Kaare Klint , Hans J. Wegner und Mogens Koch, des Architekten Arne Jacobsen und des Silberschmieds Henning Koppel“ (Wikipedia). Schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Buchbinder, Buchbinderei |
70,-- | ![]() |
|
| Schaefer, Helma. Von der Kunst des Handeinbandes. Betrachtungen aus der Arbeit mit der Einbandsammlung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Bücherei. Leipzig, Deutsche Bücherei 1983. Gr.-8°. 34 S., [1] Bl. und 35 Abbildungen auf 16 Tafeln. Dunkelblauer Leinenband mit goldgepr. Rückentitel. (Neujahrsgabe der Deutschen Bücherei 1984).
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Buchbinderei, Bucheinband |
30,-- | ![]() |
|
| Lorck, Carl B(erendt). Handbuch der Geschichte der Buchdruckerkunst. I. Erfindung, Verbreitung, Blüte, Verfall 1450-1750. – II. Wiedererwachen und neue Blüte der Kunst 1751-1882. 2 Teile in 1 Band. Leipzig, J. J. Weber 1882-1883. Gr.-8°. XVI, 304 S.; XIV, 493 S. mit 2 Titelbl. in Rot und Schwarz. Moderner Leinenband mit goldgepr. Rückenschild.
Erste Ausgabe. – Rückenschild etwas berieben, Deckel leicht fleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Buchdruck, Buchherstellung |
50,-- | ![]() |
|
| Schottenloher, Karl. Bücher bewegten die Welt. Eine Kulturgeschichte des Buches. Band I: Vom Altertum bis zur Renaissance. Band II: Vom Barock bis zur Gegenwart. 2 Bände. Stuttgart, Hiersemann Verlag 1951-1952. Gr.-8°. Zusammen 612 S. Illustr. Orig.-Leinenbände.
NDB XXIII, 500. – Erste Ausgabe. – Standardwerk des deutschen Bibliothekars und Historikers Karl Schottenloher (1878–1954). – „S. verstand das Buch im weitesten Sinne als kultur- und kunstgeschichtliche Quelle. In einer Reihe von Monographien behandelte er systematisch einzelne Werkstätten v. a. im oberdt. Raum (Erlinger, Ulhart, Ratdolt u. Schobser; Regensburg u. Landshut). Mehr Gelehrter als Bibliothekar, untersuchte S. aufgrund intensiver archivalischer Studien mit typenvergleichender Methodik Probleme des Buchdrucks des 15. und 16. Jh. Seit 1930 gehörte er der Kommission für den Gesamtkatalog der Wiegendrucke an“ (J. Buder in NDB). – Gutes Exemplar. Schlagwörter: Kulturgeschichte |
30,-- | ![]() |
|
| Tschichold, Jan. Die neue Typographie. Ein Handbuch für zeitgemäss Schaffende. Berlin, Verlag des Bildungsverbandes der Deutschen Buchdrucker 1928. 8°. 240 S. mit zahlreichen, teils zweifarbigen und doppelblattgroßen Abbildungen. Schwarzer Orig.-Leinenband.
NDB XXVI, 476 ff. Schauer II, 127. – Erste Ausgabe dieses für die neue Typographie richtungweisenden Werkes. – Der Typograph, Buch- und Schriftgestalter Jan Tschichold (bis 1931 Johannes Tzschichhold, 1902-1974) „arbeitete in München auch als Plakatgestalter für den Phoebus-Palast, eines der größten bayer. Kinos in München. 1928 erschien im „Verlag des Bildungsverbandes der dt. Buchdrucker“, Berlin, T.s erste selbständige Publikation, ein Lehrbuch für Typographen, Drucker und Setzer, die „Neue Typographie“. Mit „Eine Stunde Druckgestaltung“ (1931) und „Schriftschreiben für Setzer“ sowie „Typographische Entwurfstechnik“ (1932) erschienen weitere Lehrbücher. Seit 1930 arbeitete er u. a. für den Berliner Verlag „Der Bücherkreis“, dessen Hauptgestalter er wurde. 1928 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des von Kurt Schwitters (1887–1948) geleiteten „Rings neuer Werbegestalter“, einem Zusammenschluß von Typographen, Malern und Werbedesignern. 1929 konstruierte T. eine erste „phonetische“ Schrift, mit dem Ziel, die avantgardistische Schriftgestaltung umzusetzen. Später folgten die „Zeus“ (1931) für die „Schriftguss KG“ Dresden, die Zierschrift „Saskia“ (1932) für „Schelter & Giesecke“ in Leipzig und die „Transito“ (1931) für die „Amsterdam Type Foundry“. 1933 erhielt er einen Auftrag der Fa. „Uhertype“ in München zur Entwicklung einer Schrift für eine Lichtsetzmaschine. Er entwarf ca. 10 Schriftschnitte, als wichtigste darunter die Uhertype-Standard-Grotesk. … T. hat die Typographie des 20. Jh. maßgeblich mitbestimmt. Durch seine theoretischen Schriften der 1920er Jahre verbreitete er einerseits die Ideen des Bauhauses und des Konstruktivismus, wodurch er das moderne Grafikdesign beeinflußte; ebenso trugen aber auch seine späteren Veröffentlichungen über die klassisch-traditionelle Typographie zur Entwicklung der Buchgestaltung bei und wirken auf Gestalter und Grafikdesigner bis in die Gegenwart“ (G. Netsch in NDB). – Rücken berieben (Rückentitel abgerieben), stellenweise etwas braunfleckig, sonst sehr gut erhaltenes Exemplar der seltenen Originalausgabe. Schlagwörter: Bauhaus, Typographie |
750,-- | ![]() |
|
| Lexica – Herlitz, Georg und Bruno Kirschner. Jüdisches Lexikon. Ein enzyklopädisches Handbuch des jüdischen Wissens in vier Bänden. unter Mitarbeit von über 230 jüdischen Gelehrten und Schriftstellern und unter redaktioneller Mithilfe von Ismar Elbogen, Josef Meisl, Aron Sandler, Max Soleweitschik, Felix A. Theilhaber, Robert Weltsch, Rabb. Max Wiener. (Nachdruck der Ausgabe, Berlin 1927-1930). 2. Auflage. 5 Bände. Frankfurt am Main, Jüdischer Verlag bei Athenäum (1987). 4°. Mit zahlr. Abbildungen, Farbtafeln und Karten. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung.
Vgl. Lenz S. 84. Slg. Seemann 254. Zischka S. 35. – Wichtiges Standardwerk. – „Gibt über alle wichtigen Probleme, Personen usw. des jüdischen Lebens auf wissenschaftlicher Grundlage allgemeinverständliche Auskunft. Mit gezeichneten Artikeln und guten Literaturangaben“ (C. Fleischhack). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Judaica, Lexica |
140,-- | ![]() |
|
| Derôme, L(éopold). Le luxe des livres. Paris, Rouveyre, 1879. 8°. XII, 153, (3) S. mit Titelblatt in Dunkelgrün und Schwarz und Buchschmuck. Halbpergamentband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden).
Erste Ausgabe. – Sehr gutes seitlich und unten unbeschnittenes Exemplar. |
100,-- | ![]() |
|
| Sudhoff, Karl. Deutsche medizinische Inkunabeln. Bibliographisch-literarische Untersuchungen. (Nachdruck der Original-Ausgabe Leipzig, Barth 1908). Mansfield, Martino Fine Books (1999). 8°. XXIII, 278 S. mit 40 Abb. im Text. Orig.-Leinenband. (Studien zur Geschichte der Medizin herausgegeben von der Puschmann-Stiftung an der Universität Leipzig, Heft 2/3).
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Inkunabel, Inkunabeln, Medizin, Medizingeschichte |
40,-- | ![]() |
|
| Fore-edge Painting – Dunkelroter Maroquin-Lederband mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rücken- und Deckelvergoldung, Innenkantenvergoldung und Fore-edge painting unter Goldschnitt. Inhalt: Thomson, (James). The seasons. London, John Sharpe 1825. Kl.-8° (17 x 10 cm.). XII, 215 S. mit gestoch. Frontispiz und 5 Kupfertafeln.
Prachtvoller englischer Maroquin-Lederband mit ″Fore-edge Painting″ einer versteckten Buchschnittdekoration, die an den Kanten von Buchseiten angebracht wird und die beim Durchblättern ebenso wie im geschlossenen Zustand des Buches unsichtbar ist. Die Malerei zeigt sich nur, wenn man die Blätter des Buches zusammenpresst und leicht gegeneinander verschiebt. Dann erscheint ein Bild auf dem Buchschnitt, hier eine Dorfstraße mit Spaziergängern. – Zeitgenössischer Besitzvermerk, die ersten Blätter braunfleckig, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Bookbinding, Einbände, Einbandkunst, Fore edge painting |
600,-- | ![]() |
|
| Halfer, Josef (József). Die Fortschritte der Marmorierkunst. Ein praktisches Handbuch für Buchbinder und Buntpapierfabrikanten. Nach technisch-wissenschaftlichen Grundlagen bearbeitet. 2., verbesserte und vermehrte Auflage. Mit Anhang: Verzierung der Buchschnitte. Stuttgart, Wilhelm Leo 1891. 8°. 224 S. und 8 S. (Anzeigen) mit 3 Holzschnitten im Text und 10 Tafeln mit 35 montierten farbigen Marmorpapieren, davon 5 größere (ca. 12 x 4,5 cm.). Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.
Mejer 1814. – Maßgebliche Ausgabe des wohl wichtigsten Handbuchs zur Herstellung von Marmorpapieren. – „The Halfer system is so important that marbling history is broken at this point, and referred to as pre-Halferian and post-Halferian marbling. The advantages of the Halfer system were two-fold: freed of the laborious preparation of colors, and with standardized colors, marblers could produce more work; and secondly, the use of carragheen size allowed finer details in marbling“ (Easton, Marbling a history, p. 79 f.). – Der ungarische Buchbinder J. Halfer (1846-1916) fasste „in diesem grundlegenden Werk seine jahrelangen Experimente und neu gewonnenen Erkenntnisse … zusammen, das maßgeblich für die Rennaissance der Marmorierkunst in Deutschland und Europa verantwortlich war. Es wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und bildete jahrelang, eigentlich bis in die heutige Zeit, die Grundlage zahlreicher weiterer Publikationen (Boeck, Adam, Kersten, Hauptmann, Weisse etc.). Halfer beschreibt genauestens den Herstellungsprozess klassischer Marmorpapiermuster, wie dem Kamm-, Pfauen-, Boukett-, Schnecken-, Haarader-, oder dem Steinadermarmor. Umfangreich sind seine Experimente mit verschiedensten Marmoriergründen, aus denen sein noch heute gültiger Universalgrund mit Charageenmoos entstand und hier beschrieben wird. Der besondere Wert dieser Abhandlung liegt im ersten Teil. Hier beschreibt Halfer die Rezepte zur Herstellung seiner brillanten Marmorierfarben, die er in alle Welt exportiert hat. Von den Materialien, den Gerätschaften, der genauen Zusammensetzung, dem Reibegrad der benutzten Pigmente bis hin zu den benötigten Zusatzstoffen, gibt Halfer alle Geheimnisse seiner weltberühmten Farben bekannt Die beigefügten Originalmuster sind von einer noch heute bestechenden Brillianz und Farbfrische, die moderne Farben nicht erreichen. Zum Schluss liefert Halfer auch noch Anleitungen für das Anfertigen der unterschiedlichsten Marmorschnitte, sowie die Anfertigung von Goldschnitten bis hin zu ziselierten Goldschnitten. Das wichtigste Buch zum Thema“ (Buchatelier Bischoff, Lehrte-Arpke zu einer Faksimile-Ausgabe). – Kleiner Namenstempel auf dem Titelblatt, sehr schönes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Bookbinding, Buchbinder, Buchbinderei, Buntpapier, Marmorpapier |
1.600,-- | ![]() |
|
| Behrends, Rainer (Hrsg.). Das Fest-Epistolar Friedrichs des Weisen. Handschrift MS. EL. F. 2 aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Jena. Kommentare von Irmgard Kratzsch und Rainer Behrends. 2 Bände (Faksimile und Kommentarband). Leipzig, Edition Leipzig (1983). Folio (36 x 26 cm.). [78] S. mit 3 ganzseitige Miniaturen, 17 farbige illustr. Initiale und farbige mit Blattgold belegte figürliche Ranken-Bordüren; 100 S., 56 Tafeln. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Deckelvignette und Orig.-Pappband in Pappschuber.
Eines von 800 Exemplaren. – Sehr gutes Exemplar der gesuchten ersten Ausgabe in hochwertigem 7-9 farbigem Lichtdruck hergestellt. Schlagwörter: Buchmalerei, Faksimile, Nummerierte Bücher |
320,-- | ![]() |
|
| Preces S. Niersis Claiensis Aremeniorum Patriarchae. Viginti quatuor linguis coitae. Venetiis (Venedig), Insula S. Lazari 1837. Kl.-8°. [3], 434 S. mit gestoch. Frontispiz, gestoch. Titel und 1 Kupferstich (Medaille). Dunkelgrüner Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, Romantikervergoldung und Goldschnitt.
Brunet IV, 859. Wetzer/Welke IX, 162. – Dritte Ausgabe des seltenen polyglotten Gebetbuchs. – Mit Gebeten des armenischen Patriarchen und Lyrikers St. Nierses IV (1098-1173, Nersês IV, Klayec`i, genannt Snorhali) in 24 Sprachen, u.a.: Armenisch, Syrisch, Persisch, Russisch, Griechisch, Latein, Italienisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Englisch, Ungarisch, Türkisch etc. – Die Mechitharistendruckerei auf St. Lazaro bei Venedig, war berühmt für ihre Editionen in orientalischen Sprachen. – Sehr gutes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Armenian Church – Liturgy, Armenian rite, Armenien, Gebetbücher, Language and languages, Liturgy, Polyglot, Prayers and devotions, Religion, Theologie, Typographie, Typography |
180,-- | ![]() |
|
| Goff, Frederick Richmond. Incunabula in American libraries. A third census of fifteenth-century books recorded in North American collections. Fifth printing. Millwood, NY, Kraus International Publications 1989. 4°. LXIII, 798 S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel.
Totok/Weitzel I, 277. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bibliographie, Buchwissenschaft, Incunabula, Inkunabel |
60,-- | ![]() |
|
| Hain, Ludwig. Repertorium bibliographicum. In quo libri omnes ab arte typographica inventa usque ad annum MD. typis expressi ordine alphabetico vel simpliciter enumerantur vel adcuratius recensentur. – (And): Coptinger, W. A. Supplement to Hain’s Repertorium bibliographicum or Collections towards a new edition of that work. 4 Bände und 2 Teile in 3 Bänden, zus. 7 Bände. Milano, Görlich 1948-1950. 8°. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückentiteln.
Neuausgabe der ersten Ausgaben von 1826-1838 (Hain) bzw. 1895-1902 (Coptinger). – Rücken aufgehellt und teils stärker berieben, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Bibliographie, Bibliographien, Bibliography, Incunabula, Inkunabel, Inkunabeln |
180,-- | ![]() |
|
| James – Edel, Leon and Dan H. Laurence. A bibliography of Henry James. 3. edition revised with the assistance of James Rambeau. Winchester, St. Paul’s Bibliographies and New Castle, Oak Knoll Press (1999). 8°. 428, VII S. mit einigen Abbildungen auf Tafeln. Orig.-Pappband mit Schutzumschlag. The Soho bibliographies, 8.
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Bibliographie, Bibliography, Literatur, Literaturgeschichte |
30,-- | ![]() |
|
| Lowry – Woolmer, J. Howard. Malcolm Lowry. A bibliography. Revere, Pennsylvania Woolmer/Brotherson 1983. 8°. XIV, 183 S. mit zahlr. Abbildungen auf Tafeln. Orig.-Leinenband mit Schutzumschlag.
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bibliographie, Bibliography, Literatur, Literaturgeschichte |
30,-- | ![]() |
|
| Sade – Michael, Colette Verger. The Marquis de Sade. The man, his works, and his critics. An annotated bibliography. New York, London, Garland Publishing 1986. 8°. XI, 428 S. Orig.-Leinenband. (Garland reference library of the humanities, Band 469).
Kopfschnitt etwas fleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Bibliographie, Bibliography |
70,-- | ![]() |
|
| Thoreau – Borst, Raymond R. Henry David Thoreau. A descriptive bibliography. Pittsburgh, Univiversity of Pittsburgh Press 1982. 8°. XVI, 232 S. mit einigen Abbildungen. Orig.-Leinenband. (Pittsburgh series in bibliography).
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Bibliographie, Bibliography, Literatur, Literaturgeschichte |
50,-- | ![]() |
|
| Codex Germanicus. (Cod. Germ. 3 der Universitätsbibliothek Budapest. Faksimileausgabe und Kommentarband von Éva Knapp). 2 Bände. Budapest, Helikon Verlag (1993). 12° (13 x 9,5 cm.). 222 S. mit 7 ganzseitigen Miniaturen, 16 Schmuckseiten mit Bordürenrahmen, zahlr. Zierinitialen auf Goldgrund; 144, [2] Bl. Orig.-Lederband mit reicher Rücken- und Deckelvergoldung und Goldschnitt und Orig.-Halbleinenband in Velour-Schmuckkassette mit dekorativer Rücken- und Deckelvergoldung.
„Der Codex Germanicus ist eines der wichtigsten Zeugnisse der europäischen Buchherstellung im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert, als neue Drucktechniken in die Kunst der Manuskriptherstellung integriert wurden, die sich damals in ihrer letzten und wohl prächtigsten Periode befand. Es handelt sich um die handschriftliche Kopie eines gedruckten Buches, das vermutlich von Kaiser Maximilian I. in Auftrag gegeben wurde, aber die genauen Umstände seiner Entstehung bleiben unklar. Sieben ganzseitige Holzschnitte von Hans Weiditz dem Jüngeren und zahlreiche gestochene Rahmen schmücken das deutsche Gebetbuch, das von einem virtuosen Schreiber stammt. Die Besitzgeschichte des Buches ist auch mit der wechselvollen Geschichte Ungarns zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert verbunden.“ (Helikon Verlag). – Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Buchmalerei, Faksimile, Gebetbücher, Handschriften |
100,-- | ![]() |
|
| Plotzek, Joachim M. (Hrsg.). Ars vivendi, ars moriendi. (Die Handschriftensammlung Renate König; Katalogbuch anlässlich der Ausstellung im Erzbischöfliches Diözesanmuseum Köln, 15. Dezember 2001 bis 22. Mai 2002). München, Hirmer Verlag (2001). 4°. 575, (1) S. mit zahlr. farbigen Abbildungen. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Buchmalerei, Gebetbuch, Gebetbücher, Handschriften |
30,-- | ![]() |
|
| Nave, Francine de (Hrsg.). Botany in the low countries (end of the 15th century – ca. 1650). Plantin-Moretus Museum exhibition. Antwerpen, The Plantin-Moretus Museum 1993. 4°. 150 S. mit zahlr. teils farb. Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag. (Publikaties van het Museum Plantin-Moretus en het Stedelijk Prentenkabinet, volume 27).
Sehr gutes Exemplar des reich kommentierten Katalogs. Schlagwörter: Bibliographie, Bibliography, Botanical illustration, Botanik, Botany, Plantin |
70,-- | ![]() |
|
| Martini, Regina. Sammler-Katalog Füllfederhalter. Fotografiert von Harald Grotowsky. Augsburg, Battenberg (1995). 4° (25,5 x 21 cm.). 147 S., [2] Bl. mit zahlr. meist farb. Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Pappband. (Battenberg Antiquitäten-Katalog).
Einzige Ausgabe, selten. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Füllfederhalter, Sammeln, Schreibtechnik |
40,-- | ![]() |
|
| Goethe – Keudell, Elise von. Goethe als Benutzer der Weimarer Bibliothek. (Und): Bulling, Karl. Goethe als Erneurer und Benutzer der Jenaischen Bibliotheken. (Reprint der Orig.-Ausgaben, Weimar, Böhlau 1931 und 1932). 2 Werke in 1 Band. Leipzig, Zentralantiquariat der Deutschen Demokratischen Republik 1982. 8°. XIII, 391 S.; 67 S. mit 14 Faksimile-Abbildungen. Orig.-Leinenband.
Stzempel auf dem Vorsatz, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bibliotheksgeschichte, Faksimile, Goethe, Johann Wolfgang von |
45,-- | ![]() |
|
| Hein, Wilhelm. Mehri- und Hadrami-Texte. Gesammelt im Jahre 1902 in Gischin. Bearbeitet und herausgegeben von (David) Heinrich Müller. Wien, Alfred Hölder 1909. 4°. XXVIII, 200 S. Orig.-Halbleinenband. (Südarabische Expedition, Band 9).
NDB XVIII, 354 f. – Erste Ausgabe. – Der österreichische Orientalist D. H. v. Müller (1846-1912) „wandte sich nach anfänglichen biblischen und hebräischen Studien bald der arab. Philologie zu (Das Kitâb-al-Far? von Ala?macî, Diss. Wien 1875). Von großer Bedeutung für die Kenntnis des altert Arabien war die von ihm besorgte Herausgabe von „Al-Hamdânî’s Geographie der arab. Halbinsel“ (1884-91). Seither richtete sich sein Interesse zunehmend auf Südarabien. M. veröffentlichte hierzu eine Reihe von archäologischen, geographischen, epigraphischen und sprachlichen Arbeiten. Im Anschluß an die Südarabienexpedition erforschte er die bis dahin kaum bekannten neusüdarab. Sprachen (Die Mehri- und Soqorisprache, 3 Bde., 1902–07; Mehri- und arami-Texte, ges. im Jahre 1902 in Gischin von Wilhelm Hein, 1909). Weiterhin widmete er sich vergleichenden semitischen Studien und der Bibelforschung (Die Propheten in ihrer ursprünglichen Form, Die Grundsätze der ursemitischen Poesie, erschlossen in Bibel, Keilinschriften und Koran und in ihren Wirkungen erkannt in den Chören der griech. Tragödie, 2 Bde., 1895)“ (S. Prochazka in NDB). – Einband etwas angestaubt, sehr gutes Exyemplar. Schlagwörter: Arabien, Arabisch, Orient, Orientalismus, Philologie, Sprache, Sprachgeschichte, Sprachwissenschaft, Sprachwissenschaften |
50,-- | ![]() |
|
| Müller, Dav(id) Heinrich v. Die Mehri- und Soqotri-Sprache. I. Texte. – III. Shauri-Texte. Band I und III (von 3). Wien, Alfred Hölder 1902 und 1907. 4°. IX, 226 S.; IX, (1), 168 S. Orig.-Halbleinenbände. (Südarabische Expedition, Band IV und VII).
NDB XVIII, 354 f. – Seltene Original-Ausgabe. – Ohne den 1905 erschienenen zweiten Teil „Soqotri-Texte“. – Der österreichische Orientalist D. H. v. Müller (1846-1912) „wandte sich nach anfänglichen biblischen und hebräischen Studien bald der arab. Philologie zu (Das Kitâb-al-Far? von Ala?macî, Diss. Wien 1875). Von großer Bedeutung für die Kenntnis des altert Arabien war die von ihm besorgte Herausgabe von „Al-Hamdânî’s Geographie der arab. Halbinsel“ (1884-91). Seither richtete sich sein Interesse zunehmend auf Südarabien. M. veröffentlichte hierzu eine Reihe von archäologischen, geographischen, epigraphischen und sprachlichen Arbeiten. Im Anschluß an die Südarabienexpedition erforschte er die bis dahin kaum bekannten neusüdarab. Sprachen (Die Mehri- und Soqorisprache, 3 Bde., 1902-07; Mehri- und arami-Texte, ges. im Jahre 1902 in Gischin von Wilhelm Hein, 1909). Weiterhin widmete er sich vergleichenden semitischen Studien und der Bibelforschung (Die Propheten in ihrer ursprünglichen Form, Die Grundsätze der ursemitischen Poesie, erschlossen in Bibel, Keilinschriften und Koran und in ihren Wirkungen erkannt in den Chören der griech. Tragödie, 2 Bde., 1895)“ (S. Prochazka in NDB). – Einbände etwas angestaubt, Band I stärker und berieben, sonst gut berhalten. Schlagwörter: Arabien, Arabisch, Orient, Orientalismus, Philologie, Sprache, Sprachgeschichte, Sprachwissenschaft, Sprachwissenschaften |
120,-- | ![]() |
|
| Reinisch, (Simon) Leo. Die Somali-Sprache. I: Texte. – III. Grammatik. Band I und III (von 3). Wien, Alfred Hölder 1900. 4°. VIII, 287 S.; VIII, 122 S., [2] Bl. Orig.-Halbleinenbände. (Südarabische Expedition, Band I und V/1).
NDB XXI, 372 f. – Seltene Original-Ausgabe. Ohne den zweiten Teil mit dem Wörterbuch (ist im Buchhandel als Reprint lieferbar). – „Bekannt wurde R. durch seine Studien über ostafrikan. Sprachen. Von den beiden Ostafrika-Reisen 1875/76 und 1879/80 kehrte er mit einer reichen Ausbeute sprachlicher Aufzeichnungen zurück, die zur grammatischen und lexikographischen Behandlung von 13 kuschitischen und anderen ostafrikan. Sprachen in Äthiopien führte, insbes. Barea (heute Nara gen.), Nuba, Kunama, Bilin, Chamir, cAfar, Saho, Bed.auye, Somali und Dschäbärti. R.s Grammatiken bzw. Textsammlungen und Wörterbücher (fast alle in SB d. Wiener Ak. d. Wiss. u. parallel dazu separat ersch.) sind teilweise bis heute nicht überholt. Indem R. neben der deskriptiven Arbeit in allen Wörterbüchern auch die historische Ableitung und die Sprachvergleichung betrieb, wurde er zum Begründer der Kuschitistik.“ (R. Voigt in NDB). – Einbände etwas angestaubt, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Arabisch, Orient, Orientalismus, Philologie, Sprache, Sprachgeschichte, Sprachwissenschaft, Sprachwissenschaften |
80,-- | ![]() |
|
| Rhodokanakis, N(ikolaus). Der vulgärarabische Dialekt im Dofâr (Zfâr). I. Prosaische und poetische Texte, Übersetzung und Indices. – II. Einleitung, Glossar und Grammatik. 2 Bände. Wien, Alfred Hölder 1908. 4°. IX, 144 S.; XXXVI, 219 S. Orig.-Halbleinenbände. (Südarabische Expedition, Band VIII und X).
ÖBL IX, 113 f. – Erste Ausgabe. – Der Ägyptologe und Arabist N. Rhodokanakis (1876-1945) war seit 1919 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien und 1917 bis 1942 Professor für semitische Philologie an der Universität Graz. – Deckel etwas angestaubt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Arabien, Arabisch, Orient, Orientalismus, Philologie, Sprache, Sprachgeschichte, Sprachwissenschaft, Sprachwissenschaften |
160,-- | ![]() |
|
| Bauer, C(hristian). Handbuch der Buchbinderei. Nebst kurzer Anleitg zur Herstellg verwandter Arbeiten, als: Aufziehen von Pausen und Photographien, Einrahmen wertvoller Bilder, Behandlung einfacher Portefeuille-Artikel und der Stickereien etc. Mit einem Anhang, Berechnungs-Tarif enthaltend. 7. Aufl. von Christian Friedrich Gottlieb Thons „Kunst, Bücher zu binden“ etc. unter Mitwirkung tüchtiger Kräfte vollst. umgearb. Leipzig, Bernhard Friedrich Voigt 1881. 8°. X, 99, (1) S. mit 36 Figuren im Text. Halbleinenband der Zeit.
Ohne den sep. erschienenen Atlas-Band. – Mit handschr. Preis-Widmung der Königl. Württ. Centralstelle für Gewerbe & Handel für den Buchbinder Carl Greiner, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Buchbinder, Buchbinderei |
50,-- | ![]() |
|
| Krafft, Albrecht. Die arabischen, persischen und türkischen Handschriften der k. k. orientalischen Akademie zu Wien. Wien, Druck: P. P. Mechitaristen 1842. Gr.-8^. XVI, 206 S., [1] Bl. Typogr. Orig.-Broschurumschlag.
ÖBL IV, 187. – Erste Ausgabe. – A. Krafft (1816-1847) „stud. am Schottengymn., an der Wr. Akad. der bildenden Künste, schließlich an der Oriental. Akad. und an der Univ. Wien oriental. Sprachen und Literaturen. 1845 trat er als Skriptor in die k. k. Hofbibl. ein, wo er mit der Ordnung und Beschreibung der orientalischen Handschriften betraut wurde. Seine Arbeiten am Katalog der oriental. Handschriften sowie am krit. Katalog der Gemäldegalerie im Belvedere blieben durch seinen frühen Tod unvollendet“ (Mazal in ÖBL). – Umschlag etwas angestaubt, das Erratablatt am Schluß im Rand mit Papierstreifen restauriert, gutes breitrandiges Exemplar. Schlagwörter: Handschriften, Manuskripte, Orient, Orientalismus, Wien |
140,-- | ![]() |
|
| Benzing, Josef und Helmut Pressler (Hrsg.). Fünfhundert Jahre Mainzer Buchdruck. Festgabe zum 70. Geburtstag von Aloys Ruppel. Mainz, Verlag der Gutenberg-Gesellschaft 1952. Gr.-4°. 317, (1) S. mit Titelvignette und zahlr. Titelblatt-Faksimiles, teils in Rot und Schwarz gedruckt auf 98 Tafeln. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückenschild.
Rückenschild etwas berieben, Kanten stellenweise gering beschädigt, gutes Exemplar aus der Bibliothek des amerikanischen Verlegers, Buchhändler und Bibliophilen Frederic Gershom Melcher (1879-1963), „… one of the most important 100 leaders in the library science field of the 20th century“ (American Libraries, 30, (11), 38-46, Dec. 1999), mit dessen Exlibris. Schlagwörter: Mainz |
50,-- | ![]() |
|
| Kellerhoven, (Franz). Album de Kellerhoven. Vie des Saints Illustrée d’après les plus anciens manuscrits. Paris, Gaume et Cie. s. d. (um 1870). 8°. [2] Bl., 48 mont. chromolithogr. Tafeln auf dünnem Karton. Dunkelroter Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Goldschnitt und marmoriertem Pappschuber.
Mit hervorragenden Portraits berühmter Heiliger nach mittelalterlichen Miniaturen, lithographiert von dem deutschen Graphiker F. Kellerhoven (1814-1872), der seit 1859 in Paris arbeitete. Die dekorativen Chromo-Lithographien wurden von A. Lemercier in Paris gedruckt. – Sehr schönes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Buchmalerei, Theologie |
160,-- | ![]() |
|
| Schleicher, August. Die deutsche Sprache. Stuttgart, J. G. Cotta 1860. 8°. VI, 340 S. Halbleinenband der Zeit.
NDB XXIII, 50. – Erste Ausgabe. – Der Sprachwissenschaftler A. Schleicher (1821-1868), seit 1853 ordentlicher Professor der deutschen und vergleichenden Sprachwissenschaft und des Sanskrit in Prag, „leistete Hervorragendes sowohl auf theoretischem als auch praktisch-philologischem Gebiet, so in seinem „Compendium der vergleichenden Grammatik der indogerman. Sprachen“ (2 Bde., 1861/62, 41876, Nachdr. 1974). Von Hegelianischen Ideen beeinflußt, bevorzugte er hinsichtlich der geschichtlichen Beziehungen von Sprachen zueinander bzw. von Sprachgruppierungen eine dialektische Sehweise“ (G. Bense in NDB). – Titelblatt mehrfach gestempelt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Sprachwissenschaft |
50,-- | ![]() |
|
| Vergne, Frédéric. A princely library. The manuscript collection of the Duke d’Aumale, Chateau de Chantilly. Paris, Editions Editerra 1995. Folio (34 x 28 cm.). 349, (1) S. mit zahlr. teils farb. Abb. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag in farbig illustr. Pappschuber.
Neuwertiges Exemplar, noch in Folie eingeschweißt. – Like-new copy, still sealed in plastic wrap. Schlagwörter: Buchmalerei |
90,-- | ![]() |
|
| Gutenberg Bibel – The Gutenberg Bible. The Property of the General Theological Seminary New York City. Which will be sold on Friday, April 7, 1978 immediately following the morning session of the sale of Printed Books and Manuscripts. New York, Christie, Manson & Woods International Inc. 1978. 4°. 26, (2) S. mit 8 (5 farbigen, 1 gefalt.) Tafeln. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
„A Gutenberg Bible sold at auction yesterday for $2 million, the highest price ever known to have been paid for a book. Martin Breslauer, the Berlin-born, Fifth Avenue rare-book dealer, made the purchase at Christie, Manson & Woods, Park Avenue at 59th Street. Although Mr. Breslauer would not disclose whom he was bidding for, he was seated near Gerhard Weng, Secretary for the Ministry of Culture of Baden-Wiirttemberg in Stuttgart, West Germany, and Hans-Peter Geh, director of the state library. Mr. Geh acknowledged to The New York Times that the purchase was made for the library. He said that his library had the largest and, as of yesterday, the most important collection of Bibles in the world. The standing-room crowd of more than 500 people was surprised at the swiftness of the sale of the Gutenberg; it began an hour late, at 1 P.M., and took less than two minutes to complete. The most disappointed person in the room appeared to be John Jenkins, rare-book dealer from Austin, Tex., who stayed in as underbidder to $1.6 million. He represented Allen & Company, the New York investment bankers and the controlling interest in Columbia Pictures. Mr. Jenkins said later that it was his understanding that Charles and Herbert Alien Jr., chairman adn president, respectively, of the concern, had hoped to keep the Gutenberg in the United States and to place it on public view. David Bathurst, Christie’s president in New York, and Stephen Massey, its specialist in rare books, were jubilant over the price. They said, too, that they had not been worried by the discovery of a major’ error in this copy, one of 185 to 200 printed in Mainz 500 years ago by Johannes Gutenberg, the German who invented movable type. Of the 48 Gutenbergs known to be extant, one owned by the Carl and Lily Pforzheimer Foundation Inc., is still up for sale, for about the same price. A third Gutenberg was sold last month for $1.8 million by Hans P. Kraus, the New York book dealer. The price was, until yesterday, the highest known to have ever been paid for a book. The mistake in the copy sold yesterday was discovered in a page-by-page inspection of the two-volume book by two potential bidders, John Kebabian and Roland Folter, bibliographers at H.P. Kraus. They found that there were two impositions of one page and that one page was missing“ (Rita Reif, New York Times, April 8, 1978). – Schutzumschlag mit kleinen Randläsuren, gutes Exemplar. Schlagwörter: Auktionskataloge, Gutenberg-Bibel |
50,-- | ![]() |
|
| Prediger, Christoph Ernst. Der in aller heut zu Tag üblichen Arbeit wohl anweisende accurate Buchbinder und Futteralmacher. Welcher lehret, wie nicht nur ein Buch auf das Netteste zu verfertigen, sondern auch wie solches seine gebührende Dauer hält … Uberdiß zeiget, wie alle Farben auf Leder und Pergament anzusetzen, auch wie solches zu vergulden, … (Reproduktion und Nachdruck der Ausgabe Anspach, Franckfurt und Leipzig 1741 – 1753). 4 Bände. Zürich, Oppersdorff Verlag 1976. Kl.-8° (17,5 x 10 cm.). Mit zus. 69 teils gefalt. Tafeln. Unterschiedliche Halbleder-Handeinbände.
Faksimile-Ausgabe des besten deutschen Handbuch der Buchbinderkunst des 18. Jahrhunderts mit Darstellungen von Gerätschaften, Muster- und Zierbeispielen für Einbandgestaltung usw. – Ohne den später erschienen Kommentarband. – Die interessanten Handeinbände mit schwarzen (I und III), hellbraunen (IV) und beigefarbigen (II) Rücken. Schlagwörter: Buchbinder, Buchbinderei, Bucheinband, Einbände, Einbandkunst, Faksimile |
320,-- | ![]() |
|
| Sachs, Hans. Eygentliche Beschreibung aller Staende auff Erden. Gantz fleissig beschrieben und in Teutsche Reimen gefasset. (Faksimile-Nachdruck der Ausgabe Frankfurt am Main 1568). Hanau, Müller und Kiepenheuer 1966. 8°. 125 gez. Bl. mit Titelblatt in Rot und Schwarz, Porträt und 114 Abbildungen nach Holzschnitten von Jost Amman. Orig.-Pergamenteinband in Pappschuber.
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Berufe, Faksimile |
50,-- | ![]() |
|
| Leu, Urs B. und Christian Scheidegger (Hrsg.). Buchdruck und Reformation in der Schweiz. Zürich, TVZ, Theologischer Verlag Zürich 2018. Gr.-8°. IX, 445 S. mit zahlr. Abb. Orig.-Pappband mit Schutzumschlag. (Zwingliana, Band 45 (2018)).
Neuwertiges Exemplar, originalverschweißt. Schlagwörter: Buchdruck, Reformation, Theologie |
70,-- | ![]() |
|
| Insel-Verlag – Brinks, John Dieter und Jürgen Seuss. Vom Ornament zur Linie. Der frühe Insel-Verlag 1899 bis 1924. Ein Beitrag zur Buchästhetik im frühen 20. Jahrhundert. Assenheim, Brennglas Verlag (2000). Gr.-4° (32 x 25 cm.). 391, (1) S. mit 240 (120 farb.) Abbildungen und 20 teils farb. und mehrseitige Beilagen (12 Vorsatz- und 8 Prospekt-Faksimiles) in verschiedenen Formaten. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel und Leinenmappe in Pappschuber.
Eines von 2000 Exemplaren. – Anspruchsvoll aufgemachte und opulent illustrierte Darstellung der ersten 25 Jahre des Insel-Verlags. Konzeptionell gestaltet von Juergen Seuss. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Buchgestaltung, Buchkunst, Jugendstil, Nummerierte Bücher, Verlagsgeschichte |
60,-- | ![]() |
|
| Barba, Jean-Nicolas. Souvenirs. Paris, Ledoyen et Giret 1846. 8°. 4 S. (″Liste des souscripteurs“), [2] Bl., III, 292 S. mit 2 lithogr. Portraits (Barba und Pigault-Lebrun) von Villain nach Roch. Späterer Halbleinen mit marm. Deckelbezug (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden).
Bertier 59. Quérard I, 457. – Seltene Originalausgabe der berühmten Erinnerungen des Buchhändlers, Verlegers und Druckers J.-N. Barba (1769-1846). – „En m’établissant en 1791, j’avais deux cents francs, après avoir donné cent cinquante francs pour six mois d’avance. Le Prieur [Pierre-Sébastien Le Prieur (1758-1834)] me fit crédit de cinquante francs sur cent que je lui achetais de livres, et le bon Maradan [Claude-François Maradan (1762-1823)] me fit aussi crédit de cent francs. Bance père [Jacques-Louis Bance (1761-1847)] me vendit à crédit la Vie de Marie-Antoinette pour deux mille francs. Je fis en tremblant vingt billets à ordre, et je réussis. […] Puis vint mon père nourricier, Pigault-Lebrun, le Cuisinier royal avec lequel j’ai gagné cent mille francs. J’ai imprimé sept millions d’exemplaires de pièces de théâtre ; je ne réussissais pas toujours. […] Quant aux livres, je réussissais presque toujours, jusqu’aux Œuvres d’Alex. Duval.“ (p. 175-176). – Titelblatt und Frontispiz etwas gelockert, Papier durchgehend etwas gebräunt, stellenweise leicht braunfl., gutes Exemplar mit der meist fehlenden Subskriptions-Liste. – Page de titre et les portraits un peu relâchés, papier un peu bruni sur toute la longueur, quelques rousseurs par endroits, bon exemplaire avec la liste des souscriptions qui manque généralement. Schlagwörter: Autobiographie, Buchhandel, Theater |
140,-- | ![]() |
|
| Das Gebet des Herrn. Betet ihr also: Vater unser (vgl. Luk. 11, 1-4; Matth. 6, 9-13). (Das Vaterunser in 31 Sprachen). Freiburg im Breisgau, Herder Verlag (1958). Folio (37 x 24 cm.). [31] Bl. und 9 (1 farb.) Tafeln. Orig.-Pappband mit goldgepr. Deckeltitel.
Eines von 50 num. Exemplaren auf Bütten gedruckt. – Mit dem Vaterunser in Griechisch, Lateinisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Englisch, Gotisch, Althochdeutsch, Niederdeutsch, Mittelhochdeutsch, Neuhochdeutsch, Niederländisch, Afrikaans, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Finnisch, Russisch, Polnisch, Slowenisch, Tschechisch, Sorbisch, Kiswaheli, Arabisch, Canarese, Hindi, Urdu, Hieroglyphen. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Typographie, Typography |
100,-- | ![]() |
|
| Brockhaus, Heinrich Eduard. Friedrich Arnold Brockhaus. Sein Leben und Wirken nach Briefen und andern Aufzeichnungen geschildert. 3 Bände. Leipzig, F. A. Brockhaus 1872-1881. 8°. X, [1] Bl., 384 S.; VIII, [1] Bl., 394 S., VI, [1] Bl., 533 S. mit gestoch. Portrait in Band I. Orig.-Halbleinenbände mit goldgepr. Rückentiteln und Linienvergoldung.
ADB III, 337 ff. – Einzige Ausgabe der bis heute maßgeblichen Biographie des berühmten Verlegers und Enzyklopädisten F. A. Brockhaus (1772-1823). – Heinrich Eduard Brockhaus wertete hunderte Geschäfts- und Privatbriefe aus. „Seine Arbeit stellt allein deshalb bis heute die Grundlage für jede weitere Untersuchung zu Brockhaus dar, weil viele der in seiner zwischen 1872 und 1881 erschienenen Biografie im Wortlaut abgedruckten Dokumente infolge von Kriegsverlusten nicht mehr im Original zur Verfügung stehen.“ – „Brockhaus’ sanguinisch-cholerisches Temperament, der lebhafte Widerwille, den er gegen jede Ungerechtigkeit oder Unbilligkeit empfand … endlich auch das Selbstbewusstsein, das sich immer stärker bei ihm ausbildete, seit er in harten Kämpfen und wesentlich durch eigene Kraft Geltung, Namen und Erfolge errungen hatte: diese verschiedenartigen Momente wirkten zusammen, um ihn, wie mit Collegen und Behörden, auch mit Schriftstellern leicht in Streitigkeiten geraten zu lassen“ (H. E. Brockhaus III, S. 104). – Stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Biographie, Verlagsgeschichte |
120,-- | ![]() |
|
| Bertin, Armand – Catalogue des livres, estampes et dessins composant le bibliothèque et le cabinet de feu M. Armand Bertin. (La vente aura lieu le jeudi 4 Mai, et jours suivants, par le ministère de Mes Boulouze et Wallet, commissaires-priseurs. Au domicile de M. Armand Bertin). 2 Teile in 1 Band. Paris, J. Techner 1854. Gr.-8°. IX, 8, 256 S.; [5] Bl., 60 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und dekorativer Rückenvergoldung.
Wichtiger Auktionskatalog der Bibliothek des bedeutenden franz. Journalisten A. Bertin (1801-1854). Bertin war Chef-Redakteur der Zeitung „Journal des Débats“, die sein Vater am 1. April 1814 gegründet hatte. – „Depuis la révolution de Juillet, le Journal des Débats, fortement attaché à la monarchie de Juillet, avait fait une certaine opposition à tous les ministères qui tendaient à restreindre l’influence royale, attaquant Laffitte, soutenant Casimir Perier, Molé, attaquant la coalition, Thiers, etc., puis attaquant et défendant tour à tour Guizot, etc. Sous la direction de Bertin, le Journal auxquels s’étaient adjoints Cuvillier-Fleury, précepteur du duc d’Aumale, Alloury, Michel Chevalier, Benazet, Th. Fix, Lemoinne, Philarète Chasles, Guéroult, Saint-Ange, Berlioz, continua la même politique. Combattant toute réforme, s’il était parfois en opposition avec les ministres, il ne semblait du moins jamais l’être avec ce qu’on appelait la « pensée immuable ». Après la révolution de 1848, Bertin réussit à assurer l’existence du Journal des Débats singulièrement compromise à cause de tous ses antécédents, mais en se maintenant avec une grande habileté au point de vue du parti libéral conservateur, tandis que beaucoup d’autres journaux qui avaient jusqu’alors défendu les mêmes principes se jetaient dans la réaction la plus violente, ou bien adoptaient les idées révolutionnaires les plus extrêmes. Ne cachant ni sa couleur ni ses regrets, le Journal des Débats combattit les gouvernements qui se succédèrent avec toute la latitude que lui laissaient la loi ou les circonstances, sans jamais se départir de l’urbanité des gens bien élevés, même dans des camps opposés“ (Wikipedia). – Gelenke und Kanten etwas berieben, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Auktionskatalog, Auktionskataloge, Bibliographie, Geschichte |
70,-- | ![]() |
|
|
Einträge 1–50 von 129
Zurück · Vor
|
|||



