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Saphir, Humoristische Damen-Bibliothek

Saphir, Humoristische Damen-Bibliothek

Saphir, M(oritz) G(ottlieb), (eig. Moses Saphir). Humoristische Damen-Bibliothek. 6 Bände in 5. Wien, Mausberger 1838-1841. Kl.-8°. Pbde. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. u. dezenter Rückenverg.

W.-G.² 30. – Erste Ausgabe. – Der ungarische Schriftsteller und Journalist M. Saphir (1795-1858) ging 1822 „auf Vermittlung Adolf Bäuerles (1786–1850) nach Wien und arbeitete 1823-25 an dessen „Theaterzeitung“ mit… Vermutlich wegen angeblich anstößiger Artikel aus Österreich ausgewiesen, wirkte S. seit 1825 als Journalist, v. a. als Theaterrezensent, in Berlin… Seine Berliner Jahre waren durch heftige publizistische Auseinandersetzungen mit Vertretern des etablierten Kulturbetriebs und durch dauerhafte Schwierigkeiten mit der Zensurbehörde geprägt… 1829 zog S. nach München und gründete 1830 den „Bazar für München und Bayern“. Aus Bayern wegen des Vorwurfs ehrenrührigen Verhaltens ausgewiesen, hielt er sich 1831 kurz in Paris auf, wo er Kontakt zu Ludwig Börne und Heinrich Heine fand und – wie in München – humoristische Vorlesungen hielt. 1831 kehrte er dorthin zurück, gründete den „Bazar“ neu und zudem das humoristische Blatt „Der dt. Horizont“; 1832 wurde er Hoftheaterintendanzrat… 1834 wandte sich S. nach Wien und wurde wieder für die „Theaterzeitung“ tätig. 1837 gründete er die satirische Zeitung „Der Humorist“, die er bis 1858 herausgab und redigierte… Als humoristischer und satirischer Schriftsteller stand er in der Nachfolge von Jean Paul und Börne, seine äußerst populär gewordenen Gedichte folgen epigonal dem Stil Friedrich Rückerts. Als politisch weithin indifferenter Journalist erzielte er breite Wirkung…“ (A. Brandtner in: NDB XXII, 433 ff.). – Einbände etwas berieben, Rücken von Band II/III u. V mit kl. Fehlstellen am Bezugspapier, stellenweise stockfl., gutes Exemplar der vollständig seltenen Ausgabe.

Unser Preis: EUR 110,-- 

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