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Husserl, Träume des Tages

Husserl, Träume des Tages

Husserl, Heinrich. Träume des Tages. Zürich, Wien, Leipzig, Amalthea-Verlag 1919. 8°. 93 S. OKart. mit farblithogr. Deckelschild.

Sehr seltene erste Ausgabe. – Heinrich Husserl (1857-1928) war der ältere Bruder des berühmten Philosophen Edmund Husserl. – „Zwischen 1918 bis 1924 veröffentlicht er vier schmale Gedichtbände mit einprägsamen Titeln, wie „Heilige Stunden“ (1918), „Träume des Tages“ (1919), „Die stummen Wünsche“ (1921) und „Sehnsuchtskinder“ (1924). Die Gedichte, die in verschiedenen, zumeist Wiener Verlagen erschienen, sind im Stil der damaligen Zeit von Naturgefühl und romantischem Sehnsuchtserleben durchtränkt und reflektieren die düsteren Erfahrungen der Kriegs- und Nachkriegszeit. Besprechungen seiner Gedichte in der vorrangig Wiener Presse, aber auch im Freiburger Tagblatt sowie dem Prager Abendblatt und sogar in amerikanischen, deutschsprachigen Zeitungen sind durchaus anerkennend … So schreibt das „Philadelphia Sonntagsblatt“ über dessen 1919 erschienenen Gedichtband „Träume des Tages“: „In diesen Gedichten des Wiener Sängers, der erst in vorgerückten Jahren seine wahre Liebe, die zur Muse der Dichtkunst, gefunden hat, merkt man nur wenig von den welterschütternden, leider nicht auch erhebenden Ereignissen der letzten Jahre. Der Dichter erscheint da wie einer, der von der politischen und sozialen Welt angeekelt, sich in sein inneres Selbst zurückzieht, um dort die Ruhe des Geistes und der Gefühle zu finden, welche durch die äußeren Ereignisse außer Ordnung zu geraten drohten.“ Und weiter kann man im Sonntagsblatt lesen, „daß diese Gedichte eine Bereicherung des deutschen Parnasses bedeuten und daß man es hier mit einem Manne zu tun hat, der zu der Klasse, auch einer`und nicht zu der Klasse, noch einer` gehört“.“ (Husserl Archiv, Leuven). – Sehr gutes Exemplar.

Unser Preis: EUR 35,-- 

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