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Schöne und seltene Bücher des 16. bis 20. Jahrhunderts


NEUER E-KATALOG: Neueingänge Oktober/November 2022 (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Wir stellen aus: Börse für antiquarische Bücher (Büchersonntag Deluxe), Sonntag, den 11. Dezember 2022, 10-16 Uhr, Haus Hofmannsthal, Reisnerstr. 37, 1030 Wien, www.buechersonntag.blogspot.com – Außerdem finden Sie Beiträge von uns in den Online-Katalogen „Meisterwerke der Einbandkunst“ und „Photographie“, abrufbar auf abooks.de – Für alle Direkt-Bestellungen aus Deutschland fallen keine Versandkosten an. Versandkosten ins Ausland auf Anfrage.

Moret u. Fibig, Propositiones mathematicae ex harmonica, de soni magnitudine

Moret u. Fibig, Propositiones mathematicae ex harmonica, de soni magnitudine

Moret, Theodor u. Gottfried Fibig. Propositiones mathematicae ex harmonica, de soni magnitudine. Propositae … a nobili & erudito D. Godefrido Fibig, Silesio Vratislaviensi … Anno 1664. die 4. Septembris, horis pomeridianis, in gymnasio Caesarei regiiq[ue]; collegii Vratislaviensis in burgo Societas Jesu. Praeside R. P. Theodoro Moreto … Breslau, Baumannische Druckerei Johann Christoph Jacob 1664. 8°. [10] Bl. mit 1 schematischen Holzschnitt-Tafel u. 2 Vignetten u. Druckermarke in Holzschnitt am Schluß. Moderner Hprgt.

VD17 3:015387D. – Sehr seltene Arbeit zur Harmonielehre. – „Die Pädagogik der Jesuiten, die damals zur modernen ars educandi gehörte, bot viele Möglichkeiten, sich mit Musik zu beschäftigen. In Schulen, Seminaren und Konvikten wurde unter der Leitung der Musikpräfekten und Lehrer, die auch Musiktheorie behandelten, gesungen und gespielt. Denn Musik war an den Jesuitenkollegien Schlesiens einSchulfach. Neben den gebürtigen Schlesiern Balthasar Debitz und Johannes Grodel, die später in Polen und Litauen als Musikpädagogen wirkten, müßen hier auch Théodor Moret (1602–1667), der am 4. September 1664 in Breslau seine Musiktheorie in eineröffentlichen Disputation verteidigen ließ, und Wojciech Tylkowski (1629–1695) genannt werden, der sich in seinem philosophischen Monumentalwerk auch mit Akustik befaßte“ (T. Jez, Musikkultur der Jesuiten im barocken Schlesien. In Bohemia Jesuitica 1556-2006, S. 1022). – Der flämische Mathematiker, Physiker und Astronom T. Moret (auch Theodorus Moretus) war Professor an den Jesuiten-Hochschulen in Prag, Olmütz und seit 1659 in Breslau. „Moretus war ein Mathematiker mit außerordentlich breit gefächerten Interessen. Moretus’ mathematische Werke behandeln vorwiegend praktische Anwendungen dieser Wissenschaft. Aus heutiger Sicht würde man sie zum überwiegenden Teil in die Physik einordnen. Sie behandeln beispielsweise Fragen der Akustik und der Hydrostatik. Aufgrund seiner astronomischen Tätigkeit wurde der Mondkrater Moretus nach ihm benannt“ (Wikipedia). – Der schlesische Jurist G. Fibig (1612-1646) studierte seit 1630 Philosophie und Jura in Leipzig und war danach Professor in Jena (vgl. ADB VI, 757). – Zeitgenöss. Besitzvermerk a. T., stellenweise etwas braunfleckig, sehr gut erhalten.

Unser Preis: EUR 600,-- 

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